[0001] Die Erfindung betrifft ein Einlageelement für Mehrwegbehälter zum Lagern und Transportieren
von Lebensmitteln, insbesondere von Pizzen, sowie ein System zum Lagern und Transportieren
von Lebensmitteln, insbesondere von Pizzen. Das System weist ein erfindungsgemäßes
Einlageelement, einen Mehrwegbehälter und eine Abdeckung auf, die ineinander gestapelt
werden.
[0002] Die Anwendung der Erfindung ist im logistischen Bereich zu verorten. Sie dient zur
Verpackung, der Lagerung für eine kurze Zeitdauer und dem Transport von Lebensmitteln,
insbesondere von Pizzen, da diese der Form nach ein für die Behälterart geeignetes
Lebensmittel darstellen und aufgrund der guten Lieferbarkeit, das Lieferdienstsegment
von Pizzen besonders groß ist.
[0003] Die Druckschrift
DE 20 2018 003 208U1 offenbart stapelbare Mehrwegbehälter, sowie ein Einlageelement, welches eine Abstützung
eines oberen Mehrwegbehälters auf einem unteren Mehrwegbehälter sicherstellt, sodass
zwischen den Behältern ein freies Volumen entsteht in dem Lebensmittel auf dem Einlageelement
gelagert werden können. Die auf dem Einlageelement liegenden Lebensmittel können mit
Hilfe des Einlageelements einfach aus den Mehrwegbehältern herausgehoben werden. Durch
die Verwendung des Einlageelements können einfache Geometrien für den Mehrwegbehälter
realisiert werden, wodurch Vorteile im Hinblick auf die Fertigung und Reinigung der
Mehrwegbehälter erzielt werden können.
[0004] Ein Problem, welches bei der Verwendung von Mehrwegbehältern besteht, ist, dass kleinere
Lebensmittel, welche die Grundfläche des Mehrwegbehälters nicht ausfüllen beim Transport
in dem Behälter verrutschen können und somit beschädigt werden können. Als Beispiel
sei auch hier auf eine Pizza verwiesen, welche ein klassisches Lebensmittel darstellt,
das in derartigen Behältern transportiert wird. Dieses Problem tritt ebenfalls bei
der Verwendung oben geschilderter Einlageelemente auf.
[0005] Pizzen werden je nach Kundenwunsch in unterschiedlichen Größen fertiggestellt. Die
Größe der Mehrwegbehälter orientiert sich logischerweise an den Pizzen mit größerem
Durchmesser (beispielsweise 32cm), sodass auch diese transportiert und gelagert werden
können. Werden die Behälter jedoch auch für kleinere Pizzen (beispielsweise 26cm oder
28cm) verwendet, rutschen die Pizzen auf der zu großen Grundfläche des Einlageelements
bzw. des Mehrwegbehälters selbst in dem Mehrwegbehälter hin und her, wodurch beispielsweise
der Belag von der Pizza rutschen kann.
[0006] Zwar ist die Verwendung unterschiedlicher Größen von Mehrwegbehältern denkbar, erhöht
jedoch merklich die Kosten, weil verschiedene Arten von Mehrwegbehältern vorgehalten
werden müssen und ein höherer Aufwand betrieben werden muss, um die Pizza einer Größe
im richtigen dafür vorgesehenen Mehrwegbehälter unterzubringen.
[0007] Es ist somit Aufgabe der Erfindung eine kosteneffiziente Lösung zum Lagern und Transportieren
von Lebensmitteln bereitzustellen, welche sicherstellt, dass die Lebensmittel keine
zu große Bewegungsfreiheit innerhalb des Behälters haben.
[0008] Diese Aufgabe wird anhand eines erfindungsgemäßen Einlageelements für Mehrwegbehälter
und einem System zum Lagern und Transportieren von Lebensmitteln gelöst. Vorteilhafte
Weiterentwicklungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen enthalten.
[0009] Das Einlageelement setzt sich wenigstens aus einem Einlageboden und wenigstens einem
Entnahmeelement zusammen und ist dazu eingerichtet in einen unteren Mehrwegbehälter
eingelegt zu werden. Der Einlageboden dient dabei als Auflagefläche für ein zu lagerndes
bzw. zu transportierendes Lebensmittel, insbesondere einer Pizza. Das Entnahmeelement
dient als Entnahmehilfe für das Einlageelement samt Lebensmittel. Als Abdeckung wird
ein Deckel jeder Art und insbesondere ein weiterer Mehrwegbehälter verstanden.
[0010] Das erfindungsgemäße Einlageelement weist zudem wenigstens ein Begrenzungselement
auf, welches wenigstens zwischen zwei verschiedenen Konfigurationen einstellbar ist.
Die Konfiguration eines Begrenzungselements ist je nach Ausführungsform durch eine
veränderbare Position oder Form des Begrenzungselements definiert. In einer dieser
Konfigurationen ist es dazu eingerichtet, die dem Lebensmittel zur Verfügung stehende
Auflagefläche auf dem Einlageboden zu begrenzen während es in einer anderen Konfiguration
dazu eingerichtet ist die zur Verfügung stehende Auflagefläche nicht zu begrenzen.
Das Einlageelement weist somit wenigstens zwei Konfigurationen auf, welche durch die
Form bzw. Position und damit die Konfiguration des Begrenzungselements bestimmt werden.
[0011] Im Rahmen dieser Anmeldung definiert eine Konfiguration des Einlageelements, die
für das Lebensmittel zur Verfügung stehende Auflagefläche des Einlagebodens. Diese
wird, wie oben beschrieben, durch die Konfiguration (also Position und/oder Form)
des Begrenzungselements bzw. der Begrenzungselemente festgelegt. Unterschiedliche
Konfigurationen des Einlageelements gehen somit mit unterschiedlichen Konfigurationen
des Begrenzungselements einher. Es ist somit von einer Konfiguration des Einlageelements
und der Konfiguration des Begrenzungselements zu unterscheiden, wobei die Konfiguration
des Einlageelements durch die unterschiedlichen Konfigurationen (Formen und/oder Positionen)
des Begrenzungselements definiert wird. Dabei kann die Konfiguration des Einlageelements
von einer Person, welche das Einlageelement verwendet, vorzugsweise mit wenigen Handgriffen
geändert werden. Je nachdem, ob das Begrenzungselement die Auflagefläche des Einlagebodens
begrenzt oder nicht, wird von einer begrenzenden oder einer nicht-begrenzenden Konfiguration
des Begrenzungselements gesprochen.
[0012] In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung, dient das Entnahmeelement gleichzeitig
als Abstützelement. Als Abstützelement ist das Entnahmeelement dazu eingerichtet einer
Abdeckung, welche auf den unteren Mehrwegbehälter gestapelt wird, als Abstützung und
Abstandhalter derart zu dienen, dass sich zwischen Abdeckung und Mehrwegbehälter ein
Hohlraum bildet, welcher zur Aufnahme von Lebensmittel vorgesehen ist.
[0013] In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind wenigstens drei Entnahmeelemente
entlang des Umfangs des Einlagebodens vorgesehen, um somit eine einfache Möglichkeit
zur Entnahme des Einlageelements samt Inhalt zu garantieren. Die Erfindung ist jedoch
durchaus auch mit beispielsweise zwei sich gegenüberliegenden Entnahmeelementen denkbar.
[0014] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist das Einlageelement
bevorzugt drei, besonders bevorzugt vier Begrenzungselemente entlang des Umfangs des
Einlagebodens auf. Durch die Bereitstellung mehrerer Begrenzungselemente entlang des
Umfangs kann eine erhöhte Flexibilität und variable Auflagefläche sichergestellt werden.
[0015] Weiterhin vorteilhaft ist es, wenn das wenigstens eine Begrenzungselement in das
wenigstens eine Entnahmeelement integriert ist. Auf diese Weise lässt sich eine kompaktere
Bauart mit wenigen einzelnen Elementen sicherstellen.
[0016] Eine derartige Ausführungsform lässt sich beispielsweise vorteilhaft realisieren,
in dem das Begrenzungselement aus einem Abschnitt des Einlagebodens und einem Abschnitt
des Entnahmeelements gebildet wird. Das Begrenzungselement wird dabei vorzugsweise
anhand zweier parallel verlaufender Schnitte gebildet, welche sich zur einen Hälfte
im Einlageboden und zur anderen Hälfte im Entnahmeelement erstrecken. Die Schnittenden
werden dabei jeweils durch eine Perforierung miteinander verbunden, wodurch eine Faltkante
entlang dieser Perforierung entstehen kann (siehe Figs. 1 bis 3). Für diese Ausführungsform
muss kein zusätzliches Material verwendet werden und sie ist mit einem äußerst geringen
Fertigungsaufwand herstellbar.
[0017] Weiterhin ist der Winkel zwischen Entnahmeelement und Bodenfläche des Einlageelements
vorzugsweise flexibel veränderbar und nicht starr, was besonders bevorzugt durch eine
erste Perforierung zwischen Entnahmeelement und Bodenfläche erreicht wird. Auf diese
Weise kann sich das Entnahmeelement beliebig der Form des Mehrwegbehälters, in den
es eingesetzt wird, anpassen, insbesondere, was den Winkel zwischen einer Wandung
und einem Behälterboden des Mehrwegbehälters betrifft.
[0018] Zudem bedeckt der Einlageboden den Behälterboden vorzugsweise vollständig, um ein
Rutschen des Einlagebodens in dem Mehrwegbehälter zu verhindern, wodurch die Stabilität
des Systems erhöht wird. Darüber hinaus kann dadurch die Wahrscheinlichkeit eines
Kontakts des Lebensmittels mit dem Behälter verringert werden, was wiederum Vorteile
hinsichtlich der Hygiene und der Reinigung des Behälters mit sich bringt.
