[0001] Die Erfindung betrifft einen Staubsaugerfilterbeutel umfassend eine Beutelwand und
eine mit der Beutelwand verbundene Halteplatte, wobei die Beutelwand einen Folienbereich
aufweist, in dem eine Kunststofffolie angeordnet ist.
[0002] Derartige Staubsaugerfilterbeutel sind bekannt, beispielsweise aus der
EP 3 066 968. Häufig handelt es sich bei der Kunststofffolie um eine transparente Folie. Der Folienbereich
ist dann transparent und ermöglicht es damit, den Füllgrad des Staubsaugerfilterbeutels
visuell zu bestimmen. Es ist auch bekannt, Sichtfenster in Form von transparenten
Folien in anderen Bereichen der Beutelwand anzuordnen, beispielsweise aus der
DE 20 2005 007 503 oder der
DE 102 24 561. Sichtfenster im Bereich der Halteplatte haben jedoch bei vielen Staubsaugermodellen
den Vorteil, dass diese am besten einsehbar sind.
[0003] Außer zum Ausbilden von transparenten Bereichen finden Folien auch noch anderweitige
Verwendung, beispielsweise um das Ansetzen eines Filterkuchens zu vermeiden bzw. um
die Abrasion des Filtermaterials in besonders beanspruchten Bereichen innerhalb des
Beutels zu verringern. Folien im Bereich der Beutelwand sind noch aus der
EP 2 025 278 und der
DE 20 2008 004 025 bekannt.
[0004] Die
EP 3 066 968 beschreibt ebenfalls nicht-transparente Folien im Bereich der Halteplatte, um das
Einschieben der Halteplatte in die entsprechende Aufnahme im Staubsaugergehäuse zu
erleichtern. Dafür bildet die Kunststofffolie die äußerste Lage der Beutelwand in
diesem Bereich.
[0005] In letzterem Fall und im Fall einer transparenten Folie im Bereich der Halteplatte
zur Ausbildung eines Sichtfensters, findet die Verbindung der Halteplatte mit der
Kunststofffolie statt.
[0006] Die Verschweißung einer Halteplatte mit einer Folie stellt sich jedoch als problematisch
heraus. Die erreichbare Höchstzugkraft ist üblicherweise nicht ausreichend, sodass
sich die Halteplatte zu leicht von der Beutelwand, insbesondere der Folie, lösen lässt.
Oft entstehen in der Folie durch das Verbindungsschweißen Löcher oder Schwachstellen,
die bei Belastung weiter aufreißen.
[0007] Um die Verbindung zwischen Halteplatte und Folie zu verbessern, ist aus der
WO 2017/098035 bekannt, ein textiles Material zwischen der Halteplatte und der Folie anzuordnen.
Diese Lösung hat jedoch den Nachteil, dass mehrere Elemente gegeneinander ausgerichtet
werden müssen.
[0008] Aus der
EP 2 044 874 A2 ist ein Filterbeutel für Staubsauger bekannt mit einer elastischen Dichtmembran,
welche zwischen der Beutelwand und der Halteplatte angeordnet und mit der Beutelwand
und der Halteplatte um eine Anschlussöffnung herum umlaufend verschweißt ist.
[0009] Die
DE 20 2004 008 971 U1 offenbart einen Staubfilterbeutel mit einer Beutelwandung, die eine Eintrittsöffnung
aufweist, und einer Halteplatte, die eine fluchtend zur Eintrittsöffnung angeordnete
Durchtrittsöffnung aufweist, wobei ein Dichtring mit Bezug auf die Durchtrittsöffnung
nach radial innen vorsteht. Der Dichtring wird von einer gesonderten, mit Bezug auf
die Durchtrittsöffnung flächenmäßig größeren Dichtmembran aus Kunststoffmaterial gebildet,
die mittels einer umlaufenden Ultraschallschweißverbindung außen auf der Beutelwandung
befestigt ist. Die Halteplatte ist mittels einer umlaufenden Ultraschallschweißverbindung
außen auf der Dichtmembran befestigt.
[0010] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Staubsaugerfilterbeutel bereitzustellen,
der effizienter in der Herstellung ist, sowie ein Verfahren bereitzustellen, welches
eine solche effizientere Herstellung eines Staubsaugerfilterbeutels ermöglicht.
[0011] Diese Aufgabe wird durch einen Staubsaugerfilterbeutel gemäß Anspruch 1 und durch
ein Verfahren gemäß Anspruch 4 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0012] Gemäß der Erfindung ist es also vorgesehen, die Halteplatte nicht nur mit der Kunststofffolie,
sondern auch mit einem Vliesstoffelement zu verbinden, welches die Kunststofffolie
teilweise überlappt. Das Vliesstoffelement weist dabei wenigstens einen Teil auf,
der mit dem den Folienbereich umgebenden Teil der Beutelwand verbunden ist, insbesondere
unmittelbar. Dadurch kann die Positionierung des Vliesstoffelements in Bezug auf die
Kunststofffolie und auf die Halteplatte verbessert werden. Insbesondere ist es nicht
erforderlich, das Vliesstoffelement als separates Teil gegenüber der Folie und der
Halteplatte auszurichten. Dies ermöglicht eine höhere Effizienz des Staubsaugerfilterbeutels
in der Herstellung.
[0013] Als "Bereich" wird hierin ein dreidimensionaler Teil eines Elements bezeichnet, der
sich durch eine oder mehrere bestimmte Eigenschaften auszeichnet. Beispielsweise ist
der Folienbereich der Beutelwand der dreidimensionale Teil der Beutelwand in dem die
Kunststofffolie angeordnet ist.
[0014] Die Kunststofffolie kann transparent oder intransparent ausgebildet sein. Als transparent
oder durchsichtig kann die Kunststofffolie insbesondere bezeichnet werden, wenn der
Anteil an sichtbarem Licht, der durch die Kunststofffolie durchtreten kann, wenigstens
25%, insbesondere wenigstens 50 % beträgt. Insbesondere kann dieser Anteil derart
die Kunststofffolie passieren, dass eine Abbildung eines dahinterliegenden Objekts
möglich ist. Mit anderen Worten ist das durchgelassene Licht kein diffuses Licht.
[0015] Im Falle einer transparenten Kunststofffolie bildet der erste Teilbereich des Folienbereichs
somit einen transparenten Bereich der Beutelwand, der einen visuellen Einblick in
das Innere des Staubsaugerfilterbeutels ermöglicht. Der transparente Bereich bildet
also gewissermaßen ein Sichtfenster in der Beutelwand. Allenfalls kann noch ein Netz
oder ein weiteres transparentes Element mit der Beutelwand verbunden sein und mit
dem ersten Teilbereich überlappen, wobei das Netz oder das weitere transparente Element
jedoch so ausgebildet sind, dass sie den visuellen Einblick in das Innere des Staubsaugerfilterbeutels
durch den transparenten Bereich nicht verhindern.
[0016] Der erste Teilbereich des Folienbereichs muss nicht zusammenhängend ausgebildet sein.
Beispielsweise kann der erste Teilbereich wenigstens zwei Teile umfassen, die durch
den zweiten Teilbereich des Folienbereichs voneinander getrennt sind.
[0017] Der den Folienbereich umgebende Teil der Beutelwand bezeichnet hierin den Teil der
Beutelwand, der an den Bereich, in dem die Kunststofffolie angeordnet ist, insbesondere
unmittelbar, angrenzt.
[0018] Die Halteplatte kann an einer Halteeinrichtung in einem Staubsaugergehäuse anbringbar
sein. Dadurch kann die Halteplatte im Staubsaugergehäuse in einer vorbestimmten Position
anordenbar, insbesondere fixierbar, sein. Alternativ kann der Staubsaugerfilterbeutel
mithilfe der Halteplatte über einen staubsaugerseitigen Anschlussstutzen schiebbar
sein.
[0019] Als intransparent oder undurchsichtig kann hier die Kunststofffolie insbesondere
bezeichnet werden, wenn der Anteil an sichtbarem Licht, der durch die Kunststofffolie
durchtreten kann, weniger als 25 %, insbesondere weniger als 10% beträgt. Als intransparent
oder undurchsichtig kann die Kunststofffolie auch bezeichnet werden, wenn der Anteil
an sichtbarem Licht, der durch die Kunststofffolie durchtreten kann, zwar mehr als
25 % beträgt, dieser Anteil aber die Kunststofffolie derart passiert, dass eine Abbildung
eines dahinterliegenden Objekts nicht möglich ist. Mit anderen Worten ist das durchgelassene
Licht dann diffuses Licht.
[0020] Das Vliesstoffelement kann insbesondere aus demselben Material gefertigt sein wie
die den Folienbereich umgebende Beutelwand. Das Vliesstoffelement kann insbesondere
einstückig mit der den Folienbereich umgebenden Beutelwand ausgebildet sein. Mit anderen
Worten handelt es sich gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung bei dem Vliesstoffelement
nicht um ein separates, mit der den Folienbereich umgebenden Beutelwand verbundenes
Element, sondern um einen damit integralen Teil. Dies kann dadurch erreicht werden,
dass der den Folienbereich umgebende Teil der Beutelwand eine oder mehrere Lagen Vliesstoff
umfasst und das Vliesstoffelement als verbleibender Teil dieser Vliesstofflagen in
einer oder zwischen mehreren Ausstanzungen ausgebildet ist.
[0021] Das Vliesstoffelement weist eine Durchtrittsöffnung auf, die konzentrisch zu einer
Durchtrittsöffnung in der Kunststofffolie und einer Durchtrittsöffnung in der Halteplatte
angeordnet ist. Dadurch kann eine Einströmöffnung gebildet werden, durch die staubbeladene
Luft in das Beutelinnere gelangen kann. Insbesondere kann ein Stutzen eines Staubsaugers
über die Durchtrittsöffnung in der Halteplatte und die Durchtrittsöffnungen in der
Kunststofffolie und dem Vliesstoffelement wenigstens teilweise in den Staubsaugerfilterbeutel
eingebracht werden.
[0022] Das Vliesstoffelement weist einen die Durchtrittsöffnung umgebenden, ringförmigen
Bereich auf, der über wenigstens einen Steg mit dem den Folienbereich umgebenden Teil
der Beutelwand verbunden ist, und wobei die Halteplatte im ringförmigen Bereich mit
dem Vliesstoffelement verbunden ist. Der ringförmige Bereich kann so dimensioniert
sein, dass er vollständig mit der Halteplatte verbunden, insbesondere verschweißt,
ist. Dadurch entsteht durch den ringförmigen Bereich keine unterschiedliche Optik
zur direkten Verbindung der Halteplatte mit der transparenten Kunststofffolie, wie
etwa aus der
EP 3 066 968 bekannt.
[0023] Gegenüber einer direkten Verbindung mit der Folie verbleibt als wesentlicher optischer
Unterschied damit in diesem Beispiel der wenigstens eine Steg, über den der ringförmige
Bereich mit dem den Folienbereich umgebenden Teil der Beutelwand verbunden ist. Der
Steg kann aber deutlich kleiner dimensioniert sein als der erste Teilbereich. In Draufsicht
auf den Teil der Beutelwand in welcher der Folienbereich und die Halteplatte angeordnet
sind, ist die Fläche des Überlappungsbereichs des Stegs mit der Kunststofffolie also
geringer als die Fläche des ersten Teilbereichs.
[0024] Es können auch zwei oder mehr Stege vorhanden sein, um den ringförmigen Bereich mit
dem den Folienbereich umgebenden Teil der Beutelwand zu verbinden, insbesondere zwei,
drei oder vier Stege. Bei zwei Stegen können diese den ringförmigen Bereich insbesondere
mit gegenüberliegenden Seiten des den Folienbereich umgebenden Teils der Beutelwand
verbinden. Dadurch ist eine besonders vorteilhafte Stabilisierung und Lokalisierung
des Vliesstoffes der Beutelwand und des Vliesstoffelements bei der Herstellung möglich.
Bei vier Stegen können die Stege paarweise an gegenüberliegenden Seiten des Folienbereichs
den ringförmigen Bereich mit dem den Folienbereich umgebenden Teil der Beutelwand
verbinden.
[0025] Es sei angemerkt, dass der Begriff "ringförmig" hierin nicht auf die Form eines Kreisrings
beschränkt ist. Die tatsächliche Form des ringförmigen Bereichs kann an die Form des
zur Verbindung mit der Beutelwand vorgesehenen Bereichs der Halteplatte angepasst
sein. Im Allgemeinen kann der ringförmige Bereich einen geschlossenen, die Durchtrittsöffnung
in der Kunststofffolie und im Vliesstoffelement umgebenden Bereich darstellen. Der
ringförmige Bereich kann sich dabei zwischen einer geschlossenen inneren und einer
geschlossenen äußeren Begrenzungslinie erstrecken. Die Begrenzungslinien können kreisförmig,
ellipsenförmig oder beliebig anders geformt sein. Die Begrenzungslinien können den
wenigstens einen Steg kreuzen. Die Aufteilung in "ringförmiger Bereich" und "Steg"
dient dabei nur zur Beschreibung der Geometrie des Vliesstoffelements. Der ringförmige
Bereich und der wenigstens eine Steg sind integrale Bestandteile des hier beschriebenen
Vliesstoffelements und gehen ineinander über.
[0026] Die äußere Begrenzung des Folienbereichs, kann rechteckig oder quadratisch ausgebildet
sein. Mit anderen Worten kann die Kunststofffolie rechteckig oder quadratisch ausgebildet
sein. Die Kunststofffolie kann aber auch andere Formen aufweisen, beispielsweise rund
oder oval. Die äußere Begrenzung kann durch eine Schweißnaht, welche die Kunststofffolie
mit dem Vliesstoff der Beutelwand verbindet, gebildet werden. Diese Schweißnaht kann
gleichzeitig Teil des den Folienbereich umgebenden oder begrenzenden Teils der Beutelwand
sein, oder diesem entsprechen.
[0027] Als "Steg" wird hierin ein Element verstanden, welches von einer Kante der äußeren
Begrenzung ausgeht und diese Kante mit einem anderen Element des Vliesstoffelements,
beispielsweise mit dem ringförmigen Bereich, verbindet. In einfachster Form ist der
Steg in Draufsicht auf den Teil der Beutelwand, der Folienbereich umfasst, rechteckig
oder quadratisch ausgebildet. Es sind jedoch auch andere Geometrien denkbar.
[0028] Wie oben erwähnt können zwei Stege zwei gegenüberliegende Seiten oder Kanten der
äußeren Begrenzung mit dem ringförmigen Bereich verbinden.
[0029] Die Halteplatte und die Kunststofffolie können so angeordnet sein, dass sich das
Vliesstoffelement zwischen Halteplatte und Kunststofffolie befindet.
[0030] Alternativ können die Halteplatte und die Kunststofffolie so angeordnet sein, dass
sich die Kunststofffolie zwischen Halteplatte und Vliesstoffelement befindet.
[0031] Die Beutelwand des Staubsaugerfilterbeutels, insbesondere der den Folienbereich umgebende
Teil der Beutelwand und das Vliesstoffelement, kann eine oder mehrere Filtermateriallagen,
insbesondere eine oder mehrere Vliesstofflagen umfassen. Staubsaugerfilterbeutel mit
mehreren Filtermateriallagen sind beispielsweise aus der
EP 2 011 556 oder der
EP 0 960 645 bekannt. Als Material für die Vliesstofflagen können verschiedenste Kunststoffe verwendet
werden, beispielsweise Polypropylen und/oder Polyester. Die Beutelwand des Staubsaugerfilterbeutels
kann ebenfalls Kunststoff-Recyclat umfassen. Beispielsweise kann die Beutelwand wie
in der
EP 3 219 376 A1 beschrieben ausgebildet sein.
[0032] Der Begriff Vliesstoff ("Nonwoven") wird gemäß der Definition nach ISO Standard ISO9092:1988
bzw. CEM Standard EN29092 verwendet. Insbesondere sind die Begriffe Faservlies oder
Vlies und Vliesstoff auf dem Gebiet der Herstellung von Vliesstoffen wie folgt gegeneinander
abgegrenzt und auch im Sinne der vorliegenden Erfindung so zu verstehen. Zur Herstellung
eines Vliesstoffes werden Fasern und/oder Filamente verwendet. Die lockeren oder losen
und noch ungebundenen Fasern und/oder Filamente werden als Vlies oder Faservlies (Web)
bezeichnet. Durch einen sog. Vliesbindeschritt entsteht aus einem derartigen Faservlies
schließlich ein Vliesstoff, der eine ausreichende Festigkeit aufweist, um z.B. zu
Rollen aufgewickelt zu werden. Mit anderen Worten wird ein Vliesstoff durch die Verfestigung
selbsttragend ausgebildet. (Details zur Verwendung der hierin beschriebenen Definitionen
und/oder Verfahren lassen sich auch dem Standardwerk "
Vliesstoffe", W. Albrecht, H. Fuchs, W. Kittelmann, Wiley-VCH, 2000, entnehmen.).
[0033] Die Kunststofffolie kann mit der einen oder den mehreren Vliesstofflagen der Beutelwand
unmittelbar verbunden, insbesondere verschweißt, sein. Zusätzlich kann die Kunststofffolie
mit dem wenigstens einen Steg des Vliesstoffelements unmittelbar verbunden, insbesondere
verschweißt, sein. Dadurch kann auch der wenigstens eine Steg zur Verbindung der Halteplatte
mit der Beutelwand genutzt werden, was die Stabilität der Verbindung zwischen Halteplatte
und Beutelwand weiter erhöht.
[0034] Wenn hierin von "Schweißen" oder "Verschweißen" die Rede ist, wird eine Verbindung
durch Ultraschallschweißen gemeint.
[0035] Die Kunststofffolie kann eine Blasfolie oder eine Gießfolie sein. Als Folie wird
ein Element bezeichnet, dessen Dicke wesentlich geringer ist als dessen Ausdehnung
senkrecht dazu (Länge und Breite). Beispielsweise kann die Folie eine, insbesondere
konstante, Dicke von weniger als 300 µm, beispielsweise 100 µm aufweisen. Die Kunststofffolie
kann aus Polypropylen, PP, Polyethylen, PE, Polyethylenterephthalat, PET, Polyamid,
PA, oder Polycarbonat, PC, gefertigt sein.
[0036] Die Erfindung stellt in Anspruch 4 ein Verfahren zum Herstellen eines Staubsaugerfilterbeutels,
insbesondere eines oben beschriebenen Staubsaugerfilterbeutels, bereit. Gemäß diesem
Verfahren wird wenigstens eine Durchgangsöffnung in eine Vliesstoffbahn gestanzt,
sodass ein vliesstofffreier Bereich in der Vliesstoffbahn gebildet wird. Der vliesstofffreie
Bereich wird so ausgebildet, dass ein Vliesstoffelement nach dem Stanzen verbleibt,
welches zwischen zwei gegenüberliegenden Randabschnitten des vliesstofffreien Bereichs
angeordnet und von den gegenüberliegenden Randabschnitten durch jeweils einen Teilbereich
des vliesstofffreien Bereichs beabstandet ist.
[0037] Gemäß Stand der Technik wäre hier eine rechteckige oder quadratische Durchgangsöffnung
gestanzt worden, in welcher danach die Kunststofffolie angeordnet wird. Zur Verbindung
der Halteplatte mit der Folie musste ein separates textiles Element hergestellt und
mit der Halteplatte in Bezug auf die Folie ausgerichtet werden. Erfindungsgemäß verbleibt
das Vliesstoffelement als Teil der Vliesstoffbahn nach dem Stanzen der wenigstens
einen Durchgangsöffnung, was Herstellung und Ausrichtung deutlich vereinfacht.
[0038] Wenn eine Durchgangsöffnung gestanzt wird, bildet die Durchgangsöffnung den vliesstofffreien
Bereich. Wenn mehr als eine Durchgangsöffnung gestanzt wird, wird der vliesstofffreie
Bereich durch eine Kombination der gestanzten Durchgangsöffnungen gebildet. Der vliesstofffreie
Bereich kann dabei mehrere nicht zusammenhängende Teilbereiche und/oder mehrere zusammenhängende
Teilbereiche umfassen. Die Teilbereiche können jeweils durch eine der Durchgangsöffnungen
gebildet werden.
[0039] Das Vliesstoffelement ist zwischen zwei gegenüberliegenden Randabschnitten angeordnet.
Das bedeutet, es gibt zwei Randabschnitte des Randes des vliesstofffreien Bereichs,
die einander gegenüberliegen und zwischen denen das Vliesstoffelement angeordnet ist.
Es kann auch mehrere Paare von gegenüberliegenden Randabschnitten des Randes des vliesstofffreien
Bereichs geben, zwischen denen das Vliesstoffelement angeordnet ist.
[0040] Das Vliesstoffelement kann vollständig oder teilweise zwischen zwei gegenüberliegenden
Randabschnitten angeordnet sein. Es können auch weitere Randabschnitte zwischen den
gegenüberliegenden Randabschnitten angeordnet sein.
