TECHNISCHER BEREICH
[0001] Bei dieser Erfindung geht es um ein Heizgerät, das eine Heizeinheit zum Erhitzen
einer Flüssigkeit, eine an die besagte Heizeinheit angeschlossene Flussleitung, eine
an die besagte Heizeinheit angeschlossene Flussleitung zur Durchleitung von Flüssigkeit
über eine anschließbare zentrale Heizleitung mit mindestens einem daran angeschlossenen
Wärmeverbraucher, eine an die besagte Heizeinheit angeschlossene Rückflussleitung
zur Rückführung der kühlen Flüssigkeit vom Wärmeverbraucher aus der zentralen Heizleitung,
eine häusliche Wasserleitung, eine zwecks Leitungswassereinspeisung mit der Flussleitung
oder der Rückflussleitung verbundene Füllleitung, ein Füllventil zum Steuern des Wasserdurchflusses
der Füllleitung, einen an die anschließbare zentrale Heizleitung angeschlossenen Ausgleichsbehälter,
einen an der Flussleitung oder der Rückflussleitung angebrachten Drucksensor zur Feststellung
des Flüssigkeitsdruckes, sowie eine mit dem besagten Drucksensor verbundene Kontrolleinheit
zur Auswertung der Messdaten bei geöffnetem Füllventil enthält.
BISHERIGER STAND DER TECHNIK
[0002] Heizgeräte wie Heizthermen erhitzen die über eine Rücklaufleitung einer zentralen
Heizleitung zugeführte Flüssigkeit in einem Heizkessel, um sie über einen Zulauf an
die mit der zentralen Heizleitung verbundenen Verbraucher weiterzuleiten. Heizgeräte
können mit Füllventilen ausgerüstet sein, die den Zweck haben, einen Flüssigkeitsaustausch
zwischen der häuslichen Wasserversorgungsleitung und der zentralen Heizleitung zu
ermöglichen, um den Druck der zentralen Heizleitung auszugleichen. Bei zu geringem
Druck auf der häuslichen Wasserversorgungsleitung kann es, aufgrund des damit auch
zu geringen Drucks des Füllventils, zu Abweichungen bei der gewünschten Heizleistung
kommen, da ein Unterdruck in der zentralen Heizleitung entstehen kann.
[0003] Das Heizgerät kann darüber hinaus auch einen an die zentrale Heizleitung angeschlossenen
Ausgleichsbehälter beinhalten. Der Ausgleichsbehälter gleicht den Überdruck aus. Bei
Störungen des Ausgleichsbehälters führt entstehender Über- oder Unterdruck zu einer
außerhalb der erwünschten Parameter liegenden Heizleistung.
[0004] Das US-Patent mit der Nummer
US7775260B2 beschreibt ein System, bei dem Störungen am Ausgleichsbehälter durch Sensoren ermittelt
werden.
[0005] Infolgedessen erforderten die oben genannten Probleme eine Innovation im entsprechenden
technischen Bereich.
[0006] Die
GB 2 551 192 A offenbart eine automatische Befülleinrichtung für Heizsysteme, umfassend zwei Durchflussventile,
die an eine Fluidquelle anschließbar sind, sowie einen Fluiddrucksensor zur Überwachung
des Drucks in dem Heizsystem. Ein elektronischer Regler steuert die Durchflussventile
in Abhängigkeit einer Ausgabe des Fluiddrucksensors.
[0007] Die
DE 200 21 613 U1 offenbart eine Nachfüllvorrichtung für Heizungsanlagen, mit einem Messaufnehmer zur
Erfassung des Füllstands der Heizungsanlage und einem Nachfüllventil zur Steuerung
des Zulaufs des Heizmediums in Abhängigkeit vom gemessenen Füllstand, wobei das Nachfüllventil
einlassseitig über eine Wärmesenke an einen primären Heizkreislauf angeschlossen ist,
der Wärme über einen Wärmetauscher an das Heizmedium der Heizungsanlage abgibt, und
dass dem Nachfüllventil auslassseitig ein Rücklauftemperaturbegrenzer nachgeschaltet
ist.
KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0008] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Heizgerät, das die oben genannten Nachteile
überwinden und zu Verbesserungen auf dem betreffenden technischen Gebiet führen soll.
[0009] Ein Ziel der Erfindung besteht darin, ein Heizgerät zu schaffen, das Fehler erkennt
und Fehlermeldungen anzeigt.
[0010] Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, ein Heizgerät zu kreieren, das den
Druck der häuslichen Wasserversorgungsleitung überwachen kann, ohne dass weitere Messgeräte
erforderlich sind.
[0011] Um die oben genannten und die aus der ausführlichen Darstellung erwähnten Ziele zu
erreichen, repräsentiert die vorliegende Erfindung ein Heizgerät, das eine Heizeinheit
zum Erhitzen einer Flüssigkeit, eine an die besagte Heizeinheit angeschlossene Flussleitung
zur Durchleitung von Flüssigkeit über eine anschließbare zentrale Heizleitung mit
mindestens einem daran angeschlossenen Wärmeverbraucher, eine an die besagte Heizeinheit
angeschlossene Rückflussleitung zur Rückführung der kühlen Flüssigkeit vom Wärmeverbraucher
aus der zentralen Heizleitung, eine häusliche Wasserleitung, eine zwecks Leitungswassereinspeisung
mit der Flussleitung oder der Rückflussleitung verbundene Füllleitung, ein Füllventil
zum Steuern des Wasserdurchflusses der Füllleitung, einen an die anschließbare zentrale
Heizleitung angeschlossenen Ausgleichsbehälter, einen an der Flussleitung oder der
Rückflussleitung angebrachten Drucksensor zur Feststellung des Flüssigkeitsdruckes,
sowie eine mit dem besagten Drucksensor verbundene Kontrolleinheit zur Auswertung
der Messdaten bei geöffnetem Füllventil enthält. Insofern enthält es eine mit der
Kontrolleinheit verbundene Benutzerschnittstelle. Die Kontrolleinheit ist so konfiguriert,
dass eine Fehlermeldung bei Abweichungen der durch die Kontrolleinheit vorgenommenen
Messdaten von mindestens einem voreingestellten Muster für die Druckverhältnisse über
die Benutzerschnittstelle ausgegeben wird. Dadurch wird erreicht, dass mit Druck zusammenhängende
Störungen erkannt werden können, ohne dass zusätzliche Messinstrumente dafür nötig
sind. Dadurch erhält der Benutzer oder der Kundendienst Anhaltspunkte zur vorliegenden
Störung.
[0012] Eine vorteilhafte technische Eigenschaft der Erfindung besteht darin, dass die Kontrolleinheit
die Messdaten zum Zeitpunkt t1, wenn das Ventil geöffnet wird, im Vergleich zum Zeitpunkt
t2 misst, zu dem die Druckdaten festgestellt wurden, um Abweichungen vom vorgegebenen
Muster zu ermitteln. Diese Vorgehensweise erhöht die Erfolgsaussichten der Störungssuche,
da sie genau dann erfolgt, wenn das Ventil geöffnet wird, also wenn der Druck manipuliert
wird, und wenn der Zeitpunkt dieses Umstandes bekannt ist.
[0013] Eine weitere nützliche technische Eigenschaft der Erfindung besteht darin, dass die
Kontrolleinheit so eingestellt werden kann, dass sie ermittelt, ob der in einem ersten
Teilzeitintervall t1-t2 gemessene Druck unter einem vorbestimmten ersten Schwellenwert
liegt, woraufhin eine erste Fehlermeldung erzeugt wird, die anzeigt, dass der Druck
auf der Haushaltsverbrauchsleitung zu niedrig ist. Dadurch wird gewährleistet, dass
zu niedriger Druck auf der häuslichen Versorgungsleitung ohne zusätzliche Messgeräte
ermittelt werden kann.
[0014] Eine weitere vorteilhafte technische Eigenschaft der Erfindung besteht darin, dass
die Kontrolleinheit so eingestellt werden kann, dass sie ermittelt, ob der in einem
zweiten Teilzeitintervall innerhalb des Intervalls t1-t2 gemessene Druck über einem
vorbestimmten zweiten Schwellenwert liegt, woraufhin eine zweite Fehlermeldung erzeugt
wird, die eine Störung beim Druckausgleichsbehälter anzeigt. Dadurch kann eine beim
Ausgleichsbehälter vorliegende Störung ohne zusätzliche Messgeräte erkannt werden.
[0015] Noch eine weitere nützliche technische Eigenschaft der Erfindung besteht darin, dass
die beschriebene Benutzerschnittstelle einen Bildschirm beinhaltet. Dadurch können
dem Benutzer visuelle und schriftliche Warnmeldungen angezeigt werden.
[0016] Eine weitere nützliche technische Eigenschaft der Erfindung besteht darin, dass die
beschriebene Benutzerschnittstelle Warnleuchten beinhaltet. Damit wird es dem Benutzer
erleichtert, auf etwaige Störungen aufmerksam zu werden.
[0017] Eine weitere nützliche technische Eigenschaft der Erfindung besteht darin, dass die
beschriebene Benutzerschnittstelle Warntöne ausgeben kann. Dadurch wird der Benutzer
selbst dann auf die Störung aufmerksam, wenn er sich gerade in einem anderen Raum
oder in einer gewissen Entfernung aufhält.
[0018] Eine weitere nützliche technische Eigenschaft der Erfindung besteht darin, dass die
Kontrolleinheit so konfiguriert ist, dass sie über eine Speicherbank automatisch auf
eine Tabelle zugreifen kann, die Kennwerte für die Flüssigkeitstransferraten am Füllventil
im Verhältnis zu den Druckunterschieden zwischen der Hauswasserversorgungsleitung
und der zentralen Heizleitung bereitstellt, dass über die erwähnte Speichereinheit
Zugriff auf einen jeweiligen Anfangswert sowohl für den Druck, als auch für das Volumen
im Ausgleichsbehälter besteht, dass der Druck P1 zu einem Zeitpunkt t1 ermittelt wird,
dass unter Berücksichtigung der erwähnten Werte für Volumen, Druck, sowie den Druck
P1, ein Volumenwert V1 zum Zeitpunkt t1 für den Ausgleichsbehälter ermittelt wird,
dass unter Berücksichtigung des Anfangsvolumens und des erwähnten Volumenwerts V1
ein erster Wert für das in den Ausgleichbehälter umgefüllte Flüssigkeitsvolumen berechnet
wird, dass der Druck P2 zum Zeitpunkt t2 ermittelt wird, dass unter Berücksichtigung
des Anfangsvolumens, des Anfangsdrucks, sowie des erwähnten Druckwertes P2, ein Volumenwert
V2 zum Zeitpunkt t1 für den Ausgleichsbehälter ermittelt wird, dass unter Berücksichtigung
des Anfangsvolumens und des erwähnten Volumenwerts V2 ein zweiter Wert für das in
den Ausgleichbehälter umgefüllte Flüssigkeitsvolumen berechnet wird, dass durch die
Ermittlung der Differenz zwischen den erwähnten Werten des ersten und des zweiten
Volumens ein Gesamtwert für die Veränderung des Volumens im Ausgleichsbehälter im
Zeitraum zwischen t1 und t2 errechnet wird, dass, eine erste Durchflussmenge unter
Verwendung der Gesamtvolumenendifferenz zwischen Zeitpunkt t1 und t2 berechnet wird,
dass der laut erwähnter Kennwert-Tabelle für die erste Durchlaufmenge zutreffende
erste Druckwert ermittelt wird, dass der Anfangsdruck und der erwähnte erste Druckwert
addiert werden, um den auf der Hauswasserversorgungsleitung anliegenden Druck zu berechnen
und dass der auf der Hauswasserversorgungsleitung anliegende Druckwert über die Benutzerschnittstelle
angezeigt wird. Dadurch können die Druckverhältnisse der häuslichen Wasserleitung
auch ohne zusätzliche Messgeräte überwacht werden.
[0019] Darüber hinaus repräsentiert diese Erfindung eine Methode zur Fehlersuche bei einem
Heizgerät, das eine Heizeinheit zum Erhitzen einer Flüssigkeit, eine an die besagte
Heizeinheit angeschlossene Flussleitung, eine an die besagte Heizeinheit angeschlossene
Flussleitung zur Durchleitung von Flüssigkeit über eine anschließbare zentrale Heizleitung
mit mindestens einem daran angeschlossenen Wärmeverbraucher, eine an die besagte Heizeinheit
angeschlossene Rückflussleitung zur Rückführung der kühlen Flüssigkeit vom Wärmeverbraucher
aus der zentralen Heizleitung, eine häusliche Wasserleitung, eine zwecks Leitungswassereinspeisung
mit der Flussleitung oder der Rückflussleitung verbundene Füllleitung, ein Füllventil
zum Steuern des Wasserdurchflusses der Füllleitung, einen an die anschließbare zentrale
Heizleitung angeschlossenen Ausgleichsbehälter, einen an der Flussleitung oder der
Rückflussleitung angebrachten Drucksensor zur Feststellung des Flüssigkeitsdruckes,
sowie eine mit dem besagten Drucksensor verbundene Kontrolleinheit zur Auswertung
der Messdaten bei geöffnetem Füllventil enthält. Insofern besteht die Innovation darin,
dass eine Kontrolleinheit, bzw. eine mit der Kontrolleinheit verbundene Benutzerschnittstelle,
so konfiguriert ist, dass eine Fehlermeldung bei Abweichungen der durch die Kontrolleinheit
vorgenommenen Messdaten von mindestens einem voreingestellten Muster für die Druckverhältnisse
über die Benutzerschnittstelle ausgegeben wird.
[0020] Eine weitere vorteilhafte Eigenschaft der Erfindung ist, dass die Kontrolleinheit
in der Lage ist, die im Folgenden beschriebenen Schritte auszuführen:
- Zugriff auf eine in einer Speichereinheit vorliegende Tabelle mit Kennzahlen für Fließmengen
in Abhängigkeit von durch ein automatisches Füllventil zwischen der Hauswasserversorgungsleitung
und der zentralen Heizleitung verursachten unterschiedlichen Druckwerten,
- Zugriff auf einen Wert für einen Anfangsdruck und ein Anfangsvolumen des Ausgleichsbehälters
über die besagte Speichereinheit,
- Ermittlung des Druckwertes P1 zu einem Zeitpunkt t1 an dem das besagte Füllventil
geöffnet wird,
- Berechnung eines Volumenwertes V1 für den Ausgleichsbehälter zum Zeitpunkt t1 unter
Verwendung der besagten Werte von Anfangsvolumen, Anfangsdruck und des Drucks P1,
- Berechnung eines ersten in den Ausgleichsbehälter transferierten Flüssigkeitsvolumens
unter Verwendung des Wertes für das Anfangsvolumen und des besagten Volumenwertes
V1,
- Ermittlung eines Druckwertes P2 zu einem Zeitpunkt t2, an dem aufeinanderfolgende
Druckmessungen die gleichen Werte ergeben,
- Berechnung eines Volumenwertes V2 für den Ausgleichsbehälter zum Zeitpunkt t1 unter
Verwendung der Werte von Anfangsvolumen, Anfangsdruck und des besagten Drucks P2,
- Berechnung eines zweiten in den Ausgleichsbehälter transferierten Flüssigkeitsvolumens
unter Verwendung der Differenz zwischen dem Wert für das Anfangsvolumen und dem besagten
Volumenwert V2,
- Berechnung einer Gesamtvolumendifferenz im Ausgleichsbehälter zwischen Zeitpunkt t1
und t2 unter Verwendung der Differenz zwischen den besagten ersten und zweiten Flüssigkeitsvolumina,
- Berechnung einer ersten Durchflussmenge unter Verwendung der Gesamtvolumendifferenz
zwischen Zeitpunkt t1 und t2,
- Ermittlung eines ersten Druckwertes, der laut Kennzahlentabelle der besagten ersten
Durchflussmenge entspricht,
- Berechnung des Drucks auf der Hauswasserversorgungsleitung unter Addition des Anfangsdruckwertes
und des besagten ersten Druckwertes,
- Anzeige des Wertes für den Druck der Hauswasserversorgungsleitung über die Benutzerschnittstelle.
KURZBESCHREIBUNG ZUR ABBILDUNG
[0021] Abbildung 1 zeigt eine symbolische Darstellung des Heizgerätes.
[0022] Abbildung 2 zeigt eine symbolische Darstellung der Kontrolleinheit des Heizgerätes.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0023] In dieser detaillierten Beschreibung wird die erfindungsgemäße Heizvorrichtung durch
Beispiele erläutert, die zum besseren Verständnis der Erfindung vorgesehen sind und
nicht einschränkend wirken.
[0024] Das durch diese Erfindung repräsentierte Heizgerät ist mit einer Heizeinheit zum
Erhitzen einer Flüssigkeit ausgestattet. Die zentrale Heizleitung (40) besteht aus
einem Durchflussrohr (41), in dem das durch die Heizeinheit (12) erhitzte Wasser zu
einem Wärmeverbraucher geleitet wird, und einem Rücklaufrohr (42), durch welches das
im Wärmeverbraucher abgekühlte Wasser zur Heizeinheit zurückgeführt wird. Der Wärmeverbraucher
(45) ist im praktischen Falle ein Heizkörper. Eine Hauswasserversorgungsleitung (30)
ist ebenfalls vorhanden.
[0025] Am Heizgerät (1) befindet sich ein Füllhebel (13) zwischen der Hauswasserversorgungsleitung
(30) und dem Anschluss für die zentrale Heizleitung (40). Der Füllhebel (13) beinhaltet
ein Füllventil (15), das eine Druckveränderung zwischen der Hauswasserversorgungsleitung
(30) und der anschließbaren zentralen Heizleitung (40) bewirkt. Wird das Füllventil
(15) geöffnet, so bewirkt es eine Druckveränderung indem es zulässt, dass ein Flüssigkeitstransfer
zwischen der Hauswasserversorgungsleitung (30) und der anschließbaren zentralen Heizleitung
(40) stattfindet.
[0026] Es ist ein Drucksensor (16) vorhanden, der den Druck der Flüssigkeit im Rücklaufrohr
(42) oder im Durchflussrohr (41) misst.
[0027] Eine Kontrolleinheit (20) ist so mit dem Drucksensor (16) verbunden, dass sie die
Signale bezüglich der Druckmessungen empfangen kann. Die Kontrolleinheit (20) kann
im Detail eine Prozessoreinheit (22) und eine mit dieser Prozessoreinheit (22) verknüpfte
Speichereinheit (24) enthalten. Die Prozessoreinheit (22) kann als Mikroprozessor
ausgeführt sein. Die Kontrolleinheit (20) kann entweder ein allgemein gebräuchlicher
Computer, oder ein Spezialcomputer sein. Bei der Speichereinheit (24) handelt es sich
um Festspeicher und/oder Zwischenspeicher, der der Prozessoreinheit (22) erlaubt,
Daten auszulesen und/oder zu schreiben.
[0028] Das Heizgerät (1) verfügt über einen mit dem Durchflussrohr (41) oder dem Rückflussrohr
(42) verbundenen Druckausgleichsbehälter (18). Ein Druckausgleichsbehälter (18) enthält,
wie aus der Technik wohlbekannt, eine mit Gas gefüllte Gaskammer (182), eine Flüssigkeitskammer
(181) zur Aufnahme der Flüssigkeit aus angeschlossenen Rohrleitungen, sowie eine flexible
Druckmembran (183) zwischen der Flüssigkeitskammer (181) und der Gaskammer (182).
Bei Überdruck auf der anschließbaren zentralen Heizleitung fließt mehr Flüssigkeit
in die Flüssigkeitskammer (181), wodurch sich die Druckmembran (183) in Richtung der
Gaskammer (182) ausdehnt und damit das Gas komprimiert. Durch die Komprimierung des
Gases wird der Druck ausgeglichen und die anschließbare zentrale Heizleitung (40)
vor Überdruck geschützt.
[0029] Das Heizgerät (1) verfügt über eine durch die Kontrolleinheit (20) gesteuerte Benutzerschnittstelle
(26). Die besagte Benutzerschnittstelle (26) beinhaltet mindestens eines der Warnelemente
wie Bildschirm, akustisches oder visuelles Warnsignal (in der Abbildung nicht dargestellt).
