[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verpackungsmaschine zum Herstellen von Packungen
mit einer Gruppe von Zigaretten als Packungsinhalt mit einzelnen, in einem Fertigungsstrang
nebeneinander angeordneten Fertigungseinheiten. Die Erfindung betrifft des Weiteren
ein Verfahren zum Überführen einer solchen Verpackungsmaschine von einer ersten Konfiguration,
in der eine erste Packungsart fertigbar ist, in eine zweite Konfiguration, in der
eine sich von der ersten Packungsart unterscheidende Packungsart fertigbar ist. Solch
Verfahren und Verpackungsmaschinen sind z.B. aus dem Dokument
DE102013011884A1 allgemein bekannt.
[0002] Im Zigarettenverpackungsbereich sind seit einigen Jahren besondere Packungen von
Interesse. Zum einen Packungen, bei denen die Zigarettengruppe bis auf den Bereich
einer Entnahmeöffnung nahezu vollständig von einer formstabilen Innenumhüllung umgeben
ist, wobei die Entnahmeöffnung durch eine insbesondere wiederverschließbare Verschlusslasche
bzw. ein Verschlussetikett abgedeckt ist. Diese Innenpackung ist in eine ebenfalls
formstabile Außenumhüllung integriert, beispielsweise eine Klapp-Schachtel aus Karton.
Eine solche Packung wird auch als Box-in-Box-Packung bezeichnet. Ebenfalls besonderes
Interesse haben Packungen geweckt, die zwar auch eine Innenpackung bzw. ein Tray aus
formstabilem Material aufweisen, die allerdings wiederum zunächst in eine gesonderte
Dichtinnenpackung aus Folie integriert ist, wobei die Dichtinnenpackung eine von einem
Verschlussetikett überdeckte Entnahmeöffnung aufweist. Die Dichtinnenpackung wiederum
ist in einer gesonderten, formstabilen Außenpackung integriert.
[0003] Für die verschiedenen Ausführungsformen solcher Packungen sind unterschiedliche Verpackungsmaschinen
notwendig. Dies ist aufwändig und teuer.
[0004] Ausgehend hiervon ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verpackungsmaschine
der eingangs genannten Art anzugeben, mit der unterschiedliche Packungsarten bedarfsweise
gefertigt werden können. Es ist weiterhin Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
Verfahren anzugeben, mit dem eine solche Verpackungsmaschine von der Produktion einer
ersten Verpackungsart zu der Produktion einer zweiten, sich unterscheidenden Packungsart
überführt werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Verpackungsmaschine mit den Merkmalen des Anspruchs
1 sowie ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 17.
[0006] Danach wird eine Verpackungsmaschine zum Herstellen von Packungen mit einer Gruppe
von Zigaretten als Packungsinhalt angegeben mit einzelnen, in einem insbesondere geradlinigen
Fertigungsstrang nebeneinander angeordneten Fertigungseinheiten, die jeweils im Bereich
oder entlang von insbesondere senkrecht zum Fertigungsstrang bzw. senkrecht zur Fertigungsflussrichtung
verlaufenden, bevorzugt vertikalen (gedachten) Trennebenen zwischen ihnen (zerstörungsfrei)
voneinander separierbar und bei Bedarf aus dem Fertigungsstrang entfernbar sind, wobei
die Verpackungsmaschine durch Entfernen mindestens einer separierbaren Fertigungseinheit
aus dem Fertigungsstrang, durch Ersetzen mindestens einer separierbaren Fertigungseinheit
durch eine andere separierbare Fertigungseinheit und/oder durch Hinzufügen mindestens
einer weiteren separierbaren Fertigungseinheit zu dem Fertigungsstrang von einer ersten
Konfiguration, in der eine erste Packungsart fertigbar ist, in eine zweite Konfiguration
überführbar ist, in der eine zweite, sich von der ersten Packungsart unterscheidende
Packungsart fertigbar ist.
[0007] Die Verpackungsmaschine weist in der ersten Konfiguration in Fertigungsflussrichtung
nacheinander mindestens auf:
- eine separierbare Fertigungseinheit zum Formieren von Zigarettengruppen - Formierungseinheit
-,
- eine erste separierbare Fertigungseinheit - erste Falteinheit -, in der unter Bildung
einer Innenpackung ein Innenzuschnitt aus Karton oder aus einem anderen zur Bildung
einer formstabilen (Innen-)Packung geeigneten (faltbaren) Material um die jeweilige
Zigarettengruppe gefaltet wird,
- insbesondere an diese angrenzend eine separierbare Fertigungseinheit - Dichtinnenpackungseinheit
-, in der jeweils aus der Innenpackung eine Dichtinnenpackung erster Art gebildet
oder in der eine Dichtinnenpackung erster Art endgefaltet wird oder in der jeweils
eine die Innenpackung beinhaltende Dichtinnenpackung erster Art gebildet wird,
- insbesondere an diese angrenzend eine zweite separierbare Fertigungseinheit - zweite
Falteinheit -, in der jeweils unter Bildung einer Außenpackung ein Außenzuschnitt
aus Karton oder einem anderen zur Bildung einer formstabilen (Außen-)Packung geeigneten
(faltbaren) Material jeweils um die Dichtinnenpackung erster Art gefaltet wird,
- insbesondere an diese angrenzend eine separierbare Fertigungseinheit - Aushärteeinheit
-, in der zwischen miteinander verklebten Faltlappen angeordneter Klebstoff des jeweiligen
Außenzuschnitts der Außenpackung aushärten kann.
[0008] Unter "Aushärten" sind sämtliche physikalischen oder chemischen Aushärtearten zu
verstehen. Unter anderem bei Wasser oder andere Lösungsmittel enthaltenden Klebstoffen
das Trocknen derselben oder bei Hot-Melt-Klebstoff das Abbinden etc. desselben.
[0009] Vorzugsweise verfügen die separierbaren Fertigungseinheiten jeweils über mindestens
einen eigenen Servomotor zum Antrieb mindestens eines bewegbaren Organs der Fertigungseinheit
bzw. der Fertigungseinheiten, bevorzugt sämtlicher anzutreibender bewegbarer Organe
der Fertigungseinheit(en), insbesondere mindestens eines Förderorgan.
[0010] Alternativ kann auch mehreren der separierbaren Fertigungseinheiten, insbesondere
jeweils höchstens zwei oder drei der separierbaren Fertigungseinheiten, jeweils ein
gemeinsamer solcher Servomotor zugeordnet sein.
[0011] Vorzugsweise ist mindestens zwei separierbaren Fertigungseinheiten jeweils ein gemeinsamer
Servomotor zum Antrieb von bewegbaren Organen der Fertigungseinheiten zugeordnet,
wobei nur eine dieser separierbaren Fertigungseinheiten den Servomotor aufweist, und
wobei mindestens ein bewegbares Organ der nicht den Servomotor aufweisenden separierbaren
Fertigungseinheit über ein Getriebe mit dem Servomotor der anderen, den Servomotor
aufweisenden separierbaren Fertigungseinheit verbunden ist.
[0012] Weiter vorzugsweise verfügen mindestens zwei oder sämtliche der separierbaren Fertigungseinheiten
jeweils ausschließlich über Gehäuse bzw. Einhausungen, die nur ihnen zugeordnet sind
und sich insbesondere nicht in den Bereich der jeweils im Fertigungsstrang benachbarten
Fertigungseinheit erstrecken.
[0013] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Verpackungsmaschine
in der zweiten Konfiguration in Fertigungsflussrichtung nacheinander mindestens auf:
- die separierbare Formierungseinheit,
- die erste separierbare Falteinheit,
- insbesondere angrenzend an diese anstelle der separierbaren Dichtinnenpackungseinheit
für die Bildung der Dichtinnenpackung erster Art eine andere separierbare Dichtinnenpackungseinheit
für die Bildung einer Dichtinnenpackung zweiter, sich von der ersten unterscheidenden
Art,
- insbesondere an diese angrenzend die zweite separierbare Falteinheit, in der jeweils
ein Außenzuschnitt aus Karton oder aus einem anderen, zur Bildung einer formstabilen
(Außen-)Packung geeigneten Material um die Dichtinnenpackung zweiter Art gefaltet
wird,
- insbesondere an diese angrenzend die separierbare Aushärteeinheit.
[0014] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Verpackungsmaschine
in der zweiten Konfiguration in Fertigungsflussrichtung nacheinander mindestens auf:
- die separierbare Formierungseinheit,
- an diese angrenzend eine separierbare Fertigungseinheit - Hülleinheit -, in der ein
Zuschnitt aus Hüllmaterial, insbesondere Folienmaterial oder (beschichtetes) Papier,
etwa Stanniol oder alukaschiertes Papier, zur Bildung einer die Zigarettengruppe ganz
oder teilweise umgebenden Hülle um die Zigarettengruppe gefaltet wird,
- an diese angrenzend - nach Entfernung der ersten separierbaren Falteinheit, sowie
nach Entfernung der separierbaren Dichtinnenpackungseinheit zur Bildung einer Dichtinnenpackung
erster Art -, die zweite separierbare Falteinheit, in der unter Bildung einer Außenpackung
ein Außenzuschnitt aus (dünnem) Karton oder einem anderen zur Bildung einer formstabilen
(Außen-)Packung geeigneten Material um die teilweise oder vollständig von dem Hüllmaterialzuschnitt
umgebene Zigarettengruppe gefaltet wird,
- an diese angrenzend die separierbare Aushärteeinheit.
[0015] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist zwischen der separierbaren
Formierungseinheit und der ersten separierbaren Falteinheit, insbesondere jeweils
an diese beiden angrenzend, eine separierbare Fertigungseinheit angeordnet, - Transfereinheit
-, die die jeweiligen Zigarettengruppen von der separierbaren Formierungseinheit zu
der ersten separierbaren Falteinheit fördert.
[0016] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hüllt die separierbare
Transfereinheit die Zigarettengruppen zusätzlich ganz oder teilweise in einen Zuschnitt
aus Hüllmaterial ein, insbesondere Folienmaterial oder (beschichtetes) Papier, etwa
Stanniol oder alukaschiertes Papier, insbesondere derart, dass der jeweilige Hüllmaterialzuschnitt
becherartig oder u-förmig um die jeweilige Zigarettengruppe gefaltet wird, sodass
der Hüllmaterialzuschnitt die Filter der Zigaretten mindestens in ihrem Endbereich
nicht überdeckt.
[0017] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist im Bereich oder entlang
der Trennebene zwischen jeweils zwei separierbaren Fertigungseinheiten jeweils ein
Förderorgan der einen separierbaren Fertigungseinheit benachbart zu einem Förderorgan
der anderen separierbaren Fertigungseinheit angeordnet, und zwar derart, dass die
jeweiligen Zigarettengruppen von dem einen Förderorgan zu dem anderen Förderorgan
übergeben werden können.
[0018] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst die erste und/oder
die zweite Falteinheit einen Faltrevolver, der unter Bildung der Innenpackung den
Innenzuschnitt um die Zigarettengruppe faltet bzw. der unter Bildung der Außenpackung
den Außenzuschnitt jeweils um die Dichtinnenpackung faltet.
[0019] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist/sind die Rotationsebene
des Faltrevolvers der ersten separierbaren Faltrevolvereinheit und/oder die Rotationsebene
des Faltrevolvers der zweiten separierbaren Faltrevolvereinheit horizontal angeordnet.
[0020] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die erste separierbare
Falteinheit und die zweite separierbare Falteinheit (im Wesentlichen) identisch ausgebildet.
[0021] Die separierbare Dichtinnenpackungseinheit weist eine Wendeeinrichtung auf, die die
jeweilige Innen- oder Dichtinnenpackung mit der in ihr integrierten Zigarettengruppe
innerhalb der Förderebene, in der die Zigarettengruppe im Bereich der Wendeeinrichtung
gefördert wird, oder innerhalb einer Ebene parallel zu dieser dreht, insbesondere
um 180°, ggf. in einzelnen Teildrehungen, nämlich in einer Horizontalebene.
[0022] Es kann alternativ auch vorgesehen sein, die jeweilige Innen- oder Dichtinnenpackung
in zwei oder mehr Einzeldrehungen so zu drehen, dass bezogen auf die Förderstrecke,
entlang der die Innen- oder Dichtinnenpackung im Bereich der Wendeeinrichtung gefördert
wird, insgesamt eine 0°-Drehung erfolgt. Also beispielsweise, indem zunächst eine
erste Drehung (bspw. 90°) in einer ersten Drehrichtung erfolgt, anschließend eine
zweite Drehung gleichen Betrags in einer zweiten, entgegengesetzten Drehrichtung (bspw.
-90°).
[0023] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Dichtpackungseinheit
eine Fördereinrichtung auf, die die jeweilige Innen- oder Dichtinnenpackung mit parallel
zur Förderrichtung ausgerichteten Zigaretten in den Bereich der Wendeeinrichtung fördert,
insbesondere entlang einer geradlinigen Förderstrecke der Fördereinrichtung.
[0024] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Dichtinnenpackung
jeweils eine allseitig dichte, separate Packung, insbesondere teilweise aus Folie
mit einer von einem Verschlussetikett überdeckten Entnahmeöffnung, die die jeweilige
Innenpackung mitsamt Zigarettengruppe vollständig umhüllt.
[0025] Alternativ ist die Dichtinnenpackung eine jeweils allseitig dichte, aus der jeweiligen
Innenpackung gebildete bzw. entstandene Packung, bei der eine oder jede Öffnung der
Innenpackung vollflächig mit einem Etikett überdeckt ist, insbesondere einem Verschlussetikett.
[0026] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das oder jedes die
Öffnung überdeckende Etikett in der separierbaren Dichtinnpackungseinheit auf die
Innenpackung aufgebracht, bevorzugt nach bzw. stromab einer (ggf. ersten Teil-)Drehung
der Innenpackung durch die Wendeeinrichtung.
[0027] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Innenzuschnitt,
der in der ersten separierbaren Falteinheit um die Zigarettengruppe gefaltet wird,
vor dem Faltenvorgang bereits mit einem Verschlussetikett versehen, das so angeordnet
ist, dass es eine Entnahmeöffnung der späteren Dichtinnenpackung überdeckt.
[0028] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Aushärteeinrichtung
eine Fördereinrichtung mit einer senkrecht zur insbesondere geradlinigen Förderstrecke
der Förderreinrichtung der Dichtinnenpackungseinheit verlaufenden, insbesondere ebenfalls
geradlinigen Förderstrecke auf, entlang der die Außenpackungen gefördert werden, insbesondere
aus der Verpackungsmaschine ausgeschleust werden.
[0029] Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass die Verpackungsmaschine
von der ersten Konfiguration, in der die erste Packungsart fertigbar ist, in eine
zweite Konfiguration überführt wird, in der eine zweite, sich von der ersten Packungsart
unterscheidende Packungsart fertigbar ist, indem mindestens eine der separierbaren
Fertigungseinheiten aus dem Fertigungsstrang entfernt wird, indem in dem Fertigungsstrang
mindestens eine der separierbaren Fertigungseinheiten durch eine andere separierbare
Fertigungseinheit ersetzt wird und/oder indem mindestens eine weitere separierbare
Fertigungseinheit dem Fertigungsstrang hinzugefügt wird.
[0030] In einer Weiterbildung dieses Gedankens wird die Verpackungsmaschine in die zweite
Konfiguration überführt, indem die separierbare Dichtinnenpackungseinheit für die
Bildung der Dichtinnenpackung erster Art aus dem Fertigungsstrang entfernt und durch
eine andere separierbare Dichtinnenpackungseinheit für die Bildung einer Dichtinnenpackung
zweiter, sich von der ersten unterscheidenden Art ersetzt wird.
[0031] Weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den beigefügten Patentansprüchen
sowie der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Darin zeigt:
- Fig. 1
- schematisch Haupthandhabungsschritte, die in verschiedenen Konfigurationen einer Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Verpackungsmaschine ablaufen,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einzelner Fertigungsstufen verschiedener Packungsarten,
die in verschiedenen Konfigurationen der Verpackungsmaschine gefertigt werden können,
- Fig. 3
- in Schrägansicht eine sogenannte Box-in-Box-Packung, herstellbar in einer ersten Konfiguration
der Verpackungsmaschine,
- Fig. 4
- die Zigarettenpackung aus Fig. 3, allerdings zusätzlich mit einer innersten Hüllmaterial-
bzw. Stanniolumhüllung der Zigarettengruppe, die die Zigarettengruppe teilweise umgibt,
herstellbar in einer weiteren Konfiguration der Verpackungsmaschine,
- Fig. 5
- eine Standard-Klappschachtel, wobei eine Hüllmaterial- bzw. Stanniolumhüllung die
Zigarettengruppe vollständig umgibt, herstellbar in einer weiteren Konfiguration der
erfindungsgemäßen Verpackungsmaschine,
- Fig. 6
- sämtliche separierbaren Fertigungseinheiten der Verpackungsmaschine in Schrägansicht,
der Übersichtlichkeit halber jeweils voneinander beabstandet,
- Fig. 7
- die Verpackungsmaschine aus Fig. 6 in einer/der Konfiguration, in der sie zur Herstellung
einer Box-in-Box-Packung entsprechend Fig. 4 geeignet ist,
- Fig. 8
- eine Seitenansicht einer separierbaren Dichtinnenpackungseinheit der Verpackungsmaschine
entsprechend der Konfiguration aus Fig. 7,
- Fig. 9
- die Einzelheit IX aus Fig. 8 in vergrößerter Darstellung,
- Fig. 10
- eine Draufsicht entsprechend der Pfeilrichtung X in Fig. 9,
- Fig. 11
- einen Schnitt durch die Einzelheit der Fig. 9 entlang der Schnittlinie XI-XI,
- Fig. 12
- die Einzelheit XII aus Fig. 10 in vergrößerter Darstellung,
- Fig. 13
- die Einzelheit aus Fig. 12 in einem späteren Bewegungszustand,
- Fig. 14
- eine Draufsicht auf den Abschnitt der separierbaren Dichtinnenpackungseinheit aus
Fig. 8 entsprechend der Blickrichtung XIV in Fig. 8,
- Fig. 15
- eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie XV-XV in Fig. 14,
- Fig. 16
- eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie XVI-XVI in Fig. 14,
- Fig. 17
- eine weitere Konfiguration der Verpackungsmaschine zur Herstellung von Box-in-Box-Packungen
entsprechend Fig. 3,
- Fig. 18
- eine Übersicht über verschiedene Haupthandhabungsschritte in weiteren alternativen
Konfigurationen der Verpackungsmaschine, in denen anstelle von Box-in-Box-Packungen
sogenannte Sealed-Bundle-Packungen mit Kuvertfaltung bzw. Flow-Wrap-Packungen gefertigt
werden können.
[0032] Eine erfindungsgemäße Verpackungsmaschine 10 zur Herstellung von Zigarettenpackungen
verfügt in einer ersten Konfiguration über einzelne, in einem Fertigungsstrang nebeneinander
angeordnete, separierbare Fertigungseinheiten 11-16, vgl. Fig. 7.
[0033] In der Konfiguration gemäß Fig. 7 ist es unter anderem möglich, die in Fig. 4 dargestellte
Packungsart 18 "Box-in-Box mit Stanniol/Hüllmaterial-Teilumhüllung" herzustellen.
[0034] Die Verpackungsmaschine 10 kann in einfacher Weise in andere Konfigurationen überführt
werden, in denen es jeweils möglich ist, unter anderem die in den Fig. 3 und 5 dargestellten
Packungsarten 17 "Box-in-Box ohne Stanniol/Hüllmaterial-Teilumhüllung" und 19 "Standard
Hinge-Lid mit vollständiger Stanniol/Hüllmaterial-Umhüllung" herzustellen.
[0035] Weiter ist die Verpackungsmaschine 10 in Konfigurationen überführbar, in denen sogenannte
Sealed-Bundle-Packungen hergestellt werden können. Einmal Sealed-Bundle-Packungen
20, vgl. Fig. 18, mit sogenannter Kuvertfaltung sowie Sealed-Bundle-Packungen 21 als
Flow-Wrap-Packung.
[0036] Die vorliegenden Ausführungsbeispiele der Konfigurationen der Verpackungsmaschine
10 konzentrieren sich - ohne beschränkend zu wirken - vornehmlich auf die Herstellung
der vorgenannten Packungsarten 17 - 19.
[0037] Diese sind wie folgt aufgebaut:
Bei der im Wesentlichen quaderförmigen Box-in-Box-Packung 17 umgibt eine Innenpackung
22 aus formstabilem, faltbarem Material, insbesondere (dünnem) Karton oder (dickerem)
Papier, eine formierte Zigarettengruppe 23. Die Innenpackung 22 weist im oberen Bereich
eine Entnahmeöffnung 24 zur Entnahme der Zigaretten 29 der Zigarettengruppe 23 auf,
die im geschlossenen Zustand der Packung 17 durch ein Verschlussetikett 25 verschlossen
ist.
[0038] Das Verschlussetikett 25 ist vorzugsweise mit einem Leim versehen, der ein mehrfaches
Verwenden bzw. ein mehrfaches Schließen und Öffnen des Verschlussetiketts 25 ermöglicht.
[0039] Das Verschlussetikett 25 bildet zusammen mit der Innenpackung 22 eine Dichtinnenpackung
26, die die Zigarettengruppe 23 nach außen abdichtet.
[0040] Die Dichtinnenpackung 26 sitzt in einer gesonderten Außenpackung 27 aus ebenfalls
formstabilem Material, insbesondere (dünnem) Karton oder (dickerem) Papier. Die Außenpackung
27 ist vorliegend als sogenannte Klappschachtel-oder Hinge-Lid-Packung ausgebildet.
Sie kann alternativ auch als Kappenschachtel oder Schieber-Hülse-Packung oder eine
andere Packungsart aus formstabilem Material ausgebildet sein.
[0041] Das Verschlussetikett 25 ist in einem Endbereich an einem schwenkbaren Deckelteil
28 der Außenpackung 27 angebracht, sodass beim Öffnen des Deckelteils 28 relativ zu
einem durch das Deckelteil 28 verschließbaren, becherförmigen Schachtelteil 33, an
dem das Deckelteil 28 schwenkbar angelegt ist, automatisch das Verschlussetikett 25
von einer/der Verschlussstellung, in der es die Entnahmeöffnung 24 überdeckt, in eine
in Fig. 3 dargestellte, die Entnahmeöffnung freigebende Stellung überführt wird.
[0042] Dies muss aber nicht sein. Es ist auch denkbar, das Verschlussetikett 25 nicht an
dem Deckelteil 28 anzubringen. In diesem Fall würde das Verschlussetikett 25 einen
Handhabungsabschnitt aufweisen, der es einem Benutzer erlaubt, das Verschlussetikett
25 von Hand nach oben zu ziehen, um die Entnahmeöffnung 24 freizugeben.
[0043] Die Packung 18 gemäß Fig. 4 gleicht der Packung 17 weitgehend, sodass übereinstimmende
Teile mit denselben Bezugszeichen versehen sind. Allerdings ist die Zigarettengruppe
23 in der Packung 18 zusätzlich noch unmittelbar mit einer becherartigen Hülle 30
teilweise umhüllt, nämlich unter mindestens bereichsweise, bevorzugt vollständiger
Freilassung der Filter 31 der Zigaretten 29.
[0044] Die Hülle oder Umhüllung 30 besteht vorliegend aus Stanniol. Es können aber auch
andere Hüllmaterialien verwendet werden, wie etwa (alukaschiertes) Papier.
[0045] Über diese Hülle 30 können beispielsweise Aromastoffe, wie etwa Menthol oder dergleichen,
in die Zigaretten 29 eingebracht werden, mit denen die Hülle 30 zu diesem Zweck getränkt
ist.
[0046] Bei der Zigarettenpackung 19 gemäß Fig. 5 handelt es sich um eine konventionelle
Klappschachtel bzw. Hinge-Lid-Packung. Die Außenpackung 27 entspricht dabei derjenigen
der Packungen 17, 18. Allerdings ist die (nicht erkennbare) Zigarettengruppe 23 nicht
in eine formstabile Innenpackung integriert, sondern ausschließlich von einer Hülle
30 umgeben, und zwar vollständig.
[0047] Auch bei dem Material der Hülle 30 der Packung 19 kann es sich um Stanniol, alukaschiertes
Papier oder ein anderes geeignetes Hüllmaterial handeln. Die Zigarettenpackung 19
weist zudem in bekannter Weise einen Kragen 32 auf.
[0048] Die einzelnen separierbaren Fertigungseinheiten 11-16 der Verpackungsmaschine 10
sind im Bereich von (gedachten) Trennbereichen bzw. (insbesondere vertikalen) Trennebenen
zwischen jeweils zwei benachbarten separierbaren Fertigungseinheiten 11-16 voneinander
zerstörungsfrei separierbar. In Fig. 6 sind die Fertigungseinheiten 11-16 in separiertem
Zustand gezeigt. Jeweils benachbarte Fertigungseinheiten 11-16 weisen eine Lücke zwischeneinander
auf, während sie in Fig. 7 jeweils einander angrenzen.
[0049] Die Verpackungsmaschine 10 kann - wie oben angedeutet - verschiedene Konfigurationen
annehmen bzw. jeweils in eine andere Konfiguration überführt werden.
[0050] Nachfolgend werden zunächst die Hauptfunktionen der einzelnen separierbaren Fertigungseinheiten
11-16 der Verpackungsmaschine 10 beschrieben.
[0051] Mit der Maschinenkonfiguration gemäß Fig. 7 können Box-in-Box-Packungen 18 mit teilweiser
Hülle 30 gefertigt werden.
[0052] In der separierbaren Fertigungseinheit 11 - Formierungseinheit - werden einzelne,
aus einem Zigarettenmagazin 34 stammende Zigaretten 29 zu Zigarettengruppen 23 formiert
(in der Regel besteht eine Zigarettengruppe aus drei übereinander angeordneten Lagen
von Zigaretten, es können aber auch mehr oder weniger sein) und anschließend an die
separierbare Fertigungseinheit 12 übergeben.
[0053] Die separierbare Fertigungseinheit 12 ist eine Transfereinheit, deren eine Funktion
ist, die Zigarettengruppen 23 zu der nachfolgenden angrenzenden separierbaren Fertigungseinheit
zu transferieren, nämlich einer ersten separierbaren Falteinheit 13.
[0054] Die separierbare Transfereinheit 12 versieht die Zigarettengruppen 23 des Weiteren
jeweils mit einer bzw. der Hülle 30. Zu diesem Zweck werden in diesem Fall von einer
Hüllmaterialbobine 84 Zuschnitte 35 abgetrennt und jeweils ein Zuschnitt 35 für eine
solche Hülle 30, vgl. auch Fig. 18, wird um die Zigarettengruppe 23 gefaltet.
[0055] Falls eine solche Hülle 30 nicht gewünscht sein sollte, etwa weil die Box-in-Box-Packungen
17 ohne Hülle gefertigt werden sollen, kann die separierbare Transfereinheit 12 durch
eine andere Transfereinheit ersetzt werden, bei der entsprechende Aggregate zum Versehen
der Zigarettengruppe 23 mit der Umhüllung 30 fehlen.
[0056] Alternativ könnte die separierbare Transfereinheit 12 zu diesem Zweck aus der Verpackungsmaschine
10 auch ersatzlos entfernt und die separierbaren Fertigungseinheiten 11, 13 in den
Trennbereichen bzw. Trennebenen unmittelbar aneinander gerückt werden. Die Zigarettengruppen
23 würden dann unmittelbar von der Formierungseinheit 11 zu der ersten Falteinheit
13 gefördert werden.
[0057] Es ist nochmals alternativ auch vorstellbar, die separierbare Transfereinheit 12
so auszubilden, dass bedarfsweise alternativ entweder die Zigarettengruppen 23 mit
der Umhüllung 30 versehen werden oder die Zigarettengruppen 23 ohne weitere Maßnahmen
zu der ersten Falteinheit 13 weitergefördert werden. Die Zigarettengruppe 23 kann
dann entweder mit oder ohne Hülle 30 zu der ersten Falteinheit 13 gefördert werden.
[0058] In der separierbaren ersten Falteinheit 13 wird in der Konfiguration der Fig. 7 die
Innenpackung 22 gebildet, indem jeweils ein aus einem Zuschnittmagazin 82 stammender
Innenzuschnitt 39, der für die Bildung der Innenpackung 22 geeignet ist (aus Karton
oder dem anderen formstabilen Material), um die jeweilige Zigarettengruppe 23 gefaltet
wird.
[0059] Zu diesem Zweck verfügt die separierbare erste Falteinheit 13 über eine Falteinrichtung
37, die unter anderem einen Faltrevolver 38, vorliegend in einer horizontalen Ebene
drehend, umfasst.
[0060] In der ersten separierbaren Falteinheit 13, vgl. auch Fig. 1, wird die Zigarettengruppe
23 (gegebenenfalls zusammen mit der Hülle 30) in einen bereitgehaltenen Innenzuschnitt
39 integriert, der zur Bildung der Innenpackung 22 mittels geeigneter Faltorgane um
die Zigarettengruppe 23 herumgefaltet wird.
[0061] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die gebildete Innenpackung 22 in der ersten
separierbaren Falteinheit 13 bis auf zwei (in einer Horizontalebene) abstehende Seitenlappen
39a, 39b weitgehend endgefaltet.
[0062] Die Seitenlappen 39a, 39b werden erst in der in Fertigungsflussrichtung nächsten,
angrenzenden separierbaren Fertigungseinheit 14 endgefaltet und verleimt.
[0063] Bei dieser separierbaren Fertigungseinheit 14, zu der die Innenpackungen 22 nach
teilweiser Fertigstellung gefördert werden, handelt es sich um eine separierbare Dichtinnenpackungseinheit,
in der jeweils aus der Innenpackung 22 eine bzw. die Dichtinnenpackung 26 gebildet
bzw. gefertigt wird.
[0064] Zu diesem Zweck wird insbesondere, vgl. auch Fig. 1, jeweils das Verschlussetikett
25 mittels eines Etikettieraggregats 40 auf die Entnahmeöffnung 24 der jeweiligen
Innenpackung 22 aufgebracht.
[0065] Weiter umfasst die separierbare Dichtinnenpackungseinheit 14 eine Wendeeinrichtung
60, die die jeweilige Innenpackung 22 bzw. die aus der Innenpackung 22 gefertigte
Dichtinnenpackung 26 in zwei Schritten um jeweils 90° und somit insgesamt um 180°
relativ zu einer Förderstrecke 50 einer Fördereinrichtung 49 der separierbaren Dichtinnenpackungseinheit
dreht, entlang der die Innenpackungen 22 jeweils gefördert werden.
[0066] Zuvor werden in der separierbaren Dichtinnenpackungseinheit 14 die noch nicht endgefalteten
Seitenlappen 39a, 39b der Innenpackung 22 mit Leim versehen und endgefaltet.
[0067] Die weiteren Details hierzu werden weiter unten noch näher erläutert.
[0068] Die von der separierbaren Dichtinnenpackungseinheit 14 aus den Innenpackungen 22
gefertigten Dichtinnenpackungen 26 werden dann an eine separierbare zweite Falteinheit
15 übergeben.
[0069] In der separierbaren zweiten Falteinheit 15 wird jeweils unter Bildung der Außenpackungen
27 ein aus einem Zuschnittmagazin 83 stammender Außenzuschnitt 44 aus Karton (oder
einem anderen geeigneten formstabilen Material, vgl. oben) um die Dichtinnenpackung
26 gefaltet, vgl. auch Fig. 1. Zu diesem Zweck verfügt die separierbare zweite Falteinheit
15 über eine Falteinrichtung 86, die unter anderem einen Faltrevolver 87, vorliegend
in einer horizontalen Ebene drehend, umfasst. In der zweiten separierbaren Falteinheit
15 wird demnach die Dichtinnenpackung 26 in einen bereitgehaltenen Außenzuschnitt
44 integriert, der zur Bildung der Außenpackung 27 mittels geeigneter Faltorgane um
die Zigarettengruppe 23 herumgefaltet wird.
[0070] Die Außenpackung 27 wird dabei ähnlich wie die Innenpackung 22 weitgehend bis auf
zwei seitlich (in einer Horizontalebene) abstehende Seitenlappen 44a, 44b in der separierbaren
zweiten Falteinheit 15 endgefaltet.
[0071] In diesem weitgehend endgefalteten Zustand mit abstehenden Seitenlappen 44a, 44b
werden die Außenpackungen 27 zu der separierbaren Fertigungseinheit 16 weitergefördert,
nämlich einer separierbaren Aushärteeinheit.
[0072] Eine der wesentlichen Funktionen der separierbaren Aushärteeinheit 16 besteht darin,
das Aushärten von zwischen miteinander verklebten Faltlappen der Innenpackung 22 und/oder
der Außenpackung 27 und ggf. der Hülle 30 angeordnetem Klebestoff zu ermöglichen.
Zu diesem Zweck kann die Fördereinrichtung beispielsweise über zwei Aushärterrevolver-,
insbesondere Trocknungsräder bzw. -revolver 36a, 36b verfügen.
[0073] Zusätzlich werden vorliegend noch die Seitenlappen 44a, 44b in der separierbaren
Aushärteeinheit 16 beleimt bzw. verklebt und endgefaltet, vgl. auch Fig. 1.
[0074] Wie oben bereits angedeutet kann die Verpackungsmaschine 10 beispielsweise ausgehend
von der in Fig. 7 gezeigten Konfiguration in eine andere Konfiguration überführt werden,
in der eine andere Packungsart produziert werden kann.
[0075] Beispielsweise in eine Konfiguration, in der die Box-in-Box-Packung 17 produziert
werden kann, indem die Transfereinheit 12, die auch die Hülle 30 fertigt, ersetzt
wird durch die (nicht dargestellte) Transfereinheit, die keine solche Hülle 30 fertigt
und die Zigarettengruppen 23 ohne die Umhüllung von der Formierungseinheit 12 zu der
separierbaren ersten Falteinheit 13 transferiert bzw. fördert.
[0076] Ausgehend von der Konfiguration der Fig. 7 kann die Verpackungsmaschine 10 auch in
eine Konfiguration überführt werden, in der die Zigarettenpackungen 19, also die konventionellen
Hinge-Lid-Packungen gefertigt werden. Zu diesem Zweck kann die erste separierbare
Falteinheit 13 aus dem Fertigungsstrang entfernt werden. Genauso die Dichtinnenpackungseinheit
14. Die Transfereinheit 12, die insbesondere in diesem Fall auch als Hülleinheit bezeichnet
wird, in der dann ein Zuschnitt aus Hüllmaterial, insbesondere Folienmaterial oder
(beschichtetes) Papier, etwa Stanniol oder alukaschiertes Papier, zur Bildung einer
die Zigarettengruppe 23 ganz oder teilweise umgebenden Hülle 30 um die Zigarettengruppe
23 gefaltet wird, und die Formierungseinheit 11 werden dann unmittelbar an die zweite
separierbare Falteinheit herangerückt, sodass die Lücken, die die erste separierbare
Falteinheit 13 und die Dichtinnenpackungseinheit 14 hinterlassen, gefüllt sind.
[0077] Zusätzlich wird dem Fertigungsstrang in diesem Fall eine weitere, in Fig. 6 gezeigte
separierbare Fertigungseinheit 45 hinzugefügt, nämlich eine separierbare Krageneinheit
45.
[0078] Diese separierbare Krageneinheit 45 wird dann im Bereich der separierbaren zweiten
Falteinheit 15 in den Fertigungsfluss der Verpackungsmaschine 10 integriert. In der
Krageneinheit 45 werden einzelne Kragen 32 (aus Karton oder einem anderen formstabilen
Material) von einer Kragen-Materialbahn 85 geschnitten, vgl. auch Fig. 1, und auf
den jeweiligen Block aus Zigarettengruppe 23 und Hülle 30 aufgelegt.
[0079] Ausgehend von der Konfiguration der Fig. 7 kann die Verpackungsmaschine 10 auch in
eine Konfiguration überführt werden, in der die Sealed-Bundle-Packungen 20, 21 gefertigt
werden, vgl. Fig. 18.
[0080] In diesem Fall müsste die separierbare Dichtinnenpackungseinheit 14 aus Fig. 7 entfernt
und durch eine (nicht gezeigte) andere separierbare Dichtinnenpackungseinheit ersetzt
werden, die eine entsprechende Folienumhüllung 46 bzw. 47 fertigt, vgl. Fig. 18, in
die die jeweiligen Innenpackungen 22 integriert werden, und zwar jeweils mit auf einer
Entnahmeöffnung der Folienumhüllung 46, 47 angebrachtem Verschlussetikett 48. Die
Funktionsgruppen, die eine solche andere separierbare Dichtinnenpackungseinheit zu
diesem Zweck aufweisen müssten, sind bekannt.
[0081] In besonderer Weise ist die separierbare Dichtinnenpackungseinheit 14 ausgebildet,
mit der entsprechend der Konfiguration aus Fig. 7 zur Fertigung der Box-in-Box-Packungen
17 oder 18 aus den Innenpackungen 22 die Dichtinnenpackungen 26 gefertigt bzw. gebildet
werden:
Die Fördereinrichtung 49 der separierbaren Dichtinnenpackungseinheit 14 verfügt über
ein (Endlos-)Förderband 51 (Zahnriemen), mit einzelnen, voneinander beabstandeten
Mitnehmern 52.
[0082] Die Mitnehmer 52 begrenzen Aufnahmen für die Innenpackungen 22. Die geradlinige Förderstrecke
50 der Fördereinrichtung 49, entlang der die Innenpackungen 22 bzw. im Anschluss die
aus ihnen gebildeten Dichtinnenpackungen 26 gefördert werden, erstreckt sich entlang
der gesamten Dichtinnenpackungseinheit 14, nämlich zwischen den beiden Trennebenen,
an die sich jeweils auf der einen Seite die erste Falteinheit 13 und auf der anderen
Seite die zweite Falteinheit 15 anschließen.
[0083] In einem in Fertigungsflussrichtung ersten Bereich der Förderstrecke 50 ist eine
Beleimungseinheit 53 angeordnet zur Beleimung der Seitenlappen 39a, 39b. Die Innenpackungen
22 werden der Beleimungseinheit 53 mit parallel zur Förderrichtung ausgerichteten
Zigaretten 29 zugeführt, und zwar vorliegend mit in Förderrichtung voreilenden Filtern
31. In dieser Orientierung sind sie aus dem Faltrevolver 38 der ersten separierbaren
Falteinheit 13 ausgefördert und an die Förderstrecke 50 übergeben worden.
[0084] Die Beleimungseinheit 53 verfügt zu/an jeder Seite der Förderstrecke 50 jeweils über
ein Leimventil 54a, 54b. Mit der Beleimungseinheit 53 wird Leim, insbesondere Hot-Melt,
auf die entlang der Beleimungseinheit 53 geförderten Innenpackungen 22 aufgebracht,
nämlich (von unten) auf die seitlich abstehenden Seitenlappen 39a, 39b.
[0085] Unmittelbar im Anschluss an die Beleimungseinheit 53 ist (im Fertigungsfluss stromab)
eine Seitenlappenfalteinheit 55 angeordnet. Mit der Seitenlappenfalteinheit 55 werden
die Seitenlappen 39a, 39b (nach unten) umgefaltet und in ihre Endstellung verbracht,
nämlich auf bereits in einer Endposition befindliche weitere Seitenlappen der Innenpackung
22 gefaltet bzw. an diese angelegt.
[0086] Die Seitenlappenfalteinheit 55 verfügt zu diesem Zweck an/zu beiden Seiten der Förderstrecke
50 über jeweils ein motorisch angetriebenes, bewegbares Seitenlappenfaltorgan 55a
bzw. 55b.
[0087] Die Seitenlappenfaltorgane 55a, 55b bewegen sich in zur (horizontalen) Förderebene
der Innenpackungen 22 senkrechten (vertikalen) Ebenen und führen dort Hin- und Herbewegungen
aus. Insbesondere derart, dass jeweils ein Faltteil 56 des jeweiligen Seitenlappenfaltorgans
55a, 55b während des Umfaltvorgangs von oben gegen die Seitenlappen 39a, 39b geführt
werden und unter Anlage an dieselben bzw. unter Mitnahme derselben nach unten verschwenkt
werden. Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten, die Faltlappen 39a, 39b umzufalten.
[0088] Die Fördereinrichtung 49 weist entlang der Förderstrecke 50 Seitenführungen 57a,
57b mit verschiedenen Abschnitten auf. Jede Seitenführung 57a, 57b verfügt über eine
zugeordnete (insbesondere vertikale) Führungsfläche 61a, 61b. Die Führungsflächen
61a, 61b liegen sich mit Abstand gegenüber.
[0089] Um die mit der Seitenlappenfalteinheit 55 umgefalteten Seitenlappen 39a, 39b in Position
zu halten, während die jeweiligen Innenpackungen 22 weiter gefördert werden, sind
die Seitenführungen 57a, 57b bzw. die Führungsflächen 61a, 61b stromab der Seitenlappenfalteinheit
55 zunächst bis zu einem ersten Wendeplatz 58 parallel zueinander angeordnet, und
zwar mit einem Abstand zueinander, der in etwa der Packungsbreite der Innenpackung
22 entspricht, also dem Abstand zwischen den (durch die Seitenlappen 39a, 39b und
die weiteren Seitenlappen gebildeten) Schmallängsseiten der Innenpackung 22.
[0090] Entlang dieses Abschnitts der Seitenführungen 57a, 57b werden die Innenpackungen
22 bis zu dem Wendeplatz 58 geführt, der Teil einer ersten Wendestation 59 einer Wendeeinrichtung
60 ist.
[0091] In der ersten Wendestation 59 werden die Innenpackungen 22 jeweils um 90° gewendet,
sodass die zuvor parallel zur Förderrichtung ausgerichteten Zigaretten 29 in den Innenpackungen
22 im Anschluss quer zur Förderrichtung ausgerichtet sind.
[0092] Um Raum für diesen Wendevorgang zu schaffen, weiten sich die Seitenführungen 57a,
57b im Bereich des Wendeplatzes 58 auf bzw. der Abstand zwischen den Führungsflächen
61a, 61b ist im Bereich des Wendeplatzes 58 gegenüber dem Abschnitt unmittelbar stromauf
der Seitenführungen 57a, 57b vergrößert.
[0093] Die Führungsflächen 61a, 61b der Seitenführungen 57a, 57b verlaufen zu diesem Zweck
im Bereich des Wendeplatzes 58 jeweils gekrümmt nach außen (voneinander weg).
[0094] Im Anschluss an den Wendeplatz 58 (stromab desselben) verlaufen die Seitenführungen
57a, 57b bzw. deren Führungsflächen 61a, 61b in einem weiteren Abschnitt wieder parallel,
allerdings in einem etwas größeren Abstand als in dem Abschnitt stromauf des Wendeplätze
58, der in etwa der Länge der Innenpackung 22 (Abstand zwischen Bodenunterseite und
Deckeloberseite) entspricht.
[0095] Die Wendeeinrichtung 60 bzw. die erste Wendestation 59 verfügt im Bereich des Wendeplatzes
58 über ein Wendeaggregat 62, mit dem die jeweilige Innenpackung 22 um 90° relativ
zur Förderstrecke 50 gewendet bzw. gedreht wird. Das Wendeaggregat 62 weist zu diesem
Zweck ein Halteorgan 63 auf, dessen Haltekräfte gesteuert werden können, insbesondere
an- und abgeschaltet. Im vorliegenden Fall ein steuerbares Saugorgan, das mit Unterdruck
beaufschlagbar ist.
[0096] Das Halteorgan 63, dessen Haltekräfte an- und abschaltbar sind, ist motorisch bewegbar.
[0097] Zu diesem Zweck ist das Halteorgan 63 vorliegend mit einer Schwenkhebelmimik 64 mit
einem ersten Schwenkhebel 65a und einem zweiten Schwenkhebel 65b verbunden. Die beiden
Schwenkhebel 65a, 65b sind jeweils an einem Ende um senkrecht zur Förderebene der
Innenpackungen 22 verlaufende Drehachsen 66a, 66b drehbar.
[0098] Die anderen Enden der Schwenkhebel 65a, 65b sind an einem im Bereich des Wendeplatzes
58 oberhalb des Förderbandes 51 angeordneten Tragteil (Tragplatte) 67 drehbar angelenkt.
An diesem Tragteil 67 ist das Halteorgan 63 befestigt.
[0099] Durch motorbetriebenes Verschwenken der Schwenkhebel 65a, 65b, vgl. Fig. 12 und 13,
um die Schwenkachsen 66a, 66b kann das Tragteil 67 zusammen mit dem Halteorgan 63
bewegt werden.
[0100] Die Schwenkhebelmimik 64 ist so ausgelegt, dass das Halteorgan 63 zum einen Drehbewegungen
um senkrecht zur Förderebene der Innenpackungen 22 verlaufende Drehachsen ausführen
kann, zum anderen Translationsbewegungen in einer zur Förderebene der Innenpackungen
22 parallelen Ebene (Horizontalebene). Insbesondere Translationsbewegungen mit einer
Bewegungskomponente in Förderrichtung bzw. entgegengesetzt zu dieser.
[0101] Im Ablauf wird jede in den Bereich des Wendeplatzes 58 geförderte Innenpackung 22
dabei zunächst unter das Halteorgan 63 gefördert bis sie (mit der Packungsoberseite)
gegen einen vorderen, an dem Tragteil 67 angeordneten Anschlag 68 stößt.
[0102] Spätestens in diesem Moment wird die Haltekraft des Halteorgans 63 aktiviert (vorliegend
wird das Halteorgan mit Unterdruck beaufschlagt), sodass das Halteorgan 63 die Innenpackung
22 ansaugt.
[0103] In diesem angesaugten bzw. festgehaltenen Zustand wird das Halteorgan 63 dann zunächst
etwas in Förderrichtung beschleunigt, um es aus dem Eingriff der Fördereinrichtung
49 bzw. dem Kontakt mit dem entsprechenden Mitnehmer 52 zu entziehen. Im Anschluss
oder überlagert erfolgt eine Drehbewegung des Halteorgans 63, vgl. Fig. 12, bis die
Innenpackung 22 quer bzw. senkrecht zur Förderrichtung bzw. Förderstrecke 50 ausgerichtet
ist.
[0104] Wenn sich die Packung in der 90°-Stellung befindet werden die Haltekräfte des Halteorgans
63 abgeschaltet, sodass sich die Innenpackung 22 wieder von dem Halteorgan 63 löst.
Die Innenpackung 22 wird dann in Querausrichtung zur Förderstrecke 50 weitergefördert.
[0105] Stromab des ersten Wendeplatzes 58 ist eine Etikettierstation 69 angeordnet, an der
unter Bildung der Dichtinnenpackungen 26 die Verschlussetiketten 25 auf die Innenpackung
22 aufgebracht werden, sodass das jeweilige Verschlussetikett 25 die jeweilige Entnahmeöffnung
24 überdeckt.
[0106] Im Bereich der Etikettierstation 69 ist das Etikettieraggregat 40 angeordnet. Dieses
verfügt über einen senkrecht zur Förderebene (vertikal) angeordneten Etikettenförderer
70, der einzelne Verschlussetiketten 25 in einen Auflegebereich fördert, in dem die
unter dem Etikettenförderer 70 vorbeigeförderten Innenpackungen 22 jeweils mit dem
jeweiligen Etikett 25 versehen werden.
[0107] Der Etikettenförderer 70 ist vorliegend als Saugförderer ausgebildet, sodass die
Etiketten 25 während des Transports zum Auflegebereich mittels Unterdruck auf dem
Fördergurt bzw. Förderband 71 des Etikettenförderers 70 gehalten werden.
[0108] Die Etiketten 25 stammen jeweils von Etikettiereinheiten 72a oder 72b. Jede Etikettiereinheit
72a, 72b verfügt über jeweils eine Abzugsstation 75 mit jeweils einem Abzugsorgan
73, beispielsweise einer Abzugskante, mit dem von einem Etikettenträgerband 74 einzelne
Etiketten 25 abgezogen und auf das Förderband 71 abgelegt werden.
[0109] Die im Auflegebereich auf die Innenpackungen 22 jeweils aufgelegten Etiketten 25
müssen noch in eine Endstellung gefaltet werden.
[0110] Zu diesem Zweck ist zum einen auf einer Seite der Förderstrecke 50 ein seitliches,
motorisch angetriebenes Etikettenfaltorgan 76 angeordnet, vgl. Fig. 15, das einen
zunächst seitlich abstehenden Abschnitt, vgl. Fig. 14, des aufgelegten Etiketts 25
auf die quer zur Förderebene angeordnete Oberseite der Innenpackung 22 umlegt.
[0111] Stromab des Etikettenfaltorgans 76 ist ein ortsfestes Etikettenfaltorgan 77 angeordnet.
Dieses ist als Faltweiche ausgebildet und Teil der Seitenführung 57b, vgl. Fig. 16.
Alternativ könnte hierfür natürlich auch ein aktiv bewegtes Faltorgan eingesetzt werden.
[0112] Stromab der Etikettierstation 69, insbesondere stromab der Etikettenfaltweiche 77,
ist im Bereich eines weiteren Wendeplatzes 80 eine zweite Wendestation 78 der Wendeeinrichtung
60 angeordnet. Um Raum für das Drehen der jeweiligen Dichtinnenpackung 26 zu schaffen,
weisen die Führungsflächen 61a, 61b auch im Bereich des weiteren Wendeplatzes 80 einen
Abschnitt auf, in dem sie weiter voneinander beabstandet sind als in dem Abschnitt
unmittelbar stromauf des Wendeplatzes 80.
[0113] Die zweite Wendestation 78 verfügt im Bereich des zweiten Wendeplatzes 80 über ein
Wendeaggregat 79 mit den gleichen Organen und Bauteilen wie das Wendeaggregat 62.
Entsprechend werden dieselben Bezugsziffern verwendet, vgl. Fig. 14.
[0114] Mit dem Wendeaggregat 79 wird die jeweilige Innenpackung 22 bzw. die jeweilige Dichtpackung
26 ein weiteres Mal um 90° relativ zur Förderstrecke 50 gewendet bzw. gedreht, sodass
durch die beiden Drehungen in den beiden Wendestationen 59, 78 jeweils um 90° eine
Gesamtdrehung der jeweils in der Innenpackung 22 bzw. stromab der Etikettierstation
69 in der Dichtinnenpackung 26 befindlichen Zigarettengruppe 23 um 180° relativ zur
Förderstrecke 50 erfolgt.
[0115] Im Anschluss an bzw. stromab des Wendeplatzes 80 verlaufen die Seitenführungen 57a,
57b bzw. deren Führungsflächen 61a, 61b in einem weiteren Abschnitt wieder parallel,
allerdings in einem etwas kleineren Abstand als in dem Abschnitt stromauf des Wendeplatzes
58, der in etwa wieder der Breite der Innenpackung 22 entspricht.
[0116] Insgesamt wird mit der Wendeeinrichtung 60, wie oben bereits angedeutet, die Orientierung
der Zigaretten der Zigarettengruppen 23, die innerhalb der Innenpackungen 22 mit parallel
zur Förderrichtung ausgerichteten Zigaretten 29 und in Förderrichtung voreilenden
Filtern 31 der separierbaren Dichtinnenpackungseinheit 14 zugeführt werden, in ihrer
Orientierung um 180° gedreht, sodass sie mit ebenfalls parallel zur Förderrichtung
ausgerichteten Zigaretten 29, allerdings in Förderrichtung nacheilenden Filtern 31
die separierbare Dichtinnenpackungseinheit 14 wieder verlassen.
[0117] In Fig. 17 schließlich ist eine nochmals alternative Konfiguration der Verpackungsmaschine
10 gezeigt, bei der die separierbare Dichtinnenpackungseinheit 14 durch eine alternative
Dichtinnenpackungseinheit 14' ersetzt worden ist, die kein Etikettieraggregat 40 aufweist.
[0118] Dies ist möglich, da der ersten separierbaren Falteinheit 13 Innenzuschnitte 39'
(aus Karton oder einem anderen formstabilen, zur Bildung einer formstabilen Innenpackung
geeigneten Material) zugeführt werden, die bereits mit einem Verschlussetikett 25
für die spätere Entnahmeöffnung 24 versehen sind. Diese Innenzuschnitte 39' werden
dem Faltrevolver 38 der ersten separierbaren Falteinheit 13 zugefördert.
[0119] Sie können auch beispielsweise einer separierbaren, an den Fertigungsstrang angebundenen
Fertigungseinheit für die Herstellung von solchen Zuschnitten bzw. Zuschnittstapeln
entstammen - Zuschnitt- und Stapeleinheit.
[0120] In der separierbaren Dichtinnenpackungseinheit 14' werden dann noch die Seitenlappen
39a', 39b' mittels der Beleimungseinheit 53 bzw. den Beleimungsventilen 54a, 54b beleimt
und endgefaltet.
[0121] Zudem werden in der Dichtinnenpackungseinheit 14' die Innenpackungen 22 bzw. die
aus ihnen gebildeten Dichtinnenpackungen 26 entsprechend mit einer Wendeeinrichtung
60' gewendet/gedreht, um die Zigaretten 29 in diesen Packungen entsprechend zu orientieren.
Das Drehen kann - da die Etikettierstation 40 weggefallen ist - in diesem Fall auch
in einem Zug gleich um 180° erfolgen.
[0122] Eine weitere Besonderheit der Konfiguration der Verpackungsmaschine 10 in Fig. 17
besteht darin, dass die Transfereinheit 12 aus dem Fertigungsstrang entfernt ist.
Die aus der Formierungseinheit 11 austretenden Zigarettengruppen 23 werden direkt
an die erste separierbare Falteinheit 13 bzw. dessen Faltrevolver 38 übergeben.
Bezugszeichenliste
| 10 |
Verpackungsmaschine |
48 |
Verschlussetikett |
| 11 |
Fertigungseinheit |
49 |
Fördereinrichtung |
| 12 |
Fertigungseinheit |
50 |
Förderstrecke |
| 13 |
Fertigungseinheit |
51 |
Endlos-Förderband |
| 14 |
Fertigungseinheit |
52 |
Mitnehmer |
| 14' |
Fertigungseinheit |
53 |
Beleimungseinheit |
| 15 |
Fertigungseinheit |
54a |
Leimventil |
| 16 |
Fertigungseinheit |
54b |
Leimventil |
| 17 |
Box-in-Box |
55 |
Seitenlappenfalteinheit |
| 18 |
Box-in-Box mit Stanniol- |
55a |
Seitenlappenfaltorgan |
| |
Teilumhüllung |
55b |
Seitenlappenfaltorgan |
| 19 |
Box-in-Box mit vollständiger |
56 |
Faltteile |
| |
Stanniol-Umhüllung |
57a |
Seitenführung |
| 20 |
Sealed-Bundle-Packungen |
57b |
Seitenführung |
| 21 |
Sealed-Bundle-Packungen |
58 |
Wendeplatz |
| 22 |
Innenpackung |
59 |
Wendestation |
| 23 |
Zigarettengruppe |
60 |
Wendeeinrichtung |
| 24 |
Entnahmeöffnung |
60' |
Wendeeinrichtung |
| 25 |
Verschlussetikett |
61a |
Führungsfläche |
| 26 |
Dichtinnenpackung |
61b |
Führungsfläche |
| 27 |
Außenpackung |
62 |
Wendeaggregat |
| 28 |
Deckelteil |
63 |
Halteorgan |
| 29 |
Zigaretten |
64 |
Schwenkhebelmimik |
| 30 |
Hülle |
65a |
Schwenkhebel |
| 31 |
Filter |
65b |
Schwenkhebel |
| 32 |
Kragen |
66a |
Drehachse |
| 33 |
Schachtelteil |
66b |
Drehachse |
| 34 |
Zigarettenmagazin |
67 |
Tragteil |
| 35 |
Zuschnitt |
68 |
Anschlag |
| 36a |
Aushärterevolver |
69 |
Etikettierstation |
| 36b |
Aushärterevolver |
70 |
Etikettenförderer |
| 37 |
Falteinrichtung |
71 |
Förderband |
| 38 |
Faltrevolver |
72a |
Etikettiereinheit |
| 39 |
Innenzuschnitt |
72b |
Etikettiereinheit |
| 39' |
Innenzuschnitt |
73 |
Abzugsorgan |
| 39a |
Seitenlappen |
74 |
Etikettenträgerband |
| 39b |
Seitenlappen |
75 |
Abzugsstation |
| 39a' |
Seitenlappen |
76 |
Etikettenfaltorgan |
| 39b' |
Seitenlappen |
77 |
Etikettenfaltorgan |
| 40 |
Etikettieraggregat |
78 |
Wendestation |
| 44 |
Außenzuschnitt |
79 |
Wendeaggregat |
| 44a |
Seitenlappen |
80 |
Wendeplatz |
| 44b |
Seitenlappen |
82 |
Zuschnittmagazin |
| 45 |
Krageneinheit |
|
Innenzuschnitt |
| 46 |
Folienumhüllung Sealed-Bundle |
83 |
Zuschnittmagazin Außenzuschnitt |
| 47 |
Folienumhüllung Sealed-Bundle |
84 |
Hüllmaterialbobine |
| 85 |
Kragen-Materialbahn |
| 86 |
Falteinrichtung |
|
|
| 87 |
Faltrevolver |
|
|
1. Verpackungsmaschine zum Herstellen von Packungen mit einer Gruppe (23) von Zigaretten
als Packungsinhalt, mit einzelnen, in einem Fertigungsstrang nebeneinander angeordneten
Fertigungseinheiten (11-16), die jeweils im Bereich oder entlang von gedachten Trennebenen
zwischen ihnen voneinander zerstörungsfrei separierbar und
bei Bedarf aus dem Fertigungsstrang entfernbar sind, wobei die Verpackungsmaschine
durch Entfernen mindestens einer separierbaren Fertigungseinheit (11-16) aus dem Fertigungsstrang,
durch Ersetzen mindestens einer separierbaren Fertigungseinheit (11-16) durch eine
andere separierbare Fertigungseinheit (11-16) und/oder durch Hinzufügen mindestens
einer weiteren separierbaren Fertigungseinheit (11-16) zu dem Fertigungsstrang von
einer ersten Konfiguration, in der eine erste Packungsart fertigbar ist, in eine zweite
Konfiguration überführbar ist, in der eine zweite, sich von der ersten Packungsart
unterscheidende Packungsart fertigbar ist,
wobei die Verpackungsmaschine in der ersten Konfiguration in Fertigungsflussrichtung
nacheinander mindestens aufweist:
• eine separierbare Fertigungseinheit (11) zum Formieren von Zigarettengruppen - Formierungseinheit
-,
• eine erste separierbare Fertigungseinheit (13) - erste Falteinheit -, in der unter
Bildung einer Innenpackung (22) ein Innenzuschnitt aus Karton oder aus einem anderen
zur Bildung einer formstabilen (Innen-)Packung geeigneten Material um die jeweilige
Zigarettengruppe (23) gefaltet wird,
• insbesondere an diese angrenzend eine separierbare Fertigungseinheit (14) - Dichtinnenpackungseinheit
-, in der jeweils aus der Innenpackung (22) eine Dichtinnenpackung (26) erster Art
gebildet oder in der eine Dichtinnenpackung (26) erster Art endgefaltet wird oder
in der jeweils eine die Innenpackung (22) beinhaltende Dichtinnenpackung (26) erster
Art gebildet wird, wobei die separierbare Dichtinnenpackungseinheit (14) eine Wendeeinrichtung
(60, 60') aufweist, die die jeweilige Innen- oder Dichtinnenpackung (22, 26) mit der
in ihr integrierten Zigarettengruppe (23) innerhalb der Förderebene, in der die Zigarettengruppe
(23) im Bereich der Wendeeinrichtung (60, 60') gefördert wird, oder innerhalb einer
Ebene parallel zu dieser dreht, nämlich in einer Horizontalebene,
• insbesondere an diese angrenzend eine zweite separierbare Fertigungseinheit (14)
- zweite Falteinheit -, in der jeweils unter Bildung einer Außenpackung (27) ein Außenzuschnitt
aus Karton oder einem anderen zur Bildung einer formstabilen (Außen-)Packung geeigneten
Material jeweils um die Dichtinnenpackung (26) erster Art gefaltet wird,
• insbesondere an diese angrenzend eine separierbare Fertigungseinheit - Aushärteeinheit
(16) -, in der Klebstoff zwischen miteinander verklebten Faltlappen des jeweiligen
Außenzuschnitts der Außenpackung (27) aushärten kann.
2. Verpackungsmaschine gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackungsmaschine in der zweiten Konfiguration in Fertigungsflussrichtung nacheinander
mindestens aufweist:
• die separierbare Formierungseinheit (11),
• die erste separierbare Falteinheit (13),
• insbesondere angrenzend an diese anstelle der separierbaren Dichtinnenpackungseinheit
(14) für die Bildung der Dichtinnenpackung erster Art eine andere separierbare Dichtinnenpackungseinheit
für die Bildung einer Dichtinnenpackung zweiter, sich von der ersten unterscheidenden
Art,
• insbesondere an diese angrenzend die zweite separierbare Falteinheit (15), in der
jeweils ein Außenzuschnitt aus Karton oder aus einem anderen, zur Bildung einer formstabilen
(Außen-)Packung (27) geeigneten Material um die Dichtinnenpackung zweiter Art gefaltet
wird,
• insbesondere an diese angrenzend die separierbare Aushärteeinheit (16).
3. Verpackungsmaschine gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackungsmaschine in der zweiten Konfiguration in Fertigungsflussrichtung nacheinander
mindestens aufweist:
• die separierbare Formierungseinheit (11),
• an diese angrenzend eine separierbare Fertigungseinheit (12) - Hülleinheit -, in
der ein Zuschnitt aus Hüllmaterial, insbesondere Folienmaterial oder beschichtetes
Papier, etwa Stanniol oder alukaschiertes Papier, zur Bildung einer die Zigarettengruppe
(23) ganz oder teilweise umgebenden Hülle um die Zigarettengruppe (23) gefaltet wird,
• an diese angrenzend - nach Entfernung der ersten separierbaren Falteinheit (13),
sowie nach Entfernung der separierbaren Dichtinnenpackungseinheit (14) zur Bildung
einer Dichtinnenpackung (26) erster Art -, die zweite separierbare Falteinheit (15),
in der unter Bildung einer Außenpackung (27) ein Außenzuschnitt aus dünnem Karton
oder einem anderen zur Bildung einer formstabilen (Außen- )Packung geeigneten Material
um die teilweise oder vollständig von dem Hüllmaterialzuschnitt umgebene Zigarettengruppe
(23) gefaltet wird,
• an diese angrenzend die separierbare Aushärteeinheit (16).
4. Verpackungsmaschine gemäß Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der separierbaren Formierungseinheit (11) und der ersten separierbaren Falteinheit
(13), insbesondere jeweils an diese beiden angrenzend, eine separierbare Fertigungseinheit
angeordnet ist, - Transfereinheit (12) -, die die jeweiligen Zigarettengruppen (23)
von der separierbaren Formierungseinheit (11) zu der ersten separierbaren Falteinheit
(13) fördert.
5. Verpackungsmaschine gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die separierbare Transfereinheit (12) die Zigarettengruppen (23) zusätzlich ganz
oder teilweise in einen Zuschnitt aus Hüllmaterial einhüllt, insbesondere Folienmaterial
oder beschichtetes Papier, etwa Stanniol oder alukaschiertes Papier, insbesondere
derart, dass der jeweilige Hüllmaterialzuschnitt becherartig oder u-förmig um die
jeweilige Zigarettengruppe (23) gefaltet wird, sodass der Hüllmaterialzuschnitt die
Filter der Zigaretten (29) mindestens in ihrem Endbereich nicht überdeckt.
6. Verpackungsmaschine gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich oder entlang der Trennebene zwischen jeweils zwei separierbaren Fertigungseinheiten
(11-16) jeweils ein Förderorgan der einen separierbaren Fertigungseinheit (11-16)
benachbart zu einem Förderorgan der anderen separierbaren Fertigungseinheit (11-16)
angeordnet ist, und zwar derart, dass die jeweiligen Zigarettengruppen von dem einen
Förderorgan zu dem anderen Förderorgan übergeben werden können.
7. Verpackungsmaschine gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und/oder die zweite Falteinheit (13, 15) einen Faltrevolver umfasst, der
unter Bildung der Innenpackung (22) den Innenzuschnitt um die Zigarettengruppe (23)
faltet bzw. der unter Bildung der Außenpackung (27) den Außenzuschnitt jeweils um
die Dichtinnenpackung (26) faltet.
8. Verpackungsmaschine gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationsebene des Faltrevolvers der ersten separierbaren Falteinheit (13) und/oder
die Rotationsebene des Faltrevolvers der zweiten separierbaren Falteinheit (15) horizontal
angeordnet ist.
9. Verpackungsmaschine gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste separierbare Falteinheit (13) und die zweite separierbare Falteinheit (15)
im Wesentlichen identisch ausgebildet sind.
10. Verpackungsmaschine gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendeeinrichtung (60, 60') die jeweilige Innen- oder Dichtinnenpackung (22, 26)
mit der in ihr integrierten Zigarettengruppe (23) um 180° dreht, ggf. in zwei 90°-Teildrehungen.
11. Verpackungsmaschine gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die separierbare Dichtinnenpackungseinheit (14) eine Fördereinrichtung aufweist,
die die jeweilige Innen- oder Dichtinnenpackung (22, 26) mit parallel zur Förderrichtung
ausgerichteten Zigaretten (29) in den Bereich der Wendeeinrichtung (60, 60') fördert.
12. Verpackungsmaschine gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtinnenpackung (26) jeweils eine allseitig dichte, separate Packung ist, insbesondere
teilweise aus Folie mit einer von einem Verschlussetikett überdeckten Entnahmeöffnung,
die die jeweilige Innenpackung (22) mitsamt Zigarettengruppe (23) vollständig umhüllt,
oder dass die Dichtinnenpackung (26) eine jeweils allseitig dichte, aus der jeweiligen
Innenpackung gebildete bzw. entstandene Packung ist, bei der eine oder jede Öffnung
der Innenpackung (22) vollflächig mit einem Etikett überdeckt ist, insbesondere einem
Verschlussetikett (25).
13. Verpackungsmaschine gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das oder jedes die Öffnung überdeckende Etikett (25) in der separierbaren Dichtinnpackungseinheit
(14) auf die Innenpackung (22) aufgebracht wird, bevorzugt nach bzw. stromab einer
Drehung der Innenpackung (22) durch die Wendeeinrichtung (60, 60').
14. Verpackungsmaschine gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenzuschnitt, der in der ersten separierbaren Falteinheit (13) um die Zigarettengruppe
(23) gefaltet wird, vor dem Faltvorgang bereits mit einem Verschlussetikett (25) versehen
ist, das so angeordnet ist, dass es eine Entnahmeöffnung der späteren Dichtinnenpackung
(26) überdeckt.
15. Verpackungsmaschine gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die separierbaren Fertigungseinheiten (11-16) jeweils mindestens einen eigenen Servomotor
zum Antrieb mindestens eines bewegbaren Organs der Fertigungseinheit aufweisen, bevorzugt
sämtlicher anzutreibender bewegbarer Organe der Fertigungseinheit (11-16), insbesondere
mindestens eines Förderorgans, oder dass mindestens zwei separierbaren Fertigungseinheiten
(11-16) jeweils ein gemeinsamer Servomotor zum Antrieb von bewegbaren Organen der
Fertigungseinheiten (11-16) zugeordnet ist, wobei nur eine dieser mindestens zwei
separierbaren Fertigungseinheiten (11-16) den Servomotor aufweist, und wobei mindestens
ein bewegbares Organ der nicht den Servomotor aufweisenden separierbaren Fertigungseinheit
(11-16) über ein Getriebe mit dem Servomotor der anderen, den Servomotor aufweisenden
separierbaren Fertigungseinheit (11-16) verbunden ist.
16. Verpackungsmaschine gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Dichtinnenpackungseinheit (14) ein oder mehrere Seitenlappen der Innenpackung
(22) mit Klebstoff versehen und endgefaltet werden, und/oder dass in der Aushärteeinheit
(16) ein oder mehrere Seitenlappen der Außenpackung (27) mit Klebstoff versehen und
endgefaltet werden.
17. Verfahren zum Überführen einer Verpackungsmaschine zum Herstellen von Packungen mit
einer Gruppe von Zigaretten als Packungsinhalt gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche 1-16 von der ersten Konfiguration, in der die erste Packungsart fertigbar
ist, in eine zweite Konfiguration, in der eine zweite, sich von der ersten Packungsart
unterscheidende Packungsart fertigbar ist, indem mindestens eine der separierbaren
Fertigungseinheiten (11-16) aus dem Fertigungsstrang entfernt wird, indem in dem Fertigungsstrang
mindestens eine der separierbaren Fertigungseinheiten (11-16) durch eine andere separierbare
Fertigungseinheit (11-16) ersetzt wird und/oder indem mindestens eine weitere separierbare
Fertigungseinheit (11-16) dem Fertigungsstrang hinzugefügt wird.
18. Verfahren gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass zur Überführung der Verpackungsmaschine in die zweite Konfiguration die separierbare
Dichtinnpackungseinheit (14) für die Bildung der Dichtinnenpackung (26) erster Art
aus dem Fertigungsstrang entfernt wird und durch eine andere separierbare Dichtinnpackungseinheit
(14) für die Bildung einer Dichtinnenpackung (26) zweiter, sich von der ersten unterscheidenden
Art ersetzt wird.
1. A packaging machine for producing packs with a group (23) of cigarettes as pack content,
having individual manufacturing units (11-16) which are arranged adjacent to one another
on a manufacturing line and which are non-destructively separable from one another
in each case in the region of or along imaginary parting planes between them and are
removable from the manufacturing line as required, wherein the packaging machine can
be converted from a first configuration, in which a first pack type can be manufactured,
into a second configuration, in which a second pack type which differs from the first
pack type can be manufactured, by removing at least one separable manufacturing unit
(11-16) from the manufacturing line, by replacing at least one separable manufacturing
unit (11-16) with another separable manufacturing unit (11-16) and/or by adding at
least one further separable manufacturing unit (11-16) to the manufacturing line,
wherein the packaging machine, in the first configuration, has at least the following
in succession in a manufacturing flow direction:
• a separable manufacturing unit (11) for forming cigarette groups - forming unit
-,
• a first separable manufacturing unit (13) - first folding unit - in which an inner
blank composed of cardboard or of some other material suitable for forming a dimensionally
stable (inner) pack is folded around the respective cigarette group (23) so as to
form an inner pack (22),
• in particular adjoining this, a separable manufacturing unit (14) - sealing inner
pack unit - in which a sealing inner pack (26) of a first type is formed in each case
from the inner pack (22) or in which a sealing inner pack (26) of the first type is
folded into a final state or in which in each case one sealing inner pack (26) of
the first type comprising the inner pack (22) is formed, wherein the separable sealing
inner pack unit (14) has a turning device (60, 60') which rotates the respective inner
or sealing inner pack (22, 26) with the cigarette group (23) integrated therein within
the conveying plane in which the cigarette group (23) is conveyed in the region of
the turning device (60, 60'), or within a plane parallel thereto, namely in a horizontal
plane,
• in particular adjoining this, a second separable manufacturing unit (14) - second
folding unit - in which an outer blank composed of cardboard or of some other material
suitable for forming a dimensionally stable (outer) pack is in each case folded around
the sealing inner pack (26) of the first type in each case so as to form an outer
pack (27),
• in particular adjoining this, a separable manufacturing unit - curing unit (16)
- in which adhesive between folding tabs, which have been adhesively bonded to one
another, of the respective outer blank of the outer pack (27) can cure.
2. The packaging machine as claimed in claim 1,
characterized in that the packaging machine, in the second configuration, has at least the following in
succession in the manufacturing flow direction:
• the separable forming unit (11),
• the first separable folding unit (13),
• in particular adjoining this, instead of the separable sealing inner pack unit (14)
for forming the sealing inner pack of the first type, another separable sealing inner
pack unit for forming a sealing inner pack of a second type which differs from the
first,
• in particular adjoining this, the second separable folding unit (15), in which in
each case one outer blank composed of cardboard or of some other material suitable
for forming a dimensionally stable (outer) pack (27) is folded around the sealing
inner pack of the second type,
• in particular adjoining this, the separable curing unit (16).
3. The packaging machine as claimed in claim 1,
characterized in that the packaging machine, in the second configuration, has at least the following in
succession in the manufacturing flow direction:
• the separable forming unit (11),
• adjoining this, a separable manufacturing unit (12) - wrapping unit - in which a
blank composed of wrapping material, in particular foil material or coated paper,
for example tin foil or aluminum-laminated paper, is folded around the cigarette group
(23) so as to form a wrap which entirely or partially surrounds the cigarette group
(23),
• adjoining this - after removal of the first separable folding unit (13), and after
removal of the separable sealing inner pack unit (14) for forming a sealing inner
pack (26) of the first type -, the second separable folding unit (15), in which an
outer blank composed of thin cardboard or of some other material suitable for forming
a dimensionally stable (outer) pack is folded around the cigarette group (23), which
is partially or completely surrounded by the wrapping material blank, so as to form
an outer pack (27),
• adjoining this, the separable curing unit (16).
4. The packaging machine as claimed in claim 1, 2 or 3, characterized in that, between the separable forming unit (11) and the first separable folding unit (13),
in particular adjoining each of these, there is arranged a separable manufacturing
unit - transfer unit (12) - which conveys the respective cigarette groups (23) from
the separable forming unit (11) to the first separable folding unit (13).
5. The packaging machine as claimed in claim 4, characterized in that the separable transfer unit (12) additionally completely or partially wraps the cigarette
groups (23) in a blank composed of wrapping material, in particular foil material
or coated paper, such as tin foil or aluminum-laminated paper, in particular in such
a way that the respective wrapping material blank is folded in a cup-like or U-shaped
manner around the respective cigarette group (23), such that the wrapping material
blank does not cover the filters of the cigarettes (29) at least in their end region.
6. The packaging machine as claimed in one or more of the preceding claims, characterized in that, in the region of or along the parting plane between in each case two separable manufacturing
units (11-16), in each case one conveying member of one separable manufacturing unit
(11-16) is arranged adjacent to a conveying member of the other separable manufacturing
unit (11-16), specifically such that the respective cigarette groups can be transferred
from one conveying member to the other conveying member.
7. The packaging machine as claimed in one or more of the preceding claims, characterized in that the first and/or the second folding unit (13, 15) comprises a folding revolver which
folds the inner blank around the cigarette group (23) so as to form the inner pack
(22) and/or which folds the outer blank in each case around the sealing inner pack
(26) so as to form the outer pack (27).
8. The packaging machine as claimed in claim 7, characterized in that the plane of rotation of the folding revolver of the first separable folding unit
(13) and/or the plane of rotation of the folding revolver of the second separable
folding unit (15) is arranged horizontally.
9. The packaging machine as claimed in one or more of the preceding claims, characterized in that the first separable folding unit (13) and the second separable folding unit (15)
are of substantially identical form.
10. The packaging machine as claimed in one or more of the preceding claims, characterized in that the turning device (60, 60') rotates the respective inner or sealing inner pack (22,
26) with the cigarette group (23) integrated therein through 180°, possibly in two
90° partial rotations.
11. The packaging machine as claimed in one or more of the preceding claims, characterized in that the separable sealing inner pack unit (14) has a conveying device which conveys the
respective inner or sealing inner pack (22, 26), with cigarettes (29) oriented parallel
to the conveying direction, into the region of the turning device (60, 60').
12. The packaging machine as claimed in one or more of the preceding claims, characterized in that the sealing inner pack (26) is in each case a separate pack, sealed on all sides
and in particular partially composed of foil with a removal opening covered by a closure
label, which completely envelops the respective inner pack (22) together with the
cigarette group (23), or in that the sealing inner pack (26) is a pack sealed in each case on all sides and formed
or created from the respective inner pack, in the case of which one or each opening
of the inner pack (22) is covered over its entire area with a label, in particular
a closure label (25).
13. The packaging machine as claimed in claim 12, characterized in that the or each label (25) which covers the opening is applied to the inner pack (22)
in the separable sealing inner pack unit (14), preferably after or downstream of a
rotation of the inner pack (22) by the turning device (60, 60').
14. The packaging machine as claimed in one or more of the preceding claims, characterized in that the inner blank which is folded around the cigarette group (23) in the first separable
folding unit (13) is, already before the folding process, provided with a closure
label (25) which is arranged so as to cover a removal opening of the subsequent sealing
inner pack (26).
15. The packaging machine as claimed in one or more of the preceding claims, characterized in that the separable manufacturing units (11-16) have in each case at least one dedicated
servomotor for driving at least one movable member of the manufacturing unit, preferably
for driving all movable members, which are to be driven, of the manufacturing unit
(11-16), in particular for driving at least one conveying member, or in that at least two separable manufacturing units (11-16) are assigned in each case one
common servomotor for driving movable members of the manufacturing units (11-16),
wherein only one of these at least two separable manufacturing units (11-16) has the
servomotor, and wherein at least one movable member of the separable manufacturing
unit (11-16) which does not have the servomotor is connected via a transmission to
the servomotor of the other separable manufacturing unit (11-16) which has the servomotor.
16. The packaging machine as claimed in one or more of the preceding claims, characterized in that, in the sealing inner pack unit (14), one or more side tabs of the inner pack (22)
are provided with adhesive and are folded into a final state, and/or in that, in the curing unit (16), one or more side tabs of the outer pack (27) are provided
with adhesive and are folded into a final state.
17. A method for converting a packaging machine for producing packs with a group of cigarettes
as pack content as claimed in one or more of the preceding claims 1-16 from the first
configuration, in which the first pack type can be manufactured, into a second configuration,
in which a second pack type which differs from the first pack type can be manufactured,
by virtue of at least one of the separable manufacturing units (11-16) being removed
from the manufacturing line, by virtue of at least one of the separable manufacturing
units (11-16) in the manufacturing line being replaced by another separable manufacturing
unit (11-16), and/or by virtue of at least one further separable manufacturing unit
(11-16) being added to the manufacturing line.
18. The method as claimed in claim 17, characterized in that, for the conversion of the packaging machine into the second configuration, the separable
sealing inner pack unit (14) for the formation of the sealing inner pack (26) of the
first type is removed from the manufacturing line and is replaced by another separable
sealing inner pack unit (14) for the formation of a sealing inner pack (26) of the
second type, which differs from the first.
1. Machine d'emballage pour la fabrication d'emballages comportant un groupe (23) de
cigarettes comme contenu d'emballage, comportant des unités de fabrication (11-16)
individuelles, juxtaposées dans une ligne de fabrication, lesquelles peuvent être
séparées de manière non destructive les unes des autres respectivement dans la région
ou le long de plans de séparation imaginaires entre celles-ci, et peuvent être retirées
de la ligne de fabrication si nécessaire, la machine d'emballage pouvant être transférée
d'une première configuration, dans laquelle un premier type d'emballage peut être
fabriqué, à une deuxième configuration, dans laquelle un deuxième type d'emballage
différent du premier type d'emballage peut être fabriqué, par retrait d'au moins une
unité de fabrication (11-16) pouvant être séparée de la ligne de fabrication, par
remplacement d'au moins une unité de fabrication (11-16) pouvant être séparée par
une autre unité de fabrication (11-16) pouvant être séparée et/ou par addition d'au
moins une autre unité de fabrication (11-16) pouvant être séparée à la ligne de fabrication,
la machine d'emballage présentant, dans la première configuration, au moins les éléments
suivants les uns après les autres dans le sens du flux de fabrication :
• une unité de fabrication (11) pouvant être séparée pour la formation de groupes
de cigarettes (unité de formation),
• une première unité de fabrication (13) pouvant être séparée (première unité de pliage),
dans laquelle une découpe interne constituée de carton ou d'un autre matériau approprié
à la formation d'un emballage (interne) à stabilité de forme est pliée autour du groupe
de cigarettes (23) respectif en formant un emballage interne (22),
• en particulier de manière adjacente à celle-ci, une unité de fabrication (14) pouvant
être séparée (unité d'emballage interne d'étanchéité), dans laquelle un emballage
interne d'étanchéité (26) du premier type est formé respectivement à partir de l'emballage
interne (22) ou dans laquelle un emballage interne d'étanchéité (26) du premier type
est plié dans un état final ou dans laquelle un emballage interne d'étanchéité (26)
du premier type contenant l'emballage interne (22) est formé respectivement, l'unité
d'emballage interne d'étanchéité (14) pouvant être séparée présentant un dispositif
de retournement (60, 60') qui fait tourner l'emballage interne ou interne d'étanchéité
(22, 26) respectif doté du groupe de cigarettes (23) intégré dans celui-ci à l'intérieur
du plan de transport dans lequel le groupe de cigarettes (23) est transporté dans
la région du dispositif de retournement (60, 60') ou à l'intérieur d'un plan parallèlement
à celui-ci, à savoir dans un plan horizontal,
• en particulier de manière adjacente à celle-ci, une deuxième unité de fabrication
(14) pouvant être séparée (deuxième unité de pliage), dans laquelle une découpe externe
constituée de carton ou d'un autre matériau approprié à la formation d'un emballage
(externe) à stabilité de forme est pliée respectivement autour de l'emballage interne
d'étanchéité (26) du premier type en formant respectivement un emballage externe (27),
• en particulier de manière adjacente à celle-ci, une unité de fabrication pouvant
être séparée (unité de durcissement (16)), dans laquelle un adhésif entre des languettes
de pliage, collées les unes aux autres, de la découpe externe respective de l'emballage
externe (27) peut durcir.
2. Machine d'emballage selon la revendication 1,
caractérisée en ce que la machine d'emballage présente, dans la deuxième configuration, au moins les éléments
suivants les uns après les autres dans le sens du flux de fabrication :
• l'unité de formation (11) pouvant être séparée,
• la première unité de pliage (13) pouvant être séparée,
• en particulier de manière adjacente à celle-ci, au lieu de l'unité d'emballage interne
d'étanchéité (14) pouvant être séparée pour la formation de l'emballage interne d'étanchéité
du premier type, une autre unité d'emballage interne d'étanchéité pouvant être séparée
pour la formation d'un emballage interne d'étanchéité d'un deuxième type différent
du premier,
• en particulier de manière adjacente à celle-ci, la deuxième unité de pliage (15)
pouvant être séparée, dans laquelle une découpe externe constituée de carton ou d'un
autre matériau approprié à la formation d'un emballage (externe) (27) à stabilité
de forme est pliée respectivement autour de l'emballage interne d'étanchéité de deuxième
type,
• en particulier de manière adjacente à celle-ci, l'unité de durcissement (16) pouvant
être séparée.
3. Machine d'emballage selon la revendication 1,
caractérisée en ce que la machine d'emballage présente, dans la deuxième configuration, au moins les éléments
suivants les uns après les autres dans le sens du flux de fabrication :
• l'unité de formation (11) pouvant être séparée,
• de manière adjacente à celle-ci, une unité de fabrication (12) pouvant être séparée
(unité d'enveloppement), dans laquelle une découpe constituée de matériau d'enveloppement,
en particulier de matériau en feuille ou de papier revêtu, par exemple de feuille
d'étain ou de papier doublé d'aluminium, est pliée autour du groupe de cigarettes
(23) pour la formation d'une enveloppe entourant complètement ou partiellement le
groupe de cigarettes (23),
• de manière adjacente à celle-ci, après le retrait de la première unité de pliage
(13) pouvant être séparée, ainsi qu'après le retrait de l'unité d'emballage interne
d'étanchéité (14) pouvant être séparée pour la formation d'un emballage interne d'étanchéité
(26) de premier type, la deuxième unité de pliage (15) pouvant être séparée, dans
laquelle une découpe externe constituée de carton mince ou d'un autre matériau approprié
à la formation d'un emballage (externe) à stabilité de forme est pliée autour du groupe
de cigarettes (23) entouré partiellement ou complètement par la découpe de matériau
d'enveloppement en formant un emballage externe (27),
• de manière adjacente à celle-ci, l'unité de durcissement (16) pouvant être séparée.
4. Unité d'emballage selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce qu'entre l'unité de formation (11) pouvant être séparée et la première unité de pliage
(13) pouvant être séparée, en particulier respectivement de manière adjacente à ces
deux unités, est disposée une unité de fabrication pouvant être séparée (unité de
transfert (12)), qui transporte le groupe de cigarettes (23) respectif de l'unité
de formation (11) pouvant être séparée à la première unité de pliage (13) pouvant
être séparée.
5. Machine d'emballage selon la revendication 4, caractérisée en ce que l'unité de transfert (12) pouvant être séparée enveloppe les groupes de cigarettes
(23) en outre complètement ou partiellement dans une découpe constituée de matériau
d'enveloppement, en particulier de matériau en feuille ou de papier revêtu, par exemple
de feuille d'étain ou de papier doublé d'aluminium, en particulier de telle sorte
que la découpe en matériau d'enveloppement respective soit pliée en forme de godet
ou en forme de U autour du groupe de cigarettes (23) respectif, de telle sorte que
la découpe en matériau d'enveloppement ne recouvre pas les filtres des cigarettes
(29) au moins dans leur région d'extrémité.
6. Machine d'emballage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que dans la région ou le long du plan de séparation entre respectivement deux unités
de fabrication (11-16) pouvant être séparées, respectivement un organe de transport
de l'une des unités de fabrication (11-16) pouvant être séparées est disposé à proximité
d'un organe de transport de l'autre unité de fabrication (11-16) pouvant être séparée,
et ce de telle sorte que le groupe de cigarettes respectif puisse être transféré de
l'un des organes de transport à l'autre organe de transport.
7. Machine d'emballage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que la première et/ou la deuxième unité de pliage (13, 15) comprend/comprennent un revolver
de pliage qui plie la découpe interne autour du groupe de cigarettes (23) en formant
l'emballage interne (22) ou plie la découpe externe respectivement autour de l'emballage
interne d'étanchéité (26) en formant l'emballage externe (27).
8. Machine d'emballage selon la revendication 7, caractérisée en ce que le plan de rotation du revolver de pliage de la première unité de pliage (13) pouvant
être séparée et/ou le plan de rotation du revolver de pliage de la deuxième unité
de pliage (15) pouvant être séparée est/sont disposé(s) horizontalement.
9. Machine d'emballage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que la première unité de pliage (13) pouvant être séparée et la deuxième unité de pliage
(15) pouvant être séparée sont réalisées de manière sensiblement identique.
10. Machine d'emballage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif de retournement (60, 60') fait tourner l'emballage interne ou interne
d'étanchéité (22, 26) respectif, doté du groupe de cigarettes (23) intégré dans celui-ci,
de 180°, éventuellement en deux rotations partielles de 90°.
11. Machine d'emballage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité d'emballage interne d'étanchéité (14) pouvant être séparée présente un dispositif
de transport qui transporte l'emballage interne ou interne d'étanchéité (22, 26) respectif,
doté de cigarettes (29) orientées parallèlement au sens de transport, dans la région
du dispositif de retournement (60, 60').
12. Machine d'emballage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'emballage interne d'étanchéité (26) est respectivement un emballage étanche de
tous côtés, séparé, en particulière constitué partiellement d'une feuille dotée d'une
ouverture de prélèvement recouverte par une étiquette de fermeture, laquelle ouverture
enveloppe complètement l'emballage interne (22) respectif, y compris le groupe de
cigarettes (23), ou en ce que l'emballage interne d'étanchéité (26) est un emballage respectivement étanche de
tous côtés, formé à partir de l'emballage interne respectif ou résultant de celui-ci,
emballage dans lequel une ou chaque ouverture de l'emballage interne (22) est recouverte
complètement par une étiquette, en particulier une étiquette de fermeture (25) .
13. Machine d'emballage selon la revendication 12, caractérisée en ce que la ou chaque étiquette (25) recouvrant l'ouverture est appliquée sur l'emballage
interne (22) dans l'unité d'emballage interne d'étanchéité (14) pouvant être séparée,
de préférence après ou en aval d'une rotation de l'emballage interne (22) au moyen
du dispositif de retournement (60, 60').
14. Machine d'emballage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que la découpe interne, qui est pliée autour du groupe de cigarettes (23) dans la première
unité de pliage (13) pouvant être séparée, est déjà pourvue de l'étiquette de fermeture
(25) avant l'opération de pliage, laquelle étiquette est disposée de telle sorte qu'elle
recouvre une ouverture de prélèvement de l'emballage interne d'étanchéité (26) ultérieur.
15. Machine d'emballage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que les unités de fabrication (11-16) pouvant être séparées présentent respectivement
au moins un servomoteur propre pour l'entraînement d'au moins un organe déplaçable
de l'unité de fabrication, de préférence de tous les organes déplaçables à entraîner
de l'unité de fabrication (11-16), en particulier d'au moins un organe de transport,
ou en ce qu'un servomoteur commun pour l'entraînement d'organes déplaçables des unités de fabrication
(11-16) est associé respectivement à au moins deux unités de fabrication (11-16) pouvant
être séparées, seulement l'une de ces au moins deux unités de fabrication (11-16)
pouvant être séparées présentant le servomoteur, et au moins un organe déplaçable
de l'unité de fabrication (11-16) pouvant être séparée ne présentant pas le servomoteur
étant relié par le biais d'une transmission au servomoteur de l'autre unité de fabrication
(11-16) pouvant être séparée présentant le servomoteur.
16. Machine d'emballage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que, dans l'unité d'emballage interne d'étanchéité (14), une ou plusieurs languettes
latérales de l'emballage interne (22) sont pourvues d'un adhésif et pliées dans un
état final, et/ou en ce que, dans l'unité de durcissement (16), une ou plusieurs languettes latérales de l'emballage
externe (27) sont pourvues d'un adhésif et pliées dans un état final.
17. Procédé de transfert d'une machine d'emballage pour la fabrication d'emballages comportant
un groupe de cigarettes comme contenu d'emballage selon l'une ou plusieurs des revendications
précédentes 1-16 de la première configuration, dans laquelle le premier type d'emballage
peut être fabriqué, à une deuxième configuration, dans laquelle un deuxième type d'emballage
différent du premier type d'emballage peut être fabriqué, par le fait qu'au moins
l'une des unités de fabrication (11-16) pouvant être séparées est retirée de la ligne
de fabrication, par le fait qu'au moins l'une des unités de fabrication (11-16) pouvant
être séparées est remplacée par une autre unité de fabrication (11-16) pouvant être
séparée dans la ligne de fabrication et/ou par le fait qu'au moins une autre unité
de fabrication (11-16) pouvant être séparée est ajoutée à la ligne de fabrication.
18. Procédé selon la revendication 17, caractérisé en ce que, pour le transfert de la machine d'emballage à la deuxième configuration, l'unité
d'emballage interne d'étanchéité (14) pouvant être séparée pour la formation de l'emballage
interne d'étanchéité (26) de premier type est retirée de la ligne de fabrication et
est remplacée par une autre unité d'emballage interne d'étanchéité (14) pouvant être
séparée pour la formation d'un emballage interne d'étanchéité (26) d'un deuxième type
différent du premier.