(19)
(11) EP 3 530 610 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
07.06.2023  Patentblatt  2023/23

(21) Anmeldenummer: 18159009.2

(22) Anmeldetag:  27.02.2018
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B66F 7/24(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
B66F 7/243

(54)

UNTERLAGEELEMENT FÜR EINEN FAHRZEUGREIFEN

SUPPORT ELEMENT FOR A VEHICLE TIRE

ÉLÉMENT DE SUPPORT POUR UNE ROUE D'UNE VÉHICULE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
28.08.2019  Patentblatt  2019/35

(73) Patentinhaber: KW Premium Produkte GmbH
8114 Dänikon (CH)

(72) Erfinder:
  • Kress, Eric
    8114 Dänikon (CH)

(74) Vertreter: Herrmann, Johanna 
Industrial Property Services GmbH Rosenweg 14
4303 Kaiseraugst
4303 Kaiseraugst (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-U1- 29 614 054
US-E- R E41 851
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Unterlageelement für einen Fahrzeugreifen, welches beispielsweise verwendet werden kann, um Parkschäden an einem Fahrzeug zu verhindern.

    [0002] Ein Unterlageelement für Reifen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist beispielsweise aus dem Dokument DE29614054U1 bekannt, gemäss welchem ein zweiteiliges Unterlageelement vorgeschlagen wird, welches aus zwei Komponenten polyolefiner Schäume hergestellt ist. Die obere Komponente ist als flexibles Tragepolster ausgebildet, welches zur Aufnahme von PKW Reifen oder Motorradreifen ausgebildet ist. Die untere Komponente ist als Stützpolster ausgebildet, welches für eine Planlage des Unterlageelements auf einem Boden sorgt und Gewichtskräfte bis über 2 Tonnen aufnehmen kann. Allerdings hat es sich bei dieser Lösung als nachteilig erwiesen, dass bei Verwendung eines derartigen Schaumgummipolsters aus dem polyolefinen Schaum gemäss der DE29614054U1 aufgrund der elastischen Eigenschaften des Schaumgummis die Druckverteilung in der Kontaktfläche des jeweiligen Reifens mit dem Schaumgummipolster sehr inhomogen ist. Aufgrund des Fahrzeuggewichts wird das Polster in der Mitte der Kontaktfläche stark verformt, sodass der auf den Reifen einwirkende Druck an dieser Stelle ein Maximum aufweist. Zu den Rändern der Kontaktfläche hin ist die Verformung des Schaumgummipolsters geringer, sodass sich der Reifen ungleichmässig verformt und im Kontaktbereich mit dem Unterlageelement, auch als Aufstandselement bezeichnet, abgeplattet wird. Aufgrund dieser Erkenntnis wurde in der DE102004030932 A1 eine Reifenschonvorrichtung entwickelt, welche als ein Aufstandselement mit einer fluiden oder gasförmigen gefüllten Hülle gebildet wird. Als weitere Verbesserung wird gemäss der DE102013016931 A1 vorgeschlagen, ein Unterlageelement vorzusehen, welches eine Mehrzahl von gasgefüllten Kammern enthält, wodurch die Auflagefläche des Reifens auf dem Unterlageelement vergrössert werden kann.

    [0003] Es hat sich in der Praxis herausgestellt, dass das Aufpumpen der Kammern zeitaufwändig ist. Daher eignet sich diese Lösung nicht für alle Benutzer. Zudem sind die Abmessungen der Kammern vorgegeben, was dazu führen kann, dass ein derartiges Unterlageelement nicht geeignet ist, wenn das Unterlageelement für Reifen unterschiedlicher Breite verwendet werden soll, beispielsweise für Fahrzeuge, die an einer Ausstellung oder in einem Verkaufslokal abgestellt sind.

    [0004] Somit besteht ein Bedarf an einem verbesserten Unterlageelement für einen Fahrzeugreifen, welches für die Auflage von Reifen unterschiedlicher Breite eingesetzt werden kann. Es besteht auch Bedarf an einem qualitativ hochwertigen Unterlageelement, welches seine Funktion über eine lange Zeitdauer, insbesondere über eine Zeitdauer von mehreren Jahren einwandfrei erfüllen soll.

    [0005] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch ein Unterlageelement gemäss Anspruch 1. Vorteilhafte Ausführungsbeispiele des Unterlageelements sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche 2 bis 10.

    [0006] Wenn der Begriff "beispielsweise" in der nachfolgenden Beschreibung verwendet wird, bezieht sich dieser Begriff auf Ausführungsbeispiele und/oder Ausführungsformen, was nicht notwendigerweise als eine bevorzugtere Anwendung der Lehre der Erfindung zu verstehen ist. In ähnlicher Weise sind die Begriffe "vorzugsweise", "bevorzugt" zu verstehen, indem sie sich auf ein Beispiel aus einer Menge von Ausführungsbeispielen und/oder Ausführungsformen beziehen, was nicht notwendigerweise als eine bevorzugte Anwendung der Lehre der Erfindung zu verstehen ist. Dementsprechend können sich die Begriffe "beispielsweise", "vorzugsweise" oder "bevorzugt" auf eine Mehrzahl von Ausführungsbeispielen und/oder Ausführungsformen beziehen.

    [0007] Die nachfolgende detaillierte Beschreibung enthält verschiedene Ausführungsbeispiele für das erfindungsgemässe Unterlageelement. Die Beschreibung eines bestimmten Unterlageelements ist nur als beispielhaft anzusehen. In der Beschreibung und den Ansprüchen werden die Begriffe "enthalten", "umfassen", "aufweisen" als "enthalten, aber nicht beschränkt auf" interpretiert.

    [0008] Ein Unterlageelement für einen Reifen umfasst ein erstes Teilelement, ein zweites Teilelement, wobei das erste Teilelement einen ersten Schaumstoff enthält, wobei das zweite Teilelement einen zweiten Schaumstoff enthält. Das zweite Teilelement ist unterhalb des ersten Teilelements angeordnet. Ein Verstärkungselement ist zwischen dem ersten und zweiten Teilelement angeordnet.