[0041] Der Rand des vliesstofffreien Bereichs wird durch die Kombination der Ränder der
Durchgangsöffnungen gebildet. Der Rand des vliesstofffreien Bereichs kann daher auch
mehrere nicht zusammenhängende Randabschnitte umfassen. Beispielsweise kann der vliesstofffreie
Bereich durch zwei getrennte, also nicht zusammenhängende Durchgangsöffnungen gebildet
werden. In diesem Fall besteht der Rand des vliesstofffreien Bereichs aus den nicht
zusammenhängenden Rändern der beiden Durchgangsöffnungen.
[0042] Das Ausbilden der Durchtrittsöffnung in der Kunststofffolie kann gleichzeitig mit
dem Ausbilden der Durchtrittsöffnung im Vliesstoffelement erfolgen. Es wäre jedoch
auch denkbar, dass die Durchtrittsöffnung im Vliesstoffelement vor der Durchtrittsöffnung
in der Kunststofffolie gebildet wird.
[0043] Nach dem Verschweißen der Halteplatte mit der Kunststofffolie und dem Vliesstoffelement
kann die Vliesstoffbahn entsprechend zugeschnitten und der Staubsaugerfilterbeutel
konfektioniert werden. Insbesondere kann der Staubsaugerfilterbeutel als Flachbeutel
hergestellt werden. In diesem Fall kann eine obere Lage mit einer unteren Lage umlaufend
verschweißt werden, wobei der Folienbereich mit der Halteplatte beispielsweise in
der oberen Lage angeordnet ist.
[0044] Es können insbesondere zwei Durchgangsöffnungen gestanzt werden, die symmetrisch
zu einer in Maschinenrichtung verlaufenden Symmetrieachse ausgebildet werden, insbesondere
wobei die Durchgangsöffnungen so gestanzt werden, dass das Vliesstoffelement zwischen
den Durchgangsöffnungen verbleibt.
[0045] Es ist auch denkbar mehr als zwei Durchgangsöffnungen zu stanzen, beispielsweise
drei oder vier. Auch in diesem Fall ist eine Symmetrie zu einer in Maschinenrichtung
verlaufenden Symmetrieachse vorteilhaft und möglich. Das Vliesstoffelement kann teilweise
zwischen jeweils zwei der mehr als zwei Durchgangsöffnungen angeordnet sein. Der Bereich
der Vliesstoffbahn, in dem der vliesstofffreie Bereich und das Vliesstoffelement angeordnet
werden, kann eine rechteckige, insbesondere quadratische, Begrenzung aufweisen.
[0046] Das Vliesstoffelement umfasst vor dem Ausbilden der Durchtrittsöffnung einen Bereich
in Form einer Scheibe und wenigstens einen Steg, welcher den Bereich in Form einer
Scheibe mit der übrigen Vliesstoffbahn verbindet.
[0047] Der Bereich in Form einer Scheibe bildet gewissermaßen eine quer zur Maschinenrichtung
verlaufende Verbreiterung des Vliesstoffelements. Dort wird danach die Durchtrittsöffnung
ausgebildet und die Halteplatte angebracht. Der Bereich in Form einer Scheibe wird,
insbesondere durch das Stanzen, ringförmig ausgebildet, wobei die Halteplatte mit
dem ringförmigen Bereich des Vliesstoffelements verbunden, insbesondere verschweißt,
wird.
[0048] Ein einzelner Steg ist weniger stabil als mehrere. Insbesondere wenn an der Vliesstoffbahn
gezogen wird, kann sich die wenigstens eine gestanzte Durchgangsöffnung verformen
und sich die Vliesstoffbahn im Bereich der Durchgangsöffnung verziehen und/oder wellen.
Durch wenigstens zwei Stege kann eine Stabilisierung der Vliesstoffbahn erreicht werden,
sodass es nicht oder weniger zu den unerwünschten Effekten kommt. Entsprechend kann
auch die Bahngeschwindigkeit zwischen den Takten und damit die Herstellungsgeschwindigkeit
erhöht werden.
[0049] Die Stege können insbesondere an in Maschinenrichtung gegenüberliegenden Seiten des
Bereichs in Form einer Scheibe angeordnet sein. Zusätzlich können noch an zwei quer
zur Maschinenrichtung gegenüberliegenden Seiten des Bereichs in Form einer Scheibe
Stege angeordnet sein. Es ist auch denkbar, dass einer oder mehrere der Stege in einem
Winkel von 20° bis 60°, insbesondere von 45°, zur Maschinenrichtung verlaufen.
[0050] Die Halteplatte kann Richtungsgeber aufweisen, die in einem eine Durchtrittsöffnung
der Halteplatte umgebenden Bereich der Halteplatte angeordnet sind, dessen radiale
Erstreckung der des ringförmigen Bereichs des Vliesstoffelements entspricht. Mit anderen
Worten kann der ringförmige Bereich an den Bereich der Halteplatte angepasst sein,
in dem die Richtungsgeber angeordnet sind, und der somit zur Verbindung der Halteplatte
mit dem Vliesstoffelement und der Kunststofffolie vorgesehen ist.
[0051] Die Halteplatte und die Kunststofffolie können so angeordnet werden, dass sich nach
dem Verbinden der Halteplatte das Vliesstoffelement zwischen Halteplatte und Kunststofffolie
befindet.
[0052] Alternativ können die Halteplatte und die Kunststofffolie so angeordnet werden, dass
sich nach dem Verbinden der Halteplatte die Kunststofffolie zwischen Halteplatte und
Vliesstoffelement befindet.
[0053] Die beiden Alternativen können erreicht werden, indem die Kunststofffolie in Draufsicht
auf die Vliesstoffbahn entweder von oben oder von unten mit der Vliesstoffbahn verschweißt
wird. Vor dem Stanzen der wenigstens einen Durchgangsöffnung kann der Bereich der
Vliesstoffbahn, in dem die wenigstens eine Durchgangsöffnung ausgebildet werden soll,
wenigstens teilweise thermisch verdichtet werden. Dadurch können die Durchgangsöffnungen
exakter ausgestanzt werden. Beispielsweise können die entsprechenden Bereiche der
Vliesstoffbahn mit Ultraschall verdichtet oder mit einem Kalander vorgeprägt werden.
[0054] Die Kunststofffolie kann mit der Vliesstoffbahn und mit dem Vliesstoffelement verbunden
werden. Insbesondere kann die Kunststofffolie mit einem den vliesstofffreien Bereich
umgebenden Bereich der Vliesstoffbahn, mit dem ringförmigen Bereich und dem wenigstens
einen Steg des Vliesstoffelements verbunden, insbesondere verschweißt, werden.
[0055] Die Halteplatte kann zusätzlich auch mit dem wenigstens einen Steg des Vliesstoffelements
verbunden, insbesondere verschweißt, werden. Dadurch kann die Verbindung zwischen
Halteplatte und Beutelwand noch stabiler ausgebildet werden.
[0056] Die Vliesstoffbahn kann eine oder mehrere Filtermateriallagen, insbesondere eine
oder mehrere Vliesstofflagen umfassen. Derartige Filtermateriallagen sind beispielsweise
aus der
EP 2 011 556 oder der
EP 0 960 645 bekannt. Als Material für die Vliesstofflagen können verschiedenste Kunststoffe verwendet
werden, beispielsweise Polypropylen und/oder Polyester. Die Beutelwand des Staubsaugerfilterbeutels
kann ebenfalls Kunststoff-Recyclat umfassen. Beispielsweise kann die Beutelwand wie
in der
EP 3 219 376 A1 beschrieben ausgebildet sein.
[0057] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand der beispielhaften
Figuren beschrieben. Dabei zeigt:
- Figur 1
- eine Illustration eines ersten Schritts eines beispielhaften Verfahrens zum Herstellen
eines Staubsaugerfilterbeutels;
- Figur 2
- einen weiteren Schritt eines beispielhaften Verfahrens zum Herstellen eines Staubsaugerfilterbeutels;
- Figur 3
- einen weiteren Schritt eines beispielhaften Verfahrens zum Herstellen eines Staubsaugerfilterbeutels;
- Figur 4
- einen weiteren Schritt eines beispielhaften Verfahrens zum Herstellen eines Staubsaugerfilterbeutels;
- Figur 5
- einen weiteren Aspekt eines beispielhaften Verfahrens zum Herstellen eines Staubsaugerfilterbeutels;
- Figur 6
- einen beispielhaften Staubsaugerfilterbeutel;
- Figur 7
- eine alternative Ausführung des Vliesstoffelements;
- Figur 8
- eine weitere alternative Ausführung des Vliesstoffelements; und
- Figur 9
- eine weitere alternative Ausführung des Vliesstoffelements.
[0058] Figur 1 zeigt einen ersten Schritt eines beispielhaften Verfahrens zum Herstellen
eines Staubsaugerfilterbeutels gemäß der Erfindung. In diesem Schritt werden beispielhaft
zwei Durchgangsöffnungen 1, 2 in eine Vliesstoffbahn gestanzt, welche während des
Verfahrens schrittweise in Maschinenrichtung (durch einen Pfeil in Figur 1 gekennzeichnet)
bewegt wird. Wie man der Figur 1 entnehmen kann, verbleibt zwischen den beiden Durchgangsöffnungen
1, 2 ein sich in Maschinenrichtung erstreckendes Vliesstoffelement 3. Durch die beiden
Durchgangsöffnungen 1, 2 wird hier ein vliesstofffreier Bereich gebildet, der die
beiden Durchgangsöffnungen 1, 2 als nicht zusammenhängende Teilbereiche umfasst. Der
Rand des vliesstofffreien Bereichs wird durch die beiden Ränder der Durchgangsöffnungen
1, 2 gebildet. Das Vliesstoffelement 3 ist zwischen zwei gegenüberliegenden Randabschnitten
A, B des Randes des vliesstofffreien Bereichs angeordnet. Das Vliesstoffelement 3
ist von den Randabschnitten A, B jeweils durch einen Teilbereich des vliesstofffreien
Bereichs beabstandet, nämlich durch die Durchgangsöffnung 1 bzw. 2.
[0059] Wenn die Vliesstoffbahn nach dem Stanzen der Durchgangsöffnungen 1, 2 weiterbewegt
wird, wird sie in Maschinenrichtung gezogen. Im Stand der Technik, in denen das Vliesstoffelement
3 nicht vorgesehen war, führte dieses Ziehen in Maschinenrichtung zu einer Verformung
der dann einzigen Durchgangsöffnung, was in der weiteren Verarbeitung zu Nachteilen
führte. Daher konnte im Stand der Technik nur eine langsame und vorsichtige Bewegung
der Vliesstoffbahn realisiert werden. Durch das Vliesstoffelement 3 wird der Bereich
der Durchgangsöffnungen 1, 2 bei einem Zug in Maschinenrichtung stabilisiert, sodass
höhere Verarbeitungsgeschwindigkeiten möglich sind.
[0060] Wie man der Figur 1 außerdem entnehmen kann, sind die beiden Durchgangsöffnungen
1, 2 symmetrisch zu einer in Maschinenrichtung verlaufenden Symmetrieachse 4 ausgebildet.
Der das Vliesstoffelement 3 und die Durchgangsöffnungen 1, 2 umfassende Bereich weist
in Draufsicht eine rechteckige, insbesondere quadratische, Begrenzung auf.
[0061] Das Vliesstoffelement 3 umfasst hier einen mittleren Bereich in Form einer Scheibe
und zwei in Maschinenrichtung gegenüberliegende Stege, welche den Bereich in Form
einer Scheibe mit Teilen der genannten Begrenzung verbindet.
[0062] Die Vliesstoffbahn ist hier nur schematisch dargestellt, insbesondere deren quer
zur Maschinenrichtung verlaufenden Grenzen 5, 6.
[0063] In einem weiteren in Figur 2 illustrierten Verfahrensschritt wird eine Kunststofffolie
von der Unterseite der Vliesstoffbahn mit der Vliesstoffbahn verbunden, sodass die
Kunststofffolie in der Draufsicht auf die Vliesstoffbahn (wie in Figur 2 dargestellt)
mit dem vliesstofffreien Bereich und dem Vliesstoffelement 3 vollständig überlappt.
Durch gestrichelte Linien dargestellt sind in Figur 2 die Stellen, an denen eine Verschweißung
der Kunststofffolie mit der Vliesstoffbahn stattfindet. Insbesondere kann die Kunststofffolie
mit einem Teil der Vliesstoffbahn verschweißt werden, der den vliesstofffreien Bereich
vollständig umgibt, also mit der oben beschriebenen Begrenzung des Bereichs, der die
Durchgangsöffnungen 1, 2 und das Vliesstoffelement 3 umfasst. Dadurch wird die in
Figur 2 gezeigte umlaufende Schweißnaht 7 gebildet. Optional kann die Kunststofffolie
auch mit dem Vliesstoffelement 3 verbunden werden, beispielsweise durch eine in Maschinenrichtung
verlaufende Schweißnaht 8.
[0064] Die nicht vom Vliesstoffelement 3 überlappten Bereiche der Kunststofffolie bilden
im fertigkonfektionierten Staubsaugerfilterbeutel einen ersten Teilbereich eines Folienbereichs,
der im Falle einer transparenten Folie gewissermaßen als Sichtfenster dient, um den
Füllstand des Staubsaugerfilterbeutels visuell bestimmen zu können, und im Fall einer
intransparenten Folie zum leichteren Einsetzen des Staubsaugerfilterbeutels in eine
entsprechende Aufnahme im Staubsauger beiträgt.
[0065] In Figur 3 ist ein weiterer Verfahrensschritt des beispielhaften Verfahrens zum Herstellen
eines Staubsaugerfilterbeutels dargestellt, in dem insbesondere das spätere Füllloch
in der Beutelwand ausgebildet wird. Dafür werden das Vliesstoffelement 3 und die Kunststofffolie
gleichzeitig gestanzt, sodass eine Durchtrittsöffnung 9 gebildet wird. Das gleichzeitige
Stanzen des Vliesstoffelements 3 und der Kunststofffolie ist verfahrenstechnisch vorteilhaft.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist jedoch nicht auf das gleichzeitige Stanzen beschränkt.
[0066] Durch das Stanzen der Durchtrittsöffnung 9 wird das zuvor scheibenförmige mittlere
Teil des Vliesstoffelements 3 zu einem ringförmigen Bereich 10 geformt, der über zwei
Stege 11, 12 mit der übrigen Vliesstoffbahn, insbesondere mit der Schweißnaht 7, verbunden
ist.
[0067] Der ringförmige Bereich 10 ist von Form und radialer Ausdehnung her an den Bereich
der Halteplatte angepasst, der zur Verbindung mit der Beutelwand vorgesehen ist. Dieser
Bereich der Halteplatte weist üblicherweise Richtungsgeber auf, um das Verschweißen
der Halteplatte mit der Beutelwand zu verbessern.
[0068] Figur 4 illustriert schließlich den Schritt des Verbindens der Halteplatte 13 mit
dem ringförmigen Bereich 10 und der Kunststofffolie (Schweißbereich gestrichelt dargestellt).
Dadurch, dass die Halteplatte nicht nur mit der Kunststofffolie, sondern auch mit
dem Vliesstoffelement 3 verbunden wird, ist eine sichere Verbindung zwischen Halteplatte
13 und Kunststofffolie möglich.
[0069] Die Halteplatte 13 weist in an sich bekannter Art eine Dichtlippe 14 und eine Verschlussklappe
auf (Verschlussklappe in Figur 4 nicht zu erkennen). Durch die Verschlussklappe kann
ein Austreten von Sauggut verhindert werden, wenn der gefüllte Beutel aus dem Staubsaugergehäuse
entnommen wird.
[0070] Wie man der Figur 4 entnehmen kann, überlappt die Halteplatte 13 weitestgehend das
Vliesstoffelement 3, den ersten Teilbereich des Folienbereichs jedoch nur teilweise.
Folglich kann der erste Teilbereich des Folienbereichs als Sichtfenster benutzt werden,
um den Füllstand des Staubsaugerfilterbeutels zu kontrollieren, wenn eine transparente
Kunststofffolie eingesetzt wird. Lediglich von den Stegen 11, 12 sind noch kleine
Teile sichtbar, diese stören jedoch die Funktion des Sichtfensters nicht. Im Endeffekt
ergibt sich also ein zum Stand der Technik vergleichbares Ergebnis (beispielsweise
vergleichbar zu
EP 3 066 968), jedoch mit festerer Verbindung zwischen Halteplatte 13 und Beutelwand.
[0071] In Figur 5 sind noch mögliche weitere Schweißbereiche dargestellt, in denen die Kunststofffolie
mit dem Vliesstoffelement 3 verbunden werden kann. Beispielsweise findet hier auch
eine Verschweißung entlang des ringförmigen Elements 10 sowie entlang der Stege 11,
12 statt. Außerdem ist erneut die umlaufende Schweißnaht 7 dargestellt. Auch die Halteplatte
13 kann je nach konkreter Ausgestaltung gegebenenfalls zusätzlich mit Stegen 11, 12
verbunden werden (zusätzlich zur Verbindung im Bereich des ringförmigen Elements 10).
[0072] Schließlich kann ein Staubsaugerfilterbeutel konfektioniert werden, indem die Vliesstoffbahn
entsprechend zugeschnitten wird und beispielsweise zwei Vliesstofflagen mit einer
umlaufenden Schweißnaht miteinander verbunden werden. Eine der beiden Vliesstofflagen
umfasst dabei den Folienbereich und die Halteplatte. Figur 6 zeigt eine Draufsicht
auf einen solchen einfachen Staubsaugerfilterbeutel. In an sich bekannter Weise kann
der Staubsaugerfilterbeutel jedoch auch andere Geometrien aufweisen. Beispielseite
können Seitenfalten an den beiden Längsseiten und/oder Querseiten vorgesehen sein,
um bei gleicher Filterfläche ein geringeres Packmaß zu erzielen.
[0073] Anstelle der Verbindung der Kunststofffolie von der Unterseite der Vliesstoffbahn
her, wie in Figur 2 dargestellt, könnte die Kunststofffolie auch in Draufsicht auf
die Vliesstoffbahn von oben her mit der Vliesstoffbahn verbunden werden. Dies führt
im Endeffekt dazu, dass beim hergestellten Staubsaugerfilterbeutel die Kunststofffolie
zwischen dem Vliesstoffelement und der Halteplatte angeordnet ist. Die Erfinder der
vorliegenden Anmeldung haben erkannt, dass sich auch bei dieser Konfiguration eine
festere Verbindung zwischen Halteplatte und Beutelwand herstellen lässt, da das Vliesstoffelement
in diesem Fall eine weichere, flexiblere Unterlage für das Schweißen bildet, als der
Förderer, auf dem die Vliesstoffbahn sonst aufliegt.
[0074] Weiterhin ist es möglich, die Bereiche der Vliesstoffbahn, in denen die Durchgangsöffnungen
1, 2 gestanzt werden sollen (vergleiche Figur 1) vor dem Stanzen teilweise oder vollständig
thermisch zu verdichten, beispielsweise durch Ultraschall oder Vorprägen. Dadurch
können die Stanzlöcher mit definierteren Grenzen gebildet werden.
[0075] Die Geometrie des in Figur 1 gezeigten Vliesstoffelements 3 ist nur beispielhaft.
Weitere Beispiele finden sich in den Figuren 7 bis 9.
[0076] In Figur 7 ist der scheibenförmige Bereich des Vliesstoffelements 3 über vier Stege,
die paarweise an gegenüberliegenden Seiten des scheibenförmigen Bereichs angeordnet
sind, mit der übrigen Vliesstoffbahn verbunden. Diese Geometrie wird erreicht, indem
vier Durchgangsöffnungen 14, 15, 16, 17 gestanzt werden und den vliesstofffreien Bereich
bilden. Das Vliesstoffelement 3 ist zwischen den Randabschnitten A-B, C-D, E-F, und
G-H angeordnet.
[0077] In Figur 8 ist der scheibenförmige Bereich des Vliesstoffelements 3 über drei Stege
mit der übrigen Vliesstoffbahn verbunden. Zwei der Stege schließen mit der Maschinenrichtung
einen Winkel von 45° ein. Diese Geometrie wird erreicht, indem drei Durchgangsöffnungen
18, 19, 20 gestanzt werden und den vliesstofffreien Bereich bilden. Das Vliesstoffelement
3 ist zwischen den Randabschnitten A-B, C-D, und C-E angeordnet.
[0078] Es ist aber auch möglich, dass der scheibenförmige Bereich über nur einen Steg mit
der übrigen Vliesstoffbahn verbunden ist, wie in Figur 9 dargestellt. In diesem Fall
ist auch nur eine Durchgangsöffnung 21 vorgesehen, die den vliesstofffreien Bereich
bildet. Das Vliesstoffelement 3 ist zwischen den Randabschnitten A und B angeordnet
und von jedem dieser Randabschnitte A, B durch jeweils einen unterschiedlichen Teilbereich
des vliesstofffreien Bereichs beabstandet. Auch durch nur einen Steg wird die Positionierung
des Vliesstoffelements 3 vereinfacht und die Montage der Halteplatte damit verbessert.
[0079] Es versteht sich, dass in den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen genannte
Merkmale nicht auf diese speziellen Kombinationen beschränkt und auch in beliebigen
anderen Kombinationen möglich sind. Insbesondere versteht es sich, dass in den Figuren
gezeigte Geometrien, beispielsweise der Halteplatte, nur beispielhaft sind und auch
in beliebigen anderen Ausgestaltungen möglich sind.
1. Staubsaugerfilterbeutel umfassend eine Beutelwand und eine mit der Beutelwand verbundene
Halteplatte (13), wobei die Beutelwand einen Folienbereich aufweist, in dem eine Kunststofffolie
angeordnet ist,
wobei der Folienbereich einen ersten Teilbereich umfasst,
in dem die Beutelwand ausschließlich durch die Kunststofffolie gebildet wird,
wobei der Folienbereich einen zweiten Teilbereich umfasst, in dem die Kunststofffolie
von einem Vliesstoffelement (3) überlappt wird,
wobei die Halteplatte (13) mit der Kunststofffolie und dem Vliesstoffelement (3) verbunden,
insbesondere verschweißt, ist,
wobei das Vliesstoffelement (3) eine Durchtrittsöffnung aufweist, die konzentrisch
zu einer Durchtrittsöffnung in der Kunststofffolie und einer Durchtrittsöffnung in
der Halteplatte (13) angeordnet ist; dadurch gekennzeichnet, dass
das Vliesstoffelement (3) einen die Durchtrittsöffnung umgebenden, ringförmigen Bereich
(10) aufweist, der über wenigstens einen Steg (11, 12) des Vliesstoffelements (3)
mit dem den Folienbereich umgebenden Teil der Beutelwand verbunden ist, und dass
die Halteplatte (13) im ringförmigen Bereich (10) mit dem Vliesstoffelement (3) verbunden
ist.
2. Staubsaugerfilterbeutel nach Anspruch 1, wobei die Kunststofffolie transparent oder
intransparent ausgebildet ist.
3. Staubsaugerfilterbeutel nach Anspruch 1, wobei wenigstens zwei Stege (11, 12) vorgesehen
sind und die zwei Stege (11, 12) den ringförmigen Bereich (10) mit dem den Folienbereich
umgebenden Teil der Beutelwand an gegenüberliegenden Seiten des Folienbereichs verbindet.
4. Verfahren zum Herstellen eines Staubsaugerfilterbeutels umfassend die Schritte Stanzen
wenigstens einer Durchgangsöffnung (1, 2) in eine Vliesstoffbahn, sodass ein vliesstofffreier
Bereich in der Vliesstoffbahn gebildet wird und ein Vliesstoffelement (3) verbleibt,
welches zwischen zwei gegenüberliegenden Randabschnitten des vliesstofffreien Bereichs
angeordnet und von den gegenüberliegenden Randabschnitten durch jeweils einen Teilbereich
des vliesstofffreien Bereichs beabstandet ist;
Verbinden einer Kunststofffolie mit der Vliesstoffbahn, sodass die Kunststofffolie
in Draufsicht auf die Vliesstoffbahn mit dem vliesstofffreien Bereich und dem Vliesstoffelement
(3) vollständig überlappt;
Ausbilden einer Durchtrittsöffnung (9) in der Kunststofffolie und im Vliesstoffelement
(3); und
Verschweißen einer Halteplatte (13) mit der Kunststofffolie und dem Vliesstoffelement
(3);
wobei das Vliesstoffelement (3) vor dem Ausbilden der Durchtrittsöffnung (9) einen
Bereich in Form einer Scheibe und wenigstens einen Steg (11, 12) umfasst, welcher
den Bereich in Form einer Scheibe mit der übrigen Vliesstoffbahn verbindet; und
wobei der Bereich in Form einer Scheibe durch das Ausbilden der Durchtrittsöffnung
(9) ringförmig ausgebildet wird und wobei die Halteplatte (13) mit dem ringförmigen
Bereich (10) des Vliesstoffelements (3) verbunden, insbesondere verschweißt, wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei zwei Durchgangsöffnungen (1, 2) gestanzt werden,
die symmetrisch zu einer in Maschinenrichtung verlaufenden Symmetrieachse (4) ausgebildet
werden, insbesondere wobei die Durchgangsöffnungen (1, 2) so gestanzt werden, dass
das Vliesstoffelement (3) zwischen den Durchgangsöffnungen (1, 2) verbleibt.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, wobei der Bereich der Vliesstoffbahn, in dem der
vliesstofffreie Bereich und das Vliesstoffelement (3) angeordnet werden, eine rechteckige,
insbesondere quadratische, Begrenzung aufweist.
7. Verfahren nach Anspruch 4, wobei die Halteplatte (13) Richtungsgeber aufweist, die
in einem eine Durchtrittsöffnung der Halteplatte (13) umgebenden Bereich der Halteplatte
(13) angeordnet sind, dessen radiale Erstreckung der des ringförmigen Bereichs (10)
des Vliesstoffelements (3) entspricht.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 7, wobei die Halteplatte (13) und die Kunststofffolie
so angeordnet werden, dass sich nach dem Verbinden der Halteplatte (13) das Vliesstoffelement
(3) zwischen Halteplatte (13) und Kunststofffolie befindet.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 7, wobei die Halteplatte (13) und die Kunststofffolie
so angeordnet werden, dass sich nach dem Verbinden der Halteplatte (13) die Kunststofffolie
zwischen Halteplatte (13) und Vliesstoffelement (3) befindet.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 9, wobei vor dem Stanzen der wenigstens einen
Durchgangsöffnung (1, 2) der Bereich der Vliesstoffbahn, in dem die wenigstens eine
Durchgangsöffnung (1, 2) ausgebildet werden soll, wenigstens teilweise thermisch verdichtet
wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 10, wobei die Kunststofffolie mit dem Vliesstoffelement
(3) und mit einem den vliesstofffreien Bereich umgebenden Teil der Vliesstoffbahn
verbunden wird.
1. A vacuum cleaner filter bag comprising a bag wall and a holding plate (13) connected
to the bag wall, the bag wall including a film area in which a plastic film is disposed,
wherein the film area comprising a first subarea,
in which the bag wall is formed exclusively by the plastic film, the film area comprising
a second subarea in which the plastic film is overlapped by a nonwoven element (3),
wherein the holding plate (13) is bonded, in particular welded, to the plastic film
and the nonwoven element (3),
wherein the nonwoven member (3) includes a through hole disposed concentric
to a through hole in the plastic film and a through hole in the holding plate (13);
characterized in that
the nonwoven element (3) includes an annular region (10) surrounding the through hole
and being connected via at least one leg (11, 12) of the nonwoven element (3) to the
part of the bag wall surrounding the film area, and in that
the holding plate (13) is connected to the nonwoven element (3) in the annular region
(10).
2. The vacuum cleaner filter bag according to claim 1, wherein the plastic film is formed
to be transparent or opaque.
3. The vacuum cleaner filter bag according to claim 1, wherein at least two legs (11,
12) are provided and the two legs (11, 12) connect the annular region (10) to the
part of the bag wall surrounding the film area on opposite sides of the film area.
4. A method for manufacturing a vacuum cleaner filter bag comprising the following steps:
punching at least one through opening (1, 2) into a nonwoven web so that a region
free of nonwoven fabric is formed in the nonwoven web and a nonwoven element (3) remains
which is arranged between two opposite edge portions of the region free of nonwoven
fabric and is spaced from the opposite edge portions by a respective subarea of the
region free of nonwoven fabric;
bonding a plastic film to the nonwoven web so that the plastic film completely overlaps
the region free of nonwoven fabric and the nonwoven element (3) in the top view of
the nonwoven web;
forming a through hole (9) in the plastic film and in the nonwoven element (3); and
welding a holding plate (13) to the plastic film and the nonwoven element (3);
wherein, prior to the formation of the through hole (9), the nonwoven element (3)
comprises a region in the form of a disc and at least one leg (11, 12) connecting
the disk-shaped region to the remainder of the nonwoven web; and
wherein the disk-shaped region assumes an annular form by the formation of the through
hole (9) and wherein the holding plate (13) is connected, in particular welded, to
the annular region (10) of the nonwoven element (3).
5. The method according to claim 4, wherein two through-holes (1, 2) are punched which
are formed symmetrically with respect to an axis of symmetry (4) extending in the
machine direction, wherein,in particular, the through-holes (1, 2) are punched so
that the nonwoven element (3) remains between the through-holes (1, 2).
6. The method according to claims 4 or 5, wherein the area of the nonwoven web in which
the region free of nonwoven fabric and the nonwoven element (3) are arranged has a
rectangular, in particular square, boundary.
7. The method according to claim 4, wherein the holding plate (13) includes positioning
members disposed in a region of the holding plate (13) surrounding a through hole
of the holding plate (13), the radial extent of which corresponds to that of the annular
region (10) of the nonwoven element (3).
8. The method according to any one of claims 4 to 7, wherein the holding plate (13) and
the plastic film are arranged such that after bonding the holding plate (13) the nonwoven
element (3) is located between the holding plate (13) and the plastic film.
9. The method according to any one of claims 4 to 7, wherein the holding plate (13) and
the plastic film are arranged such that after bonding the holding plate (13) the plastic
film is located between the holding plate (13) and the nonwoven element (3).
10. The method according to any one of claims 4 to 9, wherein prior to punching the at
least one through opening (1, 2), the region of the nonwoven web in which the at least
one through opening (1, 2) is to be formed is at least partially thermally compacted.
11. The method according to any one of claims 4 to 10, wherein the plastic film is bonded
to the nonwoven element (3) and to a portion of the nonwoven web surrounding the region
free of nonwoven fabric.
1. Sac de filtre d'aspirateur comprenant une paroi de sac et une plaque de retenue (13)
reliée à la paroi de sac, dans lequel la paroi de sac présente une région de film
dans laquelle un film de plastique est disposé,
dans lequel la région de film comprend une première région partielle,
dans lequel la paroi de sac est formée exclusivement par le film de plastique, dans
lequel la région du film comprend une seconde région partielle dans laquelle le film
de plastique est chevauché par un élément de non-tissé (3),
dans lequel la plaque de retenue (13) est reliée au film de plastique et à l'élément
de non-tissé (3), en particulier soudée,
dans lequel l'élément de non-tissé (3) présente une ouverture de passage qui est agencée
de manière concentrique par rapport à une ouverture de passage dans le film de plastique
et à une ouverture de passage dans la plaque de support (13) ; caractérisé en ce que
l'élément de non tissé (3) présente une région annulaire (10) entourant l'ouverture
de passage, qui est reliée à la partie de la paroi de sac entourant la région de film
par au moins une traverse (11, 12) de l'élément de non-tissé (3), et
la plaque de retenue (13) est reliée à l'élément de non-tissé (3) dans la région annulaire
(10).
2. Sac de filtre d'aspirateur selon la revendication 1, dans lequel le film de matière
plastique est réalisé transparent ou opaque.
3. Sac de filtre d'aspirateur selon la revendication 1, dans lequel au moins deux traverses
(11, 12) sont prévues et les deux traverses (11, 12) relient la région annulaire (10)
à la partie de la paroi de sac entourant la région de film sur des côtés opposés de
la région de film.
4. Procédé de fabrication d'un sac de filtre d'aspirateur, comprenant les étapes de découpage
d'au moins un orifice de passage (1, 2) dans une bande de non-tissé, de sorte qu'une
région exempte de non-tissé est formée dans la bande de non-tissé et qu'un élément
de non-tissé (3) subsiste, qui est agencé entre deux sections de bord opposées de
la région exempte de non-tissé et qui est espacé des sections de bord opposées par
une région partielle de la région exempte de non-tissé ;
relier un film de plastique à la bande de non-tissé de sorte que le film de plastique
chevauche complètement la région exempte de non-tissé et l'élément de non-tissé (3)
en vue de dessus de la bande de non-tissé ;
former une ouverture de passage (9) dans le film de plastique et dans l'élément de
non-tissé (3) ; et
souder une plaque de support (13) avec le film de plastique et l'élément de non-tissé
(3) ;
dans lequel, avant de former l'ouverture de passage (9), l'élément de non-tissé (3)
comprend une région sous la forme d'un disque et au moins une traverse (11, 12) qui
relie la région sous la forme d'un disque au reste de la bande de non-tissé ; et
dans lequel la région sous la forme d'un disque est réalisée annulaire par la formation
de l'ouverture de passage (9) et dans lequel la plaque de retenue (13) est reliée
à la région annulaire (10) de l'élément de non-tissé (3), en particulier soudée.
5. Procédé selon la revendication 4, dans lequel deux ouvertures de passage (1, 2) sont
percées, qui sont formées symétriquement par rapport à un axe de symétrie (4) s'étendant
dans la direction de la machine, en particulier dans lequel les ouvertures de passage
(1, 2) sont percées de telle sorte que l'élément de non-tissé (3) reste entre les
ouvertures de passage (1, 2).
6. Procédé selon la revendication 4 ou 5, dans lequel la région de la bande de non-tissé
dans laquelle la région exempte de non-tissé et l'élément de non-tissé (3) sont agencés,
présente une délimitation rectangulaire, en particulier carrée.
7. Procédé selon la revendication 4, dans lequel la plaque de support (13) présente des
capteurs de direction qui sont agencés dans une région de la plaque de support (13)
entourant une ouverture de passage de la plaque de support (13), dont l'étendue radiale
correspond à celle de la région annulaire (10) de l'élément de non-tissé (3).
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications 4 à 7, dans lequel la plaque de
support (13) et le film de plastique sont agencés de telle sorte qu'après la liaison
de la plaque de support (13), l'élément de non-tissé (3) se trouve entre la plaque
de support (13) et le film de plastique.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications 4 à 7, dans lequel la plaque de
support (13) et le film de plastique sont agencés de telle sorte qu'après la liaison
de la plaque de maintien (13), le film de plastique se trouve entre la plaque de support
(13) et l'élément de non-tissé (3).
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications 4 à 9, dans lequel, avant le perçage
de la au moins une ouverture de passage (1, 2), la région de la bande de non-tissé
dans laquelle la au moins une ouverture de passage (1, 2) doit être formée est compactée
au moins partiellement thermiquement.
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications 4 à 10, dans lequel le film de plastique
est relié à l'élément de non-tissé (3) et à une partie de la bande de non-tissé entourant
la région exempte de non-tissé.