(19)
(11) EP 3 627 058 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
24.05.2023  Patentblatt  2023/21

(21) Anmeldenummer: 19198331.1

(22) Anmeldetag:  19.09.2019
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F24D 3/10(2006.01)
F24D 19/10(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
F24D 3/1083; F24D 19/1015; F24D 3/1016; F24D 2220/046

(54)

HEIZGERÄT UND METHODE ZUM FESTSTELLEN TECHNISCHER STÖRUNGEN BEI EINEM HEIZGERÄT

HEATING DEVICE AND METHOD FOR DETECTING MALFUNCTION AT A HEATING DEVICE

APPAREIL DE CHAUFFAGE ET PROCÉDÉ POUR DÉTECTER DES DÉFAUTS TECHNIQUES DANS UN APPAREIL DE CHAUFFAGE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 19.09.2018 TR 201813500

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
25.03.2020  Patentblatt  2020/13

(73) Patentinhaber: Bosch Termoteknik Isitma ve Klima Sanayi Ticaret Anonim Sirketi
45030 Manisa (TR)

(72) Erfinder:
  • Pekguzelsu, Mustafa
    45030 Manisa (TR)
  • Erdogan, Hasan Cosan
    45030 Manisa (TR)

(74) Vertreter: Bee, Joachim 
Robert Bosch GmbH Zentralabteilung Patente Postfach 30 02 20
70442 Stuttgart
70442 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 2 476 963
DE-U1- 20 021 613
DE-A1-102004 036 133
GB-A- 2 551 192
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    TECHNISCHER BEREICH



    [0001] Bei dieser Erfindung geht es um ein Heizgerät, das eine Heizeinheit zum Erhitzen einer Flüssigkeit, eine an die besagte Heizeinheit angeschlossene Flussleitung, eine an die besagte Heizeinheit angeschlossene Flussleitung zur Durchleitung von Flüssigkeit über eine anschließbare zentrale Heizleitung mit mindestens einem daran angeschlossenen Wärmeverbraucher, eine an die besagte Heizeinheit angeschlossene Rückflussleitung zur Rückführung der kühlen Flüssigkeit vom Wärmeverbraucher aus der zentralen Heizleitung, eine häusliche Wasserleitung, eine zwecks Leitungswassereinspeisung mit der Flussleitung oder der Rückflussleitung verbundene Füllleitung, ein Füllventil zum Steuern des Wasserdurchflusses der Füllleitung, einen an die anschließbare zentrale Heizleitung angeschlossenen Ausgleichsbehälter, einen an der Flussleitung oder der Rückflussleitung angebrachten Drucksensor zur Feststellung des Flüssigkeitsdruckes, sowie eine mit dem besagten Drucksensor verbundene Kontrolleinheit zur Auswertung der Messdaten bei geöffnetem Füllventil enthält.

    BISHERIGER STAND DER TECHNIK



    [0002] Heizgeräte wie Heizthermen erhitzen die über eine Rücklaufleitung einer zentralen Heizleitung zugeführte Flüssigkeit in einem Heizkessel, um sie über einen Zulauf an die mit der zentralen Heizleitung verbundenen Verbraucher weiterzuleiten. Heizgeräte können mit Füllventilen ausgerüstet sein, die den Zweck haben, einen Flüssigkeitsaustausch zwischen der häuslichen Wasserversorgungsleitung und der zentralen Heizleitung zu ermöglichen, um den Druck der zentralen Heizleitung auszugleichen. Bei zu geringem Druck auf der häuslichen Wasserversorgungsleitung kann es, aufgrund des damit auch zu geringen Drucks des Füllventils, zu Abweichungen bei der gewünschten Heizleistung kommen, da ein Unterdruck in der zentralen Heizleitung entstehen kann.

    [0003] Das Heizgerät kann darüber hinaus auch einen an die zentrale Heizleitung angeschlossenen Ausgleichsbehälter beinhalten. Der Ausgleichsbehälter gleicht den Überdruck aus. Bei Störungen des Ausgleichsbehälters führt entstehender Über- oder Unterdruck zu einer außerhalb der erwünschten Parameter liegenden Heizleistung.

    [0004] Das US-Patent mit der Nummer US7775260B2 beschreibt ein System, bei dem Störungen am Ausgleichsbehälter durch Sensoren ermittelt werden.

    [0005] Infolgedessen erforderten die oben genannten Probleme eine Innovation im entsprechenden technischen Bereich.

    [0006] Die GB 2 551 192 A offenbart eine automatische Befülleinrichtung für Heizsysteme, umfassend zwei Durchflussventile, die an eine Fluidquelle anschließbar sind, sowie einen Fluiddrucksensor zur Überwachung des Drucks in dem Heizsystem. Ein elektronischer Regler steuert die Durchflussventile in Abhängigkeit einer Ausgabe des Fluiddrucksensors.

    [0007] Die DE 200 21 613 U1 offenbart eine Nachfüllvorrichtung für Heizungsanlagen, mit einem Messaufnehmer zur Erfassung des Füllstands der Heizungsanlage und einem Nachfüllventil zur Steuerung des Zulaufs des Heizmediums in Abhängigkeit vom gemessenen Füllstand, wobei das Nachfüllventil einlassseitig über eine Wärmesenke an einen primären Heizkreislauf angeschlossen ist, der Wärme über einen Wärmetauscher an das Heizmedium der Heizungsanlage abgibt, und dass dem Nachfüllventil auslassseitig ein Rücklauftemperaturbegrenzer nachgeschaltet ist.

    KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG



    [0008] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Heizgerät, das die oben genannten Nachteile überwinden und zu Verbesserungen auf dem betreffenden technischen Gebiet führen soll.

    [0009] Ein Ziel der Erfindung besteht darin, ein Heizgerät zu schaffen, das Fehler erkennt und Fehlermeldungen anzeigt.

    [0010] Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, ein Heizgerät zu kreieren, das den Druck der häuslichen Wasserversorgungsleitung überwachen kann, ohne dass weitere Messgeräte erforderlich sind.

    [0011] Um die oben genannten und die aus der ausführlichen Darstellung erwähnten Ziele zu erreichen, repräsentiert die vorliegende Erfindung ein Heizgerät, das eine Heizeinheit zum Erhitzen einer Flüssigkeit, eine an die besagte Heizeinheit angeschlossene Flussleitung zur Durchleitung von Flüssigkeit über eine anschließbare zentrale Heizleitung mit mindestens einem daran angeschlossenen Wärmeverbraucher, eine an die besagte Heizeinheit angeschlossene Rückflussleitung zur Rückführung der kühlen Flüssigkeit vom Wärmeverbraucher aus der zentralen Heizleitung, eine häusliche Wasserleitung, eine zwecks Leitungswassereinspeisung mit der Flussleitung oder der Rückflussleitung verbundene Füllleitung, ein Füllventil zum Steuern des Wasserdurchflusses der Füllleitung, einen an die anschließbare zentrale Heizleitung angeschlossenen Ausgleichsbehälter, einen an der Flussleitung oder der Rückflussleitung angebrachten Drucksensor zur Feststellung des Flüssigkeitsdruckes, sowie eine mit dem besagten Drucksensor verbundene Kontrolleinheit zur Auswertung der Messdaten bei geöffnetem Füllventil enthält. Insofern enthält es eine mit der Kontrolleinheit verbundene Benutzerschnittstelle. Die Kontrolleinheit ist so konfiguriert, dass eine Fehlermeldung bei Abweichungen der durch die Kontrolleinheit vorgenommenen Messdaten von mindestens einem voreingestellten Muster für die Druckverhältnisse über die Benutzerschnittstelle ausgegeben wird. Dadurch wird erreicht, dass mit Druck zusammenhängende Störungen erkannt werden können, ohne dass zusätzliche Messinstrumente dafür nötig sind. Dadurch erhält der Benutzer oder der Kundendienst Anhaltspunkte zur vorliegenden Störung.

    [0012] Eine vorteilhafte technische Eigenschaft der Erfindung besteht darin, dass die Kontrolleinheit die Messdaten zum Zeitpunkt t1, wenn das Ventil geöffnet wird, im Vergleich zum Zeitpunkt t2 misst, zu dem die Druckdaten festgestellt wurden, um Abweichungen vom vorgegebenen Muster zu ermitteln. Diese Vorgehensweise erhöht die Erfolgsaussichten der Störungssuche, da sie genau dann erfolgt, wenn das Ventil geöffnet wird, also wenn der Druck manipuliert wird, und wenn der Zeitpunkt dieses Umstandes bekannt ist.

    [0013] Eine weitere nützliche technische Eigenschaft der Erfindung besteht darin, dass die Kontrolleinheit so eingestellt werden kann, dass sie ermittelt, ob der in einem ersten Teilzeitintervall t1-t2 gemessene Druck unter einem vorbestimmten ersten Schwellenwert liegt, woraufhin eine erste Fehlermeldung erzeugt wird, die anzeigt, dass der Druck auf der Haushaltsverbrauchsleitung zu niedrig ist. Dadurch wird gewährleistet, dass zu niedriger Druck auf der häuslichen Versorgungsleitung ohne zusätzliche Messgeräte ermittelt werden kann.

    [0014] Eine weitere vorteilhafte technische Eigenschaft der Erfindung besteht darin, dass die Kontrolleinheit so eingestellt werden kann, dass sie ermittelt, ob der in einem zweiten Teilzeitintervall innerhalb des Intervalls t1-t2 gemessene Druck über einem vorbestimmten zweiten Schwellenwert liegt, woraufhin eine zweite Fehlermeldung erzeugt wird, die eine Störung beim Druckausgleichsbehälter anzeigt. Dadurch kann eine beim Ausgleichsbehälter vorliegende Störung ohne zusätzliche Messgeräte erkannt werden.

    [0015] Noch eine weitere nützliche technische Eigenschaft der Erfindung besteht darin, dass die beschriebene Benutzerschnittstelle einen Bildschirm beinhaltet. Dadurch können dem Benutzer visuelle und schriftliche Warnmeldungen angezeigt werden.

    [0016] Eine weitere nützliche technische Eigenschaft der Erfindung besteht darin, dass die beschriebene Benutzerschnittstelle Warnleuchten beinhaltet. Damit wird es dem Benutzer erleichtert, auf etwaige Störungen aufmerksam zu werden.

    [0017] Eine weitere nützliche technische Eigenschaft der Erfindung besteht darin, dass die beschriebene Benutzerschnittstelle Warntöne ausgeben kann. Dadurch wird der Benutzer selbst dann auf die Störung aufmerksam, wenn er sich gerade in einem anderen Raum oder in einer gewissen Entfernung aufhält.

    [0018] Eine weitere nützliche technische Eigenschaft der Erfindung besteht darin, dass die Kontrolleinheit so konfiguriert ist, dass sie über eine Speicherbank automatisch auf eine Tabelle zugreifen kann, die Kennwerte für die Flüssigkeitstransferraten am Füllventil im Verhältnis zu den Druckunterschieden zwischen der Hauswasserversorgungsleitung und der zentralen Heizleitung bereitstellt, dass über die erwähnte Speichereinheit Zugriff auf einen jeweiligen Anfangswert sowohl für den Druck, als auch für das Volumen im Ausgleichsbehälter besteht, dass der Druck P1 zu einem Zeitpunkt t1 ermittelt wird, dass unter Berücksichtigung der erwähnten Werte für Volumen, Druck, sowie den Druck P1, ein Volumenwert V1 zum Zeitpunkt t1 für den Ausgleichsbehälter ermittelt wird, dass unter Berücksichtigung des Anfangsvolumens und des erwähnten Volumenwerts V1 ein erster Wert für das in den Ausgleichbehälter umgefüllte Flüssigkeitsvolumen berechnet wird, dass der Druck P2 zum Zeitpunkt t2 ermittelt wird, dass unter Berücksichtigung des Anfangsvolumens, des Anfangsdrucks, sowie des erwähnten Druckwertes P2, ein Volumenwert V2 zum Zeitpunkt t1 für den Ausgleichsbehälter ermittelt wird, dass unter Berücksichtigung des Anfangsvolumens und des erwähnten Volumenwerts V2 ein zweiter Wert für das in den Ausgleichbehälter umgefüllte Flüssigkeitsvolumen berechnet wird, dass durch die Ermittlung der Differenz zwischen den erwähnten Werten des ersten und des zweiten Volumens ein Gesamtwert für die Veränderung des Volumens im Ausgleichsbehälter im Zeitraum zwischen t1 und t2 errechnet wird, dass, eine erste Durchflussmenge unter Verwendung der Gesamtvolumenendifferenz zwischen Zeitpunkt t1 und t2 berechnet wird, dass der laut erwähnter Kennwert-Tabelle für die erste Durchlaufmenge zutreffende erste Druckwert ermittelt wird, dass der Anfangsdruck und der erwähnte erste Druckwert addiert werden, um den auf der Hauswasserversorgungsleitung anliegenden Druck zu berechnen und dass der auf der Hauswasserversorgungsleitung anliegende Druckwert über die Benutzerschnittstelle angezeigt wird. Dadurch können die Druckverhältnisse der häuslichen Wasserleitung auch ohne zusätzliche Messgeräte überwacht werden.

    [0019] Darüber hinaus repräsentiert diese Erfindung eine Methode zur Fehlersuche bei einem Heizgerät, das eine Heizeinheit zum Erhitzen einer Flüssigkeit, eine an die besagte Heizeinheit angeschlossene Flussleitung, eine an die besagte Heizeinheit angeschlossene Flussleitung zur Durchleitung von Flüssigkeit über eine anschließbare zentrale Heizleitung mit mindestens einem daran angeschlossenen Wärmeverbraucher, eine an die besagte Heizeinheit angeschlossene Rückflussleitung zur Rückführung der kühlen Flüssigkeit vom Wärmeverbraucher aus der zentralen Heizleitung, eine häusliche Wasserleitung, eine zwecks Leitungswassereinspeisung mit der Flussleitung oder der Rückflussleitung verbundene Füllleitung, ein Füllventil zum Steuern des Wasserdurchflusses der Füllleitung, einen an die anschließbare zentrale Heizleitung angeschlossenen Ausgleichsbehälter, einen an der Flussleitung oder der Rückflussleitung angebrachten Drucksensor zur Feststellung des Flüssigkeitsdruckes, sowie eine mit dem besagten Drucksensor verbundene Kontrolleinheit zur Auswertung der Messdaten bei geöffnetem Füllventil enthält. Insofern besteht die Innovation darin, dass eine Kontrolleinheit, bzw. eine mit der Kontrolleinheit verbundene Benutzerschnittstelle, so konfiguriert ist, dass eine Fehlermeldung bei Abweichungen der durch die Kontrolleinheit vorgenommenen Messdaten von mindestens einem voreingestellten Muster für die Druckverhältnisse über die Benutzerschnittstelle ausgegeben wird.

    [0020] Eine weitere vorteilhafte Eigenschaft der Erfindung ist, dass die Kontrolleinheit in der Lage ist, die im Folgenden beschriebenen Schritte auszuführen:
    • Zugriff auf eine in einer Speichereinheit vorliegende Tabelle mit Kennzahlen für Fließmengen in Abhängigkeit von durch ein automatisches Füllventil zwischen der Hauswasserversorgungsleitung und der zentralen Heizleitung verursachten unterschiedlichen Druckwerten,
    • Zugriff auf einen Wert für einen Anfangsdruck und ein Anfangsvolumen des Ausgleichsbehälters über die besagte Speichereinheit,
    • Ermittlung des Druckwertes P1 zu einem Zeitpunkt t1 an dem das besagte Füllventil geöffnet wird,
    • Berechnung eines Volumenwertes V1 für den Ausgleichsbehälter zum Zeitpunkt t1 unter Verwendung der besagten Werte von Anfangsvolumen, Anfangsdruck und des Drucks P1,
    • Berechnung eines ersten in den Ausgleichsbehälter transferierten Flüssigkeitsvolumens unter Verwendung des Wertes für das Anfangsvolumen und des besagten Volumenwertes V1,
    • Ermittlung eines Druckwertes P2 zu einem Zeitpunkt t2, an dem aufeinanderfolgende Druckmessungen die gleichen Werte ergeben,
    • Berechnung eines Volumenwertes V2 für den Ausgleichsbehälter zum Zeitpunkt t1 unter Verwendung der Werte von Anfangsvolumen, Anfangsdruck und des besagten Drucks P2,
    • Berechnung eines zweiten in den Ausgleichsbehälter transferierten Flüssigkeitsvolumens unter Verwendung der Differenz zwischen dem Wert für das Anfangsvolumen und dem besagten Volumenwert V2,
    • Berechnung einer Gesamtvolumendifferenz im Ausgleichsbehälter zwischen Zeitpunkt t1 und t2 unter Verwendung der Differenz zwischen den besagten ersten und zweiten Flüssigkeitsvolumina,
    • Berechnung einer ersten Durchflussmenge unter Verwendung der Gesamtvolumendifferenz zwischen Zeitpunkt t1 und t2,
    • Ermittlung eines ersten Druckwertes, der laut Kennzahlentabelle der besagten ersten Durchflussmenge entspricht,
    • Berechnung des Drucks auf der Hauswasserversorgungsleitung unter Addition des Anfangsdruckwertes und des besagten ersten Druckwertes,
    • Anzeige des Wertes für den Druck der Hauswasserversorgungsleitung über die Benutzerschnittstelle.

    KURZBESCHREIBUNG ZUR ABBILDUNG



    [0021] Abbildung 1 zeigt eine symbolische Darstellung des Heizgerätes.

    [0022] Abbildung 2 zeigt eine symbolische Darstellung der Kontrolleinheit des Heizgerätes.

    AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG



    [0023] In dieser detaillierten Beschreibung wird die erfindungsgemäße Heizvorrichtung durch Beispiele erläutert, die zum besseren Verständnis der Erfindung vorgesehen sind und nicht einschränkend wirken.

    [0024] Das durch diese Erfindung repräsentierte Heizgerät ist mit einer Heizeinheit zum Erhitzen einer Flüssigkeit ausgestattet. Die zentrale Heizleitung (40) besteht aus einem Durchflussrohr (41), in dem das durch die Heizeinheit (12) erhitzte Wasser zu einem Wärmeverbraucher geleitet wird, und einem Rücklaufrohr (42), durch welches das im Wärmeverbraucher abgekühlte Wasser zur Heizeinheit zurückgeführt wird. Der Wärmeverbraucher (45) ist im praktischen Falle ein Heizkörper. Eine Hauswasserversorgungsleitung (30) ist ebenfalls vorhanden.

    [0025] Am Heizgerät (1) befindet sich ein Füllhebel (13) zwischen der Hauswasserversorgungsleitung (30) und dem Anschluss für die zentrale Heizleitung (40). Der Füllhebel (13) beinhaltet ein Füllventil (15), das eine Druckveränderung zwischen der Hauswasserversorgungsleitung (30) und der anschließbaren zentralen Heizleitung (40) bewirkt. Wird das Füllventil (15) geöffnet, so bewirkt es eine Druckveränderung indem es zulässt, dass ein Flüssigkeitstransfer zwischen der Hauswasserversorgungsleitung (30) und der anschließbaren zentralen Heizleitung (40) stattfindet.

    [0026] Es ist ein Drucksensor (16) vorhanden, der den Druck der Flüssigkeit im Rücklaufrohr (42) oder im Durchflussrohr (41) misst.

    [0027] Eine Kontrolleinheit (20) ist so mit dem Drucksensor (16) verbunden, dass sie die Signale bezüglich der Druckmessungen empfangen kann. Die Kontrolleinheit (20) kann im Detail eine Prozessoreinheit (22) und eine mit dieser Prozessoreinheit (22) verknüpfte Speichereinheit (24) enthalten. Die Prozessoreinheit (22) kann als Mikroprozessor ausgeführt sein. Die Kontrolleinheit (20) kann entweder ein allgemein gebräuchlicher Computer, oder ein Spezialcomputer sein. Bei der Speichereinheit (24) handelt es sich um Festspeicher und/oder Zwischenspeicher, der der Prozessoreinheit (22) erlaubt, Daten auszulesen und/oder zu schreiben.

    [0028] Das Heizgerät (1) verfügt über einen mit dem Durchflussrohr (41) oder dem Rückflussrohr (42) verbundenen Druckausgleichsbehälter (18). Ein Druckausgleichsbehälter (18) enthält, wie aus der Technik wohlbekannt, eine mit Gas gefüllte Gaskammer (182), eine Flüssigkeitskammer (181) zur Aufnahme der Flüssigkeit aus angeschlossenen Rohrleitungen, sowie eine flexible Druckmembran (183) zwischen der Flüssigkeitskammer (181) und der Gaskammer (182). Bei Überdruck auf der anschließbaren zentralen Heizleitung fließt mehr Flüssigkeit in die Flüssigkeitskammer (181), wodurch sich die Druckmembran (183) in Richtung der Gaskammer (182) ausdehnt und damit das Gas komprimiert. Durch die Komprimierung des Gases wird der Druck ausgeglichen und die anschließbare zentrale Heizleitung (40) vor Überdruck geschützt.

