[0001] Die Erfindung betrifft einen Kältemittelverdichter für Kälteanlagen umfassend mindestens
eine Zylindereinheit, die ein Zylindergehäuse und einen in dem Zylindergehäuse oszillierend
bewegbaren Kolben aufweist, einen Zylinderkopf, mit einer von einem Einlassstrom der
mindestens einen Zylindereinheit durchströmten Einlasskammer und mit einer von einem
Auslassstrom der mindestens einen Zylindereinheit durchsetzten Auslasskammer, sowie
ein Schaltventil zum Unterbrechen des Einlassstroms.
[0002] Derartige Kältemittelverdichter sind aus der
US 2001/0011463 A1 bekannt, bei diesen besteht mit dem Schaltventil die Möglichkeit, dauerhaft eine
oder mehrere Zylindereinheiten abzuschalten oder dauerhaft zuzuschalten.
[0003] Mit dieser Lösung ist eine Steuerung des Massendurchsatzes lediglich entsprechend
dem Verhältnis des Hubvolumens der abgeschalteten Zylindereinheiten und des Hubvolumens
der arbeitenden Zylindereinheiten möglich.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Kältemittelverdichter der gattungsgemäßen
Art derart zu verbessern, dass dieser in beliebigen Teillastbereichen betreibbar ist.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einem Kältemittelverdichter der eingangs beschriebenen Art
erfindungsgemaß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Durch eine derartige Limitierung der Dauer der Schaltintervalle ist ebenfalls in
erfindungsgemäßer Weise die Möglichkeit geschaffen, den Kältemittelverdichter in dem
unteren Teillastbereich bei beliebig einstellbarer Teillast zu betreiben, ohne das
Druckschwankungen in der Kälteanlage auftreten, die die Qualität der Regelung derselben
beeinträchtigen.
[0007] Noch vorteilhafter ist es dabei, wenn die Schaltintervalle kürzer als ungefähr 2
Sekunden sind.
[0008] Um die Schaltventile wirksam betreiben zu können, ist vorgesehen, dass die Schaltintervalle
länger als ungefähr 0,1 Sekunden sind.
[0009] Besonders vorteilhaft ist es für ein Schalten des Schaltventils, wenn die Schaltintervalle
einer Schaltfrequenz entsprechen, die kleiner als eine Eigenfrequenz des Schaltventils
ist.
[0010] Noch besser ist es, wenn die Schaltintervalle einer Schaltfrequenz entsprechen, die
um mehr als einen Faktor 5 kleiner als eine Eigenfrequenz des Schaltventils ist.
[0011] Bei der erfindungsgemäßen Steuerung ist vorgesehen, im unteren Teillastbereich einen
Teil der Zylindereinheiten abzuschalten und nur einen Teil der Zylindereinheiten in
den Schaltintervallen zu betreiben.
[0012] Ferner ist es denkbar, auch im oberen Teillastbereich nur einen Teil der Zylindereinheiten
abzuschalten und einen anderen Teil Zylindereinheiten in den Schaltintervallen zu
betreiben.
[0013] Hinsichtlich der Zeitdauer der Schaltintervalle sind die unterschiedlichsten Lösungsmöglichkeiten
denkbar. So sieht eine aus Gründen der Einfachheit besonders günstige Variante vor,
dass die Steuerung mit zeitlich konstanten Schaltintervallen arbeitet.
[0014] Eine andere vorteilhafte Lösung sieht vor, dass die Steuerung die Schaltintervalle
entsprechend einer Antriebsdrehzahl des Kältemittelverdichters variiert.
[0015] Hinsichtlich der Ausbildung des Schaltventils wurden bislang keine näheren Angaben
gemacht.
[0016] So wäre es denkbar, das Schaltventil so auszubilden, dass dieses unmittelbar, beispielsweise
magnetgesteuert, auf den Einlassstrom einwirkt.
[0017] Aus Gründen der erforderlichen hohen Ventilkräfte hat es sich jedoch als vorteilhaft
erwiesen, wenn das Schaltventil ein Servoventil ist.
[0018] Insbesondere ist es dabei günstig, wenn das Servoventil einen durch einen mit dem
Druck in der Auslasskammer zusammenhängenden Druck betätigbaren Ventilkörper umfasst.
[0019] Um sicherzustellen, dass der Venlilkörper nicht die durch den Druck in der Auslasskammer
herbeigeführte Endstellung selbsttätig einnimmt, ist vorzugsweise vorgesehen, dass
der Ventilkörper durch einen entgegengesetzt zur Wirkung des Drucks auf den Ventilkörper
einwirkenden elastischen Kraftspeicher beaufschlagt ist.
[0020] Hinsichtlich der Betätigung des Ventilkörpers durch den Druck in der Auslasskammer
sind die unterschiedlichsten konstruktiven Lösungen denkbar. Beispielsweise wären
Lösungen mit durch den Druck in der Auslasskammer beaufschlagten Membranen oder ähnliches
denkbar.
