| (19) |
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(11) |
EP 3 575 465 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.06.2023 Patentblatt 2023/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.05.2018 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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BREMSELEMENT ZUM BREMSEN EINER STRICKELEMENTBEWEGUNG, STRICKELEMENT, STRICKELEMENTTRÄGER,
STRICKVORRICHTUNG UND BAUKASTENSYSTEM FÜR EINE STRICKVORRICHTUNG
BRAKING ELEMENT FOR BRAKING A KNITTED ELEMENT MOVEMENT, KNITTING ELEMENT, KNITTED
ELEMENT HOLDER, KNITTING DEVICE AND MODULAR SYSTEM FOR A KNITTING DEVICE
ÉLÉMENT DE FREIN DESTINÉ À FREINER UN MOUVEMENT D'ÉLÉMENT DE TRICOTAGE, ÉLÉMENT DE
TRICOTAGE, SUPPORT D'ÉLÉMENT DE TRICOTAGE, DISPOSITIF DE TRICOTAGE ET SYSTÈME MODULAIRE
POUR UN DISPOSITIF DE TRICOTAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.12.2019 Patentblatt 2019/49 |
| (73) |
Patentinhaber: Groz-Beckert KG |
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72458 Albstadt (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SIMMENDINGER, Roland
72479 Straßberg, Hohenzollern (DE)
- SCIORTINO, Gianpaolo
72461 Albstadt (DE)
- VEESER, Jürgen
72362 Nusplingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Ege Lee & Roider Patentanwälte |
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Wilhelm-Wagenfeld-Straße 24 80807 München 80807 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 911 867 EP-A2- 2 540 889 DE-C- 433 757
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EP-A1- 2 604 359 DE-A1- 2 110 337 US-A- 2 004 617
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Bremselement zum Bremsen einer Strickelementbewegung.
Außerdem betrifft die Erfindung ein Strickelement. Außerdem betrifft die Erfindung
einen Strickelementträger. Außerdem betrifft die Erfindung eine Strickvorrichtung.
Außerdem betrifft die Erfindung ein Baukastensystem für eine Strickvorrichtung.
[0002] Das Dokument
EP 2 604 359 A1 betrifft eine Zungennadel mit einem Nadelgrundkörper mit einem Schaft, in dem ein
von zwei Seitenwänden begrenzter Schlitz ausgebildet ist. Um eine verbesserte Zungenlagerung
zu schaffen, wir in dem Dokument
EP 2 604 359 A1 vorgeschlagen, in den Schlitzwänden zwei miteinander fluchtende durchgehende Lageröffnungen
mit übereinstimmendem konstantem Querschnitt auszubilden, mit einer Zunge, die einen
Zungenschaft mit einem durchgehenden Zungenloch aufweist, dessen Querschnitt geringer
ist als der Querschnitt der Lageröffnungen, mit einem Lagerstift, der sich durch das
Zungenloch erstreckt und innerhalb beider Lageröffnungen durch plastische Deformation
erzeugte miteinander Lagerköpfe von übereinstimmender Form aufweist.
[0003] Das Dokument
EP 1 911 867 A1 betrifft ein Nadelbett einer Strickmaschine, mit einem Grundkörper, der mit einer
Anzahl von Führungskanälen versehen ist, die zur Aufnahme und längs verschiebbaren
Lagerung von Strickwerkzeugen jeweils zwischen zwei Führungsstegen ausgebildet sind.
Um das Nadelbett hinsichtlich der zum Antrieb der Nadeln erforderlichen Leistung zu
verbessern, wird in dem Dokument
EP 1 911 867 A1 vorgeschlagen, dass wenigstens einer der Führungsstege an einer einem Nadelschloss
gegenüberliegenden Stelle eine Unterbrechung aufweist.
[0004] Das Dokument
DE 433 757 C betrifft eine Bremsvorrichtung für Nadeln an Strickmaschinen. Dem Dokument
DE 433 757 C zufolge werden um Schäfte von Nadelstößern Bremsfedern gelegt. Die Federn sind segmentartig
oder winkelförmig ausgebildet, mit Schlitzen versehen und umgreifen mit diesen Schlitzen
die Schäfte der Stößer, sodass eine Bremsung der Stößer während eines Gangs und in
jeder Lage erfolgt und somit auch für die Nadeln. Es wird vorgeschlagen, die Federn
an ihren Enden mit Schlitzen und gegebenenfalls auch an ihrem Scheitelpunkt mit einem
Schlitz oder Einschnitt zu versehen. Ein Stößer wird durch eine eingelegte Bremsfeder
gebremst, wenn sich beispielsweise ihr Scheitelpunkt gegen den nächsten Nadelschaft
anlegt. Wenn die Bremsfeder auch im Scheitelpunkt mit einem Schlitz oder Einschnitt
versehen ist, in welchen sich der nächste Stößer einlegt, wird der Stößer an zwei
Punkten und der benachbarte Stößer an dem einen Punkt durch die Feder geführt.
[0005] Das Dokument
EP 2 540 889 A2 betrifft eine Strickvorrichtung, insbesondere Rundstrickvorrichtung, mit einem Nadelbett,
das einen Grundkörper mit an einer Außenumfangsfläche ausgebildeten Führungskanälen
aufweist, wobei jeder Führungskanal von zwei Flachseiten, von zwei Kanalwänden und
einem Kanalboden begrenzt ist, wobei die Kanalwände mit dem Grundkörper nahtlos verbunden
und fugenlos aus dem gleichen Material ausgebildet sind, wobei der Führungskanal einen
Kanalquerschnitt mit einer von einer Flachseite einer Kanalwand zu einer Flachseite
einer Kanalwand messenden Kanalbreite und eine Kanaltiefe aufweist, die parallel zu
den Kanalwänden von dem Boden weg zu messen ist und bis zu der Außenumfangsfläche
reicht. Um eine kostengünstige und prozesssichere einfache Fertigung zu ermöglichen
und dabei auch Anforderungen nach erhöhter Strickgeschwindigkeit gerecht zu werden,
wird in dem Dokument
EP 2 540 889 A2 vorgeschlagen, dass die Kanaltiefe mindestens 3/4 und höchstens 5 mal so groß ist
wie die Kanalbreite, mit einem Strickwerkzeug, das einen Schaft aufweist, der in dem
Führungskanal längs verschiebbar angeordnet ist und der mit einem Fuß versehen ist,
der aus dem Führungskanal heraus ragt, wobei im Anschluss an den Fuß mindestens eine
Ausnehmung an der Nadeloberseite vorgesehen ist.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein eingangs genanntes Bremselement baulich
und/oder funktional zu verbessern. Außerdem liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
ein eingangs genanntes Strickelement baulich und/oder funktional zu verbessern. Außerdem
liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein eingangs genannten Strickelementträger
baulich und/oder funktional zu verbessern. Außerdem liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine eingangs genannte Strickvorrichtung baulich und/oder funktional zu
verbessern. Außerdem liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein eingangs genanntes
Baukastensystem baulich und/oder funktional zu verbessern.
[0007] Die Aufgabe wird gelöst mit einem Bremselement mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Außerdem wird die Aufgabe gelöst mit einem Strickelement mit den Merkmalen des Anspruchs
9. Außerdem wird die Aufgabe gelöst mit einem Strickelementträger mit den Merkmalen
des Anspruchs 13. Außerdem wird die Aufgabe gelöst mit einer Strickvorrichtung mit
den Merkmalen des Anspruchs 17. Außerdem wird die Aufgabe gelöst mit einem Baukastensystem
mit den Merkmalen des Anspruchs 19.
[0008] Das Strickelement kann in dem Führungskanal führbar oder geführt sein und eine Strickelementlängsachse
aufweisen. Der Führungskanal kann wenigstens eine Führungskanalwand und eine Führungskanallängsachse
aufweisen. Die wenigstens eine Führungskanalwand kann mithilfe wenigstens eines Führungssteges
gebildet sein. Die Strickelementlängsachse und die Führungskanallängsachse können
zueinander koaxial oder parallel angeordnet sein. Die Strickelementbewegung kann eine
Relativbewegung zwischen dem Strickelement und der wenigstens einen Führungskanalwand
sein. Die Strickelementbewegung ist eine Bewegung des Strickelements in Strickelementlängsrichtung.
[0009] Das Bremselement kann dazu dienen, eine auf das Strickelement wirkende Bremskraft
zu bewirken. Das Bremselement kann dazu dienen, eine Normalkraft zu bewirken, die
unter Berücksichtigung eines Reibungskoeffizients eine Reibungskraft bewirkt. Es kann
gelten:
FR ≤
µ · FN, wobei mit
FR die Reibungskraft, mit
µ der Reibungskoeffizient und mit
FN die Normalkraft bezeichnet ist. Das Bremselement kann zum Erzeugen einer Reibungskraft
zwischen dem Strickelement und der wenigstens einen Führungskanalwand zu bewirken.
Das Bremselement kann dazu dienen, eine vorbestimmte definierte Normalkraft, Reibungskraft
und/oder Bremskraft zu bewirken.