    [0009] Nach einem Ausführungsbeispiel enthält das Verstärkungselement ein Metallelement. Das Verstärkungselement kann als ein plattenförmiges Element ausgebildet sein, welches zwischen dem ersten Teilelement und dem zweiten Teilelement eingebettet ist. Insbesondere kann das Verstärkungselement im ersten Schaumstoff, im zweiten Schaumstoff oder zwischen dem ersten und zweiten Schaumstoff angeordnet sein. Der erste Schaumstoff kann sich vom zweiten Schaumstoff unterscheiden.

    [0010] Nach einem Ausführungsbeispiel umfasst das Unterlageelement ein Rampenelement und ein Auflageelement. Das Rampenelement weist eine Rampenelementbasisfläche und eine zur Rampenelementbasisfläche geneigte Deckfläche auf. Das Auflageelement enthält eine Auflageelementbasisfläche und eine Auflagefläche. Die Rampenelementbasisfläche und die Auflageelementbasisfläche bilden die Unterseite des Rampenelements und des Auflageelements aus. Die Deckfläche bildet die Oberseite des Rampenelements aus und die Auflagefläche bildet die Oberseite des Auflageelements aus. Das erste Teilelement umfasst einen Teil des Rampenelements und des Auflageelements. Das zweite Teilelement umfasst einen Teil des Rampenelements und des Auflageelements. Das Verstärkungselement kann sich im Innenraum des Rampenelements und dem Innenraum des Auflageelements erstrecken. Das Verstärkungselement kann insbesondere parallel zur Unterseite des Unterlageelements bzw. des Auflageelements oder Rampenelements angeordnet sein. Insbesondere kann das Unterlageelement aus dem ersten Teilelement, dem zweiten Teilelement und dem Verstärkungselement bestehen.

    [0011] Insbesondere kann das Rampenelement oder das Auflageelement ein rutschfestes Material enthalten. Das rutschfeste Material ist gemäss diesem Ausführungsbeispiel auf der Unterseite des Rampenelements oder des Auflageelements angeordnet. Insbesondere kann das zweite Teilelement aus einem rutschfesten Material bestehen.

    [0012] Gemäss einem Ausführungsbeispiel schliessen die Deckfläche und die Rampenelementbasisfläche einen Winkel von maximal 30 Grad zueinander ein.

    [0013] Das Rampenelement oder das Auflageelement kann eine Markierung enthalten. Eine derartige Markierung kann beispielsweise ein Logo umfassen.

    [0014] Nach einem Ausführungsbeispiel kann an das Auflageelement ein weiteres Rampenelement anschliessen. Die vorgehenden Ausführungsbeispiele beziehen sich auch auf ein Ausführungsbeispiel, welches eine Mehrzahl von Rampenelementen enthält. Insbesondere umfasst die vorhergehende Beschreibung ein Unterlageelement, welches ein Rampenelement, ein Auflageelement und ein weiteres Rampenelement enthalten.

    [0015] Insbesondere kann das weitere Rampenelement an das Auflageelement anschliessen. Dieses Ausführungsbeispiel ist vorteilhaft, wenn das Unterlageelement von zwei Seiten her befahrbar sein soll.

    [0016] Für ein Fahrzeug können insbesondere zwei Unterlageelemente für die Vorderräder zum Einsatz kommen, die aus einem Rampenelement und einem Auflageelement bestehen. Für die Hinterräder können zwei Unterlageelemente zum Einsatz kommen, die aus einem Rampenelement, einem Auflageelement und einem weiteren Rampenelement bestehen.

    [0017] Das erste Teilelement kann einen HD-PU-Schaumstoff enthalten. Das zweite Teilelement kann einen Polyäther-Schaumstoff enthalten. Der erste Schaumstoff kann einen HD-PU-Schaumstoff enthalten. Der zweite Schaumstoff kann einen Polyäther-Schaumstoff enthalten.

    [0018] Die Höhe des Unterlageelements kann je nach Fahrzeuggewicht gewählt werden. Insbesondere kann die Höhe des ersten Schaumstoffs für Fahrzeuge mit grösserem Fahrzeuggewicht erhöht werden. Für LKW, Transporter, Wohnwagen oder Anhänger kann somit ein Unterlageelement mit grösserer Höhe oder grösserer Schaumstoffdicke bereitgestellt werden als für Personenwagen oder Zweiräder.

    [0019] Der erste Schaumstoff kann eine Stauchhärte nach DIN EN ISO 3386 - 1 von 17 bis 18.5 kPa bei 25% Stauchung aufweisen. Eine geringere Stauchhärte ist insbesondere für Fahrzeuge von niedrigem Gewicht vorteilhaft, da die Unterseite des Reifens besonders gleichmässig im ersten Schaumstoff gelagert werden kann. Der erste Schaumstoff kann eine Stauchhärte nach DIN EN ISO 3386 - 1 von 19 bis 22 kPa bei 40% Stauchung aufweisen. Eine etwas grössere Stauchhärte ist insbesondere für Fahrzeuge von niedrigem oder mittlerem Gewicht vorteilhaft, da die Unterseite des Reifens besonders gleichmässig im ersten Schaumstoff gelagert werden kann. Zudem kann der Schaumstoff ein besseres Rückstellverhalten aufweisen, wenn das Unterlageelement keiner Gewichtsbelastung ausgesetzt ist, beispielsweise, wenn das Fahrzeug vom Unterlageelement wegbewegt wird. Innerhalb eines kurzen Zeitraums können somit Verformungen im ersten Schaumstoff, die durch das Fahrzeuggewicht über die Auflagefläche des Reifens im ersten Schaumstoff vorhanden sind, nahezu vollständig oder sogar vollständig rückgängig gemacht werden. Der erste Schaumstoff kann eine Stauchhärte nach DIN EN ISO 3386 - 1 von 40 bis 50 kPa bei 65% Stauchung aufweisen. Eine Stauchhärte in diesem Bereich kann insbesondere für schwere Fahrzeuge, beispielsweise Transporter, Wohnwägen, Anhänger oder LKW zum Einsatz kommen. Ein erster Schaumstoff mit einer derartig grossen Stauchhärte zeichnet sich auch durch ein besonders gutes Rückstellverhalten aus.

    [0020] Nach einem Ausführungsbeispiel kann das Verstärkungselement Aluminium enthalten. Aluminium hat sich nicht nur aus Kostengründen und aus Gründen des geringen Raumgewichts als vorteilhaft erwiesen. Im Gegensatz zu eisenhaltigen Werkstoffen kann bei Nässe auch kein Rost entstehen. Daher können auch Fahrzeuge mit nassen Reifen bedenkenlos auf dem Unterlageelement abgestellt werden.

    [0021] Gemäss einem Ausführungsbeispiel kann das Verstärkungselement als ein Verbundelement ausgebildet sein. Das Verbundelement kann ein Metallelement und ein Kunststoffelement umfassen. Das Verbundelement kann ein erstes Metallteilelement, ein zweites Metallteilelement sowie ein zwischen dem ersten und zweiten Metallteilelement angeordnetes Kunststoffelement umfassen.

    [0022] Ein nicht beanspruchtes Verfahren zur Herstellung eines Unterlageelements umfasst die Herstellung eines Schaumstoffblocks. Das Unterlageelement umfasst ein erstes Teilelement, ein zweites Teilelement, wobei das erste Teilelement einen ersten Schaumstoff enthält, wobei das zweite Teilelement einen zweiten Schaumstoff enthält. Der Schaumstoffblock besteht aus dem ersten Schaumstoff. Das Verfahren umfasst das Zuschneiden des ersten Teilelements aus dem Schaumstoffblock. Insbesondere erfolgt das Zuschneiden des ersten Teilelements aus dem Schaumstoffblock verlustfrei. Das Zuschneiden kann durch ein Schneidverfahren aus der Gruppe des Laserschneidens, Wasserstrahlschneidens, mechanischen Schneidens erfolgen.

    [0023] Ein Verstärkungselement kann am ersten Teilelement befestigt werden. Insbesondere kann das Verstärkungselement mit dem ersten Teilelement verklebt werden. Insbesondere kann das Verstärkungselement durch das zweite Teilelement abgedeckt werden, sodass das Verstärkungselement zwischen dem ersten und zweiten Teilelement eingebettet ist. Das zweite Teilelement kann mit dem Verstärkungselement oder dem ersten Teilelement verklebt werden.

    [0024] Nachfolgend wird das erfindungsgemässe Unterlageelement anhand einiger Ausführungsbeispiele zeichnerisch dargestellt. Es zeigen

    Fig. 1a eine seitliche Ansicht eines Unterlageelements nach einem ersten Ausführungsbeispiel,

    Fig. 1b eine Ansicht des Unterlageelements der Fig. 1a von oben,

    Fig. 1c einen Schnitt durch das Unterlageelement gemäss Fig. 1a,

    Fig. 2a eine seitliche Ansicht eines Unterlageelements nach einem zweiten Ausführungsbeispiel,

    Fig. 2b eine Ansicht des Unterlageelements der Fig. 2a von oben,

    Fig. 2c einen Schnitt durch das Unterlageelement gemäss Fig. 2a,

    Fig. 3a ein Detail eines Verstärkungselements gemäss einer ersten Variante,

    Fig. 3b ein Detail eines Verstärkungselements gemäss einer zweiten Variante,

    Fig. 3c ein Detail eines Verstärkungselements gemäss einer dritten Variante,

    Fig. 4a einen Schaumstoffblock in einer Ansicht von oben,

    Fig. 4b den Schaumstoffblock der Fig. 4a in einer Seitenansicht,

    Fig. 4c den Schaumstoffblock der Fig. 4a mit Schnittlinien,

    Fig. 4d die aus dem Schaumstoffblock der Fig. 4a erhaltenen ersten Teilelemente.



    [0025] Ein Unterlageelement 10 für einen Reifen 9 gemäss Fig. 1a umfasst ein erstes Teilelement 4, ein zweites Teilelement 5, wobei das erste Teilelement 4 einen ersten Schaumstoff enthält, wobei das zweite Teilelement 5 einen zweiten Schaumstoff enthält. Das zweite Teilelement 5 ist unterhalb des ersten Teilelements 4 angeordnet. Ein Verstärkungselement 6 ist zwischen dem ersten Teilelement 4 und dem zweiten Teilelement 5 angeordnet. Nach einem Ausführungsbeispiel enthält das Verstärkungselement 6 ein Metallelement. Das Verstärkungselement 6 kann als ein plattenförmiges Element ausgebildet sein, welches zwischen dem ersten Teilelement 4 und dem zweiten Teilelement 5 eingebettet ist. Insbesondere kann das Verstärkungselement 6 im ersten Schaumstoff, im zweiten Schaumstoff oder zwischen dem ersten und zweiten Schaumstoff angeordnet sein. Der erste Schaumstoff kann sich vom zweiten Schaumstoff unterscheiden.

    [0026] Das Unterlageelement 10 gemäss Fig. 1a umfasst ein Rampenelement 1 und ein Auflageelement 2. Das Rampenelement 1 weist eine Rampenelementbasisfläche 11 und eine zur Rampenelementbasisfläche 11 geneigte Deckfläche 12 auf. Das Auflageelement 2 enthält eine Auflageelementbasisfläche 21 und eine Auflagefläche 22. Die Rampenelementbasisfläche 11 und die Auflageelementbasisfläche 21 bilden die Unterseite 7 des Rampenelements 1 und des Auflageelements 2 aus. Die Deckfläche 12 bildet die Oberseite des Rampenelements 1 aus und die Auflagefläche 22 bildet die Oberseite des Auflageelements 2 aus. Das erste Teilelement 4 umfasst einen Teil des Rampenelements 1 und des Auflageelements 2. Das zweite Teilelement 5 umfasst einen Teil des Rampenelements 1 und des Auflageelements 2. Das Verstärkungselement 6 kann sich im Innenraum des Rampenelements 1 und dem Innenraum des Auflageelements 2 erstrecken. Das Verstärkungselement 6 kann insbesondere parallel zur Unterseite 7 angeordnet sein. Insbesondere kann das Unterlageelement 10 aus dem ersten Teilelement 4, dem zweiten Teilelement 5 und dem Verstärkungselement 6 bestehen.

    [0027] Insbesondere kann das Rampenelement 1 oder das Auflageelement 2 ein rutschfestes Material enthalten. Das rutschfeste Material ist gemäss diesem Ausführungsbeispiel auf der Unterseite 7 angeordnet. Insbesondere kann das zweite Teilelement 5 aus einem rutschfestem Material bestehen.

    [0028] Die Deckfläche 12 und die Rampenelementbasisfläche 11 schliessen einen Winkel 13 von maximal 30 Grad zueinander ein. Der Winkel 13 kann im Bereich von 10 bis 30 Grad liegen. Insbesondere kann der Winkel 13 im Bereich von 20 bis 25 Grad liegen.

    [0029] Das Rampenelement 1 oder das Auflageelement 2 kann eine Markierung 8 aufweisen. Eine derartige Markierung 8 kann beispielsweise ein Logo enthalten.

    [0030] Fig. 1b zeigt das Unterlageelement 10 in einer Ansicht von oben. Eine mögliche Position des Verstärkungselements 6 ist angedeutet. Das Unterlageelement 10 ist in der Projektion rechteckförmig.

    [0031] Gemäss einem Ausführungsbeispiel liegt die Länge LU des Unterlageelements 10 im Bereich von 500 bis 1000 mm. Insbesondere kann die Länge LU des Unterlageelements 10 im Bereich von 750 bis 850 mm liegen. Insbesondere kann die Länge des Unterlageelements 10 um 805 mm betragen. Die Länge des Unterlageelements LU ist die Summe der Länge LA des Auflageelements 2 und der Projektionslänge LPR des Rampenelements 1. Die Länge LA des Auflageelements 2 ist insbesondere grösser als die Projektionslänge LPR des Rampenelements 1. Die Länge LA des Auflageelements 2 kann im Bereich von 400 bis 700 mm liegen. Die Länge LA des Auflageelements 2 kann insbesondere im Bereich von 500 bis 600 mm liegen. Die Länge LA des Auflageelements 2 kann insbesondere 530 mm betragen. Die Länge LR des Rampenelements 1 kann im Bereich von 150 bis 450 mm liegen. Die Länge LR des Rampenelements 1 kann insbesondere im Bereich von 200 bis 400 mm liegen. Die Länge LR des Rampenelements 1 kann insbesondere 285 mm betragen. Die Länge LR des Rampenelements 1 ist grösser als die Länge LPR.

    [0032] Gemäss einem Ausführungsbeispiel liegt die Breite BU des Unterlageelements 10 im Bereich von 400 bis 600 mm. Insbesondere liegt die Breite BU des Unterlageelements 10 im Bereich von 450 bis 550 mm. Insbesondere kann die Breite BU des Unterlageelements 10 um 500 mm betragen. Die Breite des Rampenelements 1 und die Breite des Auflageelements 2 können der Breite BU des Unterlageelements 10 entsprechen. Insbesondere können das Auflageelement 2 und das Rampenelement 1 dieselbe Breite aufweisen.

    [0033] Gemäss einem Ausführungsbeispiel liegt die Höhe HU des Auflageelements 2 im Bereich von 50 bis 150 mm. Insbesondere liegt die Höhe HU des Auflageelements 2 im Bereich von 75 bis 125 mm. Insbesondere kann die Höhe HU des Auflageelements 2 um die 110 mm betragen.

    [0034] Fig. 1c zeigt einen Schnitt durch das Unterlageelement 10 gemäss Fig. 1a. Der Schnitt ist entlang der Schnittlinie A-A gelegt, die in Fig. 1b eingezeichnet ist.

    [0035] Ein Unterlageelement 20 für einen Reifen 9 gemäss Fig. 2a umfasst ein erstes Teilelement 4, ein zweites Teilelement 5, wobei das erste Teilelement 4 einen ersten Schaumstoff enthält, wobei das zweite Teilelement 5 einen zweiten Schaumstoff enthält. Das zweite Teilelement 5 ist unterhalb des ersten Teilelements 4 angeordnet Ein Verstärkungselement 6 ist zwischen dem ersten Teilelement 4 und zweiten Teilelement 5 angeordnet. Nach einem Ausführungsbeispiel enthält das Verstärkungselement 6 ein Metallelement. Das Verstärkungselement 6 kann als ein plattenförmiges Element ausgebildet sein, welches zwischen dem ersten Teilelement 4 und dem zweiten Teilelement 5 eingebettet ist. Insbesondere kann das Verstärkungselement 6 im ersten Schaumstoff, im zweiten Schaumstoff oder zwischen dem ersten und zweiten Schaumstoff angeordnet sein. Der erste Schaumstoff kann sich vom zweiten Schaumstoff unterscheiden.

    [0036] Das Unterlageelement 20 gemäss Fig. 2a umfasst ein Rampenelement 1, ein Auflageelement 2 sowie ein weiteres Rampenelement 3. An das Auflageelement 2 kann gemäss Fig. 2a somit das weitere Rampenelement 3 anschliessen.

    [0037] Das Rampenelement 1 weist eine Rampenelementbasisfläche 11 und eine zur Rampenelementbasisfläche 11 geneigte Deckfläche 12 auf. Das Auflageelement 2 enthält eine Auflageelementbasisfläche 21 und eine Auflagefläche 22. Das weitere Rampenelement 3 weist eine Rampenelementbasisfläche 31 und eine zur Rampenelementbasisfläche 31 geneigte Deckfläche 32 auf. Die Rampenelementbasisflächen 11, 31 und die Auflageelementbasisfläche 21 bilden die Unterseite 7 des Rampenelements 1, des Auflageelements 2 und des weiteren Rampenelements 3 aus. Die Deckfläche 12 bildet die Oberseite des Rampenelements 1 aus, die Auflagefläche 22 bildet die Oberseite des Auflageelements 2 aus, Deckfläche 32 bildet die Oberseite des weiteren Rampenelements 3 aus. Das erste Teilelement 4 umfasst einen Teil des Rampenelements 1, des Auflageelements 2 und des weiteren Rampenelements 3. Das zweite Teilelement 5 umfasst einen Teil des Rampenelements 1, des Auflageelements 2 und des weiteren Rampenelements 3. Das Verstärkungselement 6 kann sich im Innenraum des Rampenelements 1, im Innenraum des Auflageelements 2 und im Innenraum des weiteren Rampenelements 3 erstrecken. Das Verstärkungselement 6 kann insbesondere parallel zur Unterseite 7 angeordnet sein. Insbesondere kann das Unterlageelement 20 aus dem ersten Teilelement 4, dem zweiten Teilelement 5 und dem Verstärkungselement 6 bestehen.

    [0038] Insbesondere kann das Rampenelement 1, das Auflageelement 2 oder das weitere Rampenelement 3 ein rutschfestes Material enthalten. Das rutschfeste Material ist gemäss diesem Ausführungsbeispiel auf der Unterseite 7 angeordnet. Insbesondere kann das zweite Teilelement 5 aus einem rutschfestem Material bestehen.

    [0039] Die Deckfläche 12 und die Rampenelementbasisfläche 11 schliessen einen Winkel 13 von maximal 30 Grad zueinander ein. Der Winkel 13 kann im Bereich von 10 bis 30 Grad liegen. Insbesondere kann der Winkel im Bereich von 20 bis 25 Grad liegen.

    [0040] Die Deckfläche 32 und die Rampenelementbasisfläche 31 schliessen einen Winkel 33 von maximal 30 Grad zueinander ein. Der Winkel 33 kann im Bereich von 10 bis 30 Grad liegen. Insbesondere kann der Winkel 33 im Bereich von 20 bis 25 Grad liegen.

    [0041] Das Rampenelement 1 oder das Auflageelement 2 oder das weitere Rampenelement 3 kann eine Markierung 8 aufweisen. Eine derartige Markierung 8 kann beispielsweise ein Logo enthalten.

    [0042] Fig. 2b zeigt das Unterlageelement 20 in einer Ansicht von oben. Eine mögliche Position des Verstärkungselements 6 ist angedeutet. Das Unterlageelement 20 ist in der Projektion rechteckförmig.

    [0043] Gemäss einem Ausführungsbeispiel liegt die Länge LU des Unterlageelements 20 im Bereich von 800 bis 1200 mm. Insbesondere kann die Länge LU des Unterlageelements 20 im Bereich von 950 bis 1000 mm liegen. Nach einem Ausführungsbeispiel kann die Länge LU 965 mm betragen. Die Länge des Unterlageelements LU ist die Summe der Länge LA des Auflageelements 2 und der Projektionslänge LPR des Rampenelements 1. Die Länge LA des Auflageelements 2 ist insbesondere grösser als die Projektionslänge LPR des Rampenelements 1. Die Länge LA des Auflageelements 2 kann im Bereich von 300 bis 600 mm liegen. Die Länge LA des Auflageelements 2 kann im Bereich von 350 bis 350 mm liegen. Insbesondere kann die Länge LA des Auflageelements 2 430 mm betragen. Die Länge LR des Rampenelements 1 kann im Bereich von 150 bis 450 mm liegen. Die Länge LR des Rampenelements 1 kann insbesondere im Bereich von 200 bis 400 mm liegen. Die Länge LR des Rampenelements 1 kann insbesondere 285 mm betragen. Die Länge LR des Rampenelements 1 ist grösser als die Länge LPR.

    [0044] Gemäss einem Ausführungsbeispiel liegt die Breite BU des Unterlageelements 20 im Bereich von 400 bis 600 mm. Insbesondere liegt die Breite BU des Unterlageelements 20 im Bereich von 450 bis 550 mm. Insbesondere kann die Breite BU des Unterlageelements 20 500 mm betragen. Die Breite des Rampenelements 1, die Breite des Auflageelements 2 und die Breite des weiteren Rampenelements 3 können der Breite BU des Unterlageelements 20 entsprechen. Insbesondere können das Auflageelement 2, das Rampenelement 1 und das weitere Rampenelement 3 dieselbe Breite aufweisen.

    [0045] Gemäss einem Ausführungsbeispiel liegt die Höhe HU des Auflageelements 2 im Bereich von 50 bis 150 mm. Insbesondere liegt die Höhe HU des Auflageelements 2 im Bereich von 75 bis 125 mm. Insbesondere kann die Höhe HU des Auflageelements 2 um die 110 mm betragen.

    [0046] Fig. 2c zeigt einen Schnitt durch das Unterlageelement 20 gemäss Fig. 2a. Der Schnitt ist entlang der Schnittlinie B-B gelegt, die in Fig. 2b eingezeichnet ist.

    [0047] Gemäss Fig. 3 kann das Verstärkungselement 6 kann als ein Verbundelement ausgebildet sein. Das Verbundelement kann ein Metallelement und ein Kunststoffelement umfassen. Das Verbundelement kann ein erstes Metallteilelement, ein zweites Metallteilelement sowie ein zwischen dem ersten und zweiten Metallteilelement angeordnetes Kunststoffelement umfassen.

    [0048] Das erste Teilelement 4 nach jedem der vorhergehenden Ausführungsbeispiele kann einen HD-PU-Schaumstoff enthalten. Das zweite Teilelement 5 kann einen Polyäther-Schaumstoff enthalten. Der erste Schaumstoff kann einen HD-PU-Schaumstoff enthalten. Der zweite Schaumstoff kann einen Polyäther-Schaumstoff enthalten.

    [0049] Der erste Schaumstoff kann eine Stauchhärte nach DIN EN ISO 3386 - 1 von 17 bis 18.5 kPa bei 25% Stauchung aufweisen. Der erste Schaumstoff kann eine Stauchhärte nach DIN EN ISO 3386 - 1 von 19 bis 22 kPa bei 40% Stauchung aufweisen. Der erste Schaumstoff kann eine Stauchhärte nach DIN EN ISO 3386 - 1 von 40 bis 50 kPa bei 65% Stauchung aufweisen.

    [0050] Fig. 3a zeigt ein Detail einer ersten Variante eines Verstärkungselements 6 für ein Unterlageelement 10, 20 nach einem der vorhergehenden Ausführungsbeispiele. Das in Fig. 3a dargestellte Verstärkungselement 6 ist als ein Verbundelement ausgebildet. Das Verbundelement umfasst ein Metallelement 61 und ein Kunststoffelement 63. Gemäss Fig. 3a ist das Kunststoffelement 63 oberhalb des Metallelements 61 angeordnet. Das Kunststoffelement 63 grenzt somit an das erste Teilelement 4 an oder ist in das erste Teilelement 4 gemäss einem der in Fig. 1a bis 2c dargestellten Ausführungsbeispiele eingebettet. Das Metallelement 63 grenzt somit an das zweite Teilelement 5 an oder ist in das erste Teilelement 5 gemäss einem der in Fig. 1a bis 2c dargestellten Ausführungsbeispiele eingebettet.

    [0051] Fig. 3b zeigt ein Detail einer zweiten Variante eines Verstärkungselements 6 für ein Unterlageelement 10, 20 nach einem der vorhergehenden Ausführungsbeispiele. Gemäss dem in Fig. 3b dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Verstärkungselement 6 als ein Verbundelement ausgebildet. Das Verbundelement umfasst ein Metallelement 61 und ein Kunststoffelement 63. Gemäss Fig. 3b ist das Kunststoffelement 63 unterhalb des Metallelements 61 angeordnet. Das Kunststoffelement 63 grenzt somit an das zweite Teilelement 5 an oder ist in das zweite Teilelement 5 gemäss einem der in Fig. 1a bis 2c dargestellten Ausführungsbeispiele eingebettet. Das Metallelement 63 grenzt somit an das erste Teilelement 4 an oder ist in das erste Teilelement 4 gemäss einem der in Fig. 1a bis 2c dargestellten Ausführungsbeispiele eingebettet.

    [0052] Fig. 3c zeigt ein Detail einer dritten Variante eines Verstärkungselements 6 nach einem der vorhergehenden Ausführungsbeispiele. Gemäss dem in Fig. 3c dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Verstärkungselement 6 als ein Verbundelement ausgebildet. Das Verbundelement umfasst ein erstes Metallteilelement 61, ein zweites Metallteilelement 62 sowie ein zwischen dem ersten und zweiten Metallteilelement 61, 62 angeordnetes Kunststoffelement 63. Das erste Metallteilelement 61 grenzt somit an das erste Teilelement 4 an oder ist in das erste Teilelement 4 gemäss einem der in Fig. 1a bis 2c dargestellten Ausführungsbeispiele eingebettet. Das zweite Metallteilelement 62 grenzt somit an das zweite Teilelement 5 an oder ist in das zweite Teilelement 5 gemäss einem der in Fig. 1a bis 2c dargestellten Ausführungsbeispiele eingebettet.

    [0053] Ein nicht beanspruchtes Verfahren zur Herstellung eines Unterlageelements, umfassend ein erstes Teilelement 4, ein zweites Teilelement 5, wobei das erste Teilelement 4 einen ersten Schaumstoff enthält, wobei das zweite Teilelement 5 einen zweiten Schaumstoff enthält, umfasst die Herstellung eines Schaumstoffblocks bestehend aus dem ersten Schaumstoff, das Zuschneiden des ersten Teilelements 4 aus dem Schaumstoffblock. Insbesondere erfolgt das Zuschneiden des ersten Teilelements 4 aus dem Schaumstoffblock verlustfrei. Das Zuschneiden kann durch ein Schneidverfahren aus der Gruppe des Laserschneidens, Wasserstrahlschneidens, mechanischen Schneidens erfolgen. Ein Verstärkungselement 6 kann am ersten Teilelement 4 befestigt werden. Insbesondere kann das Verstärkungselement 6 mit dem ersten Teilelement 4 verklebt werden.

    [0054] Insbesondere kann das Verstärkungselement 6 durch das zweite Teilelement 5 abgedeckt werden, sodass das Verstärkungselement 6 zwischen dem ersten und zweiten Teilelement 4, 5 eingebettet ist. Das zweite Teilelement 5 kann mit dem Verstärkungselement 6 oder dem ersten Teilelement 4 verklebt werden.

    [0055] Fig. 4a zeigt eine Ansicht auf einen Schaumstoffblock 40 von oben. Der Schaumstoffblock 40 ist gemäss diesem Ausführungsbeispiel ein Quader mit der Breite BU und der Höhe HU eines Unterlageelements abzüglich der Höhe HT2 des zweiten Teilelements. Ein derartiger Schaumstoffblock 40 kann bereits durch ein erstes Schneidverfahren aus einer Schaumstoffbahn mit der Höhe HU-HT2 erhalten werden, indem diese Schaumstoffbahn jeweils in Abständen, die der Breite BU entsprechen, zugeschnitten wird. Die Breite der Schaumstoffbahn entspricht hierbei vorteilhafterweise der Summe der Längen LU1+LU2+LA1+LA2, die in Fig. 4b gezeigt sind.

    [0056] Die Schaumstoffbahn kann kontinuierlich durch ein Schaumextrusionsverfahren als Endlosbahn oder diskontinuierlich als Schaumstoffblockrohling hergestellt werden. Im diskontinuierlichen Verfahren wird die Kunststoffmischung in eine Form eingefüllt, welche die Abmessungen des Schaumstoffblockrohlings aufweist. Die Form kann somit einen quaderförmigen Hohlraum ausbilden. Durch die bekannte chemische Reaktion der beiden Schaumstoffkomponenten Polyol und Isocyanat wird in der Form der bevorzugt zum Einsatz kommende PU-Schaumstoff erhalten. Der PU-Schaumstoff kann weitere Additive enthalten. Insbesondere können Additive eingesetzt werden, welche die Stauchhärte des PU-Schaumstoffs definieren oder verändern. Es können auch Additive zugegeben werden, welche die Farbe des PU-Schaumstoffs definieren oder verändern. Insbesondere können Farbstoffe beigemischt werden, welche dem PU-Schaumstoff eine schwarze oder graue Farbe geben. Derartige Additive sind dem Fachmann bekannt.

    [0057] Der Schaumstoffblockrohling oder die Schaumstoffbahn wird somit in einem Verfahrensschnitt auf die Breite BU der Unterlageelemente zugeschnitten. Wenn die Breite BU der Unterlageelemente 10, 20 gleich ist, können aus derselben Schaumstoffbahn oder demselben Schaumstoffblockrohling sowohl Unterlageelemente 10 als auch Unterlageelemente 20 hergestellt werden.

    [0058] Fig. 4b zeigt eine Seitenansicht des Schaumstoffblocks 40. Der Schaumstoffblock 40 weist gemäss diesem Ausführungsbeispiel eine Gesamtlänge auf, welche der Summe der Längen LU1+LU2+LA1+LA2 von je zwei Unterlageelementen gemäss einer der Fig 1a-Fig.1c und zwei Unterlageelementen gemäss einer der Fig 2a-Fig.2c entspricht. In Fig. 4b sind drei Schnittlinien 41 eingezeichnet, die im Winkel 21, 31 zu der Oberfläche des Schaumstoffblocks stehen.

