(19)
(11) EP 3 902 288 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
29.11.2023  Patentblatt  2023/48

(21) Anmeldenummer: 21162314.5

(22) Anmeldetag:  12.03.2021
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
H04R 25/00(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
H04R 2225/57; H04R 2225/0216; H04R 25/604; H04R 25/609

(54)

HÖRGERÄT MIT EINER MIKROFONEINHEIT, EINER LAUTSPRECHEREINHEIT UND VERBINDER SOWIE VERWENDUNG EINES VERBINDERS ZUM VERBINDEN EINER MIKROFONEINHEIT UND EINER LAUTSPRECHEREINHEIT EINES HÖRGERÄTS

HEARING AID WITH A MICROPHONE UNIT, A LOUDSPEAKER UNIT AND A CONNECTOR, AND USE OF A CONNECTOR FOR CONNECTING A MICROPHONE UNIT AND A LOUDSPEAKER UNIT OF A HEARING AID

APPAREIL AUDITIF AVEC UNE UNITÉ DE MICROPHONE, UNE UNITÉ DE HAUT-PARLEUR ET UN CONNECTEUR, ET UTILISATION D'UN CONNECTEUR POUR CONNECTER UNE UNITÉ DE MICROPHONE ET D'UNE UNITÉ DE HAUT-PARLEUR D'UN APPAREIL AUDITIF


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 20.04.2020 DE 102020002379

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
27.10.2021  Patentblatt  2021/43

(60) Teilanmeldung:
22185591.9 / 4106351

(73) Patentinhaber: Yamaichi Electronics Deutschland GmbH
85609 Aschheim-Dornach (DE)

(72) Erfinder:
  • QUITER, Michael
    57482 Wenden (DE)
  • SZYNALSKI, Stefan
    85757 Karlsfeld bei München (DE)

(74) Vertreter: Müller-Boré & Partner Patentanwälte PartG mbB 
Friedenheimer Brücke 21
80639 München
80639 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-B1- 2 119 312
EP-B1- 2 456 235
US-A1- 2012 014 549
EP-B1- 2 339 700
DE-A1-102013 225 429
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Hörgerät mit einer Mikrofoneinheit und einer Lautsprechereinheit, einen Verbinder und die Verwendung eines Verbinders zum Verbinden einer Mikrofoneinheit und einer Lautsprechereinheit eines Hörgeräts.

    [0002] Das derartige Hörgerät wird insbesondere eingesetzt, um Menschen mit einer Hörschwäche zu einem verbesserten Hören zu verhelfen. Bei bekannten Hörgeräten werden die Mikrofoneinheit und die Lautsprechereinheit üblicherweise mittels eines in Radialrichtung der zu verbindenden Bauteile verlaufenden, mehrere Bauteile durchdringenden Verriegelungsstifts oder mittels eines Bajonettverschlusses miteinander verbunden. Dies erfordert zur sicheren Verbindung der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit ein erhöhtes Maß an Fertigungsgenauigkeit.

    [0003] EP 2 456 235 B1 offenbart ein Hörgerät zum Tragen hinter dem Ohr mit einem Gehäuse, das im Gebrauch hinter dem Ohr anzubringen ist, und einem Kabel zum Verbinden des Gehäuses mit einer in den Gehörgang einzusetzenden Otoplastik, wobei das Kabel über einen Verbinder mit dem Gehäuse lösbar verbunden ist, wobei das Gehäuse eine beim Tragen nach vorne gerichtete Frontwand, die in Gebrauchsstellung zu einer Rückseite des Ohres hin gerichtet ist oder an dieser anliegt, und vorzugsweise eine im Wesentlichen nach oben und/oder vorne gerichtete Oberwand aufweist, und wobei der Verbinder an der Frontwand positioniert ist.

    [0004] EP 2 339 700 B1 offenbart einen Verbinder insbesondere für ein Hörgerät mit: einem rohrförmigen Gehäuse; mindestens einem Kontakt, der in einem Inneren des rohrförmigen Gehäuses angeordnet ist; und einer drehbaren Hülse, die an einem Außenumfang des rohrförmigen Gehäuses angeordnet ist und gegenüber dem rohrförmigen Gehäuse um zumindest einen vorgegebenen Winkel drehbar ist und Eingriffsmittel zum in Eingriff Treten mit einer komplementären Verbinderbuchse aufweist. Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Verbinderbuchse insbesondere zum Anordnen in einem Gehäuse eines Hörgeräts, wobei die Verbinderbuchse folgendes aufweist: einen Vorsprung; zumindest ein Kontaktelement, das an einem Außenumfang des Vorsprungs angeordnet ist; und ein Eingriffsmittel zum in Eingriff treten mit einem komplementären Verbinder sowie einen Steckanschluss mit einem Verbinder und einer Buchse.

    [0005] DE 10 2013 225429 A1 offenbart ein Hörinstrument zum Tragen hinter dem Ohr (HdO) mit einer Steckverbindung zwischen Gehäuse und Traghaken sowie ein Gehäuse und einen Traghaken eines solchen Hörinstruments. Der Traghaken und das Gehäuse sind durch eine Steckverbindung miteinander verbunden, wobei ein Clip dazu vorgesehen ist, die Steckverbindung zu fixieren. Jeweils am Traghaken und im Gehäuse sind Nuten vorgesehen, die dazu ausgebildet sind, den Clip aufzunehmen, wobei die jeweiligen Nuten nicht-parallel zur Steckrichtung der Steckverbindung orientiert und so angeordnet sind, dass sie bei vollständig ineinandergestecktem Traghaken und Gehäuse miteinander fluchten, und wobei der Clip in die jeweiligen Nuten gleichzeitig eingeführt ist.

    [0006] US 2012/0014549A1 offenbart Verfahren und Vorrichtungen für Hörhilfsgeräte, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Anschlüsse für Empfänger-im-Kanal-Hörgeräte. Ein Hörgerät umfasst eine Hörgerätekomponente, die so angepasst ist, dass sie auf oder hinter dem Ohr aufliegt und eine Hörunterstützungselektronik, die in der Komponente angeordnet ist. Ein erster Anschlussabschnitt ist in der Komponente angeordnet, wobei der erste Anschlussabschnitt elektrisch mit der Hörunterstützungselektronik verbunden ist. Ein zweiter Verbinderteil ist so ausgelegt, dass er sich an einen Teil des Bauteils anpasst und ein Kabel elektrisch und physisch mit dem ersten Verbinderteil verbindet. Dabei sind an mindestens einem der beiden Teile, dem ersten und dem zweiten Steckerteil, Kratzplättchen oder Stifte als Kontakte angebracht.

    [0007] EP 2 119 312 B1 offenbart ein Hörgerät und insbesondere ein Hörgerätesystem vom Typ Empfänger im Ohr (Receiver-in-the-Ear; RITE), die eine RITE-Komponente umfassen, wobei die RITE-Komponente einen Empfänger und ein Empfängergehäuse umfasst, sowie einen Verbinder, der Kopplungsmittel zum Koppeln der RITE-Komponente mit einer Hinter-dem-Ohr-Gehäusekomponente (HdO) des Hörgeräts umfasst, wobei der Verbinder ein elektrisch leitendes Mittel umfasst.

    [0008] Zur Vermeidung des oben genannten Nachteils hat die vorliegende Erfindung zur Aufgabe, ein verbessertes Hörgerät mit einer Mikrofoneinheit und einer Lautsprechereinheit, einen verbesserten Verbinder und die Verwendung eines verbesserten Verbinders zum Verbinden einer Mikrofoneinheit und einer Lautsprechereinheit eines Hörgeräts zur Verfügung zu stellen, wobei insbesondere eine sichere Verbindung der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit bei reduziertem Herstellungsaufwand realisiert ist.

    [0009] Die Aufgabe wird durch den Gegenstand des jeweiligen unabhängigen Patentanspruchs gelöst. Die jeweiligen abhängigen Patentansprüche betreffen bevorzugte Weiterbildungen des Gegenstands der vorliegenden Erfindung.

    [0010] Ein hier beschriebenes Hörgerät zum Tragen am Ohr umfasst eine Mikrofoneinheit, eine Lautsprechereinheit und ein Verbindungselement, wobei die Mikrofoneinheit ein

    [0011] Gehäuse mit mindestens einem Mikrofon aufweist und das Gehäuse im Gebrauch am Ohr getragen ist. Die Lautsprechereinheit weist ein Kabel und einen mit einem ersten Ende des Kabels verbundenen Lautsprecher auf, der im Gebrauch in einen Gehörgang eingesetzt ist. Das Kabel ist mittels eines Verbinders mit dem Gehäuse lösbar verbunden, wobei der Verbinder an einem dem Lautsprecher entgegengesetzten zweiten Ende des Kabels angeordnet ist. Dabei ist eine Nut zum in Eingriff Treten mit dem Verbindungselement an dem Verbinder ausgebildet und erstreckt sich zumindest teilweise in Umfangsrichtung des Verbinders, wobei das Verbindungselement in einer Montageposition, das heißt, in einer montierten Verbindung, der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit mit der Nut in Eingriff ist, um den Verbinder an dem Gehäuse der Mikrofoneinheit zu sichern.

    [0012] Ein Vorteil eines solchen Hörgeräts ist eine vereinfachte Herstellung des Hörgeräts bei Gewährleistung einer sicheren Verbindung der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit des Hörgeräts, insbesondere gesichert mittels des Verbindungselements gegen eine Relativbewegung in Axialrichtung des Verbinders zwischen Mikrofoneinheit und die Lautsprechereinheit in ihrer Montageposition. Insbesondere die an dem Verbinder ausgebildete Nut ist einfach herstellbar und gewährleistet zusammen mit dem Verbindungselement des Hörgeräts die sichere Verbindung der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit.

    [0013] Ein weiterer Vorteil dieses Hörgeräts ist ein schnelles und einfaches Verbinden/Trennen der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit mittels Einsetzens/Entfernens des Verbindungselements.

    [0014] Ein Verbinder zum lösbaren Verbinden einer Mikrofoneinheit und einer Lautsprechereinheit kann insbesondere zum mechanischen und/oder elektrischen Verbinden dienen. Der Verbinder kann somit Bestandteile zum mechanischen Verbinden, Bestandteile zum elektrischen Verbinden und/oder Bestandteile zum kombinierten mechanischen und elektrischen Verbinden aufweisen. Eine äußere Form des Verbinders kann an eine jeweilige Anforderung und/oder Geometrie der zu verbindenden Einheiten angepasst sein. Der Verbinder weist eine zylinderförmige äußere Form auf.

    [0015] Ein Kabel einer Lautsprechereinheit verläuft üblicherweise beim Tragen des Hörgeräts über dem Ohr. Um das Tragen des Hörgeräts am Ohr zu unterstützen, kann das Kabel steif oder starr ausgebildet sein, insbesondere an ein Ohr passend vorgeformt. Alternativ dazu kann das Kabel flexibel ausgebildet sein.

    [0016] Eine Axialrichtung oder axiale Richtung kann eine Richtung in einer Erstreckung einer Länge eines Bauteils sein. Bei dem zylinderförmig ausgebildeten Verbinder ist die Axialrichtung etwa parallel zu einer Mantellinie oder der Längsachse des Verbinders ausgerichtet.

    [0017] Eine Radialrichtung oder radiale Richtung kann senkrecht zu der Axialrichtung ausgerichtet sein. Bei dem zylinderförmig ausgebildeten Verbinder ist die Radialrichtung zusammenfallend mit dem Radius des zylinderförmig ausgebildeten Verbinders ausgerichtet.

    [0018] Eine Sekantenrichtung kann senkrecht zu der Axialrichtung in Richtung einer Sekante ausgerichtet sein. Bei dem zylinderförmig ausgebildeten Verbinder, der quer zur Axialrichtung geschnitten eine kreisförmige Querschnittsfläche aufweist, verläuft die jeweilige Sekantenrichtung in Richtung einer Kreissehne.

    [0019] Dementsprechend kann eine Umfangsrichtung eine Richtung in einer Erstreckung des Umfangs des zylinderförmig ausgebildeten Verbinders sein.

    [0020] Die hier verwendeten Begriffe "außen" oder "innen" und dergleichen bedeuten im Sinne der vorliegenden Erfindung, dass ein, insbesondere idealisierter oder gedachter, Mittelpunkt ein innerster Punkt ist. Ein Punkt oder Bereich, der als weiter außen liegend bezeichnet ist als ein anderer Punkt oder Bereich, liegt also in Radialrichtung weiter entfernt von dem Mittelpunkt als der andere, weiter innen liegende, Punkt oder Bereich. Ein Punkt oder Bereich, der als weiter innen liegend bezeichnet ist als ein anderer Punkt oder Bereich, liegt also in Radialrichtung näher an dem Mittelpunkt als der andere, weiter außen liegende, Punkt oder Bereich. Beispielsweise ist eine äußere Oberfläche des beschriebenen Verbinders in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit innerhalb des Gehäuses der Mikrofoneinheit angeordnet. Das Innere des Gehäuses ist begrenzt von einer Außenwand des Gehäuses, wobei alles, was in Radialrichtung nach außen weiter entfernt ist als die Außenwand des Gehäuses, sich außerhalb des Gehäuses befindet.

    [0021] Die nachfolgend verwendeten Begriffe "oben" oder "oberhalb" und dergleichen bedeuten im Sinne der vorliegenden Erfindung eine Richtung und/oder eine Lage eines Elements in Bezug auf ein anderes Element entgegen der Schwerkraftrichtung, also in positiver z Richtung. Die nachfolgend verwendeten Begriffe "unten" oder "unterhalb" und dergleichen bedeuten im Sinne der vorliegenden Erfindung eine Richtung und/oder eine Lage eines Elements in Bezug auf ein anderes Element in der Schwerkraftrichtung.

    [0022] Der Verbinder weist vier zylinderförmige Halterungen auf, die außen an dem Verbinder ausgebildet sind. Mit anderen Worten sind die vier Halterungen an einer Außenfläche - das heißt, an einer äußeren Oberfläche - des Verbinders angeordnet.

    [0023] Der Verbinder ist mittels der Halterungen in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit mit dem Gehäuse der Mikrofoneinheit lösbar verriegelt.

    [0024] Vorteilhafterweise sind die Halterungen an dem Verbinder mit der obigen Konfiguration leicht zugänglich für das einfache und wirksame Verriegeln der Lautsprechereinheit, insbesondere des Verbinders, mit dem Gehäuse der Mikrofoneinheit.

    [0025] Ein Aspekt betrifft ein Hörgerät zum Tragen am Ohr, wie in Anspruch 2 wiedergegeben.

    [0026] Das Kabel ist mittels eines Verbinders mit dem Gehäuse lösbar verbunden, wobei der Verbinder an einem dem Lautsprecher entgegengesetzten zweiten Ende des Kabels angeordnet ist. Dabei ist der Verbinder mittels vier Halterungen, die außen an dem Verbinder ausgebildet sind, in einer Montageposition, das heißt, in einer montierten Verbindung, der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit mit dem Gehäuse der Mikrofoneinheit lösbar verriegelt, wobei in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit ein Endabschnitt des mindestens einen Kontaktierelements in einem damit korrespondierenden Aufnahmeabschnitt mit dem Gehäuse der Mikrofoneinheit verrastet ist.

    [0027] Um es mit anderen Worten auszudrücken, sind die vier Halterungen an einer Außenfläche - das heißt, an einer äußeren Oberfläche - des Verbinders angeordnet, insbesondere in einem unverbundenen Zustand der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit. Dabei ist die äußere Oberfläche des Verbinders in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit innerhalb des Gehäuses der Mikrofoneinheit angeordnet.

    [0028] Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung ist eine vereinfachte Herstellung des Hörgeräts bei Gewährleistung einer sicheren lösbaren Verriegelung des Verbinders mit dem Gehäuse der Mikrofoneinheit in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit. Insbesondere sind die an dem Verbinder ausgebildeten Halterungen einfach herstellbar und gewährleisten zusammen mit dem Gehäuse der Mikrofoneinheit die sichere lösbare Verriegelung des Verbinders mit dem Gehäuse.

    [0029] Die Halterung kann sich zumindest teilweise in Radialrichtung des Verbinders erstrecken. Mit anderen Worten können die vier Halterungen von einer Außenfläche - das heißt, von einer äußeren Oberfläche - des Verbinders in Radialrichtung des Verbinders nach außen abstehend ausgebildet sein.

    [0030] Die obige Konfiguration trägt weiter dazu bei, dass die Halterung an dem Verbinder leicht zugänglich ist für das einfache und wirksame Verriegeln der Lautsprechereinheit, insbesondere des Verbinders, mit dem Gehäuse der Mikrofoneinheit.

    [0031] Vorteilhafterweise kann das Hörgerät ein Verbindungselement aufweisen, wobei eine Nut zum in Eingriff Treten mit dem Verbindungselement an dem Verbinder ausgebildet sein kann und sich zumindest teilweise in Umfangsrichtung des Verbinders erstrecken kann. Dabei kann das Verbindungselement in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit mit der Nut in Eingriff sein, um den Verbinder an dem Gehäuse der Mikrofoneinheit zu sichern.

    [0032] Mittels des Verbindungselements kann zwischen der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit in ihrer Montageposition eine formschlüssige und/oder reibschlüssige Verbindung ausgebildet sein.

    [0033] Insbesondere kann in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit mittels des Verbindungselements eine formschlüssige und/oder reibschlüssige Verbindung zwischen dem Gehäuse der Mikrofoneinheit und der Nut des Verbinders ausgebildet sein.

    [0034] Zum Bewirken des Formschlusses kann das Verbindungselement den Verbinder hintergreifen.

    [0035] Vorteilhafterweise kann mit der obigen Konfiguration schnell und einfach ein präzises und unkompliziertes Verbinden/Trennen der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit mittels Einsetzens/Entfernens des Verbindungselements gewährleistet werden.

    [0036] Vorteilhafterweise kann das Verbindungselement elastisch verformbar ausgebildet sein.

    [0037] Somit kann ein einfaches und wirksames in Eingriff Treten des Verbindungselements mit der Nut gewährleistet werden.

    [0038] Beispielsweise kann das Verbindungselement als ein Federring - wie ein Sicherungsring, ein Seegerring oder ein Nutenring - oder als ein Federclip - wie eine Federklammer oder ein Dauersplint - ausgebildet sein, insbesondere aus Metall oder Kunststoff.

    [0039] Vorteilhafterweise kann mit der obigen Konfiguration, insbesondere mittels einfach zu beschaffenden, günstigen und standardisierten Normteilen, weiter zu einem schnellen und einfachen Verbinden/Trennen der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit mittels Einsetzens/Entfernens des Verbindungselements beigetragen werden.

    [0040] Das Verbindungselement kann separat ausgebildet und/oder unverlierbar an dem Gehäuse der Mikrofoneinheit angeordnet sein. Zum unverlierbaren befestigen kann das Verbindungselement beispielsweise mittels einer Schnur, einem Draht oder einer Kette an dem Gehäuse befestigt sein, wobei eine für die Handhabung des Verbindungselements erforderliche Bewegungsfreiheit bei der Länge des jeweiligen Befestigungsmittels berücksichtigt ist.

