[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Unterlageelement für einen Fahrzeugreifen, welches
beispielsweise verwendet werden kann, um Parkschäden an einem Fahrzeug zu verhindern.
[0002] Ein Unterlageelement für Reifen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist beispielsweise
aus dem Dokument
DE29614054U1 bekannt, gemäss welchem ein zweiteiliges Unterlageelement vorgeschlagen wird, welches
aus zwei Komponenten polyolefiner Schäume hergestellt ist. Die obere Komponente ist
als flexibles Tragepolster ausgebildet, welches zur Aufnahme von PKW Reifen oder Motorradreifen
ausgebildet ist. Die untere Komponente ist als Stützpolster ausgebildet, welches für
eine Planlage des Unterlageelements auf einem Boden sorgt und Gewichtskräfte bis über
2 Tonnen aufnehmen kann. Allerdings hat es sich bei dieser Lösung als nachteilig erwiesen,
dass bei Verwendung eines derartigen Schaumgummipolsters aus dem polyolefinen Schaum
gemäss der
DE29614054U1 aufgrund der elastischen Eigenschaften des Schaumgummis die Druckverteilung in der
Kontaktfläche des jeweiligen Reifens mit dem Schaumgummipolster sehr inhomogen ist.
Aufgrund des Fahrzeuggewichts wird das Polster in der Mitte der Kontaktfläche stark
verformt, sodass der auf den Reifen einwirkende Druck an dieser Stelle ein Maximum
aufweist. Zu den Rändern der Kontaktfläche hin ist die Verformung des Schaumgummipolsters
geringer, sodass sich der Reifen ungleichmässig verformt und im Kontaktbereich mit
dem Unterlageelement, auch als Aufstandselement bezeichnet, abgeplattet wird. Aufgrund
dieser Erkenntnis wurde in der
DE102004030932 A1 eine Reifenschonvorrichtung entwickelt, welche als ein Aufstandselement mit einer
fluiden oder gasförmigen gefüllten Hülle gebildet wird. Als weitere Verbesserung wird
gemäss der
DE102013016931 A1 vorgeschlagen, ein Unterlageelement vorzusehen, welches eine Mehrzahl von gasgefüllten
Kammern enthält, wodurch die Auflagefläche des Reifens auf dem Unterlageelement vergrössert
werden kann.
[0003] Es hat sich in der Praxis herausgestellt, dass das Aufpumpen der Kammern zeitaufwändig
ist. Daher eignet sich diese Lösung nicht für alle Benutzer. Zudem sind die Abmessungen
der Kammern vorgegeben, was dazu führen kann, dass ein derartiges Unterlageelement
nicht geeignet ist, wenn das Unterlageelement für Reifen unterschiedlicher Breite
verwendet werden soll, beispielsweise für Fahrzeuge, die an einer Ausstellung oder
in einem Verkaufslokal abgestellt sind.
[0004] Somit besteht ein Bedarf an einem verbesserten Unterlageelement für einen Fahrzeugreifen,
welches für die Auflage von Reifen unterschiedlicher Breite eingesetzt werden kann.
Es besteht auch Bedarf an einem qualitativ hochwertigen Unterlageelement, welches
seine Funktion über eine lange Zeitdauer, insbesondere über eine Zeitdauer von mehreren
Jahren einwandfrei erfüllen soll.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch ein Unterlageelement gemäss Anspruch 1. Vorteilhafte
Ausführungsbeispiele des Unterlageelements sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche
2 bis 10.
[0006] Wenn der Begriff "beispielsweise" in der nachfolgenden Beschreibung verwendet wird,
bezieht sich dieser Begriff auf Ausführungsbeispiele und/oder Ausführungsformen, was
nicht notwendigerweise als eine bevorzugtere Anwendung der Lehre der Erfindung zu
verstehen ist. In ähnlicher Weise sind die Begriffe "vorzugsweise", "bevorzugt" zu
verstehen, indem sie sich auf ein Beispiel aus einer Menge von Ausführungsbeispielen
und/oder Ausführungsformen beziehen, was nicht notwendigerweise als eine bevorzugte
Anwendung der Lehre der Erfindung zu verstehen ist. Dementsprechend können sich die
Begriffe "beispielsweise", "vorzugsweise" oder "bevorzugt" auf eine Mehrzahl von Ausführungsbeispielen
und/oder Ausführungsformen beziehen.
[0007] Die nachfolgende detaillierte Beschreibung enthält verschiedene Ausführungsbeispiele
für das erfindungsgemässe Unterlageelement. Die Beschreibung eines bestimmten Unterlageelements
ist nur als beispielhaft anzusehen. In der Beschreibung und den Ansprüchen werden
die Begriffe "enthalten", "umfassen", "aufweisen" als "enthalten, aber nicht beschränkt
auf" interpretiert.
[0008] Ein Unterlageelement für einen Reifen umfasst ein erstes Teilelement, ein zweites
Teilelement, wobei das erste Teilelement einen ersten Schaumstoff enthält, wobei das
zweite Teilelement einen zweiten Schaumstoff enthält. Das zweite Teilelement ist unterhalb
des ersten Teilelements angeordnet. Ein Verstärkungselement ist zwischen dem ersten
und zweiten Teilelement angeordnet.
[0009] Nach einem Ausführungsbeispiel enthält das Verstärkungselement ein Metallelement.
Das Verstärkungselement kann als ein plattenförmiges Element ausgebildet sein, welches
zwischen dem ersten Teilelement und dem zweiten Teilelement eingebettet ist. Insbesondere
kann das Verstärkungselement im ersten Schaumstoff, im zweiten Schaumstoff oder zwischen
dem ersten und zweiten Schaumstoff angeordnet sein. Der erste Schaumstoff kann sich
vom zweiten Schaumstoff unterscheiden.
[0010] Nach einem Ausführungsbeispiel umfasst das Unterlageelement ein Rampenelement und
ein Auflageelement. Das Rampenelement weist eine Rampenelementbasisfläche und eine
zur Rampenelementbasisfläche geneigte Deckfläche auf. Das Auflageelement enthält eine
Auflageelementbasisfläche und eine Auflagefläche. Die Rampenelementbasisfläche und
die Auflageelementbasisfläche bilden die Unterseite des Rampenelements und des Auflageelements
aus. Die Deckfläche bildet die Oberseite des Rampenelements aus und die Auflagefläche
bildet die Oberseite des Auflageelements aus. Das erste Teilelement umfasst einen
Teil des Rampenelements und des Auflageelements. Das zweite Teilelement umfasst einen
Teil des Rampenelements und des Auflageelements. Das Verstärkungselement kann sich
im Innenraum des Rampenelements und dem Innenraum des Auflageelements erstrecken.
Das Verstärkungselement kann insbesondere parallel zur Unterseite des Unterlageelements
bzw. des Auflageelements oder Rampenelements angeordnet sein. Insbesondere kann das
Unterlageelement aus dem ersten Teilelement, dem zweiten Teilelement und dem Verstärkungselement
bestehen.
[0011] Insbesondere kann das Rampenelement oder das Auflageelement ein rutschfestes Material
enthalten. Das rutschfeste Material ist gemäss diesem Ausführungsbeispiel auf der
Unterseite des Rampenelements oder des Auflageelements angeordnet. Insbesondere kann
das zweite Teilelement aus einem rutschfesten Material bestehen.
[0012] Gemäss einem Ausführungsbeispiel schliessen die Deckfläche und die Rampenelementbasisfläche
einen Winkel von maximal 30 Grad zueinander ein.
[0013] Das Rampenelement oder das Auflageelement kann eine Markierung enthalten. Eine derartige
Markierung kann beispielsweise ein Logo umfassen.
[0014] Nach einem Ausführungsbeispiel kann an das Auflageelement ein weiteres Rampenelement
anschliessen. Die vorgehenden Ausführungsbeispiele beziehen sich auch auf ein Ausführungsbeispiel,
welches eine Mehrzahl von Rampenelementen enthält. Insbesondere umfasst die vorhergehende
Beschreibung ein Unterlageelement, welches ein Rampenelement, ein Auflageelement und
ein weiteres Rampenelement enthalten.
[0015] Insbesondere kann das weitere Rampenelement an das Auflageelement anschliessen. Dieses
Ausführungsbeispiel ist vorteilhaft, wenn das Unterlageelement von zwei Seiten her
befahrbar sein soll.
[0016] Für ein Fahrzeug können insbesondere zwei Unterlageelemente für die Vorderräder zum
Einsatz kommen, die aus einem Rampenelement und einem Auflageelement bestehen. Für
die Hinterräder können zwei Unterlageelemente zum Einsatz kommen, die aus einem Rampenelement,
einem Auflageelement und einem weiteren Rampenelement bestehen.
[0017] Das erste Teilelement kann einen HD-PU-Schaumstoff enthalten. Das zweite Teilelement
kann einen Polyäther-Schaumstoff enthalten. Der erste Schaumstoff kann einen HD-PU-Schaumstoff
enthalten. Der zweite Schaumstoff kann einen Polyäther-Schaumstoff enthalten.
[0018] Die Höhe des Unterlageelements kann je nach Fahrzeuggewicht gewählt werden. Insbesondere
kann die Höhe des ersten Schaumstoffs für Fahrzeuge mit grösserem Fahrzeuggewicht
erhöht werden. Für LKW, Transporter, Wohnwagen oder Anhänger kann somit ein Unterlageelement
mit grösserer Höhe oder grösserer Schaumstoffdicke bereitgestellt werden als für Personenwagen
oder Zweiräder.
[0019] Der erste Schaumstoff kann eine Stauchhärte nach DIN EN ISO 3386 - 1 von 17 bis 18.5
kPa bei 25% Stauchung aufweisen. Eine geringere Stauchhärte ist insbesondere für Fahrzeuge
von niedrigem Gewicht vorteilhaft, da die Unterseite des Reifens besonders gleichmässig
im ersten Schaumstoff gelagert werden kann. Der erste Schaumstoff kann eine Stauchhärte
nach DIN EN ISO 3386 - 1 von 19 bis 22 kPa bei 40% Stauchung aufweisen. Eine etwas
grössere Stauchhärte ist insbesondere für Fahrzeuge von niedrigem oder mittlerem Gewicht
vorteilhaft, da die Unterseite des Reifens besonders gleichmässig im ersten Schaumstoff
gelagert werden kann. Zudem kann der Schaumstoff ein besseres Rückstellverhalten aufweisen,
wenn das Unterlageelement keiner Gewichtsbelastung ausgesetzt ist, beispielsweise,
wenn das Fahrzeug vom Unterlageelement wegbewegt wird. Innerhalb eines kurzen Zeitraums
können somit Verformungen im ersten Schaumstoff, die durch das Fahrzeuggewicht über
die Auflagefläche des Reifens im ersten Schaumstoff vorhanden sind, nahezu vollständig
oder sogar vollständig rückgängig gemacht werden. Der erste Schaumstoff kann eine
Stauchhärte nach DIN EN ISO 3386 - 1 von 40 bis 50 kPa bei 65% Stauchung aufweisen.
Eine Stauchhärte in diesem Bereich kann insbesondere für schwere Fahrzeuge, beispielsweise
Transporter, Wohnwägen, Anhänger oder LKW zum Einsatz kommen. Ein erster Schaumstoff
mit einer derartig grossen Stauchhärte zeichnet sich auch durch ein besonders gutes
Rückstellverhalten aus.
[0020] Nach einem Ausführungsbeispiel kann das Verstärkungselement Aluminium enthalten.
Aluminium hat sich nicht nur aus Kostengründen und aus Gründen des geringen Raumgewichts
als vorteilhaft erwiesen. Im Gegensatz zu eisenhaltigen Werkstoffen kann bei Nässe
auch kein Rost entstehen. Daher können auch Fahrzeuge mit nassen Reifen bedenkenlos
auf dem Unterlageelement abgestellt werden.
[0021] Gemäss einem Ausführungsbeispiel kann das Verstärkungselement als ein Verbundelement
ausgebildet sein. Das Verbundelement kann ein Metallelement und ein Kunststoffelement
umfassen. Das Verbundelement kann ein erstes Metallteilelement, ein zweites Metallteilelement
sowie ein zwischen dem ersten und zweiten Metallteilelement angeordnetes Kunststoffelement
umfassen.
[0022] Ein nicht beanspruchtes Verfahren zur Herstellung eines Unterlageelements umfasst
die Herstellung eines Schaumstoffblocks. Das Unterlageelement umfasst ein erstes Teilelement,
ein zweites Teilelement, wobei das erste Teilelement einen ersten Schaumstoff enthält,
wobei das zweite Teilelement einen zweiten Schaumstoff enthält. Der Schaumstoffblock
besteht aus dem ersten Schaumstoff. Das Verfahren umfasst das Zuschneiden des ersten
Teilelements aus dem Schaumstoffblock. Insbesondere erfolgt das Zuschneiden des ersten
Teilelements aus dem Schaumstoffblock verlustfrei. Das Zuschneiden kann durch ein
Schneidverfahren aus der Gruppe des Laserschneidens, Wasserstrahlschneidens, mechanischen
Schneidens erfolgen.
[0023] Ein Verstärkungselement kann am ersten Teilelement befestigt werden. Insbesondere
kann das Verstärkungselement mit dem ersten Teilelement verklebt werden. Insbesondere
kann das Verstärkungselement durch das zweite Teilelement abgedeckt werden, sodass
das Verstärkungselement zwischen dem ersten und zweiten Teilelement eingebettet ist.
Das zweite Teilelement kann mit dem Verstärkungselement oder dem ersten Teilelement
verklebt werden.
[0024] Nachfolgend wird das erfindungsgemässe Unterlageelement anhand einiger Ausführungsbeispiele
zeichnerisch dargestellt. Es zeigen
Fig. 1a eine seitliche Ansicht eines Unterlageelements nach einem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 1b eine Ansicht des Unterlageelements der Fig. 1a von oben,
Fig. 1c einen Schnitt durch das Unterlageelement gemäss Fig. 1a,
Fig. 2a eine seitliche Ansicht eines Unterlageelements nach einem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 2b eine Ansicht des Unterlageelements der Fig. 2a von oben,
Fig. 2c einen Schnitt durch das Unterlageelement gemäss Fig. 2a,
Fig. 3a ein Detail eines Verstärkungselements gemäss einer ersten Variante,
Fig. 3b ein Detail eines Verstärkungselements gemäss einer zweiten Variante,
Fig. 3c ein Detail eines Verstärkungselements gemäss einer dritten Variante,
Fig. 4a einen Schaumstoffblock in einer Ansicht von oben,
Fig. 4b den Schaumstoffblock der Fig. 4a in einer Seitenansicht,
Fig. 4c den Schaumstoffblock der Fig. 4a mit Schnittlinien,
Fig. 4d die aus dem Schaumstoffblock der Fig. 4a erhaltenen ersten Teilelemente.
[0025] Ein Unterlageelement 10 für einen Reifen 9 gemäss Fig. 1a umfasst ein erstes Teilelement
4, ein zweites Teilelement 5, wobei das erste Teilelement 4 einen ersten Schaumstoff
enthält, wobei das zweite Teilelement 5 einen zweiten Schaumstoff enthält. Das zweite
Teilelement 5 ist unterhalb des ersten Teilelements 4 angeordnet. Ein Verstärkungselement
6 ist zwischen dem ersten Teilelement 4 und dem zweiten Teilelement 5 angeordnet.
Nach einem Ausführungsbeispiel enthält das Verstärkungselement 6 ein Metallelement.
Das Verstärkungselement 6 kann als ein plattenförmiges Element ausgebildet sein, welches
zwischen dem ersten Teilelement 4 und dem zweiten Teilelement 5 eingebettet ist. Insbesondere
kann das Verstärkungselement 6 im ersten Schaumstoff, im zweiten Schaumstoff oder
zwischen dem ersten und zweiten Schaumstoff angeordnet sein. Der erste Schaumstoff
kann sich vom zweiten Schaumstoff unterscheiden.
[0026] Das Unterlageelement 10 gemäss Fig. 1a umfasst ein Rampenelement 1 und ein Auflageelement
2. Das Rampenelement 1 weist eine Rampenelementbasisfläche 11 und eine zur Rampenelementbasisfläche
11 geneigte Deckfläche 12 auf. Das Auflageelement 2 enthält eine Auflageelementbasisfläche
21 und eine Auflagefläche 22. Die Rampenelementbasisfläche 11 und die Auflageelementbasisfläche
21 bilden die Unterseite 7 des Rampenelements 1 und des Auflageelements 2 aus. Die
Deckfläche 12 bildet die Oberseite des Rampenelements 1 aus und die Auflagefläche
22 bildet die Oberseite des Auflageelements 2 aus. Das erste Teilelement 4 umfasst
einen Teil des Rampenelements 1 und des Auflageelements 2. Das zweite Teilelement
5 umfasst einen Teil des Rampenelements 1 und des Auflageelements 2. Das Verstärkungselement
6 kann sich im Innenraum des Rampenelements 1 und dem Innenraum des Auflageelements
2 erstrecken. Das Verstärkungselement 6 kann insbesondere parallel zur Unterseite
7 angeordnet sein. Insbesondere kann das Unterlageelement 10 aus dem ersten Teilelement
4, dem zweiten Teilelement 5 und dem Verstärkungselement 6 bestehen.
[0027] Insbesondere kann das Rampenelement 1 oder das Auflageelement 2 ein rutschfestes
Material enthalten. Das rutschfeste Material ist gemäss diesem Ausführungsbeispiel
auf der Unterseite 7 angeordnet. Insbesondere kann das zweite Teilelement 5 aus einem
rutschfestem Material bestehen.
[0028] Die Deckfläche 12 und die Rampenelementbasisfläche 11 schliessen einen Winkel 13
von maximal 30 Grad zueinander ein. Der Winkel 13 kann im Bereich von 10 bis 30 Grad
liegen. Insbesondere kann der Winkel 13 im Bereich von 20 bis 25 Grad liegen.
[0029] Das Rampenelement 1 oder das Auflageelement 2 kann eine Markierung 8 aufweisen. Eine
derartige Markierung 8 kann beispielsweise ein Logo enthalten.
[0030] Fig. 1b zeigt das Unterlageelement 10 in einer Ansicht von oben. Eine mögliche Position
des Verstärkungselements 6 ist angedeutet. Das Unterlageelement 10 ist in der Projektion
rechteckförmig.
[0031] Gemäss einem Ausführungsbeispiel liegt die Länge LU des Unterlageelements 10 im Bereich
von 500 bis 1000 mm. Insbesondere kann die Länge LU des Unterlageelements 10 im Bereich
von 750 bis 850 mm liegen. Insbesondere kann die Länge des Unterlageelements 10 um
805 mm betragen. Die Länge des Unterlageelements LU ist die Summe der Länge LA des
Auflageelements 2 und der Projektionslänge LPR des Rampenelements 1. Die Länge LA
des Auflageelements 2 ist insbesondere grösser als die Projektionslänge LPR des Rampenelements
1. Die Länge LA des Auflageelements 2 kann im Bereich von 400 bis 700 mm liegen. Die
Länge LA des Auflageelements 2 kann insbesondere im Bereich von 500 bis 600 mm liegen.
Die Länge LA des Auflageelements 2 kann insbesondere 530 mm betragen. Die Länge LR
des Rampenelements 1 kann im Bereich von 150 bis 450 mm liegen. Die Länge LR des Rampenelements
1 kann insbesondere im Bereich von 200 bis 400 mm liegen. Die Länge LR des Rampenelements
1 kann insbesondere 285 mm betragen. Die Länge LR des Rampenelements 1 ist grösser
als die Länge LPR.
[0032] Gemäss einem Ausführungsbeispiel liegt die Breite BU des Unterlageelements 10 im
Bereich von 400 bis 600 mm. Insbesondere liegt die Breite BU des Unterlageelements
10 im Bereich von 450 bis 550 mm. Insbesondere kann die Breite BU des Unterlageelements
10 um 500 mm betragen. Die Breite des Rampenelements 1 und die Breite des Auflageelements
2 können der Breite BU des Unterlageelements 10 entsprechen. Insbesondere können das
Auflageelement 2 und das Rampenelement 1 dieselbe Breite aufweisen.
[0033] Gemäss einem Ausführungsbeispiel liegt die Höhe HU des Auflageelements 2 im Bereich
von 50 bis 150 mm. Insbesondere liegt die Höhe HU des Auflageelements 2 im Bereich
von 75 bis 125 mm. Insbesondere kann die Höhe HU des Auflageelements 2 um die 110
mm betragen.
[0034] Fig. 1c zeigt einen Schnitt durch das Unterlageelement 10 gemäss Fig. 1a. Der Schnitt
ist entlang der Schnittlinie A-A gelegt, die in Fig. 1b eingezeichnet ist.
[0035] Ein Unterlageelement 20 für einen Reifen 9 gemäss Fig. 2a umfasst ein erstes Teilelement
4, ein zweites Teilelement 5, wobei das erste Teilelement 4 einen ersten Schaumstoff
enthält, wobei das zweite Teilelement 5 einen zweiten Schaumstoff enthält. Das zweite
Teilelement 5 ist unterhalb des ersten Teilelements 4 angeordnet Ein Verstärkungselement
6 ist zwischen dem ersten Teilelement 4 und zweiten Teilelement 5 angeordnet. Nach
einem Ausführungsbeispiel enthält das Verstärkungselement 6 ein Metallelement. Das
Verstärkungselement 6 kann als ein plattenförmiges Element ausgebildet sein, welches
zwischen dem ersten Teilelement 4 und dem zweiten Teilelement 5 eingebettet ist. Insbesondere
kann das Verstärkungselement 6 im ersten Schaumstoff, im zweiten Schaumstoff oder
zwischen dem ersten und zweiten Schaumstoff angeordnet sein. Der erste Schaumstoff
kann sich vom zweiten Schaumstoff unterscheiden.
[0036] Das Unterlageelement 20 gemäss Fig. 2a umfasst ein Rampenelement 1, ein Auflageelement
2 sowie ein weiteres Rampenelement 3. An das Auflageelement 2 kann gemäss Fig. 2a
somit das weitere Rampenelement 3 anschliessen.
[0037] Das Rampenelement 1 weist eine Rampenelementbasisfläche 11 und eine zur Rampenelementbasisfläche
11 geneigte Deckfläche 12 auf. Das Auflageelement 2 enthält eine Auflageelementbasisfläche
21 und eine Auflagefläche 22. Das weitere Rampenelement 3 weist eine Rampenelementbasisfläche
31 und eine zur Rampenelementbasisfläche 31 geneigte Deckfläche 32 auf. Die Rampenelementbasisflächen
11, 31 und die Auflageelementbasisfläche 21 bilden die Unterseite 7 des Rampenelements
1, des Auflageelements 2 und des weiteren Rampenelements 3 aus. Die Deckfläche 12
bildet die Oberseite des Rampenelements 1 aus, die Auflagefläche 22 bildet die Oberseite
des Auflageelements 2 aus, Deckfläche 32 bildet die Oberseite des weiteren Rampenelements
3 aus. Das erste Teilelement 4 umfasst einen Teil des Rampenelements 1, des Auflageelements
2 und des weiteren Rampenelements 3. Das zweite Teilelement 5 umfasst einen Teil des
Rampenelements 1, des Auflageelements 2 und des weiteren Rampenelements 3. Das Verstärkungselement
6 kann sich im Innenraum des Rampenelements 1, im Innenraum des Auflageelements 2
und im Innenraum des weiteren Rampenelements 3 erstrecken. Das Verstärkungselement
6 kann insbesondere parallel zur Unterseite 7 angeordnet sein. Insbesondere kann das
Unterlageelement 20 aus dem ersten Teilelement 4, dem zweiten Teilelement 5 und dem
Verstärkungselement 6 bestehen.
[0038] Insbesondere kann das Rampenelement 1, das Auflageelement 2 oder das weitere Rampenelement
3 ein rutschfestes Material enthalten. Das rutschfeste Material ist gemäss diesem
Ausführungsbeispiel auf der Unterseite 7 angeordnet. Insbesondere kann das zweite
Teilelement 5 aus einem rutschfestem Material bestehen.
[0039] Die Deckfläche 12 und die Rampenelementbasisfläche 11 schliessen einen Winkel 13
von maximal 30 Grad zueinander ein. Der Winkel 13 kann im Bereich von 10 bis 30 Grad
liegen. Insbesondere kann der Winkel im Bereich von 20 bis 25 Grad liegen.
[0040] Die Deckfläche 32 und die Rampenelementbasisfläche 31 schliessen einen Winkel 33
von maximal 30 Grad zueinander ein. Der Winkel 33 kann im Bereich von 10 bis 30 Grad
liegen. Insbesondere kann der Winkel 33 im Bereich von 20 bis 25 Grad liegen.
[0041] Das Rampenelement 1 oder das Auflageelement 2 oder das weitere Rampenelement 3 kann
eine Markierung 8 aufweisen. Eine derartige Markierung 8 kann beispielsweise ein Logo
enthalten.
[0042] Fig. 2b zeigt das Unterlageelement 20 in einer Ansicht von oben. Eine mögliche Position
des Verstärkungselements 6 ist angedeutet. Das Unterlageelement 20 ist in der Projektion
rechteckförmig.
[0043] Gemäss einem Ausführungsbeispiel liegt die Länge LU des Unterlageelements 20 im Bereich
von 800 bis 1200 mm. Insbesondere kann die Länge LU des Unterlageelements 20 im Bereich
von 950 bis 1000 mm liegen. Nach einem Ausführungsbeispiel kann die Länge LU 965 mm
betragen. Die Länge des Unterlageelements LU ist die Summe der Länge LA des Auflageelements
2 und der Projektionslänge LPR des Rampenelements 1. Die Länge LA des Auflageelements
2 ist insbesondere grösser als die Projektionslänge LPR des Rampenelements 1. Die
Länge LA des Auflageelements 2 kann im Bereich von 300 bis 600 mm liegen. Die Länge
LA des Auflageelements 2 kann im Bereich von 350 bis 350 mm liegen. Insbesondere kann
die Länge LA des Auflageelements 2 430 mm betragen. Die Länge LR des Rampenelements
1 kann im Bereich von 150 bis 450 mm liegen. Die Länge LR des Rampenelements 1 kann
insbesondere im Bereich von 200 bis 400 mm liegen. Die Länge LR des Rampenelements
1 kann insbesondere 285 mm betragen. Die Länge LR des Rampenelements 1 ist grösser
als die Länge LPR.
[0044] Gemäss einem Ausführungsbeispiel liegt die Breite BU des Unterlageelements 20 im
Bereich von 400 bis 600 mm. Insbesondere liegt die Breite BU des Unterlageelements
20 im Bereich von 450 bis 550 mm. Insbesondere kann die Breite BU des Unterlageelements
20 500 mm betragen. Die Breite des Rampenelements 1, die Breite des Auflageelements
2 und die Breite des weiteren Rampenelements 3 können der Breite BU des Unterlageelements
20 entsprechen. Insbesondere können das Auflageelement 2, das Rampenelement 1 und
das weitere Rampenelement 3 dieselbe Breite aufweisen.
[0045] Gemäss einem Ausführungsbeispiel liegt die Höhe HU des Auflageelements 2 im Bereich
von 50 bis 150 mm. Insbesondere liegt die Höhe HU des Auflageelements 2 im Bereich
von 75 bis 125 mm. Insbesondere kann die Höhe HU des Auflageelements 2 um die 110
mm betragen.
[0046] Fig. 2c zeigt einen Schnitt durch das Unterlageelement 20 gemäss Fig. 2a. Der Schnitt
ist entlang der Schnittlinie B-B gelegt, die in Fig. 2b eingezeichnet ist.
[0047] Gemäss Fig. 3 kann das Verstärkungselement 6 kann als ein Verbundelement ausgebildet
sein. Das Verbundelement kann ein Metallelement und ein Kunststoffelement umfassen.
Das Verbundelement kann ein erstes Metallteilelement, ein zweites Metallteilelement
sowie ein zwischen dem ersten und zweiten Metallteilelement angeordnetes Kunststoffelement
umfassen.
[0048] Das erste Teilelement 4 nach jedem der vorhergehenden Ausführungsbeispiele kann einen
HD-PU-Schaumstoff enthalten. Das zweite Teilelement 5 kann einen Polyäther-Schaumstoff
enthalten. Der erste Schaumstoff kann einen HD-PU-Schaumstoff enthalten. Der zweite
Schaumstoff kann einen Polyäther-Schaumstoff enthalten.
[0049] Der erste Schaumstoff kann eine Stauchhärte nach DIN EN ISO 3386 - 1 von 17 bis 18.5
kPa bei 25% Stauchung aufweisen. Der erste Schaumstoff kann eine Stauchhärte nach
DIN EN ISO 3386 - 1 von 19 bis 22 kPa bei 40% Stauchung aufweisen. Der erste Schaumstoff
kann eine Stauchhärte nach DIN EN ISO 3386 - 1 von 40 bis 50 kPa bei 65% Stauchung
aufweisen.
[0050] Fig. 3a zeigt ein Detail einer ersten Variante eines Verstärkungselements 6 für ein
Unterlageelement 10, 20 nach einem der vorhergehenden Ausführungsbeispiele. Das in
Fig. 3a dargestellte Verstärkungselement 6 ist als ein Verbundelement ausgebildet.
Das Verbundelement umfasst ein Metallelement 61 und ein Kunststoffelement 63. Gemäss
Fig. 3a ist das Kunststoffelement 63 oberhalb des Metallelements 61 angeordnet. Das
Kunststoffelement 63 grenzt somit an das erste Teilelement 4 an oder ist in das erste
Teilelement 4 gemäss einem der in Fig. 1a bis 2c dargestellten Ausführungsbeispiele
eingebettet. Das Metallelement 63 grenzt somit an das zweite Teilelement 5 an oder
ist in das erste Teilelement 5 gemäss einem der in Fig. 1a bis 2c dargestellten Ausführungsbeispiele
eingebettet.
[0051] Fig. 3b zeigt ein Detail einer zweiten Variante eines Verstärkungselements 6 für
ein Unterlageelement 10, 20 nach einem der vorhergehenden Ausführungsbeispiele. Gemäss
dem in Fig. 3b dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Verstärkungselement 6 als
ein Verbundelement ausgebildet. Das Verbundelement umfasst ein Metallelement 61 und
ein Kunststoffelement 63. Gemäss Fig. 3b ist das Kunststoffelement 63 unterhalb des
Metallelements 61 angeordnet. Das Kunststoffelement 63 grenzt somit an das zweite
Teilelement 5 an oder ist in das zweite Teilelement 5 gemäss einem der in Fig. 1a
bis 2c dargestellten Ausführungsbeispiele eingebettet. Das Metallelement 63 grenzt
somit an das erste Teilelement 4 an oder ist in das erste Teilelement 4 gemäss einem
der in Fig. 1a bis 2c dargestellten Ausführungsbeispiele eingebettet.
[0052] Fig. 3c zeigt ein Detail einer dritten Variante eines Verstärkungselements 6 nach
einem der vorhergehenden Ausführungsbeispiele. Gemäss dem in Fig. 3c dargestellten
Ausführungsbeispiel ist das Verstärkungselement 6 als ein Verbundelement ausgebildet.
Das Verbundelement umfasst ein erstes Metallteilelement 61, ein zweites Metallteilelement
62 sowie ein zwischen dem ersten und zweiten Metallteilelement 61, 62 angeordnetes
Kunststoffelement 63. Das erste Metallteilelement 61 grenzt somit an das erste Teilelement
4 an oder ist in das erste Teilelement 4 gemäss einem der in Fig. 1a bis 2c dargestellten
Ausführungsbeispiele eingebettet. Das zweite Metallteilelement 62 grenzt somit an
das zweite Teilelement 5 an oder ist in das zweite Teilelement 5 gemäss einem der
in Fig. 1a bis 2c dargestellten Ausführungsbeispiele eingebettet.
[0053] Ein nicht beanspruchtes Verfahren zur Herstellung eines Unterlageelements, umfassend
ein erstes Teilelement 4, ein zweites Teilelement 5, wobei das erste Teilelement 4
einen ersten Schaumstoff enthält, wobei das zweite Teilelement 5 einen zweiten Schaumstoff
enthält, umfasst die Herstellung eines Schaumstoffblocks bestehend aus dem ersten
Schaumstoff, das Zuschneiden des ersten Teilelements 4 aus dem Schaumstoffblock. Insbesondere
erfolgt das Zuschneiden des ersten Teilelements 4 aus dem Schaumstoffblock verlustfrei.
Das Zuschneiden kann durch ein Schneidverfahren aus der Gruppe des Laserschneidens,
Wasserstrahlschneidens, mechanischen Schneidens erfolgen. Ein Verstärkungselement
6 kann am ersten Teilelement 4 befestigt werden. Insbesondere kann das Verstärkungselement
6 mit dem ersten Teilelement 4 verklebt werden.
[0054] Insbesondere kann das Verstärkungselement 6 durch das zweite Teilelement 5 abgedeckt
werden, sodass das Verstärkungselement 6 zwischen dem ersten und zweiten Teilelement
4, 5 eingebettet ist. Das zweite Teilelement 5 kann mit dem Verstärkungselement 6
oder dem ersten Teilelement 4 verklebt werden.
[0055] Fig. 4a zeigt eine Ansicht auf einen Schaumstoffblock 40 von oben. Der Schaumstoffblock
40 ist gemäss diesem Ausführungsbeispiel ein Quader mit der Breite BU und der Höhe
HU eines Unterlageelements abzüglich der Höhe HT2 des zweiten Teilelements. Ein derartiger
Schaumstoffblock 40 kann bereits durch ein erstes Schneidverfahren aus einer Schaumstoffbahn
mit der Höhe HU-HT2 erhalten werden, indem diese Schaumstoffbahn jeweils in Abständen,
die der Breite BU entsprechen, zugeschnitten wird. Die Breite der Schaumstoffbahn
entspricht hierbei vorteilhafterweise der Summe der Längen LU1+LU2+LA1+LA2, die in
Fig. 4b gezeigt sind.
[0056] Die Schaumstoffbahn kann kontinuierlich durch ein Schaumextrusionsverfahren als Endlosbahn
oder diskontinuierlich als Schaumstoffblockrohling hergestellt werden. Im diskontinuierlichen
Verfahren wird die Kunststoffmischung in eine Form eingefüllt, welche die Abmessungen
des Schaumstoffblockrohlings aufweist. Die Form kann somit einen quaderförmigen Hohlraum
ausbilden. Durch die bekannte chemische Reaktion der beiden Schaumstoffkomponenten
Polyol und Isocyanat wird in der Form der bevorzugt zum Einsatz kommende PU-Schaumstoff
erhalten. Der PU-Schaumstoff kann weitere Additive enthalten. Insbesondere können
Additive eingesetzt werden, welche die Stauchhärte des PU-Schaumstoffs definieren
oder verändern. Es können auch Additive zugegeben werden, welche die Farbe des PU-Schaumstoffs
definieren oder verändern. Insbesondere können Farbstoffe beigemischt werden, welche
dem PU-Schaumstoff eine schwarze oder graue Farbe geben. Derartige Additive sind dem
Fachmann bekannt.
[0057] Der Schaumstoffblockrohling oder die Schaumstoffbahn wird somit in einem Verfahrensschnitt
auf die Breite BU der Unterlageelemente zugeschnitten. Wenn die Breite BU der Unterlageelemente
10, 20 gleich ist, können aus derselben Schaumstoffbahn oder demselben Schaumstoffblockrohling
sowohl Unterlageelemente 10 als auch Unterlageelemente 20 hergestellt werden.
[0058] Fig. 4b zeigt eine Seitenansicht des Schaumstoffblocks 40. Der Schaumstoffblock 40
weist gemäss diesem Ausführungsbeispiel eine Gesamtlänge auf, welche der Summe der
Längen LU1+LU2+LA1+LA2 von je zwei Unterlageelementen gemäss einer der Fig 1a-Fig.1c
und zwei Unterlageelementen gemäss einer der Fig 2a-Fig.2c entspricht. In Fig. 4b
sind drei Schnittlinien 41 eingezeichnet, die im Winkel 21, 31 zu der Oberfläche des
Schaumstoffblocks stehen.
[0059] Durch drei Schnitte entlang der Schnittlinien 41 werden somit je zwei erste Teilelemente
4 für Unterlageelemente 10 und je zwei erste Teilelemente 4 für zwei Unterlageelemente
20 aus jedem Schaumstoffblock 40 erhalten. Durch die in Fig. 4b dargestellte Anordnung
der Schnittlinien ist es möglich, den gesamten Schaumstoffblock verlustfrei zu verarbeiten.
Gemäss dieser Verfahrensvariante werden Schnittverluste somit vollständig vermieden.
[0060] Fig. 4c zeigt eine Ansicht des Schaumstoffblocks 40, welche der Ansicht gemäss Fig.
4a entspricht, aber zusätzlich die Schnittlinien 41 zeigt.
[0061] Fig. 4d zeigt die aus dem Schaumstoffblock 40 ausgeschnittenen ersten Teilelemente
4 der Unterlageelemente 10, 20.
[0062] Die Herstellungsschritte des Anbringens eines Verstärkungselements 6 auf dem ersten
Teilelement 4 und das Ankleben des zweiten Teilelements auf dem Verstärkungselemente
6 und dem ersten Teilelement 4 sind zeichnerisch nicht dargestellt.
[0063] Für den Fachmann ist offensichtlich, dass viele weitere Varianten oder Modifikationen
zusätzlich zu den beschriebenen Ausführungsbeispielen möglich sind, ohne vom erfinderischen
Konzept abzuweichen. Der Gegenstand der Erfindung wird somit durch die vorangehende
Beschreibung nicht eingeschränkt und ist durch den Schutzbereich bestimmt, der durch
die Ansprüche festgelegt ist. Für die Interpretation der Ansprüche oder der Beschreibung
ist die breitest mögliche Lesart der Ansprüche massgeblich. Insbesondere sollen die
Begriffe "enthalten" oder "beinhalten" derart interpretiert werden, dass sie sich
auf Elemente, Komponenten oder Schritte in einer nicht-ausschliesslichen Bedeutung
beziehen, wodurch angedeutet werden soll, dass die Elemente, Komponenten oder Schritte
vorhanden sein können oder genutzt werden können, dass sie mit anderen Elementen,
Komponenten oder Schritten kombiniert werden können, die nicht explizit erwähnt sind.
Wenn die Ansprüche sich auf ein Element oder eine Komponente aus einer Gruppe beziehen,
die aus A, B, C bis N Elementen oder Komponenten bestehen kann, soll diese Formulierung
derart interpretiert werden, dass nur ein einziges Element dieser Gruppe erforderlich
ist, und nicht eine Kombination von A und N, B und N oder irgendeiner anderen Kombination
von zwei oder mehr Elementen oder Komponenten dieser Gruppe.
1. Ein Unterlageelement (10, 20) für einen Reifen (9) umfassend ein erstes Teilelement
(4), ein zweites Teilelement (5), wobei das erste Teilelement (4) einen ersten Schaumstoff
enthält, wobei das zweite Teilelement (5) einen zweiten Schaumstoff enthält, wobei
das zweite Teilelement (5) unterhalb des ersten Teilelements (4) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verstärkungselement (6) zwischen dem ersten und zweiten Teilelement (4, 5) angeordnet
ist.
2. Das Unterlageelement (10, 20) nach Anspruch 1, wobei das Verstärkungselement (6) ein
Metallelement oder ein Verbundelement enthält, welches ein Kunststoffelement umfassen
kann.
3. Das Unterlageelement (10, 20) nach Anspruch 2, wobei das Verbundelement ein erstes
Metallteilelement (61), ein zweites Metallteilelement (62) sowie ein zwischen dem
ersten und zweiten Metallteilelement angeordnetes Kunststoffelement (63) umfasst.
4. Das Unterlageelement (10, 20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sich
der erste Schaumstoff vom zweiten Schaumstoff unterscheidet.
5. Das Unterlageelement (10, 20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend ein
Rampenelement (1, 3) und ein Auflageelement (2), wobei das Rampenelement (1, 3) eine
Rampenelementbasisfläche (11, 31) und eine zur Rampenelementbasisfläche (11, 31) geneigte
Deckfläche (12, 32) aufweist, wobei das Auflageelement (2) eine Auflageelementbasisfläche
(21) und eine Auflagefläche (22) enthält, wobei die Rampenelementbasisfläche (11,
31) und die Auflageelementbasisfläche (21) die Unterseite (7) des Rampenelements (1,
3) und des Auflageelements (2) ausbilden, wobei die Deckfläche (12, 32) die Oberseite
des Rampenelements (1, 3) ausbildet und die Auflagefläche (22) die Oberseite des Auflageelements
(2) ausbildet, wobei das erste Teilelement (4) oder das zweite Teilelement (5) einen
Teil des Rampenelements (1, 3) und des Auflageelements (2) umfasst.
6. Das Unterlageelement (10, 20) nach Anspruch 5, wobei das Rampenelement (1, 3) oder
das Auflageelement (2) ein rutschfestes Material enthält, wobei das rutschfeste Material
insbesondere auf der Unterseite (7) angeordnet ist, wobei an das Auflageelement (2)
ein weiteres Rampenelement (3) anschliessen kann.
7. Das Unterlageelement (10, 20) nach einem der Ansprüche 5 oder 6, wobei die Deckfläche
(12, 32) und die Rampenelementbasisfläche (11, 31) einen Winkel (13, 33) von maximal
30 Grad zueinander einschliessen.
8. Das Unterlageelement (10, 20) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, wobei zumindest eine
der Seitenflanken des Rampenelements (1, 3) oder des Auflageelements (2) eine Markierung
(8) enthält.
9. Das Unterlageelement (10, 20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste
Schaumstoff eine Stauchhärte nach DIN EN ISO 3386 - 1 von 17 bis 18.5 kPa bei 25%
Stauchung aufweist oder wobei der erste Schaumstoff eine Stauchhärte nach DIN EN ISO
3386 - 1 von 19 bis 22 kPa bei 40% Stauchung aufweist oder wobei der erste Schaumstoff
eine Stauchhärte nach DIN EN ISO 3386 - 1 von 40 bis 50 kPa bei 65% Stauchung aufweist.
10. Das Unterlageelement (10, 20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das erste
Teilelement (4) einen HD-PU-Schaumstoff enthält oder wobei das zweite Teilelement
(5) einen Polyäther-Schaumstoff enthält oder wobei das Verstärkungselement (6) Aluminium
enthält.
1. A support element (10, 20) for a tire (9) comprising a first portion (4), a second
portion (5), wherein the first portion (4) includes a first foam, wherein the second
portion(5) includes a second foam, wherein the second portion (5) being is disposed
below the first portion (4), characterized in that a reinforcing element (6) is arranged between the first and second portions (4, 5).
2. The support element (10, 20) of claim 1, wherein the reinforcing element (6) includes
a metal element or a composite element which can comprise a plastic element.
3. The support element (10, 20) of claim 2, wherein the composite element comprises a
first metal portion (61), a second metal portion (62), and a plastic element (63)
arranged between the first and second metal portions.
4. The support element (10, 20) of one of the preceding claims, wherein the first foam
is different from the second foam.
5. The support element (10, 20) of one of the preceding claims, comprising a ramp element
(1, 3) and a base element (2), wherein the ramp element (1, 3) has a ramp element
base surface (11, 31) and a top surface (12, 32) inclined to the ramp element base
surface (11, 31), wherein the base element (2) includes a support element base surface
(21) and a support surface (22), wherein the ramp element base surface (11, 31) and
the support element base surface (21) form the underside (7) of the ramp element (1,
3) and the base element (2),wherein the top surface (12, 32) forms the upper side
of the ramp element (1, 3) and the support surface (22) forms the upper side of the
base element (2), wherein the first portion (4) or the second portion (5) comprises
a portion of the ramp element (1, 3) and the base element (2).
6. The support element (10, 20) of claim 5, wherein the ramp element (1, 3) or the base
element (2) contains a non-slip material, wherein the non-slip material is arranged
in particular on the underside (7), wherein a further ramp element (3) can adjoin
the base element (2).
7. The support element (10, 20) of one of claims 5 or 6, wherein the top surface (12,
32) and the ramp element base surface (11, 31) include an angle (13, 33) of at most
30 degrees with respect to each other.
8. The support element (10, 20) of one of claims 5 to 7, wherein at least one of the
side flanks of the ramp element (1, 3) or the base element (2) includes a marking
(8).
9. The support element (10, 20) of one of the preceding claims, wherein the first foam
has a compression hardness according to DIN EN ISO 3386 - 1 of 17 to 18.5 kPa at 25%
compression, or wherein the first foam has a compression hardness according to DIN
EN ISO 3386 - 1 of 19 to 22 kPa at 40% compression, or wherein the first foam has
a compression hardness according to DIN EN ISO 3386 - 1 of 40 to 50 kPa at 65% compression.
10. The support element (10, 20) of one of the preceding claims, wherein the first portion
(4) contains a HD-PU foam or wherein the second portion (5) contains a polyether foam
or wherein the reinforcing element (6) contains aluminum.
1. Elément de support (10, 20) pour un pneu (9) comprenant un premier élément partiel
(4), un deuxième élément partiel (5), le premier élément partiel (4) contenant une
première mousse, le deuxième élément partiel (5) contenant une deuxième mousse, le
deuxième élément partiel (5) étant disposé en dessous du premier élément partiel (4),
caractérisé en ce qu'un élément de renforcement (6) est disposé entre les premiers et deuxièmes éléments
partiels (4, 5).
2. Elément de support (10, 20) selon la revendication 1, dans lequel l'élément de renforcement
(6) comprend un élément métallique ou un élément composite qui peut comprendre un
élément en matière plastique.
3. Elément de support (10, 20) selon la revendication 2, dans lequel l'élément composite
comprend un premier élément métallique partiel (61), un deuxième élément métallique
partiel (62) et un élément en plastique (63) disposé entre le premier et le deuxième
élément métallique partiel.
4. Elément de support (10, 20) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel la première mousse est différente de la deuxième mousse.
5. Elément de support (10, 20) selon l'une des revendications précédentes, comprenant
un élément de rampe (1, 3) et un élément d'appui (2), l'élément de rampe (1, 3) présentant
une surface de base d'élément de rampe (11, 31) et une surface supérieure (12, 32)
inclinée par rapport à la surface de base d'élément de rampe (11, 31), l'élément d'appui
(2) comprenant une surface de base d'élément d'appui (21) et une surface d'appui (22),
la surface de base d'élément de rampe (11, 31) et la surface de base d'élément d'appui
(21) forment la face inférieure (7) de l'élément de rampe (1, 3) et de l'élément d'appui
(2), la surface supérieure (12, 32) formant la face supérieure de l'élément de rampe
(1, 3) et la surface d'appui (22) formant la face supérieure de l'élément d'appui
(2), le premier élément partiel (4) ou le deuxième élément partiel (5) comprenant
une partie de l'élément de rampe (1, 3) et de l'élément d'appui (2).
6. Elément de support (10, 20) selon la revendication 5, dans lequel l'élément de rampe
(1, 3) ou l'élément d'appui (2) contient un matériau antidérapant, en ce que le matériau
antidérapant est en particulier disposé sur la face inférieure (7), en ce qu'un autre
élément de rampe (3) peut se raccorder à l'élément d'appui (2).
7. Elément de support (10, 20) selon l'une des revendications 5 ou 6, dans lequel la
surface supérieure (12, 32) et la surface de base de l'élément de rampe (11, 31) forment
entre elles un angle (13, 33) de 30 degrés au maximum.
8. Elément de support (10, 20) selon l'une des revendications 5 à 7, dans lequel au moins
l'un des flancs latéraux de l'élément de rampe (1, 3) ou de l'élément d'appui (2)
contient un marquage (8).
9. Elément de support (10, 20) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel
la première mousse présente une dureté d'écrasement selon DIN EN ISO 3386 - 1 de 17
à 18,5 kPa pour une compression de 25% ou dans lequel la première mousse présente
une dureté d'écrasement selon DIN EN ISO 3386 - 1 de 19 à 22 kPa pour une compression
de 40% ou dans lequel la première mousse présente une dureté d'écrasement selon DIN
EN ISO 3386 - 1 de 40 à 50 kPa pour une compression de 65%.
10. Elément de support (10, 20) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel le premier élément partiel (4) comprend une mousse HD-PU ou dans lequel
le deuxième élément partiel (5) comprend une mousse de polyéther ou dans lequel l'élément
de renforcement (6) comprend de l'aluminium.