| (19) |
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(11) |
EP 3 998 907 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.07.2023 Patentblatt 2023/29 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.05.2020 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2020/060213 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2021/007602 (21.01.2021 Gazette 2021/03) |
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| (54) |
SCHUBLADENRÜCKWAND
DRAWER BACK PANEL
PANNEAU ARRIÈRE DE TIROIR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
18.07.2019 AT 506512019
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.05.2022 Patentblatt 2022/21 |
| (73) |
Patentinhaber: Julius Blum GmbH |
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6973 Höchst (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HAID, Stefan
6972 Fussach (AT)
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| (74) |
Vertreter: Torggler & Hofmann Patentanwälte - Innsbruck |
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Torggler & Hofmann Patentanwälte GmbH & Co KG
Postfach 85 6020 Innsbruck 6020 Innsbruck (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 551 575
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EP-A1- 2 628 409
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schubladenrückwand für eine Schublade,
umfassend einen ersten Befestigungsabschnitt zum Befestigen der Schubladenrückwand
mit einer ersten Seitenwand der Schublade und einem zweiten Befestigungsabschnitt
zum Befestigen der Schubladenrückwand mit einer zweiten Seitenwand der Schublade,
wobei die beiden Befestigungsabschnitte der Schubladenrückwand in Längsrichtung der
Schubladenrückwand durch einen Mittelabschnitt voneinander beabstandet sind.
[0002] Die
EP 2 628 409 A1 oder die
EP 0 551 575 A1 offenbaren eine Schubladenrückwand aus einem Stahlblech für eine Schublade, umfassend
einen ersten Befestigungsabschnitt und einem zweiten Befestigungsabschnitt.
[0003] Im Weiteren betrifft die Erfindung eine Schublade mit einer ersten Seitenwand, einer
zweiten Seitenwand und mit einer Schubladenrückwand der zu beschreibenden Art.
[0004] Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer Schubladenrückwand
der zu beschreibenden Art.
[0005] Schubladenrückwände werden häufig aus einem Stahlblech oder aus einem stranggepressten
Aluminiumprofil gebildet. Je nach Breite und Höhe der Schubladenrückwand ist für die
Herstellung relativ viel Material notwendig, zumal für eine ausreichende Stabilität
der Schubladenrückwand auch eine bestimmte Materialstärke (beispielsweise 1 mm) vorzusehen
ist. Neben einem hohen Materialverbrauch werden auch das Gewicht der Schubladenrückwand
sowie die Kosten für die Herstellung entsprechend erhöht.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schubladenrückwand der eingangs erwähnten
Gattung unter Vermeidung der oben diskutierten Nachteile anzugeben. Insbesondere soll
auch die Kompatibilität der Befestigungsabschnitte zum Verbinden der Schubladenrückwand
mit bestehenden Befestigungssystemen der Schubladenseitenwände weiterhin gewährleistet
sein.
[0007] Dies wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere
vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
[0008] Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass eine erste Wandstärke zumindest einer der
beiden Befestigungsabschnitte, vorzugsweise beider Befestigungsabschnitte, größer
als eine zweite Wandstärke des Mittelabschnitts ist.
[0009] Mit anderen Worten kann die Wandstärke des Mittelabschnitts der Schubladenrückwand
mit einer geringeren Wandstärke (beispielsweise 0,5 mm) als die Wandstärke der Befestigungsabschnitte
(beispielsweise 1 mm) ausgeführt werden, wobei der Materialverbrauch, die Kosten und
das Gewicht des Mittelabschnitts entsprechend reduziert werden.
[0010] Die Befestigungsabschnitte zum Verbinden mit den Seitenwänden sollen hingegen mit
bestehenden Befestigungssystemen der Seitenwände weiterhin verbindbar sein. Zur Erzielung
einer gegenüber dem Mittelabschnitt größeren Wandstärke der Befestigungsabschnitte
kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die größere Wandstärke der Befestigungsabschnitte
durch ein entsprechendes Biegeverfahren (Umschlag, Bördelung) oder durch ein Profilierverfahren
(Umformen) eines im Ausgangszustand ebenen Materials herbeigeführt wird. Alternativ
dazu kann vorgesehen sein, dass die Verbindung des dünneren Mittelabschnitts mit dem
Befestigungssystem der Seitenwände durch eine vom Mittelabschnitt gesondert ausgebildete
Montagevorrichtung erfolgt.
[0011] Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die erste Wandstärke zumindest
im Wesentlichen doppelt so groß ist als die zweite Wandstärke. Die erste Wandstärke
kann ca. 1,0 mm und/oder die zweite Wandstärke kann ca. 0,5 mm betragen.
[0012] Die Schubladenrückwand kann aus zumindest einem metallischen Werkstoff, vorzugsweise
Stahl und/oder Aluminium, bestehen. Der Mittelabschnitt der Schubladenrückwand kann
aus einem stranggepressten Profil gebildet sein.
[0013] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Schubladenrückwand einteilig ausgebildet
ist, wobei zumindest einer der beiden Befestigungsabschnitte, vorzugsweise beide Befestigungsabschnitte,
zumindest bereichsweise durch wenigstens einen Umschlag eines Rands des Mittelabschnitts
gebildet ist.
[0014] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Mittelabschnitt und zumindest einer der
beiden Befestigungsabschnitte, vorzugsweise beide Befestigungsabschnitte, als voneinander
gesonderte Bauteile ausgebildet sind. Der Mittelabschnitt und zumindest einer der
beiden Befestigungsabschnitte, vorzugsweise beide Befestigungsabschnitte, sind durch
wenigstens eine Montagevorrichtung miteinander, vorzugsweise lösbar, verbindbar.
[0015] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die wenigstens eine Montagevorrichtung wenigstens
eine Steck-, Rast- und/oder Schnappverbindung aufweist. Der Mittelabschnitt ist wenigstens
über eine Stufe mit dem Mittelabschnitt verbundenen, Montagesteg zur Verbindung des
Mittelabschnitts mit einem der beiden Befestigungsabschnitte aufweisen. Vorzugsweise
ist vorgesehen, dass zumindest einer der beiden Befestigungsabschnitte, vorzugsweise
beide Befestigungsabschnitte, wenigstens ein Federelement aufweist oder aufweisen,
über welche der wenigstens eine Montagesteg an eine Wand des Befestigungsabschnitts
drückbar ist.
[0016] Der Mittelabschnitt kann wenigstens einen an einer Längskante ausgebildeten Quersteg
aufweisen. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass wenigstens ein Befestigungsabschnitt,
vorzugsweise beide Befestigungsabschnitte, Öffnungen zur zumindest bereichsweisen
Aufnahme von an den Seitenwänden angeordneten Befestigungselementen, vorzugsweise
Rastelementen, aufweist oder aufweisen.
[0017] Die erfindungsgemäße Schublade weist eine erste Seitenwand, eine zweite Seitenwand
und eine Schubladenrückwand der beschriebenen Art auf. Die Schubladenrückwand ist
über den ersten Befestigungsabschnitt mit der ersten Seitenwand und über den zweiten
Befestigungsabschnitt mit der zweiten Seitenwand verbunden. Die Schublade kann eine
im Wesentlichen parallel zur Schubladenrückwand ausgerichtete Frontwand und/oder einen
Schubladenboden aufweisen.
[0018] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung einer Schubladenrückwand ist dadurch
gekennzeichnet, dass entweder
- die Schubladenrückwand einteilig ausgebildet ist, und wobei zumindest einer der beiden
Befestigungsabschnitte, vorzugsweise beide Befestigungsabschnitte, zumindest bereichsweise
durch wenigstens einen Umschlag eines Rands des Mittelabschnitts gebildet wird, oder
- der Mittelabschnitt und zumindest einer der beiden Befestigungsabschnitte, vorzugsweise
beide Befestigungsabschnitte, als voneinander gesonderte Bauteile bereitgestellt und
miteinander verbunden werden.
[0019] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der in
den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele erläutert:
- Fig. 1
- zeigt ein Möbel mit einem Möbelkorpus und Schubladen, welche über Schubladenausziehführungen
relativ zum Möbelkorpus verfahrbar gelagert sind,
- Fig. 2a, 2b
- zeigt die Schublade sowie einen Verbindungsbereich zwischen der Schubladenrückwand
und der Seitenwand in perspektivischen Ansichten,
- Fig. 3a, 3b
- zeigen perspektivische Ansichten eines ersten Ausführungsbeispiels einer Schubladenrückwand
sowie eine vergrößerte Detaildarstellung hierzu,
- Fig. 4a-4c
- zeigen eine Ansicht der Schubladenrückwand von vorne sowie einen getrennten Zustand
und einen verbundenen Zustand zwischen dem Mittelabschnitt und dem Befestigungsabschnitt,
- Fig. 5a-5e
- zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel einer einstückig ausgebildeten Schubladenrückwand
sowie den Herstellungsprozess der Befestigungsabschnitte mit der einstückig ausgebildeten
Schubladenrückwand,
- Fig. 6a-6d
- zeigen den Herstellungsprozess der Schubladenrückwand in einer zeitlichen Abfolge,
- Fig. 7
- zeigt die Schubladenrückwand als fertiggestelltes Produkt.
[0020] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Möbels 1 mit einem Möbelkorpus 2,
wobei Schubladen 3 über Schubladenausziehführungen 4 relativ zum Möbelkorpus 2 verfahrbar
gelagert sind. Die Schubladenausziehführungen 4 weisen jeweils eine am Möbelkorpus
2 zu befestigende Korpusschiene 5 und zumindest eine relativ zur Korpusschiene 5 verfahrbare
Ausziehschiene 6 auf. Die Schubladen 3 weisen eine Schubladenrückwand 7, Seitenwände
8 und 9, einen Schubladenboden 10 und eine parallel zur Schubladenrückwand 7 ausgerichtete
Frontwand 11 auf.
[0021] Fig. 2a zeigt eine perspektivische Ansicht der Schublade 3, welche eine erste Seitenwand
8 und eine zweite Seitenwand 9 aufweist. Die Seitenwände 8, 9 sind jeweils als Hohlkammerprofile
ausgebildet, wobei die erste Seitenwand 8 eine innere Profilwand 8a und davon beabstandete
äußere Profilwand 8b aufweist. Die zweite Seitenwand 9 weist ebenfalls eine innere
Profilwand 9a und eine äußere Profilwand 9b auf. Die Schubladenrückwand 7 erstreckt
sich zwischen den beiden Seitenwänden 8, 9 der Schublade 3. Die Frontwand 11 ist über
(nicht gezeigte) Halteteile, welche an der Rückseite der Frontwand 11 zu befestigen
sind, mit üblich vorgesehenen Verriegelungsvorrichtungen 18a, 18b der Seitenwände
8, 9 lösbar verriegelbar. Die Verriegelungsvorrichtungen 18a, 18b befinden sich jeweils
zwischen den Profilwänden 8a, 8b und 9a, 9b der Seitenwände 8, 9.
[0022] Fig. 2b zeigt den Verbindungsbereich zwischen der Schubladenrückwand 7 und der Seitenwand
8 der Schublade 3. Im hinteren Endbereich der Seitenwand 8 ist eine Ausnehmung 12
vorgesehen, in welcher ein Befestigungssystem der Seitenwand 8 angeordnet ist. Das
Befestigungssystem der Seitenwand 8 weist üblicherweise zumindest ein, vorzugsweise
mehrere, Befestigungselemente 13 auf. Vorzugsweise sind die Befestigungselemente 13
als Rastelemente ausgebildet, durch welche die Schubladenrückwand 7 mit der Seitenwand
8 formschlüssig verriegelbar ist. Die Befestigungselemente 13 können beispielsweise
als Federzungen, insbesondere aus Kunststoff, ausgebildet sein. Die Befestigungselemente
13 sind in einem verbundenen Zustand zwischen der Schubladenrückwand 7 und der Seitenwand
8 zumindest bereichsweise in vorgesehenen Öffnungen 16 (Fig. 3b, Fig. 5a) der Schubladenrückwand
7 aufgenommen.
[0023] Fig. 3a zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer Schubladenrückwand 7, welche einen
ersten Befestigungsabschnitt 14a zum Befestigen der Schubladenrückwand 7 mit der ersten
Seitenwand 8 der Schublade 3 und einen zweiten Befestigungsabschnitt 14b zum Befestigen
der Schubladenrückwand 7 mit der zweiten Seitenwand 9 der Schublade 3 aufweist. Die
beiden Befestigungsabschnitte 14a, 14b der Schubladenrückwand 7 sind in einer Längsrichtung
(L) der Schubladenrückwand 7 durch einen Mittelabschnitt 14c voneinander beabstandet.
Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass eine erste Wandstärke (W1, Fig. 4b, Fig.
5e) zumindest eines der beiden Befestigungsabschnitte 14a, 14b, vorzugsweise beider
Befestigungsabschnitte 14a, 14b, größer als eine zweite Wandstärke (W2, Fig. 4b, Fig.
5e) des Mittelabschnitts 14c ist. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass die erste
Wandstärke (W1) der Befestigungsabschnitte 14a, 14b etwa 1,0 mm und/oder dass die
zweite Wandstärke (W2) des Mittelabschnitts 14c etwa 0,5 mm beträgt.
[0024] Der Mittelabschnitt 14c und zumindest einer der beiden Befestigungsabschnitte 14a,
14b, vorzugsweise beide Befestigungsabschnitte 14a, 14b, sind als voneinander gesonderte
Bauteile ausgebildet. Der Mittelabschnitt 14c und/oder die Befestigungsabschnitte
14a, 14b können aus zumindest einem metallischen Werkstoff, vorzugsweise Stahl und/oder
Aluminium, bestehen. Damit die Befestigungsabschnitte 14a, 14b mit den Befestigungselementen
13 (Fig. 2b) der Seitenwände 8, 9 weiterhin verbindbar sind, werden die Befestigungsabschnitte
14a, 14b mit einer üblichen ersten Wandstärke (beispielsweise 1 mm) ausgeführt. Der
Mittelabschnitt 14c wird hingegen mit einer geringeren zweiten Wandstärke (W2) ausgeführt,
wobei der Mittelabschnitt 14c aus einem stranggepressten Profil gebildet sein kann.
[0025] Fig. 3b zeigt die Schubladenrückwand 7 und den ersten Befestigungsabschnitt 14a in
einer vergrößerten Detailansicht. Der erste Befestigungsabschnitt 14a weist eine Montagevorrichtung
15 auf, durch welche der erste Befestigungsabschnitt 14a (und damit der Mittelabschnitt
14c) mit der Seitenwand 8 lösbar verbindbar ist. Die Montagevorrichtung 15 kann wenigstens
eine Steck-, Rast- und/oder Schnappverbindung aufweisen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
weist die Montagevorrichtung 15 zumindest eine oder mehrere Öffnungen 16 auf, welche
zur Aufnahme der in Fig. 2b gezeigten Befestigungselemente 13 der Seitenwände 8, 9
vorgesehen sind.
[0026] Die Schubladenrückwand 7 weist wenigstens einen Quersteg 17a, 28 auf, welcher sich
über die gesamte Länge der Schubladenrückwand 7 erstreckt und welcher eine konstante
Breite aufweist.
[0027] Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass der Mittelabschnitt 14c
wenigstens einen Quersteg 17a mit einer ersten Breite (B) und dass wenigstens einer
der beiden Befestigungsabschnitte 14a, 14b, vorzugsweise beide Befestigungsabschnitte
14a, 14b, zumindest einen weiteren Quersteg 28 mit einer zweiten Breite (B1) aufweisen,
wobei die erste Breite (B) und die zweite Breite (B1) im Wesentlichen gleich groß
sind.
[0028] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der wenigstens eine Quersteg 17a des Mittelabschnitts
14c und der zumindest eine weitere Quersteg 28 des Befestigungsabschnittes 14a, 14b
oder der Befestigungsabschnitte 14a, 14b in einem verbundenen Zustand in einer gemeinsamen
Ebene angeordnet sind.
[0029] Der Mittelabschnitt 14c weist wenigstens einen an einer Längskante ausgebildeten
Quersteg 17a, 17b auf. Der erste Quersteg 17a dient zur Vermeidung einer scharfkantigen
Längskante des Mittelabschnitts 14c, wohingegen der zweite Quersteg 17b zur Lagerung
des Schubladenbodens 10 vorgesehen ist. Die beiden Querstege 17a, 17b verlaufen entlang
der Längsrichtung (L) parallel zueinander.
[0030] Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die zumindest zwei Querstege
17a, 17b in unterschiedlichen Richtungen vom Mittelabschnitt (14c) abstehen und/oder
wobei die zumindest zwei Querstege (17a, 17b) durch eine Höhe des Mittelabschnitts
(14c) voneinander beabstandet sind.
[0031] Der Mittelabschnitt 14c kann zumindest einen Vorsprung 19a, 19b oder eine Ausnehmung
zur Verbindung mit den Befestigungsabschnitten 14a, 14b aufweisen, wobei die Vorsprünge
19a, 19b in einem verbundenen Zustand in korrespondierenden Öffnungen 27 der Befestigungsabschnitte
14a, 14b eingreifen. In mechanischer Umkehr ist es selbstverständlich möglich, dass
die Vorsprünge 19a, 19b an den Befestigungsabschnitten 14a, 14b und die Öffnungen
27 am Mittelabschnitt 14c ausgebildet sind. Die Befestigung zwischen dem Mittelabschnitt
14c mit den Befestigungsabschnitten 14a, 14b kann jedoch auf beliebig andere Weise
hergestellt werden, beispielsweise durch übliche formschlüssige und/oder kraftschlüssige
Verbindungen.
[0032] Fig. 4a zeigt die Schubladenrückwand 7 mit dem Mittelabschnitt 14c und mit den beiden
seitlichen Befestigungsabschnitten 14a, 14b von vorne, d.h. vom Inneren der Schublade
3 gesehen.
[0033] Fig. 4b zeigt einen Schnitt entlang der in Fig. 4a eingezeichneten Ebene A-A, wobei
der Mittelabschnitt 14c und der damit zu verbindende Befestigungsabschnitt 14a erkennbar
ist. Eine erste Wandstärke (W1) einer der beiden Befestigungsabschnitte 14a, 14b,
vorzugsweise beider Befestigungsabschnitte 14a, 14b, ist größer als eine zweite Wandstärke
(W2) des Mittelabschnitts 14c ausgebildet.
[0034] Der Mittelabschnitt 14c weist wenigstens einen über eine Stufe 21 mit dem Mittelabschnitt
14c verbundenen Montagesteg 20 zur Verbindung des Mittelabschnitts 14c mit einem der
beiden Befestigungsabschnitte 14a, 14b auf. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass zumindest
einer der beiden Befestigungsabschnitte 14a, 14b, vorzugsweise beide Befestigungsabschnitte
14a, 14b, wenigstens ein Federelement 22a, 22b aufweist oder aufweisen, über welches
der wenigstens eine Montagesteg 20 gegen eine Wand 23 des Befestigungsabschnitts 14a,
14b drückbar ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist der Befestigungsabschnitt
14a zwei in einer Höhenrichtung voneinander beabstandete Federelemente 22a, 22b auf,
welche beispielsweise als von den Befestigungsabschnitten 14a, 14b abgebogene Laschen
ausgeführt werden können. Der Montagesteg 20 des Mittelabschnitts 14c kann wenigstens
einen Vorsprung 19b aufweisen, welcher in einem verbundenen Zustand zwischen dem Mittelabschnitt
14c und dem Befestigungsabschnitt 14a in einer korrespondierenden Öffnung 27 des Befestigungsabschnitts
14a aufgenommen ist.
[0035] Fig. 4c zeigt den verbundenen Zustand zwischen dem Mittelabschnitt 14c und dem Befestigungsabschnitt
14a, wobei die Federelemente 22a, 22b den Montagesteg 21 gegen die Wand 23 des Befestigungsabschnittes
14a drücken. Durch die Federelemente 22a, 22b ist auch der Vorsprung 19b in die korrespondierende
Öffnung 27 des Befestigungsabschnitts 14a eindrückbar. Durch die Stufe 21 wird sichergestellt,
dass der Übergangsbereich zwischen dem Mittelabschnitt 14c und dem Befestigungsabschnitt
14a fluchtend und damit optisch ansprechend ausgebildet ist.
[0036] Fig. 5a zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Schubladenrückwand 7, wobei der Mittelabschnitt
14c und die beiden Befestigungsabschnitte 14a, 14b zusammen einstückig ausgebildet
sind. Die Schubladenrückwand 7 ist in einem Ausgangszustand flach ausgebildet und
weist eine geringe zweite Wandstärke (W2) auf. Die Befestigungsabschnitte 14a, 14b
können beispielsweise durch ein wie in den Fig. 5b-5e gezeigtes Biegeverfahren hergestellt
werden. An beiden Endbereichen der Schubladenrückwand 7 sind jeweils mehrere Öffnungen
16 vorgesehen, welche zur Aufnahme der in Fig. 2b gezeigten Befestigungselemente 13
der Seitenwände 8, 9 vorgesehen sind.
[0037] Fig. 5b zeigt die in Fig. 5a gezeigte Schubladenrückwand 7 in einer Ansicht von oben,
wobei die Schubladenrückwand 7 flach ausgebildet ist und eine reduzierte erste Wandstärke
(W2) aufweist.
[0038] Fig. 5c zeigt die Schubladenrückwand 7, wobei ein Rand 25 der Schubladenrückwand
7 im Wesentlichen rechtwinklig nach vorne in Bezug zum Mittelabschnitt 14c abgebogen
wird.
[0039] Fig. 5d zeigt, dass ein Teilabschnitt 29 des Rands 25 in einer vom Befestigungsabschnitt
14a wegweisenden Richtung um 90° abgebogen ist.
[0040] Fig. 5e zeigt, dass der Rand 25 ausgehend von Fig. 5d um 180° über einen Umschlag
26 abgebogen wird, sodass eine Länge des Rands 25 etwa halbiert und der abgebogene
Teilabschnitt 29 gemäß Fig. 5d an einer Innenseite (d.h. an einer der Mitte der Schublade
3 zugewandten Seite) des Mittelabschnitts 14c anliegt. Der Befestigungsabschnitt 14b
weist dadurch die doppelte erste Wandstärke (W1) als die zweite Wandstärke (W2) des
Mittelabschnitts 14c auf, wodurch der Befestigungsabschnitt 14b über die Öffnungen
16 mit den Befestigungselementen 13 der Seitenwände 8, 9 verbindbar ist. Der Rand
25 ist durch den an der Innenseite des Mittelabschnitts 14c anliegenden Teilabschnitt
29 stabil in Bezug zum Mittelabschnitt 14c angeordnet.
[0041] Fig. 6a-6d zeigen den Herstellungsprozess eines Befestigungsabschnittes 14b in einer
zeitlichen Abfolge, wobei die Schubladenrückwand 7 zunächst in einem flachen Ausgangszustand
vorliegt (Fig. 6a). In einem ersten Schritt wird der Rand 25 mit den Öffnungen 16
vom Mittelabschnitt 14c rechtwinklig nach vorne abgebogen (Fig. 6b). Anschließend
wird der Teilabschnitt 29 vom Rand 25 rechtwinklig abgebogen, und zwar in einer vom
Befestigungsabschnitt 14a weg weisenden Richtung (Fig. 6c). In einem weiteren Schritt
wird der Rand 25 um etwa 180° in einer zum Mittelabschnitt 14c weisenden Richtung
abgebogen, wobei der Umschlag 26 entsteht und der Teilabschnitt 29 des Randes 25 am
Mittelabschnitt 14c anliegt.
[0042] Zur Herstellung des anderen Befestigungsabschnittes 14a wird in einer analogen Weise
vorgegangen.
[0043] Anschließend müssen noch die beiden Querstege 17a, 17b (Fig. 3a, 3b) rechtwinklig
vom Mittelabschnitt 14c abgebogen werden, sodass die beiden parallel zueinannder verlaufenden
Querstege 17a, 17b in unterschiedlichen Richtungen vom Mittelabschnitt 14c abstehen.
[0044] Fig. 7 zeigt die Schubladenrückwand 7 als fertig gestelltes Produkt. Die Wandstärke
(W1) der Befestigungsabschnitte 14a, 14b ist zumindest doppelt so groß, vorzugsweise
genau doppelt so groß, als die zweite Wandstärke (W2) des Mittelabschnittes 14c ausgebildet.
[0045] Die beiden Ränder 25 der Befestigungsabschnitte 14a, 14b weisen jeweils mehrere Öffnungen
16 auf, welche zur zumindest bereichsweisen Aufnahme von an den Seitenwänden 8, 9
angeordneten Befestigungselementen 13, vorzugsweise Rastelementen, ausgebildet sind.
Zumindest einer der beiden Teilabschnitte 29, vorzugsweise beide Teilabschnitte 29,
der Befestigungsabschnitte 14a, 14b liegen jeweils am Mittelabschnitt 14c an, wodurch
eine unerwünschte Verbiegung der Ränder 25 in einer zum Mittelabschnitt 14c hin weisenden
Richtung verhindert ist.
1. Schubladenrückwand (7) für eine Schublade (3), umfassend einen ersten Befestigungsabschnitt
(14a) zum Befestigen der Schubladenrückwand (7) mit einer ersten Seitenwand (8) der
Schublade (3) und einem zweiten Befestigungsabschnitt (14b) zum Befestigen der Schubladenrückwand
(7) mit einer zweiten Seitenwand (9) der Schublade (3), wobei die beiden Befestigungsabschnitte
(14a, 14b) der Schubladenrückwand (7) in Längsrichtung (L) der Schubladenrückwand
(7) durch einen Mittelabschnitt (14c) voneinander beabstandet sind, wobei eine erste
Wandstärke (W1) zumindest einer der beiden Befestigungsabschnitte (14a, 14b), vorzugsweise
beider Befestigungsabschnitte (14a, 14b), größer als eine zweite Wandstärke (W2) des
Mittelabschnitts (14c) ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Schubladenrückwand (7) einteilig ausgebildet ist, wobei zumindest einer der
beiden Befestigungsabschnitte (14a, 14b), vorzugsweise beide Befestigungsabschnitte
(14a, 14b), zumindest bereichsweise durch wenigstens einen Umschlag (26) eines Rands
(25) des Mittelabschnitts (14c) gebildet ist,
oder wobei
- der Mittelabschnitt (14c) und zumindest einer der beiden Befestigungsabschnitte
(14a, 14b), vorzugsweise beide Befestigungsabschnitte (14a, 14b), als voneinander
gesonderte Bauteile ausgebildet sind, wobei der Mittelabschnitt (14c) wenigstens einen
über eine Stufe (21) mit dem Mittelabschnitt (14c) verbundenen Montagesteg (20) zur
Verbindung des Mittelabschnitts (14c) mit einem der beiden Befestigungsabschnitte
(14a, 14b) aufweist, wobei durch die Stufe (21) wird sichergestellt, dass der Übergangsbereich
zwischen dem Mittelabschnitt (14c) und dem Befestigungsabschnitt (14a) fluchtend und
damit optisch ansprechend ausgebildet ist.
2. Schubladenrückwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Wandstärke (W1) zumindest im Wesentlichen doppelt so groß als die zweite
Wandstärke (W2) ist.
3. Schubladenrückwand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Wandstärke (W1) ca. 1,0 mm und/oder die zweite Wandstärke (W2) ca. 0,5
mm beträgt.
4. Schubladenrückwand nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubladenrückwand (7) aus zumindest einem metallischen Werkstoff, vorzugsweise
Stahl und/oder Aluminium, besteht.
5. Schubladenrückwand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelabschnitt (14c) aus einem stranggepressten Profil gebildet ist.
6. Schubladenrückwand nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelabschnitt (14c) und zumindest einer der beiden Befestigungsabschnitte (14a,
14b), vorzugsweise beide Befestigungsabschnitte (14a, 14b), durch wenigstens eine
Montagevorrichtung (15) miteinander, vorzugsweise lösbar, verbindbar sind, vorzugsweise
wobei die wenigstens eine Montagevorrichtung (15) wenigstens eine Steck-, Rast- und/oder
Schnappverbindung aufweist.
7. Schubladenrückwand nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der beiden Befestigungsabschnitte (14a, 14b), vorzugsweise beide
Befestigungsabschnitte (14a, 14b), wenigstens ein Federelement (22a, 22b) aufweist,
über welches der wenigstens eine Montagesteg (20) gegen eine Wand (23) des Befestigungsabschnitts
(14a, 14b) drückbar ist.
8. Schubladenrückwand nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelabschnitt (14c) wenigstens einen an einer Längskante ausgebildeten Quersteg
(17a, 17b) aufweist, und/oder wobei einer der beiden Befestigungsabschnitte (14a,
14b), vorzugsweise beide Befestigungsabschnitte (14a, 14b), Öffnungen (16) zur zumindest
bereichsweisen Aufnahme von an den Seitenwänden (8, 9) angeordneten Befestigungselementen
(13), vorzugsweise Rastelementen, aufweist.
9. Schubladenrückwand nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubladenrückwand (7) wenigstens einen Quersteg (17a, 28) aufweist, welcher
sich über die gesamte Länge der Schubladenrückwand (7) erstreckt und welcher eine
konstante Breite aufweist.
10. Schubladenrückwand nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelabschnitt (14c) wenigstens einen Quersteg (17a) mit einer ersten Breite
(B) und dass wenigstens einer der beiden Befestigungsabschnitte (14a, 14b), vorzugsweise
beide Befestigungsabschnitte (14a, 14b) zumindest einen weiteren Quersteg (28) mit
einer zweiten Breite (B1) aufweisen, wobei die erste Breite (B) und die zweite Breite
(B1) im Wesentlichen gleich groß sind, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass der
wenigstens eine Quersteg (17a) des Mittelabschnitts (14c) und der zumindest eine weitere
Quersteg (28) des Befestigungsabschnittes (14a, 14b) oder der Befestigungsabschnitte
(14a, 14b) in einem verbundenen Zustand in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind.
11. Schubladenrückwand nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelabschnitt (14c) zumindest zwei in der Längsrichtung (L) parallel zueinander
verlaufende Querstege (17a, 17b) aufweist, wobei einer der beiden Querstege (17a,
17b) des Mittelabschnitts (14c) zur Lagerung eines Schubladenbodens (10) vorgesehen
ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die zumindest zwei Querstege (17a, 17b)
in unterschiedlichen Richtungen vom Mittelabschnitt (14c) abstehen und/oder wobei
die zumindest zwei Querstege (17a, 17b) durch eine Höhe des Mittelabschnitts (14c)
voneinander beabstandet sind.
12. Schublade (3) umfassend eine erste Seitenwand (8), eine zweite Seitenwand (9) und
eine Schubladenrückwand (7) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die Schubladenrückwand
(7) über den ersten Befestigungsabschnitt (14a) mit der ersten Seitenwand (8) und
über den zweiten Befestigungsabschnitt (14b) mit der zweiten Seitenwand (9) verbunden
ist, vorzugsweise wobei die Schublade (3) eine im Wesentlichen parallel zur Schubladenrückwand
(7) ausgerichtete Frontwand (11) und/oder einen Schubladenboden (10) aufweist.
13. Verfahren zur Herstellung einer Schubladenrückwand (7) nach einem der Ansprüche 1
bis 11, wobei entweder
- die Schubladenrückwand (7) einteilig ausgebildet ist, und wobei zumindest einer
der beiden Befestigungsabschnitte (14a, 14b), vorzugsweise beide Befestigungsabschnitte
(14a, 14b), zumindest bereichsweise durch wenigstens einen Umschlag (26) eines Rands
(25) des Mittelabschnittes (14c) gebildet wird, oder
- der Mittelabschnitt (14c) und zumindest einer der beiden Befestigungsabschnitte
(14a, 14b), vorzugsweise beide Befestigungsabschnitte (14a, 14b), als voneinander
gesonderte Bauteile bereitgestellt und miteinander verbunden werden.
1. A drawer rear wall (7) for a drawer (3), comprising a first fastening portion (14a)
for fixing the drawer rear wall (7) to a first sidewall (8) of the drawer (3) and
a second fastening portion (14b) for fixing the drawer rear wall (7) to a second sidewall
(9) of the drawer (3), wherein the two fastening portions (14a, 14b) of the drawer
rear wall (7) are mutually spaced from each other in a longitudinal direction (L)
of the drawer rear wall (7) by a middle portion (14c), wherein a first wall thickness
(W1) of at least one of the two fastening portions (14a, 14b), preferably of both
fastening portions (14a, 14b), is larger than a second wall thickness (W2) of the
middle portion (14c),
characterized in that
- the drawer rear wall (7) has an integral one-piece configuration, wherein at least
one of the two fastening portions (14a, 14b), preferably both fastening portions (14a,
14b), is or are at least partially formed by at least one foldover (26) of an edge
(25) of the middle portion (14c),
or wherein
- the middle portion (14c) and at least one of the two fastening portions (14a, 14b),
preferably both fastening portions (14a, 14b), are configured as components separate
from each other, wherein the middle portion (14c) includes at least one mounting limb
(20) for connecting the middle portion (14c) to one of the two fastening portions
(14a, 14b), the mounting limb (20) being connected to the middle portion (14c) via
a step (21), wherein by virtue of the step (21), it is ensured that the transition
region between the middle portion (14c) and the fastening portion (14a) is flush and,
therefore, is configured visually attractive.
2. The drawer rear wall according to claim 1, characterized in that the first wall thickness (W1) is at least substantially twice as large than the second
wall thickness (W2).
3. The drawer rear wall according to claim 1 or 2, characterized in that the first wall thickness (W1) is approximately 1,0 mm and/or the second wall thickness
(W2) is approximately 0,5 mm.
4. The drawer rear wall according one of the claims 1 to 3, characterized in that the drawer rear wall (7) consists of at least one metallic material, preferably steel
and/or aluminum.
5. The drawer rear wall according one of the claims 1 to 4, characterized in that the middle portion (14c) is formed of an extruded profile.
6. The drawer rear wall according one of the claims 1 to 5, characterized in that the middle portion (14c) and at least one of the two fastening portions (14a, 14b),
preferably both fastening portions (14a, 14b), are configured to be, preferably releasably,
connected to each other by at least one mounting device (15), preferably wherein the
at least one mounting device (15) includes at least one plug connection, a locking
connection, and/or a snap-connection.
7. The drawer rear wall according one of the claims 1 to 6, characterized in that at least one of the two fastening portions (14a, 14b), preferably both fastening
portions (14a, 14b), includes or include a spring element (22a, 22b) for pressing
the at least one mounting limb (20) against a wall (23) of the fastening portion (14a,
14b).
8. The drawer rear wall according one of the claims 1 to 7, characterized in that the middle portion (14c) includes at least one transverse limb (17a, 17b) formed
on a longitudinal edge, and/or wherein at least one of the two fastening portions
(14a, 14b), preferably both fastening portions (14a, 14b), includes or include openings
(16) for at least partially receiving fastening elements (13), preferably locking
elements, arranged on the sidewalls (8, 9).
9. The drawer rear wall according one of the claims 1 to 8, characterized in that the drawer rear wall (7) includes at least one transverse limb (17a, 28) extending
over an entire length of the drawer rear wall (7) and having a constant width.
10. The drawer rear wall according one of the claims 1 to 9, characterized in that the middle portion (14c) includes at least one transverse limb (17a) having a first
width (B), and at least one of the two fastening portions (14a, 14b), preferably both
fastening portions (14a, 14b), includes or include at least one further transverse
limb (28) having a second width (B1), wherein the first width (B) and the second width
(B1) have substantially an identical size, wherein it is preferably provided that
the at least one transverse limb (17a) of the middle portion (14c) and the at least
one further transverse limb (28) of the fastening portion (14a, 14b) or of the fastening
portions (14a, 14b) are arranged in a common plane in a connected condition.
11. The drawer rear wall according one of the claims 1 to 10, characterized in that the middle portion (14c) includes at least two transverse limbs (17a, 17b) extending
in the longitudinal direction (L) in a parallel relationship to each other, wherein
one of the two transverse limbs (17a, 17b) of the middle portion (14c) is provided
for supporting a drawer bottom (10), wherein it is preferably provided that the at
least two transverse limbs (17a, 17b) project from the middle portion (14c) in different
directions, and/or wherein the at least two transverse limbs (17a, 17b) are mutually
spaced from each other by a height of the middle portion (14c).
12. A drawer (3) comprising a first sidewall (8), a second sidewall (9), and a drawer
rear wall (7) according one of the claims 1 to 11, wherein the drawer rear wall (7)
is connected to the first sidewall (8) via the first fastening portion (14a) and is
connected to the second sidewall (9) via the second fastening portion (14b), preferably
wherein the drawer (3) includes a front wall (11) extending substantially parallel
to the drawer rear wall (7), and/or includes a drawer bottom (10).
13. A method for producing a drawer rear wall (7) according to one of the claims 1 to
11, wherein either
- the drawer rear wall (7) has an integral one-piece configuration, and wherein at
least one of the two fastening portions (14a, 14b), preferably both fastening portions
(14a, 14b), is or are at least partially formed by at least one foldover (26) of an
edge (25) of the middle portion (14c), or
- the middle portion (14c) and at least one of the two fastening portions (14a, 14b),
preferably both fastening portions (14a, 14b), are provided as components which are
separate from one another and which are connected to one another.
1. Paroi arrière de tiroir (7) pour un tiroir (3), comprenant une première section de
fixation (14a) destinée à fixer la paroi arrière de tiroir (7) à une première paroi
latérale (8) du tiroir (3) et une deuxième section de fixation (14b) destinée à fixer
la paroi arrière de tiroir (7) à une deuxième paroi latérale (9) du tiroir (3), dans
laquelle les deux sections de fixation (14a, 14b) de la paroi arrière de tiroir (7)
sont tenues à distance l'une de l'autre par une section centrale (14c) dans le sens
longitudinal (L) de la paroi arrière de tiroir (7), dans laquelle une première épaisseur
de paroi (W1) d'au moins une des deux sections de fixation (14a, 14b), de préférence
des deux sections de fixation (14a, 14b), est plus grande qu'une deuxième épaisseur
de paroi (W2) de la section centrale (14c),
caractérisée en ce que
- la paroi arrière de tiroir (7) est réalisée en une partie, dans laquelle au moins
une des deux sections de fixation (14a, 14b), de préférence les deux sections de fixation
(14a, 14b), est formée au moins par endroits par au moins un rabattement (26) d'un
bord (25) de la section centrale (14c),
ou dans laquelle
- la section centrale (14c) et au moins une des deux sections de fixation (14a, 14b),
de préférence les deux sections de fixation (14a, 14b), sont réalisées en tant que
composants séparés les uns des autres, dans laquelle la section centrale (14c) présente
au moins une entretoise de montage (20) reliée à la section centrale (14c) par l'intermédiaire
d'un palier (21), destinée à relier la section centrale (14c) à une des deux sections
de fixation (14a, 14b), dans laquelle le palier (21) permet de garantir que la zone
de transition entre la section centrale (14c) et la section de fixation (14a) est
réalisée en affleurement et de manière agréable visuellement.
2. Paroi arrière de tiroir selon la revendication 1, caractérisée en ce que la première épaisseur de paroi (W1) est au moins sensiblement deux fois plus grande
que la deuxième épaisseur de paroi (W2).
3. Paroi arrière de tiroir selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la première épaisseur de paroi (W1) est d'environ 1,0 mm et/ou la deuxième épaisseur
de paroi (W2) est d'environ 0,5 mm.
4. Paroi arrière de tiroir selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la paroi arrière de tiroir (7) est constituée d'au moins un matériau métallique,
de préférence d'acier et/ou d'aluminium.
5. Paroi arrière de tiroir selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la section centrale (14c) est formée à partir d'un profil extrudé.
6. Paroi arrière de tiroir selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la section centrale (14c) et au moins une des deux sections de fixation (14a, 14b),
de préférence les deux sections de fixation (14a, 14b), peuvent être reliées les unes
aux autres, de préférence de manière amovible, par au moins un dispositif de montage
(15), dans laquelle de préférence l'au moins un dispositif de montage (15) présente
une liaison par enfichage, par enclenchement et/ou à déclic.
7. Paroi arrière de tiroir selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'au moins une des deux sections de fixation (14a, 14b), de préférence les deux sections
de fixation (14a, 14b), présente au moins un élément de ressort (22a, 22b), par l'intermédiaire
duquel l'au moins une entretoise de montage (20) peut être pressée contre une paroi
(23) de la section de fixation (14a, 14b).
8. Paroi arrière de tiroir selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la section centrale (14c) présente au moins une entretoise transversale (17a, 17b)
réalisée sur une arête longitudinale, et/ou dans laquelle une des deux sections de
fixation (14a, 14b), de préférence les deux sections de fixation (14a, 14b), présente
des ouvertures (16) destinées à recevoir au moins par endroits des éléments de fixation
(13) disposés sur les parois latérales (8, 9), de préférence des éléments d'enclenchement.
9. Paroi arrière de tiroir selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la paroi arrière de tiroir (7) présente au moins une entretoise transversale (17a,
28), laquelle s'étend sur la totalité de la longueur de la paroi arrière de tiroir
(7) et laquelle présente une largeur constante.
10. Paroi arrière de tiroir selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que la section centrale (14c) présente au moins une entretoise transversale (17a) avec
une première largeur (B) et au moins une des deux sections de fixation (14a, 14b),
de préférence les deux sections de fixation (14a, 14b), présentent au moins une autre
entretoise transversale (28) avec une deuxième largeur (B1), dans laquelle la première
largeur (B) et la deuxième largeur (B1) présentent sensiblement la même valeur, dans
laquelle il est prévu de préférence que l'au moins une entretoise transversale (17a)
de la section centrale (14c) et l'au moins une autre entretoise transversale (28)
de la section de fixation (14a, 14b) ou des sections de fixation (14a, 14b) sont disposées
dans un plan commun dans un état relié.
11. Paroi arrière de tiroir selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que la section centrale (14c) présente au moins deux entretoises transversales (17a,
17b) s'étendant de manière parallèle l'une par rapport à l'autre dans le sens longitudinal
(L), dans laquelle une des deux entretoises transversales (17a, 17b) de la section
centrale (14c) est prévue pour supporter un fond de tiroir (10), dans laquelle il
est prévu de préférence que les au moins deux entretoises transversales (17a, 17b)
dépassent dans différentes directions de la section centrale (14c) et/ou dans laquelle
les au moins deux entretoises transversales (17a, 17b) sont tenues à distance l'une
de l'autre par une hauteur de la section centrale (14c).
12. Tiroir (3) comprenant une première paroi latérale (8), une deuxième paroi latérale
(9) et une paroi arrière de tiroir (7) selon l'une quelconque des revendications 1
à 11, dans lequel la paroi arrière de tiroir (7) est reliée à la première paroi latérale
(8) par l'intermédiaire de la première section de fixation (14a) et à la deuxième
paroi latérale (9) par l'intermédiaire de la deuxième section de fixation (14b), de
préférence dans lequel le tiroir (3) présente une paroi avant (11) orientée de manière
sensiblement parallèle par rapport à la paroi arrière de tiroir (7) et/ou un fond
de tiroir (10).
13. Procédé pour fabriquer une paroi arrière de tiroir (7) selon l'une quelconque des
revendications 1 à 11, dans lequel soit
- la paroi arrière de tiroir (7) est réalisée en une partie, et dans lequel au moins
une des deux sections de fixation (14a, 14b), de préférence les deux sections de fixation
(14a, 14b), est formée au moins par endroits par au moins un rabattement (26) d'un
bord (25) de la section centrale (14c), soit
- la section centrale (14c) et au moins une des deux sections de fixation (14a, 14b),
de préférence les deux sections de fixation (14a, 14b), sont fournies en tant que
composants séparés les uns des autres et sont reliés les uns aux autres.
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