    [0041] Alternativ dazu kann das Verbindungselement einstückig mit dem Gehäuse der Mikrofoneinheit ausgebildet sein. Beispielsweise kann das Verbindungselement als ein an ein Kunststoffgehäuse angegossener Federclipabschnitt ausgebildet sein oder bei der Herstellung des Gehäuses im Spritzgussverfahren hergestellt werden. Alternativ dazu kann das Verbindungselement - unabhängig vom jeweiligen Material - an das Gehäuse angeklebt, damit vergossen oder auf sonstige Weise nicht lösbar damit verbunden ausgebildet sein.

    [0042] An dem Gehäuse der Mikrofoneinheit kann eine entsprechende Öffnung ausgebildet sein, durch die das Verbindungselement in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit hindurch in die Nut des Verbinders eingreifen kann, wobei somit ein Formschluss der Mikrofoneinheit mit der Lautsprechereinheit hergestellt werden kann, der eine, insbesondere unbeabsichtigte, Trennung der Mikrofoneinheit von der Lautsprechereinheit verhindert.

    [0043] Insbesondere kann die Nut außen an dem Verbinder ausgebildet sein. Mit anderen Worten kann die Nut an einer Außenfläche - das heißt, an einer äußeren Oberfläche - des Verbinders angeordnet sein.

    [0044] Somit ist die Nut an dem Verbinder leicht zugänglich für das einfache und wirksame in Eingriff Treten des Verbindungselements mit der Nut.

    [0045] Beispielsweise kann auf in Radialrichtung des Verbinders einander gegenüberliegenden Seiten des Verbinders jeweils eine Nut ausgebildet sein. Mit anderen Worten können auf in Radialrichtung des Verbinders einander gegenüberliegenden Seiten des Verbinders insgesamt zwei voneinander getrennte Nuten ausgebildet sein.

    [0046] Dabei kann die Nut zumindest teilweise in Umfangsrichtung des Verbinders umlaufend ausgebildet sein.

    [0047] Alternativ oder zusätzlich dazu kann die Nut zumindest teilweise in Sekantenrichtung des Verbinders ausgebildet sein.

    [0048] Weiter kann die Nut zumindest teilweise eine konstante Tiefe, also eine konstante Erstreckung in Radialrichtung des Verbinders, aufweisen.

    [0049] Alternativ oder zusätzlich dazu kann die Nut über ihre Erstreckung in Umfangsrichtung oder Sekantenrichtung des Verbinders gesehen zumindest teilweise eine veränderliche Tiefe aufweisen, wobei das Maximum der Tiefe der Nut etwa in der Mitte ihrer Erstreckung in Umfangsrichtung oder Sekantenrichtung des Verbinders auftreten kann.

    [0050] Vorteilhafterweise sind von den vier Halterungen jeweils zwei auf in Radialrichtung des Verbinders einander gegenüberliegenden Seiten des Verbinders ausgebildet.

    [0051] Somit kann das Gehäuse der Mikrofoneinheit gleichmäßig und sicher mit dem Verbinder verriegelt werden. Weiter kann mit der obigen Konfiguration eine einfache und wirksame Führung des Gehäuses an den Halterungen erzielt werden, insbesondere mittels nachfolgend beschriebenen Aufnahmen des Gehäuses. Auch eine nachfolgend näher beschriebene sichere elektrische Kontaktierung kann mit der obigen Konfiguration mittels einfachen Einsteckens der Lautsprechereinheit in die Mikrofoneinheit erreicht werden.

    [0052] Die Halterungen sind zylinderförmig ausgebildet.

    [0053] Dabei kann eine Längsachse der Halterung zumindest teilweise in Radialrichtung des Verbinders ausgerichtet sein. Mit anderen Worten kann die Halterung nach außen in Radialrichtung des Verbinders von dem Verbinder abstehend ausgebildet sein.

    [0054] Somit ist die Halterung an dem Verbinder leicht zugänglich für das einfache und wirksame Verriegeln der Lautsprechereinheit, insbesondere des Verbinders, mit dem Gehäuse der Mikrofoneinheit.

    [0055] Die Halterungen können auf einer Grundplatte ausgebildet sein, die an einem ersten Endabschnitt des Verbinders, insbesondere an einem nachfolgend beschriebenen Kontaktierabschnitt, angeordnet sein kann. Die Grundplatte kann mit zueinander parallelen Führungsflächen ausgebildet sein, wobei die Führungsflächen in Axialrichtung des Verbinders ausgerichtet sein können. An einem Endabschnitt der Grundplatte, der in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit dem Gehäuse der Mikrofoneinheit zugewandt ist, können die Führungsflächen auf einander zu laufen. Beispielsweise können die Führungsflächen an dem einen Endabschnitt einen Winkel von etwa 90° einschließen.

    [0056] Mit der obigen Konfiguration kann für die wirksame und einfache Verriegelung des Gehäuses der Mikrofoneinheit an der Halterung eine Führung für die nachfolgend beschriebenen Aufnahmen an dem Gehäuse bewirkt werden, um die Aufnahmen und die Halterungen relativ zu einander sicher zu positionieren.

    [0057] Beispielsweise können der Verbinder der Lautsprechereinheit und das Gehäuse der Mikrofoneinheit derart zusammengeführt werden, dass die Aufnahmen zum Verriegeln an den Halterungen positioniert sind und mittels einer Schwenkbewegung des Verbinders kann der Verbinder mit dem Gehäuse verriegelt werden. Alternativ oder zusätzlich dazu kann das Gehäuse mittels einer Schwenkbewegung des Gehäuses an dem Verbinder verriegelt werden.

    [0058] Vorteilhafterweise kann die Halterung mit dem Verbindungselement zusammenwirken, um in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit sowohl eine lösbare Verriegelung des Gehäuses der Mikrofoneinheit an dem Verbinder als auch eine Sicherung des Verbinders an dem Gehäuse der Mikrofoneinheit zu gewährleisten.

    [0059] Insbesondere kann mittels eines Formschlusses des Gehäuses mit der Halterung eine lösbare Verriegelung des Gehäuses der Mikrofoneinheit an dem Verbinder bewirkt werden, die höchstens einen Freiheitsgrad hat, nämlich einen rotatorischen Freiheitsgrad des Gehäuses um die Halterung. Mittels des beispielsweise ebenfalls formschlüssig zwischen dem Gehäuse und dem Verbinder wirkenden Verbindungselements kann in diesem Fall nicht nur eine Relativbewegung in Axialrichtung des Verbinders zwischen dem Gehäuse und dem Verbinder verhindert werden, es kann auch zusammen mit der Halterung eine lösbare Verriegelung des Gehäuses der Mikrofoneinheit an dem Verbinder bewirkt werden, die keinen Freiheitsgrad mehr aufweist.

    [0060] Zum Bewirken des Formschlusses kann das Verbindungselement den Verbinder hintergreifen. Weiter kann die jeweilig Aufnahme die zugeordnete Halterung zum Bewirken des Formschlusses hintergreifen.

    [0061] Je nach Ausführung der Halterung kann aber auch eine Verriegelung des Gehäuses der Mikrofoneinheit an dem Verbinder ohne jeglichen Freiheitsgrad bewirkt werden. Mittels des Verbindungselements kann in diesem Fall die Verriegelung des Gehäuses der Mikrofoneinheit an dem Verbinder zusätzlich abgesichert werden.

    [0062] Beispielsweise kann bei zwei zylinderförmigen Halterungen, von denen jeweils eine Halterung an in Radialrichtung des Verbinders einander gegenüberliegenden Seiten des Verbinders ausgebildet ist, die zuvor genannte Verriegelung des Gehäuses der Mikrofoneinheit an dem Verbinder mit genau einem rotatorischen Freiheitsgrad um die Halterungen bewirkt werden. Das Gehäuse kann dazu mit den jeweiligen Halterungen zugeordneten und daran angepassten Aufnahmen, beispielsweise hohlzylindrischen Buchsen, ausgebildet sein.

    [0063] Das Gehäuse kann dazu derart elastisch verformbar ausgebildet sein, dass es in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit soweit in Radialrichtung des Verbinders aufweitbar ist, dass die jeweilige Aufnahme über der zugeordneten Halterung platzierbar ist. Nach Beenden des Aufweitens kann dann das Gehäuse in seine ursprüngliche Form zurückkehren und somit kann die jeweilige Halterung in der zugeordneten Aufnahme aufgenommen sein. Mit anderen Worten kann die jeweilige Halterung von der zugeordneten Aufnahme zumindest in Umfangsrichtung der Halterung, insbesondere spielfrei, umschlossen sein.

    [0064] Beispielsweise kann bei den vier zylinderförmigen Halterungen, von denen jeweils zwei an in Radialrichtung des Verbinders einander gegenüberliegenden Seiten des Verbinders ausgebildet sind, die zuvor genannte Verriegelung des Gehäuses der Mikrofoneinheit an dem Verbinder ohne einen Freiheitsgrad bewirkt werden. Dabei können die jeweiligen Halterungen auf einer Seite des Verbinders in Radialrichtung der Halterungen oder in Axialrichtung des Verbinders voneinander beabstandet ausgebildet sein.

    [0065] Insbesondere kann bei der Verriegelung des Gehäuses der Mikrofoneinheit an dem Verbinder jede einzelne Halterung in der jeweils zugeordneten Aufnahme aufgenommen sein.

    [0066] Alternativ oder zusätzlich dazu können auf in Radialrichtung des Verbinders gesehen derselben Seite des Verbinders mehrere Halterungen in einer gemeinsamen zugeordneten Aufnahme aufgenommen sein.

    [0067] Weiter alternativ oder zusätzlich dazu können auf in Radialrichtung des Verbinders einander gegenüberliegenden Seiten des Verbinders ausgebildete Halterungen in einer gemeinsamen zugeordneten Aufnahme aufgenommen sein.

    [0068] Beispielsweise können auf in Radialrichtung des Verbinders einander gegenüberliegenden Seiten des Verbinders ausgebildete Halterungen paarweise oder über kreuz in einer gemeinsamen zugeordneten Aufnahme aufgenommen sein.

    [0069] Vorteilhafterweise kann mit der obigen Konfiguration mittels zwei oder vier zylinderförmigen Halterungen eine wirksame Führung des Gehäuses an den Halterungen zum Positionieren des Gehäuses an dem Verbinder für ein einfaches und wirksames Verriegeln der Lautsprechereinheit und der Mikrofoneinheit in ihrer Montageposition erreicht werden. Diese Führung kann im Vergleich zu einer Führung an langen Führungsflächen eine geringere Neigung zum Klemmen und/oder Verkanten aufweisen. Auch eine nachfolgend näher beschriebene sichere elektrische Kontaktierung kann mit der obigen Konfiguration zum einfachen und wirksamen Verriegeln der Lautsprechereinheit und der Mikrofoneinheit in ihrer Montageposition unterstützt werden.

    [0070] Insbesondere können die beiden Halterungen auf in Radialrichtung des Verbinders gesehen derselben Seite des Verbinders voneinander verschiedene Durchmesser aufweisen. Weiter können die jeweils in Radialrichtung des Verbinders einander gegenüberliegenden Halterungen den gleichen Durchmesser aufweisen.

    [0071] Beispielsweise kann ein Durchmesser-/Längenverhältnis der Halterung im Bereich von etwa 0,75 bis etwa 1,25 oder im Bereich von etwa 0,85 bis etwa 1,15 oder etwa gleich 1 sein. Somit kann eine zu ihrem Durchmesser relativ kurze Halterung erreicht werden, die eine effektive Verriegelung mit dem Gehäuse der Mikrofoneinheit ermöglichen kann.

    [0072] Das Gehäuse kann dazu ebenfalls mit den jeweiligen Halterungen zugeordneten und an die jeweiligen Halterungen angepassten Aufnahmen, beispielsweise hohlzylindrischen Buchsen, ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich dazu kann das Gehäuse der Mikrofoneinheit mit den jeweiligen Halterungen zugeordneten Federclipsen, beispielsweise Federklammern oder Dauersplinten, ausgebildet sein.

    [0073] Ähnlich wie das zuvor beschriebene Verbindungselement kann mindestens eine der Aufnahmen unverlierbar an dem Gehäuse der Mikrofoneinheit angeordnet sein.

    [0074] Alternativ dazu kann mindestens eine der Aufnahmen einstückig mit dem Gehäuse der Mikrofoneinheit ausgebildet sein. Beispielsweise kann die jeweilige Aufnahme als ein an ein Kunststoffgehäuse angegossener Aufnahmeabschnitt ausgebildet sein oder bei der Herstellung des Gehäuses im Spritzgussverfahren hergestellt werden. Alternativ dazu kann das Verbindungselement - unabhängig vom jeweiligen Material - an das Gehäuse angeklebt, damit vergossen oder auf sonstige Weise nicht lösbar damit verbunden ausgebildet sein.

    [0075] An dem Gehäuse der Mikrofoneinheit kann eine Führungseinrichtung ausgebildet sein, die mit den zuvor beschriebenen Führungsflächen der Grundplatte für die Halterungen korrespondiert, um eine sichere Positionierung der jeweiligen Aufnahme an der zugeordneten Halterung zu gewährleisten. Beispielsweise kann die Führungseinrichtung zueinander parallele Führungsflächen innerhalb derer die Führungsflächen der Grundplatte aufgenommen werden können. Vorteilhafterweise können die Führungsflächen der Führungseinrichtung ebenso wie die Führungsflächen der Grundplatte in Axialrichtung des Verbinders ausgerichtet sein.

    [0076] Vorteilhafterweise kann an dem Verbinder mindestens ein Kontaktierelement zum Herstellen eines elektrischen Kontakts zwischen der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit ausgebildet sein.

    [0077] Das mindestens eine Kontaktierelement kann als ein elektrisches Kontaktelement wie beispielsweise ein Federkontakt, insbesondere eine Federzunge, ein - insbesondere federbelasteter - Kontaktstift oder ähnliches ausgebildet sein.

    [0078] Somit kann mittels des Verbinders zusätzlich zu dem zuvor beschriebenen mechanischen Verriegeln und Sichern der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit auch eine elektrische Verbindung zwischen der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit in deren Montageposition sichergestellt werden.

    [0079] Mindestens ein Kontaktierelement ist auch für die mechanische Verbindung zwischen der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit in deren Montageposition geeignet. In der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit ist ein Endabschnitt des mindestens einen Kontaktierelements in einem damit korrespondierenden Aufnahmeabschnitt an dem Gehäuse der Mikrofoneinheit, insbesondere formschlüssig, aufgenommen oder damit verrastet.

    [0080] Somit kann das mindestens eine Kontaktierelement zur sicheren mechanischen Verbindung zwischen der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit in deren Montageposition beitragen.

    [0081] Beispielsweise kann das mindestens eine Kontaktierelement als eine, insbesondere in Axialrichtung des Verbinders, über den Verbinder hinausragende Kontaktfeder ausgebildet sein.

    [0082] Insbesondere kann das mindestens eine Kontaktierelement in einem Kontaktierabschnitt an einem ersten Endabschnitt des Verbinders angeordnet sein. Dabei kann das mindestens eine Kontaktierelement als in Axialrichtung des Kontaktierabschnitts über den Kontaktierabschnitt hinausragende Kontaktfeder ausgebildet sein. Beispielsweise können in beiden Axialrichtungen des Kontaktierabschnitts die Kontaktierelemente als über den Kontaktierabschnitt hinausragend ausgebildet sein.

    [0083] Die Kontaktfeder kann elastisch verformbar ausgebildet und beispielsweise aus einem elektrisch leitenden Metall oder einer elektrisch leitenden Metalllegierung ausgebildet sein.

    [0084] Weiter können die zuvor beschriebenen Halterungen des Verbinders an dem Kontaktierabschnitt angeordnet sein.

    [0085] Vorteilhafterweise kann an dem Verbinder ein Dichtelement zum Abdichten zwischen dem Verbinder und dem Gehäuse der Mikrofoneinheit angeordnet sein. Mit anderen Worten kann in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit ein Spalt zwischen dem Verbinder und dem Gehäuse der Mikrofoneinheit mittels eines Dichtelements abgedichtet sein.

    [0086] Insbesondere kann das Dichtelement in Axialrichtung des Verbinders gesehen zwischen der Nut und einem zweiten Endabschnitt des Verbinders angeordnet sein, wobei das Kabel aus dem zweiten Endabschnitt des Verbinders austritt. Mit anderen Worten kann das Dichtelement in Axialrichtung des Verbinders gesehen in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit weiter außen in Bezug auf das Gehäuse angeordnet sein als die Nut und/oder das mindestens eine Kontaktierelement.

    [0087] Somit kann das Gehäuseinnere der Mikrofoneinheit in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit mittels des Dichtelements wirksam vor Umwelteinflüssen wie beispielsweise Feuchtigkeit und/oder Staub aus Richtung der Lautsprechereinheit geschützt werden.

    [0088] Beispielsweise kann das Dichtelement als O-Ring ausgebildet sein, der in einer in Umfangsrichtung des Verbinders umlaufenden Nut aufnehmbar oder aufgenommen ist.

    [0089] Vorteilhafterweise kann das als O-Ring ausgebildete Dichtelement bei Verschleiß und/oder nachlassender Dichtwirkung einfach erneuert werden.

    [0090] Alternativ oder zusätzlich dazu kann das Dichtelement, insbesondere in Umfangsrichtung des Verbinders umlaufend, an dem Verbinder angespritzt ausgebildet sein und insbesondere ein Elastomer enthalten.

    [0091] Vorteilhafterweise kann das derart einstückig mit dem Verbinder ausgebildete Dichtelement genau an einen in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit zwischen dem Gehäuse und dem Verbinder bestehenden Spalt angepasst sein und somit kann im Vergleich zu einem separat ausgebildeten O-Ring eine verbesserte Abdichtungswirkung erzielt werden.

    [0092] Insbesondere kann an dem zweiten Endabschnitt des Verbinders ein in Radialrichtung des Verbinders abstehender Anschlag für das Gehäuse der Mikrofoneinheit ausgebildet sein.

    [0093] Der Anschlag kann zumindest teilweise in Umfangsrichtung des Verbinders umlaufend ausgebildet sein.

    [0094] Mittels des Anschlags kann der Verbinder in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit in geeignetem Umfang in das Gehäuse eingebracht werden, um das Gehäuse wirksam mit der Halterung zu verriegeln und den Verbinder wirksam an dem Gehäuse zu sichern.

    [0095] Weiter ist ein Verbinder beschrieben zum Verbinden einer Mikrofoneinheit und einer Lautsprechereinheit eines Hörgeräts, wobei eine Nut zum in Eingriff Treten mit einem Verbindungselement an dem Verbinder ausgebildet ist und sich zumindest teilweise in Umfangsrichtung des Verbinders erstreckt und wobei das Verbindungselement in einer Montageposition, das heißt, in einer montierten Verbindung, der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit mit der Nut in Eingriff bringbar ist, um den Verbinder an einem Gehäuse der Mikrofoneinheit zu sichern.

    [0096] Die Vorteile des Verbinders zum Verbinden einer Mikrofoneinheit und einer Lautsprechereinheit eines Hörgeräts ergeben sich analog aus den zu dem oben beschriebenen Hörgerät mit dem Verbinder genannten Merkmalen und deren Vorteilen.

    [0097] Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist eine vereinfachte Herstellung der an dem Verbinder ausgebildeten Nut, die zusammen mit dem darin in Eingriff bringbaren Verbindungselement die sichere Verbindung der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit gewährleistet, insbesondere gegen eine Relativbewegung in Axialrichtung des Verbinders zwischen Mikrofoneinheit und die Lautsprechereinheit in ihrer Montageposition.

