(19)
(11) EP 4 045 854 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
29.11.2023  Patentblatt  2023/48

(21) Anmeldenummer: 20796717.5

(22) Anmeldetag:  15.10.2020
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F24F 7/013(2006.01)
F24F 7/00(2021.01)
F24F 13/02(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
F24F 13/0209; F24F 2007/0025; F24F 7/013
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2020/079008
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2021/074280 (22.04.2021 Gazette  2021/16)

(54)

GEBÄUDELÜFTUNGSVORRICHTUNG ZUM EINBAU IN EINE WANDDURCHBRUCHSÖFFNUNG

VENTILATION DEVICE FOR MOUNTING IN A WALL OPENING

DISPOSITIF DE VENTILATION POUR MONTAGE DANS UNE OUVERTURE MURALE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 17.10.2019 DE 102019128057

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
24.08.2022  Patentblatt  2022/34

(73) Patentinhaber: Stiebel Eltron GmbH & Co. KG
37603 Holzminden (DE)

(72) Erfinder:
  • KLASSEN, Viktor
    33039 Nieheim (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-U1-202016 103 459
US-A- 2 754 748
FR-A5- 2 105 313
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Gebäudelüftungsvorrichtung zum Einbau in eine Wanddurchbruchsöffnung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.

    [0002] Eine solche Gebäudelüftungsvorrichtung dient z. B. der Entlüftung eines fensterlosen Raums wie eines WCs. Sie umfasst zumindest ein Wandeinbaugehäuse, in das eine elektromotorisch angetriebene Ventilationseinheit einsetzbar ist. Das Wandeinbaugehäuse besteht im Wesentlichen aus einem Lüftungskanal, der sich durch die Wanddurchbruchsöffnung hindurch bis zur Gebäudeaußenseite erstreckt und der an einem Ende einen Trägerrahmen zur Befestigung auf einer Wandinnenfläche einer Gebäudewand aufweist.

    [0003] In feuchten Klimazonen ergibt sich die zusätzliche Anforderung, dass anfallendes Kondenswasser zur Gebäudeaußenseite hin abgeführt werden muss. Dazu kann ein Wandeinbaugehäuse vorgesehen sein, dessen Lüftungskanal mit seiner Mittelachse nicht genau normal zur Anlagefläche an der Rückseite des Trägerrahmens ausgerichtet, sondern in einem Winkel dazu geneigt angestellt ist, insbesondere von bis zu 5°, was zur Ableitung von Kondenswasser ausreichend ist. Andererseits ist eine Wanddurchbruchsöffnung mit Gefälle im Allgemeinen schwieriger herzustellen als eine mit senkrechter Ausrichtung. Bei einer Kernbohrung beispielsweise muss das Bohrgerät schräg zur Wandoberfläche ausgerichtet werden. Hierbei einen kleinen Winkel exakt zu treffen ist schwierig, so dass Abweichungen auftreten können. Eine nachträgliche Anpassung der Neigung ist aber bei einem einteiligen Wandeinbaugehäuse nicht möglich. Wegen der Schwierigkeiten wird bevorzugt immer dann auf jede Schrägstellung verzichtet, wenn sie nicht wirklich notwendig ist. Somit wären je nach Anforderung am Einbauort unterschiedlich ausgebildete Wandeinbaugehäuse - nämlich solche mit und ohne Neigung des Lüftungskanals in Bezug auf den Trägerrahmen - notwendig.

    [0004] US 2,754,748 betrifft eine Luftauslasskanalanordnung zur Entlüftung feuchter Luft durch eine Öffnung in einer Außenwand eines Gebäudes. Die Kanalanordnung umfasst eine zylindrische Leitung mit einem Auslassendabschnitt, der durch einen Flansch mit einem einwärts gebogenen Ringabschnitt geführt ist, der lose um den Kanal herum passt. Auf gegenüberliegenden Seiten des Kanals sind nach außen vorstehende Nieten angeordnet, die mit Ösen am Ringabschnitt zusammenwirken und eine horizontale Schwenkachse ausbilden.

    [0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, ein Wandeinbaugehäuse so zu verbessern, dass eine verbesserte Abdichtung zwischen den in der Neigung verstellbaren Bauteilen erreicht wird.

    [0006] Eine Lösung dafür gibt die Erfindung mit der Gebäudelüftungsvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 an. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.

    [0007] Diese Lösung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass Trägerrahmen und Lüftungskanal an zwei Gelenkpunkten gelenkig miteinander verbunden sind. Daher ist der Winkel zwischen dem auf der Wand zu montierenden Trägerrahmen und dem sich daran anschließenden Lüftungskanal in einem ausreichenden Winkelbereich variabel, so dass sowohl eine Neigung von beispielsweise ±5° wie auch eine exakt senkrechte Stellung einstellbar ist. Im zuletzt genannten Fall ist die Mittelachse des Lüftungskanals parallel zur Flächennormalen einer Anlagefläche des Trägerrahmens ausgerichtet oder fällt damit zusammen.

    [0008] Die Gelenkpunkte sind am Trägerrahmen an einem Anschlusskragen angeordnet, welcher rückwärtig von dem Trägerrahmen absteht und in Richtung der Wanddurchbruchsöffnung ragt. Am Lüftungskanal sind die Gelenkpunkte im Mündungsbereich vorgesehen. Außerdem ist der Querschnitt des Lüftungskanals zumindest an zwei sich gegenüberliegenden Seiten gegenüber dem Anschlusskragen reduziert, so dass in dem genannten Winkelbereich eine Beweglichkeit der Teile zueinander gegeben ist.

    [0009] Der Vorteil liegt darin, dass die Neigung direkt auf der Baustelle einstellbar ist. Besteht beispielsweise eine geringfügige Winkelabweichung im Gefälle der Wanddurchbruchsöffnung vom Sollmaß, wird diese direkt beim Einbau ausgeglichen. Das Wandeinbaugehäuse kann entweder komplett, mit dem Lüftungskanal voran in die Wandöffnung eingeschoben werden, oder es wird zunächst zerlegt, so dass der Lüftungskanal zunächst allein eingesetzt, ausgerichtet und fixiert wird, bevor der Trägerrahmen an den Gelenkpunkten angekoppelt wird.

    [0010] Für den Einsatz des Wandeinbaugehäuses bei der Gebäudeentlüftung sollte der von einer Ventilationseinheit erzeugte Luftstrom zu einem überwiegenden Teil direkt in den Lüftungskanal geleitet werden. Totzonen oder gar Öffnungen im Übergangsbereich sollten vermieden werden. Daher sieht die Erfindung einen Anschlusskragen vor, der den Mündungsbereich des Lüftungskanals umgibt, und außerdem sind im Bereich des Anschlusskragens die Gelenkpunkte angeordnet. Durch die geeignete Abstimmung der Geometrien von Anschlusskragen und Lüftungskanal wird erreicht, dass der Lüftungskanal in seiner geneigten Stellung mit seiner Unterseite auf einer Kante an einem unteren horizontalen Abschnitt des Anschlusskragens aufliegt und außerdem mit seiner oberen horizontalen Kante von innen an einem oberen horizontalen Abschnitt des Anschlusskragens drückt. Oben und unten müssen also nur sehr kleine Spalte zwischen der Außenseite des Lüftungskanals und der Innenseite des Anschlusskragens vorgesehen werden, wodurch zwar eine geringe Schrägstellung ermöglicht wird, aber keine offenen Querschnitte entstehen. Seitlich sind gar keine Spalte notwendig.

    [0011] Möglich ist auch, eine zusätzliche Abschlussblende vorzusehen, die am Ende des Lüftungskanals aufgesetzt wird. Eine solche Abschlussblende kann auch Teil einer Ventilationseinheit sein, die in den Lüftungskanal eingeschoben wird.

    [0012] Erfindungsgemäß sind Lüftungskanal und Abschlussblende zumindest in dem Bereich, in dem sie überlappen, im Querschnitt gesehen in einer rechteckigen Konfiguration ausgebildet, das heißt es gibt zwei sich gegenüberliegende parallele Seiten, wobei die Ecken aus strömungstechnischen Gründen gerundet sind.

    [0013] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung werden nachfolgend mit Bezug auf das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel erläutert. Die Figuren zeigen im Einzelnen:
    Fig. 1
    eine Gebäudelüftungsvorrichtung in perspektivischer Ansicht vor der Montage;
    Fig. 2
    einen Trägerrahmen in perspektivischer Ansicht;
    Fig. 3
    einen Trägerrahmen mit angesetztem Lüftungskanal in perspektivischer Ansicht;
    Fig. 4
    einen Trägerrahmen mit Lüftungskanal und eingesetzter Ventilationseinheit in perspektivischer Ansicht;
    Fig. 5
    eine montierte Gebäudelüftungsvorrichtung im Schnitt; und
    Fig. 6
    ein Detail aus Fig. 5.


    [0014] Figur 1 zeigt eine Gebäudelüftungsvorrichtung 100 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform. Diese umfasst neben einem Trägerrahmen 10 und einem Lüftungskanal 20 auch eine speziell angepasste Ventilationseinheit 30, welche in den Lüftungskanal 20 eingeschoben werden kann. Nach Abschluss der Montage wird ein Lüftungsgitter 40 auf den Trägerrahmen 10 aufgesetzt.

    [0015] Der Trägerrahmen 10 ist an seiner Rückseite mit einem Anschlusskragen 12 versehen, der senkrecht von einer rückwärtigen Anlagefläche 11 absteht und Gelenkpunkte zur Verbindung mit dem Lüftungskanal 20 besitzt. Die Ventilationseinheit 30 ist so angepasst, dass sie in den lichten Querschnitt des Lüftungskanals 20 eingeschoben werden kann. Sie ist mit einer endseitig ausgebildeten Abschlussblende 31 versehen, sodass vermieden wird, dass die Ventilationseinheit 30 zu weit in den Lüftungskanal 20 hineinrutscht.

    [0016] Figur 2 zeigt den Trägerrahmen 10 allein in perspektivischer Ansicht. Dieser umfasst in der dargestellten Ausführungsform eine rechteckige, umfänglich geschlossene Basisplatte 17, deren Rückseite die Anlagefläche 11 bildet. Senkrecht zu der Basisplatte 17 ist ein Anschlusskragen 12 ausgebildet, der eine Lüftungsöffnung 13 umgibt und der zwei horizontale Abschnitte 15 und zwei vertikale Abschnitte 14 umfasst. Diese Konfiguration ist grundsätzlich zwar aus zwei Paaren von parallelen Wandabschnitten 14, 15 gebildet, welche die Lüftungsöffnung 13 umgeben, also rechteckig. Die jeweiligen Eckenbereiche sind aber großzügig gerundet ausgebildet, um einen strömungsgünstigen Querschnitt zu erhalten.

    [0017] An den vertikalen Abschnitten 14 des Anschlusskragens 12 ist jeweils ein Gelenkpunkt 16 ausgebildet, der bei der dargestellten bevorzugten Ausführungsform exakt auf halber Höhe der vertikalen Abschnitte 14 angeordnet ist. Der Anschlusskragen 12 ist damit bevorzugt spiegelsymmetrisch in Bezug auf die zwischen den Gelenkpunkten 16 gebildete Achse. Somit kann die Neigung des an den Gelenkpunkten 16 anzusetzenden Lüftungskanals in beide Richtungen eingestellt werden, und es muss bei der Montage des Trägerrahmens 10 auf der Wand nicht auf dessen korrekte Einbaulage geachtet werden.

    [0018] Die Basisplatte 17 ist an ihrer Außenkante mit einem umlaufenden Kragen 18 versehen, auf welchen das in Figur 1 dargestellte Lüftungsgitter 40 aufgesetzt werden kann.

    [0019] In Figur 3 ist die Grundkonfiguration des Wandeinbaugehäuses der erfindungsgemäßen Gebäudelüftungsvorrichtung 100 dargestellt, wobei der zuvor beschriebene Trägerrahmen 10 gelenkig mit dem Lüftungskanal 20 gekoppelt ist. Die Kopplung erfolgt dadurch, dass der Lüftungskanal 20 in seinem Mündungsbereich an gegenüberliegenden Seiten jeweils eine Ausnehmung 21 besitzt, in welche je ein Gelenkzapfen 16 eingreift.

    [0020] Wie im rechten Teil von Figur 1 erkennbar, sind Ausnehmungen 21 an beiden Seiten des Lüftungskanals 20 ausgebildet, sodass beim Einbau des Lüftungskanals 20 in die Wanddurchbruchsöffnung nicht darauf geachtet werden braucht, welche der beiden Enden zur Gebäudeinnenseite angeordnet ist. Außerdem ist es grundsätzlich möglich, einen gleichartigen Trägerrahmen 10 auch am anderen Ende, also zur Gebäudeaußenseite hin, vorzusehen.

    [0021] In Figur 3 ist die Schrägstellung des Lüftungskanals 20 in Bezug auf die Anlagefläche 11 insbesondere bei den horizontalen Abschnitten 15 des Anschlusskragens 12 erkennbar. An dem unteren horizontalen Abschnitt 15 ragt eine Außenkante 22 des Lüftungskanals 20 etwas über die Basisplatte 17 hinaus, wohingegen im oberen Bereich die Außenkante 22 gegenüber der Basisplatte 17 etwas zurückspringt, sodass dort ein Teil des Anschlusskragens 12 sichtbar ist. Allerdings liegt oben die Außenkante 22 direkt an den horizontalen oberen Abschnitt 15 des Anschlusskragens 12 an.

    [0022] Figur 4 zeigt einen sich an die Situation aus Figur 3 anschließenden Montageschritt. Hierbei ist eine Ventilationseinheit 30 in den Lüftungskanal 20 eingeschoben worden, und zwar so weit, bis die Ventilationseinheit 30 mit ihrer Abschlussblende 31 an der Außenkante 22 des Lüftungskanals 20 anliegt. Der Außenumfang der Abschlussblende 31 entspricht der Kontur des Lüftungskanals 20 im Bereich seiner Außenkante 22. Die Blende 31 steht also nicht über die Außenkante 22 hervor, sodass sie auch die Einstellung der Neigung des Lüftungskanals 20 gegenüber dem Trägerrahmen 10 nicht behindert.

    [0023] Figur 5 zeigt die fertig montierte Belüftungsvorrichtung 100. Der Lüftungskanal 20 ist in einem Winkel α von etwa 5° in Bezug auf die Flächennormale des Trägerrahmens 10 an seiner Anlagefläche 11 ausgerichtet. Die Ventilationseinheit 30 ist in den Lüftungskanal 20 eingeschoben, und das Lüftungsgitter 40 ist so auf den Trägerrahmen 10 aufgesetzt, dass sie den Kragen 18 des Trägerrahmens 10 vollständig umschließt.

    [0024] Wesentlich für die gute Einstellbarkeit der Neigung ist der in Figur 5 unten links markierte Bereich am Anschlusskragen unten sowie des entsprechenden Gegenstücks oben am Anschlusskragen 12. Der untere Bereich ist zur Verdeutlichung in Figur 6 in einem vergrößerten Detail dargestellt. Dort ist zum einen erkennbar, wie die Unterseite des Lüftungskanals 20 auf dem unteren horizontalen Abschnitt des Anschlusskragens 12 aufliegt. Weiterhin ist erkennbar, dass hinter der Anschlussblende 31, der Ventilationseinheit 30 noch ein Dichtungsring 32 vorgesehen ist. Die Anschlussblende 31 liegt somit mit dem Dichtungsring 32 an ihrer Rückseite an der Außenkante 22 des Lüftungskanals 20 an. An der Rückseite des Lüftungsgitters 40 ist eine umlaufende Dichtung vorgesehen, die an dem Kragen 18 (vgl. Fig. 1) anliegt

    [0025] Bei der bevorzugten Ausführungsform ist der axiale Abstand der Gelenkpunkte 21 am Lüftungskanal 20 zur Außenkante 22 kleiner ist als der axiale Abstand der Gelenkpunkte 15 zur Vorderseite der Basisplatte 17 des Trägerrahmens 10. Dadurch ragt der geneigt ausgerichtete Lüftungskanal 20 nur mit seiner unteren Kante ein wenig nach außen, so dass er nicht gegen das auf den Trägerrahmen 10 aufgesetzte Lüftungsgitter 40 stößt.


    Ansprüche

    1. Gebäudelüftungsvorrichtung (100) zum Einbau in eine Wanddurchbruchsöffnung, wenigstens umfassend ein Wandeinbaugehäuse mit einem Trägerrahmen (10), dessen Rückseite eine Anlagefläche (11) zur Anlage an einer Wand ausbildet, und mit einem in die Wanddurchbruchsöffnung einsetzbaren Lüftungskanal (20), wobei

    - der Trägerrahmen (10) einen senkrecht zur Anlagefläche (11) ausgebildeten Anschlusskragen (12) aufweist, der eine Lüftungsöffnung (13) umgibt, wobei zumindest an zwei sich gegenüberliegenden Punkten des Anschlusskragens (12) jeweils wenigstens ein Gelenkpunkt (16) ausgebildet ist;

    - der Lüftungskanal (20) in einem Mündungsbereich zumindest zwei sich gegenüberliegende Gelenkpunkte (21) aufweist, die jeweils mit einem Gelenkpunkt (16) des Trägerrahmen (10) koppelbar sind, und

    - der äußere Querschnitt des Lüftungskanals (20) gegenüber dem lichten Querschnitt im Anschlusskragen (12) soweit reduziert ist, dass der mit dem Trägerrahmen (11) über die Gelenkpunkte (16, 21) gekoppelte Lüftungskanal (20) mit seiner Längsachse in Bezug auf eine Flächennormale der Anlagefläche (11) geneigt ausrichtbar ist,
    dadurch gekennzeichnet,

    - dass der Anschlusskragen (12) eine rechteckige Konfiguration aufweist, wobei an den sich gegenüberliegenden vertikalen Abschnitten (14) des Anschlusskragens (12) jeweils wenigstens ein Gelenkpunkt (16) ausgebildet ist; und

    - der Lüftungskanal (20) zumindest in einem zur Verbindung mit dem Trägerrahmen (10) vorgesehenen Mündungsbereich einen rechteckigen Querschnitt aufweist,
    wobei die über den Außenumfang am Mündungsbereich des Lüftungskanals (20) gemessene horizontale Erstreckung gleich wie das lichte Innenmaß zwischen den vertikalen Abschnitten (14) des Anschlusskragens (12) ist und dessen über den Außenumfang gemessene vertikale Erstreckung kleiner ist als das lichte Innenmaß zwischen den horizontalen Abschnitten (15) des Anschlusskragens (12).


     
    2. Gebäudelüftungsvorrichtung (100) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Ventilationseinheit (30) mit einem Lüftermotor, die mit wenigstens einem Teil ihrer axialen Erstreckung in den Lüftungskanal (20) einsetzbar ist.
     
    3. Gebäudelüftungsvorrichtung (100) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem dem Trägerrahmen (10) zuzuwendenden Ende der Ventilationseinheit (30) eine Abschlussblende (31) vorgesehen ist, die eine Außenkante (22) des Lüftungskanals (20) vollständig überdeckt.
     
    4. Gebäudelüftungsvorrichtung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die gelenkige Verbindung zwischen dem Trägerrahmen (10) und dem Lüftungskanal (20) durch Zapfen (16) ausgebildet ist, die am Innenumfang des Anschlusskragen (12) angeformt sind und die in Ausnehmungen (21) im Mündungsbereich des Lüftungskanals (20) eingreifen.
     
    5. Gebäudelüftungsvorrichtung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der axiale Abstand der Gelenkpunkte (21) am Lüftungskanal (20) zur Außenkante (22) des Lüftungskanals (20) kleiner ist als der axiale Abstand der Gelenkpunkte (15) am Anschlusskragen (12) zur Vorderseite der Basisplatte (17) des Trägerrahmens (10).
     


    Claims

    1. A building ventilation apparatus (100) for mounting in a wall opening, comprising at least a wall mount casing having a support frame (10) with a rear side forming a contact surface (11) for contacting a wall, and having a ventilation duct (20) which can be inserted into the wall opening, wherein

    - the support frame (10) includes a connecting collar (12) formed perpendicular to the contact surface (11) and surrounding a ventilation aperture (13), wherein at least one hinge point (16) is formed at each of at least two opposing points of the connecting collar (12);

    - the ventilation duct (20), in an outlet region, includes at least two opposing hinge points (21), each of which can be coupled to a hinge point (16) of the support frame (10), and

    - the outside cross-section of the ventilation duct (20) is reduced relative to the clear cross-section in the connecting collar (12) to an extent that the ventilation duct (20), which is coupled to the support frame (11) via the hinge points (16, 21), can be oriented such that its longitudinal axis is inclined with respect to a surface normal of the contact surface (11),
    characterised in that

    - the connecting collar (12) has a rectangular configuration, wherein at least one hinge point (16) is formed at each of the opposing vertical portions (14) of the connecting collar (12); and

    - the ventilation duct (20), at least in an outlet region intended for connection to the support frame (10), has a rectangular cross-section,
    wherein the extent measured across the outside circumference at the outlet region of the ventilation duct (20) is equal to the clear inside dimension between the vertical portions (14) of the connecting collar (12), and its vertical extent measured across the outside circumference is less than the clear inside dimension between the horizontal portions (15) of the connecting collar (12).


     
    2. The building ventilation apparatus (100) according to claim 1, characterised by a ventilation unit (30) having a fan motor and which can be inserted into the ventilation duct (20) with at least part of its axial extent.
     
    3. The building ventilation apparatus (100) according to claim 2 characterised in that a cover (31) fully covering an outside edge (22) of the ventilation duct (20) is provided at the end of the ventilation unit (30) for facing the support frame (10).
     
    4. The building ventilation apparatus (100) according to one of the preceding claims, characterised in that the hinged connection between the support frame (10) and the ventilation duct (20) is formed by pins (16) integrally moulded onto the inside circumference of the connecting collar (12) and engaging recesses (21) in the outlet region of the ventilation duct (20).
     
    5. The building ventilation apparatus (100) according to one of the preceding claims, characterised in that the axial distance of the hinge points (21) on the ventilation duct (20) from the outside edge (22) of the ventilation duct (20) is less than the axial distance of the hinge points (15) on the connecting collar (12) from the front side of the base plate (17) of the support frame (10).
     


    Revendications

    1. Dispositif de ventilation de bâtiment (100) destiné à être monté dans une ouverture murale, comprenant au moins un boîtier de montage mural doté d'un cadre de support (10) dont le côté arrière forme une surface d'appui (11) permettant son appui contre un mur, et doté d'un conduit de ventilation (20) pouvant être introduit dans l'ouverture murale, dans lequel

    - le cadre de support (10) présente une collerette de raccordement (12) formée perpendiculairement à la surface d'appui (11), ladite collerette de raccordement entourant une ouverture de ventilation (13), au moins un point d'articulation (16) étant formé respectivement sur deux points opposés de la collerette de raccordement (12) ;

    - le conduit de ventilation (20) présente, dans une zone d'embouchure, au moins deux points d'articulation (21) opposés, qui peuvent être couplés respectivement à un point d'articulation (16) du cadre de support (10) et

    - la section transversale extérieure du conduit de ventilation (20) est réduite par rapport à la section transversale intérieure de la collerette de raccordement (12) à un degré tel que le conduit de ventilation (20) couplé au cadre de support (11) par le biais des points d'articulation (16, 21) peut être orienté avec son axe longitudinal incliné par rapport à une normale à la surface d'appui (11), caractérisé en ce que

    - la collerette de raccordement (12) présente une configuration rectangulaire, au moins un point d'articulation (16) étant formé respectivement sur les parties verticales (14) opposées de la collerette de raccordement (12) et

    - le conduit de ventilation (20) présente une section transversale rectangulaire au moins dans une zone d'embouchure prévue pour le raccordement au cadre de support (10),
    l'étendue horizontale mesurée sur la circonférence extérieure au niveau de la zone d'embouchure du conduit de ventilation (20) étant identique à la dimension intérieure entre les parties verticales (14) de la collerette de raccordement (12), et son étendue verticale mesurée sur la circonférence extérieure étant inférieure à la dimension intérieure entre les parties horizontales (15) de la collerette de raccordement (12).


     
    2. Dispositif de ventilation de bâtiment (100) selon la revendication 1, caractérisé par une unité de ventilation (30) dotée d'un moteur de ventilateur, qui peut être introduite sur au moins une partie de son étendue axiale dans le conduit de ventilation (20).
     
    3. Dispositif de ventilation de bâtiment (100) selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une bride terminale (31) est prévue sur l'extrémité de l'unité de ventilation (30) à orienter vers le cadre de support (10), ladite bride terminale recouvrant entièrement un bord extérieur (22) du conduit de ventilation (20).
     
    4. Dispositif de ventilation de bâtiment (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la liaison articulée entre le cadre de support (10) et le conduit de ventilation (20) est formée par des goujons (16) qui sont constitués sur la circonférence intérieure de la collerette de raccordement (12) et qui viennent en prise dans des évidements (21) situés dans la zone d'embouchure du conduit de ventilation (20).
     
    5. Dispositif de ventilation de bâtiment (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la distance axiale entre les points d'articulation (21) du conduit de ventilation (20) et le bord extérieur (22) du conduit de ventilation (20) est inférieure à la distance axiale entre les points d'articulation (15) de la collerette de raccordement (12) et le côté avant de la plaque de base (17) du cadre de support (10).
     




    Zeichnung























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente