[0001] Die Erfindung betrifft eine Gebäudelüftungsvorrichtung zum Einbau in eine Wanddurchbruchsöffnung
mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
[0002] Eine solche Gebäudelüftungsvorrichtung dient z. B. der Entlüftung eines fensterlosen
Raums wie eines WCs. Sie umfasst zumindest ein Wandeinbaugehäuse, in das eine elektromotorisch
angetriebene Ventilationseinheit einsetzbar ist. Das Wandeinbaugehäuse besteht im
Wesentlichen aus einem Lüftungskanal, der sich durch die Wanddurchbruchsöffnung hindurch
bis zur Gebäudeaußenseite erstreckt und der an einem Ende einen Trägerrahmen zur Befestigung
auf einer Wandinnenfläche einer Gebäudewand aufweist.
[0003] In feuchten Klimazonen ergibt sich die zusätzliche Anforderung, dass anfallendes
Kondenswasser zur Gebäudeaußenseite hin abgeführt werden muss. Dazu kann ein Wandeinbaugehäuse
vorgesehen sein, dessen Lüftungskanal mit seiner Mittelachse nicht genau normal zur
Anlagefläche an der Rückseite des Trägerrahmens ausgerichtet, sondern in einem Winkel
dazu geneigt angestellt ist, insbesondere von bis zu 5°, was zur Ableitung von Kondenswasser
ausreichend ist. Andererseits ist eine Wanddurchbruchsöffnung mit Gefälle im Allgemeinen
schwieriger herzustellen als eine mit senkrechter Ausrichtung. Bei einer Kernbohrung
beispielsweise muss das Bohrgerät schräg zur Wandoberfläche ausgerichtet werden. Hierbei
einen kleinen Winkel exakt zu treffen ist schwierig, so dass Abweichungen auftreten
können. Eine nachträgliche Anpassung der Neigung ist aber bei einem einteiligen Wandeinbaugehäuse
nicht möglich. Wegen der Schwierigkeiten wird bevorzugt immer dann auf jede Schrägstellung
verzichtet, wenn sie nicht wirklich notwendig ist. Somit wären je nach Anforderung
am Einbauort unterschiedlich ausgebildete Wandeinbaugehäuse - nämlich solche mit und
ohne Neigung des Lüftungskanals in Bezug auf den Trägerrahmen - notwendig.
[0004] US 2,754,748 betrifft eine Luftauslasskanalanordnung zur Entlüftung feuchter Luft durch eine Öffnung
in einer Außenwand eines Gebäudes. Die Kanalanordnung umfasst eine zylindrische Leitung
mit einem Auslassendabschnitt, der durch einen Flansch mit einem einwärts gebogenen
Ringabschnitt geführt ist, der lose um den Kanal herum passt. Auf gegenüberliegenden
Seiten des Kanals sind nach außen vorstehende Nieten angeordnet, die mit Ösen am Ringabschnitt
zusammenwirken und eine horizontale Schwenkachse ausbilden.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, ein Wandeinbaugehäuse
so zu verbessern, dass eine verbesserte Abdichtung zwischen den in der Neigung verstellbaren
Bauteilen erreicht wird.
[0006] Eine Lösung dafür gibt die Erfindung mit der Gebäudelüftungsvorrichtung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 an. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen definiert.
[0007] Diese Lösung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass Trägerrahmen und Lüftungskanal
an zwei Gelenkpunkten gelenkig miteinander verbunden sind. Daher ist der Winkel zwischen
dem auf der Wand zu montierenden Trägerrahmen und dem sich daran anschließenden Lüftungskanal
in einem ausreichenden Winkelbereich variabel, so dass sowohl eine Neigung von beispielsweise
±5° wie auch eine exakt senkrechte Stellung einstellbar ist. Im zuletzt genannten
Fall ist die Mittelachse des Lüftungskanals parallel zur Flächennormalen einer Anlagefläche
des Trägerrahmens ausgerichtet oder fällt damit zusammen.
