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EP 3 144 439 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.06.2023 Patentblatt 2023/23 |
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Anmeldetag: 21.09.2016 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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PLATTE, INSBESONDERE BODEN- BZW. DECKENPLATTE FÜR EIN BAUWERK
PANEL, ESPECIALLY FLOOR- OR CEILING PANEL FOR A BUILDING STRUCTURE
DALLE, EN PARTICULIER DALLE DE PLAFOND OU DE SOL POUR UNE CONSTRUCTION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
21.09.2015 AT 6172015
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.03.2017 Patentblatt 2017/12 |
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Patentinhaber: FRANZ OBERNDORFER GmbH & Co KG |
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4623 Gunskirchen (AT) |
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Erfinder: |
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- OLIPITZ, Michael
9184 St. Jakob im Rosental (AT)
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Vertreter: Beer & Partner Patentanwälte KG |
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Lindengasse 8 1070 Wien 1070 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 369 914 WO-A1-95/20073 DE-U1- 20 206 230 US-A1- 2003 097 806
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EP-A1- 1 174 555 DE-A1- 3 738 524 GB-A- 2 292 957
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Platte, insbesondere Boden- bzw. Deckenplatte für ein
Bauwerk, mit einer Betonplatte und wenigstens einem darin zum Teil eingebetteten Profilträger
mit einem Steg und wenigstens einem Flansch, wobei der Steg in seiner Längsrichtung
wenigstens abschnittsweise eine quer zur Längsrichtung ausgerichtete Profilierung
aufweist.
[0002] Derartige Platten sind die beispielsweise aus
EP 0 369 914 A1 und
WO 95/20073 A1 bekannt und werden in der Bauindustrie vorgefertigt und auf Auflager auf Fundamenten,
Stützen oder tragenden Wänden aufgelegt, wobei in weiterer Folge ein Systemboden oder
dergleichen auf die Profilträger gelegt wird.
[0003] Eine gattungsgemäße Platte, insbesondere eine Dachtafel, bei der ein Steg aus faserverstärkten
Kunststoff-Tafeln in seiner Längsrichtung wenigstens abschnittsweise eine quer zur
Längsrichtung ausgerichtete Profilierung aufweist, die vom Flansch bis in die Betonplatte
reicht, ist aus der
EP 1 174 555 A1 bekannt.
[0004] Die Verwendung von vorgespannten Betonplatten, welche üblicherweise als Spannbetonplatten
bezeichnet werden, hat den Vorteil, dass die Belastbarkeit der Platten bei geringerer
Plattenstärke bzw. Konstruktionshöhe und somit Gewicht gleich oder höher ist, was
sich nicht nur auf das Gewicht der Platten selbst positiv auswirkt, sondern auch auf
die Gesamtstruktur bzw. das Gesamtgewicht des Gebäudes.
[0005] Ein weiteres Zentralelement der erfindungsgemäßen Platte sind die Profilträger, welche
mit ihrem Steg in die Spannbetonplatte einbetoniert sind, und welche gleichzeitig
als Auflager für den Systemboden bzw. entsprechende Systembodenelemente dienen. Diese
Profilträger dienen einerseits als Auflage für den Systemboden und andererseits im
Verbund mit der Betonplatte dazu, die Festigkeit der Platte zu erhöhen, wobei es allerdings
unerwünscht ist, die Vorspannung der vorgespannten Betonplatte in die Profilträger
einzuleiten bzw. die Vorspannkräfte in den Stahl umzulagern.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, dieses Problem zu lösen.
[0007] Gelöst wird diese Aufgabe mit einer Platte mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0008] Die bei der Erfindung verwendeten Profilträger sind an sich im Stand der Technik
bekannt und werden als Wellstegträger bezeichnet, wobei der Wellsteg bei den bekannten
Trägern im Wesentlichen aber dazu dient, die Beulsteifigkeit des Steges zu erhöhen.
Bei der Erfindung wird diese Profilierung jedoch dazu verwendet, den Obergurt bzw.
Flansch zu stabilisieren und gleichzeitig in Längsrichtung der Profilträger von der
vorgespannten Betonplatte in den Steg eingeleitete Zug- oder Druckkräfte zu kompensieren,
da der Steg diese Kräfte ähnlich wie ein Faltenbalg problemlos durch Formänderung
kompensieren kann, ohne sie in den Obergurt bzw. Flansch einzuleiten.
[0009] Die erfindungsgemäße Platte ist bevorzugt nur einachsig gespannt, kann z.B. durch
Ortbetonergänzungen aber auch einer zweiachsigen Tragwirkung zugeführt werden.
[0010] Die Profilierung muss sich bei der Erfindung nicht über die gesamte Länge der Profilträger
erstrecken, wenngleich dies bevorzugt ist. Die Profilierung kann dabei verschiedenste
Formen aufweisen, beispielsweise eine Wellenform, Trapezform oder dergleichen.
[0011] Die Profilierung reicht bis in die vorgespannte Betonplatte, da es sowohl aus belastungstechnischen
als auch herstellungstechnischen Gründen bevorzugt ist, wenn der gesamte Steg eine
durchgehende Profilierung aufweist.
[0012] Um eine ausreichende Verankerung der Profilträger in der Betonplatte zu erzielen,
ist bei der Erfindung besonders bevorzugt, wenn im Bereich der in der Betonplatte
aufgenommenen Abschnitte des Stegs Verbindungsmittel zur verbesserten Verankerung
des Stegs in der Betonplatte angeordnet sind. Diese Verbindungsmittel können beispielsweise
sich längs oder quer zum Steg erstreckende Bewehrungselemente sein, die entweder stoffschlüssig,
beispielsweise verschweißt, oder formschlüssig, zum Beispiel durch entsprechende Löcher
im Steg, mit diesem verbunden sind.
[0013] Alternativ wäre es beispielsweise auch möglich, Abschnitte des Längsrandes des Stegs,
der in der Betonplatte aufgenommen ist, umzubiegen, um eine entsprechende Ausziehsicherung
zu schaffen.
[0014] Um das Verlegen von Installationsleitungen nicht nur in Längsrichtung zwischen den
Profilträgern, sondern auch quer dazu zu erleichtern, können in den Stegen Ausnehmungen
vorgesehen sein, die außerhalb bzw. oberhalb der Betonplatte angeordnet sind, durch
welche die Installationsleitungen gelegt werden können.
[0015] Die Ausnehmungen können grundsätzlich jede beliebige Form annehmen, sind bevorzugt
aber rechteckig, trapezförmig oder rund.
[0016] Die Ausnehmungen können in bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung auch bis in
die Betonplatte reichen und insbesondere zum in der Betonplatte aufgenommenen Rand
des Stegs hin offen sein, was die Herstellung der Ausnehmungen vereinfacht.
[0017] Bei der Erfindung bestehen der Flansch und der Steg bevorzugt aus unterschiedlichen
Teilen, welche miteinander verschweißt sind, da dies die Möglichkeit bietet, sowohl
den Flansch als auch den Steg hinsichtlich Gewicht und Festigkeit für sich zu optimieren
und dann miteinander zu verbinden, zum Beispiel zu verschweißen.
[0018] Auf den Profilträgern kann ein Systemboden aufgelegt werden, welcher sich über den
gesamten Bereich der erfindungsgemäßen Platte oder nur über Teilbereiche dieser erstreckt.
Bevorzugt ist, wenn die Breite der Systembodenelemente im Wesentlichen dem Abstand
zweier Profilträger entspricht und die Länge der Platte im Wesentlichen ebenso diese
Größe, allenfalls das Doppelte der Breite, beträgt. Der Vorteil dieser Dimensionierung
liegt darin, dass die Systembodenelemente bei Installationsarbeiten auf einfache Weise
entfernt und wieder aufgelegt werden können.
[0019] Um eine Schalldämmung zwischen dem Systemboden bzw. den Systembodenelementen und
den Profilträgern bzw. der Betonplatte zu erzielen, können zwischen den Flanschen
und dem Systemboden bzw. den Systembodenelementen, wie an sich bekannt, Dämpfungselemente
aufgelegt werden. Vorteilhafterweise sind bei der Erfindung bei der vorstehend genannten
Dimensionierung der Systembodenelemente nur diskrete Dämpfungselemente erforderlich,
welche nur im Bereich der aneinander stoßenden Ecken der Systembodenelemente vorhanden
sein müssen, womit im Vergleich zu durchgehenden Dämpfungselementen eine Ersparnis
erzielt werden kann.