    [0098] Das Verbindungselement kann als ein Federring - wie ein Sicherungsring, ein Seegerring oder ein Nutenring - oder als ein Federclip - wie eine Federklammer oder ein Dauersplint - ausgebildet sein, insbesondere aus Metall oder Kunststoff.

    [0099] Insbesondere kann die Nut außen an dem Verbinder ausgebildet sein. Mit anderen Worten kann die Nut an einer Außenfläche - das heißt, an einer äußeren Oberfläche - des Verbinders angeordnet sein.

    [0100] Somit ist die Nut an dem Verbinder leicht zugänglich für das einfache und wirksame in Eingriff Treten des Verbindungselements mit der Nut.

    [0101] Beispielsweise kann auf in Radialrichtung des Verbinders einander gegenüberliegenden Seiten des Verbinders jeweils eine Nut ausgebildet sein. Mit anderen Worten können auf in Radialrichtung des Verbinders einander gegenüberliegenden Seiten des Verbinders insgesamt zwei voneinander getrennte Nuten ausgebildet sein.

    [0102] Dabei kann die Nut zumindest teilweise in Umfangsrichtung des Verbinders umlaufend ausgebildet sein.

    [0103] Alternativ oder zusätzlich dazu kann die Nut zumindest teilweise in Sekantenrichtung des Verbinders ausgebildet sein.

    [0104] Weiter kann die Nut zumindest teilweise eine konstante Tiefe, also eine konstante Erstreckung in Radialrichtung des Verbinders, aufweisen.

    [0105] Alternativ oder zusätzlich dazu kann die Nut über ihre Erstreckung in Umfangsrichtung oder Sekantenrichtung des Verbinders gesehen zumindest teilweise eine veränderliche Tiefe aufweisen, wobei das Maximum der Tiefe der Nut etwa in der Mitte ihrer Erstreckung in Umfangsrichtung oder Sekantenrichtung des Verbinders auftreten kann.

    [0106] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft einen Verbinder zum Verbinden einer Mikrofoneinheit und einer Lautsprechereinheit eines Hörgeräts, wie in Anspruch 1 wiedergegeben.

    [0107] Die Vorteile des Verbinders zum Verbinden einer Mikrofoneinheit und einer Lautsprechereinheit eines Hörgeräts ergeben sich analog aus den zu dem oben beschriebenen Hörgerät mit dem Verbinder genannten Merkmalen und deren Vorteilen.

    [0108] Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist eine vereinfachte Herstellung der an dem Verbinder ausgebildeten Halterungen, die zusammen mit dem damit lösbar verriegelbaren Gehäuse der Mikrofoneinheit die sichere Verbindung des Verbinders mit der Mikrofoneinheit in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit gewährleistet.

    [0109] Vorteilhafterweise ist auf in Radialrichtung des Verbinders einander gegenüberliegenden Seiten des Verbinders jeweils mindestens eine Halterung ausgebildet.

    [0110] Somit kann das Gehäuse der Mikrofoneinheit gleichmäßig und sicher mit dem Verbinder verriegelt werden.

    [0111] Die Halterungen sind zylinderförmig ausgebildet.

    [0112] Dabei kann eine Längsachse der Halterung zumindest teilweise in Radialrichtung des Verbinders ausgerichtet sein. Mit anderen Worten kann die Halterung nach außen in Radialrichtung des Verbinders von dem Verbinder abstehend ausgebildet sein.

    [0113] Somit ist die Halterung an dem Verbinder leicht zugänglich für das einfache und wirksame Verriegeln der Lautsprechereinheit, insbesondere des Verbinders, mit dem Gehäuse der Mikrofoneinheit.

    [0114] Die Halterungen können auf einer Grundplatte ausgebildet sein, die an einem ersten Endabschnitt des Verbinders, insbesondere an einem nachfolgend beschriebenen Kontaktierabschnitt, angeordnet sein kann. Die Grundplatte kann mit zueinander parallelen Führungsflächen ausgebildet sein, wobei die Führungsflächen in Axialrichtung des Verbinders ausgerichtet sein können. An einem Endabschnitt der Grundplatte, der in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit dem Gehäuse der Mikrofoneinheit zugewandt ist, können die Führungsflächen auf einander zu laufen. Beispielsweise können die Führungsflächen an dem einen Endabschnitt einen Winkel von etwa 90° einschließen.

    [0115] Mit der obigen Konfiguration kann für die wirksame und einfache Verriegelung des Gehäuses der Mikrofoneinheit an der Halterung eine Führung für die nachfolgend beschriebenen Aufnahmen an dem Gehäuse bewirkt werden, um die Aufnahmen sicher an der Halterung zu positionieren.

    [0116] Vorteilhafterweise kann die Halterung mit dem Verbindungselement zusammenwirken, um in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit sowohl eine lösbare Verriegelung des Gehäuses der Mikrofoneinheit an dem Verbinder als auch eine Sicherung des Verbinders an dem Gehäuse der Mikrofoneinheit zu gewährleisten.

    [0117] Es sind insgesamt vier zylinderförmige Halterungen an dem Verbinder ausgebildet, wobei jeweils zwei an in Radialrichtung des Verbinders einander gegenüberliegenden Seiten des Verbinders ausgebildet sind. Dabei können die Halterungen auf einer Seite des Verbinders in Radialrichtung der Halterungen oder in Axialrichtung des Verbinders voneinander beabstandet ausgebildet sein.

    [0118] Vorteilhafterweise kann mit der obigen Konfiguration mittels vier zylinderförmigen Halterungen eine wirksame Führung des Gehäuses an den Halterungen zum Positionieren des Gehäuses an dem Verbinder für ein einfaches und wirksames Verriegeln der Lautsprechereinheit und der Mikrofoneinheit in ihrer Montageposition erreicht werden. Diese Führung kann im Vergleich zu einer Führung an langen Führungsflächen eine geringere Neigung zum Klemmen und/oder Verkanten aufweisen. Auch eine nachfolgend näher beschriebene sichere elektrische Kontaktierung kann mit der obigen Konfiguration zum einfachen und wirksamen Verriegeln der Lautsprechereinheit und der Mikrofoneinheit in ihrer Montageposition unterstützt werden.

    [0119] Insbesondere können die beiden Halterungen auf in Radialrichtung des Verbinders gesehen derselben Seite des Verbinders voneinander verschiedene Durchmesser aufweisen. Weiter können die jeweils in Radialrichtung des Verbinders einander gegenüberliegenden Halterungen den gleichen Durchmesser aufweisen.

    [0120] Beispielsweise kann ein Durchmesser-/Längenverhältnis der Halterung im Bereich von etwa 0,75 bis etwa 1,25 oder im Bereich von etwa 0,85 bis etwa 1,15 oder etwa gleich 1 sein. Somit kann eine zu ihrem Durchmesser relativ kurze Halterung erreicht werden, die eine effektive Verriegelung mit dem Gehäuse der Mikrofoneinheit ermöglichen kann.

    [0121] An dem Verbinder ist mindestens ein Kontaktierelement zum Herstellen eines elektrischen Kontakts zwischen der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit ausgebildet.

    [0122] Somit kann mittels des Verbinders zusätzlich zu dem mechanischen Verriegeln und Sichern der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit auch eine elektrische Verbindung zwischen der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit in deren Montageposition sichergestellt werden.

    [0123] Mindestens ein Kontaktierelement ist auch für die mechanische Verbindung zwischen der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit in deren Montageposition geeignet. In der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit ist ein Endabschnitt des mindestens einen Kontaktierelements in einem damit korrespondierenden Aufnahmeabschnitt an dem Gehäuse der Mikrofoneinheit, insbesondere formschlüssig, darin aufgenommen oder damit verrastet.

    [0124] Somit kann mittels des mindestens einen Kontaktierelements zu der sicheren mechanischen Verbindung zwischen der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit in deren Montageposition beitragen.

    [0125] Beispielsweise kann das mindestens eine Kontaktierelement als eine, insbesondere in Axialrichtung des Verbinders, über den Verbinder hinausragende Kontaktfeder ausgebildet sein.

    [0126] Insbesondere kann das mindestens eine Kontaktierelement in einem Kontaktierabschnitt an einem ersten Endabschnitt des Verbinders angeordnet sein. Dabei kann das mindestens eine Kontaktierelement als in Axialrichtung des Kontaktierabschnitts über den Kontaktierabschnitt hinausragende Kontaktfeder ausgebildet sein. Beispielsweise können in beiden Axialrichtungen des Kontaktierabschnitts die Kontaktierelemente als über den Kontaktierabschnitt hinausragend ausgebildet sein.

    [0127] Die Kontaktfeder kann elastisch verformbar ausgebildet und beispielsweise aus einem elektrisch leitenden Metall oder einer elektrisch leitenden Metalllegierung ausgebildet sein.

    [0128] Weiter können die zuvor beschriebenen Halterungen des Verbinders an dem Kontaktierabschnitt angeordnet sein.

    [0129] Vorteilhafterweise kann an dem Verbinder ein Dichtelement zum Abdichten zwischen dem Verbinder und dem Gehäuse der Mikrofoneinheit angeordnet sein.

    [0130] Insbesondere kann das Dichtelement in Axialrichtung des Verbinders gesehen zwischen der Nut und einem zweiten Endabschnitt des Verbinders angeordnet sein, wobei das Kabel aus dem zweiten Endabschnitt des Verbinders austritt. Mit anderen Worten kann das Dichtelement in Axialrichtung des Verbinders gesehen in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit weiter außen in Bezug auf das Gehäuse angeordnet sein als die Nut und/oder das mindestens eine Kontaktierelement.

    [0131] Somit kann das Gehäuseinnere der Mikrofoneinheit in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit mittels des Dichtelements wirksam vor Umwelteinflüssen wie beispielsweise Feuchtigkeit und/oder Staub aus Richtung der Lautsprechereinheit geschützt werden.

    [0132] Beispielsweise kann das Dichtelement als O-Ring ausgebildet sein, der in einer in Umfangsrichtung des Verbinders umlaufenden Nut aufnehmbar oder aufgenommen ist.

    [0133] Vorteilhafterweise kann das als O-Ring ausgebildete Dichtelement bei Verschleiß und/oder nachlassender Dichtwirkung einfach erneuert werden.

    [0134] Alternativ oder zusätzlich dazu kann das Dichtelement, insbesondere in Umfangsrichtung des Verbinders umlaufend, an dem Verbinder angespritzt ausgebildet sein und insbesondere ein Elastomer enthalten.

    [0135] Vorteilhafterweise kann das derart einstückig mit dem Verbinder ausgebildete Dichtelement genau an einen in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit zwischen dem Gehäuse und dem Verbinder bestehenden Spalt angepasst sein und somit kann im Vergleich zu einem separat ausgebildeten O-Ring eine verbesserte Abdichtungswirkung erzielt werden.

    [0136] Insbesondere kann an dem zweiten Endabschnitt des Verbinders ein in Radialrichtung des Verbinders abstehender Anschlag für das Gehäuse der Mikrofoneinheit ausgebildet sein.

    [0137] Der Anschlag kann zumindest teilweise in Umfangsrichtung des Verbinders umlaufend ausgebildet sein.

    [0138] Mittels des Anschlags kann der Verbinder in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit in geeignetem Umfang in das Gehäuse eingebracht werden, um das Gehäuse wirksam mit der Halterung zu verriegeln und den Verbinder wirksam an dem Gehäuse zu sichern.

    [0139] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft eine Verwendung eines zuvor beschriebenen Verbinders zum Verbinden einer Mikrofoneinheit und einer Lautsprechereinheit eines zuvor beschriebenen Hörgeräts.

    [0140] Die Vorteile der Verwendung des Verbinders ergeben sich analog aus den zu dem oben beschriebenen Hörgerät genannten Merkmalen und deren Vorteilen.

    [0141] Weiter offenbart ist ein System zum Verbinden einer Mikrofoneinheit und einer Lautsprechereinheit eines Hörgeräts zum Tragen am Ohr, mit:

    einem Gehäuse der Mikrofoneinheit mit mindestens einem Mikrofon, wobei das Gehäuse im Gebrauch am Ohr getragen ist,

    einem Kabel, an dessen erstem Ende ein Lautsprecher der Lautsprechereinheit verbindbar ist und

    einem Verbinder, der zum lösbaren Verbinden des Kabels mit dem Gehäuse an einem dem Lautsprecher entgegengesetzten zweiten Ende des Kabels angeordnet ist, wobei das Verbindungselement separat ausgebildet ist und/oder unverlierbar an dem Gehäuse der Mikrofoneinheit angeordnet ist.



    [0142] Die Vorteile des Systems zum Verbinden einer Mikrofoneinheit und einer Lautsprechereinheit eines Hörgeräts ergeben sich analog aus den zu dem oben beschriebenen Hörgerät genannten Merkmalen und deren Vorteilen.

    [0143] Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Verbinders zum Verbinden einer Mikrofoneinheit und einer Lautsprechereinheit eines Hörgeräts anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es versteht sich, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt sind, und dass einzelne Merkmale davon zu weiteren Ausführungsbeispielen kombiniert werden können.

    [0144] Es zeigen:
    Fig. 1
    eine räumliche Ansicht eines Verbinders des erfindungsgemäßen Hörgeräts gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
    Fig. 2
    eine Vorderansicht des Verbinders gemäß Fig. 1;
    Fig. 3
    eine Draufsicht auf den Verbinder gemäß Fig. 1; und
    Fig. 4
    eine vergrößerte Ansicht einer Schnittdarstellung des Verbinders gemäß Fig. 1 entlang eines in Fig. 2 gezeigten Schnittverlaufs A-A.


    [0145] Die Axialrichtung Ax, die Umfangsrichtung Um und die Radialrichtung Ra des Verbinders 2 sind in den Figuren mittels Richtungspfeilen dargestellt, insbesondere in der Art eines Koordinatensystems. Obwohl die Richtungspfeile jeweils lediglich in eine Richtung zeigen, ist in der Richtungsangabe auch eine jeweilige Gegenrichtung enthalten. Es sind beispielhaft jeweils zwei Radialrichtungen Ra angegeben; damit soll lediglich ein Eindruck der vielen möglichen Radialrichtungen Ra vermittelt werden.

    [0146] In den Figuren wird Bezug genommen auf ein Verbindungselement der Mikrofoneinheit und auf ein Gehäuse der Mikrofoneinheit, wobei die Mikrofoneinheit, ihr Verbindungselement und ihr Gehäuse in den Figuren nicht dargestellt sind.

    [0147] Die räumliche Ansicht in Fig. 1 zeigt eine Lautsprechereinheit 1 des erfindungsgemäßen Hörgeräts gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung von schräg vorne oben, wobei der dazugehörige Lautsprecher nicht dargestellt ist.

    [0148] Wie in diesem Ausführungsbeispiel gezeigt, kann ein Verbinder 2 der Lautsprechereinheit 1 zylinderförmig ausgebildet sein. An einer äußeren Oberfläche des Verbinders 2 kann auf in Radialrichtung Ra des Verbinders 2 einander gegenüberliegenden Seiten des Verbinders 2 jeweils eine Nut 4 ausgebildet sein. Weiter kann an dem Verbinder 2 ein Dichtelement 6 in Form eines O-Ringes ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich dazu kann das Dichtelement 6, insbesondere in Umfangsrichtung Um des Verbinders 2 umlaufend, an dem Verbinder 2 angespritzt ausgebildet sein.

    [0149] Weiter sind außen an dem Verbinder 2 vier zylinderförmige Halterungen 8a, 8b, 8c, 8d ausgebildet, von denen jeweils zwei an in Radialrichtung Ra des Verbinders 2 einander gegenüberliegenden Seiten des Verbinders 2 ausgebildet sind. Dabei können die jeweiligen Halterungen 8a, 8b, 8c, 8d auf einer Seite des Verbinders 2 in Radialrichtung der Halterungen 8a, 8b, 8c, 8d oder in Axialrichtung Ax des Verbinders 2 voneinander beabstandet ausgebildet sein.

    [0150] Mit anderen Worten können Halterungen 8a, 8b auf einer Seite des Verbinders 2 in Radialrichtung der Halterungen 8a, 8b oder in Axialrichtung Ax des Verbinders 2 voneinander beabstandet ausgebildet sein und Halterungen 8c, 8d auf einer anderen Seite des Verbinders 2 in Radialrichtung der Halterungen 8c, 8d oder in Axialrichtung Ax des Verbinders 2 voneinander beabstandet ausgebildet sein.

    [0151] Wie in diesem Ausführungsbeispiel gezeigt, können die Halterungen 8a, 8b, 8c, 8d des Verbinders 2 an einem an dem ersten Endabschnitt 10 des Verbinders 2 ausgebildeten Kontaktierabschnitt 12 angeordnet sein, insbesondere auf einer Grundplatte 14. Die Grundplatte 14 kann in einer (nicht dargestellten) Nut des (nicht dargestellten) Gehäuses der (nicht dargestellten) Mikrofoneinheit geführt werden, um (nicht dargestellte) Aufnahmen des Gehäuses und die Halterungen 8a, 8b, 8c, 8d relativ zu einander sicher zu positionieren.

    [0152] Wie weiter gezeigt, kann der Kontaktierabschnitt 12 mit insgesamt sechs Kontaktierelementen 16 ausgebildet sein. Aufgrund der perspektivischen Darstellung sind in Fig. 1 lediglich drei der sechs Kontaktierelemente 16 sichtbar. Die anderen drei Kontaktierelemente 16 sind in Fig. 2 und Fig. 4 gezeigt. Alternativ dazu sind andere Anzahlen von Kontaktierelementen 16 möglich, beispielsweise 2, 4, 8, 10 oder 12 Kontaktierelemente 16.

    [0153] Die Kontaktierelemente 16 können dabei als Kontaktfedern ausgebildet sein, die beispielsweise elastisch verformbar ausgebildet und aus einem elektrisch leitenden Metall oder einer elektrisch leitenden Metalllegierung ausgebildet sein können.

    [0154] Ein Kabel 18, das mit jeweiligen Kontaktierelementen 16 elektrisch verbunden ist, kann an einem zweiten Endabschnitt 20 des Verbinders 2 aus dem Verbinder 2 austreten. Ein Lautsprecher, der an einem dem zweiten Endabschnitt 20 des Verbinders 2 an einem (nicht dargestellten) ersten Endabschnitt des Kabels 18 angeordnet ist, ist wie oben schon erwähnt nicht dargestellt.

    [0155] In der in Fig. 2 gezeigten Vorderansicht des Verbinders 2 gemäß Fig. 1 sind von den sechs Kontaktierelementen 16 lediglich die vordersten der jeweils drei hintereinanderliegenden Kontaktierelemente 16 sichtbar. Die Kontaktierelemente 16 können, wie in diesem Ausführungsbeispiel gezeigt, in beiden Axialrichtung Ax des Kontaktierabschnitts 12 über den Kontaktierabschnitt 12 hinausragend ausgebildet sein und zwar an einer unteren Seite des Kontaktierabschnitts 12 und/oder des Verbinders 2. Wie in diesem Ausführungsbeispiel gezeigt, können die Kontaktierelemente 16 zusätzlich dazu als über die Unterseite des Kontaktierabschnitts 12 und/oder des Verbinders 2 hinausragend ausgebildet sein.

    [0156] Weiter kann an dem zweiten Endabschnitt 20 des Verbinders 2 ein in Radialrichtung Ra des Verbinders 2 abstehender Anschlag 22 für ein Gehäuse einer Mikrofoneinheit (beides nicht dargestellt) ausgebildet sein. Wie dargestellt, kann der Anschlag 22 an einer Oberseite des Verbinders 2 und teilweise in Umfangsrichtung Um des Verbinders 2 umlaufend ausgebildet sein. Alternativ dazu kann der Anschlag 22 vollständig in Umfangsrichtung Um des Verbinders 2 umlaufend ausgebildet sein.

    [0157] Die Funktion des Anschlags 22 kann auch von mindestens einer der Halterungen 8a, 8b, 8c, 8d übernommen werden, insbesondere von jeweils in Radialrichtung Ra des Verbinders 2 einander gegenüberliegenden Halterungen 8a, 8d und/oder von jeweils in Radialrichtung Ra des Verbinders 2 einander gegenüberliegenden Halterungen 8b, 8c.

    [0158] Die beiden auf in Radialrichtung Ra des Verbinders 2 gesehen derselben Seite des Verbinders 2 ausgebildeten Halterungen 8a, 8b und/oder Halterungen 8c, 8d können wie in diesem Ausführungsbeispiel gezeigt voneinander verschiedene Durchmesser und/oder eine gleiche Erstreckung in ihrer Axialrichtung Ax aufweisen.

    [0159] Wie in der Draufsicht in Fig. 3 auf den Verbinder 2 gemäß Fig. 1 gezeigt, können die jeweils in Radialrichtung Ra des Verbinders 2 einander gegenüberliegenden Halterungen 8a, 8d und/oder die jeweils in Radialrichtung Ra des Verbinders 2 einander gegenüberliegenden Halterungen 8b, 8c den gleichen Durchmesser und/oder eine gleiche Erstreckung in ihrer Axialrichtung Ax aufweisen.

    [0160] In Fig. 4 ist eine vergrößerte Ansicht des Verbinders gemäß Fig. 1 in einer Schnittdarstellung entlang eines in Fig. 2 gezeigten Schnittverlaufs A-A gezeigt.

    [0161] Die Nuten 4 gemäß dieses Ausführungsbeispiels können wie dargestellt in Sekantenrichtung des Verbinders 2 ausgebildet sein, wobei eine Tiefe 24 der jeweiligen Nut 4 konstant sein kann.

    [0162] Von den insgesamt sechs Kontaktierelementen 16, die in diesem Ausführungsbeispiel in dem Kontaktierabschnitt 12 ausgebildet sind, sind in Fig. 4 drei an der Unterseite des Kontaktierabschnitts 12 und/oder des Verbinders 2 ausgebildete Kontaktierelemente 16 sichtbar.

    [0163] Nachfolgend ist eine Funktion einzelner Elemente des Verbinders 2 anhand der obigen Figuren beschrieben:
    Um die Lautsprechereinheit 1 mit der (nicht dargestellten) Mikrofoneinheit zu verbinden, kann der Verbinder 2 mit dem Kontaktierabschnitt 12 und dem ersten Endabschnitt1 10 bis zu seinem Anschlag 22 und/oder bis zum Anschlag an die Halterungen 8a, 8d und/oder die Halterungen 8b, 8c in das (nicht dargestellte) Gehäuse der Mikrofoneinheit eingeführt werden.

    [0164] Dabei können die elektrischen Kontakte zwischen den Kontaktierelementen 16 und entsprechenden Gegenstücken im Gehäuse hergestellt werden, um ein (nicht dargestelltes) Mikrofon der Mikrofoneinheit mit dem (nicht dargestellten) Lautsprecher der Lautsprechereinheit 1 elektrisch zu verbinden.

    [0165] Zum sicheren Aufrechterhalten der elektrischen und einer mechanischen Verbindung der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit 1 kann das Gehäuse mit den Halterungen 8a, 8b, 8c, 8d verriegelt werden, insbesondere mittels daran ausgebildeten Aufnahmen für die Halterungen 8a, 8b, 8c, 8d.

    [0166] Auch die beispielsweise als elastisch verformbare Kontaktfedern ausgebildeten Kontaktierelemente 16 werden zur mechanischen Verbindung der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit 1 verwendet. Dazu ist in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit 1 ein Endabschnitt mindestens eines Kontaktierelements 16 in einem damit korrespondierenden Aufnahmeabschnitt an dem Gehäuse der Mikrofoneinheit, insbesondere formschlüssig, aufgenommen oder damit verrastet.

    [0167] Zur Sicherung der Verbindung der (nicht dargestellten) Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit 1 in ihrer Montageposition, insbesondere vor einer Relativbewegung zwischen Verbinder 2 und Mikrofoneinheit, kann ein (nicht dargestelltes) Verbindungselement der Mikrofoneinheit mit dem (nicht dargestellten) Gehäuse der Mikrofoneinheit und der Nut 4 des Verbinders 2 in Eingriff gebracht werden.

    [0168] Somit ist auf einfache und wirksame Weise die Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit 1 erzielt, die zur einfachen Montage des Hörgeräts dient und insbesondere eine elektrische und mechanische Verbindung der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit 1 gewährleistet.

    [0169] Zur einfachen Demontage des Hörgeräts kann das Verbindungselement außer Eingriff mit der Nut 4 gebracht, das Gehäuse der Mikrofoneinheit an der Halterung 8a, 8b, 8c, 8d entriegelt und die Lautsprechereinheit 1 aus der Mikrofoneinheit gezogen werden.

    Bezugszeichenliste



    [0170] 
    1
    Lautsprechereinheit
    2
    Verbinder
    4
    Nut
    6
    Dichtelement
    8a, 8b, 8c, 8d
    Halterung
    10
    erster Endabschnitt des Verbinders
    12
    Kontaktierabschnitt
    14
    Grundplatte
    16
    Kontaktierelement
    18
    Kabel
    20
    zweiter Endabschnitt des Verbinders
    22
    Anschlag
    24
    Tiefe der Nut
    Ax
    Axialrichtung
    Ra
    Radialrichtung
    Um
    Umfangsrichtung



    Ansprüche

    1. Verbinder (2) zum Verbinden einer Mikrofoneinheit und einer Lautsprechereinheit (1) eines Hörgeräts, wobei der Verbinder (2) eine zylinderförmige äußere Form aufweist,
    dadurch gekennzeichnet, dass

    vier zylinderförmigen Halterungen (8a, 8b, 8c, 8d), von denen jeweils zwei an in Radialrichtung (Ra) des Verbinders (2) einander gegenüberliegenden Seiten des Verbinders (2), zum lösbaren Verriegeln des Verbinders (2) mit einem Gehäuse der Mikrofoneinheit, außen an dem Verbinder (2) ausgebildet sind und sich zumindest teilweise in Radialrichtung (Ra) des Verbinders (2) erstrecken, wobei

    an dem Verbinder (2) mindestens ein Kontaktierelement (16) zum Herstellen eines elektrischen Kontakts zwischen der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit (1) ausgebildet ist, und ein Endabschnitt des mindestens einen Kontaktierelements (16) in einem damit korrespondierenden Aufnahmeabschnitt mit dem Gehäuse der Mikrofoneinheit verrastbar ist.


     
    2. Hörgerät zum Tragen am Ohr mit:

    - einer Mikrofoneinheit und

    - einer Lautsprechereinheit (1), wobei

    - die Mikrofoneinheit ein Gehäuse mit mindestens einem Mikrofon aufweist und das Gehäuse im Gebrauch am Ohr getragen ist,

    - die Lautsprechereinheit (1) ein Kabel (18) und einen mit einem ersten Ende des Kabels (18) verbundenen Lautsprecher aufweist, der im Gebrauch in einen Gehörgang eingesetzt ist und

    - das Kabel (18) mittels eines Verbinders (2) nach Anspruch 1 mit dem Gehäuse lösbar verbunden ist, wobei

    - der Verbinder (2) an einem dem Lautsprecher entgegengesetzten zweiten Ende des Kabels (18) angeordnet ist, wobei das Hörgerät dadurch gekennzeichnet ist, dass

    - der Verbinder (2) mittels vier zylinderförmigen Halterungen (8a, 8b, 8c, 8d), von denen jeweils zwei an in Radialrichtung (Ra) des Verbinders (2) einander gegenüberliegenden Seiten des Verbinders (2) außen an dem Verbinder (2) ausgebildet sind, in einer Montageposition, das heißt, in einer montierten Verbindung, der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit (1) mit dem Gehäuse der Mikrofoneinheit lösbar verriegelt ist, wobei in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit ein Endabschnitt des mindestens einen Kontaktierelements (16) in einem damit korrespondierenden Aufnahmeabschnitt mit dem Gehäuse der Mikrofoneinheit verrastet ist.


     
    3. Hörgerät nach Anspruch 2, wobei sich die Halterung (8) zumindest derart teilweise in Radialrichtung (Ra) des Verbinders (2) erstreckt, dass die Halterung (8) von einer Außenfläche des Verbinders (2) in Radialrichtung (Ra) des Verbinders (2) nach außen abstehend ausgebildet ist.
     
    4. Hörgerät nach Anspruch 2 oder 3, wobei das Hörgerät ein Verbindungselement aufweist, eine Nut (4) zum in Eingriff Treten mit dem Verbindungselement an dem Verbinder (2) ausgebildet ist und sich zumindest teilweise in Umfangsrichtung (Um) des Verbinders erstreckt und wobei das Verbindungselement in der Montageposition der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit (1) mit der Nut (4) in Eingriff ist, um den Verbinder (2) an dem Gehäuse der Mikrofoneinheit zu sichern.
     