[0021] Eine besonders zweckmäßige Lösung sieht vor, dass der Ventilkörper mit einem mit
den Druck in der Auslasskammer zusammenhängenden Druck beaufschlagbaren und in einem
Schaltzylindergehäuse geführten Schaltkolben gekoppelt ist, welcher dann den Ventilkörper
betätigt.
[0022] Hinsichtlich der Beaufschlagung des Schaltkolbens hat es sich als vorteilhaft erwiesen,
wenn der Schaltkolben und das Schaltzylindergehäuse eine Schaltzylinderkammer umschließen
und wenn der Druck in der Schallzylinderkammer steuerbar ist.
[0023] Ferner ist es aus konstruktiven Gründen günstig, wenn der Ventilkörper und der Schaltkolben
eine Einheit bilden, die in dem Schaltzylindergehäuse geführt ist.
[0024] Des weiteren ist es bei einem derartigen Servoventil günstig, wenn dieses ein von
der Steuerung ansteuerbares Steuerventil umfasst.
[0025] Ein derartiges Steuerventil ist beispielsweise als schnellreagierendes, elektrisch
anzusteuerndes Magnetventil oder ähnlich aufgebautes Ventil ausgebildet.
[0026] Zum Betreiben des Servoventils ist dabei bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel
vorgesehen, dass das Steuerventil einen Verbindungskanal zwischen der Steuerzylinderkammer
und der Auslasskammer öffnet oder schließt, so dass in einfacher Weise die Möglichkeit
besteht, den Schaltkolben mit unter dem Druck in der Auslasskammer stehendem Medium
zu beaufschlagen.
[0027] Um bei einem derartigen Servoventil eine möglichst hohe Eigenfrequenz und somit kurze
Schaltzeit zu erreichen, ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Eigenfrequenz der Einheit
aus Schaltkolben, Ventilkörper und elastischem Kraftspeicher mindestens der Eigenfrequenz
des Schaltventils entspricht.
[0028] Eine derartige hohe Eigenfrequenz des Schaltventils lässt sich insbesondere dann
erreichen, wenn der Schaltkolben aus einem Leichtbaumaterial hergestellt ist.
[0029] Ein derartiges Leichtbaumaterial kann beispielsweise ein Leichtmetall oder auch ein
Kunststoff, beispielsweise auch ein faserverstärkter Kunststoff, sein.
[0030] Eine weitere vorteilhafte Ausbildung des Schaltkolbens sieht vor, dass diese als
Hohlkörper ausgebildet ist, so dass auch dadurch eine hohe Eigenfrequenz der Einheit
aus Schaltkolben. Ventilkörper und elastischem Kraftspeicher erreichbar ist.
[0031] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung
sowie der zeichnerischen Darstellung einiger Ausführungsbeispiele.
[0032] In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Kälteanlage;
- Fig. 2
- einen Querschnitt längs Linie 2-2 durch ein Kältemittelverdichter der erfindungsgemäßen
Kälteanlage;
- Fig. 3
- einen Schnitt durch ein Schaltventil integriert in einen Zylinderkopf in der geöffneten
Stellung eines Ventilkörpers des Schaltventils;
- Fig. 4
- einen Schnitt ähnlich Fig. 3 in einer geschlossenen Stellung des Ventilkörpers des
Schaltventils;
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung eines Schaltintervalls umfassend ein Öffnungsintervall
und ein Schließintervall;
- Fig. 6
- eine schematische Darstellung eines Verhaltens der Temperatur des Verdampfers in der
Kälteanlage bei Unterbrechung der Verdichtung von Kältemittel;
- Fig. 7
- einen Schnitt ähnlich Fig. 3 durch ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Kältemittelverdichters und
- Fig. 8
- einen Schnitt ähnlich Fig. 4 durch das zweite Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Kältemittelverdichters.
[0033] Ein Ausführungsbeispiel einer als Ganzes mit 10 bezeichneten erfindungsgemäßen Kälteanlage,
umfasst einen Kältemittelverdichter 12, von dessen Hochdruckanschluss 14 eine Leitung
16 zu einem als Ganzes mit 18 bezeichneten Kondensator führt, in welchem das verdichtete
Kältemittel durch Wärmeabfuhr kondensiert.
[0034] Von dem Kondensator 18 strömt flüssiges Kältemittel in einer Leitung 20 zu einem
Sammler 22, in welchem sich das flüssige Kältemittel sammelt und von welchem ausgehend
dieses dann über eine Leitung 28 zu einem Expansionsventil 30 für einen Verdampfer
32 strömt.
[0035] Nach Durchströmen des Verdampfers 32 strömt das verdampfte Kältemittel über eine
Leitung 34 zu einem Niederdruckanschluss 36 des Kältemitlelverdichters 12.
[0036] Wie in Fig. 2 dargestellt, ist der erfindungsgemäße Kältemittelverdichter 12 als
Hubkolbenverdichter ausgebildet und umfasst ein Verdichtergehäuse 40, in welchem zwei
V-fömig zueinander angeordnete Zylinderbänke 42a und 42b vorgesehen sind, von denen
jede mindestens eine, insbesondere zwei oder mehr Zylindereinheiten 44 umfasst.
[0037] Jede dieser Zylindereinheiten 44 ist gebildet aus einem Zylindergehäuse 46, in welchem
ein Kolben 48 dadurch oszillierend bewegbar ist, dass der Kolben 48 durch ein Pleuel
50 antreibbar ist, das seinerseits auf einem Exzenter 52 einer Exzenterwelle 54 sitzt,
die beispielsweise durch einen Elektromotor 55 angetrieben ist.
[0038] Das Zylindergehäuse 46 jeder der Zylindereinheiten 44 wird durch eine Ventilplatte
56 abgeschlossen, auf welcher ein Zylinderkopf 58 angeordnet ist.
[0039] Vorzugsweise überdeckt dabei die Ventilplatte 56 nicht nur ein Zylindergehäuse 46
einer Zylinderbank 42, sondern sämtliche Zylindergehäuse 46 der jeweiligen Zylinderbank
42 und in gleicher Weise übergreift der Zylinderkopf 58 ebenfalls sämtliche Zylindergehäuse
46 der jeweiligen Zylinderbank 42.
[0040] Das Verdichtergehäuse 40 umfasst ferner noch einen mit dem Niederdruckanschluss 36
in Verbindung stehenden Einlasskanal 60, welcher beispielsweise in dem Verdichtergehäuse
40 integriert ist.
[0041] Wie in Fig. 3 vergrößert dargestellt, ist jeder Zylinderbank 42 ein als Ganzes mit
70 bezeichnetes Schaltventil zugeordnet, welches dazu dient, einen von dem Einlasskanal
60 in den jeweiligen Zylinderkopf 58, und zwar in eine Einlasskammer 72 desselben
durch die Ventilplatte 56 hindurchtretenden Einlassstrom 74 von Kältemittel zu unterbrechen.
[0042] Ist das Schaltventil 70 geöffnet, so hat der Einlassstrom 74 die Möglichkeit, über
eine in der Ventilplatte 56 vorgesehene Einlassöffnung 76 und ein an der Ventilplatte
56 vorgesehenes Einlassventil 78 in eine von dem jeweiligen Kolben 48 und dem jeweiligen
Zylindergehäuse 46 sowie der Ventilplatte 56 begrenzte Zylinderkammer 80 einzutreten,
um in dieser durch die oszillierende Bewegung des Kolbens 48 verdichtet zu werden,
so dass über eine Auslassöffnung 82 und ein Auslassventil 84 ein Auslassstrom 86 aus
der Zylinderkammer 80 austritt und in eine Auslasskammer 88 des Zylinderkopfes 58
eintritt.
[0043] Das Schaltventil 70 ist als Servoventil ausgebildet, welches in dem Zylinderkopf
58 integriert ist und einen Ventilkörper 90 aufweist, mit welchem eine in der Ventilplatte
56 vorgesehene Eihströmöffnung 92 der Einlasskammer 72 verschließbar ist.
[0044] Der Ventilkörper 90 ist ferner an einem Schaltkolben 94 angeordnet, welcher in einem
Schaltzylindergehäuse 96 geführt ist, so dass der Schaltkolben 94 durch in einer Schaltzylinderkammer
98 vorliegenden Druck in Richtung der Ventilplatte 56 bewegbar ist, um die Einströmöffnung
92 in derselben zu verschließen.
[0045] Eine aus dem Schaltzylindergehäuse 96, dem Schaltkolben 94 und der Schaltzylinderkammer
98 gebildete Schaltzylindereinheit 100, die in den Zylinderkopf 58 integriert ist,
ist dabei über ein Steuerventil 110 steuerbar, welches einen elektromagnetisch bewegbaren
Steuerkolben 112 umfasst, mit welchem ein Steuerventilsitz 114 verschließbar ist,
wobei der Steuerkolben 112 und der Steuerventilsitz 114 dazu vorgesehen sind, eine
Verbindung zwischen einem zur Auslasskammer 88 führenden Druckkanal 116 und einem
zu der Schaltzylinderkammer 98 führenden Druckzufuhrkanal 118 für den Schaltzylinder
100 zu unterbrechen oder freizugeben.
[0046] Wird die Verbindung zwischen dem Hochdrucckanal 116 und dem Druckzufuhrkanal 118
freigegeben, so steht die Schaltzylinderkammer 98 unter dem in der Auslasskammer 88
herrschenden Hochdruck und folglich bewegt sich der Schaltkolben 94 in Richtung der
Ventilplatte 56 und presst den Ventilkörper 90 gegen diese, um die Einströmöffnung
92 in der Ventilplatte 56 zu verschließen.
[0047] Dabei wirkt der auf den Schaltkolben 94 durch den Hochdruck in der Schaltzylinderkammer
98 wirkenden Kraft die Kraft eines elastischen Kraftspeichers 120 entgegen, welcher
an dem Schaltzylindergehäuse 96 einerseits abgestützt ist und andererseits auf den
Schaltkolben 94 derart wirkt, dass dieser sich von der Ventilplatte 56 weg bewegt
und somit den Ventilkörper 90 in eine die Einströmöffnung 92 freigebende Stellung
bewegt.
[0048] Insbesondere ist der Schaltkolben 94 mit einem Druckentlastungskanal 122 versehen,
welcher von einer der Schaltzylinderkammer 98 zugewandten Öffnung zu einer, in Fig.
4 dargestellten Auslassöffnung 124 führt, die in der die Einströmöffnung 92 verschließenden
Stellung des Ventilkörpers 90 und des Schaltkolbens 94 in die Einlasskammer 72 mündet.
Der Druckentlastungskanal 124 bewirkt dabei, dass bei einer Unterbrechung der Verbindung
zwischen dem Hochdruckkanal 116 und dem Druckzufuhrkanal 118 der Druck in der Schaltzylinderkammer
98 schnell zusammenbricht und sich somit unter Wirkung des elastischen Kraftspeichers
120 der Schaltkolben 94 mitsamt dem Ventilkörper 90 in eine die Einströmöffnung 92
freigebende, in Fig. 3 dargestellte Stellung bewegen.
[0049] Das Schaltventil 70 ist durch eine in Fig. 1 dargestellte Steuerung 130 derart ansteuerbar,
dass dieses in kontinuierlich aufeinanderfolgenden Schaltintervallen SI das Schaltventil
70 schließt und öffnet, wobei jedes der Schaltintervalle SI ein Öffnungsintervall
O aufweist, in welchem der Ventilkörper 90 in seiner freigebenden Stellung ein Hindurchtreten
des Einlassstroms 74 durch die Einströmöffnung 92 zulässt, sowie ein Schließintervall
S, in welchem der Ventilkörper 90, wie in Fig. 4 dargestellt, in seiner verschließenden
Stellung das Durchströmen des Einlassstroms 74 durch die Einströmöffnung 92 blockiert.
[0050] Innerhalb der Dauer des jeweiligen Schaltintervalls SI kann nun in allen Teillastbereichen
die Zeitdauer des Öffnungsintervalls O und des Schließintervalls S relativ zueinander
variabel eingestellt werden, so dass entweder das Öffnungsintervall O größer ist als
das Schließintervall oder umgekehrt.
[0051] Im Extremfall kann das Öffnungsintervall O im Wesentlichen sich über die gesamte
Dauer des Schaltintervalls SI erstrecken, während das Schließintervall S beliebig
klein wird, oder es kann umgekehrt auch sich das Schließintervall S im Wesentlichen
über die gesamte Dauer des Schaltintervalls SI erstrecken, so dass das Öffnungsintervall
O beliebig klein wird.
[0052] Da in der erfindungsgemäßen Kälteanlage 10 über das Expansionsventil 30 in der Regel
ständig ein Verdampfen von flüssigem Kältemittel erfolgt, führt eine Unterbrechung
der Verdichtung von Kältemittel durch den Kältemittelverdichter 12 zu einem Anstieg
der Temperatur T im Verdampfer 32.
[0053] Allerdings ist das System mit einer Reaktionsträgheit versehen, so dass bei einer
Unterbrechung der Absaugung von Kältemittel aus dem Verdampfer 32 die Temperatur T
des Verdampfers 32 nicht sofort ansteigt, sondern, wie in Fig. 6 dargestellt, eine
Zeitdauer Z benötigt, um um einen Wert D anzusteigen.
[0054] So lange der Wert D bei Werten kleiner 10% einer Ausgangstemperatur T
A des Verdampfers liegt, sind diese Schwankungen für die Funktion der erfindungsgemäßen
Kälteanlage irrelevant.
[0055] Aus diesem Grund ist das Schaltintervall SI so gewählt, dass dieses kürzer ist, als
die Zeitdauer Z, die vergeht, bis die Temperatur T des Verdampfers 32 ausgehend von
einer Temperatur T
A, des Verdampfers 32 um einen Wert D von ungefähr 10%, noch besser ungefähr 5%, gestiegen
ist, wenn eine plötzliche Unterbrechung der Absaugung von Kältemittel aus dem Verdampfer
32 und der Zufuhr von unter Hochdruck stehendem Medium am Hochdruckanschluss 14 erfolgt.
[0056] Damit ist sichergestellt, dass die Öffnungsintervalle O und die Schließintervalle
S innerhalb des jeweiligen Schaltintervalls SI sich unwesentlich auf die Funktion
der Kälteanlage auswirken und lediglich zu geringfügigen Temperaturschwankungen des
Verdampfers 32 der erfindungsgemäßen Kälteanlage führen.
[0057] Üblicherweise liegen die Zeitdauern der Schaltintervalle SI bei Zeitdauern, die kürzer
sind als ungefähr 10 Sekunden, noch besser kürzer als ungefähr 2 Sekunden.
[0058] Andererseits sind, um ausreichende Öffnungsintervalle O zu gewährleisten, die Schaltintervalle
länger als ungefähr 0,1 Sekunden.
[0059] Ein bevorzugter Betriebsbereich sieht Schaltintervalle SI vor, deren Dauer zwischen
0,1 und 10 Sekunden liegt.
[0060] Um derart kurze Schaltintervalle SI zu gewährleisten ist vorzugsweise vorgesehen,
dass die Schaltkolben 94 mitsamt den Ventilkörper 90 und den elastischen Kraftspeichern
120 insgesamt eine Eigenfrequenz aufweisen, die höher ist als die den maximalen Schaltintervallen
SI entsprechende Frequenz, so dass die Schaltkolben 94 in der Lage sind, innerhalb
der Schaltintervalle SI die Öffnungsintervalle O und die Schließintervalle S im Wesentlichen
verzögerungsfrei zu realisieren.
[0061] Vorzugsweise liegen die Eigenfrequenzen der Systeme aus Schaltkolben 94, Ventilkörper
90 und elastischem Kraftspeicher 120 um einen Faktor von mindestens 5 oder noch besser
mindestens 10 höher als die den Schaltintervallen SI entsprechenden Frequenzen.
[0062] Um dies zu realisieren ist zweckmäßigerweise vorgesehen, dass die Schaltkolben 94
aus einem Leichtbaumaterial, beispielsweise Leichtmetall oder Kunststoff sind, um
geringe Massen bewegen zu müssen.
[0063] Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kältemittelverdichters,
dargestellt in Fig. 7 und 8 sind die Schaltkolben 94' als Hohlkörper ausgebildet,
um eine möglichst geringe Masse und somit eine möglichst hohe Eigenfrequenz zu erreichen.
[0064] Die erfindungsgemäße Lösung sieht beispielsweise ein derartiges Schaltventil 70 pro
Zylinderbank vor, so dass die Möglichkeit besteht, den Einlassstrom für sämtliche
Zylindereinheiten 44 einer Zylinderbank 42 entsprechend abzuschalten.
[0065] Die Steuerung 130 ist nun in der Lage, bei einem Betrieb des Kältemittelverdichters
12 im Volllastbereich das Schaltventil 70 derart anzusteuern, dass der Ventilkörper
90 ständig in der die Einströmöffnung 92 freigebenden Stellung steht, so dass der
Einlassstrom 74 zu allen Zylindereinheiten 44 der jeweiligen Zylinderbank 42 strömen
kann.
[0066] In diesem Fall wird der maximale Massenstrom von Kältemittel auf Hochdruck H verdichtet.
[0067] Es besteht auch die Möglichkeit in einem Nulllastbereich das Schaltventil 70 so anzusteuern,
dass der Ventilkörper 90 ständig in seiner die Einströmöffnung 92 verschließenden
Stellung steht. In diesem Fall wird im Wesentlichen kein Massenstrom von Kältemittel
verdichtet. Einzig der durch den Druckkanal 116 und den Druckzufuhrkanal 118 sowie
den Druckentlastungskanal 122 strömende Massenstrom wird verdichtet.
[0068] Im Teillastbereich ist die Steuerung 130 in der Lage kontinuierlich jede beliebige
Teillast einzustellen, und zwar dadurch, dass die Zeitdauer des Öffnungsintervalls
O und die Zeitdauer des Schließintervalls S, die sich zur Zeitdauer des Schaltintervalls
SI addieren, in dem gewünschten Verhältnis variabel eingestellt werden.
[0069] Dabei kann in allen Teillastbereichen das Schaltintervall SI gleich groß sein.
[0070] Es ist aber auch denkbar das Schaltintervall SI entweder proportional oder in einzelnen
Schritten abhängig von der Drehzahl der Exzenterwelle 54 und somit des Elektromotors
55 zu variieren.
[0071] Beispielsweise erfolgt die Variation des Schaltintervalls SI so, dass bei kleiner
Drehzahl des Elektromotors die Schaltintervalle SI lang und bei großer Drehzahl des
Elektromotors die Schaltintervalle kürzer sind.
[0072] Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist darin zu sehen, dass bei den Hubkolbenverdichter
die Leistungsaufnahme proportional zum Massendurchsatz ist und somit bei einer Reduzierung
des Massendurchsatzes durch aufeinanderfolgende Öffnungsintervalle O und Schließintervalle
S im Teillastbereich die Möglichkeit besteht, auch die Leistungsaufnahme des Hubkolbenverdichters
zu reduzieren.
[0073] Außerdem schafft die erfindungsgemäße Lösung die Möglichkeit, den Anlaufvorgang des
Kältemittelverdichters 12 durch Steuerung des Massendurchsatzes so zu gestalten, dass
die Risiken aus auskochendem Kältemittel minimiert werden.