[0020] Zusätzlich können an den Stellen, an denen die Dämpfungselemente angeordnet sind,
auch noch Distanzelemente eingelegt bzw. höhenverstellbare Einstellelemente eingesetzt
werden, falls dies für eine Niveaueinstellung der Systembodenelemente erforderlich
oder wünschenswert ist.
[0021] Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der übrigen Unteransprüche.
[0022] Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines
bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung unter Bezugnahme auf die angeschlossenen
Zeichnungen. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Platte in Längsrichtung der Profilträger,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht eines Abschnittes eines Profilträgers einer erfindungsgemäßen Platte
in vergrößertem Maßstab,
- Fig. 3
- eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Platte mit darauf aufgelegten Systembodenelementen
in einer ersten Ausführungsform,
- Fig. 4
- eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Platte mit darauf aufgelegten Systembodenelementen
in einer zweiten Ausführungsform,
- Fig. 5
- ein Detail von Fig. 4 in einem vergrößerten Schnitt und
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf die Ausführungsform von Fig. 4.
[0023] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Platte 1, welche im Wesentlichen aus einer vorgespannten
Betonplatte 2 bzw. Spannbetonplatte und Profilträgern 3 aufgebaut ist, wobei in der
dargestellten Ausführungsform vier Profilträger 3 vorgesehen sind. Mehr oder weniger
Profilträger sind selbstverständlich möglich, wobei die Betonplatte in der dargestellten
Ausführungsform beispielsweise eine Breite von 2,4 m und die Profilträger 3 einen
Abstand von 60 cm voneinander haben. Die Länge der Betonplatte 2 ist im Rahmen der
technischen Möglichkeiten beliebig und kann beispielsweise bis zu 8m oder 16m lang
sein. Da dem Fachmann der Aufbau einer Spannbetonplatte grundsätzlich bekannt ist,
wird dieser nicht im Detail beschrieben. Aus dem gleichen Grund sind auch die Spannelemente
bzw. die Bewehrung der Betonplatte 2 nicht eingezeichnet.
[0024] Die Profilträger 3 sind in der dargestellten Ausführungsform im Wesentlichen T-Profile
mit einem Steg 4 und einem Flansch 5. Der Steg 4 ist zum Teil in die Betonplatte 2
einbetoniert, wobei das dem Flansch 5 gegenüberliegende Ende des Stegs 4 von der gegenüberliegenden
Oberfläche der Betonplatte 2 einen Abstand aufweist. Der Steg 4 weist eine Profilierung
auf, die, beispielsweise wie in Fig. 6 dargestellt, wellenförmig sein kann, wobei
sich die Profilierung quer zur Längserstreckung der Profilträger 3 erstreckt, wie
auch den in Fig. 2 eingezeichneten Linien 6 entnommen werden kann. Andere Profilformen
als wellenförmig, beispielsweise trapezförmig, sind ebenso möglich. Die Profilträger
3 bestehen aus Stahl.
[0025] Die Fig. 2 stellt eine vergrößerte Seitenansicht eines Abschnittes eines Profilträgers
3 dar. Der Steg 4 weist in dieser Ausführungsform trapezförmige Ausnehmungen 7 auf,
wobei die Ausnehmungen 7 so angeordnet sind, dass sie sich zum Teil außerhalb bzw.
oberhalb der Betonplatte 2 befinden und zum Rand 8 des Stegs 4 hin offen sind, sodass
sich die Ausnehmungen 7 bis in die Betonplatte 2 erstrecken. In den verbleibenden
ebenfalls trapezförmigen Abschnitten 9, die in der Betonplatte 2 aufgenommen sind,
sind Öffnungen 10 angebracht. Durch diese Öffnungen 10 können Verbindungsmittel gesteckt
werden, welche beispielsweise Bewehrungselemente, Stifte, Kopfbolzen oder dergleichen
sein können, welche bei Bedarf mit dem Steg 4 fest verbunden, zum Beispiel verschweißt,
sein können. Zusätzlich oder alternativ können weitere Verbindungsmittel vorgesehen
sein, welche zum Beispiel sich in Längsrichtung der Profilträger 3 erstreckende Stäbe,
zum Beispiel aus Torstahl, sein können, die mit den Abschnitten 9 fest verbunden,
zum Beispiel verschweißt, sind. Die Länge dieser Stäbe kann relativ kurz sein, kann
aber auch der Länge der Profilträger 3 entsprechen. Schließlich wäre es beispielsweise
auch möglich, den Rand 8 oder zumindest Abschnitte davon, zum Beispiel in Form von
freigeschnittenen Laschen, umzubiegen, was ebenfalls eine gute Verankerung der Profilträger
3 in der Betonplatte 2 bewirkt. Es versteht sich, dass die Profilträger 3 aber auch
ganz ohne Verbindungsmittel in der Betonplatte 2 aufgenommen sein können.
[0026] Wenn, wie vorstehend beschrieben, Ausnehmungen 7 vorgesehen sind, ergibt sich eine
einfache Möglichkeit, sowohl in Längsrichtung der Profilträger 3 als auch quer zu
diesen Installationsleitungen zu verlegen. Da der erfindungsgemäße Effekt der Wellstege
4 darin besteht, Spannungen von der Betonplatte 2 möglichst nicht in den Profilträger
3 und insbesondere dessen Flansch 5 einzuleiten, haben die Ausnehmungen 7 nicht nur
keinen negativen Effekt, sondern unterstützen diese Funktion zusätzlich.
[0027] In Fig. 3 ist dargestellt, wie zwei erfindungsgemäße Platten 1 an ihren Längsrändern
11, 12 aneinander stoßend eingebaut werden können, wobei auf den Profilträgern 3 den
Raum zwischen diesen überspannende Systembodenelemente 13 aufgelegt sind. Die Systembodenelemente
13 können wie aus dem Stand der Technik an sich bekannt hergestellt sein und beispielsweise
aus Leichtbeton bestehen. Um eine Schalldämmung zwischen den Systembodenelementen
13 und den Profilträgern 3 zu realisieren, sind Dämpfungselemente 14 vorgesehen. Diese
Dämpfungselemente 14 können sich über die gesamte Länge der Profilträger 3 erstrecken.
Alternativ und bei der Erfindung bevorzugt ist allerdings, wenn diskrete Dämpfungselemente
14 verwendet werden, welche in definierten Abständen voneinander beabstandet auf den
Flanschen 5 angeordnet sind, was eine diesbezügliche Materialersparnis ermöglicht.
[0028] Wenngleich es bei der Erfindung möglich ist, dass an Stelle einzelner Systembodenelemente
13 z.B. größere Trapezbleche mit Aufbeton verwendet werden, welche erheblich größere
Abschnitte bzw. die gesamte Fläche der Platte 1 abdecken, sind bei der Erfindung Systembodenelemente
13 bevorzugt, welche etwa gleich lang wie breit, also im Wesentlichen quadratisch
sind. Selbstverständlich ist es möglich, auch Systembodenelemente 13 zu verwenden,
welche kürzer oder länger als deren Breite (beispielsweise der Abstand zwischen zwei
Profilträgern 3 sind und deren Länge insbesondere ein ganzzahliges Vielfaches der
Breite beträgt.
[0029] Der Vorteil der wie vorstehend beschrieben bevorzugten Dimension der Systembodenelemente
13 liegt in der einfachen Handhabung bei der Verlegung und auch in ihrer einfachen
Entfernbarkeit, wenn ein Zugang zu vorhandenen oder eine Verlegung neuer Installationen
im Raum unterhalb der Systembodenelemente 13 erforderlich ist. Die diskreten Dämpfungselemente
14 sind dabei bevorzugt in den Eckbereichen der Systembodenelemente 13 angeordnet,
wobei alle aneinander angrenzenden Systembodenelemente 13 auf einem einzigen Dämpfungselement
14 bzw. Einstellelement 15 aufliegen.
[0030] In Fig. 4 und 5 ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der zusätzlich
zu den Dämpfungselementen 14 Einstellelemente 15 verwendet werden, welche auf die
Dämpfungselemente 14 aufgesetzt werden. Diese Einstellelemente 15 bestehen in der
dargestellten Ausführungsform aus einer Fußplatte 16 mit einer Gewindestange 17, auf
die eine Hülse 18 geschraubt ist. An dem der Fußplatte 16 benachbarten Ende weist
die Hülse 18 einen Flansch 19 auf, an dem sich eine Platte 20 abstützt. Durch Verdrehen
der Hülse 18 gegenüber der Gewindestange 17 kann die Höhe der Platte 20 über der Fußplatte
16 verändert werden, womit die Höhe der Plattenelemente 13 gegenüber dem Flansch 5
und somit der Bodenplatte 2 verändert werden kann.
[0031] Die Plattenelemente 13 weisen in ihren Eckbereichen kreissektorförmige Ausschnitte
21 auf, in welchen zum einen die Hülse 18 aufgenommen ist und durch welche zum anderen
ein Zugang von oben geschaffen wird, um die Höheneinstellung mittels der Einstellelemente
15 vornehmen zu können, wenn die Plattenelemente 13 bereits aufgelegt sind.
1. Platte, insbesondere Boden- bzw. Deckenplatte, für ein Bauwerk mit einer Betonplatte
(2) und wenigstens einem darin zum Teil eingebetteten Profilträger (3) mit einem Steg
(4) und einem Flansch (5), wobei der Steg (4) in seiner Längsrichtung wenigstens abschnittsweise
eine quer zur Längsrichtung ausgerichtete Profilierung aufweist, die vom Flansch (5)
bis in die Betonplatte (2) reicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Betonplatte (2) vorgespannt ist und dass der Profilträger (3) aus Stahl besteht
.
2. Platte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilierung eine Wellenform, Trapezform oder dergleichen aufweist.
3. Platte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der Träger die Form von T-Trägern aufweist, deren Steg (4) in
der Betonplatte (2) eingebettet ist.
4. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der in der Betonplatte (2) aufgenommenen Abschnitte des Stegs (4) Verbindungsmittel
zur verbesserten Verankerung des Stegs (4) in der Betonplatte (2) angeordnet sind,
wobei die Verbindungsmittel sich vorzugsweise längs oder quer zum Steg (4) erstreckende
Bewehrungselemente sind.
5. Platte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel mit dem Steg (4) stoffschlüssig oder formschlüssig verbunden
sind.
6. Platte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel abgebogene Bereiche des Stegs (4) sind.
7. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (4) Ausnehmungen (7) aufweist, die außerhalb der Betonplatte (2) angeordnet
sind und die vorzugsweise bis in die Betonplatte (2) reichen.
8. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (5) und der Steg (4) miteinander verschweißt sind.
9. Platte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr Profilträger (3) im Wesentlichen parallel nebeneinander angeordnet
sind und dass auf den Flanschen (5) ein Systemboden, insbesondere Systembodenelemente
(13), aufliegt.
10. Platte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Systembodenelemente (13) im Wesentlichen dem Abstand zweier Profilträger
(3) entspricht.
11. Platte nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Systembodenelemente (13) im Wesentlichen dem Abstand zweier Profilträger
(3) entspricht.
12. Platte nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Systembodenelemente (13) über diskrete Dämpfungselemente (14) auf den Flanschen
(5) aufliegen.
13. Platte nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungselemente (14) mit einem Abstand auf den Flanschen (5) angeordnet sind,
der im Wesentlichen der Länge der Systembodenelemente (13) entspricht.
14. Platte nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass, insbesondere an den Stellen, an denen die Dämpfungselemente (14) angeordnet sind,
zwischen dem Flansch (5) und den Systembodenelementen (13) höhenverstellbare Einstellelemente
(15) angeordnet sind.
1. Slab, in particular floor or ceiling slab, for a structure with a concrete slab (2)
and at least one profiled girder (3) partially embedded therein, the at least one
profiled girder (3) having a web (4) and a flange (5), wherein the web (4) has in
its longitudinal direction at least in sections a profiling which is aligned transversely
to the longitudinal direction and extends from the flange (5) into the concrete slab
(2), characterized in that the concrete slab (2) is prestressed and in that the profiled girder (3) consists of steel.
2. Slab according to claim 1, characterized in that the profiling has a corrugated shape, trapezoidal shape or the like.
3. Slab according to claim 1 or 2, characterized in that at least a part of the beams has the shape of T-beams, the web (4) of which is embedded
in the concrete slab (2).
4. Slab according to one of the claims 1 to 3, characterized in that connecting means for improved anchoring of the web (4) in the concrete slab (2) are
arranged in the region of the sections of the web (4) accommodated in the concrete
slab (2), the connecting means preferably being reinforcing elements extending longitudinally
or transversely to the web (4).
5. Slab according to claim 4, characterized in that the connecting means are connected to the web (4) in a material-locking or form-fitting
manner.
6. Slab according to claim 4, characterized in that the connecting means are bent-off portions of the web (4).
7. Slab according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the web (4) has recesses (7) which are arranged outside the concrete slab (2) and
which preferably extend into the concrete slab (2).
8. Slab according to one of claims 1 to 7, characterized in that the flange (5) and the web (4) are welded together.
9. Slab according to one of the claims 1 to 8, characterized in that two or more profiled girders (3) are arranged essentially parallel next to each other
and that a system floor, in particular system floor elements (13), rests on the flanges
(5).
10. Slab according to claim 9, characterized in that the width of the system floor elements (13) essentially corresponds to the distance
between two profiled girders (3).
11. Slab according to claim 9 or 10, characterized in that the length of the system floor elements (13) essentially corresponds to the distance
between two profiled girders (3) .
12. Slab according to one of claims 9 to 11, characterized in that the system floor elements (13) rest on the flanges (5) via discrete damping elements
(14).
13. Slab according to claim 11 or 12, characterized in that the damping elements (14) are arranged on the flanges (5) with a spacing substantially
corresponding to the length of the system floor elements (13).
14. Slab according to one of claims 9 to 13, characterized in that, in particular at these points where the damping elements (14) are arranged, height-adjustable
adjusting elements (15) are arranged between the flange (5) and the system floor elements
(13).
1. Dalle, en particulier dalle de sol ou de plafond, pour une construction avec une dalle
en béton (2) et au moins une poutre profilée (3) partiellement encastrée dans celle-ci
avec une âme (4) et une bride (5), l'âme (4) présentant dans sa direction longitudinale,
au moins par sections, un profilage orienté transversalement à la direction longitudinale,
qui s'étend de la bride (5) jusque dans la dalle en béton (2), caractérisée en ce que la dalle en béton (2) est précontrainte et en ce que la poutre profilée (3) est en acier.
2. Dalle selon la revendication 1, caractérisée en ce que le profilage présente une forme ondulée, trapézoïdale ou similaire.
3. Dalle selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'au moins une partie des poutres se présente sous la forme de poutres en T dont l'âme
(4) est encastrée dans la dalle en béton (2).
4. Dalle selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que des moyens de liaison sont disposés dans la zone des sections de l'âme (4) logées
dans la dalle en béton (2) pour améliorer l'ancrage de l'âme (4) dans la dalle en
béton (2), les moyens de liaison étant de préférence des éléments d'armature s'étendant
longitudinalement ou transversalement par rapport à l'âme (4).
5. Dalle selon la revendication 4, caractérisée en ce que les moyens de liaison sont reliés à l'âme (4) par liaison de matière ou de forme.
6. Dalle selon la revendication 4, caractérisée en ce que les moyens de liaison sont des parties pliées de l'âme (4).
7. Dalle selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que l'âme (4) présente des évidements (7) qui sont disposés à l'extérieur de la dalle
en béton (2) et qui s'étendent de préférence jusque dans la dalle en béton (2).
8. Dalle selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la bride (5) et l'âme (4) sont soudées l'une à l'autre.
9. Dalle selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que deux ou plusieurs poutres profilées (3) sont disposées essentiellement parallèlement
les unes à côté des autres et en ce qu'un fond de système, en particulier des éléments de fond de système (13), reposent
sur les brides (5).
10. Dalle selon la revendication 9, caractérisée en ce que la largeur des éléments de fond de système (13) correspond essentiellement à la distance
entre deux poutres profilées (3).
11. Dalle selon la revendication 9 ou 10, caractérisée en ce que la longueur des éléments de fond de système (13) correspond essentiellement à la
distance entre deux poutres profilées (3) .
12. Dalle selon l'une des revendications 9 à 11, caractérisée en ce que les éléments de fond de système (13) reposent sur les brides (5) par l'intermédiaire
d'éléments amortisseurs discrets (14).
13. Dalle selon la revendication 11 ou 12, caractérisée en ce que les éléments amortisseurs (14) sont disposés sur les brides (5) à une distance qui
correspond essentiellement à la longueur des éléments de fond de système (13).
14. Dalle selon l'une des revendications 9 à 13, caractérisée en ce que des éléments de réglage (15) réglables en hauteur sont disposés entre la bride (5)
et les éléments de fond de système (13), en particulier aux endroits où sont disposés
les éléments amortisseurs (14).
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