    5. Hörgerät nach Anspruch 4, wobei mittels des Verbindungselements zwischen der Mikrofoneinheit und der Lautsprechereinheit (1) in ihrer Montageposition eine formschlüssige und/oder reibschlüssige Verbindung ausgebildet ist.
     
    6. Hörgerät nach Anspruch 4 oder 5, wobei das Verbindungselement elastisch verformbar ausgebildet ist.
     
    7. Hörgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei die Nut (4) außen an dem Verbinder (2) ausgebildet ist, wobei optional die Nut (4) auf in Radialrichtung (Ra) des Verbinders (2) einander gegenüberliegenden Seiten des Verbinders (2) jeweils einmal ausgebildet ist.
     
    8. Hörgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 7, wobei die Halterungen (8) zylinderförmig ausgebildet sind und eine Längsachse jeder Halterung (8) zumindest teilweise in Radialrichtung (Ra) des Verbinders (2) ausgerichtet ist.
     
    9. Hörgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 8, wobei an dem Verbinder (2) ein Dichtelement (6) zum Abdichten zwischen dem Verbinder (2) und dem Gehäuse der Mikrofoneinheit angeordnet ist.
     
    10. Verwendung eines Verbinders (2) nach Anspruch 1 zum Verbinden einer Mikrofoneinheit und einer Lautsprechereinheit (1) eines Hörgeräts nach einem der Ansprüche 2 bis 9.
     


    Claims

    1. Connector (2) for connecting a microphone unit and a loudspeaker unit (1) of a hearing aid, wherein the connector (2) has a cylindrical external shape,
    characterised in that

    four cylindrical retainers (8a, 8b, 8c, 8d), of which in each case two are formed, on the outside of the connector (2), on sides of the connector (2) opposite one another in the radial direction (Ra) of the connector (2), for detachable locking of the connector (2) to a housing of the microphone unit, and extend at least in part in the radial direction (Ra) of the connector (2), wherein

    at least one contacting element (16) for establishing electrical contact between the microphone unit and the loudspeaker unit (11) is formed on the connector (2), and an end portion of the at least one contacting element (16) can be latched to the housing of the microphone unit, in a receiving portion corresponding thereto.


     
    2. Hearing aid for wearing on the ear, comprising:

    - a microphone unit and

    - a loudspeaker unit (1), wherein

    - the microphone unit comprises a housing having at least one microphone, and the housing is worn on the ear, during use,

    - the loudspeaker unit (1) comprises a cable (18) and a loudspeaker which is connected to a first end of the cable (18) and which is inserted into an auditory canal, and

    - the cable (18) is detachably connected to the housing by means of a connector (2) according to claim 1, wherein

    - the connector (2) is arranged on a second end of the cable (18) opposite the loudspeaker, wherein the hearing aid is characterised in that

    - the connector (2) is detachably locked to the housing, by means of four cylindrical retainers (8a, 8b, 8c, 8d), of which in each case two are formed on the outside on the connector (2), on sides of the connector (2) facing one another in the radial direction (Ra) of the connector (2), is detachably latched to the housing of the microphone unit in a mounting position, i.e. in a mounted connection, of the microphone unit and the loudspeaker unit (1), wherein in the mounting position of the microphone unit and the loudspeaker unit an end portion of the at least one contacting element (16) is latched to the housing of the microphone unit in a receiving portion corresponding thereto.


     
    3. Hearing aid according to claim 2, wherein the retainer (8) extends in the radial direction (Ra) of the connector (2), at least in part, in such a way that the retainer (8) is formed so as to protrude outwards from an outer surface of the connector (2), in the radial direction (Ra) of the connector (2).
     
    4. Hearing aid according to either claim 2 or claim 3, wherein the hearing aid comprises a connecting element, a groove (4) is formed for coming into engagement with the connecting element, on the connector (2), and extends in the peripheral direction (Um) of the connector, at least in part, and wherein the connecting element is in engagement with the groove (4) in the mounting position of the microphone unit and the loudspeaker unit (1), in order to secure the connector (2) on the housing of the microphone unit.
     
    5. Hearing aid according to claim 4, wherein a form-fitting and/or frictional connection is established between the microphone unit and the loudspeaker unit (1) in their mounting position.
     
    6. Hearing aid according to either claim 4 or claim 5, wherein the connecting element is configured so as to be elastically deformable.
     
    7. Hearing aid according to any of claims 4 to 6, wherein the groove (4) is formed on the outside, on the connector (2), wherein optionally the groove (4) is formed once, in each case, on sides of the connector (2) that are opposite one another in the radial direction (Ra) of the connector (2).
     
    8. Hearing aid according to any of claims 3 to 7, wherein the retainers (8) are configured to be cylindrical in shape, and a longitudinal axis of each retainer (8) is oriented in the radial direction (Ra) of the connector (2), at least in part.
     
    9. Hearing aid according to any of claims 2 to 8, wherein a sealing element (6) for sealing between the connector (2) and the housing of the microphone unit is arranged on the connector (2).
     
    10. Use of a connector (2) according to claim 1 for connecting a microphone unit and a loudspeaker unit (1) of a hearing aid according to any of claims 2 to 9.
     


    Revendications

    1. Connecteur (2) pour connecter une unité de microphone et une unité de haut-parleur (1) d'un appareil auditif, le connecteur (2) présentant une forme extérieure cylindrique,
    caractérisé en ce que

    quatre supports cylindriques (8a, 8b, 8c, 8d) sont réalisés à l'extérieur du connecteur (2), dont deux sur des côtés opposés du connecteur (2) dans la direction radiale (Ra) du connecteur (2), pour verrouiller de manière amovible le connecteur (2) à un boîtier de l'unité de microphone, et s'étendent au moins partiellement dans la direction radiale (Ra) du connecteur (2),

    au moins un élément de contact (16) étant réalisé sur le connecteur (2) pour établir un contact électrique entre l'unité de microphone et l'unité de haut-parleur (1), et une section d'extrémité de l'au moins un élément de contact (16) pouvant être encliquetée avec le boîtier de l'unité de microphone dans une section de réception correspondante.


     
    2. Appareil auditif à porter sur l'oreille avec :

    - une unité de microphone et

    - une unité de haut-parleur (1),

    - l'unité de microphone présentant un boîtier avec au moins un microphone et le boîtier étant porté sur l'oreille en utilisation,

    - l'unité de haut-parleur (1) présentant un câble (18) et un haut-parleur connecté à une première extrémité du câble (18), qui, en utilisation, est inséré dans un conduit auditif, et

    - le câble (18) étant connecté de manière amovible au boîtier au moyen d'un connecteur (2) selon la revendication 1,

    - le connecteur (2) étant agencé à une deuxième extrémité du câble (18) opposée au haut-parleur, l'appareil auditif étant caractérisée en ce que

    - le connecteur (2) est verrouillé de manière amovible avec le boîtier de l'unité de microphone au moyen de quatre supports cylindriques (8a, 8b, 8c, 8d), dont deux sont réalisés à l'extérieur du connecteur (2) sur des côtés opposés du connecteur (2) dans la direction radiale (Ra) du connecteur (2), dans une position de montage, c'est-à-dire dans une connexion montée, de l'unité de microphone et de l'unité de haut-parleur (1) ; dans la position de montage de l'unité de microphone et de l'unité de haut-parleur, une section d'extrémité de l'au moins un élément de contact (16) étant encliquetée avec le boîtier de l'unité de microphone dans une section de réception correspondante.


     
    3. Appareil auditif selon la revendication 2, dans lequel le support (8) s'étend au moins partiellement dans la direction radiale (Ra) du connecteur (2) de telle sorte que le support (8) est réalisé en saillie vers l'extérieur à partir d'une surface extérieure du connecteur (2) dans la direction radiale (Ra) du connecteur (2).
     
    4. Appareil auditif selon la revendication 2 ou 3, dans lequel l'appareil auditif présente un élément de connexion, une rainure (4) destinée à venir en prise avec l'élément de connexion est réalisée sur le connecteur (2) et s'étend au moins partiellement dans la direction circonférentielle (Um) du connecteur, et dans lequel l'élément de connexion, dans la position de montage de l'unité de microphone et de l'unité de haut-parleur (1), est en prise avec la rainure (4) afin de fixer le connecteur (2) au boîtier de l'unité de microphone.
     
    5. Appareil auditif selon la revendication 4, dans lequel, au moyen de l'élément de connexion, une connexion par complémentarité de forme et/ou par friction est réalisée entre l'unité de microphone et l'unité de haut-parleur (1) dans leur position de montage.
     
    6. Appareil auditif selon la revendication 4 ou 5, dans lequel l'élément de connexion est réalisé sous forme déformable élastiquement.
     
    7. Appareil auditif selon l'une quelconque des revendications 4 à 6, dans lequel la rainure (4) est réalisée à l'extérieur du connecteur (2), dans lequel, en option, la rainure (4) est réalisée une fois sur chacun des côtés opposés du connecteur (2) dans la direction radiale (Ra) du connecteur (2).
     
    8. Appareil auditif selon l'une quelconque des revendications 3 à 7, dans lequel les supports (8) sont réalisés sous forme cylindrique et un axe longitudinal de chaque support (8) est au moins partiellement orienté dans la direction radiale (Ra) du connecteur (2).
     
    9. Appareil auditif selon l'une quelconque des revendications 2 à 8, dans lequel un élément d'étanchéité (6) est agencé sur le connecteur (2) pour assurer l'étanchéité entre le connecteur (2) et le boîtier de l'unité de microphone.
     
    10. Utilisation d'un connecteur (2) selon la revendication 1 pour connecter une unité de microphone et une unité de haut-parleur (1) d'un appareil auditif selon l'une quelconque des revendications 2 à 9.
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente