[0001] Die Erfindung betrifft eine Wandverkleidung umfassend hinterleuchtbare transparente
oder transluzente Wandelemente und eine Haltevorrichtung. Wandverkleidungen, insbesondere
hinterleuchtbare Wandelemente wie zum Beispiel Glasbausteine oder Salzsteine, werden
häufig als Gestaltungselement oder auch als Funktionselement eingesetzt, um in Innenräumen
eine gestalterische Wirkung zu erzielen. Derartige Wandverkleidungen werden dazu z.B.
auf oder vor der vorhandenen Innenwand eines Gebäudes flächenhaft angeordnet und z.B.
durch Beleuchtungseinrichtungen hinterleuchtet. Sind einzelne oder alle Wandelemente
transparent oder transluzent ausgebildet, so lassen sich hiermit optisch ansprechende
Gestaltungen einer Wand erzielen.
[0002] Derartige Wandverkleidungen werden z.B. aus Salzsteinen hergestellt, die in Form
von Platten oder Blöcken aus Steinsalz geschnitten werden und in einem Maße dimensioniert
sind, dass Licht durch den Salzstein hindurch leuchten kann. Üblicherweise werden
derartige Salzsteinwände aus einzelnen Platten oder Blöcken dadurch in eine flächenhafte
Anordnung zueinander gebracht, dass sie miteinander oder mit einem Untergrund verklebt
oder auch mittels Schienensystemen miteinander verbunden werden. Beim Verkleben ist
von besonderem Nachteil, dass die Wandelemente nach dem Verkleben nicht mehr demontierbar
sind und dadurch eine ganze Salzsteinwand entsteht, die auch nur noch im Ganzen bewegt
werden kann. Dies ist immer dann von Nachteil, wenn eine solche Salzsteinwand in ihrem
Aufbau verändert oder versetzt werden soll.
[0003] Aus der
DE 10 2009 004 689 B4 ist ein Schienensystem zur Herstellung von hinterleuchteten Salzsteinkonstruktionen
bekannt, bei dem Schienen als Formschlusselemente in randseitig der Salzsteine eingebrachte
Nuten eingreifen und ein Verrutschen der Salzsteine zueinander verhindern. Die Abstützung
des Gewichtes der Salzsteine muss bodenseitig erfolgen, da die Schienen keine Tragfunktion
aufweisen.
[0004] Weiterhin ist bekannt, Wandverkleidungen für Gebäudefassaden aus einzelnen Verkleidungsplatten
oder Verkleidungssteinen zu bilden, wobei die Verkleidungsplatten oder Verkleidungssteine
mittels Schienensystemen relativ zueinander und zu der Gebäudefassade angeordnet und
gehaltert werden. Hierzu können die Verkleidungsplatten oder Verkleidungssteine an
den Schienensystemen eingehängt werden. Eine derartige Lösung ist z.B. aus der
BE 101 5603 A3 oder der
EP 2 851 485 A1 bekannt. Hierbei werden die Verkleidungsplatten oder Verkleidungssteine in Längsrichtung
schräg mit mindestens einer durchlaufenden Nut versehen, die passend zu ebenfalls
schräg angeordneten blechartig längserstreckten Vorsprüngen ausgestaltet sind und
auf die die Verkleidungsplatten oder Verkleidungssteine aufgesteckt werden können.
Die Verkleidungsplatten oder Verkleidungssteine rutschen dabei unter Schwerkrafteinfluss
in ihre Sollposition und werden dort durch den Schwerkrafteinfluss und den Verbund
benachbarter Verkleidungsplatten oder Verkleidungssteine gehalten. Derartige Lösungen
bedürfen jedoch entsprechend über ihre ganze Länge genuteter Verkleidungsplatten oder
Verkleidungssteine, die herstellungstechnisch aufwändig und damit teuer sind. Zudem
werden die üblicherweise aus mineralischen Materialien gebildeten Verkleidungsplatten
oder Verkleidungssteine durch die durchlaufende Nutung mechanisch anfällig, da durch
die Nutung Sprödbrüche auftreten können. Auch müssen die entsprechenden Schienensysteme
materialaufwändig konstruiert werden, um die anhängenden Lasten sicher aufnehmen zu
können. Da bei Schienensystemen die Nut durch die ganze Verkleidungsplatte oder den
ganzen Verkleidungsstein führt, wäre diese Nut am seitlichen Abschluss der Wandverkleidung
sichtbar. Um das zu vermeiden, werden gleich zwei Sondersteine oder Sonderplatten
benötigt. Ein Sonderstein oder eine Sonderplatte für den linken und ein Sonderstein
oder eine Sonderplatte für den rechten Abschluss. Bei diesen Sondersteinen oder Sonderplatten
geht die Nut absichtlich nicht durch den ganzen Sonderstein oder die ganze Sonderplatte,
so dass am Abschluss keine Nut sichtbar ist. Das verteuert den Einsatz solcher Systeme
weiter.
[0005] Es ist weiterhin z.B. aus der
DE 1 847 139 oder der
EP 0 267 525 A2 bekannt, anstelle von Schienensystemen mit durchlaufend rippenartigen Einhängestegen
eher punktuelle Aufhängungen von Fassadenelementen zu realisieren. Hierzu werden bei
der
DE 1 847 139 in eine Lattung einzuschlagende hakenartige Klammern verwendet, die passend zu entsprechenden
Ausnehmungen der Verkleidungsplatten ausgebildet sind und auf die die Verkleidungsplatten
aufgesteckt werden. Der Aufwand zur Anordnung der einzeln zu vernagelnden hakenartige
Klammern ist groß und muss sehr passgenau erfolgen, damit die Verkleidungsplatten
passgenau zueinander eingehängt werden können. Dies bedingt eine kostenaufwändige
Herstellung derartiger Verkleidungen.
[0006] Bei der
EP 0 267 525 A2 werden zum einen aus Blechen ausgeklinkte, laschenartige Abschnitte geringer Abmessungen
zum Einhängen der Verkleidungsplatten genutzt, die an vertikal anzuordnenden Schienen
befestigt sind. Die Verkleidungsplatten müssen entsprechende nutartige Ausnehmungen
aufweisen, mit denen sie auf die laschenartigen Abschnitte aufgesteckt werden können.
Alternativ können anstelle der laschenartigen Abschnitte auch Stifte Verwendung finden,
die in entsprechend schräg angeordnete Bohrungen der Verkleidungsplatten eingreifen.
Die Stifte können einzeln an der Fassade befestigt oder auch an durchlaufenden Schienen
angeordnet sein. Problematisch hieran ist, dass die Laschen bzw. Stifte entweder einzeln
an einem Untergrund angeordnet und sauber voneinander beabstandet werden müssen oder
bei Anordnung mehrerer Laschen bzw. Stifte an einem gemeinsamen Montageelement viele
Fügestellen zwischen Verkleidungsplatte und Laschen bzw. Stiften gleichzeitig gefügt
werden müssen, damit die Verkleidungsplatte passgenau sitzt. Dies erfordert eine aufwändige,
weil genaue Herstellung von Laschen bzw. Stiften und den entsprechenden Gegenformen
an der Verkleidungsplatte, wodurch das System teuer wird.
[0007] Die
DE 16 59 954 A1 zeigt eine Lösung zur Herstellung von lösbaren Holzvertäfelungen aus undurchsichtigen
Holzelementen, die mittels stiftartiger und unter einem Winkel zur Befestigungsfläche
angeordneter Halteelemente auf einer Wandfläche entfernbar gehalten wird und dadurch
eine größere Variabilität gegenüber seinerzeit bekannten Festlegungen derartiger Wandelemente
mittels Nut und Feder erlauben soll. Die Stifte sind rückseitig an den anzubringenden
Paneelen befestigt und greifen in Löcher in der Unterkonstruktion ein, wenn die Paneele
montiert werden. Hierfür müssen Aufnahmebohrungen an einem Untergrund vorbereitet
werden, um die Stifte in die Aufnahmebohrungen einstecken zu können.
[0008] Die
GB 2 170 853 A zeigt Wetterschutzplatten, die mit Clipsen an Gerüstelementen aufgehängt werden und
sich dabei über die Schwerkraftwirkung selbst an den Gerüstelementen fixieren. Hierfür
müssen die Wetterschutzplatten mit insgesamt drei Clipsen mit den Gerüstelementen
regelrecht verrastet werden, um überhaupt sicher befestigt zu sein. Ohne den dritten
Clips würden sich die Wetterschutzplatten auf den Rohren des Gerüstes verdrehen und
nicht sicher festgelegt sein.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Wandverkleidung mit Haltevorrichtung
zur Festlegung von hinterleuchtbaren transparenten oder transluzenten Wandelementen
vorzuschlagen, bei der die Festlegung der Wandelemente vereinfacht wird.
[0010] Diese Aufgabe wird durch die Wandverkleidungen gemäß Anspruch 1 und Anspruch 2 gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0011] Die Erfindung geht in einer ersten Lösung gemäß Anspruch 1 aus von einer Wandverkleidung
mit Haltevorrichtung für hinterleuchtbare transparente oder transluzente Wandelemente
von Wandverkleidungen, aufweisend mindestens ein bauseits festlegbares Tragelement
sowie Halteelemente, die Wandelemente und Tragelement einander räumlich zuordnen und
aneinander festlegen, wobei mindestens zwei voneinander beabstandete Halteelemente
je Wandelement derart im Bereich der tragelementseitigen Rückseite des Wandelementes
an dem Wandelement festgelegt sind, dass die Halteelemente gleich ausgerichtet und
abgewinkelt von der Rückseite des Wandelementes abstehen und mit ihren von der Rückseite
des Wandelementes abstehenden Enden an dem Tragelement lösbar festlegbar sind. Eine
derartige Wandverkleidung wird dadurch in erfindungsgemäßer Weise weiter gebildet,
dass das Tragelement aus sich gitterartig senkrecht kreuzenden Stäben oder sonstigen
längsorientierten Elementen ausgebildet ist, wodurch das Tragelement regelmäßig angeordnete
horizontale Abschnitte aufweist, auf denen die Halteelemente krallenartig aufhängbar
sind, wobei die von der Rückseite des Wandelementes abstehenden Halteelemente längserstreckt,
vorzugsweise stiftförmig, ausgebildet und in bohrungsartige Vertiefungen im Bereich
der tragelementseitigen Rückseite des Wandelementes einsteckbar und dann in den bohrungsartigen
Vertiefungen gesichert gehalten sind.. Erfindungswesentlich ist es hierbei, dass die
Halteelemente am Wandelement selbst befestigt sind und nicht, wie aus dem Stand der
Technik bekannt, am Tragelement. Dadurch ist die Montage der Wandelemente am Tragelement
erheblich einfacher und schneller möglich, denn das Absuchen, wo die Ausnehmungen
im Wandelement sind, um diese einhängen zu können, fällt bei der erfindungsgemäßen
Lösung weg. Vielmehr lassen sich die Wandelemente wesentlich einfacher grob relativ
zu dem Tragelement platzieren und dann durch Einhängen an dem Tragelement in ihre
endgültige Lage bringen. Dabei positionieren sich die Wandelemente relativ zu dem
Tragelement selbst und müssen ggf. nur noch in einen korrekten Abstand zu benachbarten
Wandelementen gebracht werden. Dies kann aber durch einfaches Verschieben der Wandelemente
relativ zu dem Tragelement erfolgen. Auch sind die Anforderungen an die Genauigkeit
der zueinander passenden Herstellung von Halteelementen und Tragelement wesentlich
einfacher zu erfüllen. Das Material und die Maße der Halteelemente können einfach
an das zu tragende Gewicht der Wandelemente angepasst werden. Für schwere Wandelemente
können zum Beispiel mehr Halteelemente vorgesehen werden als bei leichten Wandelementen.
Da die Halteelemente nur geringe Maße aufweisen und nur geringe Bearbeitungen der
Wandelemente erfordern, sind sie für hinterleuchtete Wandelemente etwa für Salzsteininstallationen
wesentlich weniger von der Vorderseite der Wandelemente her sichtbar oder auffällig,
ganz anders als die großflächigen Nuten herkömmlicher Befestigungssysteme aus dem
Stand der Technik. Bei bisherigen Systemen spielte eben die Durchleuchtbarkeit keine
Rolle, daher waren Nutsysteme ausreichend. Bei durchleuchteten Systemen nimmt man
die Schienensysteme als störende dunkle Linien wahr. Die Schienen bilden Schatten
und verhindern somit eine optimale Beleuchtung der Wandelemente. Generell werden bei
Schienensystemen immer mehr Wandbefestigungen benötigt als bei dem vorgestellten System
mit Gitter. Die Möglichkeiten für die Hinterleuchtung der Wandelemente sind bei der
erfindungsgemäßen Haltevorrichtung fast grenzenlos, da lediglich punktuelle Wandbefestigungen
des Tragelements im Wege stehen.
[0012] Die erfindungsgemäße Wandverkleidung weist gegenüber geklebten Wandelementen und
insbesondere Salzinstallationen Vorteile auf. So ist ein beliebiges Auf- und Abbauen
der Wandelemente möglich, was von großem Vorteil zum Beispiel in Mieträumen oder auf
Ausstellungen ist. Ein Kleber wird nicht benötigt, dadurch entsteht eine enorme Kostenersparnis,
da diese Klebstoffe nicht gerade günstig sind. Weiterhin fallen keine Ausdünstungen
durch Klebstoffe an. Dies ist besonders wichtig im Falle von Salzwänden, die in Wellness-
und Gesundheitseinrichtungen für Asthmatiker und Allergiker Verwendung finden. Zudem
ist ein sehr schneller Aufbau möglich, da ein Aushärten der Verklebung nicht mehr
abgewartet werden muss und es lässt sich dadurch kostengünstiger montieren. Bei hinterleuchteten
Natursteinen wird in der Regel immer auch ein transparenter Klebstoff verwendet. Insbesondere
bei Salzsteinen wird meist ein transparenter Zweikomponenten-Kleber verwendet. Diese
Kleber haben aber nur eine sehr kurze Verarbeitungszeit und müssen jedes Mal exakt
gemischt werden, wodurch ein hoher zeitlicher Aufwand entsteht. Zudem müssen die Wandelemente
nicht so präzise Abmessungen haben wie fürs Kleben. Es handelt sich um ein fehlertolerantes
System, da die Wandelemente sich nicht berühren müssen und die Lücke ungleiche Größen
der Wandelemente ausgleichen kann. Da beim Kleben immer nur hauchdünn geklebt wird,
braucht man dafür bisher recht genaue Wandelemente, was bei Naturmaterialien als Wandelemente
immer problematisch werden kann.
[0013] Die erfindungsgemäße Wandverkleidung weist gegenüber bisherigen Schienensystemen
insbesondere für Salzwände Vorteile auf. Die Aufhängung der Wandelemente ist völlig
unabhängig von der Form der Wandelemente. So können ganz einfach auch z.B. rautenförmige
fliesenartige Wandelemente aufgehängt werden, aber auch jegliche Art von Freiformen,
zum Beispiel Positiv-Negativ-Formen. Auch ist eine Aufhängung mit dünnen (2 cm, die
Regel sind 5 cm) Wandelementen machbar; bei Schienensystemen, welche eine Nut im Wandelement
erfordern, ist dies nicht oder nicht sicher möglich, da Wandelemente aus spröden Materialien
wie z.B. Salzsteinen brechen würden beziehungsweise diese Nut bei Hinterleuchtung
noch mehr auffallen würde als ohnehin schon. Bei bisherigen Schienensystemen wurden
die Wandelemente seitlich mit Nuten versehen. Dies fällt bei der erfindungsgemäßen
Wandverkleidung weg und so können auch wesentlich dünnere Wandelemente verwendet werden,
was wiederum durch die daraus resultierende Gewichtsreduktion ganz neue Anwendungsgebiete
erschließt. Auch ist die Herstellung der Wandelemente kostengünstiger und schneller,
da keine langen Nuten erforderlich sind. Auch entfällt die Notwendigkeit, für den
Randbereich Sonder-Wandelemente vorzuhalten, an denen die Nuten nicht sichtbar werden.
Auch müssen die Wandelemente nicht so präzise Abmessungen haben wie für ein Schienensystem,
da sich die Wandelemente nicht berühren müssen und die Lücke ungleiche Größen der
Wandelemente ausgleicht. Erfindungsgemäß ist das Tragelement gitterartig ausgebildet
aus sich gitterartig senkrecht kreuzenden Stäben oder sonstigen längsorientierten
Elementen. Wird als Tragelement ein Gitter verwendet, sorgt dieses Gitter dafür, dass
mehr Licht durchscheinen beziehungsweise sich weniger Abschattung bilden kann als
bei bekannten Systemen. Zudem sorgt ein gitterartiges Tragelement aufgrund seiner
Steifigkeit dafür, dass schon mit relativ wenig Eigenmasse eine hohe Steifigkeit des
gitterartigen Tragelementes erreicht wird. Auch sind gitterartige Tragelemente in
verschiedenen Abmessungen und Gittermaßen sowie Dicken der Gitterstäbe verfügbar,
so dass die Tragfähigkeit des gitterartigen Tragelementes einfach an die Belastung
durch unterschiedlich schwere Wandelemente oder Abmessungen der durch die Wandelemente
gebildeten Wandverkleidungen angepasst werden kann. Weiterhin weist das gitterartige
Tragelement durch seine Art der Konstruktion regelmäßig angeordnete horizontale Abschnitte
auf, auf denen die Halteelemente krallenartig aufhängbar sind.
[0014] Die Erfindung geht in einer anderen Lösung gemäß Anspruch 2 aus von einer Wandverkleidung
mit Haltevorrichtung für hinterleuchtbare transparente oder transluzente Wandelemente,
aufweisend mindestens ein bauseits festlegbares Tragelement sowie Halteelemente, die
Wandelemente und Tragelement einander räumlich zuordnen und aneinander festlegen,
wobei mindestens zwei voneinander beabstandete Halteelemente je Wandelement derart
im Bereich der tragelementseitigen Rückseite des Wandelementes an dem Wandelement
festgelegt sind, dass die Halteelemente gleich ausgerichtet und abgewinkelt von der
Rückseite des Wandelementes abstehen und mit ihren von der Rückseite des Wandelementes
abstehenden Enden an dem Tragelement lösbar festlegbar sind. Hier ist das Tragelement
plattenartig ausgebildet sowie transluzent und weist passend zu der gewünschten Form
und Anordnung der Halteelemente der Wandelemente an dem Tragelement angeordnete und
ausgerichtete Öffnungen auf, in die die Halteelemente lösbar einsteckbar sind. Ein
derartiges plattenartiges Tragelement hat zum einen den Vorteil, dass durch einfache
Änderung der Dicke des plattenartigen Tragelementes die Stabilität gegenüber der Last
aus den Wandelementen anpassen lässt. Zum anderen erlaubt ein derartiges plattenartiges
Tragelement eine einfachere und schnellere Montage, da nur noch das plattenartige
Tragelement an z.B. eine Wand angeschraubt werden muss, statt wie bei gitterartigen
Tragelementen durch mehrere separate Halter. Auch liegt das plattenartige Tragelement
komplett starr an z.B. der Wand an und ist daher besonders steif Von besonderem Vorteil
ist es, wenn die Halteelemente unter einem schrägen Winkel, vorzugsweise einem Winkel
von weniger als 90° geneigt bezogen auf ihre Unterkante im Aufhängezustand von der
Rückseite des Wandelementes abstehen. Hierdurch bilden die Halteelemente eine hakenartige
Ausrichtung relativ zu der Rückseite des Wandelementes, so dass die Halteelemente
sich mit dem so gebildeten Winkel auf die Abschnitte des Tragelementes aufhängen lassen
und sich dann gegenüber dem Halteelement und der Rückseite des Wandelementes in diesem
spitzen Winkel abstützen. Da mindestens zwei zueinander beabstandete Halteelemente
an jedem Wandelement angeordnet sind, ist die Abstützung des Wandelementes an dem
Tragelement statisch gesichert und ausrichtungsmäßig eindeutig.
[0015] In einer ersten bevorzugten Ausgestaltung können die von der Rückseite des Wandelementes
schräg abstehenden Halteelemente in dem zwischen Rückseite des Wandelementes und den
schräg angeordneten Halteelementen gebildeten Winkelbereich haken- oder krallenartig
auf Abschnitte des Tragelementes aufhängbar gestaltet sein. Hierdurch verankern sich
die Halteelemente lösbar aber kraftübertragend an den zugeordneten Abschnitten des
Tragelementes und definieren eine genaue Positionierung der Halteelemente und damit
der Wandelemente zu dem Tragelement und zu anderen Wandelementen. Die Positionierung
erfolgt dabei durch einfaches Aufhängen der haken- oder krallenartigen Abschnitte
der Halteelemente auf die zugeordneten Abschnitten des Tragelementes. Nach dem Einhängen
oder Aufhängen der Wandelemente muss bei der Montage nichts weiter gemacht werden,
da die Wandelemente sicher und statisch eindeutig an dem Tragelement eingehängt sind
und sich auch aufgrund ihres Eigengewichtes nicht von dem Tragelement lösen können.
Zudem können die Wandelemente durch den Verbund der benachbarten Wandelemente nicht
entnommen werden.
[0016] In einer anderen bevorzugten Ausgestaltung ist es aber auch möglich, die von der
Rückseite des Wandelementes abstehenden Halteelemente in Öffnungen des Tragelementes
lösbar einzustecken. Hierbei werden tragelementseitig passend zu der Form und den
Abmessungen der Wandelemente und der an den Wandelementen angeordneten Halteelemente
ausgebildete Öffnungen in das Tragelement eingebracht, in die die etwa stiftförmig
ausgebildeten Halteelemente lösbar eingesteckt werden können. Die Öffnungen und die
z.B. stiftförmig ausgebildeten Halteelemente positionieren die Wandelemente zueinander
beim Einstecken der Halteelemente in die Öffnungen und durch die schräge Anordnung
der Halteelemente können sich die Wandeemente aufgrund ihres Eigengewichtes nicht
von dem Tragelement lösen.
[0017] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung lässt sich erreichen, wenn die Halteelemente
längserstreckt, vorzugsweise stiftförmig ausgebildet sind. Derartige längserstreckte,
etwa stiftförmige Halteelemente sind zum einen einfach herstellbar oder sogar als
Normteile oder Zukaufteile verfügbar und dadurch kostengünstig. Zum anderen erfordern
sie nur wenig Materialeinsatz und können in weiterer Ausgestaltung einfach in bohrungsartige
Vertiefungen im Bereich der tragelementseitigen Rückseite des Wandelementes eingesteckt
und damit an den Wandelementen gehaltert werden. Das Einbringen bohrungsartiger Vertiefungen
für die längserstreckten, vorzugsweise stiftförmig ausgebildeten Halteelemente ist
wesentlich einfacher und genauer möglich als das bisher notwendige Einbringen langer
und tiefer Nuten, die insbesondere bei Wandelementen aus Naturmaterialien wie etwa
Sandsteinen häufig Probleme verursacht oder Ausschuss produziert haben, da die Naturmaterialien
häufig spröde oder über ihren Querschnitt nicht gleichmäßig ausgebildet sind und daher
leicht Ausbrüche oder Abplatzungen bilden, die funktional oder optisch problematisch
sind.
[0018] Von besonderem Vorteil ist es, wenn die bohrungsartigen Vertiefungen unter einem
schrägen Winkel, vorzugsweise einem Winkel von weniger als 90° geneigt in die Rückseite
des Wandelementes eingearbeitet sind. Hierdurch kann einfach dafür gesorgt werden,
dass die Halteelemente unter einem Winkel von weniger als 90° geneigt bezogen auf
ihre Unterkante im Aufhängezustand in die Vertiefungen einsteckbar sind und dadurch
unter diesem Winkel von der Rückseite des Wandelementes abstehen. Damit bildet sich
zwischen den Halteelementen und der Rückseite des Wandelementes ein spitzer Winkel,
der dann mit dem Tragelement wechselwirkt, indem das Wandelement im Bereich dieses
spitzen Winkels auf die vorzugsweise horizontalen Abschnitte des Tragelementes aufgehängt
und damit formschlüssig an dem Tragelement abgestützt werden kann. Das Wandelement
ist damit statisch eindeutig an dem Tragelement festgelegt, ohne dass zusätzlich Verschraubungen,
Verklebungen oder dgl. notwendig wären.
[0019] Weiterhin ist es von Vorteil, wenn die längserstreckten, vorzugsweise stiftförmigen
Halteelemente in den bohrungsartigen Vertiefungen gesichert gehalten sind. Diese gesicherte
Halterung kann sowohl lösbar als auch unlösbar realisiert werden. Die Halteelemente
können hierzu etwa durch Lamellen in der Vertiefung des Wandelementes gehalten werden,
auch ist es denkbar, die Halteelemente in den Vertiefungen zu verkleben. Hierbei handelt
es sich um nicht oder nicht einfach lösbare Verbindungen zwischen Halteelementen und
Wandelementen, die immer dann zum Einsatz kommen können, wenn die Anordnung der Wandelemente
nach ihrer Montage nicht mehr verändert werden soll.
[0020] Alternativ ist es auch denkbar, dass die Halteelemente an ihrem wandelementseitig
angeordneten Ende gewindeartige Abschnitte aufweisen, die z.B. in gegengleiche gewindeartige
Abschnitte in dem Wandelement einschraubbar sind. Eine solche einfach lösbare Verbindung
zwischen Halteelementen und Wandelementen kann z.B. dadurch erreicht werden, dass
die Halteelemente zumindest einseitig als eine Gewindeschraube ausgebildet sind, welche
in ein Gewinde im Wandelement eingeschraubt werden. Das Gegengewinde kann dann entweder
in einer in das Wandelement eingelassenen Buchse vorgesehen sein oder sich auch beim
Einschrauben der Halteelemente in dem Material der Wandelemente selbst bilden, etwa
indem das Gewinde der Halteelemente selbstschneidend ausgebildet wird. In anderer
Ausgestaltung kann z.B. durch Gegenschrauben einer entsprechenden Mutter (Rändelmuttern
sind am besten geeignet) jedes Wandelement am Tragelement fixiert werden. Bei Annahme
einer Schräge der Anordnung dess Halteelementes von 45° läßt sich durch Gegenschrauben
einer geeigneten Mutter ein Wandelement so fixieren, dass das Tragelement sogar waagerecht
angeordnet sein kann (Deckenmontage) oder in Schräglage (z.B. Dachschrägen). Solche
lösbaren Verbindungen zwischen Halteelementen und Wandelementen können immer dann
zum Einsatz kommen, wenn die Anordnung der Wandelemente nach ihrer Montage wieder
verändert werden soll, etwa bei der Verwendung der Wandelemente für mobile Einsatzzwecke
wie etwa für Messeaufbauten etc.
[0021] Weiterhin ist es auch denkbar, dass die längserstreckt, vorzugsweise stiftförmigen
Halteelemente form- und/oder kraftschlüssige Bereiche aufweisen, die zumindest mit
Wandungsabschnitten der bohrungsartigen Vertiefungen wechselwirken und ein Herausziehen
der Halteelemente aus den bohrungsartigen Vertiefungen verhindern, wenn die Halteelemente
in die bohrungsartigen Vertiefungen eingesteckt sind. So können z.B. zwischen den
Halteelementen und Wandelementen Rastverbindungen vorgesehen werden, die eine sichere,
ggf. sogar lösbare Rastverbindung bilden und ein Herausziehen der Halteelemente aus
den Vertiefungen der Wandelemente verhindern. Hierzu könnten etwa Buchsen in die Rückseite
der Wandelemente eingesetzt werden, die Ratselemente aufweisen, die beim Einstecken
der Halteelemente mit an den Halteelementen angeordneten Rastelementen verrasten und
die Halteelemente sichern.
[0022] In einer anderen Ausgestaltung ist es auch denkbar, dass die Halteelemente form-
und/oder kraftschlüssige Bereiche aufweisen, die mit im Bereich der Rückseite des
Wandelementes angeordneten Sicherungselementen, vorzugsweise Sicherheitsringen oder
Sicherheitsblechen, wechselwirken und die ein Herausziehen der Halteelemente aus den
bohrungsartigen Vertiefungen verhindern, wenn die Halteelemente in die bohrungsartigen
Vertiefungen eingesteckt sind. Hierzu könnte das Halteelement einen zusätzlichen Sicherheitsring
aufweisen, welcher mit dem Halteelement verbunden zwischen dem Wandelement und dem
Trageelement positioniert wird und den Stift dadurch formschlüssig gegen herausfallen
sichert. In einer anderen Lösung könnte zur Sicherung der Halteelemente ein Sicherungselement
(zum Beispiel ein Blech oder eine Stange) an der Rückseite des Wandelementes in der
Art und in dem Abstand befestigt werden, das das Halteelement wirksam am Herausfallen
gehindert ist.
[0023] Weiterhin ist es denkbar, dass die Halteelemente aus einem Kunststoffmaterial, vorzugsweise
einem transparenten oder transluzenten Material, oder aus einem metallischen Material
gebildet sind. Hierdurch kann die Sichtbarkeit der Halteelemente von der Vorderseite
durchleuchteter Wandelemente beeinflusst werden, indem durchsichtige oder transluzente
Halteelemente verwendet werden. Bei Salzsteinen mit 5 cm Dicke zeichnen sich aber
auch nichtdurchsichtige Halteelemente nicht optisch ab. Bei Schienensystemen nach
dem Stand der Technik werden die Schienen bei Hinterleuchtung der transparenten Steine
als störende dunkle Linien sichtbar. Bei der hier vorgestellten Lösung sind die Halteelemente
immer stiftförmig ausgebildet und bilden deshalb bei Hinterleuchtung der transparenten
Steine lediglich dunklere Punkte, die jedoch nicht wahrgenommen werden, insbesondere
bei Natursteinen mit Struktur wie z.B. bei Salzsteinen. Aus Stabilitätsgründen sind
herkömmliche Schienensysteme stets aus Metall gefertigt und werden deshalb immer als
dunkle Linien sichtbar bleiben. Stifte hingegen können aus durchsichtigen oder transluzenten
Materialien in der geforderten Stabilität hergestellt werden, wodurch sie komplett
durchsichtig werden und man von ihnen bei Hinterleuchtung der transparenten Steine
praktisch nichts mehr sehen kann, dies gilt insbesondere für komplett durchsichtige
Materialien für die Wandelemente wie z.B. Glassteine.
[0024] Zu bedenken ist weiterhin, dass die bohrungsartigen Vertiefungen im Bereich der tragelementseitigen
Rückseite des Wandelementes nur so tief in die Wandelemente, vorzugsweise etwa bis
zur Hälfte der Dicke der Wandelemente in die Rückseite der Wandelemente eingearbeitet
werden, dass die Halteelemente von der Vorderseite der Wandelemente nicht oder nur
gering optisch sichtbar sind, wenn die Wandelemente hinterleuchtet werden. Auch hierdurch
wird dafür gesorgt, dass nichtdurchsichtige Halteelemente sich kaum optisch von der
Vorderseite durchleuchteter Wandelemente abheben.
[0025] Weiterhin ist es denkbar, dass die Wandelemente beliebige, sich patchworkartig zu
einer Fläche ergänzende Außenkonturen aufweisen, insbesondere rechteckige Außenkonturen.
Wandelemente mit z.B. an Natursteinmauern erinnernden Umrissen und Formen können mit
den bekannten Schienensystemen nicht hergestellt werden, mit der erfindungsgemäßen
Haltevorrichtung aber schon.
[0026] Wandelemente aus Quadern natürlicher Materialien wie etwa Salzsteinen werden in zueinander
passenden Maßen gebrochen. Diese werden dann ab Werk gebohrt und können vor Ort beliebig
auf dem Tragelement arrangiert und zusammengesteckt werden. Auch Wandelemente mit
z.B. an Natursteinmauern erinnernden unregelmä-ßig geformten Umrissen sind mit der
erfindungsgemäßen Haltevorrichtung machbar. Dazu muss die Wandverkleidung aus den
Wandelementen schon vorab zusammengesetzt werden. Die Wandelemente werden dann entsprechend
an ihrer Rückseite mit den Vertiefungen versehen, etwa gebohrt, und beschriftet, so
dass sie dann wieder einfach zusammengesetzt werden können. Auch komplexe Formen von
Wandelementen - zum Beispiel mittels Wasserstrahl- oder Lasertechnologie gewonnene
Positiv- und Negativelemente - können einfach angebracht werden.
[0027] Von Vorteil ist es, wenn im Bereich hinter der tragelementseitigen Rückseite des
Wandelements eine, vorzugsweise flächenhaft wirkende, Beleuchtungseinrichtung angeordnet
ist, die Licht in Richtung auf die Wandelemente abgibt und dieses Licht die Wandelemente
bis zur Vorderseite durchleuchtet.
[0028] Von Vorteil ist es, wenn der Abstand benachbarter horizontaler Abschnitte des Tragelementes
so groß ist, dass benachbart an übereinander angeordneten horizontalen Abschnitten
angeordnete Wandelemente unter Einhaltung eines, vorzugsweise geringen, Abstandes
voneinander an dem Tragelement aufhängbar sind. Hierdurch ist durch die Anordnung
der horizontalen Abschnitte des Tragelementes dafür gesorgt, dass die Wandelemente
regelmäßig und relativ dicht zueinander angeordnet auf dem Tragelement angeordnet
werden können, ohne sich aufeinander abzustützen. Dies reduziert die Notwendigkeit
einer genauen Herstellung der Außenabmessungen der Wandelemente, da der Abstand zwischen
benachbarten Wandelementen derartige vorhandene Ungenauigkeiten kompensieren kann.
[0029] In einer Ausgestaltung kann das plattenartige Tragelement transluzent und derart
lichtleitend ausgebildet sein, dass im Bereich von Kanten des plattenartigen Tragelementes
angeordnete, in die Plattenebene hineinleuchtende Beleuchtungseinrichtungen eine Lichtabstrahlung
senkrecht zur Plattenebene in Richtung auf die an dem Tragelement angeordneten Wandelemente
bewirken. Hierdurch wirkt das plattenartige Tragelement nicht nur statisch als Aufnahme
für die Halteelemente, sondern bewirkt gleichzeitig auch die Hinterleuchtung der Wandelemente.
Hierzu kann in weiterer Ausgestaltung die von den Wandelementen abgewandte Rückseite
des plattenartigen Tragelementes reflektierend ausgebildet sein und an der zu den
Wandelementen gewandten Vorderseite des plattenartigen Tragelementes wird von den
Beleuchtungseinrichtungen abgegebenes Licht ausgekoppelt. Derartige plattenartige
Beleuchtungseinrichtungen sind etwa aus der Werbebranche oder auch aus dem Bereich
der Innendekoration an sich bekannt. Die lichtleitende Wirkung kommt zum Einen durch
das Material wie etwa Plexiglas oder dgl. Kunststoffmaterialien zustande. Weiterhin
wird bei einer solchen Platte die Rückseite des plattenartigen Tragelementes durch
eine Beschichtung, insbesondere eine Folie oder eine Lackierung, oder eine weitere
reflektierende Platte reflektierend ausgebildet und auf der Vorderseite des plattenartigen
Tragelementes werden Formelemente, vorzugsweise Diffusoren, Gravuren, Stufen oder
dgl. angeordnet, von den Beleuchtungseinrichtungen in die Plattenebene abgegebenes
Licht in Richtung auf die Wandelemente ausgekoppelt wird. Hierdurch ergibt sich ein
sehr kompakter Aufbau von Lichterzeugung und Lichtlenkung für die Hinterleuchtung
der transluzenten Wandelemente, zudem ist die geometrische und stabile Zuordnung der
Wandelemente zu dem Tragelement aufgrund der Öffnungen, in die die Wandelemente mit
den Halteelementen einsteckbar sind, einfach und sicher möglich.
[0030] In weiterer Ausgestaltung ist es denkbar, dass die Öffnungen in dem plattenartigen
Tragelement so ausgebildet werden, insbesondere maßlich und formmäßig so gestaltet
werden, dass beim Einstecken der Halteelemente in die Öffnungen die Wandelemente begrenzt
relativ zueinander positionierbar gehalten sind. Etwa wenn die Öffnungen in dem plattenartigen
Tragelement größer oder unsymmetrisch, vorzugsweise langlochartig oder dgl., zu den
Abmessungen der Halteelemente ausgebildet werden, können die Wandelemente begrenzt
relativ zueinander positionierbar gehalten werden. Dies elaubt eine einfache Justage
der Anordnung der benachbarten Wandelemente zueinander, die ja auch nur mit bestimmten
Abmessungstoleranzen hergestellt werden können und daher Ungenauigkeiten aufweisen.
Durch die beschriebene maßliche und formmäßige Gestaltung der Öffnungen und das Spiel
der Halteelemente innerhalb der Öffnungen können solche Ungenauigkeiten leicht ausgeglichen
werden.
[0031] Weiter ist es von Vorteil, dass die tragelementseitige Rückseite der Wandelemente
und das plattenartige Tragelement eng zueinander benachbart oder einander berührend
zu liegen kommen, wenn die Wandelemente (6) an dem plattenartigen Tragelement angeordnet
sind. Dies erlaubt einen besonders kompakten und dünnen Aufbau der Haltevorrichtung.
[0032] Desweiteren ist von Vorteil, wenn das Tragelement an einer insbesondere vertikalen
Wand festgelegt ist, z.B. mittels Schrauben. Es ist alternativ auch denkbar, das Tragelement
von einer insbesondere horizontalen Decke abzuhängen, so dass das Tragelement z.B.
als Raumteiler oder an beliebigen Stellen eines Raumes angeordnet werden kann. Die
Tragvorrichtung ist in sich stabil und man kann sie beispielsweise mit Drahtseilen
von der Decke herab befestigen. So kann sie, etwa auch beidseitig verkleidet, als
Raumteiler eingesetzt werden, zudem würden mit nur einer Beleuchtungseinheit beide
Seiten der so gebildeten Wandverkleidung beleuchtet.
ist das Tragelement ein Gitter, kann es außerdem in mannigfaltigen räumlichen Strukturen
gefertigt werden, wie zum Beispiel in Form einer viereckigen Säule oder eines halbhohen
L-förmigen Tresens oder Raumtrenners, welche dann auf einfachste Weise mit den Wandelementen,
vorzugsweise hinterleuchtbaren Salzsteinen, bestückt werden können. Diese räumlichen
Gitterstrukturen können bei entsprechender Dimensionierung sogar komplett freistehen
und als beispielsweise L-, U- oder Rechtecksysteme zum Beispiel als leicht aufzubauende
Raumtrenner für Messestände dienen. Auch ist denkbar, Möbel oder Teile davon, mit
diesen räumlichen Gitterstrukturen zu gestalten. Mit bisherigen Schienensystemen ist
das in keiner Weise möglich.
[0033] Weiterhin ist es denkbar, z.B. die Stäbe eines gitterartigen Tragelementes aus einem
transparenten oder transluzenten Material, vorzugsweise einem Kunststoffmaterial,
oder aus einem metallischen Material zu bilden. Als Material für ein insbesondere
gitterartiges Tragelement kommt etwa rostfreier Edelstahl, aber je nach Gewicht der
Wandelemente auch transparente oder halbtransparente Kunststoffe oder Kunststoff-Verbundstoffe
wie GFK in Betracht. Material und Durchmesser der Gitterstäbe des Tragelementes muss
an Gewicht und Anzahl der zu tragenden Wandelemente angepasst werden. Ein weiterer
Vorteil gegenüber herkömmlichen Schienensystemen kann dann gesehen werden, dass das
erfindungsgemäße Tragelement z.B. in der Mitte einer Wand angebracht werden kann.
Dies kommt auch daher, dass die Wandelemente nicht wie bei Schienensystemen auf dem
Untergrund aufstehend aufgebaut werden müssen, sondern an dem Tragelement hängend
angeordnet werden. Damit lassen sich leicht auch nur Teilflächen z.B. einer Wand oder
einer sonstigen Montagefläche mit Wandelementen verkleiden, wodurch z.B. der Eindruck
eines Bildes oder dgl. erweckt werden kann. Dadurch lässt sich die Einsetzbarkeit
des erfindungsgemäßen Haltevorrichtung erheblich erweitern, beispielsweise das Anbringen
einer Wandfläche aus Salzsteinen in einem Schlafzimmer nur oberhalb eines Bettes.
[0034] Außerdem ist es möglich, dass das Tragelement in sich eben oder gebogen oder abgewinkelt
ausgebildet ist. So lassen sich neben rein ebenen Tragelementen für ebene Wandverkleidungen
auch große Rundungen oder Winkelgestaltungen durch Biegen oder Abwinkeln des Tragelementes
erzeugen.
[0035] Hinsichtlich der optischen Wirkung einer hinterleuchteten Wandverkleidung ist es
von Vorteil, wenn die Zwischenbereiche zwischen benachbart an dem Tragelement aufgehängten
Wandelementen durch flexible Abdeckungen verschlossen sind. Die Lücke zwischen den
einzelnen Wandelementen wird mit einer lichtdurchlässigen Abdeckung (zum Beispiel
eine Schaumstoffdichtung oder eine milchig-transparente Abdichtmasse) so verschlossen,
dass bei Hinterleuchtung der Wand kein direktes Licht der Beleuchtung durch die Fugen
zwischen den Wandelementen nach außen dringt und dadurch als störender Lichtblitzer
wahrgenommen wird. Bei bisherigen Schienensystemen für Salzsteine entstehen an den
Lücken genau diese störenden Lichtblitzer.
[0036] Schließlich ist es vorstellbar, dass der Abstand zwischen benachbart an übereinander
angeordneten horizontalen Abschnitten des Tragelementes angeordneten Wandelementen
derart gewählt ist, dass einzelne Wandelemente aus der Anordnung der Wandelemente
an dem Tragelement entnommen werden können, ohne dass benachbarte Wandelemente oder
viele Wandelemente von dem Tragelement entfernt werden müssen. Das ist interessant
für die Verwendung von z.B. Salzsteinen als Wandelemente in Feuchträumen (Dampfbäder,
Fleischtrocknung), wo sich die Salzsteine langsam auflösen sollen, um nach einiger
Zeit ausgewechselt zu werden.
[0037] Hinsichtlich der Manipulierbarkeit der Wandelemente ist es von Vorteil, wenn im Randbereich
der Anordnung der Wandelemente Sicherungen, vorzugsweise linienförmige oder rahmenförmige
Sicherungen derart angeordnet sind, dass das Herausnehmen zumindest einzelner randseitiger
Wandelemente, vorzugsweise aller Wandelemente nicht ohne Entfernen der Sicherungen
möglich ist. In der Regel kann nur die jeweils oberste Reihe der Wandelemente ausgehängt
werden, da alle übrigen Reihen durch die darüber liegende Reihe gesichert sind. Soll
auch die oberste Reihe der Wandelemente gegen unbefugtes herausnehmen (zum Beispiel
in öffentlichen Schwimmbädern) gesichert sein, ist optional eine Sicherung (zum Beispiel
ein die oberste Reihe abdeckender oder sonst wie sichernder Rahmen) vorsehbar. Die
Sicherung muss derart gestaltet sein, dass es das Aushängen der obersten Wandelemente
verhindert.
[0038] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung
zeigt die Zeichnung.
[0039] Es zeigen:
- Figur 1 -
- eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Wandverkleidung mit der räumlichen Zuordnung
von Halteelementen, Wandelementen und Tragelement im montierten Zustand der Halteelemente
an dem Tragelement,
- Figur 2 -
- eine Vorderansicht der Wandverkleidung gemäß Figur 1,
- Figur 3 -
- eine beidseitig mit Wandelementen behängte Haltevorrichtung,
- Figur 4a-4c -
- eine Variante der erfindungsgemäßen Wandverkleidung mit mittels Sicherungsscheibe
gehalterten Halteelementen,
- Figur 5a-5b -
- eine Variante der erfindungsgemäßen Wandverkleidung mit über randseitige Klemmelemente
gesicherten Wandelementen,
- Figur 6 -
- eine schematische Darstellung einer Aufhängung von Wandelementen an der Haltevorrichtung
in Form eines unregelmäßigen Schichtmauerwerks,
- Figur 7 -
- eine schematische Darstellung einer Aufhängung von sechseckigen Wandelementen an der
Haltevorrichtung in Form einer Wabenstruktur,
- Figur 8 -
- eine schematische Darstellung einer Aufhängung von frei geformten Wandelementen an
der Haltevorrichtung,
- Figur 9 -
- eine schematische Darstellung einer Aufhängung von rautenförmigen Wandelementen an
der Haltevorrichtung,
- Figur 10 -
- eine schematische Darstellung einer rechteckig freistehenden gitterartigen Haltevorrichtung,
die eine freistehende Aufhängung von rautenförmigen Wandelementen als säulenförmiges
Element ermöglicht.
- Figur 11 -
- eine Seitenansicht einer anderen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Wandverkleidung
mit einem plattenförmigen Tragelement, Halteelementen und Wandelementen im montierten
Zustand der Halteelemente an dem Tragelement,
- Figur 12 -
- eine Darstellung einer bevorzugten Möglichkeit zur randseitigen Sicherung von Wandelementen
an dem Tragelement mittels Muttern an den Halteelementen.
[0040] In der Figur 1 ist eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Wandverkleidung mit einer
Haltevorrichtung 1 mit der räumlichen Zuordnung von Halteelementen 2, Wandelementen
6 und Tragelement 4 im montierten Zustand der Halteelemente 2 an dem Tragelement 4
dargestellt. Hierbei ist das Tragelement 4 aus einer gitterartigen Anordnung einzelner
horizontaler und vertikaler Stäbe 3 aufgebaut, wie dies besser aus der Vorderansicht
gemäß Figur 2 zu erkennen ist. Das Tragelement 4 bildet daher eine leichtgewichtige
und das Licht einer nur schematisch angedeuteten und hinter den Wandelementen 6 angeordneten
Beleuchtungseinrichtung 10 wenig abschattende Möglichkeit dar, die hier auf der Vorderseite
des Tragelementes 4 angeordneten Wandelemente 6 aufzuhängen. Derartige Wandelemente
6 können z.B. aus natürlichen Materialien wie etwa Salzsteinen gebildet werden, die
durch die Beleuchtungseinrichtung 10 von hinten beleuchtet werden und aufgrund ihrer
transparenten oder transluzenten optischen Eigenschaften von vorne optisch ansprechend
anzusehen sind. Selbstverständlich ist es denkbar, die Wandelemente 6 aus beliebigen
anderen plattenförmigen oder steinförmigen Materialien herzustellen, wie sie im Bereich
der Fassadentechnik oder auch der Inneneinrichtung verwendet werden oder werden können.
[0041] Die Wandelemente 6 bilden insgesamt eine flächige Wandverkleidung, wozu eine Anzahl
von Wandelementen 6 nebeneinander und/oder übereinander an dem Tragelement 4 angeordnet
werden. Hierbei sind die Wandelemente 6 in der Regel unter Einhaltung von Zwischenräumen
11 voneinander übereinander und nebeneinander beabstandet angeordnet und bilden im
einfachsten Fall eine matrixartige Anordnung in Zeilen und Spalten zueinander. Selbstverständlich
sind auch andere Anordnungsmuster wie etwa aus dem Bereich der Mauertechnik oder Fassadentechnik
denkbar, auch können nahezu beliebig geformte Wandelemente 6 Verwendung finden.
[0042] Die erfindungsgemäße Wandverkleidung mit einer Haltevorrichtung 1 sorgt nun dafür,
dass die Wandelemente 6 auf technisch einfache, gleichwohl aber sichere und flexible
Weise an dem Tragelement 4 angeordnet werden können, indem an jedem Wandelement 6
mindestens zwei Halteelemente 2 fest angeordnet werden, mit denen das Wandelement
6 dann krallenartig über Abschnitte der horizontalen Stäbe 3 des Tragelementes 4 gehängt
werden kann und sich dort aufgrund der Schwerkraftwirkung sicher verankert. Hierzu
sind die gemäß Figur 1 hier stiftförmig ausgebildeten Halteelemente 2, beispielsweise
in Form von zylindrischen Stababschnitten, mit einem Ende 13 in entsprechende bohrungsartige
Vertiefungen 5 in der tragelementseitigen Rückseite 8 der Wandelemente 6 eingesteckt.
Die Halteelemente 2 können, müssen aber nicht in den bohrungsartigen Vertiefungen
5 auf noch näher beschriebene Weise gesichert werden. Zum anderen sind die stiftförmig
ausgebildeten Halteelemente 2 aufgrund der unter einem Winkel α geneigten Bohrungsachse
der bohrungsartige Vertiefungen 5 in der tragelementseitigen Rückseite 8 ebenfalls
unter diesem Winkel α zu der Rückseite 8 geneigt. Das tragelementseitige Ende 14 der
Halteelemente 2 steht damit unter diesem Winkel α geneigt von der Rückseite 8 des
Wandelementes 6 weg und schräg nach unten weisend ab.
[0043] Damit bilden in der Lage gemäß Figur 1 die Rückseite 8 des Wandelementes 6 und die
stiftförmig ausgebildeten Halteelemente 2 einen spitzen Winkel α zueinander, in den
der horizontale Stab 3 des Tragelementes 4 eingebracht werden kann und sich darin
abstützt. Besser gesagt wird der spitzwinklige Bereich zwischen Halteelement 2 und
Rückseite 8 auf den horizontalen Abschnitt 7 des horizontalen Stabes 3 aufgesteckt.
Da sich das Wandelement 6 an weiteren Stäben 3 des Tragelementes 4 linienförmig abstützen
kann, bildet die in der Figur 1 dargestellte Lage des horizontalen Abschnitts 7 des
Stabes 3 eine feste Auflage für den spitzwinklig begrenzten Bereich zwischen den beiden
an dem jeweiligen Wandelement 6 fest angeordneten Halteelement 2 und der Rückseite
6 des Wandelementes 6 und definiert daher eine feste Halterung des Wandelementes 6
an dem Tragelement 4. Unter der Wirkung der Schwerkraft ist das Wandelement 6 dann
eindeutig, aber lösbar an dem Tragelement 4 festgelegt.
[0044] Es ist dabei denkbar, aber nicht näher dargestellt, die zum Wandelement 6 zeigenden
Enden 13 der Halteelemente 2 mit Einrichtungen zur Sicherung innerhalb der Vertiefung
5 auszustatten, wie etwa Gewinden oder Rast- oder Klemmverbindungen.
[0045] Um das Durchscheinen der Beleuchtungseinrichtung 10 im Bereich der Zwischenräume
11 zu verhindern, können dort Abdeckungen 12, beispielsweise aus einer Schaumstoffdichtung
oder einer milchig-transparenten Abdichtungsmasse angeordnet werden.
[0046] Weiterhin ist es denkbar, randseitige Wandelemente 6 durch hier nicht dargestellte
und in der Figur 4 näher erläuterte Sicherungen gegenüber unbefugter Herausnahme zu
sichern, indem etwa ein Rahmen oder eine Leiste randseitig so angeordnet wird, dass
die leichte vertikale Bewegung der randseitigen Wandelemente 6 beim Heben der tragelementseitigen
Enden 14 der Halteelemente 2 über die horizontalen Stäbe 3 begrenzt oder verhindert
wird und diese randseitigen Wandelemente 6 nicht frei kommen können.
[0047] In der Figur 3 ist eine beidseitig mit Wandelementen 6 behängte Haltevorrichtung
1 zu erkennen, die z.B. als Raumteiler eine nicht dargestellte Beleuchtungseinrichtung
aufweist und damit beidseitig hinterleuchtete Wandelemente 6 als Gestaltungselement
auch innerhalb eines Raumes ermöglicht. Das aus Stäben 3 gebildete Haltevorrichtung
1 kann z.B. deckenseitig abgehängt oder auch auf dem Boden gegen Umkippen gesichert
aufgestellt werden. Die beidseitig von der Haltevorrichtung 1 mit ihren wandelementseitigen
Enden 13 abstehenden Halteelemente 2 nehmen dabei wie schon beschrieben die Wandelemente
6 auf und die Wandelemente 6 stützen sich an dem gitterartigen Tragelement 3 ab.
[0048] In den Figuren 4a bis 4c ist eine Variante der erfindungsgemäßen Wandverkleidung
mit einer Haltevorrichtung 1 mit mittels Sicherungsscheibe 15 gehalterten Halteelementen
2 dargestellt. Diese Anordnung dient dazu, ein Herausfallen der Halteelemente 2, die
mit ihren wandelementseitigen Enden 13 im Inneren der Bohrungen 5 der Wandelemente
6 eingesteckt bzw. die Wandelemente 6 auf die wandelementseitigen Enden 13 aufgesteckt
sind, gegen ein Herausfallen zu sichern. Hierzu werden die Sicherungsscheiben 15 zwischen
der Rückseite 8 der Wandelemente 6 und den Stäben des gitterartigen Tragelementes
3 angeordnet und mittels eines Langlochs 16 auf seitlich an den Halteelementen 2 angeordnete
und einen Schmalbereich bildende Nutbereiche 17 aufgeschoben. Damit sichern die Sicherungsscheiben
15 die Halteelemente 2, da sie sich an den Stäben des gitterartigen Tragelementes
3 abstützen
[0049] In den Figuren 5a und 5b ist eine Variante der erfindungsgemäßen Wandverkleidung
mit einer Haltevorrichtung 1 mit über randseitige Klemmelemente 18, 19 gesicherten
Wandelementen 6 dargestellt, wodurch ein Ausheben der oberseitig angeordneten Wandelemente
6 aus der Haltevorrichtung 1 verhindert werden kann. Hierzu werden auf die oberseitig
überstehenden Endbereiche der Stäbe 3 beidseitig Klemmelemente 18 bzw. 19 aufgesteckt
und mittels einer Verschraubung 21 aneinander und an den Stäben 3 gesichert. Das vorderseitige
Klemmelement 19 überkragt dabei die oberste Reihe der Wandelemente 6. Dadurch kann
diese oberste Reihe der Wandelemente 6 nicht in Achsrichtung der Halteelemente 2 nach
oben heraus gezogen werden, wodurch z.B. Diebstähle von Wandelementen 6 verhindert
oder Vandalismusschäden vorgebeugt werden kann.
[0050] In den Figuren 6 bis 9 sind eine Reihe von Ausgestaltungen der Formgebung und Anordnung
von Wandelementen 6 dargestellt, um die Möglichkeiten der Bildung von Wänden mittels
der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung 1 noch einmal zu erläutern.
[0051] Die verschieden geformten Wandelemente 6 sind dabei an der Haltevorrichtung 1 wie
schon beschrieben mittels Halteelementen 2 und Bohrungen 5 gehaltert. In der Figur
6 sind die Wandelemente 6 an der Haltevorrichtung 1 in Form eines unregelmäßigen Schichtmauerwerks
angeordnet, in der Figur 7 sechseckige Wandelemente 6 in Form einer Wabenstruktur.
Die Figur 8 zeigt eine schematische Darstellung einer Aufhängung von frei geformten
Wandelementen 6, wobei die frei geformte Formgebung selbstverständlich auch unregelmäßige
Außenformen wie z.B. bei Natursteinmauern aufweisen könnte. Hierfür müssten die Wandelemente
6 zueinander passend bearbeitet werden. Schließlich zeigt die Figur 9 eine Anordnung
rautenförmiger Wandelemente 6 an der Haltevorrichtung 1.
[0052] In der Figur 10 ist eine schematische Darstellung einer rechteckig freistehenden
gitterartigen Haltevorrichtung 1 zu erkennen, die eine freistehende Aufhängung von
hier beispielhaft rautenförmigen Wandelementen 6 als säulenförmiges Element ermöglicht.
Hierbei wird die Haltevorrichtung 1 aus einer gitterartigen Struktur gebildet, die
auf dem Boden aufsteht und außenseitig mit Wandelementen 6 in der beschriebenen Weise
behängt werden kann. Die Stäbe 3 der Haltevorrichtung 1 sind dabei so dimensioniert,
dass sie das Gewicht der Wandelemente 6 sicher aufnehmen und in den Boden abtragen
können. Derartige Haltevorrichtungen 1 können in mannigfaltigen räumlichen Strukturen
gefertigt werden, wie zum Beispiel in Form der In Figur 10 dargestellten viereckigen
Säule oder eines halbhohen L-förmigen Tresens oder Raumtrenners, welche dann auf einfachste
Weise mit den Wandelementen 6, vorzugsweise hinterleuchtbaren Salzsteinen, bestückt
werden können. Diese räumlichen Gitterstrukturen 1 können bei entsprechender Dimensionierung
sogar komplett freistehen und als beispielsweise L-, U- oder Rechtecksysteme zum Beispiel
als leicht aufzubauende Raumtrenner für Messestände dienen. Auch ist denkbar, Möbel
oder Teile davon, mit diesen räumlichen Gitterstrukturen 1 zu gestalten.
[0053] In der Figur 11 ist eine andere Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Wandverkleidung
mit einer Haltevorrichtung 1 mit der räumlichen Zuordnung von Halteelementen 2, Wandelementen
6 und einem hier plattenförmig ausgestalteten Tragelement 4 im montierten Zustand
der Halteelemente 2 an dem plattenförmigen Tragelement 4 dargestellt. Die Halteelemente
2 sind hierbei wie schon vorstehend beschrieben stiftförmig ausgebildet und sitzen
wie ebenfalls schon beschrieben in entsprechenden Bohrungen 5 der Wandelemente 6 eingelassen.
Das Tragelement 4 ist hier aber plattenförmig und in dieser Ausgestaltung transluzent
ausgebildet, etwa aus einem kunststoffartigen Material wie Plexiglas. Zur Aufnahme
der rückseitig von den Wandelementen 6 schräg abstehenden Halteelementen 2 sind passend
schräg in das Tragelement 4 Öffnungen 24 eingebracht worden, in die die Halteelemente
2 schräg von oben lösbar eingesteckt werden können. Derartige Öffnungen 24 werden
etwa durch Bohr- oder Fräsoperationen in die Stellen des plattenförmigen Tragelementes
4 eingebracht, an denen die Halteelemente 2 der Wandelemente 6 zu liegen kommen, wenn
die Wandelemente 6 bestimmungsgemäß zueinander und zu dem Tragelement 4 angeordnet
werden. So können diese Öffnungen 24 etwa in Reihen gleich zueinander beabstandet
in das plattenförmigen Tragelement 4 eingebracht werden. Die Form und die Maße der
Öffnungen 24 können dabei so beeinflußt werden, dass etwa durch die Abmessungen der
Wandelemente 6 vorgegebene Toleranzen ausgeglichen werden können. So könnte zum einen
die Öffnung 24 größer als der Durchmesser der Halteelemente 2 ausgebildet werden,
zum anderen wäre es auch denkbar, eine z.B. langlochartige Berandungsform der Öffnungen
24 so vorzusehen, dass die Wandelemente 6 horizontal zueinander leicht innerhalb der
Öffnung 24 justiert werden können und daher Toleranzen der Lage benachbarter Wandelemente
6 in Greenzen ausgeglichen werden können.
[0054] Das plattenförmig ausgestaltete und transluzente Tragelement 4 kann dazu genutzt
werden, die Hinterleuchtung der Wandelemente 6 besonders einfach und kompakt auszubilden.
Wird etwa eine Plexiglasplatte als transluzentes Tragelement 4 verwendet, so kann
das Prinzip der Totalreflektion genutzt werden, um an einzelnen oder allen Randkanten
des Tragelementes 4 Beleuchtungseinrichtungen 22 anzuordnen, die in Richtung der Plattenebene
Licht in das Tragelement 4 einkoppeln. Hierfür eignen sich besonders LED-Leuchtelemente
oder LED-Lichtbänder. Wird die von den Wandelementen 6 abgewandte Rückseite des Tragelementes
4 z.B. durch eine Beschichtung 23 verspiegelt und gleichzeitig die zu den Wandelementen
6 zugewandte Vorderseite mit lichtauskoppelnden Formelementen wie Diffusoren oder
Prismen versehen, so wird das in der Plattenebene seitlich eingekoppelte Licht verteilt
über die ganze vordere, zu den Wandelementen 6 gerichtete Fläche des Tragelementes
4 gleichmäßig austreten und direkt die Wandelemente 6 von hinten flächig erleuchten.
Dabei wird ein nur geringer Abstand zwischen Rückseite der Wandelemente 6 und der
Vorderseite des Tragelementes 4 benötigt, im Genzfall können diese Flächen auch direkt
aneinander anliegen. Dadurch wird die Haltevorrichtung 1 insgesamt sehr kompakt.
[0055] An der oberen Kante des Tragelementes 4 kann eine Randsicherungsleiste 18 vorgesehen
werden, die ggf. gemeinsam mit der Beleuchtungseinrichtung 22 an dem Tragelement 4
angeordnet werden kann und die Wandelemente 6 wie schon beschrieben übergreift und
eine nicht bestimmungsgemäße Demontage der Wandelemente 6 verhindert.
[0056] In der Figur 12 ist eine bevorzugte Möglichkeit zur randseitigen Sicherung von Wandelementen
6 dargestellt, bei der zumindest im Randbereich der Anordnung der Wandelemente 6 Sicherungen
vorgesehen werden, die die randseitigen Wandelemente 6 gegenüber einem Herausnehmen
aus der Anordnung der Wandelemente 6 sichern. Hierzu sind die Haltelemente 2 an ihren
von den Wandelementen 6 wegweisenden Enden ebenfalls mit Gewindeabschnitten 26 versehen,
auf die vor dem Einhängen der Wandelemente 6 Muttern 25 oder dgl. so weit aufgeschraubt
werden können, dass die Halteelemente 2 wie schon beschrieben über die zugehörigen
Abschnitte 3 des gitterartigen Tragelementes 4 gehängt werden können. Nach dem Aufhängen
der Halteelemente 2 über die zugehörigen Abschnitte 3 des gitterartigen Tragelementes
4 werden die Muttern 25 dann im Randbereich der Haltevorrichtung 1 weiter auf die
Halteelemente 2 aufgeschraubt und übergreifen damit zumindest Abschnitte 3 des gitterartigen
Tragelementes 4 klemmend. Damit kann das so randseitig angeordnete Wandelement 6 nicht
so einfach von dem Tragelement 4 entfernt werden und sichert insgesamt die Anordnung
der Wandelemente 6.
Sachnummernliste
[0057]
- 1 -
- Haltevorrichtung
- 2 -
- Halteelement
- 3 -
- Stäbe gitterartiges Tragelement
- 4 -
- Tragelement
- 5 -
- Vertiefung/Bohrung
- 6 -
- Wandelement
- 7 -
- horizontaler Abschnitt
- 8 -
- tragelementseitige Rückseite Wandelement
- 9 -
- Vorderseite Wandelement
- 10 -
- Beleuchtungseinrichtung
- 11 -
- Zwischenraum
- 12 -
- Abdeckung
- 13 -
- wandelementseitiges Ende Halteelement
- 14 -
- tragelementseitiges Ende Halteelement
- 15 -
- Sicherungsscheibe
- 16 -
- Schlitz
- 17 -
- Nut
- 18 -
- Randsicherungsleiste
- 19 -
- Randsicherungsleiste
- 21 -
- Verschraubung
- 22 -
- Beleuchtungseinrichtung
- 23 -
- reflektierende Beschichtung
- 24 -
- Öffnung
- 25 -
- Mutter
- 26 -
- Gewindeabschnitt
- α -
- Winkel Anordnung Halteelement
1. Wandverkleidung umfassend hinterleuchtbare transparente o-
der transluzente Wandelemente (6) und eine Haltevorrichtung (1), aufweisend mindestens
ein bauseits festlegbares Tragelement (4) sowie Halteelemente (2), welche die Wandelemente
(6) und Tragelement (4) einander räumlich zuordnen und aneinander festlegen, wobei
mindestens zwei voneinander beabstandete Halteelemente (2) je Wandelement (6) derart
im Bereich der tragelementseitigen Rückseite (8) des Wandelementes (6) an dem Wandelement
(6) festgelegt sind, dass die Halteelemente (2) gleich ausgerichtet und abgewinkelt
(α) von der Rückseite (8) des Wandelementes (6) abstehen und mit ihren von der Rückseite
(8) des Wandelementes (6) abstehenden Enden an dem Tragelement (4) lösbar festlegbar
sind, wobei
das Tragelement (4) aus sich gitterartig senkrecht kreuzenden Stäben (3) oder sonstigen
längsorientierten Elementen ausgebildet ist, wodurch das Tragelement (4) regelmäßig
angeordnete horizontale Abschnitte (7) aufweist, auf denen die Halteelemente (2) krallenartig
aufhängbar sind, wobei die von der Rückseite (8) des Wandelementes (6) abstehenden
Halteelemente (2) längserstreckt, vorzugsweise stiftförmig, ausgebildet und in bohrungsartige
Vertiefungen (5) im Bereich der tragelementseitigen Rückseite (8) des Wandelementes
(6) einsteckbar und dann in den bohrungsartigen Vertiefungen (5) gesichert gehalten
sind.
2. Wandverkleidung umfassend hinterleuchtbare transparente o-
der transluzente Wandelemente (6) und einer Haltevorrichtung (1), aufweisend mindestens
ein bauseits festlegbares Tragelement (4) sowie Halteelemente (2), welche die Wandelemente
(6) und Tragelement (4) einander räumlich zuordnen und aneinander festlegen, wobei
mindestens zwei voneinander beabstandete Halteelemente (2) je Wandelement (6) derart
im Bereich der tragelementseitigen Rückseite (8) des Wandelementes (6) an dem Wandelement
(6) festgelegt sind, dass die Halteelemente (2) gleich ausgerichtet und abgewinkelt
(α) von der Rückseite (8) des Wandelementes (6) abstehen und mit ihren von der Rückseite
(8) des Wandelementes (6) abstehenden Enden an dem Tragelement (4) lösbar festlegbar
sind, wobei
das Tragelement (4) plattenartig sowie transluzent ausgebildet ist und passend zu
der gewünschten Form und Anordnung der Halteelemente (2) der Wandelemente (6) an dem
Tragelement (4) angeordnete und ausgerichtete Öffnungen (24) aufweist, in die die
Halteelemente (2) lösbar einsteckbar sind.
3. Wandverkleidung gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (2) unter einem schrägen Winkel (α), vorzugsweise einem Winkel
von weniger als 90° geneigt bezogen auf ihre Unterkante im Aufhängezustand von der
Rückseite (8) des Wandelementes (6) abstehen.
4. Wandverkleidung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Rückseite (8) des Wandelementes (6) abstehenden Halteelemente (2) krallenartig
auf Abschnitte (7) des Tragelementes (4) aufhängbar sind, insbesondere die Wandelemente
(6) in dem zwischen Rückseite (8) des Wandelementes (6) und den schräg angeordneten
Halteelemente (2) gebildeten Winkelbereich krallenartig auf Abschnitte (7) des Tragelementes
(2) aufhängbar sind und unter Schwerkrafteinwirkung in dieser Lage verbleiben.
5. Wandverkleidung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Rückseite (8) des Wandelementes (6) abstehenden Halteelemente (2) in
Öffnungen (24) des Tragelementes (4) lösbar einsteckbar sind, vorzugsweise die Halteelemente
(2) längserstreckt, vorzugsweise stiftförmig ausgebildet sind, wobei insbesondere
die längserstreckt, vorzugsweise stiftförmig ausgebildeten Halteelemente (2) in bohrungsartige
Vertiefungen (5) im Bereich der tragelementseitigen Rückseite (8) des Wandelementes
(6) einsteckbar sind und weiter insbesondere die bohrungsartigen Vertiefungen (5)
unter einem schrägen Winkel (α), vorzugsweise einem Winkel (α) von weniger als 90°
geneigt in die Rückseite (8) des Wandelementes (6) eingearbeitet sind.
6. Wandverkleidung gemäß einem der vorstehnden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die längserstreckt, vorzugsweise stiftförmigen Halteelemente (2) in den bohrungsartigen
Vertiefungen (5) gesichert gehalten sind, insbesondere die stiftförmigen Halteelemente
(2) an ihrem wandelementseitig angeordneten Ende (13) gewindeartige Abschnitte aufweisen,
die in gegengleiche gewindeartige Abschnitte in dem Wandelement (6) einschraubbar
sind, vorzugsweise die gewindeartigen Abschnitte in dem Wandelement (6) in einer in
das Wandelement (6) eingelassenen Buchse vorgesehen sind oder die gewindeartigen Abschnitte
in dem Wandelement (6) sich beim Einschrauben der stiftförmigen Halteelemente (2)
in dem Material der Wandelemente (6) selbst bilden.
7. Wandverkleidung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die längserstreckt, vorzugsweise stiftförmigen Halteelemente (2) form- und/oder kraftschlüssige
Bereiche aufweisen, die zumindest mit Wandungsabschnitten der bohrungsartigen Vertiefungen
(5) wechselwirken und ein Herausziehen der stiftförmigen Halteelemente (2) aus den
bohrungsartigen Vertiefungen (5) verhindern, wenn die stiftförmigen Halteelemente
(2) in die bohrungsartigen Vertiefungen (5) eingesteckt sind, oder die längserstreckt,
vorzugsweise stiftförmigen Halteelemente (2) form- und/oder kraftschlüssige Bereiche
aufweisen, die mit im Bereich der Rückseite (8) des Wandelementes (6) angeordneten
Sicherungselementen (15), vorzugsweise Sicherheitsringen oder Sicherheitsblechen,
wechselwirken und die ein Herausziehen der stiftförmigen Halteelemente (2) aus den
bohrungsartigen Vertiefungen (5) verhindern, wenn die stiftförmigen Halteelemente
(2) in die bohrungsartigen Vertiefungen (5) eingesteckt sind.
8. Wandverkleidung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bohrungsartigen Vertiefungen (5) im Bereich der tragelementseitigen Rückseite
(8) des Wandelementes (6) nur so tief in die Wandelemente (6), vorzugsweise etwa bis
zur Hälfte der Dicke der Wandelemente (6) in die Rückseite (8) der Wandelemente (6)
eingearbeitet sind, dass die Halteelemente (2) von der Vorderseite (9) der Wandelemente
(6) nicht oder nur gering optisch sichtbar sind, wenn die Wandelemente (6) hinterleuchtet
werden.
9. Wandverkleidung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich hinter der tragelementseitigen Rückseite (8) des Wandelemente (6) eine
vorzugsweise flächenhaft wirkende Beleuchtungseinrichtung (10) angeordnet ist, die
Licht in Richtung auf die Wandelemente (6) abgibt und dieses Licht die Wandelemente
(6) bis zur Vorderseite (9) durchtritt bzw. die Wandelemente (6) durchleuchtet.
10. Wandverkleidung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (4) derart lichtleitend ausgebildet ist, dass im Bereich von Kanten
des plattenartigen Tragelementes (4) angeordnete, in die Plattenebene hinein leuchtende
Beleuchtungseinrichtungen (22) eine Lichtabstrahlung senkrecht zur Plattenebene in
Richtung auf die an dem Tragelement (4) angeordneten Wandelemente (6) bewirken, wobei
die von den Wandelementen (6) abgewandte Rückseite des plattenartigen Tragelementes
(4) reflektierend ausgebildet ist und an der zu den Wandelementen (6) gewandten Vorderseite
des plattenartigen Tragelementes (4) von den Beleuchtungseinrichtungen (22) abgegebenes
Licht ausgekoppelt wird, indem vorzugsweise die Rückseite des plattenartigen Tragelementes
(4) durch eine Beschichtung, insbesondere eine Folie oder eine Lackierung, oder eine
weitere reflektierende Platte reflektierend wirkt.
11. Wandverkleidung gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderseite des plattenartigen Tragelementes (4) durch Formelemente, vorzugsweise
Diffusoren, Gravuren, Stufen oder dgl., von den Beleuchtungseinrichtungen (22) in
die Plattenebene abgegebenes Licht in Richtung auf die Wandelemente (6) auskoppelt.
12. Wandverkleidung gemäß den Ansprüchen 2 und 9 oder dem Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (24) in dem plattenartigen Tragelement (4) größer oder unsymmetrisch,
vorzugsweise langlochartig oder dgl., zu den Abmessungen der Halteelemente (2) ausgebildet
sind, so dass die Wandelemente (6) begrenzt relativ zueinander positionierbar gehalten
sind, wobei vorzugsweise der Abstand benachbarter horizontaler Abschnitte (7) des
Tragelementes (4) so groß ist, dass benachbart an übereinander angeordneten horizontalen
Abschnitten (7) angeordnete Wandelemente (6) unter Einhaltung eines vorzugsweise geringen
Abstandes (11) voneinander an dem Tragelement (4) aufhängbar sind.
13. Wandverkleidung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenräume (11) zwischen benachbart an dem Tragelement (4) aufgehängten Wandelementen
(6) durch flexible Abdeckungen (12) verschlossen sind, wobei vorzugsweise die flexiblen
Abdeckungen (12) aus einem transparenten oder transluzenten Material gebildet sind,
das einen direkten Durchtritt von Licht der Beleuchtungseinrichtung (10) zur Hinterleuchtung
der Wandelemente (6) im Bereich der Zwischenräume (11) zwischen benachbart an dem
Tragelement (4) aufgehängten Wandelementen (6) verhindert., und/oder die flexiblen
Abdeckungen (12) aus, vorzugsweise transparentem oder transluzentem Material, vorzugsweise
einer Schaumstoffdichtung oder milchig-transparenter Abdichtmasse, gebildet sind.
14. Wandverkleidung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (11) zwischen benachbart an übereinander angeordneten horizontalen Abschnitten
(7) des Tragelementes (4) angeordneten Wandelementen (6) derart gewählt ist, dass
einzelne Wandelemente (6) aus der Anordnung der Wandelemente (6) an dem Tragelement
(4) entnommen werden können, ohne dass benachbarte Wandelemente (6) oder viele Wandelemente
(6) von dem Tragelement (4) entfernt werden müssen.
15. Wandverkleidung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Randbereich der Anordnung der Wandelemente (6) Sicherungen (18, 19, 21), vorzugsweise
linienförmige oder rahmenförmige Sicherungen (18, 19, 21) derart angeordnet sind,
dass das Herausnehmen zumindest einzelner randseitiger Wandelemente (6), vorzugsweise
aller Wandelemente (6) nicht ohne Entfernen der Sicherungen (18, 19, 21) möglich ist,
die im Randbereich der Anordnung der Wandelemente (6) vorsehbaren Sicherungen Muttern
(25) oder dgl. aufweisen, die auf die von den Wandelementen (6) wegweisenden Enden
(26) der Halteelemente (2) aufschraubbar sind und im montierten Zustand randseitiger
Wandelemente (6) Abschnitte (3) des gitterartigen Tragelementes (4) klemmend übergreifen.
1. Wall coverings containing transparent or translucent wall elements (6) that can be
backlit, and a holding device (1) having at least one supporting element (4) which
can be fixed on site, and holding elements (2) which spatially allocate wall elements
(6) and supporting element (4) and fix them to one another, at least two spaced-apart
holding elements (2) per wall element (6) being fixed to the wall element (6) in the
region of the rear side (8) of the wall element (6) on the supporting element side
in such a way that the holding elements (2) are aligned identically and project at
an angle (α) from the rear side (8) of the wall element (6) and can be releasably
fixed to the supporting element (4) by their ends projecting from the rear side (8)
of the wall element (6),
whereby the supporting element (4) is formed from bars (3) or other longitudinally
oriented elements crossing each other vertically in a grid-like manner, whereby the
supporting element (4) has regularly arranged horizontal sections (7) on which the
holding elements (2) can be suspended in a claw-like manner, whereby the holding elements
(2) projecting from the rear side (8) of the wall element (6) are longitudinally extended,
preferably pin-shaped, and can be inserted into bore-like recesses (5) in the region
of the rear side (8) of the wall element (6) on the support element side and are then
held securely in the bore-like recesses (5).
2. Wall coverings containing transparent or translucent wall elements (6) that can be
backlit, and a holding device (1), having at least one supporting element (4) which
can be fixed on site, and holding elements (2) which spatially allocate wall elements
(6) and supporting element (4) and fix them to one another, at least two spaced-apart
holding elements (2) per wall element (6) being fixed to the wall element (6) in the
region of the rear side (8) of the wall element (6) on the supporting element side
in such a way that the holding elements (2) are aligned identically and project at
an angle (α) from the rear side (8) of the wall element (6) and can be releasably
fixed to the supporting element (4) by their ends projecting from the rear side (8)
of the wall element (6),
whereby the supporting element (4) is of plate-like and translucent design and has
openings (24) which are arranged and aligned on the supporting element (4) to match
the desired shape and arrangement of the holding elements (2) of the wall elements
(6) and into which the holding elements (2) can be releasably inserted.
3. Wall coverings according to one of the claims 1 or 2, characterised in that the holding elements (2) project from the rear side (8) of the wall element (6) at
an oblique angle (α), preferably an angle of less than 90° inclined with respect to
their lower edge in the suspended state.
4. Wall coverings according to claim 1, characterised in that the holding elements (2) projecting from the rear side (8) of the wall element (6)
can be suspended in a claw-like manner on sections (7) of the supporting element (4),
in particular the wall elements (6) can be suspended in a claw-like manner on sections
(7) of the supporting element (4) in the angular region formed between the rear side
(8) of the wall element (6) and the obliquely arranged holding elements (2) and remain
in this position under the action of gravity.
5. Wall coverings according to claim 2, characterised in that the holding elements (2) projecting from the rear side (8) of the wall element (6)
can be releasably inserted into openings (24) of the supporting element (4), preferably
the holding elements (2) are longitudinally extended, preferably pin-shaped, whereby
in particular the longitudinally extended, preferably pin-shaped holding elements
(2) are insertable into bore-like recesses (5) in the region of the support element-side
rear side (8) of the wall element (6) and further in particular the bore-like recesses
(5) are worked into the rear side (8) of the wall element (6) inclined at an oblique
angle (α), preferably an angle (α) of less than 90°.
6. Wall coverings according to one of the preceding claims, characterised in that the longitudinally extended, preferably pin-shaped holding elements (2) are held
securely in the bore-like recesses (5), in particular the pin-shaped holding elements
(2) have thread-like sections at their end (13) arranged on the wall element side,
which can be screwed into opposite thread-like portions in the wall element (6), preferably
the thread-like portions in the wall element (6) are provided in a bushing let into
the wall element (6) or the thread-like portions in the wall element (6) form themselves
in the material of the wall elements (6) when the pin-shaped holding elements (2)
are screwed in.
7. Wall coverings according to one of the claims 1 to 5, characterized in that the longitudinally extended, preferably pin-shaped holding elements (2) have form-locking
and/or force-locking regions which interact at least with wall portions of the bore-like
recesses (5) and prevent the pin-shaped holding elements (2) from being pulled out
of the bore-like recesses (5) when the pin-shaped holding elements (2) are inserted
into the bore-like recesses (5), or the longitudinally extended, preferably pin-shaped
holding elements (2) have form-locking and/or force-locking areas which interact with
securing elements (15), preferably safety rings or safety plates, arranged in the
region of the rear side (8) of the wall element (6) and which prevent the pin-shaped
holding elements (2) from being pulled out of the bore-like recesses (5) when the
pin-shaped holding elements (2) are inserted into the bore-like recesses (5).
8. Wall coverings according to one of the preceding claims, characterised in that the bore-like recesses (5) in the region of the rear side (8) of the wall element
(6) on the support element side are only worked into the wall elements (6) to such
a depth, preferably up to about half the thickness of the wall elements (6) in the
rear side (8) of the wall elements (6), so that the holding elements (2) are not or
only slightly optically visible from the front side (9) of the wall elements (6) when
the wall elements (6) are backlit.
9. Wall coverings according to one of the preceding claims, characterised in that in the region behind the rear sides (8) of the wall elements (6) on the support element
side there is arranged a lighting device (10) which preferably has an area effect
and which emits light in the direction of the wall elements (6) and this light passes
through the wall elements (6) as far as the front side (9) or illuminates the wall
elements (6).
10. Wall coverings according to claim 2, characterized in that the supporting element (4) is designed to be light-conducting in such a way that
lighting devices (22) arranged in the region of edges of the plate-like supporting
element (4) and shining into the plane of the plate cause light to be emitted perpendicularly
to the plane of the plate in the direction of the wall elements (6) arranged on the
supporting element (4), whereby the rear side of the plate-like supporting element
(4) facing away from the wall elements (6) is designed to be reflective and light
emitted by the lighting devices (22) is coupled out at the front side of the plate-like
supporting element (4) facing the wall elements (6), in that preferably the rear side of the plate-like supporting element (4) has a reflective
effect by means of a coating, in particular a foil or a lacquer coating, or a further
reflective plate.
11. Wall coverings according to claim 10, characterised in that the front side of the plate-like supporting element (4) couples out light emitted
by the lighting devices (22) in the plate plane in the direction of the wall elements
(6) by means of shaped elements, preferably diffusers, engravings, steps or the like.
12. Wall coverings according to the claims 2 and 9 or claim 10, characterised in that the openings (24) in the plate-like supporting element (4) are larger or asymmetrical,
preferably slot-like or the like, to the dimensions of the holding elements (2), so
that the wall elements (6) are held so that they can be positioned relative to one
another to a limited extent, the distance between adjacent horizontal sections (7)
of the supporting element (4) preferably being so dimensioned that wall elements (6)
arranged adjacent to one another on horizontal sections (7) arranged one above the
other can be mounted to the supporting element (4) while maintaining a preferably
small distance (11) from one another.
13. Wall coverings according to one of the preceding claims, characterized in that the spaces (11) between wall elements (6) suspended adjacent to one another on the
supporting element (4) are closed by flexible covers (12), preferably the flexible
covers (12) being formed from a transparent or translucent material which prevents
the direct passage of light from the lighting device (10) for backlighting the wall
elements (6) in the region of the intermediate spaces (11) between wall elements (6)
suspended adjacent to the supporting element (4), and/or the flexible covers (12)
are formed of, preferably transparent or translucent material, preferably a foam seal
or milky-transparent sealing compound.
14. Wall coverings according to one of the preceding claims, characterized in that the distance (11) between wall elements (6) arranged adjacent to horizontal sections
(7) of the supporting element (4) arranged one above the other is selected in such
a way that individual wall elements (6) can be removed from the arrangement of the
wall elements (6) on the supporting element (4) without having to remove adjacent
wall elements (6) or many wall elements (6) from the supporting element (4).
15. Wall coverings according to one of the preceding claims, characterized in that in the edge region of the arrangement of the wall elements (6) securing means (18,
19, 21), preferably linear or frame-shaped securing means (18, 19, 21) are arranged
in such a way that the removal of at least individual edge-side wall elements (6),
preferably of all wall elements (6), is not possible without removing the securing
means (18, 19, 21), the securing means which can be provided in the edge region of
the arrangement of the wall elements (6) have nuts (25) or the like which can be screwed
onto the ends (26) of the holding elements (2) pointing away from the wall elements
(6) and which, in the assembled state of the wall elements (6) on the edge side, engage
over sections (3) of the lattice-like supporting element (4) in a clamping manner.
1. Revêtement mural comprenant des éléments de paroi (6) transparents ou translucides
rétroéclairables et un dispositif de retenue (1), présentant au moins un élément porteur
(4) pouvant être fixé côté bâtiment ainsi que des éléments de retenue (2) qui associent
dans l'espace les uns aux autres les éléments de paroi (6) et l'élément porteur (4)
et les fixent les uns aux autres, dans lequel au moins deux éléments de retenue (2)
espacés l'un de l'autre sont fixés par élément de paroi (6) dans la zone du côté arrière
(8) côté élément porteur de l'élément de paroi (6) à l'élément de paroi (6) de telle
manière que les éléments de retenue (2) dépassent orientés et coudés de manière identique
(α) du côté arrière (8) de l'élément de paroi (6) et puissent être fixés de manière
détachable avec leurs extrémités dépassant du côté arrière (8) de l'élément de paroi
(6) à l'élément porteur (4),
dans lequel
l'élément porteur (4) est réalisé à partir de barres (3) se croisant perpendiculairement
comme une grille ou d'autres éléments orientés en longueur, par quoi l'élément porteur
(4) présente des sections (7) horizontales agencées régulièrement, auxquelles les
éléments de retenue (2) peuvent être suspendus comme des griffes, dans lequel les
éléments de retenue (2) dépassant du côté arrière (8) de l'élément de paroi (6) sont
réalisés étendus en longueur, de préférence en forme de tige, et peuvent être enfichés
dans des cavités (5) de type perçage dans la zone du côté arrière (8) côté élément
porteur de l'élément de paroi (6) et sont ensuite maintenus fixés dans les cavités
(5) de type perçage.
2. Revêtement de paroi comprenant des éléments de paroi (6) transparents ou translucides
rétroéclairables et un dispositif de retenue (1), présentant au moins un élément porteur
(4) pouvant être fixé côté bâtiment ainsi que des éléments de retenue (2) qui associent
dans l'espace les uns aux autres les éléments de paroi (6) et l'élément porteur (4)
et les fixent les uns aux autres, dans lequel au moins deux éléments de retenue (2)
espacés l'un de l'autre sont fixés par élément de paroi (6) dans la zone du côté arrière
(8) côté élément porteur de l'élément de paroi (6) à l'élément de paroi (6) de telle
manière que les éléments de retenue (2) dépassent orientés et coudés de manière identique
(α) du côté arrière (8) de l'élément de paroi (6) et puissent être fixés de manière
détachable avec leurs extrémités dépassant du côté arrière (8) de l'élément de paroi
(6) à l'élément porteur (4),
dans lequel
l'élément porteur (4) est réalisé comme une plaque ainsi que de manière translucide
et présente des ouvertures (24) orientées et agencées de manière adaptée à la forme
et à l'agencement souhaités des éléments de retenue (2) des éléments de paroi (6)
au niveau de l'élément porteur (4), dans lesquelles les éléments de retenue (2) peuvent
être enfichés de manière détachable.
3. Revêtement de paroi selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les éléments de retenue (2) dépassent selon un angle oblique (α), de préférence un
angle de moins de 90° incliné par rapport à son arête inférieure dans l'état de suspension
du côté arrière (8) de l'élément de paroi (6).
4. Revêtement de paroi selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments de retenue (2) dépassant du côté arrière (8) de l'élément de paroi (6)
peuvent être suspendus comme des griffes sur des sections (7) de l'élément porteur
(4), en particulier les éléments de paroi (6) peuvent être suspendus dans la zone
angulaire formée entre le côté arrière (8) de l'élément de paroi (6) et les éléments
de retenue (2) agencés en biais comme des griffes sur des sections (7) de l'élément
porteur (2) et restent dans cette position sous l'effet de la force de gravité.
5. Revêtement de paroi selon la revendication 2, caractérisé en ce que les éléments de retenue (2) dépassant du côté arrière (8) de l'élément de paroi (6)
peuvent être enfichés de manière détachable dans des ouvertures (24) de l'élément
porteur (4), de préférence les éléments de retenue (2) sont réalisés étendus en longueur,
de préférence en forme de tige, dans lequel en particulier les éléments de retenue
(2) réalisés étendus en longueur, de préférence en forme de tige peuvent être enfichés
dans des cavités (5) de type perçage dans la zone du côté arrière (8) côté élément
porteur de l'élément de paroi (6) et plus particulièrement les cavités (5) de type
perçage sont formées selon un angle oblique (α), de préférence un angle (α) de moins
de 90° incliné dans le côté arrière (8) de l'élément de paroi (6).
6. Revêtement de paroi selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de retenue (2) étendus en longueur, de préférence en forme de tige sont
maintenus bloqués dans les cavités (5) de type perçage, en particulier les éléments
de retenue (2) en forme de tige présentent, sur leur extrémité (13) agencée côté élément
de paroi, des sections de type filet qui peuvent être vissées dans des sections de
type filet diamétralement opposées dans l'élément de paroi (6), de préférence les
sections de type filet sont prévues dans l'élément de paroi (6) dans une douille encastrée
dans l'élément de paroi (6) ou les sections de type filet forment dans l'élément de
paroi (6) lors du vissage des éléments de retenue (2) en forme de tige dans le matériau
des éléments de paroi (6) eux-mêmes.
7. Revêtement de paroi selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les éléments de retenue (2) étirés en longueur, de préférence en forme de tige présentent
des zones à complémentarité de formes et/ou à force qui interagissent au moins avec
des sections de paroi des cavités (5) de type perçage et empêchent un retrait des
éléments de retenue (2) en forme de tige des cavités (5) de type perçage, lorsque
les éléments de retenue (2) en forme de tige sont enfichés dans les cavités (5) de
type perçage, ou les éléments de retenue (2) étirés en longueur, de préférence en
forme de tige présentent des zones à complémentarité de formes et/ou à force qui interagissent
avec des éléments de blocage (15) agencés dans la zone du côté arrière (8) de l'élément
de paroi (6), de préférence des circlips ou plaques d'arrêt, et qui empêchent un retrait
des éléments de retenue (2) en forme de tige des cavités (5) de type perçage lorsque
les éléments de retenue (2) en forme de tige sont enfichés dans les cavités (5) de
type perçage.
8. Revêtement de paroi selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les cavités (5) de type perçage sont formées dans la zone du côté arrière (8) côté
élément porteur de l'élément de paroi (6) seulement si profondément dans les éléments
de paroi (6), de préférence environ jusqu'à la moitié de l'épaisseur des éléments
de paroi (6) dans le côté arrière (8) des éléments de paroi (6), que les éléments
de retenue (2) ne sont pas visibles optiquement ou seulement faiblement par le côté
avant (9) des éléments de paroi (6) lorsque les éléments de paroi (6) sont rétroéclairés.
9. Revêtement de paroi selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un dispositif d'éclairage (10) agissant de préférence sur la moitié de la surface
est agencé dans la zone derrière le côté arrière (8) côté élément porteur de l'élément
de paroi (6), lequel dispositif d'éclairage émet de la lumière en direction des éléments
de paroi (6) et cette lumière traverse les éléments de paroi (6) jusqu'au côté avant
(9) ou éclaire les éléments de paroi (6).
10. Revêtement de paroi selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément porteur (4) est réalisé de manière à conduire la lumière de telle façon
que des dispositifs d'éclairage (22) éclairant dans le plan de plaque, agencés dans
la zone d'arêtes de l'élément porteur (4) de type plaque provoquent un rayonnement
de lumière perpendiculaire au plan de plaque en direction des éléments de paroi (6)
agencés sur l'élément porteur (4), dans lequel le côté arrière éloigné des éléments
de paroi (6) de l'élément porteur (4) de type plaque est réalisé de manière réfléchissante
et de la lumière émise par les dispositifs d'éclairage (22) est découplée sur le côté
avant tourné vers les éléments de paroi (6) de l'élément porteur (4) de type plaque,
en ce que de préférence le côté arrière de l'élément porteur (4) de type plaque agit de manière
réfléchissante par un revêtement, en particulier un film ou une laque ou une autre
plaque réfléchissante.
11. Revêtement de paroi selon la revendication 10, caractérisé en ce que le côté avant de l'élément porteur (4) de type plaque découple par des éléments formés,
de préférence des diffuseurs, gravures, étages ou similaires, de la lumière émise
par les dispositifs d'éclairage (22) dans le plan de plaque en direction des éléments
de paroi (6).
12. Revêtement de paroi selon les revendications 2 et 9 ou la revendication 10, caractérisé en ce que les ouvertures (24) dans l'élément porteur (4) de type plaque sont réalisées plus
grandes ou asymétriques, de préférence comme un trou oblong ou similaires, par rapport
aux dimensions des éléments de retenue (2) de sorte que les éléments de paroi (6)
soient maintenus positionnables de manière limitée l'un par rapport à l'autre, dans
lequel de préférence, la distance entre des sections (7) horizontales contiguës de
l'élément porteur (4) est si grande que des éléments de paroi (6) agencés de manière
contiguë à des sections (7) horizontales agencées les unes au-dessus des autres puissent
être suspendus en respectant une distance de préférence faible (11) les uns par rapport
aux autres sur l'élément porteur (4).
13. Revêtement de paroi selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les espaces intermédiaires (11) sont fermés entre des éléments de paroi (6) suspendus
de manière contiguë à l'élément porteur (4) par des recouvrements (12) flexibles,
dans lequel les recouvrements (12) flexibles sont de préférence formés en un matériau
transparent ou translucide qui empêche un passage direct de lumière du dispositif
d'éclairage (10) pour le rétroéclairage des éléments de paroi (6) dans la zone des
espaces intermédiaires (11) entre des éléments de paroi (6) suspendus de manière contiguë
à l'élément porteur (4), et/ou les recouvrements (12) flexibles sont formés en un
matériau de préférence transparent ou translucide, de préférence un joint d'étanchéité
en mousse ou masse étanche transparente laiteuse.
14. Revêtement de paroi selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la distance (11) entre des éléments de paroi (6) agencés de manière contiguë aux
sections (7) horizontales agencées les unes au-dessus des autres de l'élément porteur
(4) est choisie de telle manière que des éléments de paroi (6) individuels puissent
être retirés de l'agencement des éléments de paroi (6) au niveau de l'élément porteur
(4) sans que des éléments de paroi (6) contigus ou de nombreux éléments de paroi (6)
ne doivent être retirés de l'élément porteur (4).
15. Revêtement de paroi selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que des protections (18, 19, 21), de préférence des protections (18, 19, 21) linéaires
ou en forme de cadre sont agencées dans la zone de bord de l'agencement des éléments
de paroi (6) de telle manière que le retrait au moins des éléments de paroi (6) côté
bord individuels, de préférence de tous les éléments de paroi (6) ne soit possible
sans retrait des protections (18, 19, 21), lesquelles protections pouvant être prévues
dans la zone de bord de l'agencement des éléments de paroi (6) présentent des écrous
(25) ou similaires qui peuvent être vissés sur les extrémités (26) éloignées des éléments
de paroi (6) des éléments de retenue (2) et recouvrent par serrage dans l'état monté
des éléments de paroi (6) côté bord des sections (3) de l'élément porteur (4) de type
grille.