[0001] Die Erfindung betrifft eine Handpresse zum Pressen einer Verpackung und insbesondere
betrifft sie eine Handpresse zum Pressen einer Lebensmittelverpackung.
[0002] Im Zuge der Bemühungen, den Klimaschutz weiter zu verbessern, ist eine effiziente
Sammlung, Lagerung oder auch der Transport von benutzten Verpackungen, insbesondere
Lebensmittelverpackungen wie etwa PET-Flaschen oder auch Kunststoff-Gebinden, Getränkedosen,
sonstige Metallverpackungen, Verbund- und Kartonverpackungen, vorteilhaft.
[0003] Die
US 2 665 632 A offenbart eine Pressvorrichtung zum automatischen Pressen von Verpackungen nach dem
Einbringen in die Pressvorrichtung. Die
JP H11 77391 A offenbart eine Pressvorrichtung für einen kontinuierlichen Betrieb und bei der ein
Blockieren verhindert werden kann.
[0004] Vor diesem Hintergrund ist es eine Aufgabe der Erfindung das Pressen von Verpackungen
zu verbessern.
[0005] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Handpresse zum Pressen einer Verpackung gemäß
Anspruch 1. Die abhängigen Ansprüche beziehen sich auf bevorzugte Ausbildungen.
[0006] Eine erfindungsgemäße Handpresse zum Pressen einer Verpackung, vorzugsweise einer
Lebensmittelverpackung, weiter vorzugsweise einer Flasche oder Dose, weist ein Gehäuse
auf, welches wenigstens eine erste Öffnung zum Einführen der Verpackung und wenigstens
eine zweite Öffnung zum Entsorgen der Verpackung aufweist. Des Weiteren weist die
Handpresse eine Presseinrichtung, welche im Wesentlichen innerhalb des Gehäuses angeordnet
ist und eine erste Pressfläche aufweist, und eine Betätigungseinrichtung auf, welche
über eine Rotationswelle mit wenigstens einem Hebel, welcher mit der Presseinrichtung
drehbar gelagert ist, verbunden ist.
[0007] Ferner weist die Handpresse eine Klappeneinrichtung auf, welche im Wesentlichen innerhalb
des Gehäuses angeordnet ist und einen ersten Teil zum Verschließen der ersten Öffnung
des Gehäuses und einen zweiten Teil mit einer zweiten Pressfläche aufweist.
[0008] Die Klappeneinrichtung ist durch die Presseinrichtung in wenigstens zwei Positionen
festlegbar, wobei in wenigstens einer Ausgangsposition die Verpackung durch den ersten
Teil wenigstens teilweise im Bereich der ersten Öffnung gehalten ist und in wenigstens
einer Pressposition die erste Öffnung durch den ersten Teil wenigstens teilweise verschlossen
ist und die erste und zweite Pressfläche einen keilförmigen Pressraum bilden, sodass
die Verpackung beim Übergang von der Ausgangsposition in die Pressposition in das
Gehäuse gebracht wird, in der Pressposition im Bereich der Spitze des keilförmigen
Pressraums von der ersten und zweiten Pressfläche wenigstens teilweise gehalten und
zusammenpressbar ist und bei einem anschließenden Übergang von der Pressposition in
die Ausgangsposition durch die zweite Öffnung aus dem Gehäuse auswerfbar ist.
[0009] Des Weiteren ist die Presseinrichtung beim Übergang von der Ausgangsposition in die
Pressposition derart bewegbar, sodass sich der Winkel des keilförmigen Pressraums
verkleinert und die Presseinrichtung durch wenigstens einen an der Presseinrichtung
angeordneten Zapfen in einer vorbestimmten radialen Kurvenbahn geführt ist.
[0010] Weiterhin ist die erste Pressfläche im Bereich der Spitze des keilförmigen Pressraums
zur zweiten Pressfläche hin gekrümmt und/oder abgewinkelt.
[0011] Ein Aspekt der Erfindung basiert auf dem Ansatz, Abfälle, welche in unkomprimierter
Form einen hohen Flächen-bzw. räumlichen Bedarf aufweisen, auf einfache Weise mittels
einer Handpresse zu pressen, sodass mit möglichst geringem eigenem Muskelaufwand ein
durch die Hebelwirkung der erfindungsgemäßen Handpresse verursachte Presskraft auf
die Verpackung ausgeübt wird, sodass diese in eine möglichst räumlich komprimierte
Form bringbar ist. Somit kann bereits während der Lagerung des Abfalls, beispielsweise
in einem Abfallsack oder in einer Mülltonne, eine platzsparende Lagerung des Abfalls
ermöglicht werden.
[0012] Des Weiteren kann dadurch auch bei einem späteren Transport dieses Abfalls zu einer
Sammelstelle wie etwa einer Mülldeponie innerhalb eines Transportbehälters mehr Abfall
bei gleichbleibender Transportbehältergröße transportiert werden. Ferner benötigt
eine Sammelstelle somit weniger Platz, um den produzierten Abfall zu lagern.
[0013] Durch diese Anordnung wird erreicht, dass die Gefahr des Durchrutschens der Verpackung,
wenn sich diese innerhalb des keilförmigen Pressraums befindet, insbesondere durch
ein Durchrutschen durch die zweite Öffnung des Gehäuses, verringert bzw. verhindert
wird.
[0014] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist die Kurvenbahn derart eingerichtet,
sodass sich die Presseinrichtung beim Durchqueren des Zapfens in einem ersten Bereich
der Kurvenbahn stärker dreht als in einem zweiten Bereich der Kurvenbahn. Durch diese
Anordnung wird erreicht, dass ein Verschieben, insbesondere Hochrutschen, der zu verdichtenden
Verpackung während des Pressvorgangs verringert bzw. verhindert wird, da sich der
Winkel, welchen der keilförmige Pressraum aufspannt, anfangs stärker verkleinert wird
und die Pressflächen somit bei höherer Verdichtung der Verpackung vorzugsweise nahezu
parallel, insbesondere parallel, zueinander angeordnet sind.
[0015] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung entspricht der radiale Mittelpunkt der
Kurvenbahn nicht dem Achsmittelpunkt der Rotationswelle. Damit wird die Hebelwirkung,
welche bei Betätigung der Betätigungseinrichtung erfolgt, verstärkt auf die Presseinrichtung
übertragen. Somit wird insgesamt für den Pressvorgang weniger Kraftaufwand benötigt.
[0016] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung weist der Zapfen wenigstens eine Walze
auf, welche in der Kurvenbahn geführt ist. Dadurch wird der Reibungswiderstand der
Walze des Zapfens innerhalb der Kurvenbahn verringert, sodass die Handpresse diesbezüglich
wartungsarm ist.
[0017] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist die Oberfläche der ersten und/oder
zweiten Pressfläche wenigstens teilweise uneben und/oder weisen diese eine rutschhemmende
Struktur auf. Dadurch wird ermöglicht, dass bei Krafteinleitung auf die Presseinrichtung
und somit bei einem Pressvorgang ein Verschieben, insbesondere Hochrutschen, der zu
verdichtenden Verpackung verringert bzw. verhindert wird.
[0018] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist die zweite Pressfläche in der Pressposition
durch wenigstens einen mechanischen Anschlag begrenzt. Somit wird eine Positionsverschiebung
der Presseinrichtung aufgrund einer zu großen Krafteinwirkung, welche zu Beschädigungen
der Bauteile der Handpresse führen können, auf einfache Weise begrenzt, sodass die
Handpresse insgesamt betriebssicherer ist.
[0019] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung sind die Betätigungseinrichtung und der
Hebel in einem vorbestimmten Winkel zueinander unverdrehbar befestigbar. Dadurch wird
ein Einstellen der Hebelwirkung bei gleicher Krafteinwirkung der Betätigungseinrichtung
erreicht, sodass in Abhängigkeit der Höhe der Handpresse oder auch der Größe eines
Benutzers der Handpresse die Handpresse individuell konfigurierbar ist.
[0020] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist die Klappeneinrichtung im Übergangsbereich
zwischen dem ersten Teil und dem zweiten Teil rotierbar gelagert. Dadurch wird eine
einfache Bewegung der Klappeneinrichtung ermöglicht, sodass mit geringem Kraftaufwand
die Klappeneinrichtung von der Ausgangsposition in die Pressposition und umgekehrt
überführbar ist.
[0021] In einer weiteren Ausgestaltung erfolgt die Rückstellung der Presseinrichtung selbsttätig.
Dadurch kann nach dem Pressvorgang die Betätigungseinrichtung auf einfache Weise ohne
zusätzliche Krafteinwirkung eines Benutzers der Handpresse in ihre Ausgangsposition
zurück gebracht werden.
[0022] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist das Gehäuse an einer, insbesondere
höhenverstellbaren, Halteeinrichtung angeordnet. Dadurch wird ermöglicht, dass die
Handpresse unabhängig von den Spezifikationen, insbesondere der Höhe, eines Abfallbehälters
ist, welcher insbesondere mit der zweiten Öffnung des Gehäuses verbindbar ist, sodass
eine mit der Handpresse verdichtete Verpackung bei Austritt aus der zweiten Öffnung
des Gehäuses in den Abfallbehälter gelangt.
[0023] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist an der Halteeinrichtung eine Kippeinrichtung
angeordnet, durch welche das Gehäuse von einer horizontalen Benutzungsposition in
eine gegenüber der Horizontalen geneigten Entleerungsposition neigbar ist. Dadurch
wird ein Entleeren oder Wechseln des Abfallbehälters erleichtert, da dieser, wenn
die Handpresse von dem Abfallbehälter weggeneigt ist, entfernbar ist, ohne die Handpresse
räumlich an eine andere Position zu bewegen.
[0024] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist das Gehäuse an der Halteeinrichtung
und/oder die Kippeinrichtung absperrbar. Dadurch wird verhindert, dass ein, insbesondere
versehentliches oder mutwilliges, Entfernen des Gehäuses von der Handpresse erfolgen
kann. Vorzugsweise ist somit eine Verletzungsgefahr, welche aufgrund eines Entfernens
des Gehäuses während des Betriebs der Handpresse resultieren kann, verringert bzw.
verhindert.
[0025] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist an dem Gehäuse eine Befestigungseinrichtung
angeordnet, an welche ein Abfallbehälter, insbesondere eine Mülltonne, befestigbar
ist, sodass die zweite Öffnung des Gehäuses in den Abfallbehälter führt. Dadurch wird
auf einfache Weise eine Montage an dem Abfallbehälter ermöglicht, sodass dieser zur
Aufnahme von verdichteten Verpackungen an dem Gehäuse dauerhaft anordenbar ist.
[0026] Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den Figuren, in denen durchgängig
dieselben Bezugszeichen für dieselben oder einander entsprechende Elemente der Erfindung
verwendet werden. Es zeigen wenigstens teilweise schematisch:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Handpresse;
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Handpresse;
Fig. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Handpresse;
Fig. 4 ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Handpresse;
Fig. 5 ein fünftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Handpresse;
Fig. 6 ein sechstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Handpresse;
Fig. 7 ein siebentes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Handpresse; und
Fig. 8a und Fig. 8b zusammengefasst ein achtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Handpresse.
Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Handpresse 1. Die Handpresse
1 weist ein Gehäuse 8 auf, welches auf einem Abfallbehälter 2 angeordnet ist. Dieser
Abfallbehälter 2 ist wiederum auf einer Bodenplatte 3 angeordnet.
[0027] An dem Gehäuse 8 ist eine Betätigungseinrichtung 5 angeordnet, welche in diesem Ausführungsbeispiel
als Handhebel ausgebildet ist. Eine Verpackung 9, insbesondere, wie in diesem Beispiel
gezeigt, eine PET-Flasche, ist in bzw. an einer ersten Öffnung 8a des Gehäuses 8 angeordnet,
wobei ein zweiter Teil 7b einer Klappeneinrichtung 7 ein Eindringen der Verpackung
9 in das Gehäuse 8 hinein behindert.
[0028] Ferner weist das Gehäuse 8 eine Verriegelung 10 mit einem Sperrbügel 6 auf, sodass
die Handpresse 1 absperrbar ist. Eine detailliertere Darstellung dieser Anordnung
wird in Figur 6 bzw. 7 erläutert.
[0029] Im Allgemeinen kann die Handpresse 1 für bzw. in verschiedenen Entsorgungssystemen
integriert werden. Aufgrund der bedienungssicheren, versperrbaren und hygienischen
Eigenschaften der Handpresse 1 wird eine wartungsfreie Handhabung der Handpresse 1
ermöglicht.
[0030] Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Handpresse 1. In dieser
Darstellung ist das Gehäuse 8 nach hinten geneigt, sodass der Abfallbehälter 2 entleert
oder ausgetauscht werden kann. Hierfür ist das Gehäuse 8 an einer Halteeinrichtung
4 angeordnet, welche vorzugsweise mit der Bodenplatte 3 verbunden ist bzw. ist an
der Halteeinrichtung 4 des Weiteren eine Kippeinrichtung 23 angeordnet, durch welche
das Gehäuse 8 von einer horizontalen Benutzungsposition in eine gegenüber der Horizontalen
geneigten Entleerungsposition neigbar ist. Diese Kippeinrichtung 23 kann ebenfalls
mittels der Verriegelung 10 bzw. dem Sperrbügel 6 absperrbar bzw. abgesperrt werden,
sodass ein versehentliches oder auch mutwilliges Neigen des Gehäuses 8 verhindert
werden kann. Somit ist das Gehäuse 8 an dem Abfallbehälter 2 entfernbar bzw. lösbar
angeordnet, sodass das Gehäuse 8 lediglich mittels einer Kippbewegung von dem Abfallbehälter
2 entfernt werden kann.
[0031] Des Weiteren ist in dieser Darstellung die erste Öffnung 8a des Gehäuses 8 mittels
des ersten Teils 7a der Klappeneinrichtung 7 verschlossen, sodass keine Verpackung
9 in das Gehäuse 8 eingebracht werden kann. Ferner kann somit auch die Gefahr verringert
bzw. minimiert werden, dass ein Benutzer während der Benutzung der Handpresse 1 mit
einem Körperteil in das Innere des Gehäuses 8 durch die erste Öffnung 8a gelangt.
[0032] Ferner ist eine zweite Öffnung 8b des Gehäuses 8 sichtbar, wobei diese, wenn sich
das Gehäuse 8, wie in Fig. 1 dargestellt, in der Benutzungsposition befindet, in das
Innere des Abfallbehälters 2 führt. In diesem Beispiel befindet sich innerhalb des
Abfallbehälters 2 ein Abfallsack 12. Des Weiteren befindet sich an dem Abfallbehälter
2 eine Halterung 41, mittels welcher vorzugsweise ein Abfallsack 12 in dem Abfallbehälter
2 einspannbar ist.
[0033] Durch die Ausgestaltung der Handpresse 1 ist es möglich, diese in bestehende Sammelsysteme
zu integrieren, ohne die Funktionalität bisher eingesetzter Abfallbehälter 2 einzuschränken.
[0034] Fig. 3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Handpresse 1. In dieser
Darstellung ist an dem Gehäuse 8 eine ausziehbare Befestigungseinrichtung 13 angeordnet,
an welche ein Abfallbehälter 2, insbesondere ein Abfallsack 12, befestigbar ist, sodass
die zweite Öffnung 8b des Gehäuses 8 in den Abfallbehälter 2 führt, wenn sich das
Gehäuse 2 in der Benutzungsposition befindet. Des Weiteren ist unterhalb des Gehäuses
8 eine Kammer 11 angeordnet, in welcher sich der Abfallbehälter 2 vorzugsweise während
des Betriebs der Handpresse 1 befindet. Dieses Gehäuse 8 ist mittels einer Tür 14
verschließbar, wobei diese durch die Verriegelung 10 absperrbar ist.
[0035] Fig. 4 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Handpresse 1. In dieser
Darstellung ist ein Querschnitt des Gehäuses 8 ersichtlich, wobei die verschiedenen
Einrichtungen der Handpresse 1 in verschiedenen Positionen dargestellt sind. Insbesondere
wird der Übergang der Klappeneinrichtung 7 von einer Ausgangsposition in eine Pressposition
dargestellt, wobei zwei weitere Zwischenpositionen ersichtlich sind.
[0036] Die Betätigungseinrichtung 5, welche als Handhebel ausgebildet ist, führt hierbei
zu einer Rotationswelle 26, welche mit einem Hebel 19 verbunden ist, wobei dieser
Hebel 19 mit einer Presseinrichtung 15 drehbar gelagert ist. Vorzugsweise ist die
Betätigungseinrichtung 5 und der Hebel 19 in einem vorbestimmten Winkel zueinander
unverdrehbar befestigbar.
[0037] Die an dem Hebel 19 angeordnete Presseinrichtung 15 weist eine erste Pressfläche
15a auf, wobei diese mit einer zweiten Pressfläche 7b der Klappeneinrichtung 7, welche
den zweiten Teil der Klappeneinrichtung 7 darstellt, einen keilförmigen Pressraum
42 bilden. Im unteren Bereich dieses keilförmigen Pressraums 42 ist eine Verpackung
9, insbesondere, wie in diesem Beispiel gezeigt, eine PET-Flasche, welche im Bereich
der Spitze des keilförmigen Pressraums 42 von der ersten Pressfläche 15a und der zweiten
Pressfläche 7b wenigstens teilweise gehalten ist, gezeigt. Durch Betätigen der Betätigungseinrichtung
5, indem die Betätigungseinrichtung 5 nach unten gedrückt wird, wird eine Krafteinwirkung
über die Rotationswelle 26 auf den Hebel 19 übertragen, wodurch sich die Presseinrichtung
15 in dieser Darstellung nach links neigt bzw. bewegt. Wie in Fig. 5 näher erläutert,
wird dadurch auch die Klappeneinrichtung 7 derart bewegt, so dass der erste Teil 7a
der Klappeneinrichtung 7 die erste Öffnung 8a des Gehäuses 8 wenigstens teilweise
verschließt und die Verpackung 9 zwischen der ersten Pressfläche 15a und der zweiten
Pressfläche 7b verdichtet wird.
[0038] Aufgrund dieser mechanischen Bewegung der Presseinrichtung 15 beim Übergang von der
Ausgangsposition in die Pressposition wird der Winkel des keilförmigen Pressraums
42 verkleinert. Des Weiteren weist die Presseinrichtung 15 wenigstens einen an der
Presseinrichtung 15 angeordneten Zapfen 27 auf, welcher in einer, insbesondere vorbestimmten,
radialen Kurvenbahn 28 geführt ist. Durch diese Anordnung wird insbesondere erreicht,
dass sich die Presseinrichtung 15 beim Durchqueren des Zapfens 27 in einem ersten
Bereich der Kurvenbahn 28 stärker dreht als in einem zweiten Bereich der Kurvenbahn
28, sodass die erste Pressfläche 15a und zweite Pressfläche 7b sich in der Pressposition
nahezu parallel, insbesondere parallel, zueinander befinden. Vorzugsweise befindet
sich jeweils an beiden Seiten der Betätigungseinrichtung 5 der an der Rotationswelle
26 angeordnete Hebel 19, welcher mit der Presseinrichtung 15 drehbar gelagert ist.
[0039] Eine verbesserte Verdichtungsleistung entsteht durch diese zweifache Hebelwirkung,
die mit der erfindungsgemäßen Anordnung der Zapfen 27 im Zusammenwirken mit der Position
der Hebel-Drehpunkte an der Presseinrichtung 15 erzielbar ist. Diese zweifache Hebelwirkung
verstärkt sich, je weiter die zu verdichtende Verpackung 9 im Pressraum 42 nach unten
rutscht. Einerseits wird die Handkraft des Benutzers über den als Winkelhebel wirkenden
Hebel 19 über die Presseinrichtung 15 in die zu verdichtende Verpackung 9 eingeleitet,
andererseits stützt sich die Presseinrichtung 15 während der gesamten Vorschubbewegung
über den Zapfen 27 an der Kurvenbahn 28 ab, sodass die Presseinrichtung 15 zusätzlich
als einseitiger Hebel die Handkraft des Benutzers noch weiter erhöht.
[0040] Im unteren Bereich der Spitze des keilförmigen Pressraums ist die erste Pressfläche
15a vorzugsweise zur zweiten Pressfläche 7b hin gekrümmt und/oder abgewinkelt. Wie
in Fig. 4 ersichtlich, wird dadurch erreicht, dass die Verpackung 9 nicht unverdichtet
durch den Pressraum 42 hindurchrutschen kann. Ferner ist die zweite Pressfläche 7b
der Klappeneinrichtung 7 vorzugsweise in der Pressposition durch wenigstens einen
mechanischen Anschlag 29 begrenzt, sodass ein Überdrücken der Betätigungseinrichtung
5 verringert bzw. verhindert wird. Zusätzlich befindet sich eine Druckplatte 17 im
Bereich der Spitze des keilförmigen Pressraums 42, welcher zusätzlich als Druckfläche
für die zweite Druckfläche verwendet wird.
[0041] Fig. 5 zeigt ein fünftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Handpresse 1. Die im
Wesentlichen Z-förmige Klappeneinrichtung 7 ist in dieser Darstellung in zwei verschiedenen
Positionen dargestellt.
[0042] In einer ersten Position ist der erste Teil 7a der Klappeneinrichtung 7 teilweise
außerhalb des Gehäuses 8 angeordnet, sodass eine Verpackung 9 in die erste Öffnung
8a des Gehäuses 8 einführbar ist, wobei die Position der Klappeneinrichtung 7 ein
nach unten Bewegen der Verpackung 9 verhindert, da die zweite Pressfläche 7b der Klappeneinrichtung
7 nach oben geneigt ist.
[0043] Wird die Betätigungseinrichtung 5, welche in dieser Darstellung nicht dargestellt
ist, nach unten gedrückt, wird die Presseinrichtung 15 nach links geneigt bzw. bewegt,
wobei sich dadurch die Klappeneinrichtung 7 wie mit dem Kreisausschnitt angedeutet,
im Uhrzeigersinn dreht. Hierbei berührt die erste Pressfläche 15a die zweite Pressfläche
7b derart, sodass diese aufgrund der Drehbewegung der Presseinrichtung 15 mitbewegt
wird.
[0044] So ist es durch die Doppelfunktion der Klappeneinrichtung 7 - einerseits um die Verpackung
9 in den Pressraum 42 zu befördern, andererseits bei geschlossener erster Öffnung
8a des Gehäuses 8 den zweiten Teil der Klappeneinrichtung 7 als zweite Pressfläche
7b zu benutzen - nicht mehr möglich, den Pressraum 42 während des Pressvorgangs abermals
zu öffnen bzw. dass dieser geöffnet ist. Zusätzlich ist der Pressraum 42 aber auch
zum Anordnen der Verpackung 9 an der ersten Öffnung 8a des Gehäuses 8 nicht zugänglich.
Die Klappeneinrichtung 7 bleibt - beispielsweise bei mutwilligem Betätigen der Betätigungseinrichtung
5 durch eine Person - für das Befüllen des Pressraums durch die sich im Pressraum
42 bewegende Presseinrichtung 15 gesperrt. Zusätzlich sperrt der erste Teil 7a der
Klappeneinrichtung 7 aber auch eine Bewegung der Presseinrichtung 15 während des Öffnens
der ersten Öffnung 8a des Gehäuses 8.
[0045] Wie in dieser Darstellung ersichtlich, entspricht der radiale Mittelpunkt der Kurvenbahn
28 nicht dem Achsmittelpunkt der Rotationswelle 26. Des Weiteren weist der Zapfen
27 vorzugsweise wenigstens eine Walze auf, welche in der Kurvenbahn 28 geführt ist.
[0046] Die erste Pressfläche 15a und zweite Pressfläche 7b sind des Weiteren vorzugsweise
wenigstens teilweise uneben ausgebildet und/oder weisen eine rutschhemmende Struktur
auf. Ebenfalls ist die Betätigungseinrichtung 5 in entgegengesetzter Richtung mechanisch
gehemmt, indem der Hebel 19 aufgrund der Gehäuserückwand 25 nicht weiter gedreht werden
kann.
[0047] Als zusätzliche Einrichtungen zum Abstreifen von einer verkeilten Verpackung 9 dienen
die seitlich im Gehäuse 8 vorspringenden Presseinrichtungsführungen 18 sowie ein knapp
oberhalb der Presseinrichtung 15 angebrachtes Pressraum-Abschlussblech 24.
[0048] Zusammengefasst kann somit eine Verpackung 9, welche über die erste Öffnung 8a in
das Gehäuse 8 gelangt, mittels der Klappeneinrichtung 7 und der Presseinrichtung 15
verdichtet werden, und anschließend bei einem Übergang von der Pressposition in die
Ausgangsposition der Klappeneinrichtung 7 das Gehäuse 8 über die zweite Öffnung 8b
verlassen, sodass die Verpackung 9 vorzugsweise in den Abfallbehälter 2 gelangt.
[0049] Fig. 6 zeigt ein sechstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Handpresse 1. Die
Handpresse 1 ist vorzugsweise bündig und damit hygienisch auf dem Abfallbehälter 2
anordenbar, wobei die Handpresse 1 über die rückseitig angebrachte Halteeinrichtung
4 zusammen mit der Kippeinrichtung 23, welche in dieser Darstellung als Stützenscharnier
ausgebildet ist, mit der Halteeinrichtung 4 drehbar verbunden ist. Ein Höhenunterschied
des Abfallbehälters 2 kann durch ein höhenverstellbares Einraststück 34 ausgeglichen
werden. An der Kippeinrichtung 23 ist ein Rastbolzen 21 angeordnet, der während des
Betriebs der Handpresse 1 eingerastet ist. In dieser Position sperrt die Kippeinrichtung
23 das Anheben der Handpresse 1 und verhindert somit das Entfernen des Abfallbehälters
2.
[0050] Um den Rastbolzen 21 entriegeln zu können, führt ein Rastbolzen-Antrieb 20 mittig
in das Innere des Gehäuses 8 und wird in der Folge über einen Querstab wieder aus
dem Gehäuse 8 nach außen geführt. Zwei mit dem Sperrbügel 6 verbundene Zugstangen
32 führen von der vorderen Seite des Gehäuses 8 zu diesem Querstab. Ein verstellbares
Verbindungsstück 30 schließt beidseitig den Kraftfluss vom Rastbolzen 21 zum Sperrbügel
6.
[0051] Der Sperrbügel 6 ist zusätzlich mittig mit einem Sperrzapfen ausgestattet, der über
ein mit der vorderen Seite des Gehäuses 8 verbundenes Führungsrohr in das Gehäuse
8 geführt wird. Die Verriegelung 10 ist unterhalb dieser mittigen Zapfenführung angebracht,
die nach dem Entsperren das Hochklappen des Gehäuses 8 durch das Herausziehen des
Sperrbügels 6 ermöglicht. Der Rastbolzen 21 ist federnd gelagert und rastet nach dem
Hochklappen des Gehäuses 8 in der gewünschten Position wieder ein. Das Einraststück
34 an der Kippeinrichtung 23 ist so konstruiert, dass bei einer Wandmontage 40 das
Gehäuse 8 nicht mit der Wand in Berührung kommen kann. Während der Entsorgung der
Verpackung 9 kann sicherheitshalber der Rastbolzen 21 wieder verriegelt werden. Um
die Standsicherheit der Handpresse 1 sicherzustellen, kann bzw. muss die Handpresse
1 wahlweise mit dem Boden oder mit der Rückwand lösbar verbunden werden.
[0052] Fig. 7 zeigt ein siebentes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Handpresse 1. Wie
bereits erläutert, leitet die Betätigungseinrichtung 5 die Handkraft des Benutzers
über eine vorzugsweise lösbare Verschraubung auf die Rotationswelle 26 weiter, von
der sie über den Hebel 19 zur Presseinrichtung 15 geleitet werden. Die Rückstellung
der
[0053] Presseinrichtung 15 erfolgt selbsttätig über wenigstens eine Federeinrichtung 37,
hier zwei Federeinrichtungen 37. An der Rotationswelle 26 außerhalb des Gehäuses 8
angebrachte Halteringe 35 sind über einen Spannhebel 36 verstellbar mit je einer Federeinrichtung
37 verbunden. Eine jeweilige Zugfedernhalterung 38 ist am Gehäuse 8 angebracht.
[0054] Fig. 8a sowie Fig. 8b zeigen zusammengefasst ein achtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Handpresse
1. Wie in Fig. 8a ersichtlich kann die Handpresse 1 frei schwebend als Bodenmontage
39 an oder auf einem Abfallbehälter 2 angeordnet sein oder wie in Fig. 8b dargestellt
auch fest montiert an einer Wand als Wandmontage 40 angeordnet sein.
Bezugszeichenliste
[0055]
- 1
- Handpresse
- 2
- Abfallbehälter
- 3
- Bodenplatte
- 4
- Halteeinrichtung
- 5
- Betätigungseinrichtung
- 6
- Sperrbügel
- 7
- Klappeneinrichtung
- 7a
- Erster Teil der Klappeneinrichtung
- 7b
- Zweite Pressfläche
- 8
- Gehäuse
- 8a
- Erste Öffnung
- 8b
- Zweite Öffnung
- 9
- Verpackung
- 10
- Verriegelung
- 11
- Kammer
- 12
- Abfallsack
- 13
- Befestigungseinrichtung
- 14
- Tür
- 15
- Presseinrichtung
- 15a
- Erste Pressfläche
- 16
- Abgewinkelter bzw. gekrümmter Bereich der ersten Pressfläche
- 17
- Druckplatte
- 18
- Presseinrichtungsführung
- 19
- Hebel
- 20
- Rastbolzen-Antrieb
- 21
- Rastbolzen
- 22
- Höhenverstellbares Einraststück
- 23
- Kippeinrichtung
- 24
- Pressraum-Abschlussblech
- 25
- Gehäuse-Rückwand
- 26
- Rotationswelle
- 27
- Zapfen
- 28
- Kurvenbahn
- 29
- Mechanischer Anschlag
- 30
- Verbindungsstück
- 31
- Scharnier
- 32
- Zugstange
- 33
- Stellschraube
- 34
- Einraststück
- 35
- Haltering
- 36
- Spannhebel
- 37
- Federeinrichtung
- 38
- Zugfedernhalterung
- 39
- Bodenmontage
- 40
- Wandmontage
- 41
- Halterung
- 42
- Pressraum
1. Handpresse (1) zum Pressen einer Verpackung (9), bevorzugt zum Pressen einer Lebensmittelverpackung
wie zum Beispiel einer Flasche oder einer Dose, mit
- einem Gehäuse (8), welches wenigstens eine erste Öffnung (8a) zum Einführen der
Verpackung (9) und wenigstens eine zweite Öffnung (8b) zum Entsorgen der Verpackung
(9) aufweist;
- einer Presseinrichtung (15), welche im Wesentlichen innerhalb des Gehäuses (8) angeordnet
ist und eine erste Pressfläche (15a) aufweist;
- einer Betätigungseinrichtung (5), welche über eine Rotationswelle (26) mit wenigstens
einem Hebel (19), welcher mit der Presseinrichtung (15) drehbar gelagert ist, verbunden
ist; und
- einer Klappeneinrichtung (7), welche im Wesentlichen innerhalb des Gehäuses (8)
angeordnet ist und einen ersten Teil (7a) zum Verschließen der ersten Öffnung (8a)
des Gehäuses (8) und einen zweiten Teil mit einer zweiten Pressfläche (7b) aufweist,
wobei die Klappeneinrichtung (7) durch die Presseinrichtung (15) in wenigstens zwei
Positionen festlegbar ist, wobei in wenigstens einer Ausgangsposition die Verpackung
(9) durch den ersten Teil (7a) wenigstens teilweise im Bereich der ersten Öffnung
(8a) gehalten ist und in wenigstens einer Pressposition die erste Öffnung (8a) durch
den ersten Teil (7a) wenigstens teilweise verschlossen ist und die erste und zweite
Pressfläche (15a, 7b) einen keilförmigen Pressraum (42) bilden, sodass die Verpackung
(9) beim Übergang von der Ausgangsposition in die Pressposition in das Gehäuse (8)
gebracht wird, in der Pressposition im Bereich der Spitze des keilförmigen Pressraums
(42) von der ersten und zweiten Pressfläche (15a, 7b) wenigstens teilweise gehalten
und zusammenpressbar ist und bei einem anschließenden Übergang von der Pressposition
in die Ausgangsposition durch die zweite Öffnung (8b) aus dem Gehäuse (8) auswerfbar
ist,
wobei die Presseinrichtung (15) beim Übergang von der Ausgangsposition in die Pressposition
derart bewegbar ist, sodass sich der Winkel des keilförmigen Pressraums (42) verkleinert,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Presseinrichtung (15) durch wenigstens einen an der Presseinrichtung (15) angeordneten
Zapfen (27) in einer vorbestimmten radialen Kurvenbahn (28) geführt ist,
wobei die erste Pressfläche (15a) im Bereich der Spitze des keilförmigen Pressraums
(42) zur zweiten Pressfläche (7b) hin gekrümmt und/oder abgewinkelt ist.
2. Handpresse (1) nach Anspruch 1, wobei die Kurvenbahn (28) derart eingerichtet ist,
sodass sich die Presseinrichtung (15) beim Durchqueren des Zapfens (27) in einem ersten
Bereich der Kurvenbahn (28) stärker dreht als in einem zweiten Bereich der Kurvenbahn
(28).
3. Handpresse (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei der radiale Mittelpunkt der Kurvenbahn
(28) nicht dem Achsmittelpunkt der Rotationswelle (26) entspricht.
4. Handpresse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Zapfen wenigstens
eine Walze aufweist, welche in der Kurvenbahn (28) geführt ist.
5. Handpresse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Oberfläche der ersten
und/oder zweiten Pressfläche (15a, 7b) wenigstens teilweise uneben ist und/oder eine
rutschhemmende Struktur aufweist.
6. Handpresse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die zweite Pressfläche
(7b) in der Pressposition durch wenigstens einen mechanischen Anschlag (29) begrenzt
ist.
7. Handpresse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Betätigungseinrichtung
(5) und der Hebel (19) in einem vorbestimmten Winkel zueinander unverdrehbar befestigbar
sind.
8. Handpresse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Klappeneinrichtung
(7) im Übergangsbereich zwischen dem ersten Teil (7a) und dem zweiten Teil rotierbar
gelagert ist.
9. Handpresse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (8) an einer,
insbesondere höhenverstellbaren, Halteeinrichtung (4) angeordnet ist.
10. Handpresse (1) nach Anspruch 9, wobei an der Halteeinrichtung (4) eine Kippeinrichtung
(23) angeordnet ist, durch welche das Gehäuse (8) von einer horizontalen Benutzungsposition
in eine gegenüber der Horizontalen geneigten Entleerungsposition neigbar ist.
11. Handpresse (1) nach Anspruch 10, wobei das Gehäuse (8) an der Halteeinrichtung (4)
und/oder die Kippeinrichtung (23) absperrbar ist.
12. Handpresse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei an dem Gehäuse (8) eine
Befestigungseinrichtung (13) angeordnet ist, an welche ein Abfallbehälter (2), insbesondere
eine Abfallsack (12), befestigbar ist, sodass die zweite Öffnung (8b) des Gehäuses
(8) in den Abfallsack (12) der Kammer (11) führt.
1. A hand press (1) for pressing a packaging (9), preferably for pressing a food packaging
such as a bottle or a can, comprising
- a housing (8), which has at least one first opening (8a) for inserting the packaging
(9) and at least one second opening (8b) for disposing of the packaging (9);
- a pressing device (15), which is arranged substantially inside the housing (8) and
has a first pressing surface (15a);
- an actuating device which is connected via a rotary shaft (26) to at least one lever
(19) which is rotatably supported by the pressing device (15); and
- a flap device (7) which is arranged substantially within the housing (8) and has
a first part (7a) for closing the first opening (8a) of the housing (8) and a second
part with a second pressing surface (7b),
wherein the flap device (7) can be fixed in at least two positions by the pressing
device (15), wherein, in at least one starting position, the packaging (9) is held
at least partially in the region of the first opening (8a) by the first part (7a)
and, in at least one pressing position, the first opening (8a) is at least partially
closed by the first part (7a) and the first and second pressing surfaces (15 a, 7b)
form a wedge-shaped pressing space (42) such that the packaging (9) is brought into
the housing (8) during the transition from the starting position into the pressing
position, at least partially held and pressed together in the pressing position in
the region of the tip of the wedge-shaped pressing chamber (42) by the first and second
pressing surfaces (15 a, 7b) and it can be ejected from the housing (8) during a subsequent
transition from the pressing position into the starting position through the second
opening (8b), wherein the pressing device (15) can be moved during the transition
from the starting position into the pressing position in such a way that the angle
of the wedge-shaped pressing space is reduced, characterized in that
the pressing device (15) is guided in a predetermined radial curved path (28) by means
of at least one pin (27) arranged on the pressing device,
wherein the first pressing surface (15a) is curved and/or angled towards the second
pressing surface (7b) in the region of the tip of the wedge-shaped pressing space
(42).
2. The hand press (1) according to claim 1, wherein the curved path (28) is set up in
such a way that the pressing device (15) rotates more strongly when traversing the
pin (27) in a first region of the curved path (28) than in a second region of the
curved path (28).
3. The hand press (1) according to claim 1 or 2, wherein the radial center of the curved
path (28) does not correspond to the center point of the rotary shaft (26).
4. The hand press (1) according to one of the preceding claims, wherein the pin has at
least one roller, which is guided in the curved path (28).
5. The hand press (1) according to one of the preceding claims, wherein the surface of
the first and/or second pressing surface (15a, 7b) is at least partially uneven and/or
has a slip-inhibiting structure.
6. The hand press (1) according to one of the preceding claims, wherein the second pressing
surface (7b) in the pressing position is limited by at least one mechanical stop (29).
7. The hand press (1) according to one of the preceding claims, wherein the actuating
device (5) and the lever (19) can be fixed non-rotatably at a predetermined angle
to each other.
8. The hand press (1) according to one of the preceding claims, wherein the flap device
(7) is rotatably mounted in the transition region between the first part (7a) and
the second part.
9. The hand press (1) according to one of the preceding claims, wherein the housing (8)
is arranged on a holding device (4), in particular on a height-adjustable holding
device.
10. The hand press (1) according to claim 9, wherein a tilting device (23) is arranged
on the holding device (4), by means of which the housing (8) can be tilted from a
horizontal use position into an emptying position inclined relative to the horizontal.
11. The hand press (1) according to claim 10, wherein the housing (8) can be shut off
on the holding device and/or the tilting device (23).
12. The hand press (1) according to one of the preceding claims, wherein a fastening device
(13) is arranged on the housing (8), to which a waste container (2), in particular
a waste bag (12), can be fastened, so that the second opening (8b) of the housing
(8) leads into the garbage bag (12) of the chamber (11).
1. Presse manuelle (1) pour presser un emballage (9), de manière préférée pour presser
un emballage alimentaire, comme une bouteille ou une boîte, avec
- un boîtier (8) comportant au moins une première ouverture (8a) pour introduire l'emballage
(9) et au moins une deuxième ouverture (8b) pour éliminer l'emballage (9) ;
- un dispositif de pressage (15), qui est disposé sensiblement à l'intérieur du boîtier
(8) et qui présente une première surface de pressage (15a) ;
- un dispositif d'actionnement (5), qui est relié par l'intermédiaire d'un arbre de
rotation (26) à au moins un levier (19) monté de manière à pouvoir être tourné avec
le dispositif de pressage (15) ; et
- un dispositif de clapet (7), qui est disposé sensiblement à l'intérieur du boîtier
(8) et qui présente une première partie (7a) pour obturer la première ouverture (8a)
du boîtier (8) et une deuxième partie avec une deuxième surface de pressage (7b),
dans laquelle le dispositif de clapet (7) peut être fixé dans au moins deux positions
par le dispositif de pressage (15), dans laquelle l'emballage (9) est maintenu dans
au moins une position initiale par la première partie (7a) au moins en partie dans
la zone de la première ouverture (8a) et la première ouverture (8a) est fermée au
moins en partie par la première partie (7a) dans au moins une position de pressage
et les première et deuxième surfaces de pressage (15a, 7b) forment une chambre de
pressage cunéiforme (42) de sorte que lors du passage de la position initiale dans
la position de pressage, l'emballage (9) est amené dans le boîtier (8), est maintenu
au moins en partie dans la position de pressage dans la zone de la pointe de la chambre
de pressage cunéiforme (42) des première et deuxième surfaces de pressage (15a, 7b)
pour être compressé et peut être éjecté hors du boîtier (8) par la deuxième ouverture
(8b) lors d'un passage consécutif de la position de pressage dans la position initiale,
dans laquelle le dispositif de pressage (15) peut être déplacé lors du passage de
la position initiale dans la position de pressage de telle manière que l'angle de
la chambre de pressage cunéiforme (42) se réduit, caractérisé en ce que le dispositif de pressage (15) est guidé par au moins un tenon (27) disposé sur le
dispositif de pressage (15) sur un chemin incurvé radial prédéfini (28),
dans laquelle la première surface de pressage (15a) est incurvée et/ou coudée dans
la zone de la pointe de la chambre de pressage cunéiforme (42) vers la deuxième surface
de pressage (7b).
2. Presse manuelle (1) selon la revendication 1, dans laquelle le chemin incurvé (28)
est mis au point de telle sorte que le dispositif de pressage (15) tourne plus fortement
lors du passage du tenon (27) dans une première zone du chemin incurvé (28) que dans
une deuxième zone du chemin incurvé (28).
3. Presse manuelle (1) selon la revendication 1 ou 2, dans laquelle le centre radial
du chemin incurvé (28) ne correspond pas au centre de l'axe de l'arbre de rotation
(26).
4. Presse manuelle (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle
le tenon présente au moins un rouleau guidé sur le chemin incurvé (28).
5. Presse manuelle (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle
la surface de la première et/ou de la deuxième surface de pressage (15a, 7b) est au
moins en partie inégale et/ou présente une structure antidérapante.
6. Presse manuelle (1) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle la deuxième
surface de pressage (7b) est limitée dans la position de pressage par au moins une
butée mécanique (29).
7. Presse manuelle (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle
le dispositif d'actionnement (5) et le levier (19) peuvent être fixés l'un par rapport
à l'autre selon un angle prédéterminé sans pouvoir tourner.
8. Presse manuelle (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle
le dispositif de clapet (7) est monté de manière rotative dans la zone de transition
entre la première partie (7a) et la deuxième partie.
9. Presse manuelle (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle
le boîtier (8) est disposé sur un dispositif de maintien (4), en particulier ajustable
en hauteur.
10. Presse manuelle (1) selon la revendication 9, dans laquelle est disposé sur le dispositif
de maintien (4) un dispositif de basculement (23) permettant d'incliner le boîtier
(8) d'une position d'utilisation horizontale dans une position de vidange inclinée
par rapport à l'horizontale.
11. Presse manuelle (1) selon la revendication 10, dans laquelle le boîtier (8) peut être
fermé sur le dispositif de maintien (4) et/ou le dispositif de basculement (23).
12. Presse manuelle (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle
est disposé sur le boîtier (8) un dispositif de fixation (13), sur lequel peut être
fixé une poubelle (2), en particulier un sac poubelle (12), de sorte que la deuxième
ouverture (8b) du boîtier (8) mène dans le sac poubelle (12) de la chambre (11).