(19)
(11) EP 4 017 820 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
21.06.2023  Patentblatt  2023/25

(21) Anmeldenummer: 20756838.7

(22) Anmeldetag:  12.08.2020
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65H 3/08(2006.01)
B65H 11/00(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
B65H 2801/21; B65H 3/0816; B65H 11/005
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2020/072618
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2021/032567 (25.02.2021 Gazette  2021/08)

(54)

VORRICHTUNG ZUM ZUFÜHREN VON BOGEN

DEVICE FOR FEEDING SHEETS

DISPOSITIF D'ALIMENTATION DE FEUILLES


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 21.08.2019 DE 102019122494
21.08.2019 DE 102019122495

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
29.06.2022  Patentblatt  2022/26

(73) Patentinhaber: Koenig & Bauer AG
97080 Würzburg (DE)

(72) Erfinder:
  • SÜNDER, Martina
    01468 Moritzburg (DE)
  • HANKE, Bernd
    01279 Dresden (DE)
  • GOHL, Benjamin
    01129 Dresden (DE)
  • DORNINGER, Richard
    01640 Coswig (DE)

(74) Vertreter: Koenig & Bauer AG 
- Lizenzen - Patente - Friedrich-Koenig-Straße 4
97080 Würzburg
97080 Würzburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 644 139
DE-A1- 10 022 585
DE-A1-102017 202 922
EP-A2- 2 135 743
DE-A1- 10 101 125
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen von Bogen, mit einem Bogentrenner zum taktweisen Vereinzeln der Bogen von einem Stapel und mit Transportsaugern zum Transportieren der Bogen zu einem Bändertisch. Derartige Vorrichtungen werden insbesondere in Verbindung mit bogenverarbeitenden Maschinen oder als Bestandteil von bogenverarbeitenden Maschinen verwendet. Im Zusammenhang mit Verwendungen in bogenverarbeitenden Maschinen, die als Druckmaschinen ausgebildet sind, werden sie auch als Anleger bezeichnet.

    [0002] Aus der DE 102 16 135 A1 ist ein Verfahren zur Steuerung der Bogenzufuhr zu einer bogenverarbeitenden Maschine mit einem Bogenanleger bekannt, der unter anderem einen Bogentrenner zum Vereinzeln der Bogen von einem Stapel und einen Bändertisch oder Saugbändertisch aufweist. Die Bogen werden zur Maschine transportiert und dabei hinsichtlich Doppel-, Fehl oder Schiefbogen kontrolliert. Beim Vorliegen eines derartigen Bogens oder bei Störungen in der nachgeordneten Maschine erfolgt ein Stillsetzen der Bogenzufuhr, wobei eine das Höhenniveau des Stapels erfassende Abtasteinrichtung vorgesehen ist und der Antrieb des Bogenanlegers durch Einzelantriebe erfolgt, die mittels einer Verarbeitungselektronik, welche mit einer Steuereinrichtung der nachgeordneten Maschine verknüpft ist, gesteuert werden

    [0003] In der EP 1 281 647 B1 wird ein Verfahren zum Fördern von Bogen in einem Bogenanleger einer bogenverarbeitenden Maschine vorgestellt. In der bogenverarbeitenden Maschine ist die Laufgeschwindigkeit des Transportbandes zum Fördern der geschuppten Bogen unabhängig von der Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine entsprechend vorgegebener Geschwindigkeitsprofile veränderbar.

    [0004] Durch die DE 10 2007 051 945 A1 ist ein Anleger bekannt, der mehrere Komponenten zur Bogenbeeinflussung umfasst, denen unabhängig voneinander ansteuerbare Antriebe zugeordnet sind. Zu den Komponenten gehört ein Bogentrenner, der dem Vereinzeln der Bogen von einem Bogenstapel dient, ein Saugbändertisch, der dem Transportieren der Bogen in geschuppter Form dient, sowie eine Klappenwelle. Jede der Komponenten weist einen Einzelantrieb auf.

    [0005] Bei den Antriebsanordnungen der bekannten Saugbändertische liegt das Leertrum der verwendeten Saugbänder auf der bogentransportierenden Tischoberfläche, während sich der Lasttrum auf der Unterseite des Bändertisches befindet. Die Saugbänder und die auf ihnen aufliegende Bogenstaffel werden geschoben, was sich nachteilig auf die Fördergenauigkeit auswirkt.

    [0006] Die DE 10 2009 046 089 A1 offenbart einen Bogenanleger einer Bogen verarbeitenden Maschine, wobei der Bogenanleger eine Bogenquelle, einen Bogentrenner, ein Förderband und eine dem Förderband nachgeschaltete Ausrichteinheit aufweist. Die Transportgeschwindigkeit des Förderbands wird in Abhängigkeit von einem Messsignal eines Bogenankunftssensors gesteuert.

    [0007] Die EP 2 135 743 A2 offenbart einen Bogenanleger, der einen Bogentrenner zum Vereinzeln von Bogen von einem Stapel und Taktrollen zum Transportieren der vereinzelten Bogen zu einem Bändertisch aufweist. Zum Antrieb des Bogentrenners sind Einzelantriebe ausgebildet.

    [0008] Aus DE 100 22 585 A1 ist eine Einrichtung zum drehwinkelgerechten Zuschalten oder Trennen eines Bogenanlegers an oder von einer Bogendruckmaschine innerhalb eines Arbeitstaktes des Bogenanlegers bekannt.

    [0009] Die EP 0 644 139 A1 beschreibt eine Bogenanlegereinheit mit einer Saugkopfeinheit, durch die Bogen vereinzelt einem Bogenstapel entnehmbar und einem Bändertisch zuführbar sowie von dem Bändertisch einer Bogen verarbeitenden Maschine zuförderbar sind. Der Arbeitstakt der Saugkopfeinheit wird in Abhängigkeit der Signale eines Bogenankunftsensors vor- oder nacheilend gesteuert.

    [0010] Die DE 101 01 125 A1 zeigt einen Bogenanleger mit einem Bogentrenner zum taktweisen Vereinzeln der Bogen von einem Bogenstapel und Transportieren zu einem Bändertisch. Dem Bändertisch ist ein Antrieb zugeordnet, der das Transportband mit einer sich periodisch ändernden Geschwindigkeit antreibt.

    [0011] Aus DE 10 2017 202 922 A1) ist ein Saugbändertisch eines Bogenanlegers bekannt, der mehrere hintereinander angeordnete Saugbänder umfasst. Jedem der Saugbänder ist ein Einzelantrieb zugeordnet, der nach einem ungleichförmigen Geschwindigkeitsprofil angetrieben ist.

    [0012] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Zuführen von Bogen zu schaffen, bei der die Bogen mit einer größeren Genauigkeit insbesondere einer größeren Gleichmäßigkeit transportiert werden.

    [0013] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.

    [0014] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass Schwankungen der Abstände der Bogen in der Bogenstaffel vermindert werden und die Bogenankunft für jeden einzelnen Bogen am Ende des Transportweges des Saugbändertisches genau zum vorgegebenen Zeitpunkt realisierbar ist. Insbesondere wirkt sich eine Veränderung der Elastizität oder der Länge des Saugbandes, die bei einer Alterung des Saugbandes auftreten kann, nicht mehr oder nur noch in einem verminderten Umfang auf den Transport der Bogen aus.

    [0015] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.

    [0016] Es zeigen:
    Fig. 1
    Eine Vorrichtung zum Zuführen von Bogen mit einem Saugbandtisch.
    Fig. 2
    Eine detaillierte Seitenansicht des Saugbandtisches.
    Fig. 3
    Eine schematische Darstellung einer als Pendelwalze ausgebildeten Bänderwalze.


    [0017] Die Vorrichtung zum Zuführen von Bogen kann als Anleger 1 einer bogenverarbeitenden Maschine, insbesondere einer Bogendruckmaschine oder einer Stanzmaschine ausgebildet sein und soll im Folgenden an diesem Beispiel beschrieben werden.

    [0018] Die Vorrichtung zum Zuführen von Bogen, insbesondere der Anleger 1, umfasst vorzugsweise einen Hauptstapelträger, insbesondere eine Stapelplatte, auf der ein aus den Bogen bestehender Stapel positionierbar ist. Die Stapelplatte ist an Transportmitteln befestigt.

    [0019] An der Hinterseite und an den Seiten des Stapels können Bläser zum Vorlockern der Bogen auf dem Stapel sowie zum Unterblasen der Bogen beim Transport vorgesehen sein. Um ein die Bogen tragendes Luftpolster ausbilden zu können, können zusätzlich seitlich am Stapel Seitenbleche oder den Stapel seitlich begrenzende Führungselemente angeordnet sein.

    [0020] Im Bereich der Oberseite des Stapels ist ein Bogentrenner 7 angeordnet.

    [0021] Der Bogentrenner 7 weist vorzugsweise Trennsauger und Transportsauger auf. Der Bogentrenner 7 ist vorzugsweise höhenverstellbar im Anleger 1 angeordnet. Darüber hinaus kann der Bogentrenner 7 zur Formatanpassung in oder entgegen einer Transportrichtung 11 verschiebbar gelagert sein. Der Bogentrenner 7, insbesondere dessen Trennsauger, dient dem taktweisen Vereinzeln der Bogen von dem Stapel, wobei der Transportsauger die vereinzelten Bogen erfasst und in Transportrichtung 11 fördert. Im Stapelbereich kann eine das Höhenniveau des Stapels erfassende Abtasteinrichtung angeordnet sein. Der Transportsauger transportiert die Bogen zu einem Bändertisch 2. Der Bändertisch 2 weist eine Transportebene auf, in der die Bogen von mindestens einem umlaufenden Transportband 14 transportiert werden. Vorzugsweise ist jeweils ein Abschnitt des mindestens einen Transportbandes 14 über mindestens zwei obere Bänderwalzen 12.1, 12.2 in der Transportebene geführt. Neben den oberen Bänderwalzen 12.1, 12.2 ist mindestens eine weitere Bänderwalze 12.3, 12.4, 12.5 ausgebildet, die das mindestens eine Transportband 14 außerhalb, insbesondere unterhalb der Transportebene führt. Der mindestens einen weiteren Bänderwalze 12.3, 12.4, 12.5 ist ein erster Antrieb 25 zugeordnet, so dass der in der Transportebene geführte Abschnitt des mindestens einen Transportbandes 14 das Lasttrum 14.1 des Transportbandes 14 bildet. Der außerhalb der Transportebene geführte Abschnitt des mindestens einen Transportbandes 14 bildet das Leertrum 14.2 des mindestens einen Transportbandes 14.

    [0022] Der erste Antrieb 25 ist vorzugsweise als Motor 25.2 ausgebildet. Der erste Antrieb 25 kann direkt der Achse einer weiteren Bänderwalze 12.3, 12.4, 12.5 zugeordnet sein oder über ein Zahnradpaar oder einen Riemenantrieb, insbesondere einen Zahnriemenantrieb mit der weiteren Bänderwalze 12.3, 12.4, 12.5 getriebetechnisch verbunden sein. Außerhalb, insbesondere unterhalb der Transportebene können auch zwei oder drei weitere Bänderwalzen 12.3, 12.4, 12.5 angeordnet sein, über die das mindestens eine Transportband 14 geführt ist, wobei der erste Antrieb 25 im Fall von drei weiteren Bänderwalzen 12.3, 12.4, 12.5 der mittleren der drei weiteren Bänderwalzen 12.3, 12.4, 12.5 zugeordnet sein kann. Im Fall der Ausbildung mehrerer weiterer Bänderwalzen 12.3, 12.4, 12.5, über die das mindestens eine Transportband 14 geführt ist, kann der erste Antrieb 25 alternativ derjenigen der weiteren Bänderwalzen 12.3, 12.4, 12.5 zugeordnet sein, die am weitesten vom Bogentrenner 7 beabstandet ist.

    [0023] Auf der bogentransportierenden Seite des Bändertisches 2 ist das Transportband 14 folglich als ziehendes Band ausgebildet. Das hat den Vorteil, dass die auf dem Bändertisch 2 als Bogenstaffel liegenden Bogen ruhiger und gleichmäßiger transportiert werden, so dass es zu weniger Störungen kommt.

    [0024] Die Durchmesser der Bänderwalzen 12.1, 12.2, 12.3, 12.4, 12.5 können unterschiedlich groß sein. Vorzugsweise ist der Durchmesser derjenigen Bänderwalze 12.3, 12.4, 12.5, der der erste Antrieb 25 zugeordnet ist, größer als die Durchmesser der oberen Bänderwalzen 12.1, 12.2.

    [0025] Vorzugsweise ist einer der weiteren Bänderwalzen 12.3, 12.4, 12.5 eine Spannvorrichtung zugeordnet, mit der die jeweilige weitere Bänderwalze 12.3, 12.4, 12.5 zur Veränderung der Spannung des mindestens einen Transportbandes 14 gegenüber diesem verlagerbar und in der verlagerten Position fixierbar ist. Die Spannvorrichtung kann auch einen Kraftspeicher, insbesondere ein Federsystem umfassen, dessen Federkraft einstellbar ist und der eine der weiteren Bänderwalzen 12.3, 12.4, 12.5 federnd gegen das Transportband 14 spannt.

    [0026] Vorzugsweise ist mindestens eine der Bänderwalzen 12.1, 12.2, 12.3, 12.4, 12.5, insbesondere eine der weiteren Bänderwalzen 12.3, 12.4, 12.5 als Pendelwalze ausgebildet. Eine derartig ausgebildete Bänderwalze 12.1, 12.2, 12.3, 12.4, 12.5 weist eine korrigierende Bandführungsfunktion auf, insbesondere wenn Kraft- und/oder Lastwechsel im oder auf dem Transportband 14 auftreten. Die als Pendelwalze ausgebildete Bänderwalze 12.1, 12.2, 12.3, 12.4, 12.5 weist zwei Freiheitsgrade auf und korrigiert Bandlauffehler automatisch. Die Ausbildung einer Bänderwalze 12.1, 12.2, 12.3, 12.4, 12.5 als Pendelwalze ermöglicht sowohl eine Kippbewegung derselben quer zur Transportrichtung 11 als auch eine Drehbewegung in Transportrichtung 11.

    [0027] Die Pendelwalze umfasst eine feststehende Achse 26 und einen koaxial zu der Achse 26 um die Achse 26 rotierbar angeordneten, hohlzylinderförmig ausgebildeten Walzenkörper 27. Zwischen der Achse 26 und dem Walzenkörper 27 wirkt ein Pendellager 28. Das Pendellager 28 kann als Pendelkugellager oder als Pendelrollenlager oder in anderer geeigneter Form ausgebildet sein. Das Pendellager 28 ist vorzugsweise in der Mitte zwischen den beiden Enden des Walzenkörpers 27 angeordnet, so dass der Massenschwerpunkt des Walzenkörpers 27 oberhalb des Pendellagers 28 liegt und der Walzenkörper 27 in Bezug auf das Pendellager 28 ausbalanciert ist.

    [0028] Das Pendellager 28 kann einen mit dem Walzenkörper 27 verbundenen Außenring 29 und einen mit der Achse 26 verbundenen Innenring 30 aufweisen. Der Außenring 29 wird gegenüber dem Innenring 30 durch zwei zueinander beabstandete Kugelreihen 31.1, 31.2 oder Rollenreihen 31.1, 31.2 abgestützt. Am Außenring 29 und/oder am Innenring 30 ist vorzugsweise für beide Kugelreihen 31.1, 31.2 oder Rollenreihen 31.1, 31.2 eine gemeinsame hohlkugelförmige Laufbahn ausgebildet. Vorzugsweise weist die Bänderwalze 12.1, 12.2, 12.3, 12.4, 12.5, insbesondere die weitere Bänderwalze 12.3, 12.4, 12.5, der der erste Antrieb 25 zugeordnet ist, eine ballige Form auf, während alle anderen Bänderwalze 12.1, 12.2, 12.3, 12.4, 12.5 mit einer zylindrischen Form ausgebildet sein können. Die mit balliger Form ausgebildete, als Antriebswalze wirkende Bänderwalze 12.1, 12.2, 12.3, 12.4, 12.5 übernimmt in dem System neben der antreibenden vorzugsweise auch eine zentrierende Funktion. Dem entsprechend ist die Bänderwalze 12.1, 12.2, 12.3, 12.4, 12.5, der der erste Antrieb 25 zugeordnet ist, vorzugsweise verschieden von der Bänderwalze 12.1, 12.2, 12.3, 12.4, 12.5, die als Pendelwalze ausgebildet ist.

    [0029] Bei einer bevorzugten Ausführung der Vorrichtung mit zwei oder drei weiteren Bänderwalzen 12.3, 12.4, 12.5, die unterhalb der Transportebene des Bändertischs 2 angeordnet sind, kann der erste Antrieb 25 entweder einer der zwei oder der mittleren der drei weiteren Bänderwalzen 12.3, 12.4, 12.5 zugeordnet sein, wobei eine andere weitere Bänderwalze 12.3, 12.4, 12.5 als Pendelwalze ausgebildet ist.

    [0030] Statt eines einzigen Transportbandes 14 können auch zwei oder mehrere im Abstand zueinander angeordnete, über obere Bänderwalzen 12.1, 12.2 und weitere Bänderwalzen 12.3, 12.4, 12.5 geführte Transportbänder 14 vorgesehen sein.

    [0031] Vorzugsweise sind die Transportbänder 14 als Saugbänder ausgebildet und weisen Öffnungen auf. Die Saugbänder werden vorzugsweise von Saugkästen mit Saugluft versorgt, die in den Bändertisch 2 integriert sein können. Infolge der Wirkung der Saugluft werden zu transportierende Bogen auf einem als Saugband ausgebildeten Transportband 14 gehalten.

    [0032] Dem Bändertisch 2 kann ein Anlegtisch mit Vordermarken, eine Anlage und ein Verarbeitungswerk einer bogenverarbeitenden Maschine nachgeordnet sein. Vorzugsweise ist das Verarbeitungswerk ein Offsetdruckwerk, ein Lackwerk, ein Inkjetdruckwerk oder ein Stanzwerk.

    [0033] Zwischen den Transportsaugern und dem mindestens einem Transportband 14 des Bändertisches 2 ist eine mit einer verschwenkbar gelagerten Welle verbundene Bogenklappe ausgebildet. Die Funktionseinheit aus Welle und Bogenklappe wird in der Fachsprache auch als Klappenwelle bezeichnet. Die Klappenwelle erstreckt sich über die Breite des Stapels. Die Bogenklappe wird für jeden zu fördernden Bogen aus einer vertikalen Position, in der sie einen Anschlag bildet, in eine horizontale Position, in der sie eine Führungsfläche bildet, verschwenkt.

    [0034] Mit dem mindestens einen Transportband 14 des Bändertisches 2 wirken vorzugsweise sogenannte Taktrollen zusammen. Die Taktrollen könne einer verschwenkbar gelagerten Taktrollenwelle zugeordnet sein, die im Takt der Bogenfolge verschwenkt wird, so dass die Taktrollen den vorderen Bereich eines jeden Bogens gegen das mindestens eine Transportband 14 des Bändertisches 2 führen.

    [0035] Zum Antrieb der den Bogentransport bewirkenden Komponenten sind vorzugsweise mehrere einzelne Antriebe vorgesehen, die unabhängig voneinander ansteuerbar sind. Neben dem einer Bänderwalze 12.1, 12.2, 12.3, 12.4, 12.5 zugeordneten ersten Antrieb 25 kann ein zweiter Antrieb 24 ausgebildet sein, der der die Bogenklappe tragenden Welle zugeordnet ist. Der zweite Antrieb 24 kann auch zum gemeinsamen Antreiben der Taktrollenwelle und der mit der Bogenklappe verbundenen Welle ausgebildet sein. Vorzugsweise sind die Taktrollenwelle und/oder die mit der Bogenklappe verbundene Welle über ein Getriebe mit dem zweiten Antrieb 24 verbunden.

    [0036] Zudem kann ein dritter Antrieb 22 dem Hauptstapelträger zu dessen vertikaler Verlagerung zugeordnet sein. Im Fall der Ausbildung einer Nonstoppeinrichtung wirkt der Hauptstapelträger beim Stapelwechsel mit einem Hilfstapelträger zusammen, der als Rechen oder Rollo ausgebildet sein kann und dem vorzugsweise ein vierter Antrieb zu dessen vertikaler Verlagerung zugeordnet ist.

    [0037] Zum Antreiben des Bogentrenners 7 und/oder der Transportsauger kann ein fünfter Antrieb 23 ausgebildet sein.

    [0038] Zur Erfassung der Ankunft der Bogen ist ein Bogenankunftssensor ausgebildet, der am Ende des Bändertischs 2 angeordnet ist. Mit dem Bogenankunftssensor ist die Lage der Bogen zu einem bestimmten Zeitpunkt vor dem Einlaufen der Bogen in das Verarbeitungswerk erfassbar. Der Bogenankunftssensor erzeugt für eine Folge von Bogen die Ankunft der Bogen repräsentierende erste Signale. Zur Erfassung der Winkellage des mindestens einen Verarbeitungswerks ist ein Taktgeber ausgebildet, der die Winkellage des mindestens einen Verarbeitungswerks repräsentierende zweite Signale erzeugt.

    [0039] Die Zuführung von Bogen zu dem mindestens einen Verarbeitungswerk ist nur möglich, wenn sich das mindestens eine Verarbeitungswerk, insbesondere dessen bogenführender Zylinder in einer bestimmten Winkellage befindet. Um dies zu erreichen müssen die einzelnen Antriebe 22, 23, 24, 25 entsprechend angesteuert werden.

    [0040] Die Antriebe 22, 23, 24, 25 sowie der Taktgeber und Bogenankunftssensor sind mit einer Steuerung verbunden.

    [0041] Die Steuerung steuert den ersten Antrieb 25 einer weiteren Bänderwalze 12.3, 12.4, 12.5 in Abhängigkeit der zweiten Signale des Taktgebers. Mit anderen Worten folgt die Bewegung des oder der Transportbänder 14 des Bändertischs 2 ausschließlich der Bewegung des mindestens einen Verarbeitungswerkes. Der zweite Antrieb 24 wird von der Steuerung abweichend zum ersten Antrieb 25 nicht nur nach den zweiten Signalen des Taktgebers sondern zusätzlich auch nach den ersten Signalen des Bogenankunftssensors gesteuert.

    [0042] Der Steuerung sind zum Steuern des ersten und des zweiten Antriebs 25, 24 jeweils taktbezogene Geschwindigkeitsprofile eingegeben.

    [0043] Die Geschwindigkeitsprofile können einen diskontinuierlichen Geschwindigkeitsverlauf aufweisen.

    [0044] Vorzugsweise ermittelt die Steuerung die Phasenlagen der ersten Signale in Bezug auf die Phasenlagen der zweiten Signale und steuert den zweiten Antrieb 24 in Abhängigkeit der ermittelten Phasenlagen der ersten Signale in Bezug auf die Phasenlagen der zweiten Signale. Auf diesem Weg kann auf das Auftreten von zu früh ankommenden Bogen (Frühbogen) beziehungsweise das Auftreten von zu spät ankommenden Bogen (Spätbogen) geschlossen und entsprechend gegengesteuert werden.

    [0045] Die Steuerung ist insbesondere derart zum Steuern des zweiten Antriebs 24 ausgebildet, dass sie in Abhängigkeit der Phasenlagen der ersten Signale in Bezug auf die Phasenlagen der zweiten Signale die Phasenlagen des Geschwindigkeitsprofils des zweiten Antriebs 24 zu den Phasenlagen des Geschwindigkeitsprofils des ersten Antriebs 25 voreilend oder nacheilend verschiebt oder den zweiten Antrieb 24 mit einem Geschwindigkeitsprofil ansteuert, das eine erhöhte oder eine verringerte durchschnittliche Geschwindigkeit aufweist.

    [0046] Wird durch Ermittlung der Phasenlagen zum Beispiel ein Spätbogen festgestellt, kann durch eine erhöhte Geschwindigkeit des fünften Antriebs 23 des Bogentrenners 7 und/oder des Transportsaugers und durch eine erhöhte Geschwindigkeit des zweiten Antriebs 24 an der Bogenklappe gegenüber dem Transportband14 bewirkt werden, das die Bogenvorderkante nachfolgender Bögen eher am Verarbeitungswerk ankommt. Die Schuppenlänge zwischen den Bögen wird hierbei reduziert.

    [0047] Auf einen Frühbogen kann die Steuerung in entsprechender Weise reagieren, mit dem Unterschied, dass die Geschwindigkeit des fünften Antriebs 23 und des zweiten Antriebs 24 erniedrigt wird und die Schuppenlänge, das heißt der Abstand der Vorderkanten der Bogen, vergrößert wird.

    [0048] Es ist auch möglich, mehrere die Bogen kontrollierende Bogenankunftssensoren vorzusehen. Die Erfindung beschränkt sich nicht nur auf das oben beschriebene Ausführungsbeispiel. Es könne auch andere, im Ausführungsbeispiel nicht genannte, mit Antrieben ausgestattete Komponenten des Anlegers 1 vorgesehen sein.

    Bezugszeichenaufstellung



    [0049] 
    1
    Anleger
    2
    Bändertisch
    7
    Bogentrenner
    11
    Transportrichtung
    12.1
    obere Bänderwalze
    12.2
    obere Bänderwalze
    12.3
    weitere Bänderwalze
    12.4
    weitere Bänderwalze
    12.5
    weitere Bänderwalze
    14
    Transportband
    14.1
    Lasttrum
    14.2
    Leertrum
    22
    dritter Antrieb
    23
    fünfter Antrieb
    24
    zweiter Antrieb
    25
    erster Antrieb
    25.2
    Motor
    26
    Achse
    27
    Walzenkörper
    28
    Pendellager
    29
    Außenring
    30
    Innenring
    31.1
    Kugelreihe, Rollenreihe
    31.2
    Kugelreihe, Rollenreihe



    Ansprüche

    1. Vorrichtung zum Zuführen von Bogen zu einer mindestens ein Verarbeitungswerk umfassenden bogenverarbeitenden Maschine, mit einem Bogentrenner (7) zum taktweisen Vereinzeln der Bogen von einem Stapel und mit Transportsaugern zum Transportieren der Bogen zu einem Bändertisch (2), wobei der Bändertisch (2) mindestens ein umlaufendes Transportband (14) aufweist, das über mindestens zwei Bänderwalzen (12.1, 12.2, 12.3, 12.4, 12.5) geführt ist,

    wobei mindestens einer Bänderwalze (12.1, 12.2, 12.3, 12.4, 12.5) ein erster Antrieb (25) zugeordnet ist und zwischen den Transportsaugern und dem mindestens einem Transportband (14) eine mit einer verschwenkbar gelagerten Welle verbundene Bogenklappe ausgebildet ist,

    wobei der Welle ein diese verschwenkender zweiter Antrieb (24) zugeordnet ist, mit einem Bogenankunftssensor, der zwischen dem Bändertisch (2) und dem Verarbeitungswerk angeordnet ist und für eine Folge von Bogen die Ankunft der Bogen repräsentierende erste Signale erzeugt,

    mit einem Taktgeber, der die Winkellage des mindestens einen Verarbeitungswerks repräsentierende zweite Signale erzeugt, und

    mit einer Steuerung, die den ersten Antrieb (25) in Abhängigkeit der zweiten Signale und den zweiten Antrieb (24) in Abhängigkeit der ersten und der zweiten Signale steuert, dadurch gekennzeichnet, dass in der Steuerung zum Steuern des ersten und des zweiten Antriebs (25, 24) jeweils taktbezogene Geschwindigkeitsprofile eingegeben sind.


     
    2. Vorrichtung zum Zuführen von Bogen nach Anspruch 1, wobei die Geschwindigkeitsprofile einen diskontinuierlichen Geschwindigkeitsverlauf aufweisen.
     
    3. Vorrichtung zum Zuführen von Bogen nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Steuerung zur Ermittlung der Phasenlagen der ersten Signale in Bezug auf die Phasenlagen der zweiten Signale ausgebildet ist.
     
    4. Vorrichtung zum Zuführen von Bogen nach Anspruch 3, wobei die Steuerung zum Steuern des zweiten Antriebs (24) in Abhängigkeit der Phasenlagen der ersten Signale in Bezug auf die Phasenlagen der zweiten Signale ausgebildet ist.
     
    5. Vorrichtung zum Zuführen von Bogen nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, wobei die Steuerung zum Steuern des zweiten Antriebs (24) derart ausgebildet ist, dass in Abhängigkeit der Phasenlagen der ersten Signale in Bezug auf die Phasenlagen der zweiten Signale die Phasenlagen des Geschwindigkeitsprofils des zweiten Antriebs (24) zu den Phasenlagen des Geschwindigkeitsprofils des ersten Antriebs (25) voreilend oder nacheilend verschoben sind oder dass der zweite Antrieb (24) mit einem Geschwindigkeitsprofil angetrieben wird, das eine erhöhte oder eine verringerte durchschnittliche Geschwindigkeit aufweist.
     
    6. Vorrichtung zum Zuführen von Bogen nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, wobei eine verschwenkbar gelagerte, Taktrollen tragende Taktrollenwelle ausgebildet ist und der zweite Antrieb (24) zum Antreiben der Taktrollenwelle und der mit der Bogenklappe verbundenen Welle ausgebildet ist.
     
    7. Vorrichtung zum Zuführen von Bogen nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6, wobei dem Bogentrenner (7) und/oder den Transportsaugern ein fünfter Antrieb (23) zugeordnet ist und wobei die Steuerung den fünften Antrieb (23) in Abhängigkeit der ersten und der zweiten Signale steuert.
     
    8. Vorrichtung zum Zuführen von Bogen nach Anspruch 7, wobei die Steuerung den ersten Antrieb (25) ausschließlich in Abhängigkeit der zweiten Signale steuert.
     
    9. Vorrichtung zum Zuführen von Bogen nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8, wobei das Verarbeitungswerk ein Offsetdruckwerk, ein Lackwerk, ein Inkjetdruckwerk oder ein Stanzwerk ist.
     


    Claims

    1. Device for feeding sheets to a sheet-processing machine comprising at least one processing mechanism, comprising a feeder head (7) for cyclically separating the sheets from a pile and comprising transporting suckers for transporting the sheets to a belt table (2), the belt table (2) comprising at least one revolving transport belt (14), which is guided over at least two feed rollers (12.1, 12.2, 12.3, 12.4, 12.5),

    a first drive (25) being assigned to at least one feed roller (12.1, 12.2, 12.3, 12.4, 12.5), and a sheet flap, which is connected to a pivotably mounted shaft, being provided between the transporting suckers and the at least one transport belt (14),

    a second drive (24) being assigned to the shaft pivoting the same, comprising a sheet arrival sensor, which is arranged between the belt table (2) and the processing mechanism and generates first signals representing the arrival of the sheets for a sequence of sheets,

    comprising a clock generator, which generates second signals representing the angular position of the at least one processing mechanism, and

    comprising a controller, which controls the first drive (25) as a function of the second signals, and which controls the second drive (24) as a function of the first and second signals, characterized in that respective clock-based speed profiles are entered into the controller for controlling the first and second drives (25, 24).


     
    2. Device for feeding sheets according to claim 1, wherein the speed profiles have a discontinuous speed curve.
     
    3. Device for feeding sheets according to claim 1 or 2, wherein the controller is designed to ascertain the phase positions of the first signals in relation to the phase positions of the second signals.
     
    4. Device for feeding sheets according to claim 3, wherein the controller is designed to control the second drive (24) as a function of the phase positions of the first signals in relation to the phase positions of the second signals.
     
    5. Device for feeding sheets according to claim 1, 2, 3 or 4, wherein the controller is designed to control the second drive (24) in such a way that, as a function of the phase positions of the first signals in relation to the phase positions of the second signals, the phase positions of the speed profile of the second drive (24) are shifted in a leading or trailing manner with respect to the phase positions of the speed profile of the first drive (25), or that the second drive (24) is driven using a speed profile that has an increased or a decreased average speed.
     
    6. Device for feeding sheets according to claim 1, 2, 3, 4 or 5, wherein a pivotably mounted timing roller shaft carrying timing rollers is provided, and the second drive (24) is designed to drive the timing roller shaft and the shaft connected to the sheet flap.
     
    7. Device for feeding sheets according to claim 1, 2, 3, 4, 5 or 6, wherein a fifth drive (23) is assigned to the feeder head (7) and/or the transporting suckers, and the controller controls the fifth drive (23) as a function of the first and second signals.
     
    8. Device for feeding sheets according to claim 7, wherein the controller controls the first drive (25) exclusively as a function of the second signals.
     
    9. Device for feeding sheets according to claim 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 or 8, wherein the processing mechanism is an offset printing mechanism, a finish coating mechanism, an inkjet printing mechanism or a die-cutting mechanism.
     


    Revendications

    1. Dispositif d'amenée de feuilles à une machine de traitement de feuilles comprenant au moins un groupe de traitement, avec un séparateur de feuilles (7) pour l'individualisation cadencée des feuilles d'une pile et avec des ventouses de transport pour le transport des feuilles vers une table à bande (2), dans lequel la table à bande (2) présente au moins une bande transporteuse (14) circulante, qui est guidée par l'intermédiaire d'au moins deux rouleaux de bande (12.1, 12.2, 12.3, 12.4, 12.5),

    dans lequel un premier entraînement (25) est associé à au moins un rouleau de bande (12.1, 12.2, 12.3, 12.4, 12.5) et un rabat de feuilles relié à un arbre monté pivotant est réalisé entre les ventouses de transport et la au moins une bande transporteuse (14),

    dans lequel un deuxième entraînement (24) faisant pivoter l'arbre est associé à celui-ci, avec un capteur d'arrivée de feuilles, qui est disposé entre la table à bande (2) et le groupe de traitement et produit pour une succession de feuilles des premiers signaux représentant l'arrivée des feuilles,

    avec un générateur d'horloge, qui produit des deuxièmes signaux représentant la position angulaire du au moins un groupe de traitement, et

    avec une commande, qui commande le premier entraînement (25) en fonction des deuxièmes signaux et le deuxième entraînement (24) en fonction des premiers et deuxièmes signaux, caractérisé en ce que respectivement des profils de vitesse relatifs à la cadence sont entrés dans la commande pour commander le premier et le deuxième entraînement (25, 24).


     
    2. Dispositif pour amener des feuilles selon la revendication 1, dans lequel les profils de vitesse présentent une courbe de vitesses discontinue.
     
    3. Dispositif pour amener des feuilles selon la revendication 1 ou 2, dans lequel la commande est réalisée pour la détermination des positions de phase des premiers signaux par rapport aux positions de phase des deuxièmes signaux.
     
    4. Dispositif pour amener des feuilles selon la revendication 3, dans lequel la commande est réalisée pour commander le deuxième entraînement (24) en fonction des positions de phase des premiers signaux par rapport aux positions de phase des deuxièmes signaux.
     
    5. Dispositif pour amener des feuilles selon la revendication 1, 2, 3 ou 4, dans lequel la commande pour commander le deuxième entraînement (24) est réalisée de telle sorte qu'en fonction des positions de phase des premiers signaux par rapport aux positions de phase des deuxièmes signaux les positions de phase du profil de vitesse du deuxième entraînement (24) sont déplacées en avant ou en arrière par rapport aux positions de phase du profil de vitesse du premier entraînement (25) ou que le deuxième entraînement (24) est entraîné avec un profil de vitesse qui présente une vitesse moyenne accrue ou diminuée.
     
    6. Dispositif pour amener des feuilles selon la revendication 1, 2, 3, 4 ou 5, dans lequel un arbre de rouleaux cadencés portant des rouleaux cadencés, monté pivotant, est réalisé et le deuxième entraînement (24) est réalisé pour entraîner l'arbre de rouleaux cadencés et l'arbre relié au rabat de feuilles.
     
    7. Dispositif pour amener des feuilles selon la revendication 1, 2, 3, 4, 5 ou 6, dans lequel un cinquième entraînement (23) est associé au séparateur de feuilles (7) et/ou aux ventouses de transport et dans lequel la commande commande le cinquième entraînement (23) en fonction des premiers et deuxièmes signaux.
     
    8. Dispositif pour amener des feuilles selon la revendication 7, dans lequel la commande commande le premier entraînement (25) exclusivement en fonction des deuxièmes signaux.
     
    9. Dispositif pour amener des feuilles selon la revendication 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ou 8, dans lequel le groupe de traitement est un groupe d'impression Offset, un groupe de vernissage, un groupe d'impression à jet d'encre ou un groupe de poinçonnage.
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente