[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Installation eines Ablaufs einer
Sanitärinstallation.
[0002] Die
DE 20 2015 006 212 U1 offenbart eine Ablaufanordnung, bei der eine Montagebox einen Anschluss für eine
Ablaufgarnitur aufweist, die in der Montagebox angeordnet werden kann, wobei an den
Anschluss eine außerhalb der Montagebox angeordnete Abwasserleitung anschließbar ist.
Zur Montage wird die Montagebox auf einem Untergrund in der Höhe ausgerichtet, so
dass nach Gießen eines Estrichs eine Oberkante der Montagebox im Wesentlichen flächenbündig
mit dem Estrich ausgerichtet ist. Das Ausrichten der Montagebox in der Höhe ist vergleichsweise
aufwändig. Zudem besteht der Nachteil, dass eine Abdichtung der Montagebox nach dem
Gießen des Estrichs vergleichsweise aufwändig ist.
[0003] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Installation eines
Ablaufs zu schaffen, die eine einfache Montage ermöglichen und flexibel an einen Bodenaufbau
angepasst werden können.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruches 1 vorgeschlagen.
[0005] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird ein Gehäuse mit einem Anschluss für eine
Abwasserleitung auf einem Untergrund positioniert und vorzugsweise an einer Abwasserleitung
angeschlossen. Anschließend wird ein Estrich gegossen, wobei das Gehäuse in den Estrich
eingebettet wird, wobei ein oberer Rahmen des Gehäuses von der Oberkante des Estrichs
nach oben hervorsteht. Vor dem Gießen des Estrichs wird eine Ablaufgarnitur in dem
Gehäuse an den Anschluss montiert.
[0006] Nach dem Gießen des Estrichs wird der über die Oberkante des Estrichs hervorstehende
Teil des Rahmens abgetrennt, um dann an den Rahmen eine Dichtmanschette anzuschließen.
Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht somit eine individuelle Höhenanpassung des
Gehäuses an die jeweilige Einbausituation, wobei die Ablaufgarnitur geschützt in dem
Gehäuse angeordnet werden kann und zudem auch nach Gießen des Estrichs noch innerhalb
des Gehäuses bewegbar in allen Achsen positioniert werden kann.
[0007] Die Installationseinrichtung weist oberhalb des Anschlusses für die Abwasserleitung
an dem Gehäuse einen abtrennbaren Rahmen auf, der nach dem Vergießen des Estrichs
auf die Höhe der Oberkante des Estrichs abgeschnitten werden kann. Ein solcher abtrennbarer
Rahmen kann daher flexibel an die Höhe des vergossenen Estrichs angepasst werden,
ohne dass die darunter liegende Anordnung des Gehäuses geändert werden müsste. Dieses
kann fest in den Estrich eingegossen werden. Dadurch kann das Gehäuse für unterschiedlich
hohe Böden eingesetzt werden, je nachdem, welcher Bodenaufbau auf der Baustelle gewählt
wird.
[0008] Der Rahmen weist vorzugsweise eine Höhe in vertikale Richtung von mindestens 5 cm,
insbesondere mindestens 8 cm, auf. Beispielsweise kann der Rahmen in der Höhe zwischen
8 cm und 15 cm ausgebildet sein. Für ein einfaches Abtrennen des Rahmens kann dieser
aus einem Hartschaum ausgebildet sein, beispielsweise Polystyrol. Auch andere Hartschäume
können eingesetzt werden, wobei der Hartschaum vorzugsweise gegenüber Flüssigkeiten
dicht ist.
[0009] Der Rahmen ist vorzugsweise mit einem schalenförmigen Unterteil des Gehäuses verbunden,
insbesondere verklebt, so dass der Rahmen und das schalenförmige Unterteil dicht verbunden
sind. Der Rahmen besteht vorzugsweise aus einem anderen Material als das schalenförmige
Unterteil, so dass ein einfaches Abschneiden des Rahmens möglich ist, während das
Unterteil aus einem Kunststoff oder einem anderen geeigneten Material hergestellt
sein kann.
[0010] Um die Installationseinrichtung nach dem Gießen des Estrichs gut abdichten zu können,
weist der Rahmen vorzugsweise eine Wanddicke von mindestens 10 mm, insbesondere mindestens
15 mm, auf. Dadurch besitzt die Wand eine vergleichsweise große Breite, so dass nach
dem Abtrennen des Rahmens eine Dichtmanschette auf einer vergleichsweise großen Fläche
aufgeklebt werden kann, um dem Rahmen mit der Dichtmanschette zu verbinden. Hierfür
kann die abgeschnittene Oberkante des Rahmens mit Klebemittel beschichtet werden,
um dann einen Rand der Dichtmanschette abgedichtet zu fixieren. Die Dichtmanschette
kann anschließend Fach- und Normgerecht in die bauseitige Verbundabdichtung integriert
werden.
[0011] Das Gehäuse ist vorzugsweise mit einer Höhenverstelleinrichtung vorgesehen, um einen
Boden des Gehäuses in einer gewünschten Höhe positionieren zu können, insbesondere
auch um ein Gefälle in den anzuschließenden Abwasserleitungen zu erzeugen. Hierfür
können an dem Gehäuse mehrere in der Höhe verstellbare Füße vorgesehen sein, die beispielsweise
von außerhalb des Gehäuses für eine Höhenverstellung zugänglich sind. Bei einer rechteckförmigen
Gehäuseform können in den Ecken vier höhenverstellbare Füße vorgesehen werden.
[0012] Um eine Verunreinigung des inneren Bereichs des Gehäuses zu vermeiden, ist ein abnehmbarer
Deckel vorgesehen. Der Deckel weist vorzugsweise einen nach unten ragenden Vorsprung
auf, der in eine Öffnung in dem Rahmen einfügbar ist, wobei der Deckel randseitig
auf einer ebenen Oberkante der Wände des Rahmens aufliegt. Dadurch kann der Deckel
auch nach einem Kürzen des Rahmens eingesetzt werden, um eine Öffnung an dem Rahmen
zu verschließen.
[0013] An einer Seitenwand des Gehäuses kann zudem mindestens ein weiterer Anschluss vorgesehen
sein, beispielsweise ein Zulauf für heißes oder kaltes Wasser, oder mindestens ein
Elektroanschluss. Dadurch kann über das Gehäuse neben der Ablaufgarnitur auch ein
Zulauf für heißes und/oder kaltes Wasser vorgesehen werden, was eine modulartige Bauweise
bei Sanitärinstallationen ermöglicht. Der Einsatz von einem Elektroanschluss oder
einer Steuerleitung ermöglicht den Einsatz der Installation für Whirlwannen, beleuchtete
Duschen oder Badewannen, oder andere Sanitäreinrichtungen, wie Steuerungseinrichtungen
oder Smart Home Anbindungen. Diese Anschlüsse sind vorzugsweise wasserdicht ausgebildet
und werden nur beim Anschließen einer entsprechenden Leitung geöffnet.
[0014] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die
beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht einer Installationseinrichtung ohne Deckel;
- Figur 2
- eine Draufsicht der Installationseinrichtung der Figur 1;
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht der Installationseinrichtung der Figur 2 vor der Montage
des Bodens;
- Figuren 4 bis 8
- mehrere perspektivische Ansichten der Installationseinrichtung nach unterschiedlichen
Montageschritten;
- Figur 9
- eine perspektivische Ansicht einer Sanitärwanne oberhalb der Installationseinrichtung;
- Figur 10
- eine perspektivische Ansicht der Installationseinrichtung der Figur 1 mit Deckel und
Dichtmanschette, und
- Figur 11
- eine geschnittene Ansicht der Installationseinrichtung der Figur 10.
[0015] Eine Installationseinrichtung für einen Ablauf umfasst ein Gehäuse 1, das ein schalenförmiges
Unterteil 3 und einen auf dem Unterteil 3 angeordneten Rahmen 2 aufweist, die miteinander
verklebt sind.
[0016] Das Gehäuse 1 wird auf einem Untergrund 4 positioniert, wobei an dem Gehäuse 1 mehrere
Füße 5 für eine Höhenverstellung vorgesehen sind. Jeder Fuß 5 kann dabei einen Gewindebolzen
aufweisen, um eine stufenlose Höhenverstellung vornehmen zu können. Optional kann
über die Füße 5 auch ein Boden 6 des Gehäuses 1 geneigt zur Horizontalen ausgerichtet
werden.
[0017] In dem Gehäuse 1 ist eine Ablaufgarnitur 7 angeordnet, an die eine Ablauföffnung
einer Sanitärwanne, wie eine Duschwanne, eine Badewanne oder ein Waschbecken, anschließbar
sind. Die Ablaufgarnitur 7 kann innerhalb des Gehäuses 1 positioniert werden und ist
mit einem Anschluss 8 mit einer Abwasserleitung verbindbar. Der Anschluss 8 weist
hierfür einen von dem Gehäuse 1 hervorstehenden Stutzen 80 auf, an den eine rohrförmige
Abwasserleitung anschließbar ist.
[0018] Ferner sind an dem Gehäuse 1 im Bereich des schalenförmigen Unterteils 3 mehrere
Anschlüsse 9 zur Durchführung von Wasserleitungen zur Zufuhr von heißem, kaltem oder
Misch-Wasser vorgesehen. Die Anschlüsse 9 können optional auch weggelassen werden
oder sind im ausgelieferten Zustand verschlossen und können über eine Sollbruchstelle
geöffnet werden.
[0019] Ferner sind an dem Gehäuse 1 Anschlüsse 10 für den Anschluss einer Elektro- oder
Steuerleitung vorgesehen. Wie in Figur 2 gezeigt ist, sind die Anschlüsse 10 in dem
Gehäuse 1 mit einer geschützten Elektro-Installationsbox 11 verbunden, um von dort
gegebenenfalls einen Stromverbraucher, wie eine Beleuchtung oder eine Pumpe einer
Whirlwanne, mit Strom zu versorgen oder über eine Signalleitung eine Steuerung vorzunehmen.
[0020] Die Ablaufgarnitur 7 ist über eine flexible Schlauchleitung 81 mit dem Anschluss
8 verbunden, so dass die Ablaufgarnitur 7 innerhalb des Gehäuses 1 auch nachträglich
noch positioniert werden kann. Die flexible Schlauchleitung 81 umfasst einen Stutzen
82, der über eine Gewindehülse 70 abgedichtet mit der Ablaufgarnitur 7 verbindbar
ist.
[0021] Die Montage der Installationseinrichtung wird nachfolgend anhand der Figuren 3 bis
9 erläutert:
In einem ersten Schritt wird das Gehäuse 1 auf einem Untergrund 4 positioniert, wobei
ein Boden 6 des Gehäuses in der gewünschten Höhe horizontal oder geneigt hierzu ausgerichtet
werden kann durch die Höhenverstellung der Füße 5. An dem Gehäuse 1 ist an der Oberseite
ein abnehmbarer Deckel 12 vorgesehen, der verhindert, dass Verunreinigungen in das
Gehäuse 1 gelangen können und der das Gehäuse 1 unter seitlicher Laste stützt. An
das Gehäuse 1 wird nun eine Abwasserleitung angeschlossen, die in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel einen gekrümmten Rohrabschnitt 13 und ein Rohr 14 aufweist, wobei
auch andere Abwasserleitungen vorgesehen werden können. Zudem wird an den Anschluss
8 bereits eine Ablaufgarnitur 7 angeschlossen. Falls ein Zulauf für heißes und/oder
kaltes Wasser oder eine Elektroleitung an das Gehäuse 1 angeschlossen werden sollen,
stehen entsprechende Anschlüsse 9 und 10 hierfür zur Verfügung.
[0022] In einem nächsten Schritt wird auf den Untergrund 4 ein Estrich 15, vorzugsweise
mit einer Trittschalldämmung eingearbeitet, der das Gehäuse 1 einbettet und fest verbindet.
Ein oberer Teil des Rahmens 2 ragt über eine Oberkante des Estrichs 15 hervor, wie
dies in Figur 5 gezeigt ist.
[0023] In einem nächsten Schritt wird der Deckel 12 von dem Rahmen 2 des Gehäuses 1 entfernt,
wie dies in Figur 6 gezeigt ist. Der Rahmen 2 besteht aus einem Material, das leicht
abgeschnitten werden kann, beispielsweise einem Hartschaum, so dass der über den Estrich
15 hervorstehende Abschnitt des Rahmens 2 abgetrennt wird, wie dies in Figur 7 gezeigt
ist. Eine obere Schnittkante 16 des Rahmens 2 liegt nun im Wesentlichen auf einer
Höhe mit der Oberkante des Estrichs 15. Die Dicke der Wände des Rahmens 2 beträgt
dabei vorzugsweise zwischen 5 mm und 30 mm, insbesondere zwischen 10 mm und 20 mm,
so dass eine vergleichsweise breite Schnittkante 16 vorgesehen ist, die leicht abgedichtet
werden kann. Hierfür wird nun eine Dichtmanschette 17 auf den Estrich 15 aufgelegt,
wie dies in Figur 8 gezeigt ist. Die Dichtmanschette 17 kann aus einer Folie mit beidseitig
kaschiertem Vlies oder einem anderen geeigneten Dichtungsmaterial bestehen und wird
mit der Schnittkante 16 des Rahmens 2 verklebt. Zudem kann die Dichtmanschette 17
auch mit einer weiteren Abdichtung bzw. bauseitigen Verbundabdichtung oberhalb des
Estrichs 15 verbunden sein.
[0024] Anschießend kann dann gemäß Figur 9 eine Sanitärwanne 20, wie beispielsweise eine
Duschwanne, montiert werden, bei der eine Ablauföffnung 21 an die Ablaufgarnitur 7
angeschlossen wird. Durch die Abdichtung des Gehäuses 1 mit einer Dichtmanschette
17 oder einer umgebenden Folie, kann bei einer Leckage einer Dichtung der Sanitärwanne
20 Wasser nicht in den Baukörper eindringen, sondern wird über die Dichtmanschette
17 und das Gehäuse 1 gesammelt.
[0025] In Figur 10 ist das Gehäuse 1 ohne den Estrich dargestellt, wobei nach Montage der
Dichtmanschette 17 der Deckel 12 wieder auf den abgeschnittenen Rahmen 2 aufgelegt
ist. Dadurch kann auch noch nach der Montage der Dichtmanschette 17 eine Verunreinigung
des Gehäuses 1 vermieden werden. Wie der Schnittansicht der Figur 11 zu entnehmen
ist, umfasst der Deckel 12 hierfür einen in den Rahmen 2 hineinragenden Vorsprung,
wobei ein äußerer Rand des Deckels 12 auf der ebenen Schnittkante 16 aufliegt, so
dass der Deckel 12 sowohl für die ursprüngliche Höhe des Rahmens als auch die abgeschnittene
Höhe des Rahmens verwendet werden kann. Ferner ist erkennbar, dass das schalenförmige
Unterteil 3 des Gehäuses an der Oberseite eine Schnittstelle 18 aufweist, die abgedichtet
mit dem Rahmen 2 verbunden ist, insbesondere durch Verkleben. Zudem kann die Schnittstelle
18 auch stufenförmig oder als Nut-Feder-Verbindung ausgebildet sein.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 1
- Gehäuse
- 2
- Rahmen
- 3
- Unterteil
- 4
- Untergrund
- 5
- Fuß
- 6
- Boden
- 7
- Ablaufgarnitur
- 8
- Anschluss
- 9
- Anschluss
- 10
- Anschluss
- 11
- Elektro-Installationsbox
- 12
- Deckel
- 13
- Rohrabschnitt
- 14
- Rohr
- 15
- Estrich
- 16
- Schnittkante
- 17
- Dichtmanschette
- 18
- Schnittstelle
- 20
- Sanitärwanne
- 21
- Ablauföffnung
- 70
- Gewindehülse
- 80
- Stutzen
- 81
- Schlauchleitung
- 82
- Stutzen
1. Verfahren zur Installation eines Ablaufes einer Sanitärinstallation, mit den folgenden
Schritten:
- Positionieren eines Gehäuses (1) mit einem Anschluss (8) für eine Abwasserleitung
(13, 14) auf einem Untergrund (4);
- Anschließen einer Abwasserleitung (13, 14) an den Anschluss (8) und/oder eines Wasserzulaufes
(9) oder Elektroanschlusses (10);
- Anschließen einer in dem Gehäuse (1) angeordneten Ablaufgarnitur (7) an den Anschluss
(8);
- Gießen eines Estrichs (15) und Einbetten des Gehäuses (1) in den Estrich, wobei
ein oberer Rahmen (2) des Gehäuses (1) von einer Oberkante des Estrichs (15) nach
oben hervorsteht;
- Abtrennen des Rahmens (2) auf einer Höhe der Oberkante des Estrichs (15) und Anschließen
des Rahmens (2) an eine Dichtmanschette (17).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) auf dem Untergrund (4) über eine Höhenverstellvorrichtung (5) so
hoch positioniert wird, dass ein Gefälle in den Abwasserleitungen (13, 14) entsteht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtmanschette (17) mit dem Rahmen (2) verklebt wird.
1. Method for installing a drain of a sanitary installation, comprising the following
steps:
- positioning a housing (1) with a connection (8) for a wastewater pipe (13, 14) on
a substrate (4);
- connecting a wastewater pipe (13, 14) to the connection (8) and/or a water inlet
(9) or electrical connection (10);
- connecting a drain set (7) arranged in the housing (1) to the connection (8);
- pouring a screed (15) and embedding the housing (1) in the screed, wherein an upper
frame (2) of the housing (1) projects upwardly from an upper edge of the screed (15);
- separating the frame (2) at a level of the upper edge of the screed (15) and connecting
the frame (2) to a sealing collar (17).
2. Method according to claim 1, characterized in that the housing (1) is positioned on the substrate (4) via a height adjustment device
(5) at such a height that a slope is created in the wastewater pipes (13, 14).
3. Method according to claim 1 or 2, characterized in that the sealing collar (17) is glued to the frame (2).
1. Procédé pour installer une évacuation d'une installation sanitaire, comprenant les
étapes suivantes :
- positionnement d'un boîtier (1) muni d'un raccord (8) pour une conduite d'eaux usées
(13, 14) sur un support (4) ;
- raccordement d'une conduite d'eaux usées (13, 14) au raccord (8) et/ou d'une arrivée
d'eau (9) ou d'un branchement électrique (10) ;
- raccordement d'une robinetterie d'écoulement (7) disposée dans le boîtier (1) au
raccord (8) ;
- coulée d'un enduit (15) et enrobage du boîtier (1) dans l'enduit, de sorte qu'un
cadre supérieur (2) du boîtier (1) dépasse d'un bord supérieur de l'enduit (15) vers
le haut ;
- découpe du cadre (2) à la hauteur du bord supérieur de l'enduit (15) et raccordement
du cadre (2) à un manchon d'étanchéité (17).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le boîtier (1) est positionné sur le support (4) à l'aide d'un dispositif de réglage
en hauteur (5) à une hauteur suffisante pour qu'il se crée une pente dans les conduites
d'eaux usées (13, 14).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le manchon d'étanchéité (17) est collé au cadre (2).