[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bedienvorrichtung für eine Werkzeugmaschine,
insbesondere ein Schleifgerät, enthaltend wenigstens ein erstes und zweites Schaltelement,
wobei das erste Schaltelement in einen ersten und zweiten Modus und das zweite Schaltelement
in einen ersten und zweiten Modus einstellbar ist, wobei das erste Schaltelement wenigstens
ein erstes Signalmittel enthält zum jeweiligen Signalisieren des ersten oder zweiten
Modus und das zweite Schaltelement wenigstens ein zweites Signalmittel enthält zum
jeweiligen Signalisieren des ersten oder zweiten Modus.
[0002] Der Ein- und Ausschalter (auch Bedienvorrichtung genannt) an handgeführten Werkzeugmaschinen
erfordern in der Regel zwei voneinander unabhängige Betätigungen, um die Werkzeugmaschine
zu aktivieren. Insbesondere bei Schleif- und Trenngeräten ist ein derartiges Sicherheitsmerkmal
gefordert.
[0003] Üblicherweise wird diese Anforderung durch kombinierte mechanische Schalter erfüllt,
die zum Einschalten der Werkzeugmaschine zunächst in eine erste Richtung verschoben
und anschließend in eine zweite Richtung gebracht werden müssen. Um eine derartige
Mechanik an diesen Schalter zu verwirklichen, sind meistens vergleichsweise aufwendige
Koppeltriebe oder Kulissenführungen in den Schaltern notwendig.
[0004] Die Schalter bzw. Bedienvorrichtungen von Werkzeugmaschinen gemäß dem Stand der Technik
sind üblicherweise sehr komplex und kostenintensiv konstruiert. Beispielsweise wird
in der
EP 1 563 962 A1 ein Elektrowerkzeug mit einem Schaltelement zur Betätigung eines Motors offenbart.
Dabei ist ein Einschalten des Motors nur dann möglich, wenn das Schaltelement in einer
vorgegebenen Weise mehrfach aktiviert wird oder mindestens zwei Schaltelemente gleichzeitig
oder in einer vorgegebenen Weise hintereinander betätigt werden.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine verbesserte Bedienvorrichtung
für eine Werkzeugmaschine zur Verfügung zur Verfügung zu stellen.
[0006] Die Aufgabe wird gelöst durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs 1. Vorteilhafte
Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Gegenstands sind in den abhängigen Ansprüchen
enthalten.
[0007] Die Aufgabe wird dabei gelöst durch das Bereitstellen einer Bedienvorrichtung für
eine Werkzeugmaschine, insbesondere ein Schleifgerät, enthaltend wenigstens ein erstes
und zweites Schaltelement, wobei das erste Schaltelement in einen ersten und zweiten
Modus und das zweite Schaltelement in einen ersten und zweiten Modus einstellbar ist,
wobei das erste Schaltelement wenigstens ein erstes Signalmittel enthält zum jeweiligen
Signalisieren des ersten oder zweiten Modus und das zweite Schaltelement wenigstens
ein zweites Signalmittel enthält zum jeweiligen Signalisieren des ersten oder zweiten
Modus.
[0008] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Bedienvorrichtung so ausgestaltet ist, dass
das zweite Schaltelement von dem ersten Modus in den zweiten Modus erst einstellbar
ist, wenn das erste Schaltelement von dem ersten Modus in den zweiten Modus eingestellt
ist. Hierdurch kann effektiv verhindert werden, dass der zweite Modus des zweiten
Schaltelements versehentlich bzw. von dem Anwender unbeabsichtigt aktiviert wird,
ohne zuvor das erste Schaltelement von dem ersten in den zweiten Modus zu bringen.
Ein unbeabsichtigter bzw. ungewollter Modus, z.B. Einschalten der Werkzeugmaschine,
kann auf diese Weise verhindert und die Sicherheit im Umgang mit einer Werkzeugmaschine
erhöht werden.
[0009] Darüber hinaus ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass ein Elastomeraufsatz mit einer
ersten sowie zweiten Erhebung enthalten ist, wobei das erste Schaltelement die erste
Erhebung und das zweite Schaltelement die zweite Erhebung umfasst, wobei ein Gehäuse
der Werkzeugmaschine wenigstens eine erste und zweite Öffnung enthält, wobei die erste
Erhebung durch die erste Öffnung und die zweite Erhebung durch die zweite Öffnung
bedienbar ist, wobei die erste sowie die zweite Erhebung jeweils wenigstens ein Vorsprungelement
enthält und die erste sowie die zweite Öffnung jeweils eine Umrandung aufweist, wobei
jede Umrandung jeweils wenigstens eine Aussparung enthält, wobei in einem zusammengefügten
Zustand der Bedienvorrichtung das wenigstens eine Vorsprungelement in der wenigstens
einen Aussparung so positioniert ist, dass ein vollständiges Hindurchführen der ersten
oder zweiten Erhebung durch die jeweils erste oder zweite Öffnung verhindert wird.
Hierdurch kann verhindert werden, dass eine Erhebung, die sich von dem Elastomeraufsatz
ablöst, durch die Öffnung fällt und verloren geht. Ein Ablösen einer Erhebung von
dem Elastomeraufsatz kann eine Folge einer übermäßigen Benutzung sein.
[0010] Bei dem ersten und zweiten Signalmittel kann es sich ausschließlich um ein optisches
Signalmittel, d.h. eine Lampe, oder ausschließlich um ein akustisches Signalmittel
handeln. Alternativ kann sowohl das erste als auch das zweite Signalmittel durch ein
optisches und akustisches Signalmittel gestaltet sein. Des Weiteren ist es auch möglich,
dass das erste Signalmittel ein optisches Signalmittel und das zweite Signalmittel
ein akustisches Signalmittel ist. Es ist auch möglich, dass das zweite Signalmittel
ein optisches Signalmittel und das erste Signalmittel ein akustisches Signalmittel
ist. Das optische oder akustische Signalmittel kann dabei so ausgestaltet sein, dass
entweder ein dauerndes bzw. anhaltendes Signal (d.h. Dauerlicht) oder ein unterbrochenes
Signal (d.h. Blinken) abgegeben wird.
[0011] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann es möglich
sein, dass eine Folientastatur mit wenigstes einer ersten sowie zweiten Folientaste
enthalten ist, wobei der Elastomeraufsatz in eine erste Richtung über der Folientastatur
positioniert ist, sodass durch eine vorbestimmte Druckkraft in eine zweite Richtung
auf die erste Erhebung die erste Folientaste und auf die zweite Erhebung die zweite
Folientaste aktivierbar ist. Hierdurch kann eine einfache sowie kostengünstige Bedienvorrichtung
gestaltet werden, die gleichzeitig eine Widerstandsfähigkeit gegen in die Bedienvorrichtung
eindringende Feuchtigkeit (z.B. Wasser) aufweist. In einer alternativen Ausgestaltungsform
kann anstelle der Folientastatur auch eine Platine mit Mikrotastern verwendet werden.
[0012] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass der
Elastomeraufsatz einen Randbereich aufweist, der in eine Richtung eine um eine Außenkontur
des Elastomeraufsatz erstreckende Erhebung aufweist, um in einem zusammengebauten
Zustand der Bedienvorrichtung insbesondere für die Folientastatur eine Abdichtungswirkung
zu erzeugen. Hierdurch ist praktischerweise eine integrierte Abdichtung an dem Elastomeraufsatz
gegeben. Eine zusätzliche Abdichtung kann damit vermieden werden. Die um eine Außenkontur
des Elastomeraufsatz erstreckende Erhebung kann auch als Wulst oder Rand bezeichnet
werden. Die Abdichtung soll insbesondere gegen eindringende Feuchtigkeit wirken.
[0013] Entsprechend einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
kann es möglich sein, dass das erste Schaltelement durch die erste Erhebung auf dem
Elastomeraufsatz sowie die erste Folientaste und das zweite Schaltelement durch die
zweite Erhebung auf dem Elastomeraufsatz sowie die zweite Folientaste verwirklicht
ist und wobei der Elastomeraufsatz so zu der ersten und zweiten Öffnung des Gehäuses
positioniert ist, dass die erste Erhebung durch die erste Öffnung und die zweite Erhebung
durch die zweite Öffnung bedienbar ist. Entsprechend einer weiteren vorteilhaften
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann es möglich sein, dass der erste Modus
des ersten Schaltelements einer Blockadefunktion und der zweite Modus des ersten Schaltelements
einer Freigabefunktion entspricht und wobei der erste Modus des zweiten Schaltelements
einer Ruhefunktion und der zweite Modus des zweiten Schaltelements einer Arbeitsfunktion
entspricht. Hierdurch ist sichergestellt, dass ein unkontrolliertes Einschalten der
Werkzeugmaschine verhindert wird, wenn lediglich ein Schaltelement betätigt wird.
[0014] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann es möglich
sein, dass das erste Schaltelement erst von dem ersten Modus in den zweiten Modus
einstellbar ist, wenn das erste Schaltelement länger als eine vorbestimmte Zeitdauer
betätigt wird. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass das erste Schaltelement
nicht unbeabsichtigt von dem ersten in den zweiten Modus wechselt, wenn das erste
Schaltelement nur kürzer als eine vorbestimmte Zeitdauer betätigt wird. Durch die
Betätigung des ersten Schaltelements länger als eine vorbestimmte Zeitdauer kann der
Werkzeugmaschine angezeigt werden, dass der Anwender bewusst das erste Schaltelement
betätigt und auch den Wechsel von dem ersten in den zweiten Modus beabsichtigt.
[0015] Darüber hinaus kann es gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung auch möglich sein, dass das erste Schaltelement von dem zweiten Modus wieder
in den ersten Modus eingestellt wird, wenn das zweite Schaltelement erst nach Ablauf
einer vorbestimmten Zeitdauer betätigt wird. Hierdurch kann sichergestellt werden,
dass das erste Schaltelement nicht dauerhaft in dem zweiten Modus verbleibt und so
bei einer unachtsamen Handhabung durch einen Anwender das zweite Schaltelement und
damit die Werkzeugmaschine aktivierbar bzw. in den zweiten Modus verstellbar ist.
[0016] Entsprechend einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
kann es möglich sein, dass das erste Signalmittel den ersten Modus des ersten Schaltelements
anzeigt, wenn das zweite Schaltelement betätigt ist. Hierdurch kann dem Anwender auf
einfache Art und Weise angezeigt werden, dass für einen Moduswechsel (d.h. von dem
ersten in den zweiten Modus) des zweiten Schaltelements zuvor das erste Schaltelement
von dem ersten in den zweiten Modus gebracht werden muss.
[0017] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann es möglich
sein, dass das erste Signalmittel den zweiten Modus des ersten Schaltelements anzeigt,
wenn das erste Schaltelement länger als eine vorbestimmte Zeitdauer betätigt ist.
Hierdurch kann dem Anwender der Werkzeugmaschine auf einfache Art und Weise angezeigt
werden, dass das erste Schaltelement lang genug betätigt wurde und der zweite Modus
nun für das erste Schaltelement eingestellt ist.
[0018] Entsprechend einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
kann es möglich sein, dass das zweite Signalmittel den ersten Modus des zweiten Schaltelements
anzeigt, wenn sich das erste Schaltelement in dem zweiten Modus befindet. Hierdurch
kann dem Anwender der Werkzeugmaschine auf einfache Art und Weise angezeigt werden,
dass das zweite Schaltelement nunmehr bereit ist, um von dem ersten in den zweiten
Modus eingestellt zu werden.
[0019] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Figurenbeschreibung. In den Figuren
sind verschiedene Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung dargestellt. Die
Figuren, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination.
Der Fachmann wird die Merkmale zweckmässigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen
weiteren Kombinationen zusammenfassen.
[0020] In den Figuren sind gleiche und gleichartige Komponenten mit gleichen Bezugszeichen
beziffert.
[0021] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer Bedienvorrichtung an einem Gehäuse einer Werkzeugmaschine
gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht der Bedienvorrichtung mit einem Elastomeraufsatz und
einer Folientastatur in einem auseinander gebauten Zustand;
- Fig. 3a
- eine Draufsicht auf den Elastomeraufsatz; und
- Fig. 3b
- eine Seitenansicht auf den Elastomeraufsatz.
Ausführungsbeispiele:
[0022] Figur 1 zeigt eine Bedienvorrichtung 1 für eine Werkzeugmaschine, insbesondere ein
Schleifgerät. Bei der Werkzeugmaschine kann es sich jedoch auch um jede andere geeignete
Werkzeugmaschine handeln. Die Werkzeugmaschine ist in den Figuren nicht vollständig
dargestellt. Es ist lediglich ein Teil des Gehäuses 2 der Werkzeugmaschine in den
Figuren dargestellt.
[0023] Die Bedienvorrichtung 1 enthält im Wesentlichen eine Elastomeraufsatz 3 und eine
Folientastatur 4.
[0024] Der Elastomeraufsatz 3 enthält wiederum im Wesentlichen eine Grundplatte 5 und eine
Anzahl an Erhebungen (vgl. Figur 2 und 3). Der Elastomeraufsatz 3 ist aus einem weichen,
flexiblen Kunststoff gefertigt. Bei dem Kunststoff kann es sich um Silikon oder dergleichen
handeln. Wie in Figur 2 gezeigt, weist der Elastomeraufsatz 3 eine erste, zweite,
dritte, vierte, fünfte, sechste, siebte, achte, neunte, zehnte und elfte Erhebung
6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 auf. Die erste, zweite, dritte und vierte Erhebung
6, 7, 8, 9 sind jeweils zylindrisch und massiv ausgestaltet und dienen jeweils als
Betätigungselement. Die fünfte bis elfte Erhebung 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 dient
als Anzeigeelement.
[0025] Optional kann der Elastomeraufsatz 3 im Bereich der Betätigungselemente auch mit
einer harten Kappe versehen sein.
[0026] Die Folientastatur 4 enthält im Wesentlichen eine erste, zweite, dritte und vierte
Folientaste 17, 18, 19, 20 sowie ein erstes und zweites Signalmittel 21, 22. Des Weiteren
ist eine Leuchtskala mit fünf Leuchtstufen 23 auf der Folientastatur 4 enthalten.
Die Signalmittel 21, 22, 23 sind jeweils in Form einer LED (Leuchtdiode) ausgestaltet.
An einem Ende 4a weist die Folientastatur 4 eine Flachbandleitung 24 als elektrischen
Anschluss auf.
[0027] Die Werkzeugmaschine enthält ein Gehäuse 2, welches im Wesentlichen eine erste und
zweite Gehäusehälfte 2a, 2b enthält. Sowohl der Elastomeraufsatz 3 als auch die Folientastatur
4 sind in einem zusammengebauten Zustand zwischen der ersten und zweiten Gehäusehälfte
2a, 2b positioniert und gehalten. Wie in Figur 2 dargestellt, weist die erste Gehäusehälfte
2a elf Öffnungen 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35 auf. Die elf Öffnungen
25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35 in der ersten Gehäusehälfte 2a dienen zur
Aufnahme der elf Erhebungen 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 des Elastomeraufsatzes
3, sodass ein Anwender die Öffnungen die als Betätigungselemente ausgestalteten Erhebungen
6, 7, 8, 9 zu aktivieren.
[0028] Wie in Figur 2 ebenfalls dargestellt, weist die erste, zweite, dritte und vierte
Öffnung 25, 26, 27, 28 der ersten Gehäusehälfte 2a eine Umrandung 36 auf. Jede Umrandung
36 enthält eine erste und zweite Aussparung 36a, 36b. Jede Aussparung 36a, 36b erstreckt
sich jedoch nicht über die gesamte Höhe der Umrandung 36, sodass die Aussparung 36a,
36b im Wesentlichen als ein Schlitz oder Einkerbung in der Umrandung 36 ausgestaltet
ist. Die erste, zweite, dritte und vierte Erhebung 6, 7, 8, 9 enthält jeweils ein
erstes und zweites Vorsprungelement 37, 38. Das erste Vorsprungelement 37 der Erhebung
6, 7, 8, 9 ist dabei so ausgestaltet, dass dieses in die jeweilige erste Aussparung
36a, 36b der Öffnung 25, 26, 27, 28 eingeführt werden kann. Darüber hinaus ist das
zweite Vorsprungelement 36a, 36b der Erhebung 6, 7, 8, 9 so ausgestaltet, dass dieses
in die jeweilige zweite Aussparung 36b der Öffnung 25, 26, 27, 28 eingeführt werden
kann. Wenn die Erhebungen 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 des Elastomeraufsatzes
3 in die jeweiligen Öffnungen 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35 der ersten
Gehäusehälfte 2a aufgenommen sind, sind die Vorsprungelemente 37, 38 in die jeweiligen
Aussparungen 36a, 36b eingeführt. Das Zusammenwirken der Vorsprungelemente 37, 38
mit den Aussparungen 36a, 36b verhindert, dass eine Erhebung 6, 7, 8, 9, die sich
von der Grundplatte 5 des Elastomeraufsatzes 3 löst, durch die Öffnung 25, 26, 27,
28 hindurchfallen kann. Hierdurch wird auch eine von der Grundplatte 5 abgelöste Erhebung
6, 7, 8, 9 noch in der Öffnung 25, 26, 27, 28 der ersten Gehäusehälfte 2a gehalten
und damit auch noch funktionsfähig ist. Ein Ablösen einer Erhebung 6, 7, 8, 9 von
der Grundplatte 5 kann aufgrund von Verschleiß geschehen.
[0029] Wie bereits vorstehend erwähnt befinden sich der Elastomeraufsatz 3 sowie die Folientastatur
4 in einem zusammengebauten Zustand zwischen der ersten und zweiten Gehäusehälfte
2a, 2b. Die erste und zweite Gehäusehälfte 2a, 2b sind dabei mit einer Schraubverbindung
miteinander wiederlösbar verbunden. Der Elastomeraufsatz befindet sich dabei in einer
ersten Richtung A über der Folientastatur 4. Es ist dabei zu beachten, dass der Elastomeraufsatz
3 so über der Folientastatur 4 angeordnet bzw. positioniert ist, dass die als Betätigungselement
ausgestalteten Erhebungen 6, 7, 8, 9 (erste, zweite, dritte und vierte Erhebung) jeweils
entsprechend in die Richtung A über der ersten, zweiten, dritten und vierten Folientaste
17, 18, 19, 20 positioniert sind. Hierdurch können, wenn der Anwender der Werkzeugmaschine
einen gewissen Druck auf die als Betätigungselement ausgestalteten Erhebungen 6, 7,
8, 9 ausübt, die in der zweiten Richtung B unterhalb des Elastomeraufsatz 3 befindlichen
Folientasten 6, 7, 8, 9 aktiviert werden. Des Weiteren befindet sich in dem zusammengebauten
Zustand die als Anzeigeelement ausgestaltete fünfte bis elfte Erhebung 10, 11, 12,
13, 14, 15, 16 über den Signalmitteln der Folientastatur 4. Das Material des Elastomeraufsatz
3 ist lichtdurchlässig. Die obere Fläche der Erhebung 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 ist
jedoch lichtundurchlässig beschichtet. In den Anzeigebereichen der fünfte bis elfte
Erhebung 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 ist die Beschichtung entfernt, sodass das Licht
des darunter liegenden Signalmittel durchscheinen kann. Hierdurch kann der Anwender
der Werkzeugmaschine ein Aufleuchten der Signalmittel an der Außenseite des Gehäuses
2 der Werkzeugmaschine erkennen.
[0030] Eine Kombination von einer als Betätigungselement ausgestalteten Erhebung 6, 7, 8,
9 (d.h. erste bis vierte Erhebung) mit einer der ersten bis vierten Folientaste 17,
18, 19, 20 dient als Schaltelement. Das erste Schaltelement 40 enthält daher die erste
als Betätigungselement ausgestaltete Erhebung 6 sowie die erste Folientaste 17. Des
Weiteren enthält das zweite Schaltelement 50 die zweite als Betätigungselement ausgestaltete
Erhebung 7 sowie die zweite Folientaste 18.
[0031] Zur Aktivierung der Werkzeugmaschine wird zunächst das erste Schaltelement 40 (d.h.
die Kombination von der ersten Erhebung 6 mit der ersten Folientaste 17) für eine
gewisse erste Zeitdauer (ca. 10 bis 20 Millisekunden) in die zweite Richtung B gedrückt.
Darüber hinaus leuchtet das erste Signalmittel 21 mehrere Male auf, d.h. blinkt, wenn
das zweite Schaltelement 50 gedrückt wird, ohne dass zuvor das erste Schaltelement
40 länger als die vorbestimmte erste Zeitdauer gedrückt wurde. Mit dieser Funktion
wird dem Anwender der Werkzeugmaschine angezeigt, dass zum Aktivieren der Werkzeugmaschine
zunächst das erste Schaltelement 40 für die erste Zeitdauer gedrückt werden muss.
Wenn das erste Schaltelement 40 länger als die vorbestimmte erste Zeitdauer gedrückt
wurde, erlischt das erste Signalmittel 21 und das zweite Signalmittel 22 leuchtet
für eine vorbestimmte zweite Zeitdauer (ca. 3 bis 5 Sekunden) auf. Während das zweite
Signalmittel 22 für die zweite Zeitdauer aufleuchtet, kann das zweite Schaltelement
50 (d.h. die Kombination von der zweiten Erhebung 7 mit der zweiten Folientaste 18)
in die zweite Richtung B gedrückt werden. Durch das Drücken bzw. Betätigen des zweiten
Schaltelements 50 wird schließlich die Werkzeugmaschine aktiviert, d.h. ein in der
Werkzeugmaschine befindlicher Elektromotor eingeschaltet. Der Elektromotor ist in
den Figuren nicht dargestellt. Wenn jedoch das zweite Schaltelement 50 nicht innerhalb
der zweiten Zeitdauer gedrückt wird, erlischt das zweite Signalmittel 22 während das
erste Signalmittel 21 wieder aufleuchtet und ein Drücken des zweiten Schaltelements
50 führt nicht mehr zu einer Aktivierung der Werkzeugmaschine.
[0032] Um die Aktivierung der Werkzeugmaschine bzw. des Elektromotors zu beenden, wird das
zweite Schaltelement 50 erneut gedrückt.
[0033] Das erste Schaltelement 40 dient als Sperrtaste und das zweite Schaltelement 50 dient
als eigentliche Aktivierungstaste (bzw. Ein- und Ausschalttaste).
1. Bedienvorrichtung (1) für eine Werkzeugmaschine, insbesondere ein Schleifgerät, enthaltend
wenigstens ein erstes und zweites Schaltelement (40, 50), wobei das erste Schaltelement
(40) in einen ersten und zweiten Modus und das zweite Schaltelement (50) in einen
ersten und zweiten Modus einstellbar ist, wobei das erste Schaltelement (40) wenigstens
ein erstes Signalmittel (21) enthält zum jeweiligen Signalisieren des ersten oder
zweiten Modus, wobei
die Bedienvorrichtung (1) so ausgestaltet ist, dass das zweite Schaltelement (50)
von dem ersten Modus in den zweiten Modus erst einstellbar ist, wenn das erste Schaltelement
(40) von dem ersten Modus in den zweiten Modus eingestellt ist, dadurch gekennzeichnet, dass
das zweite Schaltelement (50) wenigstens ein zweites Signalmittel (22) enthält zum
jeweiligen Signalisieren des ersten oder zweiten Modus,
und dass ein Elastomeraufsatz (3) mit einer ersten sowie zweiten Erhebung (6, 7) enthalten
ist,
wobei das erste Schaltelement (40) die erste Erhebung (6) und das zweite Schaltelement
(50) die zweite Erhebung (7) umfasst, wobei ein Gehäuse (2) der Werkzeugmaschine wenigstens
eine erste und zweite Öffnung (25, 26) enthält, wobei die erste Erhebung (6) durch
die erste Öffnung (25) und die zweite Erhebung (7) durch die zweite Öffnung (26) bedienbar
ist,
wobei die erste sowie die zweite Erhebung (6, 7) jeweils wenigstens ein Vorsprungelement
(37, 38) enthält und die erste sowie die zweite Öffnung (25, 26) jeweils eine Umrandung
(36) aufweist, wobei jede Umrandung (36) jeweils wenigstens eine Aussparung (36a,
36b) enthält, wobei in einem zusammengefügten Zustand der Bedienvorrichtung (1) das
wenigstens eine Vorsprungelement (37, 38) in der wenigstens einen Aussparung (36a,
36b) so positioniert ist, dass ein vollständiges Hindurchführen der ersten oder zweiten
Erhebung (6, 7) durch die jeweils erste oder zweite Öffnung (25, 26) verhindert wird.
2. Bedienvorrichtung (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Folientastatur (4) mit wenigstes einer ersten sowie zweiten Folientaste (17,
18) enthalten ist, wobei der Elastomeraufsatz (3) in eine erste Richtung A über der
Folientastatur (4) positioniert ist, sodass durch eine vorbestimmte Druckkraft in
eine zweite Richtung B auf die erste Erhebung (6) die erste Folientaste (17) und auf
die zweite Erhebung (7) die zweite Folientaste (18) aktivierbar ist.
3. Bedienvorrichtung (1) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schaltelement (40) durch die erste Erhebung (6) auf dem Elastomeraufsatz
(3) sowie die erste Folientaste (17) und das zweite Schaltelement (50) durch die zweite
Erhebung (7) auf dem Elastomeraufsatz (3) sowie die zweite Folientaste (18) verwirklicht
ist und wobei der Elastomeraufsatz (3) so zu der ersten und zweiten Öffnung (25, 26)
des Gehäuses (2) positioniert ist, dass die erste Erhebung (6) durch die erste Öffnung
(25) und die zweite Erhebung (7) durch die zweite Öffnung (26) bedienbar ist.
4. Bedienvorrichtung (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der erste Modus des ersten Schaltelements (40) einer Blockadefunktion und der zweite
Modus des ersten Schaltelements (40) einer Freigabefunktion entspricht und wobei der
erste Modus des zweiten Schaltelements (50) einer Ruhefunktion und der zweite Modus
des zweiten Schaltelements (50) einer Arbeitsfunktion entspricht.
5. Bedienvorrichtung (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schaltelement (40) erst von dem ersten Modus in den zweiten Modus einstellbar
ist, wenn das erste Schaltelement (40) länger als eine vorbestimmte Zeitdauer betätigt
wird.
6. Bedienvorrichtung (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Signalmittel (21) den ersten Modus des ersten Schaltelements (40) anzeigt,
wenn das zweite Schaltelement (50) betätigt ist.
7. Bedienvorrichtung (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Signalmittel (21) den zweiten Modus des ersten Schaltelements (40) anzeigt,
wenn das erste Schaltelement (40) länger als eine vorbestimmte Zeitdauer betätigt
ist.
8. Bedienvorrichtung (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Signalmittel (22) den ersten Modus des zweiten Schaltelements (50) anzeigt,
wenn sich das erste Schaltelement (40) in dem zweiten Modus befindet.
1. Operator control device (1) for a power tool, in particular a sander, containing at
least a first and a second switching element (40, 50), wherein the first switching
element (40) can be adjusted to a first and a second mode and the second switching
element (50) can be adjusted to a first and a second mode, wherein the first switching
element (40) contains at least one first signalling means (21) for respectively signalling
the first or the second mode, wherein the operator control device (1) is configured
such that the second switching element (50) can only be adjusted from the first mode
to the second mode if the first switching element (40) is adjusted from the first
mode to the second mode, characterized in that the second switching element (50) contains at least one second signalling means (22)
for respectively signalling the first or the second mode, and in that an elastomeric attachment (3) with a first and a second raised portion (6, 7) is
present, wherein the first switching element (40) comprises the first raised portion
(6) and the second switching element (50) comprises the second raised portion (7),
wherein a housing (2) of the power tool contains at least a first and a second opening
(25, 26), wherein the first raised portion (6) can be operated through the first opening
(25) and the second raised portion (7) can be operated through the second opening
(26), wherein the first and the second raised portion (6, 7) each contain a projection
element (37, 38) and the first and the second opening (25, 26) each have a border
(36), wherein each border (36) has at least one cutout (36a, 36b), wherein, in an
assembled state of the operator control device (1), the at least one projection element
(37, 38) is positioned in the at least one cutout (36a, 36b) such that complete passage
of the first or second raised portion (6, 7) through the respectively first or second
opening (25, 26) is prevented.
2. Operator control device (1) according to Claim 1, characterized in that a membrane keypad (4) with at least a first and a second membrane key (17, 18) is
present, wherein the elastomeric attachment (3) is positioned above the membrane keypad
(4) in a first direction A, so that the first membrane key (17) can be activated by
a predetermined compressive force in a second direction B on the first raised portion
(6) and the second membrane key (18) can be activated by a predetermined compressive
force in a second direction B on the second raised portion (7).
3. Operator control device (1) according to Claim 2, characterized in that the first switching element (40) is realized by the first raised portion (6) on the
elastomeric attachment (3) and the first membrane key (17) and the second switching
element (50) is realized by the second raised portion (7) on the elastomeric attachment
(3) and the second membrane key (18), and wherein the elastomeric attachment (3) is
positioned in relation to the first and the second opening (25, 26) of the housing
(2) such that the first raised portion (6) can be operated through the first opening
(25) and the second raised portion (7) can be operated through the second opening
(26).
4. Operator control device (1) according to at least one of Claims 1 to 3, characterized in that the first mode of the first switching element (40) corresponds to a block function
and the second mode of the first switching element (40) corresponds to a release function,
and wherein the first mode of the second switching element (50) corresponds to an
inoperative function and the second mode of the second switching element (50) corresponds
to a work function.
5. Operator control device (1) according to at least one of Claims 1 to 4, characterized in that the first switching element (40) can only be adjusted from the first mode to the
second mode if the first switching element (40) is operated for longer than a predetermined
time period.
6. Operator control device (1) according to at least one of Claims 1 to 5, characterized in that the first signalling means (21) indicates the first mode of the first switching element
(40) if the second switching element (50) is operated.
7. Operator control device (1) according to at least one of Claims 1 to 6, characterized in that the first signalling means (21) indicates the second mode of the first switching
element (40) if the first switching element (40) is operated for longer than a predetermined
time period.
8. Operator control device (1) according to at least one of Claims 1 to 7, characterized in that the second signalling means (22) indicates the first mode of the second switching
element (50) if the first switching element (40) is in the second mode.
1. Dispositif de commande (1) pour une machine-outil, en particulier une ponceuse, comprenant
au moins un premier et un deuxième élément de commutation (40, 50), dans lequel le
premier élément de commutation (40) peut être réglé sur un premier et un deuxième
mode, et le deuxième élément de commutation (50) peut être réglé sur un premier et
un deuxième mode, dans lequel le premier élément de commutation (40) comprend au moins
un moyen de signalisation (21) pour signaler respectivement le premier ou le deuxième
mode, dans lequel le dispositif de commande (1) est configuré de telle sorte que le
deuxième élément de commutation (50) ne peut être réglé du premier mode au deuxième
mode que lorsque le premier élément de commutation (40) a été réglé du premier mode
au deuxième mode,
caractérisé en ce que le deuxième élément de commutation (50) comprend au moins un deuxième moyen de signalisation
(22) pour signaler respectivement le premier ou le deuxième mode, et en ce qu'une partie rapportée en élastomère (3) pourvue d'un premier et d'un deuxième élément
en relief (6, 7) est incluse, dans lequel le premier élément de commutation (40) comprend
le premier relief (6) et le deuxième élément de commutation (50) comprend le deuxième
relief (7), dans lequel un carter (2) de la machine-outil comprend au moins une première
et une deuxième ouverture (25, 26), dans lequel le premier relief (6) peut être commandé
à travers la première ouverture (25) et le deuxième relief (7) peut être commandé
à travers la deuxième ouverture (26), dans lequel le premier et le deuxième reliefs
(6, 7) comprennent respectivement au moins un élément en saillie (37, 38), et la première
et la deuxième ouverture (25, 26) présentent respectivement une bordure (36), dans
lequel chaque bordure (36) comprend respectivement au moins un évidement (36a, 36b),
dans lequel, dans un état assemblé du dispositif de commande (1), ledit au moins un
élément en saillie (37, 38) est positionné dans ledit au moins un évidement (36a,
36b) de façon à empêcher un passage total du premier ou du deuxième relief (6, 7)
à travers la première ou la deuxième ouverture (25, 26) respectivement.
2. Dispositif de commande (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il comprend un pavé de touches à membrane (4) pourvu au moins d'une première et d'une
deuxième touche à membrane (17, 18), dans lequel la partie rapportée en élastomère
(3) est disposée dans une première direction A au-dessus du pavé de touches à membrane
(4) de sorte qu'une force de pression prédéterminée dans une deuxième direction B
sur le premier relief (6) permet d'activer la première touche à membrane (17) et sur
le deuxième relief (7) permet d'activer la deuxième touche à membrane (18).
3. Dispositif de commande (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce que le premier élément de commutation (40) est réalisé par le premier relief (6) sur
la partie rapportée en élastomère (3), et la première touche à membrane (17) et le
deuxième élément de commutation (50) sont réalisés par le deuxième relief (7) sur
la partie rapportée en élastomère (3) et la deuxième touche à membrane (18), et dans
lequel la partie rapportée en élastomère (3) est positionnée par rapport à la première
et à la deuxième ouverture (25, 26) du carter (2) de telle sorte que le premier relief
(6) peut être commandé à travers la première ouverture (25) et le deuxième relief
(7) peut être commandé à travers la deuxième ouverture (26).
4. Dispositif de commande (1) selon au moins l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le premier mode du premier élément de commutation (40) correspond à une fonction
de blocage et le deuxième mode du premier élément de commutation (40) correspond à
une fonction de déblocage, et dans lequel le premier mode du deuxième élément de commutation
(50) correspond à une fonction de veille et le deuxième mode du deuxième élément de
commutation (50) correspond à une fonction de travail.
5. Dispositif de commande (1) selon au moins l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le premier élément de commutation (40) ne peut être réglé du premier mode au deuxième
mode que si le premier élément de commutation (40) est actionné pendant plus longtemps
qu'une durée prédéterminée.
6. Dispositif de commande (1) selon au moins l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le premier moyen de signalisation (21) indique le premier mode du premier élément
de commutation (40) lorsque le deuxième élément de commutation (50) est actionné.
7. Dispositif de commande (1) selon au moins l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le premier moyen de signalisation (21) indique le deuxième mode du premier élément
de commutation (40) lorsque le premier élément de commutation (40) est actionné pendant
plus longtemps qu'une durée prédéterminée.
8. Dispositif de commande (1) selon au moins l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le deuxième moyen de signalisation (22) indique le premier mode du deuxième élément
de commutation (50) lorsque le premier élément de commutation (40) se trouve dans
le deuxième mode.