| (19) |
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(11) |
EP 3 727 088 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.12.2022 Patentblatt 2022/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.12.2018 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2018/060294 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2019/118999 (27.06.2019 Gazette 2019/26) |
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| (54) |
SCHUBLADENSEITENWAND
DRAWER SIDE WALL
PAROI LATÉRALE DE TIROIR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
22.12.2017 AT 510792017
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.10.2020 Patentblatt 2020/44 |
| (73) |
Patentinhaber: Julius Blum GmbH |
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6973 Höchst (AT) |
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Erfinder: |
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- KAMPL, Markus
6850 Dornbirn (AT)
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Vertreter: Torggler & Hofmann Patentanwälte - Innsbruck |
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Torggler & Hofmann Patentanwälte GmbH & Co KG
Postfach 85 6020 Innsbruck 6020 Innsbruck (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2010/045782 DE-A1- 4 016 452 DE-U1- 8 805 236 DE-U1-202016 107 059
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AT-U1- 7 847 DE-A1-102015 109 459 DE-U1-202014 101 848
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schubladenseitenwand, insbesondere doppelwandige Schubladenseitenwand,
mit einer Außenwand, die eine außenliegende Sichtfläche und eine von der Sichtfläche
abgewandte Rückseite aufweist, und mit einer Abdeckung, die Befestigungsmittel aufweist,
mittels derer sie an der Rückseite der Außenwand festlegbar ist, wobei ein Sichtabschnitt
der Abdeckung mit seiner Hinterseite an der Außenwand anliegt. Weiters betrifft die
Erfindung eine Abdeckung für eine solche Schubladenseitenwand.
[0002] Derartige Abdeckungen sind bei Schubladen üblich, um an ihrem Sichtabschnitt Firmenlogos
oder sonstige Informationen anzubringen. Die Abdeckungen sollen, vorzugsweise lösbar,
mit der Schublade verbunden sein, aber dennoch im Betrieb gut halten. Außerdem ist
es günstig, wenn die Schubladen auch ohne Abdeckung einen ästhetisch ansprechenden
Eindruck erwecken.
[0003] Aus dem letztgenannten Grund ist man dazu übergegangen, die Abdeckung über Befestigungsmittel
an der Rückseite der Außenwand zu befestigen, sodass die außenliegende Sichtfläche
der Außenwand nicht mit störenden Vertiefungen oder sonstigen Befestigungselementen
versehen werden muss. Gattungsgemäße Schubladenseitenwände werden bspw. bereits in
der
WO 2010/045782 A1, der
DE 40 16 452 A1 und der
DE 88 05 236 U1 offenbart.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schubladenseitenwand mit einer zugehörigen Abdeckung
anzugeben, mit denen es möglich ist, die Abdeckung einfach zu montieren und dennoch
eine lagesichere Positionierung der Abdeckung an der Schubladenseitenwand zu gewährleisten.
[0005] Erfindungsgemäß wird dies durch eine Schubladenseitenwand mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
[0006] Gemäß der Erfindung sind an der Rückseite der Außenwand der Schubladenseitenwand
zwei voneinander beabstandete, gesonderte Vertiefungen vorgesehen. Das hat bei Schubladenzargen,
die meist aus dünnem Blech gefertigt sind, Stabilitätsvorteile gegenüber einer größeren,
beispielsweise langlochartigen Vertiefung. Zugehörig zu den zwei beabstandeten, gesonderten
Vertiefungen gibt es beim Erfindungsgegenstand an der Abdeckung zwei elastisch federnde,
gesonderte Klemmlappen, von denen jeweils einer in eine der beiden Vertiefungen eingreift
und damit eine lagesichere Positionierung der Abdeckung ermöglicht.
[0007] Die erfindungsgemäße Abdeckung kann von unten über die untere Längskante der Außenwand
der Schubladenseitenwand aufgeschoben werden. Wenn die - in Längsrichtung der Schublade
gesehene - Position der Klemmlappen zu den korrespondierenden Vertiefungen bereits
passt, rasten diese einfach in die Vertiefungen ein und befestigen die Abdeckung somit
lagesicher und positionsgenau an der Schubladenseitenwand, die dort im Wesentlichen
klemmend hält. Es ist aber auch möglich, die Abdeckung zunächst an irgendeiner Stelle
an der Schubladenseitenwand anzubringen (insbesondere von unten aufzuschieben) und
anschließend in Schubladenlängsrichtung zu verschieben, bis die Klemmlappen in die
zugehörigen Vertiefungen einrasten und damit die Abdeckung richtig positioniert ist.
