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(11) |
EP 3 571 151 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.06.2023 Patentblatt 2023/23 |
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Anmeldetag: 27.04.2018 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) : |
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B66B 23/147 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2018/000225 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2018/206140 (15.11.2018 Gazette 2018/46) |
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| (54) |
ROLLTREPPE
ESCALATOR
ESCALATOR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
11.05.2017 DE 102017004507
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.11.2019 Patentblatt 2019/48 |
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Patentinhaber: |
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- Kollmey, Michael
41468 Neuss (DE)
- Struve, Birgit
42329 Wuppertal (DE)
- Proske, Antje
74889 Sinsheim (DE)
- Mahn, Christine
17237 Weisdin (DE)
- Weste, Katrin
59192 Bergkamen (DE)
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Erfinder: |
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- KOLLMEY, Horst
Verstorben (DE)
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| (74) |
Vertreter: Cohausz Hannig Borkowski Wißgott |
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Patentanwaltskanzlei GbR
Schumannstraße 97-99 40237 Düsseldorf 40237 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-99/52808 DE-U1-202007 003 908 JP-A- 2003 292 276
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DE-A1-102005 058 052 GB-A- 197 744
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Rolltreppe mit einer Mehrzahl verfahrbarer Stufensegmente,
die aneinandergereiht jeweils auf vier Rädern laufen, die an den vier Ecken jedes
Stufensegments gelagert sind, wobei die Trittfläche jedes Stufensegments beim vorderseitigen
Transport waagerecht und beim rückseitigen Rücktransport schräg abfallend liegt.
[0002] Aus der
JP 2003292276A ist eine Rolltreppe bekannt, bei der die Stufensegmente aus mehreren Profilen bestehen
die aneinander angelenkt sind, wobei sowohl die vorderen Rollen/Räder der Stufensegmente
an einer Transportkette als auch die hinteren Rollen/Räder der Stufensegmente an einer
weiteren Transportkette befestigt sind. Eine solche Rolltreppenkonstruktion ist technisch
aufwendig und zeigt darüber hinaus den Nachteil, den übliche Rolltreppen auch haben,
dass sowohl im unteren Endbereich (untere Wendestation) als auch im oberen Endbereich
(obere Wendestation) eine große Bauhöhe erforderlich ist, so dass ein Einbau dieser
Rolltreppe dann nicht möglich ist, wenn im unteren und/oder oberen Endbereich wenig
Bauhöhe zur Verfügung steht.
[0003] DE 10 2005 058 052 A1 zeigt eine Rolltreppe, bei der jeder Stufenkörper eine erhebliche Höhe aufweist.
Bei dieser Konstruktion weist die Rolltreppe sowohl im unteren als auch im oberen
Endbereich eine große Bauhöhe auf, so dass die Rolltreppe nicht dort eingebaut oder
verwendet werden kann, wo geringe Bauhöhen erforderlich sind. Dies ist insbesondere
bei den Treppen von Bedeutung, mit denen auf Flugplätzen die Passagiere in die Flugzeuge
gebracht werden.
[0004] Die
DE 20 2007 003 908 U1 zeigt ein Personenförderungsband, mit dem Personen waagerecht transportiert werden.
Ein solches Beförderungsband weist keine Stufen auf und transportiert mit waagerechten
Platten Personen und hat damit auch keine Umlenkungsprobleme an den Enden des Beförderungsbandes.
[0005] Die in der
GB 197 744 A gezeigten Lösung weisen die Stufenkörper eine erhebliche Höhe auf, da hier die Konstruktion
nur funktioniert, wenn an der Unterseite jeder Stufenplatte ein großer Vorsprung vorsteht,
an dessen Unterseite die Rollen befestigt sind. An den Umwendestellen kann keine geringe
Bauhöhe erreicht werden.
[0006] Bei der in der
WO 99/52 808 A1 gezeigten Lösung weisen die Stufen die übliche, erhebliche Höhe auf. Die Unterseite
des Stufenkörpers ist einklappbar, um die Bauhöhe zu verringern. Dies ist ein erheblicher
Konstruktionsaufwand.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Rolltreppe derartiger Art so zu verbessern, dass
bei einfacher Konstruktion und hohen Standzeiten eine geringe Bauhöhe in beiden Endbereichen
besteht.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
- dass jedes Stufensegment von einer rechtwinkligen Stufenplatte gleichbleibender Höhe
gebildet ist, an deren vier Ecken jeweils ein Rad gelagert ist,
- dass im vorderseitigen Transportbereich der Rolltreppe die vorderen zwei Räder jedes
Stufensegments von zwei umlaufenden Transportketten transportiert werden,
- dass die hinteren zwei Räder jedes Stufensegments auf zwei schrägen ersten Laufbahnen
laufen, ohne an Transportketten befestigt zu sein, und
- dass im rückseitigen Rücktransportbereich die Stufensegmente bei schrägliegender Trittfläche
von den zwei umlaufenden Transportketten auf zwei schrägen, hinteren, zweiten Laufbahnen
zurück transportiert werden.
[0009] Eine solche Ausführung ergibt nicht nur eine einfache Konstruktion und hohe Standzeiten,
sondern führt auch zu einer besonders geringen Bauhöhe der Rolltreppe sowohl im unteren
als auch im oberen Endbereich, so dass diese Rolltreppe auch dort eingebaut oder verwendet
werden kann wo geringe Bauhöhen zur Verfügung stehen.
[0010] Die bisher bekannten Fahrtreppen weisen eine so große Bauhöhe auf, dass erhebliche
Einsenkungen in den Boden oder Auf- bzw. Abstiegshilfen erforderlich sind, um überhaupt
einen Auftritt auf die Treppe oder den Abgang zu ermöglichen.
[0011] Die untere Wendestation erhält eine so geringe Bauhöhe, dass sie direkt betreten
werden kann. Das Treppengerüst wird mit einem Verbund mehrerer Träger und darauf angeordneten
Laufbahnen und Sperrvorrichtungen ausgeführt.
[0012] Durch die vorgeschlagene Verbesserung ergibt sich die Neuheit der Ortsunabhängigkeit
einer durchgängigen Fahrtreppe und eine Verschlankung in ihrem gesamten Erscheinungsbild,
insbesondere bei der unteren, extrem flachen Wendestation, im weiteren mit dem Gewinn
der Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche oder wechselnde Höhen der oberen Wendestation.
Diese Neuheit erlaubt außer ihrer stationären die mobile Verwendung auf Flugplätzen,
Kaianlagen, Messeplätzen usw. mit dem Vorteil der bequemen Überwindung großer Höhen
und zugleich der Absenkbarkeit des Perrons für die Transportfahrt und des Einparkens.
Beim Einbau in kleineren Bauten ergibt sich der Vorteil der geringen Eintiefung. In
allen Anwendungsbereichen ermöglicht die Rolltreppe die millimetergenaue Anpassung
an vorgegebene oder wechselnde Höhen auch während des Stufenumlaufs.
[0013] Zu diesen genannten Vorteilen führt auch, dass im unteren und oberen Endbereich die
Stufensegmente in waagerechter Stellung im vorderseitigen und im rückseitigen Transportbereich
auf waagerechten Laufbahnen waagerecht transportiert werden.
[0014] Vorzugsweise wird vorgeschlagen, dass es die zwei Transportketten als Kettenglieder
Rollen aufweisen, deren Durchmesser gleich den Durchmessern der Räder der Stufensegmente
ist.
[0015] Auch ist von Vorteil, wenn die Achsen der Räder jedes Stufensegments unterhalb der
Trittfläche angeordnet sind.
[0016] Vorzugsweise wird vorgeschlagen, dass die Transportketten und Laufbahnen in seitlichen
Wangen der Rolltreppe angeordnet sind.
[0017] Ferner ist von Vorteil, wenn im unteren und oberen Endbereich der Rolltreppe die
Transportketten durch Kettenräder umgelenkt werden.
[0018] Ferner wird vorgeschlagen, dass im oberen und unteren Endbereich der Rolltreppe die
Stufensegmente waagerecht geführt sind und hierbei mit ihren Trittflächen eine waagerechte
Einstiegs- und Ausstiegsfläche bilden.
[0019] Ein sicherer Transport und eine sichere Führung der einzelnen Stufensegmente ist
dann gegeben, wenn das rückseitige Ende jedes Stufensegments in einem Winkel abgeschrägt
ist, der gleich dem Steigungswinkel der Rolltreppe ist.
[0020] Die Stabilität der Rolltreppe wird wesentlich verbessert, wenn die zwei seitlichen
Wangen der Rolltreppe durch U-förmige Träger miteinander verbunden sind, die zugleich
Abschlüsse der Untertritt-Bereiche sind.
[0021] Auch ist es von Vorteil, wenn im unteren Endbereich zwei zusätzliche Umlenkräder
gelagert sind, durch die die hinteren Räder der Stufensegmente umgelenkt werden, so
dass eine sichere Umlenkbewegung der einzelnen Stufensegmente gegeben ist.
[0022] Ein Einklemmen von Füßen/Schuhen wird erheblich verhindert, wenn im unteren und/oder
obersten Zwischenraum (Untertrittbereich) zwischen den Stufensegmenten Schieber beweglich
geführt sind, die den hinteren Bereich des Zwischenraums abdecken, während die Höhe
des Zwischenraumes sich verringert.
[0023] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen in senkrechten Schnitten
dargestellt und wird im Folgenden beschrieben, es zeigen die Figuren:
- Figur 1:
- Die Rolltreppe im unteren Bereich und
- Figur 2:
- die Rolltreppe im oberen Bereich.
[0024] Die Rolltreppe weist eine Vielzahl von Stufensegmenten 1 auf, die jeweils von einer
rechtwinkligen Stufenplatte gleichbleibend geringer Höhe gebildet sind. Die Oberseite
des Stufensegments bildet eine Trittfläche 3 und an jeder der vier Ecken ist ein Rad
2 gelagert, deren Achse jeweils unterhalb der Trittfläche 3 liegt. Die vorderen zwei
Räder 2a sind jeweils an einer Transportkette 4 befestigt, die von einer Rollenkette
mit Rollen 7 gebildet ist. Die hinteren zwei Räder 2b der Stufensegmente 1 laufen
auf ersten schrägen Laufbahnen 5 und sind an keiner Kette befestigt.
[0025] Im vorderseitigen Transportbereich C liegen die Stufensegmente mit ihrer Stufenplatte
und Trittfläche 3 waagerecht, während im rückseitigen Transportbereich D die Stufenplatten
und Trittflächen 3 schräg geneigt liegen. Hierbei laufen die Stufensegmente 1 in ihrer
schrägen Lage mit ihren vier Rädern 2a, 2b auf hinteren zweiten Laufbahnen 6.
[0026] Die hinteren Enden 15 der Stufensegmente sind in einem Winkel α abgeschrägt, der
dem Steigungswinkel der Rolltreppe entspricht, so dass eine sichere Führung der Stufensegmente
an der ersten Laufbahn 5 gegeben ist.
[0027] Sowohl im unteren Endbereich (untere Wendestation) A als auch im oberen Endbereich
(obere Wendestation) B laufen die zwei seitlichen Transportketten 4 waagerecht, so
dass die Stufensegmente 1 dort waagerecht geführt werden, zumal dort auch die Laufbahnen
5, 6 waagerecht angeordnet sind. Hierbei werden die Transportketten 4 an den äußeren
Enden beider Endbereiche A, B durch Kettenräder 9, 10 umgelenkt.
[0028] Eine solche Konstruktion erlaubt es in den Endbereichen A, B, insbesondere im unteren
Endbereich A den Abstand der oberen und unteren Stufensegmente 1 voneinander gering
zu halten, so dass die Rolltreppe in den Endbereichen eine niedrige Bauhöhe H aufweisen
kann.
[0029] Zudem befinden sich in beiden Endbereichen A, B noch Umlenkräder 16, die die hinteren
Räder 2b aufnehmen, während das jeweilige Stufensegment 1 umgelenkt bzw. umgedreht
(gewendet) wird.
[0030] Zu beiden Seiten der Rolltreppe befindet sich jeweils eine Wange 8, die die Transportketten
und die Laufbahnen 5, 6 aufnehmen. Die Wangen 8 sind miteinander durch U-förmige Träger
(nicht dargestellt) verbunden, die der Stabilität dienen und zudem Abschlüsse der
Untertritt-Bereiche 19 sind.
[0031] Wenn ein Stufensegment 1 sich einem Endbereich (A oder B) nähert, verringert sich
der Abstand des Stufensegments 1 zum benachbarten Stufensegment 1, d. h. der Zwischenraum
zwischen beiden Stufensegmenten (auch "Untertrittbereich" 19 bezeichnet) wird kleiner.
In diesem Untertrittbereich kann hierdurch der Fuß/Schuh eines Benutzers der Rolltreppen
eingeklemmt werden. Um dies zu verhindern befindet sich im Untertrittbereich ein waagerecht
beweglicher Schieber, der den Untertrittbereich frei räumt, während der Zwischenraum
kleiner wird.
[0032] Die Trittkörper sind auf der Oberfläche und an der vorderen und hinteren Seite gerillt
und an den Kanten eckig oder abgerundet. Sie sind mit den Trag- und Zugeinrichtungen
des Stufengliederbandes verbunden und korrespondieren mittels der hinteren Abschrägungen
mit allen Abschlussvorrichtungen. Sie können Durchbrüche, Teilungen, Einschnitte oder
Einschlüsse etc. aufweisen, jedoch keine Überschreitungen ihrer prinzipiell flachen,
quaderartigen Kontur.
[0033] Die Wendestationen sind mit den Lagern für das Treppengerüst, mit der Antriebsvorrichtung
für das Stufengliederband und mit den im Schacht angeordneten beweglichen oder unbeweglichen
Absperrvorrichtungen für den Personen- und Havarieschutz ausgestattet; ferner mit
Vorrichtungen für die Kettenspannung, für die Umlenkung des Stufengliederbandes, für
die nach innen abgeknickten Rollenbahnen und für die Überleitungen des Stufengliederbandes
an den Verbindungsstellen der Baugruppen. Sie können mit einem zusätzlichen Antrieb
mit einer zusätzlichen Antriebswelle ausgestattet sein.
[0034] Die Abdeckung der Wendestation wird mit einer Herabkröpfung im Schachtbereich ausgeführt.
Bürstenbänder, Noppen- und Sattelläufe dichten die Schlitze der Bahnen bzw. der Mitnehmerbolzen
des Stufengliederbandes und der hinteren Stufenrolle ab. Der Handlauf ist unterhalb
des Griffbereichs mit einem Noppenschutz ausgestattet und kann mit einer Desinfektionseinrichtung
versehen sein.
[0035] Der Korpus kann Vorrichtungen zur Reinigung, zur Erzielung des atmosphärischen Überdrucks,
der Kühlung, der Beheizung und anderer Schutz- und Sicherheitsvorrichtungen aufweisen.
1. Rolltreppe mit einer Mehrzahl verfahrbarer Stufensegmente (1), die aneinandergereiht
jeweils auf vier Rädern (2a, 2b) laufen, die an den vier Ecken jedes Stufensegments
(1) gelagert sind, wobei die Trittfläche (3) jedes Stufensegments (1) beim vorderseitigen
Transport waagerecht und beim rückseitigen Rücktransport schräg abfallend liegt,
dadurch gekennzeichnet,
- dass jedes Stufensegment (1) von einer rechtwinkligen Stufenplatte gleichbleibender Höhe
gebildet ist, an deren vier Ecken jeweils ein Rad (2a, 2b) gelagert ist,
- dass im vorderseitigen Transportbereich (C) der Rolltreppe die vorderen zwei Räder (2a)
jedes Stufensegments (1) von zwei umlaufenden Transportketten (4) transportiert werden,
- dass die hinteren zwei Räder (2b) jedes Stufensegments (1) auf zwei schrägen ersten Laufbahnen
(5) laufen, ohne an Transportketten befestigt zu sein, und
- dass im rückseitigen Rücktransportbereich (D) die Stufensegmente (1) bei schrägliegender
Trittfläche (3) von den zwei umlaufenden Transportketten (4) auf zwei schrägen, hinteren,
zweiten Laufbahnen (6) zurück transportiert werden.
2. Rolltreppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren und oberen Endbereich (A,B) die Stufensegmente in waagerechter Stellung
im vorderseitigen und im rückseitigen Transportbereich (C, D) auf waagerechten Laufbahnen
waagerecht transportiert werden.
3. Rolltreppe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Transportketten (4) als Kettenglieder Rollen (7) aufweisen, deren Durchmesser
gleich den Durchmessern der Räder (2a, 2b) der Stufensegmente (1) ist.
4. Rolltreppe nach einem der vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der Räder (2a, 2b) jedes Stufensegments (1) unterhalb der Trittfläche
(3) angeordnet sind.
5. Rolltreppe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportketten (4) und Laufbahnen (5, 6) in seitlichen Wangen (8) der Rolltreppe
angeordnet sind.
6. Rolltreppe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren und oberen Endbereich (A, B) der Rolltreppe die Transportketten (4) durch
Kettenräder (9, 10) umgelenkt werden.
7. Rolltreppe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass im oberen und unteren Endbereich (A, B) der Rolltreppe die Stufensegmente (1) waagerecht
geführt sind und hierbei mit ihren Trittflächen (3) eine waagerechte Einstiegs- und
Ausstiegsfläche (A, B) bilden.
8. Rolltreppe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das rückseitige Ende (15) jedes Stufensegments (1) in einem Winkel (α) abgeschrägt
ist, der gleich dem Steigungswinkel der Rolltreppe ist.
9. Rolltreppe nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei seitlichen Wangen (8) der Rolltreppe durch U-förmige Träger miteinander
verbunden sind, die zugleich Abschlüsse der Untertritt-Bereiche sind.
10. Rolltreppe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Endbereich (A) zwei zusätzliche Umlenkräder (16) gelagert sind, durch
die die hinteren Räder (2b) der Stufensegmente (1) umgelenkt werden.
11. Rolltreppe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren und/oder obersten Zwischenraum (Untertrittbereich) zwischen den Stufensegmenten
(1) Schieber (20) beweglich geführt sind, die den hinteren Bereich des Zwischenraums
abdecken, während die Höhe des Zwischenraumes sich verringert.
1. Escalator having a plurality of movable step segments (1) which, lined up in a row,
each run on four wheels (2a, 2b) which are mounted at the four corners of each step
segment (1), wherein the tread (3) of each step segment (1) is horizontal during transport
towards the front and drops obliquely during reverse transport towards the rear,
characterized
- in that each step segment (1) is formed by a rectangular step plate of constant height, at
the four corners of which a wheel (2a, 2b) is respectively mounted,
- in that in the transport area (C) on the front side of the escalator, the front two wheels
(2a) of each step segment (1) are transported by two circulating transport chains
(4),
- in that the rear two wheels (2b) of each step segment (1) run on two inclined first tracks
(5) without being fixed to transport chains, and
- in that in the reverse transport area (D) on the rear side, with the tread (3) lying at an
angle, the step segments (1) are transported back by the two circulating transport
chains (4) on two inclined, rear, second tracks (6).
2. Escalator according to Claim 1, characterized in that in the lower and upper end region (A, B), the step segments are transported horizontally
in the horizontal position on horizontal tracks in the front and in the rear transport
area (C, D).
3. Escalator according to Claim 1 or 2, characterized in that the two transport chains (4) have rollers (7) as chain links, the diameter of which
is equal to the diameters of the wheels (2a, 2b) of the step segments (1).
4. Escalator according to one of the preceding claims, characterized in that the axes of the wheels (2a, 2b) of each step segment (1) are arranged underneath
the tread (3).
5. Escalator according to one of the preceding claims, characterized in that the transport chains (4) and tracks (5, 6) are arranged in side stringers (8) of
the escalator.
6. Escalator according to one of the preceding claims, characterized in that in the lower and upper end region (A, B) of the escalator, the transport chains (4)
are deflected by sprockets (9, 10).
7. Escalator according to one of the preceding claims, characterized in that in the upper and lower end region (A, B) of the escalator, the step segments (1)
are guided horizontally and, here, their treads (3) form a horizontal entry and exit
surface (A, B).
8. Escalator according to one of the preceding claims, characterized in that the rear end (15) of each step segment (1) is bevelled at an angle (α) which is equal
to the angle of inclination of the escalator.
