[0001] Die vorliegende Patentanmeldung nimmt die Priorität der deutschen Patentanmeldung
DE 10 2020 201 217.2 in Anspruch.
[0002] Die Erfindung betrifft eine Atemschutz-Maske, insbesondere Atemschutz-Halbmaske,
zum Filtern der Atemluft eines Trägers. Die AtemschutzMaske findet insbesondere im
Bereich des Arbeitsschutzes Anwendung. Andere Anwendungsbereiche sind möglich.
[0003] Atemschutz-Masken sind aus dem Stand der Technik allgemein bekannt. Insbesondere
bei Atemschutz-Masken mit äußeren Maskenkörben tritt immer wieder das Problem auf,
dass die Maskenkörbe beim Transport und/oder Lagern beschädigt, wie eingedrückt, werden.
Großvolumige Verpackungen können Beschädigungen an den Maskenkörben reduzieren bzw.
vermeiden, führen aber zu einem hohen Platzbedarf bei Lagerung und Transport. Derartige
Atemschutz-Masken werden in unterschiedlichen Ausführungen von der Anmelderin seit
geraumer Zeit vertrieben.
[0004] Die
DE 699 21 660 T2 offenbart eine faltbare Atemschutzmaske mit einem Ausatmungsventil, das eine Öffnung
hat, die ausgeatmete Luft leichter aus einem Maskeninnenraum entweichen lässt. Auf
der Maske befindet sich im Ausatmungsstrom ein Ausatmungs-Filterelement. Nachteilig
an dieser bekannten Atemschutzmaske ist, dass deren Einatem- und Ausatem-Widerstand
vergleichsweise groß ist.
[0005] In der
WO 2017/195 088 A1 , die den Oberbegriff des Anspruchs 1 offenbart, ist eine Staub-Halbmaske beschrieben,
welche eine starre Wand umfasst, die aus einem Vliesstoff bestehen kann. In einem
zentralen Bereich der Wand ist ein Ventil angeordnet, das ein Einwege- oder Zweiwegeventil
sein kann. Um den zentralen Bereich kann sich ein Faltrand erstrecken. An der Wand
ist außerdem eine Einrichtung zum Sammeln von Wasserdampf angeordnet, welche eine
Filtermembran aufweisen kann, die den zentralen Bereich überdeckt und eine zusätzliche
Kammer begrenzt. Diese Filtermembran kann aus Stoff bestehen und ist beispielsweise
deformierbar ausgeführt.
[0006] In der
US 2 378 929 A wird eine Atemschutzmaske beschrieben, die einen starren Hauptrahmen und ein an diesem
befestigtes Filterelement umfasst. In dem Filterelement sind Faltlinien ausgebildet,
sodass es als Faltenbalg ausgeführt und zusammenfaltbar ist. In dem Filterelement
ist vorne ein Ausatem-Ventil angeordnet.
[0007] In der
KR 2018 0015411 A ist eine Filtermaske beschrieben, welche einen Maskenkörper umfasst, an dem außen
zwei Luft-Einlasseinrichtungen und eine Luft-Austrittseinrichtung angeordnet sind.
Jede Luft-Einlasseinrichtung hat ein Filterelement. Die Luft-Auslasseinrichtung kann
ein Einwegeventil aufweisen.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Probleme des Stands der Technik zu
überwinden. Insbesondere soll eine Atemschutz-Maske bereitgestellt werden, die zum
einen besonders gut transportierbar bzw. lagerbar und zum anderen äußerst benutzerfreundlich
ist. Die Atemschutz-Maske soll außerdem ein besonders vorteilhaftes Volumen-Oberflächen-Verhältnis
haben, was zu einer sehr effizient gestalteten Atemschutz-Maske führt.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in dem unabhängigen Anspruch 1 angegebenen
Merkmale gelöst. Der Kern der Erfindung liegt in der mindestens einen der mindestens
einen Einatem-Ventilanordnung vorgeordneten Faltanordnung. Die Atemschutz-Maske hat
in der Funktions- bzw. Tragestellung der mindestens einen Faltanordnung eine äußerst
große Oberfläche bzw. Filterfläche, was eine besonders funktionssichere und leistungsstarke
Atemschutz-Maske ergibt. In der eingefalteten Transport- bzw. Aufbewahrungsstellung
weist die Atemschutz-Maske dagegen ein besonders kleines Volumen auf, was sich vorteilhaft
auf Lagerung und Transport auswirkt. Die Packdichte ist sehr gut. Vergleichsweise
kleine Verpackungen sind für die Atemschutz-Maske in der Transportstellung der mindestens
einen Faltanordnung ausreichend, was nachhaltig ist. Es ist von Vorteil, wenn die
mindestens eine Faltanordnung bezüglich mindestens einer Symmetrieebene symmetrisch
ist. Sie ist bevorzugt unlösbar mit dem Maskengrundkörper verbunden.
[0010] Die mindestens eine Einatem-Ventilanordnung führt zu einer AtemschutzMaske, die einen
besonders geringen Einatem-Widerstand hat. Je kleiner der Einatem-Widerstand der Atemschutz-Maske
ist, desto besser ist das. Sie ist bevorzugt als Einwege-Ventilanordnung ausgeführt.
Eine solche Atemschutz-Maske bietet einem Träger einen sehr hohen Tragekomfort. Sie
erlaubt ein einfaches natürliches Einatmen.
[0011] Vorzugsweise ist der Maskengrundkörper zwischen einer dreidimensionalen Tragestellung
und flachen Transportstellung überführbar, insbesondere faltbar.
[0012] Günstigerweise ist das Filtermaterial der mindestens einen Faltanordnung luftdurchlässig.
Es ist beispielsweise ein Vliesmaterial. Als Filtermaterial kommt auch ein Verbundstoff
infrage. Das Filtermaterial ermöglicht vorzugsweise ein Atmen direkt durch dasselbe.
Es filtert die Atemluft und ist bevorzugt partikelfiltrierend. Vorzugsweise ist der
Einatem-Widerstand durch das Filtermaterial, wie dessen Oberfläche, Durchlässigkeit
oder dergleichen, steuerbar bzw. beeinflussbar. Es ist zweckmäßig, wenn die mindestens
eine Faltanordnung in der ausgefalteten Funktionsstellung möglichst groß ist bzw.
eine möglichst große Oberfläche aufweist.
[0013] Es ist von Vorteil, wenn an dem Maskengrundkörper mindestens ein Festlegemittel zum
Festlegen des Maskengrundkörpers an dem Kopf des Trägers vorgesehen ist. Das mindestens
eine Festlegemittel ist beispielsweise eine Schnur, ein Band, eine Haube oder dergleichen.
Es ist vorzugsweise aus einem elastischen Material, wie Gummi, gebildet.
[0014] Es ist zweckmäßig, wenn die Atemschutz-Maske symmetrisch ausgebildet ist.
[0015] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0016] Bevorzugt ist gemäß dem Unteranspruch 2 der Maskengrundkörper aus einem, insbesondere
luftdurchlässigen, Filtermaterial, wie Vliesmaterial, gebildet. Als Filtermaterial
kommt auch ein Verbundstoff infrage. Das Filtermaterial ermöglicht vorzugsweise ein
Atmen direkt durch dasselbe. Es filtert die Atemluft und ist bevorzugt partikelfiltrierend.
Das Filtermaterial des Maskengrundkörpers unterscheidet sich beispielsweise von dem
Filtermaterial der mindestens einen Faltanordnung. Alternativ sind das Filtermaterial
des Maskengrundkörpers und der mindestens einen Faltanordnung identisch.
[0017] Die Ausgestaltung gemäß dem Unteranspruch 3 führt wieder zu einer besonders großen
Oberfläche bzw. Filterfläche der Atemschutz-Maske, wenn die mindestens eine Faltanordnung
ausgefaltet ist. Die mindestens eine Faltanordnung hat in der ausgefalteten Funktionsstellung
bevorzugt einander gegenüberliegende Wände bzw. Wandbereiche, die dann unter Bildung
des mindestens einen Innenraums zumindest bereichsweise beabstandet zueinander angeordnet
sind bzw. verlaufen. Der mindestens eine Innenraum ist beispielsweise im Querschnitt
senkrecht zu seiner Höhe mindestens bereichsweise eckig, wie dreieckig, viereckig,
fünfeckig oder dergleichen. Er ist beispielsweise im Querschnitt senkrecht zu seiner
Höhe zumindest bereichsweise rechteckig oder trapezförmig. Eckbereiche sind beispielsweise
abgerundet. Wände bzw. Wandbereiche verlaufen zum Beispiel gekrümmt. Alternativ ist
der mindestens eine Innenraum beispielsweise im Querschnitt senkrecht zu seiner Höhe
zumindest bereichsweise kreisförmig, oval, elliptisch oder dergleichen. Kombinationen
sind möglich. Die mindestens eine Faltanordnung hat dann eine entsprechende Kontur.
[0018] Die mindestens eine Faltlinie gemäß dem Unteranspruch 5 erlaubt vorzugsweise ein
besonders einfaches und sicheres Bringen der mindestens einen Faltanordnung in deren
Funktionsstellung und/oder Transportstellung. Sie ermöglicht bevorzugt auch eine sichere
Bewegung bzw. Überführung der mindestens einen Faltanordnung zwischen deren Funktionsstellung
und Transportstellung. Es ist zweckmäßig, wenn die mindestens eine Faltlinie mindestens
einen geraden und/oder bogenförmigen Abschnitt aufweist. Sie bildet vorzugsweise eine
Sollbiegestelle.
[0019] Die Ausgestaltung gemäß dem Unteranspruch 6 führt zu einer AtemschutzMaske, die in
der Funktionsstellung der mindestens einen Faltanordnung eine besonders große Oberfläche
bzw. Filterfläche und/oder in der Transportstellung der mindestens einen Faltanordnung
ein äußerst kleines Volumen aufweist, was effizient ist. Es ist zweckmäßig, wenn die
mindestens eine Faltanordnung jeweils zwischen ein und fünf, bevorzugt zwischen zwei
und vier, Faltlinien hat. Es ist zweckmäßig, wenn sich Faltlinien zumindest in der
Funktionsstellung der jeweiligen Faltanordnung in unterschiedlichen Höhen bzw. Ebenen
erstrecken und so bevorzugt unterschiedliche Abstände zu dem Maskengrundkörper aufweisen.
[0020] Die mindestens eine Faltlinie gemäß dem Unteranspruch 7 ermöglicht ein besonders
gleichmäßig Einfalten und Ausfalten der mindestens einen Faltanordnung. Sie ist günstigerweise
endlos.
[0021] Eine Ausbildung gemäß dem Unteranspruch 8 erlaubt wieder ein besonders einfaches
und funktionssicheres Einfalten und/oder Ausfalten der mindestens einen Faltanordnung.
Die mindestens eine Faltanordnung hat im Bereich der mindestens einen Faltlinie beispielsweise
zumindest bereichsweise eine reduzierte Dicke. Alternativ oder zusätzlich ist dort
die mindestens eine Faltanordnung zumindest bereichsweise nicht oder weniger, insbesondere
thermisch, versteift.
[0022] Es ist zweckmäßig, wenn sich der Faltenbalg gemäß dem Unteranspruch 9 in seiner Funktionsstellung
zu seiner Decke hin bzw. nach außen, also in seiner Höhe, insbesondere in seiner Längsrichtung
und/oder Querrichtung, verjüngt. Sofern der sich in der Funktionsstellung befindende
Faltenbalg in unterschiedlichen Höhen bzw. Ebenen Faltlinien aufweist, so nimmt bevorzugt
deren Gesamtlänge mit zunehmendem Abstand zu einem Fuß bzw. Boden dieses Faltenbalgs
bzw. nach außen ab. Diese Faltenlinien bzw. Abschnitte derselben erstrecken sich bevorzugt
zumindest bereichsweise parallel zueinander.
[0023] Die Atemschutz-Maske gemäß dem Unteranspruch 10 ist beispielsweise imstande, die
mindestens eine Faltanordnung in ihre Funktionsstellung zu zwängen bzw. zu bewegen,
insbesondere zu drücken.
[0024] Der mindestens eine Ausfaltkörper gemäß dem Unteranspruch 11 ist beispielsweise aus
Schaumstoff, Gummi oder dergleichen gebildet. Er ist beispielsweise in komprimiertem
Zustand der mindestens einen Faltanordnung zugeordnet und imstande bei seiner Dekomprimierung
die mindestens eine Faltanordnung auszufalten. Beispielsweise ist mindestens ein Ausfaltkörper
in jeweils einer Faltanordnung angeordnet. Die Dekomprimierung kann beispielsweise
durch Auspacken der Atemschutz-Maske erfolgen oder separat manuell ausgelöst werden.
[0025] Der mindestens eine Federkörper gemäß dem Unteranspruch 12 ist beispielsweise aus
Kunststoff, Metall oder dergleichen. Er ist beispielsweise spangenartig. Er ist beispielsweise
in verformtem Zustand der mindestens einen Faltanordnung zugeordnet und imstande bei
seiner Entformung bzw. Rückkehr in seinen ursprünglichen Zustand die mindestens eine
Faltanordnung auszufalten. Beispielsweise ist mindestens ein Federkörper in jeweils
einer Faltanordnung angeordnet. Die Entformung kann beispielsweise durch Auspacken
der Atemschutz-Maske erfolgen oder separat manuell ausgelöst werden.
[0026] Die Ausgestaltung gemäß dem Unteranspruch 13 ermöglicht ein sicheres bzw. stabiles
Halten der mindestens einen Faltanordnung in ihrer Funktionsstellung. Ein unbeabsichtigtes
Ein- bzw. Zusammenfalten der mindestens einen Faltanordnung ist so erschwert bzw.
verhinderbar.
[0027] Die mindestens eine Ausfalteinrichtung und Ausfalt-Halteeinrichtung sind beispielsweise
identisch. Alternativ sind diese zum Beispiel getrennte Einrichtungen.
[0028] Die mindestens eine Ausatem-Ventilanordnung gemäß dem Unteranspruch 14 erlaubt ein
besonders einfaches Ausatmen, was besonders benutzerfreundlich ist und als natürlich
empfunden wird. Sie ist beispielsweise als Einwege-Ventilanordnung ausgebildet.
[0029] Es ist zweckmäßig, wenn die mindestens eine Einatem-Ventilanordnung und/oder Ausatem-Ventilanordnung
zumindest teilweise austauschbar bzw. entfernbar, beispielsweise durch Abschrauben,
Abziehen, Lösen einer Rastverbindung, Lösen einer Steckverbindung oder dergleichen,
ist/sind. Dies ist besonders nachhaltig.
[0030] Bevorzugt hat die Atemschutz-Maske genau zwei Einatem-Ventilanordnungen, die günstigerweise
beabstandet zueinander, bevorzugt seitlich, angeordnet sind. Es ist von Vorteil, wenn
die Ausatem-Ventilanordnung zentral bzw. zwischen den Einatem-Ventilanordnungen angeordnet
ist.
[0031] Es ist von Vorteil, wenn der Maskengrundkörper innenseitig, vorzugsweise benachbart
zu seinem freien Rand, zumindest bereichsweise mindestens ein Dichtelement aufweist,
das beispielsweise durch einen Schaumkörper oder eine Lippe gebildet ist.
[0032] Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung eine bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung beispielhaft beschrieben. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht, die einen Kopf eines Trägers samt einer getragenen erfindungsgemäßen
Atemschutz-Maske veranschaulicht,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die in Fig. 1 gezeigte Atemschutz-Maske,
- Fig. 3
- eine Fig. 2 entsprechende Ansicht, wobei eine Faltanordnung aus Illustrationsgründen
nicht mit dargestellt ist, und
- Fig. 4
- einen Querschnitt durch eine Faltanordnung der in Fig. 1 bis 3 veranschaulichten Atemschutz-Maske
[0033] Eine in den Figuren dargestellte Atemschutz-Halbmaske 1 umfasst einen Maskengrundkörper
2 und ein an dem Maskengrundkörper 2 angeordnetes Kopfband 3 zum örtlichen Festlegen
der Atemschutz-Halbmaske 1 an einem Kopf 4 eines Trägers. Wie Figur 2 zeigt, ist die
Atemschutz-Halbmaske 1 bezüglich einer Mittelebene 5 symmetrisch.
[0034] Der Maskengrundkörper 2 weist ein Grundteil 6 und ein an dem Grundteil 6 angeordnetes
Nasenteil 7 sowie ein an dem Grundteil 6 angeordnetes Kinnteil 8 auf. Das Grundteil
6 hat einen oberen Randbereich 9 und einen unteren Randbereich 10, der gegenüberliegend
zu dem oberen Randbereich 9 verläuft und beabstandet zu diesem angeordnet ist. An
den oberen Randbereich 9 schließt sich das Nasenteil 7 an, während sich an den unteren
Randbereich 10 das Kinnteil 8 anschließt.
[0035] Das Nasenteil 7 und Kinnteil 8 sind mit dem Grundteil 6 fest verbunden und gegenüber
diesem klappbar. In einer Transportstellung erstrecken sich das Nasenteil 7 und Kinnteil
8 parallel zu dem Grundteil 6, wobei das Nasenteil 7 oder Kinnteil 8 rückseitig flächig
an dem Grundteil 6 anliegt und das andere Teil ein Außenteil bildet. In einer Tragestellung
ist der Maskengrundkörper 2 aufgeklappt und dreidimensional, was eine dichte Verbindung
mit einem Gesicht des Trägers erlaubt.
[0036] Die Atemschutz-Halbmaske 1 umfasst außerdem zwei Einatem-Ventilanordnungen 11, die
beabstandet zu der Mittelebene 5 angeordnet und identisch ausgebildet sind. Die Einatem-Ventilanordnungen
11 sind in/an dem Grundteil 6 getrennt voneinander angeordnet.
[0037] Jede Einatem-Ventilanordnung 11 ist einer in dem Maskengrundkörper 2 angeordneten
kreisförmigen Einatemöffnung 12 zugeordnet. Jede Einatem-Ventilanordnung 11 hat einen
Einatem-Ventilsitzkörper 13, der eine kreisförmige Einatem-Ventilsitzöffnung 14 räumlich
begrenzt bzw. aufweist und an dem Grundteil 6 benachbart zu der jeweiligen Einatemöffnung
12 angeordnet ist. Jede Einatem-Ventilsitzöffnung 14 erstreckt sich in montiertem
Zustand der jeweiligen Einatem-Ventilanordnung 11 benachbart zu der jeweiligen Einatemöffnung
12 in dem Grundteil 6. Jede Einatemöffnung 12 und die zugehörige Einatem-Ventilsitzöffnung
14 erstrecken sich parallel und benachbart zueinander.
[0038] Jeder Einatem-Ventilsitzkörper 13 hat eine Einatem-Tragstruktur 15, die in der Einatem-Ventilsitzöffnung
14 dieses Einatem-Ventilsitzkörpers 13 bzw. benachbart zu dieser angeordnet ist. Jede
Einatem-Tragstruktur 15 weist einen äußeren Ringsteg und mehrere Einatem-Tragstege
16 auf, die sich von einem Zentrum radial nach außen zu dem Ringsteg erstrecken und
angular gleichmäßig beabstandet zueinander angeordnet sind. Jede Einatem-Tragstruktur
15 ist innenseitig oder außenseitig in Bezug auf den Maskengrundkörper 2 angeordnet.
[0039] Ferner weist jede Einatem-Ventilanordnung 11 eine flexible bzw. biegsame Einatem-Ventilmembran
17 auf, die kreisförmig und in ihrem Zentrum an der zugeordneten Einatem-Tragstruktur
15 örtlich festgelegt ist. Ansonsten ist jede Einatem-Ventilmembran 17 zwischen einer
Schließstellung und einer Freigabestellung beweglich. Jede Einatem-Ventilmembran 17
ist in Einatem-Strömungsrichtung 18 der zugehörigen Einatem-Tragstruktur 15 nachgeordnet.
[0040] In der Schließstellung liegt jede Einatem-Ventilmembran 17 an der zugehörigen Einatem-Tragstruktur
15, insbesondere an dem Ringsteg und den Einatem-Tragstegen 16, an und verschließt
die jeweilige Einatem-Ventilsitzöffnung 14 vollständig fluiddicht. Insbesondere ist
so dann ein Ausatmen über die jeweilige Einatem-Ventilsitzanordnung 11 vollständig
unterbunden.
[0041] Beim Einatmen wird die jeweilige Einatem-Ventilmembran 17 zumindest bereichsweise
von der jeweiligen Einatem-Tragstruktur 15 beabstandet zu deren Festlegestelle in
der Einatem-Strömungsrichtung 18 abgehoben, sodass die jeweilige Einatem-Ventilsitzöffnung
14 zumindest teilweise freigegeben wird und Umgebungsluft durch die jeweilige Einatem-Ventilsitzöffnung
14 und Einatemöffnung 12 strömen und zu der Nase bzw. dem Mund des Trägers strömen
kann. Wenn der Träger nicht länger einatmet, kehrt die jeweilige Einatem-Ventilmembran
17 automatisch in ihre Schließstellung zurück.
[0042] An jede Einatem-Tragstruktur 15 schließt sich eine innere Gewindebuchse 19 des jeweiligen
Einatem-Ventilsitzkörpers 13 an, die ein Außengewinde 20 trägt und einen Einatem-Strömungskanal
begrenzt. Jedes Außengewinde 20 ist komplementär zu einem Innengewinde 21 ausgebildet,
das innenseitig an einer Außenbuchse des jeweiligen Einatem-Ventilsitzkörpers 13 ausgebildet
ist. Jede Einatem-Tragstruktur 15 ist samt Einatem-Ventilmembran 17 durch Abschrauben
bzw. Abdrehen austauschbar. Jede Außenbuchse ist unlösbar an dem Grundteil 6 befestigt.
Jeder Einatem-Ventilsitzkörper 13 ist mehrteilig.
[0043] Zwischen den seitlichen Einatem-Ventilanordnungen 11 befindet sich eine zentrale
Ausatem-Ventilanordnung 22 mit einem Ausatem-Ventilsitzkörper, der eine kreisförmige
Ausatem-Ventilsitzöffnung räumlich begrenzt bzw. aufweist und an dem Grundteil 6 befestigt
ist. Die Ausatem-Ventilanordnung 22 ist einer in dem Maskengrundkörper 2 angeordneten
kreisförmigen Ausatemöffnung zugeordnet. Die Ausatem-Ventilsitzöffnung erstreckt sich
in montiertem Zustand der Ausatem-Ventilanordnung 22 benachbart zu der Ausatemöffnung
in dem Grundteil 6. Sie erstrecken sich parallel und benachbart zueinander.
[0044] Der Ausatem-Ventilsitzkörper hat eine Ausatem-Tragstruktur, die in der Ausatem-Ventilsitzöffnung
des Ausatem-Ventilsitzkörpers bzw. benachbart zu dieser angeordnet ist. Die Ausatem-Tragstruktur
weist einen äußeren Ringsteg und mehrere Ausatem-Tragstege auf, die sich von einem
Zentrum radial nach außen zu dem Ringsteg erstrecken und angular gleichmäßig beabstandet
zueinander angeordnet sind.
[0045] Ferner weist die Ausatem-Ventilanordnung 22 eine flexible bzw. biegsame Ausatem-Ventilmembran
auf, die kreisförmig und in ihrem Zentrum an der Ausatem-Tragstruktur örtlich festgelegt
ist. Ansonsten ist die Ausatem-Ventilmembran zwischen einer Schließstellung und einer
Freigabestellung beweglich. Die Ausatem-Ventilmembran ist in Ausatem-Strömungsrichtung
der Ausatem-Tragstruktur nachgeordnet.
[0046] In der Schließstellung liegt die Ausatem-Ventilmembran an der Ausatem-Tragstruktur,
insbesondere an dem Ringsteg und den Ausatem-Tragstegen, an und verschließt die Ausatem-Ventilsitzöffnung
vollständig fluiddicht. Insbesondere ist so dann ein Einatmen über die Ausatem-Ventilsitzanordnung
22 vollständig unterbunden.
[0047] Ferner hat die Ausatem-Ventilanordnung 22 einen Gehäusekörper 23, der in montiertem
Zustand der Ausatem-Ventilanordnung 22 außen in Bezug auf den Maskengrundkörper 2
angeordnet und mit dem Ausatem-Ventilsitzkörper und/oder Grundteil 6 in fester Verbindung
steht. Der Gehäusekörper 23 hat ein Dach, das beabstandet zu dem Ausatem-Ventilsitzkörper
angeordnet ist und die Ausatem-Ventilsitzöffnung überdeckt.
[0048] Beim Ausatmen wird die Ausatem-Ventilmembran zumindest bereichsweise von der Ausatem-Tragstruktur
beabstandet zu deren Festlegestelle abgehoben, sodass die Ausatem-Ventilsitzöffnung
zumindest teilweise freigegeben wird und Atemluft durch die Ausatem-Ventilsitzöffnung
und Ausatemöffnung strömen und nach außen in die Umgebung strömen kann. Die Ausatem-Ventilmembran
liegt dann bereichsweise innenseitig an dem Dach an. Das Dach verhindert eine weitere
Verlagerung der Ausatem-Ventilmembran. Wenn der Träger nicht länger ausatmet, kehrt
die Ausatem-Ventilmembran automatisch in ihre Schließstellung zurück.
[0049] Jeder Einatem-Ventilanordnung 11 ist in der Einatem-Strömungsrichtung 18 ein Faltkorb
24 vorgeordnet. Jeder Faltkorb 24 ist außenseitig bzw. vorderseitig an dem Grundteil
6 angeordnet und überdeckt dort die zugehörige Einatem-Ventilanordnung 11 vollständig.
[0050] Jeder Faltkorb 24 hat einen plattenartigen, im Wesentlichen trapezförmigen Boden
25, der dem Grundteil 6 bzw. dessen Außenseite zugewandt ist und sich umfangsseitig
außen dicht an den jeweiligen Ventilsitzkörper 13 anschließt. Dazu ist in jedem Boden
25 eine entsprechende kreisförmige Anschlussöffnung 26 ausgebildet.
[0051] Jeder Faltkorb 24 weist außerdem eine Decke 27 auf, die mit dem zugehörigen Boden
25 randseitig dicht verbunden ist und mit diesem einen Innenraum 28 begrenzt. Diese
Verbindung ist beispielsweise durch eine Stoffschluss-Verbindungsslinie, wie durch
Schweißen und/oder Kleben, gebildet. Jede Decke 27 ist in der Draufsicht im Wesentlichen
trapezförmig.
[0052] In jeder Decke 27 sind gemäß dieser Ausführungsform drei endlose Faltlinien 29 angeordnet,
nämlich eine äußere Faltlinie 29a, eine mittlere Faltlinie 29b und eine innere Faltlinie
29c. Die Faltlinien 29 haben jeweils im Wesentlichen einen identischen Abstand zueinander
und sind in einer Umfangsrichtung 30 des jeweiligen Faltkorbs 24 geschlossen. Jede
Faltlinie 29 hat in der Draufsicht insgesamt eine im Wesentlichen trapezförmige Kontur.
Jede äußere Faltlinie 29a ist länger als jede mittlere Faltlinie 29b, die wiederum
länger als jede innere Faltlinie 29c ist.
[0053] In der Funktionsstellung sind der Boden 25 und die zugehörige Decke 27 unter Bildung
des Innenraums 28 außer bei deren Verbindungsstelle voneinander entfernt. Jede Decke
27 ist dann schalenartig. Jeder Faltkorb 24 verjüngt sich in Richtung auf seine Decke
27, also in seiner Höhe H, im Bereich der Faltlinien 29 im Wesentlichen stufenartig.
Jede äußere Faltlinie 29a hat einen kleineren Abstand zu dem benachbarten Boden 25
als jede mittlere Faltlinie 29b. Jede mittlere Faltlinie 29b hat einen kleineren Abstand
zu dem benachbarten Boden 25 als jede innere Faltlinie 29c.
[0054] Beim bestimmungsgemäßen Tragen der Atemschutz-Halbmaske 1 durchsetzt beim Einatmen
Umgebungsluft die jeweilige Decke 27 und gelangt in den jeweiligen Innenraum 28. Anschließend
strömt diese über die jeweilige Einatem-Ventilanordnung 11 wie erläutert zu dem Mund
und/oder der Nase des Trägers.
[0055] In der flachen Transportstellung erstrecken sich der Boden 25 und die zugehörige
Decke 27 benachbart zueinander und können zumindest bereichsweise aneinander anliegen.
Die Faltlinien 29 von jedem Faltkorb 24 befinden sich im Wesentlichen in einer identischen
Höhe H ausgehend von dem Boden 25 bzw. haben diese einen im Wesentlichen identischen
Abstand zu diesem Boden 25. Der Innenraum 28 ist in seiner Höhe H reduziert.
1. Atemschutz-Maske, insbesondere Atemschutz-Halbmaske, zum Filtern der Atemluft eines
Trägers, umfassend
a) einen Maskengrundkörper (2) zum Bedecken einer Nase und eines Munds des Trägers,
b) mindestens eine an dem Maskengrundkörper (2) angeordnete Einatem-Ventilanordnung
(11), und
c) mindestens eine Faltanordnung (24),
dadurch gekennzeichnet, dass die Faltanordnung (24)
i. der mindestens einen Einatem-Ventilanordnung (11) in Einatem-Strömungsrichtung
(18) vorgeordnet ist,
ii. an dem Maskengrundkörper (2) angeordnet ist,
iii. zwischen einer ausgefalteten Funktionsstellung und einer eingefalteten Transportstellung
verlagerbar ist, und
iv. mindestens teilweise aus einem Filtermaterial gebildet ist.
2. Atemschutz-Maske nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Maskengrundkörper (2) aus einem Filtermaterial gebildet ist.
3. Atemschutz-Maske nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Faltanordnung (24) in ihrer ausgefalteten Funktionsstellung mindestens
einen Innenraum (28) räumlich begrenzt.
4. Atemschutz-Maske nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Faltanordnung (24) in ihrer Transportstellung im Vergleich mit
ihrer Funktionsstellung eine reduzierte Höhe (H) in der Einatem-Strömungsrichtung
(18) aufweist.
5. Atemschutz-Maske nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Faltanordnung (24) mindestens eine Faltlinie (29), bevorzugt
mehrere Faltlinien (29a, 29b, 29c), zum kontrollierten Falten derselben aufweist.
6. Atemschutz-Maske nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Faltlinie (29) zumindest bereichsweise parallel oder im Wesentlichen
parallel zu einem Boden (25) der mindestens einen Faltanordnung (24) verläuft.
7. Atemschutz-Maske nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Faltlinie (29) in Umfangsrichtung (30) der mindestens einen Faltanordnung
(24) geschlossen ist.
8. Atemschutz-Maske nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Faltanordnung (24) im Bereich ihrer mindestens einen Faltlinie
(29) eine reduzierte Steifigkeit aufweist.
9. Atemschutz-Maske nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Faltanordnung (24) als Faltenbalg ausgebildet ist.
10. Atemschutz-Maske nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens eine der mindestens einen Faltanordnung (24) zugeordnete Ausfalteinrichtung
zum Ausfalten derselben.
11. Atemschutz-Maske nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Ausfalteinrichtung mindestens einen im Volumen veränderbaren
Ausfaltkörper aufweist.
12. Atemschutz-Maske nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Ausfalteinrichtung mindestens einen Federkörper aufweist.
13. Atemschutz-Maske nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens eine der mindestens einen Faltanordnung (24) zugeordnete Ausfalt-Halteeinrichtung
zum Halten der mindestens einen Faltanordnung (24) in ihrer Funktionsstellung.
14. Atemschutz-Maske nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens eine Ausatem-Ventilanordnung (22).
15. Atemschutz-Maske nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Einatem-Ventilanordnung (11) eine austauschbare Ventileinheit
(15, 17) aufweist.
1. Respirator mask, in particular respirator half mask, for filtering the respiratory
air of a wearer, comprising
a) a mask main part (2) for covering a nose and mouth of the wearer,
b) at least one inhalation valve assembly (11) arranged on the mask main part (2),
and
c) at least one fold assembly (24),
characterized in that the fold assembly (24)
i. is arranged upstream of the at least one inhalation valve assembly (11) in the
inhalation flow direction (18),
ii. is arranged on the mask main part (2),
iii. can be moved between an unfolded functional position and a folded transport position,
and
iv. is at least partly made of a filter material.
2. Respirator mask according to claim 1, characterized in that the mask main part (2) is made of a filter material.
3. Respirator mask according to claim 1 or 2, characterized in that the at least one fold assembly (24) spatially bounds at least one interior space
(28) in its unfolded functional position.
4. Respirator mask according to any one of the preceding claims, characterized in that the at least one fold assembly (24) has a reduced height (H) in the inhalation flow
direction (18) in its transport position compared with its functional position.
5. Respirator mask according to any one of the preceding claims, characterized in that the at least one fold assembly (24) comprises at least one fold line (29), preferably
several fold lines (29a, 29b, 29c), for controlled folding thereof.
6. Respirator mask according to claim 5, characterized in that the at least one fold line (29) extends at least in some regions parallel or substantially
parallel to a bottom (25) of the at least one fold assembly (24).
7. Respirator mask according to claim 5 or 6, characterized in that the at least one fold line (29) is closed in the circumferential direction (30) of
the at least one fold assembly (24).
8. Respirator mask according to any one of claims 5 to 7, characterized in that the at least one fold assembly (24) has a reduced stiffness in the region of its
at least one fold line (29).
9. Respirator mask according to any one of claims 5 to 8, characterized in that the at least one fold assembly (24) is formed as a bellows.
10. Respirator mask according to any one of the preceding claims, characterized by at least one unfolding device associated with the at least one fold assembly (24)
for unfolding the same.
11. Respirator mask according to claim 10, characterized in that the at least one unfolding device has at least one unfolding body which is variable
in volume.
12. Respirator mask according to claim 10, characterized in that the at least one unfolding device comprises at least one spring body.
13. Respirator mask according to any one of the preceding claims, characterized by at least one unfolding retaining means associated with the at least one fold assembly
(24) for retaining the at least one fold assembly (24) in its functional position.
14. Respirator mask according to any one of the preceding claims, characterized by at least one exhalation valve assembly (22).
15. Respirator mask according to any one of the preceding claims, characterized in that the at least one inhalation valve assembly (11) comprises a replaceable valve unit
(15, 17).
1. Masque respiratoire, en particulier un demi-masque respiratoire, pour filtrer l'air
respiré par un porteur, comprenant
a) un corps de base de masque (2) pour couvrir un nez et une bouche du porteur,
b) au moins un ensemble de soupape d'inspiration (11) disposé sur le corps de base
de masque (2), et
c) au moins un ensemble de pliage (24),
caractérisé en ce que l'ensemble de pliage (24)
i. est disposé en amont dudit au moins un ensemble de soupape d'inspiration (11) dans
la direction d'écoulement d'inspiration (18),
ii. est disposé sur le corps de base de masque (2),
iii. peut être déplacé entre une position fonctionnelle déployée et une position de
transport repliée, et
iv. est formé au moins partiellement d'un matériau filtrant.
2. Masque respiratoire selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps de base de masque (2) est formé d'un matériau filtrant.
3. Masque respiratoire selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que ledit au moins un ensemble de pliage (24) délimite spatialement au moins un espace
intérieur (28) dans sa position fonctionnelle dépliée.
4. Masque respiratoire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que ledit au moins un ensemble de pliage (24) présente, dans sa position de transport,
une hauteur réduite (H) dans la direction d'écoulement de l'inspiration (18) par rapport
à sa position fonctionnelle.
5. Masque respiratoire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que ledit au moins un ensemble de pliage (24) comprend au moins une ligne de pliage (29),
de préférence plusieurs lignes de pliage (29a, 29b, 29c), pour le pliage contrôlé
de celui-ci.
6. Masque respiratoire selon la revendication 5, caractérisé en ce que ladite au moins une ligne de pliage (29) s'étend au moins par zones parallèlement
ou essentiellement parallèlement à un fond (25) dudit au moins un ensemble de pliage
(24).
7. Masque respiratoire selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que ladite au moins une ligne de pliage (29) est fermée dans la direction circonférentielle
(30) dudit au moins un ensemble de pliage (24).
8. Masque respiratoire selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que ledit au moins un ensemble de pliage (24) présente une rigidité réduite dans la zone
de sa au moins une ligne de pliage (29).
9. Masque respiratoire selon l'une quelconque des revendications 5 à 8, caractérisé en ce que ledit au moins un ensemble de pliage (24) est réalisé sous forme de soufflet.
10. Masque respiratoire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par au moins un dispositif de déploiement associé audit au moins un ensemble de pliage
(24) pour le dépliage de celui-ci.
11. Masque respiratoire selon la revendication 10, caractérisé en ce que ledit au moins un dispositif de déploiement présente au moins un corps de déploiement
à volume variable.
12. Masque respiratoire selon la revendication 10, caractérisé en ce que ledit au moins un dispositif de déploiement présente au moins un corps élastique.
13. Masque respiratoire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par au moins un dispositif de maintien de déploiement associé audit au moins un ensemble
de pliage (24) pour maintenir l'au moins un ensemble de pliage (24) dans sa position
fonctionnelle.
14. Masque respiratoire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par au moins un ensemble de soupape d'expiration (22).
15. Masque respiratoire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que ledit au moins un ensemble de soupape d'inspiration (11) présente une unité de soupape
interchangeable (15, 17).