[0030] Wird das Füllventil (15) im störungsfreien Normalbetrieb zu einem Zeitpunkt t1 geöffnet,
erhöht sich der Druck auf der anschließbaren zentralen Heizleitung (40) allmählich,
bis er sich zu einem Zeitpunkt t2 stabilisiert. Der Ausdruck Stabilisierung bedeutet,
dass die Messwerte aufeinanderfolgender Druckmessungen innerhalb der vorher festgelegten
Abweichung liegen. Die Speichereinheit (24) enthält mindestens ein Schema für die
Druckwerte, die im störungsfreien Betrieb innerhalb der t1-t2 Zeitintervalle zulässig
sind. Beim besagten Schema kann es sich um eine Druck-Zeit-Kurve handeln.
[0031] Die Prozessoreinheit (22) der Kontrolleinheit (20) erhält bei geöffnetem Druckventil
(15) Daten der Druckmessungen über den Drucksensor (16) und überprüft anhand des bzw.
der bei der Speichereinheit (24) vorliegenden Musters bzw. Muster, ob Abweichungen
vorliegen. Liegen die Messergebnisse außerhalb der durch das bzw. die Muster festgelegten
Toleranzgrenzen, so wird eine Fehlermeldung generiert, die über die Benutzerschnittstelle
(26) angezeigt wird.
[0032] Bei einer möglichen Installation ist die Prozessoreinheit (22) so konfiguriert, dass
sie ermittelt, ob der in einem ersten Teilzeitintervall innerhalb des Intervalls t1-t2
gemessene Druck unter einem vorbestimmten ersten Schwellenwert liegt, woraufhin, falls
zutreffend, eine erste Fehlermeldung erzeugt wird, die über die Benutzerschnittstelle
(26) anzeigt, dass der Druck auf der Hauswasserversorgungsleitung (30) zu niedrig
ist. Mit anderen Worten, die Prozessoreinheit (22) stellt fest, dass der Druck auf
der Haushaltsverbrauchsleitung (30) zu niedrig ist, wenn dP/dt einen vorher festgelegten
Grenzwert unterschreitet, und veranlasst die Anzeige einer Fehlermeldung. Langsamer
als die im Schema vorgegebenen Druckwerte ansteigende und bis zu einem gewissen Grad
unterhalb der festgelegten Grenzwerte bleibende Messergebnisse können ein Hinweis
auf nicht ausreichend vorhandenen Druck auf der Hauswasserversorgungsleitung (30)
sein.
[0033] Bei einer weiteren möglichen Installation veranlasst die Prozessoreinheit (22), dass
eine Fehlermeldung über die Benutzerschnittstelle (26) angezeigt wird, die auf eine
Störung beim Druckausgleichsbehälter (18) (18) hinweist, wenn die Druckdifferenz in
einem zweiten Teilzeitintervall innerhalb des Zeitintervalls t1-t2 über einem festgelegten
zweiten Schwellenwert liegt. Weichen die Druck-Messergebnisse vom Schema ab, indem
sie die darin enthaltenen Werte überschreiten, so kann dies daran liegen, dass der
Druckausgleichsbehälter (18) nicht in der Lage ist, den Überdruck auszugleichen.
[0034] Bei einer weiteren möglichen Installation kann sich die Prozessoreinheit (22) den
Druck der anschließbaren zentralen Heizleitung (40) zunutze machen um auch den Druck
der Hauswasserversorgungsleitung (30) zu ermitteln, um diesen ebenfalls über die Benutzerschnittstelle
(26) anzuzeigen. Damit können Daten über den Druck der Hauswasserversorgungsleitung
(30) generiert werden, ohne dass dafür ein Drucksensor (16) für die Hauswasserversorgungsleitung
(30) nötig ist.
[0035] Bei dieser möglichen Installation enthält die Speichereinheit (24) eine Tabelle mit
Kennzahlen für Fließmengen in Abhängigkeit von durch ein automatisches Füllventil
(15) (15) zwischen der Hauswasserversorgungsleitung (30) und der zentralen Heizleitung
(40) verursachten unterschiedlichen Druckwerten. Die Speichereinheit (24) enthält
darüber hinaus auch die Ausgangswerte für Druck und Volumen des Druckausgleichsbehälters
(18). Bei diesen Werten handelt es sich um den Druck und das Volumen im Druckausgleichsbehälter
(18) im Normalzustand, d.h. wenn die mit Gas gefüllte Kammer keinen Überdruck auszugleichen
hat. Die Prozessoreinheit (22) bezieht die Daten über das Anfangsvolumen und den Anfangsdruck
im Druckausgleichsbehälter (18) von der Speichereinheit (24), berechnet aus den jeweils
zum Zeitpunkt t1 und t2 ermittelten Druckwerten die Volumenveränderung im Druckausgleichsbehälter
(18) berechnet aus den jeweils zum Zeitpunkt t1 und t2 ermittelten Druckwerten die
Volumenveränderung im Druckausgleichsbehälter (18) im Zeitraum t2-t1, und ermittelt
damit die Fließmenge anhand der Volumenveränderung im Zeitraum t2-t1. Sie ermittelt,
welchem Wert die Fließmenge in der Kennzahlentabelle entspricht, addiert diesen Wert
mit dem Ausgangsdruck, und berechnet damit den Druck der Hauswasserversorgungsleitung.
[0036] Bei geöffnetem Füllventil (15) führt die Prozessoreinheit (22) die nachfolgenden
Schritte aus, um den Druck auf der Hauswasserversorgungsleitung (30) zu berechnen:
Sie greift auf die besagte Kennzahlentabelle zu. Sie ermittelt den Druck P1 zum Zeitpunkt
t1. Sie ermittelt den Druck P2 zum Zeitpunkt t2. Sie greift auf die besagten Werte
für den Anfangsdruck und das Anfangsvolumen zu. Sie berechnet mithilfe der allgemeinen
Gasgleichung ein Volumen V1 für das Volumen der Flüssigkeitskammer (181) zum Zeitpunkt
t1, indem sie die Werte für Anfangsvolumen und Anfangsdruck multipliziert und durch
den erwähnten Druck P1 dividiert. Sie berechnet die Differenz zwischen dem Anfangsdruck
und dem Druck V1, wodurch man einen ersten Volumenwert für die in den Ausgleichsbehälter
(18) eingeleitete Flüssigkeit erhält. Durch die Multiplikation des Anfangsvolumens
mit dem Anfangsdruck und das Dividieren des Ergebnisses mit dem Druckwert P2 ermittelt
sie einen Wert V2 für das Volumen der Flüssigkeitszelle (181) zum Zeitpunkt t1. Durch
die Berechnung der Differenz zwischen dem Anfangsvolumen und dem Volumenwert V2 ermittelt
sie einen zweiten Volumenwert für die in den Ausgleichsbehälter (18) eingeleitete
Flüssigkeit. Durch die Berechnung der Differenz zwischen dem ersten und dem zweiten
Volumenwert ermittelt sie die Gesamt-Volumendifferenz für den Zeitraum zwischen t1
und t2. Sie dividiert die Gesamtvolumendifferenz durch die Zeitdifferenz zwischen
t1 und t2 und ermittelt damit eine erste Fließmenge. Sie ermittelt einen ersten Druckwert,
der laut Kennzahlentabelle der besagten ersten Durchflussmenge entspricht. Sie addiert
die Werte für den Anfangsdruck und der Druckwert auf der Hauswasserversorgungsleitung
(30) wird daraufhin über die Benutzerschnittstelle (26) angezeigt.
[0037] Der Schutzanspruch der Erfindung ist in den beigefügten Aussagen dargelegt und kann
nicht auf die beispielhaften Erwähnungen in dieser ausführlichen Beschreibung beschränkt
werden. Es ist offensichtlich, dass eine mit diesem Fachgebiet vertraute Person ähnliche
Gestaltungsformen in Anlehnung an die vorangegangenen Erklärungen entwerfen kann,
ohne vom Hauptthema der Erfindung abzuweichen.
REFERENZNUMMERN BEI DER ABBILDUNG
[0038]
1 Heizgerät
12 Heizeinheit
13 Füllhebel
14 Wärmetauscher
15 Füllventil
16 Drucksensor
18 Druckausgleichsbehälter
181 Flüssigkeitskammer
182 Gaskammer
183 Druckmembran
20 Kontrolleinheit
22 Prozessoreinheit
24 Speichereinheit
26 Benutzerschnittstelle
30 Hauswasserversorgungsleitung
40 Anschließbare zentrale Heizleitung
41 Durchflussrohr
42 Rückflussrohr
45 Wärmeverbraucher
1. Heizgerät, aufweisend eine Heizeinheit zum Erhitzen einer Flüssigkeit, eine an die
besagte Heizeinheit angeschlossene Flussleitung (41) zur Durchleitung von Flüssigkeit
über eine anschließbare zentrale Heizleitung (40) mit mindestens einem daran angeschlossenen
Wärmeverbraucher, eine an die besagte Heizeinheit angeschlossene Rückflussleitung
(42) zur Rückführung der gekühlten Flüssigkeit vom Wärmeverbraucher aus der zentralen
Heizleitung (40), eine Hauswasserversorgungsleitung (30), eine zwecks Leitungswassereinspeisung
mit der Hauswasserversorgungsleitung (30), der Flussleitung (41) oder der Rückflussleitung
(42) verbundene Füllleitung, ein Füllventil (15) zum Steuern des Flüssigkeitsdurchflusses
der Füllleitung, einen an die anschließbare zentrale Heizleitung (40) angeschlossenen
Ausgleichsbehälter (18), einen an der Flussleitung (41) oder der Rückflussleitung
(42) angebrachten Drucksensor (16) zur Feststellung des Flüssigkeitsdruckes, sowie
eine mit dem besagten Drucksensor (16) verbundene Kontrolleinheit (20) zur Auswertung
der vom Drucksensor (16) erhaltenen Messdaten bei geöffnetem Füllventil (15); dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit so konfiguriert ist, dass sie für den Fall, dass die durch die
Kontrolleinheit (20) ausgewerteten Druckmessungen von mindestens einem vorher definierten
Schema abweichen, dies feststellt und eine Meldung der Störung über eine mit der Kontrolleinheit
(20) verbundene Benutzerschnittstelle (26) anzeigt.
2. Heizgerät gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (20) so konfiguriert ist, dass Abweichungen vom besagten Muster
ermittelt werden, indem Messdaten zum Zeitpunkt t1, wenn das Ventil geöffnet wird,
erfasst werden und mit den zum Zeitpunkt t2 erfassten Daten abgeglichen werden, zu
dem die Druckmessungen konstante Ergebnisse liefern.
3. Heizgerät gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (20) so konfiguriert ist, dass sie ermittelt, ob der in einem
ersten Teilzeitintervall im Zeitraum t1-t2 gemessene Druck unter einem vorbestimmten
ersten Schwellenwert liegt, woraufhin eine erste Fehlermeldung auf der Benutzerschnittstelle
(26) erzeugt wird, die anzeigt, dass der Druck auf der Hauswasserversorgungsleitung
zu niedrig ist.
4. Heizgerät gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (20) so konfiguriert ist, dass sie ermittelt, ob die in einem
zweiten Teilzeitintervall innerhalb des Intervalls t1-t2 ermittelte Druckdifferenz
über einem vorbestimmten zweiten Schwellenwert liegt, woraufhin eine zweite Fehlermeldung
über die Benutzerschnittstelle (26) erzeugt wird, die eine Störung beim Druckausgleichsbehälter
(18) anzeigt.
5. Heizgerät gemäß einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bildschirm in die Benutzerschnittstelle (26) integriert ist.
6. Heizgerät gemäß einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Benutzerschnittstelle (26) ein Element für akustische Warnsignale enthält.
7. Heizgerät gemäß einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Benutzerschnittstelle (26) ein Element von Warnleuchten enthält.
8. Heizgerät gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (20) so konfiguriert ist, dass sie auf eine in der Speichereinheit
(24) hinterlegte Kennzahlentabelle zugreift, in der die Werte für die jeweiligen Fließmengen
je nach Druckdifferenzen hinterlegt sind, die beim Flüssigkeitstransfer zwischen der
Hauswasserversorgungsleitung und der zentralen Heizleitung durch das Füllventil (15)
verursacht werden, dass sie über die besagte Speichereinheit (24) auf jeweils einen
Anfangswert für Druck und Volumen im Ausgleichsbehälter (18) zugreift, dass sie einen
Druckwert P1 zum Zeitpunkt t1 ermittelt,
dass sie einen Volumenwert V1 für den Ausgleichsbehälter (18) zum Zeitpunkt t1 unter
Verwendung der besagten Werte von Anfangsvolumen, Anfangsdruck und des Drucks P1 berechnet,
dass sie ein erstes in den Ausgleichsbehälter (18) transferiertes Flüssigkeitsvolumen
unter Verwendung des Wertes für das Anfangsvolumen und des besagten Volumenwertes
V1 berechnet,
dass sie einen Druckwert P2 zum Zeitpunkt t2 ermittelt,
dass sie einen Volumenwert V2 für den Ausgleichsbehälter (18) zum Zeitpunkt t1 unter
Verwendung der Werte von Anfangsvolumen, Anfangsdruck und dem besagten Druckwert P2
errechnet,
dass sie ein zweites in den Ausgleichsbehälter (18) transferiertes Flüssigkeitsvolumen
unter Verwendung der Differenz zwischen dem Wert für das Anfangsvolumen und dem besagten
Volumenwert V2 errechnet,
dass sie eine Gesamtvolumendifferenz im Ausgleichsbehälter (18) zwischen Zeitpunkt
t1 und t2 unter Verwendung der Differenz zwischen den besagten ersten und zweiten
Flüssigkeitsvolumina berechnet,
dass sie eine erste Durchflussmenge unter Verwendung der Gesamtvolumendifferenz zwischen
Zeitpunkt t1 und t2 berechnet,
dass sie einen ersten Druckwert ermittelt, der laut Kennzahlentabelle der besagten
ersten Durchflussmenge entspricht,
dass sie durch Addition des Anfangsdruckwertes und des besagten ersten Druckwertes
den Druck auf der Hauswasserversorgungsleitung berechnet, und dass sie den Wert des
für die Hauswasserversorgungsleitung ermittelten Drucks zur Anzeige an die Benutzerschnittstelle
(26) weiterleitet.
9. Methode zum Feststellen technischer Störungen bei einem Heizgerät, das über eine Heizeinheit
zum Erhitzen einer Flüssigkeit, eine an die besagte Heizeinheit angeschlossene Flussleitung
(41) zur Durchleitung von Flüssigkeit über eine anschließbare zentrale Heizleitung
(40) mit mindestens einem daran angeschlossenen Wärmeverbraucher, eine an die besagte
Heizeinheit angeschlossene Rückflussleitung (42) zur Rückführung der gekühlten Flüssigkeit
vom Wärmeverbraucher aus der zentralen Heizleitung (40), eine Hauswasserversorgungsleitung
(30), eine zwecks Leitungswassereinspeisung mit der Flussleitung (41) oder der Rückflussleitung
(42) verbundene Füllleitung, ein Füllventil (15) zum Steuern des Flüssigkeitsdurchflusses
der Füllleitung, einen an die anschließbare zentrale Heizleitung (40) angeschlossenen
Ausgleichsbehälter (18), einen an der Flussleitung (41) oder der Rückflussleitung
(42) angebrachten Drucksensor (16) zur Feststellung des Flüssigkeitsdruckes, sowie
eine mit dem besagten Drucksensor (16) verbundene Kontrolleinheit (20) zur Auswertung
der vom Drucksensor (16) erhaltenen Messdaten bei geöffnetem Füllventil (15) verfügt,
wobei die Kontrolleinheit (20) eine mit der Kontrolleinheit (20) verbundene Benutzerschnittstelle
beinhaltet; dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (20) eine entsprechende Meldung über eine Störung auf der Benutzerschnittstelle
(26) anzeigt, wenn die durch die Kontrolleinheit (20) ausgewerteten Druckmessungen
von mindestens einem vorher definierten Schema abweichen.
10. Methode gemäß Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Prozessoreinheit (20) die folgenden Schritte ausführt:
- Zugriff auf eine in einer Speichereinheit (24) hinterlegte Tabelle mit Kennzahlen
für Fließmengen in Abhängigkeit von durch ein automatisches Füllventil (15) zwischen
der Hauswasserversorgungsleitung und der zentralen Heizleitung verursachten unterschiedlichen
Druckwerten,
- Zugriff auf einen Wert für einen Anfangsdruck und ein Anfangsvolumen des Ausgleichsbehälters
(18) über die besagte Speichereinheit (24),
- Ermittlung des Druckwertes P1 zu einem Zeitpunkt t1 an dem das besagte Füllventil
geöffnet wird,
- Berechnung eines Volumenwertes V1 für den Ausgleichsbehälter (18) zum besagten Zeitpunkt
t1 unter Verwendung der besagten Werte von Anfangsvolumen, Anfangsdruck und des Drucks
P1,
- Berechnung eines ersten in den Ausgleichsbehälter (18) transferierten Flüssigkeitsvolumens
unter Verwendung des Wertes für das Anfangsvolumen und des besagten Volumenwertes
V1,
- Ermittlung eines Druckwertes P2 zu einem Zeitpunkt t2, an dem aufeinanderfolgende
Druckmessungen die gleichen Werte ergeben,
- Berechnung eines Volumenwertes V2 für den Ausgleichsbehälter (18) zum Zeitpunkt
t1 unter Verwendung der Werte von Anfangsvolumen, Anfangsdruck und des besagten Drucks
P2,
- Berechnung eines zweiten in den Ausgleichsbehälter (18) transferierten Flüssigkeitsvolumens
unter Verwendung der Differenz zwischen dem Wert für das Anfangsvolumen und dem besagten
Volumenwert V2,
- Berechnung einer Gesamtvolumendifferenz im Ausgleichsbehälter (18) zwischen Zeitpunkt
t1 und t2 unter Verwendung der Differenz zwischen den besagten ersten und zweiten
Flüssigkeitsvolumina,
- Berechnung einer ersten Durchflussmenge unter Verwendung der Gesamtvolumendifferenz
zwischen Zeitpunkt t1 und t2,
- Ermittlung eines ersten Druckwertes, der laut Kennzahlentabelle der besagten ersten
Durchflussmenge entspricht,
- Berechnung des Drucks auf der Hauswasserversorgungsleitung unter Addition des Anfangsdruckwertes
und des besagten ersten Druckwertes,
- Anzeige des Wertes für den Druck der Hauswasserversorgungsleitung über die Benutzerschnittstelle
(26).
1. Heating device, having a heating unit for heating a liquid, a flow line (41) connected
to the aforesaid heating unit for conducting liquid via a connectable central heating
line (40) having at least one heat consumer connected thereto, a return line (42)
connected to the aforesaid heating unit for returning the cooled liquid from the heat
consumer out of the central heating line (40), a domestic water supply line (30),
a filling line connected to the domestic water supply line (30), the flow line (41)
or the return line (42) for the purpose of feeding tap water in, a filling valve (15)
for controlling the liquid flow through the filling line, an expansion tank (18) connected
to the connectable central heating line (40), a pressure sensor (16) attached to the
flow line (41) or the return line (42) for determining the liquid pressure, and a
monitoring unit (20) connected to the aforesaid pressure sensor (16) for evaluating
the measured data obtained from the pressure sensor (16) when the filling valve (15)
is open; characterized in that the monitoring unit is configured in such a way that, for the case in which the pressure
measurements evaluated by the monitoring unit (20) deviate from at least one previously
defined scheme, the monitoring unit detects this and displays a message relating to
the fault via a user interface (26) connected to the monitoring unit (20).
2. Heating device according to Claim 1, characterized in that the monitoring unit (20) is configured in such a way that deviations from the aforesaid
pattern are determined in that measured data is acquired at the time t1 when the valve is open and is compared with
the data acquired at the time t2 at which the pressure measurements supply constant
results.
3. Heating device according to Claim 2, characterized in that the monitoring unit (20) is configured in such a way that it determines whether the
pressure measured in a first partial time interval in the time period t1-t2 lies below
a predetermined first threshold value, whereupon a first error message, which indicates
that the pressure on the domestic water supply line is too low, is generated on the
user interface (26).
4. Heating device according to Claim 2, characterized in that the monitoring unit (20) is configured in such a way that it determines whether the
pressure difference determined in a second partial time interval within the interval
t1-t2 lies above a predetermined second threshold value, whereupon a second error
message, which indicates a fault in the pressure expansion tank (18), is generated
via the user interface (26).
5. Heating device according to one of the preceding claims, characterized in that a screen is integrated into the user interface (26).
6. Heating device according to one of the preceding claims, characterized in that the user interface (26) contains an element for acoustic warning signals.
7. Heating device according to one of the preceding claims, characterized in that the user interface (26) contains an element comprising warning lights.
8. Heating device according to Claim 1,
characterized in that the monitoring unit (20) is configured in such a way that it accesses a table of
characteristics stored in the memory unit (24), in which there are stored the values
for the respective flow rates depending on pressure differences which are caused during
the liquid transfer by the filling valve (15) between the domestic water supply line
and the central heating line, that it accesses a respective initial value for pressure
and volume in the expansion tank (18) via the aforesaid memory unit (24),
that it determines a pressure value P1 at the time t1, that it calculates a volume
value V1 for the expansion tank (18) at the time t1 by using the aforesaid values
of the initial volume, the initial pressure and the pressure P1,
that it calculates a first liquid volume transferred into the expansion tank (18)
by using the value for the initial volume and the aforesaid volume value V1,
that it determines a pressure value P2 at the time t2, that it calculates a volume
value V2 for the expansion tank (18) at the time t1 by using the values of the initial
volume, the initial pressure and the aforesaid pressure value P2,
that it calculates a second liquid volume transferred into the expansion tank (18)
by using the difference between the value for the initial volume and the aforesaid
volume value V2,
that it calculates a total volume difference in the expansion tank (18) between the
time t1 and t2 by using the difference between the aforesaid first and second liquid
volumes,
that it calculates a first flow rate by using the total volume difference between
the time t1 and t2,
that it determines a first pressure value which, according to the table of characteristics,
corresponds to the aforesaid first flow rate,
that it calculates the pressure on the domestic water supply line by adding the initial
pressure value and the aforesaid first pressure value, and
that it forwards the value of the pressure determined for the domestic water supply
line to be displayed on the user interface (26).
9. Method for detecting technical faults in a heating device, which has a heating unit
for heating a liquid, a flow line (41) connected to the aforesaid heating unit for
conducting liquid via a connectable central heating line (40) having at least one
heat consumer connected thereto, a return line (42) connected to the aforesaid heating
unit for returning the cooled liquid from the heat consumer out of the central heating
line (40), a domestic water supply line (30), a filling line connected to the flow
line (41) or the return line (42) for the purpose of feeding tap water in, a filling
valve (15) for controlling the liquid flow through the filling line, an expansion
tank (18) connected to the connectable central heating line (40), a pressure sensor
(16) attached to the flow line (41) or the return line (42) for determining the liquid
pressure, and a monitoring unit (20) connected to the aforesaid pressure sensor (16)
for evaluating the measured data obtained from the pressure sensor (16) when the filling
valve (15) is open, wherein the monitoring unit (20) includes a user interface connected
to the monitoring unit (20); characterized in that the monitoring unit (20) displays an appropriate message about a fault on the user
interface (26) if the pressure measurements evaluated by the monitoring unit (20)
deviate from at least one previously defined scheme.
10. Method according to Claim 9,
characterized in that the processor unit (20) executes the following steps:
- accessing a table stored in a memory unit (24), the table containing characteristics
for flow rates depending on different pressure values which are caused by an automatic
filling valve (15) between the domestic water supply line and the central heating
line,
- accessing a value for an initial pressure and an initial volume in the expansion
tank (18) via the aforesaid memory unit (24),
- determining the pressure value P1 at a time t1 at which the aforesaid filling valve
is opened,
- calculating a volume value V1 for the expansion tank (18) at the aforesaid time
t1 by using the aforesaid values of the initial volume, the initial pressure and the
pressure P1,
- calculating a first liquid volume transferred into the expansion tank (18) by using
the value for the initial volume and the aforesaid volume value V1,
- determining a pressure value P2 at a time t2 at which successive pressure measurements
give the same values,
- calculating a volume value V2 for the expansion tank (18) at the time t1 by using
the values of the initial volume, the initial pressure and the aforesaid pressure
P2,
- calculating a second liquid volume transferred into the expansion tank (18) by using
the difference between the value for the initial volume and the aforesaid volume value
V2,
- calculating a total volume difference in the expansion tank (18) between the time
t1 and t2 by using the difference between the aforesaid first and second liquid volumes,
- calculating a first flow rate by using the total volume difference between the time
t1 and t2,
- determining a first pressure value which, according to the table of characteristics,
corresponds to the aforesaid first flow rate,
- calculating the pressure on the domestic water supply line by adding the initial
pressure value and the aforesaid first pressure value,
- displaying the value for the pressure of the domestic water supply line via the
user interface (26).
1. Appareil de chauffage, possédant une unité de chauffage destinée à chauffer un liquide,
une conduite d'écoulement (41) raccordée à ladite unité de chauffage et destinée à
acheminer du liquide par le biais d'une conduite de chauffage centrale (40) connectable
comprenant au moins un consommateur de chaleur raccordé à celle-ci, une conduite d'écoulement
de retour (42) raccordée à ladite unité de chauffage et destinée à retourner le liquide
refroidi depuis le consommateur de chaleur hors de la conduite de chauffage centrale
(40), une conduite d'alimentation en eau domestique (30), une conduite de remplissage
reliée à des fins d'injection d'eau courante à la conduite d'alimentation en eau domestique
(30), à la conduite d'écoulement (41) ou à la conduite d'écoulement de retour (42),
une vanne de remplissage (15) destinée à commander le débit de liquide de la conduite
de remplissage, un réservoir d'équilibrage (18) raccordé à la conduite de chauffage
centrale (40) connectable, un capteur de pression (16) monté sur la conduite d'écoulement
(41) ou la conduite d'écoulement de retour (42) et destiné à déterminer la pression
de liquide, ainsi qu'une unité de contrôle (20) reliée audit capteur de pression (16)
et destinée à interpréter les données de mesure obtenues par le capteur de pression
(16) lorsque la vanne de remplissage (15) est ouverte ; caractérisé en ce que l'unité de contrôle est configurée de telle sorte que dans le cas où les mesures
de pression interprétées par l'unité de contrôle (20) s'écartent d'au moins un schéma
préalablement défini, elle constate ce fait et affiche un message du dysfonctionnement
par le biais d'une interface utilisateur (26) reliée à l'unité de contrôle (20).
2. Appareil de chauffage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité de contrôle (20) est configurée de telle sorte que des écarts par rapport
audit modèle sont identifiés en acquérant des valeurs mesurées à l'instant t1, lorsque
la vanne est ouverte, et en les comparant avec des données acquises à l'instant t2,
auquel les mesures de pression délivrent des résultats constants.
3. Appareil de chauffage selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'unité de contrôle (20) est configurée de telle sorte qu'elle identifie si la pression
mesurée dans un premier intervalle de temps partiel dans la période t1-t2 se trouve
au-dessous d'une première valeur de seuil prédéfinie, sur quoi un premier message
d'erreur est généré sur l'interface utilisateur (26), lequel indique que la pression
dans la conduite d'alimentation en eau domestique est trop faible.
4. Appareil de chauffage selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'unité de contrôle (20) est configurée de telle sorte qu'elle identifie si la différence
de pression identifiée dans un deuxième intervalle de temps partiel au sein de l'intervalle
t1-t2 se trouve au-dessus d'une deuxième valeur de seuil prédéfinie, sur quoi un deuxième
message d'erreur est généré par le biais de l'interface utilisateur (26), lequel indique
un dysfonctionnement au niveau du réservoir d'équilibrage de la pression (18).
5. Appareil de chauffage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un écran d'affichage est intégré dans l'interface utilisateur (26).
6. Appareil de chauffage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'interface utilisateur (26) contient un élément pour des signaux d'alerte sonores.
7. Appareil de chauffage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'interface utilisateur (26) contient un élément de témoins lumineux d'alerte.
8. Appareil de chauffage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'unité de contrôle (20) est configurée de telle sorte qu'elle accède à une table
d'indices stockée sur une unité de mémoire (24), dans laquelle sont stockées les valeurs
des quantités d'écoulement respectives à chaque fois en fonction des différences de
pression qui sont causées par la vanne de remplissage (15) lors d'un transfert de
liquide entre la conduite d'alimentation en eau domestique et la conduite de chauffage
centrale, qu'elle accède, par le biais de ladite unité de mémoire (24), respectivement
à une valeur initiale pour la pression et le volume dans le réservoir d'équilibrage
(18), qu'elle identifie une valeur de pression P1 à l'instant t1,
qu'elle calcule une valeur de volume V1 pour le réservoir d'équilibrage (18) à l'instant
t1 en utilisant lesdites valeurs du volume initial, de la pression initiale et de
la pression P1,
qu'elle calcule un premier volume de liquide transféré dans le réservoir d'équilibrage
(18) en utilisant la valeur du volume initial et ladite valeur de volume V1, qu'elle
identifie une valeur de pression P2 à l'instant t2,
qu'elle calcule une valeur de volume V2 pour le réservoir d'équilibrage (18) à l'instant
t1 en utilisant les valeurs du volume initial, de la pression initiale et ladite valeur
de pression P2,
qu'elle calcule un deuxième volume de liquide transféré dans le réservoir d'équilibrage
(18) en utilisant la différence entre valeur du volume initial et ladite valeur de
volume V2,
qu'elle calcule une différence de volume totale dans le réservoir d'équilibrage (18)
entre les instants t1 et t2 en utilisant la différence entre lesdits premier et deuxième
volumes de liquide,
qu'elle calcule un premier débit de passage en utilisant la différence de volume totale
entre les instants t1 et t2,
qu'elle identifie une première valeur de pression qui, selon la table des indices,
correspond audit premier débit de passage,
qu'elle calcule la pression sur la conduite d'alimentation en eau domestique en additionnant
la valeur de pression initiale et ladite première valeur de pression, et
qu'elle retransmet la valeur de la pression identifiée pour la conduite d'alimentation
en eau domestique pour affichage à l'interface utilisateur (26).
9. Procédé de détermination de dysfonctionnements techniques au niveau d'un appareil
de chauffage, lequel dispose d'une unité de chauffage destinée à chauffer un liquide,
d'une conduite d'écoulement (41) raccordée à ladite unité de chauffage et destinée
à acheminer du liquide par le biais d'une conduite de chauffage centrale (40) connectable
comprenant au moins un consommateur de chaleur raccordé à celle-ci, d'une conduite
d'écoulement de retour (42) raccordée à ladite unité de chauffage et destinée à retourner
le liquide refroidi depuis le consommateur de chaleur hors de la conduite de chauffage
centrale (40), d'une conduite d'alimentation en eau domestique (30), d'une conduite
de remplissage reliée à des fins d'injection d'eau courante à la conduite d'écoulement
(41) ou à la conduite d'écoulement de retour (42), d'une vanne de remplissage (15)
destinée à commander le débit de liquide de la conduite de remplissage, d'un réservoir
d'équilibrage (18) raccordé à la conduite de chauffage centrale (40) connectable,
d'un capteur de pression (16) monté sur la conduite d'écoulement (41) ou la conduite
d'écoulement de retour (42) et destiné à déterminer la pression de liquide, ainsi
que d'une unité de contrôle (20) reliée audit capteur de pression (16) et destinée
à interpréter les données de mesure obtenues par le capteur de pression (16) lorsque
la vanne de remplissage (15) est ouverte, l'unité de contrôle (20) contenant une interface
utilisateur reliée à l'unité de contrôle (20) ; caractérisé en ce que l'unité de contrôle (20) affiche un message correspondant à propos d'un dysfonctionnement
sur l'interface utilisateur (26) lorsque les mesures de pression interprétées par
l'unité de contrôle (20) s'écartent d'au moins un schéma préalablement défini.
10. Procédé selon la revendication 9,
caractérisé en ce que l'unité à processeur (20) exécute les étapes suivantes :
- accès à une table stockée dans une unité de mémoire (24) avec des indices pour les
quantités d'écoulement en fonction des différences de pression qui sont causées par
une vanne de remplissage (15) automatique entre la conduite d'alimentation en eau
domestique et la conduite de chauffage centrale
- accès, par le biais de ladite unité de mémoire (24), à une valeur pour une pression
initiale et un volume initial dudit réservoir d'équilibrage (18)
- identification de la valeur de pression P1 à un instant t1 auquel ladite vanne de
remplissage est ouverte,
- calcul d'une valeur de volume V1 pour le réservoir d'équilibrage (18) audit instant
t1 en utilisant lesdites valeurs du volume initial, de la pression initiale et de
la pression P1,
- calcul d'un premier volume de liquide transféré dans le réservoir d'équilibrage
(18) en utilisant la valeur du volume initial et ladite valeur de volume V1,
- identification d'une valeur de pression P2 à un instant t2 auquel les mesures de
pression successives produisent les mêmes valeurs,
- calcul d'une valeur de volume V2 pour le réservoir d'équilibrage (18) à l'instant
t1 en utilisant les valeurs du volume initial, de la pression initiale et ladite valeur
de pression P2,
- calcul d'un deuxième volume de liquide transféré dans le réservoir d'équilibrage
(18) en utilisant la différence entre la valeur du volume initial et ladite valeur
de volume V2,
- calcul d'une différence de volume totale dans le réservoir d'équilibrage (18) entre
les instants t1 et t2 en utilisant la différence entre lesdits premier et deuxième
volumes de liquide,
- calcul d'un premier débit de passage en utilisant la différence de volume totale
entre les instants t1 et t2,
- identification d'une première valeur de pression qui, selon la table des indices,
correspond audit premier débit de passage,
- calcul de la pression sur la conduite d'alimentation en eau domestique en additionnant
la valeur de pression initiale et ladite première valeur de pression,
- affichage de la valeur de la pression de la conduite d'alimentation en eau domestique
par le biais de l'interface utilisateur (26).