[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Ansteuern von LED's, welche zum abschnittsweisen
Beleuchten von in Boden, Decken- und/oder Wandpaneelen und Fliesen eingelassenen Musterausschnitten
verwendet werden.
[0002] Ein solches System zum abschnittsweisen Beleuchten von in Verbund verlegten rechteckigen
oder quadratischen Paneelen oder Fliesen, die beleuchtbare Musterausschnitte aufweisen,
ist aus dem
DE 20 2020 000 827 U1 des Anmelders bekannt.
[0003] Bekannt ist die Energieversorgung von LED's über ein Netzgerät, kommt farbiges Licht
zum Einsatz ist ein Controller nötig, wobei ein pulsweitenmodulierender Controller
und RGB-LED's verwendet werden. Sollen Lauflichter zur Anwendung kommen, werden programmierbare
LED's verwendet. Dies unterscheidet sich deutlich von den vorherigen Lösungen, da
hier ein Datensignal benötigt wird, welches von speziellen Controllern bereitgestellt
wird und zwar in Form von Digital Multiplex- oder Serial Peripheral Interface-Signalen.
[0004] Die Ansteuerung der LED's und damit die Stromversorgung erfolgt ausschließlich mit
einer Spannung von 5 V, da die Chips innerhalb der LED's sonst Schaden nehmen würden.
Das Datensignal ist eine Rechteckspannung und nicht höher als 5 V.
[0005] Bei einer hohen Anzahl der LED's steigt der Strom stetig an und erreicht bis zu 10
Ampere, wodurch ein großer Leitungsquerschnitt verwendet werden muss. Hinzu kommt,
dass Leitungslängen von mehr als 10 m ein Spannungsabfall zur Folge haben und dies
zu Funktionsstörungen führt. Diese äußern sich in Helligkeitsverlusten bei den LED's.
Des Weiteren wird das Datensignal bei großen Leitungslängen unsauber, was zu Störungen,
wie z. B. fehlerhafte Farbmischungen bei den LED's, führt.
[0006] Bekannt ist aus der
DE 10 2018 100 161 A1 eine LED-Ansteuerung, insbesondere Ausführungsformen eines Schaltkreises zur Ansteuerung
von in einem Lastpfad seriell verschalteten LED's. Eine Ansteuerung von digitalen
LED's mit integrierten Schaltkreisen ist mit dieser Lösung nicht möglich.
[0007] Die
DE 10 2007 044 567 A1 beschreibt eine Beleuchtungseinrichtung mit mehreren steuerbaren Leuchtdioden (LED's),
die Licht in unterschiedlichen Wellenlängen abgeben. Die Einrichtung enthält mindestens
ein Leuchtmodul mit einem Modulträger, auf dem eine Lichtquelle mit den mit einer
Platine verbundenen LED's und eine die LED's ansteuernde autarke Modulelektronik.
Eine Ansteuerung von digitalen LED's mit integrierten Schaltkreisen ist hier nicht
möglich.
[0008] Die
DE 10 2018 201 365 A1 befasst sich mit einer Schaltungsanordnung zum Betreiben mindestens zweier LED-Stränge
an einer Spannung zum Zweck einer Farb- oder Farbtemperaturmischung des von den LED's
ausgestrahlten Lichts.
[0009] Ausgangspunkt ist eine Schaltungsanordnung zum Betreiben mindestens zweier LED-Stränge
an einer Spannung, die einen ersten LED-Strang und zumindest einen zweiten LED-Strang
umfasst, die jeweils eine Anzahl von kaskadenartig geschalteten LED's aufweisen, wobei
der erste und der zweite LED-Strang parallel zueinander zwischen einem gemeinsamen
Eingangsknoten und einem gemeinsamen Bezugsknoten, an denen die Spannung anliegt,
geschaltet sind. Auch hier ist eine Ansteuerung von digitalen LED's mit integrierten
Schaltkreisen nicht möglich.
[0010] Bekannt ist aus der
DE 10 2014 226 788 A1 ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Kommunikation zwischen LED-Modul und LED-Konverter.
Das Verfahren umfasst das Erzeugen eines modulierten optischen Signals und das Übertragen
des modulierten optischen Signals zwischen LED-Modul und -Konverter. Das LED-Modul
umfasst eine Modul-Kommunikationseinrichtung zur Kommunikation mit dem LED-Konverter
unter Verwendung des modulierten optischen Signals, während der LED-Konverter eine
Konverter-Kommunikationsreinrichtung zur Kommunikation mit dem LED-Modul unter Verwendung
eines modulierten optischen Signals umfasst.
[0011] Die
DE 10 2016 102 409 A1 umfasst einen LED-Treiber, eine Beleuchtungsanlage und eine Leuchte. Der LED-Treiber
(Leuchtdioden-Treiber) ist konfiguriert zum Ansteuern (Bestromen) einer LED-Lichtquelle
und einer Beleuchtungsanlage mit LED-Lichtquellen.
[0012] Bekannt ist aus dem
DE 20 2018 006 211 U1 eine segmentierte Steuerungsanordnung zum fehlertoleranten und elektromagnetisch
verträglichem Ansteuern einer Vielzahl von Ausführungseinheiten. Die Steuerungsanordnung
erlaub in vorteilhafter Weise Ausführungseinheiten, welche in eine Mehrzahl von seriellen
Teilketten segmentiert sind, derart anzusteuern, dass sowohl eine hohe sogenannte
Common-Mode-Festigkeit erreicht wird als auch eine hohe Ausfallsicherheit selbst bei
einer großen Anzahl von Ausführungseinheiten.
[0013] Die
US 2018/295695 A1 bezieht sich auf eine Vorrichtung und zugehörige Verfahren zur Lieferung von Beleuchtungsbefehlen
für ein vorhangförmiges dekoratives Beleuchtungssystem. Die Vorhangkonfiguration dekorativer
Lichterketten wird durch die Verwendung von Lichterketten-Verteilungselementen erreicht,
von denen jedes über eine leitende Leitung ein Eingangssignal erhält. Das Eingangssignal
zeigt mehrere Beleuchtungsbefehle an. Das Lichterketten-Verteilungselement liefert
dann ein Ausgangssignal an einen Abzweiganschluss, an den eine dekorative Lichterkette
angeschlossen werden kann. Das bereitgestellte Ausgangssignal zeigt Beleuchtungsbefehle
an, die einer Vielzahl von Beleuchtungselementen entsprechen, die entlang der damit
verbundenen dekorativen Lichterkette verteilt sind. Die mehreren Beleuchtungselemente
der angebrachten dekorativen Lichterkette leuchten jeweils als Reaktion auf einen
der durch das Ausgangssignal angegebenen Beleuchtungsbefehle.
[0014] Die
US 2012/155888 A1 betrifft einen optischen Modulator und insbesondere einen optischen Modulator mit
reduzierter Größe und einen diesen enthaltenden optischen Sender. Der optischer Modulator
umfasst eine Lichteingabe-/Ausgabeeinheit, die ein einfallendes optisches Signal empfängt,
das nicht moduliert wurde, und das einfallende optische Signal in ein erstes optisches
Signal und ein zweites optisches Signal aufteilt und das erste und das zweite optische
Signal jeweils auf einen ersten Pfad ein zweiten Pfad eines Lichtwellenleiters überträgt.
[0015] Die
EP 3 118 748 A1 bezieht sich auf ein Verfahren zur unidirektionalen Datenübertragung von einem sicherheitskritischen
System zu einem unsicheren System mittels einer Datendiode.
[0016] Die
US 6 292 901 B1 betrifft ein Verfahren zur Stromversorgung eines Lichtmoduls, umfassend das Bereitstellen
eines Lichtmoduls, wobei das Lichtmodul einen Prozessor und ein LED-System umfasst,
eines Datensignals für das Lichtmodul, wobei der Prozessor und das LED-System des
Lichtmoduls auf das Datensignal reagieren und dem Entziehen von Strom aus dem Datensignal,
um das Lichtmodul mit Strom zu versorgen.
[0017] Die
GB 2 501 770 A bezieht sich auf Beleuchtungsgeräte und insbesondere auf Beleuchtungsgeräte, die
über zusätzliche Komponenten und Schaltkreise verfügen, um es dem Beleuchtungsgerät
zu ermöglichen, Licht unter Verwendung elektrischer Energie von einer sekundären Stromversorgung
(z. B. einer Batterie) auszusenden, wenn die primäre Stromversorgung (z. B. eine Batterie)
verwendet wird Netzversorgung) unterbrochen ist.
[0018] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung zum Ansteuern von LED's auf LED-Strips
oder PCB-Bändern, welche zum abschnittsweisen Beleuchten von in Boden-, Decken- und/oder
Wandpaneelen und Fliesen eingelassenen Musterausschnitten verwendet werden, umfassend
eine Spannungsquelle, einen LED-Controller und mindestens zwei LED-Converter, die
jeweils mit LED-Strips oder PCB-Bändern verbunden sind, bereitzustellen, welche im
weitesten Sinne fehlertolerant ist und weitestgehend durch einen geringen technischen
Aufwand gekennzeichnet ist und eine andere Art der Datenübertragung nutzt. Die Fehlertoleranz
ist auf die elektromagnetische Verträglichkeit sowie auf die Anfallsicherheit abgestellt.
Weiterhin sollen die Reichweiten zwischen LED-Controller und den LED-Convertern und
damit den LED-Strips bzw. den PCB-Bändern wesentlich verlängert werden, ohne dass
es zu einem Spannungsabfall und/oder Störeinflüssen, wie zum Beispiel durch Fremdinduktion,
kommt.
[0019] Die Aufgabe wird gelöst mit den Merkmalen des Hauptanspruchs. Weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung.
[0020] Demgemäß wird eine Anordnung zum Ansteuern von LED's auf LED-Strips oder PCB-Bändern,
welche zum abschnittsweisen Beleuchten von in Boden-, Decken- und/oder Wandpaneelen
und Fliesen eingelassenen Musterausschnitten, wie im
DE 20 2020 000 827 U1 des Anmelders beschrieben, verwendet werden, umfassend eine Spannungsquelle, einem
LED-Controller und mindestens mindestens zwei LED-Converter, die jeweils mit PCB-Bändern
bzw. LED-Strips verbunden sind.
[0021] Die erfindungsgemäße Anordnung umfasst einen LED-Controller, der ein SPI-Signal erzeugt
und dieses in ein optisches Signal umwandelt, und mindestens einen LED-Converter,
indem das optische Signal wieder in ein SPI-Signal umgewandelt wird und zur Ansteuerung
der LED's in den PCB-Bändern bzw. LED-Strips weiterleitet.
[0022] Der LED-Controller ist an eine Stromversorgung, beispielsweise einer Schutzkleinspannungsquelle
angeschlossen, die den LED-Controller mit einer Gleichspannung von maximal 75 V DC,
vorzugsweise 48 V DC, versorgt. Der LED-Controller umfasst eine Hauptplatine mit einem
Prozessor und Verarbeitung von Sollwert-Informationen, die von einer App mittels Bluetooth
oder W-LAN an den LED-Controller gesendet werden. In der App werden Einstellungen
der Lichteigenschaften getroffen und die daraus resultierenden Sollwerte erstellt.
[0023] Die Hauptplatine des LED-Controllers verwendet die übermittelten Sollwert-Informationen,
um ein zeitkritisches SPI-Signal zu erzeugen und auszugeben. Dies erfolgt in den genau
richtigen Zeitabständen (zeitkritisches SPI-Signal), wodurch der integrierte Schaltkreis
innerhalb der digitalen LED's weiß was zu tun ist. Je nach Anzahl der Farben gibt
es z. B. für RGB (Rot, Grün, Blau) eine 24 Bit Kombination und für RGBW eine 52 Bit
Kombination. Da ein zeitkritisches SPI-Signal generiert wird, ist keine zweite Datenleitung
erforderlich
[0024] Das ausgegebene zeitkritische SPI-Signal wird über einen Modulator in ein optisches
Signal umgewandelt und mittels einem optischen Signalleiter an dem nachgeschalteten
LED-Converter weitergeleitet.
[0025] Der LED-Converter empfängt die Versorgungsspannung (beispielsweise 48 V DC) sowie
das modulierte optische Signal. Die Versorgungsspannung wird mittels eines Spannungswandlers
in eine Kleinspannung von 5 V DC umgewandelt und über Kontaktleitungen an die LED's
der PCB-Bänder bzw. LED-Strips ausgegeben. Das modulierte optische Signal wird in
einem Demodulator in ein SPI-Signal gewandelt und dieses über eine Signalleitung (SPI)
den integrierten Schaltkreisen der LED's zuführt. Das von den LED's kommende SPI-Signal
wird einem Modulator zugeführt, der das SPI-Signal in ein optisches Signal umwandelt
und diese über einen optischen Signalleiter dem nachfolgenden LED Converter zuführt.
[0026] Ein weiterer LED-Converter umfasst neben dem Demodulator, dem Spannungswandler und
dem Modulator zusätzlich eine Auswerteschaltung, die mit einer Brandmeldeanlage (BMA)
gekoppelt ist. Entsprechende Signale werden von der Brandmeldeanlage über Signalleitung
BMA an die im LED-Converter 2 angeordneten Auswerteschaltung gesendet.
[0027] Bei einem Brandalarm wird das vom Demodulator an die Auswerteschaltung ausgegebene
SPI-Signal abgeschaltet und nach Durchlauf eines Alarmprogramms in der Auswerteschaltung
ein neues SPI-Signal an die LED's der PCD-Bänder bzw. LED-Strips ausgegeben. Mit Hilfe
des von der Auswerteschaltung im Brandfall ausgegebene SPI-Signal können die LED's
beispielsweise als Lauflichter betrieben werden, um die Fluchtrichtung der Rettungswege
zu kennzeichnen.
[0028] Die LED-Converter können mit zusätzlichen Funktionen ausgerüstet sein, wobei diese
darin besteht bei Spannungsausfall auf Akkumulatorbetrieb umzuschalten. Dazu ist in
den LED-Convertern eine Akkumulator-Ladesteuerung sowie die Möglichkeit mindestens
einen Akkumulator an den LED-Converter über einen Steckkontakt anzuschließen.
[0029] Anhand eines Ausführungsbeispiels soll die Anordnung zum Ansteuern von LED's und
deren Hauptbestandteile näher beschrieben werden.
[0030] Es zeigen
- Figur 1
- - Aufbau der Anordnung zur Ansteuerung von LED's
- Figur 2
- - Aufbau des LED Controllers
- Figur 3
- - Aufbau des LED Converters
- Figur 4
- - Aufbau einer weiteren Ausführung des LED Converters
[0031] Die Figur 1 zeigt den Aufbau der Anordnung zur Ansteuerung von LED's
3 in PCB-Bändern bzw. LED-Strips
5. Die Anordnung umfasst eine DC-Spannungsquelle
6, die über die Leitungen mit dem LED-Controller
1 und drei nachgeschalteten LED-Convertern
2 verbunden ist. Die Anordnung ist aber nicht auf die drei nachfolgenden LED-Converter
beschränkt.
[0032] Die LED-Converter
2 sind jeweils über die Signalleitungen 112 mit den LED's
3 der PCB-Bänder bzw. LED-Strips
5 verbunden. Die LED's
3 sind als digitale LED's
3 mit einem integrierten Schaltkreis ausgebildet.
[0033] Die LED's
3 dienen der Beleuchtung von Musterabschnitten, die in Boden-, Decken- und/oder Wandpaneelen
und Fliesen sowie in den Abschlußleisten eingefügt sind.
[0034] Die Figur 2 zeigt den Aufbau des LED-Controllers
1 umfassend die Verbindungsleitungen DC-Spannungsversorgung Minuspol
100, DC-Spannungsversorgung Pluspol
101 von der Spannungsquelle
6 kommend, eine Hauptplatine
7 mit Prozessor zum Empfang von Signalen einer APP mittels Bluetooth oder W-Lan, einem
Modulator
8 zur Umwandlung eines SPI-Signals in ein optisches Signal.
[0035] Der Ausgang der Hauptplatine
7 ist über die Signalleitung SPI
112 mit dem Eingang des Modulators
8 verbunden, dessen Ausgang mit dem optischen Signalleiter
4 verbunden ist.
[0036] Der LED-Controller
1 wird an einer Schutzkleinspannungsquelle
6 (max. 75 Volt Gleichstrom) angeschlossen und leitet diese auch durch. Die Hauptplatine
7 kann Daten via Funk empfangen und enthält das Programm zum Steuern der LED-Technik.
Die Platine gibt ein SPI-Signal aus. Dieses SPI-Signal wird vom Modulator
8 in ein optisches Signal umgewandelt und ausgegeben.
[0037] Die Figur 3 zeigt den Aufbau eines LED-Converters
2 umfassend die DC-Spannungsversorgung Minuspol
100, DC-Spannungsversorgung Pluspol
101, den optischen Signalleiter
4, einem Demodulator
9, einem Spannungswandler
10 und einem Modulator
8. Der Demodulator
9 wandelt das über die optische Signalleitung
4 vom LED-Controller
1 kommende optische Signal in ein SPI-Signal um und führt dieses über die Signalleitung
112 den LED's
3 zu.
[0038] Der LED-Converter
2 empfängt vom LED-Controller
1 die Versorgungsspannung (z.B. 48 Volt) sowie ein optisches Signal. Die Versorgungsspannung
5 wird mittels Spannungswandler
10 in 5 Volt umgewandelt und für den LED Strip
5 über die Kontakte
110 und
111 ausgegeben. Das optische Signal wird mittels Demodulator
9 in ein SPI Signal zurückgewandelt und ebenfalls über die Signalleitung
112 zum Anschluss eines LED Stripes
5 bereitgestellt. Der Datenausgang des LED Stripes
5 wird mittels Modulator
8 wieder in ein optisches Signal gewandelt und für den Anschluss eines weiteren Converters
bereitsgestellt.
[0039] Die Figur 4 zeigt eine weitere Ausführung eines LED Converters
2. Dieser umfasst zusätzlich eine Auswerteschaltung, die mit einer Brandmeldeanlage
oder dessen System verbunden ist. Dieser LED-Converter
2 erfüllt die gleichen Funktionen wie der in Figur
3 beschriebene LED-Converter
2, jedoch mit einer erweiterten Funktion.
[0040] Die über die Signalleitung
120 mit der Brandmeldeanlage verbundene Auswerteschaltung
11 wertet die von der Brandmeldeanlage kommende Signale über ein auf dem Prozessor der
Auswerteschaltung
11 aufgespieltes Programm aus.
[0041] Im Falle eines Brandes und des ausgelösten Alarms wird das SPI-Signal vom Demodulator
9 abgeschaltet und ein Alarmprogramm wird abgespielt und das SPI-Signal an die LED's
3 können dann beispielsweise als Lauflichter betrieben werden, um Rettungswege zu kennzeichnen.
Bezugszeichenaufstellung
[0042]
- 1
- - LED-Controller
- 2
- - LED-Converter
- 3
- - LED
- 4
- - optischer Signalleiter
- 5
- - PCB-Band / LED-Strips
- 6
- - Spannungsquelle
- 7
- - Hauptplatine
- 8
- - Modulator
- 9
- - Demodulator
- 10
- - Spannungswandler
- 11
- - Auswerteschaltung
- 100
- - DC-Spannungsversorgung Minuspol
- 101
- - DC-Spannungsversorgung Pluspol
- 110
- - Kontaktleitung
- 111
- - Kontaktleitung
- 112
- - Signalleitung SPI
- 120
- - Signalleitung BMA
1. Anordnung zum Ansteuern von LED's (3) auf LED-Strips oder PCB-Bändern, welche zum
abschnittsweisen Beleuchten von in Boden-, Decken- und/oder Wandpaneelen und Fliesen
eingelassenen Musterausschnitten verwendet werden, umfassend eine Spannungsquelle
(6), einen LED-Controller und mindestens zwei LED-Converter, die jeweils mit LED-Strips
oder PCB-Bändern (5) verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
der LED-Controller (1), eine Hauptplatine (7) mit einem Prozessor zum Empfang von
Sollwert-Informationen und zur Verarbeitung dieser zu einem zeitkritischen SPI-Signal
und ein Modulator (8) zur Umwandlung des zeitkritischen SPI-Signal in ein erstes optisches
Signal aufweist;
die mindestens zwei LED-Converter (2), jeweils einen optischen Signalleiter (4), einen
Demodulator (9), einen Spannungswandler (10) und einen Modulator (8) umfassen, wobei
der jeweilige Spannungswandler (10) der mindestens zwei LED-Converter (2) die von
der Spannungsquelle (6) kommende Spannung in eine Kleinspannung von 5 VDC transformiert
und diese über die jeweilige Kontaktleitungen (110, 111) zu den LED's (3) der jeweiligen
LED-Strips oder jeweiligen PCB-Bändern (5) des jeweiligen LED-Converter der mindestens
zwei LED-Converter (2) führt,
wobei der Demodulator (9) eines ersten LED Converters (2) der mindestens zwei LED-Converter
(2) das vom LED-Controller (1) über den optischen Signalleiter (4) des ersten LED-Converters
(2) der mindestens zwei LED-Converter (2) empfangene erste optische Signal in ein
zweites zeitkritisches SPI-Signal umwandelt, und dieses über eine Signalleitung (112)
den LED's (3) der jeweiligen LED-Strips oder jeweiligen PCB-Bändern (5) des ersten
LED Converters der mindestens zwei LED Converter (2) zu deren Ansteuerung weiterleitet,
wobei der im ersten LED-Converter (2) vorgesehene Modulator (8) das von den LED's
(3) der jeweiligen PCB-Bänder oder jeweiligen LED-Strips (5) des ersten LED Converters
über die Signalleitung (112) kommende zeitkritische SPI-Signal in ein zweites optisches
Signal wandelt und dieses über den optischen Signalleiter (4) einem nachfolgenden
zweiten LED-Converter (2) der mindestens zwei LED Converter zuführt.
2. Anordnung zum Ansteuern von LED's nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der erste LED-Converter (2) der mindestens zwei LED Converter zusätzlich eine mit
einer Brandmeldeanlage über eine Signalleitung (120) gekoppelte Auswerteschaltung
(11) umfasst, wobei die Auswerteschaltung (11) ausgestaltet ist ein Signal der Brandmeldeanlage
auszuwerten und im Fall eines Brandes das vom Demodulator (9) des ersten LED-Converters
kommende SPI-Signal abschaltet und in Abhängigkeit eines Alarmprogramms ein zeitkritisches
SPI-Signal erzeugt und an die LED's (3) der jeweiligen LED-Strips oder jeweiligen
PCS-Bändern (5) des ersten LED Converters (2) weiterleitet.
3. Anordnung zum Ansteuern von LED's nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
jeder der mindestens zwei LED-Converter (2) zusätzlich mit einer Akkumulator-Ladesteuerung
und mindestens einem Akkumulator ausgerüstet ist, wobei jeder der mindestens zwei
LED-Converter (2) bei Spannungsausfall in einem Akkumulatorbetrieb umschaltbar ist.
1. Arrangement for driving LEDs (3) on LED strips or PCB strips used for the sectional
illumination of pattern cutouts embedded in floor, ceiling and/or wall panels and
tiles, comprising a voltage source (6), an LED controller and at least two LED converters,
each of which being connected to LED strips or PCB strips (5),
characterised in that
the LED controller (1) comprises a main board (7) with a processor for receiving setpoint
information and processing it into a time-critical SPI signal and a modulator (8)
for converting the time-critical SPI signal into a first optical signal;
at least two LED converters (2), each comprising an optical signal conductor (4),
a demodulator (9), a voltage converter (10) and a modulator (8), wherein the respective
voltage converter (10) of the at least two LED converters (2) transforms the voltage
coming from the voltage source (6) into an extra-low voltage of 5 VDC and transmits
this via the respective contact lines (110, 111) to the LEDs (3) of the respective
LED or PCB strips (5) of the respective LED converter of the at least two LED converters
(2),
wherein the demodulator (9) of a first LED converter (2) of the at least two LED converters
(2) converts the first optical signal received from the LED controller (1) via the
optical signal conductor (4) of the first LED converter (2) of the at least two LED
converters (2) into a second time-critical SPI signal, and forwards this signal via
a signal line (112) to the LEDs (3) of the respective LED or PCB strips (5) of the
first LED converter of the at least two LED converters (2) to control them,
wherein the modulator (8) provided in the first LED converter (2) converts the time-critical
SPI signal coming from the LEDs (3) of the respective PCB or LED strips (5) of the
first LED converter via the signal line (112) into a second optical signal and feeds
this via the optical signal conductor (4) to a downstream second LED converter (2)
of the at least two LED converters.
2. Arrangement for driving LEDs according to claim 1,
characterized in that
the first LED converter (2) of the at least two LED converters additionally comprises
an evaluation circuit (11) coupled to a fire alarm system via a signal line (120),
wherein the evaluation circuit (11) is designed to evaluate a signal of the fire alarm
system and, in the event of a fire, switches off the SPI signal coming from the demodulator
(9) of the first LED converter and generates a time-critical SPI signal as a function
of an alarm program and forwards it to the LEDs (3) of the respective LED or PCB strips
(5) of the first LED converter (2).
3. Arrangement for driving LEDs according to claim 1 and 2,
characterised in that
each of the at least two LED converters (2) is additionally equipped with an accumulator
charging control and at least one accumulator, wherein each of the at least two LED
converters (2) can be switched over to accumulator mode in the event of a voltage
failure.
1. Dispositif pour commander des LED (3) sur des bandes LED ou des bandes PCB utilisées
pour éclairer par sections des découpes de motifs encastrées dans des panneaux de
sol, de plafond et/ou de mur et des carreaux, comprenant une source de tension (6),
un contrôleur LED et au moins deux convertisseurs LED, qui sont respectivement reliés
à des bandes LED ou des bandes PCB (5),
caractérisés en ce que
le contrôleur LED (1) présente une carte mère (7) avec un processeur pour la réception
d'informations de valeur de consigne et pour le traitement de celles-ci en un signal
SPI critique en temps et un modulateur (8) pour la conversion du signal SPI critique
en temps en un premier signal optique ;
et que les au moins deux convertisseurs LED (2) comprennent chacun un conducteur de
signal optique (4), un démodulateur (9), un convertisseur de tension (10) et un modulateur
(8), le convertisseur de tension respectif (10) des au moins deux convertisseurs LED
(2) transformant la tension provenant de la source de tension (6) en une basse tension
de 5 VDC et transmettant celle-ci via les lignes de contact respectives (110, 111)
aux LED (3) des bandes LED ou PCB respectives (5) du convertisseur LED respectif des
au moins deux convertisseurs LED (2),
le démodulateur (9) d'un premier convertisseur LED (2) des au moins deux convertisseurs
LED (2) transformant le premier signal optique reçu par le contrôleur LED (1) via
le conducteur de signal optique (4) du premier convertisseur LED (2) des au moins
deux convertisseurs LED (2) en un deuxième signal SPI critique en temps, transmettant
celui-ci par une ligne de signal (112) aux LED (3) des bandes LED ou PCB respectives
(5) du premier convertisseur LED des au moins deux convertisseurs LED (2) pour les
commander,
le modulateur (8) prévu dans le premier convertisseur LED (2) convertissant le signal
SPI critique en temps venant des LED (3) des bandes PCB ou LED respectives (5) du
premier convertisseur LED via la ligne de signal (112) en un deuxième signal optique
et envoyant celui-ci via le conducteur de signal optique (4) à un deuxième convertisseur
LED (2) des au moins deux convertisseurs LED disposé en aval.
2. Dispositif pour commander des LED selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le premier convertisseur LED (2) des au moins deux convertisseurs LED comprend en
outre un circuit d'évaluation (11) couplé à un système de détection incendie par une
ligne de signal (120), le circuit d'évaluation (11) étant conçu pour évaluer un signal
du système de détection incendie et, en cas d'incendie, pour désactiver le signal
SPI provenant du démodulateur (9) du premier convertisseur LED et, en fonction d'un
programme d'alarme, pour générer un signal SPI critique en temps et le transmettre
aux LED (3) des bandes LED ou PCB respectives (5) du premier convertisseur LED (2).
3. Dispositif pour commander des LED selon les revendications 1 et 2,
caractérisé en ce que
chacun des au moins deux convertisseurs LED (2) est équipé en plus d'une commande
de charge d'accumulateur et d'au moins un accumulateur, chacun des au moins deux convertisseurs
de LED (2) pouvant être commuté au mode accumulateur en cas de défaillance de tension.