[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Warendisplayständer umfassend eine Rückwand
mit daran beidseitig angelenkten Seitenwänden, wobei die Seitenwände wenigstens in
einem sich an vertikale Außenkanten anschließenden Bereich mit einer Außenlage und
einer Innenlage ausgebildet sind, mindestens einen Warenträger, umfassend einen Boden
und eine mehrlagig ausgebildete Vorderwand, wobei sich der Boden zwischen Rückwand
und Seitenwänden erstreckt.
[0002] Entsprechende Warendisplayständer sind weit verbreitet, und werden insbesondere im
Einzelhandel eingesetzt, um Waren zu präsentieren. Häufig bestehen die Warendisplayständer
aus Kartonmaterialien und werden erst vor Ort aufgestellt. Um die Aufstellung zu erleichtern,
werden vermehrt Warendisplayständer bereitgestellt, die vormontiert sind und durch
wenige Handgriffe am gewünschten Aufstellungsort in die Nutzposition überführt werden
können. Beispielsweise ist aus der
EP 3205240 A2 eine Grundstruktur für einen Ständer zum Präsentieren von Produkten bekannt. Die
Grundstruktur umfasst hierbei zwei Seitenwände, eine Rückwand, sowie ein mit den Seitenwänden
und der Rückwand verbundenes Fach zur Präsentation von Waren. Zur Fixierung des Fachs
im Bereich der Seitenwände sind an den Innenseiten der Seitenwände Verbindungsstrukturen
ausgebildet, die einerseits eine Ausnehmung und andererseits eine zwischen einer äußeren
Lage und einer inneren Lage angeordnete Eingriffsfläche umfassen, wobei die Vorderwand
des Faches mit der Ausnehmung zusammenwirkt und die Seitenkanten des Faches auf der
Umfangskante der Ausnehmung aufliegen. Zusätzlich sind Faltleisten vorgesehen, die
auf die Eingriffsflächen der Verbindungsstrukturen eingreifen. Auch aus
US 9474 389 B2 ist ein Warendisplayständer bekannt.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist einen Warendisplayständer bereitzustellen,
welcher materialsparend und preiswert hergestellt werden kann und einen leichten und
effektiven Aufbau sicherstellt, der insbesondere von nur einer Person durchgeführt
werden kann.
[0004] Diese Aufgabe wird durch Warendisplayständer umfassend eine Rückwand mit daran beidseitig
angelenkten Seitenwänden, wobei die Seitenwände wenigstens in einem sich an vertikale
Außenkanten anschließenden Bereich mit einer Außenlage und einer Innenlage ausgebildet
sind, mindestens einen Warenträger, umfassend einen Boden und eine mehrlagig ausgebildete
Vorderwand, wobei sich der Boden zwischen Rückwand und Seitenwänden erstreckt, dadurch
gelöst, dass aus jeder Seitenwand eine Fixierlasche ausgestanzt ist, die sich über
einen Abschnitt der Außenlage und einen Abschnitt der Innenlage erstreckt, wobei das
freie Ende aus der Innenlage ausgestanzt ist und das feste Ende an der Außenlage der
Seitenwand schwenkbar angelegt ist, wobei im Gebrauchszustand mindestens der aus der
Innenlage ausgestanzte Teil in die Vorderwand des Warenträgers eingesteckt ist.
[0005] Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Verbindung zwischen Warenträger und Seitenwänden
somit über eine Fixierlasche erzielt, die den Warenträger in seiner Position fixiert
und gleichzeitig die Seitenwände in der gewünschten Position hält. Hierbei kann die
Fixierlasche einfach von außen eingesteckt werden und erleichtert somit deutlich das
Aufstellen des erfindungsgemäßen Warendisplayständers. Da die Fixierlasche ferner
aus der Außenlage und der inneren Lage ausgestanzt wird, kann die erfindungsgemäße
Verbindung einstückig mit den Seitenwänden hergestellt werden und ist daher besonders
materialsparend. Der erfindungsgemäße Warendisplayständer kann somit besonders kostengünstig
hergestellt werden.
[0006] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass im Bereich der
Fixierlaschen an den vertikalen Außenkanten der Seitenwände Ausnehmungen ausgebildet
sind, welche sich über die Außenlage und die Innenlage erstrecken und mit dem Warenträger
in Eingriff bringbar sind. Durch die Ausnehmungen wird eine zusätzliche Verbindungsmöglichkeit
mit dem Warenträger bereitgestellt, die zusätzlich zur Stabilität des Warendisplayständers
beiträgt. Da die Ausnehmungen im Bereich der vertikalen Außenkanten angeordnet sind,
ist hier ein besonders leichter Zugriff auf diese möglich, sodass keine komplizierten
Handgriffe notwendig sind um den Warenträger mit den Ausnehmungen in Eingriff zu bringen.
Ferner ist es durch die Bereitstellung der Ausnehmungen im Bereich der Außenkante
möglich, dass sich die tatsächliche Nutzfläche des Warenträgers über den gesamten
von den Seitenwänden und der Rückwand eingeschlossenen Raum erstreckt. Hierdurch wird
auch ein besonders guter Zugriff auf die auf dem Warenträger angeordneten Produkte
gewährleistet.
[0007] Vorzugsweise kann die Vorderwand des Warenträgers beidseitig seitliche Endabschnitte
aufweisen, die sich über die Seitenkante des Bodens hinaus erstrecken, wobei die Endabschnitte
im Gebrauchszustand mit den Ausnehmungen in Eingriff bringbar sind. Die Endabschnitte
können dann einfach in die Ausnehmungen eingeführt werden und liegen auf der unteren
Kante der Ausnehmung auf.
[0008] Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass im Bereich
der Endabschnitte der Vorderwand des Warenträgers ein Hohlprofil zur Aufnahme der
Fixierlaschen ausgebildet ist. Ein entsprechendes Hohlprofil erleichtert das Einführen
der Fixierlasche, sodass die Montage entsprechend vereinfacht wird. Hierdurch wird
gleichermaßen das Zusammenlegen des Warendisplayständers aus der Gebrauchsstellung
in die Transportstellung erleichtert.
[0009] Es hat sich als besonders bevorzugt erwiesen, wenn die Vorderwand des Warenträgers
dreilagig ausgebildet ist, umfassend eine äußere Lage, eine Zwischenlage und eine
innere Lage, wobei sich die Zwischenlage nur über einen vorbestimmten Abschnitt erstreckt.
Hierdurch kann auf einfache Art und Weise das Hohlprofil im Bereich der Endabschnitte
bereitgestellt werden, ohne dass der Abstand zwischen der äußeren Lage und der inneren
Lage aufwendig eingestellt werden muss. Auch diese Ausführungsform ermöglicht eine
einstückige Ausbildung des Warenträgers.
[0010] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann sich die äußere Lage der Vorderwand
bündig bis zur Außenseite der Außenlage der Seitenwand erstrecken und sich die innere
Lage der Vorderwand höchstens bis zur Innenseite der Außenlage der Seitenwand erstrecken.
In diesem Fall schließen die seitlichen Abschlussflächen der äußeren Lage bündig mit
der Außenanlage der Seitenwände ab, sodass eine einheitliche Optik erzielt wird. Da
die Fixierlasche in den das H das Hohlprofilohlprofil zwischen der äußeren und inneren
Lage eingreift, bewirkt die zurückgesetzte innere Lage gleichermaßen, dass die Fixierlasche
bündig in einer Ebene zu der Außenanlage der Seitenwand angeordnet werden kann. Hierdurch
kann eine einheitliche Seitenwand gewährleistet werden, und ein optisch ansprechender
Warendisplayständer bereitgestellt werden.
[0011] Es hat sich des Weiteren bewährt, wenn die Außenlage und die Innenlage jeder Seitenwand
an die Außenkante angrenzend einen vorbestimmten Abstand voneinander angeordnet sind,
sodass auch im Bereich der Seitenwand ein Hohlraum entsteht. Dieser Hohlraum kann
über die gesamte Breite der Seitenwand beibehalten werden, oder kann abnehmen, sodass
die Außenlage und die Innenlage in einem an die Rückwand angrenzenden Bereich aufeinanderliegend
angeordnet sind. Durch den bereitgestellten Hohlraum in der Seitenwand kann die Stabilität
des Warendisplayständers erhöht werden.
[0012] Eine andere bevorzugte Ausführungsform kann vorsehen, dass im Bereich der Innenlage
der Seitenwände Aufnahmeausnehmungen ausgebildet sind, welche dem Warenträger in Eingriff
bringbar sind. Entsprechende Aufnahmeausnehmungen können eine zusätzliche Fixierung
des Warenträgers im Bereich der Seitenwand bereitstellen. Durch die zusätzliche Fixierung
erhöht sich die Belastbarkeit des Warenträgers, sodass die Stabilität des Warendisplayständers
verbessert wird.
[0013] Hierbei hat es sich bewährt, wenn die Seitenkanten des Bodens des Warenträgers auf
im Bereich der Aufnahmeausnehmungen ausgebildeten Auflagekanten aufliegen. Zu diesem
Zweck können die Seitenkanten beispielsweise abschnittsweise mit Vorsprüngen ausgebildet
sein, die dann auf den Auflagekanten aufliegen. Eine entsprechende Ausbildung des
Warenträgers ist besonders einfach sowohl in der Herstellung wie auch beim Aufbau.
[0014] Des Weiteren hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Warenträger an den Seitenkanten
des Bodens mit sich nach unten erstreckenden Stützlaschen ausgebildet ist, welche
sich in dem Gebrauchszustand in die Aufnahmeausnehmungen der Seitenwände erstrecken.
In diesem Fall werden die Stützlaschen bei der Überführung in die Gebrauchsstellung
von dem Boden nach unten weggeklappt, und in die Aufnahmeausnehmungen eingeführt,
bis der Boden auf der Auflagekante aufliegt. In diesem Fall bewährte sich insbesondere,
wenn zwischen der Außenanlage und der Innenlage ein Hohlraum ausgebildet ist, da hierdurch
das Einführen der Stützlasche erheblich vereinfacht wird. Durch die Stützlaschen werden
die Seitenwände zusätzlich in ihrer Position fixiert und gleichzeitig die Stabilität
des Warenträgers erhöht.
[0015] Eine andere bevorzugte Ausführungsform kann vorsehen, dass der Warenträger über eine
parallel zur Rückwand angeordnete Rücklasche gelenkig mit der Rückwand verbunden ist.
Eine entsprechende Rücklasche kann einstückig mit dem Warenträger verbunden sein oder
als ein separates Element bereitgestellt werden. Durch die gelenkig mit der Rückwand
verbundene Rücklasche ist es möglich den Warenträger an der Rückwand vorzumontieren,
sodass dieser vor Ort nur noch in den Gebrauchszustand geklappt werden muss.
[0016] Ferner hat es sich als besonders bevorzugt erwiesen, wenn die Vorderwand gelenkig
an dem Boden des Warenträgers angeordnet ist. Durch die gelenkig ausgebildete Vorderwand
ist es möglich nicht nur die Trägerstruktur aus Seitenwänden und Rückwand sondern
auch den Warenträger in einer flachen Position anzuordnen, sodass der Warendisplayständer
in der Transportposition platzsparend zusammengeklappt werden kann.
[0017] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform kann vorsehen, dass der Warenträger einstückig
ausgebildet ist. Folglich kann der Warenträger durch wenige Handgriffe in die aufgebaute
Position überführt werden. Gleichermaßen ist auch die Trägerstruktur aus Seitenwänden
und Rückwand einstückig ausgebildet. Die beiden Elemente des Warendisplayständers
können miteinander verklebt oder auf andere bekannte Art und Weise verbunden werden.
Sofern die Warenträger nicht mit der Rückwand verklebt sind, ist es möglich einzelne
Warenträger vor Ort zu entfernen, sofern ein größerer Bereich zwischen zwei Warenträgern
benötigt wird. Eine weitere bevorzugte Ausführungsform kann vorsehen, dass der Warendisplayständer
aus einer im Wesentlichen flach zusammengeklappten Transport-und Lagerposition in
einen aufgeklappten Gebrauchszustand überführbar ist. Hierdurch wird gewährleistet,
dass der Warendisplayständer in der Lagerposition möglichst wenig Platz einnimmt und
durch wenige Handgriffe in die Nutzstellung überführt werden kann. Hierzu trägt insbesondere
die Vormontage der Warenträger an der Rückwand bei.
[0018] Im Folgenden wird eine Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen näher erläutert. Dabei sind gleiche Teile mit gleichem Bezugszeichen versehen.
Die einzelnen beschriebenen Merkmale können hierbei in beliebigen, auch nicht beschriebenen
Kombinationen eingesetzt werden. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines Warendisplayständers in der Gebrauchsstellung,
- Figur 2
- eine Detailansicht der Ausnehmung und Fixierlasche einer Seitenwand, betrachtet von
der Innenseite,
- Figur 3
- die in Figur 2 dargestellte Detailansicht betrachtet von der Außenseite,
- Figur 4a
- eine seitliche Detailansicht des Warenträgers mit Blick auf die Endabschnitte der
Vorderwand,
- Figur 4b,
- der in Figur 4a dargestellte Warenträger in einem seitlichen Schnitt durch die Vorderwand,
- Figur 4c,
- der in den Figuren 4a und 4b dargestellte Warenträger in Aufsicht,
- Figur 5
- eine Detailansicht des Warenträgers sowie der Seitenwand und der Fixierlasche,
- Figur 6
- die in Figur 2 dargestellte Detailansicht gemäß einer anderen Ausführungsform, und
- Figur 7
- eine Ansicht des Warendisplayständers in der Transportstellung.
[0019] In Figur 1 ist ein erfindungsgemäßer Warendisplayständer 1 in Gebrauchsstellung dargestellt.
Der Warendisplayständer 1 umfasst hierbei eine Trägerstruktur, bestehend aus einer
Rückwand 2, einer ersten Seitenwand 3 sowie einer dieser gegenüberliegenden zweiten
Seitenwand 4. Hierbei sind die beiden Seitenwände sowie die Rückwand einstückig ausgebildet
und die Seitenwände 3, 4 über Knicklinien gelenkig an die Rückwand 2 angelenkt.
[0020] Jede Seitenwand 3, 4 ist doppelwandig ausgebildet und umfasst eine sich unmittelbar
an die Rückwand 2 anschließende Außenlage 5, sowie eine mit der Außenlage 5 über eine
vertikale Außenkante 7 verbundene Innenlage 6. Die Innenlage 6 wird hierbei an der
Außenkante 7 in Anlage auf die Außenlage gebracht, und bildet die Innenseite der Trägerstruktur.
Die vertikale Außenkante 7 wird durch zwei parallel nebeneinander angeordnete Faltlinien
8, 9 ausgebildet. Hierbei kann der Abstand der beiden Faltlinien 8, 9 zueinander so
gewählt werden, dass die Außenlage 5 und Innenlage 6 zunächst unter einem vorbestimmten
Abstand angeordnet sind, sodass zwischen der Außenlage und der Innenlage ein Hohlraum
ausgebildet wird.
[0021] In der Trägerstruktur sind übereinander eine Mehrzahl von Warenträgern 10 angeordnet,
die sich zwischen den beiden Seitenwänden 3, 4 und der Rückwand bis zu den vertikalen
Außenkanten 7 erstrecken. Jeder Warenträger 10 weist einen Boden 11 sowie eine Vorderwand
12 auf, und dient zur Aufnahme von Produkten, die in deren Warendisplayständer angeboten
werden. In der dargestellten Ausführungsform erstreckt sich die Vorderwand 12 von
dem Boden 11 senkrecht nach oben und bildet somit eine Anschlagfläche für die darauf
angeordneten Produkte. Durch die Vorderwand 12 wird folglich ein sicherer Halt der
Produkte gewährleistet. Je nachdem welche Produkte angeboten werden, kann der Boden
aus einer einzelnen Materiallage bestehen oder verstärkt ausgebildet sein.
[0022] Gemäß einer weiteren, hier nicht dargestellten Ausführungsform, ist es gleichermaßen
möglich, den Warenträger 10 gedreht in der Trägerstruktur anzuordnen, d.h. in diesem
Falle erstreckt sich die Vorderwand 12 von dem Boden 11 senkrecht nach unten. Diese
Ausführungsform hat den Vorteil, dass ein direkter Zugriff auf die Ware möglich ist,
sodass diese leicht entnommen werden kann. Gleichermaßen können auf einem entsprechend
angeordneten Warenträger 10 Produkte angeordnet werden, die sich noch in einer Umverpackung
befinden, sodass die Umverpackung einerseits die enthaltenen Produkte genauer kennzeichnet,
andererseits die Produkte von der Umverpackung gehalten werden. Bei der Umverpackung
kann es sich beispielsweise um Kartons, Kartonabschnitte etc. handeln.
[0023] Im Folgenden wird anhand der Figuren 2-5 die Befestigung der Warenträger 10 an der
Trägerstruktur näher erläutert. Diese Befestigung ist unabhängig davon, in welcher
Orientierung der Warenträger 10 eingesetzt wird, das heißt ob die Vorderwand 12 in
der eingebauten Position nach oben oder nach unten zeigt. Die nachfolgende Beschreibung
erfolgt anhand der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform.
[0024] Hierbei ist in den Figuren 2 und 3 abschnittsweise eine Seitenwand mit Blick von
innen sowie mit Blick von außen dargestellt. Die gegenüberliegende Seitenwand ist
spiegelbildlich zu dieser ausgebildet. Es zeigt sich, dass an der Innenseite der Seitenwand
im Bereich der inneren Lage 6 eine Aufnahmeausnehmung 13 ausgebildet ist, die eine
im wesentlichen rechteckige Form aufweist, wobei die kurzen Kanten des Rechtecks parallel
zu der Außenkante 7 angeordnet sind und die langen Kanten senkrecht zu dieser. Die
untere Kante 14 der Aufnahmeausnehmung 13 bildet hierbei eine Auflagekante, die, wie
nachfolgend beschrieben wird, mit einer Stützlasche des Warenträgers 10 in Eingriff
bringbar ist. Im Bereich der Aufnahmeausnehmung können die Innenlage 6 und die Außenlage
5 voneinander beabstandet sein, sodass eine entsprechende Stützlasche zwischen die
beiden Lagen ohne Probleme eingeführt werden kann. Hierbei hat sich ein Abstand von
einer Lage zwischen den beiden Lagen als bevorzugt erwiesen. Der entsprechende Abstand
kann hier durch die Breite der Außenkante 7 eingestellt werden. Zusätzlich könnte
hier auch zwischen der inneren Lage und der Außenlage zumindest abschnittsweise eine
Zwischenlage eingeführt werden, die zur zusätzlichen Stabilität der Trägerstruktur
beiträgt, und den Abstand zwischen der Außenlage und der inneren Lage einstellt.
[0025] Wie ferner in den Figuren 2 und 3 dargestellt, weist jede Seitenwand eine Fixierlasche
15 auf, umfassend ein über eine Faltkante 16 an die Außenlage 5 schwenkbar angelenktes
festes Ende 17, sowie ein freies Ende 18. Das feste Ende 17 und das freie Ende 18
sind über eine Knickkante 19 miteinander verbunden, an der sie relativ zueinander
abwinkelbar sind. Die Knickkante 19 ist hierbei parallel zur Faltkante 16 angeordnet.
[0026] Wie aus den Figuren ferner deutlich wird, unterbricht die Fixierlasche 15 die vertikale
Außenkante 17, d.h. wird aus dem Material der Außenlage sowie der Innenlage solchermaßen
ausgestanzt, dass die vertikale Außenkante 7 in diesem Bereich eine Ausnehmung aufweist.
Bei der vorliegenden Ausführungsform unterbricht die Fixierlasche die vertikale Außenkante,
d.h. im Bereich der Fixierlasche sind die Faltkanten 8,9 unterbrochen. Die Knicklinie
19 zwischen dem freien Ende 18 und dem festen Ende ist parallel zu den Faltkanten
8, 9 im Bereich der Außenlage 5 ausgebildet. Wird das freie Ende 18 unter einem Winkel
von 90° zu dem festen Ende 17 abgewinkelt, wobei das feste Ende bündig in einer Ebene
mit der Außenlage 5 angeordnet ist, erstreckt sich folglich das freie Ende 18 in der
Ausnehmung 20 und ist nach innen versetzt zu der Außenkante 7 angeordnet.
[0027] Gemäß einer anderen Ausführungsform kann die Knickkante 19 jedoch auch im Bereich
der Faltkante 9, das heißt als Teil der zwischen Außenlage 5 und vertikaler Außenkante
7 gebildeten Faltkante, ausgebildet sein.
[0028] In der Gebrauchsstellung wird das freie Ende 18 der Fixierlasche 15 in die Vorderwand
12 des Warenträgers 10 eingeführt und fixiert solchermaßen den Warenträger in der
gewünschten Position.
[0029] Verschiedene Details des Warenträgers sind in den Figuren 4a-c und 5 dargestellt,
wobei diese Darstellungen insbesondere auf die Ausbildung der Vorderwand 12 abzielen.
Hierbei zeigt die Figuren 4b die Vorderwand zusätzlich im Schnitt, parallel zu einer
Seitenkante 24 des Bodens 11, so dass die einzelnen Lagen der Vorderwand deutlich
werden. Ferner ist der Warenträger in Figur 4c in Aufsicht dargestellt. Es wird festgehalten,
dass die Figuren 4b und 4c lediglich dem besseren Verständnis dienen und nicht maßstabsgetreu
dargestellt sind.
[0030] Auch die Vorderwand 12 ist mehrlagig ausgebildet, und umfasst eine äußere Lage 21
eine innere Lage 22 sowie eine Zwischenlage 36. Hierbei entspricht die äußere Lage
21 der Vorderseite des Warenträgers. Die äußere Lage 21 schließt sich unmittelbar
an den Boden 11 an, und ist von diesem über eine Knickkante abgewinkelt. Die innere
Lage 22 ist senkrecht zu der äußeren Lage 21 angeordnet und ebenfalls von dieser abgewinkelt
ausgebildet. Die nicht dargestellte Zwischenlage ist mit der inneren Lage 22 verbunden
und wird zwischen der äußeren Lage 21 und der inneren Lage 22 angeordnet.
[0031] Die einzelnen Lagen 21, 22 der Vorderwand 12 sind bezogen auf den Abstand zwischen
den Seitenwänden 3, 4 unterschiedlich lang ausgebildet, um Endabschnitte 23 auszubilden.
Die Endabschnitte 23 der Vorderwand 12 erstrecken sich hierbei beidseitig über die
Seitenkanten 24 des Bodens 11 hinaus und umfassen die äußere Lage 21 und die innere
Lage 22 sowie ein zwischen diesen ausgebildetes Hohlprofil 24. Zur Ausbildung des
Hohlprofils 24 erstreckt sich die Zwischenlage nicht bis in den Bereich der Endabschnitte
23. Die Abmessung des Hohlprofils 24 kann je nach Bedarf durch geeignete Ausbildung
der Zwischenlage gewählt werden.
[0032] Ferner ist die innere Lage 22 im Bereich der Endabschnitte 23 kürzer ausgebildet
als die äußere Lage 21.
[0033] In der Gebrauchsposition werden die Endabschnitte 23 solchermaßen mit den Seitenwänden
3, 4 verbunden, dass die Endabschnitte 23 im Bereich der Ausnehmungen 20 angeordnet
sind. Hierbei erstreckt sich die äußere Lage 21 über die vollständige Breite der Ausnehmung,
das heißt beidseitig bis zur Außenlage 5, und schließt bündig mit dieser ab. Die innere
Lage 22 stützt sich dagegen lediglich auf der inneren Lage 6 der Seitenwände ab.
[0034] Um die Vorderwand 12 und damit den Warenträger 10 in dieser Position zu fixieren
werden anschließend die Fixierlasche 15 nach außen abgewinkelt und das freie Ende
18 in das Hohlprofil 24 zwischen der inneren Lage 22 und der äußeren Lage 21 eingeführt.
Da die innere Lage 22 kürzer ausgebildet ist, ist die Fixierlasche 15 in der Gebrauchsposition
bündig in einer Ebene mit der Außenlage 5 angeordnet.
[0035] Gemäß einer anderen Ausführungsform kann zur zusätzlichen Fixierung des Warenträgers
10 an der Trägerstruktur im Bereich der Fixierlasche 15 ein Rastvorsprung ausgebildet
sein. Eine entsprechend modifizierte Fixierlasche ist in Figur 6 dargestellt. Figur
6 entspricht im Wesentlichen der Darstellung in Figur 3, sodass hier lediglich auf
die Unterschiede zwischen den beiden Figuren eingegangen wird.
[0036] Der Rastvorsprung 30 ist, wie dargestellt, an dem freien Ende 18 der Fixierlasche
15 ausgebildet. Der Rastvorsprung 30 ist an einer unteren Kante 32 des freien Endes
18 angeordnet, d.h. der senkrecht zu der vertikalen Außenkante 7 verlaufenden Kante,
und grenzt an die freie Außenkante 31 an. Die Form des Rastvorsprunges 30 kann beliebig
gewählt werden, solange ein Einrasten ermöglicht wird. Bei der hier dargestellten
Ausführungsform, ist der Rastvorsprung 30 als ein in Richtung der freien Außenkante
31 verjüngendes Element mit schräg ausgebildeter Außenkante 35 und senkrecht zur oberen
Kante 32 des freien Endes angeordneten Haltekante 36 ausgebildet. Durch die schräge
Außenkante wird ein leichtes Einführen in eine Rastöffnung ermöglicht, die Haltekante
36 sichert den Rastvorsprung dann innerhalb der Rastöffnung.
[0037] Eine entsprechende Rastöffnung wird bei dieser Ausführungsform im Bereich des Bodens11
bereitgestellt, das heißt an die äußere Lage 21 angrenzend und ist als Durchtrittsöffnung
oder Schlitz ausgebildet.
[0038] Ein entsprechender Rastvorsprung kann auch sowohl an der unteren Kante 32 des freien
Endes 18 wie auch an einer parallel dazu ausgebildeten oberen Kante 33 angeordnet
sein. Bei einer entsprechenden Ausführungsform wird die zusätzliche Verhaftung unabhängig
von der Ausrichtung des Warenträgers 10, d.h. der Anordnung der Vorderwand 12, bereitgestellt.
[0039] Um das Einführen der Fixierlasche 15 in die Vorderwand 12 weiter zu vereinfachen,
kann das freie Ende 18 statt mit zwei Rastvorsprüngen 30 jedoch auch mit einem Rastvorsprung
30 und einer abgeschrägten Ecke 34 ausgebildet sein, welche die freie Kante 31 und
die obere Kante 33 miteinander verbindet.
[0040] Der Warenträger 11 kann an seiner der Vorderwand 12 gegenüberliegenden Kante mit
einer Befestigungslasche, welche nicht dargestellt ist, versehen sein, über welche
der Warenträger 11 mit der Rückwand verbunden werden kann. Hierbei kann die Befestigungslasche
einstückig mit dem Warenträger ausgebildet sein oder kann an diesem über bekannte
Verbindungsmittel befestigt werden. Die Verbindungsmittel können hierbei je nach Bedarf
lösbar oder unlösbar sein. Lediglich als Beispiel werden Verkleben, Vernieten oder
eine Steckverbindung genannt.
[0041] Über diese Befestigungslasche kann der Warenträger 11 vorab mit der Trägerstruktur
verbunden werden, sodass der erfindungsgemäße Warendisplayständer teilweise vormontiert
transportiert wird. Auch hier wird eine entsprechende Verbindung über bekannte Verbindungsmittel
erzielt. Die Verbindung kann lösbar oder nicht lösbar sein, wobei es eine lösbare
Verbindung ermöglicht, die Anordnung der Warenträger vor Ort anzupassen, sofern notwendig.
Als mögliche Verbindungsmittel werden nur beispielhaft Klebstoff, Nieten, etc. genannt.
Gleichermaßen kann die an dem Warenträger 10 angeordnete Befestigungslasche auch in
eine Aufnahmeöffnung eingeführt werden, die im Bereich der Rückwand ausgebildet ist,
um hier eine entsprechende Verbindung zu erzielen. In diesem Zusammenhang hat es sich
auch bewährt, wenn die Rückwand mit Stecklaschen ausgebildet ist, welche mit den Befestigungslaschen
der Warenträger zusammenwirken, um die Warenträger einzuhängen. Vorzugsweise ist der
Warenträger in diesem Falle mit einer Aufnahmelasche ausgebildet, in welche die Stecklasche
der Rückwand eingeführt wird. Diese Aufnahmelasche kann beispielsweise nur von der
Befestigungslasche oder der Befestigungslasche in Kombination mit einer Rückwand des
Warenträgers gebildet werden. Die Aufnahmelasche ist unten geöffnet und oben geschlossen
ausgebildet.
[0042] Der erfindungsgemäße Warendisplayständer wird vorzugsweise in einer flach liegenden
Position, wie in Figur 7 dargestellt, transportiert, wobei die Seitenwände 3, 4 sowie
die Rückwand 2 in einer Ebene liegen, und die Warenträger bereits mit der Rückwand
2 verbunden sind, und ebenfalls flach auf der Rückwand liegen. Hierbei ist die Vorderwand
12 solchermaßen ausgebildet, dass diese aus der Gebrauchsposition ebenfalls in eine
flach liegende Position überführt werden kann und parallel zu dem Boden 11 des Warenträgers
10 angeordnet ist.
[0043] Um den Warendisplayständer aus der Transportposition in die Gebrauchsposition zu
überführen, werden zunächst die Seitenwände 3, 4 zu der Rückwand 2 abgewinkelt und
die einzelnen Warenträger 10 aus der Lagerposition in eine im Wesentlichen senkrechte
Position zu der Rückwand 2 überführt. Bei der Überführung der Warenträger 10 in die
senkrechte Position werden bereits die Stützlaschen in die Aufnahmeausnehmungen im
Bereich der Seitenwände 3, 4 eingeführt, sodass diese zwischen der Außenlage 5 und
der Innenlage 6 der Seitenwände liegen. Gleichzeitig liegt der Boden 11 im Bereich
seiner Seitenkanten abschnittsweise auf den durch die Aufnahmeausnehmungen gebildeten
Auflagekanten 14 auf.
[0044] Um eine bessere Auflage des Bodens zu erzielen, können die Seitenkanten des Warenträgers
10 in den den Aufnahmeausnehmungen 13 der Seitenwände 3, 4 zugewandten Abschnitten
mit Vorsprüngen ausgebildet sein, die ungefähr der Dicke der Innenlage 6 entsprechen.
Da der Boden auf der Auflagekante liegt und die Laschen zwischen die Außenlage und
die Innenlage eingeführt sind, werden der Boden und die Seitenwände fest in der 90°-Position
zueinander fixiert.
[0045] Gleichzeitig wird bei der Überführung der Warenträger in den Gebrauchszustand die
Vorderwand 12 in eine senkrechte Position geklappt, sodass diese senkrecht zu Rückwand
2 angeordnet ist. Die Endabschnitte 23 der Vorderwand werden anschließend in die Ausnehmungen
20 eingeführt, sodass die Vorderwand innerhalb der Seitenwände fixiert wird. In diesem
Zustand schließt die äußere Lage der Vorderwand bündig mit den vertikalen Außenkanten
7 der Seitenwände ab. Zur abschließenden Fixierung werden anschließend die im Bereich
der Seitenwände ausgebildeten Fixierlasche 15 zunächst vollständig von der Seitenwand
3, 4 abgewinkelt. Anschließend wird das freie Ende 18 von dem festen Ende 17 abgewinkelt
und das freie Ende 18 in das Hohlprofil 24 zwischen der äußeren Lage 21 und der inneren
Lage 22 der Vorderwand 12 eingeführt.
[0046] Wie vorab dargestellt, kann der erfindungsgemäße Warendisplayständer platzsparend
transportiert und gelagert, auf leichte Art und Weise stabil aufgebaut und materialsparend
hergestellt werden.
1. Warendisplayständer (1) umfassend
eine Rückwand (2) mit daran beidseitig angelenkten Seitenwänden (3, 4), wobei die
Seitenwände (3, 4) wenigstens in einem sich an vertikale Außenkanten (7) anschließenden
Bereich mit einer Außenlage (5) und einer Innenlage (6) ausgebildet sind,
mindestens einen Warenträger (10), umfassend einen Boden (11) und eine mehrlagig ausgebildete
Vorderwand (12) , wobei sich der Boden (11) zwischen Rückwand (2) und Seitenwänden
(3, 4) erstreckt,
dadurch gekennzeichnet, dass
aus jeder Seitenwand (3, 4) eine Fixierlasche (15) ausgestanzt ist, die sich über
einen Abschnitt der Außenlage (5) und einen Abschnitt der Innenlage (6) erstreckt,
wobei das freie Ende (18) aus der Innenlage (6) ausgestanzt ist und das feste Ende
(17) an der Außenlage (5) der Seitenwand (3, 4) schwenkbar angelegt ist, wobei das
feste Ende (17) und das freie Ende (18) über eine parallel zu der vertikalen Außenkante
(7) im Bereich der Außenlage (5) angeordneten Knicklinie (19) miteinander verbunden
und relativ zueinander abwinkelbar sind,
wobei im Gebrauchszustand mindestens der aus der Innenlage (6) ausgestanzte Teil in
die Vorderwand (12) des Warenträgers (10) eingesteckt ist.
2. Warendisplayständer (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Fixierlaschen (15) an den vertikalen Außenkanten (7) der Seitenwände
(3, 4) Ausnehmungen (20) ausgebildet sind, welche sich über die Außenlage (5) und
die Innenlage (6) erstrecken und mit dem Warenträger (10) in Eingriff bringbar sind.
3. Warendisplayständer (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderwand (12) des Warenträgers (10) beidseitig seitliche Endabschnitte (23)
aufweist, die sich über die Seitenkante des Bodens (11) hinaus erstrecken, wobei die
Endabschnitte (23) im Gebrauchszustand mit den Ausnehmungen (20) in Eingriff bringbar
sind.
4. Warendisplayständer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Endabschnitte (23) der Vorderwand (12) des Warenträgers (10) ein Hohlprofil
(24) zur Aufnahme der Fixierlaschen (15) ausgebildet ist.
5. Warendisplayständer (1) nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderwand (12) des Warenträgers (10) dreilagig ausgebildet ist, umfassend eine
äußere Lage (21), eine Zwischenlage und eine innere Lage (22), wobei sich die Zwischenlage
nur über einen vorbestimmten Abschnitt erstreckt.
6. Warendisplayständer (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die äußere Lage (21) der Vorderwand (12) bündig bis zur Außenseite der Außenlage
(5) jeder Seitenwand (3, 4) erstreckt, und dass sich die innere Lage (22) der Vorderwand
(12) höchstens bis zur Innenseite der Außenlage (5) jeder Seitenwand (3, 4) erstreckt.
7. Warendisplayständer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierlasche (15) im Gebrauchszustand in einer Ebene bündig mit der Außenlage
(5) ist.
8. Warendisplayständer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenlage (5) und die Innenlage (6) jeder Seitenwand (3, 4) an die vertikale
Außenkante (7) angrenzend in einem vorbestimmten Abstand voneinander angeordnet sind.
9. Warendisplayständer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Innenlage (6) der Seitenwände (3, 4) Aufnahmeausnehmungen (13) ausgebildet
sind, welche dem Warenträger (10) in Eingriff bringbar sind.
10. Warendisplayständer (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenkanten des Bodens (11) des Warenträgers (10) auf im Bereich der Aufnahmeausnehmungen
(13) ausgebildeten Auflagekanten (14) aufliegen.
11. Warendisplayständer (1) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Warenträger (10) an den Seitenkanten des Bodens (11) mit sich nach unten erstreckenden
Stützlaschen ausgebildet ist, welche sich in dem Gebrauchszustand in die Aufnahmeausnehmungen
(13) der Seitenwände (3, 4) erstrecken.
12. Warendisplayständer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Warenträger (10) über eine parallel zur Rückwand (2) angeordnete Rücklasche gelenkig
mit der Rückwand (2) verbunden ist.
13. Warendisplayständer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderwand (12) gelenkig an dem Boden (11) des Warenträgers (10) angeordnet ist.
14. Warendisplayständer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Warenträger (10) einstückig ausgebildet ist.
15. Warendisplayständer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Warendisplayständer (1) aus einer im Wesentlichen flach zusammengeklappten Transport-und
Lagerposition in einen aufgeklappten Gebrauchszustand überführbar ist.
1. Goods display stand (1) comprising
a rear wall (2) with side walls (3, 4) hinged thereto on both sides, wherein the side
walls (3, 4) are formed with an outer layer (5) and an inner layer (6) at least in
a region adjoining vertical outer edges (7),
at least one goods carrier (10), comprising a bottom (11) and a front wall (12) formed
in multiple layers, the bottom (11) extending between the rear wall (2) and the side
walls (3, 4),
characterized in that
a fixing tab (15) is punched out of each side wall (3, 4) and extends over a section
of the outer layer (5) and a section of the inner layer (6), the free end (18) being
punched out of the inner layer (6) and the fixed end (17) being pivotably hinged to
the outer layer (5) of the side wall (3, 4), wherein the fixed end (17) and the free
end (18) are connected to one another via a bending line (19) arranged parallel to
the vertical outer edge (7) in the region of the outer layer (5) and can be bent relative
to one another,
wherein, in the use state, at least the part punched out of the inner layer (6) is
inserted into the front wall (12) of the goods display stand (10).
2. Goods display stand (1) according to claim 1, characterized in that recesses (20) are formed in the region of the fixing tabs (15) on the vertical outer
edges (7) of the side walls (3, 4g which recesses extend over the outer layer (5)
and the inner layer (6) and can be brought into engagement with the goods carrier
(10).
3. Goods display stand (1) according to claim 2, characterized in that the front wall (12) of the goods carrier (10) has lateral end sections (23) on both
sides which extend beyond the lateral edge of the base (11), the end sections (23)
being engageable with the recesses (20) in the state of use.
4. Goods display stand (1) according to one of claims 1 to 3, characterized in that a hollow profile (24) is formed in the region of the end sections (23) of the front
wall (12) of the goods carrier (10) for receiving the fixing tabs (15).
5. Goods display stand (1) according to claim 1 to 4, characterized in that the front wall (12) of the goods carrier (10) is formed in three layers, comprising
an outer layer (21), an intermediate layer and an inner layer (22), the intermediate
layer extending only over a predetermined section.
6. Goods display stand (1) according to claim 3, characterized in that the outer layer (21) of the front wall (12) extends flush to the outside of the outer
layer (5) of each side wall (3, 4), and that the inner layer (22) of the front wall
(12) extends at most to the inside of the outer layer (5) of each side wall (3, 4).
7. Goods display stand (1) according to one of the claims 1 to 5, characterized in that the fixing tab (15) is flush with the outer layer (5) in a plane in the state of
use.
8. Goods display stand (1) according to one of claims 1 to 6, characterized in that the outer layer (5) and the inner layer (6) of each side wall (3, 4) are arranged
adjacent to the vertical outer edge (7) at a predetermined distance from each other.
9. Goods display stand (1) according to one of the claims 1 to 7, characterized in that in the region of the inner layer (6) of the side walls (3, 4) receiving recesses
(13) are formed, which can be brought into engagement with the goods carrier (10).
10. Goods display stand (1) according to claim 9, characterized in that the side edges of the bottom (11) of the goods carrier (10) rest on supporting edges
(14) formed in the region of the receiving recesses (13).
11. Goods display stand (1) according to claim 9 or 10, characterized in that the goods carrier (10) is formed at the side edges of the bottom (11) with downwardly
extending support tabs which, in the state of use, extend into the receiving recesses
(13) of the side walls (3, 4).
12. Goods display stand (1) according to one of claims 1 to 8, characterized in that the goods carrier (10) is connected in an articulated manner to the rear wall (2)
via a rear lug arranged parallel to the rear wall (2).
13. Goods display stand (1) according to one of claims 1 to 9, characterized in that the front wall (12) is articulated to the bottom (11) of the goods carrier (10).
14. Goods display stand (1) according to one of claims 1 to 13, characterized in that the goods carrier (10) is formed in one piece.
15. Goods display stand (1) according to one of claims 1 to 14, characterized in that the goods display stand (1) is transferable from a substantially flat folded transport
and storage position into an unfolded use state.
1. Présentoir de marchandises (1) comprenant
une paroi arrière (2) avec des parois latérales (3, 4) articulées des deux côtés sur
celle-ci, les parois latérales (3, 4) étant réalisées avec une couche extérieure (5)
et une couche intérieure (6) au moins dans une zone se raccordant à des bords extérieurs
verticaux (7),
au moins un support de marchandises (10), comprenant un fond (11) et une paroi avant
(12) réalisée en plusieurs couches, le fond (11) s'étendant entre la paroi arrière
(2) et les parois latérales (3, 4),
caractérisé en ce que
dans chaque paroi latérale (3, 4) est découpée une patte de fixation (15) qui s'étend
sur une partie de la couche extérieure (5) et une partie de la couche intérieure (6),
l'extrémité libre (18) étant découpée dans la couche intérieure (6) et l'extrémité
fixe (17) étant reliée de manière pivotante à la couche extérieure (5) de la paroi
latérale (3, 4), l'extrémité fixe (17) et l'extrémité libre (18) étant reliées entre
elles et pouvant être coudées l'une par rapport à l'autre par l'intermédiaire d'une
ligne de pliage (19) disposée parallèlement au bord extérieur vertical (7) dans la
zone de la couche extérieure (5),
dans lequel, à l'état d'utilisation, au moins la partie découpée dans la couche intérieure
(6) est insérée dans la paroi avant (12) du support de marchandises (10).
2. Présentoir de marchandises (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que des évidements (20) sont formés dans la zone des pattes de fixation (15) sur les
bords extérieurs verticaux (7) des parois latérales (3, 4), lesquels s'étendent sur
la couche extérieure (5) et la couche intérieure (6) et peuvent être mis en prise
avec le support de marchandises (10).
3. Présentoir de marchandises (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce que la paroi avant (12) du support de marchandises (10) présente des sections d'extrémité
(23) latérales des deux côtés, qui s'étendent au-delà du bord latéral du fond (11),
les sections d'extrémité (23) pouvant être mises en prise avec les évidements (20)
à l'état d'utilisation.
4. Présentoir de marchandises (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un profilé creux (24) destiné à recevoir les pattes de fixation (15) est formé dans
la zone des sections d'extrémité (23) de la paroi avant (12) du support de marchandises
(10).
5. Présentoir de marchandises (1) selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la paroi avant (12) du support de marchandises (10) est réalisée en trois couches,
comprenant une couche extérieure (21), une couche intermédiaire et une couche intérieure
(22), la couche intermédiaire ne s'étendant que sur une section prédéterminée.
6. Présentoir de marchandises (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que la couche extérieure (21) de la paroi avant (12) s'étend en affleurement jusqu'au
côté extérieur de la couche extérieure (5) de chaque paroi latérale (3, 4), et en ce que la couche intérieure (22) de la paroi avant (12) s'étend au maximum jusqu'au côté
intérieur de la couche extérieure (5) de chaque paroi latérale (3, 4).
7. Présentoir de marchandises (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la patte de fixation (15) est, à l'état d'utilisation, à fleur de la couche extérieure
(5) dans un plan.
8. Présentoir de marchandises (1) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la couche extérieure (5) et la couche intérieure (6) de chaque paroi latérale (3,
4) sont disposées de manière adjacente au bord extérieur vertical (7) à une distance
prédéterminée l'une de l'autre.
9. Présentoir de marchandises (1) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que des évidements de réception (13) sont formés dans la zone de la couche intérieure
(6) des parois latérales (3, 4), lesquels peuvent être portés en prise avec le support
de marchandises (10).
10. Présentoir de marchandises (1) selon la revendication 9, caractérisé en ce que les bords latéraux du fond (11) du support de marchandises (10) reposent sur des
bords d'appui (14) formés dans la zone des évidements de réception (13).
11. Présentoir de marchandises (1) selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que le support de marchandises (10) est formé sur les bords latéraux du fond (11) avec
des pattes de support s'étendant vers le bas, qui s'étendent dans l'état d'utilisation
dans les évidements de réception (13) des parois latérales (3, 4).
12. Présentoir de marchandises (1) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le support de marchandises (10) est relié de manière articulée à la paroi arrière
(2) par une patte arrière disposée parallèlement à la paroi arrière (2).
13. Présentoir de marchandises (1) selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la paroi avant (12) est disposée de manière articulée sur le fond (11) du support
de marchandises (10).
14. Présentoir de marchandises (1) selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le support de marchandises (10) est réalisé d'une seule pièce.
15. Présentoir de marchandises (1) selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le présentoir de marchandises (1) peut passer d'une position de transport et de stockage
repliée sensiblement à plat à un état d'utilisation déplié.