[0001] Die Erfindung betrifft eine Konsole, insbesondere eine Wandkonsole zur Befestigung
von Fassadenelementen von insbesondere vorgehängten, hinterlüfteten Fassaden, mit
einem Wandbefestigungsabschnitt, der zur Montage der Konsole an einer Gebäudewand
ausgebildet ist, und mit einem Fassadenbefestigungsabschnitt, der zur Montage von
Trag- oder Montageprofilen ausbildet ist, wobei der Fassadenbefestigungsabschnitt
einen ersten Anschlussabschnitt, der zur horizontalen Montage von Trag- oder Montageprofilen
ausgebildet ist, und einen zweiten Anschlussabschnitt, der zur vertikalen Montage
von Trag- oder Montageprofilen ausgebildet ist, aufweist, wobei der zweite Anschlussabschnitt
orthogonal zum ersten Anschlussabschnitt angeordnet ist.
[0002] Wandkonsolen sind aus dem Stand der Technik vielfach bekannt. So zeigt beispielsweise
die
EP 0 901 549 B1 eine Wandstütze für Fassadenunterkonstruktionen mit einem Befestigungsschenkel zur
Montage der Wandstütze an einer tragenden Wand und einem sich dazu senkrecht erstreckenden
Tragschenkel, wobei der Tragschenkel einen Schenkellappen zum Einklemmen eines Tragprofils
aufweist.
[0003] Nachteilig an einer solchen aus dem Stand der Technik bekannten Konsole ist, dass
diese Konsolen meist als Aluminium-Strangpressteile hergestellt sind. Derartige Aluminium-Strangpressteile
weisen einerseits eine hohe Wärmeleitfähigkeit auf, so dass eine Isolation eines Gebäudes
nicht ohne weiteres gewährleistet werden kann, da die Aluminium-Strangpressteile als
Wärmebrücke wirken.
[0004] Andererseits sind Aluminium-Strangpressteile in ihrer Länge begrenzt und erzeugen
hohe Kosten bei der Matrizenfertigung.
[0005] Ferner weisen die aus dem Stand der Technik bekannten Konsolen, wie beispielsweise
die aus der
EP 0 901 549 B1 bekannte Wandstütze, lediglich eine horizontale oder alternativ dazu eine vertikale
Möglichkeit zur Befestigung von Trag- oder Montageprofilen auf, an denen wiederum
Fassadenelemente anbringbar sind.
[0006] Aus der
EP 2 910 706 A1 ist ein Abstandshalter aus abgekantetem Blech bekannt. Mit einem Wandbefestigungsabschnitt
ohne Bohrungen oder Durchbrüche wird der Abstandshalter an einer Querstange befestigt,
in die wiederum Fassadenelemente eingehängt werden.
EP 2 910 706 A1 offenbart eine Konsole nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0007] Aus der
EP 1 647 649 A1 ist ein Fassadenbefestigungssystem bekannt, das Wandhalter, vertikale Schienen, Kammschienen,
Plattenhalter und Träger aus abgekantetem Blech umfasst.
[0008] Der Wandhalter umfasst eine Wandplatte und eine Gleitplatte auf, die jeweils ein
Langloch aufweisen.
[0009] Aus der
US 2015/0128518 A1 ist eine Konsole zur Befestigung von Fassadenelementen bekannt, die aus Blech gebogen
wird. Zwischen Gebäudewand und Konsole ist ein Zwischenelement angeordnet, dass aus
einem Werkstoff mit geringer Wärmeleitfähigkeit besteht. Dadurch wird der Wärmeübergang
von der Gebäudewand in die Konsole verringert.
[0010] Aus der
WO 2016/165741 A1 ist eine Wandkonsole mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 bekannt geworden.
Mit einer derartigen Wandkonsole kann eine Montage von Trag- oder Montageprofilen
zur Anbringung von Fassadenelementen sowohl horizontal am ersten Anschlussabschnitt
als auch vertikal am zweiten Anschlussabschnitt ermöglicht werden. Ein Vorhalten verschiedener
Konsolen jeweils für die horizontale und vertikale Montage kann somit vermieden werden.
Bei Versuchen an der aus der
WO 2016/165741 A1 bekannten Wandkonsole hat es sich jedoch gezeigt, dass insbesondere bei vorgehängten,
hinterlüfteten Fassaden, die besonders schwere Verkleidungen wie bspw. Steinverkleidungen
aufweisen, die notwendige Stabilität noch nicht ausreichend ist. Gleichzeitig soll
die Wandkonsole jedoch weiterhin, auch bei besonders schweren vorgehängten, hinterlüfteten
Fassaden, die Kostenanforderungen im Bauwesen erfüllen.
[0011] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Konsole, insbesondere eine Wandkonsole,
bereitzustellen, mit welcher eine Befestigung von Trag- oder Montageprofilen an einer
Gebäudewand auf einfache, kostengünstige und dennoch sichere Art und Weise ermöglicht
wird.
[0012] Diese Aufgabe wird durch eine Konsole mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Eine
derartige Konsole zeichnet sich dadurch aus, dass der erste Anschlussabschnitt an
einem ersten Blechabschnitt mit einer in einer Draufsicht im Wesentlichen rechteckig
ausgebildeten ersten Grundfläche angeordnet ist und dass der zweite Anschlussabschnitt
an einem zweiten Blechabschnitt mit einer in einer Draufsicht im Wesentlichen rechteckig
ausgebildeten zweiten Grundfläche angeordnet ist, wobei im ersten Blechabschnitt und/oder
im zweiten Blechabschnitt wenigstens eine Sicke und/oder wenigstens eine Prägung angeordnet
ist. Dabei ist der erste Anschlussabschnitt vorteilhafterweise in derselben Ebene
wie der erste Blechabschnitt angeordnet, wobei der zweite Anschlussabschnitt in derselben
Ebene wie der zweite Blechabschnitt angeordnet ist. Durch Vorsehen der wenigstens
einen Sicke und/oder Prägung kann die statische und/oder dynamische Belastbarkeit
des Fassadenbefestigungsabschnitts, sowie dessen Widerstandsmoment gegen Biegung erhöht
werden. Insgesamt ist die Konsole folglich als Blechbiegeteil, vorzugsweise aus Edelstahl,
mit dem einstückigen Grundteil ausgebildet, der den Wandbefestigungsabschnitt und
den Fassadenbefestigungsabschnitt umfasst. Dabei ist es zur weiteren Erhöhung der
Belastbarkeit bzw. des Widerstandsmoments gegen Biegung denkbar, dass der zweite Blechabschnitt
eine Breite aufweist, die größer ist als die Breite des ersten Blechabschnitts.
[0013] Um die Kraftverteilung bzw. Krafteinleitung am Wandbefestigungsabschnitt weiter zu
verbessern, weist die Konsole ein Verstärkungselement mit einem U-förmigen Querschnitt
auf, das zur Verstärkung der Konsole im Bereich des Wandbefestigungsabschnitts ausgelegt
ist. Das Verstärkungselement ist als vom Grundteil separates Teil ausgebildet und
weist ebenfalls eine Wandmontageöffnung auf, die in einer Einbaulage des Verstärkungselements
axial fluchtend zur Wandmontageöffnung des Wandbefestigungsabschnitts angeordnet ist.
Um ein Widerstandsmoment des Verstärkungselements gegen Biegung zu erhöhen, weist
das Verstärkungselement einen ebenen Grundabschnitt und zwei in einem Winkel von etwa
90° vom Grundabschnitt abragende Schenkel auf, so dass das Verstärkungselement insgesamt
einen U-förmigen Querschnitt aufweist.
[0014] Der erste Blechabschnitt ist mit dem zweiten Blechabschnitt einstückig an einer ersten
Biegelinie verbunden und um einen Biegewinkel von etwa 90° vom zweiten Blechabschnitt
abgebogen, wobei der erste und der zweite Anschlussabschnitt an einem freien Ende
der Konsole angeordnet sind. Das freie Ende der Konsole ist dabei das dem Wandbefestigungsabschnitt
abgewandte Ende. Der erste und der zweite Anschlussabschnitt weisen jeweils wenigstens
einen Fix- und Gleitpunkt auf.
[0015] In einer bevorzugten Weiterbildung weist der erste Anschlussabschnitt jeweils einen
einzigen Fix- und Gleitpunkt auf, wobei der zweite Anschlussabschnitt drei Fixpunkte
und zwei Gleitpunkte aufweist, wobei die Fix- und Gleitpunkte abwechselnd angeordnet
sind. Unter einem Fixpunkt wird dabei eine kreisrunde Öffnung oder Bohrung verstanden,
wobei unter einem Gleitpunkt ein Langloch verstanden wird.
[0016] Der Wandbefestigungsabschnitt der Konsole ist vorzugsweise eben ausgebildet und weist
wenigstens eine Wandmontageöffnung auf. Der erste und der zweite Anschlussabschnitt
und mithin auch der erste und zweite Blechabschnitt sind orthogonal zu einer Anlagefläche
des Wandbefestigungsabschnitts angeordnet, die zur Montage an einer Gebäudewand ausgebildet
ist und die Wandmontageöffnung aufweist. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn
die Konsole im Bereich der Anlagefläche des Wandbefestigungsabschnitts als doppellagiges
Blech ausgebildet ist, so dass der Wandbefestigungsabschnitt einen oberen Blechabschnitt
und einen unteren Blechabschnitt aufweist, wobei der obere Blechabschnitt die Anlagefläche
bildet. Um die Belastbarkeit bzw. das Widerstandsmoment gegen Biegung zu erhöhen,
weist die Anlagefläche eine Höhe auf, die größer ist als eine Breite der Anlagefläche,
wobei die Breite der Anlagefläche in etwa der Breite des ersten Blechabschnitts entspricht
und wobei die Höhe der Anlagefläche in etwa der Breite des zweiten Blechabschnitts
entspricht. Der vorteilhafterweise als Blechbiegeteil ausgebildete Grundteil der Konsole
kann folglich wie folgt aufgebaut sein: Der erste Blechabschnitt des Fassadenbefestigungsabschnitts
ist mit dem oberen Blechabschnitt des Wandbefestigungsabschnitts einstückig verbunden,
wobei der zweite Blechabschnitt des Fassadenbefestigungsabschnitts mit dem unteren
Blechabschnitt des Wandbefestigungsabschnitts einstückig verbunden ist.
[0017] Um Wärmebrücken zu vermeiden kann ein Thermoelement vorgesehen sein, das zur Wärmeisolierung
gegenüber einer Gebäudewand ausgelegt ist und einen geringeren Wärmeübergangskoeffizienten
als der Wandbefestigungsabschnitt aufweist. Vorteilhafterweise ist das Thermoelement
derart ausgebildet, dass es mit dem Wandbefestigungsabschnitt lösbar verbunden ist.
[0018] Eine erste vorteilhafte Weiterbildung der Konsole sieht vor, dass die wenigstens
eine Sicke und/oder Prägung im ersten Blechabschnitt als Liniensicke ausgebildet ist
und dass die wenigstens eine Sicke und/oder Prägung im zweiten Blechabschnitt als
Dreiecksicke ausgebildet ist. Dabei weist die Liniensicke vorteilhafterweise eine
Längserstreckung in einer Richtung vom Wandbefestigungsabschnitt hin zum freien Ende
auf.
[0019] Besonders bevorzugt ist es, wenn eine Mehrzahl von Sicken und/oder Prägungen vorgesehen
ist, wobei dann mehrere ineinander verschachtelte, d.h. in unmittelbarer Nähe zueinander
angeordnete Liniensicken und/oder Dreiecksicken vorgesehen sein können.
[0020] Es ist ferner denkbar, dass sowohl der Wandbefestigungsabschnitt als auch das Verstärkungselement
Befestigungsbohrungen aufweisen, die zur Befestigung eines Thermoelements ausgelegt
sind. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Wandbefestigungsabschnitt und das Verstärkungselement
im Bereich der Befestigungsbohrungen verschraubt oder vernietet sind. Es ist auch
möglich, dass der Wandbefestigungsabschnitt und das Verstärkungselement miteinander
verschweißt oder verklebt sind, oder dass das Verstärkungselement lediglich mittels
der Wandmontageöffnung am Wandbefestigungsabschnitt der Konsole durch Hindurchschrauben
eines Befestigungsankers, insbesondere einer Schraube, ortsfest angeordnet ist.
[0021] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Konsole ist vorgesehen, dass
der zweite Blechabschnitt an seiner dem ersten Blechabschnitt abgewandten Kante einen
abgewinkelten Abstützabschnitt aufweist, der sich am Wandbefestigungsabschnitt zumindest
abschnittsweise abstützt. Vorteilhafterweise ist der Abstützabschnitt um eine zweite
Biegelinie und ggf. sogar um eine dritte Biegelinie abgewinkelt, die parallel zur
ersten Biegelinie angeordnet ist bzw. sind, und erstreckt sich in Richtung des zweiten
Blechabschnitts bis nahezu zum freien Ende der Konsole, allerdings nicht in den Bereich
des zweiten Anschlussabschnitts.
[0022] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Konsole weist wenigstens einen Zuganker
auf, der zur vertikalen und/oder horizontalen Abstützung des Fassadenbefestigungsabschnitts
ausgelegt ist, wobei der Zuganker einen mit dem Fassadenbefestigungsabschnitt verbindbaren
Verbindungsabschnitt und einen dem Verbindungsabschnitt abgewandten Montageabschnitt
aufweist, der zur Montage an einer Wand ausgelegt ist. Dabei ist es denkbar, dass
zwei Zuganker vorgesehen sind, so dass sowohl eine vertikale, als auch eine horizontale
Abstützung des Fassadenbefestigungsabschnitts ermöglicht werden kann. Vorteilhafterweise
ist die Länge des Verbindungsabschnitts derart ausgelegt, dass eine Öffnung des Montageabschnitts
des Zugankers in einem Abstand von etwa 250mm zur Wandmontageöffnung angeordnet ist,
wenn der Zuganker an der Konsole befestigt ist.
[0023] Vorteilhafterweise ist der Verbindungsabschnitt des Zugankers als in sich verdrehter
Blechstreifen ausgebildet.
[0024] Um den Zuganker insbesondere werkzeuglos am Fassadenbefestigungsabschnitt montieren
zu können, kann der Fassadenbefestigungsabschnitt wenigstens eine Zugankermontageöffnung
aufweisen, die im zweiten Blechabschnitt angeordnet ist. Vorteilhafterweise weist
die Zugankermontageöffnung die Form eines Schlüssellochs mit einem Schlüsselkreisloch
und einem Schlüssellangloch auf, wobei das Schlüssellangloch dem freien Ende der Konsole
zugewandt ist, wobei das Schlüsselkreisloch dem Wandbefestigungsabschnitt zugewandt
ist.
[0025] Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn eine erste Zugankermontageöffnung
vorgesehen ist, die zur vertikalen Abstützung der Konsole ausgelegt ist, und wenn
eine zweite Zugankermontageöffnung vorgesehen ist, die zur horizontalen Abstützung
der Konsole ausgelegt ist. Dabei ist denkbar, dass das Schlüssellangloch der ersten
Zugankermontageöffnung in einem Winkel von etwa 45° zur Erstreckung des ersten Blechabschnitts
angeordnet ist, wobei das Schlüssellangloch der zweiten Zugankermontageöffnung in
etwa parallel zur Erstreckung des ersten Blechabschnitts angeordnet ist.
[0026] Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind der nachfolgenden
Beschreibung zu entnehmen, anhand derer eine Ausführungsform der Erfindung näher beschrieben
und erläutert ist.
[0027] Es zeigen:
- Figur 1
- eine Schrägansicht eines Grundteils einer erfindungsgemäßen Konsole von vorn;
- Figur 2
- eine Schrägansicht des Grundteils der Konsole gemäß Figur 1 von hinten;
- Figur 3
- eine Schrägansicht eines Verstärkungselements einer erfindungsgemäßen Konsole;
- Figur 4
- eine Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Konsole in Einbaulage von hinten; und
- Figur 5
- eine Schrägansicht der Konsole gemäß Figur 4 in Einbaulage in vorn.
[0028] In den Figuren 1 bis 5 ist insgesamt eine erfindungsgemäße Konsole, insbesondere
eine erfindungsgemäße Wandkonsole 10 zur Befestigung von Fassadenelementen von insbesondere
vorgehängten, hinterlüfteten Fassaden gezeigt. Die Konsole 10 ist dabei mit allen
Bauteilen in einer Einbaulage in Figur 4 von hinten und in Figur 5 von vorn gezeigt.
Die Konsole 10 weist einen Grundteil 12, ein Verstärkungselement 14 und wenigstens
einen Zuganker 16 auf. Die einzelnen Bauteile werden im Folgenden jeweils unter Bezugnahme
auf einzelne Figuren näher beschrieben.
[0029] Die Figuren 1 und 2 zeigen den Grundteil 12 der Konsole 10, welcher als einstückiges
Blechbiegeteil aus Edelstahl ausgebildet ist, in Alleindarstellung jeweils in einer
Schrägansicht von vorn (Figur 1) und von hinten (Figur 2). Der Grundteil 12 weist
einen Wandbefestigungsabschnitt 18 auf, der zur Montage der Konsole 10 an einer Gebäudewand
ausgebildet ist. Der Grundteil 12 weist ferner einen Fassadenbefestigungsabschnitt
20 auf, der zur Montage von Trag- oder Montageprofilen einer vorgehängten, hinterlüfteten
Fassade ausbildet ist. Der Fassadenbefestigungsabschnitt 20 umfasst einen ersten Blechabschnitt
22 und eine zweiten Blechabschnitt 24. Der erste Blechabschnitt 22 ist mit dem zweiten
Blechabschnitt 24 einstückig an einer ersten Biegelinie 26 (vgl. Figur 2) verbunden
und um einen Biegewinkel 28 von etwa 90° vom zweiten Blechabschnitt 24 abgebogen.
[0030] Der erste und der zweite Blechabschnitt 22, 24 weisen jeweils eine in einer Draufsicht
im Wesentlichen rechteckig ausgebildete Grundfläche 30, 32 auf.
[0031] Am ersten Blechabschnitt 22 ist ein erster Anschlussabschnitt 34 angeordnet, der
zur horizontalen Montage von Trag- oder Montageprofilen einer vorgehängten, hinterlüfteten
Fassade ausgebildet ist, wobei am zweiten Blechabschnitt 24 ein zweiter Anschlussabschnitt
36 angeordnet ist, der zur vertikalen Montage von Trag- oder Montageprofilen einer
vorgehängten, hinterlüfteten Fassade ausgebildet ist. Der erste Anschlussabschnitt
34 ist in derselben Ebene wie der erste Blechabschnitt 22 angeordnet, wobei der zweite
Anschlussabschnitt 36 in derselben Ebene wie der zweite Blechabschnitt 24 angeordnet
ist. Entsprechend der Anordnung des ersten und des zweiten Blechabschnitts 22, 24
sind der erste und der zweite Anschlussabschnitt 34, 36 orthogonal zueinander angeordnet.
Der erste und der zweite Anschlussabschnitt 34, 36 sind an einem freien Ende 38 der
Konsole 10 angeordnet, das dem Wandbefestigungsabschnitt 18 abgewandt ist.
[0032] Der erste und der zweite Anschlussabschnitt 34, 36 weisen jeweils wenigstens einen
Fix- und Gleitpunkt 42, 44 auf (vgl. Figuren 1 und 2). Dabei weist der erste Anschlussabschnitt
34 jeweils einen einzigen als kreisrunde Bohrung ausgebildeten Fixpunkt 42, sowie
einen einzigen als Langloch ausgebildeten Gleitpunkt 44 auf. Der zweite Anschlussabschnitt
36 weist drei ebenfalls als kreisrunde Bohrungen ausgebildete Fixpunkte 42 und zwei
als Langloch ausgebildete Gleitpunkte 44 auf, wobei die Fixpunkte 42 und die Gleitpunkte
44 abwechselnd angeordnet sind. Zur Montage von Trag- oder Montageprofilen sind der
erste und der zweite Blechabschnitt 22, 24 an der ersten Biegelinie 26 nicht vollständig
verbunden; vielmehr weist der Grundteil 12 am freien Ende 38 einen sich an die erste
Biegelinie 26 anschließenden Schlitz 46 auf, in den ein Blech eines Trag- oder Montageprofils
eingeschoben werden kann, das dann mittels der in den Figuren 4 und 5 gezeigten Fest-
oder Gleitpunktschrauben 47 mit der Konsole 10 verbunden bzw. verschraubt werden kann.
[0033] Um die statische und/oder dynamische Belastbarkeit des Fassadenbefestigungsabschnitts
20 sowie dessen Widerstandsmoment gegen Biegung zu erhöhen, ist im ersten Blechabschnitt
22 eine Mehrzahl von ineinander verschachtelten bzw. in unmittelbarer Nähe zueinander
angeordneten, als Liniensicken ausgebildeten Sicken bzw. Prägungen 48 vorgesehen.
Zusätzlich ist im zweiten Blechabschnitt 24 ebenfalls eine Mehrzahl von ineinander
verschachtelten bzw. in unmittelbarer Nähe zueinander angeordneten, als Dreiecksicken
ausgebildeten Sicken bzw. Prägungen 50 vorgesehen.
[0034] Zur weiteren Erhöhung der Belastbarkeit bzw. des Widerstandsmoments gegen Biegung
weist der zweite Blechabschnitt 24 eine Breite 52 auf, die größer ist als eine Breite
54 des ersten Blechabschnitts 22 (vgl. Figur 2) .
[0035] Der Wandbefestigungsabschnitt 18 des Grundteils 12 ist eben ausgebildet und weist
eine Wandmontageöffnung 54 auf (vgl. Figur 1). Der erste und der zweite Anschlussabschnitt
34, 36 und mithin auch der erste und zweite Blechabschnitt 22, 24 sind orthogonal
zu einer Anlagefläche 56 des Wandbefestigungsabschnitts 18 angeordnet, die zur Montage
an einer Gebäudewand ausgebildet ist und die Wandmontageöffnung 54 aufweist. Im Bereich
der Anlagefläche 56 des Wandbefestigungsabschnitts 18 ist der Grundteil 12 als doppellagiges
Blech ausgebildet, so dass der Wandbefestigungsabschnitt 18 einen oberen Blechabschnitt
58 und einen unteren Blechabschnitt 60 aufweist, wobei der obere Blechabschnitt 58
die Anlagefläche 56 bildet. Um die Belastbarkeit bzw. das Widerstandsmoment gegen
Biegung zu erhöhen, weist die Anlagefläche 56 eine Höhe 60 auf, die größer ist als
eine Breite 62 der Anlagefläche 56, wobei die Breite 62 der Anlagefläche 56 in etwa
der Breite 54 des ersten Blechabschnitts 22 entspricht und wobei die Höhe 60 der Anlagefläche
56 in etwa der Breite 52 des zweiten Blechabschnitts 24 entspricht. Der erste Blechabschnitt
22 des Fassadenbefestigungsabschnitts 20 ist mit dem oberen Blechabschnitt 58 des
Wandbefestigungsabschnitts 18 einstückig verbunden und entlang einer Biegelinie 64
abgekantet, wobei der zweite Blechabschnitt 24 des Fassadenbefestigungsabschnitts
20 mit dem unteren Blechabschnitt 60 des Wandbefestigungsabschnitts 18 einstückig
verbunden ist und entlang einer Biegelinie 66 abgekantet ist (vgl. Figur 1).
[0036] Zur besseren Kraftverteilung bzw. Krafteinleitung am Wandbefestigungsabschnitt 18
ist das in Figur 3 in Alleindarstellung und in Figur 5 im Einbau gezeigte Verstärkungselement
14 vorgesehen, das als vom Grundteil 12 separates Teil ausgebildet ist. Das Verstärkungselement
14 weist einen ebenen Grundabschnitt 68 und zwei in einem Winkel von etwa 90° vom
Grundabschnitt 68 abragende Schenkel 70 auf, so dass das Verstärkungselement, das
zur Verstärkung der Konsole im Bereich des Wandbefestigungsabschnitts 18 ausgelegt
ist, insgesamt einen U-förmigen Querschnitt aufweist. Das Verstärkungselement 14 weist
ebenfalls eine Wandmontageöffnung 72 auf, die in der in Figur 5 gezeigten Einbaulage
des Verstärkungselements 14 axial fluchtend zur Wandmontageöffnung 54 des Wandbefestigungsabschnitts
18 angeordnet ist. In der Einbaulage liegt der Grundabschnitt 68 des Verstärkungselements
flächig am unteren Blechabschnitt 60 des Wandbefestigungsabschnitts 18 an, d.h. die
Schenkel 70 sind auf der dem Wandbefestigungsabschnitt 18 abgewandten Seite des Verstärkungselements
14 angeordnet.
[0037] Wie in den Figuren 1 und 3 deutlich zu erkennen ist, weisen sowohl der Wandbefestigungsabschnitt
18 als auch das Verstärkungselement 14 Befestigungsbohrungen 74 auf, die in der Einbaulage
axial fluchtend angeordnet sind und zur Befestigung eines in den Figuren 4 und 5 gezeigten
Thermoelements 76 ausgelegt sind. Ein solches Thermoelement 76 aus Kunststoff kann
vorgesehen sein, um Wärmebrücken zwischen einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade
und einer Gebäudewand zu vermeiden. Das Thermoelement 76 ist zur Wärmeisolierung gegenüber
einer Gebäudewand ausgelegt und weist einen geringeren Wärmeübergangskoeffizienten
als der Wandbefestigungsabschnitt 18 auf. Es kann dabei auf den Wandbefestigungsabschnitt
18 bspw. aufgeklipst sein oder, wie in Figur 5 gezeigt, mit dem Wandbefestigungsabschnitt
18 an den Befestigungsbohrungen 74 mittels geeigneter Schrauben 78 verschraubt sein.
[0038] Ferner können auch der Wandbefestigungsabschnitt 18 und das Verstärkungselement 14
im Bereich der Befestigungsbohrungen 74 verschraubt oder vernietet sein. Es ist jedoch
auch möglich, dass der Wandbefestigungsabschnitt 18 und das Verstärkungselement 14
miteinander verschweißt oder verklebt sind, oder dass das Verstärkungselement lediglich
mittels der fluchtenden Wandmontageöffnungen 54, 72 am Wandbefestigungsabschnitt 18
des Grundteils 12 der Konsole 10 durch Hindurchschrauben eines in den Figuren 4 und
5 gezeigten Befestigungsankers 80, insbesondere durch Hindurchschrauben einer Schraube,
ortsfest angeordnet ist.
[0039] Der zweite Blechabschnitt 24 weist an seiner dem ersten Blechabschnitt 22 abgewandten
Kante 82 einen abgewinkelten Abstützabschnitt 84 auf, der sich am Wandbefestigungsabschnitt
18 bzw. an dessen Bereich 86 abstützt. Der Abstützabschnitt 84 ist um eine zweite
Biegelinie und ggf. sogar um eine dritte Biegelinie abgewinkelt, die parallel zur
ersten Biegelinie 26 angeordnet ist bzw. sind. Aus Gründen der Übersichtlichkeit tragen
die zweite und die dritte Biegelinie kein Bezugszeichen. Der Abstützabschnitt erstreckt
sich in Richtung des zweiten Blechabschnitts 24 bis nahezu zum freien Ende 38 des
Grundteils 12, allerdings nicht bis in den Bereich des zweiten Anschlussabschnitts
36.
[0040] Um die Konsole 10 auch horizontal und/oder vertikal abstützen zu können, weist sie
wenigstens einen in Figur ganz 4 und in Figur 5 nur teilweise gezeigten Zuganker 16
auf, der zur vertikalen und/oder horizontalen Abstützung des Fassadenbefestigungsabschnitts
20 ausgelegt ist. Der Zuganker 16 weist einen mit dem Fassadenbefestigungsabschnitt
20 verbindbaren Verbindungsabschnitt 86, der als in sich verdrehter Blechstreifen
ausgebildet ist, und einen dem Verbindungsabschnitt 86 abgewandten Montageabschnitt
88 auf, der zur Montage an einer Wand ausgelegt ist. Die Länge des Verbindungsabschnitts
86 des Zugankers 16 ist derart ausgelegt, dass eine Öffnung des Montageabschnitts
88 des Zugankers 16, in der in Figur 4 eine Schraube 89 angeordnet ist, in einem Abstand
91 von etwa 250mm zur Wandmontageöffnung 54 angeordnet ist, wenn der Zuganker 16 an
der Konsole 10 bzw. am Grundteil 12 befestigt ist.
[0041] Der Fassadenbefestigungsabschnitt 20 des Grundteils 12 weist zur werkzeuglosen Montage
des Zugankers 16 am zweiten Blechabschnitt 24 zwei Zugankermontageöffnungen 90 in
Form eines Schlüssellochs mit jeweils einem Schlüsselkreisloch 92 und einem Schlüssellangloch
94 auf (vgl. Figur 2). Das Schlüssellangloch 94 ist jeweils dem freien Ende 38 des
Grundteils 12 der Konsole 10 zugewandt, wobei das Schlüsselkreisloch 92 dem Wandbefestigungsabschnitt
18 zugewandt ist. Die werkzeuglose Montage des Zugankers 16 kann durch Einführen des
Zugankers in die Zugankermontageöffnung 90 und anschließendes Verdrehen des Zugankers
16 in Richtung des in Figur 4 gezeigten Pfeils 96 erfolgen, so dass der Zuganker 16
den zweiten Blechabschnitt 24 hintergreift.
[0042] Es ist eine erste, in Figur 2 linke, Zugankermontageöffnung 90 vorgesehen, die zur
vertikalen Abstützung der Konsole 10 ausgelegt ist. Darüber hinaus ist eine zweite,
in Figur 2 rechte, Zugankermontageöffnung 90 vorgesehen, die zur horizontalen Abstützung
der Konsole 10 ausgelegt ist. Dabei ist das Schlüssellangloch 94 der ersten Zugankermontageöffnung
90 in einem Winkel von etwa 45° zur Erstreckung des ersten Blechabschnitts 22 angeordnet,
wobei das Schlüssellangloch 94 der zweiten Zugankermontageöffnung 90 in etwa parallel
zur Erstreckung des ersten Blechabschnitts 22 angeordnet ist.
[0043] Dabei ist es denkbar, dass (entgegen der Darstellung gemäß Figur 4 und 5) zwei Zuganker
16 vorgesehen sind, so dass sowohl eine vertikale, als auch eine horizontale Abstützung
des Fassadenbefestigungsabschnitts 20 ermöglicht werden kann.
[0044] Insgesamt kann eine Konsole 10, insbesondere eine Wandkonsole bereitgestellt werden,
mit der eine Befestigung von Trag- oder Montageprofilen an einer Gebäudewand auf einfache,
kostengünstige und dennoch sichere Art und Weise ermöglicht werden kann.
1. Konsole (10), insbesondere Wandkonsole, zur Befestigung von Fassadenelementen von
insbesondere vorgehängten, hinterlüfteten Fassaden, mit einem Wandbefestigungsabschnitt
(18), der zur Montage der Konsole (10) an einer Gebäudewand ausgebildet ist, und mit
einem Fassadenbefestigungsabschnitt (20), der zur Montage von Trag- oder Montageprofilen
ausgebildet ist, wobei der Fassadenbefestigungsabschnitt (20) einen ersten Anschlussabschnitt
(34), der zur horizontalen Montage von Trag- oder Montageprofilen ausgebildet ist,
und einen zweiten Anschlussabschnitt (36), der zur vertikalen Montage von Trag- oder
Montageprofilen ausgebildet ist, aufweist, wobei der zweite Anschlussabschnitt (36)
orthogonal zum ersten Anschlussabschnitt (34) angeordnet ist, wobei der erste Anschlussabschnitt
(34) an einem ersten Blechabschnitt (22) mit einer in einer Draufsicht im Wesentlichen
rechteckig ausgebildeten ersten Grundfläche angeordnet ist und wobei der zweite Anschlussabschnitt
(36) an einem zweiten Blechabschnitt (24) mit einer in einer Draufsicht im Wesentlichen
rechteckig ausgebildeten zweiten Grundfläche angeordnet ist, wobei im ersten Blechabschnitt
(22) und/oder im zweiten Blechabschnitt (24) wenigstens eine Sicke und/oder wenigstens
eine Prägung (48, 50) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Konsole (10) ein Verstärkungselement (14) mit einem U-förmigen Querschnitt aufweist,
dass das Verstärkungselement (14) zur Verstärkung der Konsole (10) im Bereich des
Wandbefestigungsabschnitts (18) ausgelegt ist, dass das Verstärkungselement (14) einen
ebenen Grundabschnitt (68) und zwei in einem Winkel von etwa 90° vom Grundabschnitt
(68) abragende Schenkel (70) aufweist, und dass in der Einbaulage der Grundabschnitt
(68) flächig an einem unteren Blechabschnitt (60) des Wandbefestigungsabschnitts (18)
anliegt und die Schenkel (70) auf der dem Wandbefestigungsabschnitt (18) abgewandten
Seite des Verstärkungselements (14) angeordnet sind.
2. Konsole (10) nach Anspruch 1, wobei die wenigstens eine Sicke und/oder Prägung (48,
50) im ersten Blechabschnitt (22) als Liniensicke (48) ausgebildet ist und wobei die
wenigstens eine Sicke und/oder Prägung (48, 50) im zweiten Blechabschnitt (24) als
Dreiecksicke (50) ausgebildet ist.
3. Konsole (10) nach Anspruch 1 oder 2, wobei eine Mehrzahl von Sicken und/oder Prägungen
(48, 50) vorgesehen ist.
4. Konsole (10) nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, wobei das Verstärkungselement
(14) eine Wandmontageöffnung (72) aufweist, die in der Einbaulage axial fluchtend
zur Wandmontegeöffnung (54) des Wandbefestigungsabschnitts (18) angeordnet ist.
5. Konsole (10) nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, wobei der zweite Blechabschnitt
(24) an seiner dem ersten Blechabschnitt (22) abgewandten Kante (82) einen abgewinkelten
Abstützabschnitt (84) aufweist, der sich am Wandbefestigungsabschnitt (18) zumindest
abschnittsweise abstützt.
6. Konsole (10) nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Konsole wenigstens
einen Zuganker (16) aufweist, der zur vertikalen und/oder horizontalen Abstützung
des Fassadenbefestigungsabschnitts (20) ausgelegt ist, wobei der Zuganker (16) einen
mit dem Fassadenbefestigungsabschnitt (20) verbindbaren Verbindungsabschnitt (86)
und einem dem Verbindungsabschnitt (86) abgewandten Montageabschnitt (88) aufweist,
der zur Montage an einer Wand ausgelegt ist.
7. Konsole (10) nach Anspruch 6, wobei der Verbindungsabschnitt (86) als in sich verdrehter
Blechstreifen ausgebildet ist.
8. Konsole (10) nach Anspruch 6 oder 7, wobei der Fassadenbefestigungsabschnitt (20)
wenigstens eine Zugankermontageöffnung (90) zur insbesondere werkzeuglosen Montage
des Zugankers (16) aufweist, die im zweiten Blechabschnitt (24) angeordnet ist.
9. Konsole (10) nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, wobei eine erste Zugankermontageöffnung
(90) vorgesehen ist, die zur vertikalen Abstützung der Wandkonsole (10) ausgelegt
ist, und wobei eine zweite Zugankermontageöffnung (90) vorgesehen ist, die zur horizontalen
Abstützung der Wandkonsole (10) ausgelegt ist.
1. Bracket (10), in particular wall bracket, for fastening facade elements of in particular
suspended, rear-ventilated facades, having a wall fastening portion (18) which is
designed for mounting the bracket (10) on a building wall, and having a facade fastening
portion (20) which is designed for mounting of support or mounting profiles, wherein
the facade fastening portion (20) has a first connecting portion (34) which is designed
for horizontal mounting of support or mounting profiles, and a second connecting portion
(36) which is designed for vertical mounting of support or mounting profiles, wherein
the second connecting portion (36) is arranged orthogonally to the first connecting
portion (34), wherein the first connecting portion (34) is arranged on a first sheet
metal portion (22) having a first base surface which is substantially rectangular
in plan view, and wherein the second connecting portion (36) is arranged on a second
sheet metal portion (24) having a second base surface which is substantially rectangular
in a plan view, wherein at least one bead and/or at least one impression (48, 50)
is/are arranged in the first sheet metal portion (22) and/or in the second sheet metal
portion (24), characterized in, that the bracket (10) comprises a reinforcing element (14) with a U-shaped cross section,
that the reinforcing element (14) is designed to reinforce the bracket (10) in the
region of the wall fastening portion (18), that the reinforcing element (14) has a
flat base portion (68) and two legs (70) projecting from the base portion (68) at
an angle of approximately 90°, and that in the installation position, the base portion
(68) abuts flat on the lower sheet metal portion (60) of the wall fastening portion
(18) and the legs (70) are arranged on the side of the reinforcing element (14) facing
away from the wall fastening portion (18).
2. Bracket (10) according to claim 1, wherein the at least one bead and/or impression
(48, 50) in the first sheet metal portion (22) is formed as a linear bead (48), and
wherein the at least one bead and/or impression (48, 50) in the second sheet metal
portion (24) is designed as a triangular bead (50).
3. Bracket (10) according to claim 1 or 2, wherein a plurality of beads and/or impressions
(48, 50) are provided.
4. Bracket (10) according to at least one of the preceding claims, wherein the reinforcing
member (14) comprises a wall mounting aperture (72) which, in the installed position,
is axially aligned with the wall mounting aperture (54) of the wall mounting section
(18).
5. Bracket (10) according to at least one of the preceding claims, wherein the second
sheet metal section (24) comprises on its edge (82) facing away from the first sheet
metal section (22) an angled support section (84) which is supported on the wall mounting
section (18) at least in sections.
6. Bracket (10) according to at least one of the preceding claims, wherein the bracket
comprises at least one tie rod (16) which is designed for vertical and/or horizontal
support of the facade fastening section (20), wherein the tie rod (16) comprises a
connecting section (86) which can be connected to the facade fastening section (20)
and a mounting portion (88) facing away from the connecting portion (86), which mounting
portion (88) is designed for mounting on a wall.
7. Bracket (10) according to claim 6, wherein the connecting portion (86) is configured
as a sheet metal strip twisted on itself.
8. Bracket (10) according to claim 6 or 7, wherein the facade fastening section (20)
comprises at least one tie rod mounting opening (90) for mounting the tie rod (16),
in particular without tools, which is arranged in the second sheet metal section (24).
9. Bracket (10) according to at least one of the preceding claims, wherein a first tie-rod
mounting aperture (90) is provided which is adapted to support the wall bracket (10)
vertically, and wherein a second tie-rod mounting aperture (90) is provided which
is adapted to support the wall bracket (10) horizontally.
1. Console (10), en particulier console murale, pour la fixation d'éléments de façade,
en particulier de façades ventilées de type rideau, comprenant une section de fixation
murale (18) qui est conçue pour le montage de la console (10) sur un mur de bâtiment,
et comprenant une section de fixation de façade (20) qui est conçue pour le montage
de profilés de support ou de montage, dans laquelle la section de fixation de façade
(20) présente une première section de raccordement (34) qui est conçue pour le montage
horizontal de profilés de support ou de montage, et une deuxième section de raccordement
(36) qui est conçue pour le montage vertical de profilés de support ou de montage,
dans laquelle la deuxième section de raccordement (36) est disposée orthogonalement
à la première section de raccordement (34), dans laquelle la première section de raccordement
(34) est agencée sur une première section en tôle (22) ayant une première surface
de base qui est conçue pour l'essentiel de façon rectangulaire en vue de dessus et
dans laquelle la deuxième section de raccordement (36) est agencée sur une deuxième
section en tôle (24) ayant une deuxième surface de base qui est conçue pour l'essentiel
de façon rectangulaire en vue de dessus, dans laquelle au moins une nervure et/ou
au moins un gaufrage (48, 50) est disposé(e) dans la première section en tôle (22)
et/ou dans la deuxième section en tôle (24), caractérisée par le fait que la console (10) présente un élément de renfort (14) présentant une section transversale
en U, que ledit élément de renfort (14) est destiné à renforcer la console (10) au
niveau de la section de fixation murale (18), que l'élément de renfort (14) présente
une section de base (68) plate et deux branches (70) faisant saillie de la section
de base (68) à un angle de 90° à peu près, et que, dans la position installée, la
section de base (68) s'applique de manière plate sur une section inférieure en tôle
(60) de la section de fixation murale (18) et lesdites branches (70) sont disposées
sur le côté de l'élément de renfort (14), qui montre dans la direction opposée à la
section de fixation murale (18).
2. Console (10) selon la revendication 1, dans laquelle ladite au moins une nervure et/ou
un gaufrage (48, 50) dans la première section en tôle (22) est conçu(e) en tant que
nervure linéaire (48) et dans laquelle ladite au moins une nervure et/ou un gaufrage
(48, 50) dans la deuxième section en tôle (24) est conçu(e) en tant que nervure triangulaire
(50).
3. Console (10) selon la revendication 1 ou 2, dans laquelle une pluralité de nervures
et/ou de gaufrages (48, 50) est prévue.
4. Console (10) selon au moins l'une des revendications précédentes, dans laquelle l'élément
de renfort (14) présente une ouverture de fixation murale (72) qui, dans la position
installée, est disposée en alignement axial avec l'ouverture de montage murale (54)
de la section de fixation murale (18).
5. Console (10) selon au moins l'une des revendications précédentes, dans laquelle la
deuxième section en tôle (24) présente une section de support (84) coudée sur son
bord (82) montrant dans la direction opposée à la première section en tôle (22), laquelle
section de support s'appuie au moins par sections sur la section de fixation murale
(18).
6. Console (10) selon au moins l'une des revendications précédentes, dans laquelle la
console présente au moins un tirant (16) qui est conçu pour supporter de façon verticale
et/ou horizontale la section de fixation de façade (20), dans laquelle ledit tirant
(16) présente une section de liaison (86) apte à être liée à la section de fixation
de façade (20) ainsi qu'une section de montage (88) qui montre dans la direction opposée
à ladite section de liaison (86) et qui est conçue pour être montée sur un mur.
7. Console (10) selon la revendication 6, dans laquelle la section de liaison (86) est
réalisée sous la forme d'une bande en tôle torsadée.
8. Console (10) selon la revendication 6 ou 7, dans laquelle la section de fixation de
façade (20) présente au moins une ouverture de montage de tirant (90) pour un montage
en particulier sans outil du tirant (16), qui est disposée dans la deuxième section
en tôle (24).
9. Console (10) selon au moins l'une des revendications précédentes, dans laquelle une
première ouverture de montage de tirant (90) est prévue, qui est conçue pour supporter
verticalement la console murale (10), et dans laquelle une deuxième ouverture de montage
de tirant (90) est prévue, qui est conçue pour supporter horizontalement la console
murale (10).