[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gargerät, welches insbesondere mit einer Dampffunktion
ausgestattet ist oder vorzugsweise als Dampfgarer ausgebildet ist. Das Gargerät umfassend
wenigstens einen Garraum und wenigstens eine Reinigungseinrichtung zur Reinigung des
Garraumes. Dabei umfasst die Reinigungseinrichtung wenigstens eine Fördereinrichtung
zum Fördern wenigstens eines Fluids, wenigstens eine Verteileinrichtung mit wenigstens
einem rotierbaren Verteilrad und wenigstens einer Motoreinrichtung. Weiterhin ist
wenigstens eine Steuereinrichtung wenigstens zur Steuerung der Reinigungseinrichtung
vorgesehen. Die vorliegende Erfindung betrifft zudem ein Verfahren zum Reinigen des
Garraumes eines derartigen Gargerätes.
[0002] Bei modernen Gargeräten mit einem Garraum wird einem Benutzer je nach Ausstattungsvariante
des Gargerätes auch eine automatische Reinigungsfunktion zur Reinigung des Garraumes
zur Verfügung gestellt.
[0003] Eine effektive Reinigungsmethode ist die pyrolytische Reinigung des Garraumes, wobei
hier der Garraum auf teilweise weit über 400°C aufgeheizt wird, sodass an den Garraumwänden
anhaftende Verschmutzungen pyrolytisch zersetzt werden und anschließend leicht aus
dem Garraum entfernt werden können. Die pyrolytische Reinigung eines Garraumes funktioniert
effektiv und zuverlässig. Nachteilig ist jedoch der relativ hohe konstruktive Aufwand,
da die hohe Pyrolysetemperatur eine spezielle Dämmung des Garraumes, insbesondere
der Garraumtür und spezielle Türverriegelungen verlangt. Dies spiegelt sich in den
Kosten des Gargerätes wieder. Darüber hinaus ist die Verwendung von Garraumwandungen
aus Edelstahl in Verbindung mit pyrolytischer Reinigung nachteilig, da die hohe Temperatur
während der Pyrolyse zu Verfärbungen des Edelstahls führen oder eine Veredelung der
Oberfläche des Metalls beeinflussen.
[0004] Eine andere Methode zur Reinigung des Garraumes eines Gargerätes beinhaltet die Verwendung
eines Reinigungsfluids. Das Fluid wird zur Reinigung des Garraumes in der Regel auf
das Lüfterrad des Umluft-Lüfters gegeben, wie die Druckschrift
WO 2005 047773 A1 offenbart, oder von diesem aus einem am Boden angestautem Vorrat von Fluid geschöpft,
wie die Druckschrift
DE197 30 610 C1 zeigt. Weitere Gargeräte mit einer Verteilung eines Fluids mittels des Lüfterrades
an der Garraumrückwand sind aus den Druckschriften
US 8 193 470 B1 und
DE 10 2008 025 294 A1 bekannt.
[0005] Letztere zeigt, dass das Fluid über eine Öffnung in der Garraumdecke in den Garraum
eingebracht wird. Eine Einrichtung zum Verteilen eines Fluids, welche im Bereich der
Garraumdecke angeordnet und von einem die Öffnung in der Garraumdecke durchdringenden
Fluid versorgt wird, ist aus der Druckschrift
DE 10 2013 021 732 A1 bekannt.
[0006] Durch die Druckschrift
DE 10 2016 100 204 A1 ist die Verteilung eines Reinigungsfluids über ein im Bereich der Garraumdecke angeordnetes
rotierbares Verteilrad bekannt geworden. Bei dieser Methode wird ein Reinigungsfluid
auf ein rotierendes Verteilrad geleitet, wobei das Fluid durch das rotierende Verteilrad
an die Garraumwände geworfen wird.
[0007] Nachteilig ist jedoch, dass eine gleichmäßige und somit effektive Benetzung der Garraumwandung
nicht immer gewährleistet ist. Um eine gleichmäßige Verteilung des Fluids im Garraum
zu erreichen, müssen relativ teure Bauteile wie eine starke Pumpe undloder ein kostspieliger
Motor zum Antreiben des Verteilrades verbaut werden.
[0008] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine alternative zuverlässige
automatische Reinigung des Garraumes eines Gargerätes insbesondere mit relativ einfachen
Mitteln zur Verfügung zu stellen.
[0009] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Gargerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und
durch ein Verfahren zum Reinigen des Garraumes eines solchen Gargerätes mit den Merkmalen
des Anspruchs 6. Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen.
[0010] Das erfindungsgemäße Gargerät, welches insbesondere eine Dampffunktion aufweist,
umfasst wenigstens einen Garraum und wenigstens eine Reinigungseinrichtung zur Reinigung
des Garraumes. Die Reinigungseinrichtung umfasst wenigstens eine Fördereinrichtung
zum Fördern wenigstens eines Fluids, wenigstens eine Verteileinrichtung mit wenigstens
einem rotierbaren Verteilrad und wenigstens eine Motoreinrichtung. Weiterhin ist wenigstens
eine Steuereinrichtung vorgesehen. Dabei ist die Steuereinrichtung dazu geeignet und
ausgebildet, die Fördereinrichtung wenigstens zeitweise getaktet zu betreiben, um
den Fluidstrom auf das Verteilrad wenigstens Zweitweise zu verändern und/oder zu unterbrechen.
[0011] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Gargerätes wird einem Benutzer ein Gargerät
zur Verfügung gestellt, bei welchem eine effektive und zuverlässige automatische Reinigung
des Garraumes erfolgen kann. Dazu wird ein Fluid bzw. ein Reinigungsfluid mittels
des Verteilrades der Verteileinrichtung in dem Garraum möglichst gleichmäßig verteilt,
sodass die Garraumwandung insgesamt von dem Reinigungsfluid möglichst gleichmäßig
benetzt wird.
[0012] Erfindungsgemäß ist das Verteilrad der Verteileinrichtung in einem oberen Bereich
des Garraumes bzw. im Bereich der Garraumdecke angeordnet. In diesem Bereich ist eine
Öffnung in der Garraumdecke vorgesehen, über welche das Fluid auf das Verteilrad geleitet
werden kann.
[0013] Das Verteilrad ist weiterhin mittels der Motoreinrichtung rotierbar bzw. drehbar
sodass das auf das Verteilrad geleitete Fluid durch die Rotationsbewegung des Verteilrades
im Garraum gleichmäßig verteilt bzw. an die Garraumwandung geworfen wird. Um eine
besonders gleichmäßige Verteilung des Fluids zu erreichen, können an dem Verteilrad
auch vorzugsweise radial angeordnete Stege vorgesehen sein, welche die Wurfweite des
Fluids erhöhen können. Die Steuereinrichtung ist erfindungsgemäß dazu geeignet und
ausgebildet, die Motoreinrichtung mit alternierenden Drehzahlen zu betreiben, insbesondere
mit wenigstens einer Regeldrehzahl und wenigstens einer Grenzdrehzahl zu betreiben,
um die Richtung und/oder die Geschwindigkeit des vom Verteilrad abgehenden Fluidstroms
wenigstens zeitweise zu verändern. Hierdurch wird erreicht, dass der Auftreffpunkt
des Fluidstroms an einer Garraumwand ebenso beeinflusst werden kann wie die Kraft
des Fluidstroms beim Auftreffen auf der Garraumwand. Auch die Geschwindigkeit des
Fluidstroms und die Größe des Fluidstroms, also die Menge an Fluid, am Auftreffpunkt
der Garraumwand können so verändert werden.
[0014] Besonders bevorzugt ist das erfindungsgemäße Gargerät mit einer Dampffunktion ausgestattet,
sodass die Fördereinrichtung bzw. eine Pumpe und ein Schlauchsystem von der Dampffunktion
auch für die Reinigungsfunktion benutzt werden können. Besonders bevorzugt umfasst
der Garraum insbesondere im Garraumboden einen Auslass, über welchen das Reinigungsfluid
und/oder Kondensat aus einem Dampfbetrieb aus dem Garraum wieder abgeführt werden
kann. So kann ein bereits für den Dampfbetrieb bestehendes Fluidsystem auch zur Reinigung
des Garraumes verwendet werden.
[0015] Das erfindungsgemäße Gargerät bietet viele Vorteile. Ein erheblicher Vorteil ist,
dass durch das Takten der Fördereinrichtung bzw. der Pumpe der Fluidstrom variiert
werden kann. So kann die geförderte Fluidmenge verringert oder Fluidstrom sogar ganz
unterbrochen werden, was je nach Ausgestaltung auch zu einer Veränderung der Drehgeschwindigkeit
des Verteilrades führt, wodurch die Wurfweite eingestellt bzw. verändert werden kann.
[0016] Die Motoreinrichtung rotiert das Verteilrad derart, dass bei einem auf das Verteilrad
auftretenden vorbestimmten Fluidstrom die Rotationsgeschwindigkeit einen bestimmten
Wert aufweist, die Regelgeschwindigkeit. Wird die Fluidmenge reduziert bzw. der Fluidstrom
komplett unterbrochen nimmt die Drehgeschwindigkeit des Verteilrades durch die Lastabnahme
zu, bis eine Grenzgeschwindigkeit erreicht wird. Wird nun wieder Fluid auf das Verteilrad
geleitet bzw. die Fluidmenge erhöht, wird das Fluid mit einer anderen Rotationsgeschwindigkeit
des Verteilrades an die Garraumwandung geworfen, sodass eine unterschiedliche Wurfhöhe
und Wurfweite erreicht wird. So kann durch das getaktete Betreiben der Fördereinrichtung
eine besonders gleichmäßige Benetzung der Garraumwandung mit Reinigungsfluid erreicht
werden.
[0017] Durch das getaktete Betreiben der Verteileinrichtung kann weiterhin erreicht werden,
dass als Motoreinrichtung zum Rotieren des Verteilrades ein relativ schwacher und
kostengünstiger Motor verwendet wird. Da durch die getaktete Betriebsart der Fördereinrichtung
eine gleichmäßige Reinigung des Garraumes erreicht werden kann, kann auch bei der
Fördereinrichtung auf die Verwendung teurer starker Pumpen verzichtet werden. So kann
insbesondere die Fluidförderung auch mit einer vorhandenen Abwasserpumpe realisiert
werden, welche bei einer Dampffunktion des Gargerätes je nach Ausgestaltung bereits
verbaut ist. Des Weiteren kann durch das getaktete Betreiben auf eine geometrisch
einfache Verteileinrichtung zurückgegriffen werden.
[0018] Unter einer getakteten Betriebsart der Fördereinrichtung wird insbesondere verstanden,
dass nach einem regelmäßigen oder unregelmäßigen Muster der Volumenstrom pro Zeiteinheit
durch entsprechende Ansteuerung der Fördereinrichtung variiert wird.
[0019] Bevorzugt sind die Steuereinrichtung und die Fördereinrichtung dazu geeignet und
ausgebildet, die Fördereinrichtung derart getaktet zu betreiben, dass eine, insbesondere
zwischenzeitige, vollständige Unterbrechung des Fluidstromes auf das Verteilrad erreicht
wird. Durch das vollständige Unterbrechen des Fluidstromes wird besonders effektiv
erreicht, dass sich die Drehgeschwindigkeit des Verteilrades durch den Lastabfall
erhöht. Dabei kann eine Unterbrechung von einem Bruchteiler einer Sekunde bis zu mehreren
Sekunden sinnvoll eingesetzt werden.
[0020] Besonders bevorzugt ändert sich die Drehzahl der Motoreinrichtung lastabhängig. Dann
kann die Motoreinrichtung vorzugsweise als Spaltmotor ausgebildet sein. Allgemein
ist bevorzugt, dass die Motoreinrichtung lastabhängig die Drehzahl ändert, wobei für
einen Regelbetrieb eine niedrige Drehzahl vorgesehen ist und wobei sich die Drehzahl
ohne Last erhöht.
[0021] Dadurch wird insbesondere erreicht, dass sich das Verteilrad durch die Motoreinrichtung
angetrieben mit einer bestimmten Regeldrehzahl dreht, wenn ein vorbestimmter Fluidstrom
auf das Verteilrad gefördert wird. Hier kann beispielsweise eine Drehzahl des Verteilrades
bzw. der Motoreinrichtung von zirka 1000 Umdrehungen pro Minute vorgesehen sein. Wird
der Fluidstrom auf das Verteilrad unterbrochen, steigt die Drehzahl des Verteilrades
bzw. der Motoreinrichtung auf eine sogenannte Grenzdrehzahl an, welche beispielsweise
bei 2600 Umdrehungen pro Minute liegt. Es können aber je nach Ausgestaltung höhere
oder niedrigere Regel- bzw. Grenzdrehzahlen vorgesehen sein, wobei auch der Unterschied
zwischen der Regel- und er Grenzdrehzahl je nach Ausgestaltung unterschiedlich sein
kann. Dabei beträgt je nach Ausgestaltung der Motoreinrichtung undloder des Verteilrades
der Unterschied zwischen der Regeldrehzahl Untergrenzdrehzahl bevorzugt wenigstens
10 Prozent und/oder wenigstens 50 Umdrehungen pro Minute. Es können aber Grenzdrehzahlen
sinnvoll eingesetzt werden, welche über 100 Prozent schneller als die Regeldrehzahl
sind.
[0022] Je nach Ausgestaltung wird so erreicht, dass je nach Unterschied zwischen Grenzdrehzahl
und Regeldrehzahl unterschiedliche Wurfweiten des Fluids auf die Garraumwandung mittels
des Verteilrades erreicht werden bzw. über die Anpassung des Fluidstroms sogar eingestellt
werden können.
[0023] Allgemein ist bevorzugt, dass bei einer Unterbrechung des Fluidstroms auf das Verteilrad
die Drehzahl des Verteilrades auf einen Maximalwert ansteigt, sodass die Wurfenergie
bzw. die Wurfweite beim erneuten Aufladen von Fluid auf das Verteilrad ein Maximum
annimmt.
[0024] In zweckmäßigen Ausgestaltungen ist die Motoreinrichtung für einen Regelbetrieb mit
niedriger Drehzahl ausgelegt.
[0025] Wie zuvor schon erwähnt, ist die Motoreinrichtung bevorzugt als Spaltmotor ausgebildet.
[0026] Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich zum Reinigen des Garraumes eines Gargerätes,
wie es zuvor beschrieben wurde. Auch das erfindungsgemäße Verfahren bietet die Vorteile,
wie sie zuvor schon zu dem erfindungsgemäßen Gargerät ausgeführt wurden. Insbesondere
wird durch das erfindungsgemäße Verfahren erreicht, dass die Wurfrichtung und/oder
Wurfweite des vom Verteilrad abgehenden Fluidstroms verändert werden kann und so eine
besonders gleichmäßige Benetzung der Garraumwandung mit einem Fluid bzw. Reinigungsfluid
erreicht wird, sodass eine besonders wirksame Reinigung des Garraumes erfolgen kann.
Dabei wird diese besonders gleichmäßige Benetzung des Garraumes mit einem Fluid mit
besonders einfachen technischen Mitteln erreicht. Dadurch, dass der Fluidstrom getaktet
auf das Verteilrad aufgebracht wird und/oder das Verteilrad getaktet mit unterschiedlicher
Drehzahl betrieben wird, kann sowohl bei der Fördereinrichtung bzw. bei der Pumpe
als auch bei der Motoreinrichtung auf relativ einfache und somit kostengünstige Komponenten
zurückgegriffen werden.
[0027] Bevorzugt wird die Fördereinrichtung getaktet betrieben, um den Fluidstrom des Verteilrades
wenigstens zeitweise insbesondere vollständig zu unterbrechen. Insbesondere einer
derartigen Ausgestaltung wird erreicht, dass eine vollständige Entlastung des Verteilrades
bzw. der Motoreinrichtung erreicht wird, sodass sich die Drehgeschwindigkeit der Motoreinrichtung
bzw. des Verteilrades erhöhen kann. Beim erneuten Fördern von Fluid auf das Verteilrad
wird bis zum Erreichen der unter Last vorherrschenden Drehzahl eine andere Wurfweite
bzw. Wurfenergie bereitgestellt, als im Normalbetrieb.
[0028] Besonders bevorzugt rotiert das Verteilrad mittels der Motoreinrichtung mit einer
Regeldrehzahl, wenn ein Fluidstrom auf das Verteilrad gefördert wird. Weiterhin rotiert
das Verteilrad mittels der Motoreinrichtung mit einer Grenzdrehzahl, wenn kein Fluidstrom
auf das Verteilrad gefördert wird. Da kann die Drehzahl der Verteileinrichtung jeden
beliebigen Zwischenwerts wegen zwischen Grenzdrehzahl und Regeldrehzahl annehmen,
je nachdem, auf welchen Wert die auf das Verteilrad geleitete Fluidmenge zwischen
vorbestimmter maximaler Fluidmenge und keiner Fluidmenge eingestellt wird.
[0029] In zweckmäßigen Ausgestaltungen beträgt der Unterschied zwischen der Regeldrehzahl
und Grenzdrehzahl wenigstens 10 % und/oder wenigstens 50 Umdrehungen pro Minute. Je
nach Ausgestaltung können auch kleinere oder größere oder sogar wesentlich größere
Differenzen zwischen Regeldrehzahl und Grenzdrehzahl vorgesehen sein. Beispielsweise
kann vorgesehen sein, dass bei einem Lastbetrieb die Regeldrehzahl zirka 1000 Umdrehungen
pro Minute beträgt. Wird der Fluidstrom auf das Verteilrad durch das Takten der Fördereinrichtung
unterbrochen, kann die Drehzahl der Verteileinrichtung bzw. des Verteilrades im Leerlauf
mit einer Grenzdrehzahl von zirka 2600 Umdrehungen pro Minute laufen.
[0030] Erfindungsgemäß wird die Förderung von Fluid auf das Verteilrad wieder aufgenommen
bzw. gestartet, wenn die Drehgeschwindigkeit des Verteilrades eine vorbestimmte Grenzdrehzahl
überschreitet. So können insbesondere defekte an der Motoreinrichtung undloder einem
Verteilrad vermieden werden.
[0031] In zweckmäßigen Ausgestaltungen weist die Wurfweite und/oder die Wurfenergie des
Verteilrades nach einer Unterbrechung des Fluidstroms ein Maximum auf. Dies wird dadurch
erreicht, dass die Drehgeschwindigkeit des Verteilrades bzw. der Motoreinrichtung
beim Abstellen bzw. Unterbrechen des Fluidstroms von einer Regelgeschwindigkeit auf
eine Grenzdrehzahl ansteigt. Diese Grenzdrehzahl kann je nach Ausgestaltung höher
bzw. wesentlich höher sein, als die Regeldrehzahl. Trifft jetzt erneut ein Fluidstrom
auf das Verteilrad, welches jetzt mit der höheren Grenzgeschwindigkeit rotiert, wirkt
eine wesentlich höhere Wurfenergie auf das Verteilrad treffende Fluid, sodass die
Wurfweite zu der Wurfweite im Regelbetrieb unterscheidet. So kann die Wurfweite je
nach Drehgeschwindigkeit des Verteilrades angepasst werden. Die Drehgeschwindigkeit
des Verteilrades wiederum kann über den getakteten Betrieb der Fördereinrichtung und
somit über das getaktet aufbringen eines Fluidstromes auf das Förderrad eingestellt
werden.
[0032] Gemäß einer Ausführungsform bedeutet ein zeitweiser undloder getakteter Betrieb der
Drehzahl des Verteilrades und/oder der Fördereinrichtung ein Betrieb im Bereich der
Regeldrehzahl über einen zusammenhängenden Zeitraum mit einer Phasendauer von 2 Sekunden
bis 50 Sekunden und einen Betrieb oberhalb der Regeldrehzahl bis zum Erreichen der
Grenzdrehzahl über einen zusammenhängenden Zeitraum mit einer Phasendauer, welche
gleich oder geringer als die halbe Phasendauer der Regeldrehzahl ist und beispielsweise
zwischen 0,5 Sekunden und 15 Sekunden beträgt. Besonders bevorzugt wechseln sich in
einem getakteten Betrieb eine Phase mit Regeldrehzahl und eine Phase mit Grenzdrehzahl
regelmäßig ab, so dass in einer Minute 2 bis 30 mal beide Phasen durchlaufen werden.
[0033] Eine Ausführungsform sieht vor, dass neben einem getakteten Betrieb auch ein einfacher
Betrieb vorgesehen ist, wobei in dem einfachen Betrieb das Verteilrad ausschließlich
im Bereich der Regeldrehzahl betrieben wird.
[0034] Eine weitere Ausführungsform sieht vor, dass neben dem getakteten Betrieb auch ein
unregelmäßiger Betrieb vorgesehen ist, wobei in dem unregelmäßigen Betrieb die Phase
mit Regeldrehzahl durch die Phase mit Grenzdrehzahl unregelmäßigen unterbrochen wird.
Dies kann auch nur eine einzelne Unterbrechung sein.
[0035] Eine besondere Ausführungsform sieht vor, dass bei dem Gargerät während der Durchführung
eines Verfahrens zum Reinigen des Garraumes sich an einen einfachen Betrieb wenigstens
einmal ein getakteter Betrieb anschließt. Darüber hinaus ist es möglich, dass auf
einen getakteten Betrieb ein weiterer einfacher Betrieb oder ein unregelmäßiger Betrieb
folgt. Eine Weiterbildung sieht vor, dass auf einen unregelmäßigen Betrieb ein getakteter
Betrieb oder ein einfacher Betrieb oder ein weiterer anderer unregelmäßiger Betrieb
folgt.
[0036] Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus dem Ausführungsbeispiel,
welches im Folgenden mit Bezug auf die beiliegende Figur erläutert wird.
[0037] Die Figur zeigt:
- Figur 1
- eine rein schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Gargerätes.
[0038] In Figur 1 ist rein schematisch ein erfindungsgemäßes Gargerät 1 dargestellt, welches
einen Garraum 2 aufweist. Ein Benutzer kann über eine Garraumöffnung 10 Gargut zum
Garen in den Garraum 2 einführen. Die Garraumöffnung 10 kann mittels einer Garraumtür
11 verschlossen werden.
[0039] In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Gargerät 1 als Kombigargerät 100
ausgebildet, bei welchem Gargut im Garraum 2 mittels thermischer Heizquellen undloder
mittels einer Dampffunktion gegart werden kann.
[0040] Zur automatischen Reinigung des Garraumes 2 ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
eine Reinigungseinrichtung 3 vorgesehen, welche eine Fördereinrichtung 4 für Fluid,
eine Verteileinrichtung 5 und eine Motoreinrichtung 7 umfasst. Die Fördereinrichtung
umfasst dabei eine Pumpe 12, welche ein Reinigungsfluid über eine Leitung 13 zu einer
Öffnung 14 in der Garraumdecke 15 fördert.
[0041] Über die Öffnung 14 wird das Fluid auf ein rotierendes Verteilrad 6 der Verteileinrichtung
5 geleitet. Dabei wird das Verteilrad 6 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel über
eine Motoreinrichtung 7 angetrieben. Durch die Rotation des Verteilrades 6 wird das
auf das Verteilrad 6 geleitete Fluid in den Garraum 2 bzw. an die Garraumwandung geworfen,
sodass die Garraumwandungen von dem Fluid benetzt werden, um den Garraum 2 zu reinigen.
[0042] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind auf der Oberseite des Verteilrades 7 mehrere
radial angeordnete Rippen 16 vorgesehen, wodurch die Verteilung des Fluids in dem
Garraum 2 noch effektiver und gleichmäßiger erreicht wird.
[0043] Weiterhin ist im Garraumboden 17 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel ein Auslass
18 vorgesehen, über welchen ein Fluid über eine Leitung 19 zurück zu der Pumpe 12
und/oder in einen Ausguss geleitet werden kann. So kann ein geschlossener Fluidkreis
bereit gestellt werden, sodass sowohl ein Reinigungsfluid als auch ein Spülfluid recycelt
bzw. mehrfach über das Verteilrad 6 in den Garraum 2 eingeleitet werden kann.
[0044] Erfindungsgemäß ist weiterhin eine Steuereinrichtung 8 vorgesehen, mittels welcher
die Fördereinrichtung 4 bzw. die Pumpe 12 getaktet betrieben werden kann. Weiterhin
ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel die Motoreinrichtung 7 derart ausgebildet,
dass die Drehzahl der Motoreinrichtung 7 und somit der des Verteilrades 6 lastabhängig
ist.
[0045] Hier ist die Motoreinrichtung 7 als Spaltmotor 9 ausgebildet. Durch die lastabhängige
Ausgestaltung der Motoreinrichtung und das getaktete Betreiben der Fördereinrichtung
4 bzw. der Pumpe 12 wird erreicht, dass die Garraumwandungen bzw. der Garraum 2 besonders
gleichmäßig mit einem Reinigungsfluid benetzt werden können. Dabei kann in dem gezeigten
Ausführungsbeispiel mittels der Steuereinrichtung 8 die Fördereinrichtung 4 bzw. die
Pumpe 12 derart getaktet betrieben werden, dass während eines Reinigungsvorgangs der
Fluidstrom auf das Verteilrad 6 zeitweise vollständig unterbrochen wird.
[0046] Durch die lastabhängige Rotation der Motoreinrichtung 7 erhöht sich bei der Unterbrechung
der Fluidzufuhr die Drehzahl von einer Regeldrehzahl auf eine Grenzdrehzahl, wobei
die Grenzdrehzahl in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel wesentlich höher als die
Regeldrehzahl ist.
[0047] So ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass bei einer vorbestimmten
Last bzw. einer vorbestimmten Fluidmenge pro Zeiteinheit die Drehzahl des Verteilrades
6 bzw. der Motoreinrichtung 1000 Umdrehungen pro Minute beträgt. Wird der Fluidstrom
unterbrochen, also die Last auf die Motoreinrichtung 7 bzw. das Verteilrad 6 reduziert,
steigt die Drehzahl von der Regeldrehzahl auf eine Grenzdrehzahl an, welche in dem
hier gezeigten Ausführungsbeispiel 2600 Umdrehungen pro Minute beträgt. Je nach Ausgestaltung
können auch andere Regel- bzw. Grenzdrehzahlen bzw. Unterschiede zwischen diesen vorgesehen
sein.
[0048] Je nach Ausgestaltung können die Drehzahlen auch kleiner oder größer bzw. kann auch
der Unterschied zwischen der Regeldrehzahl Untergrenzdrehzahl unterschiedlich ausfallen.
[0049] Da sich beim Unterbrechen des Fluidstromes durch das getaktete Betreiben der Fördereinrichtung
4 bzw. der Pumpe 12 die Drehzahl des Verteilrades erhöht, ist die Wurfenergie bzw.
die Wurfweite des Verteilrades beim erneuten Zuleiten von Fluid auf das Verteilrad
höher bzw. wesentlich höher als bei der Regeldrehzahl. Dadurch wird erreicht, dass
unterschiedliche Bereiche der Garraumwandung durch das in der Regeldrehzahl und der
Grenzdrehzahl und den Drehzahlen zwischen der Grenzdrehzahl und der Regeldrehzahl
drehende Verteilrad getroffen werden.
[0050] So kann durch das Takten der Fördereinrichtung bzw. der Pumpe und die dadurch resultierende
Drehzahlveränderungen der Motoreinrichtung 7 bzw. der des Verteilrades 6 die Wurfhöhe
des Fluids eingestellt werden, sodass durch eine entsprechend getaktete Zuleitung
von Fluid auf das Verteilrad eine besonders effektive und gleichmäßige Verteilung
von Fluid in dem Garraum 2 erreicht werden kann.
[0051] Durch die spezielle Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Gargerätes 1 kann auf die
Verwendung von kostspieligen Pumpen mit einer hohen Leistung und auf die Verwendung
und/oder auf die Verwendung von kostspieligen Motoreinrichtungen 7 verzichtet werden.
Es können kostengünstige und einfache Bauteile verwendet werden, welche je nach Ausführungsbeispiel
durch eine vorgesehene Dampffunktion ohnehin in dem Gargerät 1 vorhanden sind.
[0052] Je nach Ausgestaltung kann die Taktung der Fördereinrichtung 4 bzw. der Pumpe 12
auch abhängig von der Drehzahl der Motoreinrichtung 7 bzw. des Verteilrades 6 über
die Steuereinrichtung 8 eingestellt werden. So kann beispielsweise je nach Ausgestaltung
vorgesehen sein, dass das Fördern von Fluid wieder gestartet wird, sobald eine vorbestimmte
Grenzdrehzahl der Motoreinrichtung 7 überschritten wird.
Bezugszeichenliste
[0053]
- 1
- Gargerät
- 2
- Garraum
- 3
- Reinigungseinrichtung
- 4
- Fördereinrichtung
- 5
- Verteileinrichtung
- 6
- Verteilrad
- 7
- Motoreinrichtung
- 8
- Steuereinrichtung
- 9
- Spaltmotor
- 10
- Garraumöffnung
- 11
- Garraumtür
- 12
- Pumpe
- 13
- Leitung
- 14
- Öffnung
- 15
- Garraumdecke
- 16
- Rippe
- 17
- Garraumboden
- 18
- Auslass
- 19
- Leitung
- 100
- Kombigargerät
1. Gargerät (1) insbesondere mit Dampffunktion, umfassend
wenigstens einen Garraum (2) und
wenigstens eine Reinigungseinrichtung (3) zur Reinigung des Garraumes (2), wobei die
Reinigungseinrichtung (3)
wenigstens eine Fördereinrichtung (4) zum Fördern wenigstens eines Fluids,
wenigstens eine Verteileinrichtung (5) mit wenigstens einem rotierbaren Verteilrad
(6) und
wenigstens einer Motoreinrichtung (7) umfasst, durch welche das Verteilrad rotierbar
bzw. drehbar ist, und
wobei das Verteilrad (6) der Verteileinrichtung (5) im Bereich der Garraumdecke (15)
angeordnet ist und
wobei in einer Garraumdecke (15) eine Öffnung (14) vorgesehen ist, über welche das
Fluid auf das Verteilrad geleitet werden kann, und
wobei wenigstens eine Steuereinrichtung (8) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Steuereinrichtung (8) dazu geeignet und ausgebildet ist, die
Fördereinrichtung (4) getaktet zu betreiben, um den Fluidstrom auf das Verteilrad
(6) wenigstens zeitweise zu verändern und/oder zu unterbrechen und so die Richtung
und/oder Geschwindigkeit des vom Verteilrad (6) abgehenden Fluidstroms wenigstens
zeitweise zu verändern
und die Steuereinrichtung (8) dazu geeignet und ausgebildet ist die
Motoreinrichtung (7) mit alternierenden Drehzahlen zu betreiben, um die Richtung und
Geschwindigkeit des vom Verteilrad (6) abgehenden Fluidstroms wenigstens zeitweise
zu verändern,
und/oder
b) die Steuereinrichtung (8) dazu geeignet und ausgebildet ist, die
Fördereinrichtung (4) getaktet zu betreiben, um den Fluidstrom auf das Verteilrad
(6) wenigstens zeitweise zu verändern und/oder zu unterbrechen und so die Richtung
undloder Geschwindigkeit des vom Verteilrad (6) abgehenden Fluidstroms wenigstens
zeitweise zu verändern
und wobei
die Motoreinrichtung (7) bei einem auf das Verteilrad (6) auftretenden vorbestimmten
Fluidstrom mit einer Rotationsgeschwindigkeit betrieben wird, welche einen bestimmten
Wert, die Regelgeschwindigkeit, aufweist, und wobei
die Förderung von Fluid auf das Verteilrad (6) reduziert oder unterbrochen wird,
wobei bei einer Reduzierung oder Unterbrechung der Fluidmenge die Drehgeschwindigkeit
des Verteilrades (6) durch die Lastabnahme zunimmt, bis eine Grenzgeschwindigkeit
erreicht wird,
und die Förderung von Fluid auf das Verteilrad (6) wieder aufgenommen bzw. gestartet
wird, wenn die Drehgeschwindigkeit des Verteilrades (6) eine vorbestimmte Grenzdrehzahl
überschreitet.
2. Gargerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (8) und die Fördereinrichtung (4) dazu geeignet und ausgebildet
sind, die Fördereinrichtung (4) derart getaktet zu betreiben, dass eine vollständige
Unterbrechung eines Fluidstroms auf das Verteilrad (6) erreicht wird.
3. Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Motoreinrichtung (7) lastabhängig die Drehzahl ändert.
4. Gargerät (1) nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Motoreinrichtung (7) für einen Regelbetrieb mit niedriger Drehzahl ausgelegt
ist.
5. Gargerät (1) nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Motoreinrichtung (7) als Spaltmotor (9) ausgebildet ist.
6. Verfahren zum Reinigen des Garraumes (2) eines Gargerätes (1),
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gargerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausgeführt ist und
a) die Fördereinrichtung (4) getaktet betrieben wird, um den Fluidstrom auf das Verteilrad
(6) wenigstens zeitweise zu verändern und die Motoreinrichtung (7) mit alternierenden
Drehzahlen betreiben wird
und/oder
b) die Fördereinrichtung (4) getaktet betrieben wird, um den Fluidstrom auf das Verteilrad
(6) wenigstens zeitweise zu verändern.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (4) getaktet betrieben wird, um den Fluidstrom auf das Verteilrad
(6) wenigstens zeitweise zu unterbrechen.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verteilrad mittels der Motoreinrichtung mit einer Regeldrehzahl rotiert, wenn
ein Fluidstrom auf das Verteilrad gefördert wird und dass das Verteilrad mittels der
Motoreinrichtung mit einer Grenzdrehzahl rotiert wird, wenn kein Fluidstrom auf das
Verteilrad gefördert wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterschied zwischen Regeldrehzahl und Grenzdrehzahl wenigstens 10% undloder
wenigstens 50 Umdrehungen pro Minute beträgt.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Fluidförderung wieder aufgenommen wird, wenn die Drehgeschwindigkeit des Verteilrades
eine vorbestimmte Grenzdrehzahl überschreitet.
11. Verfahren nach Anspruch 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wurfweite undloder die Wurfenergie des Verteilrades nach einer Unterbrechung
des Fluidstroms ein Maximum aufweist.
1. Cooking appliance (1), in particular with steam function, comprising
at least one cooking chamber (2) and
at least one cleaning device (3) for cleaning the cooking chamber (2), the cleaning
device (3) having
at least one delivery device (4) for delivering at least one fluid,
at least one distributing device (5) with at least one rotatable distributing wheel
(6) and
at least one motor device (7), through which the distributing wheel is rotatable or
turnable, and
the distributing wheel (6) of the distributing device (5) being arranged in the region
of the cooking chamber ceiling (15) and
an opening (14) being provided in a cooking chamber ceiling (15), via which opening
the fluid can be guided to the distributing wheel, and
at least one control device (8) being provided,
characterised in that
a) the control device (8) is suitable and designed for operating the delivery device
(4) in a clocked manner in order to change and/or interrupt the fluid flow on the
distributing wheel (6) at least temporarily and thus at least temporarily change the
direction and/or speed of the fluid flow leaving the distributing wheel (6)
and the control device (8) is suitable and designed for operating the motor device
(7) at alternating rotational speeds in order to at least temporarily change the direction
and speed of the fluid flow leaving the distributing wheel (6),
and/or
b) the control device (8) is suitable and designed for operating the delivery device
(4) in a clocked manner in order to change and/or interrupt the fluid flow on the
distributing wheel (6) at least temporarily and thus at least temporarily change the
direction and/or speed of the fluid flow leaving the distributing wheel (6)
and the motor device (7), when a predetermined fluid flow occurs on the distributing
wheel (6), being operated at a rotational speed which has a certain value, the control
speed,
and the delivery of fluid to the distributing wheel (6) being reduced or interrupted,
and in the event of a reduction or interruption of the fluid amount, the rotational
speed of the distributing wheel (6) increasing by the load decrease until a limit
speed is reached,
and the delivery of fluid to the distributing wheel (6) being resumed or started when
the rotational speed of the distributing wheel (6) exceeds a predetermined limit rotational
speed.
2. Cooking appliance (1) according to claim 1, characterised in that the control device (8) and the delivery device (4) are suitable and designed for
operating the delivery device (4) in a clocked manner such that complete interruption
of a fluid flow on the distributing wheel (6) is achieved.
3. Cooking appliance (1) according to either of the preceding claims, characterised in that the motor device (7) changes the rotational speed depending on the load.
4. Cooking appliance (1) according to either of the two preceding claims, characterised in that the motor device (7) is designed for regulating operation at a low speed.
5. Cooking appliance (1) according to either of the two preceding claims, characterised in that the motor device (7) is designed as a shaded-pole motor (9).
6. Method for cleaning the cooking chamber (2) of a cooking appliance (1),
characterised in that
the cooking appliance (1) is designed according to any of the preceding claims and
a) the delivery device (4) is operated in a clocked manner in order to at least temporarily
change the fluid flow on the distributing wheel (6) and the motor device (7) is operated
at alternating rotational speeds
and/or
b) the delivery device (4) is operated in a clocked manner in order to at least temporarily
change the fluid flow on the distributing wheel (6).
7. Method according to claim 6, characterised in that the delivery device (4) is operated in a clocked manner in order to at least temporarily
interrupt the fluid flow on the distributing wheel (6).
8. Method according to either claim 6 or claim 7, characterised in that the distributing wheel rotates by means of the motor device at a control speed when
a fluid flow is delivered to the distributing wheel and in that the distributing wheel is rotated by means of the motor device at a limit rotational
speed when no fluid flow is delivered to the distributing wheel.
9. Method according to claim 8, characterised in that the difference between the control rotational speed and the limit rotational speed
is at least 10% and/or at least 50 revolutions per minute.
10. Method according to either claim 8 or claim 9, characterised in that the fluid delivery is resumed when the rotational speed of the distributing wheel
exceeds a predetermined limit rotational speed.
11. Method according to claims 6 to 10, characterised in that the throw distance and/or the throw energy of the distributing wheel has a maximum
after an interruption of the fluid flow.
1. Appareil de cuisson (1), en particulier à fonction vapeur, comprenant
au moins une chambre de cuisson (2) et
au moins un dispositif de nettoyage (3) pour le nettoyage de la chambre de cuisson
(2), le dispositif de nettoyage (3) comprenant
au moins un dispositif de transport (4) pour le transport d'au moins un fluide,
au moins un dispositif de distribution (5) comportant au moins une roue de distribution
(6) rotative et
au moins un dispositif formant moteur (7), au moyen duquel la roue de distribution
peut être tournée ou pivotée, et
la roue de distribution (6) du dispositif de distribution (5) étant disposée dans
la zone du plafond de chambre de cuisson (15) et
une ouverture (14) étant prévue dans un plafond de chambre de cuisson (15), à travers
laquelle le fluide peut être dirigé sur la roue de distribution, et
au moins un dispositif de commande (8) étant prévu,
caractérisé en ce que
a) le dispositif de commande (8) est adapté et configuré pour faire fonctionner le
dispositif de transport (4) de manière cadencée afin de modifier et/ou d'interrompre,
au moins par moments, le courant de fluide sur la roue de distribution (6) et d'ainsi
modifier, au moins par moments, la direction et/ou la vitesse du courant de fluide
sortant de la roue de distribution (6)
et le dispositif de commande (8) est adapté et configuré pour faire fonctionner le
dispositif formant moteur (7) avec des vitesses de rotation alternées afin de modifier,
au moins par moments, la direction et la vitesse du courant de fluide sortant de la
roue de distribution (6),
et/ou
b) le dispositif de commande (8) est adapté et configuré pour faire fonctionner le
dispositif de transport (4) de manière cadencée afin de modifier et/ou d'interrompre,
au moins par moments, le courant de fluide sur la roue de distribution (6) et d'ainsi
modifier, au moins par moments, la direction et/ou la vitesse du courant de fluide
sortant de la roue de distribution (6)
et le dispositif formant moteur (7) fonctionnant, lorsqu'un courant de fluide prédéterminé
est sur la roue de distribution (6), avec une vitesse de rotation, laquelle présente
une valeur déterminée, la vitesse normale,
et le transport de fluide sur la roue de distribution (6) étant réduit ou interrompu,
lors d'une réduction ou d'une interruption de la quantité de fluide, la vitesse de
rotation de la roue de distribution (6) augmentant suite à la réduction de charge
jusqu'à ce qu'une vitesse limite soit atteinte,
et le transport de fluide sur la roue de distribution (6) étant repris ou redémarré
lorsque la vitesse de rotation de la roue de distribution (6) dépasse une vitesse
de rotation limite prédéterminée.
2. Appareil de cuisson (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de commande (8) et le dispositif de transport (4) sont adaptés et conçus
pour faire fonctionner le dispositif de transport (4) de manière cadencée de telle
façon qu'une interruption totale d'un courant de fluide sur la roue de distribution
(6) est atteinte.
3. Appareil de cuisson (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif formant moteur (7) modifie la vitesse de rotation en fonction de la
charge.
4. Appareil de cuisson (1) selon l'une des deux revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif formant moteur (7) est conçu pour un fonctionnement normal à faible
vitesse de rotation.
5. Appareil de cuisson (1) selon l'une des deux revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif formant moteur (7) est conçu en tant que moteur à bague de déphasage
(9).
6. Procédé permettant le nettoyage de la chambre de cuisson (2) d'un appareil de cuisson
(1),
caractérisé en ce que
l'appareil de cuisson (1) est conçu selon l'une des revendications précédentes et
a) le dispositif de transport (4) fonctionne de manière cadencée afin de modifier,
au moins par moments, le courant de fluide sur la roue de distribution (6) et le dispositif
formant moteur (7) fonctionne avec des vitesses de rotation alternées
et/ou
b) le dispositif de transport (4) fonctionne de manière cadencée afin de modifier,
au moins par moments, le courant de fluide sur la roue de distribution (6).
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que le dispositif de transport (4) fonctionne de manière cadencée afin d'interrompre,
au moins par moments, le courant de fluide sur la roue de distribution (6).
8. Procédé selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que la roue de distribution tourne au moyen du dispositif formant moteur à une vitesse
de rotation normale lorsqu'un courant de fluide est transporté sur la roue de distribution,
et en ce que la roue de distribution tourne au moyen du dispositif formant moteur à une vitesse
de rotation limite lorsqu'aucun courant de fluide n'est transporté sur la roue de
distribution.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que la différence entre la vitesse de rotation normale et la vitesse de rotation limite
est d'au moins 10 % et/ou d'au moins 50 tours par minute.
10. Procédé selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que le transport de fluide est repris lorsque la vitesse de rotation de la roue de distribution
dépasse une vitesse de rotation limite prédéterminée.
11. Procédé selon les revendications 6 à 10, caractérisé en ce que la portée de projection et/ou l'énergie de projection de la roue de distribution
présentent un maximum après une interruption du courant de fluide.