[0008] Die relative Dimensionierung der Vertiefungen und der in diese eindringenden Teile
der Klemmlappen wird man so wählen, dass die Klemmlappen mit geringem seitlichen Spiel
eindringen können, um ein sicheres Einrasten zu gewährleisten. Allerdings sollten
die Maße der Vertiefungen nicht viel größer sein, als die eindringenden Teile der
Klemmlappen, um eine exakte Positionierung zu gewährleisten. Das seitliche Spiel,
welches durch den Größenunterschied der Vertiefungen zu den eindringenden Teilen der
Klemmlappen gegeben ist, liegt günstigerweise zwischen einem 1/10 mm und 3 mm.
[0009] Die Vertiefungen sind erfindungsgemäß an einem umgebördelten Bereich der Außenwand
angebracht. Dort können die Vertiefungen als durchgehende Aussparungen ausgebildet
sein, die allerdings nur durch den umgebördelten Bereich hindurchdringen, während
die Sichtfläche der Außenwand unversehrt bleibt. Solche durchgehenden Vertiefungen
lassen sich durch mechanische Prozesse, beispielsweise Stanzen, relativ leicht anbringen.
Die Tiefe der Vertiefungen ist wohldefiniert und entspricht genau der Materialstärke
(Blechdicke) des umgebördelten Abschnittes. Besonders einfach lassen sich solche Vertiefungen
anbringen, wenn sie im Wesentlichen rechteckförmig ausgebildet sind und zur Längskante
des umgebördelten Abschnitts hin offen sind. Das erleichtert den Stanzprozess. Durch
die Rechteckform hat man auch definierte gerade Kanten, die eine genaue Positionierung
des Abdeckelementes oder der darin eingreifenden Klemmlappen ermöglichen.
[0010] Die Abdeckung weist bevorzugt einen, vorzugsweise ebenen, Sichtabschnitt auf, der
im montierten Zustand außen an der Schublade liegt und beispielsweise ein Firmenlogo
oder eine andere Information tragen kann. An diesen Sichtabschnitt schließt sich dann
bevorzugt unten in einem Querschnitt gesehen ein im Wesentlichen U-förmig profilierter
Verbindungsabschnitt an, der auf die Längskante der Außenwand von unten aufsteckbar
ist. Schließlich sind bevorzugt die beiden federnden Klemmlappen mit dem Verbindungsabschnitt
in Verbindung stehend ausgebildet und verlaufen parallel zur Hinterseite des Sichtabschnitts.
[0011] Solche Abdeckungen lassen sich beispielsweise aus Metall oder Kunststoff einstückig
herstellen. Die federnde Ausbildung ergibt sich aus der Materialeigenschaft von Blech
oder Kunststoff selbst. Es ist günstig, die beiden federnden Klemmlappen jeweils am
vorderen und hinteren Ende der Abdeckung, also mit großem Abstand zueinander anzubringen,
um eine verdrehsichere Montage zu gewährleisten.
[0012] Die Klemmlappen weisen an ihrem freien Ende bevorzugt eine zum Sichtabschnitt der
Schubladenseitenwand hin ragende Klemmnase auf, die in die Vertiefungen der Schubladenseitenwand
eindringen und dort klemmend halten.
[0013] Zur leichteren Montage ist es günstig, wenn diese Klemmnasen eine Schrägfläche aufweisen,
wobei eine besonders bevorzugte Ausführungsform vorsieht, dass diese Schrägfläche
zweifach geneigt oder schräggestellt ist, einmal in Bezug auf die Längsrichtung der
Abdeckung, die mit der Längsrichtung bzw. Ausziehrichtung der Schublade zusammenfällt.
Das erleichtert es, die Abdeckung, wenn sie einmal auf die Außenwand der Schubladenseitenwand
von unten aufgeschoben ist, in Längsrichtung zu verschieben und zwar auch von einer
zunächst völlig falschen Stelle aus, wobei beim Verschieben vorerst der erste Klemmlappen
in die für den zweiten Klemmlappen vorgesehene zweite Vertiefung fällt. Über die genannte
Schrägfläche kann der erste Klemmlappen durch weiteres Verschieben wieder aus dieser
zweiten Vertiefung ausdringen, bis er endgültig seine Position in der richtigen ersten
Vertiefung erhält, in welchem Moment auch die zweite Klemmnase in die zweite Vertiefung
fällt und dort klemmend hält. Damit ist die richtige Position der Abdeckung in Längsrichtung
definiert.
[0014] Die Schrägfläche ist außerdem schräg zu den Seitenkanten der Abdeckung hin ausgerichtet,
was ein leichtes Aufschieben der Abdeckung von unten auf die untere Längskante der
Außenwand der Schubladenseitenwand ermöglicht. Dabei werden die Klemmlappen zunächst
etwas aufgespreizt. Wenn anschließend die Klemmnasen die Vertiefungen erreichen, federn
diese klemmend in die Vertiefungen ein und halten die Abdeckung klemmend an der Schubladenseitenwand,
wobei die Verbindung neben der kraftschlussartig wirkenden Klemmung auch eine formschlussartige
Komponente hat, wobei die Kanten der Vertiefungen mit den nichtabgeschrägten Kanten
der Rastnasen zusammenwirken und damit eine formschlussartige Positionierung der Abdeckung
in Längsrichtung gewährleisten.
[0015] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Figurenbeschreibung
näher erläutert:
Die Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer Schubladenseitenwand
an einer Schublade.
Die Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt einer auf den Kopf gestellten Schubladenseitenwand
mit noch nicht montierter Abdeckung.
Die Fig. 3 zeigt dieselbe Darstellung wie Fig. 2 mit bereits auf die Außenwand aufgesteckter,
aber noch nicht lagerichtig positionierter Abdeckung.
Die Fig. 4 zeigt ähnlich wie die Fig. 2 die noch nicht aufgesteckte Abdeckung an einer
gegenüber der richtigen Position noch weiter entfernten Stelle.
Die Fig. 5 zeigt ähnlich wie die Fig. 3 die bereits gemäß Fig. 4 aufgesteckte Abdeckung.
Die Fig. 6 zeigt die durch Verschieben aus den in Fig. 3 oder 5 erzielbare Endstellung
der richtig positionierten Abdeckung.
Die Fig. 6a zeigt eine vergrößerte Ausschnittdarstellung der Fig. 6.
Die Fig. 7a bis 7d zeigen ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Abdeckung
in verschiedenen perspektivischen Ansichten.
Die Fig. 8 zeigt eine Vorderansicht auf diese Abdeckung der Fig. 7a bis 7d.
Die Fig. 9 zeigt eine perspektivische Ansicht mit teilweise gebrochenem Sichtabschnitt,
um den Klemmlappen samt Klemmnase und deren Schrägfläche besser zu zeigen.
Die Fig. 10 zeigt einen Teil der Fig. 9 in einer anderen Perspektive.
[0016] Die in Figur 1 gezeigte Schublade 1 weist zwei gegenüberliegende Schubladenseitenwände
2 auf, die als doppelwandige Schubladenseitenwände 2 ausgebildet sind. Die Außenwand
ist mit 3 bezeichnet und weist eine außenliegende Sichtfläche 3a auf. Auf der gegenüberliegenden
Seite dieser Sichtfläche 3a liegt die Rückseite der Außenwand 3. Eine Abdeckung 4
mit einem Sichtabschnitt 4a, der beispielsweise ein Firmenlogo oder eine andere Information
tragen kann, ist lösbar mit der Außenwand 3 der Schubladenseitenwand 2 verbindbar,
wie es im Folgenden noch näher beschrieben wird.
[0017] Die in Fig. 1 gezeigte Schublade 1 weist außerdem eine Rückwand 5 und einen Schubladenboden
6 auf. Die für eine komplette Schublade 1 nötige lösbar verbindbare Frontblende ist
aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt. Sie liegt parallel zur Rückwand
5 vorne an der Schublade 1.
[0018] Die Fig. 2 zeigt einen Teil einer auf den Kopf gestellten Schublade 1, um die Unterseite
besser einsehen zu können. In der Praxis kann die Abdeckung 4 natürlich bei normalstehender
Schublade 1 von unten nach oben und/oder in Schubladenlängsrichtung aufgeschoben werden.
[0019] Die Fig. 2 zeigt, wie die Abdeckung 4 in Richtung der Aufschiebepfeile 7 auf die
untere Längskante 3c der Außenwand 3 aufgeschoben wird und zwar in einer Position,
in der die erfindungsgemäß vorgesehenen gesonderten federnden Klemmlappen 8a und 8b
nicht mit den zwei voneinander beabstandeten, gesonderten Vertiefungen 9a, 9b an der
Rückseite 3b der Außenwand 3 fluchten.
[0020] Dennoch kann die Abdeckung 4 - wie die Fig. 3 zeigt - auf die Längskante 3c aufgeschoben
werden, um anschließend in Richtung des Längsschiebepfeiles 10 verschoben zu werden,
bis letztlich die gewünschte genau definierte Endlage gemäß Fig. 6 erreicht wird,
welche später noch näher beschrieben wird.
[0021] Das Aufschieben und Längsbewegen der Abdeckung 4 ist auch möglich, wenn diese gemäß
Fig. 4 noch weiter hinten auf die Längskante 3c aufgeschoben wird, um zunächst die
Position gemäß Fig. 5 zu erreichen. Beim Vorschieben in die in Fig. 3 dargestellte
Stellung muss der federnde Klemmlappen 8a zunächst die "falsche" Vertiefung 9b überwinden,
was aufgrund von später beschriebenen Schrägflächen 17 gelingt. Ausgehend von der
in Fig. 3 gezeigten Position kann dann nun weiter in Längsrichtung gemäß dem Längsverschiebepfeil
10 verschoben werden, bis letztlich der vordere Klemmlappen 8a in die vordere Vertiefung
9a und der hintere Klemmlappen 8b in die hintere Vertiefung 9b einrastet und dort
klemmend und/oder formschlussartig hält. Die exakte Längspositionierung der Abdeckung
4 an der Schubladenseitenwand 2 ist damit exakt gewährleistet.
[0022] Die Fig. 6 und 6a zeigen die exakt positionierte Abdeckung 4. An der allgemein mit
3b bezeichneten Rückseite der Außenwand 3 greifen die beiden Klemmlappen 8a und 8b
in die jeweiligen zugehörigen Vertiefungen 9a und 9b ein, die in Längsrichtung mit
geringem Spiel größer sind als die Breite der Klemmlappen 8a, 8b. Aufgrund der Materialelastizität
der vorzugsweise einstückig aus Kunststoff gefertigten Abdeckung 4 schnappen die gesonderten
federnden Klemmlappen 8a und 8b automatisch in die Vertiefungen 9a und 9b ein und
halten dort lagesicher.
[0023] Wie insbesondere die Fig. 6a zeigt, ist die Außenwand 3 an ihrer Längskante 3c umgebördelt,
unter Ausbildung einer insgesamt im Wesentlichen U-Form.
[0024] Der umgebördelte Abschnitt 3d der Außenwand 3 liegt an der Hinterseite der mit der
Sichtfläche 3a versehenen Außenwand 3 an und bildet damit die Rückseite 3b der Außenwand
3. Die Umbördelung erlaubt eine stabile Ausbildung der Längskante 3c ohne scharfkantige
Bereiche. Außerdem ermöglicht es der umgebördelte Abschnitt 3d gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung, die Vertiefungen 9a und 9b günstig anzubringen und zwar in Form von
durchgehenden Aussparungen, die beispielsweise ausgestanzt werden können.
[0025] Diese Ausstanzungen sind nur im umgebördelten Abschnitt 3d vorgesehen und gehen nicht
durch die ganze Seitenwand durch, denn die übrige Außenwand 3 mit der Sichtfläche
3a deckt diese Aussparung ab und bildet damit praktisch den Boden dieser Aussparungen,
die dann insgesamt zu den Vertiefungen 9a und 9b werden. Diese Vertiefungen 9a, 9b
haben eine wohldefinierte Tiefe, die im Wesentlichen der Blechstärke des umgebogenen
Materials entspricht. Wie die Fig. 6a zeigt, sind diese Aussparungen so ausgebildet,
dass sie bis zum Rand des umgebördelten Abschnitts 3d reichen, also dorthin offen
sind.
[0026] Die Aussparungen sind günstigerweise in der Form gleich ausgebildet und rechteckig,
wobei die Kanten parallel und senkrecht zur Längskante 3c verlaufen.
[0027] Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Abdeckung 4 ist in den Fig. 7a bis
7d sowie in den Fig. 8, 9 und 10 gezeigt.
[0028] Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein, vorzugsweise ebener (im montierten Zustand
außenliegender), Sichtabschnitt 11 vorgesehen. An diesen Sichtabschnitt 11 schließt
sich ein im Wesentlichen U-förmig profilierter Verbindungsabschnitt 12 an, der an
die Längskante 3c der Außenwand 3 aufsteckbar ist. Weiters sind erfindungsgemäß zwei
federnde Klemmlappen 8a und 8b vorgesehen, die mit dem Verbindungsabschnitt 12 in
Verbindung stehen und im Wesentlichen parallel zur Hinterseite 13 des Sichtabschnittes
11 verlaufen. Die Klemmlappen 8a und 8b können vorzugsweise einstückig mit den übrigen
Komponenten der Abdeckung 4 ausgebildet sein und erhalten ihre elastische federnde
Wirkung durch Materialelastizität.
[0029] Die zwei federnden Klemmlappen 8a und 8b sind jeweils im Bereich der Seitenkanten
14 der Abdeckung 4 angeordnet, wobei sich ein dazwischenliegender freier Bereich ergibt.
Im Hinblick auf die Verdrehsicherheit der montierten Abdeckung 4 ist eine solche,
weit auseinanderliegende Anordnung der federnden Klemmlappen 8a, 8b günstig. Sie reichen
insgesamt bis zum seitlichen Rand der Abdeckung 4, wobei die Seitenkanten 14 der Abdeckung
4 und die Seitenkanten 15 der Klemmlappen 15 vorzugsweise parallel zueinander verlaufen.
[0030] Jeder Klemmlappen 8a, 8b weist im Bereich seines freien Endes eine zum Sichtabschnitt
11 hin ragende Klemmnase 16 auf (siehe insbesondere die Fig. 8, 9 und 10).
[0031] Die Klemmnase 16 weist eine Schrägfläche 17 auf, die einerseits-vorzugsweise in einem
Winkel von 20° bis 60° - schräg zur Seitenkante 14 verläuft, wie dies die Fig. 8 zeigt.
Das erleichtert ein Aufschieben der Abdeckung 4 beispielsweise gemäß Fig. 2 in Richtung
der Aufschiebepfeile 7. Dabei werden die federnd elastisch ausgebildeten Klemmlappen
8a und 8b zunächst aufgebogen, bis sie letztlich dann in der in Fig. 6 bzw. 6a gezeigten
Endstellung in die Vertiefungen 9a und 9b einrasten können.
[0032] Andererseits verläuft die Schrägfläche 17, die auch durch mehrere Teilflächen gebildet
sein kann, auch in einem anderen Sinne schräg, nämlich schräg zur Längsrichtung 18
der Abdeckung 4. Diese Längsrichtung 18 fällt mit der Schubladenlängsrichtung und
der Richtung der Längskante 3c der Außenwand 3 richtungsmäßig zusammen. Diese Schrägstellung
erlaubt es, ausgehend von der Fig. 5, in die Fig. 6 zu gelangen, wobei der zunächst
in die Vertiefung 9b (falsch) einrastende Klemmlappen 8a wieder austreten kann, wenn
weiter in Richtung des Längsschiebepfeiles 10 geschoben wird, weil die Schrägfläche
17 dieses Austreten ermöglicht. Damit ist es möglich, auch zunächst völlig falsch
auf die Längskante 3c aufgesteckte Abdeckungen 4 immer in Längsrichtung zu verschieben,
bis die richtigen Klemmlappen 8a, 8b in die richtigen Vertiefungen 9a, 9b einrasten
und damit eine definierte Positionierung erreicht ist. Das geht prinzipiell nicht
nur durch ein Schieben der Abdeckung 4 von hinten nach vorne (also in Ausziehrichtung
der Schublade 1) sondern auch von vorne nach hinten, also in die entgegengesetzte
Richtung, denn die Schrägstellung der Schrägfläche 17 bezüglich der Längsrichtung
18 der Abdeckung 4 ist an beiden Klemmlappen 8a und 8b spiegelsymmetrisch bezüglich
einer gedachten Mittelebene zwischen den beiden Klemmlappen 8a, 8b ausgebildet.
Bezugszeichenliste:
[0033]
- 1
- Schublade
- 2
- Schubladenseitenwand
- 3
- Außenwand
- 3a
- Sichtfläche (der Außenwand 3)
- 3b
- Rückseite (der Außenwand 3)
- 3c
- Längskante (der Außenwand 3)
- 3d
- Umgebördelter Abschnitt (der Außenwand 3)
- 4
- Abdeckung
- 4a
- Sichtabschnitt (der Abdeckung 4)
- 5
- Rückwand
- 6
- Schubladenboden
- 7
- Aufschiebepfeil
- 8a, 8b
- Klemmlappen (Befestigungsmittel)
- 9a, 9b
- Vertiefungen
- 10
- Längsschiebepfeil
- 11
- Sichtabschnitt
- 12
- Verbindungsabschnitt
- 13
- Hinterseite
- 14
- Seitenkanten (der Abdeckung 4)
- 15
- Seitenkanten (der Klemmlappen 8a, 8b)
- 16
- Klemmnase
- 17
- Schrägfläche
- 18
- Längsrichtung (der Abdeckung 4)
1. Schubladenseitenwand (2), insbesondere doppelwandige Schubladenseitenwand, mit einer
Außenwand (3), die eine außenliegende Sichtfläche (3a) und eine von der Sichtfläche
(3a) abgewandte Rückseite (3b) aufweist, und mit einer Abdeckung (4), die Befestigungsmittel
(8a, 8b) aufweist, mittels derer sie an der Rückseite (3b) der Außenwand (3) festlegbar
ist, wobei ein Sichtabschnitt (4a) der Abdeckung (4) mit seiner Hinterseite (13) an
der Außenwand (3a) anliegt, wobei an der Rückseite (3b) der Außenwand (3) zwei beabstandete,
gesonderte Vertiefungen (9a, 9b) vorgesehen sind, und die Befestigungsmittel der Abdeckung
(4) zwei elastisch federnde, gesonderte Klemmlappen (8a, 8b) umfassen, von denen jeder
zum lagesicheren Befestigen der Abdeckkappe (4) an der Schubladenseitenwand (2) in
eine zugehörige Vertiefung (9a, 9b) eingreift, wobei die Außenwand (3) an ihrer unteren
Längskante (3c) im Wesentlichen U-förmig umgebördelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der umgebördelte Abschnitt (3b) an der Hinterseite der mit der Sichtfläche (3a) versehenen
Außenwand (3) anliegt, und die Vertiefungen (9a, 9b) am umgebördelten Anschnitt (3d)
ausgebildet sind.
2. Schubladenseitenwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen (9a, 9b) als durch den umgebördelten Abschnitt (3d) durchgehende
Aussparungen ausgebildet sind, die von der Hinterseite der mit der Sichtfläche versehenen,
in diesem Bereich geschlossenen, Außenwand (3) abgedeckt sind.
3. Schubladenseitenwand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet dass die Aussparungen bis an die Längskante des umgebördelten Abschnitts (3d) der Außenwand
(3) reichen und zu dieser Längskante hin offen sind.
4. Schubladenseitenwand nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass beide Vertiefungen (9a, 9b) im Wesentlichen die gleiche Form aufweisen, und vorzugsweise
rechteckförmig ausgebildet sind.
5. Schubladenseitenwand nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (4) aufweist:
- einen vorzugsweise ebenen Sichtabschnitt (11),
- einen im Querschnitt gesehen im Wesentlichen U-förmig profilierten Verbindungsabschnitt
(12), der auf die Längskante (3c) der Außenwand (3) aufsteckbar ist, und
- zwei federnde Klemmlappen (8a, 8b), die mit dem Verbindungsabschnitt (12) in Verbindung
stehen und vorzugsweise im Wesentlichen parallel zur Hinterseite (13) des Sichtabschnitts
(11) verlaufen.
6. Schubladenseitenwand nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (4) einstückig ausgebildet ist und vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff
besteht.
7. Schubladenseitenwand nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei federnden Klemmlappen (8a, 8b) jeweils im Bereich einer Seitenkante (14)
der Abdeckung (4) abgeordnet sind.