1. Kältemittelverdichter für Kälteanlagen umfassend
mindestens eine Zylindereinheit (44), die ein Zylindergehäuse (46) und einen in dem
Zylindergehäuse (46) oszillierend bewegbaren Kolben (48) aufweist, einen Zylinderkopf
(58) mit einer von einem Einlassstrom (74) der mindestens einen Zylindereinheit (44)
durchströmten Einlasskammer (72) und mit einer von einem Auslassstrom (86) der mindestens
einen Zylindereinheit (44) durchsetzten Auslasskammer (88),
ein Schaltventil (70) zum Unterbrechen des Einlassstroms (74) und eine Steuerung (130)
zum Ansteuern des Schaltventils (70), welche zum Betrieb des Kältemittelverdichters
(12) in einem unteren Teillastbereich das Schaltventil (70) in aufeinanderfolgenden
jeweils ein Öffnungsintervall (O) und ein Schließintervall (S) des Schaltventils (70)
umfassenden Schaltintervallen (SI) betreibt, die kürzer sind als ungefähr 10 Sekunden
und länger sind als ungefähr 0,1 Sekunden,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kältemittelverdichter (12) ein Verdichtergehäuse (40) umfasst, in welchem zwei
V-förmig zueinander angeordnete Zylinderbänke (42) vorgesehen sind, von denen jede
mindestens eine Zylindereinheit (44) umfasst, dass jeder Zylinderbank (42) ein Schaltventil
(70) zugeordnet ist, welches dazu dient, den von einem vom Verdichtergehäuse (40)
umfassten und mit einem Niederdruckanschluss (36) in Verbindung stehenden Einlasskanal
(60) in eine Einlasskammer (72) in einen jeweiligen, sämtliche Zylindergehäuse (46)
der jeweiligen Zylinderbank (42) übergreifenden Zylinderkopf (58) durch eine sämtliche
Zylindergehäuse (46) der jeweiligen Zylinderbank (42) übergreifende Ventilplatte (56)
hindurchtretenden Einlassstrom (74) von Kältemittel zu unterbrechen, und dass die
Steuerung (130) in dem unteren Teillastbereich einen Teil der Zylindereinheiten (44)
abschaltet und nur einen Teil der Zylindereinheiten (44) in den Schaltintervallen
(SI) betreibt.
2. Kältemittelverdichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltintervalle kürzer sind als ungefähr 2 Sekunden.
3. Kältemittelverdichter nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltintervalle (SI) einer Schaltfrequenz entsprechen, die kleiner als eine
Eigenfrequenz des Schaltventils (70) ist.
4. Kältemittelverdichter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltintervalle (SI) einer Schaltfrequenz entsprechen, die um mehr als einen
Faktor 5 kleiner als eine Eigenfrequenz des Schaltventils (70) ist.
5. Kältemittelverdichter nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (130) mit zeitlich konstanten Schaltintervallen (SI) arbeitet.
6. Kältemittelverdichter nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (130) die Schaltintervalle (SI) entsprechend einer Antriebsdrehzahl
des Kältemittelverdichters (12) variiert.
7. Kältemittelverdichter nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltventil (70) ein Servoventil ist.
8. Kältemittelverdichter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Servoventil (70) einen durch einen mit dem Druck in der Auslasskammer (88) zusammenhängenden
Druck betätigbaren Ventilkörper (90) umfasst.
9. Kältemittelverdichter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (90) durch einen entgegengesetzt zur Wirkung des Drucks auf den
Ventilkörper (90) einwirkenden elastischen Kraftspeicher (120) beaufschlagt ist.
10. Kältemittelverdichter nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (90) mit einem mit dem Druck in der Auslasskammer (88) zusammenhängenden
Druck beaufschlagbaren und in einem Schaltzylindergehäuse (96) geführten Schaltkolben
(94) gekoppelt ist.
11. Kältemittelverdichter nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltkolben (94) und das Schaltzylindergehäuse (96) eine Schaltzylinderkammer
(98) umschließen und dass der Druck in der Schaltzylinderkammer steuerbar ist.
12. Kältemittelverdichter nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (90) und der Schaltkolben eine Einheit bilden, die in dem Schaltzylindergehäuse
(96) geführt ist.
13. Kältemittelverdichter nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Servoventil (70) ein von der Steuerung (130) ansteuerbares Steuerventil (110)
umfasst.
14. Kältemittelverdichter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerventil (110) einen Verbindungskanal (116, 118) zwischen der Schaltzylinderkammer
(98) und der Auslasskammer (88) öffnet oder schließt.
15. Kältemittelverdichter nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Eigenfrequenz der Einheit aus Schaltkolben (94), Ventilkörper (90) und elastischem
Kraftspeicher (120) mindestens der Eigenfrequenz des Schaltventils (70) entspricht.
16. Kältemittelverdichter nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltkolben aus einem Leichtbaumaterial hergestellt ist.
17. Kältemittelverdichter nach einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltkolben (94') als Hohlkörper ausgebildet ist.
1. Refrigerant compressor for refrigerating systems comprising
at least one cylinder unit (44), which has a cylinder housing (46) and a piston (48)
which can move in an oscillating manner in the cylinder housing (46), a cylinder head
(58), with an inlet chamber (72), flowed through by an inlet flow (74) of the at least
one cylinder unit (44), and with an outlet chamber (88), passed through by an outlet
flow (86) of the at least one cylinder unit (44),
a switching valve (70) for interrupting the inlet flow (74) and a control (130) for
activating the switching valve (70), which control, for operating the refrigerant
compressor (12) in a lower part-load range, operates the switching valve (70) in successive
switching intervals (SI), respectively comprising an opening interval (O) and a closing
interval (S) of the switching valve (70), which are shorter than approximately 10
seconds and are longer than approximately 0.1 seconds,
characterized in that the refrigerant compressor (12) comprises a compressor housing (40), in which two
banks of cylinders (42) are provided, disposed in relation to each other in a V-shaped
manner, each of which comprises at least one cylinder unit (44), in that a switching valve (70) is associated with each cylinder bank (42) and serves the
purpose of interrupting the inlet flow (74) of refrigerant passing from an inlet channel
(60) which is connected to a low-pressure connection (36) and is incorporated into
the compressor housing (40), through a valve plate (56) which covers all the cylinder
housings (46) of the respective cylinder bank (42), into an inlet chamber (72) in
a respective cylinder head (58) which reaches over all the cylinder housings (46)
of the respective cylinder bank (42), and in that the control (130), in the lower part load range, switches off some of the cylinder
units (44) and operates only some of the cylinder units (44) in the switching intervals
(SI).
2. Refrigerant compressor according to Claim 1, characterized in that the switching intervals (SI) are shorter than approximately 2 seconds.
3. Refrigerant compressor according to one of the preceding claims, characterized in that the switching intervals (SI) correspond to a switching frequency which is less than
an inherent frequency of the switching valve (70).
4. Refrigerant compressor according to Claim 3, characterized in that the switching intervals (SI) correspond to a switching frequency which is less than
an inherent frequency of the switching valve (70) by more than a factor of 5.
5. Refrigerant compressor according to one of the preceding claims, characterized in that the control (130) operates with switching intervals (SI) that are of a constant time.
6. Refrigerant compressor according to one of the preceding claims, characterized in that the control (130) varies the switching intervals (SI) on the basis of a rotational
drive speed of the refrigerant compressor (12).
7. Refrigerant compressor according to one of the preceding claims, characterized in that the switching valve (70) is a servo valve.
8. Refrigerant compressor according to Claim 7, characterized in that the servo valve (70) comprises a valve body (90) which can be actuated by a pressure
associated with the pressure in the outlet chamber (88).
9. Refrigerant compressor according to Claim 8, characterized in that the valve body (90) is acted upon by an elastic force accumulator (120) acting counter
to the effect of the pressure on the valve body (90).
10. Refrigerant compressor according to either of Claims 8 and 9, characterized in that the valve body (90) is coupled to a switching piston (94) which can be acted upon
by a pressure associated with the pressure in the outlet chamber (88) and is guided
in a switching cylinder housing (96).
11. Refrigerant compressor according to one of Claims 8 to 10, characterized in that the switching piston (94) and the switching cylinder housing (96) enclose a switching
cylinder chamber (98) and in that the pressure in the switching cylinder chamber is controllable.
12. Refrigerant compressor according to one of Claims 8 to 11, characterized in that the valve body (90) and the switching piston form a unit which is guided in the switching
cylinder housing (96).
13. Refrigerant compressor according to one of Claims 7 to 12, characterized in that the servo valve (70) comprises a control valve (110) which can be activated by the
control (130).
14. Refrigerant compressor according to Claim 13, characterized in that the control valve (110) opens or closes a connecting channel (116, 118) between the
switching cylinder chamber (98) and the outlet chamber (88).
15. Refrigerant compressor according to one of Claims 9 to 14, characterized in that the inherent frequency of the unit comprising the switching piston (94), valve body
(90) and elastic force accumulator (120) corresponds at least to the inherent frequency
of the switching valve (70).
16. Refrigerant compressor according to one of Claims 8 to 15, characterized in that the switching piston is produced from a lightweight structural material.
17. Refrigerant compressor according to one of Claims 8 to 16, characterized in that the switching piston (94') is formed as a hollow body.
1. Compresseur de réfrigérant pour des installations frigorifiques
comprenant au moins une unité de cylindre (44), qui présente un boîtier de cylindre
(46) et un piston (48) mobile de façon oscillante dans le boîtier de cylindre (46),
une tête de cylindre (58), avec une chambre d'entrée (72) traversée par un flux d'entrée
(74) de la au moins une unité de cylindre (44) et avec une chambre de sortie (88)
traversée par un flux de sortie (86) de la au moins une unité de cylindre (44),
une valve de commutation (70) pour l'interruption du flux d'entrée (74) et une commande
(130) pour l'activation de la valve de commutation (70) qui, pour l'exploitation du
compresseur de réfrigérant (12) dans une plage inférieure de charge partielle, exploite
la valve de commutation (70) à des intervalles de commutation (SI) successifs et comprenant
chacun un intervalle d'ouverture (O) et un intervalle de fermeture (S) de la valve
de commutation (70), intervalles qui sont plus courts qu'environ 10 secondes et plus
longs qu'environ 0,1 seconde,
caractérisé en ce que le compresseur de réfrigérant (12) comprend un boîtier de compresseur (40) dans lequel
sont prévus deux bancs de cylindres (42) agencés l'une par rapport à l'autre pour
former un V, dont chacun comprend au moins une unité de cylindre (44), en ce qu'à chaque banc de cylindres (42) est attribuée une valve de commutation (70), laquelle
sert à l'interruption d'un flux d'entrée (74) de réfrigérant passant à travers une
plaque de valve (56) dépassant tous les boîtiers de cylindre (46) du banc de cylindres
(42) respectif depuis un canal d'entrée (60) compris dans le boîtier de compresseur
(40) et se trouvant en relation avec un raccord basse pression (36) jusqu'à une chambre
d'entrée (72) et jusqu'à une tête de cylindre (58) respective dépassant tous les boîtiers
de cylindre (46) du banc de cylindres (42) respectif, et en ce que la commande (130) arrête une partie des unités de cylindre (44) dans la plage inférieure
de charge partielle et exploite uniquement une partie des unités de cylindre (44)
dans les intervalles de commutation (SI).
2. Compresseur de réfrigérant selon la revendication 1, caractérisé en ce que les intervalles de commutation sont plus courts qu'environ 2 secondes.
3. Compresseur de réfrigérant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les intervalles de commutation (SI) correspondent à une fréquence de commutation
qui est inférieure à une fréquence propre de la valve de commutation (70).
4. Compresseur de réfrigérant selon la revendication 3, caractérisé en ce que les intervalles de commutation (SI) correspondant à une fréquence de commutation
qui est plus de 5 fois inférieure à une fréquence propre de la valve de commutation
(70).
5. Compresseur de réfrigérant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la commande (130) travaille avec des intervalles de commutation (SI) constants dans
le temps.
6. Compresseur de réfrigérant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la commande (130) fait varier les intervalles de commutation (SI) en fonction d'un
régime d'entraînement du compresseur de réfrigérant (12).
7. Compresseur de réfrigérant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la valve de commutation (70) est une servovalve.
8. Compresseur de réfrigérant selon la revendication 8, caractérisé en ce que la servovalve (70) comprend un corps de valve (90) pouvant être actionné par une
pression en rapport avec la pression dans la chambre de sortie (88).
9. Compresseur de réfrigérant selon la revendication 8, caractérisé en ce que le corps de valve (90) est sollicité par un accumulateur de force (120) élastique
agissant dans le sens opposé à l'effet de la pression sur le corps de valve (90).
10. Compresseur de réfrigérant selon l'une quelconque des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce que le corps de valve (90) est couplé avec un piston de commutation (94) pouvant être
sollicité avec une pression en rapport avec la pression dans la chambre de sortie
(88) et guidé dans un boîtier de cylindre de commutation (96).
11. Compresseur de réfrigérant selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que le piston de commutation (94) et le boîtier du cylindre de commutation (96) entourent
une chambre du cylindre de commutation (98) et en ce que la pression dans la chambre de cylindre de commutation est contrôlable.
12. Compresseur de réfrigérant selon l'une quelconque des revendications 8 à 11, caractérisé en ce que le corps de valve (90) et le piston de commutation forment une unité qui est guidée
dans le boîtier de cylindre de commutation (96).
13. Compresseur de réfrigérant selon l'une quelconque des revendications 7 à 12, caractérisé en ce que la servovalve (70) comprend une valve de commande (110) activable par la commande
(130).
14. Compresseur de réfrigérant selon la revendication 13, caractérisé en ce que la valve de commande (110) ouvre ou ferme un canal de liaison (116, 118) entre la
chambre du cylindre de commutation (98) et la chambre de sortie (88).
15. Compresseur de réfrigérant selon l'une quelconque des revendications 9 à 14, caractérisé en ce que la fréquence propre de l'unité constituée du piston de commutation (94), du corps
de valve (90) et de l'accumulateur de force élastique (120) correspond au moins à
la fréquence propre de la valve de commutation (70).
16. Compresseur de réfrigérant selon l'une quelconque des revendications 8 à 15, caractérisé en ce que le piston de commutation est fabriqué dans un matériau de construction allégé.
17. Compresseur de réfrigérant selon l'une quelconque des revendications 8 à 16,
caractérisé en ce que le piston de commutation (94') est conçu comme un corps creux.