[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät, insbesondere ein Haushaltsgargerät.
[0002] Bedienelemente für Haushaltsgeräte, wie beispielsweise Drehschalter oder dergleichen,
umfassen eine drehbar in einem Gehäuse des Bedienelements gelagerte Betätigungswelle.
An dieser Betätigungswelle kann ein Drehknopf vorgesehen sein, der beispielsweise
mit Hilfe einer Blattfeder mit der Betätigungswelle gekoppelt ist.
[0003] Die
EP 2 620 831 A2 zeigt ein Bedienelement für ein Ventil eines Haushaltsgeräts. Das Bedienelement umfasst
eine Greiffläche zum Greifen des Bedienelements durch einen Benutzer und eine Kopplungseinrichtung
zur lösbaren Kopplung des Bedienelements mit einer Ventilwelle des Ventils, wobei
die Kopplungseinrichtung ein Schnappelement aufweist, welches an ein entsprechendes
Element der Ventilwelle angepasst ist, um mit ihm einen Schnappverschluss zu bilden.
[0004] Die
DE 10 2012 224 126 A1 beschreibt eine Schalteranordnung für Haushaltsgeräte mit einem Drehschalter, einem
Knebel und einem Fixierelement zum Fixieren des Knebels auf einer Schaltachse des
Drehschalters. Das Fixierelement ist zwischen der Schaltachse und dem Knebel angeordnet.
Das Fixierelement weist einen Durchbruch auf, wodurch es auf die Schaltachse aufschiebbar
ist.
[0005] Die
EP 1 385 076 A1 zeigt eine Drehschaltervorrichtung mit einem Trägerelement und einem Schalter, dessen
Schalterwelle über eine Betätigungseinheit betätigbar ist. An das Trägerelement wird
eine Welle angespritzt, die im montierten Zustand mit der Schalterwelle des Schalters
über eine Koppelstelle gekoppelt ist.
[0006] Die
EP 2 980 672 A2 zeigt ein Bedienelement für ein Haushaltsgerät mit einem zylinderförmigen Bedienelementknopf,
welcher um eine Längsachse des Bedienelements drehbar angeordnet ist, und mit einer
hohlen Bedienelementknopfaufnahme, in welche sich der Bedienelementknopf zumindest
bereichsweise hineinerstreckt, und welche um die Längsachse umlaufend geschlossen
ist, wobei die Bedienelementkopfaufnahme aus zumindest zwei separaten Teilen ausgebildet
ist.
[0007] Die
DE 10 2008 042 826 A1 beschreibt eine Hausgerätbetätigungsvorrichtung mit zumindest einem Lager, welches
wenigstens einen Lagerkörper aufweist, sowie mit mindestens einem Griffmittel und
zumindest einer Kopplungseinheit, welche das Griffmittel mit dem Lagerkörper koppelt,
wobei die Kopplungseinheit dazu vorgesehen ist, das Griffmittel zerstörungsfrei ablösbar
zu befestigen.
[0008] Die
JP 2011 059990 A zeigt ein Bedienelement für ein Gerät. Das Bedienelement umfasst eine Betätigungswelle
und einen Drehknopf. Zwischen der Betätigungswelle und dem Drehknopf ist eine Drehmomentübertragungseinrichtung
zum Übertragen eines Drehmoments von dem Drehknopf auf die Betätigungswelle vorgesehen.
Der Drehknopf weist einen Eingriffsabschnitt auf. Die Drehmomentübertragungseinrichtung
weist einen Gegeneingriffsabschnitt auf, in den der Eingriffsabschnitt eingreift.
[0009] Die
FR 2 780 111 A1 beschreibt ebenfalls ein Bedienelement für ein Gerät. Das Bedienelement umfasst einen
Drehknopf, eine Betätigungswelle und eine Drehmomentübertragungseinrichtung, die zwischen
dem Drehknopf und der Betätigungswelle angeordnet ist. Die Drehmomentübertragungseinrichtung
ist mit Hilfe von Schnappverbindungen mit der Betätigungswelle und dem Drehknopf verbunden.
[0010] Vor diesem Hintergrund besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, ein
verbessertes Haushaltsgerät zur Verfügung zu stellen.
[0011] Demgemäß wird ein Haushaltsgerät, insbesondere ein Haushaltsgargerät, vorgeschlagen.
Das Haushaltsgerät umfasst ein Bedienelement zum Bedienen des Haushaltsgeräts, wobei
das Bedienelement eine drehbare Betätigungswelle zum Betätigen des Bedienelements
umfasst, einen Drehknopf und eine zwischen der Betätigungswelle und dem Drehknopf
angeordnete Drehmomentübertragungseinrichtung zum Übertragen eines Drehmoments von
dem Drehknopf auf die Betätigungswelle, wobei die Drehmomentübertragungseinrichtung
drehfest mit der Betätigungswelle und dem Drehknopf verbunden ist, wobei der Drehknopf
einen Eingriffsabschnitt und die Drehmomentübertragungseinrichtung einen Gegeneingriffsabschnitt
aufweist, in den der Eingriffsabschnitt formschlüssig eingreift, und wobei der Eingriffsabschnitt
und der Gegeneingriffsabschnitt derart ausgebildet sind, dass eine Aufsteckkraft zum
Aufstecken des Drehknopfs auf die Drehmomentübertragungseinrichtung kleiner als eine
Abzugskraft zum Abziehen des Drehknopfs von der Drehmomentübertragungseinrichtung
ist. Dabei weist der Eingriffsabschnitt eine in einem ersten Neigungswinkel zu einer
Drehachse der Betätigungswelle geneigte erste Kontaktfläche und der Gegeneingriffsabschnitt
eine in einem zweiten Neigungswinkel zu der Drehachse geneigte zweite Kontaktfläche
auf, wobei die erste Kontaktfläche die zweite Kontaktfläche bei einem Abziehen des
Drehknopfs von der Drehmomentübertragungseinrichtung kontaktiert.
[0012] Dadurch, dass der Drehknopf den Eingriffsabschnitt und die Drehmomentübertragungseinrichtung
den korrespondierenden Gegeneingriffsabschnitt aufweist, kann der Drehknopf mit der
Drehmomentübertragungseinrichtung im Sinne einer Nut-Feder-Verbindung verbunden werden.
Ein zusätzliches Bauteil in Form einer Blattfeder ist daher verzichtbar. Durch eine
entsprechende konstruktive Ausgestaltung des Eingriffsabschnitts und des dazu korrespondierenden
Gegeneingriffsabschnitts kann sowohl die Abzugskraft als auch die Aufsteckkraft gezielt
beeinflusst werden. Hierdurch können entsprechende Anforderungen eingehalten werden,
die die Abzugskraft, die Aufsteckkraft und die Differenz der beiden Kräfte definieren.
[0013] Vorzugsweise ist das Bedienelement, der Drehknopf und die Drehmomentübertragungseinrichtung
Teil einer Betätigungsvorrichtung des Haushaltsgeräts. Das Haushaltsgerät kann mehrere
derartige Betätigungsvorrichtungen umfassen. Das Bedienelement umfasst vorzugsweise
einen Basiskörper, in dem die Betätigungswelle drehbar gelagert ist. In dem Basiskörper
können beispielsweise elektronische Komponenten des Bedienelements vorgesehen sein.
Das Bedienelement kann beispielsweise ein Drehschalter, ein Potentiometer oder dergleichen
oder auch ein Gasventil sein. Vorzugsweise ist der Drehknopf ein Kunststoffbauteil,
insbesondere ein Kunststoffspritzgussbauteil. Die Drehmomentübertragungseinrichtung
ist vorzugsweise ebenfalls ein Kunststoffbauteil, vorzugsweise ein Kunststoffspritzgussbauteil.
Dabei kann die Drehmomentübertragungseinrichtung einteilig oder mehrteilig ausgebildet
sein. Darunter, dass die Drehmomentübertragungseinrichtung zwischen dem Drehknopf
und der Betätigungswelle angeordnet ist, ist zu verstehen, dass die Drehmomentübertragungseinrichtung
entlang einer Drehachse der Betätigungswelle betrachtet axial zwischen dem Drehknopf
und der Betätigungswelle angeordnet ist. Der Drehknopf ist vorzugsweise ein von der
Drehmomentübertragungseinrichtung getrenntes Bauteil.
[0014] Der Eingriffsabschnitt weist eine in einem ersten Neigungswinkel zu einer Drehachse
der Betätigungswelle geneigte erste Kontaktfläche und der Gegeneingriffsabschnitt
eine in einem zweiten Neigungswinkel zu der Drehachse geneigte zweite Kontaktfläche
auf, wobei die erste Kontaktfläche die zweite Kontaktfläche bei einem Abziehen des
Drehknopfs von der Drehmomentübertragungseinrichtung kontaktiert.
[0015] Mit Hilfe der Ausgestaltung der Neigungswinkel kann somit die Abzugskraft genau definiert
werden. Der erste Neigungswinkel und der zweite Neigungswinkel kann jeweils beispielsweise
zwischen 35° und 55°, bevorzugt zwischen 40° und 50°, weiter bevorzugt 45°, betragen.
Die erste Kontaktfläche und die zweite Kontaktfläche können jeweils ringförmig um
den Drehknopf und/oder die Drehmomentübertragungseinrichtung umlaufen. Alternativ
können die erste Kontaktfläche und die zweite Kontaktfläche auch gerade verlaufen.
[0016] Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind der erste Neigungswinkel und der zweite
Neigungswinkel gleich groß.
[0017] Der erste Neigungswinkel und der zweite Neigungswinkel können auch unterschiedlich
groß sein. Hierdurch kann die Abzugskraft genau eingestellt werden.
[0018] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist der Eingriffsabschnitt eine der ersten
Kontaktfläche abgewandt und entlang der Drehachse betrachtet näher an dem Bedienelement
angeordnete erste Radiusfläche und der Gegeneingriffsabschnitt eine der zweiten Kontaktfläche
abgewandt und entlang der Drehachse betrachtet näher an dem Bedienelement angeordnete
zweite Radiusfläche auf.
[0019] Die erste Radiusfläche und die zweite Radiusfläche können jeweils ringförmig um den
Drehknopf und/oder die Drehmomentübertragungseinrichtung umlaufen. Alternativ können
die erste Radiusfläche und die zweite Radiusfläche auch gerade verlaufen.
[0020] Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind ein Radius der ersten Radiusfläche und
ein Radius der zweiten Radiusfläche gleich groß.
[0021] Alternativ können der Radius der ersten Radiusfläche und der Radius der zweiten Radiusfläche
auch unterschiedlich groß sein.
[0022] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist die Drehmomentübertragungseinrichtung
zumindest eine ebene Drehmomentübertragungsfläche und der Drehknopf zumindest eine
zu der zumindest einen Drehmomentübertragungsfläche korrespondierende ebene Gegenfläche
auf, an der die zumindest eine Drehmomentübertragungsfläche zum Übertragen des Drehmoments
von dem Drehknopf auf die Drehmomentübertragungseinrichtung anliegt.
[0023] Unter einer ebenen Fläche ist vorliegend eine Fläche zu verstehen, die eine Ebene
aufspannt. Insbesondere ist eine derartige ebene Fläche nicht gekrümmt. Vorzugsweise
sind zwei derartige Drehmomentübertragungsflächen vorgesehen, die beabstandet voneinander
und parallel zueinander angeordnet sind. Dementsprechend sind auch vorzugsweise zwei
dazu korrespondierende Gegenflächen vorgesehen, die voneinander beabstandet und parallel
zueinander positioniert sind.
[0024] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist die zumindest eine Drehmomentübertragungsfläche
einen Schlitz und die zumindest eine Gegenfläche einen Steg auf, der formschlüssig
in den Schlitz eingreift.
[0025] Das heißt, der Steg erstreckt sich aus der Gegenfläche heraus in Richtung der Drehmomentübertragungsfläche.
Insbesondere teilt der Schlitz die Drehmomentübertragungsfläche in zwei Flächen. Hierdurch
ist eine verkehrte Montage des Drehknopfs an der Drehmomentübertragungseinrichtung
nicht möglich. Hierdurch kann eine Fehlmontage ausgeschlossen werden.
[0026] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist der Eingriffsabschnitt ein ringförmig um
den Drehknopf umlaufender Steg und der Gegeneingriffsabschnitt ist ein ringförmig
um die Drehmomentübertragungseinrichtung umlaufende Nut.
[0027] Der Steg kann beispielsweise durch die beiden Gegenflächen unterbrochen sein. Insbesondere
kann auch die den Gegeneingriffsabschnitt bildende Nut im Bereich der Drehmomentübertragungsflächen
unterbrochen sein.
[0028] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Drehmomentübertragungseinrichtung zumindest
mit einem die Drehmomentübertragungseinrichtung zumindest abschnittsweise aufnehmenden
Gehäuse als Zweikomponentenspritzgussteil ausgebildet.
[0029] Vorzugsweise werden die Drehmomentübertragungseinrichtung und das diese aufnehmende
Gehäuse insbesondere in einem Montagespritzgussverfahren hergestellt. Das heißt, die
Drehmomentübertragungseinrichtung ist drehbar zu dem Gehäuse aufgenommen.
[0030] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist die Drehmomentübertragungseinrichtung
ein Achselement und eine drehfest mit dem Achselement und linear zu diesem verlagerbare
Achshülse auf, wobei das Achselement drehfest mit der Betätigungswelle und der Drehknopf
drehfest mit der Achshülse verbunden ist.
[0031] Das heißt, in diesem Fall ist die Drehmomentübertragungseinrichtung zweiteilig ausgebildet
und umfasst das Achselement und die Achshülse. Das Achselement und die Achshülse sind
vorzugsweise als Kunststoffspritzgussbauteile ausgeführt. Insbesondere ist das Achselement
auf die Betätigungswelle aufgesteckt, und die Achshülse ist auf das Achselement aufgesteckt.
Zwischen der Achshülse und dem Achselement kann eine Federeinrichtung vorgesehen sein.
Ferner kann das Achselement auch eine Zahnstange aufweisen, in die ein Rotationsdämpfer
eingreift, um die lineare Bewegung der Achshülse relativ zum Achselement zu dämpfen.
Weiterhin kann das Achselement zusammen mit einem Gleitstein auch eine Kulissenführung
aufweisen. Hierzu ist an dem Achselement bevorzugt eine Nut für den Gleitstein vorgesehen.
Die Nut kann herzförmig sein.
[0032] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist der Drehknopf mit Hilfe eines linearen Verlagerns
der Achshülse relativ zu dem Achselement zumindest abschnittsweise in einem Gehäuse
versenkbar.
[0033] Das heißt, der Drehknopf kann in das Gehäuse eingedrückt werden, wobei dieser mit
Hilfe der zuvor erwähnten Kulissenführung in dem eingedrückten Zustand verrastet.
Durch erneutes Drücken des Drehknopfs löst sich die Verrastung und der Drehknopf wird
mit Hilfe des Federelements wieder aus dem Gehäuse herausgedrückt. Dabei dämpft der
Rotationsdämpfer die Bewegung des Drehknopfs.
[0034] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist der Gegeneingriffsabschnitt an der Achshülse
vorgesehen.
[0035] Der Gegeneingriffsabschnitt verläuft hierbei vorzugsweise senkrecht zu der Drehachse
der Betätigungswelle.
[0036] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist die Achshülse eine ebene Fläche mit zumindest
einem sich aus der Fläche herauserstreckenden Steg auf, wobei der Gegeneingriffsabschnitt
eine an dem zumindest einen Steg vorgesehene Nut ist.
[0037] Die Fläche ist vorzugweise senkrecht zu der zumindest einen Drehmomentübertragungsfläche
angeordnet. Vorzugsweise ist die Achshülse im Querschnitt rechteckförmig. Insbesondere
durchbricht die Nut den Steg.
[0038] Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind zwei voneinander beabstandet angeordnete
und parallel zueinander verlaufende Stege vorgesehen.
[0039] Die Anzahl der Stege ist beliebig. Es kann auch nur ein Steg oder es können mehr
als zwei Stege vorgesehen sein. Die Stege verlaufen bevorzugt entlang der Drehachse
der Betätigungswelle. Der Gegeneingriffsabschnitt durchbricht vorzugsweise die beiden
Stege.
[0040] Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die Betätigungswelle, der Drehknopf und
die Drehmomentübertragungseinrichtung als voneinander getrennte Bauteile ausgebildet.
[0041] Insbesondere sind auch das Achselement und die Achshülse als voneinander getrennte
Bauteile ausgebildet.
[0042] Weitere mögliche Implementierungen des Haushaltsgeräts umfassen auch nicht explizit
genannte Kombinationen von zuvor oder im Folgenden bezüglich der Ausführungsbeispiele
beschriebenen Merkmalen oder Ausführungsformen. Dabei wird der Fachmann auch Einzelaspekte
als Verbesserungen oder Ergänzungen zu der jeweiligen Grundform des Haushaltsgeräts
hinzufügen.
[0043] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Aspekte des Haushaltsgeräts sind Gegenstand
der Unteransprüche sowie der im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele des Haushaltsgeräts.
Im Weiteren wird das Haushaltsgerät anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter
Bezugnahme auf die beigelegten Figuren näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt eine schematische Ansicht einer Ausführungsform eines Haushaltsgeräts;
- Fig. 2
- zeigt eine schematische Explosionsansicht einer Ausführungsform einer Bedienvorrichtung
für das Haushaltsgerät gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- zeigt eine schematische perspektivische Explosionsansicht der Bedienvorrichtung gemäß
Fig. 2;
- Fig. 4
- zeigt eine schematische Schnittansicht der Bedienvorrichtung gemäß Fig. 2;
- Fig. 5
- zeigt die Detailansicht V gemäß Fig. 4;
- Fig. 6
- zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer Drehmomentübertragungseinrichtung
für die Bedienvorrichtung gemäß Fig. 2;
- Fig. 7
- zeigt eine weitere schematische perspektivische Explosionsansicht der Bedienvorrichtung
gemäß Fig. 2;
- Fig. 8
- zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer
Bedienvorrichtung für das Haushaltsgerät gemäß Fig. 1;
- Fig. 9
- zeigt eine schematische Vorderansicht der Bedienvorrichtung gemäß Fig. 8;
- Fig. 10
- zeigt eine schematische Schnittansicht der Bedienvorrichtung gemäß der Schnittlinie
X-X der Fig. 9;
- Fig. 11
- zeigt die Detailansicht XI gemäß Fig. 10;
- Fig. 12
- zeigt eine schematische perspektivische Explosionsansicht der Bedienvorrichtung gemäß
Fig. 8; und
- Fig. 13
- zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer Achshülse
für die Bedienvorrichtung gemäß Fig. 8.
[0044] In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit denselben Bezugszeichen
versehen worden, sofern nichts anderes angegeben ist.
[0045] Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht eines Haushaltsgeräts 1. Das Haushaltsgerät
1 ist insbesondere ein Haushaltsgargerät, wie beispielsweise ein Elektroherd oder
ein Gasherd. Das Haushaltsgerät 1 kann jedoch auch beispielsweise zur Pflege von Wäschestücken
ausgebildet sein und beispielsweise eine Waschmaschine oder ein Wäschetrockner sein.
Ebenso kann das Haushaltsgerät 1 auch beispielsweise zum Lagern und Konservieren von
Lebensmitteln, beispielsweise ein Kühlgerät oder ein Gefriergerät oder ein Kühl-Gefrier-Kombigerät,
sein. Ebenso kann das Haushaltsgerät 1 auch ein anderweitiges Haushaltsgargerät sein,
beispielsweise ein Mikrowellengargerät oder ein Dampfgargerät.
[0046] Das Haushaltsgerät 1 umfasst ein Gehäuse 2, an welchem eine Tür 3 verschwenkbar angeschlagen
ist. Die Tür 3 kann einen Handgriff 4 umfassen. Durch die Tür 3 kann ein Aufnahmeraum
für Lebensmittel, in welchem diese zubereitet werden können, verschlossen werden.
Das Haushaltsgerät 1 umfasst darüber hinaus eine Bedien- und Anzeigevorrichtung 5.
Die Bedien- und Anzeigevorrichtung 5 umfasst eine Anzeigeeinheit 6, beispielsweise
ein LCD-Display, und mehrere, beispielsweise zwei, Bedienvorrichtungen 7. Die Anzahl
der Bedienvorrichtungen 7 ist jedoch beliebig. Beispielsweise kann mit Hilfe jeder
Bedienvorrichtung 7 jeweils eine Temperatur einer Herdplatte oder eines Backofens
des Haushaltsgeräts 1 eingestellt werden. Die Anzeigeeinheit 6 und die Bedienvorrichtungen
7 sind an einer Bedienblende 8 des Haushaltsgeräts 1 montiert.
[0047] Die Fig. 2 zeigt eine schematische Explosionsansicht einer Ausführungsform einer
Bedienvorrichtung 7, die Fig. 3 zeigt eine schematische perspektivische Explosionsansicht
der Bedienvorrichtung 7, die Fig. 4 zeigt eine schematische Schnittansicht der Bedienvorrichtung
7, und die Fig 5 zeigt die Detailansicht V gemäß der Fig. 4. Im Folgenden wird auf
die Fig. 2 bis 5 gleichzeitig Bezug genommen.
[0048] Die Bedienvorrichtung 7 umfasst ein Bedienelement 9 zum Bedienen des Haushaltsgeräts
1. Beispielsweise kann mit Hilfe des Bedienelements 9 eine Temperatur einer Kochplatte
oder eines Backofens des Haushaltsgeräts 1 eingestellt werden. Das Bedienelement 9
kann beispielsweise ein Drehschalter, ein Potentiometer oder auch ein Gasventil sein.
Das Bedienelement 9 umfasst einen Basiskörper 10, der beispielsweise elektronische
Bauteile des Bedienelements 9 aufnimmt. In dem Basiskörper 10 ist eine Betätigungswelle
11 drehbar gelagert. Mit Hilfe der Betätigungswelle 11 kann das Bedienelement 9 betätigt
werden. Die Betätigungswelle 11 kann beispielsweise eine seitliche Abflachung aufweisen.
Die Betätigungswelle 11 kann im Querschnitt jedoch eine beliebige Geometrie aufweisen.
Die Betätigungswelle 11 ist um eine Drehachse D relativ zu dem Basiskörper 10 drehbar.
Die Drehachse D kann auch eine Mittel- oder Symmetrieachse der Bedienvorrichtung 7
sein.
[0049] Die Bedienvorrichtung 7 umfasst neben dem Bedienelement 9 ein Gehäuse 12, in dem
das Bedienelement 9 zumindest abschnittsweise aufgenommen sein kann. Das Gehäuse 12
ist vorzugsweise ein Kunststoffspritzgussbauteil. Das Gehäuse 12 weist, wie in der
Fig. 4 gezeigt, einen vorzugsweise rotationssymmetrisch zu der Drehachse D ausgebildeten
Aufnahmeabschnitt 13 auf, der eine Drehmomentübertragungseinrichtung 14 aufnimmt.
Die Drehmomentübertragungseinrichtung 14 ist vorzugsweise als Kunststoffspritzgussbauteil
ausgebildet. Insbesondere sind das Gehäuse 12 und die Drehmomentübertragungseinrichtung
14 als voneinander getrennte Bauteile ausgebildet, die jedoch in einem Montagespritzgussverfahren,
insbesondere in einem Zweikomponentenspritzgussverfahren, derart gefertigt sind, dass
die Drehmomentübertragungseinrichtung 14 in dem Gehäuse 12 aufgenommen und um die
Drehachse D drehbar gelagert ist. Die Drehmomentübertragungseinrichtung 14 weist einen
zylinderförmigen Basisabschnitt 15 auf, der in dem Aufnahmeabschnitt 13 des Gehäuses
12 aufgenommen ist.
[0050] Weiterhin umfasst die Drehmomentübertragungseinrichtung 14 einen Aufnahmeabschnitt
16 zum Aufnehmen der Betätigungswelle 11. Die Betätigungswelle 11 ist dabei so in
dem Aufnahmeabschnitt 16 aufgenommen, dass die Drehmomentübertragungseinrichtung 14
drehfest mit der Betätigungswelle 11 verbunden ist. Dies kann beispielsweise dadurch
erreicht werden, dass an der Betätigungswelle 11 eine seitliche Abflachung vorgesehen
ist, in die der Aufnahmeabschnitt 16 formschlüssig eingreift. Eine formschlüssige
Verbindung entsteht durch das Ineinander- oder Hintergreifen von mindestens zwei Verbindungspartnern,
in diesem Fall dem Aufnahmeabschnitt 16 der Drehmomentübertragungseinrichtung 14 und
der Betätigungswelle 11.
[0051] An den Basisabschnitt 15 schließt sich eine ringförmig um die Drehmomentübertragungseinrichtung
14 umlaufende Nut 17 an. In diese ringförmig umlaufende Nut 17 greift ein in den Aufnahmeabschnitt
13 des Gehäuses 12 hineinragender Eingriffsabschnitt 18 formschlüssig ein. Hierdurch
ist die Drehmomentübertragungseinrichtung 14 linear entlang der Drehachse D festgelegt
und kann um die Drehachse D gedreht werden. Ein sich an die Nut 17 anschließender
umlaufender Bund 19 der Drehmomentübertragungseinrichtung 14 liegt vorderseitig an
dem Eingriffsabschnitt 18 an.
[0052] Die Bedienvorrichtung 7 umfasst weiterhin einen Drehknopf 20, wobei die Drehmomentübertragungseinrichtung
14 entlang der Drehachse D betrachtet zwischen dem Drehknopf 20 und der Betätigungswelle
11 angeordnet ist. Der Drehknopf 20 ist drehfest mit der Drehmomentübertragungseinrichtung
14 verbunden. Das heißt, mit Hilfe der Drehmomentübertragungseinrichtung 14 kann von
dem Drehknopf 20 auf die Betätigungswelle 11 ein Drehmoment M (Fig. 3) zum Betätigen
des Bedienelements 9 übertragen werden. Das Drehmoment M kann dabei in oder entgegen
dem Uhrzeigersinn orientiert sein. Der Drehknopf 20 umfasst einen rohrförmigen Aufnahmeabschnitt
21, in dem die Drehmomentübertragungseinrichtung 14 zumindest abschnittsweise aufnehmbar
ist. Innenseitig umlaufend an dem Aufnahmeabschnitt 21 ist ein als ringförmig um den
Aufnahmeabschnitt 21 umlaufender Eingriffsabschnitt 22 in Form eines Steges vorgesehen.
Vorzugsweise sind zwei derartige Eingriffsabschnitte 22, 23, insbesondere ein erster
Eingriffsabschnitt 22 und ein zweiter Eingriffsabschnitt 23, vorgesehen.
[0053] Die Drehmomentübertragungseinrichtung 14 umfasst zu den Eingriffsabschnitten 22,
23 korrespondierende Gegeneingriffsabschnitte 24, 25. Es sind ein erster Gegeneingriffsabschnitt
24 und ein zweiter Gegeneingriffsabschnitt 25 vorgesehen. Die Gegeneingriffsabschnitte
24, 25 sind jeweils als ringförmig um die Drehmomentübertragungseinrichtung 14 umlaufende
Nut ausgebildet. Dabei sind die Eingriffsabschnitte 22, 23 dazu eingerichtet, formschlüssig
in die Gegeneingriffsabschnitte 24, 25 einzugreifen, um den Drehknopf 20 formschlüssig
mit der Drehmomentübertragungseinrichtung 14 zu verbinden. Hierbei sind die Eingriffsabschnitte
22, 23 und die Gegeneingriffsabschnitte 24, 25 derart ausgebildet, dass eine Aufsteckkraft
Fauf (Fig. 4) zum Aufstecken des Drehknopfs 20 auf die Drehmomentübertragungseinrichtung
14 kleiner als eine Abzugskraft Fab zum Abziehen des Drehknopfs 20 von der Drehmomentübertragungseinrichtung
14 ist.
[0054] Dass die Aufsteckkraft Fauf kleiner als die Abzugskraft Fab ist, kann durch eine
geeignete geometrische Ausgestaltung der Eingriffsabschnitte 22, 23 und der Gegeneingriffsabschnitte
24, 25 erreicht werden. Hierzu weist der jeweilige Eingriffsabschnitt 22, 23, wie
in der Fig. 5 gezeigt, eine in einem ersten Neigungswinkel α1 zu der Drehachse D der
Betätigungswelle 11 geneigte erste ringförmig umlaufende Kontaktfläche 26 und der
jeweilige Gegeneingriffsabschnitt 24, 25 eine in einem zweiten Neigungswinkel α2 zu
der Drehachse D geneigte zweite Kontaktfläche 27 auf. Dabei kontaktiert die erste
Kontaktfläche 26 die zweite Kontaktfläche 27 bei einem Abziehen des Drehknopfs 20
von der Drehmomentübertragungseinrichtung 14. Die Neigungswinkel α1, α2 sind vorzugweise
gleich groß. Alternativ können die Neigungswinkel α1, α2 auch unterschiedlich groß
sein, so dass die Abzugskraft Fab beliebig eingestellt werden kann.
[0055] Die jeweiligen Eingriffsabschnitte 22, 23 weisen der ersten Kontaktfläche 26 abgewandt
und entlang der Drehachse D betrachtet näher an dem Bedienelement 9 angeordnete erste
Radiusfläche 28 auf. Der entsprechende Gegeneingriffsabschnitt 24, 25 weist dementsprechend
eine der zweiten Kontaktfläche 27 abgewandte und entlang der Drehachse D betrachtet
näher an dem Bedienelement 9 angeordnete zweite Radiusfläche 29 auf. Radien R28, R29
der beiden Radiusflächen 28, 29 sind bevorzugt gleich groß. Die Radien R28, R29 können
jedoch auch unterschiedlich groß sein.
[0056] Die Drehmomentübertragungseinrichtung 14 umfasst zumindest eine, bevorzugt jedoch
zwei ebene Drehmomentübertragungsflächen 30, 31 (Fig. 6), und der Drehknopf 20 weist
zumindest eine, bevorzugt jedoch zwei zu den Drehmomentübertragungsflächen 30, 31
der Drehmomentübertragungseinrichtung 14 korrespondierende ebene Gegenflächen 32,
33 (Fig. 3) auf. Zum Übertragen des Drehmoments M von dem Drehknopf 20 auf die Drehmomentübertragungseinrichtung
14 liegen die Drehmomentübertragungsflächen 30, 31 an den korrespondierenden Gegenflächen
32, 33 an.
[0057] Die Drehmomentübertragungsflächen 30, 31 sind bevorzugt beabstandet voneinander und
parallel zueinander positioniert. Ebenso sind die Gegenflächen 32, 33 beabstandet
voneinander und parallel zueinander positioniert. Zumindest eine der Drehmomentübertragungsflächen
30, 31, beispielsweise die Drehmomentübertragungsfläche 30, ist mit Hilfe eines Schlitzes
34 geschlitzt. Ein an der entsprechenden Gegenfläche 32 vorgesehener Steg 35 greift
formschlüssig in den Schlitz 34 ein. Hierdurch kann eine Fehlmontage des Drehknopfs
20 verhindert werden.
[0058] Wie die Fig. 7 in einer weiteren schematischen Explosionsansicht der Bedienvorrichtung
7 zeigt, sind an der Bedienblende 8 Durchbrüche oder Bohrungen 36 vorgesehen, an denen
jeweils eine derartige Bedienvorrichtung 7 montiert werden kann.
[0059] Die Fig. 8 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform
einer Bedienvorrichtung für das Haushaltsgerät 1 gemäß Fig. 1. Die Fig. 9 zeigt eine
schematische Vorderansicht der Bedienvorrichtung 7, die Fig. 10 zeigt eine schematische
Schnittansicht der Bedienvorrichtung 7 gemäß der Schnittlinie X-X der Fig. 9, die
Fig. 11 zeigt die Detailansicht XI gemäß der Fig. 10, und die Fig. 12 zeigt eine schematische
perspektivische Explosionsansicht der Bedienvorrichtung 7. Im Folgenden wird auf die
Fig. 8 bis 12 gleichzeitig Bezug genommen.
[0060] Das zuvor erwähnte Bedienelement 9 ist in den Fig. 8 bis 12 nicht gezeigt. Die Bedienvorrichtung
7 umfasst ein zweiteiliges Gehäuse 12, das aus einer Oberschale 37 und einer Unterschale
38 ausgebildet sein kann, die miteinander verclipst sind. In dem Gehäuse 12 kann auch
das Bedienelement 9 angeordnet sein. Die Bedienvorrichtung 7 umfasst weiterhin keine
einteilige sondern eine zweiteilige Drehmomentübertragungseinrichtung 14, die ein
Achselement 39, das drehfest mit der Betätigungswelle 11 verbunden ist, und eine auf
das Achselement 39 aufgesteckte Achshülse 40 aufweist. Dabei ist das Achselement 39
drehfest mit der Betätigungswelle 11 verbunden, und ein wie zuvor schon beschriebener
Drehknopf 20 der Bedienvorrichtung 7 ist drehfest mit der Achshülse 40 verbunden.
Das Achselement 39 umfasst oberseitig eine Zahnstange 41, in die ein nicht gezeigter
Rotationsdämpfer formschlüssig eingreift.
[0061] Der Zahnstange 41 abgewandt ist an dem Achselement 39 unterseitig eine Führungsnut
42 vorgesehen. Die Führungsnut 42 kann Teil einer Kulissenführung sein. Diese Kulissenführung
umfasst weiterhin einen Kulissenstein 43, der in der Achshülse 40 gelagert sein kann
und der in die Führungsnut 42 eingreift. Die Führungsnut 42 kann herzförmig ausgestaltet
sein. Das Achselement 39 umfasst ferner einen Aufnahmeabschnitt 16 (Fig. 10) zum Aufnehmen
der Betätigungswelle 11 und einen Aufnahmeabschnitt 44 zum Aufnehmen eines Federelements
45. Das Federelement 45 ist beispielsweise eine Zylinderfeder, insbesondere eine Druckfeder.
Das Federelement 45 ist zwischen dem Achselement 39 und der Achshülse 40 angeordnet.
Die Achshülse 40 umfasst hierzu einen Aufnahmeabschnitt 46, in dem das Federelement
45 aufgenommen ist.
[0062] Die Achshülse 40 kann entlang einer wie zuvor beschriebenen Drehachse D relativ zu
dem Achselement 39 verlagert werden. Hierdurch kann der Drehknopf 20 in dem Gehäuse
12 versenkt werden. Mit Hilfe des nicht gezeigten Rotationsdämpfers kann ein Ausfahren
des Drehknopfs 20 aus dem Gehäuse gedämpft werden. Das Achselement 39 kann zwei Stege
47 (Fig. 12) aufweisen, mit deren Hilfe das Achselement 39 linear an der Achshülse
40 geführt ist. Die Achshülse 40 kann hierzu entsprechende Aufnahmenuten aufweisen.
Die Achshülse 40 weist ferner zwei Drehmomentübertragungsflächen 30, 31 (Fig. 13)
auf, denen korrespondierende Gegenflächen 32, 33 an dem Drehknopf 20 zugeordnet sind.
Die Gegenflächen 32, 33 sind in den Fig. 8 bis 12 nicht gezeigt. Die Gegenflächen
32, 33 sind jedoch analog zu dem in der Fig. 3 gezeigten Drehknopf 20 vorgesehen.
[0063] Weiterhin umfasst der Drehknopf 20 einen Eingriffsabschnitt 48 (Fig. 11) und die
Achshülse 40 einen dazu korrespondierenden Gegeneingriffsabschnitt 49, in den der
Eingriffsabschnitt 48 formschlüssig eingreift. Der Eingriffsabschnitt 48 und der Gegeneingriffsabschnitt
49 sind hierbei nicht als ringförmige Nuten beziehungsweise ringförmige Stege ausgebildet,
sondern an der Achshülse 40 ist eine senkrecht zu der Drehmomentübertragungsfläche
30, 31 angeordnete Fläche 50 (Fig. 13) vorgesehen. Aus dieser Fläche 50 erstrecken
sich zwei parallel zueinander und beabstandet voneinander angeordnete Stege 51, 52
heraus, die von dem als Nut ausgebildeten Gegeneingriffsabschnitt 49 unterbrochen
werden.
[0064] Analog zu der Darstellung gemäß Fig. 5 umfasst der Eingriffsabschnitt 48, wie in
der Fig. 11 gezeigt, eine erste Kontaktfläche 53, und der Gegeneingriffsabschnitt
49 umfasst eine dazu korrespondierende zweite Kontaktfläche 54. Dementsprechend umfasst
der Eingriffsabschnitt 48 eine erste Radiusfläche 55, und der Gegeneingriffsabschnitt
umfasst eine dazu korrespondierende zweite Radiusfläche 56. Neigungswinkel α1, α2
der Kontaktflächen 53, 54 sind vorzugsweise gleich groß. Radien R55, R56 der Radiusflächen
55, 56 sind bevorzugt gleich groß.
[0065] Aufgrund der Verwendung des Eingriffsabschnitts 22, 23, 48 und des korrespondierenden
Gegeneingriffsabschnitts 24, 25, 49 kann auf eine Blattfeder verzichtet werden. Hierdurch
reduzieren sich die Material- und Montagekosten. Auch fertigungsbedinge schwankende
Toleranzen der Blattfeder sind nicht mehr zu berücksichtigen. Die Aufsteckkraft Fauf
und die Abzugskraft Fab können durch eine bessere Abstimmung des jeweiligen Gegeneingriffsabschnittes
24, 25, 49 und des Eingriffsabschnittes 22, 23, 48 besser aufeinander abgestimmt werden.
Die Schwankung der Abzugskraft Fab kann bei Betriebstemperatur wesentlich besser eingegrenzt
werden. Es ist somit eine prozesssichere Größe und Konstanz der Abzugskraft Fab zu
erreichen.
[0066] Obwohl die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben wurde,
ist sie vielfältig modifizierbar.
Verwendete Bezugszeichen:
[0067]
- 1
- Haushaltsgerät
- 2
- Gehäuse
- 3
- Tür
- 4
- Handgriff
- 5
- Bedien- und Anzeigevorrichtung
- 6
- Anzeigeeinheit
- 7
- Bedienvorrichtung
- 8
- Bedienblende
- 9
- Bedienelement
- 10
- Basiskörper
- 11
- Betätigungswelle
- 12
- Gehäuse
- 13
- Aufnahmeabschnitt
- 14
- Drehmomentübertragungseinrichtung
- 15
- Basisabschnitt
- 16
- Aufnahmeabschnitt
- 17
- Nut
- 18
- Eingriffsabschnitt
- 19
- Bund
- 20
- Drehknopf
- 21
- Aufnahmeabschnitt
- 22
- Eingriffsabschnitt
- 23
- Eingriffsabschnitt
- 24
- Gegeneingriffsabschnitt
- 25
- Gegeneingriffsabschnitt
- 26
- Kontaktfläche
- 27
- Kontaktfläche
- 28
- Radiusfläche
- 29
- Radiusfläche
- 30
- Drehmomentübertragungsfläche
- 31
- Drehmomentübertragungsfläche
- 32
- Gegenfläche
- 33
- Gegenfläche
- 34
- Schlitz
- 35
- Steg
- 36
- Bohrung
- 37
- Oberschale
- 38
- Unterschale
- 39
- Achselement
- 40
- Achshülse
- 41
- Zahnstange
- 42
- Führungsnut
- 43
- Kulissenstein
- 44
- Aufnahmeabschnitt
- 45
- Federelement
- 46
- Aufnahmeabschnitt
- 47
- Steg
- 48
- Eingriffsabschnitt
- 49
- Gegeneingriffsabschnitt
- 50
- Fläche
- 51
- Steg
- 52
- Steg
- 53
- Kontaktfläche
- 54
- Kontaktfläche
- 55
- Radiusfläche
- 56
- Radiusfläche
- D
- Drehachse
- Fauf
- Aufsteckkraft
- Fab
- Abzugskraft
- M
- Drehmoment
- R28
- Radius
- R29
- Radius
- R55
- Radius
- R56
- Radius
- α1
- Winkel
- α2
- Winkel
1. Haushaltsgerät (1), insbesondere Haushaltsgargerät, mit einem Bedienelement (9) zum
Bedienen des Haushaltsgeräts (1), wobei das Bedienelement (9) eine drehbare Betätigungswelle
(11) zum Betätigen des Bedienelements (9) umfasst, einem Drehknopf (20), und einer
zwischen der Betätigungswelle (11) und dem Drehknopf (20) angeordneten Drehmomentübertragungseinrichtung
(14) zum Übertragen eines Drehmoments (M) von dem Drehknopf (20) auf die Betätigungswelle
(11), wobei die Drehmomentübertragungseinrichtung (14) drehfest mit der Betätigungswelle
(11) und dem Drehknopf (20) verbunden ist, wobei der Drehknopf (20) einen Eingriffsabschnitt
(22, 23, 48) und die Drehmomentübertragungseinrichtung (14) einen Gegeneingriffsabschnitt
(24, 25, 49) aufweist, in den der Eingriffsabschnitt (22, 23, 48) formschlüssig eingreift,
wobei der Eingriffsabschnitt (22, 23, 48) und der Gegeneingriffsabschnitt (24, 25,
49) derart ausgebildet sind, dass eine Aufsteckkraft (Fauf) zum Aufstecken des Drehknopfs
(20) auf die Drehmomentübertragungseinrichtung (14) kleiner als eine Abzugskraft (Fab)
zum Abziehen des Drehknopfs (20) von der Drehmomentübertragungseinrichtung (14) ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriffsabschnitt (22, 23, 48) eine in einem ersten Neigungswinkel (α1) zu einer
Drehachse (D) der Betätigungswelle (11) geneigte erste Kontaktfläche (26, 53) und
der Gegeneingriffsabschnitt (24, 25, 49) eine in einem zweiten Neigungswinkel (α2)
zu der Drehachse (D) geneigte zweite Kontaktfläche (27, 54) aufweist, und wobei die
erste Kontaktfläche (26, 53) die zweite Kontaktfläche (27, 54) bei einem Abziehen
des Drehknopfs (20) von der Drehmomentübertragungseinrichtung (14) kontaktiert.
2. Haushaltsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Neigungswinkel (α1) und der zweite Neigungswinkel (α2) gleich groß sind.
3. Haushaltsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriffsabschnitt (22, 23, 48) einen der ersten Kontaktfläche (26, 53) abgewandt
und entlang der Drehachse (D) betrachtet näher an dem Bedienelement (9) angeordnete
erste Radiusfläche (28, 55) und der Gegeneingriffsabschnitt (24, 25, 49) eine der
zweiten Kontaktfläche (27, 54) abgewandt und entlang der Drehachse (D) betrachtet
näher an dem Bedienelement (9) angeordnete zweite Radiusfläche (29, 56) aufweist.
4. Haushaltsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Radius (R28, R55) der ersten Radiusfläche (28, 55) und ein Radius (R29, R56)
der zweiten Radiusfläche (29, 56) gleich groß sind.
5. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehmomentübertragungseinrichtung (14) zumindest eine ebene Drehmomentübertragungsfläche
(30, 31) und der Drehknopf (20) zumindest eine zu der zumindest einen Drehmomentübertragungsfläche
(30, 31) korrespondierende ebene Gegenfläche (32, 33) aufweist, an der die zumindest
eine Drehmomentübertragungsfläche (30, 31) zum Übertragen des Drehmoments (M) von
dem Drehknopf (20) auf die Drehmomentübertragungseinrichtung (14) anliegt.
6. Haushaltsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Drehmomentübertragungsfläche (30, 31) einen Schlitz (34) und die
zumindest eine Gegenfläche (32, 33) einen Steg (35) aufweist, der formschlüssig in
den Schlitz (34) eingreift.
7. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriffsabschnitt (22, 23) ein ringförmig um den Drehknopf (20) umlaufender
Steg und der Gegeneingriffsabschnitt (24, 25) eine ringförmig um die Drehmomentübertragungseinrichtung
(14) umlaufende Nut ist.
8. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehmomentübertragungseinrichtung (14) zusammen mit einem die Drehmomentübertragungseinrichtung
(14) zumindest abschnittsweise aufnehmenden Gehäuse (12) als Zweikomponentenspritzgussbauteil
ausgebildet ist.
9. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehmomentübertragungseinrichtung (14) ein Achselement (39) und eine drehfest
mit dem Achselement (39) und linear zu diesem verlagerbare Achshülse (40) aufweist,
wobei das Achselement (39) drehfest mit der Betätigungswelle (11) und der Drehknopf
(20) drehfest mit der Achshülse (40) verbunden ist.
10. Haushaltsgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehknopf (20) mit Hilfe eines linearen Verlagerns der Achshülse (40) relativ
zu dem Achselement (39) zumindest abschnittsweise in einem Gehäuse (12) versenkbar
ist.
11. Haushaltsgerät nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegeneingriffsabschnitt (49) an der Achshülse (40) vorgesehen ist.
12. Haushaltsgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Achshülse (40) eine ebene Fläche (50) mit zumindest einem sich aus der Fläche
(50) herauserstreckenden Steg (51, 52) aufweist, wobei der Gegeneingriffsabschnitt
(49) eine an dem zumindest einen Steg (51, 52) vorgesehene Nut ist.
13. Haushaltsgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwei voneinander beabstandet angeordnete und parallel zueinander verlaufende Stege
(51, 52) vorgesehen sind.
14. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 - 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungswelle (11), der Drehknopf (20) und die Drehmomentübertragungseinrichtung
(14) als voneinander getrennte Bauteile ausgebildet sind.
1. Household appliance (1), in particular household cooking appliance, having an operating
element (9) for operating the household appliance (1), wherein the operating element
(9) comprises a rotatable actuation shaft (11) for actuating the operating element
(9), a rotary knob (20) and a torque transmission device (14) arranged between the
actuation shaft (11) and the rotary knob (20) for transmitting a torque (M) from the
rotary knob (20) to the actuation shaft (11), wherein the torque transmission device
(14) is connected in a torque-proof manner with the actuation shaft (11) and the rotary
knob (20), wherein the rotary knob (20) has an engaging portion (22, 23, 48) and the
torque transmission device (14) has a counter engaging portion (24, 25, 49), into
which the engaging portion (22, 23, 48) engages in a form-fit manner, wherein the
engaging portion (22, 23, 48) and the counter engaging portion (24, 25, 49) are embodied
so that an attachment force (Fauf) for attaching the rotary knob (20) to the torque
transmission device (14) is less than a pull-off force (Fab) for removing the rotary
knob (20) from the torque transmission device (14), characterised in that the engaging portion (22, 23, 48) has a first contact surface (26, 53) inclined at
a first angle of inclination (α1) with respect to an axis of rotation (D) of the actuation
shaft (11) and the counter engaging portion (24, 25, 49) has a second contact surface
(27, 54) inclined at a second angle of inclination (α2) with respect to the axis of
rotation (D), and wherein the first contact surface (26, 53) contacts the second contact
surface (27, 54) when the rotary knob (20) is removed from the torque transmission
device (14).
2. Household appliance according to claim 1, characterised in that the first angle of inclination (α1) and the second angle of inclination (α2) are
the same size.
3. Household appliance according to claim 1 or 2, characterised in that the engaging portion (22, 23, 48) has a first radius surface (28, 55) facing away
from the first contact surface (26, 53) and viewed along the axis of rotation (D)
arranged closer to the operating element (9) and the counter engaging portion (24,
25, 49) has a second radius surface (29, 56) facing away from the second contact surface
(27, 54) and viewed along the axis of rotation (D) arranged closer to the operating
element (9).
4. Household appliance according to claim 3, characterised in that a radius (R28, R55) of the first radius surface (28, 55) and a radius (R29, R56)
of the second radius surface (29, 56) are the same size.
5. Household appliance according to one of claims 1 - 4, characterised in that the torque transmission device (14) has at least one planar torque transmission surface
(30, 31) and the rotary knob (20) has at least one planar counter surface (32, 33)
which corresponds to the at least one torque transmission surface (30, 31), on which
counter surface the at least one torque transmission surface (30, 31) rests for transmitting
the torque (M) from the rotary knob (20) to the torque transmission device (14).
6. Household appliance according to claim 5, characterised in that the at least one torque transmission surface (30, 31) has a slot (34) and the at
least one counter surface (32, 33) has a web (35) which engages in a form-fit manner
into the slot (34).
7. Household appliance according to one of claims 1 - 6, characterised in that the engaging portion (22, 23) is a web which circulates in an annular manner about
the rotary knob (20) and the counter engaging portion (24, 25) is a groove which circulates
in an annular manner about the torque transmission device (14).
8. Household appliance according to one of claims 1 - 7, characterised in that the torque transmission device (14) together with a housing (12) receiving the torque
transmission device (14) at least in sections is embodied as a two-component injection
moulded part.
9. Household appliance according to one of claims 1 - 5, characterised in that the torque transmission device (14) has an axle element (39) and an axle sleeve (40)
which can be connected in a torque-proof manner with the axle element (39) and can
be displaced linearly hereto, wherein the axle element (39) is connected in a torque-proof
manner with the actuation shaft (11) and the rotary knob (20) is connected in a torque-proof
manner with the axle sleeve (40).
10. Household appliance according to claim 9, characterised in that the rotary knob (20) can be lowered at least in sections into a housing (12) with
the aid of a linear displacement of the axle sleeve (40) relative to the axle element
(39).
11. Household appliance according to claim 9 or 10, characterised in that the counter engaging portion (49) is provided on the axle sleeve (40).
12. Household appliance according to claim 11, characterised in that the axle sleeve (40) has a planar surface (50) with at least one web (51, 52) which
extends out of the surface (50), wherein the counter engaging portion (49) is a groove
provided on the at least one web (51, 52).
13. Household appliance according to claim 12, characterised in that two webs (51, 52) which are arranged at a distance from one another and run parallel
to one another are provided.
14. Household appliance according to one of claims 1 - 13, characterised in that the actuation shaft (11), the rotary knob (20) and the torque transmission device
(14) are embodied as components which are separate from one another.
1. Appareil ménager (1), et plus particulièrement appareil ménager de cuisson, comprenant
un élément de commande (9) pour commander l'appareil ménager (1), l'élément de commande
(9) comprenant un arbre rotatif d'actionnement (11) pour actionner l'élément de commande
(9), un bouton rotatif (20) et un dispositif de transmission de couple (14) agencé
entre l'arbre d'actionnement (11) et le bouton rotatif (20) pour transmettre un couple
(M) du bouton rotatif (20) à l'arbre d'actionnement (11), le dispositif de transmission
de couple (14) étant relié de manière solidaire en rotation à l'arbre d'actionnement
(11) et au bouton rotatif (20), le bouton rotatif (20) comprenant une partie d'engagement
(22, 23, 48) et le dispositif de transmission de couple (14), une partie d'engagement
complémentaire (24, 25, 49) dans laquelle la partie d'engagement (22, 23, 48) s'engage
par complémentarité de forme, la partie d'engagement (22, 23, 48) et la partie d'engagement
complémentaire (24, 25, 49) étant configurée de telle sorte qu'une force d'emboîtement
(Fauf) pour emboîter le bouton rotatif (20) sur le dispositif de transmission de couple
(14) est inférieure à une force d'extraction (Fab) pour retirer le bouton rotatif
(20) du dispositif de transmission de couple (14), caractérisé en ce que la partie d'engagement (22, 23, 48) présente une première surface de contact (26,
53) inclinée selon un premier angle d'inclinaison (α1) vers un axe de rotation (D)
de l'arbre d'actionnement (11) et la partie d'engagement complémentaire (24, 25, 49)
présente une deuxième surface de contact (27, 54) inclinée vers l'axe de rotation
(D) selon un deuxième angle d'inclinaison (α2) et la première surface de contact (26,
53) contactant la deuxième surface de contact (27, 54) lors d'un retrait du bouton
rotatif (20) du dispositif de transmission de couple (14).
2. Appareil ménager selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier angle d'inclinaison (α1) et le deuxième angle d'inclinaison (α2) sont
de même taille.
3. Appareil ménager selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la partie d'engagement (22, 23, 48) présente une première surface de rayon (28, 55)
opposée à la première surface de contact (26, 53) et, vue le long de l'axe de rotation
(D), située plus proche de l'élément de commande (9) et la partie d'engagement complémentaire
(24, 25, 49) présente une deuxième surface de rayon (29, 56) opposée à la deuxième
surface de contact (27, 54) et, vue le long de l'axe de rotation (D), située plus
proche de l'élément de commande (9).
4. Appareil ménager selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'un rayon (R28, R55) de la première surface de rayon (28, 55) et un rayon (R29, R56)
de la deuxième surface de rayon (29, 56) sont de même taille.
5. Appareil ménager selon l'une des revendications 1 - 4, caractérisé en ce que le dispositif de transmission de couple (14) présente au moins une surface de transmission
de couple plane (30, 31) et le bouton rotatif (20) présente au moins une contre-surface
(32, 33) plane correspondant à l'au moins une surface de transmission de couple (30,
31) et contre laquelle se trouve l'au moins une surface de transmission de couple
(30, 31) pour transmettre le couple (M) du bouton rotatif (20) au dispositif de transmission
de couple (14).
6. Appareil ménager selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'au moins une surface de transmission de couple (30, 31) comporte une fente (34)
et l'au moins une contre-surface (32, 33), une nervure (35) qui s'engage par complémentarité
de forme dans la fente (34).
7. Appareil ménager selon l'une des revendications 1 - 6, caractérisé en ce que la partie d'engagement (22, 23) est une nervure entourant circulairement le bouton
rotatif (20) et la partie d'engagement complémentaire (24, 25) est une rainure entourant
circulairement le dispositif de transmission de couple (14).
8. Appareil ménager selon l'une des revendications 1 - 7, caractérisé en ce que le dispositif de transmission de couple (14) est réalisé conjointement avec un boîtier
(12) recevant au moins en partie le dispositif de transmission de couple (14) en tant
que pièce moulée par injection bi-composant.
9. Appareil ménager selon l'une des revendications 1 - 5, caractérisé en ce que le dispositif de transmission de couple (14) comporte un élément d'axe (39) et une
douille d'axe (40) déplaçable de manière solidaire en rotation de l'élément d'axe
(39) et linéairement par rapport à celui-ci, l'élément d'axe (39) étant relié de manière
solidaire en rotation à l'arbre d'actionnement (11) et le bouton rotatif (20) étant
relié de manière solidaire en rotation à la douille d'axe (40).
10. Appareil ménager selon la revendication 9, caractérisé en ce que le bouton rotatif (20) est escamotable à l'aide d'un déplacement linéaire de la douille
d'axe (40) par rapport à l'élement d'axe (39) au moins en partie dans un boîtier (12).
11. Appareil ménager selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que la partie d'engagement complémentaire (49) est prévue sur la douille d'axe (40).
12. Appareil ménager selon la revendication 11, caractérisé en ce que la douille d'axe (40) présente une surface plane (50) avec au moins une nervure (51,
52) faisant saillie sur la surface (50), la partie d'engagement complémentaire (49)
étant une rainure prévue sur l'au moins une nervure (51, 52).
13. Appareil ménager selon la revendication 12, caractérisé en ce que sont prévues deux nervures (51, 52) distantes l'une de l'autre et parallèles entre
elles.
14. Appareil ménager selon l'une des revendications 1 - 13, caractérisé en ce que l'arbre d'actionnement (11), le bouton rotatif (20) et le dispositif de transmission
de couple (14) sont conçus en tant que composants séparés les uns des autres.