    [0029] Das Heizgerät (1) verfügt über eine durch die Kontrolleinheit (20) gesteuerte Benutzerschnittstelle (26). Die besagte Benutzerschnittstelle (26) beinhaltet mindestens eines der Warnelemente wie Bildschirm, akustisches oder visuelles Warnsignal (in der Abbildung nicht dargestellt).

    [0030] Wird das Füllventil (15) im störungsfreien Normalbetrieb zu einem Zeitpunkt t1 geöffnet, erhöht sich der Druck auf der anschließbaren zentralen Heizleitung (40) allmählich, bis er sich zu einem Zeitpunkt t2 stabilisiert. Der Ausdruck Stabilisierung bedeutet, dass die Messwerte aufeinanderfolgender Druckmessungen innerhalb der vorher festgelegten Abweichung liegen. Die Speichereinheit (24) enthält mindestens ein Schema für die Druckwerte, die im störungsfreien Betrieb innerhalb der t1-t2 Zeitintervalle zulässig sind. Beim besagten Schema kann es sich um eine Druck-Zeit-Kurve handeln.

    [0031] Die Prozessoreinheit (22) der Kontrolleinheit (20) erhält bei geöffnetem Druckventil (15) Daten der Druckmessungen über den Drucksensor (16) und überprüft anhand des bzw. der bei der Speichereinheit (24) vorliegenden Musters bzw. Muster, ob Abweichungen vorliegen. Liegen die Messergebnisse außerhalb der durch das bzw. die Muster festgelegten Toleranzgrenzen, so wird eine Fehlermeldung generiert, die über die Benutzerschnittstelle (26) angezeigt wird.

    [0032] Bei einer möglichen Installation ist die Prozessoreinheit (22) so konfiguriert, dass sie ermittelt, ob der in einem ersten Teilzeitintervall innerhalb des Intervalls t1-t2 gemessene Druck unter einem vorbestimmten ersten Schwellenwert liegt, woraufhin, falls zutreffend, eine erste Fehlermeldung erzeugt wird, die über die Benutzerschnittstelle (26) anzeigt, dass der Druck auf der Hauswasserversorgungsleitung (30) zu niedrig ist. Mit anderen Worten, die Prozessoreinheit (22) stellt fest, dass der Druck auf der Haushaltsverbrauchsleitung (30) zu niedrig ist, wenn dP/dt einen vorher festgelegten Grenzwert unterschreitet, und veranlasst die Anzeige einer Fehlermeldung. Langsamer als die im Schema vorgegebenen Druckwerte ansteigende und bis zu einem gewissen Grad unterhalb der festgelegten Grenzwerte bleibende Messergebnisse können ein Hinweis auf nicht ausreichend vorhandenen Druck auf der Hauswasserversorgungsleitung (30) sein.

    [0033] Bei einer weiteren möglichen Installation veranlasst die Prozessoreinheit (22), dass eine Fehlermeldung über die Benutzerschnittstelle (26) angezeigt wird, die auf eine Störung beim Druckausgleichsbehälter (18) (18) hinweist, wenn die Druckdifferenz in einem zweiten Teilzeitintervall innerhalb des Zeitintervalls t1-t2 über einem festgelegten zweiten Schwellenwert liegt. Weichen die Druck-Messergebnisse vom Schema ab, indem sie die darin enthaltenen Werte überschreiten, so kann dies daran liegen, dass der Druckausgleichsbehälter (18) nicht in der Lage ist, den Überdruck auszugleichen.

    [0034] Bei einer weiteren möglichen Installation kann sich die Prozessoreinheit (22) den Druck der anschließbaren zentralen Heizleitung (40) zunutze machen um auch den Druck der Hauswasserversorgungsleitung (30) zu ermitteln, um diesen ebenfalls über die Benutzerschnittstelle (26) anzuzeigen. Damit können Daten über den Druck der Hauswasserversorgungsleitung (30) generiert werden, ohne dass dafür ein Drucksensor (16) für die Hauswasserversorgungsleitung (30) nötig ist.

    [0035] Bei dieser möglichen Installation enthält die Speichereinheit (24) eine Tabelle mit Kennzahlen für Fließmengen in Abhängigkeit von durch ein automatisches Füllventil (15) (15) zwischen der Hauswasserversorgungsleitung (30) und der zentralen Heizleitung (40) verursachten unterschiedlichen Druckwerten. Die Speichereinheit (24) enthält darüber hinaus auch die Ausgangswerte für Druck und Volumen des Druckausgleichsbehälters (18). Bei diesen Werten handelt es sich um den Druck und das Volumen im Druckausgleichsbehälter (18) im Normalzustand, d.h. wenn die mit Gas gefüllte Kammer keinen Überdruck auszugleichen hat. Die Prozessoreinheit (22) bezieht die Daten über das Anfangsvolumen und den Anfangsdruck im Druckausgleichsbehälter (18) von der Speichereinheit (24), berechnet aus den jeweils zum Zeitpunkt t1 und t2 ermittelten Druckwerten die Volumenveränderung im Druckausgleichsbehälter (18) berechnet aus den jeweils zum Zeitpunkt t1 und t2 ermittelten Druckwerten die Volumenveränderung im Druckausgleichsbehälter (18) im Zeitraum t2-t1, und ermittelt damit die Fließmenge anhand der Volumenveränderung im Zeitraum t2-t1. Sie ermittelt, welchem Wert die Fließmenge in der Kennzahlentabelle entspricht, addiert diesen Wert mit dem Ausgangsdruck, und berechnet damit den Druck der Hauswasserversorgungsleitung.

    [0036] Bei geöffnetem Füllventil (15) führt die Prozessoreinheit (22) die nachfolgenden Schritte aus, um den Druck auf der Hauswasserversorgungsleitung (30) zu berechnen:
    Sie greift auf die besagte Kennzahlentabelle zu. Sie ermittelt den Druck P1 zum Zeitpunkt t1. Sie ermittelt den Druck P2 zum Zeitpunkt t2. Sie greift auf die besagten Werte für den Anfangsdruck und das Anfangsvolumen zu. Sie berechnet mithilfe der allgemeinen Gasgleichung ein Volumen V1 für das Volumen der Flüssigkeitskammer (181) zum Zeitpunkt t1, indem sie die Werte für Anfangsvolumen und Anfangsdruck multipliziert und durch den erwähnten Druck P1 dividiert. Sie berechnet die Differenz zwischen dem Anfangsdruck und dem Druck V1, wodurch man einen ersten Volumenwert für die in den Ausgleichsbehälter (18) eingeleitete Flüssigkeit erhält. Durch die Multiplikation des Anfangsvolumens mit dem Anfangsdruck und das Dividieren des Ergebnisses mit dem Druckwert P2 ermittelt sie einen Wert V2 für das Volumen der Flüssigkeitszelle (181) zum Zeitpunkt t1. Durch die Berechnung der Differenz zwischen dem Anfangsvolumen und dem Volumenwert V2 ermittelt sie einen zweiten Volumenwert für die in den Ausgleichsbehälter (18) eingeleitete Flüssigkeit. Durch die Berechnung der Differenz zwischen dem ersten und dem zweiten Volumenwert ermittelt sie die Gesamt-Volumendifferenz für den Zeitraum zwischen t1 und t2. Sie dividiert die Gesamtvolumendifferenz durch die Zeitdifferenz zwischen t1 und t2 und ermittelt damit eine erste Fließmenge. Sie ermittelt einen ersten Druckwert, der laut Kennzahlentabelle der besagten ersten Durchflussmenge entspricht. Sie addiert die Werte für den Anfangsdruck und der Druckwert auf der Hauswasserversorgungsleitung (30) wird daraufhin über die Benutzerschnittstelle (26) angezeigt.

    [0037] Der Schutzanspruch der Erfindung ist in den beigefügten Aussagen dargelegt und kann nicht auf die beispielhaften Erwähnungen in dieser ausführlichen Beschreibung beschränkt werden. Es ist offensichtlich, dass eine mit diesem Fachgebiet vertraute Person ähnliche Gestaltungsformen in Anlehnung an die vorangegangenen Erklärungen entwerfen kann, ohne vom Hauptthema der Erfindung abzuweichen.

    REFERENZNUMMERN BEI DER ABBILDUNG



    [0038] 

    1 Heizgerät

    12 Heizeinheit

    13 Füllhebel

    14 Wärmetauscher

    15 Füllventil

    16 Drucksensor

    18 Druckausgleichsbehälter

    181 Flüssigkeitskammer

    182 Gaskammer

    183 Druckmembran

    20 Kontrolleinheit

    22 Prozessoreinheit

    24 Speichereinheit

    26 Benutzerschnittstelle

    30 Hauswasserversorgungsleitung

    40 Anschließbare zentrale Heizleitung

    41 Durchflussrohr

    42 Rückflussrohr

    45 Wärmeverbraucher




    Ansprüche

    1. Heizgerät, aufweisend eine Heizeinheit zum Erhitzen einer Flüssigkeit, eine an die besagte Heizeinheit angeschlossene Flussleitung (41) zur Durchleitung von Flüssigkeit über eine anschließbare zentrale Heizleitung (40) mit mindestens einem daran angeschlossenen Wärmeverbraucher, eine an die besagte Heizeinheit angeschlossene Rückflussleitung (42) zur Rückführung der gekühlten Flüssigkeit vom Wärmeverbraucher aus der zentralen Heizleitung (40), eine Hauswasserversorgungsleitung (30), eine zwecks Leitungswassereinspeisung mit der Hauswasserversorgungsleitung (30), der Flussleitung (41) oder der Rückflussleitung (42) verbundene Füllleitung, ein Füllventil (15) zum Steuern des Flüssigkeitsdurchflusses der Füllleitung, einen an die anschließbare zentrale Heizleitung (40) angeschlossenen Ausgleichsbehälter (18), einen an der Flussleitung (41) oder der Rückflussleitung (42) angebrachten Drucksensor (16) zur Feststellung des Flüssigkeitsdruckes, sowie eine mit dem besagten Drucksensor (16) verbundene Kontrolleinheit (20) zur Auswertung der vom Drucksensor (16) erhaltenen Messdaten bei geöffnetem Füllventil (15); dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit so konfiguriert ist, dass sie für den Fall, dass die durch die Kontrolleinheit (20) ausgewerteten Druckmessungen von mindestens einem vorher definierten Schema abweichen, dies feststellt und eine Meldung der Störung über eine mit der Kontrolleinheit (20) verbundene Benutzerschnittstelle (26) anzeigt.
     
    2. Heizgerät gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (20) so konfiguriert ist, dass Abweichungen vom besagten Muster ermittelt werden, indem Messdaten zum Zeitpunkt t1, wenn das Ventil geöffnet wird, erfasst werden und mit den zum Zeitpunkt t2 erfassten Daten abgeglichen werden, zu dem die Druckmessungen konstante Ergebnisse liefern.
     
    3. Heizgerät gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (20) so konfiguriert ist, dass sie ermittelt, ob der in einem ersten Teilzeitintervall im Zeitraum t1-t2 gemessene Druck unter einem vorbestimmten ersten Schwellenwert liegt, woraufhin eine erste Fehlermeldung auf der Benutzerschnittstelle (26) erzeugt wird, die anzeigt, dass der Druck auf der Hauswasserversorgungsleitung zu niedrig ist.
     
    4. Heizgerät gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (20) so konfiguriert ist, dass sie ermittelt, ob die in einem zweiten Teilzeitintervall innerhalb des Intervalls t1-t2 ermittelte Druckdifferenz über einem vorbestimmten zweiten Schwellenwert liegt, woraufhin eine zweite Fehlermeldung über die Benutzerschnittstelle (26) erzeugt wird, die eine Störung beim Druckausgleichsbehälter (18) anzeigt.
     
    5. Heizgerät gemäß einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bildschirm in die Benutzerschnittstelle (26) integriert ist.
     
    6. Heizgerät gemäß einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Benutzerschnittstelle (26) ein Element für akustische Warnsignale enthält.
     
    7. Heizgerät gemäß einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Benutzerschnittstelle (26) ein Element von Warnleuchten enthält.
     
    8. Heizgerät gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (20) so konfiguriert ist, dass sie auf eine in der Speichereinheit (24) hinterlegte Kennzahlentabelle zugreift, in der die Werte für die jeweiligen Fließmengen je nach Druckdifferenzen hinterlegt sind, die beim Flüssigkeitstransfer zwischen der Hauswasserversorgungsleitung und der zentralen Heizleitung durch das Füllventil (15) verursacht werden, dass sie über die besagte Speichereinheit (24) auf jeweils einen Anfangswert für Druck und Volumen im Ausgleichsbehälter (18) zugreift, dass sie einen Druckwert P1 zum Zeitpunkt t1 ermittelt,

    dass sie einen Volumenwert V1 für den Ausgleichsbehälter (18) zum Zeitpunkt t1 unter Verwendung der besagten Werte von Anfangsvolumen, Anfangsdruck und des Drucks P1 berechnet,

    dass sie ein erstes in den Ausgleichsbehälter (18) transferiertes Flüssigkeitsvolumen unter Verwendung des Wertes für das Anfangsvolumen und des besagten Volumenwertes V1 berechnet,

    dass sie einen Druckwert P2 zum Zeitpunkt t2 ermittelt,

    dass sie einen Volumenwert V2 für den Ausgleichsbehälter (18) zum Zeitpunkt t1 unter Verwendung der Werte von Anfangsvolumen, Anfangsdruck und dem besagten Druckwert P2 errechnet,

    dass sie ein zweites in den Ausgleichsbehälter (18) transferiertes Flüssigkeitsvolumen unter Verwendung der Differenz zwischen dem Wert für das Anfangsvolumen und dem besagten Volumenwert V2 errechnet,

    dass sie eine Gesamtvolumendifferenz im Ausgleichsbehälter (18) zwischen Zeitpunkt t1 und t2 unter Verwendung der Differenz zwischen den besagten ersten und zweiten Flüssigkeitsvolumina berechnet,

    dass sie eine erste Durchflussmenge unter Verwendung der Gesamtvolumendifferenz zwischen Zeitpunkt t1 und t2 berechnet,

    dass sie einen ersten Druckwert ermittelt, der laut Kennzahlentabelle der besagten ersten Durchflussmenge entspricht,

    dass sie durch Addition des Anfangsdruckwertes und des besagten ersten Druckwertes den Druck auf der Hauswasserversorgungsleitung berechnet, und dass sie den Wert des für die Hauswasserversorgungsleitung ermittelten Drucks zur Anzeige an die Benutzerschnittstelle (26) weiterleitet.


     
    9. Methode zum Feststellen technischer Störungen bei einem Heizgerät, das über eine Heizeinheit zum Erhitzen einer Flüssigkeit, eine an die besagte Heizeinheit angeschlossene Flussleitung (41) zur Durchleitung von Flüssigkeit über eine anschließbare zentrale Heizleitung (40) mit mindestens einem daran angeschlossenen Wärmeverbraucher, eine an die besagte Heizeinheit angeschlossene Rückflussleitung (42) zur Rückführung der gekühlten Flüssigkeit vom Wärmeverbraucher aus der zentralen Heizleitung (40), eine Hauswasserversorgungsleitung (30), eine zwecks Leitungswassereinspeisung mit der Flussleitung (41) oder der Rückflussleitung (42) verbundene Füllleitung, ein Füllventil (15) zum Steuern des Flüssigkeitsdurchflusses der Füllleitung, einen an die anschließbare zentrale Heizleitung (40) angeschlossenen Ausgleichsbehälter (18), einen an der Flussleitung (41) oder der Rückflussleitung (42) angebrachten Drucksensor (16) zur Feststellung des Flüssigkeitsdruckes, sowie eine mit dem besagten Drucksensor (16) verbundene Kontrolleinheit (20) zur Auswertung der vom Drucksensor (16) erhaltenen Messdaten bei geöffnetem Füllventil (15) verfügt, wobei die Kontrolleinheit (20) eine mit der Kontrolleinheit (20) verbundene Benutzerschnittstelle beinhaltet; dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (20) eine entsprechende Meldung über eine Störung auf der Benutzerschnittstelle (26) anzeigt, wenn die durch die Kontrolleinheit (20) ausgewerteten Druckmessungen von mindestens einem vorher definierten Schema abweichen.
     
    10. Methode gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Prozessoreinheit (20) die folgenden Schritte ausführt:

    - Zugriff auf eine in einer Speichereinheit (24) hinterlegte Tabelle mit Kennzahlen für Fließmengen in Abhängigkeit von durch ein automatisches Füllventil (15) zwischen der Hauswasserversorgungsleitung und der zentralen Heizleitung verursachten unterschiedlichen Druckwerten,

    - Zugriff auf einen Wert für einen Anfangsdruck und ein Anfangsvolumen des Ausgleichsbehälters (18) über die besagte Speichereinheit (24),

    - Ermittlung des Druckwertes P1 zu einem Zeitpunkt t1 an dem das besagte Füllventil geöffnet wird,

    - Berechnung eines Volumenwertes V1 für den Ausgleichsbehälter (18) zum besagten Zeitpunkt t1 unter Verwendung der besagten Werte von Anfangsvolumen, Anfangsdruck und des Drucks P1,

    - Berechnung eines ersten in den Ausgleichsbehälter (18) transferierten Flüssigkeitsvolumens unter Verwendung des Wertes für das Anfangsvolumen und des besagten Volumenwertes V1,

    - Ermittlung eines Druckwertes P2 zu einem Zeitpunkt t2, an dem aufeinanderfolgende Druckmessungen die gleichen Werte ergeben,

    - Berechnung eines Volumenwertes V2 für den Ausgleichsbehälter (18) zum Zeitpunkt t1 unter Verwendung der Werte von Anfangsvolumen, Anfangsdruck und des besagten Drucks P2,

    - Berechnung eines zweiten in den Ausgleichsbehälter (18) transferierten Flüssigkeitsvolumens unter Verwendung der Differenz zwischen dem Wert für das Anfangsvolumen und dem besagten Volumenwert V2,

    - Berechnung einer Gesamtvolumendifferenz im Ausgleichsbehälter (18) zwischen Zeitpunkt t1 und t2 unter Verwendung der Differenz zwischen den besagten ersten und zweiten Flüssigkeitsvolumina,

    - Berechnung einer ersten Durchflussmenge unter Verwendung der Gesamtvolumendifferenz zwischen Zeitpunkt t1 und t2,

    - Ermittlung eines ersten Druckwertes, der laut Kennzahlentabelle der besagten ersten Durchflussmenge entspricht,

    - Berechnung des Drucks auf der Hauswasserversorgungsleitung unter Addition des Anfangsdruckwertes und des besagten ersten Druckwertes,

    - Anzeige des Wertes für den Druck der Hauswasserversorgungsleitung über die Benutzerschnittstelle (26).


     


    Claims

    1. Heating device, having a heating unit for heating a liquid, a flow line (41) connected to the aforesaid heating unit for conducting liquid via a connectable central heating line (40) having at least one heat consumer connected thereto, a return line (42) connected to the aforesaid heating unit for returning the cooled liquid from the heat consumer out of the central heating line (40), a domestic water supply line (30), a filling line connected to the domestic water supply line (30), the flow line (41) or the return line (42) for the purpose of feeding tap water in, a filling valve (15) for controlling the liquid flow through the filling line, an expansion tank (18) connected to the connectable central heating line (40), a pressure sensor (16) attached to the flow line (41) or the return line (42) for determining the liquid pressure, and a monitoring unit (20) connected to the aforesaid pressure sensor (16) for evaluating the measured data obtained from the pressure sensor (16) when the filling valve (15) is open; characterized in that the monitoring unit is configured in such a way that, for the case in which the pressure measurements evaluated by the monitoring unit (20) deviate from at least one previously defined scheme, the monitoring unit detects this and displays a message relating to the fault via a user interface (26) connected to the monitoring unit (20).
     
    2. Heating device according to Claim 1, characterized in that the monitoring unit (20) is configured in such a way that deviations from the aforesaid pattern are determined in that measured data is acquired at the time t1 when the valve is open and is compared with the data acquired at the time t2 at which the pressure measurements supply constant results.
     
    3. Heating device according to Claim 2, characterized in that the monitoring unit (20) is configured in such a way that it determines whether the pressure measured in a first partial time interval in the time period t1-t2 lies below a predetermined first threshold value, whereupon a first error message, which indicates that the pressure on the domestic water supply line is too low, is generated on the user interface (26).
     
    4. Heating device according to Claim 2, characterized in that the monitoring unit (20) is configured in such a way that it determines whether the pressure difference determined in a second partial time interval within the interval t1-t2 lies above a predetermined second threshold value, whereupon a second error message, which indicates a fault in the pressure expansion tank (18), is generated via the user interface (26).
     
    5. Heating device according to one of the preceding claims, characterized in that a screen is integrated into the user interface (26).
     
    6. Heating device according to one of the preceding claims, characterized in that the user interface (26) contains an element for acoustic warning signals.
     
    7. Heating device according to one of the preceding claims, characterized in that the user interface (26) contains an element comprising warning lights.
     
    8. Heating device according to Claim 1, characterized in that the monitoring unit (20) is configured in such a way that it accesses a table of characteristics stored in the memory unit (24), in which there are stored the values for the respective flow rates depending on pressure differences which are caused during the liquid transfer by the filling valve (15) between the domestic water supply line and the central heating line, that it accesses a respective initial value for pressure and volume in the expansion tank (18) via the aforesaid memory unit (24),

    that it determines a pressure value P1 at the time t1, that it calculates a volume value V1 for the expansion tank (18) at the time t1 by using the aforesaid values of the initial volume, the initial pressure and the pressure P1,

    that it calculates a first liquid volume transferred into the expansion tank (18) by using the value for the initial volume and the aforesaid volume value V1,

    that it determines a pressure value P2 at the time t2, that it calculates a volume value V2 for the expansion tank (18) at the time t1 by using the values of the initial volume, the initial pressure and the aforesaid pressure value P2,

    that it calculates a second liquid volume transferred into the expansion tank (18) by using the difference between the value for the initial volume and the aforesaid volume value V2,

    that it calculates a total volume difference in the expansion tank (18) between the time t1 and t2 by using the difference between the aforesaid first and second liquid volumes,

    that it calculates a first flow rate by using the total volume difference between the time t1 and t2,

    that it determines a first pressure value which, according to the table of characteristics, corresponds to the aforesaid first flow rate,

    that it calculates the pressure on the domestic water supply line by adding the initial pressure value and the aforesaid first pressure value, and

    that it forwards the value of the pressure determined for the domestic water supply line to be displayed on the user interface (26).


     
    9. Method for detecting technical faults in a heating device, which has a heating unit for heating a liquid, a flow line (41) connected to the aforesaid heating unit for conducting liquid via a connectable central heating line (40) having at least one heat consumer connected thereto, a return line (42) connected to the aforesaid heating unit for returning the cooled liquid from the heat consumer out of the central heating line (40), a domestic water supply line (30), a filling line connected to the flow line (41) or the return line (42) for the purpose of feeding tap water in, a filling valve (15) for controlling the liquid flow through the filling line, an expansion tank (18) connected to the connectable central heating line (40), a pressure sensor (16) attached to the flow line (41) or the return line (42) for determining the liquid pressure, and a monitoring unit (20) connected to the aforesaid pressure sensor (16) for evaluating the measured data obtained from the pressure sensor (16) when the filling valve (15) is open, wherein the monitoring unit (20) includes a user interface connected to the monitoring unit (20); characterized in that the monitoring unit (20) displays an appropriate message about a fault on the user interface (26) if the pressure measurements evaluated by the monitoring unit (20) deviate from at least one previously defined scheme.
     
    10. Method according to Claim 9, characterized in that the processor unit (20) executes the following steps:

    - accessing a table stored in a memory unit (24), the table containing characteristics for flow rates depending on different pressure values which are caused by an automatic filling valve (15) between the domestic water supply line and the central heating line,

    - accessing a value for an initial pressure and an initial volume in the expansion tank (18) via the aforesaid memory unit (24),

    - determining the pressure value P1 at a time t1 at which the aforesaid filling valve is opened,

    - calculating a volume value V1 for the expansion tank (18) at the aforesaid time t1 by using the aforesaid values of the initial volume, the initial pressure and the pressure P1,

    - calculating a first liquid volume transferred into the expansion tank (18) by using the value for the initial volume and the aforesaid volume value V1,

    - determining a pressure value P2 at a time t2 at which successive pressure measurements give the same values,

    - calculating a volume value V2 for the expansion tank (18) at the time t1 by using the values of the initial volume, the initial pressure and the aforesaid pressure P2,

    - calculating a second liquid volume transferred into the expansion tank (18) by using the difference between the value for the initial volume and the aforesaid volume value V2,

    - calculating a total volume difference in the expansion tank (18) between the time t1 and t2 by using the difference between the aforesaid first and second liquid volumes,

    - calculating a first flow rate by using the total volume difference between the time t1 and t2,

    - determining a first pressure value which, according to the table of characteristics, corresponds to the aforesaid first flow rate,

    - calculating the pressure on the domestic water supply line by adding the initial pressure value and the aforesaid first pressure value,

    - displaying the value for the pressure of the domestic water supply line via the user interface (26).


     


    Revendications

    1. Appareil de chauffage, possédant une unité de chauffage destinée à chauffer un liquide, une conduite d'écoulement (41) raccordée à ladite unité de chauffage et destinée à acheminer du liquide par le biais d'une conduite de chauffage centrale (40) connectable comprenant au moins un consommateur de chaleur raccordé à celle-ci, une conduite d'écoulement de retour (42) raccordée à ladite unité de chauffage et destinée à retourner le liquide refroidi depuis le consommateur de chaleur hors de la conduite de chauffage centrale (40), une conduite d'alimentation en eau domestique (30), une conduite de remplissage reliée à des fins d'injection d'eau courante à la conduite d'alimentation en eau domestique (30), à la conduite d'écoulement (41) ou à la conduite d'écoulement de retour (42), une vanne de remplissage (15) destinée à commander le débit de liquide de la conduite de remplissage, un réservoir d'équilibrage (18) raccordé à la conduite de chauffage centrale (40) connectable, un capteur de pression (16) monté sur la conduite d'écoulement (41) ou la conduite d'écoulement de retour (42) et destiné à déterminer la pression de liquide, ainsi qu'une unité de contrôle (20) reliée audit capteur de pression (16) et destinée à interpréter les données de mesure obtenues par le capteur de pression (16) lorsque la vanne de remplissage (15) est ouverte ; caractérisé en ce que l'unité de contrôle est configurée de telle sorte que dans le cas où les mesures de pression interprétées par l'unité de contrôle (20) s'écartent d'au moins un schéma préalablement défini, elle constate ce fait et affiche un message du dysfonctionnement par le biais d'une interface utilisateur (26) reliée à l'unité de contrôle (20).
     
    2. Appareil de chauffage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité de contrôle (20) est configurée de telle sorte que des écarts par rapport audit modèle sont identifiés en acquérant des valeurs mesurées à l'instant t1, lorsque la vanne est ouverte, et en les comparant avec des données acquises à l'instant t2, auquel les mesures de pression délivrent des résultats constants.
     
    3. Appareil de chauffage selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'unité de contrôle (20) est configurée de telle sorte qu'elle identifie si la pression mesurée dans un premier intervalle de temps partiel dans la période t1-t2 se trouve au-dessous d'une première valeur de seuil prédéfinie, sur quoi un premier message d'erreur est généré sur l'interface utilisateur (26), lequel indique que la pression dans la conduite d'alimentation en eau domestique est trop faible.
     
    4. Appareil de chauffage selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'unité de contrôle (20) est configurée de telle sorte qu'elle identifie si la différence de pression identifiée dans un deuxième intervalle de temps partiel au sein de l'intervalle t1-t2 se trouve au-dessus d'une deuxième valeur de seuil prédéfinie, sur quoi un deuxième message d'erreur est généré par le biais de l'interface utilisateur (26), lequel indique un dysfonctionnement au niveau du réservoir d'équilibrage de la pression (18).
     
    5. Appareil de chauffage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un écran d'affichage est intégré dans l'interface utilisateur (26).
     
    6. Appareil de chauffage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'interface utilisateur (26) contient un élément pour des signaux d'alerte sonores.
     
    7. Appareil de chauffage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'interface utilisateur (26) contient un élément de témoins lumineux d'alerte.
     
    8. Appareil de chauffage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité de contrôle (20) est configurée de telle sorte qu'elle accède à une table d'indices stockée sur une unité de mémoire (24), dans laquelle sont stockées les valeurs des quantités d'écoulement respectives à chaque fois en fonction des différences de pression qui sont causées par la vanne de remplissage (15) lors d'un transfert de liquide entre la conduite d'alimentation en eau domestique et la conduite de chauffage centrale, qu'elle accède, par le biais de ladite unité de mémoire (24), respectivement à une valeur initiale pour la pression et le volume dans le réservoir d'équilibrage (18), qu'elle identifie une valeur de pression P1 à l'instant t1,

    qu'elle calcule une valeur de volume V1 pour le réservoir d'équilibrage (18) à l'instant t1 en utilisant lesdites valeurs du volume initial, de la pression initiale et de la pression P1,

    qu'elle calcule un premier volume de liquide transféré dans le réservoir d'équilibrage (18) en utilisant la valeur du volume initial et ladite valeur de volume V1, qu'elle identifie une valeur de pression P2 à l'instant t2,

    qu'elle calcule une valeur de volume V2 pour le réservoir d'équilibrage (18) à l'instant t1 en utilisant les valeurs du volume initial, de la pression initiale et ladite valeur de pression P2,

    qu'elle calcule un deuxième volume de liquide transféré dans le réservoir d'équilibrage (18) en utilisant la différence entre valeur du volume initial et ladite valeur de volume V2,

    qu'elle calcule une différence de volume totale dans le réservoir d'équilibrage (18) entre les instants t1 et t2 en utilisant la différence entre lesdits premier et deuxième volumes de liquide,

    qu'elle calcule un premier débit de passage en utilisant la différence de volume totale entre les instants t1 et t2,

    qu'elle identifie une première valeur de pression qui, selon la table des indices, correspond audit premier débit de passage,

    qu'elle calcule la pression sur la conduite d'alimentation en eau domestique en additionnant la valeur de pression initiale et ladite première valeur de pression, et

    qu'elle retransmet la valeur de la pression identifiée pour la conduite d'alimentation en eau domestique pour affichage à l'interface utilisateur (26).


     
    9. Procédé de détermination de dysfonctionnements techniques au niveau d'un appareil de chauffage, lequel dispose d'une unité de chauffage destinée à chauffer un liquide, d'une conduite d'écoulement (41) raccordée à ladite unité de chauffage et destinée à acheminer du liquide par le biais d'une conduite de chauffage centrale (40) connectable comprenant au moins un consommateur de chaleur raccordé à celle-ci, d'une conduite d'écoulement de retour (42) raccordée à ladite unité de chauffage et destinée à retourner le liquide refroidi depuis le consommateur de chaleur hors de la conduite de chauffage centrale (40), d'une conduite d'alimentation en eau domestique (30), d'une conduite de remplissage reliée à des fins d'injection d'eau courante à la conduite d'écoulement (41) ou à la conduite d'écoulement de retour (42), d'une vanne de remplissage (15) destinée à commander le débit de liquide de la conduite de remplissage, d'un réservoir d'équilibrage (18) raccordé à la conduite de chauffage centrale (40) connectable, d'un capteur de pression (16) monté sur la conduite d'écoulement (41) ou la conduite d'écoulement de retour (42) et destiné à déterminer la pression de liquide, ainsi que d'une unité de contrôle (20) reliée audit capteur de pression (16) et destinée à interpréter les données de mesure obtenues par le capteur de pression (16) lorsque la vanne de remplissage (15) est ouverte, l'unité de contrôle (20) contenant une interface utilisateur reliée à l'unité de contrôle (20) ; caractérisé en ce que l'unité de contrôle (20) affiche un message correspondant à propos d'un dysfonctionnement sur l'interface utilisateur (26) lorsque les mesures de pression interprétées par l'unité de contrôle (20) s'écartent d'au moins un schéma préalablement défini.
     
    10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'unité à processeur (20) exécute les étapes suivantes :

    - accès à une table stockée dans une unité de mémoire (24) avec des indices pour les quantités d'écoulement en fonction des différences de pression qui sont causées par une vanne de remplissage (15) automatique entre la conduite d'alimentation en eau domestique et la conduite de chauffage centrale

    - accès, par le biais de ladite unité de mémoire (24), à une valeur pour une pression initiale et un volume initial dudit réservoir d'équilibrage (18)

    - identification de la valeur de pression P1 à un instant t1 auquel ladite vanne de remplissage est ouverte,

    - calcul d'une valeur de volume V1 pour le réservoir d'équilibrage (18) audit instant t1 en utilisant lesdites valeurs du volume initial, de la pression initiale et de la pression P1,

    - calcul d'un premier volume de liquide transféré dans le réservoir d'équilibrage (18) en utilisant la valeur du volume initial et ladite valeur de volume V1,

    - identification d'une valeur de pression P2 à un instant t2 auquel les mesures de pression successives produisent les mêmes valeurs,

    - calcul d'une valeur de volume V2 pour le réservoir d'équilibrage (18) à l'instant t1 en utilisant les valeurs du volume initial, de la pression initiale et ladite valeur de pression P2,

    - calcul d'un deuxième volume de liquide transféré dans le réservoir d'équilibrage (18) en utilisant la différence entre la valeur du volume initial et ladite valeur de volume V2,

    - calcul d'une différence de volume totale dans le réservoir d'équilibrage (18) entre les instants t1 et t2 en utilisant la différence entre lesdits premier et deuxième volumes de liquide,

    - calcul d'un premier débit de passage en utilisant la différence de volume totale entre les instants t1 et t2,

    - identification d'une première valeur de pression qui, selon la table des indices, correspond audit premier débit de passage,

    - calcul de la pression sur la conduite d'alimentation en eau domestique en additionnant la valeur de pression initiale et ladite première valeur de pression,

    - affichage de la valeur de la pression de la conduite d'alimentation en eau domestique par le biais de l'interface utilisateur (26).


     




    Zeichnung








    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente