(19)
(11) EP 3 772 472 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
07.06.2023  Patentblatt  2023/23

(21) Anmeldenummer: 20174907.4

(22) Anmeldetag:  15.05.2020
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65D 30/08(2006.01)
B65D 81/38(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
B65D 31/04; B65D 81/3897

(54)

THERMOBEHÄLTNIS

THERMAL CONTAINER

RÉCIPIENT THERMIQUE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 07.08.2019 DE 202019104350 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
10.02.2021  Patentblatt  2021/06

(60) Teilanmeldung:
21188272.5 / 3922574

(73) Patentinhaber: Profümed Karlheinz Lohr e. K.
09618 Brand-Erbisdorf (DE)

(72) Erfinder:
  • Scheffer, Georg
    09599 Freiberg (DE)

(74) Vertreter: Steiniger, Carmen 
Patentanwaltskanzlei Dr. Steiniger Reichsstraße 37
09112 Chemnitz
09112 Chemnitz (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A1-2019/113453
DE-A1-102005 021 187
US-A1- 2007 251 942
WO-A2-03/066435
DE-U1- 7 836 403
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Thermobehältnis, das wenigstens ein flächiges Rückenkissen und ein sich in einer anderen Ebene über dem Rückenkissen erstreckendes, flächiges Vorderkissen, die an gegenüber liegenden Seitenrändern sowie an einem weiteren Seitenrand des Thermobehältnisses miteinander verbunden sind, einstückig ausgebildet sind oder über ein Verbindungsstück ineinander übergehen, aufweist, sodass zwischen dem Rückenkissen und dem Vorderkissen ein Hohlraum ausgebildet ist.

    [0002] Thermobehältnisse dieser Gattung dienen dem Halten der Temperatur eines in den Hohlraum eingebrachten Verpackungsgutes über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Durch solche Thermobehältnisse kann somit die Kühlung oder Erwärmung des jeweils darin eingebrachten Verpackungsgutes über eine bestimmte Zeit in einem bestimmten Temperaturfenster aufrechterhalten werden. Damit ist es mittels solcher Thermobehältnisse möglich, beispielsweise Gefriergut, wie tiefgefrorene Lebensmittel oder tiefgefrorenes Tierfutter, über bis zu 36 Stunden zu verschicken, ohne dass das jeweilige Lebensmittel oder Tierfutter Schaden nimmt.

    [0003] Aus der Druckschrift DE 78 36 403 U1 ist eine isolierende Transportverpackung aus Polyethylen-Schaumfolie bekannt, bei welcher sich zwischen den einzelnen Folienlagen eine dünne Luftschicht befindet.

    [0004] Die Druckschriften WO 03/066435 A2 und US 2007/251942 A1 offenbaren Mikrowellen-Interaktive Verpackungen, welche den Effekt der Mikrowellenbestrahlung auf das zu erwärmende Lebensmittel beeinflussen, sowie die Herstellung einer solchen Verpackung. Diese Verpackungen verfügen über geschlossene Zellen, welche sich unter Mikrowellenbestrahlung aufblähen. Die so entstehenden, luftgefüllten Isoliertaschen isolieren das zu erwärmende Lebensmittel von der umgebenden Mikrowelle.

    [0005] Die Druckschrift DE 10 2005 021187 A1 offenbart eine doppelwandige Alcopop-Umverpackung mit einem von einer Umverpackungswand begrenzten Aufnahmeraum. Die Umverpackungswand wird hierin von einem im Wesentlichen dimensionsstabilen sowie flexiblen und innen hohlen Folienschlauch gebildet.

    [0006] In den vergangenen Jahren wurden somit zur Herstellung von Thermobehältnissen häufig Kunststoffe eingesetzt. Dies ist aus ökologischer Sicht nicht mehr vertretbar. Wurden Naturstoffe zur Ausbildung von Thermobehältnissen verwendet, war die Temperaturdauer meist stark eingeschränkt.

    [0007] Ferner ist aus der Druckschrift WO 2019/113453 A1 eine doppelwandige Tasche bekannt, bei der zwischen eine Außentasche und eine darin eingesetzte, kleinere Innentasche, die jeweils aus Kraftpapier, Pappe oder Karton bestehen, ein Isoliermaterial eingebracht ist. Dieses Isoliermaterial kann u. a. mehrlagiges Krepppapier sein.

    [0008] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Thermobehältnis zur Verfügung zu stellen, das sowohl ökologisch weitgehend unbedenklich recycelbar ist und darüber hinaus eine optimale Temperaturhaltefunktion aufweist.

    [0009] Diese Aufgabe wird durch ein Thermobehältnis, das wenigstens ein flächiges Rückenkissen und ein sich in einer anderen Ebene über dem Rückenkissen erstreckendes, flächiges Vorderkissen, die an gegenüberliegenden Seitenrändern sowie an einem weiteren Seitenrand des Thermobehältnisses miteinander verbunden sind, einstückig ausgebildet sind oder über ein Verbindungsstück ineinander übergehen, aufweist, sodass zwischen dem Rückenkissen und dem Vorderkissen ein Hohlraum ausgebildet ist, gelöst, wobei das Rückenkissen als auch das Vorderkissen jeweils aus wenigstens einem Beutel und einem in dem wenigstens einen Beutel befindlichen Faserstoffmaterial ausgebildet sind, wobei der wenigstens eine Beutel aus einem Vlies aus thermoplastischem Material ausgebildet ist und das Faserstoffmaterial ein Stapel aus einer Vielzahl von flächig übereinanderliegenden Einzellagen aus gekrepptem Faserstoff ist, wobei jede der Einzellagen eine Krepphöhe von ≥ 0,3 mm aufweist.

    [0010] In dem erfindungsgemäßen Thermobehältnis können sowohl kalte als auch warme Objekte aufbewahrt und transportiert werden. Insbesondere eignet sich das erfindungsgemäße Thermobehältnis als Kühltasche. Das wenigstens eine Objekt, dessen Temperatur bewahrt werden soll, kann vorteilhaft in den zwischen dem Rückenkissen und dem damit verbundenen Vorderkissen ausgebildeten Hohlraum eingebracht werden. Danach kann der Hohlraum geeignet verschlossen werden.

    [0011] Das Faserstoffmaterial des Rückenkissens und des Vorderkissens garantiert eine besonders vorteilhafte thermische Isolation des wenigstens einen in das Thermobehältnis eingebrachten Objektes gegenüber der Umgebung. Das Faserstoffmaterial weist durch seinen Aufbau eine Vielzahl von Lufteinschlüssen bzw. Luftzwischenräumen auf, wodurch die jeweilige Temperatur besonders gut aufrechterhalten werden kann. So ist es mit der vorliegenden Erfindung sogar möglich, beispielsweise eine Kühlung eines in das Thermobehältnis eingebrachten Verpackungsgutes bis zu 72 Stunden in einem gewünschten Temperaturfenster aufrecht zu erhalten.

    [0012] Einerseits sind die Lufteinschlüsse bzw. Luftzwischenräume zwischen den flächig übereinanderliegenden Einzellagen aus gekrepptem Faserstoff ausgebildet. Durch die Kreppung dieser Einzellagen weist jede der Einzellagen eine Vielzahl von Bergen und Tälern auf, wobei sich in den Tälern Luft sammelt. Da die Kreppung von Einzellage zu Einzellage nie identisch ist und die Einzellagen auch nicht passgenau übereinander gestapelt werden oder ineinander eingedrückt werden, fügen sich die Täler der jeweils darüberliegenden Einzellage nicht bzw. nicht vollständig in die Täler der jeweils darunterliegenden Einzellage identisch ein, sodass in jedem Fall ein Luftzwischenraum erhalten bleibt. Die Besonderheit besteht bei der vorliegenden Erfindung darin, dass jede der Einzellagen eine Krepphöhe von ≥ 0,3 mm, bevorzugt von ≥ 0,4 mm, besonders bevorzugt von ≥ 0,6 mm, in einem Ausführungsbeispiel von 0,65 mm aufweist. Es handelt sich somit um sogenannten Hochkrepp. Dadurch wird gewährleistet, dass besonders große Lufteinschlüsse bzw. Luftzwischenräume zwischen den flächig übereinanderliegenden Einzellagen aus gekrepptem Faserstoff ausgebildet werden, was zu einer besonders hohen Temperaturhaltefähigkeit des damit ausgebildeten Thermobehältnisses führt.

    [0013] Bei der vorliegenden Erfindung verrutscht das jeweilige Faserstoffmaterial durch die Vielzahl übereinanderliegender Einzellagen und deren jeweilige Einbringung in den Beutel nicht. Der Beutel bildet nämlich eine Umhüllung für das jeweilige Faserstoffmaterial aus, was zu einer mechanischen Stabilisierung führt.

    [0014] Vorzugsweise wird bei der vorliegenden Erfindung als eine Vielzahl übereinander liegender Einzellagen eine Anzahl von wenigstens 10 Einzellagen, bevorzugt von 24, 28 oder 32 Einzellagen, verwendet. Diese Einzellagen werden doubliert und in die gewünschte Breite je nach Größe des Kissens geschnitten.

    [0015] Der Beutel besitzt auch eine Schutzfunktion für das darin befindliche Faserstoffmaterial.

    [0016] Ein weiterer Vorteil des verwendeten Faserstoffmaterials, das ein Primärfaserstoff, wie ein Zellstoff, ein Holzstoff oder ein Halbzellstoff, und/oder ein Sekundärfaserstoff, wie ein aus Altpapier gewonnener Faserstoff, sein kann, besteht darin, dass es sich um einen natürlichen, für die Umwelt unbedenklichen Werkstoff handelt, der leicht recycelbar ist und an sich schon eine geringe Wärmeleitung und damit gute thermische Isolationseigenschaften aufweist.

    [0017] Darüber hinaus führt die Ausbildung des verwendeten Faserstoffmaterials zu einer vorteilhaften Weichheit und Voluminösität, welche dafür sorgen, dass das Verpackungsgut in dem Thermobehältnis sicher gelagert und transportiert werden kann.

    [0018] Das erfindungsgemäße Thermobehältnis ist gut stapelbar, aber auch als Einkaufstüte verwendbar.

    [0019] Vorzugsweise weisen die Einzellagen des gekreppten Faserstoffes einen Kreppfaktor von wenigstens 40 %, in einer besonderen Ausgestaltung von 44 % auf. Letzterer Kreppfaktor entspricht einer Dehnung von 80 %.

    [0020] Da der wenigstens eine Beutel bei der vorliegenden Erfindung aus einem Vlies aus thermoplastischem Material ausgebildet ist, bietet er einen guten Feuchtigkeitsschutz für das darin liegende Faserstoffmaterial, welches eine gute Saugfähigkeit besitzt. Dies ist insbesondere der Fall, wenn das Vlies ein Polypropylen-Spinnvlies ist.

    [0021] Hierzu ist es besonders von Vorteil, wenn der wenigstens eine Beutel das Faserstoffmaterial schlauchartig umhüllt.

    [0022] In einer anderen, ebenfalls vorteilhaften Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung sind der wenigstens eine Beutel des Rückenkissens als auch der wenigstens eine Beutel des Vorderkissens aus Papier ausgebildet. Dadurch besteht das gesamte Thermobehältnis aus ökologisch recycelbarem Material, nämlich Papier und Faserstoffmaterial.

    [0023] Besonders ökologisch wertvoll ist das erfindungsgemäße Thermobehältnis, wenn der gekreppte Faserstoff aus Zellstoffwatte, die zu mindestens 90 % aus recyceltem Altpapier mit Altpapierqualitäten gemäß DIN EN 643 hergestellt ist, ausgebildet ist.

    [0024] Ein Verrutschen des Faserstoffmaterials innerhalb des Beutels oder Fachs kann verhindert werden, wenn der wenigstens eine Beutel mit voneinander beabstandeten Klebstofflinien an dem Faserstoffmaterial fixiert ist. Als Klebstoff kann hierbei beispielsweise synthetischer Heißklebstoff verwendet werden. Dieser kann in dünnen Linien, die beispielsweise einen Abstand von 15 bis 30 mm, vorzugsweise von 20 mm, aufweisen, aufgetragen werden.

    [0025] Um die Temperatur eines in das Thermobehältnis eingebrachten Verpackungsgutes gut halten zu können, empfiehlt es sich, das Thermobehältnis geeignet zu verschließen. Dies kann besonders gut realisiert werden, wenn entweder das Rückenkissen einen einseitig über das Vorderkissen überstehenden Rückenkissenabschnitt aufweist oder sich einseitig an das Rückenkissen eine Verschlusslasche anschließt, wobei der überstehende Rückenkissenabschnitt oder die Verschlusslasche zum Verschließen des Hohlraumes des Thermobehältnisses auf eine Oberfläche des Vorderkissens klappbar und mit diesem direkt oder mittelbar verbindbar ist.

    [0026] Der überstehende Rückenkissenabschnitt oder die Verschlusslasche sind vorzugsweise aus dem gleichen Material wie das Material des wenigstens einen Beutels ausgebildet.

    [0027] Um dies zu erreichen, ist der wenigstens eine Beutel mit dem darin eingebrachten Faserstoffmaterial vorzugsweise von einem eine Vielzahl solcher Beutel aufweisenden Beutelband abgetrennt, und der überstehende Rückenkissenabschnitt oder die Verschlusslasche ist aus Vlies aus thermoplastischem Material ausgebildet, das über einen das Faserstoffmaterial beinhaltenden Beutelabschnitt hinausragt.

    [0028] Das erfindungsgemäße Thermobehältnis lässt sich besonders gut als Kühltasche nutzen, wenn an dem Thermobehältnis wenigstens ein Traghenkel und/oder wenigstens ein Verschlussmittel zum Verschließen des Hohlraumes vorgesehen ist.

    [0029] Die Seitenränder des erfindungsgemäßen Thermobehältnisses sind besonders stabil, wenn das Rückenkissen und das Vorderkissen an den einander gegenüberliegenden Seitenrändern des Thermobehältnisses miteinander vernäht und/oder verklebt und/oder verquetscht sind.

    [0030] Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden anhand von Figuren näher erläutert, wobei
    Figur 1
    schematisch eine mögliche Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Thermobehältnisses in einer Draufsicht zeigt;
    Figur 2
    schematisch eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Thermobehältnisses mit einem eingebrachten Verpackungsgut in einer Draufsicht zeigt;
    Figur 3
    schematisch eine mögliche Ausgestaltung eines Rücken- oder Vorderkissens einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Thermobehältnisses in einer Seitenansicht zeigt; und
    Figur 4
    schematisch ein anderes Thermobehältnis in einer perspektivischen Seitenansicht zeigt.


    [0031] In allen Figuren sind die dargestellten Ausführungsformen nicht maßstabsgetreu dargestellt. Vielmehr sind in den Figuren bestimmte Merkmale der besseren Verständlichkeit halber besonders groß im Vergleich zu anderen Merkmalen der Erfindung dargestellt. Verdeckte Merkmale sind großteils gestrichelt dargestellt.

    [0032] Figur 1 zeigt schematisch eine mögliche Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Thermobehältnisses 1 in einer Draufsicht. Das Thermobehältnis 1 ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel eine Kühltasche für Transportzwecke. Eine solche Kühltasche kann beispielsweise eine Außenbreite von 300 bis 600 mm und eine Außenlänge von 300 bis 600 mm aufweisen. Die Verschlussklappe der Kühltasche kann eine Länge von 50 bis 120 mm aufweisen. Selbstverständlich sind auch andere Maße möglich.

    [0033] Das Thermobehältnis 1 kann jedoch auch zum Warmhalten von Objekten verwendet werden.

    [0034] In Figur 2 ist das Thermobehältnis 1 aus Figur 1 geöffnet mit einem darin eingebrachten Verpackungsgut 15 in einer Draufsicht gezeigt.

    [0035] Das Thermobehältnis 1 weist ein flächiges Rückenkissen 2 und ein flächiges Vorderkissen 3 auf. Das Rückenkissen 2 ist mit dem Vorderkissen 3 an einander gegenüber befindlichen Seitenrändern 4, 5 des Thermobehältnisses verbunden. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist diese Verbindung durch längs der Seitenränder 4, 5 verlaufende Nähte 16, 17 realisiert.

    [0036] In anderen, nicht gezeigten Ausführungsformen der Erfindung kann diese Verbindung allein oder in Kombination mit den Nähten 16, 17 durch Verkleben und/oder Verquetschen des Materials vorgenommen sein.

    [0037] In dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind das Rückenkissen 2 und das Vorderkissen 3 aus derselben, in Form eines Beutelbandes ausgebildeten Materialbahn gebildet. Daher ist das Rückenkissen 2 mit dem Vorderkissen 3 an einem weiteren Seitenrand 6 des Thermobehältnisses 1 einstückig ausgebildet, das Material des Rückenkissens 2 geht also an dem Seitenrand 6, der beispielsweise eine Taschenunterkante bilden kann, direkt in das Material des Vorderkissens 3 über.

    [0038] In anderen, nicht gezeigten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung können das Rückenkissen 2 und das Vorderkissen 3 auch separat ausgebildet und an dem Seitenrand 6 miteinander verbunden sein. Ferner ist es möglich, dass in anderen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung an den Seitenrändern 4, 5 und/oder 6 wenigstens ein Materialstück zwischen dem Rückenkissen 2 und dem Vorderkissen 3 vorgesehen und mit diesen verbunden ist. Das Materialstück kann beispielsweise streifen- oder stegartig ausgebildet sein.

    [0039] Zwischen dem Rückenkissen 2 und dem Vorderkissen 3 ist ein Hohlraum 7 ausgebildet, in den, wie in Figur 2 zu sehen, das Verpackungsgut 15 eingebracht wird.

    [0040] In dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel weist das Rückenkissen 2 einen einseitig über das Vorderkissen 3 überstehenden Rückenkissenabschnitt 21 auf. In anderen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung kann sich auch einseitig an das Rückenkissen 2 eine Verschlusslasche anschließen. Der überstehende Rückenkissenabschnitt 21 oder die Verschlusslasche werden, wie es durch den Pfeil A in Figur 2 schematisch angedeutet ist, zum Verschließen des Hohlraumes 7 auf eine Oberfläche des Vorderkissens 3 geklappt und mit diesem direkt oder mittelbar verbunden. Beispielsweise kann der überstehende Rückenkissenabschnitt 21 oder die Verschlusslasche mittels Klebstofflinien auf dem Vorderkissen 3 aufgeklebt werden. Es können jedoch Klebstoffnoppen hierfür genutzt werden.

    [0041] Das Rückenkissen 2 als auch das Vorderkissen 3 weisen jeweils einen Beutel 8 auf. Der Beutel 8 umschließt schlauchartig ein Faserstoffmaterial 9. Der Beutel 8 ist vollumfänglich um das Faserstoffmaterial 9 ausgebildet.

    [0042] Bei dem in den Figuren 1 und 2 gezeigten Thermobehältnis 1 kommt das Faserstoffmaterial 9 zum Einsatz, welches in Figur 3 schematisch in einer nicht maßstabsgetreuen Seitenansicht dargestellt ist.

    [0043] Das Faserstoffmaterial 9 besteht aus einem Stapel aus einer Vielzahl von flächig übereinanderliegenden Einzellagen 91 aus gekrepptem Faserstoff. Die Besonderheit des verwendeten gekreppten Faserstoffes ist hier, dass es sich um sogenannten Hochkrepp handelt. Der verwendete gekreppte Faserstoff weist also eine besonders hohe Krepphöhe d von ≥ 0,3 mm pro Einzellage 91 auf. In vorteilhaften Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ist die Krepphöhe d noch größer, wie beispielsweise ≥ 0,5 mm oder sogar ≥ 0,65 mm.

    [0044] Die Krepphöhe d von 0,65 mm führt bei dem verwendeten Werkstoff, der in dem gezeigten Ausführungsbeispiel Zellstoffwatte ist, zu einer Dehnung von 80 %, was wiederum einem Kreppfaktor von 44 % entspricht.

    [0045] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel beträgt die flächenbezogene Masse des eingesetzten gekreppten Faserstoffes 23 Gramm pro Quadratmeter.

    [0046] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel wurde der gekreppte Faserstoff auf folgende Weise hergestellt:
    Als Grundmaterial wurde Recycling-Zellstoffwatte aus ausgesuchten Altpapierqualitäten nach DIN EN 643 verwendet.

    [0047] Nach einem nassen Aufschlussverfahren und einem Entfernen papierfremder Bestandteile, jedoch ohne zusätzliche Bleiche, wurde die Kreppung der Recycling-Zellstoffwatte auf einem Yankee-Zylinder mittels eines keramikbeschichteten Stahlschabers durchgeführt.

    [0048] Zur Erzielung der hohen Krepphöhe d und damit eines hohen Volumens des aus den Einzellagen 91 gelegten Stapels werden die Haftung der Zellstofffasern an der Zylinderoberfläche, die Geometrie des Schabers sowie der Anstellwinkel des Schabers und der Abzugswinkel der gekreppten Zellstoffwattebahn speziell eingestellt. Die Dehnung bzw. der Kreppfaktor wird durch die Differenzgeschwindigkeit zwischen dem Yankee-Zylinder und der Aufrollung entsprechend hergestellt.

    [0049] Nach der Kreppung werden die Einzellagen 91 beispielsweise zu einem Stapel mit 24, 28 oder 32 Einzellagen 91 doubliert. Dies erfolgt vorzugsweise auf einer Legemaschine. Die Einzellagen 91 liegen dabei typischerweise in der gleichen Lagenerzeugungsrichtung übereinander. Da die Kreppung jedoch nie exakt übereinander liegt, entsteht durch das Übereinanderlegen der Einzellagen 91 eine entsprechend hohe Stapelhöhe und zugleich ein hohes Stapelvolumen. Die Stapelhöhe kann beispielsweise bei 24 Einzellagen 91 etwa 15 mm, bei 28 Einzellagen 91 etwa 20 mm und bei 32 Einzellagen 91 etwa 25 mm betragen. Grundsätzlich ist es jedoch auch denkbar, die Einzellagen jeweils mit abwechselnder Ausrichtung übereinander zu legen, sodass sich die Kreppung von Einzellage 91 zu Einzellage 91 oder die Kreppung von einer Mehrzahl von Einzellagen 91 zu einzelnen oder einer Mehrzahl von Einzellagen 91 kreuzt.

    [0050] Dann wird der erzeugte Stapel in die gewünschte Breite je nach Größe des Rückenkissens 2 und des Vorderkissens 3 geschnitten.

    [0051] Anschließend werden die Zellstoffwattelagen mit dem Beutel 8 umhüllt.

    [0052] In dem in den Figuren 1, 2 und 3 gezeigten Ausführungsbeispiel besteht der Beutel 8 aus einem Polypropylen-Spinnvlies, mit dem der Stapel aus den Einzellagen 91 schlauchartig umhüllt wird. Das Polypropylen-Spinnvlies gewährleistet zum einen den Zusammenhalt der Einzellagen 91 und zum anderen einen Feuchtigkeitsschutz, zum Beispiel gegen Kondenswasser.

    [0053] Die Befestigung des Beutels 8 an dem gekreppten Faserstoffmaterial 9 erfolgt, wie in Figur 1 schematisch gezeigt, mit Hilfe von voneinander beabstandeten Linien 13 aus Schmelzklebstoff. Beispielsweise haben diese Linien einen Abstand von ca. 20 mm und verlaufen längs der Materialbahn, aus der das Rückenkissen 2 und das Vorderkissen 3 ausgebildet sind.

    [0054] Es ist von Vorteil, wenn diese Materialbahn mit dem Faserstoffmaterial 9 gefüllte Bereiche und sich daran anschließende reine Vliesbereiche aufweist. Dann kann ein Vliesbereich, der sich an einen Rückenkissenabschnitt des Materialbandes anschließt, als Verschlusslasche zum Verschließen des Thermobehältnisses 1 verwendet werden. Beispielsweise kann ein Vliesüberstand über die mit dem Faserstoffmaterial 9 gefüllten Bereiche ca. 50 mm betragen.

    [0055] Um aus der Materialbahn das Rückenkissen 2 und das Vorderkissen 3 auszubilden, wird diese quer zu ihrer Bahnlaufrichtung durchtrennt.

    [0056] Dann wird ein Abschnitt des mit dem Faserstoffmaterial gefüllten Bereiches des abgetrennten Materialbahnstückes, der später das Vorderkissen 3 bildet, über den Rest dieses Materialbahnstückes, der das Rückenkissen bildet, geklappt. Dann werden die Seitenränder 4, 5 miteinander vernäht und/oder verklebt und/oder verquetscht. Das Verquetschen erfolgt vorzugsweise mittels Zahnrädern. Das Verkleben kann weggelassen werden.

    [0057] Figur 4 zeigt schematisch ein anderes Thermobehältnis 1' in einer perspektivischen Seitenansicht.

    [0058] Das Thermobehältnis 1' weist eine Außenpapiertüte 11 und eine in der Außenpapiertüte 11 befindliche Innenpapiertüte 12 auf. An wenigstens zwei gegenüber befindlichen Seiten des Thermobehältnisses 1' ist zwischen die Innenpapiertüte 12 und die Außenpapiertüte 11 Faserstoffmaterial 9 eingebracht, welches wie oben beschrieben aufgebaut ist.

    [0059] Die Innenpapiertüte 12 und die Außenpapiertüte 11 können unter Einschluss des jeweiligen Faserstoffmaterials 9 miteinander verbunden sein.

    [0060] An einer Oberseite des Thermobehältnisses 1' sind Traghenkel 14 vorgesehen.

    [0061] Ferner können an dem Thermobehältnis 1' geeignete Verschlussmittel vorgesehen sein.

    [0062] Das Thermobehältnis 1' kann, wie gezeigt, einen Blockboden 19 aufweisen, kann aber auch ohne den Blockboden 19 ausgebildet sein.


    Ansprüche

    1. Thermobehältnis (1), das wenigstens ein flächiges Rückenkissen (2) und ein sich in einer anderen Ebene über dem Rückenkissen (2) erstreckendes, flächiges Vorderkissen (3), die an gegenüberliegenden Seitenrändern (4, 5) sowie an einem weiteren Seitenrand (6) des Thermobehältnisses (1) miteinander verbunden sind, einstückig ausgebildet sind oder über ein Verbindungsstück ineinander übergehen, aufweist, sodass zwischen dem Rückenkissen (2) und dem Vorderkissen (3) ein Hohlraum (7) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückenkissen (2) als auch das Vorderkissen (3) jeweils aus wenigstens einem Beutel (8) und einem in dem wenigstens einen Beutel (8) befindlichen Faserstoffmaterial (9) ausgebildet sind, wobei der wenigstens eine Beutel (8) aus einem Vlies aus thermoplastischem Material ausgebildet ist und das Faserstoffmaterial (9) ein Stapel aus einer Vielzahl von flächig übereinanderliegenden Einzellagen (91) aus gekrepptem Faserstoff ist, wobei jede der Einzellagen (91) eine Krepphöhe (d) von ≥ 0,3 mm aufweist.
     
    2. Thermobehältnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Krepphöhe (d) der Einzellagen (91) des gekreppten Faserstoffes ≥ 0,6 mm beträgt.
     
    3. Thermobehältnis nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzellagen (91) des gekreppten Faserstoffes einen Kreppfaktor von wenigstens 40 % aufweisen.
     
    4. Thermobehältnis nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Beutel (8) das Faserstoffmaterial (9) schlauchartig umhüllt.
     
    5. Thermobehältnis nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Beutel (8) mit voneinander beabstandeten Klebstofflinien (13) an dem Faserstoffmaterial (9) fixiert ist.
     
    6. Thermobehältnis nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass entweder das Rückenkissen (2) einen einseitig über das Vorderkissen (3) überstehenden Rückenkissenabschnitt (21) aufweist oder sich einseitig an das Rückenkissen (2) eine Verschlusslasche anschließt, wobei der überstehende Rückenkissenabschnitt (21) oder die Verschlusslasche zum Verschließen des Hohlraumes (7) auf eine Oberfläche des Vorderkissens (3) klappbar und mit diesem direkt oder mittelbar verbindbar ist, wobei der überstehende Rückenkissenabschnitt (21) oder die Verschlusslasche aus dem gleichen Material wie das Material des wenigstens einen Beutels (8) ausgebildet ist.
     
    7. Thermobehältnis nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Beutel (8) mit dem darin eingebrachten Faserstoffmaterial (9) von einem eine Vielzahl solcher Beutel (8) aufweisenden Beutelband abgetrennt ist, und der überstehende Rückenkissenabschnitt (21) oder die Verschlusslasche aus dem Vlies aus thermoplastischem Material ausgebildet ist, das über einen den das Faserstoffmaterial (9) beinhaltenden Beutelabschnitt hinausragt.
     
    8. Thermobehältnis nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Thermobehältnis (1) wenigstens ein Traghenkel (14) und/oder wenigstens ein Verschlussmittel zum Verschließen des Hohlraumes (7) vorgesehen ist.
     
    9. Thermobehältnis nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückenkissen (2) und das Vorderkissen (3) an den einander gegenüberliegenden Seitenrändern (4, 5) des Thermobehältnisses (1) miteinander vernäht und/oder verklebt und/oder verquetscht sind.
     


    Claims

    1. Thermal container (1) comprising at least one planar rear cushion (2) and a planar front cushion (3) extending in a different plane above the rear cushion (2), which cushions are interconnected on opposite lateral edges (4, 5) and on a further lateral edge (6) of the thermal container (1) and are formed in one piece or pass over into one another via a connecting piece, such that a cavity (7) is formed between the rear cushion (2) and the front cushion (3), characterized in that the rear cushion (2) and the front cushion (3) are each formed from at least one bag (8) and a fibrous material (9) located in the at least one bag (8), wherein the at least one bag (8) is made of a non-woven fabric made of thermoplastic material and the fibrous material (9) is a stack of a plurality of individual layers (91) of creped fibrous material lying on top of one another in a planar manner, wherein each of the individual layers (91) comprises a creping height of ≥ 0.3 mm.
     
    2. Thermal container according to claim 1, characterized in that the creping height (d) of the individual layers (91) of the creped fibrous material is ≥ 0.6 mm.
     
    3. Thermal container according to either claim 1 or claim 2, characterized in that the individual layers (91) of the creped fibrous material comprise a creping factor of at least 40%.
     
    4. Thermal container according to at least one of the preceding claims, characterized in that the at least one bag (8) encompasses the fibrous material (9) like a tube.
     
    5. Thermal container according to at least one of the preceding claims, characterized in that the at least one bag (8) is fixed to the fibrous material (9) by means of adhesive lines (13) which are spaced apart from one another.
     
    6. Thermal container according to at least one of the preceding claims, characterized in that either the rear cushion (2) comprises a rear cushion portion (21) which projects beyond the front cushion (3) on one side, or a closure flap adjoins the rear cushion (2) on one side, it being possible for the projecting rear cushion portion (21) or the closure flap to be folded onto a surface of the front cushion (3) and directly or indirectly connected thereto in order to close the cavity (7), the projecting rear cushion portion (21) or the closure flap being made of the same material as the material of the at least one bag (8).
     
    7. Thermal container according to claim 6, characterized in that the at least one bag (8) having the fibrous material (9) inserted therein is separated from a bag strip comprising a plurality of such bags (8), and the projecting rear cushion portion (21) or the closure flap is made of the non-woven fabric made of thermoplastic material that protrudes beyond a bag portion containing the fibrous material (9).
     
    8. Thermal container according to at least one of the preceding claims, characterized in that at least one carrying handle (14) and/or at least one closure means for closing the cavity (7) is provided on the thermal container (1).
     
    9. Thermal container according to at least one of the preceding claims, characterized in that the rear cushion (2) and the front cushion (3) are sewn and/or glued and/or squeezed together on the mutually opposing lateral edges (4, 5) of the thermal container (1).
     


    Revendications

    1. Récipient isotherme (1), qui a au moins un coussin arrière (2) plat et un coussin avant (3) plat qui s'étend dans un autre plan au-dessus du coussin arrière (2) et qui sont reliés à des bords latéraux opposés (4, 5) et à un autre bord latéral (6) du récipient isotherme (1), ils sont formés d'une seule pièce ou se confondent via une pièce de liaison, de sorte qu'une cavité (7) est formée entre le coussin arrière (2) et le coussin avant (3), caractérisé en ce que le coussin arrière (2) ainsi que le coussin avant (3) sont formés chacun d'au moins une poche (8) et d'un matériau fibreux (9) situé dans l'au moins une poche (8), l'au moins une poche (8) étant constituée d'un molleton en matériau thermoplastique et le matériau fibreux (9) étant un empilement d'une pluralité de couches individuelles (91) plates superposées de matériau fibreux crêpé, chacune des couches individuelles (91) présentant une hauteur de crêpage (d) ≥ 0,3 mm.
     
    2. Récipient isotherme selon la revendication 1, caractérisé en ce que la hauteur de crêpage (d) des couches individuelles (91) du matériau fibreux crêpé est ≥ 0,6 mm.
     
    3. Récipient isotherme selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les couches individuelles (91) du matériau fibreux crêpé présentent un facteur de crêpage d'au moins 40 %.
     
    4. Récipient isotherme selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins une poche (8) enveloppe le matériau fibreux (9) à la manière d'un tuyau.
     
    5. Récipient isotherme selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins une poche (8) est fixée au matériau fibreux (9) avec des lignes adhésives (13) espacées les unes des autres.
     
    6. Récipient isotherme selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que soit le coussin arrière (2) présente une section de coussin arrière (21) qui dépasse du coussin avant (3) d'un côté, soit un rabat de fermeture est relié au coussin arrière (2) d'un côté, la section de coussin arrière (21) en saillie ou le rabat de fermeture pour fermer la cavité (7) peut être replié sur une surface du coussin avant (3) et y être relié directement ou indirectement, la section de coussin arrière (21) en saillie ou le rabat de fermeture étant constitué du même matériau que le matériau de l'au moins une poche (8).
     
    7. Récipient isotherme selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'au moins une poche (8) avec le matériau fibreux (9) introduit à l'intérieur est séparée d'une bande de poches ayant un grand nombre desdites poches (8), et la section de coussin arrière (21) en saillie ou le rabat de fermeture constitué du molleton en matériau thermoplastique, qui fait saillie au-delà d'une section de poche contenant le matériau fibreux (9).
     
    8. Récipient isotherme selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une poignée de transport (14) et/ou au moins un moyen de fermeture pour fermer la cavité (7) sont prévus sur le récipient isotherme (1).
     
    9. Récipient isotherme selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le coussin arrière (2) et le coussin avant (3) sont cousus et/ou collés et/ou pincés sur les bords latéraux opposés (4, 5) du récipient isotherme (1).
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente