Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine energieautonome Mobilfunk-Plattform.
Stand der Technik
[0002] Auf dem Gebiet der Mobilfunktechnik ist es bekannt, zur Übertragung von Funksignalen
Basisstationen als ortsfeste Einrichtungen zu verwenden, die einen Antennenträger
zur Halterung üblicherweise einer Vielzahl von Sendeantennen beinhaltet. Eine übliche
Ausführungsform eines derartigen Antennenträgers ist eine freistehende Stahlrohrkonstruktion.
In Fällen, in denen die Antennenträger fern von Einrichtungen eines elektrischen Stromnetzes
aufgestellt werden sollen, müssen die Sendeantennen mit elektrischer Energie aus Hilfsvorrichtungen
wie beispielsweise einem Batteriepaket versorgt werden.
US 2015/042811 A1 offenbart eine transportable Überwachungsbake zur Erkennung von Eindringlingen mit
einem Bodenblock und daran befestigten Halterahmen.
[0003] Das technische Gebiet der Aufstellung und Versorgung von Sendeantennen der Mobilfunktechnik
mit elektrischer Energie an Standorten fern von Einrichtungen eines elektrischen Stromnetzes
bietet daher noch Raum für Verbesserungen.
Aufgabe der Erfindung
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt daher insbesondere die Aufgabe zugrunde, eine Sendeantenne
oder mehrere Sendeantennen des Mobilfunks fernab von Einrichtungen eines elektrischen
Stromnetzes auf einem unebenen Untergrund einfach und zuverlässig zu positionieren
und über einen längeren Zeitraum zu betreiben.
Offenbarung der Erfindung
[0005] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine energieautonome Mobilfunk-Plattform mit
den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Weitere, besonders vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung offenbaren die abhängigen Unteransprüche.
[0006] Die erfindungsgemäße, energieautonome Mobilfunk-Plattform beinhaltet eine mechanische
Grundstruktur, eine Vielzahl von reversibel befüllbaren Hohlkörpern, zumindest eine
regenerative Energieerzeugungsvorrichtung, zumindest eine Stromrichtereinheit, zumindest
einen Mobilfunkmast und elektrische Versorgungsleitungen.
[0007] Die mechanische Grundstruktur weist Ausgleichselemente zur horizontalen Aufständerung
auf einem Untergrund auf, wobei die Grundstruktur eine Vielzahl von Halterahmen ausbildet.
Die Hohlkörper sind zur Beschwerung der mechanischen Grundstruktur vorgesehen. Dabei
weist jeder Hohlkörper an einer Oberseite zumindest ein Befestigungselement auf und
ist in einem der Halterahmen gehaltert. Die zumindest eine regenerative Energieerzeugungsvorrichtung
ist an zumindest einem Befestigungselement zumindest eines der Hohlkörper gehaltert.
Die zumindest eine Stromrichtereinheit ist zur Wandlung einer von zumindest einer
Energieerzeugungsvorrichtung erzeugten elektrischen Energie vorgesehen. Der zumindest
eine Mobilfunkmast ist zur Halterung zumindest einer Sendeantenne des Mobilfunks vorgesehen
und ist seinerseits an zumindest einem Befestigungselement zumindest eines der Hohlkörper
gehaltert. Die elektrischen Verbindungsleitungen verbinden die zumindest eine Stromrichtereinheit
mit der regenerativen Energieerzeugungsvorrichtung und der zumindest einen Sendeantenne.
[0008] Unter dem Begriff "Vielzahl" soll im Sinne der Erfindung insbesondere eine Anzahl
von zumindest zwei verstanden werden. Unter dem Begriff "dazu vorgesehen" soll im
Sinne der Erfindung insbesondere speziell dafür ausgelegt oder angeordnet verstanden
werden.
[0009] Mit der vorgeschlagenen energieautonomen Mobilfunk-Plattform kann eine Sendeantenne
oder können mehrere Sendeantennen des Mobilfunks fernab von Einrichtungen eines elektrischen
Stromnetzes auf einem unebenen Untergrund einfach und zuverlässig positioniert und
für einen längeren Zeitraum mithilfe der von der zumindest einen regenerativen Energieerzeugungsvorrichtung
erzeugten elektrischen Energie betrieben werden. Die Länge des Zeitraums ist dabei
hauptsächlich von Wartungsintervallen bestimmt.
[0010] Bevorzugt beträgt die von jeder der zumindest einen Energieerzeugungsvorrichtung
erzeugbare maximale Leistung zwischen 1 kW und 10 kW.
[0011] Bevorzugt können die Hohlkörper zur Beschwerung z.B. aus Kunststoff hergestellt sein.
Sie können reversibel mit einem kostengünstigen Füllmittel wie beispielsweise, ohne
darauf beschränkt zu sein, Wasser oder Sand durch eine bevorzugt an der Oberseite
vorgesehene zumindest eine Einlassöffnung befüllt werden. Dabei können die Hohlkörper
an ihrer Unterseite mit zumindest einer Auslassöffnung ausgestattet sein, die eine
Entleerung des Hohlkörpers in einem Einbauzustand erlaubt.
[0012] In bevorzugten Ausführungsformen der Mobilfunk-Plattform ist jeder Halterahmen durch
eine Vielzahl von aneinander befestigten Stahlprofilelementen gebildet. Die Halterahmen
sind ferner in zwei voneinander unabhängigen Raumrichtungen gleichmäßig beabstandet
angeordnet. Auf diese Weise kann die mechanische Grundstruktur die Vielzahl von Halterahmen
auf konstruktiv besonders einfache Weise und in einer auslegungsmäßig besonders variablen
Art bereitstellen.
[0013] Bevorzugt können die beiden voneinander unabhängigen Raumrichtungen senkrecht zueinander
angeordnet sein, wodurch eine konstruktiv einfache Lösung für die mechanische Grundstruktur
mit einer hohen Flächenausnutzung erreicht werden kann.
[0014] Weiterhin bevorzugt ist jeder der Hohlkörper mit zumindest einem angeformten Formschlusselement
ausgestattet, das mit jeweils einem der Halterahmen zur Halterung eine Formschlussverbindung
bildet. Dadurch kann auf konstruktiv und herstellungsmäßig einfache Weise eine besonders
zuverlässige und belastbare Halterung jedes der Hohlkörper in einem der Halterahmen
erreicht werden.
[0015] In bevorzugten Ausführungsformen der Mobilfunk-Plattform ist zumindest eine der zumindest
einen regenerativen Energieerzeugungsvorrichtung als Windturbinenvorrichtung ausgebildet.
Eine derartige Mobilfunk-Plattform kann vorteilhaft in Fällen eingesetzt werden, in
denen eine Sendeantenne oder mehrere Sendeantennen des Mobilfunks fernab von Einrichtungen
eines elektrischen Stromnetzes an einem Ort positioniert und für einen längeren Zeitraum
mithilfe der von der zumindest einen regenerativen Energieerzeugungsvorrichtung erzeugten
elektrischen Energie betrieben werden soll bzw. sollen, die sich in einer freien,
windungeschützten Lage befindet bzw. befinden.
[0016] Bevorzugt ist die Windturbinenvorrichtung als Vertikalrotor ("Vertical Axis Wind
Turbine", VAWT) mit senkrecht angeordneter Drehachse ausgebildet. Auf diese Weise
kann eine Mobilfunk-Plattform mit einer elektrischen Versorgung durch Windenergie
bereitgestellt werden, die zur Aufständerung eine besonders geringe Grundfläche benötigt.
Ferner kann auf eine Vorrichtung zur Windrichtungsnachführung verzichtet werden.
[0017] In bevorzugten Ausführungsformen der Mobilfunk-Plattform ist die Windturbinenvorrichtung
als Savonius-Rotor mit helixförmigen Rotorblättern ausgebildet. Dadurch kann eine
Mobilfunk-Plattform mit einer elektrischen Versorgung durch Windenergie bereitgestellt
werden, die innerhalb eines vergleichsweise großen Bereichs der Windgeschwindigkeit
und insbesondere bei relativ geringer Windgeschwindigkeit einen besonders hohen Wirkungsgrad
aufweist.
[0018] In bevorzugten Ausführungsformen der Mobilfunk-Plattform ist zumindest eine der zumindest
einen regenerativen Energieerzeugungsvorrichtung als Photovoltaik-Anlage mit zumindest
einem Photovoltaik-Modul ausgebildet. Eine derartige Mobilfunk-Plattform kann vorteilhaft
in Fällen eingesetzt werden, in denen eine Sendeantenne oder mehrere Sendeantennen
des Mobilfunks fernab von Einrichtungen eines elektrischen Stromnetzes an einem Ort
positioniert und für einen längeren Zeitraum mithilfe der von der zumindest einen
regenerativen Energieerzeugungsvorrichtung erzeugten elektrischen Energie betrieben
werden soll bzw. sollen, der sich in einer vergleichsweise sonnenreichen Zone befindet
und an dem insbesondere keine Gefahr einer länger andauernden Beschattung besteht.
[0019] Bevorzugt ist die Mobilfunk-Plattform mit einer Vielzahl wiederaufladbarer Energiespeicherelemente
zur Zwischenspeicherung von mittels zumindest einer der regenerativen Energieerzeugungsvorrichtungen
erzeugten elektrischen Energie ausgestattet. Dabei sind die Energiespeicherelemente
elektrisch wirksam mit der zumindest einen Stromrichtereinheit verbunden. Auf diese
Weise kann eine höhere zeitliche Verfügbarkeit der zumindest einen Sendeantenne des
Mobilfunks unabhängig von einer momentanen Energieerzeugung ermöglicht werden.
[0020] Die Energiespeicherelemente können beispielsweise, ohne darauf beschränkt zu sein,
als wiederaufladbare Batterie (Sekundärzellen bzw. Akkupack), etwa als Bleiakkumulator
oder Lithium-Ionen-Akkumulator, oder als Superkondensator ausgebildet sein. Die Energiespeicherelemente
können in an sich bekannter Weise elektrisch parallel und/oder elektrisch seriell
verbunden sein.
[0021] In bevorzugten Ausführungsformen der Mobilfunk-Plattform ist der zumindest eine Mobilfunkmast
mit einer Einhüllvorrichtung ausgestattet. Die Einhüllvorrichtung beinhaltet zumindest
eine biegeweiche Hülle, die in einem Einbauzustand in Form eines geraden elliptischen
Zylinders ausgebildet ist und einen unteren Randbereich und einen oberen Randbereich
aufweist. Die Einhüllvorrichtung weist ferner zumindest eine obere Halterungsvorrichtung
und zumindest eine untere Halterungsvorrichtung auf, die sich im Wesentlichen jeweils
in einer Ebene erstrecken und jeweils mit einem mastseitigen Ende einer Vielzahl von
Befestigungsstreben an dem Mobilfunkmast angebracht sind. Dabei sind mastabgewandte
Enden der Befestigungsstreben mit zumindest einem Halterungselement der jeweiligen
Halterungsvorrichtung verbunden, das sich in einer Umfangsrichtung der jeweiligen
Ebene zumindest entlang eines Teils des Umfangs erstreckt. Eine Summe der Erstreckung
aller Halterungselemente macht einen überwiegenden Teil des Umfangs aus. Im Einbauzustand
ist das zumindest eine Halterungselement der oberen Halterungsvorrichtung mit dem
oberen Randbereich der biegeweichen Hülle und das zumindest eine Halterungselement
der unteren Halterungsvorrichtung mit dem unteren Randbereich der biegeweichen Hülle
wirkverbunden.
[0022] Unter einer "biegeweichen" Hülle soll im Sinne der Erfindung insbesondere eine Hülle
aus einem flächigen Material verstanden werden, das freistehend in einer Richtung
quer zur Fläche eine von außen wirkende Kraft aufnehmen kann, die nur einen geringen
Bruchteil, beispielsweise weniger als 1%, einer von außen wirkenden Kraft beträgt,
die von dem flächigen Material in Richtungen, die innerhalb der Fläche liegen, maximal
aufgenommen werden kann.
[0023] Unter einer "geraden elliptischen Zylinderform" soll im Sinne der Erfindung insbesondere
die Form eines Zylindermantels verstanden werden, dessen Mittelachse senkrecht zu
seiner Grundfläche angeordnet ist, wobei die Grundfläche ellipsenförmig ausgebildet
ist und insbesondere kreisförmig ausgebildet sein kann.
[0024] Unter dem Begriff "wirkverbunden" soll in diesem Zusammenhang insbesondere verstanden
werden, dass wirkverbundene Objekte derart miteinander verbunden sind, dass eine Übertragung
einer Kraft zwischen den Objekten möglich ist. Die Übertragung kann dabei sowohl durch
direkten Kontakt als auch mittelbar, durch zumindest ein Zwischenelement, erfolgen.
[0025] Mit der vorgeschlagenen Einhüllvorrichtung ist eine Verkleidung des Mobilfunkmastes
bereitgestellt, durch die ein Aufwand zur Erstellung von Formwerkzeugen vermieden
werden kann, die einfach installiert und in flexibler Weise ausgelegt und dimensioniert
werden kann. Die biegeweiche Hülle der Einhüllvorrichtung kann den Mobilfunkmast und
gegebenenfalls daran angebrachte Sendeantennen vor Umwelt- und Wettereinflüssen schützen.
In geeigneten Ausführungsformen kann die Einhüllvorrichtung den Mobilfunkmast an seinem
Standort fern von Einrichtungen eines Stromnetzes an seine Umgebung anpassen und dadurch
unauffälliger machen.
[0026] Derartige Mobilfunkmasten mit einer Einhüllvorrichtung sind im Detail in der luxemburgischen
Patentanmeldung
LU 101348 beschrieben. Die Patentanmeldung
LU 101348 soll hiermit in ihrer Gesamtheit per Einbeziehung durch Verweis aufgenommen werden,
mit Wirkung für diejenigen Patentrechtsprechungen, die eine Einbeziehung durch Verweis
erlauben.
[0027] Bevorzugt weist die Einhüllvorrichtung zumindest eine Spannvorrichtung mit einer
Vielzahl von Spannelementen auf, die
- zwischen dem Halterungselement oder den Halterungselementen und jeweils einer Befestigungsstrebe
der Vielzahl von Befestigungsstreben der unteren Halterungsvorrichtung wirkverbunden
angeordnet und an einer Vielzahl von Positionen in der Umfangsrichtung mit dem unteren
Randbereich wirkverbunden sind, oder
- zwischen dem Halterungselement oder den Halterungselementen und jeweils einer Befestigungsstrebe
der Vielzahl von Befestigungsstreben der oberen Halterungsvorrichtung wirkverbunden
angeordnet und an einer Vielzahl von Positionen in der Umfangsrichtung mit dem oberen
Randbereich wirkverbunden sind.
[0028] Auf diese Weise kann die zumindest eine biegeweiche Hülle an den jeweiligen Positionen
in der Umfangsrichtung gleichmäßig mit einer Kraft beauftragt werden, die entlang
einer Mantellinie des geraden elliptischen Zylinders, d.h. parallel zu einer Mittelachse
des Zylinders, gerichtet ist, so dass die biegeweiche Hülle in einen gespannten Zustand
verbracht ist. Dadurch kann der Eindruck einer freistehenden Hülle erweckt werden,
wobei ein Aufwand zur Herstellung von Formwerkzeugen für eine tatsächlich freistehende
Hülle eingespart werden kann.
Zeichnungen
[0029] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination.
[0030] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer möglichen Ausführungsform der erfindungsgemäßen,
energieautonomen Mobilfunk-Plattform in einem aufgebauten Zustand in einer perspektivischen,
erhöhten Ansicht,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung der mechanischen Grundstruktur der energieautonomen
Mobilfunk-Plattform gemäß der Fig. 1 in einer perspektivischen, erhöhten Ansicht,
- Fig. 3
- einen Hohlkörper der energieautonomen Mobilfunk-Plattform gemäß der Fig. 1 in einer
perspektivischen, erhöhten Ansicht,
- Fig. 4
- den Hohlkörper gemäß der Fig. 3 in einer Vorderansicht,
- Fig. 5
- den Hohlkörper gemäß den Figuren 3 und 4 in einer Draufsicht, und
- Fig. 6
- eine schematische Darstellung des Mobilfunkmastes der energieautonomen Mobilfunk-Plattform
gemäß der Fig. 1 in einer perspektivischen, erhöhten Phantomansicht.
[0031] In den unterschiedlichen Figuren sind gleiche Teile stets mit denselben Bezugszeichen
versehen, weshalb diese in der Regel auch nur einmal beschrieben werden.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0032] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer möglichen Ausführungsform der erfindungsgemäßen,
energieautonomen Mobilfunk-Plattform 10 in einem aufgebauten Zustand in einer perspektivischen,
erhöhten Ansicht.
[0033] Die energieautonome Mobilfunk-Plattform 10 beinhaltet eine mechanische Grundstruktur
12 mit einer im Wesentlichen rechteckförmigen Grundfläche, zwei verschiedene regenerative
Energieerzeugungsvorrichtungen 26, 32 und einen Mobilfunkmast 52, der mit einer Einhüllvorrichtung
60 ausgestattet ist.
[0034] Eine 26 der regenerativen Energieerzeugungsvorrichtungen 26, 32 ist als Windturbinenvorrichtung
ausgebildet, die in diesem speziellen Ausführungsbeispiel als Vertikalrotor mit senkrecht
angeordneter Drehachse 28 ausgeführt und an einer Oberseite der mechanischen Grundstruktur
12 befestigt ist. Bei dem Vertikalrotor kann es sich beispielsweise um einen abgewandelten
Savonius-Rotor mit helixförmigen Rotorblättern handeln. Eine von dem Vertikalrotor
erzeugbare maximale elektrische Leistung kann beispielsweise 3 kW betragen.
[0035] Die andere 32 der regenerativen Energieerzeugungsvorrichtungen 26, 32 ist als Photovoltaik-Anlage
mit einer Vielzahl von insgesamt 14 Photovoltaik-Modulen 34 ausgebildet, die in vier
parallel zueinander angeordneten Reihen an der Oberseite der mechanischen Grundstruktur
12 befestigt sind. Eine von der Photovoltaik-Anlage erzeugbare maximale elektrische
Leistung kann beispielsweise 1,5 kW
peak betragen.
[0036] Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung der mechanischen Grundstruktur 12 der
energieautonomen Mobilfunk-Plattform 10 gemäß der Fig. 1 in einer perspektivischen,
erhöhten Ansicht. Die mechanische Grundstruktur 12 enthält eine Vielzahl von 16 Ausgleichselementen
14 zur horizontalen Aufständerung auf einem Untergrund 96, der Unebenheiten in einer
Größe eines Ausgleichsbereichs der Ausgleichselemente 14 aufweisen kann. Die Ausgleichselemente
14 können beispielsweise als Gewindespindel ausgebildet sein. Die mechanische Grundstruktur
12 beinhaltet eine Vielzahl von aneinander befestigten Stahlprofilelementen 16, 18,
durch die unter anderem eine Vielzahl von vier Halterahmen 20 ausgebildet ist, von
denen jeweils ein Halterahmen 20 in einem Eckbereich der im Wesentlichen rechteckförmig
ausgebildeten, mechanischen Grundstruktur 12 angeordnet ist. In der Fig. 2 ist einer
der Halterahmen 20 mit gestrichelten Linien gekennzeichnet. Auf diese Weise sind die
Halterahmen 20 in zwei voneinander unabhängigen Raumrichtungen (X-Richtung, Y-Richtung),
die parallel zu Kanten der im Wesentlichen rechteckförmigen Grundfläche der mechanischen
Grundstruktur 12 verlaufen, gleichmäßig beabstandet angeordnet. Aufgrund der Rechteckform
der Grundfläche sind die zwei voneinander unabhängigen Raumrichtungen insbesondere
senkrecht zueinander ausgerichtet. Zur mechanischen Verstärkung der Eckbereiche kann
die mechanische Grundstruktur 12 mit Verstärkungsblechen 24 ausgestattet sein, die
im Wesentlichen eine L-Form aufweisen und parallel zu Kanten des jeweiligen Eckbereichs
ausgerichtet sind.
[0037] Die Rechteckform der mechanischen Grundstruktur 12 bildet eine Nutzfläche in einer
Größe von etwa 6 m x 6 m. In alternativen Ausführungsbeispielen kann die mechanische
Grundstruktur 12 mit identisch aufgebauten weiteren mechanischen Grundstrukturen verbunden
werden, um eine modular aufgebaute Grundstruktur mit größerer Nutzfläche bereitzustellen.
[0038] Die energieautonome Mobilfunk-Plattform 10 beinhaltet eine Vielzahl von in diesem
speziellen Ausführungsbeispiel insgesamt 24 Kunststoffhohlkörpern 36 zur Beschwerung
der mechanischen Grundstruktur 12. Die Figuren 3 bis 5 zeigen einen der identisch
geformten Kunststoffhohlkörper 36 in einer perspektivischen, erhöhten Ansicht, in
einer Vorderansicht und in einer Draufsicht.
[0039] Der Kunststoffhohlkörper 36 weist im Wesentlichen eine Quaderform mit einem angeformten,
horizontalen, entlang eines Umfangs verlaufenden Rücksprung 38 auf. Der Rücksprung
38 verleiht der Quaderform des Kunststoffhohlkörpers 36 eine erhöhte mechanische Stabilität.
Auf einer Unterseite der Quaderform ist eine Aussparung 40 mit einer gleichbleibenden
Querschnittsfläche angeformt, wobei eine Erstreckung der Aussparung 40 parallel zu
einer schmalen Seite des größeren Rechtecks der Quaderform verläuft. Die Aussparung
40 bildet in einem oberen Bereich ein Formschlusselement 42 aus, das in einem Einbauzustand
des Kunststoffhohlkörpers 36 mit jeweils einem als korrespondierendes Formschlusselement
dienenden Stahlprofilelement 18 (Fig. 2) des Halterahmens 20 zur Halterung des Kunststoffhohlkörpers
36 eine Formschlussverbindung bildet.
[0040] Die Kunststoffhohlkörper 36 sind reversibel befüllbar, beispielsweise mit Wasser
oder feinem Sand, und sind zum Zweck der Befüllung an einer Oberseite der Quaderform
mit zwei Einfüllöffnungen 44, 46 ausgestattet (Fig. 3). Über eine wiederverschließbare
Öffnung 48 an einer Ecke an der Unterseite der Quaderform kann der Kunststoffhohlkörper
36 entleert werden, um das Gewicht der mechanischen Grundstruktur 12 zu verringern,
wenn eine Änderung des Standorts der Mobilfunk-Plattform 10 durchgeführt werden soll.
[0041] Die Kunststoffhohlkörper 36 weisen an der Oberseite der Quaderform jeweils eine Vielzahl
von acht Befestigungselementen 50 auf, wobei jedes der Befestigungselemente 50 als
Gewindeloch ausgebildet ist. Wie in der Fig. 1 dargestellt, sind die regenerativen
Energieerzeugungsvorrichtungen 26, 32 an den Befestigungselementen 50 der Kunststoffhohlkörper
36 gehaltert. Der Vertikalrotor ist mittels eines Standfußes 30 und acht Befestigungsschrauben
an allen sechs Kunststoffhohlkörpern 36 gehaltert, die in dem Halterahmen 20 in einem
rechten vorderen Eckbereich der mechanischen Grundstruktur 12 angeordnet sind, wodurch
eine ausreichende Befestigung auch während eines Betriebs des Vertikalrotors gewährleistet
werden kann.
[0042] Die Mobilfunk-Plattform 10 enthält weiterhin eine Stromrichtereinheit (nicht dargestellt)
zur Wandlung der von den regenerativen Energieerzeugungsvorrichtungen 26, 32 erzeugten
elektrischen Spannung. Nicht dargestellte elektrische Verbindungsleitungen verbinden
die Stromrichtereinheit mit den regenerativen Energieerzeugungsvorrichtungen 26, 32.
Die Stromrichtereinheit beinhaltet einen Gleichrichter zur Gleichrichtung der von
dem Vertikalrotor erzeugten Wechselspannung sowie einen nachgeschalteten DC/DC-Wandler,
der die gleichgerichtete Wechselspannung auf ein Spannungsniveau umwandelt, mit dem
eine Vielzahl wiederaufladbarer Energiespeicherelemente (nicht dargestellt) aufgeladen
werden kann, die von Lithium-Ionen-Akkumulatoren gebildet und beispielsweise in einem
zentralen Bereich 22 (Fig. 2) der mechanischen Grundstruktur 12 angeordnet und gehaltert
sein können. Zu diesem Zweck sind die Energiespeicherelemente elektrisch wirksam mit
der Stromrichtereinheit verbunden.
[0043] Ein separater DC/DC-Wandler ist dazu vorgesehen, die von der Photovoltaik-Anlage
erzeugte Gleichspannung auf das zur Aufladung der Energiespeicherelemente geeignete
Spannungsniveau umzuwandeln. Die wiederaufladbaren Energiespeicherelemente dienen
als Zwischenspeicher für überschüssige, von den regenerativen Energieerzeugungsvorrichtungen
26, 32 erzeugte elektrische Energie. Die gespeicherte elektrische Energie kann in
Zeiten, in denen die regenerativen Energieerzeugungsvorrichtungen 26, 32 nicht in
ausreichendem Maße Energie erzeugen können, von den Energiespeicherelementen entnommen
und mittels der elektrischen Verbindungsleitung zur Stromrichtereinheit von dieser
bereitgestellt werden.
[0044] Der Mobilfunkmast 52 der Mobilfunk-Plattform 10 dient zur Halterung einer Vielzahl
von sechs Sendeantennen 54 des Mobilfunks (Fig. 6). Der Mobilfunkmast 52 weist in
einem unteren Teilbereich ein Stahlrohrgerüst 56 mit vier senkrecht an Ecken eines
gedachten Quadrates aufgestellten Standrohren 58 auf und ist seinerseits mit Enden
der Standrohre 58 an vier Befestigungselementen 50 von vier verschiedenen Kunststoffhohlkörpern
36 gehaltert, die in dem Halterahmen 20 in einem linken hinteren Eckbereich der mechanischen
Grundstruktur 12 angeordnet sind (Fig. 1). Nicht dargestellte elektrische Verbindungsleitungen
verbinden die Stromrichtereinheit mit den Sendeantennen 54 des Mobilfunks.
[0045] Die Einhüllvorrichtung 60 des Mobilfunkmastes 52 beinhaltet zwei biegeweiche Hüllen
62, 78, die in dem in der Fig. 6 gezeigten Einbauzustand jeweils in Form eines geraden
elliptischen Zylinders mit identischer, kreisförmiger Querschnittsfläche ausgebildet
und die übereinander, aneinandergrenzend und in konzentrischer Weise angeordnet sind.
Die zwei biegeweichen Hüllen 62, 78 weisen jeweils einen oberen Randbereich 64, 80
und einen unteren Randbereich 66, 82 mit einem umlaufenden Keder (nicht dargestellt)
auf und sind jeweils mit einer oberen Halterungsvorrichtung 70, 86 und einer unteren
Halterungsvorrichtung 72, 88 der Einhüllvorrichtung 60 an dem Mobilfunkmast 52 angebracht.
[0046] Jede der zwei biegeweichen Hüllen 62, 78 ist mit einem Reißverschluss 68, 84 ausgestattet,
der entlang der vollständigen Länge einer Mantellinie des geraden elliptischen Zylinders
ausgerichtet und dazu vorgesehen ist, die jeweilige biegeweiche Hülle 62, 78 entlang
der Mantellinie vollständig und reversibel zu teilen. Der Reißverschluss 68, 84 ist
insbesondere dazu vorgesehen, vor einer Montage geöffnet zu werden, um eine Installation
der jeweiligen biegeweichen Hülle 62, 78 zu vereinfachen.
[0047] Die zuunterst angeordnete biegeweiche Hülle 78 weist zwei Durchgangsöffnungen 94
1, 94
2 auf, die in senkrechter Richtung voneinander beabstandet und an derselben Position
der Umfangsrichtung angeordnet sind. Durch die Durchgangsöffnungen 94
1, 94
2 sind fluidtechnische Verbindungen zwischen einem von der biegeweichen Hülle 78 umschlossenen
Innenraum und der äußeren Umgebung hergestellt. Durch Einleitung einer gerichteten
Zwangsströmung von Luft mittels eines Gebläses in den Innenraum kann die eingeblasene
Luft durch die Durchgangsöffnungen 94
1, 94
2 umgeleitet werden, um zur Kühlung der Sendeantennen 54 ein gewünschtes Temperaturprofil
entlang des Stahlrohrgerüsts 56 des Mobilfunkmastes 52 zu erzielen.
[0048] Die oberen Halterungsvorrichtungen 70, 86 und die unteren Halterungsvorrichtungen
72, 88 erstrecken sich im Wesentlichen jeweils in einer horizontalen Ebene und sind
jeweils mit einem mastseitigen Ende einer Vielzahl von vier Befestigungsstreben 74,
90 an dem Mobilfunkmast 52 angebracht. Mastabgewandte Enden der Befestigungsstreben
74, 90 sind mit einem Halterungselement der jeweiligen Halterungsvorrichtung verbunden,
das sich in einer Umfangsrichtung der jeweiligen Ebene entlang eines überwiegenden
Teils des Umfangs erstreckt. Im Einbauzustand ist das Halterungselement der jeweiligen
oberen Halterungsvorrichtung 70, 86 mit dem oberen Randbereich 64, 80 der jeweiligen
biegeweichen Hülle 62, 78 und das Halterungselement der jeweiligen unteren Halterungsvorrichtung
72, 88 ist mit dem unteren Randbereich 66, 82 der jeweiligen biegeweichen Hülle 62,
78 wirkverbunden.
[0049] Die Einhüllvorrichtung 60 beinhaltet eine obere Spannvorrichtung 76 zum Spannen der
zuoberst angeordneten biegeweichen Hülle 62 und eine untere Spannvorrichtung 92 zum
Spannen der zuunterst angeordneten biegeweichen Hülle 78, die jeweils eine Vielzahl
von Spannelementen aufweisen, die beispielsweise als Gewindeschraubenelemente und
in einer sinnvollen Kombination in Form einer Gewindeschraube, Gewindestange, Schraubenmutter
oder Durchgangsöffnung ausgebildet sein können.
[0050] Jede der Befestigungsstreben 74 der oberen Halterungsvorrichtung 70 der zuoberst
angeordneten biegeweichen Hülle 62 weist ein mastabgewandtes Ende auf, das mit dem
Halterungselement verbunden ist, wobei zur Herstellung dieser Verbindung eines der
Spannelemente der oberen Spannvorrichtung 76 zwischen dem Halterungselement und einem
mastabgewandten Ende einer der Befestigungsstreben 74 wirkverbunden angeordnet ist,
so dass an einer Vielzahl von Positionen in der Umfangsrichtung Wirkverbindungen zwischen
dem Halterungselement und dem oberen Randbereich 64 der zuoberst angeordneten biegeweichen
Hülle 62 eingerichtet sind, mittels derer die zuoberst angeordnete biegeweiche Hülle
62 gespannt werden kann.
[0051] Jede der Befestigungsstreben 90 der unteren Halterungsvorrichtung 88 der zuunterst
angeordneten biegeweichen Hülle 78 weist ein mastabgewandtes Ende auf, das mit dem
Halterungselement verbunden ist, wobei zur Herstellung dieser Verbindung eines der
Spannelemente der unteren Spannvorrichtung 92 zwischen dem Halterungselement und einem
mastabgewandten Ende einer der Befestigungsstreben 90 wirkverbunden angeordnet ist,
so dass an einer Vielzahl von Positionen in der Umfangsrichtung Wirkverbindungen zwischen
dem Halterungselement und dem unteren Randbereich 82 der zuunterst angeordneten biegeweichen
Hülle 78 eingerichtet sind, mittels derer die zuunterst angeordnete biegeweiche Hülle
78 gespannt werden kann.
[0052] Die obere Spannvorrichtung 76 und die untere Spannvorrichtung 92 sind in den Figuren
nicht detailliert dargestellt. Für Details zur oberen Spannvorrichtung 76 und zur
unteren Spannvorrichtung 92 wird vielmehr auf die luxemburgische Patentanmeldung
LU 101348 verwiesen.
Liste der Bezugszeichen
| 10 |
Mobilfunk-Plattform |
64 |
oberer Randbereich |
| 12 |
mechanische Grundstruktur |
66 |
unterer Randbereich |
| 14 |
Ausgleichselement |
68 |
Reißverschluss |
| 16 |
Stahlprofilelement |
70 |
obere Halterungsvorrichtung |
| 18 |
Stahlprofilelement |
72 |
untere Halterungsvorrichtung |
| 20 |
Halterahmen |
74 |
Befestigungsstrebe |
| 22 |
zentraler Bereich |
76 |
obere Spannvorrichtung |
| 24 |
Verstärkungsblech |
78 |
biegeweiche Hülle |
| 26 |
Energieerzeugungsvorrichtung |
80 |
oberer Randbereich |
| 28 |
Drehachse |
82 |
unterer Randbereich |
| 30 |
Standfuß |
84 |
Reißverschluss |
| 32 |
Energieerzeugungsvorrichtung |
86 |
obere Halterungsvorrichtung |
| 34 |
Photovoltaik-Modul |
88 |
untere Halterungsvorrichtung |
| 36 |
Kunststoffhohlkörper |
90 |
Befestigungsstrebe |
| 38 |
Rücksprung |
92 |
untere Spannvorrichtung |
| 40 |
Aussparung |
94 |
Durchgangsöffnung |
| 42 |
Formschlusselement |
96 |
Untergrund |
| 44 |
Einfüllöffnung |
|
|
| 46 |
Einfüllöffnung |
|
|
| 48 |
Öffnung |
|
|
| 50 |
Befestigungselement |
|
|
| 52 |
Mobilfunkmast |
|
|
| 54 |
Sendeantenne |
|
|
| 56 |
Stahlrohrgerüst |
|
|
| 58 |
Standrohr |
|
|
| 60 |
Einhüllvorrichtung |
|
|
| 62 |
biegeweiche Hülle |
|
|
1. Energieautonome Mobilfunk-Plattform (10), beinhaltend:
- eine mechanische Grundstruktur (12) mit Ausgleichselementen (14) zur horizontalen
Aufständerung auf einem Untergrund (96), wobei die Grundstruktur (12) eine Vielzahl
von Halterahmen (20) ausbildet,
- eine Vielzahl von reversibel befüllbaren Hohlkörpern (36) zur Beschwerung der mechanischen
Grundstruktur (12), wobei jeder Hohlkörper (36) an einer Oberseite zumindest ein Befestigungselement
(50) aufweist und in einem der Halterahmen (20) gehaltert ist,
- zumindest eine regenerative Energieerzeugungsvorrichtung (26, 32), die an zumindest
einem Befestigungselement (50) zumindest eines der Hohlkörper (36) gehaltert ist,
- zumindest eine Stromrichtereinheit zur Wandlung einer von zumindest einer Energieerzeugungsvorrichtung
(26, 32) erzeugten elektrischen Energie,
- zumindest einen Mobilfunkmast (52) zur Halterung zumindest einer Sendeantenne (54)
des Mobilfunks, der seinerseits an zumindest einem Befestigungselement (50) zumindest
eines der Hohlkörper (36) gehaltert ist, und
- elektrische Verbindungsleitungen, die die zumindest eine Stromrichtereinheit mit
der zumindest einen regenerativen Energieerzeugungsvorrichtung (26, 32) und der zumindest
einen Sendeantenne (54) verbinden.
2. Energieautonome Mobilfunk-Plattform (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
jeder Halterahmen (20) durch eine Vielzahl von aneinander befestigten Stahlprofilelementen
(16, 18) gebildet ist, und dass die Halterahmen (20) in zwei voneinander unabhängigen
Raumrichtungen gleichmäßig beabstandet angeordnet sind.
3. Energieautonome Mobilfunk-Plattform (10) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
jeder Hohlkörper (36) mit zumindest einem angeformten Formschlusselement (42) ausgestattet
ist, das mit jeweils einem der Halterahmen (20) zur Halterung eine Formschlussverbindung
bildet.
4. Energieautonome Mobilfunk-Plattform (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest eine der zumindest einen regenerativen Energieerzeugungsvorrichtung (26,
32) als Windturbinenvorrichtung ausgebildet ist.
5. Energieautonome Mobilfunk-Plattform (10) nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Windturbinenvorrichtung als Vertikalrotor mit senkrecht angeordneter Drehachse
(28) ausgebildet ist.
6. Energieautonome Mobilfunk-Plattform (10) nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Windturbinenvorrichtung als Savonius-Rotor mit helixförmigen Rotorblättern ausgebildet
ist.
7. Energieautonome Mobilfunk-Plattform (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest eine der zumindest einen regenerativen Energieerzeugungsvorrichtung (26,
32) als Photovoltaik-Anlage mit zumindest einem Photovoltaik-Modul (34) ausgebildet
ist.
8. Energieautonome Mobilfunk-Plattform (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
eine Vielzahl wiederaufladbarer Energiespeicherelemente zur Zwischenspeicherung von
mittels zumindest einer der regenerativen Energieerzeugungsvorrichtungen (26, 32)
erzeugten elektrischen Energie, wobei die Energiespeicherelemente elektrisch wirksam
mit der zumindest einen Stromrichtereinheit verbunden sind.
9. Energieautonome Mobilfunk-Plattform (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der zumindest eine Mobilfunkmast (52) mit einer Einhüllvorrichtung (60) ausgestattet
ist, die Einhüllvorrichtung (60) beinhaltend
- zumindest eine biegeweiche Hülle (62, 78), die in einem Einbauzustand in Form eines
geraden elliptischen Zylinders ausgebildet ist und einen unteren Randbereich (66,
82) und einen oberen Randbereich (64, 80) aufweist,
- zumindest eine obere Halterungsvorrichtung (70, 86) und zumindest eine untere Halterungsvorrichtung
(72, 88), die sich im Wesentlichen jeweils in einer Ebene erstrecken, jeweils mit
einem mastseitigen Ende einer Vielzahl von Befestigungsstreben (74, 90) an dem Mobilfunkmast
(52) angebracht sind und mastabgewandte Enden der Befestigungsstreben (74, 90) mit
zumindest einem Halterungselement der jeweiligen Halterungsvorrichtung (70, 72, 86,
88) verbunden sind, das sich in einer Umfangsrichtung der jeweiligen Ebene zumindest
entlang eines Teils des Umfangs erstreckt, wobei eine Summe der Erstreckung aller
Halterungselemente einen überwiegenden Teil des Umfangs ausmacht und im Einbauzustand
das zumindest eine Halterungselement der oberen Halterungsvorrichtung (70, 86) mit
dem oberen Randbereich (64, 80) der biegeweichen Hülle (62, 78) und das zumindest
eine Halterungselement der unteren Halterungsvorrichtung (72, 88) mit dem unteren
Randbereich (66, 82) der biegeweichen Hülle (62, 78) wirkverbunden ist.
10. Energieautonome Mobilfunk-Plattform (10) nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Einhüllvorrichtung (60) zumindest eine Spannvorrichtung (76, 92) mit einer Vielzahl
von Spannelementen aufweist, die
- zwischen dem Halterungselement oder den Halterungselementen und jeweils einer Befestigungsstrebe
(74, 90) der Vielzahl von Befestigungsstreben (74, 90) der unteren Halterungsvorrichtung
(72, 88) wirkverbunden angeordnet und an einer Vielzahl von Positionen in der Umfangsrichtung
mit dem unteren Randbereich (66, 82) wirkverbunden sind, oder
- zwischen dem Halterungselement oder den Halterungselementen und jeweils einer Befestigungsstrebe
(74, 90) der Vielzahl von Befestigungsstreben (74, 90) der oberen Halterungsvorrichtung
(70, 86) wirkverbunden angeordnet und an einer Vielzahl von Positionen in der Umfangsrichtung
mit dem oberen Randbereich (64, 80) wirkverbunden sind.
1. An energy-autonomous cell phone platform (10) comprising:
- a mechanical basic structure (12) having compensating elements (14) for horizontal
elevation on a substrate (96), wherein the basic structure (12) forms a plurality
of holding frames (20),
- a plurality of reversibly fillable hollow bodies (36) for weighting the mechanical
basic structure (12), wherein each hollow body (36) has at least one fastening element
(50) on an upper side and is held in one of the holding frames (20),
- at least one regenerative energy generation device (26, 32), which is held on at
least one fastening element (50) of at least one the hollow bodies (36),
- at least one power converter unit for the conversion of electrical energy generated
by at least one energy generation device (26, 32),
- at least one cell phone tower (52) for holding at least one transmission antenna
(54) of the cell phone, which on its part is held on at least one fasting element
(50) of at least one of the hollow bodies (36), and electrical connecting lines, which
connect the at least one power converter unit to the at least one regenerative energy
generation device (26, 32) and to the at least one transmission antenna (54).
2. The energy-autonomous cell phone platform (10) according to claim 1,
characterized in that
each holding frame (20) is formed by a plurality of steel profile elements (16, 18)
fastened to each other and that the holding frames (20) are arranged uniformly spaced
apart in two mutually independent spatial directions.
3. The energy-autonomous cell phone platform (10) according to claim 1 or 2,
characterized in that
each hollow body (36) is equipped with at least one integrally-molded form-fit element
(42), which forms a form-fit connection with in each case one of the holding frames
(20) for holding.
4. The energy-autonomous cell phone platform (10) according to any one of the preceding
claims,
characterized in that
at least one of the at least one regenerative energy generation device (26, 32) is
designed as a wind turbine device.
5. The energy-autonomous cell phone platform (10) according to claim 4,
characterized in that
the wind turbine device is designed as a vertical rotor with vertically arranged axis
of rotation (28).
6. The energy-autonomous cell phone platform (10) according to claim 4 or 5,
characterized in that
the wind turbine device is designed as a Savonius rotor with helical rotor blades.
7. The energy-autonomous cell phone platform (10) according to any one of the preceding
claims,
characterized in that
at least one of the at least one regenerative energy generation device (26, 32) is
designed as a photovoltaic system with at least one photovoltaic module (34).
8. The energy-autonomous cell phone platform (10) according to any one of the preceding
claims,
characterized by
a plurality of rechargeable energy storage elements for intermediate storage of electrical
energy generated by means of at least one of the regenerative energy generation devices
(26, 32), wherein the energy storage elements are electrically effectively connected
to the at least one power converter unit.
9. The energy-autonomous cell phone platform (10) according to any one of the preceding
claims,
characterized in that
the at least one cell phone tower (52) is equipped with an enveloping device (60),
the enveloping device (60) comprising
- at least one flexible envelope (62, 78), which is designed, in an installation state,
in the form of a straight elliptical cylinder and has a lower edge region (66, 82)
and an upper edge region (64, 80),
- at least one upper holding device (70, 86) and at least one lower holding device
(72, 88), each of which extends substantially in a plane, are in each case attached
with an end of a plurality of fastening struts (74, 90) on the tower side to the cell
phone tower (52) and ends of the fastening struts (74, 90) facing away from the tower
are connected to at least one holding element of the respective holding device (70,
72, 86, 88), which extends in a circumferential direction of the respective plane
at least along a part of the circumference, wherein a sum of the extension of all
holding elements constitutes a predominant part of the circumference and in the installation
state the at least one holding element of the upper holding device (70, 86) is effectively
connected to the upper edge region (64, 80) of the flexible envelope (62, 78) and
that at least one holding element of the lower holding device (72, 88) is effectively
connected to the lower edge region (66, 82) of the flexible envelope (62, 78).
10. The energy-autonomous cell phone platform (10) according to claim 9,
characterized in that
the enveloping device (60) has at least one clamping device (76, 92) with a plurality
of clamping elements, which
- are arranged effectively connected between the holding element or the holding elements
and in each case one fastening strut (74, 90) of a plurality of fastening struts (74,
90) of the lower holding device (72, 88) and are effectively connected to the lower
edge region (66, 82) at a plurality of positions in the circumferential direction,
or
- are arranged effectively connected between the holding element or the holding elements
and in each case one fastening strut (74, 90) of the plurality of fastening struts
(74, 90) of the upper holding device (70, 86) and are effectively connected to the
upper edge region (64, 80) at a plurality of positions in the circumferential direction.
1. Plateforme de radiotéléphonie mobile autonome en énergie (10), comprenant
- une structure de base mécanique (12) avec des éléments de compensation (14) pour
une élévation horizontale sur un support (96), la structure de base (12) formant une
pluralité de cadres de support (20),
- une pluralité de corps creux (36) pouvant être remplis de manière réversible pour
le lestage de la structure de base mécanique (12), chaque corps creux (36) présentant
sur une face supérieure au moins un élément de fixation (50) et étant maintenu dans
l'un des cadres de maintien (20),
- au moins un dispositif de production d'énergie renouvelable (26, 32) qui est maintenu
sur au moins un élément de fixation (50) d'au moins l'un des corps creux (36),
- au moins une unité de conversion de puissance pour convertir une énergie électrique
générée par au moins un dispositif de production d'énergie (26, 32),
- au moins un mât de radiotéléphonie mobile (52) pour le maintien d'au moins une antenne
d'émission (54) de la radiotéléphonie mobile, qui est luimême maintenu sur au moins
un élément de fixation (50) d'au moins l'un des corps creux (36), et
- des lignes de connexion électriques reliant ladite au moins une unité de conversion
de puissance audit au moins un dispositif de production d'énergie renouvelable (26,
32) et à ladite au moins une antenne d'émission (54).
2. Plateforme de radiotéléphonie mobile autonome en énergie (10) selon la revendication
1,
caractérisée en ce que chaque cadre de support (20) est formé d'une pluralité d'éléments profilés en acier
(16, 18) fixés les uns aux autres, et en ce que les cadres de support (20) sont disposés à une distance égale dans deux sens spatiaux
indépendants l'un de l'autre.
3. Plateforme de radiotéléphonie mobile autonome en énergie (10) selon la revendication
1 ou 2,
caractérisée en ce que chaque corps creux (36) est équipé d'au moins un élément d'ajustement de forme (42)
formé d'un seul tenant, qui forme une liaison d'ajustement de forme avec respectivement
l'un des cadres de maintien (20) pour le maintien.
4. Plateforme de radiotéléphonie mobile autonome en énergie (10) selon l'une des revendications
précédentes,
caractérisée en ce qu'au moins l'un desdits au moins un dispositif de production d'énergie renouvelable
(26, 32) est conçu comme un dispositif d'éolienne.
5. Plateforme de radiotéléphonie mobile autonome en énergie (10) selon la revendication
4,
caractérisée en ce que le dispositif d'éolienne est conçu comme un rotor vertical avec un axe de rotation
(28) disposé verticalement.
6. Plateforme de radiotéléphonie mobile autonome en énergie (10) selon la revendication
4 ou 5,
caractérisée en ce que le dispositif d'éolienne est conçu comme un rotor de Savonius avec des pales de rotor
en forme d'hélice.
7. Plateforme de radiotéléphonie mobile autonome en énergie (10) selon l'une des revendications
précédentes,
caractérisée en ce qu'au moins l'un des au moins un dispositif de production d'énergie renouvelable (26,
32) est conçu comme une installation photovoltaïque avec au moins un module photovoltaïque
(34).
8. Plateforme de radiotéléphonie mobile autonome en énergie (10) selon l'une des revendications
précédentes,
caractérisée par une pluralité d'éléments de stockage d'énergie rechargeables pour stocker temporairement
de l'énergie électrique générée par au moins l'un desdits dispositifs de production
d'énergie renouvelable (26, 32), lesdits éléments de stockage d'énergie étant connectés
de manière électriquement fonctionnelle à ladite au moins une unité de conversion
de puissance.
9. Plateforme de radiotéléphonie mobile autonome en énergie (10) selon l'une des revendications
précédentes,
caractérisée en ce que ledit au moins un mât de radiotéléphonie mobile (52) est équipé d'un dispositif d'enveloppement
(60), ledit dispositif d'enveloppement (60) comprenant
- au moins une enveloppe souple (62, 78) qui, dans un état installé, est réalisée
sous la forme d'un cylindre elliptique droit et présente une zone de bord inférieure
(66, 82) et une zone de bord supérieure (64, 80),
- au moins un dispositif de support supérieur (70, 86) et au moins un dispositif de
support inférieur (72, 88), qui s'étendent sensiblement dans un plan, sont chacun
montés sur le mât de radiotéléphonie mobile (52) par une extrémité côté mât d'une
pluralité de barres de fixation (74, 90) et des extrémités des barres de fixation
(74, 90) opposées au mât sont reliées à au moins un élément de support du dispositif
de support respectif (70, 72, 86, 88), qui s'étend dans un sens de la périphérie du
plan respectif au moins le long d'une partie de la périphérie, une somme de l'extension
de tous les éléments de fixation représentant une partie prépondérante de la périphérie
et, à l'état installé, l'au moins un élément de fixation du dispositif de fixation
supérieur (70, 86) étant fonctionnellement relié à la zone de bordure supérieure (64,
80) de l'enveloppe souple (62, 78) et l'au moins un élément de fixation du dispositif
de fixation inférieur (72, 88) étant fonctionnellement relié à la zone de bordure
inférieure (66, 82) de l'enveloppe souple (62, 78).
10. Plateforme de radiotéléphonie mobile autonome en énergie (10) selon la revendication
9,
caractérisée en ce que le dispositif d'enveloppement (60) comprend au moins un dispositif de serrage (76,
92) comprenant une pluralité d'éléments de serrage, qui
- entre l'élément ou les éléments de support et une entretoise de fixation (74, 90)
respective de la pluralité d'entretoises de fixation (74, 90) du dispositif de support
inférieur (72, 88) sont disposés de manière fonctionnelle et sont reliés de manière
fonctionnelle à une pluralité de positions (66, 82) dans le sens de la circonférence
à la zone de bord inférieur (66, 82) ; ou
- entre l'élément ou les éléments de support et une entretoise de fixation (74, 90)
respective de la pluralité d'entretoises de fixation (74, 90) du dispositif de support
supérieur (70, 86) sont disposés de manière fonctionnelle et sont reliés de manière
fonctionnelle à une pluralité de positions dans le sens de la circonférence à la zone
de bord supérieur (64, 80).