[0001] Die Erfindung betrifft einen elektrischen Türöffner mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruchs 1.
[0002] Aus der
EP 0 626 493 A2 ist ein Türöffner bekannt mit einem Anpasselement, welches auf der Sperrfläche des
Fallengrundkörpers fixiert ist. Durch unterschiedliche Dicken des Anpasselements kann
die Verschiebbarkeit eines Aufschraubstücks ersetzt werden. Die Verbindung des Anpasselements
kann über eine Schraubenverbindung und/oder über Formschluss, Verkleben oder Vernieten
erreicht werden.
[0003] Aus der
DE 10 2015 114 887 A1 ist ein Türöffner mit einem verstellbaren Aufschraubstück bekannt, wobei an den zugeordneten
Kontaktflächen der Schwenkfalle und des Aufschraubstücks ineinandergreifende Verzahnungen
ausgebildet sind. Diese ineinandergreifenden Verzahnungen sind kraftübertragend, indem
sie die Kräfte der Schlossfalle beim Schließen oder in der Geschlossenstellung der
Türe aufnehmen. Die Verzahnungen verhindern damit ein Verschieben des Aufschraubstücks
auf der Schwenkfalle. Ein stufenloses Verstellen des Aufschraubstücks auf der Schwenkfalle
ist aufgrund der Verzahnung nicht möglich.
[0004] Aus der
EP 0 841 447 A1 ist ein Türöffner bekannt, bei dem eine stufenlose, äußerst exakte Feinverstellung
einer Schwenkfalle möglich ist, indem ein als Exzenter wirkendes Verstellelement zwischen
der Schwenkfalle und dem Aufschraubstück angeordnet ist.
[0005] Aus der
DE 33 08 154 A1 ist ein Türöffner bekannt, bei dem in der Schwenkfalle Schiebeführungen ausgebildet
sind. Die Schrauben des Aufschraubstücks wirken mit Befestigungsplatten in den Schiebeführungen
zusammen, wobei das Aufschraubstück stufenlos auf der Schwenkfalle positioniert werden
kann. Zur Feineinstellung der Position ist eine Madenschraube zwischen dem Aufschraubstück
und der Schwenkfalle angeordnet.
[0006] Aus der
DE 196 42 924 C1 ist ein Türöffner bekannt, bei dem Befestigungsschrauben das Aufschraubstück durchgreifen
und in Gewindelöcher der Schwenkfalle eingreifen. Eine Justage der Position des Aufschraubstücks
kann durch eine Verstellschraube, welche zwischen dem Aufschraubstück und der Schwenkfalle
angeordnet ist, erreicht werden.
[0007] Die bekannten Türöffner, die ein stufenloses Verstellen der Schwenkfalle erlauben,
haben das Problem, dass diese keine hohen Haltekräfte aufnehmen können, welche durch
eine Schlossfalle eines Türschlosses auf das Aufschraubstück in der Geschlossenstellung
der Türe einwirken.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Türöffner bereitzustellen, der bei
einem kompakten Aufbau eine hohe Funktionssicherheit aufweist und dabei sehr hohe
Haltekräfte ermöglicht.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Türöffner gemäß den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst. Bei der erfindungsgemäßen Lösung handelt es sich um einen Türöffner
umfassend eine bewegbar gelagerte Türöffnerfalle und eine damit zusammenwirkende elektrische
Sperreinrichtung. Die elektrische Sperreinrichtung wirkt mit der Türöffnerfalle zusammen,
indem die elektrische Sperreinrichtung in einer ersten Schaltstellung die Türöffnerfalle
sperrt und in einer zweiten Schaltstellung die Türöffnerfalle freigibt. Die Türöffnerfalle
umfasst eine Schwenkfalle und ein verstellbares Aufschraubstück, wobei das Aufschraubstück
mit einer Aufschraubstück-Rückseite auf einer Schwenkfallen-Vorderseite der Schwenkfalle
angeordnet ist, und wobei die Aufschraubstück-Rückseite und die Schwenkfallen-Vorderseite
Kontaktflächen ausbilden. Das Aufschraubstück ist parallel zu seiner Kontaktfläche
verschiebbar und über mindestens eine Schraubverbindung in wählbarer Position auf
der Schwenkfalle fixierbar, wobei an dem Aufschraubstück eine Auflagebahn für die
Schraubverbindung ausgebildet ist.
[0010] Wesentlich dabei ist, dass die Aufschraubstück-Rückseite parallel zur Türöffnungsrichtung
und/oder Türschließrichtung ausgebildet ist, und dass die Auflagebahn spitzwinkelig
zur Aufschraubstück-Rückseite angeordnet ist, wobei die spitzwinkelige Anordnung zur
Türöffnungsrichtung oder zur Türschließrichtung spitzwinkelig zulaufend ausgebildet
ist;
oder dass die Auflagebahn parallel zur Türöffnungsrichtung und/oder Türschließrichtung
ausgebildet ist, und dass die Aufschraubstück-Rückseite spitzwinkelig zur Auflagebahn
angeordnet ist, wobei die spitzwinkelige Anordnung zur Türöffnungsrichtung oder zur
Türschließrichtung spitzwinkelig zulaufend ausgebildet ist;
oder dass die Auflagebahn und die Aufschraubstück-Rückseite nicht parallel zur Türöffnungsrichtung
und/oder Türschließrichtung angeordnet sind, und dass die Auflagebahn und die Aufschraubstück-Rückseite
spitzwinkelig zueinander angeordnet sind, wobei die spitzwinkelige Anordnung zur Türöffnungsrichtung
oder zur Türschließrichtung spitzwinkelig zulaufend ausgebildet ist.
[0011] Es kann vorgesehen sein, dass die Auflagebahn als eine Nut im Aufschraubstück ausgebildet
ist.
[0012] Es kann vorgesehen sein, dass die Auflagebahn auf einer Vorderseite des Aufschraubstücks
ausgebildet ist.
[0013] In einem weiteren erfindungsgemäßen Türöffner wird die Aufgabe durch einen Türöffner
gemäß den Merkmalen des Anspruchs 5 gelöst. Bei der erfindungsgemäßen Lösung handelt
es sich um einen Türöffner, umfassend eine bewegbar gelagerte Türöffnerfalle und eine
damit zusammenwirkende elektrische Sperreinrichtung. Die elektrische Sperreinrichtung
wirkt mit der Türöffnerfalle zusammen, indem die elektrische Sperreinrichtung in einer
ersten Schaltstellung die Türöffnerfalle sperrt und in einer zweiten Schaltstellung
die Türöffnerfalle freigibt. Die Türöffnerfalle umfasst eine Schwenkfalle und ein
verstellbares Aufschraubstück, wobei das Aufschraubstück mit einer Aufschraubstück-Rückseite
auf einer Schwenkfallen-Vorderseite der Schwenkfalle angeordnet ist und wobei die
Aufschraubstück-Rückseite und die Schwenkfallen-Vorderseite Kontaktflächen ausbilden.
Das Aufschraubstück ist parallel zu seiner Kontaktfläche verschiebbar und über mindestens
eine Schraubverbindung in wählbarer Position auf der Schwenkfalle fixierbar, wobei
an der Schwenkfalle eine Auflagebahn für Schraubverbindung die ausgebildet ist.
[0014] Wesentlich dabei ist, dass die Schwenkfallen-Vorderseite parallel zur Türöffnungsrichtung
und/oder Türschließrichtung ausgebildet ist, und dass die Auflagebahn spitzwinkelig
zur Schwenkfallen-Vorderseite angeordnet ist, wobei die spitzwinkelige Anordnung zur
Türöffnungsrichtung oder zur Türschließrichtung spitzwinkelig zulaufend ausgebildet
ist;
oder dass die Auflagebahn parallel zur Türöffnungsrichtung und/oder Türschließrichtung
ausgebildet ist, und dass die Schwenkfallen-Vorderseite spitzwinkelig zur Auflagebahn
angeordnet ist, wobei die spitzwinkelige Anordnung zur Türöffnungsrichtung oder zur
Türschließrichtung spitzwinkelig zulaufend ausgebildet ist;
oder dass die Auflagebahn und die Schwenkfallen-Vorderseite nicht parallel zur Türöffnungsrichtung
und/oder Türschließrichtung angeordnet sind, und dass die Auflagebahn und die Schwenkfallen-Vorderseite
spitzwinkelig zueinander angeordnet sind, wobei die zueinander spitzwinkelige Anordnung
zur Türöffnungsrichtung oder zur Türschließrichtung spitzwinkelig zulaufend ausgebildet
ist.
[0015] Es kann vorgesehen sein, dass die Auflagebahn als eine Nut in der Schwenkfalle ausgebildet
ist.
[0016] Es kann vorgesehen sein, dass die Auflagebahn auf einer Rückseite der Schwenkfalle
ausgebildet ist.
[0017] Für beide erfindungsgemäße Ausführungsbeispiele kann vorgesehen sein, dass der Türöffner
ein Türöffnergehäuse aufweist, mit vorzugsweise quaderförmiger Konfiguration.
[0018] Die Verschiebbarkeit des Aufschraubstücks in Türöffnungsrichtung und/oder Türschließrichtung
bedeutet für alle erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen, dass das Aufschraubstück
auf der Schwenkfalle in unterschiedlichen Positionen verschoben werden kann und dann
fixierbar ist. Dabei ist die die Verschieberichtung von der Schwenkfallen-Vorderseite
abhängig, welche vorzugsweise in Türöffnungsrichtung und/oder Türschließrichtung oder
im Wesentlichen in Türöffnungsrichtung und/oder Türschließrichtung ausgebildet ist.
[0019] Eine zueinander spitzwinkelige Anordnung zweier Flächen bedeutet bei allen erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispielen, dass beide Flächen unter einen Winkel zusammenlaufen. Eine
Neigung, also die zueinander spitzwinkelig Anordnung, oder auch spitzwinkeliges Zulaufen
der Flächen, bedeutet hier, dass der Abstand zwischen der Auflagebahn und der Unterseite
des Aufschraubstücks in Türöffnungsrichtung oder Türschließrichtung abnimmt und beide
Flächen unter einem spitzen Winkel zueinander angeordnet sind. Dabei ist der spitze
Winkel ein Winkel kleiner als 90°, vorzugsweise kleiner 45°, höchst vorzugsweise kleiner
25%. Dabei ist es nicht notwendig, dass sich beide Flächen an der Spitze berühren,
d.h, dass nur eine bildliche Verlängerung der ausgebildeten Flächen eine Berührungslinie
aufweisen kann.
[0020] Türschließrichtung bedeutet hier die Bewegungsrichtung eines Türflügels kurz vor
der Schließstellung. Es kann vorgesehen sein, dass der erfindungsgemäße Türöffner
in einem Türrahmen angeordnet ist, an dem ein beweglich gelagerter Türflügel angeordnet
ist. In dem Türflügel kann ein Türschloss mit einer Schlossfalle angeordnet sein.
Die Türe ist in der Schließstellung, d.h. in geschlossener Stellung, wenn das Türschloss
dem Türöffner zugeordnet ist, sodass die Schlossfalle des Türschlosses in den Türöffner
eingreifen kann. Türöffnungsrichtung bedeutet hier die Bewegungsrichtung des Türflügels
aus der Schließstellung heraus.
[0021] In der Schließstellung der Tür wirkt eine Kraft F1 in Türöffnungsrichtung durch die
Schlossfalle auf das Aufschraubstück. Wenn der Türflügel beim Schließen in die Schließstellung
bewegt wird, wirkt die Kraft F2 in Türschließrichtung durch die Schlossfalle auf das
Aufschraubstück.
[0022] Die Auflagebahn bedeutet für alle erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiele, dass ein
Bauteil der Schraubverbindung auf der Auflagebahn in verschiedenen Positionen angeordnet
werden kann. Die unterschiedlichen Positionen können durch das Verschieben des Aufschraubstücks
auf der Schwenkfalle erreicht werden. Durch diese Verstellbarkeit des Sperrklobens
können Ungenauigkeiten bei der Montage ausgeglichen werden, ohne dass die gesamte
Türöffneranordnung versetzt werden muss.
[0023] Für alle erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiele gilt, dass die Kontaktflächen, d.h.
die Aufschraubstück-Rückseite und die Schwenkfallen-Frontseite eben ausgebildet sein
können. Die Kontaktflächen können aber auch eine Zahn- oder Rillenstruktur aufweisen,
insbesondere eine sehr feine Verzahnung oder Rillung. Vorteil einer sehr feinen Verzahnung
in Verbindung mit dem erfindungsgemäßen Gegenstand ist, dass die Kräfte der Schlossfalle
auf das Aufschraubstück nicht durch die Verzahnung aufgenommen werden müssen, sondern
nur die Montage des Aufschraubstücks bzw. die Fixierung an der gewünschten Stelle
erleichtern. Eine feine Ausgestaltung der Verzahnung ist notwendig, um eine annähernd
stufenlose Einstellung der Position des Aufschraubstücks auf der Schwenkfalle zu gewährleisten.
[0024] Die elektrische Sperreinrichtung wirkt mit der Türöffnerfalle zusammen, indem die
elektrische Sperreinrichtung in einer ersten Schaltstellung die Türöffnerfalle sperrt
und in einer zweiten Schaltstellung die Türöffnerfalle freigibt. Bei der Sperrung
der Türöffnerfalle bildet das Aufschraubstück in der Geschlossenstellung der Türe
eine Haltefläche für die Schlossfalle in Türöffnungsrichtung und eine Auflagefläche
für die Schlossfalle in Richtung der Eindringtiefe. Bei der Freigabe der Türöffnerfalle
kann die Türöffnerfalle durch eine Bewegung der Schlossfalle in Türöffnungsbewegung
der Türe versenkt werden.
[0025] Alle folgenden Weiterbildungen gelten für beide erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiele.
[0026] Es kann vorgesehen sein, dass an der Aufschraubstück-Rückseite und der Schwenkfallen-Vorderseite
eine Führung ausgebildet ist. Die Führung dient dazu, dass sich das Aufschraubstück
bei einer Einwirkung der Kraft F1 oder F2 auf der Schwenkfalle nicht verdrehen kann.
[0027] Es kann vorgesehen sein, dass die Führung in Richtung Türöffnungsrichtung und/oder
Türschließrichtung ausgebildet ist. Es kann vorgesehen sein, dass die Führung auf
der Schwenkfallen-Vorderseite und der Aufschraubstück-Rückseite ausgebildet ist.
[0028] Es kann vorgesehen sein, dass die Führung als ein Steg in der Schwenkfalle und/oder
im Aufschraubstück ausgebildet ist, welcher in eine dazu korrespondierende Nut in
dem Aufschraubstück und/oder der Schwenkfalle eingreift.
[0029] Es kann vorgesehen sein, dass die Führung als eine Schwalbenschwanzführung in der
Schwenkfalle und/oder im Aufschraubstück ausgebildet ist, welche in eine korrespondierende
Schwalbenschwanznut in dem Aufschraubstück und/oder der Schwenkfalle eingreift.
[0030] Es kann vorgesehen sein, dass mehrere Stege parallel zueinander versetzt auf der
Aufschraubstück-Rückseite und/oder der Schwenkfallen-Vorderseite angeordnet sind,
welche in dazu korrespondierenden Nuten in die Schwenkfallen-Vorderseite und/oder
Aufschraubstück-Rückseite eingreifen.
[0031] Es kann vorgesehen sein, dass die Auflagebahn von einem Langloch durchgriffen ist,
durch das ein Schraubenschaft oder ein Gewindeschaft der Schraubverbindung hindurchgreift.
Das Langloch erstreckt sich dabei mit seiner Längserstreckung vorzugsweise entlang
der Längserstreckung der Auflagebahn.
[0032] Es kann vorgesehen sein, dass mindestens zwei Schraubverbindungen am Türöffner ausgebildet
sind.
[0033] Es kann vorgesehen sein, dass jeder Schraubverbindung eine separate Auflagebahn zugordnet
ist.
[0034] Es kann vorgesehen sein, dass mindestens eine Auflagebahn der mindestens zwei Auflagebahnen
der mindestens zwei Schraubverbindungen in Türöffnungsrichtung oder in Türschließrichtung
geneigt ausgebildet ist.
[0035] Es kann vorgesehen sein, dass mindestens zwei Auflagebahnen der mindestens zwei Schraubverbindungen
in Türöffnungsrichtung oder in Türschließrichtung geneigt ausgebildet sind.
[0036] Es kann vorgesehen sein, dass mindestens eine Auflagebahn der mindestens zwei Auflagebahnen
der mindestens zwei Schraubverbindungen in Türöffnungsrichtung geneigt ausgebildet
ist, und dass mindestens eine weitere Auflagebahn der mindestens zwei Auflagebahnen
der mindestens zwei Schraubverbindungen in Türschließrichtung geneigt ausgebildet
ist.
[0037] Es kann vorgesehen sein, dass die Schraubverbindung als eine Schraube oder als ein
Gewindestift ausgebildet ist, wobei die Schraube oder der Gewindestift durch ein Langloch
des Aufschraubstücks durchgreift und die Schraube in ein Gewindeloch der Schwenkfalle
eingeschraubt ist oder der Gewindestift mit seinem Schaft ein Durchgangsloch der Schwenkfalle
durchgreift.
[0038] Es kann vorgesehen sein, dass die Schraubverbindung als eine Schraube oder als ein
Gewindestift ausgebildet ist, wobei die Schraube oder der Gewindestift durch ein Langloch
der Schwenkfalle durchgreift und die Schraube in ein Gewindeloch des Aufschraubstücks
eingeschraubt ist oder der Gewindestift mit seinem Schaft ein Durchgangsloch des Aufschraubstücks
durchgreift.
[0039] Es kann vorgesehen sein, dass die Schraube als Zylinderkopfschraube, Flachkopfschraube
oder Senkkopfschraube ausgebildet ist oder der Gewindestift eine Schraubenmutter aufweist.
[0040] Es kann vorgesehen sein, dass der Kopf der Zylinderkopfschraube, Flachkopfschraube
oder die Mutter des Gewindestiftes eine Auflagefläche aufweist, welche senkrecht zur
Achse der Schraube und/oder des Gewindelochs oder senkrecht zur Achse des Gewindestiftes
und/oder des Durchgangslochs ausgebildet ist.
[0041] Es kann vorgesehen sein, dass die Schraubverbindung als eine Gewindestange an der
Schwenkfalle ausgebildet ist, welche durch eine Mutter das Aufschraubstück über die
Auflagebahn fixiert.
[0042] Weitere Ausgestaltungen des Türöffners sind in den Figuren dargestellt und nachfolgend
beschrieben. Dabei zeigen:
- Fig. 1:
- eine schematische Ansicht des erfindungsgemäßen Türöffners;
- Fig. 2a:
- eine schematische Ansicht des erfindungsgemäßen Türöffners aus Fig. 1 mit Blickrichtung
schräg von oben;
- Fig. 2b:
- Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Türöffners aus Fig. 2a durch die Schnittebene
A-A;
- Fig. 2c:
- Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Türöffners aus Fig. 2a durch die Schnittebene
B-B;
- Fig. 3a:
- eine schematische Ansicht des erfindungsgemäßen Türöffners aus Fig. 1 oder 2a;
- Fig. 3b:
- vereinfachte Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Aufschraubstücks aus Fig. 3a
durch den Schnitt A-A;
- Fig. 3c:
- vereinfachte Schnittdarstellung der erfindungsgemäßen Schwenkfalle aus Fig. 3a durch
den Schnitt A-A;
- Fig. 3d:
- vereinfachte Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Aufschraubstücks aus Fig. 3a
durch den Schnitt B-B;
- Fig. 3e:
- vereinfachte Schnittdarstellung der erfindungsgemäßen Schwenkfalle aus Fig. 3a durch
den Schnitt B-B;
- Fig. 4a:
- Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Türöffners aus Fig. 1, 2a oder 3a durch den
Schnitt A-A mit einem in Türschließrichtung maximal eingeschobenen Aufschraubstück;
- Fig. 4b:
- Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Türöffners aus Fig. 1, 2a oder 3a durch den
Schnitt A-A mit einem in Türöffnungsrichtung maximal ausgeschobenen Aufschraubstück;
- Fig. 5a:
- Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Türöffners aus Fig. 1, 2a oder 3a durch den
Schnitt B-B mit einem in Türschließrichtung maximal eingeschobenen Aufschraubstück;
- Fig. 5b:
- Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Türöffners aus Fig. 1, 2a oder 3a durch den
Schnitt B-B mit einem in Türöffnungsrichtung maximal ausgeschobenen Aufschraubstück;
- Fig. 6a:
- vereinfachte Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Schwenkfalle
und des Aufschraubstücks mit der Aufschraubstück-Rückseite parallel zur Türöffnungsrichtung
und einer Selbsthemmung bei Kraft F1 des erfindungsgemäßen Türöffners;
- Fig. 6b:
- vereinfachte Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Schwenkfalle
und des Aufschraubstücks mit der Aufschraubstück-Rückseite parallel oder zur Türöffnungsrichtung
und einer Selbsthemmung bei Kraft F2 des erfindungsgemäßen Türöffners;
- Fig. 6c:
- vereinfachte Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Schwenkfalle
und des Aufschraubstücks mit der Auflagebahn parallel zur Türöffnungsrichtung und
einer Selbsthemmung bei Kraft F1 des erfindungsgemäßen Türöffners;
- Fig. 6d:
- vereinfachte Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Schwenkfalle
und des Aufschraubstücks mit der Auflagebahn parallel zur Türöffnungsrichtung und
einer Selbsthemmung bei Kraft F2 des erfindungsgemäßen Türöffners;
- Fig. 6e:
- vereinfachte Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Schwenkfalle
und des Aufschraubstücks mit der Auflagebahn und Schwenkfallen-Vorderseite nicht parallel
zur Türöffnungsrichtung und einer Selbsthemmung bei Kraft F1 des erfindungsgemäßen
Türöffners;
- Fig. 6f:
- vereinfachte Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Schwenkfalle
und des Aufschraubstücks mit der Auflagebahn und Schwenkfallen-Vorderseite nicht parallel
zur Türöffnungsrichtung und einer Selbsthemmung bei Kraft F2 des erfindungsgemäßen
Türöffners;
- Fig. 6g:
- vereinfachte Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Schwenkfalle
und des Aufschraubstücks mit der Auflagebahn und Schwenkfallen-Vorderseite nicht parallel
zur Türöffnungsrichtung und einer Selbsthemmung bei Kraft F1 des erfindungsgemäßen
Türöffners;
- Fig. 6h:
- vereinfachte Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Schwenkfalle
und des Aufschraubstücks mit der Auflagebahn und Schwenkfallen-Vorderseite nicht parallel
zur Türöffnungsrichtung und einer Selbsthemmung bei Kraft F2 des erfindungsgemäßen
Türöffners;
- Fig. 7a:
- Auflagebahn und Aufnahmenut für eine Zylinderkopfschraube;
- Fig. 7b:
- Auflagebahn und Aufnahmenut für eine Senkkopfschraube;
- Fig. 8:
- Aufschraubstück mit zwei Auflagebahnen und Aufnahmenuten für Zylinderkopfschrauben;
[0043] Bei dem in den Figuren 1 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich
um einen elektrischen Türöffner 1 mit einem Gehäuse 2, wobei in dem Gehäuse 2 eine
Türöffnerfalle 3 schwenkbar gelagert ist und eine in den Figuren nicht dargestellte
elektrische Sperreinrichtung angeordnet ist. Die elektrische Sperreinrichtung wirkt
mit der Türöffnerfalle 3 zusammen, indem die elektrische Sperreinrichtung in einer
ersten Schaltstellung die Türöffnerfalle 3 sperrt und in einer zweiten Schaltstellung
die Türöffnerfalle 3 freigibt. Die Türöffnerfalle 3 weist eine Schwenkfalle 4 und
ein darauf angeordnetes Aufschraubstück 5 auf. Die Schwenkfalle 4 ist um eine Schwenkfallenachse
8 schwenkbar im Gehäuse 2 gelagert. Das Aufschraubstück 5 ist mittels Einstellschrauben
6 an der gewünschten Position auf der Schwenkfalle 4 fixierbar.
[0044] Das Gehäuse 2 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel als ein Gestell mit quaderförmiger
Grundkonfiguration ausgebildet. Das Gehäuse weist, wie in den Figuren 1, 2a und 3a
gezeigt, im Bereich seiner beiden Längsenden Gehäuse-Gewindelöcher 7 auf, in denen
Befestigungsschrauben eingeschraubt sind, die zur Befestigung des elektrischen Türöffners
1 in einem Türrahmen, vorzugsweise in einem türrahmenseitigen Schließblech dienen.
In der montierten Stellung wirkt der elektrische Türöffner 1 mit seiner Türöffnerfalle
3 mit einer Schlossfalle eines nicht dargestellten zugeordneten Schlosses zusammen,
welches türflügelseitig montiert ist. Die umgekehrte Montage, bei der der Türöffner
türflügelseitig und das zugeordnete Schloss mit Schlossfalle rahmenseitig montiert
ist, ist ebenfalls möglich.
[0045] Die Türöffnerfalle 3 setzt sich aus der Schwenkfalle 4 und dem Aufschraubstück 5
zusammen. Wie in den Figuren 2b und 2c gezeigt, liegt das Aufschraubstück 5 mit seiner
Rückseite 53 auf der Frontseite 43 der Schwenkfalle 4 auf. Dabei bilden die Rückseite
53 des Aufschraubstücks 5 und die Frontseite 43 der Schwenkfalle 4 Kontaktflächen
des Aufschraubstücks 5 und der Schwenkfalle 4. Die Kontaktflächen sind als ebene Flächen
ausgebildet, können aber auch feine Verzahnungen aufweisen. Das Aufschraubstück 5
ist im Querschnitt L-förmig ausgebildet, wobei der erste Arm eine Frontseite 55 und
die Rückseite 53 des Aufschraubstücks 5 ausbildet und der zweite Arm eine Haltefläche
für eine in den Figuren nicht dargestellte Schlossfalle eines zugeordneten Schlosses
in der Geschlossenstellung ausbildet.
[0046] Das Aufschraubstück 5 wird durch zwei Einstellschrauben 6 (siehe Figur 1, 2a und
3a) auf der Schwenkfalle 4 fixiert und kann bei gelösten Einstellschrauben 6 parallel
oder im Wesentlichen parallel (siehe hierfür auch die Figuren 6c bis 6h) zur Türöffnungsrichtung
TÖ und/oder Türschließrichtung TS verstellt werden. Die Einstellschrauben 6 weisen
einen Schraubenkopf 61 und einen Schraubenschaft 62 mit Gewinde auf. Der Schraubenkopf
61 ist in dem Aufschraubstück 5 in einer Aufnahmenut 51 angeordnet und liegt mit der
Schraubenkopf-Unterseite auf der Auflagebahn 54 der Aufnahmenut 51 auf. Der Schraubenschaft
62 durchgreift das Aufschraubstück 5 durch eine Langloch 52, welches im Boden der
Aufnahmenut 51 ausgebildet ist. Weiter greift der Schraubenschaft 62 mit seinem Gewinde
in Gewindelöcher 42 in der Schwenkfalle 4 ein. Durch das Einschrauben der Schraube
6 in das Gewindeloch 42 kann das Aufschraubstück 5 auf der Schwenkfalle 4 fixiert
werden.
[0047] Um die Position des Aufschraubstücks 4 auf der Schwenkfalle 5 zu verstellen, kann
bei gelockerten Einstellschrauben 6 das Aufschraubstück 4 durch die Aufnahmenuten
51 und den darin ausgebildeten Langlöchern 52 relativ zu den Einstellschrauben 6 in
Türöffnungsrichtung TÖ und/oder in Türschließrichtung TS verschoben werden. Die Aufnahmenut
51 ist in dem Ausführungsbeispiel derart ausgebildet, dass der Schraubenkopf 61 darin
geführt wird. Durch die Einstellschrauben 6, welche einerseits in die Aufnahmenut
51 und andererseits in die Schwenkfalle 4 eingreifen, wird das Aufschraubstück 5 über
die Aufnahmenuten 51 in die Verschieberichtungen geführt.
[0048] Die Auflagebahn 54 ist so ausgebildet, dass die Schraubenkopf-Unterseite beim Fixieren
der Einstellschraube 6 als Auflagefläche dient. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
der Figuren 1 bis 6 ist die Einstellschraube 6 als eine Zylinderkopfschraube ausgebildet
und die Auflagebahn 54 entsprechend der Schraubenkopf-Unterseite einer Zylinderkopfschraube
als eine Ebene ausgebildet, welche von dem Langloch 52 durchbrochen ist. In einem
anderen Ausführungsbeispiel (Figur 7b) kann die Einstellschraube 6 auch als Senkkopfschraube
oder Linsenkopfschraube ausgebildet sein und dann die Auflagebahn 54 als Gegenstück
der Schraubenkopf-Unterseite einer Senkkopfschraube oder als Linsenkopfschraube ausgebildet
sein. Die Auflagebahn 54 für eine Senkkopfschraube oder eine Linsenkopfschraube ist
dann im Querschnitt mit Blick in die Türöffnungsrichtung oder Türschließrichtung V-Förmig
ausgebildet und ist ebenfalls von dem Langloch 52 durchbrochen.
[0049] Wie nachfolgend beschrieben wird, sind die Auflagebahn 54 und die Rückseite 53 des
Aufschraubstücks 5 zueinander in einer speziellen Beziehung ausgebildet, um ein Lockern
oder Verschieben des Aufschraubstücks 5 bei fixierter Einstellschraube 6 zu verhindern.
[0050] Bei geschlossener Türe wirkt durch die in den Figuren nicht dargestellte Schlossfalle
eine Kraft F1 in Türöffnungsrichtung TÖ auf das Aufschraubstück 5 (siehe Figuren 2b,
3b in Verbindung mit 3c, 4a in Verbindung mit 4b sowie 6a in Verbindung mit 6c und
6e in Verbindung mit 6g). Beim Schließvorgang der Türe wirkt durch die nicht dargestellte
Schlossfalle eine Kraft F2 in Türschließrichtung TS auf das Aufschraubstück 5 (siehe
Figuren 2c, 3d in Verbindung mit 3e, 5a in Verbindung mit 5b, 6b in Verbindung mit
6d und 6f in Verbindung mit 6h). Um ein Lockern des Aufschraubstücks durch Kraft F1
und/oder Kraft F2 zu verhindern, sind die Einstellschrauben 6, sowie das Aufschraubstück
5 und die Schwenkfalle 4, wie nachfolgend noch näher beschrieben wird, derart ausgebildet,
dass sich beim Einwirken einer Kraft F1 und/oder F2 das Aufschraubstück 5 mit den
Einstellschrauben 6 in einer Selbsthemmung verkeilt.
[0051] Für das Verkeilen des Aufschraubstücks 5 bei einer Kraft F1, d.h. eine Kraft die
in Türöffnungsrichtung wirkt, ist die in dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1, 2a
und 3a gezeigte erste, linke Einstellschraube 6 bzw. der linke Teil des Aufschraubstücks
5 und der linke Teil der Schwenkfalle 4 für eine Selbsthemmung bei Kraft F1 ausgebildet.
Die Ausbildung der Bauteile zur Selbsthemmung bei Kraft F1 ist im Schnitt A-A in den
Figuren 1, 2a und 3a durch die Figuren 2b, 3b, 3c, 4a und 4b dargestellt.
[0052] Für das Verkeilen des Aufschraubstücks 5 bei einer Kraft F2, d.h. eine Kraft die
in Türschließrichtung wirkt, ist die in dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1, 2a
und 3a gezeigte zweite, rechte Einstellschraube 6 bzw. der rechte Teil des Aufschraubstücks
5 und der rechte Teil der Schwenkfalle 4 für eine Selbsthemmung bei Kraft F2 ausgebildet.
Die Ausbildung der Bauteile zur Selbsthemmung bei Kraft F2 ist im Schnitt B-B in den
Figuren 1, 2a und 3a durch die Figuren 2c, 3d, 3e, 5a und 5b dargestellt.
Selbsthemmung bei Kraft F1
[0053] Was die Ausgestaltung des Aufschraubstücks 5 und der Schwenkfalle 4 zur Selbsthemmung
bei der Kraft F1 betrifft, sei verwiesen auf die Schnittdarstellungen in den Figuren
2b, 3b in Verbindung mit 3c und 4a in Verbindung mit 4b, welche die Schnittebene A-A
aus den Figuren 2a und 3a zeigen.
[0054] Bei geschlossener Türe wirkt durch die in den Figuren nicht dargestellte Schlossfalle
die Kraft F1 auf das Aufschraubstück 5 in Türöffnungsrichtung TÖ. Um ein Lockern des
Aufschraubstücks 5 zu verhindern ist die Bodenfläche, d.h. die erste Auflagebahn 54,
der erste Aufnahmenut 51 schräg zur Aufschraubstück-Rückseite 53 geneigt ausgebildet.
Die Aufschraubstück-Rückseite 53 ist in den Figuren 2 bis 4 parallel oder im Wesentlichen
parallel zur Türöffnungsrichtung und/oder Türschließrichtung TS ausgebildet. Diese
erste Neigung ist derart ausgebildet, dass die erste Auflagebahn 54 der ersten Aufnahmenut
51, von der parallel zur Türöffnungsrichtung TÖ ausgebildeten Aufschraubstück-Rückseite
53 aus gesehen, in Türschließrichtung TS ansteigt und in Türöffnungsrichtung TÖ abfällt
(siehe Figuren 2b, 3b in Verbindung mit 3c, 4a und 4b). Die erste Neigung ist unter
einen Winkel α zwischen der Aufschraubstück-Rückseite 53 und der ersten Auflagebahn
54 ausgebildet.
[0055] Durch die in Türschließrichtung TS ansteigende erste Neigung der ersten Auflagebahn
54 verkeilt sich die erste Einstellschraube 6 mit dem Aufschraubstück 5, wenn die
Kraft F1 auf das Aufschraubstück 5 einwirkt. Die Verkeilung tritt durch das Zusammenspiel
der eingeschraubten ersten Einstellschraube 6 und der in Türschließrichtung TS steigenden
ersten Auflagebahn 54 auf. Durch die Kraft F1 will sich das Aufschraubstück 5 in Türöffnungsrichtung
verschieben, wobei aber durch die fixierte, erste Einstellschraube 6 und der ersten
Auflagebahn 54 ein Verschieben des Aufschraubstücks 5 durch die in Türschließrichtung
TS steigende Richtung der ersten Auflagebahn 54 nur im geringen Maße oder gar nicht
möglich ist. Das Aufschraubstück 5 wird durch die Kraft F1 noch fester unter die erste
Einstellschraube 6 gedrückt.
[0056] Die erste Einstellschraube 6 ist entsprechend der ersten Auflagebahn 54 unter dem
Winkel α im Aufschraubstück 5 angeordnet. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die erste Gewindelochachse 44 des Gewindelochs 42 in der Schwenkfalle 4 für die
erste Einstellschraube 6 unter dem Winkel α zu den Kontaktflächen, d.h. zu der Schwenkfallen-Frontseite
43 und der Aufschraubstück-Rückseite 53 ausgebildet. Die Kontaktflächen sind, wie
oben bereits erwähnt, in dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Figuren 2, 3 und
4 parallel oder annähernd parallel zur Türöffnungsrichtung ausgebildet.
Selbsthemmung bei Kraft F2
[0057] Was die Ausgestaltung des Aufschraubstücks 5 und der Schwenkfalle 4 zur Selbsthemmung
bei der Kraft F2 betrifft, sei verwiesen auf die Schnittdarstellungen der Figuren
2c, 3d in Verbindung mit 3e und 5a in Verbindung mit 5b, die den Schnitt in der Schnittebene
B-B in den Figuren 2a und 3a zeigen.
[0058] Die Kraft F2 wirkt auf das Aufschraubstück 5 beim Schließvorgang der Türe durch die
in den Figuren nicht dargestellte Schlossfalle in Türschließrichtung TS. Um ein Lockern
des Aufschraubstücks 5 zu verhindern, ist die Bodenfläche, d.h. die zweite Auflagebahn
54 der zweiten Aufnahmenut 51 schräg zur Aufschraubstück-Rückseite 53 geneigt ausgebildet.
Die Aufschraubstück-Rückseite 53 ist in den Figuren 2 bis 4 parallel oder im Wesentlichen
parallel zur Türöffnungsrichtung TÖ und/oder Türschließrichtung TS ausgebildet. Diese
zweite Neigung ist derart ausgebildet, dass die zweite Auflagebahn 54 der zweiten
Aufnahmenut 51, von der parallel zur Türöffnungsrichtung TÖ ausgebildeten Aufschraubstück-Rückseite
53 aus gesehen, in Türschließrichtung TS abfällt, also in Türöffnungsrichtung TÖ ansteigt,
d.h. genau gegenläufig zur ersten Neigung der Ausgestaltung in der Schnittdarstellung
A-A (siehe Figuren 2c, 3d in Verbindung mit 3e, 5a und 5b). Die zweite Neigung ist
unter einen Winkel α zwischen der Aufschraubstück-Rückseite 53 und der zweiten Auflagebahn
54 ausgebildet.
[0059] Durch die in Türschließrichtung TS abfallende zweite Neigung der zweiten Auflagebahn
54 verkeilt sich die zweite Einstellschraube 6 mit dem Aufschraubstück 5, wenn die
Kraft F2 auf das Aufschraubstück 5 einwirkt. Die Verkeilung tritt durch das Zusammenspiel
der eingeschraubten zweiten Einstellschraube 6 und der in Türöffnungsrichtung TÖ ansteigenden
zweiten Auflagebahn 54 auf. Durch die Kraft F2 will sich das Aufschraubstück 5 in
Türschließrichtung TS verschieben, wobei aber durch die fixierte zweite Einstellschraube
6 und der zweiten Auflagebahn 54 ein Verschieben des Aufschraubstücks 5 durch die
in Türöffnungsrichtung TÖ steigende Richtung der zweiten Auflagebahn 54 nur in geringem
Maße oder gar nicht möglich ist. Das Aufschraubstück 5 wird durch die Kraft F2 noch
fester unter die zweite Einstellschraube 6 gedrückt.
[0060] Die zweite Einstellschraube 6 ist entsprechend der zweiten Auflagebahn 54 unter dem
Winkel α im Aufschraubstück 5 angeordnet. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die zweite Gewindelochachse 44 in der Schwenkfalle 4 für die zweite Einstellschraube
6 unter dem Winkel α zu den Kontaktflächen K, d.h. zu der Schwenkfallen-Frontseite
43 und der Aufschraubstück-Rückseite 53 ausgebildet. Die Kontaktflächen sind, wie
oben bereits erwähnt, in dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Figuren 2, 3 und
4 parallel oder annähernd parallel zur Türöffnungsrichtung ausgebildet.
[0061] In den Figuren 3b bis 3e sind vereinfachte Schnittdarstellungen des Aufschraubstücks
5 und der Schwenkfalle 4 dargestellt, in denen die Kanten der Krümmungsradien des
Langlochs 52 und der Aufnahmenut 51 nicht eingezeichnet sind. In den Figuren sind
die Flächen, zwischen denen die Neigung ausgebildet wird, fett dargestellt, welche
in diesem Ausführungsbeispiel die Auflagebahn 54 und die Aufschraubstück-Rückseite
53 sind. Weiter ist der Winkel α der Auflagebahn 54 zur Frontseite 43 der Schwenkfalle
4 und zur Rückseite 53 des Aufschraubstücks 5 dargestellt. Der Winkel α kann für die
Aufnahme der Kraft F1 auf der linken Seite des Aufschraubstücks 5 und der Schwenkfalle
4 (Schnitt A-A, gezeigt in den Figuren 3b und 3c), sowie für die Kraft F2 auf der
rechten Seite des Aufschraubstücks 5 und der Schwenkfalle 4 (Schnitt B-B, gezeigt
in den Figuren 3d und 3e) gegensinnig ausgebildet sein. In diesen Fall weist das Aufschraubstück
5 links eine erste Auflagebahn 54, wie in Figuren 3b und 3c, zur Selbsthemmung bei
Kraft F1 auf und eine zweite Auflagebahn 54 rechts, wie in den Figuren 3d und 3e,
zur Selbsthemmung bei Kraft F2 auf. Die Winkel α der Neigungen der linken und rechten
Auflagebahnen 54 können unterschiedlich groß ausgebildet sein.
[0062] In den Figuren 4 und 5 sind verschiedene Positionen des Aufschraubstücks 5 auf der
Schwenkfalle 4 dargestellt, wobei in den Figuren 4a und 4b der Schnitt A-A durch den
Türöffner aus den Figur 1, 2a oder 3a gezeigt ist und in den Figuren 5a und 5b der
Schnitt B-B aus den Figur 1, 2a oder 3a gezeigt ist.
[0063] Die Figuren 4a und 4b zeigen den Schnitt A-A durch den Türöffner 1 und zeigen damit
auch die Ausgestaltung des Türöffners im Schnitt A-A zur Selbsthemmung der Bewegung
des Aufschraubstücks 5 bei einer Kraft F1. In Figur 4a ist das Aufschraubstück 5 in
der zur Türschließrichtung TS maximal verschobenen Position auf der Schwenkfalle 4
fixiert. In der Figur 4b ist das Aufschraubstück 5 in der zur Türöffnungsrichtung
TÖ maximal ausgeschobenen Position auf der Schwenkfalle fixiert. Auch in jeder Position
dazwischen kann das Aufschraubstück 5 durch das stufenlose Verstellen auf der Schwenkfalle
4 fixiert werden.
[0064] Die Figuren 5a und 5b zeigen den Schnitt B-B durch den Türöffner 1 und zeigen damit
die Ausgestaltung des Türöffners im Schnitt B-B zur Selbsthemmung der Bewegung des
Aufschraubstücks 5 bei einer Kraft F2. In Figur 5a ist das Aufschraubstück 5 in der
zur Türschließrichtung TS maximal eingeschobenen Position auf der Schwenkfalle 4 fixiert.
In der Figur 5b ist das Aufschraubstück 5 in der zur Türöffnungsrichtung TÖ maximal
ausgeschobenen Position auf der Schwenkfalle fixiert. Auch in jeder Position dazwischen
kann das Aufschraubstück 5 durch das stufenlose Verstellen auf der Schwenkfalle 4
fixiert werden.
[0065] Um die gewünschte Position des Aufschraubstücks 5 zu erhalten, müssen beide Einstellschrauben
6 gelöst werden. Das Aufschraubstück 5 kann dann entsprechend der Position der nicht
gezeigten Schlossfalle verschoben werden. Anschließend wird durch das Fixieren der
beiden Einstellschrauben 6 das Aufschraubstück 5 verschiebesicher auf der Schwenkfalle
4 gehalten.
[0066] Wie in den Figuren 2a und 3a gezeigt, sind an der Frontseite 43 der Schwenkfalle
4 zwei Führungsleisten 91 parallel zur Türöffnungsrichtung ausgebildet, die in zwei
Führungsnuten 92 in die Aufschraubstück-Rückseite 53 eingreifen und damit eine Führung
9 des Aufschraubstücks 5 auf der Schwenkfalle 4 ausbilden. Durch die Ausbildung der
Führungsleisten 91 und der Führungsnuten 92 parallel zur Türöffnungsrichtung kann
das Aufschraubstück 5 exakt geführt parallel, oder im Wesentlichen parallel, zur Türöffnungsrichtung
verschoben werden. Ein Verdrehen des Aufschraubstücks 5 auf der Schlossfalle 4 um
eine Achse senkrecht zu den Kontaktflächen wird durch die Führung 9 verhindert. Wenn
im Ausführungsbeispiel der Figuren 1, 2 und 3 die Kraft F1 auf das Aufschraubstück
wirkt, bewirkt die erste Einstellschraube 6 eine Selbsthemmung aber die zweite Einstellschraube
6 hat den Drang sich zu lösen. Wenn die Kraft F2 auf das Aufschraubstück wirkt, bewirkt
die zweite Einstellschraube 6 eine Selbsthemmung aber die erste Einstellschraube 6
hat den Drang, sich zu lösen, da die Neigungen gegenläufig ausgebildet sind. Durch
die Führung 9 wird eine Schieflage des Aufschraubstücks 5 auf der Schlossfalle 4 verhindert
und ein Lösen der entsprechenden Einstellschrauben 6 verhindert.
[0067] In den Figuren 6 werden neben dem ersten Ausführungsbeispiel der Neigungen zwischen
der Auflagebahn 54 und der Aufschraubstück-Rückseite 53 weitere Ausführungsbeispiele
dargestellt. Wesentlich dabei ist, dass in allen Ausführungsbeispielen in den Figuren
6 eine Neigung zwischen der Aufschraubstück-Rückseite 53 und der Auflagebahn 54 ausgebildet
ist. Die Flächen, zwischen denen die Neigung ausgebildet wird, sind in den Figuren
6 fett dargestellt. Die Ausführungsbeispiele unterscheiden sich untereinander darin,
wie die Aufschraubstück-Rückseite 53 und die Auflagebahn 54 zur Türöffnungsrichtung
TÖ, bzw. zur Türschließrichtung TS ausgebildet sind. In den Figuren 6 ist die Einstellschraube
6 nicht dargestellt. Die Unterseite der nicht dargestellten Einstellschraube 6 wirkt
in allen Ausführungsbeispielen der Figur 6 mit der Auflagebahn 54 zusammen und bewirkt
bei Kraft F1 oder F2 eine Selbsthemmung in die Türöffnungsrichtung TÖ oder Türschließrichtung
TS.
[0068] Die Figuren 6a und 6b zeigen eine Ausbildung der Neigung unter einem Winkel a, wie
sie bereits in Zusammenhang mit den Figuren 1 bis 5 beschrieben wurde. Dabei ist es
möglich, dass beide Auflagebahnen 54 des Türöffners 1 des Aufschraubstücks 4 wie in
Figur 6a oder 6b ausgebildet sind. Dadurch wird eine Selbsthemmung immer nur in Türöffnungsrichtung
TÖ oder Türschließrichtung TS ermöglicht. Es ist auch möglich, dass eine Auflagebahn
54 des Aufschraubstücks 4, wie in Figur 6a und die zweite wie in Figur 6b dargestellt,
ausgebildet sind. Dadurch wird eine Selbsthemmung in Türöffnungsrichtung TÖ und in
Türschließrichtung TS ermöglicht.
[0069] Im Unterschied zu den vorher beschrieben Ausführungsbeispielen sind in den Figuren
6c und 6d die Auflagebahnen 54 parallel oder im Wesentlichen parallel zur Türöffnungsrichtung
TÖ und Türschließrichtung TS ausgebildet und die Aufschraubstück-Rückseite 53 unter
einen Winkel a zur Türöffnungsrichtung TÖ oder Türschließrichtung TS ausgebildet.
Dabei ist die Schwenkfallen-Frontseite 43 entsprechend des Winkels a zur Türöffnungsrichtung
TÖ oder Türschließrichtung TS ausgebildet. Die Neigung in diesem Ausführungsbeispiel
wird durch die zur Türöffnungsrichtung TÖ oder Türschließrichtung TS parallelen oder
im Wesentlichen parallelen Auflagebahnen 54 und die unter dem Winkel a zur Türöffnungsrichtung
TÖ oder Türschließrichtung TS ausgebildeten Aufschraubstück-Rückseite 53 ausgebildet.
In der Figur 6c wird eine Selbsthemmung bei Einwirken der Kraft F1 auf das Aufschraubstück
5 erreicht.
[0070] In der Figur 6d wird eine Selbsthemmung bei Einwirken der Kraft F2 auf das Aufschraubstück
5 erreicht. Bei den Ausführungsbeispielen der Figuren 6c und 6d ist zu beachten, dass
durch die unterschiedlich schräg ausgebildete Aufschraubstück-Rückseite 53 eine Selbsthemmung
entweder in Türöffnungsrichtung TÖ oder in Türschließrichtung TS erreicht werden kann.
Bei den unterschiedlichen Ausführungsbeispielen kann somit die Aufschraubstück-Rückseite
53 jeweils in ihrer Gesamtheit nur in eine Richtung geneigt ausgebildet sein, um ein
stufenloses Verschieben des Aufschraubstücks 5 auf der Schwenkfalle 4 zu gewährleisten.
[0071] Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Neigungen ist in den Figuren 6e bis 6f dargestellt.
Wie im vorrangehenden Ausführungsbeispiel der Figuren 6c und 6d ist die Aufschraubstück-Rückseite
53 unter einem Winkel β zur Türöffnungsrichtung TÖ oder Türschließrichtung TS ausgebildet
und nicht parallel dazu. In den Figuren 6e und 6f ist zusätzlich zur Neigung der Aufschraubstück-Rückseite
53 die Auflagebahn 54 geneigt ausgebildet. Die Neigung zwischen Aufschraubstück-Rückseite
53 und Auflagebahn 54 schließt den Winkel α ein. D.h. die Auflagebahn 54 ist um einen
Winkel α + β geneigt zur Türöffnungsrichtung TÖ oder Türschließrichtung TS ausgebildet.
Dabei ist in Figur 6e die Aufschraubstück-Rückseite 53 unter den Winkel β fallend
zur Türöffnungsrichtung TÖ ausgebildet und die Auflagebahn 54 unter den Winkel α auch
fallend zur Türöffnungsrichtung TÖ ausgebildet. In Figur 6f ist die Aufschraubstück-Rückseite
53 unter den Winkel β fallend zur Türschließrichtung TS ausgebildet und die Auflagebahn
54 unter den Winkel α auch fallend zur Türschließrichtung TS ausgebildet. In der Figur
6e wird eine Selbsthemmung bei Einwirken der Kraft F1 auf das Aufschraubstück 5 erreicht.
In der Figur 6f wird eine Selbsthemmung bei Einwirken der Kraft F2 auf das Aufschraubstück
5 erreicht.
[0072] In den Ausführungsbeispielen der Figuren 6g und 6h ist die Neigung zwischen Aufschraubstück-Rückseite
53 und Auflagebahn 54 zueinander gegenläufig zur Türöffnungsrichtung TÖ oder Türschließrichtung
TS ausgebildet unter einem Winkel γ. Dabei ist in Figur 6g die Aufschraubstück-Rückseite
53 unter den Winkel β steigend zur Türöffnungsrichtung TÖ ausgebildet und die Auflagebahn
54 unter den Winkel α fallend zur Türöffnungsrichtung TÖ ausgebildet. Der Winkel α
ist dabei größer als der Winkel β. Dadurch wird eine Selbsthemmung bei Einwirken der
Kraft F1 auf das Aufschraubstück 5 erreicht. In der Figur 6h ist die Aufschraubstück-Rückseite
53 unter den Winkel β steigend zur Türschließrichtung TS ausgebildet und die Auflagebahn
54 unter den Winkel α fallend zur Türschließrichtung TS ausgebildet. Der Winkel α
ist dabei größer als der Winkel β. Dadurch wird eine Selbsthemmung bei Einwirken der
Kraft F1 auf das Aufschraubstück 5 erreicht.
[0073] Entsprechend wie bei den Ausführungsbeispielen der Figuren 6c und 6d gilt auch bei
den Ausführungsbeispielen der Figuren 6e bis 6g, dass durch die unterschiedlich schräg
ausgebildete Aufschraubstück-Rückseite 53 eine Selbsthemmung entweder in Türöffnungsrichtung
TÖ oder in Türschließrichtung TS erreicht werden kann. Bei den unterschiedlichen Ausführungsbeispielen
kann somit die Aufschraubstück-Rückseite 53 jeweils in ihrer Gesamtheit nur in eine
Richtung geneigt ausgebildet sein, um ein stufenloses Verschieben des Aufschraubstücks
5 auf der Schwenkfalle 4 zu gewährleisten.
[0074] Die Figuren 7a und 7b zeigen schematisch einen Bereich des Aufschraubstücks 5. Die
Aufschraubstück-Frontseite 55 ist in den Figuren 7 durch einen ovalen Kreis angedeutet
und nicht vollständig dargestellt. Figur 8 zeigt ein Aufschraubstück 5 mit zwei Auflagebahnen
54, welche wie in der Figur 7a ausgebildet sind, wobei hier die Ausbildung der Auflagebahnen
54 in dem Aufschraubstück 5 zu erkennen sind. In der Figur 7a ist die Auflagebahn
54 für eine Zylinderkopfschraube ausgebildet. In der Aufnahmenut 51, welche den Schraubenkopf
61 der Zylinderkopfschraube aufnehmen kann und den Schraubenkopf in Türöffnungsrichtung
TÖ oder Türschließrichtung TS führt, ist ein Langloch 52 ausgebildet, welches von
dem Schraubenschaft 62 durchgriffen wird. Die Auflagebahn 54 in der Figur 7a ist als
eine Ebene ausgebildet.
[0075] Figur 7b zeigt eine Auflagebahn 54 für eine Senkkopfschraube. Wie in der Figur 7a
ist in der Figur 7b eine Aufnahmenut 51 und eine Langloch 52 ausgebildet. Im Gegensatz
zur Figur 7a ist in der Figur 7b die Auflagebahn 54 als Auflagefläche für eine Senkkopfschraube
ausgebildet. Die Auflagebahn 54 ist V-Förmig ausgebildet, wobei an der Spitze des
V's das Langloch 52 ausgebildet ist.
Bezugszeichenliste
[0076]
- 1
- Türöffner
- 2
- Gehäuse
- 3
- Türöffnerfalle
- 4
- Schwenkfalle
- 42
- Gewindeloch
- 43
- Schwenkfallen-Frontseite
- 44
- Gewindelochachse
- 5
- Aufschraubstück
- 51
- Aufnahmenut
- 52
- Langloch
- 53
- Aufschraubstück-Rückseite
- 54
- Auflagebahn
- 55
- Aufschraubstück-Frontseite
- 6
- Einstellschraube
- 61
- Schraubenkopf
- 62
- Schraubenschaft
- 7
- Gehäuse-Gewindeloch
- 8
- Schwenkfallenachse
- 9
- Führung
- 91
- Führungsleiste
- 92
- Führungsnut
- TÖ
- Türöffnungsrichtung
- TS
- Türschließrichtung
1. Türöffner (1), umfassend eine bewegbar gelagerte Türöffnerfalle (3) und eine damit
zusammenwirkende elektrische Sperreinrichtung,
wobei die elektrische Sperreinrichtung mit der Türöffnerfalle (3) zusammenwirkt, indem
die elektrische Sperreinrichtung in einer ersten Schaltstellung die Türöffnerfalle
(3) sperrt und in einer zweiten Schaltstellung die Türöffnerfalle (3) freigibt,
wobei die Türöffnerfalle (3) eine Schwenkfalle (4) und ein verstellbares Aufschraubstück
(5) umfasst,
wobei das Aufschraubstück (5) mit einer Aufschraubstück-Rückseite (53) auf einer Schwenkfallen-Vorderseite
(43) der Schwenkfalle (4) angeordnet ist und wobei die Aufschraubstück-Rückseite (53)
und die Schwenkfallen-Vorderseite (43) Kontaktflächen (K) ausbilden,
wobei das Aufschraubstück (5) parallel zu seiner Kontaktfläche verschiebbar ist und
über mindestens eine Schraubverbindung (9) in wählbarer Position auf der Schwenkfalle
(4) fixierbar ist,
wobei an dem Aufschraubstück (5) eine Auflagebahn (54) für die Schraubverbindung (9)
ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
a) - dass die Aufschraubstück-Rückseite (53) parallel zur Türöffnungsrichtung und/oder
Türschließrichtung ausgebildet ist, und
- dass die Auflagebahn (54) spitzwinkelig zur Aufschraubstück-Rückseite (53) angeordnet
ist,
- wobei die spitzwinkelige Anordnung zur Türöffnungsrichtung oder zur Türschließrichtung
spitzwinkelig zulaufend ausgebildet ist; oder
b) - dass die Auflagebahn (54) parallel zur Türöffnungsrichtung und/oder Türschließrichtung
ausgebildet ist, und
- dass die Aufschraubstück-Rückseite (53) spitzwinkelig zur Auflagebahn (54) angeordnet
ist,
- wobei die spitzwinkelige Anordnung zur Türöffnungsrichtung oder zur Türschließrichtung
zulaufend ausgebildet ist; oder
c) - dass die Auflagebahn (54) und die Aufschraubstück-Rückseite (53) nicht parallel
zur Türöffnungsrichtung und/oder Türschließrichtung angeordnet sind, und
- dass die Auflagebahn (54) und die Aufschraubstück-Rückseite (53) spitzwinkelig zueinander
angeordnet sind,
- wobei die spitzwinkelige Anordnung zur Türöffnungsrichtung oder zur Türschließrichtung
zulaufend ausgebildet ist.
2. Türöffner (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflagebahn (54) als eine Nut im Aufschraubstück (5) ausgebildet ist.
3. Türöffner (1) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflagebahn (54) auf einer Vorderseite des Aufschraubstücks (5) ausgebildet ist.
4. Türöffner (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schraubverbindung als eine Schraube (6) oder als ein Gewindestift ausgebildet
ist, wobei die Schraube (6) oder der Gewindestift durch ein Langloch des Aufschraubstücks
durchgreift und die Schraube in ein Gewindeloch (42) der Schwenkfalle (4) eingeschraubt
ist oder der Gewindestift mit seinem Schaft ein Durchgangsloch der Schwenkfalle durchgreift.
5. Türöffner (1), umfassend eine bewegbar gelagerte Türöffnerfalle (3) und eine damit
zusammenwirkende elektrische Sperreinrichtung,
wobei die elektrische Sperreinrichtung mit der Türöffnerfalle (3) zusammenwirkt, indem
die elektrische Sperreinrichtung in einer ersten Schaltstellung die Türöffnerfalle
(3) sperrt und in einer zweiten Schaltstellung die Türöffnerfalle (3) freigibt,
wobei die Türöffnerfalle (3) eine Schwenkfalle (4) und ein verstellbares Aufschraubstück
(5) umfasst,
wobei das Aufschraubstück (5) mit einer Aufschraubstück-Rückseite (53) auf einer Schwenkfallen-Vorderseite
(43) der Schwenkfalle (4) angeordnet ist und wobei die Aufschraubstück-Rückseite (53)
und die Schwenkfallen-Vorderseite (43) Kontaktflächen (K) ausbilden,
wobei das Aufschraubstück (5) parallel zu seiner Kontaktfläche verschiebbar ist und
über mindestens eine Schraubverbindung (9) in wählbarer Position auf der Schwenkfalle
(4) fixierbar ist,
wobei an der Schwenkfalle (4) eine Auflagebahn (54) für die Schraubverbindung (9)
ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
a) - dass die Schwenkfallen-Vorderseite (43) parallel zur Türöffnungsrichtung und/oder
Türschließrichtung ausgebildet ist, und
- dass die Auflagebahn (54) spitzwinkelig zur Schwenkfallen-Vorderseite (43) angeordnet
ist,
- wobei die spitzwinkelige Anordnung zur Türöffnungsrichtung oder zur Türschließrichtung
zulaufend ausgebildet ist; oder
b) - dass die Auflagebahn (54) parallel zur Türöffnungsrichtung und/oder Türschließrichtung
ausgebildet ist, und
- dass die Schwenkfallen-Vorderseite (43) spitzwinkelig zur Auflagebahn (54) angeordnet
ist,
- wobei die spitzwinkelige Anordnung zur Türöffnungsrichtung oder zur Türschließrichtung
zulaufend ausgebildet ist; oder
c) - dass die Auflagebahn (54) und die Schwenkfallen-Vorderseite (43) nicht parallel
zur Türöffnungsrichtung und/oder Türschließrichtung angeordnet sind, und
- dass die Auflagebahn (54) und die Schwenkfallen-Vorderseite (43) spitzwinkelig zueinander
angeordnet sind,
- wobei die zueinander spitzwinkelige Anordnung zur Türöffnungsrichtung oder zur Türschließrichtung
zulaufend ausgebildet ist.
6. Türöffner (1) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflagebahn (54) als eine Nut in der Schwenkfalle (4) ausgebildet ist.
7. Türöffner (1) nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflagebahn (54) auf einer Rückseite der Schwenkfalle ausgebildet ist.
8. Türöffner (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schraubverbindung als eine Schraube (6) oder als ein Gewindestift ausgebildet
ist, wobei die Schraube (6) oder der Gewindestift durch ein Langloch der Schwenkfalle
durchgreift und die Schraube in ein Gewindeloch (42) des Aufschraubstücks eingeschraubt
ist oder der Gewindestift mit seinem Schaft ein Durchgangsloch des Aufschraubstücks
durchgreift.
9. Türöffner (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Aufschraubstück-Rückseite (53) und der Schwenkfallen-Vorderseite (43) eine
Führung (9) ausgebildet ist.
10. Türöffner (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflagebahn (54) von einem Langloch durchgriffen ist, durch das ein Schraubenschaft
oder ein Gewindeschaft der Schraubverbindung (9) hindurchgreift.
11. Türöffner (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens zwei Schraubverbindungen (9) am Türöffner (1) ausgebildet sind.
12. Türöffner (1) nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeder Schraubverbindung (9) eine separate Auflagebahn (54) zugeordnet ist.
13. Türöffner (1) nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine Auflagebahn (54) der mindestens zwei Auflagebahnen (54) der mindestens
zwei Schraubverbindungen in Türöffnungsrichtung oder in Türschließrichtung geneigt
ausgebildet ist.
14. Türöffner (1) nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens zwei Auflagebahnn (54) der mindestens zwei Schraubverbindungen (9) in
Türöffnungsrichtung oder in Türschließrichtung geneigt ausgebildet sind.
15. Türöffner (1) nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine Auflagebahn (54) der mindestens zwei Auflagebahnen (54) der mindestens
zwei Schraubverbindungen in Türöffnungsrichtung geneigt ausgebildet ist, und
dass mindestens eine weitere Auflagebahn (54) der mindestens zwei Auflagebahnen (54) der
mindestens zwei Schraubverbindungen in Türschließrichtung geneigt ausgebildet ist.
1. Door opener (1), comprising a moveably mounted door opener latch (3) and an electrical
blocking device interacting with it,
wherein the electrical blocking device interacts with the door opener latch (3) by
the electrical blocking device in a first switching position blocking the door opener
latch (3) and, in a second switching position, releasing the door opener latch (3),
wherein the door opener latch (3) comprises a pivoting latch (4) and an adjustable
screw-attached piece (5),
wherein the screw-attached piece (5) with a screw-attached piece rear side (53) is
arranged on a pivoting latch front side (43) of the pivoting latch (4), and wherein
the screw-attached piece rear side (53) and the pivoting latch front side (43) form
contact surfaces (K),
wherein the screw-attached piece (5) is shiftable in parallel to its contact surface
and is fixable on the pivoting latch (4) in a selectable position via at least one
screwing connection (9),
wherein a supporting track (54) for the screw connection (9) is formed on the screw-attached
piece (5),
characterised in that
a) - the screw-attached piece rear side (53) is formed in parallel to the door opening
direction and/or door closing direction, and
- the supporting track (54) is arranged at an acute angle to the screw-attached piece
rear side (53),
- wherein the acute-angled arrangement is formed to taper at an acute angle in relation
to the door opening direction or to the door closing direction; or
b) - the supporting track (54) is formed in parallel to the door opening direction
and/or door closing direction, and
- the screw-attached piece rear side (53) is arranged at an acute angle to the supporting
track (54),
- wherein the acute-angled arrangement is formed to taper in relation to the door
opening direction or the door closing direction; or
c) - the supporting track (54) and the screw-attached piece rear side (53) are not
arranged in parallel to the door opening direction and/or door closing direction,
and
- the supporting track (54) and the screw-attached piece rear side (53) are arranged
at an acute angle in relation to each other,
- wherein the acute-angled arrangement is formed to taper in relation to the door
opening direction or to the door closing direction.
2. Door opener (1) according to claim 1,
characterised in that
the supporting track (54) is formed as a groove in the screw-attached piece (5).
3. Door opener (1) according to claim 1 or 2,
characterised in that
the supporting track (54) is formed on a front side of the screw-attached piece (5).
4. Door opener (1) according to one of claims 1 to 3,
characterised in that
the screw connection is formed as a screw (6) or as a threaded pin, wherein the screw
(6) or the threaded pin engages through an elongated hole of the screw-attached piece,
and the screw is screwed into a threaded hole (42) of the pivoting latch (4) or the
threaded pin engages through a through-hole of the pivoting latch with its shaft.
5. Door opener (1), comprising a moveably mounted door opener latch (3) and an electrical
blocking device interacting with it,
wherein the electrical blocking device interacts with the door opener latch (3) by
the electrical blocking device in a first switching position blocking the door opener
latch (3) and, in a second switching position, releasing the door opener latch (3),
wherein the door opener latch (3) comprises a pivoting latch (4) and an adjustable
screw-attached piece (5),
wherein the screw-attached piece (5) with a screw-attached piece rear side (53) is
arranged on a pivoting latch front side (43) of the pivoting latch (4), and wherein
the screw-attached piece rear side (53) and the pivoting latch front side (43) form
contact surfaces (K),
wherein the screw-attached piece (5) is shiftable in parallel to its contact surface
and is fixable on the pivoting latch (4) in a selectable position via at least one
screwing connection (9),
wherein a supporting track (54) for the screw connection (9) is formed on the pivoting
latch (4),
characterised in that
a) - the pivoting latch front side (43) is formed in parallel to the door opening
direction and/or door closing direction, and
- the supporting track (54) is arranged at an acute angle to the pivoting latch front
side (43),
- wherein the acute-angled arrangement is formed to taper in relation to the door
opening direction or to the door closing direction; or
b) - the supporting track (54) is formed in parallel to the door opening direction
and/or door closing direction, and
- the pivoting latch front side (43) is arranged at an acute angle to the supporting
track (54),
- wherein the acute-angled arrangement is formed to taper in relation to the door
opening direction or to the door closing direction; or
c) - the supporting track (54) and the pivoting latch front side (43) are not arranged
in parallel to the door opening direction and/or door closing direction, and
- the supporting track (54) and the pivoting latch front side (43) are arranged at
an acute angle to each other,
- wherein the mutually acute-angled arrangement is formed to taper in relation to
the door opening direction or the door closing direction.
6. Door opener (1) according to claim 5,
characterised in that
the supporting track (54) is formed as a groove in the pivoting latch (4).
7. Door opener (1) according to claim 5 or 6,
characterised in that
the supporting track (54) is formed on a rear side of the pivoting latch.
8. Door opener (1) according to one of claims 5 to 7,
characterised in that
the screw connection is formed as a screw (6) or as a threaded pin, wherein the screw
(6) or the threaded pin engages through an elongated hole of the pivoting latch, and
the screw is screwed into a threaded hole (42) of the screw-attached piece, or the
threaded pin engages through a through-hole of the screw-attached piece with its shaft.
9. Door opener (1) according to one of the preceding claims,
characterised in that
a guide (9) is formed on the screw-attached piece rear side (53) and the pivoting
latch front side (43).
10. Door opener (1) according to one of the preceding claims,
characterised in that
the supporting track (54) is engaged through by an elongated hole, through which a
screw shaft or a threaded shaft of the screw connection (9) engages.
11. Door opener (1) according to one of the preceding claims,
characterised in that
at least two screw connections (9) are formed on the door opener (1).
12. Door opener (1) according to claim 11,
characterised in that
a separate supporting track (54) is allocated to each screw connection (9).
13. Door opener (1) according to claim 12,
characterised in that
at least one supporting track (54) of the at least two supporting tracks (54) of the
at least two screw connections is formed inclined in the door opening direction or
in the door closing direction.
14. Door opener (1) according to claim 12,
characterised in that
at least two supporting tracks (54) of the at least two screw connections (9) are
formed inclined in the door opening direction or in the door closing direction.
15. Door opener (1) according to claim 12,
characterised in that
at least one supporting track (54) of the at least two supporting tracks (54) of the
at least two screw connections are formed inclined in the door opening direction,
and at least one further supporting track (54) of the at least two supporting tracks
(54) of the at least two screw connections is formed inclined in the door closing
direction.
1. Dispositif d'ouverture de porte (1) comprenant une gâche (3) logée de manière mobile
et un dispositif de blocage électrique en interaction avec celle-ci,
dans lequel le dispositif de blocage électrique interagit avec la gâche (3) grâce
au fait que le dispositif de blocage électrique, dans une première position de commutation,
bloque la gâche (3) et, dans une deuxième position de commutation, libère la gâche
(3),
dans lequel la gâche (3) comprend une gâche pivotante (4) et une pièce boulonnée réglable
(5),
dans lequel la pièce boulonnée (5) est disposée avec un côté arrière de pièce boulonnée
(53) sur un côté avant (43) de la gâche pivotante (4), et dans lequel le côté arrière
de la pièce boulonnée (53) et le côté avant de la gâche pivotante (43) forment des
surfaces de contact (K),
dans lequel la pièce boulonnée (5) est mobile parallèlement à sa surface de contact
et est fixable, par l'intermédiaire d'au moins une liaison vissée (9), dans une position
sélectionnable sur la gâche pivotante (4),
dans lequel, sur la pièce boulonnée (5), est réalisée une piste d'appui (54) pour
la liaison vissée (9),
caractérisé en ce que
a) - le côté arrière de la pièce boulonnée (53) est réalisé parallèlement au sens
d'ouverture de la porte et/ou au sens de fermeture de la porte et
- la piste d'appui (54) est disposée avec un angle aigu par rapport au côté arrière
de la pièce boulonnée (53),
- dans lequel la disposition à angle aigu est réalisée de manière convergente à angle
aigu par rapport au sens d'ouverture de la porte ou au sens de fermeture de la porte
; ou
b) - la piste d'appui (54) est réalisée parallèlement au sens d'ouverture de la porte
et/ou au sens de fermeture de la porte et
- le côté arrière de la pièce boulonnée (53) est disposé avec un angle aigu par rapport
à la piste d'appui (54),
- dans lequel la disposition à angle aigu est réalisée de manière convergente par
rapport au sens d'ouverture de la porte ou au sens de fermeture de la porte ; ou
c) - la piste d'appui (54) et le côté arrière de la pièce boulonnée (53) ne sont pas
disposés parallèlement au sens d'ouverture de la porte et/ou au sens de fermeture
de la porte et
- la piste d'appui (54) et le côté arrière de la pièce boulonnée (53) sont disposés
avec un angle aigu l'un par rapport à l'autre,
- dans lequel la disposition à angle aigu est réalisée de manière convergente par
rapport au sens d'ouverture de la porte ou au sens de fermeture de la porte.
2. Dispositif d'ouverture de porte (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la piste d'appui (54) est conçue comme une rainure dans la pièce boulonnée (5).
3. Dispositif d'ouverture de porte (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que
la piste d'appui (54) est réalisée sur un côté avant de la pièce boulonnée (5).
4. Dispositif d'ouverture de porte (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
la liaison vissée est conçue comme une vis (6) ou comme une tige filetée, dans lequel
la vis (6) ou la tige filetée traverse un trou oblong de la pièce boulonnée et la
vis est vissée dans un trou taraudé (42) de la gâche pivotante (4) ou la tige filetée
traverse, avec son axe, un trou traversant de la gâche pivotante.
5. Dispositif d'ouverture de porte (1) comprenant une gâche (3) logée de manière mobile
et un dispositif de blocage électrique en interaction avec celle-ci,
dans lequel le dispositif de blocage électrique interagit avec la gâche (3) grâce
au fait que le dispositif de blocage électrique, dans une première position de commutation,
bloque la gâche (3) et, dans une deuxième position de commutation, libère la gâche
(3),
dans lequel la gâche (3) comprend une gâche pivotante (4) et une pièce boulonnée réglable
(5),
dans lequel la pièce boulonnée (5) est disposée avec un côté arrière de pièce boulonnée
(53) sur un côté avant (43) de la gâche pivotante (4), et dans lequel le côté arrière
de la pièce boulonnée (53) et le côté avant de la gâche pivotante (43) forment des
surfaces de contact (K),
dans lequel la pièce boulonnée (5) est mobile parallèlement à sa surface de contact
et est fixable, par l'intermédiaire d'au moins une liaison vissée (9), dans une position
sélectionnable sur la gâche pivotante (4),
dans lequel, sur la pièce boulonnée (5), est réalisée une piste d'appui (54) pour
la liaison vissée (9),
caractérisée en ce que
a) - le côté avant de la gâche pivotante (43) est réalisé parallèlement au sens d'ouverture
de la porte et/ou au sens de fermeture de la porte et
- la piste d'appui (54) est disposée avec un angle aigu par rapport au côté avant
de la gâche pivotante (43),
- dans lequel la disposition à angle aigu est réalisée de manière convergente par
rapport au sens d'ouverture de la porte ou au sens de fermeture de la porte ; ou
b) - la piste d'appui (54) est réalisée parallèlement au sens d'ouverture de la porte
et/ou au sens de fermeture de la porte et
- le côté avant de la gâche pivotante (43) est disposé avec un angle aigu par rapport
à la piste d'appui (54),
- dans lequel la disposition à angle aigu est réalisée de manière convergente par
rapport au sens d'ouverture de la porte ou au sens de fermeture de la porte ; ou
c) - la piste d'appui (54) et le côté avant de la gâche pivotante (43) ne sont pas
disposés parallèlement au sens d'ouverture de la porte et/ou au sens de fermeture
de la porte et
- la piste d'appui (54) et le côté avant de la gâche pivotante (43) sont disposés
avec un angle aigu l'un par rapport à l'autre,
- dans lequel la disposition à angle aigu l'un par rapport à l'autre est réalisée
de manière convergente par rapport au sens d'ouverture de la porte ou au sens de fermeture
de la porte.
6. Dispositif d'ouverture de porte (1) selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
la piste d'appui (54) est conçue comme une rainure dans la gâche pivotante (4).
7. Dispositif d'ouverture de porte (1) selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que
la piste d'appui (54) est réalisé sur un côté arrière de la gâche pivotante.
8. Dispositif d'ouverture de porte (1) selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que
la liaison vissée est conçue comme une vis (6) ou comme une tige filetée, dans lequel
la vis (6) ou la tige filetée traverse un trou oblong de la gâche pivotante et la
vis est vissée dans un trou taraudé (42) de la pièce boulonnée ou la tige filetée
traverse, avec son axe, un trou traversant de la pièce boulonnée.
9. Dispositif d'ouverture de porte (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
sur le côté arrière de la pièce boulonnée (53) et le côté avant de la gâche pivotante
(43), est réalisé un guidage (9).
10. Dispositif d'ouverture de porte (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la piste d'appui (54) est traversée par un trou oblong à travers lequel passe un axe
de vis ou une tige filetée de la liaison vissée (9).
11. Dispositif d'ouverture de porte (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
au moins deux liaisons vissées (9) sont réalisées sur le dispositif d'ouverture de
porte (1).
12. Dispositif d'ouverture de porte (1) selon la revendication 11,
caractérisé en ce que
à chaque liaison vissée (9) correspond une piste d'appui (54) séparée.
13. Dispositif d'ouverture de porte (1) selon la revendication 12,
caractérisé en ce que
au moins une piste d'appui (54) des au moins deux pistes d'appui (54) des au moins
deux liaisons vissées est réalisée de manière inclinée dans le sens d'ouverture de
la porte ou dans le sens de fermeture de la porte.
14. Dispositif d'ouverture de porte (1) selon la revendication 12,
caractérisé en ce que
au moins deux pistes d'appui (54) des au moins deux liaisons vissées (9) sont réalisées
de manière inclinée dans le sens d'ouverture de la porte ou dans le sens de fermeture
de la porte.
15. Dispositif d'ouverture de porte (1) selon la revendication 12,
caractérisé en ce que
au moins une piste d'appui (54) des au moins deux pistes d'appui (54) des au moins
deux liaisons vissées est réalisée de manière inclinée dans le sens d'ouverture de
la porte et
au moins une autre piste d'appui (54) des au moins deux pistes d'appui (54) des au
moins deux liaisons vissées est réalisée de manière inclinée dans le sens de fermeture
de la porte.