[0010] Das Bremselement kann zur Anordnung an dem Strickelement dienen. Das Bremselement
kann zur auswechselbaren Anordnung an dem Strickelement dienen. Das Bremselement kann
dazu dienen, von oben auf das Strickelement aufgeschoben zu werden. Das Bremselement
kann dazu dienen, von einer Seite auf das Strickelement aufgeschoben zu werden. Das
Bremselement kann zur Anordnung an dem wenigstens einen Führungssteg dienen. Das Bremselement
kann zur auswechselbaren Anordnung an dem wenigstens einen Führungssteg dienen. Das
Bremselement kann dazu dienen, von oben auf den wenigstens einen Führungssteg aufgeschoben
zu werden. Das Bremselement kann dazu dienen, von einer Seite auf den wenigstens einen
Führungssteg aufgeschoben zu werden. Das Bremselement kann eine Bremselementlängsachse
aufweisen. Der wenigstens eine Verbindungsabschnitt dient dazu, das Bremselement mit
dem Strickelement oder dem wenigstens einen Führungssteg zu verbinden.
[0011] Der wenigstens eine Bremsabschnitt kann sich einerseits über den Verbindungsabschnitt
an dem Strickelement oder dem wenigstens einen Führungssteg und andererseits an dem
wenigstens einen Führungssteg oder dem Strickelement abstützen. Die Normalkraft kann
mithilfe des wenigstens eine Bremsabschnitts bewirkbar sein. Der Reibungskoeffizient
kann zwischen dem wenigstens einen Bremsabschnitt einerseits und dem Strickelement
oder dem wenigstens einen Führungssteg andererseits gelten.
[0012] In der Montage-/Demontageposition des wenigstens einen Verbindungsabschnitts kann
das Bremselement montierbar/demontierbar sein. In der Montage-/Demontageposition des
wenigstens einen Verbindungsabschnitts kann das Bremselement an/von dem Strickelement
oder dem wenigstens einen Führungssteg montierbar/demontierbar sein. In der Halteposition
des wenigstens einen Verbindungsabschnitts kann das Bremselement gehalten sein. In
der Halteposition des wenigstens einen Verbindungsabschnitts kann das Bremselement
an dem Strickelement oder dem wenigstens einen Führungssteg gehalten sein. In der
Halteposition des wenigstens einen Verbindungsabschnitts kann das Bremselement bei
einer Strickelementbewegung sicher gehalten sein.
[0013] Die Federkraft des wenigstens einen Federabschnitts kann bei einem Verlagern des
wenigstens einen Verbindungsabschnitts in Richtung der Montage-/Demontageposition
zunehmen. Die Federkraft des wenigstens einen Federabschnitts kann bei einem Verlagern
des wenigstens einen Verbindungsabschnitts in Halteposition abnehmen. In der Halteposition
kann der wenigstens eine Federabschnitt unter Wirkung der Federkraft des wenigstens
einen Federabschnitts vorgespannt sein.
[0014] Der wenigstens eine Bremsabschnitt kann an dem wenigstens einen Verbindungsabschnitt
angeordnet sein. Der wenigstens eine Bremsabschnitt kann blattfederartig ausgeführt
sein. Der wenigstens eine Bremsabschnitt kann eine zungenartige oder bügelartige Form
aufweisen. Der wenigstens eine Bremsabschnitt kann zumindest abschnittsweise bogenförmig
ausgeführt sein. Der wenigstens eine Bremsabschnitt kann zumindest abschnittsweise
eine vorbestimmte Oberflächengüte aufweisen.
[0015] Der wenigstens eine Verbindungsabschnitt kann eine Reibfläche zur reibschlüssigen
Verbindung aufweisen. Der wenigstens eine Verbindungsabschnitt kann eine Reibfläche
zur reibschlüssigen Verbindung mit dem Strickelement oder dem wenigstens einen Führungssteg
aufweisen. Der wenigstens eine Verbindungsabschnitt kann einen Rastabschnitt zur formschlüssigen
Verbindung aufweisen. Der wenigstens eine Verbindungsabschnitt kann einen Rastabschnitt
zur formschlüssigen Verbindung mit dem Strickelement oder dem wenigstens einen Führungssteg
aufweisen. Der Rastabschnitt kann als Vorsprung ausgeführt sein.
[0016] Das Bremselement kann wenigstens einen Demontageabschnitt zum demontieren des Bremselements
aufweisen. Der Demontageabschnitt kann wenigstens eine Demontageöffnung und/oder wenigstens
einen Demontagehebel aufweisen. Die wenigstens eine Demontageöffnung kann zum Einführen
eines Demontagewerkzeugs dienen. Der wenigstens eine Demontagehebel kann als Angriff
für ein Demontagewerkzeug dienen. Der wenigstens eine Demontagehebel kann als Angriff
für ein zangenartiges Demontagewerkzeug dienen.
[0017] Das Bremselement kann wenigstens einen ersten Verbindungsabschnitt und wenigstens
einen zweiten Verbindungsabschnitt aufweisen und der wenigstens eine Federabschnitt
kann den wenigstens einen ersten Verbindungsabschnitt und den wenigstens einen zweiten
Verbindungsabschnitt miteinander verbinden. Der wenigstens eine erste Verbindungsabschnitt
und wenigstens eine zweite Verbindungsabschnitt können zueinander symmetrisch und
voneinander beabstandet angeordnet sein. Das Bremselement kann einen U-artigen Querschnitt
aufweisen. Der wenigstens eine Federabschnitt kann einen Rücken des Bremselements
bilden. Der wenigstens eine erste Verbindungsabschnitt und der wenigstens eine zweite
Verbindungsabschnitt können Schenkel bilden. Das Bremselement kann eine klammerartige
Form aufweisen.
[0018] Das Bremselement kann wenigstens einen ersten Bremsabschnitt und wenigstens einen
zweiten Bremsabschnitt aufweisen. Der wenigstens eine erste Bremsabschnitt und der
wenigstens eine zweite Bremsabschnitt können zueinander symmetrisch angeordnet sein.
Der wenigstens eine erste Bremsabschnitt und der wenigstens eine zweite Bremsabschnitt
können zueinander bezüglich einer Mittelebene, in der die Bremselementlängsachse liegt,
symmetrisch angeordnet sein. Der wenigstens eine erste Bremsabschnitt und der wenigstens
eine zweite Bremsabschnitt können gegeneinander versetzt angeordnet sein. Der wenigstens
eine erste Bremsabschnitt und der wenigstens eine zweite Bremsabschnitt können entlang
der Bremselementlängsachse gegeneinander versetzt angeordnet sein.
[0019] Das Bremselement kann in einem Stanz-Biege-Verfahren hergestellt sein. Das Bremselement
kann aus einem Federstahl hergestellt sein. Das Bremselement kann in einem Spritzgießverfahren
hergestellt sein. Das Bremselement kann aus einem Kunststoff hergestellt sein.
[0020] Das Strickelement kann ein Strickwerkzeug sein. Das Strickelement kann eine Stricknadel
sein. Das Strickelement kann eine Zungennadel sein. Das Strickelement kann eine Sockennadel
sein. Das Strickelement kann eine Flachstricknadel sein. Das Strickelement kann eine
Feinstrumpfnadel sein. Das Strickelement kann eine Schiebernadel sein. Das Strickelement
kann einen Fußabschnitt aufweisen. Das Strickelement kann einen Schaftabschnitt aufweisen.
Das Strickelement kann einen Hakenabschnitt aufweisen. Der Schaftabschnitt kann zwischen
dem Fußabschnitt und dem Hakenabschnitt angeordnet sein. Zwischen dem Schaftabschnitt
und dem Hakenabschnitt kann ein Vorbogen angeordnet sein. Der Schaftabschnitt kann
sich entlang der Strickelementlängsachse erstrecken. Das Strickelement kann ein Systemteil
sein. Das Strickelement kann ein Sinker sein. Das Strickelement kann eine Platine
sein. Das Strickelement kann ein Auswahlteil sein. Das Strickelement kann ein Umhängeteil
sein. Das Strickelement kann ein Zwischenschieber sein. Das Strickelement kann ein
Selektor sein. Das Strickelement kann ein Niederhalteteil sein. Das Strickelement
kann eine sich rechtwinklig zur Strickelementlängsachse erstreckende Breite aufweisen.
Das Strickelement kann in Breitenrichtung zwei Seiten aufweisen. Das Strickelement
kann eine sich rechtwinklig zur Strickelementlängsachse erstreckende Höhe aufweisen.
Das Strickelement kann in Höhenrichtung eine Oberseite und eine Unterseite aufweisen.
[0021] Der wenigstens eine Aufnahmeabschnitt kann an dem Schaftabschnitt angeordnet sein.
Der wenigstens eine Aufnahmeabschnitt kann im Bereich des Vorbogens angeordnet sein.
Der wenigstens eine Aufnahmeabschnitt kann zumindest abschnittsweise geometrisch komplementär
zu dem Bremselement ausgeführt sein. Das Strickelement kann an dem wenigstens einen
Aufnahmeabschnitt einen zumindest abschnittsweise hinterschnittenen Querschnitt aufweisen.
Der zumindest abschnittsweise hinterschnittene Querschnitt kann eine V-artige Form
aufweisen. Der wenigstens eine Aufnahmeabschnitt kann an der Oberseite des Strickelements
eine größere Breite und an der Unterseite des Strickelements eine geringere Breite
aufweisen.
[0022] Das Strickelement kann an dem wenigstens einen Aufnahmeabschnitt wenigstens eine
Ausnehmung aufweisen. Die wenigstens eine Ausnehmung kann an wenigstens einer Seite
des Strickelements angeordnet sein. Das Strickelement kann an dem wenigstens einen
Aufnahmeabschnitt eine einzige Ausnehmung aufweisen. Die einzige Ausnehmung kann an
einer Seite des Strickelements angeordnet sein. Das Strickelement kann an dem wenigstens
einen Aufnahmeabschnitt zwei Ausnehmungen aufweisen. Die zwei Ausnehmungen können
an beiden Seiten des Strickelements angeordnet sein. Die zwei Ausnehmungen können
einander gegenüberliegend angeordnet sein. Die zwei Ausnehmungen können zueinander
symmetrisch angeordnet sein. Die zwei Ausnehmungen können zueinander bezüglich einer
Mittelebene, in der die Strickelementlängsachse liegt, symmetrisch angeordnet sein.
Die zwei Ausnehmungen können zueinander versetzt angeordnet sein. Die zwei Ausnehmungen
können zueinander entlang der Strickelementlängsachse versetzt angeordnet sein.
[0023] Das Strickelement kann mehrere Aufnahmeabschnitte und wenigstens einen Abstützabschnitt
für den wenigstens einen Bremsabschnitt des Bremselements aufweisen. Die Aufnahmeabschnitte
können von dem wenigstens einen Abstützabschnitt jeweils unterschiedlich beabstandet
sein. Die mehrere Aufnahmeabschnitte und der wenigstens eine Abstützabschnitt können
funktional zusammenwirken. Die mehrere Aufnahmeabschnitte und der wenigstens eine
Abstützabschnitt können derart funktional zusammenwirken, dass ein an einem der mehreren
Aufnahmeabschnitte angeordnetes Bremselement sich mit dem wenigstens einen Bremsabschnitt
an dem wenigstens einen Abstützabschnitt abstützt. Eine dann mit dem Bremselement
bewirkbare Bremskraft kann abhängig davon, an welchem der mehreren Aufnahmeabschnitte
das Bremselement angeordnet ist, unterschiedlich sein. Eine dann mit dem Bremselement
bewirkbare Bremskraft kann umso geringer sein, je weiter der Aufnahmeabschnitt, an
dem das Bremselement angeordnet ist, von dem wenigstens einen Abstützabschnitt beabstandet
ist. Eine dann mit dem Bremselement bewirkbare Bremskraft kann umso größer sein, je
näher der Aufnahmeabschnitt, an dem das Bremselement angeordnet ist, an dem wenigstens
einen Abstützabschnitt liegt.
[0024] Der Strickelementträger kann mithilfe eines Strickzylinders gebildet sein. Der Strickzylinder
kann eine hohlzylindrische Grundform aufweisen. Der Strickelementträger kann radial
außenseitig an dem Strickzylinder angeordnet sein. Der Strickelementträger kann mithilfe
eines Nadelträgers gebildet sein. Der Strickelementträger kann mithilfe eines Platinenrings
gebildet sein. Der Strickelementträger kann mithilfe einer Rippscheibe gebildet sein.
[0025] Der wenigstens eine Führungskanal kann sich entlang der Führungskanallängsachse erstrecken.
Der wenigstens eine Führungskanal kann eine sich rechtwinklig zur Führungskanallängsachse
erstreckende Breite aufweisen. Der wenigstens eine Führungskanal kann in Breitenrichtung
zwei Führungskanalwände aufweisen. Der wenigstens eine Führungskanal kann eine sich
rechtwinklig zur Führungskanallängsachse erstreckende Höhe aufweisen. Der wenigstens
eine Führungskanal kann in Höhenrichtung einen Führungskanalboden aufweisen. Der wenigstens
eine Führungskanal kann in Höhenrichtung oben offen sein.
[0026] Der wenigstens eine Führungskanal kann zwischen zwei Führungsstegen gebildet sein.
Der wenigstens eine Führungssteg kann sich parallel zu der Führungskanallängsachse
erstrecken. Der wenigstens eine Führungssteg kann eine sich rechtwinklig zur Führungskanallängsachse
erstreckende Breite aufweisen. Der wenigstens eine Führungssteg kann in Breitenrichtung
zwei Seiten aufweisen, die Führungskanalwände bilden. Der wenigstens eine Führungssteg
kann eine sich rechtwinklig zur Führungskanallängsachse erstreckende Höhe aufweisen.
Der wenigstens eine Führungssteg kann in Höhenrichtung eine Führungsstegoberkante
aufweisen.
[0027] Der wenigstens eine Führungssteg kann zumindest abschnittsweise geometrisch komplementär
zu dem Bremselement ausgeführt sein.
[0028] Der zumindest abschnittsweise hinterschnittene Querschnitt kann eine V-artige Form
aufweisen. Der wenigstens eine Aufnahmeabschnitt kann an der Oberseite des Strickelements
eine größere Breite und an der Unterseite des Strickelements eine geringere Breite
aufweisen. Der wenigstens eine Führungssteg kann an seiner Führungsstegoberkante eine
größere Breite und an seiner Unterseite eine geringere Breite aufweisen.
[0029] Der wenigstens eine Führungssteg kann an dem wenigstens einen Aufnahmeabschnitt wenigstens
eine Ausnehmung aufweisen. Die wenigstens eine Ausnehmung kann an wenigstens einer
Seite des wenigstens einen Führungsstegs angeordnet sein. Der wenigstens eine Führungssteg
kann an dem wenigstens einen Aufnahmeabschnitt eine einzige Ausnehmung aufweisen.
Die einzige Ausnehmung kann an einer Seite des wenigstens einen Führungsstegs angeordnet
sein. Der wenigstens eine Führungssteg kann an dem wenigstens einen Aufnahmeabschnitt
zwei Ausnehmungen aufweisen. Die zwei Ausnehmungen können an beiden Seiten des wenigstens
einen Führungsstegs angeordnet sein. Die zwei Ausnehmungen können einander gegenüberliegend
angeordnet sein. Die zwei Ausnehmungen können zueinander symmetrisch angeordnet sein.
Die zwei Ausnehmungen können zueinander bezüglich einer Mittelebene des wenigstens
einen Führungsstegs symmetrisch angeordnet sein. Die zwei Ausnehmungen können zueinander
versetzt angeordnet sein. Die zwei Ausnehmungen können zueinander in Erstreckungsrichtung
der Führungskanallängsachse versetzt angeordnet sein.
[0030] Der wenigstens eine Führungssteg kann mehrere Aufnahmeabschnitte und wenigstens einen
Abstützabschnitt für den wenigstens einen Bremsabschnitt des Bremselements aufweisen.
Die Aufnahmeabschnitte können von dem wenigstens einen Abstützabschnitt jeweils unterschiedlich
beabstandet sein. Die mehrere Aufnahmeabschnitte und der wenigstens eine Abstützabschnitt
können funktional zusammenwirken. Die mehrere Aufnahmeabschnitte und der wenigstens
eine Abstützabschnitt können derart funktional zusammenwirken, dass ein an einem der
mehreren Aufnahmeabschnitte angeordnetes Bremselement sich mit dem wenigstens einen
Bremsabschnitt an dem wenigstens einen Abstützabschnitt abstützt. Eine dann mit dem
Bremselement bewirkbare Bremskraft kann abhängig davon, an welchem der mehreren Aufnahmeabschnitte
das Bremselement angeordnet ist, unterschiedlich sein. Eine dann mit dem Bremselement
bewirkbare Bremskraft kann umso geringer sein, je weiter der Aufnahmeabschnitt, an
dem das Bremselement angeordnet ist, von dem wenigstens einen Abstützabschnitt beabstandet
ist. Eine dann mit dem Bremselement bewirkbare Bremskraft kann umso größer sein, je
näher der Aufnahmeabschnitt, an dem das Bremselement angeordnet ist, an dem wenigstens
einen Abstützabschnitt liegt.
[0031] Die Strickvorrichtung kann eine Rundstrickmaschine sein. Die Strickvorrichtung kann
eine Sockenstrickmaschine sein. Die Strickvorrichtung kann eine Flachstrickmaschine
sein. Die Strickvorrichtung kann eine Strumpfstrickmaschine sein. Die Strickvorrichtung
kann eine Feinstrumpfstrickmaschine sein. Das wenigstens eine Bremselement kann an
dem wenigstens einen Strickelement austauschbar angeordnet sein. Das wenigstens eine
Bremselement kann an dem wenigstens einen Führungssteg austauschbar angeordnet sein.
Das wenigstens eine Strickelement kann austauschbar sein.
[0032] Zwischen dem wenigstens einen Strickelement und dem wenigstens einen Führungssteg
kann eine Führungskanalspiel vorgesehen sein. Mithilfe des wenigstens einen Bremselements
kann das Führungskanalspiel kompensiert sein.
[0033] Das wenigstens eine Bremselement kann derart ausgelegt sein, als Reibpartner der
Reibpaarung auf das wenigstens eine Strickelement eine vorbestimmte Bremskraft und/oder
ein vorbestimmtes Bremskraftprofil über einen Bewegungsweg des wenigstens einen Strickelements
zu bewirken.
[0034] Die Bremselemente des Baukastensystems können jeweils für unterschiedliche Führungskanalspiele
ausgelegt sein. Die Bremselemente des Baukastensystems können jeweils zum Bewirken
unterschiedlicher Normalkräfte ausgelegt sein. Die Bremselemente des Baukastensystems
können jeweils zum Bewirken unterschiedlicher Bremskräfte ausgelegt sein.
[0035] Mit "kann" sind insbesondere optionale Merkmale der Erfindung bezeichnet. Demzufolge
gibt es jeweils ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, das das jeweilige Merkmal oder
die jeweiligen Merkmale aufweist.
[0036] Mit der Erfindung wird eine Prozesssicherheit erhöht. Ein Maschenbild wird optimiert.
Eine Warenqualität wird erhöht. Eine Gleichmäßigkeit wird erhöht. Ein Kostenaufwand
wird reduziert. Eine Produktivität wird erhöht.
[0037] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf Figuren
näher beschrieben. Aus dieser Beschreibung ergeben sich weitere Merkmale und Vorteile.
Konkrete Merkmale dieser Ausführungsbeispiele können allgemeine Merkmale der Erfindung
darstellen. Mit anderen Merkmalen verbundene Merkmale dieser Ausführungsbeispiele
können auch einzelne Merkmale der Erfindung darstellen.
[0038] Es zeigen schematisch und beispielhaft:
- Fig. 1
- ein Bremselement zum Bremsen einer Strickelementbewegung in einem Führungskanal mit
zueinander symmetrisch angeordneten Bremsabschnitten,
- Fig. 2
- ein Bremselement zum Bremsen einer Strickelementbewegung in einem Führungskanal mit
gegeneinander versetzt angeordneten Bremsabschnitten,
- Fig. 3
- ein Strickelement mit einem Aufnahmeabschnitt zur Aufnahme eines Bremselements mit
zueinander symmetrisch angeordneten Bremsabschnitten,
- Fig. 4
- ein Strickelement mit einem Bremselement mit zueinander symmetrisch angeordneten Bremsabschnitten,
- Fig. 5
- ein Strickelement mit einem Aufnahmeabschnitt zur Aufnahme eines Bremselements mit
gegeneinander versetzt angeordneten Bremsabschnitten,
- Fig. 6
- ein Strickelement mit einem Bremselement mit gegeneinander versetzt angeordneten Bremsabschnitten,
- Fig. 7
- ein Bremselement und ein Strickelement mit mehreren Aufnahmeabschnitten für das Bremselement,
- Fig. 8
- ein Strickelement mit einem unterschiedlich positionierten Bremselement,
- Fig. 9
- einen Strickelementträger mit Aufnahmeabschnitten zur Aufnahme von Bremselementen,
- Fig. 10
- einen Strickelementträger mit Bremselementen und
- Fig. 11
- eine Strickvorrichtung mit einem Strickelementträger mit Bremselementen und Strickelementen.
[0039] Fig. 1 zeigt ein Bremselement 100 zum Bremsen einer Strickelementbewegung in einem
Führungskanal mit zwei Verbindungsabschnitte 102, 104, zwei zueinander symmetrisch
angeordneten Bremsabschnitten, wie 106, und einem Federabschnitt 108.
[0040] Das Bremselement 100 dient dazu, eine Bremskraft für ein Strickelement zu bewirken.
Dazu kann das Bremselement 100 an einem Strickelement oder an einem dem Strickelement
zugeordneten Führungssteg eines Strickelementträgers angeordnet werden.
[0041] Das Bremselement 100 ist beispielsweise in einem Stanz-Biege-Verfahren aus einem
Federstahl hergestellt. Das Bremselement 100 weist eine klammerartige Form mit einer
Bremselementlängsachse 110 und einem U-artigen Querschnitt mit einem Rückenabschnitt
und zwei Schenkelabschnitten auf. Die Schenkelabschnitte laufen ausgehend von dem
Rückenabschnitt leicht zusammen. Die freien Enden der Schenkelabschnitte weisen leicht
voneinander weg.
[0042] Die Schenkelabschnitte bilden die Verbindungsabschnitte 102, 104. Die Bremsabschnitte
106 sind an den Schenkelabschnitten angeordnet. Der Rückenabschnitt bildet den Federabschnitt
108. Die Verbindungsabschnitte 102, 104 sind zwischen einer Montage-/Demontageposition
und einer Halteposition verlagerbar und mithilfe des Federabschnitts 108 in Richtung
der Halteposition mit einer Federkraft beaufschlagt.
[0043] Wenn die Verbindungsabschnitte 102, 104 in die Montage-/Demontageposition verlagert
sind, ist das Bremselement 100 montierbar und/oder demontierbar. Wenn die Verbindungsabschnitte
102, 104 in die Halteposition verlagert sind, kann das Bremselement 100 an einem Strickelement
oder an einem dem Strickelement zugeordneten Führungssteg eines Strickelementträgers
vorgespannt gehalten sein.
[0044] In der mit Fig. 1 gezeigten Ansicht ist nur einer der beiden Bremsabschnitte 106
ersichtlich. Die Bremsabschnitte 106 sind blattfederartig ausgeführt und stehen außenseitig
bogenförmig über die Verbindungsabschnitte 102, 104 über. Die Bremsabschnitte 106
sind mit ihren beiden Enden mit den Verbindungsabschnitten 102, 104 verbunden.
[0045] Das Bremselement 100 weist Demontagehebel 112, 114 zum demontieren des Bremselements
100 auf. Die Demontagehebel 112, 114 können mithilfe eines zangenartigen Demontagewerkzeugs
gegeneinander zusammengedrückt werden, sodass die mit den Schenkelabschnitten gebildete
Verbindungsabschnitte 102, 104 dann auseinandergespreizt werden.
[0046] Fig. 2 zeigt ein Bremselement 200 zum Bremsen einer Strickelementbewegung in einem
Führungskanal mit zwei Verbindungsabschnitten 202, 204, zwei gegeneinander versetzt
angeordneten Bremsabschnitten 206, 208 und einem Federabschnitt 210.
[0047] Die Bremsabschnitte 206, 208 sind blattfederartig ausgeführt und erstrecken sich
ausgehend von den Verbindungsabschnitten 202, 204 in Längsrichtung. Die Bremsabschnitte
206, 208 stehen außenseitig bogenförmig über die Verbindungsabschnitte 202, 204 über.
Die Bremsabschnitte 206, 208 sind jeweils mit einem Ende mit den Verbindungsabschnitten
202, 204 verbunden und weisen jeweils ein freies Ende auf, das gleitend an einem Strickelement
oder an einem dem Strickelement zugeordneten Führungssteg eines Strickelementträgers
anliegen kann. Im Übrigen wird ergänzend insbesondere auf Fig. 1 und die zugehörige
Beschreibung verwiesen.
[0048] Fig. 3 zeigt ein als Stricknadel ausgeführtes Strickelement 300 mit einem Fußabschnitt
302, einem Schaftabschnitt 304 und einem Hakenabschnitt 306. Der Schaftabschnitt 304
ist zwischen dem Fußabschnitt 302 und dem Hakenabschnitt 306 angeordnet. Der Schaftabschnitt
304 erstreckt sich entlang einer Strickelementlängsachse 308. Das Strickelement 300
dient zur Führung in einem Führungskanal eines Strickelementträgers.
[0049] Das Strickelement 300 weist an dem Schaftabschnitt 304 einen Aufnahmeabschnitt 310
zur Aufnahme eines Bremselements mit zueinander symmetrisch angeordneten Bremsabschnitten,
wie Bremselement 100 gemäß Fig. 1, auf. Das Strickelement 300 weist an dem Aufnahmeabschnitt
310 zwei Ausnehmungen, wie 312, auf. Die Ausnehmungen 312 sind an beiden Seiten des
Strickelements einander gegenüberliegend und zueinander symmetrisch angeordnet. Der
Aufnahmeabschnitt 310 weist einen V-artig hinterschnittenen Querschnitt auf.
[0050] Fig. 4 zeigt das Strickelement 300 mit einem Bremselement 314, wie Bremselement 100
gemäß Fig. 1, mit zueinander symmetrisch angeordneten Bremsabschnitten, wie 316. Das
Bremselement 314 ist an dem Aufnahmeabschnitt 310 angeordnet. Verbindungsabschnitte,
wie 318, des Bremselements 314 sind in den Ausnehmungen 312 aufgenommen. Das Bremselement
314 ist an dem Aufnahmeabschnitt 310 form- und reibschlüssig gehalten. Die Bremsabschnitte
316 stehen seitlich bogenförmig über das Strickelement 300 über. Im Übrigen wird ergänzend
insbesondere auf Fig. 1 und Fig. 3 sowie auf die zugehörige Beschreibung verwiesen.
[0051] Fig. 5 zeigt ausschnittsweise ein als Stricknadel ausgeführtes Strickelement 400
mit einem Fußabschnitt 402, einem Schaftabschnitt 404 und einem Hakenabschnitt. Der
Schaftabschnitt 404 ist zwischen dem Fußabschnitt 402 und dem Hakenabschnitt angeordnet.
Der Schaftabschnitt 404 erstreckt sich entlang einer Strickelementlängsachse 406.
Das Strickelement 400 dient zur Führung in einem Führungskanal eines Strickelementträgers.
[0052] Das Strickelement 400 weist an dem Schaftabschnitt 404 einen Aufnahmeabschnitt 406
zur Aufnahme eines Bremselements mit gegeneinander versetzt angeordneten Bremsabschnitten,
wie Bremselement 200 gemäß Fig. 2, auf. Das Strickelement 400 weist an dem Aufnahmeabschnitt
408 zwei Ausnehmungen 410, 412 auf. Die Ausnehmungen 410, 412 sind an beiden Seiten
des Strickelements einander gegenüberliegend und zueinander entlang der Strickelementlängsachse
406 versetzt angeordnet.
[0053] Fig. 6 zeigt das Strickelement 400 mit einem Bremselement 414, wie Bremselement 200
gemäß Fig. 2, mit gegeneinander versetzt angeordneten Bremsabschnitten 416, 418. Das
Bremselement 414 ist an dem Aufnahmeabschnitt 408 angeordnet. Die Verbindungsabschnitte,
wie 420, des Bremselements 412 sind in den Ausnehmungen 410, 412 aufgenommen. Das
Bremselement 414 ist an dem Aufnahmeabschnitt 408 form- und reibschlüssig gehalten.
Die Bremsabschnitte 416, 418 stehen seitlich bogenförmig über das Strickelement 400
über. Die freien Enden der Bremsabschnitte 416, 418 liegen gleitend an einem Strickelement
400 an. Im Übrigen wird ergänzend insbesondere auf Fig. 2 und Fig. 5 sowie auf die
zugehörige Beschreibung verwiesen.
[0054] Fig. 7 zeigt ein Bremselement 500 und ein als Stricknadel ausgeführtes Strickelement
502 mit drei Aufnahmeabschnitten 504, 506, 508 für das Bremselement 500 in seitlicher
Ansicht und in Draufsicht.
[0055] Das Bremselement 500 weist zwei Verbindungsabschnitte 510, 512 zwei zueinander symmetrisch
angeordnete Bremsabschnitte 514, 516 und einen Federabschnitt 518 auf. Die Bremsabschnitte
514, 516 sind blattfederartig ausgeführt und erstrecken sich ausgehend von den Verbindungsabschnitten
510, 512 in Längsrichtung. Die Bremsabschnitte 514, 516 stehen außenseitig bogenförmig
über die Verbindungsabschnitte 510, 512 über. Die Bremsabschnitte 514, 516 sind jeweils
mit einem Enden mit den Verbindungsabschnitten 510, 512 verbunden und weisen jeweils
ein freies Ende auf, das gleitend an dem Strickelement 502 anliegen kann.
[0056] Das Strickelement 500 weist einen Schaftabschnitt 520 auf. Die Aufnahmeabschnitte
504, 506, 508 sind an dem Schaftabschnitt 520 angeordnet. Der Schaftabschnitt 520
weist im Bereich der Aufnahmeabschnitte 504, 506, 508 eine reduzierte Breite auf.
Die Aufnahmeabschnitte 504, 506, 508 sind mithilfe von rückseitigen Ausnehmungen gebildet.
Das Strickelement 500 weist einen an dem Schaftabschnitt 520 angeordneten Abstützabschnitt
522 auf. An dem Abstützabschnitt 522 weist der Schaftabschnitt 520 ausgehend von dem
Bereich mit reduzierter Breite eine keilartig ansteigende Breite auf. Der Aufnahmeabschnitt
504, ist von dem Abstützabschnitt 522 weit beabstandet. Der Aufnahmeabschnitt 506
weist von dem Abstützabschnitt 522 einen mittleren Abstand auf. Der Aufnahmeabschnitt
508 ist von dem Abstützabschnitt 522 gering beabstandet.
[0057] Fig. 8 zeigt das Strickelement 502 jeweils mit unterschiedlich positioniertem Bremselement
500. Wenn das Bremselement 500 an dem Aufnahmeabschnitt 506 angeordnet ist, liegen
die freien Enden der Bremsabschnitte 514, 516 an dem Bereich des Schaftabschnitts
520 mit reduzierter Breite an. Wenn das Bremselement 500 an dem Aufnahmeabschnitt
508 angeordnet ist, liegen die freien Enden der Bremsabschnitte 514, 516 an dem Abstützabschnitt
522 mit etwas erweiterter Breite an. Wenn das Bremselement 500 an dem Aufnahmeabschnitt
510 angeordnet ist, liegen die freien Enden der Bremsabschnitte 514, 516 an dem Abstützabschnitt
522 mit stark erweiterter Breite an.
[0058] Fig. 9 zeigt einen Strickelementträger 600 mit Aufnahmeabschnitten, wie 602, 604,
zur Aufnahme von Bremselementen. Der Strickelementträger 600 ist mithilfe eines hohlzylindrischen
Strickzylinders gebildet und radial außenseitig an dem Strickzylinder angeordnet.
[0059] Der Strickelementträger 600 weist Führungsstege, wie 606, 608, auf. Die Führungsstege
606, 608 begrenzen seitlich Führungskanäle, wie 610. Die Führungskanäle 610 dienen
zum Führen von Strickelementen und erstrecken sich jeweils entlang einer Führungskanallängsachse
612.
[0060] Die Aufnahmeabschnitte 602, 604 sind an den Führungsstegen 606, 608 angeordnet und
dienen zur Aufnahme von Bremselementen mit zueinander symmetrisch angeordneten Bremsabschnitten,
wie Bremselement 100 gemäß Fig. 1, auf. Die Führungsstege 606, 608 weisen jeweils
an dem Aufnahmeabschnitt 602, 604 zwei Ausnehmungen auf. Die Ausnehmungen sind an
beiden Seiten des Strickelements einander gegenüberliegend und zueinander symmetrisch
angeordnet. Der Aufnahmeabschnitt weist einen V-artig hinterschnittenen Querschnitt
auf.
[0061] Fig. 10 zeigt den Strickelementträger 600 mit Bremselementen, wie 614, 616, wie Bremselement
100 gemäß Fig. 1, mit zueinander symmetrisch angeordneten Bremsabschnitten. Die Bremselemente
614, 616 sind an den Aufnahmeabschnitten 602, 604 angeordnet. Verbindungsabschnitte
der Bremselemente 614, 616 sind in den Ausnehmungen aufgenommen. Die Bremselemente
614, 616 sind an den Aufnahmeabschnitten 602, 604 form- und reibschlüssig gehalten.
Die Bremsabschnitte stehen seitlich bogenförmig über die Führungsstege 606, 608 über.
Im Übrigen wird ergänzend insbesondere auf Fig. 1 und die zugehörige Beschreibung
verwiesen.
[0062] Fig. 11 zeigt eine Strickvorrichtung 700 mit einem Strickelementträger 702, wie Strickelementträger
600 gemäß Fig. 9 und Fig. 10, mit Bremselementen, wie 704, 706, wie Bremselement 100
gemäß Fig. 1, und Strickelementen.
[0063] Die Bremselemente 704, 706 sind an Führungsstegen, wie 708, 710, des Strickelementträgers
702 angeordnet. Zwischen den Führungsstegen 708, 710 sind Führungskanäle, wie 712,
gebildet. In den Führungskanälen 712 sind als Stricknadel ausgeführte Strickelemente
714 entlang einer Führungskanallängsachse verschiebbar geführt.
[0064] Bremsabschnitte der Bremselemente 704, 706 liegen vorgespannt an den Strickelementen
714 an und bilden mit den Strickelementen 714 Reibpaarungen. Damit werden auf die
Strickelemente 714 Bremskräfte bewirkt. Die Bremselemente 704, 706 bewirken jeweils
eine vorbestimmte definierte Bremskraft und/oder ein vorbestimmtes definiertes Bremskraftprofil
über einen Bewegungsweg der Strickelemente 714.
[0065] Die Bremselemente 704, 706 sind gegen andere Bremselemente austauschbar, um eine
vorbestimmte definierte Bremskraft und/oder ein vorbestimmtes definiertes Bremskraftprofil
über einen Bewegungsweg der Strickelemente 714 zu ändern oder wieder herzustellen.
Die Strickvorrichtung 700 mit dem Strickelementträger 702, den Bremselementen 704,
706 und den Strickelementen 714 bildet ein Baukastensystem.
| Bezugszeichenliste |
| 100 |
Bremselement |
| 102 |
Verbindungsabschnitt |
| 104 |
Verbindungsabschnitt |
| 106 |
Bremsabschnitt |
| 108 |
Federabschnitt |
| 110 |
Bremselementlängsachse |
| 112 |
Demontagehebel |
| 114 |
Demontagehebel |
| |
|
| 200 |
Bremselement |
| 202 |
Verbindungsabschnitt |
| 204 |
Verbindungsabschnitt |
| 206 |
Bremsabschnitt |
| 208 |
Bremsabschnitt |
| 210 |
Federabschnitt |
| |
|
| 300 |
Strickelement |
| 302 |
Fußabschnitt |
| 304 |
Schaftabschnitt |
| 306 |
Hakenabschnitt |
| 308 |
Strickelementlängsachse |
| 310 |
Aufnahmeabschnitt |
| 312 |
Ausnehmung |
| 314 |
Bremselement |
| 316 |
Bremsabschnitt |
| 318 |
Verbindungsabschnitt |
| |
|
| 400 |
Strickelement |
| 402 |
Fußabschnitt |
| 404 |
Schaftabschnitt |
| 406 |
Strickelementlängsachse |
| 408 |
Aufnahmeabschnitt |
| 410 |
Ausnehmung |
| 412 |
Ausnehmung |
| 414 |
Bremselement |
| 416 |
Bremsabschnitt |
| 418 |
Bremsabschnitt |
| 420 |
Verbindungsabschnitt |
| |
|
| 500 |
Bremselement |
| 502 |
Strickelement |
| 504 |
Aufnahmeabschnitt |
| 506 |
Aufnahmeabschnitt |
| 508 |
Aufnahmeabschnitt |
| 510 |
Verbindungsabschnitt |
| 512 |
Verbindungsabschnitt |
| 514 |
Bremsabschnitt |
| 516 |
Bremsabschnitt |
| 518 |
Federabschnitt |
| 520 |
Schaftabschnitt |
| 522 |
Abstützabschnitt |
| |
|
| 600 |
Strickelementträger |
| 602 |
Aufnahmeabschnitt |
| 604 |
Aufnahmeabschnitt |
| 606 |
Führungssteg |
| 608 |
Führungssteg |
| 610 |
Führungskanal |
| 612 |
Führungskanallängsachse |
| 614 |
Bremselement |
| 616 |
Bremselement |
| |
|
| 700 |
Strickvorrichtung |
| 702 |
Strickelementträger |
| 704 |
Bremselement |
| 706 |
Bremselement |
| 708 |
Führungssteg |
| 710 |
Führungssteg |
| 712 |
Führungskanal |
| 714 |
Strickelement |
1. Bremselement (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) zum Bremsen einer Strickelementbewegung
in einem Führungskanal (610, 712), das Bremselement (100, 200, 314, 414, 500, 614,
616, 704, 706) aufweisend wenigstens einen Verbindungsabschnitt (102, 104, 202, 204,
318, 420, 510, 512) und wenigstens einen Bremsabschnitt (106, 206, 208, 316, 414,
416, 514, 516), dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (102, 104, 202, 204, 318, 420, 510, 512) dazu dient, das
Bremselement (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) mit einem Strickelement
(300, 400, 502) oder einem Führungssteg (606, 608, 708, 710) zu verbinden, wobei der
wenigstens eine Verbindungsabschnitt (102, 104, 202, 204, 318, 420, 510, 512) zwischen
einer Montage-/Demontageposition und einer Halteposition verlagerbar ist, das Bremselement
(100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) wenigstens einen Federabschnitt (108,
210, 518) aufweist und der wenigstens eine Federabschnitt (108, 210, 518) den wenigstens
einen Verbindungsabschnitt (102, 104, 202, 204, 318, 420, 510, 512) in Richtung der
Halteposition mit einer Federkraft beaufschlagt.
2. Bremselement (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Bremsabschnitt (106, 206, 208, 316, 414, 416, 514, 516) an dem
wenigstens einen Verbindungsabschnitt (102, 104, 202, 204, 318, 420, 510, 512) angeordnet
ist.
3. Bremselement (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) nach wenigstens einem der
Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Verbindungsabschnitt (102, 104, 202, 204, 318, 420, 510, 512)
eine Reibfläche zur reibschlüssigen und/oder einen Rastabschnitt zur formschlüssigen
Verbindung aufweist.
4. Bremselement (100, 314, 614, 616, 704, 706) nach wenigstens einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremselement (100, 314, 614, 616, 704, 706) wenigstens einen Demontageabschnitt
zum demontieren des Bremselements (100, 314, 614, 616, 704, 706) aufweist.
5. Bremselement (100, 314, 614, 616, 704, 706) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Demontageabschnitt wenigstens eine Demontageöffnung und/oder wenigstens einen
Demontagehebel (112, 114) aufweist.
6. Bremselement (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) nach wenigstens einem der
Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremselement (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) wenigstens einen ersten
Verbindungsabschnitt (102, 202, 510) und wenigstens einen zweiten Verbindungsabschnitt
(104, 204, 318, 420, 512) aufweist und der wenigstens eine Federabschnitt (108, 210,
518) den wenigstens einen ersten Verbindungsabschnitt (102, 202, 510) und den wenigstens
einen zweiten Verbindungsabschnitt (104, 204, 318, 420, 512) miteinander verbindet.
7. Bremselement (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine erste Verbindungsabschnitt (102, 202, 510) und der wenigstens
eine zweite Verbindungsabschnitt (104, 204, 318, 420, 512) zueinander symmetrisch
und voneinander beabstandet angeordnet sind.
8. Bremselement (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) nach wenigstens einem der
Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremselement (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) wenigstens einen ersten
Bremsabschnitt (206, 416, 514) und wenigstens einen zweiten Bremsabschnitt (106, 208,
316, 418, 516) aufweist und der wenigstens eine erste Bremsabschnitt (206, 416, 514)
und der wenigstens eine zweite Bremsabschnitt (106, 208, 316, 418, 516) zueinander
symmetrisch oder gegeneinander versetzt angeordnet sind.
9. Strickelement (300, 400, 502), dadurch gekennzeichnet, dass das Strickelement (300, 400, 502) wenigstens einen Aufnahmeabschnitt (310, 408, 504,
506, 508) zur Aufnahme eines Bremselements (100, 200, 314, 414, 500) nach wenigstens
einem der Ansprüche 1 bis 8 aufweist, wobei der wenigstens eine Aufnahmeabschnitt
(310, 408, 504, 506, 508) zumindest abschnittsweise geometrisch komplementär zu dem
Bremselement (100, 200, 314, 414, 500) ausgeführt ist und das Strickelement an dem
wenigstens einen Aufnahmeabschnitt (310, 408, 504, 506, 508) einen zumindest abschnittsweise
hinterschnittenen Querschnitt aufweist, um das Bremselement (100, 200, 314, 414, 500)
an dem Aufnahmeabschnitt (310, 408, 504, 506, 508) bei einer Strickelementbewegung
in Strickelementlängsrichtung form- und reibschlüssig zu halten.
10. Strickelement (300, 400, 502) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest abschnittsweise hinterschnittene Querschnitt eine V-artige Form aufweist.
11. Strickelement (300, 400, 502) nach wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Strickelement (300, 400, 502) an dem wenigstens einen Aufnahmeabschnitt (310,
408, 504, 506, 508) wenigstens eine Ausnehmung (312, 410, 412) aufweist.
12. Strickelement (502) nach wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Strickelement (502) mehrere Aufnahmeabschnitte (504, 506, 508) und wenigstens
einen Abstützabschnitt (522) für den wenigstens einen Bremsabschnitt (514, 516) des
wenigstens einen Bremselements (500) aufweist und die Aufnahmeabschnitte (504, 506,
508) von dem wenigstens einen Abstützabschnitt (522) jeweils unterschiedlich beabstandet
sind.
13. Strickelementträger (600, 702) aufweisend wenigstens einen Führungssteg (606, 608,
708, 710) und wenigstens einen Führungskanal (610, 712) zum Führen wenigstens eines
Strickelements, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Führungssteg (606, 608, 708, 710) wenigstens einen Aufnahmeabschnitt
(602, 604) zur Aufnahme eines Bremselements (100, 200, 500, 614, 616, 704, 706) nach
wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8 aufweist, wobei der wenigstens eine Aufnahmeabschnitt
(602, 604) zumindest abschnittsweise geometrisch komplementär zu dem Bremselement
(100, 200, 500, 614, 616, 704, 706) ausgeführt ist und der wenigstens eine Führungssteg
(606, 608, 708, 710) an dem wenigstens einen Aufnahmeabschnitt (602, 604) einen zumindest
abschnittsweise hinterschnittenen Querschnitt aufweist, um das Bremselement (100,
200, 314, 414, 500) an dem Aufnahmeabschnitt (310, 408, 504, 506, 508) bei einer Strickelementbewegung
in Strickelementlängsrichtung form- und reibschlüssig zu halten.
14. Strickelementträger (600, 702) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest abschnittsweise hinterschnittene Querschnitt eine V-artige Form aufweist.
15. Strickelementträger (600, 702) nach wenigstens einem der Ansprüche 13 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Führungssteg (606, 608, 708, 710) an dem wenigstens einen Aufnahmeabschnitt
(602, 604) wenigstens eine Ausnehmung aufweist.
16. Strickelementträger nach wenigstens einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Strickelementträger mehrere Aufnahmeabschnitte und wenigstens einen Abstützabschnitt
für den wenigstens einen Bremsabschnitt des wenigstens einen Bremselements (500) aufweist
und die Aufnahmeabschnitte von dem wenigstens einen Abstützabschnitt jeweils unterschiedlich
beabstandet sind.
17. Strickvorrichtung (700), dadurch gekennzeichnet, dass die Strickvorrichtung (700) einen Strickelementträger (600, 702) nach wenigstens
einem der Ansprüche 13 bis 16 und/oder wenigstens ein Strickelement (300, 400, 502)
nach wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 12 sowie jedenfalls wenigstens ein Bremselement
(100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) nach wenigstens einem der Ansprüche
1 bis 8 aufweist, wobei das wenigstens eine Bremselement (100, 200, 314, 414, 500)
an dem wenigstens einen Strickelement (300, 400, 502) angeordnet ist und der wenigstens
eine Bremsabschnitt (106, 206, 208, 316, 414, 416, 514, 516) des wenigstens einen
Bremselements (100, 200, 314, 414, 500) mit dem wenigstens einen Führungssteg des
Strickelementträgers eine Reibpaarung bildet und/oder das wenigstens eine Bremselement
(614, 616, 704, 706) an dem wenigstens einen Führungssteg (606, 608, 708, 710) des
Strickelementträgers (600, 702) angeordnet ist und der wenigstens eine Bremsabschnitt
des wenigstens einen Bremselements (614, 616, 704, 706) mit dem wenigstens einen Strickelement
(714) eine Reibpaarung bildet.
18. Strickvorrichtung (700) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Bremselement (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) derart
ausgelegt ist, als Reibpartner der Reibpaarung auf das wenigstens eine Strickelement
(300, 400, 502, 714) eine vorbestimmte Bremskraft und/oder ein vorbestimmtes Bremskraftprofil
über einen Bewegungsweg des wenigstens einen Strickelements (300, 400, 502, 714) zu
bewirken.
19. Baukastensystem für eine Strickvorrichtung (700), dadurch gekennzeichnet, dass das Baukastensystem einen Strickelementträger (600, 702) nach wenigstens einem der
Ansprüche 13 bis 16 und/oder wenigstens ein Strickelement (300, 400, 502, 714) nach
wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 12 sowie jedenfalls Bremselemente (100, 200,
314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8 aufweist,
wobei die Bremselemente (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) jeweils unterschiedlich
ausgelegt und bedarfsweise zur Anordnung an dem wenigstens einen Führungssteg (606,
608, 708, 710) des Strickelementträgers (600, 702) und/oder an dem wenigstens einen
Strickelement (300, 400, 502, 714) auswählbar sind.
1. Braking element (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) for braking a knitting
element movement in a guide channel (610, 712), the braking element (100, 200, 314,
414, 500, 614, 616, 704, 706) having at least one connecting section (102, 104, 202,
204, 318, 420, 510, 512) and at least one braking section (106, 206, 208, 316, 414,
416, 514, 516), characterised in that the connecting section (102, 104, 202, 204, 318, 420, 510, 512) is used to connect
the braking element (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) to a knitting element
(300, 400, 502) or a guide strip (606, 608, 708, 710), wherein the at least one connecting
section (102, 104, 202, 204, 318, 420, 510, 512) is displaceable between an assembly/disassembly
position and a holding position, the braking element (100, 200, 314, 414, 500, 614,
616, 704, 706) has at least one spring section (108, 210, 518) and the at least one
spring section (108, 210, 518) applies a spring force to the at least one connecting
section (102, 104, 202, 204, 318, 420, 510, 512) in the direction of the holding position.
2. Braking element (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) according to claim 1,
characterised in that the at least one braking section (106, 206, 208, 316, 414, 416, 514, 516) is arranged
on the at least one connecting section (102, 104, 202, 204, 318, 420, 510, 512).
3. Braking element (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) according to at least
one of claims 1 to 2, characterised in that the at least one connecting section (102, 104, 202, 204, 318, 420, 510, 512) has
a frictional surface for a frictional connection and/or a latching section for a form-fitting
connection.
4. Braking element (100, 314, 614, 616, 704, 706) according to at least one of claims
1 to 3, characterised in that the braking element (100, 314, 614, 616, 704, 706) has at least one disassembly section
for disassembling the braking element (100, 314, 614, 616, 704, 706).
5. Braking element (100, 314, 614, 616, 704, 706) according to claim 4, characterised in that the disassembly section has at least one disassembly opening and/or at least one
disassembly lever (112, 114).
6. Braking element (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) according to at least
one of claims 1 to 5, characterised in that the braking element (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) has at least one
first connecting section (102, 202, 510) and at least one second connecting section
(104, 204, 318, 420, 512), and the at least one spring section (108, 210, 518) connects
the at least one first connecting section (102, 202, 510) and the at least one second
connecting section (104, 204, 318, 420, 512).
7. Braking element (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) according to claim 6,
characterised in that the at least one first connecting section (102, 202, 510) and the at least one second
connecting section (104, 204, 318, 420, 512) are arranged symmetrically to one another
and spaced apart from one another.
8. Braking element (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) according to at least
one of claims 1 to 7, characterised in that the braking element (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) has at least one
first braking section (206, 416, 514) and at least one second braking section (106,
208, 316, 418, 516), and the at least one first braking section (206, 416, 514) and
the at least one second braking section (106, 208, 316, 418, 516) are arranged symmetrically
to one another or are mutually offset.
9. Knitting element (300, 400, 502), characterised in that the knitting element (300, 400, 502) has at least one receiving section (310, 408,
504, 506, 508) for receiving a braking element (100, 200, 314, 414, 500) according
to at least one of claims 1 to 8, wherein the at least one receiving section (310,
408, 504, 506, 508) is configured to be at least partly geometrically complementary
to the braking element (100, 200, 314, 414, 500) and the knitting element has an at
least partly undercut cross-section on the at least one receiving section (602, 604),
in order to hold the braking element (100, 200, 314, 414, 500) in a form-fitting and
frictional manner on the receiving section (310, 408, 504, 506, 508) during a knitting
element movement in longitudinal direction of the knitting element.
10. Knitting element (300, 400, 502) according to claim 9, characterised in that the at least partially undercut cross-section has a V-shaped form.
11. Knitting element (300, 400, 502) according to at least one of claims 9 to 10, characterised in that the knitting element (300, 400, 502) has at least one recess (312, 410, 412) on the
at least one receiving section (310, 408, 504, 506, 508).
12. Knitting element (502) according to at least one of claims 9 to 11, characterised in that the knitting element (502) has a plurality of receiving sections (504, 506, 508)
and at least one support section (522) for the at least one braking section (514,
516) of the at least one braking element (500) and the receiving sections (504, 506,
508) are spaced apart differently respectively from the at least one support section
(522).
13. Knitting element holder (600, 702) comprising at least one guide strip (606, 608,
708, 710) and at least one guide channel (610, 712) for guiding at least one knitting
element, characterised in that the at least one guide strip (606, 608, 708, 710) has at least one receiving section
(602, 604) for receiving a braking element (100, 200, 500, 614, 616, 704, 706) according
to at least one of claims 1 to 8, wherein the at least one receiving section (602,
604) is configured to be at least partly geometrically complementary to the braking
element (100, 200, 500, 614, 616, 704, 706), and the at least one guide strip (606,
608, 708, 710) has an at least partly undercut cross-section on the at least one receiving
section (602, 604), in order to hold the braking element (100, 200, 314, 414, 500)
in a form-fitting and frictional manner on the receiving section (310, 408, 504, 506,
508) during a knitting element movement in longitudinal direction of the knitting
element.
14. Knitting element holder (600, 702) according to claim 13, characterised in that the at least partially undercut cross-section has a V-shaped form.
15. Knitting element holder (600, 702) according to at least one of claims 13 to 14, characterised in that the at least one guide strip (606, 608, 708, 710) has at least one recess on the
at least one receiving section (602, 604).
16. Knitting element holder according to at least one of claims 13 to 15, characterised in that the knitting element holder has a plurality of receiving sections and at least one
support section for the at least one braking section of the at least one braking element
(500) and the receiving sections are spaced apart differently respectively from the
at least one support section.
17. Knitting device (700), characterised in that the knitting device (700) comprises a knitting element holder (600, 702) according
to at least one of claims 13 to 16 and/or at least one knitting element (300, 400,
502) according to at least one of claims 9 to 12 and in any case at least one braking
element (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) according to at least one of
claims 1 to 8, wherein the at least one braking element (100, 200, 314, 414, 500)
is arranged on the at least one knitting element (300, 400, 502) and the at least
one braking section (106, 206, 208, 316, 414, 416, 514, 516) of the at least one braking
element (100, 200, 314, 414, 500) forms a friction pairing with the at least one guide
strip of the knitting element holder and/or the at least one braking element (614,
616, 704, 706) is arranged on the at least one guide strip (606, 608, 708, 710) of
the knitting element holder (600, 702) and the at least one braking section of the
at least one braking element (614, 616, 704, 706) forms a friction pairing with the
at least one knitting element (714).
18. Knitting device (700) according to claim 17, characterised in that the at least one braking element (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) is
configured, as a friction partner of the friction pairing, to apply a predetermined
braking force and/or a predetermined braking force profile to the at least one knitting
element (300, 400, 502, 714) over a movement path of the at least one knitting element
(300, 400, 502, 714).
19. Modular system for a knitting device (700), characterised in that the modular system comprises a knitting element holder (600, 702) according to at
least one of claims 13 to 16 and/or at least one knitting element (300, 400, 502,
714) according to at least one of claims 9 to 12 and in any case braking elements
(100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) according to at least one of claims
1 to 8, wherein the braking elements (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706)
each have a different configuration and can be selected as required for arrangement
on the at least on guide strip (606, 608, 708, 710) of the knitting element holder
(600, 702) and/or on the at least one knitting element (300, 400, 502, 714).
1. Elément de freinage (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) pour freiner un
mouvement d'un élément de tricotage dans un canal de guidage (610, 712), ledit élément
de freinage (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) présentant au moins une
section de liaison (102, 104, 202, 204, 318, 420, 510, 512) et au moins une section
de freinage (106, 206, 208, 316, 414, 416, 514, 516), caractérisé en ce que la section de liaison (102, 104, 202, 204, 318, 420, 510, 512) sert à relier l'élément
de freinage (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) à un élément de tricotage
(300, 400, 502) ou à une barre de guidage (606, 608, 708, 710), ladite au moins une
section de liaison (102, 104, 202, 204, 318, 420, 510, 512) pouvant être déplacée
entre une position de montage/démontage et une position de maintien, l'élément de
freinage (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) présentant au moins une section
de ressort (108, 210, 518) et ladite au moins une section de ressort (108, 210, 518)
sollicitant ladite au moins une section de liaison (102, 104, 202, 204, 318, 420,
510, 512) avec une force de ressort en direction de la position de maintien.
2. Elément de freinage (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) selon la revendication
1, caractérisé en ce que ladite au moins une section de freinage (106, 206, 208, 316, 414, 416, 514, 516)
est agencée sur ladite au moins une section de liaison (102, 104, 202, 204, 318, 420,
510, 512).
3. Elément de freinage (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) selon au moins l'une
des revendications 1 à 2, caractérisé en ce que ladite au moins une section de liaison (102, 104, 202, 204, 318, 420, 510, 512) présente
une surface de friction pour une liaison par friction et/ou une section d'encliquetage
pour une liaison par coopération de formes.
4. Elément de freinage (100, 314, 614, 616, 704, 706) selon l'une au moins des revendications
1 à 3, caractérisé en ce que ledit élément de freinage (100, 314, 614, 616, 704, 706) présente au moins une section
de démontage pour démonter ledit élément de freinage (100, 314, 614, 616, 704, 706).
5. Elément de freinage (100, 314, 614, 616, 704, 706) selon la revendication 4, caractérisé en ce que la section de démontage présente au moins une ouverture de démontage et/ou au moins
un levier de démontage (112, 114).
6. Elément de freinage (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) selon au moins l'une
des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que ledit élément de freinage (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) présente
au moins une première section de liaison (102, 202, 510) et au moins une deuxième
section de liaison (104, 204, 318, 420, 512), et ladite au moins une section de ressort
(108, 210, 518) relie l'une à l'autre ladite au moins une première section de liaison
(102, 202, 510) et ladite au moins une deuxième section de liaison (104, 204, 318,
420, 512).
7. Elément de freinage (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) selon la revendication
6, caractérisé en ce que ladite au moins une première section de liaison (102, 202, 510) et ladite au moins
une deuxième section de liaison (104, 204, 318, 420, 512) sont agencées symétriquement
et espacées l'une par rapport à l'autre.
8. Elément de freinage (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) selon au moins l'une
des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'élément de freinage (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) présente au moins
une première section de freinage (206, 416, 514) et au moins une deuxième section
de freinage (106, 208, 316, 418, 516), et ladite au moins une première section de
freinage (206, 416, 514) et ladite au moins une deuxième section de freinage (106,
208, 316, 418, 516) sont agencées symétriquement ou décalées l'une par rapport à l'autre.
9. Elément de tricotage (300, 400, 502), caractérisé en ce que l'élément de tricotage (300, 400, 502) présente au moins une section de réception
(310, 408, 504, 506, 508) pour recevoir un élément de freinage (100, 200, 314, 414,
500) selon au moins l'une des revendications 1 à 8, ladite au moins une section de
réception (310, 408, 504, 506, 508) étant réalisé géométriquement complémentaire à
l'élément de freinage (100, 200, 314, 414, 500), au moins par sections, et l'élément
de tricotage présentant sur ladite au moins une section de réception (310, 408, 504,
506, 508) une section transversale au moins partiellement en contre-dépouille, afin
de maintenir l'élément de freinage (100, 200, 314, 414, 500) sur la section de réception
(310, 408, 504, 506, 508) par coopération de formes et par friction lors d'un mouvement
de l'élément de tricotage dans la direction longitudinale de l'élément de tricotage.
10. Elément de tricotage (300, 400, 502) selon la revendication 9, caractérisé en ce que la section transversale en contre-dépouille, au moins par sections, présente une
forme en V.
11. Elément de tricotage (300, 400, 502) selon au moins l'une des revendications 9 à 10,
caractérisé en ce que l'élément de tricotage (300, 400, 502) présente au moins un évidement (312, 410,
412) sur ladite au moins une section de réception (310, 408, 504, 506, 508).
12. Elément de tricotage (502) selon au moins l'une des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que l'élément de tricotage (502) présente plusieurs sections de réception (504, 506,
508) et au moins une section d'appui (522) pour ladite au moins une section de freinage
(514, 516) dudit au moins un élément de freinage (500), et en ce que les sections de réception (504, 506, 508) sont chacune espacées différemment de ladite
au moins une section d'appui (522).
13. Support d'élément de tricotage (600, 702) présentant au moins une barre de guidage
(606, 608, 708, 710) et au moins un canal de guidage (610, 712) pour guider au moins
un élément de tricotage, caractérisé en ce que ladite au moins une barre de guidage (606, 608, 708, 710) présente au moins une section
de réception (602, 604) pour recevoir un élément de freinage (100, 200, 500, 614,
616, 704, 706) selon l'une au moins des revendications 1 à 8, ladite au moins une
section de réception (602, 604) étant réalisée de manière géométriquement complémentaire
à l'élément de freinage (100, 200, 500, 614, 616, 704, 706), au moins par sections,
et ladite barre de guidage (606, 608, 708, 710), sur ladite au moins une section de
réception (602, 604), présentant une section transversale en contre-dépouille, au
moins par section, afin de maintenir l'élément de freinage (100, 200, 314, 414, 500)
sur la section de réception (310, 408, 504, 506, 508) par coopération de formes et
par friction lors d'un mouvement de l'élément de tricotage dans la direction longitudinale
de l'élément de tricotage.
14. Support d'élément de tricotage (600, 702) selon la revendication 13, caractérisé en ce que la section transversale en contre-dépouille, au moins par sections, présente une
forme en V.
15. Support d'élément de tricotage (600, 702) selon l'une au moins des revendications
13 à 14, caractérisé en ce que ladite au moins une barre de guidage (606, 608, 708, 710) présente au moins un évidement
sur ladite au moins une section de réception (602, 604).
16. Support d'élément de tricotage selon au moins l'une des revendications 13 à 15, caractérisé en ce que le support d'élément de tricotage présente plusieurs sections de réception et au
moins une section d'appui pour ladite au moins une section de freinage dudit au moins
un élément de freinage (500) et en ce que les sections de réception sont respectivement espacées différemment de ladite au
moins une section d'appui.
17. Dispositif de tricotage (700), caractérisé en ce que le dispositif de tricotage (700) présente un support d'élément de tricotage (600,
702) selon au moins l'une des revendications 13 à 16 et/ou au moins un élément de
tricotage (300, 400, 502) selon au moins l'une des revendications 9 à 12, ainsi que,
en tout cas, au moins un élément de freinage (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704,
706) selon au moins l'une des revendications 1 à 8, ledit au moins un élément de freinage
(100, 200, 314, 414, 500) étant agencé sur ledit au moins un élément de tricotage
(300, 400, 502) et ladite au moins une section de freinage (106, 206, 208, 316, 414,
416, 514, 516) dudit au moins un élément de freinage (100, 200, 314, 414, 500) formant
un couple de friction avec ladite au moins une barre de guidage du support d'élément
de tricotage, et/ou ledit au moins un élément de freinage (614, 616, 704, 706) étant
agencé sur ladite au moins une barre de guidage (606, 608, 708, 710) du support d'élément
de tricotage (600, 702), et ladite au moins une section de freinage dudit au moins
un élément de freinage (614, 616, 704, 706) formant un couple de friction avec ledit
au moins un élément de tricotage (714).
18. Dispositif de tricotage (700) selon la revendication 17, caractérisé en ce que ledit au moins un élément de freinage (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706)
est conçu de telle sorte qu'il exerce, en tant que partenaire de friction du couple
de friction, sur ledit au moins un élément de tricotage (300, 400, 502, 714), une
force de freinage prédéterminée et/ou un profil de force de freinage prédéterminé
sur un trajet de déplacement dudit au moins un élément de tricotage (300, 400, 502,
714).
19. Système modulaire pour un dispositif de tricotage (700), caractérisé en ce que le système modulaire présente un support d'élément de tricotage (600, 702) selon
au moins l'une des revendications 13 à 16 et/ou au moins un élément de tricotage (300,
400, 502, 714) selon au moins l'une des revendications 9 à 12, ainsi que, en tout
cas des éléments de freinage (100, 200, 314, 414, 500, 614, 616, 704, 706) selon au
moins l'une des revendications 1 à 8, les éléments de freinage (100, 200, 314, 414,
500, 614, 616, 704, 706) étant chacun conçus différemment et pouvant être sélectionnés,
si nécessaire, pour être agencés sur ladite au moins une barre de guidage (606, 608,
708, 710) du support d'élément de tricotage (600, 702) et/ou sur ledit au moins un
élément de tricotage (300, 400, 502, 714).
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