9. Escalator according to one of Claims 5 to 8, characterized in that the two side stringers (8) of the escalator are connected to each other by U-shaped
supports which, at the same time, are ends of the under-tread regions.
10. Escalator according to one of the preceding claims, characterized in that two additional sprockets (16), by means of which the rear wheels (2b) of the step
segments (1) are deflected, are mounted in the lower end region (A).
11. Escalator according to one of the preceding claims, characterized in that in the lower and/or uppermost gap (under-tread area) between the step segments (1),
there are movably guided sliders (20) which cover the rear region of the gap as the
height of the gap decreases.
1. Escalier roulant avec une pluralité de segments de marche déplaçables (1) qui, alignés
les uns à côté des autres, roulent chacun sur quatre roues (2a, 2b) qui sont montées
aux quatre coins de chaque segment de marche (1), la surface de marche (3) de chaque
segment de marche (1) étant horizontale lors du transport côté avant et descendant
de manière inclinée lors du transport de retour côté arrière,
caractérisé
- en ce que chaque segment de marche (1) est formé par une plaque de marche rectangulaire de
hauteur constante, aux quatre coins de laquelle est montée respectivement une roue
(2a, 2b),
- en ce que, dans la zone de transport côté avant (C) de l'escalier roulant, les deux roues avant
(2a) de chaque segment de marche (1) sont transportées par deux chaînes de transport
(4) en circulation,
- en ce que les deux roues arrière (2b) de chaque segment de marche (1) roulent sur deux premières
voies de roulement inclinées (5), sans être fixées à des chaînes de transport, et
- en ce que, dans la zone de transport de retour côté arrière (D), les segments de marche (1)
avec la surface de marche (3) inclinée sont transportés en retour par les deux chaînes
de transport (4) en circulation sur deux deuxièmes voies de roulement arrière inclinées
(6).
2. Escalier roulant selon la revendication 1, caractérisé en ce que, dans les zones d'extrémité inférieure et supérieure (A, B), les segments de marche
sont transportés horizontalement en position horizontale dans la zone de transport
côté avant et dans la zone de transport côté arrière (C, D) sur des voies de roulement
horizontales.
3. Escalier roulant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les deux chaînes de transport (4) présentent des galets (7) en tant que maillons
de chaîne, dont le diamètre est égal aux diamètres des roues (2a, 2b) des segments
de marche (1).
4. Escalier roulant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les axes des roues (2a, 2b) de chaque segment de marche (1) sont agencés en dessous
de la surface de marche (3).
5. Escalier roulant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les chaînes de transport (4) et les voies de roulement (5, 6) sont agencées dans
des joues latérales (8) de l'escalier roulant.
6. Escalier roulant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que, dans les zones d'extrémité inférieure et supérieure (A, B) de l'escalier roulant,
les chaînes de transport (4) sont renvoyées par des roues à chaîne (9, 10).
7. Escalier roulant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que, dans les zones d'extrémité supérieure et inférieure (A, B) de l'escalier roulant,
les segments de marche (1) sont guidés horizontalement et forment ainsi avec leurs
surfaces de marche (3) une surface d'entrée et de sortie horizontale (A, B).
8. Escalier roulant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'extrémité côté arrière (15) de chaque segment de marche (1) est biseautée selon
un angle (α) qui est égal à l'angle de pente de l'escalier roulant.
9. Escalier roulant selon l'une quelconque des revendications 5 à 8, caractérisé en ce que les deux joues latérales (8) de l'escalier roulant sont reliées entre elles par des
supports en forme de U, qui sont simultanément des terminaisons des zones de marche
inférieure.
10. Escalier roulant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que deux roues de renvoi supplémentaires (16) sont montées dans la zone d'extrémité inférieure
(A), par lesquelles les roues arrière (2b) des segments de marche (1) sont renvoyées.
11. Escalier roulant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que des coulisseaux (20) sont guidés de manière mobile dans l'espace intermédiaire inférieur
et/ou supérieur (zone de marche inférieure) entre les segments de marche (1), lesquels
recouvrent la zone arrière de l'espace intermédiaire, tandis que la hauteur de l'espace
intermédiaire diminue.


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