[0019] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist eine Kante des
Einlageelements, welches in dieser Ausführungsform als Abstützelement und damit zur
Abstützung des oberen Mehrwegbehälters dient, abgeschrägte Enden auf. Auf diese Weise
lassen sich Vorteile hinsichtlich des Stapelns des Mehrwegbehälters und der Abdeckung
auf der Kante erzielen, da sich aufgrund der Form der Kante die Positionierung der
Abdeckung vereinfachen lässt.
[0020] Ferner ist das Einlageelement vorzugsweise aus einem Zellstoff gefertigt, um Vorteile
hinsichtlich der Produktionskosten und des Recyclings des Einlageelements zu erzielen.
[0021] Der erfindungsgemäße Mehrwegbehälter weist einen Behälterboden und eine Wandung auf,
welche sich entlang des Umfangs des Behälterbodens erstreckt. Dabei sind auf der Innenseite
der Wandung wenigstens zwei Verstärkungen vorgesehen, welche derart ausgeführt sind,
dass sie geeignet sind um für eine Abdeckung derart als Stapelauflage zu dienen, dass
zwischen Abdeckung und Mehrwegbehälter ein Hohlraum entsteht, welcher dazu eingerichtet
ist Lebensmittel aufzunehmen. Als Innenseite wird die Seite der Wandung beschrieben,
welche zu dem von der Wandung begrenzten Raum zeigt. Ein derartiger Mehrwegbehälter
ist also mit einem weiteren baugleichen Mehrwegbehälter stapelbar, wodurch ein Mehrwegbehälter
dem anderen als Abdeckung dient. Somit kann ein einfaches Mehrwegsystem sichergestellt
werden.
[0022] In einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Mehrwegbehälters weist
der Behälterboden und somit auch die Wandung eine mehreckige Grundform auf, wobei
wenigstens eine Verstärkung in einer Ecke der Wandung vorgesehen ist. Durch die eckige
Grundform kann eine erhöhte Stabilität des Mehrwegbehälters sichergestellt werden.
Eine mehreckige Form ist dabei beispielsweise ein 6-Eck oder ein 8-Eck (siehe Figuren).
[0023] Das erfindungsgemäße System zum Lagern und Transportieren von Lebensmitteln weist
wenigstens ein erfindungsgemäßes Einlageelement, wenigstens einen Mehrwegbehälter
und eine Abdeckung in Form eines weiteren zweiten Mehrwegbehälters oder eines Deckels
auf. Das Einlageelement ist dabei in dem Mehrwegbehälter angeordnet. Falls die Abdeckung
ein zweiter Mehrwegbehälter ist, liegt dieser auf den wenigstens zwei Verstärkungen
des Mehrwegbehälters auf, sodass der Mehrwegbehälter und der zweite Mehrwegbehälter
derart beabstandet sind, dass zwischen ihnen ein Hohlraum zur Aufnahme von Lebensmitteln
entsteht. Falls die Abdeckung ein Deckel ist, liegt dieser ebenfalls auf den zwei
Verstärkungen des Mehrwegbehälters auf oder ist auf der dem Behälterboden gegenüberliegenden
Seite der Wandung des Mehrwegbehälters an der Wandung befestigt.
[0024] Weiterhin ist das System im gestapelten Zustand derart dimensioniert, dass die Abdeckung
zu einem geringen Ausmaß in den Mehrwegbehälter hineinragt. Dies kann über die Höhe
der Verstärkungen im Mehrwegbehälter festgelegt werden. Eine derartige Ausführungsform
bringt den Vorteil mit sich, dass die Abdeckung in dem Mehrwegbehälter seitlich geführt
wird, wodurch weiterhin eine Erhöhung der Stabilität des Systems erzielt werden kann.
[0025] Die Erfindung wird nachfolgend anhand einiger Figuren und einer darin enthaltenen
Ausführungsform genauer beschrieben. Die Figuren zeigen:
- Fig. 1
- zeigt eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Einlageelements in einer ersten Konfiguration
- Fig. 2
- zeigt eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Einlageelements in einer zweiten
Konfiguration
- Fig. 3
- zeigt eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Einlageelements in einer dritten
Konfiguration
- Fig. 4
- zeigt eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Einlageelements in einer vierten
Konfiguration
- Fig. 5
- Eine perspektivische Darstellung des Systems aus zwei Mehrwegbehältern und eines dazwischenliegenden
erfindungsgemäßen Einlageelements
[0026] Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Einlageelements 20 in einer ersten
Konfiguration. Das Einlageelement 20 in dieser Ausführungsform besteht aus einem achteckigen
Einlageboden 21 und vier Entnahmeelementen 22, die als klapp- bzw. faltbare Ausbuchtungen
gleichmäßig um den Umfang des Einlageelements 20 verteilt sind.
[0027] In der gezeigten Ausführungsform ist das erfindungsgemäße Einlageelement 20 aus Wellpappe
mit einer lebensmittelechten Beschichtung (keinerlei Geruchs- oder Geschmackseinwirkungen
auf Lebensmittel und mit gesundheitlich unbedenklicher Zusammensetzung) hergestellt,
welche bereits aus herkömmlichen Pizzakartons bekannt ist. Dadurch kann das Einlageelement
20 auf einfachste Art und Weise, beispielsweise durch Ausstanzen aus einer ebenen
Pappe hergestellt werden. Der Winkel zwischen den Entnahmeelementen 22 und dem Einlageboden
21 ist flexibel einstellbar. Damit können sich die Entnahmeelemente 22 variabel an
die Form der Wandungen eines Mehrwegbehälters 10, 10' (siehe Figs. 4 und 5) anpassen,
in den sie eingesetzt werden. Die Einstellung des Winkels des Entnahmeelements 22
gegenüber dem Einlageboden 21 wird über eine vorher eingebrachte erste Perforierung
25 zwischen dem Entnahmeelement 22 und dem Einlageboden 21 vereinfacht.
[0028] Zudem weist das erfindungsgemäße Einlageelement 20 Begrenzungselemente 24 auf. Diese
sind jeweils an den Entnahmeelementen 22 angeordnet und setzen sich jeweils aus einem
ersten Abschnitt 28 des Einlagebodens 21 und einem zweiten Abschnitt 29 des Entnahmeelements
22 zusammen. In der gezeigten Ausführungsform sind die Begrenzungselemente 24 jeweils
durch zwei parallele Schnitte 26 je zur Hälfte im Einlageboden 21 und einem Entnahmeelement
22 gebildet. Die Schnitte 26 verlaufen dabei jeweils senkrecht zur oben genannten
ersten Perforierung 25 der Entnahmeelemente 22, die zur Anpassung des Winkels zwischen
Entnahmeelemente 22 und Einlageboden 21 vorgesehen ist. Die erste Perforierung 25
führt dabei ebenfalls durch das Begrenzungselement 24 hindurch. Die jeweiligen Enden
der parallelen Schnitte 26 werden jeweils durch zwei zweite Perforierungen 27 verbunden.
[0029] Jedes Begrenzungselement 24 hat zwei verschiedene Konfigurationen in denen es vorliegen
kann. In der gezeigten Ausführungsform unterscheiden sich die beiden Konfigurationen
durch zwei unterschiedliche Formen. In anderen Ausführungsformen ist es aber ebenfalls
denkbar die Form des Begrenzungselements 24 in den unterschiedlichen Konfigurationen
beizubehalten und lediglich die Position des Begrenzungselements 24 zu verändern.
[0030] Eine erste Konfiguration des Einlageelements 20 ist in Fig. 1 gezeigt. Die Konfiguration
des Einlageelements 20 ist abhängig von den einzelnen Konfigurationen der jeweiligen
Begrenzungselementen 24. In der in Fig. 1 gezeigten Konfiguration des Einlageelements
20 stehen die Begrenzungselemente 24 geometrisch nicht aus dem Einlageelement 20 hervor.
Die Fläche des Einlagebodens 21, welche als Auflagefläche für das zu lagernde und
zu transportierende Lebensmittel (beispielsweise eine Pizza) dient, wird somit in
dieser nichtbegrenzenden Konfiguration der Begrenzungselemente 24 nicht begrenzt,
wodurch das Lebensmittel den gesamten Einlageboden 21 als Auflagefläche verwenden
kann. Auf diese Weise kann beispielsweise eine Auflagefläche für eine Pizza mit einem
Durchmesser von 32cm zur Verfügung gestellt werden.
[0031] Fig. 2 zeigt die gleiche Ausführungsform der Erfindung wie Fig. 1, wobei zwei der vier Begrenzungselemente
24 in einer anderen Form als in Fig. 1 vorliegen. Das in Fig. 2 gezeigte Einlageelement
20 weist also eine andere Konfiguration auf als das in Fig. 1 gezeigte Einlageelement
20, da zwei der vier Begrenzungselemente 24 eine andere Konfiguration als in Fig.
1 aufweisen.
[0032] In dieser anderen begrenzenden Konfiguration des Begrenzungselements 24 steht es
vom Einlageboden 21 und Entnahmeelement 22 hervor und begrenzt somit die zur Verfügung
stehende Auflagefläche des Einlagebodens 21. Kleinere Lebensmittel, beispielsweise
eine kleinere Pizza beispielsweise mit einem Durchmesser von 28cm, können somit auf
dem Einlageboden 21 platziert werden, ohne dass diese einen großen Bewegungsspielraum
erhalten. Insbesondere für runde Lebensmittel kann somit der Platz wirkungsvoll begrenzt
werden, sodass das Lebensmittel auf dem Einlageboden 21 fixiert wird und eine Beschädigung
des Lebensmittels verhindert werden kann.
[0033] Um das Begrenzungselement 24 von der einen Konfiguration in die andere zu überführen,
muss ein leichter Druck auf die erste Perforierung 25 auf Höhe des Begrenzungselements
24, also zwischen den Schnitten 26, in die eine oder andere Richtung aufgebracht werden,
je nachdem, ob das Begrenzungsmittel in die eine oder die andere Konfiguration gebracht
werden soll. Das Begrenzungsmittel 24 ist also als eine Art Brücke zwischen den beiden
zweiten Perforierungen 27 ausgebildet, welche sowohl in die eine als auch die andere
Form bzw. Konfiguration gebracht werden kann.
[0034] Dabei verformt sich das Begrenzungsmittel bei der Überführung ausgehend von der nicht-begrenzenden
Form bzw. Konfiguration (siehe Fig. 1) in die begrenzende Form so, dass die Abschnitte
des Einlagebodens 21 und des Entnahmeelements 22 sich aus der Ebene erheben und sich
Faltkanten entlang der jeweils zweiten Perforierungen 27 bilden. Wird ein bestimmter
Punkt überschritten, schlägt das Begrenzungselement 24 aufgrund der Steifigkeit des
ersten Abschnitts 28 und des zweiten Abschnitts 29 um und befindet sich in der begrenzenden
Konfiguration. Die Überführung in die nicht-begrenzende Konfiguration läuft dabei
analog ab, wenn Druck in die andere Richtung auf die erste Perforierung 25, welche
durch das Begrenzungselement 24 verläuft, ausgeübt wird.
[0035] Fig. 3 zeigt ebenfalls die Ausführungsform der Erfindung, welche bereits in den Figs. 1
und 2 gezeigt wird. Jedoch befindet sich das erfindungsgemäße Einlageelement in dieser
Ausführungsform in einer dritten Konfiguration. In dieser Konfiguration des Einlageelements
20 weisen alle Begrenzungselemente 24 die begrenzende Konfiguration auf, sodass die
Auflagefläche auf dem Einlageboden 21 im Vergleich zur in Fig. 2 gezeigten Konfiguration
des Einlageelements 21 stärker begrenzt wird. Somit können noch kleinere Lebensmittel
(beispielsweise eine noch kleinere Pizza als in Figs. 1 und 2) rutschfrei und ohne
die Gefahr einer Beschädigung gelagert und transportiert werden.
[0036] Fig. 4 zeigt eine erfindungsgemäße Ausführungsform des Einlageelements 20, welches in einen
unteren Mehrwegbehälter 10 eingelegt ist. Ein oberer zweiter Mehrwegbehälter 10',
der als Abdeckung fungiert, ist nicht abgebildet.
[0037] Der achteckige Mehrwegbehälter 10 weist neben einem Behälterboden 11 (in Fig. 4 gezeigt),
eine periphere geschlossene Wandung 12 und ein Aufnahmeelement 13 auf. Das Aufnahmeelement
13 befindet sich dabei am Behälterboden 11 gegenüberliegenden nach oben zeigenden
Ende der Wandung 12 und ist als eine nach unten geöffnete, den Behälter einmal umfänglich
umgebende Nut ausgebildet, welche zur Aufnahme der Entnahmeelemente 22, die in dieser
Ausführungsform als Abstützelemente ausgeführt sind, eines erfindungsgemäßen Einlageelements
20 vorgesehen ist.
[0038] Alternativ genügt auch eine am Umfang der Wandung 12 umlaufende in eine Richtung
vom Zentrum des Behälterbodens 11 radial nach außen gerichtete waagrecht verlaufende
oder in einem spitzen Winkel nach unten weisende Umlaufkrempe, die sich an dem Abstützelement
abstützen kann.
[0039] Auch ist es alternativ denkbar, dass sich das Aufnahmeelement 13 nicht durchgängig
am Umfang der Wandung 12 erstreckt, sondern nur abschnittsweise.
[0040] Es ist gut zu erkennen, dass der Einlageboden 21 des Einlageelements 20 den kompletten
Behälterboden 11 des Mehrwegbehälters 10 (siehe Fig. 4) abdeckt und parallel zu diesem
flach eingelegt ist. Die Abstützelemente ragen deutlich über die Wandung 12 des Mehrwegbehälters
10 hinaus, sodass einerseits das Einlageelement 20 einfach an den überstehenden Abstützelementen
gegriffen und entnommen werden kann, und andererseits ein (in Fig. 5 gezeigter) als
Abdeckung fungierender oberer Mehrwegbehälter 10' sich über sein Aufnahmeelement 13
an den oberen Kanten der Abstützelemente zum Stapeln abstützen kann.
[0041] Verstärkungen 14 (nicht in Fig. 4 abgebildet, siehe Fig. 5) befinden sich in der
beschriebenen und abgebildeten Ausführungsform in den Ecken der achteckigen Grundform
des Mehrwegbehälters 10 und dienen zu dessen Stabilisierung gegen Verformung. Zudem
dienen sie bei der Stapelung der Mehrwegbehälter dazu, dass zwischen den Mehrwegbehältern
beim Auseinanderziehen der Behälter kein Unterdruck entsteht, der dazu führen würde,
dass die Behälter schwerer auseinanderzuziehen wären. Die Verstärkungen 14 dienen
somit als Minimalabstandshalter zwischen den Behältern, um kein vollständig abgeschlossenes
Volumen zwischen den Behältern beim Stapeln ohne Einlageelement 20 zu erzeugen.
[0042] Werden die Mehrwegbehälter beispielsweise für den Transport ohne Inhalt und demnach
ohne Einlageelement ineinander gestapelt, entsteht aufgrund des fehlenden Abstützelementes
lediglich ein sehr geringer Hohlraum zwischen den Behältern, wodurch die Behälter
deutlich kompakter gestapelt werden können und somit weniger Platz bei der Lagerung
oder dem Transport einnehmen.
[0043] Ferner sind am Einlageboden 21 nach innen weisende Aussparungen 23 vorgesehen. Diese
dienen dazu die Verstärkungen 14 von Mehrwegbehältern 10, 10' aufzunehmen. Selbstverständlich
sind auch Ausführungsformen der Erfindung ohne Aussparungen 23 bzw. Verstärkungen
14 im entsprechenden Mehrwegbehälter 10, 10' denkbar. Die Form der Aussparungen 23
richtet sich nach der Form der Verstärkungen 14 der Mehrwegbehälter 10, 10', sodass
möglichst der gesamte Behälterboden 11 des Mehrwegbehälters 10 von dem Einlageelement
20 bedeckt ist.
Fig. 5 zeigt ein System aus einem oberen Mehrwegbehälter 10', einem unteren Mehrwegbehälter
10 und dem dazwischen angeordneten Einlageelement 20. Es ist zu erkennen, dass sich
der obere Mehrwegbehälter 10' über dessen Aufnahmeelement 13 an der oberen Kante des
Abstützelements des Einlageelements 20 abstützt und somit nicht vollständig in den
unteren Behälter hineinragt. Dadurch entsteht ein Hohlraum zwischen dem Einlageelement
20 und dem oberen Mehrwegbehälter 10', der das Lebensmittel, insbesondere Pizzen,
zum kurzfristigen Lagern oder Transport aufnehmen kann. Der obere Mehrwegbehälter
(10') fungiert somit als Abdeckung für den unteren Mehrwegbehälter (10). In anderen
Ausführungsformen der Erfindung kann selbstverständlich ebenso ein Deckel vorgesehen
sein, der als Abdeckung fungiert. Da der obere Mehrwegbehälter 10' trotzdem ein wenig
in das eingeschlossene Volumen des unteren Mehrwegbehälters 10 hineinragt, das eingeschlossene
Volumen somit seitlich von der Wandung 12 des unteren Mehrwegbehälters 10 komplett
begrenzt ist und der Behälterboden 11 des oberen Mehrwegbehälters 10' als abschließender
Deckel für das Volumen fungiert, ist zudem der entstandene Hohlraum gegenüber der
Umwelt abgeschlossen, wodurch weitestgehend vermieden werden kann, dass die darin
aufbewahrten Lebensmittel mit der Außenwelt schadhaft in Kontakt kommen.
[0044] Die in Fig. 5 abgebildeten Abstützelemente 22 des Einlageelements 20, von denen in
dieser Ausführungsform auch nur zwei entlang des Umfangs des Einlageelements 20 vorgesehen
sind, weisen eine andere Form auf als die in Figur 4 abgebildeten Abstützelemente
22, ihre Funktionsweise ist jedoch identisch.
[0045] Durch das Einlegen eines weiteren Einlageelements 20 in den oberen Mehrwegbehälter
10' und das Daraufstapeln eines weiteren Mehrwegbehälters 10 auf die oben beschriebene
Art und Weise und so weiter ist das System beliebig erweiterbar.
[0046] In einer alternativen Ausführungsform der Erfindung können die in den Ecken der Wandung
12 vorgesehenen Verstärkungen 14 zum Stapeln der Mehrwegbehälter 10, 10' vorgesehen
werden. In dieser Ausführungsform ist ein (oberer) zweiter Mehrwegbehälter 10' also
die Abdeckung für den (unteren) Mehrwegbehälter 10. Der obere zweite Mehrwegbehälter
10' wird dabei derart in den unteren Mehrwegbehälter 10 eingesetzt, dass er auf den
Verstärkungen aufsitzt. Die Verstärkungen 14 werden dazu im Vergleich zur in Fig.
5 gezeigten Ausführungsform etwas erhöht, sodass der Hohlraum zwischen den beiden
Mehrwegbehältern 10, 10' groß genug ist, um dort Lebensmittel zu platzieren. In dieser
Ausführungsform dient das Entnahmeelement 22 nicht als Abstützelement, wie in der
zuvor beschriebenen Ausführungsform. Es ist somit vorzugsweise etwas kürzer ausgeführt,
um die Stapelung der Mehrwegbehälter anhand der Verstärkungen 14 nicht zu behindern.
[0047] Ebenso kann ein Deckel als Abdeckung vorgesehen werden. Dieser kann dabei ebenfalls
wie oben beschrieben der obere zweite Mehrwegbehälter 10' auf die Verstärkungen 14
aufgesetzt werden oder aber an der dem Behälterboden 11 gegenüberliegenden Seite der
Wandung 12 befestigt sein.
[0048] Gemäß einem Aspekt der Erfindung weist das erfindungsgemäße Einlageelement für einen
Mehrwegbehälter, insbesondere für Pizzen, einen Einlageboden auf, der dazu eingerichtet
als Auflagefläche für ein Lebensmittel, insbesondere einer Pizza, zu dienen. Gemäß
dieses Aspekts ist das mindestens eine Entnahmeelement als Abstützelement ausgeführt,
welches dazu eingerichtet ist, einer Abdeckung zur Abstützung und als Abstandshalter
zwischen der Abdeckung und dem Mehrwegbehälter zu dienen. Weiterhin ist das Einlageelement
dazu konfiguriert, in einen unteren Mehrwegbehälter eingelegt zu sein. Es weist zudem
wenigstens ein Begrenzungselement auf, welches wenigstens zwei verschiedene Konfigurationen
aufweist und in einer Konfiguration dazu eingerichtet ist die Auflagefläche auf dem
Einlageboden zu begrenzen und in einer anderen Konfiguration dazu eingerichtet ist
die Auflagefläche auf dem Einlageboden nicht zu begrenzen.
[0049] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung sind wenigstens drei Abstützelemente entlang
des Umfangs des Einlagebodens vorgesehen.
[0050] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist das Einlageelement wenigstens drei
Begrenzungselemente entlang des Umfangs des Einlagebodens auf.
[0051] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist das wenigstens eine Begrenzungselement
in das wenigstens eine Abstützelement integriert.
[0052] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist das Begrenzungselement aus einem ersten
Abschnitt des Einlagebodens und einem zweiten Abschnitt des Abstützelements gebildet.
[0053] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist das Begrenzungselement anhand zweier
parallelverlaufender Schnitte gebildet, wobei die Schnitte jeweils teilweise durch
den Einlageboden und das Abstützelement verlaufen und die Schnittenden jeweils durch
eine zweite Perforierung verbunden sind.
[0054] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist das Einlageelement dazu konfiguriert,
dass der Winkel zwischen Abstützelement und Einlageboden, vorzugsweise mittels einer
ersten Perforierung, flexibel einstellbar ist.
[0055] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist das Abstützelement an einer Kante,
welche zur Abstützung der Abdeckung dient, abgeschrägte Enden auf.
[0056] Gemäß einem Aspekt der Erfindung weist das erfindungsgemäße System zum Lagern und
Transportieren von Lebensmitteln wenigstens ein erfindungsgemäßes Einlageelement auf,
in welchem das wenigstens eine Entnahmeelement als Abstützelement fungiert. Zudem
weist es einen Mehrwegbehälter und eine Abdeckung bestehend aus einem zweiten Mehrwegbehälter
oder einem Deckel, auf wobei der eine Mehrwegbehälter und die Abdeckung, mit dem Einlageelement
dazwischen, übereinander derart stapelbar sind, dass das Abstützelement des Einlageelements
die Abdeckung vom Mehrwegbehälter beabstandet, sodass zwischen dem Mehrwegbehälter
und der Abdeckung ein Hohlraum entsteht.
[0057] In einem weiteren Aspekt der Erfindung sind in dem System zum Lagern und Transportieren
von Lebensmitteln das Abstützelement des Einlageelements und eine Wandung der Abdeckung
dazu eingerichtet, so zusammenzuwirken, dass die Abdeckung in das eingeschlossene
Volumen des unteren Mehrwegbehälters hineinreicht.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0058]
- 10, 10'
- unterer bzw. oberer Mehrwegbehälter
- 11
- Behälterboden
- 12
- Wandung
- 13
- Aufnahmeelement
- 14
- Verstärkungen
- 20
- Einlageelement
- 21
- Einlageboden
- 22
- Entnahmeelement
- 23
- Aussparungen
- 24
- Begrenzungselement
- 25
- erste Perforierung
- 26
- Schnitt
- 27
- zweite Perforierung
- 28
- erster Abschnitt (aus dem Einlageboden)
- 29
- zweiter Abschnitt (aus dem Abstützelement)
1. Einlageelement (20) für einen Mehrwegbehälter (10, 10'), insbesondere für Pizzen,
aufweisend,
einen Einlageboden (21), dazu eingerichtet als Auflagefläche für ein Lebensmittel,
insbesondere einer Pizza, zu dienen und
mindestens ein Entnahmeelement (22),
wobei das Einlageelement (20) dazu konfiguriert ist, in einen unteren Mehrwegbehälter
(10) eingelegt zu sein und
wobei das Einlageelement (20) wenigstens ein Begrenzungselement (24) aufweist, welches
wenigstens zwei verschiedene Konfigurationen aufweist und in einer Konfiguration dazu
eingerichtet ist, die Auflagefläche auf dem Einlageboden (21) zu begrenzen und in
einer anderen Konfiguration dazu eingerichtet ist, die Auflagefläche auf dem Einlageboden
(21) nicht zu begrenzen.
2. Einlageelement (20) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Einlageelement
(20) wenigstens drei Begrenzungselemente entlang des Umfangs des Einlagebodens (21)
aufweist.
3. Einlageelement (20) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das wenigstens
eine Begrenzungselement (24) in das wenigstens eine Entnahmeelement (22) integriert
ist.
4. Einlageelement (20) gemäß dem vorhergehenden Anspruch, wobei das Begrenzungselement
(24) aus einem ersten Abschnitt (28) des Einlagebodens (21) und einem zweiten Abschnitt
(29) des Entnahmeelements (22) gebildet wird.
5. Einlageelement (20) gemäß dem vorhergehenden Anspruch, wobei das Begrenzungselement
(24) anhand zweier parallelverlaufender Schnitte (26) gebildet wird, wobei die Schnitte
jeweils teilweise durch den Einlageboden (21) und das Entnahmeelement (22) verlaufen
und die Schnittenden jeweils durch eine zweite Perforierung (27) verbunden sind.
6. Einlageelement (20) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Einlageelement
(20) dazu konfiguriert ist, dass der Winkel zwischen Entnahmeelement (22) und Einlageboden
(21), vorzugsweise mittels einer ersten Perforierung, flexibel einstellbar ist.
7. Mehrwegbehälter (10) für die Aufbewahrung und den Transport von Lebensmitteln aufweisend
einen Behälterboden (11) und
eine Wandung (12), welche sich entlang des Umfangs des Behälterbodens (11) erstreckt,
wobei auf einer Innenseite der Wandung (12) wenigstens zwei Verstärkungen (14) vorgesehen
sind, welche derart ausgeführt sind, dass sie dazu geeignet sind für eine Abdeckung
derart als Stapelauflage zu dienen, dass zwischen Abdeckung und Mehrwegbehälter (10)
ein Hohlraum entsteht, welcher dazu eingerichtet ist Lebensmittel aufzunehmen.
8. Mehrwegbehälter (10) gemäß dem vorhergehenden Anspruch, wobei der Behälterboden (11)
und somit auch die Wandung (12) eine mehreckige Form aufweist, und wenigstens eine
Verstärkung (14) in einer Ecke der Wandung (12) vorgesehen ist.
9. System zum Lagern und Transportieren von Lebensmitteln aufweisend:
wenigstens ein Einlageelement (20) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6,
einen Mehrwegbehälter (10) gemäß Anspruch 7 oder 8 und
eine Abdeckung bestehend aus einem zweiten Mehrwegbehälter (10') oder einem Deckel,
wobei
das Einlageelement (20) in den Mehrwegbehälter (10) eingelegt ist, wobei weiterhin,
falls die Abdeckung ein zweiter Mehrwegbehälter (10') ist, dieser auf den wenigstens
zwei Verstärkungen (14) des Mehrwegbehälters (10) aufliegt und somit der zweite Mehrwegbehälter
(10') und der Mehrwegbehälter (10) derart beabstandet sind, dass zwischen ihnen ein
Hohlraum zur Aufnahme von Lebensmitteln entsteht, oder
falls die Abdeckung ein Deckel ist, dieser ebenfalls auf den zwei Verstärkungen (14)
des Mehrwegbehälters (10) aufliegt oder auf der dem Behälterboden (11) gegenüberliegenden
Seite der Wandung (12) des Mehrwegbehälters (10) an der Wandung (12) befestigt ist.
10. System zum Lagern und Transportieren von Lebensmitteln gemäß dem vorhergehenden Anspruch,
wobei die Verstärkungen (14) des Mehrwegbehälters (10) und die Abdeckung dazu eingerichtet
sind, so zusammenzuwirken, dass die Abdeckung in das eingeschlossene Volumen des Mehrwegbehälters
(10) hineinreicht.