    [0059] Durch drei Schnitte entlang der Schnittlinien 41 werden somit je zwei erste Teilelemente 4 für Unterlageelemente 10 und je zwei erste Teilelemente 4 für zwei Unterlageelemente 20 aus jedem Schaumstoffblock 40 erhalten. Durch die in Fig. 4b dargestellte Anordnung der Schnittlinien ist es möglich, den gesamten Schaumstoffblock verlustfrei zu verarbeiten. Gemäss dieser Verfahrensvariante werden Schnittverluste somit vollständig vermieden.

    [0060] Fig. 4c zeigt eine Ansicht des Schaumstoffblocks 40, welche der Ansicht gemäss Fig. 4a entspricht, aber zusätzlich die Schnittlinien 41 zeigt.

    [0061] Fig. 4d zeigt die aus dem Schaumstoffblock 40 ausgeschnittenen ersten Teilelemente 4 der Unterlageelemente 10, 20.

    [0062] Die Herstellungsschritte des Anbringens eines Verstärkungselements 6 auf dem ersten Teilelement 4 und das Ankleben des zweiten Teilelements auf dem Verstärkungselemente 6 und dem ersten Teilelement 4 sind zeichnerisch nicht dargestellt.

    [0063] Für den Fachmann ist offensichtlich, dass viele weitere Varianten oder Modifikationen zusätzlich zu den beschriebenen Ausführungsbeispielen möglich sind, ohne vom erfinderischen Konzept abzuweichen. Der Gegenstand der Erfindung wird somit durch die vorangehende Beschreibung nicht eingeschränkt und ist durch den Schutzbereich bestimmt, der durch die Ansprüche festgelegt ist. Für die Interpretation der Ansprüche oder der Beschreibung ist die breitest mögliche Lesart der Ansprüche massgeblich. Insbesondere sollen die Begriffe "enthalten" oder "beinhalten" derart interpretiert werden, dass sie sich auf Elemente, Komponenten oder Schritte in einer nicht-ausschliesslichen Bedeutung beziehen, wodurch angedeutet werden soll, dass die Elemente, Komponenten oder Schritte vorhanden sein können oder genutzt werden können, dass sie mit anderen Elementen, Komponenten oder Schritten kombiniert werden können, die nicht explizit erwähnt sind. Wenn die Ansprüche sich auf ein Element oder eine Komponente aus einer Gruppe beziehen, die aus A, B, C bis N Elementen oder Komponenten bestehen kann, soll diese Formulierung derart interpretiert werden, dass nur ein einziges Element dieser Gruppe erforderlich ist, und nicht eine Kombination von A und N, B und N oder irgendeiner anderen Kombination von zwei oder mehr Elementen oder Komponenten dieser Gruppe.


    Ansprüche

    1. Ein Unterlageelement (10, 20) für einen Reifen (9) umfassend ein erstes Teilelement (4), ein zweites Teilelement (5), wobei das erste Teilelement (4) einen ersten Schaumstoff enthält, wobei das zweite Teilelement (5) einen zweiten Schaumstoff enthält, wobei das zweite Teilelement (5) unterhalb des ersten Teilelements (4) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verstärkungselement (6) zwischen dem ersten und zweiten Teilelement (4, 5) angeordnet ist.
     
    2. Das Unterlageelement (10, 20) nach Anspruch 1, wobei das Verstärkungselement (6) ein Metallelement oder ein Verbundelement enthält, welches ein Kunststoffelement umfassen kann.
     
    3. Das Unterlageelement (10, 20) nach Anspruch 2, wobei das Verbundelement ein erstes Metallteilelement (61), ein zweites Metallteilelement (62) sowie ein zwischen dem ersten und zweiten Metallteilelement angeordnetes Kunststoffelement (63) umfasst.
     
    4. Das Unterlageelement (10, 20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sich der erste Schaumstoff vom zweiten Schaumstoff unterscheidet.
     
    5. Das Unterlageelement (10, 20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend ein Rampenelement (1, 3) und ein Auflageelement (2), wobei das Rampenelement (1, 3) eine Rampenelementbasisfläche (11, 31) und eine zur Rampenelementbasisfläche (11, 31) geneigte Deckfläche (12, 32) aufweist, wobei das Auflageelement (2) eine Auflageelementbasisfläche (21) und eine Auflagefläche (22) enthält, wobei die Rampenelementbasisfläche (11, 31) und die Auflageelementbasisfläche (21) die Unterseite (7) des Rampenelements (1, 3) und des Auflageelements (2) ausbilden, wobei die Deckfläche (12, 32) die Oberseite des Rampenelements (1, 3) ausbildet und die Auflagefläche (22) die Oberseite des Auflageelements (2) ausbildet, wobei das erste Teilelement (4) oder das zweite Teilelement (5) einen Teil des Rampenelements (1, 3) und des Auflageelements (2) umfasst.
     
    6. Das Unterlageelement (10, 20) nach Anspruch 5, wobei das Rampenelement (1, 3) oder das Auflageelement (2) ein rutschfestes Material enthält, wobei das rutschfeste Material insbesondere auf der Unterseite (7) angeordnet ist, wobei an das Auflageelement (2) ein weiteres Rampenelement (3) anschliessen kann.
     
    7. Das Unterlageelement (10, 20) nach einem der Ansprüche 5 oder 6, wobei die Deckfläche (12, 32) und die Rampenelementbasisfläche (11, 31) einen Winkel (13, 33) von maximal 30 Grad zueinander einschliessen.
     
    8. Das Unterlageelement (10, 20) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, wobei zumindest eine der Seitenflanken des Rampenelements (1, 3) oder des Auflageelements (2) eine Markierung (8) enthält.
     
    9. Das Unterlageelement (10, 20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste Schaumstoff eine Stauchhärte nach DIN EN ISO 3386 - 1 von 17 bis 18.5 kPa bei 25% Stauchung aufweist oder wobei der erste Schaumstoff eine Stauchhärte nach DIN EN ISO 3386 - 1 von 19 bis 22 kPa bei 40% Stauchung aufweist oder wobei der erste Schaumstoff eine Stauchhärte nach DIN EN ISO 3386 - 1 von 40 bis 50 kPa bei 65% Stauchung aufweist.
     
    10. Das Unterlageelement (10, 20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das erste Teilelement (4) einen HD-PU-Schaumstoff enthält oder wobei das zweite Teilelement (5) einen Polyäther-Schaumstoff enthält oder wobei das Verstärkungselement (6) Aluminium enthält.
     


    Claims

    1. A support element (10, 20) for a tire (9) comprising a first portion (4), a second portion (5), wherein the first portion (4) includes a first foam, wherein the second portion(5) includes a second foam, wherein the second portion (5) being is disposed below the first portion (4), characterized in that a reinforcing element (6) is arranged between the first and second portions (4, 5).
     
    2. The support element (10, 20) of claim 1, wherein the reinforcing element (6) includes a metal element or a composite element which can comprise a plastic element.
     
    3. The support element (10, 20) of claim 2, wherein the composite element comprises a first metal portion (61), a second metal portion (62), and a plastic element (63) arranged between the first and second metal portions.
     
    4. The support element (10, 20) of one of the preceding claims, wherein the first foam is different from the second foam.
     
    5. The support element (10, 20) of one of the preceding claims, comprising a ramp element (1, 3) and a base element (2), wherein the ramp element (1, 3) has a ramp element base surface (11, 31) and a top surface (12, 32) inclined to the ramp element base surface (11, 31), wherein the base element (2) includes a support element base surface (21) and a support surface (22), wherein the ramp element base surface (11, 31) and the support element base surface (21) form the underside (7) of the ramp element (1, 3) and the base element (2),wherein the top surface (12, 32) forms the upper side of the ramp element (1, 3) and the support surface (22) forms the upper side of the base element (2), wherein the first portion (4) or the second portion (5) comprises a portion of the ramp element (1, 3) and the base element (2).
     
    6. The support element (10, 20) of claim 5, wherein the ramp element (1, 3) or the base element (2) contains a non-slip material, wherein the non-slip material is arranged in particular on the underside (7), wherein a further ramp element (3) can adjoin the base element (2).
     
    7. The support element (10, 20) of one of claims 5 or 6, wherein the top surface (12, 32) and the ramp element base surface (11, 31) include an angle (13, 33) of at most 30 degrees with respect to each other.
     
    8. The support element (10, 20) of one of claims 5 to 7, wherein at least one of the side flanks of the ramp element (1, 3) or the base element (2) includes a marking (8).
     
    9. The support element (10, 20) of one of the preceding claims, wherein the first foam has a compression hardness according to DIN EN ISO 3386 - 1 of 17 to 18.5 kPa at 25% compression, or wherein the first foam has a compression hardness according to DIN EN ISO 3386 - 1 of 19 to 22 kPa at 40% compression, or wherein the first foam has a compression hardness according to DIN EN ISO 3386 - 1 of 40 to 50 kPa at 65% compression.
     
    10. The support element (10, 20) of one of the preceding claims, wherein the first portion (4) contains a HD-PU foam or wherein the second portion (5) contains a polyether foam or wherein the reinforcing element (6) contains aluminum.
     


    Revendications

    1. Elément de support (10, 20) pour un pneu (9) comprenant un premier élément partiel (4), un deuxième élément partiel (5), le premier élément partiel (4) contenant une première mousse, le deuxième élément partiel (5) contenant une deuxième mousse, le deuxième élément partiel (5) étant disposé en dessous du premier élément partiel (4), caractérisé en ce qu'un élément de renforcement (6) est disposé entre les premiers et deuxièmes éléments partiels (4, 5).
     
    2. Elément de support (10, 20) selon la revendication 1, dans lequel l'élément de renforcement (6) comprend un élément métallique ou un élément composite qui peut comprendre un élément en matière plastique.
     
    3. Elément de support (10, 20) selon la revendication 2, dans lequel l'élément composite comprend un premier élément métallique partiel (61), un deuxième élément métallique partiel (62) et un élément en plastique (63) disposé entre le premier et le deuxième élément métallique partiel.
     
    4. Elément de support (10, 20) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel la première mousse est différente de la deuxième mousse.
     
    5. Elément de support (10, 20) selon l'une des revendications précédentes, comprenant un élément de rampe (1, 3) et un élément d'appui (2), l'élément de rampe (1, 3) présentant une surface de base d'élément de rampe (11, 31) et une surface supérieure (12, 32) inclinée par rapport à la surface de base d'élément de rampe (11, 31), l'élément d'appui (2) comprenant une surface de base d'élément d'appui (21) et une surface d'appui (22), la surface de base d'élément de rampe (11, 31) et la surface de base d'élément d'appui (21) forment la face inférieure (7) de l'élément de rampe (1, 3) et de l'élément d'appui (2), la surface supérieure (12, 32) formant la face supérieure de l'élément de rampe (1, 3) et la surface d'appui (22) formant la face supérieure de l'élément d'appui (2), le premier élément partiel (4) ou le deuxième élément partiel (5) comprenant une partie de l'élément de rampe (1, 3) et de l'élément d'appui (2).
     
    6. Elément de support (10, 20) selon la revendication 5, dans lequel l'élément de rampe (1, 3) ou l'élément d'appui (2) contient un matériau antidérapant, en ce que le matériau antidérapant est en particulier disposé sur la face inférieure (7), en ce qu'un autre élément de rampe (3) peut se raccorder à l'élément d'appui (2).
     
    7. Elément de support (10, 20) selon l'une des revendications 5 ou 6, dans lequel la surface supérieure (12, 32) et la surface de base de l'élément de rampe (11, 31) forment entre elles un angle (13, 33) de 30 degrés au maximum.
     
    8. Elément de support (10, 20) selon l'une des revendications 5 à 7, dans lequel au moins l'un des flancs latéraux de l'élément de rampe (1, 3) ou de l'élément d'appui (2) contient un marquage (8).
     
    9. Elément de support (10, 20) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la première mousse présente une dureté d'écrasement selon DIN EN ISO 3386 - 1 de 17 à 18,5 kPa pour une compression de 25% ou dans lequel la première mousse présente une dureté d'écrasement selon DIN EN ISO 3386 - 1 de 19 à 22 kPa pour une compression de 40% ou dans lequel la première mousse présente une dureté d'écrasement selon DIN EN ISO 3386 - 1 de 40 à 50 kPa pour une compression de 65%.
     
    10. Elément de support (10, 20) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le premier élément partiel (4) comprend une mousse HD-PU ou dans lequel le deuxième élément partiel (5) comprend une mousse de polyéther ou dans lequel l'élément de renforcement (6) comprend de l'aluminium.
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente