[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Transportanker für Doppel- und Sandwichwände,
umfassend
- einen bügelförmigen Grundkörper mit
- einem bogenförmigen Zentralabschnitt zum Einhängen von Anschlagmitteln,
- zwei vom Zentralabschnitt ausgehenden, sich im Wesentlichen parallel zueinander erstreckenden
Ankerschenkeln,
- ein zwischen den Ankerschenkeln angeordnetes Druckelement.
[0002] Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Transportankers.
[0003] Derartige Transport- und Verlegeanker werden für den Transport von sogenannten Doppel-
und Sandwichwänden verwendet. Sie werden üblicherweise in der Beton-Fertigteil-Industrie
in Betonwände eingegossen und dienen einerseits als Transportvorrichtung, an die Anschlagmittel
eingehängt werden können, zum Anderen aber auch als Abstandhalter während des Betoniervorgangs.
Sandwich- bzw. Sandwichbetonwände weisen eine Isolation zwischen den Wänden aus Beton
auf. Im Folgenden wird zur Vereinfachung der Begriffe Doppelwand als Synonym für Doppelwände
und Sandwichwände verwendet.
[0004] Während des Transportvorgangs wirken große Kräfte auf den Transportanker. Um zu vermeiden,
dass sich die Ankerschenkel aufeinander zubewegen und sich im schlimmsten Fall aus
den Wänden herauslösen, ist zwischen diesen das Druckelement zur Aufnahme von Kräften
angeordnet.
[0005] Beispielsweise ist aus der Druckschrift
DE 100 38 249 B4 ein Transportanker bekannt, bei dem das Druckelement aus Stahl gebildet und auf die
Ankerschenkel aufgeschweißt ist. Die genannten großen Kräfte wirken beim Transport
der Doppelwände auf diesen geschwächten Bereich, wodurch die Gefahr des Reißens der
Schweißnähte, und somit der anschließenden übermäßigen Verformung des Transportankers
sehr hoch ist. Ein ähnliches Druckelement aus Stahl geht aus der Druckschrift
EP 3 029 220 A1 hervor. Bei diesem wird das Druckelement vorzugsweise durch Punktschweißen eingesetzt.
Durch den Schweißvorgang wird auch das umliegende Material lokal verändert und geschwächt,
was ebenfalls die Stabilität reduziert. In beiden Fällen können die Schweißverbindungen
zum Herausbrechen des Transportankers aus dem Beton führen, was wiederum den Absturz
des Betonfertigteils zur Folge haben kann.
[0006] Die
DE 20 2014 103 774 U1 beschreibt einen Transportanker, bei dem Druckelement aus Stahl verschiebbar am Grundkörper
gehalten ist. Grundsätzlich soll das Druckelement zwar aufgrund der Durchmesser von
Durchgangsöffnungen an seiner Position verbleiben, wenn nicht größere Kräfte von außen
wirken: Dies kann aber sicherlich nicht garantiert sein. Insofern kann sich das Druckelement
beim Einbau auch verschieben, was zu entsprechenden Nachteilen führt. Aus diesem Grund
sind Transportanker bekannt, die anstelle eines Druckelements aus Stahl ein nachgiebiges
Material, beispielsweise Holz verwenden. Holz ist in der Lage, die auftretenden Kräfte
aufzunehmen, nachteilig ist allerdings, dass Holz Flüssigkeit absorbieren kann, die
zum Einen zum Verrotten des Druckelementes führt, zum Anderen aber auch gefrieren
und sich ausdehnen kann. Beides ist nachteilig, da sich dann auch im Nachhinein noch
Schäden in der Doppelwand bzw. dem Betonfertigteil einstellen können.
[0007] Die
DE 10 2005 009708 A1 beschreibt zum Beispiel eine Variante, bei dem das Druckelement aus Textilbeton gefertigt
sein kann. Wesentlich ist aber auch bei dieser Variante, dass das Druckelement auf
Querdruck nachgiebig sein soll. Insofern ist auch bei dieser Variante ein Loslösen
von der Doppelwand möglich.
[0008] Die
FR2948139 offenbart einen Transportanker gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche 1 oder 2.
[0009] Die Herstellung aller im Stand der Technik beschriebenen Transportanker ist verhältnismäßig
aufwändig und kostenintensiv. Problematisch sind auch entstehende Kältebrücken, Verwitterung
bzw. Rosten und das verhältnismäßig hohe Eigengewicht.
[0010] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Transportanker zu schaffen, der die
oben genannten Nachteile nicht aufweist. Der Transportanker soll trotzdem kostengünstig
herstellbar sein und eine sichere Verwendung ermöglichen. Weiterhin soll der Transportanker
auch bei einem späteren Verbleib in der Doppelwand nicht zu Schäden oder Nachteilen
führen. Die Aufgabe besteht weiterhin darin, ein Verfahren zur Herstellung eines solchen
Transportankers vorzuschlagen.
[0011] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird durch einen Transportanker gemäß Anspruch 1 gelöst,
wobei unter anderem das Druckelement aus einem Faserkunststoffverbundmaterial gebildet
ist und an seinen beiden Enden Endkappen aufweist, die jeweils mit einer offenen Seite
auf ein freies Ende des zylindrischen Druckelements aufgesetzt sind und jeweils Öffnungen
aufweisen, durch die sich jeweils ein Ankerschenkel erstreckt.
[0012] Die Verwendung eines Faserkunststoffverbundmaterials ist aus dem Stand der Technik
nicht bekannt. Die Verwendung eines solchen Materials für Transportanker gilt insbesondere
hinsichtlich der aufzunehmenden Kräfte als nachteilig. Versuche haben aber gezeigt,
dass die zu erwartenden Nachteile in Verbund mit Betonwänden, insbesondere mit Sandwichbetonwänden
offensichtlich eliminiert werden. Die erfindungsgemäßen Transportanker sind durchaus
in der Lage, alle notwendigen Kräfte sicher aufzunehmen.
[0013] Das erfindungsgemäße Druckelement aus Faserkunststoffverbundmaterial ist außerdem
vorteilhafterweise wasserdicht, ein Übergang von Feuchtigkeit über das Druckelement
von einer Doppelwand zur anderen wird somit verhindert. Insbesondere bei Druckelementen
aus Holz und bei rohrförmigen, innen hohlen Druckelementen aus Stahl ist dies nicht
der Fall.
[0014] Nach einem weiteren, unabhängigen Aspekt der Lehre wird die Aufgabe auch durch einen
Transportanker gemäß Anspruch 2 gelöst, wobei unter anderem das Druckelement aus Stahl
gebildet ist und an seinen beiden Enden Endkappen aufweist, die jeweils mit einer
offenen Seite auf ein freies Ende des zylindrischen Druckelements aufgesetzt sind
und jeweils Öffnungen aufweisen, durch die sich jeweils ein Ankerschenkel erstreckt.
Das nach diesem Aspekt der Lehre aus Stahl anstatt Faserkunststoffverbundmaterial
gebildete Druckelement weist im Hinblick auf den gesamten Transportanker dieselben
Vorteile bezüglich der Verbindung des Druckelements mit den Ankerschenkeln auf, da
die Anbindung des in dieser Ausführungsform aus Stahl anstatt Faserkunststoffverbundmaterial
gebildeten Druckelementes an die Ankerschenkel mit der zuvor beschriebenen Ausführungsform
identisch ausgebildete Endkappen erfolgen kann. Demnach sind auch die nachfolgenden
Vorteile eines Transportankers mit einem aus Faserkunststoffverbundmaterial gebildeten
Druckelement auf diese Ausführungsform eines Transportankers mit einem aus Stahl gebildeten
Druckelement übertragbar, insofern die Vorteile nicht explizit auf den Werkstoff Faserkunststoffverbundmaterial
zurückzuführen sind.
[0015] Grundsätzlich kann das Druckelement jeden beliebigen Querschnitt aufweisen, es bieten
sich insbesondere runde, ovale, recht- oder dreieckige Querschnitte an. Das Druckelement
kann an seinen freien Stirnflächen je Ankerschenkel eine Nut aufweisen, in der der
durch die Endkappen gehaltene Achsschenkel anliegt. Hierdurch wird die Stabilität
weiter erhöht.
[0016] Ein wesentlicher Vorteil von Faserkunststoffverbundmaterial besteht weiterhin darin,
dass keine Kältebrücken entstehen können. Es weist eine verhältnismäßig geringe Masse
auf, rostet nicht und ist im Gegensatz zu Beton sehr robust, Abplatzungen Abbruch
von Material ist nahezu ausgeschlossen. Die mechanischen und thermischen Eigenschaften
von Faserkunststoffverbundmaterial können über eine Vielzahl von Parametern eingestellt
werden. Neben der Faser-Matrix-Kombination können beispielsweise der Faserwinkel,
der Faservolumenanteil, die Schichtreihenfolge und vieles mehr variiert werden. Beispielsweise
können organische, anorganische oder auch natürliche Fasern eingesetzt werden. Auch
die Länge der eingesetzten Fasern kann variiert werden.
[0017] Die Herstellung des erfindungsgemäßen Transportankers ist insbesondere durch die
Verwendung der vorteilhaften Endkappen besonders einfach und schnell durchführbar.
Die Endkappen sind erfindungsgemäß als Rohrabschnitte ausgeführt, die zwei einander
gegenüberliegende Öffnungen aufweisen. Alternativ können die Endkappen auch becherförmig
ausgeführt sein, sie weisen dann eine Bodenfläche und eine sich daran anschließende
Umfangsfläche an auf. Der Bodenfläche gegenüber angeordnet ist die Becheröffnung.
In den Endkappen bzw. in der der Umfangsfläche der Endkappen sind zwei einander gegenüberliegende
Öffnungen vorgesehen, durch die sich im zusammengesetzten Endzustand jeweils ein Ankerschenkel
erstreckt. Die Endkappen sind vorzugsweise aus einem widerstandsfähigen Kunststoff
gefertigt.
[0018] Beim Zusammensetzen des Transportankers werden die Endkappen über eine ihrer Öffnungen
auf das Druckelement aus Faserkunststoffverbundmaterial endseitig aufgesetzt. Die
Ankerschenkel werden jeweils durch die Öffnungen der Endkappen hindurchgeführt und
das Druckelement wird an die gewünschte Position geschoben. Die Innendurchmesser der
Endkappen sind dabei etwas geringer ausgeführt als die endseitigen Außendurchmesser
des Druckelements. Befinden sich die zusammen zu setzenden Elemente jeweils an der
richtigen Position, werden diese mechanisch zusammengepresst, die Endkappen werden
also auf die freien Enden des Druckelements aufgeschoben. Die Elastizität der Endkappen
reicht aus, damit sich diese ausreichend aufweiten. Die Ankerschenkel sind somit ebenfalls
fest in den Endkappen gehalten. Die üblicherweise durch Verschweißen von Druckelementen
mit den Ankerschenkeln hervorgerufene lokale Veränderung im Schweißbereich und das
Brechen von Schweißnähten ist ausgeschlossen.
[0019] Alternativ ist es möglich, zunächst die Endkappen zu verpressen und die Ankerschenkel
erst danach durch die Öffnungen einzuführen. Dies setzt voraus, dass die Öffnungen
beim Verpressvorgang freibleiben.
[0020] Das Druckelement kann in dem Bereich des Transportankers angeordnet sein, in dem
die Ankerschenkel im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen. Vorzugsweise kann
das Druckelement aber auch in einem Übergangsbereich zwischen dem bogenförmigen Zentralabschnitt
und den sich parallel zueinander erstreckenden Ankerschenkeln angeordnet sein. Letztendlich
ist auch eine Anordnung innerhalb des bogenförmigen Zentralabschnitts denkbar.
[0021] Der Zentralabschnitt kann durch zwei gerade, aufeinander zu laufende Schenkelabschnitte
gebildet sein, die über einen relativ kurzen Bogen miteinander verbunden sind. Somit
weist der Zentralabschnitt insgesamt in etwa eine dreieckige Form auf. Alternativ
kann der bogenförmige Grundkörper ausgehend vom Übergangsbereich auch über seine gesamte
Länge gekrümmt verlaufen.
[0022] Die Ankerschenkel können über ihre gesamte Länge gerade ausgeführt sein, alternativ
können sie aber auch freie Endbereiche aufweisen, die sich aus der ansonsten geraden
Erstreckung der Ankerschenkel heraus geformt sind. Die Umformung kann dabei in sämtliche
Richtungen erfolgen, beispielsweise aufeinander zu, voneinander weg, oder parallel
zueinander, oder in unterschiedliche Richtungen.
[0023] Der Grundkörper ist üblicherweise aus festem Stahl bzw. einer einzigen Stahllitze
gebildet. In einer besonders vorteilhaften Ausführungsvariante kann dieser aber auch
aus einem Draht- oder Drahtseil bestehen. Es bietet sich vorzugsweise ein rostfreies
Stahlseil oder -kabel, beispielsweise ein galvanisiertes Stahlkabel an, denkbar ist
aber auch die Verwendung eines ausreichend zugfesten Seiles, beispielsweise aus Kevlar
oder Karbon. Die Verwendung eines Kabels oder Seils macht die Fertigung aufgrund der
Flexibilität einfacher und schneller. Da ein Draht- oder Stahlseil aus einer Vielzahl
von Litzen oder Drähten besteht, ist die Verwendung des erfindungsgemäßen Transportankers
sicherer. Üblicherweise reißen nicht alle Litzen gleichzeitig, sondern einzeln, so
dass oftmals noch Zeit verbleibt, die Doppelwände abzusetzen, bevor das Seil vollständig
reißt.
[0024] Weiterhin hat sich gezeigt, dass bei der Verwendung von Drahtseilen als Grundkörper
dieses im aufgewickelten Zustand ausgeliefert werden kann. Die sich in etwa parallel
erstreckenden freien Abschnitte der Achsschenkel der gefertigten Transportanker können
aufgerollt und mithilfe von Befestigungsmitteln in aufgerollter Position fixiert werden.
Dadurch wird die Gesamtlänge der Transportanker reduziert, wodurch geringere Packmaße
erreichbar sind. Hierdurch werden die Transportkosten und der Transportaufwand deutlich
reduziert. Die Verwendung von Halteklipsen aus Kunststoff zur Fixierung der aufgerollten
Achsschenkel haben sich als besonders geeignet erwiesen. Alternativ können die Halteklipse
aber auch aus anderem Material gefertigt sein, beispielsweise aus Draht bzw. Stahl.
Letztendlich müssen sie in der Lage sein, die aufgerollten Achsschenkel gegen Abwickeln
zu sichern.
[0025] Vorzugsweise können die Öffnungen zum Durchstecken des Grundkörpers bzw. der Ankerschenkel
schräg verlaufen bzw. versetzt zueinander angeordnet sein, sodass die Ankerschenkel
unter einem Winkel durch das Druckelement hindurchgeführt sind und nicht parallel
zueinander verlaufen. In Richtung ihrer freien Enden nimmt der Abstand der beiden
Ankerschenkel zueinander zu. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn der Grundkörper
durch ein flexibles Stahlseil gebildet ist. In diesem Fall verformt sich der bogenförmige
Zentralabschnitt oberhalb des Druckelements beim Anheben des zu transportierenden
Bauteils. Der bogenförmige Zentralabschnitt wird gestreckt. Unter Last verlaufen die
Ankerschenkel somit aufgrund der schräg verlaufenden Öffnungen gerade durch das Druckelement.
[0026] Weiterhin kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass das Druckelement entweder ortsfest,
also unverrückbar mit dem Grundkörper verbunden ist, es kann aber auch vorgesehen
sein, dass sich dieses entlang der Ankerschenkel verschiebbar ist. Die unterschiedliche
Verbindung kann durch das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren durch Auswahl des
Drucks bestimmt werden, über den die Endkappen in axialer Richtung auf das Druckelement
aufgepresst werden, mit dem sie also die Achsschenkel einklemmen.
[0027] Der Grundkörper eines erfindungsgemäßen Transportankers kann vorzugsweise dadurch
verkürzt werden, dass die freien Enden Querschnittsverstärkungen aufweisen, beispielsweise
in Form von Rohrabschnitten oder zylindrischen Körpern. Dadurch wird die Verbindung
des Grundkörpers bzw. der Ankerschenkel mit der jeweiligen Doppelwand verbessert.
Die Querschnittsverstärkungen können auch aus einem anderen Material gefertigt sein.
[0028] Um zu verhindern, dass die Ankerschenkel während des Einbaus in die Doppelwand aufschwimmen,
kann vorteilhaftweise zusätzlich ein fest verbundenes oder demontierbares Fixierungselement
vorgesehen sein, welches in etwa parallel zum Druckelement zwischen den Achsschenkeln
verläuft. Dieses kann ebenfalls aus Stahl, aber auch aus Kunststoff oder einem anderen
geeigneten Material bestehen.
[0029] Alternativ kann es aber auch vorteilhaft sein, wenn sich die freien Enden der Ankerschenkel
verjüngen. Dies erleichtert das Einführen der Anker in die Doppelwände, insbesondere
wenn diese eine Stahlbewährung aufweisen.
[0030] Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert. Diese zeigen
verschiedene Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Transportankers, wobei weitere
Formen denkbar sind. Es zeigen:
- Fig. 1:
- eine erste Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Transportankers mit einem Grundkörper
aus Stahl, in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 2:
- eine zweite Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Transportankers mit einem
Grundkörper aus einem Stahlseil, in zwei perspektivischen Darstellungen,
- Fig. 3:
- eine vergrößerte Ansicht einer Endkappe mit eingeführtem Stahlseil,
- Fig. 4:
- den Transportanker aus Figur 2 in Transportzustand. 3 in Draufsicht,
- Fig. 5
- einen erfindungsgemäßen Transportanker mit Querschnittsverstärkungen,
- Fig. 6:
- einen erfindungsgemäßen Transportanker mit Fixierungselement in perspektivischer Darstellung,
[0031] Die Figuren 1 bis 6 zeigen verschiedene Varianten eines Transportankers 20. Die dargestellten
Figuren bzw. Ausführungsformen dienen der Erläuterung, einzelne Merkmale der einzelnen
Ausführungsbeispiele sind mit Merkmalen anderer Ausführungsbeispiele beliebig kombinierbar.
[0032] Der Transportanker 20 weist einen Grundkörper 22 mit einem bogenförmigen Zentralabschnitt
24 und sich daran anschließenden, parallel zueinander verlaufende Ankerschenkeln 26
auf. Weiterhin ist ein zwischen den Ankerschenkeln 26 angeordnetes Druckelement 28
gezeigt.
[0033] Erfindungsgemäß besteht der Grundkörper vorzugsweise aus Stahl, einem Stahlseil oder
einem Seil aus einem anderen widerstandsfähigen, geeigneten Material. Das Druckelement
28 ist aus einem Faserkunststoffverbundmaterial gebildet.
[0034] Das Druckelement 28 kann erfindungsgemäß an verschiedenen Stellen im Verlauf des
Grundkörpers angeordnet sein. Die Figuren 1 und 2 zeigen beispielhaft eine Positionierungsmöglichkeit,
nämlich angrenzend an einen Übergangsbereich zwischen den Ankerschenkeln 26 und dem
bogenförmigen Zentralabschnitt 24. Alternativ kann das Druckelement 28 im Übergangsbereich,
mit größerem Abstand zum Übergangsbereich 30 oder auch innerhalb des bogenförmigen
Zentralabschnitts 24 angeordnet sein.
[0035] Der bogenförmigen Zentralabschnitt 24 kann eine im Wesentlichen dreieckige Form aufweisen,
gebildet durch zwei gerade verlaufende Schenkelabschnitte 32, die in einen relativ
engen Bogen 34 übergehen. Dies ist beispielsweise bei einem Grundkörper 22 aus Stahl
oder Stahldrahts der Fall (Figur 1). Alternativ dazu kann der bogenförmige Zentralabschnitt
24 auch insgesamt bogenförmig ausgeführt sein, insbesondere bei der Verwendung eines
Stahlseils (Figur 2).
[0036] An freie Enden des Druckelements 28 schließen sich die Endkappen 62 mit Öffnungen
52 zum Durchstecken der Ankerschenkel 26 endseitig an. Die Endkappen 62 sind im gezeigten
Ausführungsbeispiel im Wesentlichen rohrförmig ausgeführt und werden mit einer ihrer
offenen Seiten auf die Enden des Druckelements 28 aufgesteckt. Dadurch, dass die Innendurchmesser
der Endkappen 62 geringer sind, als die Außendurchmesser des Druckelements 28, müssen
die Endkappen 62 auf das Druckelement 28 aufgedrückt bzw. gepresst werden. Sie weiten
sich dadurch auf und sind aufgrund ihrer Elastizität nach der Montage fest und unverrückbar
am Druckelement 28 gehalten.
[0037] Die Öffnungen 52 durch die sich die Ankerschenkel 26 erstrecken, sind im gezeigten
Ausführungsbeispiel einander genau gegenüberliegend angeordnet, sodass die Ankerschenkel
26 parallel zueinander und im Wesentlichen rechtwinklig zur Haupterstreckung des Druckelements
28 verlaufen. Alternativ können die Öffnungen 52 aber auch schräg bzw. versetzt zueinander
angeordnet sein, sodass die Ankerschenkel 26 unter einem Winkel durch die Endkappen
62 hindurchgeführt sind und im weiteren Verlauf nicht parallel zueinander verlaufen.
[0038] Fig. 3 zeigt eine vergrößerte Ansicht einer Endkappe 62 mit durch die Öffnungen 52
eingeführtem Stahlseil. Die Ausbildung der Endkappen 62 als rohrförmiger Abschnitt
hat den Vorteil, dass beim Vergießen des Transportankers 20 in das zu transportierende
Bauteil flüssiger Beton von außen durch das geöffnete freie Ende der Endkappe 62 eindringen
kann, was die spätere Stabilität und Zugfestigkeit der Gesamtkonstruktion verbessert.
Das Druckelement 28 kann an seinen beiden freien Stirnflächen jeweils eine Nut aufweisen,
in denen die Ankerschenkel zur Anlage kommen.
[0039] Fig 4 zeigt den Transportanker aus Figur 2 im Transportzustand. Erkennbar ist, dass
durch die Verwendung eines Stahlseils vorteilhafterweise die Möglichkeit besteht,
dieses aufzurollen und mit Hilfe von Befestigungsmittel 60 für den Transport bzw.
für das Verpacken vorläufig zu fixieren. Gezeigt sind Halteklipse, die auf das Stahlseil
aufgedrückt werden können. Alternativ können Befestigungsmittel 60 aber auch aus anderem
Material gefertigt sein, beispielsweise aus Draht bzw. Stahl.
[0040] Die Ankerschenkel 26 können einerseits an ihren freien Enden konisch oder spitz zulaufend
ausgeführt sein, an den freien Enden können aber auch Querschnittsverstärkungen 36
vorgesehen sein (siehe Fig. 5). Die QuerschnittsVerstärkungen 36 können aus dem gleichen
Material bestehen wie der Grundkörper 22, sie können aber auch aus anderen Materialien
gefertigt sein. Gezeigt ist Verwendung eines Grundkörpers 22 aus einem Stahlseil,
selbstverständlich können die Querschnittsverstärkungen 36 auch mit einem Grundkörper
aus Stahl oder Stahldraht kombiniert werden.
[0041] Figur 6 zeigt ein Fixierungselement 48, das im Wesentlichen parallel zum Druckelement
28 verläuft und die beiden Ankerschenkel 26 in ihre Position oder diese unter Vorspannung
aufeinander zuhält. Fixierungselemente 48 sind insbesondere bei der Verwendung eines
Grundkörpers 22 aus Stahl oder Stahldraht sinnvoll. Durch Verbinden, vorzugsweise
Verschweißen des Fixierungselements 48 mit dem beiden Ankerschenkeln 26 kann die Gesamtlänge
der Ankerschenkel 16 zusätzlich reduziert werden.
[0042] Die in den Figuren 1 bis 6 dargestellten Ausführungsvarianten mit dem Druckelement
28 aus einem Faserkunststoffverbundmaterial können alternativ auch derart abgeändert
sein, dass das Druckelement 28 aus Stahl gebildet ist. Die dargestellten Vorteile
sind auch auf eine solche Ausführungsvariante übertragbar.
[0043] Besonders vorteilhaft sind die Endkappen 62 aus einem Kunststoff gebildet.
[0044] Dadurch kann das Verpressen der Elemente Druckelement 28, Ankerschenkel 26 und Endkappen
62 miteinander auf besonders einfache Weise vorgenommen werden.
1. Transportanker (20) für Doppel- und Sandwichwände, umfassend
- einen bügelförmigen Grundkörper (22), mit
- einem bogenförmigen Zentralabschnitt (24) zum Einhängen von Anschlagmitteln,
- zwei vom Zentralabschnitt (24) ausgehenden, sich im Wesentlichen parallel zueinander
erstreckenden Ankerschenkeln (26),
- einem zwischen den Ankerschenkeln (26) angeordneten Druckelement (28),
wobei
- das Druckelement (28) aus einem Faserkunststoffverbundmaterial gebildet ist,
- das Druckelement (28) an seinen beiden Enden becherförmig oder rohrabschnittsförmig
ausgeführte Endkappen (62) aufweist, die jeweils mit einer offenen Seite auf ein freies
Ende des zylindrischen Druckelements (28) aufgesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, dass in der becherförmig oder rohrabschnittsförmig ausgeführten Umfangsfläche der Endkappen
(62) zwei einander gegenüberliegende Öffnungen (52) vorgesehen sind, durch die sich
im zusammengesetzten Endzustand jeweils ein Ankerschenkel (26) erstreckt.
2. Transportanker (20) für Doppel- und Sandwichwände, umfassend
- einen bügelförmigen Grundkörper (22), mit
- einem bogenförmigen Zentralabschnitt (24) zum Einhängen von Anschlagmitteln,
- zwei vom Zentralabschnitt (24) ausgehenden, sich im Wesentlichen parallel zueinander
erstreckenden Ankerschenkeln (26),
- einem zwischen den Ankerschenkeln (26) angeordneten Druckelement (28),
wobei
-
- das Druckelement (28) an seinen beiden Enden becherförmig oder rohrabschnittsförmig
ausgeführte Endkappen (62) aufweist, die jeweils mit einer offenen Seite auf ein freies
Ende des zylindrischen Druckelements (28) aufgesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckelement (28) aus Stahl gebildet ist, und dass in der becherförmig oder rohrabschnittsförmig
ausgeführten Umfangsfläche der Endkappen (62) zwei einander gegenüberliegende Öffnungen
(52) vorgesehen sind, durch die sich im zusammengesetzten Endzustand jeweils ein Ankerschenkel
(26) erstreckt.
3. Transportanker (20) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein maximaler Innendurchmesser (D2) der Endkappen (62) geringer als ein maximaler
Außendurchmesser (DI) der freien Enden des Druckelements (28) ist, wodurch die Endkappen
(62) reibschlüssig auf dem Druckelement (28) gehalten sind.
4. Transportanker (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (52) einander diametral gegenüberliegend angeordnet sind, sodass die
Ankerschenkel (26) rechtwinklig zur Erstreckung des Druckelements (28) hindurchgeführt
sind.
5. Transportanker (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (52) schräg zur geraden Erstreckung des Druckelements (28) verlaufen,
sodass die Ankerschenkel (26) unter einem Winkel durch das Druckelement (28) hindurchgeführt
sind.
6. Transportanker (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der bügelförmige Grundkörper (22) durch ein Stahlseil gebildet ist.
7. Transportanker (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der bügelförmige Grundkörper (22) aus Stahl gebildet ist.
8. Transportanker (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckelement (28) und die Endkappen (62) eine korrespondierende Querschnittsform
aus der Gruppe rund, oval, rechteckig oder dreieckig aufweisen.
9. Transportanker (20) nach einem Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckelement (28) im Verlauf der sich parallel zueinander erstreckenden Ankerschenkel
(26) angeordnet ist.
10. Transportanker (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckelement (28) an seinen freien Enden endseitig jeweils eine Nut aufweist,
in der sich jeweils ein Ankerschenkel (26) erstreckt.
11. Transportanker (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Verlauf des Druckelements (28) ein thermisch isolierender Trennkörper (38) vorgesehen
ist, der das Druckelement (28) in einen ersten Druckelementabschnitt (40) und einen
zweiten Druckelementabschnitt (42) unterteilt.
12. Transportanker (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fixierungselement (48) vorgesehen ist, das im Wesentlichen parallel zum Druckelement
(28) verläuft und die Ankerschenkel (26) in ihrer Position fixiert.
13. Transportanker (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankerschenkel (26) an ihren freien Enden Querschnittsverstärkungen (36) aufweisen.
14. Transportanker (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankerschenkel (26) an ihren freien Enden jeweils einen Endabschnitt (50) aufweisen,
der unter einem Winkel zur im Wesentlichen geraden Erstreckung der Ankerschenkel (26)
absteht.
15. Verfahren zur Herstellung eines Transportankers (20) mit den Merkmalen der Ansprüche
1 bis 14,
gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte
- Herstellen eines bügelförmigen Grundkörpers mit einem bogenförmigen Zentralabschnitt
(24) und zwei vom Zentralabschnitt (24) ausgehenden, sich im Wesentlichen parallel
zueinander erstreckenden Ankerschenkeln (26),
- Herstellen eines länglichen Druckelements (28) aus Faserkunststoffverbundmaterial
oder Stahl,
- Herstellen von Endkappen (62) mit einem zu den freien Enden des Druckelements (28)
korrespondierenden Querschnitt, wobei der maximale Innendurchmesser der Endkappen
geringer als der maximale Außendurchmesser der freien Enden des Druckelements (28)
ist und die Endkappen weiterhin jeweils Öffnungen (52) zur Durchführung von Ankerschenkeln
(26) aufweisen,
- Anordnen der Endkappen (62) auf dem Druckelement (28),
- Durchführen der Ankerschenkel (26) durch die Öffnungen (52) und Positionieren des
Druckelements (28) an der endgültigen Position,
- Verpressen der Elemente Druckelement (28), Ankerschenkel (26) und Endkappen (62)
miteinander.
1. A transportation anchor (20) for double and sandwich walls, comprising
- a bow-shaped base body (22), with
- an arch-shaped central section (24) for hooking-in lifting means,
- two anchor legs (26) projecting from the central section (24), extending essentially
parallel to one another,
- a pressure element (28) arranged between the anchor legs (26),
wherein
- the pressure element (28) is made from a fibre plastic composite material,
- the pressure element (28) comprises at its two ends cup-shaped or tubular section-shaped
end caps (62), which are each placed with an open side on a free end of the cylindrical
pressure element (28),
characterised in that two openings (52) lying opposite one another are provided in the peripheral surface
of the cup-shaped or tubular section-shaped end caps (62), through each of which openings
an anchor leg (26) extends in the final assembled state.
2. The transportation anchor (20) for double and sandwich walls, comprising
- a bow-shaped base body (22), with
- an arch-shaped central section (24) for hooking-in lifting means,
- two anchor legs (26) projecting from the central section (24), extending essentially
parallel to one another,
- a pressure element (28) arranged between the anchor legs (26),
wherein
- the pressure element (28) comprises at its two ends cup-shaped or tubular section-shaped
end caps (62), which are each placed with an open side on a free end of the cylindrical
pressure element (28),
characterised in that the pressure element (28) is made of steel, and that two openings (52) lying opposite
one another are provided in the peripheral surface of the cup-shaped or tubular section-shaped
end caps (62), through each of which openings an anchor leg (26) extends in the final
assembled state.
3. The transportation anchor (20) according to claim 1 or 2, characterised in that a maximum inner diameter (D2) of the end caps (62) is smaller than a maximum outer
diameter (D1) of the free ends of the pressure element (28), as a result of which
the end caps (62) are held on the pressure element (28) by friction.
4. The transportation anchor (20) according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the openings (52) are arranged diametrically opposite one another, so that the anchor
legs (26) are passed through at right angles to the extension of the pressure element
(28).
5. The transportation anchor (20) according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the openings (52) run obliquely to the straight extension of the pressure element
(28), so that the anchor legs (26) pass through the pressure element (28) at an angle.
6. The transportation anchor (20) according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the bow-shaped base body (22) is made of steel rope.
7. The transportation anchor (20) according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the bow-shaped base body (22) is made of steel.
8. The transportation anchor (20) according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the pressure element (28) and the end caps (62) have a corresponding cross-sectional
shape from the group round, oval, rectangular or triangular.
9. The transportation anchor (20) according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the pressure element (28) is arranged in the course of the anchor legs (26) extending
parallel to one another.
10. The transportation anchor (20) according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the pressure element (28) at each of its free ends has a slot on the end side, in
each of which an anchor leg (26) extends.
11. The transportation anchor (20) according to any one of claims 1 to 10, characterised in that a thermally insulating separating body (38) is provided in the course of the pressure
element (28), which divides the pressure element (28) into a first pressure element
section (40) and a second pressure element section (42).
12. The transportation anchor (20) according to any one of claims 1 to 11, characterised in that a fixing element (48) is provided, which runs essentially parallel to the pressure
element (28) and fixes the anchor legs (26) in their position.
13. The transportation anchor (20) according to any one of claims 1 to 12, characterised in that the anchor legs (26) comprise cross-sectional reinforcements (36) at their free ends.
14. The transportation anchor (20) according to any one of claims 1 to 13, characterised in that the anchor legs (26) comprise an end section (50) at each of their free ends, which
projects at an angle to the essentially straight extension of the anchor legs (26).
15. A method for the production of a transportation anchor (20) with the features of claims
1 to 14,
characterised by the process steps
- production of a bow-shaped base body with an arch-shaped central section (24) and
two anchor legs (26) projecting from the central section (24), extending essentially
parallel to one another,
- production of a longitudinal pressure element (28) made from a fibre plastic composite
material or steel,
- production of ends caps (62) with a corresponding cross section at the free ends
of the pressure element (28), wherein the maximum inner diameter of the end caps is
smaller than a maximum outer diameter of the free ends of the pressure element (28)
and each of the end caps further comprises openings (52) for passing-through anchor
legs (26),
- arrangement of the end caps (62) on the pressure element (28),
- passing the anchor legs (26) through the openings (52) and positioning of the pressure
element (28) at the final position,
- pressing of the elements pressure element (28), anchor legs (26) and end caps (62)
with one another.
1. Ancre de transport (20) pour des doubles murs ou des murs en sandwich, comportant
- un corps de base en forme d'étrier (22), avec
- une section centrale en forme d'arc (24) pour l'accrochage de moyens de butée,
- deux branches d'ancre (26) partant de la section centrale (24) et s'étendant essentiellement
parallèlement l'une à l'autre,
- un élément de pression (28) disposé entre les branches d'ancre (26),
dans laquelle
- l'élément de pression (28) est constituée d'un matériau composite plastique fibreux,
- l'élément de pression (28) présente des embouts (62) conçus en forme de gobelets
ou de sections tubulaires à ses deux extrémités, lesquels sont montés respectivement
avec un côté ouvert sur une extrémité libre de l'élément de pression (28) cylindrique,
caractérisée en ce que dans la surface périphérique des embouts (62) conçue en forme de gobelet ou de section
tubulaire, il est prévu deux ouvertures (52) opposées l'une à l'autre, à travers lesquelles
s'étend respectivement une branche d'ancre (26) dans l'état final assemblé.
2. Ancre de transport (20) pour des doubles murs ou des murs en sandwich, comportant
- un corps de base en forme d'étrier (22), avec
- une section centrale en forme d'arc (24) pour l'accrochage de moyens de butée,
- deux branches d'ancre (26) partant de la section centrale (24) et s'étendant essentiellement
parallèlement l'une à l'autre,
- un élément de pression (28) disposé entre les branches d'ancre (26),
dans laquelle
- l'élément de pression (28) présente des embouts (62) conçus en forme de gobelets
ou de sections tubulaires à ses deux extrémités, lesquels sont montés respectivement
avec un côté ouvert sur une extrémité libre de l'élément de pression (28) cylindrique,
caractérisée en ce que l'élément de pression (28) est constitué d'acier, et
en ce que dans la surface périphérique des embouts (62) conçue en forme de gobelet ou de section
tubulaire, il est prévu deux ouvertures (52) opposées l'une à l'autre, à travers lesquelles
s'étend respectivement une branche d'ancre (26) dans l'état final assemblé.
3. Ancre de transport (20) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un diamètre intérieur maximal (D2) des embouts (62) est inférieur à un diamètre extérieur
maximal (D1) des extrémités libres de l'élément de pression (28), moyennant quoi les
embouts (62) sont maintenus par friction sur l'élément de pression (28).
4. Ancre de transport (20) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les ouvertures (52) sont diamétralement opposées l'une à l'autre, de sorte que les
branches d'ancre (26) sont introduites à travers celles-ci perpendiculairement à l'étendue
de l'élément de pression (28).
5. Ancre de transport (20) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les ouvertures (52) évoluent de façon oblique par rapport à l'étendue rectiligne
de l'élément de pression (28), de sorte que les branches d'ancre (26) sont introduites
à travers l'élément de pression (28) en formant un angle.
6. Ancre de transport (20) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le corps de base en forme d'étrier (22) est constitué d'un câble d'acier.
7. Ancre de transport (20) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le corps de base en forme d'étrier (22) est constitué d'acier.
8. Ancre de transport (20) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que l'élément de pression (28) et les embouts (62) présentent une forme de section transversale
correspondante parmi le groupe comprenant une forme ronde, ovale, rectangulaire ou
triangulaire.
9. Ancre de transport (20) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que l'élément de pression (28) est disposé dans le parcours des branches d'ancre (26)
s'étendant parallèlement l'une à l'autre.
10. Ancre de transport (20) selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que l'élément de pression (28) présente respectivement une rainure côté extrémité à ses
extrémités libres, dans laquelle s'étend respectivement une branche d'ancre (26).
11. Ancre de transport (20) selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce qu'un corps de séparation thermiquement isolant (38) est prévu dans le parcours de l'élément
de pression (28), lequel divise l'élément de pression (28) en une première section
d'élément de pression (40) et une deuxième section d'élément de pression (42).
12. Ancre de transport (20) selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce qu'il est prévu un élément de fixation (48) évoluant essentiellement parallèlement à
l'élément de pression (28) et fixant les branches d'ancre (26) en position.
13. Ancre de transport (20) selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que les branches d'ancre (26) présentent des renforcements de section transversale (36)
à leurs extrémités libres.
14. Ancre de transport (20) selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que les branches d'ancre (26) présentent respectivement une section d'extrémité (50)
à leurs extrémités libres, laquelle fait saillie selon un angle par rapport à l'étendue
essentiellement rectiligne des branches d'ancre (26).
15. Procédé de fabrication d'une Ancre de transport (20) présentant les caractéristiques
des revendications 1 à 14,
caractérisé par les étapes de procédé suivantes
- fabrication d'un corps de base en forme d'étrier avec une section centrale (24)
en forme d'arc et deux branches d'ancre (26) partant de la section centrale (24) et
s'étendant essentiellement parallèlement l'une à l'autre,
- fabrication d'un élément de pression (28) allongé constitué d'un matériau composite
plastique fibreux ou d'acier,
- fabrication d'embouts (62) avec une section transversale correspondant aux extrémités
libres de l'élément de pression (28), le diamètre intérieur maximal des embouts étant
inférieur au diamètre extérieur maximal des extrémités libres de l'élément de pression
(28) et les embouts présentant en outre respectivement des ouvertures (52) pour l'introduction
de branches d'ancre (26),
- placement des embouts (62) sur l'élément de pression (28),
- introduction des branches d'ancre (26) à travers les ouvertures (52) et positionnement
de l'élément de pression (28) à la position finale,
- compression de l'élément de pression (28), des branches d'ancre (26) et des embouts
(62) entre eux.