[0008] Die Gelenkpunkte sind am Trägerrahmen an einem Anschlusskragen angeordnet, welcher
rückwärtig von dem Trägerrahmen absteht und in Richtung der Wanddurchbruchsöffnung
ragt. Am Lüftungskanal sind die Gelenkpunkte im Mündungsbereich vorgesehen. Außerdem
ist der Querschnitt des Lüftungskanals zumindest an zwei sich gegenüberliegenden Seiten
gegenüber dem Anschlusskragen reduziert, so dass in dem genannten Winkelbereich eine
Beweglichkeit der Teile zueinander gegeben ist.
[0009] Der Vorteil liegt darin, dass die Neigung direkt auf der Baustelle einstellbar ist.
Besteht beispielsweise eine geringfügige Winkelabweichung im Gefälle der Wanddurchbruchsöffnung
vom Sollmaß, wird diese direkt beim Einbau ausgeglichen. Das Wandeinbaugehäuse kann
entweder komplett, mit dem Lüftungskanal voran in die Wandöffnung eingeschoben werden,
oder es wird zunächst zerlegt, so dass der Lüftungskanal zunächst allein eingesetzt,
ausgerichtet und fixiert wird, bevor der Trägerrahmen an den Gelenkpunkten angekoppelt
wird.
[0010] Für den Einsatz des Wandeinbaugehäuses bei der Gebäudeentlüftung sollte der von einer
Ventilationseinheit erzeugte Luftstrom zu einem überwiegenden Teil direkt in den Lüftungskanal
geleitet werden. Totzonen oder gar Öffnungen im Übergangsbereich sollten vermieden
werden. Daher sieht die Erfindung einen Anschlusskragen vor, der den Mündungsbereich
des Lüftungskanals umgibt, und außerdem sind im Bereich des Anschlusskragens die Gelenkpunkte
angeordnet. Durch die geeignete Abstimmung der Geometrien von Anschlusskragen und
Lüftungskanal wird erreicht, dass der Lüftungskanal in seiner geneigten Stellung mit
seiner Unterseite auf einer Kante an einem unteren horizontalen Abschnitt des Anschlusskragens
aufliegt und außerdem mit seiner oberen horizontalen Kante von innen an einem oberen
horizontalen Abschnitt des Anschlusskragens drückt. Oben und unten müssen also nur
sehr kleine Spalte zwischen der Außenseite des Lüftungskanals und der Innenseite des
Anschlusskragens vorgesehen werden, wodurch zwar eine geringe Schrägstellung ermöglicht
wird, aber keine offenen Querschnitte entstehen. Seitlich sind gar keine Spalte notwendig.
[0011] Möglich ist auch, eine zusätzliche Abschlussblende vorzusehen, die am Ende des Lüftungskanals
aufgesetzt wird. Eine solche Abschlussblende kann auch Teil einer Ventilationseinheit
sein, die in den Lüftungskanal eingeschoben wird.
[0012] Erfindungsgemäß sind Lüftungskanal und Abschlussblende zumindest in dem Bereich,
in dem sie überlappen, im Querschnitt gesehen in einer rechteckigen Konfiguration
ausgebildet, das heißt es gibt zwei sich gegenüberliegende parallele Seiten, wobei
die Ecken aus strömungstechnischen Gründen gerundet sind.
[0013] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung werden nachfolgend mit Bezug auf
das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel erläutert. Die Figuren zeigen
im Einzelnen:
- Fig. 1
- eine Gebäudelüftungsvorrichtung in perspektivischer Ansicht vor der Montage;
- Fig. 2
- einen Trägerrahmen in perspektivischer Ansicht;
- Fig. 3
- einen Trägerrahmen mit angesetztem Lüftungskanal in perspektivischer Ansicht;
- Fig. 4
- einen Trägerrahmen mit Lüftungskanal und eingesetzter Ventilationseinheit in perspektivischer
Ansicht;
- Fig. 5
- eine montierte Gebäudelüftungsvorrichtung im Schnitt; und
- Fig. 6
- ein Detail aus Fig. 5.
[0014] Figur 1 zeigt eine Gebäudelüftungsvorrichtung 100 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform.
Diese umfasst neben einem Trägerrahmen 10 und einem Lüftungskanal 20 auch eine speziell
angepasste Ventilationseinheit 30, welche in den Lüftungskanal 20 eingeschoben werden
kann. Nach Abschluss der Montage wird ein Lüftungsgitter 40 auf den Trägerrahmen 10
aufgesetzt.
[0015] Der Trägerrahmen 10 ist an seiner Rückseite mit einem Anschlusskragen 12 versehen,
der senkrecht von einer rückwärtigen Anlagefläche 11 absteht und Gelenkpunkte zur
Verbindung mit dem Lüftungskanal 20 besitzt. Die Ventilationseinheit 30 ist so angepasst,
dass sie in den lichten Querschnitt des Lüftungskanals 20 eingeschoben werden kann.
Sie ist mit einer endseitig ausgebildeten Abschlussblende 31 versehen, sodass vermieden
wird, dass die Ventilationseinheit 30 zu weit in den Lüftungskanal 20 hineinrutscht.
[0016] Figur 2 zeigt den Trägerrahmen 10 allein in perspektivischer Ansicht. Dieser umfasst
in der dargestellten Ausführungsform eine rechteckige, umfänglich geschlossene Basisplatte
17, deren Rückseite die Anlagefläche 11 bildet. Senkrecht zu der Basisplatte 17 ist
ein Anschlusskragen 12 ausgebildet, der eine Lüftungsöffnung 13 umgibt und der zwei
horizontale Abschnitte 15 und zwei vertikale Abschnitte 14 umfasst. Diese Konfiguration
ist grundsätzlich zwar aus zwei Paaren von parallelen Wandabschnitten 14, 15 gebildet,
welche die Lüftungsöffnung 13 umgeben, also rechteckig. Die jeweiligen Eckenbereiche
sind aber großzügig gerundet ausgebildet, um einen strömungsgünstigen Querschnitt
zu erhalten.
[0017] An den vertikalen Abschnitten 14 des Anschlusskragens 12 ist jeweils ein Gelenkpunkt
16 ausgebildet, der bei der dargestellten bevorzugten Ausführungsform exakt auf halber
Höhe der vertikalen Abschnitte 14 angeordnet ist. Der Anschlusskragen 12 ist damit
bevorzugt spiegelsymmetrisch in Bezug auf die zwischen den Gelenkpunkten 16 gebildete
Achse. Somit kann die Neigung des an den Gelenkpunkten 16 anzusetzenden Lüftungskanals
in beide Richtungen eingestellt werden, und es muss bei der Montage des Trägerrahmens
10 auf der Wand nicht auf dessen korrekte Einbaulage geachtet werden.
[0018] Die Basisplatte 17 ist an ihrer Außenkante mit einem umlaufenden Kragen 18 versehen,
auf welchen das in Figur 1 dargestellte Lüftungsgitter 40 aufgesetzt werden kann.
[0019] In Figur 3 ist die Grundkonfiguration des Wandeinbaugehäuses der erfindungsgemäßen
Gebäudelüftungsvorrichtung 100 dargestellt, wobei der zuvor beschriebene Trägerrahmen
10 gelenkig mit dem Lüftungskanal 20 gekoppelt ist. Die Kopplung erfolgt dadurch,
dass der Lüftungskanal 20 in seinem Mündungsbereich an gegenüberliegenden Seiten jeweils
eine Ausnehmung 21 besitzt, in welche je ein Gelenkzapfen 16 eingreift.
[0020] Wie im rechten Teil von Figur 1 erkennbar, sind Ausnehmungen 21 an beiden Seiten
des Lüftungskanals 20 ausgebildet, sodass beim Einbau des Lüftungskanals 20 in die
Wanddurchbruchsöffnung nicht darauf geachtet werden braucht, welche der beiden Enden
zur Gebäudeinnenseite angeordnet ist. Außerdem ist es grundsätzlich möglich, einen
gleichartigen Trägerrahmen 10 auch am anderen Ende, also zur Gebäudeaußenseite hin,
vorzusehen.
[0021] In Figur 3 ist die Schrägstellung des Lüftungskanals 20 in Bezug auf die Anlagefläche
11 insbesondere bei den horizontalen Abschnitten 15 des Anschlusskragens 12 erkennbar.
An dem unteren horizontalen Abschnitt 15 ragt eine Außenkante 22 des Lüftungskanals
20 etwas über die Basisplatte 17 hinaus, wohingegen im oberen Bereich die Außenkante
22 gegenüber der Basisplatte 17 etwas zurückspringt, sodass dort ein Teil des Anschlusskragens
12 sichtbar ist. Allerdings liegt oben die Außenkante 22 direkt an den horizontalen
oberen Abschnitt 15 des Anschlusskragens 12 an.
