[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Befestigungssystem zur Befestigung von plattenförmigen
Elementen an einem Untergrund sowie ein Verfahren zur Herstellung eines entsprechenden
Systems. Bei den Elementen kann es sich unter anderem um Fassadenplatten handeln.
Diese Platten sollen in einem einstellbaren Abstand zu dem Untergrund befestigt werden.
[0002] Derartige Befestigungssysteme weisen im Allgemeinen ein Befestigungselement zum Befestigen
in dem Untergrund und ein tellerförmiges Mittel zum Halten der Platte auf. Im Rahmen
der Montage kann es immer wieder mal passieren, dass das Befestigungselement nicht
senkrecht in dem Untergrund angeordnet wird. Dies führt dann dazu, dass das Haltemittel
nicht parallel zum Untergrund ausgerichtet ist und somit die an dem Haltemittel angeordnete
Platte schief ist. Beispielsweise ist die Platte dann nicht parallel zu dem Untergrund
angeordnet, sondern ist an einer Stelle näher am Untergrund als an einer anderen Stelle.
[0003] Grundsätzlich ist es bekannt Gelenkverbindungen zwischen Befestigungselementen und
Haltetellern anzuordnen. Ein Befestigungssystem mit Befestigungselement, Halteelement,
Halteschaft und Gelenkelement ist aus
DE 195 15 904 A1 bekannt. Weitere Gelenkverbindungen sind in
DE 43 23 989 A1 oder
DE 88 08 787 U1 beschrieben. Die bekannten Gelenkverbindungen haben allerdings den Nachteil, dass
sie sehr aufwendig in der Herstellung und bei der Montage sind. Darüber ist bei den
bekannten Befestigungssystemen häufig der Abstand zum Untergrund nicht einstellbar
oder wenn er einstellbar ist, besteht die Gefahr, dass bei dem Einstellen des Abstands
unbemerkt die Wirksamkeit der Verbindung mit dem Untergrund nachlässt.
[0004] Die vorliegende Erfindung stellt sich daher die Aufgabe ein Befestigungssystem bereitzustellen,
mit dem eine Platte, insbesondere eine Fassadenplatte in einem einstellbaren Abstand
zu einem Untergrund und in einem bestimmten Winkel befestigt werden kann, wobei das
Befestigungssystem einfach in der Herstellung und in der Montage sein soll. Darüber
hinaus stellt sich die vorliegende Erfindung die Aufgabe entsprechende Verfahren bereitzustellen.
[0005] Diese Aufgabe wird durch das Befestigungssystem gemäß Anspruch 1 und durch die Verfahren
gemäß den Ansprüchen 8 und 9 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
[0006] Das erfindungsgemäße Befestigungssystem ist ausgestaltet um eine Platte in einem
einstellbaren Abstand zu einem Untergrund zu befestigen. Bei der Platte kann es sich
insbesondere um eine Fassadenplatte handeln. Das Befestigungssystem weist ein Befestigungselement,
ein Halteelement, einen Halteschaft und ein Gelenkelement auf.
[0007] Das Befestigungselement ist ausgestaltet, um in dem Untergrund befestigt zu werden.
Dem Fachmann sind verschiedenste Techniken bekannt, wie eine Befestigungselement in
einem Untergrund befestigt werden kann. Das Befestigungselement kann beispielsweise
als Nagel oder Schraube ausgestaltet sein, die direkt in dem Untergrund angeordnet
werden können. Das Befestigungselement kann aber auch derart ausgestaltet sein, dass
es mit einem Hilfsmittel, wie zum Beispiel einem Dübel in dem Untergrund verankert
werden kann. Dies sind allerdings nur Beispiele und das Befestigungselement kann auch
mit anderen Befestigungstechniken, wie zum Beispiel Kleben oder Verspannen in oder
an dem Untergrund befestigt werden.
[0008] Das erfindungsgemäße Befestigungssystem weist auch ein Halteelement auf. Das Halteelement
ist derart ausgestaltet, dass es die zu befestigende Platte halten kann. Hierfür kann
das Halteelement Mittel aufweisen, die mit der zu befestigenden Platte verbunden werden
können. Um eine bestmögliche Verbindung herstellen zu können, ist das Halteelement
häufig tellerförmig ausgestaltet und wird daher auch als Halteteller bezeichnet. Das
Halteelement ist aber nicht notwendigerweise auf die Ausgestaltung als Teller oder
auf eine andere bestimmte Form beschränkt.
[0009] Das Befestigungssystem weist außerdem einen Halteschaft auf. Dieser Halteschaft ist
an dem Halteelement angeordnet. Erfindungsgemäß weist das Halteelement eine Öffnung
auf und an dieser Öffnung befindet sich der Halteschaft. Der Halteschaft weist vorzugsweise
einen Bereich auf, in dem das Gelenkelement angeordnet werden kann. Hierbei handelt
es sich vorzugsweise um einen Hohlraum, der von wandartigen Bereichen des Halteschafts
gebildet wird. Dabei ist der Halteschaft vorzugsweise derart an dem Halteelement angeordnet,
dass die Öffnung in dem Halteelement in den Bereich in dem Halteschaft übergeht, in
dem das Gelenkelement angeordnet werden soll. Erfindungsgemäß befindet sich in dem
Bereich des Halteschafts in dem das Gelenkelement angeordnet werden soll ein Bereich
mit einem reduzierten Durchmesser. Dieser Bereich kann sich an einem der Enden des
Halteschafts befinden oder irgendwo zwischen den Enden. Ein reduzierter Durchmesser
liegt vor, wenn die wandartigen Bereiche des Halteschafts dafür sorgen, dass es in
diesem Bereich enger ist als an mindestens einer anderen Stelle in dem Schaft. Der
Querschnitt dieses Bereichs mit reduziertem Durchmesser muss nicht notwendigerweise
kreisförmig sein, sondern kann auch eckig sein oder eine andere Form aufweisen.
[0010] Darüber hinaus weist das erfindungsgemäße Befestigungssystem ein Gelenkelement auf.
Dieses Gelenkelement ist ein wesentliches Element um die gewünschte Winkelverstellbarkeit
und die Einstellbarkeit des Abstands zu erzielen. Erfindungsgemäß weist das Gelenkelement
eine Durchgangsöffnung auf. Diese Durchgangsöffnung hat an zumindest einer Stelle
ein Innengewinde. Dieses Innengewinde ist derart ausgestaltet, dass es mit einem Außengewinde
auf dem Befestigungselement verschraubt werden kann. Dabei ist dem Fachmann klar,
dass zumindest eines von dem Innengewinde und dem Außengewinde nicht notwendigerweise
ein durchgehendes Profil aufweisen muss. Viel mehr können das Innengewinde und das
Außengewinde durch alle möglichen Vorsprünge und Ausnehmungen gebildet werden, die
eine feste Verbindung zwischen dem Befestigungselement und dem Gelenkelement erzielen
und bei denen ein relatives Verdrehen von einem der beiden Elemente gegenüber dem
anderen Element dazu führt, dass sich das Gelenkelement relativ zu dem Befestigungselement
entlang dem Befestigungselement bewegt. Denn mit Hilfe des Gewindes kann die Position
des Gelenkelements auf dem Befestigungselement verändert werden. Durch Drehen des
Gelenkelements auf dem Befestigungselement kann das Gelenkelement entweder in Richtung
Untergrund oder von dem Untergrund weg bewegt werden.
[0011] Das Gelenkelement ist erfindungsgemäß ausgestaltet, um in dem Halteschaft angeordnet
zu werden. Dabei kann das Gelenkelement vorzugsweise derart gegenüber dem Halteschaft
bewegt werden, dass der Winkel zwischen dem Gelenkelement und dem Halteschaft verändert
werden kann. Hierbei kann es sich um eine Winkeländerung in einer Ebene handeln. Gemäß
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind der Halteschaft und das Gelenkelement
allerdings derart ausgestaltet, dass der Winkel in einem dreidimensionalen Raum geändert
werden kann. Wenn das Befestigungssystem beispielsweise an einer im Wesentlichen senkrechten
Wand angeordnet ist und sich das Befestigungselement somit im Wesentlich horizontal
erstreckt, kann das an dem Halteschaft angeordnete Halteelement beispielsweise in
einer Ebene nach oben oder nach unten gekippt werden. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
kann das Haltelement zusätzlich noch nach links oder rechts gekippt werden, d.h. im
Raum bewegt werden. Weiter bevorzugt ermöglichen das Gelenkelement und der Halteschaft
Kippbewegungen in jede Richtung im Raum. Dies führt dazu, dass die Anordnung des Halteschafts
relativ zum Gelenkelement räumlich flexibel ist.
[0012] In einer bevorzugten Ausführungsform bilden eine gedachte Achse durch die Durchgangsöffnung
des Gelenkelements und eine rechtwinklig zum Haltelement sich erstreckende gedachte
Achse den Winkel. In der vorliegenden Ausführungsform entspricht die gedachte Achse
durch die Durchgangsöffnung des Gelenkelements der Längserstreckung des Befestigungselements.
Die rechtwinklig zum Haltelement sich erstreckende gedachte Achse geht vorzugsweise
durch die Öffnung in dem Haltelement und entspricht vorzugsweise der Längserstreckung
des Halteschafts. Wenn die beiden Achsen parallel sind bzw. ineinander übergehen,
dann wird in der vorliegenden Erfindung von einem geraden Zustand gesprochen. Wenn
die beiden Achsen aber in einem Winkel zueinanderstehen, wird dies als schiefer Zustand
bezeichnet.
[0013] Erfindungsgemäß weist das Gelenkelement einen Gelenkbereich und einen Haltebereich
auf. Der Gelenkbereich ist vorzugsweise der Bereich des Gelenkelements, der derart
in dem Halteschaft bewegt werden kann, dass die Funktion eines Gelenks realisiert
werden kann. Mit Hilfe dieses Gelenks wird, wie oben beschrieben, der Winkel zwischen
Gelenkelement und Halteschaft verändert. Der Haltebereich des Gelenkelements ist vorzugsweise
derart ausgestaltet, dass er das Gelenkelement in dem Halteschaft hält. Das Gelenkelement
ist erfindungsgemäß derart ausgestaltet, dass es durch die Öffnung in dem Halteelement
in den Halteschaft bewegt werden kann. Der Haltebereich des Gelenkelements ist derart
ausgestaltet, dass er durch den Bereich des Halteschafts mit dem reduzierten Durchmesser
bewegt werden kann bis sich der Bereich mit dem reduzierten Durchmesser zwischen dem
Gelenkbereich und dem Haltebereich des Gelenkelements befindet. In dieser Position
wird das Gelenkelement zug- und druckfest in dem Halteschaft gehalten. Eine derartige
zug- und druckfeste Halterung ist insbesondere wichtig, wenn mit der zu befestigenden
Platte eine hinterlüftete Fassade erstellt wird. In diesem Fall befindet sich an der
Innenseite der Platte, also an der Seite der Platte, die in Richtung Untergrund zeigt,
kein Element, das ein Bewegen der Platte in Richtung Untergrund verhindern könnte.
[0014] Dadurch, dass das Gelenkelement und der Halteschaft derart ausgestaltet sind, kann
das Befestigungssystem einfach hergestellt und montiert werden. Der Halteschaft und
das Gelenkelement können separat hergestellt werden und für die Montage wird das Gelenkelement
einfach in den Halteschaft geschoben. Durch das Zusammenspiel des Halteschafts und
des Gelenkelements entsteht eine zug- und druckfeste Verbindung. Durch das aus Halteschaft
und Gelenkelement gebildete Gelenk kann die an dem Halteelement angeordnete Platte
gegenüber dem Untergrund ausgerichtet werden. Außerdem kann der Abstand zwischen der
Platte und dem Untergrund eingestellt werden, ohne dass die Gefahr besteht, dass unbemerkt
die Verbindung des Befestigungssystems geschwächt wird. Denn durch die Öffnung in
dem Halteelement kann der Benutzer beispielsweise einfach sehen, ob die Gewindeverbindung
zwischen dem Befestigungselement und dem Gelenkelement noch besteht und ob das Gelenkelement
von dem Halteschaft gehalten wird.
[0015] Bei dem erfindungsgemäßen Befestigungssystem ist das Einstellen des Abstands zwischen
der zu befestigenden Platte und dem Untergrund auch besonders einfach. Durch ein Drehen
des von außen zugänglichen Gelenkelements kann das Gelenkelement auf dem Befestigungselement
bewegt werden. Dadurch dass der Benutzer bei dem Einstellen des Abstands den Halteschaft,
das Gelenkelement und das Befestigungselement durch die Öffnung in dem Halteelement
sehen kann, kann er jede negative Beeinflussung des Befestigungssystems sehen. Beim
Drehen des Gelenkelements kann er beispielsweise sehen, ob sich auch das Befestigungselement
bewegt und dadurch gegebenenfalls die Verbindung zwischen dem Befestigungselement
und dem Untergrund beeinflusst wird.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Haltebereich
des Gelenkelements konusförmig ausgestaltet. Die Verwendung eines konusförmigen Haltebereichs
ist eine Möglichkeit, um das Gelenkelement auf einfache Weise in dem Halteschaft anzuordnen,
so dass eine zug- und druckfeste Verbindung entsteht. Dabei ist das Ende des konusförmigen
Haltebereichs des Gelenkelements mit dem größeren Durchmesser an der dem Gelenkbereich
zugewandten Seite angeordnet, während das Ende mit dem geringeren Durchmesser an der
anderen Seite des Haltebereichs angeordnet ist. Auch wenn hier von Durchmessern gesprochen
wird, soll dies nicht bedeuten, dass der Konus notwendigerweise kreisförmige Querschnitte
aufweist. Der Konus kann jede beliebige Form aufweisen. Wenn das Ende, das zuerst
durch den Bereich mit reduziertem Durchmesser bewegt wird, kleiner ist, kann es einfacher
durch den Bereich mit dem reduzierten Durchmesser bewegt werden. Daher ist das Ende
des Haltebereichs, das zuerst durch den Bereich mit reduziertem Durchmesser bewegt
wird, vorzugsweise kleiner, d.h. hat einen geringeren Querschnitt, als die Öffnung
in dem Bereich mit dem reduzierten Durchmesser. Das andere Ende des Haltebereichs
ist vorzugsweise größer, d.h. hat einen größeren Querschnitt, als die Öffnung in dem
Bereich mit dem reduzierten Durchmesser. Dadurch wird verhindert, dass sich das Gelenkelement
wieder in Richtung Halteelement bewegt. Dabei muss nicht das gesamte Ende größer sein.
Es reicht aus, wenn es einen oder mehrere Vorsprünge gibt, die das zug- und druckfeste
Halten des Gelenkelements in dem Halteschaft unterstützen.
[0017] In einer weiter bevorzugten Ausführungsform sind das Ende des Haltebereichs mit dem
größeren Durchmesser und/oder der Bereich mit dem reduzierten Durchmesser des Halteschafts
zumindest teilweise flexibel ausgestaltet. Diese Flexibilität ermöglicht, dass der
Haltebereich durch den Bereich mit dem reduzierten Durchmesser geschoben werden kann.
Aufgrund der Ausgestaltung des Haltebereichs und/oder des Bereichs mit reduziertem
Durchmesser wird aber ein zurückschieben des Haltebereichs durch den Bereich mit dem
reduzierten Durchmesser erschwert. Durch das Anordnen des Befestigungselements in
dem Gelenkelement kann das Zurückschieben noch weiter erschwert werden.
[0018] In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Gelenkelement derart ausgestaltet, dass
die zug- und druckfeste Verbindung durch das Einführen des Befestigungselements in
das Gelenkelement erreicht wird. Alternativ kann die Zug- und Druckfestigkeit durch
das Befestigungselement erhöht werden.
[0019] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Gelenkelement drehfest in dem
Halteschaft angeordnet. Dies führt dazu, dass eine Drehung des Halteschafts auch eine
Drehung des Gelenkelements bewirkt. Wenn dann auch noch das Haltelement drehfest mit
dem Halteschaft verbunden ist, beispielsweise einstückig, dann kann durch eine Drehung
des Halteelements das Gelenkelement gedreht werden und somit der Abstand zwischen
der zu befestigenden Platte und dem Untergrund eingestellt werden. Die drehfeste Verbindung
wird vorzugsweise durch eine zumindest teilweise formschlüssige aber nicht rotationssymmetrische
Ausgestaltung von dem Gelenkelement und dem Halteschaft erzielt.
[0020] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Halteelement eine Markierung
auf, die es dem Benutzer erleichtert festzustellen, ob und wie weit das Halteelement
und damit gegebenenfalls auch das Gelenkelement gedreht wurden.
[0021] Dem Fachmann sind unterschiedliche Mittel bekannt, mit denen eine Platte an dem Halteelement
angeordnet werden kann. Vorzugsweise wird mit diesen Mitteln eine kraft-, form- und/oder
stoffschlüssigen Verbindung zwischen dem Halteelement und der Platte hergestellt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist das Haltelement
an der dem Untergrund abgewandten Seite stift-, pilzkopf-, haken- und/oder schlingenförmig
Mittel auf, um mit der Platte eine Klett-Verbindung herzustellen.
[0022] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Befestigungselement an einem
Endbereich eine Werkzeugaufnahme auf. Hierbei handelt es sich vorzugsweise um den
Endbereich, der im montierten Zustand von dem Untergrund abgewandt ist. Mit Hilfe
der Werkzeugaufnahme kann das Befestigungselement mit einem Werkzeug in dem Untergrund
gesetzt werden. Darüber hinaus kann die Werkzeugaufnahme, die beispielsweise durch
eine Ausnehmung in der Form eines Sechskants ausgestaltet ist, dem Benutzer helfen
zu erkennen, ob sich beim Drehen des Gelenkelements ungewollt das Befestigungselement
mitdreht.
[0023] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist das
Befestigungssystem ein Spannseil auf, das auf der einen Seite, vorzugsweise mit einer
Schlaufe oder Öse, an dem Befestigungselement angeordnet ist und an der anderen Seite
beispielsweise mit Hilfe eines Befestigungsmittels, beispielsweise einem Dübel, an
dem Untergrund befestigt ist. Das Spannseil ist vorzugsweise derart an dem Befestigungselement
angeordnet, dass es die Winkelverstellbarkeit und die Einstellbarkeit des Abstands
nicht beeinflusst. Der Fachmann weiß, dass statt einem Spannseil auch andere Mittel,
wie beispielsweise ein Stab oder eine Stange verwendet werden können.
[0024] Die Aufgabe wird auch durch ein Verfahren zur Herstellung eines Befestigungssystems
zum Befestigen einer Platte, insbesondere einer Fassadenplatte in einem einstellbaren
Abstand zu einem Untergrund gelöst. Im Rahmen des Verfahrens wird ein Gelenkelement
in einen Halteschaft eingeführt, bis sich ein Haltebereich des Gelenkelements hinter
einem Bereich des Halteschafts mit reduziertem Durchmesser befindet. Anschließend
wird das Gelenkelement mit einem Befestigungselement zur Befestigung an einem Untergrund
verschraubt.
[0025] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe auch durch ein Verfahren zum Befestigen einer Platte,
insbesondere einer Fassadenplatte in einem einstellbaren Abstand zu einem Untergrund
mit Hilfe eines Befestigungssystems gelöst. Im Rahmen des Verfahrens wird ein Befestigungselement
des Befestigungssystems in oder an dem Untergrund befestigt. Außerdem wird ein Gelenkelement
mit einem Halteschaft und einem Halteelement des Befestigungssystems an dem Befestigungselement
angeordnet, wobei dies vor oder nach dem Befestigen an dem Untergrund stattfinden
kann. Erfindungsgemäß wird der Abstand des Halteelements von dem Untergrund durch
Drehen des Gelenkelements gegenüber dem Befestigungselement eingestellt und das Halteelement
durch Verkippen des Halteschafts relativ zu dem Gelenkelement ausgerichtet.
[0026] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den beigefügten Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Aus dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ergeben
sich weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstands der Erfindung. Es
zeigen:
- Fig. 1
- eine Außenansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Befestigungssystems
im schiefen Zustand;
- Fig. 2
- eine Schnittansicht der Ausführungsform des erfindungsgemäßen Befestigungssystems
im geraden Zustand;
- Fig. 3
- eine Schnittansicht durch das Gelenkelement, den Halteschaft und das Halteelement
der Ausführungsform des erfindungsgemäßen Befestigungssystems im geraden Zustand,
- Fig. 4
- eine Schnittansicht durch das Gelenkelement, den Halteschaft und das Halteelement
der Ausführungsform des erfindungsgemäßen Befestigungssystems im schiefen Zustand,
und
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf das Halteelement der Ausführungsform des erfindungsgemäßen Befestigungssystems.
[0027] Figur 1 zeigt eine Außenansicht einer Ausführungsform eines Befestigungssystems 1
gemäß der vorliegenden Erfindung im schiefen Zustand. Figur 2 zeigt eine Schnittansicht
der Ausführungsform des Befestigungssystems 1 im geraden Zustand.
[0028] Das Befestigungssystem 1 ist bestimmt, um eine Platte 2 an einem Untergrund 3 zu
befestigen. Das Befestigungssystem weist ein Befestigungselement 4, ein Halteelement
5, einen Halteschaft 6 und ein Gelenkelement 8 auf. Das Befestigungselement 4 ist
ein Element mit dem das Befestigungssystem 1 an dem Untergrund 3 befestigt wird. Hierbei
kann es sich beispielsweise um einen Metallstab handeln. In der in den Figuren 1 und
2 veranschaulichten Ausführungsform wird das Befestigungselement 4 aus mehreren Teilen
gebildet. Es besteht aus einer Schraube 4a und einer Gewindestande 4b, die mit einer
Hülse 4c miteinander verbunden sind. Dies ist aber nur ein Beispiel. Wie oben erläutert,
kennt der Fachmann eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie das Befestigungselement 4
ausgestaltet sein kann und wie es an dem Untergrund 3 befestigt werden kann.
[0029] Das Befestigungselement 4 ist mit dem Gelenkelement 8 verbunden. Hierfür weist das
Befestigungselement 4 ein Außengewinde auf, das mit einem Innengewinde in einer Durchgangsöffnung
9 (siehe Figur 3) des Gelenkelements 8 verschraubt werden kann. An der Außenseite
des Gelenkelements 8 ist ein Halteschaft 6 angeordnet, der wiederum mit einem Halteelement
5 verbunden ist. Das Halteelement 5 weist Mittel auf, die ein Halten beziehungsweise
ein Befestigen der Platte 2 ermöglichen. In der in den Figuren gezeigten Ausführungsform
sind der Haltschaft 6 und das Halteelement 5 einstückig realisiert. Dies muss aber
nicht notwendigerweise der Fall sein. Der Halteschaft 6 und das Halteelement 5 können
auch aus separaten Teilen gebildet werden, wobei der Halteschaft 6 und das Halteelement
5, wie auch die anderen hier beschriebenen Elemente beziehungsweise Bauteile jeweils
auch aus mehreren Teilen bestehen können, so wie dies oben im Zusammenhang mit dem
Befestigungselement 4 erläutert und veranschaulicht ist.
[0030] Das Gelenkelement 8 ist derart in dem Halteschaft 6 angeordnet, dass der Winkel zwischen
dem Gelenkelement 8 beziehungsweise dem mit dem Gelenkelement 8 verschraubten Befestigungselement
4 und dem Halteschaft 6 beziehungsweise dem daran angeordneten Halteelement verändert
werden kann. Wie beispielsweise in Figur 2 veranschaulicht, ist eine gedachte Achse
durch die Durchgangsöffnung des Gelenkelements parallel zu einer gedachten Achse,
die sich rechtwinklig zum Haltelement durch die Öffnung in dem Halteelement erstreckt.
Deshalb wird die Anordnung als gerader Zustand bezeichnet. In Figur 1 stehen die beiden
gedachten Achsen in einem Winkel zueinander. Diese Anordnung wird deshalb auch als
schiefer Zustand bezeichnet. Durch diese Verstellbarkeit des Winkels wirken sich schief
in dem Untergrund angeordnete Befestigungselement nicht auf die Ausrichtung der zu
befestigenden Platten aus.
[0031] In Figur 3 wird die Anordnung des Gelenkelements 8 in dem Halteschaft 6 detaillierter
dargestellt. Der Halteschaft 6 weist einen Bereich 7 mit einem reduzierten Durchmesser
auf. In der hier gezeigten Ausführungsform bewirkt das Zusammenspiel zwischen diesem
Bereich 7 mit reduziertem Durchmesser und dem Gelenkelement 8, dass das Gelenkelement
8 zug- und druckfest in dem Halteschaft 6 gehalten wird. Wenn auf das Halteelement
5 ein Druck in Richtung Untergrund 3 ausgeübt wird, kommt es aufgrund der Ausgestaltung
des Gelenkelements 8 und des Halteschafts 6 nicht zu einer Relativbewegung zwischen
dem Gelenkelement 8 und dem Halteschaft 6. Genauso wird die Verbindung zwischen dem
Gelenkelement 8 und dem Halteschaft 6 nicht durch ein Ziehen an dem Halteelement 5
von dem Untergrund 3 weg beeinflusst.
[0032] In der hier gezeigten Ausführungsform weist das Gelenkelement 8 einen Gelenkbereich
8a und einen Haltebereich 8b auf. Die hauptsächliche Funktion des Gelenkbereichs 8a
ist es zusammen mit dem Halteschaft 6 ein Gelenk zu bilden. Mit diesem Gelenk kann
der Halteschaft 6 in einem Winkel zu dem Gelenkelement 8 angeordnet werden. Figur
4 zeigt wie sich der Halteschaft 6 relativ zu dem Gelenkelement 8 bewegt, damit die
beiden in einem Winkel zueinanderstehen, d.h. schief sind.
[0033] Bei der in den Figuren gezeigten Ausführungsform sind das Gelenkelement 8 und der
Halteschaft 6 derart ausgestaltet, dass der Winkel von beiden zueinander im Raum geändert
werden kann. Der Winkel kann also nicht nur in zwei Richtungen verändert werden, wie
dies bei einer Winkeländerung in einer Ebene der Fall wäre, sondern in mehr als zwei
Richtungen, vorzugsweise in alle Richtungen. In der in den Figuren gezeigten Ausführungsform
wird die Veränderbarkeit in mehr als zwei Richtungen dadurch erzielt, dass der Gelenkbereich
8a des Gelenkelements 8 und der Halteschaft 6 jeweils zumindest teilweise die Form
eines Kugelsegments, das auch als Kugelkalotte bezeichnet wird, ausgestaltet sind.
Bei einer derartigen Ausgestaltung kann die Winkelveränderung zwischen Gelenkelement
8 und Halteschaft 6 räumlich frei erfolgen.
[0034] In der in den Figuren gezeigten Ausführungsform weist das Gelenkelement 8 auch noch
eine Werkzeugaufnahme 10 auf. Mit Hilfe dieser Werkzeugaufnahme 10 kann das Gelenkelement
8 schnell mit einem Werkzeug, wie beispielsweise einem Akkuschrauber, auf das Befestigungselement
4 geschraubt werden, beispielsweise bis zu einer Ausgangsposition. In dieser Ausführungsform
hat die Werkzeugaufnahme 10 die Form eines Sechskants.
[0035] Damit das Befestigungssystem 1 einfach und kostengünstig hergestellt werden kann,
sind das Gelenkelement 8 und der Halteschaft 6 derart ausgestaltet. dass das Gelenkelement
8 durch eine Öffnung 5a in dem Halteelement 5 in die Position bewegt werden kann,
in der der Bereich 7 mit dem reduzierten Durchmesser des Halteschafts 6 zwischen dem
Gelenkbereich 8a und dem Haltebereich 8b angeordnet ist.
[0036] Figur 5 zeigt eine Draufsicht auf das Halteelement 5. Durch die Öffnung 5a in dem
Halteelement 5 sieht man den Halteschaft 6, das Gelenkelement 8 mit der Werkzeugaufnahme
10 und das Befestigungselement 4, so dass man bei der Montage des Befestigungssystems
sehen kann, ob die Gewindeverbindung zwischen dem Befestigungselement 4 und dem Gelenkelement
8 noch besteht und ob das Gelenkelement 8 von dem Halteschaft 6 gehalten wird. Darüber
hinaus weist das Halteelement 5 eine Markierung 11 auf mit deren Hilfe ein Benutzer
feststellen kann, ob und wie weit das Halteelement 5 und gegebenenfalls auch das Gelenkelement
8 gedreht wurden.
1. Ein Befestigungssystem (1) zum Befestigen einer Platte (2), insbesondere einer Fassadenplatte
in einem einstellbaren Abstand zu einem Untergrund (3), wobei das Befestigungssystem
(1) aufweist:
- ein Befestigungselement (4) zur Befestigung in dem Untergrund (3),
- ein Halteelement (5) zum Halten der Platte (2) mit einer Öffnung (5a),
- einen an der Öffnung (5a) in dem Halteelement (5) angeordneten Halteschaft (6),
wobei der Halteschaft (6) einen Bereich (7) mit einem reduzierten Durchmesser aufweist,
in dem es enger ist als an mindestens einer anderen Stelle in dem Halteschaft (6),
und
- ein Gelenkelement (8), das eine Durchgangsöffnung (9) mit einem Innengewinde zum
Verschrauben mit einem an dem Befestigungselement (4) angeordneten Außengewinde aufweist,
wobei das Gelenkelement (8) derart in dem Halteschaft (6) angeordnet ist, dass der
Winkel zwischen dem Gelenkelement (8) und dem Halteschaft (6) verändert werden kann,
- wobei das Gelenkelement (8) einen Gelenkbereich (8a) und einen Haltebereich (8b)
aufweist und derart ausgestaltet ist, dass es durch die Öffnung (5a) in dem Halteelement
(5) in den Halteschaft (6) bewegt werden kann, wobei der Haltebereich (8b) durch den
Bereich (7) des Halteschafts (6) mit dem reduzierten Durchmesser bewegt wird bis sich
der Bereich (7) mit dem reduzierten Durchmesser zwischen dem Gelenkbereich (8a) und
dem Haltebereich (8b) befindet und in dieser Position das Gelenkelement (8) zug- und
druckfest in dem Halteschaft (6) gehalten wird.
2. Das Befestigungssystem (1) gemäß Anspruch 1, wobei der Haltebereich (8b) des Gelenkelements
(8) konusförmig ausgestaltet ist und das Ende des Haltebereichs (8b) mit dem größeren
Durchmesser an der zu dem Gelenkbereich (8a) zugewandten Seite des Haltebereichs (8b)
angeordnet ist.
3. Das Befestigungssystem (1) gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei das Gelenkelement
(8) drehfest in dem Halteschaft (6) angeordnet ist.
4. Das Befestigungssystem (1) gemäß Anspruch 3, wobei der Halteschaft (6) an seiner Innenseite
und das Gelenkelement (8) an seiner Außenseite mindestens einen Vorsprung und mindestens
eine Ausnehmung zur Bildung einer drehfesten Verbindung aufweisen.
5. Das Befestigungssystem (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Halteelement
(5) an der dem Untergrund (3) abgewandten Seite Befestigungsmittel in der Form von
Pilzköpfen aufweist.
6. Das Befestigungssystem (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Befestigungselement
(4) Spreizmittel aufweist, um einen in dem Untergrund (3) angeordneten Spreizdübel
(10) aufzuspreizen.
7. Das Befestigungssystem (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Befestigungselement
an einem Endbereich eine Werkzeugaufnahme aufweist.
8. Ein Verfahren zur Herstellung eines Befestigungssystems (1) nach einem der Ansprüche
1 bis 7 zum Befestigen einer Platte (2), insbesondere einer Fassadenplatte in einem
einstellbaren Abstand zu einem Untergrund (3), wobei das Verfahren die folgenden Schritte
aufweist:
- Einführen des Gelenkelements (8) in den Halteschaft (6) des Halteelements (5), bis
sich der Haltebereich (8b) des Gelenkelements (8) hinter dem Bereich (7) des Halteschafts
(6) mit reduziertem Durchmesser befindet, und
- Verschrauben des Gelenkelements (8) mit dem Befestigungselement (4) zur Befestigung
an dem Untergrund (3).
9. Ein Verfahren zur Befestigung einer Platte (2) mit Hilfe eines Befestigungssystems
(1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:
- Befestigen des Befestigungselements (4) des Befestigungssystems (1) an oder in dem
Untergrund (3);
- Anordnen des Gelenkelements (8) des Befestigungssystems (1) an dem Befestigungselement
(4),
- Einstellen der Position des Gelenkelements (8) an dem Befestigungselement (4) und
- Ausrichten des Halteelements (5) an dem Halteschaft (6) und Befestigen der zu befestigenden
Platte (2) an dem Halteelement.
1. A fastening system (1) for fastening a panel (2), in particular a facade panel at
an adjustable distance from a substrate (3), the fastening system (1) comprising:
- a fastening element (4) for fastening in the substrate (3),
- a holding element (5) for holding the plane (2) with an opening (5a),
- a holding shaft (6) arranged at the opening (5a) in the holding element (5), the
holding shaft (6) comprises a portion (7) with a reduced diameter where it is narrower
than at at least one other location in the holding shaft (6), and
- a joint element (8) comprising a through opening (9) with an internal thread for
screwing to an external thread arranged at the fastening element (4), wherein the
joint element (8) is arranged in the holding shaft (6) in such a way that the angle
between the joint element (8) and the holding shaft (6) can be varied,
- wherein the joint element (8) comprises a joint portion (8a) and a holding portion
(8b) and the joint element (8) is configured in such a way that it could be moved
through the opening (5a) in the holding element (5) into the holding shaft (6), wherein
the holding portion (8b) is moved through the portion (7) of the holding shaft (6)
with the reduced diameter until the portion (7) with the reduced diameter is located
between the joint portion (8a) and the holding portion (8b) and in this position the
joint element (8) is held in the holding shaft (6) in a tension- and pressure-resistant
manner.
2. The fastening system (1) according to claim 1, wherein the holding portion (8b) of
the joint element (8) is cone-shaped and the end of the holding portion (8b) with
the larger diameter is arranged at the side of the holding portion (8b) facing the
joint element (8a).
3. The fastening system (1) according to any of claims 1 or 2, wherein the joint element
(8) is arranged in the holding shaft (6) in a rotationally fixed manner.
4. The fastening system (1) according to claim 3, wherein the holding shaft (6) comprises
on its inner side and the joint element (8) comprises on its outer side at least one
projection and at least one recess for forming a rotationally fixed connection.
5. The fastening system (1) according to any of the preceding claims, wherein the holding
element (5) has fastening means in the form of mushroom heads on its side facing away
from the substrate (3).
6. The fastening system (1) according to any of the preceding claims, wherein the fastening
element (4) comprises expanding means for expanding an expansion dowel (10) arranged
in the substrate (3).
7. The fastening system (1) according to any of the preceding claims, wherein the fastening
element comprises a tool holder at an end portion.
8. A method of manufacturing a fastening system (1) according to any of claims 1 to 7
for fastening a panel (2), in particular a facade panel at an adjustable distance
from a substrate (3), the method comprising the following steps:
- inserting the joint element (8) into the holding shaft (6) of the holding element
(5) until the holding portion (8b) of the joint element (8) is located behind the
portion (7) of the holding shaft (6) with reduced diameter, and
- screwing the joint element (8) to the fastening element (4) for attachment to the
substrate (3).
9. A method of fastening a panel (2) by means of a fastening system (1) according to
any of claims 1 to 7, the method comprising the following steps:
- fastening the fastening element (4) of the fastening system (1) to or in the substrate
(3);
- arranging of the joint element (8) of the fastening system (1) at the fastening
element (4),
- adjusting the position of the joint element (8) at the fastening element (4) and
- aligning the holding element (5) with the holding shaft (6) and fastening the plane
(2) to be fastened to the holding element.
1. Un système de fixation (1) pour fixer une plaque (2), en particulier une plaque de
façade, à une distance réglable d'un substrat (3), le système de fixation (1) comportant
:
- un élément de fixation (4) pour la fixation dans le substrat (3),
- un élément de maintien (5) pour maintenir la plaque (2) avec une ouverture (5a),
- une tige de retenue (6) disposée au niveau de l'ouverture (5a) dans l'élément de
maintien (5), la tige de retenue (6) comportant une zone (7) de diamètre réduit dans
laquelle elle est plus étroite qu'en au moins un autre endroit de la tige de retenue
(6), et
- un élément d'articulation (8) qui comporte une ouverture traversante (9) avec un
filet intérieur pour un vissage avec un filet extérieur disposé sur l'élément de fixation
(4), l'élément d'articulation (8) étant disposé dans la tige de retenue (6) de façon
que l'angle entre l'élément d'articulation (8) et la tige de retenue (6) puisse être
modifié,
- dans lequel l'élément d'articulation (8) comporte une zone d'articulation (8a) et
une zone de maintien (8b) et est conçu de façon qu'il puisse être engagé dans l'élément
de maintien (5) à travers l'ouverture (5a), la zone de maintien (8b) étant engagée
à travers la zone (7) de la tige de retenue (6) à diamètre réduit jusqu'à ce que la
zone (7) à diamètre réduit se trouve entre la zone d'articulation (8a) et la zone
de maintien (8b) et que, dans cette position, l'élément d'articulation (8) soit maintenu
dans la tige de retenue (6) de manière résistante en traction et en pression.
2. Le système de fixation (1) selon la revendication 1, dans lequel la zone de maintien
(8b) de l'élément d'articulation (8) est conçue de manière conique et l'extrémité
de la zone de maintien (8b) de plus grand diamètre est disposée sur le côté de la
zone de maintien (8b) tourné vers la zone d'articulation (8a).
3. Le système de fixation (1) selon une des revendications 1 ou 2, dans lequel l'élément
d'articulation (8) est disposé dans la tige de retenue (6) de manière solidaire en
rotation.
4. Le système de fixation (1) selon la revendication 3, dans lequel la tige de retenue
(6) comporte sur son côté intérieur, et l'élément d'articulation (8) comporte sur
son côté extérieur, au moins une saillie et au moins un évidement pour former une
liaison solidaire en rotation.
5. Le système de fixation (1) selon une des revendications précédentes, dans lequel l'élément
de maintien (5) comporte sur le côté situé à l'opposé du substrat (3) des moyens de
fixation en forme de têtes de champignons.
6. Le système de fixation (1) selon une des revendications précédentes, dans lequel l'élément
de fixation (4) comporte des moyens d'expansion pour expanser une cheville à expansion
(10) disposée dans le substrat (3) .
7. Le système de fixation (1) selon une des revendications précédentes, dans lequel l'élément
de fixation comporte dans une zone d'extrémité un moyen de réception d'outil.
8. Un procédé de fabrication d'un système de fixation (1) selon une des revendications
1 à 7 pour fixer une plaque (2), en particulier une plaque de façade, à une distance
réglable d'un substrat (3), dans lequel le procédé comporte les étapes suivantes :
- introduction de l'élément d'articulation (8) dans la tige de retenue (6) de l'élément
de maintien (5) jusqu'à ce que la zone de maintien (8b) de l'élément d'articulation
(8) se trouve derrière la zone (7) de la tige de retenue (6) de diamètre réduit, et
- vissage de l'élément d'articulation (8) avec l'élément de fixation (4) pour une
fixation au substrat (3).
9. Un procédé de fixation d'une plaque (2) à l'aide d'un système de fixation (1) selon
une des revendications 1 à 7, dans lequel le procédé comporte les étapes suivantes
:
- fixation de l'élément de fixation (4) du système de fixation (1) contre ou dans
le substrat (3) ;
- positionnement de l'élément d'articulation (8) du système de fixation (1) sur l'élément
de fixation (4) ,
- réglage de la position de l'élément d'articulation (8) sur l'élément de fixation
(4), et
- orientation de l'élément de maintien (5) sur la tige de retenue (6) et fixation
de la plaque (2) à fixer sur l'élément de maintien.