8. Schubladenseitenwand nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenkanten (14) der Abdeckung (4) und die Seitenkanten (15) der-vorzugsweise
in einer Hinteransicht rechteckförmig geformten - Klemmlappen (8a, 8b) parallel verlaufen.
9. Schubladenseitenwand nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass beide Klemmlappen (8a, 8b) im Wesentlichen gleich oder spiegelverkehrt gleich ausgebildet
sind.
10. Schubladenseitenwand nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Klemmlappen (8a, 8b) im Bereich seines freien Endes eine zum Sichtabschnitt
(11) hin ragende Klemmnase (16) aufweist.
11. Schubladenseitenwand nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass jede Klemmnase (16) zumindest eine Schrägfläche (17) aufweist.
12. Schubladenseitenwand nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägfläche (17) - vorzugsweise in einem Winkel von 20° bis 60° - schräg zur
Seitenkante (14) der Abdeckung (4) verläuft.
13. Schubladenseitenwand nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägfläche (17) - vorzugsweise in einem Winkel von 5° bis 20° - schräg zur
Längsrichtung (18) der Abdeckung (4) verläuft.
1. A drawer side wall (2), in particular a double-walled drawer side wall, comprising
an outer wall (3) which has an outwardly disposed viewing surface (3a) and a rear
side (3b) facing away from the viewing surface (3a), and a cover means (4) having
fixing means (8a, 8b), by means of which it can be fixed to the rear side (3b) of
the outer wall (3), wherein a viewing portion (4a) of the cover means (4) bears with
its rearward side (13) against the outer wall (3), wherein two spaced separate recesses
(9a, 9b) are provided at the rear side (3b) of the outer wall (3) and the fixing means
of the cover means (4) include two elastically resilient separate clamping lugs (8a,
8b), each of which engages into an associated recess (9a, 9b) for fixing the cover
cap (4) reliably in position to the drawer side wall (2), wherein at its lower longitudinal
edge (3c) the outer wall (3) is flanged over in a substantially U-shaped configuration
and the recesses (9a, 9b) are provided on the flanged-over portion (3d).
2. The drawer side wall according to claim 1, characterised in that the recesses (9a, 9b) are in the form of openings which pass through the flanged-over
portion (3d) and which are covered by the rearward side of the outer wall (3) which
is provided with the viewing surface and which is closed in that region.
3. The drawer side wall according to claim 2, characterised in that the openings extend to the longitudinal edge of the flanged-over portion (3d) of
the outer wall (3) and are open towards said longitudinal edge.
4. The drawer side wall according to one of claims 1 to 3, characterised in that the two recesses (9a, 9b) are of substantially the same shape and are preferably
rectangular.
5. The drawer side wall according to one of claims 1 to 4
characterised by
- a preferably flat viewing portion (11),
- a connecting portion (12) which viewed in cross-section is of a substantially U-shaped
profile and which can be fitted on to the longitudinal edge (3c) of the outer wall
(3), and
- two resilient clamping lugs (8a, 8b) which are connected to the connecting portion
(12) and which preferably extend substantially parallel to the rearward side (13)
of the viewing portion (11).
6. The drawer side wall according to one of claims 1 to 5, characterised in that it is in one piece and preferably comprises metal or plastic.
7. The drawer side wall according to one of claims 1 to 6, characterised in that the two resilient clamping lugs (8a, 8b) are respectively arranged in the region
of a side edge (14) of the cover means (4).
8. The drawer side wall according to one of claims 1 to 7, characterised in that the side edges (14) of the cover means (4) and the side edges (15) of the clamping
lugs (8a, 8b) - preferably of a rectangular shape in a rear view - extend parallel.
9. The drawer side wall according to one of claims 1 to 8, characterised in that both clamping lugs (8a, 8b) are of substantially the same configuration or of the
same mirror image-reversed configuration.
10. The drawer side wall according to one of claims 1 to 9, characterised in that in the region of its free end each clamping lug (8a, 8b) has a clamping nose (16)
projecting towards the viewing portion (11).
11. The drawer side wall according to claim 10, characterised in that each clamping nose (16) has at least one inclined surface (17).
12. The drawer side wall according to claim 11, characterised in that the inclined surface (17) extends inclinedly relative to the side edge (14) of the
cover means (4), preferably at an angle of 20° to 90°.
13. The drawer side wall according to claim 11 or 12, characterised in that the inclined surface (17) extends inclinedly relative to the longitudinal direction
(18) of the cover means (4), preferably at an angle of 5° to 20°.
1. Paroi latérale de tiroir (2), en particulier paroi latérale double de tiroir, avec
une paroi extérieure (3) qui présente une surface de visualisation (3a) extérieure
et un côté arrière (3b) éloigné de la surface de visualisation (3a), et avec un recouvrement
(4) qui présente des moyens de fixation (8a, 8b), au moyen desquels il peut être fixé
au côté arrière (3b) de la paroi extérieure (3), dans laquelle une section de visualisation
(4a) du recouvrement (4) repose avec son côté arrière (13) contre la paroi extérieure
(3a), dans laquelle
deux cavités (9a, 9b) séparées espacées sont prévues au niveau du côté arrière (3b)
de la paroi extérieure (3), et les moyens de fixation du recouvrement (4) comportent
deux languettes de serrage (8a, 8b) séparées à ressort élastique, dont chacune vient
en prise pour la fixation sûre en position du capot de recouvrement (4) au niveau
de la paroi latérale de tiroir (2) dans une cavité (9a, 9b) afférente, dans laquelle
la paroi extérieure (3) est rabattue au niveau de son arête longitudinale (3c) inférieure
sensiblement en forme de U, caractérisée en ce que
la section (3b) rabattue repose contre le côté arrière de la paroi extérieure (3)
pourvue de la surface de visualisation (3a), et les cavités (9a, 9b) sont réalisées
au niveau de la section (3d) rabattue.
2. Paroi latérale de tiroir selon la revendication 1, caractérisée en ce que les cavités (9a, 9b) sont réalisées comme évidements passant par la section (3d)
rabattue qui sont recouverts par le côté arrière de la paroi extérieure (3) fermée
dans cette zone, pourvue de la surface de visualisation.
3. Paroi latérale de tiroir selon la revendication 2, caractérisée en ce que les évidements atteignent l'arête longitudinale de la section (3d) rabattue de la
paroi extérieure (3) et sont ouverts vers cette arête longitudinale.
4. Paroi latérale de tiroir selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les deux cavités (9a, 9b) présentent sensiblement la même forme et sont réalisées
de préférence en forme de rectangle.
5. Paroi latérale de tiroir selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que le recouvrement (4) présente :
- une section de visualisation (11) de préférence plane,
- une section de liaison (12) profilée sensiblement en forme de U vu en section transversale
qui peut être enfichée sur l'arête longitudinale (3c) de la paroi extérieure (3),
et
- deux languettes de serrage (8a, 8b) à ressort qui sont en liaison avec la section
de liaison (12) et s'étendent de préférence sensiblement parallèlement au côté arrière
(13) de la section de visualisation (11).
6. Paroi latérale de tiroir selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le recouvrement (4) est réalisé d'un seul tenant et se compose de préférence de métal
ou de matière plastique.
7. Paroi latérale de tiroir selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les deux languettes de serrage à ressort (8a, 8b) sont détachées respectivement dans
la zone d'une arête latérale (14) du recouvrement (4).
8. Paroi latérale de tiroir selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les arêtes latérales (14) du recouvrement (4) et les arêtes latérales (15) des languettes
de serrage (8a, 8b), formées de préférence dans une vue arrière en forme de rectangle,
s'étendent parallèlement.
9. Paroi latérale de tiroir selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que les deux languettes de serrage (8a, 8b) sont réalisées de manière sensiblement identique
ou à l'envers de manière identique.
10. Paroi latérale de tiroir selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que chaque languette de serrage (8a, 8b) présente dans la zone de son extrémité libre
un nez de serrage (16) dépassant vers la section de visualisation (11).
11. Paroi latérale de tiroir selon la revendication 10, caractérisée en ce que chaque nez de serrage (16) présente au moins une surface en biais (17).
12. Paroi latérale de tiroir selon la revendication 11, caractérisée en ce que la surface en biais (17) s'étend, de préférence dans un angle de 20° à 60°, en biais
par rapport à l'arête latérale (14) du recouvrement (4).
13. Paroi latérale de tiroir selon la revendication 11 ou 12, caractérisée en ce que la surface en biais (17) s'étend, de préférence dans un angle de 5° à 20°, en biais
par rapport au sens longitudinal (18) du recouvrement (4).
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