[0022] Figur 4 zeigt einen sich an die Situation aus Figur 3 anschließenden Montageschritt.
Hierbei ist eine Ventilationseinheit 30 in den Lüftungskanal 20 eingeschoben worden,
und zwar so weit, bis die Ventilationseinheit 30 mit ihrer Abschlussblende 31 an der
Außenkante 22 des Lüftungskanals 20 anliegt. Der Außenumfang der Abschlussblende 31
entspricht der Kontur des Lüftungskanals 20 im Bereich seiner Außenkante 22. Die Blende
31 steht also nicht über die Außenkante 22 hervor, sodass sie auch die Einstellung
der Neigung des Lüftungskanals 20 gegenüber dem Trägerrahmen 10 nicht behindert.
[0023] Figur 5 zeigt die fertig montierte Belüftungsvorrichtung 100. Der Lüftungskanal 20
ist in einem Winkel α von etwa 5° in Bezug auf die Flächennormale des Trägerrahmens
10 an seiner Anlagefläche 11 ausgerichtet. Die Ventilationseinheit 30 ist in den Lüftungskanal
20 eingeschoben, und das Lüftungsgitter 40 ist so auf den Trägerrahmen 10 aufgesetzt,
dass sie den Kragen 18 des Trägerrahmens 10 vollständig umschließt.
[0024] Wesentlich für die gute Einstellbarkeit der Neigung ist der in Figur 5 unten links
markierte Bereich am Anschlusskragen unten sowie des entsprechenden Gegenstücks oben
am Anschlusskragen 12. Der untere Bereich ist zur Verdeutlichung in Figur 6 in einem
vergrößerten Detail dargestellt. Dort ist zum einen erkennbar, wie die Unterseite
des Lüftungskanals 20 auf dem unteren horizontalen Abschnitt des Anschlusskragens
12 aufliegt. Weiterhin ist erkennbar, dass hinter der Anschlussblende 31, der Ventilationseinheit
30 noch ein Dichtungsring 32 vorgesehen ist. Die Anschlussblende 31 liegt somit mit
dem Dichtungsring 32 an ihrer Rückseite an der Außenkante 22 des Lüftungskanals 20
an. An der Rückseite des Lüftungsgitters 40 ist eine umlaufende Dichtung vorgesehen,
die an dem Kragen 18 (vgl. Fig. 1) anliegt
[0025] Bei der bevorzugten Ausführungsform ist der axiale Abstand der Gelenkpunkte 21 am
Lüftungskanal 20 zur Außenkante 22 kleiner ist als der axiale Abstand der Gelenkpunkte
15 zur Vorderseite der Basisplatte 17 des Trägerrahmens 10. Dadurch ragt der geneigt
ausgerichtete Lüftungskanal 20 nur mit seiner unteren Kante ein wenig nach außen,
so dass er nicht gegen das auf den Trägerrahmen 10 aufgesetzte Lüftungsgitter 40 stößt.
1. Gebäudelüftungsvorrichtung (100) zum Einbau in eine Wanddurchbruchsöffnung, wenigstens
umfassend ein Wandeinbaugehäuse mit einem Trägerrahmen (10), dessen Rückseite eine
Anlagefläche (11) zur Anlage an einer Wand ausbildet, und mit einem in die Wanddurchbruchsöffnung
einsetzbaren Lüftungskanal (20), wobei
- der Trägerrahmen (10) einen senkrecht zur Anlagefläche (11) ausgebildeten Anschlusskragen
(12) aufweist, der eine Lüftungsöffnung (13) umgibt, wobei zumindest an zwei sich
gegenüberliegenden Punkten des Anschlusskragens (12) jeweils wenigstens ein Gelenkpunkt
(16) ausgebildet ist;
- der Lüftungskanal (20) in einem Mündungsbereich zumindest zwei sich gegenüberliegende
Gelenkpunkte (21) aufweist, die jeweils mit einem Gelenkpunkt (16) des Trägerrahmen
(10) koppelbar sind, und
- der äußere Querschnitt des Lüftungskanals (20) gegenüber dem lichten Querschnitt
im Anschlusskragen (12) soweit reduziert ist, dass der mit dem Trägerrahmen (11) über
die Gelenkpunkte (16, 21) gekoppelte Lüftungskanal (20) mit seiner Längsachse in Bezug
auf eine Flächennormale der Anlagefläche (11) geneigt ausrichtbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass der Anschlusskragen (12) eine rechteckige Konfiguration aufweist, wobei an den sich
gegenüberliegenden vertikalen Abschnitten (14) des Anschlusskragens (12) jeweils wenigstens
ein Gelenkpunkt (16) ausgebildet ist; und
- der Lüftungskanal (20) zumindest in einem zur Verbindung mit dem Trägerrahmen (10)
vorgesehenen Mündungsbereich einen rechteckigen Querschnitt aufweist,
wobei die über den Außenumfang am Mündungsbereich des Lüftungskanals (20) gemessene
horizontale Erstreckung gleich wie das lichte Innenmaß zwischen den vertikalen Abschnitten
(14) des Anschlusskragens (12) ist und dessen über den Außenumfang gemessene vertikale
Erstreckung kleiner ist als das lichte Innenmaß zwischen den horizontalen Abschnitten
(15) des Anschlusskragens (12).
2. Gebäudelüftungsvorrichtung (100) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Ventilationseinheit (30) mit einem Lüftermotor, die mit wenigstens einem Teil
ihrer axialen Erstreckung in den Lüftungskanal (20) einsetzbar ist.
3. Gebäudelüftungsvorrichtung (100) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem dem Trägerrahmen (10) zuzuwendenden Ende der Ventilationseinheit (30) eine
Abschlussblende (31) vorgesehen ist, die eine Außenkante (22) des Lüftungskanals (20)
vollständig überdeckt.
4. Gebäudelüftungsvorrichtung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die gelenkige Verbindung zwischen dem Trägerrahmen (10) und dem Lüftungskanal (20)
durch Zapfen (16) ausgebildet ist, die am Innenumfang des Anschlusskragen (12) angeformt
sind und die in Ausnehmungen (21) im Mündungsbereich des Lüftungskanals (20) eingreifen.
5. Gebäudelüftungsvorrichtung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der axiale Abstand der Gelenkpunkte (21) am Lüftungskanal (20) zur Außenkante (22)
des Lüftungskanals (20) kleiner ist als der axiale Abstand der Gelenkpunkte (15) am
Anschlusskragen (12) zur Vorderseite der Basisplatte (17) des Trägerrahmens (10).
1. A building ventilation apparatus (100) for mounting in a wall opening, comprising
at least a wall mount casing having a support frame (10) with a rear side forming
a contact surface (11) for contacting a wall, and having a ventilation duct (20) which
can be inserted into the wall opening, wherein
- the support frame (10) includes a connecting collar (12) formed perpendicular to
the contact surface (11) and surrounding a ventilation aperture (13), wherein at least
one hinge point (16) is formed at each of at least two opposing points of the connecting
collar (12);
- the ventilation duct (20), in an outlet region, includes at least two opposing hinge
points (21), each of which can be coupled to a hinge point (16) of the support frame
(10), and
- the outside cross-section of the ventilation duct (20) is reduced relative to the
clear cross-section in the connecting collar (12) to an extent that the ventilation
duct (20), which is coupled to the support frame (11) via the hinge points (16, 21),
can be oriented such that its longitudinal axis is inclined with respect to a surface
normal of the contact surface (11),
characterised in that
- the connecting collar (12) has a rectangular configuration, wherein at least one
hinge point (16) is formed at each of the opposing vertical portions (14) of the connecting
collar (12); and
- the ventilation duct (20), at least in an outlet region intended for connection
to the support frame (10), has a rectangular cross-section,
wherein the extent measured across the outside circumference at the outlet region
of the ventilation duct (20) is equal to the clear inside dimension between the vertical
portions (14) of the connecting collar (12), and its vertical extent measured across
the outside circumference is less than the clear inside dimension between the horizontal
portions (15) of the connecting collar (12).
2. The building ventilation apparatus (100) according to claim 1, characterised by a ventilation unit (30) having a fan motor and which can be inserted into the ventilation
duct (20) with at least part of its axial extent.
3. The building ventilation apparatus (100) according to claim 2 characterised in that a cover (31) fully covering an outside edge (22) of the ventilation duct (20) is
provided at the end of the ventilation unit (30) for facing the support frame (10).
4. The building ventilation apparatus (100) according to one of the preceding claims,
characterised in that the hinged connection between the support frame (10) and the ventilation duct (20)
is formed by pins (16) integrally moulded onto the inside circumference of the connecting
collar (12) and engaging recesses (21) in the outlet region of the ventilation duct
(20).
5. The building ventilation apparatus (100) according to one of the preceding claims,
characterised in that the axial distance of the hinge points (21) on the ventilation duct (20) from the
outside edge (22) of the ventilation duct (20) is less than the axial distance of
the hinge points (15) on the connecting collar (12) from the front side of the base
plate (17) of the support frame (10).
1. Dispositif de ventilation de bâtiment (100) destiné à être monté dans une ouverture
murale, comprenant au moins un boîtier de montage mural doté d'un cadre de support
(10) dont le côté arrière forme une surface d'appui (11) permettant son appui contre
un mur, et doté d'un conduit de ventilation (20) pouvant être introduit dans l'ouverture
murale, dans lequel
- le cadre de support (10) présente une collerette de raccordement (12) formée perpendiculairement
à la surface d'appui (11), ladite collerette de raccordement entourant une ouverture
de ventilation (13), au moins un point d'articulation (16) étant formé respectivement
sur deux points opposés de la collerette de raccordement (12) ;
- le conduit de ventilation (20) présente, dans une zone d'embouchure, au moins deux
points d'articulation (21) opposés, qui peuvent être couplés respectivement à un point
d'articulation (16) du cadre de support (10) et
- la section transversale extérieure du conduit de ventilation (20) est réduite par
rapport à la section transversale intérieure de la collerette de raccordement (12)
à un degré tel que le conduit de ventilation (20) couplé au cadre de support (11)
par le biais des points d'articulation (16, 21) peut être orienté avec son axe longitudinal
incliné par rapport à une normale à la surface d'appui (11), caractérisé en ce que
- la collerette de raccordement (12) présente une configuration rectangulaire, au
moins un point d'articulation (16) étant formé respectivement sur les parties verticales
(14) opposées de la collerette de raccordement (12) et
- le conduit de ventilation (20) présente une section transversale rectangulaire au
moins dans une zone d'embouchure prévue pour le raccordement au cadre de support (10),
l'étendue horizontale mesurée sur la circonférence extérieure au niveau de la zone
d'embouchure du conduit de ventilation (20) étant identique à la dimension intérieure
entre les parties verticales (14) de la collerette de raccordement (12), et son étendue
verticale mesurée sur la circonférence extérieure étant inférieure à la dimension
intérieure entre les parties horizontales (15) de la collerette de raccordement (12).
2. Dispositif de ventilation de bâtiment (100) selon la revendication 1, caractérisé par une unité de ventilation (30) dotée d'un moteur de ventilateur, qui peut être introduite
sur au moins une partie de son étendue axiale dans le conduit de ventilation (20).
3. Dispositif de ventilation de bâtiment (100) selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une bride terminale (31) est prévue sur l'extrémité de l'unité de ventilation (30)
à orienter vers le cadre de support (10), ladite bride terminale recouvrant entièrement
un bord extérieur (22) du conduit de ventilation (20).
4. Dispositif de ventilation de bâtiment (100) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la liaison articulée entre le cadre de support (10) et le conduit de ventilation
(20) est formée par des goujons (16) qui sont constitués sur la circonférence intérieure
de la collerette de raccordement (12) et qui viennent en prise dans des évidements
(21) situés dans la zone d'embouchure du conduit de ventilation (20).
5. Dispositif de ventilation de bâtiment (100) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la distance axiale entre les points d'articulation (21) du conduit de ventilation
(20) et le bord extérieur (22) du conduit de ventilation (20) est inférieure à la
distance axiale entre les points d'articulation (15) de la collerette de raccordement
(12) et le côté avant de la plaque de base (17) du cadre de support (10).