[0001] Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für tragbare Ausrüstungsgegenstände,
insbesondere Kameras, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] In vielen Situationen ist es wünschenswert, dass sich tragbares Equipment griffbereit
am Körper des Benutzers befindet. Insbesondere im Outdoor-Bereich, z.B. beim Wandern
oder Klettern, ist es vorteilhaft, wenn sich Ausrüstungsgegenstände, wie beispielsweise
Smartphones, Kameras oder Ferngläser, unmittelbar in Reichweite befinden. Auch in
extremen Einsatzsituationen ist es für ein rasches und effizientes Handeln der beteiligten
Feuerwehrleute, Rettungssanitäter oder Polizisten hilfreich, wenn Ausrüstungsgegenstände,
wie beispielsweise Funkgeräte, rasch greifbar und sicher am Körper der jeweiligen
Person befestigt sind.
[0003] Aus dem Stand der Technik sind z. B. aus der
US 2018/0070705 A1 oder der
EP 2189079 A1 ausziehbare Haltevorrichtungen bekannt, die sicherstellen, dass das Equipment nicht
verloren gehen kann, da es mittels einer Schnur bzw. eines Seils an der Halterung
befestigt ist. Um die Ausrüstungsgegenstände zu verwenden, ergreift der Benutzer diese
und zieht sie von der Halterung weg, wobei sich die im Gehäuse der Halterung aufgerollte
Schnur ausrollt. Im Gehäuse derartiger Haltevorrichtungen sind Bauteile verbaut, die
eine Rückstellwirkung auf die Schnur ausüben, sobald diese ausgezogen wird, sodass
sich diese selbstständig wieder einrollt. Derartige über die Schnur auf die Ausrüstungsgegenstände
übertragene Krafteinflüsse können bei der Benutzung der Ausrüstungsgegenstände jedoch
störend sein.
[0004] Aus der
US2009084697 ist eine Haltevorrichtung für eine Kamera bekannt.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Haltevorrichtung für tragbare Ausrüstungsgegenstände
bereitzustellen, die es einem Benutzer ermöglicht, daran befestigte Ausrüstungsgegenstände
zu benutzen, ohne dass auf das Equipment Krafteinflüsse einwirken, die bei der Benutzung
stören.
[0006] Die Erfindung löst diese Aufgabe bei einer Haltevorrichtung nach Anspruch 1.
[0007] Durch die Ausgestaltung der Haltevorrichtung mit einem bistabilen Sperrmechanismus
ist vorteilhafterweise sichergestellt, dass die Ausrüstungsgegenstände ohne störende,
darauf einwirkende Zugkräfte benutzt werden kann, wenn sich der Sperrmechanismus in
der Sperrposition befindet. Zusätzlich ist bei einer derartigen Ausgestaltung des
Sperrmechanismus sichergestellt, dass nur in der Endposition gesperrt wird, wodurch
der größtmögliche Bewegungsumfang bei der Benutzung der Ausrüstungsgegenstände ermöglicht
wird.
[0008] Befindet sich der Sperrmechanismus in der Entsperrposition, wird vom Rückstellelement
eine Zugkraft auf das Rollenelement ausgeübt und das Zugelement wird auf dem Rollenelement
aufgerollt und ins Gehäuse eingezogen. Dabei wird der Sperrmechanismus von der Sperrposition
in die Entsperrposition und umgekehrt von der Entsperrposition in die Sperrposition
überführt, wenn das Zugelement in die Endposition gebracht wird.
[0009] Diese Ausgestaltung des Sperrmechanismus als bistabiler Sperrmechanismus stellt vorteilhafterweise
sicher, dass Ausrüstungsgegenstände, wie beispielsweise eine Kamera, im Ausgangszustand
des Zugelements sicher in Reichweite des Benutzers verwahrt sind. Zur Benutzung der
Ausrüstungsgegenstände zieht der Benutzer am Zugelement, bis sich dieses in der Endposition
befindet und das Equipment kann ohne darauf einwirkende Zugkräfte benutzt werden.
Soll der Ausrüstungsgegenstand wieder verstaut werden, zieht der Benutzer erneut am
Zugelement bis es in die Endposition überführt ist, das Zugelement wird aufgerollt
und das Equipment ist wieder sicher an der Haltevorrichtung verwahrt.
[0010] Ein besonders einfach aufgebauter Sperrmechanismus kann bereitgestellt werden, wenn
der Sperrmechanismus einen Zylinder, einen Kolben und ein Federelement umfasst,
- wobei insbesondere vorgesehen ist, dass der Zylinder, der Kolben und das Federelement,
vorzugsweise mittig, im Rollenelement angeordnet sind, -wobei die Längsachsen des
Zylinders, des Kolbens und des Federelements koaxial sind und eine gemeinsame Längsachse
bilden,
- wobei der Zylinder entlang der gemeinsamen Längsachse unverschiebbar im Rollenelement
gelagert ist, und wobei die erste Stirnseite des Zylinders dem Rollenelement und die
zweite Stirnseite dem Kolben zugewandt ist,
- wobei der Kolben entlang der gemeinsamen Längsachse verschiebbar im Rollenelement
gelagert ist, und einen Fortsatzabschnitt und einen Federabschnitt aufweist, wobei
der Fortsatzabschnitt und der Federabschnitt durch eine Schulter voneinander getrennt
sind,
- wobei das Federelement auf der Schulter aufsitzt und, den Federabschnitt zumindest
teilweise umgibt und
- wobei das eine Ende des Zugelements am Kolben befestigt ist und das andere Ende des
Zugelements durch eine Öffnung im Rollenelement und durch eine Ausnehmung im Gehäuse
geführt ist.
[0011] Ein derart aufgebauter Sperrmechanismus kommt vorteilhafterweise mit einer geringen
Anzahl an einzelnen Bauteilen aus, die beispielsweise kostengünstig aus Kunststoff
gefertigt und in verschiedenen Dimensionen hergestellt werden können, um diese in
Haltevorrichtungen mit unterschiedlichen Größen einsetzen zu können.
[0012] Fertigungstechnisch besonders kostengünstige Kolben und Zylinder können bereitgestellt
werden, wenn am Kolben zumindest zwei Fortsatzpaare angeordnet sind, wobei die beiden
Fortsatzpaare entlang der gemeinsamen Längsachse zueinander beabstandet sind, und
- der Zylinder um die gemeinsame Längsachse rotierbar ist und an seinen beiden Stirnseiten
angeordnete sägezahnartige Nocken aufweist, die von einer Anzahl an in Richtung der
gemeinsamen Längsachse verlaufenden Nuten unterbrochen sind,
- wobei die Nocken und die Nuten mit den Fortsatzpaaren derart zusammenwirken, dass
bei Verstellung des Zugelements in die Endposition der Sperrmechanismus zwischen der
Sperrposition und der Entsperrposition jeweils überführt wird.
[0013] Eine besonders kompakte Ausgestaltung des Kolbens und des Zylinders kann sichergestellt
werden, wenn
- dass auf dem Fortsatzabschnitt des Kolbens an seinem vom Federabschnitt entfernten
Ende zumindest ein hinteres Fortsatzpaar und an seinem dem Federabschnitt nahen Ende
zumindest ein vorderes Fortsatzpaar angeordnet ist, und
- dass der Zylinder im Anfangsbereich seiner dem Rollenelement zugewandten Stirnseite
hintere Nocken und im Anfangsbereich seiner dem Kolben zugewandten Stirnseite vordere
Nocken angeordnet sind.
[0014] Ein einfaches Verstellen des Sperrmechanismus von der Entsperrposition in die Sperrposition
und von der Sperrposition in die Entsperrposition kann gewährleistet werden, wenn
- bei Verstellen des Zugelements in die Endposition die hinteren Nocken mit dem hinteren
Fortsatzpaar derart zusammenwirken, dass der um die gemeinsame Längsachse gedreht
wird und das vordere Fortsatzpaar durch Einwirken der vom Federelement auf den Kolben
ausgeübten Federkraft in die vorderen Nocken des Zylinders gedrückt wird,
sodass der Sperrmechanismus in die Sperrposition überführt wird, und der Federabschnitt
des Kolbens in eine Ausnehmung im Gehäuse eintaucht und eine Verdrehung des Rollenelements
gegenüber dem Gehäuse gehemmt ist und
- bei erneutem Verstellen des Zugelements in die Endposition, die hinteren Nocken mit
dem hinteren Fortsatzpaar derart zusammenwirken, dass der Zylinder um die gemeinsame
Längsachse gedreht wird und durch Einwirken der vom Federelement auf den Kolben ausgeübten
Federkraft das vordere Fortsatzpaar in die Nuten des Zylinders eintaucht,
sodass der Sperrmechanismus in die Entsperrposition überführt wird, und der Federabschnitt
des Kolbens aus der Ausnehmung im Gehäuse zurückgezogen wird und das Rollenelement
gegenüber dem Gehäuse drehbar ist.
[0015] Eine konstruktiv einfach aufgebaute, materialsparende Ausgestaltung eines Sperrmechanismus
kann bereitgestellt werden, wenn der Zylinder als Hohlzylinder ausgebildet ist und
die Nocken auf der Innenseite der Wandfläche des Zylinders angeordnet sind, wobei
die Fortsatzpaare an der Außenseite des Kolbens angeordnet sind, und wobei der Zylinder
und der Kolben derart ausgestaltet sind, dass der Kolben zumindest teilweise in den
Zylinder verschiebbar ist.
[0016] Eine weitere, fertigungstechnisch günstige Ausgestaltung eines Sperrmechanismus kann
bereitgestellt werden, wenn der Kolben zumindest teilweise als Hohlzylinder ausgebildet
ist und die Fortsatzpaare auf der Innenseite der Wandfläche des Kolbens angeordnet
sind und die Nocken an der Außenseite des Zylinders angeordnet sind, und wobei der
Zylinder und der Kolben derart ausgestaltet sind, dass der Kolben zumindest teilweise
über den Zylinder verschiebbar ist, sodass der Zylinder zumindest teilweise in den
Innenraum des Kolbens aufgenommen ist.
[0017] Eine besonders wirksame Verriegelung des Sperrmechanismus in der Sperrposition bzw.
ein einfaches Überführen des Sperrmechanismus zwischen der Entsperrposition und der
Sperrposition und umgekehrt kann erzielt werden, wenn die beiden Fortsätze jedes Fortsatzpaares
einander am Kolben radial gegenüberliegen
[0018] Eine Beschädigung der sägezahnartigen Nocken kann vorteilhafterweise verhindert werden,
wenn die Fortsatzpaare mit den sägezahnartigen Nocken korrespondierende Auflaufflächen
aufweisen, die an den sägezahnartigen Nocken bei Überführen des Zugelements in die
Endposition entlang gleiten.
[0019] Um eine besonders kompakte Ausführung des Zylinders zu gewährleisten, kann vorgesehen
sein, dass die Enden der sägezahnartigen Nocken jeweils den Stirnflächen des Zylinders
zugewandt sind und sich maximal bis zur Stirnfläche des Zylinders erstrecken.
[0020] Eine besonders einfache und stabile Fixierung des Zugelements am Kolben kann erzielt
werden, wenn der Kolben vollständig von einem längsgestreckten Kanal durchsetzt ist,
wobei das Zugelement durch den Kanal geführt ist und an dem Ende des Kolbens, das
von der Ausnehmung im Gehäuse entfernt ist, mit einem, insbesondere kugelförmigen,
Sperrelement fixiert ist.
[0021] Um verschiedenste Arten von tragbaren Ausrüstungsgegenständen an der Haltevorrichtung
fixieren zu können, kann vorgesehen sein, dass an dem aus dem Gehäuse geführten Ende
des Zugelements ein Adapter zur Fixierung von tragbaren Ausrüstungsgegenständen, insbesondere
einer Kamera, angeordnet ist.
[0022] Durch diese Ausgestaltung der Haltevorrichtung ist es vorteilhafterweise möglich,
für verschiedenste, tragbare Ausrüstungsgegenstände jeweils einen passenden Adapter
an der Haltevorrichtung anzuordnen, sodass die Gegenstände jeweils einfach an der
Haltevorrichtung befestigt und wieder abgenommen werden können. Ein derartiger Adapter
kann dabei auch derart ausgestaltet sein, dass er ausgetauscht werden kann.
[0023] Besonders wirksame Rückstell- bzw. Federelemente können bereitgestellt werden, wenn
das Rückstellelement als Spiralfeder oder Torsionsfeder und/oder das Federelement
als Druckfeder ausgebildet ist. Durch eine derartige Auswahl des Rückstellelements
kann eine lange Haltbarkeit der Haltevorrichtung erzielt werden, ohne dass das Rückstellelement
beispielsweise Ermüdungserscheinungen zeigt, sodass das Zugelement währen der gesamten
Lebensdauer der Haltevorrichtung einwandfrei auf dem Rollenelement aufgerollt wird.
Die Ausgestaltung des Federelements als Druckfeder stellt vorteilhafterweise eine
kompakte, platzsparende Ausgestaltung des Sperrmechanismus sicher.
[0024] Eine besonders kompakte und konstruktiv einfach ausgestaltete Haltevorrichtung kann
bereitgestellt werden, wenn das Gehäuse einen Deckel aufweist, wobei das Rollenelement
durch den Deckel gegen eine Verschiebung in Richtung der Rotationsachse des Rollenelements
fixiert ist.
[0025] Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung
und den beiliegenden Zeichnungen.
[0026] Die Erfindung ist im Folgenden anhand von besonders vorteilhaften, aber nicht einschränkend
zu verstehenden Ausführungsbeispielen in den Zeichnungen schematisch dargestellt und
wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beispielhaft beschrieben.
[0027] Im Folgenden zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung im Aufriss,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das erste Ausführungsbeispiel,
Fig. 3 einen Detailsausschnitt einer Detailansicht durch das erste Ausführungsbeispiel,
Fig. 4 eine Schnittansicht mit dem Sperrmechanismus in der Entsperrposition,
Fig. 5 eine Schnittansicht durch den Sperrmechanismus des ersten Ausführungsbeispiels, bei
dem sich das Zugelement in der Endposition befindet,
Fig. 6 eine Schnittansicht durch das erste Ausführungsbeispiel mit dem Sperrmechanismus
in der Sperrposition,
Fig. 7 eine Explosionszeichnung des ersten Ausführungsbeispiels,
Fig. 8 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kolbens,
Fig. 8a eine Schnittansicht durch den Fortsatzabschnitt des Kolbens aus Fig. 8,
Fig. 9 eine Schrägansicht eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Zylinders,
Fig. 9a eine radiale Schnittansicht durch den Zylinder aus Fig. 9,
Fig. 9b eine axiale Schnittansicht durch den Zylinder aus Fig. 9,
Fig. 10 eine weitere Schnittdarstellung durch das erste Ausführungsbeispiel,
Fig. 11 eine weitere Schnittdarstellung des ersten Ausführungsbeispiels,
Fig. 12 eine Detailansicht des Kolbens aus Fig. 8,
Fig. 12a eine Schnittdarstellung durch den Kolben aus Fig. 12.
[0028] In Fig. 1 und Fig. 2 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung
100 von außen betrachtet dargestellt. Wie in Fig. 1 und 2 zu erkennen ist, umfasst
die Haltevorrichtung 100 ein Gehäuse 1, aus dem ein Ende eines Zugelements 9 herausgeführt
ist. An diesem Ende werden zu verwahrende Ausrüstungsgegenstände befestigt.
[0029] Optional kann die Haltevorrichtung 100, wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, einen
Deckel 3 und/oder einen Adapter 10, der am Ende des Zugelements 9, das aus dem Gehäuse
1 ragt, befestigt ist, umfassen. Ein derartiger Adapter 10 kann dabei zur besonders
sicheren Fixierung von tragbaren Ausrüstungsgegenständen, wie beispielsweise Kameras,
dienen und auswechselbar gestaltet sein, wobei für verschiedenste Gegenstände jeweils
ein passender Adapter 10 am Ende des Zugelements 9, das aus dem Gehäuse 1 ragt, befestigt
wird.
[0030] Wie insbesondere in Fig. 3 bis Fig. 7, Fig. 10 und Fig. 11 ersichtlich ist, umfasst
die Haltevorrichtung 100 im ersten Ausführungsbeispiel weiters ein Rollenelement 2
und ein Rückstellelement 7, die im Gehäuse 1 angeordnet sind. Das Rollenelement 2
ist dabei am Gehäuse 1 relativ zum Gehäuse 1 drehbar gelagert, was beispielsweise
über ein, an der Innenseite des Gehäuses ausgebildetes, z. B. Radiallager, wie dies
in Fig. 4 bis Fig. 7 beispielhaft dargestellt ist erzielt werden kann.
[0031] Das Zugelement 9, dessen eines Ende aus dem Gehäuse 1 herausragt und zur Befestigung
von Gegenständen dient, ist in einem Ausgangszustand auf dem Rollenelement 2 vollständig
aufgerollt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel wird das Zugelement 9 dabei am Außenumfang
am Rollenelement 2 aufgerollt.
[0032] Das Rückstellelement 7 ist zwischen dem Gehäuse 1 und dem Rollenelement 2 angeordnet
und übt eine Zugkraft auf das Rollenelement 2 aus, sodass das Zugelement 9 im Ausgangszustand
auf dem Rollenelement 2 aufgerollt ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel handelt es
sich beim Rückstellelement 7 um eine Spiralfeder, die am Lager, auf dem das Rollenelement
2 aufliegt, einerseits, und an der Innenseite der Wandfläche des Rollenelements 2
andererseits fixiert. Das Rückstellelement 7 ist jedoch keinesfalls zwingend als Spiralfeder
ausgebildet, sondern kann beispielsweise auch als Torsionsfeder oder als ein anderes,
aus dem Stand der Technik bekanntes, Rückstellelemente ausgebildet sein.
[0033] Durch Einwirken der vom Rückstellelement 7 auf das Rollenelement 2 ausgeübten Kraft
wird das Zugelement 9 selbstständig zumindest teilweise, beispielsweise am Außenumfang
des Rollenelements 2, aufgerollt, wenn eine Zugkraft auf das Zugelement 9 einwirkt,
die kleiner ist, als die Zugkraft, die das Rückstellelement 7 auf das Rollenelement
2 ausübt. Als Ausgangszustand wird im Zusammenhang mit der Erfindung verstanden, dass
das Zugelement 9 vollständig auf dem Rollenelement 2 aufgerollt ist und nur ein Ende
des Zugelements 9 aus dem Gehäuse 1 ragt.
[0034] Wirkt auf das Zugelement 9 eine Zugkraft ein, die vom Gehäuse 1 weg gerichtet und
größer ist, als die des Rückstellelements 7 auf das Rollenelement 2 ausgeübte Kraft,
kann das Zugelement 9 bis zu einer Endposition ausgerollt und vom Gehäuse 1 wegbewegt
bzw. aus dem Gehäuse 1 ausgezogen werden. Als Endposition (siehe Fig. 5) wird im Zusammenhang
mit der Erfindung verstanden, dass das Zugelement 9 vollständig vom Rollenelement
2 abgerollt und aus dem Gehäuse 1 ausgezogen ist.
[0035] Um zu verhindern, dass auf einen an dem Zugelement 9 befestigten Ausrüstungsgegenstand
über das Zugelement 9 ständig eine durch das Rückstellelement 7 bedingte Zugkraft
ausgeübt wird, wenn der Gegenstand vom Benutzer verwendet wird und das Zugelement
9 sich nicht im Ausgangszustand befindet, umfasst eine erfindungsgemäße Haltevorrichtung
100 einen bistabilen Sperrmechanismus 20. Als bistabiler Sperrmechanismus 20 wird
im Zusammenhang mit der Erfindung ein Sperrmechanismus verstanden, der zwei Schaltpositionen
aufweist, nämlich eine Sperrposition (siehe Fig. 6) und eine Entsperrposition (siehe
Fig. 4). Außer diesen beiden stabilen Positionen weist der Sperrmechanismus 20 keine
weitere stabile Position auf. Der Sperrmechanismus 20 ist im Detail in den Fig. 3
bis 6 dargestellt. Befindet sich der Sperrmechanismus 20 in der Sperrposition (siehe
Fig. 6), so ist die Drehung des Rollenelements 2 relativ zum Gehäuse 1 blockiert und
das Zugelement 9 ist zu zumindest 80 % vom Rollenelement 2 abgerollt. Optional bei
allen Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung das Zugelement 9
in der Sperrposition zu 80 bis 99 % oder zu 95 bis 99 % ausgezogen sein.
[0036] Befindet sich der Sperrmechanismus 20 in der Entsperrposition (siehe Fig. 4), so
ist das Rollenelement 2 relativ zum Gehäuse 1 drehbar und das Zugelement 9 wird auf
dem Rollenelement 2 aufgerollt, wenn keine Zugkraft darauf einwirkt, die die Kraft
des Rückstellelements 7 übersteigt.
[0037] Der Sperrmechanismus 20 ist zwischen den beiden stabilen Schaltpositionen überführbar,
indem das Zugelement 9 in die Endposition gebracht wird. Dies bedeutet, dass der Sperrmechanismus
20 beispielsweise von der Sperrposition in die Entsperrposition überführt wird, wen
das Zugelement 9 in die Endposition gebracht wird. Das Zugelement 9 ist in der Entsperrposition
des Sperrmechanismus 20 aus dem Gehäuse 1 ausziehbar und eine Drehung des Rollenelements
2 gegenüber dem Gehäuse 1 ist möglich. Wird das Zugelement 9 nun abermals in die Endposition
gebracht, so wird der Sperrmechanismus 20 von der Entsperrposition in die Sperrposition
überführt.
[0038] Der Sperrmechanismus 20 weist dazu ein bewegliches Sperrelement auf, das im Sperrmechanismus
20 bzw. im Rollenelement 2 beweglich und verschiebbar ist. Das Zugelement 9 kann an
einem Ende des Sperrelements befestigt und aus dem Gehäuse 1 geführt sein. Der Sperrmechanismus
20 kann zwischen den beiden stabilen Schaltpositionen überführt werden, indem das
Zugelement 9 in die Endposition gebracht wird. Wird der Sperrmechanismus in die Sperrposition
gebracht, taucht das Sperrelement zumindest teilweise in eine Ausnehmung 16 im Gehäuse
1 ein, sodass die Drehung des Rollenelements 2 relativ zum Gehäuse 1 in der Sperrposition
blockiert ist. Wird der Sperrmechanismus in die Entsperrposition gebracht, wird das
Sperrelement aus einer Ausnehmung 16 im Gehäuse 1, zurück in das Rollenelement 2 verschoben
und eine Drehung des Rollenelements 2 gegenüber dem Gehäuse 1 ist in der Entsperrposition
möglich.
[0039] Überführt ein Benutzer den Sperrmechanismus 20 in die Sperrposition, kann der Benutzer
einen an der Haltevorrichtung 100 fixierten Ausrüstungsgegenstand, z.B. eine Kamera,
ohne störende, darauf einwirkende, Krafteinflüsse verwenden. Sollte dem Benutzer die
Kamera während der Benutzung unabsichtlich aus der Hand fallen, wird das Zugelement
9 durch die Gewichtskraft der Kamera bis zu seiner Endposition ausgezogen. Der Sperrmechanismus
20 wird, sofern die Rückstellkraft, die das Rückstellelement 7 auf das Zugelement
9 ausübt, die Gewichtskraft des fixierten Ausrüstungsgegenstands übersteigt, in die
Entsperrposition überführt und die Kamera wird durch das selbstständige Aufrollen
des Zugelements 9 auf dem Rollenelement 2 an die Haltevorrichtung 100 herangezogen.
Optional kann daher bei allen Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung
100 das Rückstellelement 7 auf die Gewichtskraft eines Ausrüstungsgegenstands abgestimmt
sein, sodass der Ausrüstungsgegenstand beim Hinunterfallen den Sperrmechanismus 20
in die Entsperrposition verstellt und an die Haltevorrichtung 100 herangezogen wird.
[0040] Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Sperrmechanismus 20 mittig im Rollenelement
2 in einer Ausnehmung 430 des Rollenelements 2 angeordnet. Alternativ dazu kann der
Sperrmechanismus 20 beispielsweise am Gehäuse 1, oder im Rollenelement 2 außermittig
angeordnet sein. Der Sperrmechanismus 20 kann also optional auch anders angeordnet
sein, solange zwischen dem Gehäuse 1 und dem Rollenelement 2 eine Sperrwirkung der
Relativbewegung erzielt werden kann.
[0041] Der Sperrmechanismus 20 bzw. dessen Funktionsweise sind im Detail in den Fig. 3 bis
6 dargestellt. Der Sperrmechanismus 20 (siehe Fig. 7) umfasst im gezeigten Ausführungsbeispiel
einen Zylinder 5, einen Kolben 4 und ein Federelement 8, die koaxial im Rollenelement
2 bzw. in einer Ausnehmung 200 des Rollenelements 2, angeordnet sind und eine gemeinsame
Längsachse 21 aufweisen.
[0042] Der Zylinder 5 ist dabei innerhalb des Rollenelements 2 derart gelagert, dass er
um die gemeinsame Längsachse 21 rotierbar, jedoch entlang der Längsachse 21 unverschieblich
ist. Der Zylinder 5 weist zwei Stirnseiten 51, 52 auf, wobei die erste Stirnseite
51 des Zylinders 5 dem Rollenelement 2 und die zweite Stirnseite 52 dem Kolben 4 zugewandt
ist. Der Kolben 4 ist entlang der gemeinsamen Längsachse 21 verschiebbar im Rollenelement
2 gelagert und weist einen Fortsatzabschnitt 41 und einen Federabschnitt 42 auf. Der
Fortsatzabschnitt 41 und der Federabschnitt 42 sind durch eine Schulter 44 voneinander
getrennt.
[0043] Das Federelement 8, im ersten Ausführungsbeispiel beispielsweise eine Druckfeder,
umgibt den Federabschnitt 42 des Kolbens 4 zumindest teilweise und kann auf der Schulter
44 des Kolbens 4 aufsitzen. Dasjenige Ende des Zugelements 9, das sich im Gehäuse
1 befindet, ist am Kolben 4 befestigt, während das andere Ende des Zugelements 9 durch
eine Öffnung 21 im Rollenelement 2 und durch eine Ausnehmung 16 im Gehäuse 1 aus dem
Gehäuse 1 hinausgeführt ist.
[0044] Optional kann der Kolben 4 zur Befestigung des Zugelements 9 beispielsweise vollständig
von einem längsgestreckten Kanal 43 durchsetzt sein (siehe Fig. 8), wobei das Zugelement
9 durch den Kanal 43 geführt ist. An demjenigen Ende des Kolbens 4 bzw. des Kanals
430, das sich im Inneren des Rollenelements 2 befindet und von der Ausnehmung 16 im
Gehäuse 1 entfernt ist, kann das Zugelement 9 mit einem, insbesondere kugelförmigen,
Sperrelement 430 fixiert sein. Alternativ dazu sind jedoch auch andere Arten der Fixierung
des Zugelements 9 am Kolben 4, z.B. durch Verkleben, möglich.
[0045] Um den Zylinder 5 um die gemeinsame Längsachse 21 rotierbar, jedoch entlang der gemeinsamen
Längsachse 21 unverschiebbar zu lagern, kann beispielsweise eine Hülse 6, wie sie
in den Fig. 3 bis 6 dargestellt sind, zwischen dem Rollenelement 2 und dem Zylinder
5 angeordnet sein. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Hülse 6 durch Verkleben
am Rollenelement 2 bewegungs- und drehungsstarr angeordnet. Eine Stirnseite 61 der
Hülse 6 ist dem Rollenelement 2 zugewandt und eine zweite Stirnseite 62 der Hülse
6 steht mit der ersten Stirnseite 51 des Zylinders 5 in Kontakt. Die Hülse 6 dient
somit als Distanzhalter für den Zylinder 5, schränkt aber dessen Rotierbarkeit um
die gemeinsame Längsachse 21 nicht ein.
[0046] Der Kolben 4 (siehe Fig. 8, 8a, 12, 12a) weist im ersten Ausführungsbeispiel zwei
Fortsatzpaare 11, 13 auf, die entlang der gemeinsamen Längsachse 21 zueinander beabstandet
am Kolben 4 angeordnet sind. Alternativ dazu können jedoch auch mehr als zwei Fortsatzpaare
11, 13 am Kolben 4 angeordnet sein. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Fortsatzpaare
11, 13 auf dem Fortsatzabschnitt 41 des Kolbens 4 angeordnet. Dabei ist am Fortsatzabschnitt
41 ein hinteres Fortsatzpaar 11 an seinem vom Federabschnitt 42 entfernten Ende und
ein vorderes Fortsatzpaar 13 an seinem dem Federabschnitt 42 nahen Ende angeordnet.
[0047] Im ersten Ausführungsbeispiel (siehe Fig. 8a) liegen die beiden Fortsätze jedes Fortsatzpaars
11, 13 einander am Kolben 4 radial gegenüber. Dies bedeutet, dass die beiden Fortsätze
jedes Fortsatzpaars 11, 13 am Umfang des Kolbens 4 um 180° versetzt angeordnet sind.
Diese Anordnung der Fortsätze der Fortsatzpaare 11, 13 ist jedoch keinesfalls zwingend
und die Fortsätze können auch in anderen Abständen und Anzahlen zueinander entlang
des Umfangs des Kolbens 4 angeordnet sein.
[0048] Wie in Fig. 8a, Fig. 12 und Fig. 12a zu erkennen ist, sind die beiden Fortsatzpaare
11, 13 nicht vollständig zueinander fluchtend am Fortsatzabschnitt 41 des Kolbens
4 angeordnet, sondern derart zueinander versetzt, dass jeweils eine Flanke der Fortsätze
des einen Fortsatzpaars 11 mit einer Flanke der Fortsätze des anderen Fortsatzpaars
13 fluchtet. Diese Anordnung ist jedoch ebenfalls keinesfalls zwingend und auch Anordnungen,
bei denen die Fortsätze der Fortsatzpaare 11, 13 radial zueinander beabstandet sind,
und nicht fluchten, sind möglich.
[0049] Wie in den Fig. 9, 9a und 9b gezeigt, weist der Zylinder 5 an seinen beiden Stirnseiten
51, 52 angeordnete, sägezahnartige Nocken 12, 14 auf. Die Nocken 12, 14 sind dabei
von einer Anzahl an in Richtung der gemeinsamen Längsachse 21 verlaufenden Nuten 15
unterbrochen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind z.B. im Anfangsbereich derjenigen
Stirnseite 51 des Zylinders 5, die dem Rollenelement 2 zugewandt ist, hintere Nocken
12, und im Anfangsbereich derjenigen Stirnseite 52, die dem Kolben 4 zugewandt ist,
vordere Nocken 14 angeordnet, wie dies in Fig. 9b im Detail dargestellt ist.
[0050] Wie in Fig. 9 gezeigt ist, erstrecken sich im gezeigten Ausführungsbeispiel die Enden
der sägezahnartigen Nocken 12, 14 jeweils in Richtung der Stirnseiten 51, 52 des Zylinders
5, d.h. die Enden der sägezahnartigen Nocken 12, 14 sind den Stirnseiten 51, 52 zugewandt.
Weiters erstrecken sich die Enden der Nocken 12, 14 maximal bis zur jeweiligen Stirnseiten
51, 52 des Zylinders 5. Dies gewährleistet vorteilhafterweise eine besonders materialsparende
Ausgestaltung des Zylinders 5, bei der die Enden der säbelzahnartigen Nocken 12, 14
vor verstärkter Abnutzung geschützt sind. Diese Anordnung der Nocken 12, 14 ist jedoch
keinesfalls zwingend und die Enden der Nocken 12, 14 können beispielsweise am Zylinder
5 auch derart angeordnet sein, dass sie über die Stirnseiten 51, 52 hinausragen.
[0051] Wie in Fig. 5 ersichtlich ist, ist im ersten Ausführungsbeispiel der Zylinder 5 als
Hohlzylinder ausgebildet und die Nocken 12, 14 sind auf der Innenseite der Wandfläche
54 des Zylinders 5 angeordnet. Die Fortsatzpaare 11, 13 sind an der Außenseite des
Kolbens 4 angeordnet und der Kolben 4 und der Zylinder 5 sind derart ausgestaltet
und dimensioniert, dass der Kolben 4 zumindest teilweise in den Zylinder 5 verschiebbar
ist.
[0052] Die sägezahnartigen Nocken 12, 14 sind im ersten Ausführungsbeispiel dabei so ausgestaltet,
dass sie abwechselnd in Richtung der Enden der Nocken 12, 14 verlaufende Schrägflächen,
gefolgt von parallel zur gemeinsamen Längsachse 21 verlaufenden Längsflächen, aufweisen.
[0053] Im ersten Ausführungsbeispiel weisen diejenigen Enden der Fortsätze der Fortsatzpaare
11, 13, die den sägezahnartigen Nocken 12, 14 zugewandt sind bzw. in diese eingreifen,
mit den Nocken 12, 14 korrespondierende Auflaufflächen auf, die an den sägezahnartigen
Nocken 12, 14 entlang gleiten. Diese Ausführung der Fortsatzpaare 11, 13 stellt vorteilhafterweise
sicher, dass die Enden der Fortsatzpaare 11, 13 möglichst wenig abgenutzt werden,
ist jedoch keinesfalls zwingend. Alternativ dazu können die Fortsatzpaare 11, 12 beispielsweise
auch gerade verlaufende Auflaufflächen aufweisen.
[0054] Die sägezahnartigen Nocken 12, 14 und die Nuten 15 des Zylinders 5 wirken mit den
Fortsatzpaaren 11, 13 des Kolbens 4 derart zusammen, dass bei Verstellung des Zugelements
9 in die Endposition der Sperrmechanismus 20 zwischen der Sperrposition und der Entsperrposition
überführt wird. Befindet sich der Sperrmechanismus 20 in der Entsperrposition, wie
dies in Fig. 4 dargestellt ist, und das Zugelement 9 befindet sich nicht in der Endposition,
sondern ist teilweise auf dem Rollenelement 2 aufgewickelt, so übt das Zugelement
9 eine Kraft in radialer Richtung zur gemeinsamen Längsachse 21 des Kolbens 4 aus
und der Kolben 4 bleibt innerhalb des Rollenelements 2.
[0055] Wird das Zugelement 9 jedoch in die Endposition gebracht, d.h. vollständig vom Rollenelement
2 abgerollt und aus dem Gehäuse 1 ausgezogen, so wirkt eine Zugkraft in axialer Richtung
auf den Kolben 4 ein und die hinteren Nocken 12 wirken mit dem hinteren Fortsatzpaar
11 derart zusammen, dass der Zylinder 5 um die gemeinsame Längsachse 21 gedreht wird
und das vordere Fortsatzpaar 13 wird durch Einwirken der vom Federelement 8 auf den
Kolben 4 ausgeübten Federkraft in die vorderen Nocken 13 des Zylinders 5 gedrückt.
Dies ist im Detail in Fig. 5 dargestellt. Der Sperrmechanismus 20 wird derart in die
Sperrposition überführt und der Federabschnitt 42 des Kolbens 4 taucht dabei in die
Ausnehmung 16 im Gehäuse 1 ein, sodass die Verdrehung des Rollenelements 2 gegenüber
dem Gehäuse 1 gehemmt ist.
[0056] Wird das Zugelement 9 erneut in die Endposition verstellt, so wirken die hinteren
Nocken 12 mit dem hinteren Fortsatzpaar 11 derart zusammen, dass der Zylinder 5 um
die gemeinsame Längsachse 21 gedreht wird und durch Einwirken der vom Federelement
8 auf den Kolben 4 ausgeübten Federkraft das vordere Fortsatzpaar 13 in die Nuten
15 des Zylinders 5 eintaucht. Auf diese Weise wird der Sperrmechanismus 20 in die
Entsperrposition (siehe Fig. 4, Fig. 10) überführt und der Federabschnitt 42 des Kolbens
4 wird aus der Ausnehmung 16 im Gehäuse 1 zurückgezogen. Dadurch ist das Rollenelement
2 gegenüber dem Gehäuse 1 drehbar.
[0057] Alternativ zur Ausgestaltung des Kolbens 4 im ersten Ausführungsbeispiel kann der
Kolben 4 optional zumindest teilweise als Hohlzylinder ausgebildet sein. Beispielsweise
kann der Fortsatzabschnitt 41 als Hohlzylinder ausgestaltet sein und die Fortsatzpaare
11, 13 können sich auf der Innenseite der Wandfläche des Kolbens 4 befinden. Die sägezahnartigen
Nocken 12, 14 können sich dabei an der Außenseite des Zylinders 5 befinden, wobei
der Zylinder 5 und der Kolben 4 derartig ausgestaltet und dimensioniert sind, dass
der Kolben 4 zumindest teilweise über den Zylinder 5 verschiebbar ist.
[0058] Alternativ zur im ersten Ausführungsbeispiel beschriebenen Ausgestaltung des Sperrmechanismus
20 kann eine erfindungsgemäße Haltevorrichtung 100 einen beliebigen anderen, bistabilen
Sperrmechanismus 20 umfassen, der zwei Schaltpositionen aufweist und zwischen den
beiden Schaltpositionen überführbar ist, indem das Zugelement 9 in die Endposition
verstellt wird. Eine Vielzahl an aus dem Stand der Technik bekannten Sperrmechanismen
wie beispielsweise Betätigungsmechanismen für Kugelschreiber weisen eine derartige
Funktionsweise auf und können daher in einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung 100
als Sperrmechanismus 20 zum Einsatz kommen. Die Entsperrposition entspricht beim Betätigungsmechanismus
des Kugelschreibers dem Zustand mit eingefahrener Mine, während die Sperrposition
beim Betätigungsmechanismus dem Zustand mit ausgefahrener Mine entspricht.
[0059] Beispielhaft wird im Folgenden ein weiterer derartiger Sperrmechanismus beschrieben,
der aus der kanadischen Patentanmeldung
CA 642639 A bekannt ist. Der Sperrmechanismus weist in diesem Fall beispielsweise einen Zylinder
und einen Kolben auf, die koaxial im Rollenelement angeordnet sind und eine gemeinsame
Längsachse aufweisen. Der Zylinder ist radial und axial unverschieblich im Rollenelement
gelagert und am Zylinder ist zumindest ein Zylinder-Fortsatzpaar angeordnet, dessen
beide Fortsätze radial zueinander beabstandet sind und schräge Auflaufflächen aufweisen.
[0060] Der Kolben weist, wie im ersten Ausführungsbeispiel, einen Fortsatzabschnitt und
einen Federabschnitt, der von einem Federelement umgeben ist, auf. Die beiden Abschnitte
des Kolbens sind durch eine Schulter getrennt und der Kolben weist ein Fortsatzpaar
auf, das ebenfalls schräge Auflaufflächen aufweist, die in dieselbe Richtung gerichtet
sind, wie die Auflaufflächen des Zylinder-Fortsatzpaars. Der Kolben ist in diesem
Fall entlang der gemeinsamen Längsachse verschiebbar im Rollenelement gelagert, kann
jedoch nicht um die gemeinsame Längsachse rotieren. Das Zugelement ist, wie im ersten
Ausführungsbeispiel, am Kolben angeordnet und der Kolben ist zumindest teilweise in
eine Ausnehmung im Gehäuse verstellbar.
[0061] Zusätzlich weist der Sperrmechanismus in diesem Fall ein Ringelement mit sägezahnartigen
Nocken auf, das den Fortsatzabschnitt des Kolbens zumindest teilweise umgibt, sodass
die Achse des Ringelements mit der gemeinsamen Längsachse übereinstimmt. Das Ringelement
ist im Rollenelement um die gemeinsame Längsachse rotierbar gelagert und sitzt auf
der Schulter auf. Die sägezahnartigen Nocken weisen zumindest zwei Sperrvertiefungen
und zumindest zwei Entsperrvertiefungen auf. Die Sperrvertiefungen und die Entsperrvertiefungen
des Ringelements liegen einander radial am Ringelement gegenüber. Die Nocken des Ringelements
können dabei an der Innenseite Ringelements angeordnet sein oder die dem Kolben-Fortsatzpaar
und dem Zylinder-Absatzpaar zugewandte Abschlusskante des Ringelements bilden.
[0062] Die Fortsätze des Zylinders, des Kolbens und die sägezahnartigen Nocken des Ringelements
wirken bei Verstellen des Zugelements in die Endposition derart zusammen, dass das
Kolben-Fortsatzpaar gegen die Auflaufflächen der sägezahnartigen Nocken des Ringelements
drückt, sodass das Ringelement gedreht wird. Die Auflaufflächen des Ringelements gleiten
an den Auflaufflächen des Zylinders entlang, das Zylinder-Fortsatzpaar taucht durch
Einwirken der vom Federelement auf den Kolben ausgeübten Federkraft in die Sperrvertiefungen
des Ringelements ein und der Sperrmechanismus wird von der Entsperrposition in die
Sperrposition überführt. Der Federabschnitt des Kolbens taucht in eine Ausnehmung
im Gehäuse ein und eine Verdrehung des Rollenelements gegenüber dem Gehäuse ist gehemmt.
[0063] Durch erneutes Verstellen des Zugelements in die Endposition wird das Kolben-Fortsatzpaar
erneut gegen die korrespondierenden Auflaufflächen des Ringelements gedrückt, sodass
das Ringelement erneut gedreht wird. Die Auflaufflächen der Nocken des Ringelements
gleiten an den Auflaufflächen des Zylinders entlang, das Zylinder-Fortsatzpaar taucht
durch Einwirken der vom Federelement auf den Kolben ausgeübten Federkraft in die Entsperrvertiefungen
des Ringelements ein und der Sperrmechanismus wird von der Sperrposition in die Entsperrposition
überführt. Der Federabschnitt des Kolbens wird aus der Ausnehmung im Gehäuse zurückgezogen
und das Rollenelement ist gegenüber dem Gehäuse drehbar.
[0064] Bei dieser Ausgestaltung des Sperrmechanismus sind die Fortsätze des Zylinders bzw.
die Fortsätze des Kolbens derart angeordnet, dass eine Seitenfläche jedes Fortsatzes
des Kolbens an einer Seitenfläche eines Fortsatzes des Zylinders bei Verstellen des
Zugelements in die Endposition entlang gleitet. Die sägezahnartigen Nocken des Ringelements
sind korrespondierend zu den Auflaufflächen der Fortsätze des Kolbens und des Zylinders
ausgebildet, d.h. sie weisen korrespondierende Auflaufflächen auf, die sich mit parallel
zur gemeinsamen Längsachse verlaufenden, geraden Flächen abwechseln.
[0065] Alternativ zu dieser Ausgestaltung des Sperrmechanismus kann ein beliebiger anderer,
bistabiler Kugelschreiberbetätigungsmechanismus zum Einsatz kommen.
[0066] Bei allen Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Haltungsvorrichtung 100 kann,
wie bereits zuvor beschrieben, an demjenigen Ende des Zugelements 9, das aus dem Gehäuse
1 geführt ist, ein Adapter 10 zur Fixierung von tragbaren Ausrüstungsgegenständen
angeordnet sein. Ein derartiger Adapter 10 kann vorteilhafterweise je nach Gegenstand,
den der Benutzer an der Haltevorrichtung 100 fixieren möchte, entsprechend an diesen
angepasst sein.
[0067] Optional kann bei allen Ausführungsformen der Erfindung auch vorgesehen sein, dass
das Gehäuse 1 der Haltevorrichtung 100 einen Deckel 3 aufweist (siehe Fig. 11). Ein
derartiger Deckel 3 fixiert einerseits das Rollenelement 2 gegen eine Verschiebung
in Richtung der Rotationsachse des Rollenelements 2 und schützt andererseits die Komponenten
der Haltevorrichtung 100, die sich innerhalb des Gehäuses 1 befinden, vor einer Verschmutzung.
Ein derartiges Gehäuse 1 kann beispielsweise rundherum geschlossen sein, sodass als
einzige Öffnung die Ausnehmung 16 im Gehäuse 1 vorhanden ist, durch die das eine Ende
des Zugelements 9 aus dem Gehäuse
1 geführt ist.
1. Haltevorrichtung (100) für tragbare Ausrüstungsgegenstände, insbesondere Kameras,
umfassend
- ein Gehäuse (1) in dem ein Rollenelement (2) und ein Rückstellelement (7) angeordnet
sind, wobei das Rollenelement (2) am Gehäuse (1) angeordnet ist und relativ zum Gehäuse
(1) drehbar gelagert ist,
- ein Zugelement (9) zur Befestigung von Ausrüstungsgegenständen, wobei das Zugelement
(9) in einem Ausgangszustand auf dem Rollenelement (2) vollständig aufgerollt ist
und nur ein Ende des Zugelements (9) aus dem Gehäuse (1) ragt,
- wobei das Rückstellelement (7) derart zwischen dem Gehäuse (1) und dem Rollenelement
(2) angeordnet ist, dass das Rückstellelement (7) eine Zugkraft auf das Rollenelement
(2) ausübt, sodass das Zugelement (9) auf dem Rollenelement (2) aufrollbar ist,
- wobei das Zugelement (9) bei Einwirken einer vom Gehäuse (1) weg gerichteten Zugkraft
auf das Zugelement (9), die größer ist als die vom Rückstellelement (7) auf das Rollenelement
(2) ausgeübte Kraft, bis zu einer Endposition, in der das Zugelement (9) vollständig
vom Rollenelement (2) abgerollt ist, abrollbar und relativ zum Gehäuse (1) aus diesem
ausziehbar ist und
- wobei das Zugelement (9) bei Einwirken einer vom Gehäuse (1) weg gerichteten Zugkraft
auf das Zugelement (9), die kleiner ist als die vom Rückstellelement (7) auf das Rollenelement
(2) ausgeübte Kraft, bis zum Ausgangszustand aufrollbar und relativ zum Gehäuse (1)
in dieses einziehbar ist,
wobei
die Haltevorrichtung (100) einen bistabilen Sperrmechanismus (20) umfasst, der zwei
Schaltpositionen, nämlich eine Sperrposition und eine Entsperrposition, aufweist,
- wobei in der Sperrposition die Drehung des Rollenelements (2) relativ zum Gehäuse
(1) blockiert ist und das Zugelement (9) zu zumindest 80%, insbesondere zu 80 bis
99%, vorzugsweise zu 95 bis 99%, abgerollt ist,
- wobei in der Entsperrposition das Rollenelement (2) relativ zum Gehäuse (1) drehbar
ist und
- wobei der Sperrmechanismus (20) zwischen der Sperrposition und der Entsperrposition
jeweils überführbar ist, indem das Zugelement (9) in die Endposition gebracht wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Sperrmechanismus (20) ein im Sperrmechanismus (20) und/oder im Rollenelement (2)
bewegliches, verschiebbares Sperrelement umfasst,
wobei das Zugelement (9) an einem Ende des Sperrelements befestigt und aus dem Gehäuse
(1) geführt ist,
wobei in der Sperrposition des Sperrmechanismus (20) das Sperrelement zumindest teilweise
in eine Ausnehmung (16) im Gehäuse (1) eintaucht, sodass die Drehung des Rollenelements
(2) relativ zum Gehäuse (1) blockiert ist und
wobei in der Entsperrposition des Sperrmechanismus (20) das Sperrelement aus der Ausnehmung
(16) im Gehäuse (1) zurück in das Rollenelement (2) verschoben ist, sodass das Rollenelement
(2) gegenüber dem Gehäuse (1) drehbar ist.
2. Haltevorrichtung (100) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrmechanismus (20) einen Zylinder (5), einen Kolben (4) und ein Federelement
(8) umfasst,
- wobei insbesondere vorgesehen ist, dass der Zylinder (5), der Kolben (4) und das
Federelement (8), vorzugsweise mittig, im Rollenelement (2) angeordnet sind,
- wobei die Längsachsen des Zylinders (5), des Kolbens (4) und des Federelements (8)
koaxial sind und eine gemeinsame Längsachse (21) bilden,
- wobei der Zylinder (5) entlang der gemeinsamen Längsachse (21) unverschiebbar im
Rollenelement (2) gelagert ist, und wobei die erste Stirnseite (51) des Zylinders
(5) dem Rollenelement (2) und die zweite Stirnseite (52) dem Kolben (4) zugewandt
ist,
- wobei der Kolben (4) entlang der gemeinsamen Längsachse (21) verschiebbar im Rollenelement
(2) gelagert ist, und einen Fortsatzabschnitt (41) und einen Federabschnitt (42) aufweist,
wobei der Fortsatzabschnitt (41) und der Federabschnitt (42)durch eine Schulter (44)
voneinander getrennt sind,
- wobei das Federelement (8) auf der Schulter (44) aufsitzt und den Federabschnitt
(42) zumindest teilweise umgibt und
- wobei das eine Ende des Zugelements (9) am Kolben (4) befestigt ist und das andere
Ende des Zugelements (9) durch eine Öffnung (21) im Rollenelement (2) und durch eine
Ausnehmung (16) im Gehäuse (1) geführt ist.
3. Haltevorrichtung (100) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
- dass am Kolben (4) zumindest zwei Fortsatzpaare (11, 13) angeordnet sind, wobei die beiden
Fortsatzpaare (11, 13) entlang der gemeinsamen Längsachse (21) zueinander beabstandet
sind, und
- dass der Zylinder (5) um die gemeinsame Längsachse (21) rotierbar ist und an seinen beiden
Stirnseiten angeordnete sägezahnartige Nocken (12, 14) aufweist, die von einer Anzahl
an in Richtung der gemeinsamen Längsachse (21) verlaufenden Nuten (15) unterbrochen
sind,
- wobei die Nocken (12, 14) und die Nuten (15) mit den Fortsatzpaaren (11, 13) derart
zusammenwirken, dass bei Verstellung des Zugelements (9) in die Endposition der Sperrmechanismus
(20) zwischen der Sperrposition und der Entsperrposition jeweils überführt wird.
4. Haltevorrichtung (100) nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
- dass auf dem Fortsatzabschnitt (41) des Kolbens (4) an seinem vom Federabschnitt
(42) entfernten Ende zumindest ein hinteres Fortsatzpaar (11) und an seinem dem Federabschnitt
(42) nahen Ende zumindest ein vorderes Fortsatzpaar (13) angeordnet ist, und
- dass der Zylinder (5) im Anfangsbereich seiner dem Rollenelement (2) zugewandten
Stirnseite (51) hintere Nocken (12) und im Anfangsbereich seiner dem Kolben (4) zugewandten
Stirnseite (52) vordere Nocken (14) angeordnet sind.
5. Haltevorrichtung (100) nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
- bei Verstellen des Zugelements (9) in die Endposition die hinteren Nocken (12) mit
dem hinteren Fortsatzpaar (11) derart zusammenwirken, dass der Zylinder (5) um die
gemeinsame Längsachse (21) gedreht wird und das vordere Fortsatzpaar (13) durch Einwirken
der vom Federelement (8) auf den Kolben (4) ausgeübten Federkraft in die vorderen
Nocken (13) des Zylinders (5) gedrückt wird,
sodass der Sperrmechanismus (20) in die Sperrposition überführt wird, und der Federabschnitt
(42) des Kolbens (4) in eine Ausnehmung (16) im Gehäuse (1) eintaucht und eine Verdrehung
des Rollenelements (2) gegenüber dem Gehäuse (1) gehemmt ist und
- bei erneutem Verstellen des Zugelements (9) in die Endposition, die hinteren Nocken
(12) mit dem hinteren Fortsatzpaar (11) derart zusammenwirken, dass der Zylinder (5)
um die gemeinsame Längsachse (21) gedreht wird und durch Einwirken der vom Federelement
(8) auf den Kolben (4) ausgeübten Federkraft das vordere Fortsatzpaar (13) in die
Nuten (15) des Zylinders (5) eintaucht,
sodass der Sperrmechanismus (20) in die Entsperrposition überführt wird, und der Federabschnitt
(42) des Kolbens (4) aus der Ausnehmung (16) im Gehäuse (1) zurückgezogen wird und
das Rollenelement (2) gegenüber dem Gehäuse (1) drehbar ist.
6. Haltevorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (5) als Hohlzylinder ausgebildet ist und die Nocken (12, 14) auf der
Innenseite der Wandfläche des Zylinders (5) angeordnet sind, wobei die Fortsatzpaare
(11, 13) an der Außenseite des Kolbens (4) angeordnet sind, und wobei der Zylinder
(5) und der Kolben (4) derart ausgestaltet sind, dass der Kolben (4) zumindest teilweise
in den Zylinder (5) verschiebbar ist.
7. Haltevorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (4) zumindest teilweise als Hohlzylinder ausgebildet ist und die Fortsatzpaare
(11, 13) auf der Innenseite der Wandfläche des Kolbens (4) angeordnet sind und die
Nocken (12, 14) an der Außenseite des Zylinders (5) angeordnet sind, und wobei der
Zylinder (5) und der Kolben (4) derart ausgestaltet sind, dass der Kolben (4) zumindest
teilweise über den Zylinder (5) verschiebbar ist, sodass der Zylinder (5) zumindest
teilweise in den Innenraum des Kolbens (4) aufgenommen ist.
8. Haltevorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Fortsätze jedes Fortsatzpaares (11, 13) einander am Kolben (4) radial
gegenüberliegen und/oder
dass die Fortsatzpaare (11, 13) mit den sägezahnartigen Nocken (12, 14) korrespondierende
Auflaufflächen aufweisen, die an den sägezahnartigen Nocken (12, 14) bei Überführen
des Zugelements (9) in die Endposition entlang gleiten.
9. Haltevorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der sägezahnartigen Nocken (12, 14) jeweils den Stirnflächen des Zylinders
(5) zugewandt sind und sich maximal bis zur Stirnfläche des Zylinders (5) erstrecken.
10. Haltevorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (4) vollständig von einem längsgestreckten Kanal (43) durchsetzt ist,
wobei das Zugelement (9) durch den Kanal (43) geführt ist und an dem Ende des Kolbens
(4), das von der Ausnehmung (16) im Gehäuse (1) entfernt ist, mit einem, insbesondere
kugelförmigen, Sperrelement (430) fixiert ist.
11. Haltevorrichtung (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem aus dem Gehäuse (1) geführten Ende des Zugelements (9) ein Adapter (10) zur
Fixierung von tragbaren Ausrüstungsgegenständen, insbesondere einer Kamera, angeordnet
ist.
12. Haltevorrichtung (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückstellelement (7) als Spiralfeder oder Torsionsfeder und/oder das Federelement
(8) als Druckfeder ausgebildet ist.
13. Haltevorrichtung (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) einen Deckel (3) aufweist, wobei das Rollenelement (2) durch den
Deckel (3) gegen eine Verschiebung in Richtung der Rotationsachse des Rollenelements
(2) fixiert ist.
1. Holding device (100) for portable equipment items, in particular cameras, comprising
- a housing (1) in which a roller element (2) and a restoring element (7) are arranged,
wherein the roller element (2) is arranged on the housing (1) and is rotatably mounted
relative to the housing (1),
- a tension element (9) for securing equipment items, wherein the tension element
(9) is completely rolled up on the roller element (2) in a starting state and only
one end of the tension element (9) protrudes out of the housing (1),
- wherein the restoring element (7) is arranged between the housing (1) and the roller
element (2) in such a way that the restoring element (7) exerts a tensile force on
the roller element (2) such that the tension element (9) can be rolled up on the roller
element (2),
- wherein, when a tensile force directed away from the housing (1) acts on the tension
element (9), which force is greater than the force exerted by the restoring element
(7) on the roller element (2), the tension element (9) can be unrolled to an end position
in which the tension element (9) is completely unrolled from the roller element (2)
and can be pulled out of the housing (1) relative thereto, and
- wherein, when a tensile force directed away from the housing (1) acts on the tension
element (9), which force is smaller than the force exerted by the restoring element
(7) on the roller element (2), the tension element (9) can be rolled up as far as
the starting state and can be retracted into the housing (1) relative thereto, wherein
the holding device (100) comprises a bistable locking mechanism (20) which has two
switch positions, namely a locked position and an unlocked position,
- wherein in the locked position, the roller element (2) is blocked from rotating
relative to the housing (1), and the tension element (9) is at least 80%, in particular
80 to 99%, preferably 95 to 99%, unrolled,
- wherein in the unlocked position, the roller element (2) is rotatable relative to
the housing (1) and
- wherein the locking mechanism (20) can be transferred between the locked position
and the unlocked position by bringing the tension element (9) into the final position,
characterised in that
the locking mechanism (20) comprises a displaceable locking element which is movable
in the locking mechanism (20) and/or in the roller element (2),
wherein the tension element (9) is secured to one end of the locking element and is
guided out of the housing (1),
wherein, in the locked position of the locking mechanism (20), the locking element
is at least partially inserted into a recess (16) in the housing (1) such that the
roller element (2) is blocked from rotating relative to the housing (1) and
wherein, in the unlocked position of the locking mechanism (20), the locking element
is displaced out of the recess (16) in the housing (1) back into the roller element
(2) such that the roller element (2) is rotatable relative to the housing (1).
2. Holding device (100) according to claim 1,
characterised in that the locking mechanism (20) comprises a cylinder (5), a piston (4) and a spring element
(8),
- wherein it is provided in particular that the cylinder (5), the piston (4) and the
spring element (8) are arranged, preferably centrally, in the roller element (2),
- wherein the longitudinal axes of the cylinder (5), the piston (4) and the spring
element (8) are coaxial and form a common longitudinal axis (21),
- wherein the cylinder (5) is mounted in the roller element (2) so as to be non-displaceable
along the common longitudinal axis (21), and wherein the first end face (51) of the
cylinder (5) faces the roller element (2) and the second end face (52) faces the piston
(4),
- wherein the piston (4) is mounted in the roller element (2) so as to be displaceable
along the common longitudinal axis (21) and has an extension section (41) and a spring
section (42), wherein the extension section (41) and the spring section (42) are separated
from one another, in particular by a shoulder (44),
- wherein the spring element (8) is seated on the shoulder (44) and at least partially
surrounds the spring section (42), and
- wherein one end of the tension element (9) is secured to the piston (4) and the
other end of the tension element (9) is guided through an opening (21) in the roller
element (2) and through a recess (16) in the housing (1).
3. Holding device (100) according to claim 2,
characterised in that
- at least two extension pairs (11, 13) are arranged on the piston (4), wherein the
two extension pairs (11, 13) are spaced apart from one another along the common longitudinal
axis (21), and
- the cylinder (5) is rotatable about the common longitudinal axis (21) and has sawtooth-like
cams (12, 14) arranged on its two end faces, which cams are interrupted by a number
of grooves (15) extending in the direction of the common longitudinal axis (21),
- wherein the cams (12, 14) and the grooves (15) cooperate with the extension pairs
(11, 13) in such a way that, when the tension element (9) is moved into the final
position, the locking mechanism (20) is transferred between the locked position and
the unlocked position in each case.
4. Holding device (100) according to claim 2 or 3,
characterised in that
- at least one rear extension pair (11) is arranged on the extension section (41)
of the piston (4) at its end remote from the spring section (42) and at least one
front extension pair (13) is arranged at its end close to the spring section (42),
and
- the cylinder (5) has rear cams (12) arranged in the starting region of its end face
(51) facing the roller element (2) and front cams (14) arranged in the starting region
of its end face (52) facing the piston (4).
5. Holding device (100) according to claim 4,
characterised in that
- when the tension element (9) is moved into the final position, the rear cams (12)
cooperate with the rear extension pair (11) in such a way that the cylinder (5) is
rotated about the common longitudinal axis (21) and the front extension pair (13)
is pressed into the front cams (13) of the cylinder (5) by the action of the spring
force exerted by the spring element (8) on the piston (4),
such that the locking mechanism (20) is transferred into the locked position and the
spring section (42) of the piston (4) is inserted into a recess (16) in the housing
(1) and the roller element (2) is prevented from twisting relative to the housing
(1), and
- when the tension element (9) is moved again into the final position, the rear cams
(12) cooperate with the rear extension pair (11) in such a way that the cylinder (5)
is rotated about the common longitudinal axis (21) and the front extension pair (13)
is inserted into the grooves (15) of the cylinder (5) by the action of the spring
force exerted by the spring element (8) on the piston (4),
such that the locking mechanism (20) is transferred into the unlocked position, and
the spring section (42) of the piston (4) is retracted from the recess (16) in the
housing (1) and the roller element (2) is rotatable relative to the housing (1).
6. Holding device (100) according to any of claims 3 to 5, characterised in that the cylinder (5) is formed as a hollow cylinder and the cams (12, 14) are arranged
on the inside of the wall surface of the cylinder (5), wherein the extension pairs
(11, 13) are arranged on the outside of the piston (4), and wherein the cylinder (5)
and the piston (4) are designed in such a way that the piston (4) is at least partially
displaceable into the cylinder (5).
7. Holding device (100) according to any of claims 3 to 5, characterised in that the piston (4) is at least partially formed as a hollow cylinder and the extension
pairs (11, 13) are arranged on the inside of the wall surface of the piston (4) and
the cams (12, 14) are arranged on the outside of the cylinder (5), and wherein the
cylinder (5) and the piston (4) are designed in such a way that the piston (4) is
at least partially displaceable over the cylinder (5) such that the cylinder (5) is
at least partially received in the interior space of the piston (4).
8. Holding device (100) according to any of claims 3 to 7, characterised in that the two extensions of each extension pair (11, 13) are radially opposite one another
on the piston (4) and/or
in that the extension pairs (11, 13) have run-on surfaces which correspond to the sawtooth-like
cams (12, 14) and which slide along the sawtooth-like cams (12, 14) when the traction
element (9) is transferred into the final position.
9. Holding device (100) according to any of claims 3 to 8, characterised in that the ends of the sawtooth-like cams (12, 14) each face the end faces of the cylinder
(5) and extend at most to the end face of the cylinder (5).
10. Holding device (100) according to any of claims 2 to 9, characterised in that the piston (4) is completely penetrated by an elongated channel (43), wherein the
tension element (9) is guided through the channel (43) and is fastened to that end
of the piston (4) which is remote from the recess (16) in the housing (1) by means
of a locking element (430), in particular a spherical locking element.
11. Holding device (100) according to any of the preceding claims, characterised in that an adapter (10) for fastening portable equipment items, in particular a camera, is
arranged on the end of the tension element (9) which is guided out of the housing
(1).
12. Holding device (100) according to any of the preceding claims, characterised in that the restoring element (7) is formed as a spiral spring or torsion spring and/or the
spring element (8) is formed as a compression spring.
13. Holding device (100) according to any of the preceding claims, characterised in that the housing (1) has a cover (3), wherein the roller element (2) is fastened by the
cover (3) so as to be prevented from being displaced in the direction of the rotation
axis of the roller element (2).
1. Dispositif de support (100) pour pièces d'équipement portables, en particulier des
caméras, comprenant
- un boîtier (1) dans lequel sont disposés un élément de roulement (2) et un élément
de rappel (7), dans lequel l'élément de roulement (2) est disposé sur le boîtier (1)
et est monté de manière rotative par rapport au boîtier (1),
- un élément de traction (9) pour la fixation de pièces d'équipement, dans lequel
l'élément de traction (9) est complètement enroulé dans un état initial sur l'élément
de roulement (2) et seule une extrémité de l'élément de traction (9) fait saillie
hors du boîtier (1),
- dans lequel l'élément de rappel (7) est disposé entre le boîtier (1) et l'élément
de roulement (2) de telle sorte que l'élément de rappel (7) exerce une force de traction
sur l'élément de roulement (2), de sorte que l'élément de traction (9) peut être enroulé
sur l'élément de roulement (2),
- dans lequel l'élément de traction (9), lorsqu'une force de traction orientée à l'opposé
du boîtier (1) agit sur l'élément de traction (9), qui est supérieure à la force exercée
par l'élément de rappel (7) sur l'élément de roulement (2), jusqu'à une position finale,
dans laquelle l'élément de traction (9) est déroulé entièrement de l'élément de roulement
(2), peut être déroulé et est extensible à partir de celui-ci par rapport au boîtier
(1) et
- dans lequel l'élément de traction (9), lorsqu'une force de traction orientée à l'opposé
du boîtier (1) agit sur l'élément de traction (9), qui est inférieure à la force exercée
par l'élément de rappel (7) sur l'élément de roulement (2), peut être enroulé jusqu'à
l'état initial et est extensible dans celui-ci par rapport au boîtier (1), dans lequel
le dispositif de support (100) comprend un mécanisme de verrouillage (20) bistable,
qui présente deux positions de commutation, notamment une position de verrouillage
et une position de déverrouillage,
- dans lequel la rotation de l'élément de roulement (2) est bloquée par rapport au
boîtier (1) dans la position de verrouillage et l'élément de traction (9) est déroulé
d'au moins 80 %, en particulier de 80 à 99 %, de préférence de 95 à 99 %,
- dans lequel l'élément de roulement (2) peut tourner par rapport au boîtier (1) dans
la position de déverrouillage et
- dans lequel le mécanisme de verrouillage (20) peut être transféré respectivement
de la position de verrouillage à la position de déverrouillage en amenant l'élément
de traction (9) dans la position finale,
caractérisé en ce que
le mécanisme de verrouillage (20) comprend un élément de verrouillage mobile, déplaçable
dans le mécanisme de verrouillage (20) et/ou dans l'élément de roulement (2),
dans lequel l'élément de traction (9) est fixé sur une extrémité de l'élément de verrouillage
et dirigé hors du boîtier (1),
dans lequel, dans la position de verrouillage du mécanisme de verrouillage (20), l'élément
de verrouillage est immergé au moins partiellement dans un évidement (16) du boîtier
(1), de sorte que la rotation de l'élément de roulement (2) est bloquée par rapport
au boîtier (1) et
dans lequel, dans la position de déverrouillage du mécanisme de verrouillage (20),
l'élément de verrouillage est redéplacé de l'évidement (16) du boîtier (1) dans l'élément
de roulement (2), de sorte que l'élément de roulement (2) peut pivoter par rapport
au boîtier (1).
2. Dispositif de support (100) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le mécanisme de verrouillage (20) comprend un cylindre (5), un piston (4) et un élément
formant ressort (8),
- dans lequel est prévu en particulier que le cylindre (5), le piston (4) et l'élément
formant ressort (8) sont disposés, de préférence au centre de l'élément de roulement
(2),
- dans lequel les axes longitudinaux du cylindre (5), du piston (4) et de l'élément
formant ressort (8) sont coaxiaux et forment un axe longitudinal commun (21),
- dans lequel le cylindre (5) est monté de manière à ne pas pouvoir être déplacé le
long de l'axe longitudinal commun (21) dans l'élément de roulement (2), et dans lequel
la première face avant (51) du cylindre (5) est orientée vers l'élément de roulement
(2) et la seconde face avant (52) est orientée vers le piston (4),
- dans lequel le piston (4) est monté de manière à pouvoir être déplacé le long de
l'axe longitudinal commun (21), et présente une section d'extension (41) et une section
de ressort (42), dans lequel la section d'extension (41) et la section de ressort
(42) sont séparées l'une de l'autre par un épaulement (44),
- dans lequel l'élément formant ressort (8) est placé sur l'épaulement (44) et entoure
au moins partiellement la section de ressort (42) et
- dans lequel l'une des extrémités de l'élément de traction (9) est fixée au piston
(4) et l'autre extrémité de l'élément de traction (9) est dirigée à travers une ouverture
(21) dans l'élément de roulement (2) et à travers un évidement (16) du boîtier (1).
3. Dispositif de support (100) selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
- deux paires d'extension (11, 13) sont disposées au moins partiellement au niveau
du piston (4), dans lequel les deux paires d'extension (11, 13) sont espacées l'une
de l'autre le long de l'axe longitudinal commun (21), et
- le cylindre (5) peut tourner autour de l'axe longitudinal commun (21) et présente
des cames en dents de scie (12, 14) disposées au niveau de ses deux faces avant, qui
sont interrompues par un certain nombre de rainures (15) s'étendant dans la direction
de l'axe longitudinal commun (21),
- dans lequel les cames (12, 14) et les rainures (15) interagissent avec les paires
d'extension (11, 13) de telle sorte que lors du réglage de l'élément de traction (9)
dans la position finale, le mécanisme de verrouillage (20) est transféré respectivement
de la position de verrouillage à la position de déverrouillage.
4. Dispositif de support (100) selon la revendication 2 ou 3,
caractérisé en ce que
- au moins une paire d'extension arrière (11) est disposée sur la section d'extension
(41) du piston (4) au niveau de son extrémité éloignée de la section de ressort (42)
et au moins une paire d'extension avant (13) est disposée au niveau de son extrémité
à proximité de la section de ressort (42), et
- dans le cylindre (5), des cames arrière (12) sont disposées dans la zone initiale
de sa face avant (51) orientée vers l'élément de roulement (2) et des cames avant
(14) sont disposées dans la zone initiale de sa face avant (52) orientée vers le piston
(4).
5. Dispositif de support (100) selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
- lors du réglage de l'élément de traction (9) dans la position finale, les cames
arrière (12) interagissent avec la paire d'extension arrière (11) de telle sorte que
le cylindre (5) est mis en rotation autour de l'axe longitudinal commun (21) et la
paire d'extension avant (13) est poussée par l'action d'une force élastique exercée
par l'élément de ressort (8) sur le piston (4) dans la came avant (13) du cylindre
(5),
de sorte que le mécanisme de verrouillage (20) est transféré dans la position de verrouillage,
et la section de ressort (42) du piston (4) est immergée dans un évidement (16) du
boîtier (1) et une déformation de l'élément de roulement (2) est empêchée par rapport
au boîtier (1) et
- lors d'un nouveau réglage de l'élément de traction (9) dans la position finale,
les cames arrière (12) interagissent avec la paire d'extension arrière (11) de telle
sorte que le cylindre (5) est mis en rotation autour de l'axe longitudinal commun
(21) et la paire d'extension avant (13) est immergé dans les rainures (15) du cylindre
(5) par l'action de la force élastique exercée par l'élément de ressort (8) sur le
piston (4),
de sorte que le mécanisme de verrouillage (20) est transféré dans la position de déverrouillage,
et la section de ressort (42) du piston (4) est retirée de l'évidement (16) du boîtier
(1) et l'élément de roulement (2) peut pivoter par rapport au boîtier (1).
6. Dispositif de support (100) selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que le cylindre (5) est réalisé sous la forme d'un cylindre creux et les cames (12, 14)
sont disposées sur la face interne de la surface de paroi du cylindre (5), dans lequel
les paires d'extension (11, 13) sont disposées sur la face externe du piston (4),
et dans lequel le cylindre (5) et le piston (4) sont agencés de telle sorte que le
piston peut être déplacé au moins partiellement dans le cylindre (5).
7. Dispositif de support (100) selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que le piston (4) est réalisé au moins partiellement sous la forme d'un cylindre creux
et les paires d'extension (11, 13) sont disposées sur la face interne de la surface
de paroi du piston et les cames (12, 14) sont disposées sur la face externe du cylindre
(5), et dans lequel le cylindre (5) et le piston (4) sont agencés de telle sorte que
le piston (4) peut être déplacé au moins partiellement sur le cylindre (5), de sorte
que le cylindre (5) est reçu au moins partiellement dans l'espace interne du piston
(4).
8. Dispositif de support (100) selon l'une quelconque des revendications 3 à 7, caractérisé en ce que les deux extensions de chaque paire d'extension (11, 13) sont radialement opposées
l'une par rapport à l'autre sur le piston (4) et/ou
en ce que les paires d'extension (11, 13) munies des cames en dents de scie (12, 14) présentent
des surfaces de contact correspondantes, qui glissent le long des cames en dents de
scie (12, 14) lors du transfert de l'élément de traction (9) dans la position finale.
9. Dispositif de support (100) selon l'une quelconque des revendications 3 à 8, caractérisé en ce que les extrémités des cames en dents de scie (12, 14) sont orientées respectivement
vers les surfaces avant du cylindre (5) et s'étendent au maximum jusqu'à la face avant
du cylindre (5).
10. Dispositif de support (100) selon l'une quelconque des revendications 2 à 9, caractérisé en ce que le piston (4) est entièrement traversé par un canal longitudinal (43), dans lequel
l'élément de traction (9) est dirigé à travers le canal (43) et est fixé au niveau
de l'extrémité du piston (4), qui est éloigné de l'évidement (16) du boîtier (1),
avec un élément de verrouillage (430), en particulier sphérique.
11. Dispositif de support (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au niveau de l'extrémité dirigée hors du boîtier (1), un adaptateur (10) est disposé
pour la fixation de pièces d'équipement portables, en particulier d'un appareil photo.
12. Dispositif de support (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de rappel (7) est réalisé sous la forme d'un ressort hélicoïdal ou d'un
ressort de torsion et/ou l'élément formant ressort (8) est réalisé sous la forme d'un
ressort de compression.
13. Dispositif de support (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le boîtier (1) présente un couvercle (3), dans lequel l'élément de roulement (2)
est fixé par le couvercle (3) pour empêcher un déplacement dans la direction de l'axe
de rotation de l'élément de roulement (2).