[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Nutzentrennung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1 und ein Verfahren zur Nutzentrennung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
12.
[0002] Bei der Herstellung von Verpackungen werden bahn- oder bogenförmige Materialien verarbeitet.
In mehreren Bearbeitungsschritten werden die Bogen beispielsweise bedruckt, geprägt,
gerillt, perforiert, gestanzt, geschnitten, geheftet, geklebt und beispielsweise zu
Verpackungen gefaltet. Zur optimalen Ausnutzung der Fläche eines Bogens werden in
der Regel mehrere gleiche oder unterschiedliche Exemplare, z. B. eines Plakats, einer
Faltschachtel oder einer Verpackung, auf einen gemeinsamen Bogen gedruckt und anschließend
gestanzt. Diese Exemplare werden als Nutzen bezeichnet.
[0003] Eine Bogenbearbeitungsmaschine kann verschiedene Bearbeitungsschritte wie beispielsweise
Bedrucken, Schneiden, Prägen, Rillen, Stanzen, Perforieren, Kleben und/oder Heften
umfassen. Häufig weisen solche Bogenbearbeitungsmaschinen auch Inspektionseinrichtungen
auf. Üblicherweise werden Bogen in Bearbeitungsmaschinen mit formgebundenen Stanz-
und Schneideinrichtungen bearbeitet und zurechtgeschnitten.
[0004] Eine solche Bearbeitungsmaschine ist beispielsweise als Stanz-, Schneid-, Perforier-,
Präge- und/oder Rillmaschine ausgebildet. Wenn im Folgenden eine solche Bearbeitungsmaschine
als Stanze- und/oder Stanzmaschine bezeichnet wird, ist insbesondere auch eine Schneid-,
Perforier-, Präge- und/oder Rillmaschine gemeint. Dabei gibt es bei formgebundenen
Systemen neben Rotationsstanzen auch Flachstanzen, insbesondere Flachbettstanzen.
In diesen werden durch eine sich zyklisch wiederholende Bewegung mehrere Bogen nacheinander
bearbeitet. Bevorzugt werden die Bogen mit einem Transportsystem, bevorzugt Kettengreifersystem,
weitestgehend horizontal durch die Bearbeitungsmaschine bewegt. Neben einem Stanzaggregat
weist eine solche Maschine üblicherweise auch andere Aggregate wie z. B. ein Bogenanlageaggregat,
ein Bogenauslageaggregat, ein Ausbrechaggregat, ein Bogeneinlageaggregat, ein Nutzentrennaggregat
und ein Reststückauslageaggregat auf.
[0005] Nachteilig an der Technologie ist, dass sie in der Geschwindigkeit begrenzt ist.
Zur Zeit liegen die erreichbaren Geschwindigkeiten etwa bei 10.000 Bogen/Stunde. Die
Ursache ist physikalisch begründet und liegt im diskontinuierlichen Bewegungsprozess
des zu stanzenden Bogens. Der Bogen wird in jedem Aggregat der Flachbettstanze zum
Stillstand gebracht und muss dann für den Transport zum nächsten Aggregat wieder auf
Arbeitsgeschwindigkeit beschleunigt werden. Diese Brems- und Beschleunigungsvorgänge
belasten das Gefüge des gestanzten Bogens und lassen deshalb keine größeren Verarbeitungsgeschwindigkeiten
zu.
[0006] Durch den Einsatz von Rotationsstanzmaschinen können aufgrund des kontinuierlichen
Bewegungsprozesses wesentlich höhere Produktionsgeschwindigkeiten erreicht werden.
Rotationsstanzmaschinen können beispielsweise mit den Modulen Stanzwerk, Rillwerk,
Prägewerk und Ausbrechwerk ausgestattet sein. Eine solche Rotationsstanze ist beispielsweise
aus der
WO 2017/089420 A2 bekannt.
[0007] Die
DE 10 2018 219 716 B3 zeigt eine bogenverarbeitende Maschine. Dabei weist die bogenverarbeitende Maschine
eine Vorrichtung zum Behandeln von Substraten, eine Auslage zur Bildung von Stapeln
behandelter Substrate und ein Nutzentrennaggregat auf. Die Auslage zur Bildung von
Stapeln behandelter Substrate ist mit dem Nutzentrennaggregat über eine Transportstrecke
verbunden.
[0008] Anschließend müssen in einer weiteren Einrichtung und/oder Maschine die Nutzen von
den Bogen getrennt werden.
[0009] Durch die
DE 600 21 833 T2 ist eine Vorrichtung zum Entfernen von Ausbrechteilen und/oder Reststücken von den
Nutzen, insbesondere ein Nutzentrennaggregat, bekannt. Die Schrift lehrt eine stapel-
und/oder riesweise Trennung von Reststücken von den Nutzen von vorher gestanzten und/oder
perforierten Bogen. In einem oberen Nutzentrennmodul und einem unteren Nutzentrennmodul
ist jeweils eine Matrix von Stiften angeordnet. Die Stifte sind jeweils in zwei Positionen,
in vertikaler Richtung, anordenbar und/oder können angeordnet werden. Das obere Nutzentrennmodul
und das untere Nutzentrennmodul weißen jeweils ein Relief auf, welches aufeinander
abgestimmt ist. Die beiden Module werden in einem Trennvorgang in vertikaler Richtung
aufeinander zubewegt und trennen die Reststücke von den Nutzen. Die Positionierung
der Stifte in den jeweiligen Modulen ist auf die Nutzenform abgestimmt. So halten
die höher liegenden Stifte im unteren Nutzentrennmodul die Nutzen und die Reststücke
können durch die niedriger liegenden Stifte nach unten weggedrückt werden. Das Relief
des oberen Nutzentrennmoduls ist als Gegenstück zum Untermodul ausgebildet. Die Reststücke
werden durch das obere Nutzentrennmodul von den Nutzen durch eine Scherbewegung getrennt
und nach unten weggedrückt. Die Stifte werden jeweils mittels einer auf die Nutzenform
abgestimmten Schablone positioniert.
[0010] Durch die
WO 2013/084602 A1 ist ein Transportsystem eines stapelweise und/oder riesweise arbeitenden Nutzentrennaggregats
offenbart. Die Stapel werden auf einem Transportband in das Nutzentrennaggregat transportiert.
Das Transportband besteht aus mehreren Abschnitten und lässt sich abschnittsweise,
mittels eines beweglichen Trägers, in der Höhe verstellen. Im Trennvorgang wird das
Transportband abgesenkt. Mittels eines oberen Nutzentrennmodul und eines unteren Nutzentrennmodul,
wie im vorherigen Abschnitt und der
DE 600 21 833 T2 beschrieben, werden die Reststücke von den Nutzen getrennt. Ein Rechen fährt anschließend
zwischen die Stifte des unteren Nutzentrennmoduls und transportiert die Nutzen weiter
an eine Auslage.
[0011] Die
WO 2006/043 266 A2 offenbart eine Vorrichtung zur Nutzentrennung umfassend ein oberes Nutzentrennmodul
und ein unteres Nutzentrennmodul, wobei das untere Nutzentrennmodul zumindest drei
Stützelemente/Pins mit jeweils zumindest einer Stützfläche aufweist. Die Stützelemente
können in lediglich 2 Positionen angeordnet werden.
[0012] Die
JP 2003- 89 098 A offenbart eine Vorrichtung zur Nutzentrennung umfassend ein oberes Nutzentrennmodul
und ein unteres Nutzentrennmodul, wobei das untere Nutzentrennmodul zumindest drei
Stützelemente mit jeweils zumindest einer Stützfläche aufweist. Die Stützelemente
können in lediglich 2 Positionen angeordnet werden.
[0013] Die
WO 2012/ 053 748 A2 offenbart eine Vorrichtung zur Nutzentrennung umfassend ein oberes Nutzentrennmodul
und ein unteres Nutzentrennmodul, wobei das untere Nutzentrennmodul zumindest drei
Stützelemente mit jeweils zumindest einer Stützfläche aufweist. Die Stützelemente
können in lediglich 2 Positionen angeordnet werden.
[0014] Die
JP S55-70 597 A offenbart eine Vorrichtung zur Nutzentrennung umfassend ein oberes Nutzentrennmodul
und ein unteres Nutzentrennmodul, wobei das untere Nutzentrennmodul zumindest drei
Stützelemente mit jeweils zumindest einer Stützfläche aufweist. Die Stützelemente
können in lediglich 2 Positionen angeordnet werden.
[0015] Durch die
FR 3 020 581 A1 ist ein Trennwerkzeug offenbart, welches vorgeschnittene Stücke aus einem Bogen entfernt.
Die Schrift zeigt ein Werkzeug, mit Kanten die auf unterschiedlichen Höhen angeordnet
sind. Ein Gegenstück, insbesondere das untere Nutzentrennmodul, weist dabei Löcher
auf in die die Abfallstücke fallen.
[0016] Die
JP 2010- 110 888 A offenbart eine Vorrichtung zum Nutzentrennen, welche als Nutzentrennwerkzeug ausgebildet
ist. Es handelt sich dabei um ein klassisch in Flachbettstanzen verwendetes Werkzeug.
Das Trennwerkzeug weist verschiedene Trennelemente auf.
[0017] Der Artikel "
Ausbrechen in der 3. Dimension; bewährte Meurer-Ausbrechtechnik im neuen Gewand; Metall
+ Plastic stellte Integriertes System vor"; (Papier und Folien, Deutscher Fachverlag,
Frankfurt, DE, Bd. 37, Nr. 3, 1. März 2002, Seiten 36 - 39, XP001087264, ISSN: 0048-2897,
Seiten 36, 39), der die Basis für den Oberbegriff des Anspruchs 1 bildet, offenbart ein Ausbrechsystem
mit einer oberen Ausbrechform mit mehreren Stiften. Die Stifte können in 3 Ebenen
gesetzt werden. Hohe Gegenkräfte beim Ausbrechen ohne Unterwerkzeug können so vermieden
werden.
[0018] Die Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Nutzentrennung und
ein Verfahren zur Nutzentrennung zu schaffen.
[0019] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 sowie des Anspruches
12 gelöst.
[0020] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass eine
Vorrichtung und ein Verfahren zur Nutzentrennung geschaffen wurden, welche/welches
gegenüber einer Flachbettstanze keine negativen Eigenschaften bezüglich der Qualität
des Nutzentrennens aufweist, jedoch eine an eine Rotationsstanze angepasste Produktionsgeschwindigkeit
erreicht. Insbesondere wird die erhöhte Produktionsgeschwindigkeit durch die stapelweise
und/oder riesweise Nutzentrennung in Kombination mit einem Werkzeug erreicht. Mit
Hilfe des Werkzeuges in Kombination mit einer geeigneten Lasteinleitung kann eine
sehr flexibel einstellbare Kraft auf den Teilstapel und/oder das Ries zur Nutzentrennung
ausgeübt werden.
[0021] Die Vorrichtung zur Nutzentrennung wurde dahingehend verbessert, dass auch zusammenhängende
Nutzen problemlos verarbeitet werden können. Weiter können auch Nutzen mit dazwischenliegenden
sehr schmalen Stegen in einfacherweise voneinander und/oder von den Reststücken getrennt
werden. Bisher war die Nutzentrennung von sehr dünnen Stegen und/oder zusammenhängenden
Nutzen auf einem Bogen durch die voneinander beanstandete Anordnung der Stifte in
einer Matrix behindert. Durch den Einsatz eines Werkzeuges können auch zusammenhängende
Nutzen und/oder Nutzen mit einem schmalen Steg voneinander und/oder von den Reststücken
getrennt werden. Durch die Erfindung kann auf weitere Prozessschritte, wie einem Trennen
der Nutzen vor einem Folgeprozess, wie beispielsweise einem Falt- und/oder Klebeprozess
verzichtet werden. Insbesondere können dann mehrere Nutzen auf einem gemeinsamen Bogen
positioniert werden und so die Abfallmenge reduziert werden.
[0022] Eine Scherbewegung zwischen zusammenhängenden Nutzen kann durch eine zusätzliche
Ebene im Relief in dem unteren Modul erreicht werden. Das untere Nutzentrennmodul
ist dadurch flexibler an die Eigenschaften der Nutzen und/oder an ein Werkzeug und/oder
an das obere Nutzentrennmodul anpassbar. Dies gelingt insbesondere dadurch, dass Stützelemente
in zumindest drei Positionen angeordnet werden können. Dies ist nötig, da auf einer
Ebene bevorzugt der Abfall liegt und auf den anderen beiden Ebenen die Nutzen abgelegt
werden. Ein Großteil der Verarbeitungsjobs betrifft eine Anordnung von zusammenhängenden
Nutzen auf einem Bogen. Die Nutzen selbst müssen auf zwei Ebenen angeordnet werden,
um eine Scherbewegung zur Trennung der zusammenhängenden Nutzen zu erzeugen.
[0023] Ein weiterer mit der Erfindung erzielbarer Vorteil besteht insbesondere darin, dass
ein zusätzliches Werkzeug zum Einsatz kommt, welches mit einfachen Mitteln gefertigt
werden kann. Insbesondere ähnelt ein solches Werkzeug dem Werkzeug in einem Nutzentrennaggregat
in einer Flachbettstanze. Ein solches Werkzeug ist in seinem Aufbau sehr einfach und
kostengünstig herzustellen. Zusätzlich kann durch den Einsatz einer Matrix an Stiften
eine erhöhte Flexibilität erreicht werden. Eine Limitierung durch den Abstand von
Stiften kann so vorteilhafterweise vermieden werden.
[0024] Ein weiterer mit der Erfindung erzielbarer Vorteil ist, dass ein digitales Verfahren
zur Nutzentrennung geschaffen wurde. In einer bevorzugten Ausführungsform ist jeder
Stift einer Matrix an Stiften, beispielsweise mittels eines Antriebes positionierbar.
Insbesondere kann jeder Stapel und/oder jedes Rieß an Bogen unterschiedliche Nutzen
aufweisen. Durch eine gemeinsame Steuereinheit mit einer vorgeschalteten digitalen
Stanzmaschine, beispielsweise einer Laserstanze, ist ein automatisierter digitaler
Prozess einrichtbar.
[0025] Ein weiterer mit der Erfindung erzielbarer Vorteil besteht insbesondere darin, dass
ein Auftragswechsel schneller stattfinden kann und eine hohe Zuverlässigkeit gewährleistet
ist. Dies gelingt insbesondere durch die einfache und schnelle Positionierung der
Stifte, insbesondere mittels Schablone oder Schließelementen.
[0026] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im Folgenden näher beschrieben.
[0027] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht der Bearbeitungsmaschine in einer bevorzugten Ausführungsform;
- Fig. 2
- eine Übersicht der Bearbeitungsmaschine in einer bevorzugten Ausführungsform in einer
Draufsicht;
- Fig. 3
- einen beispielhaften Bogen mit zwei Nutzen und Reststücken, wobei die zwei Nutzen
durch einen Steg voneinander getrennt sind;
- Fig. 4
- einen weiteren beispielhaften Bogen mit zwei Nutzen und Reststücken, wobei die beiden
Nutzen direkt nebeneinander und zusammenhängend angeordnet sind;
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung eines Stapels von Bogen umfassend mehrere Teilstapel;
- Fig. 6
- eine schematische Darstellung eines Nutzenstapel umfassend mehrere Teilnutzenstapel,
welche beispielhaft jeweils durch einen Zwischenbogen voneinander getrennt sind;
- Fig. 7
- eine schematische Darstellung eines einzelnen Teilstapels von Bogen;
- Fig. 8
- eine schematische Darstellung eines Nutzenstapels in der Nutzenauslage mit einem Zwischenbogen;
- Fig. 9
- eine schematische Darstellung der Vorrichtung zum Nutzentrennen in einer bevorzugten
Ausführungsform;
- Fig. 10
- eine schematische Darstellung der Vorrichtung zum Nutzentrennen in einer Seitenansicht
vor dem Trennvorgang;
- Fig. 11
- eine schematische Darstellung der Vorrichtung zum Nutzentrennen in einer Seitenansicht
nach dem Trennvorgang;
- Fig. 12
- eine schematische Darstellung der Vorrichtung zum Nutzentrennen in einer Seitenansicht
in einer bevorzugten Ausführungsform vor dem Trennvorgang in einer vereinfachten Darstellungsweise;
- Fig. 13
- eine schematische Darstellung der Vorrichtung zum Nutzentrennen in einer Seitenansicht
während dem Trennvorgang in einer vereinfachten Darstellungsweise
- Fig. 14
- eine schematische Darstellung der Vorrichtung zum Nutzentrennen in einer Seitenansicht
nach dem Trennvorgang in einer vereinfachten Darstellungsweise;
- Fig. 15
- eine thematische Darstellung der Vorrichtung zum in einer Seitenansicht nach Nutzentrennen
in einer Seitenansicht nach Entnahme der Teilnutzenstapel mittels eines Rechens;
- Fig. 16
- eine perspektivische Darstellung eines oberen Nutzentrennwerkzeugs für einen Trennschnitt
in einer bevorzugten Ausführungsform;
- Fig. 17
- eine perspektivische Darstellung eines oberen Nutzentrennwerkzeugs für einen Zwischenschnitt
in einer bevorzugten Ausführungsform;
- Fig. 18
- eine schematische Darstellung eines oberen Nutzentrennwerkzeugs mit Führungselementen
sowie elastischen Schichten in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform;
- Fig. 19
- eine schematische Darstellung eines oberen Nutzentrennwerkzeugs mit Führungselementen
und Pneutmatikzylindern in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform;
- Fig. 20
- eine perspektivische Darstellung eines oberen Nutzentrennwerkzeugs für einen Zwischenschritt
in einer Seitenansicht;
- Fig. 21
- eine schematische Darstellung des unteren Nutzentrennmodul mit mehreren Stützelementen
in drei Positionen;
- Fig. 22
- eine Darstellung des unteren Nutzentrennmoduls in einer Ausgangsposition in einer
bevorzugten Ausführungsform;
- Fig. 23
- eine Darstellung des unteren Nutzentrennmoduls in einer ersten Positionierposition
in einer bevorzugten Ausführungsform;
- Fig. 24
- eine Darstellung des unteren Nutzentrennmoduls in einer zweiten Positionierposition
in einer bevorzugten Ausführungsform;
- Fig. 25
- eine Darstellung des unteren Nutzentrennmoduls in einer dritten Positionierposition
in einer bevorzugten Ausführungsform;
- Fig. 26
- eine Darstellung des unteren Nutzentrennmoduls in einer vierten Positionierposition
in einer bevorzugten Ausführungsform;
- Fig. 27
- eine Darstellung des unteren Nutzentrennmoduls in einer fünften Positionierposition
in einer bevorzugten Ausführungsform;
- Fig. 28
- eine Darstellung des unteren Nutzentrennmoduls in einer sechsten Positionierposition
in einer bevorzugten Ausführungsform;
- Fig. 29
- eine Darstellung des unteren Nutzentrennmoduls sowie des oberen Nutzentrennwerkzeugs
während einem Trennvorgang in einer bevorzugten Ausführungsform;
- Fig. 30
- eine Darstellung des unteren Nutzentrennmodul sowie des oberen Nutzentrennwerkzeuges
direkt nach dem Trennvorgang in einer bevorzugten Ausführungsform;
- Fig. 31
- eine Darstellung des unteren Nutzentrennmoduls sowie des oberen Nutzentrennwerkzeuges
mit einem zwischen die Stützelemente eingefahrenen Rechen in einer bevorzugten Ausführungsform;
- Fig. 32
- eine Darstellung des unteren Nutzentrennmoduls sowie des oberen Nutzentrennwerkzeuges
mit einem angehobenen Transportband in einer bevorzugten Ausführungsform;
- Fig. 33
- eine Darstellung des unteren Nutzentrennmoduls sowie des oberen Nutzentrennwerkzeuges
nach einem ersten Schablonenwechselschritt in einer bevorzugten Ausführungsform;
- Fig. 34
- eine Darstellung des unteren Nutzentrennmoduls nach einem zweiten Schablonenwechselschritt
in einer bevorzugten Ausführungsform;
- Fig. 35
- eine Darstellung des unteren Nutzentrennmoduls nach einem dritten Schablonenwechselschritt
in einer bevorzugten Ausführungsform;
- Fig. 36
- eine Darstellung des unteren Nutzentrennmoduls nach einem vierten Schablonenwechselschritt
in einer bevorzugten Ausführungsform;
- Fig. 37
- eine Darstellung des unteren Nutzentrennmoduls nach einem fünften Schablonenwechselschritt
in einer bevorzugten Ausführungsform;
- Fig. 38
- eine Darstellung des unteren Nutzentrennmoduls nach einem sechsten Schablonenwechselschritt
in einer bevorzugten Ausführungsform;
- Fig. 39
- eine Darstellung des unteren Nutzentrennmoduls nach einem siebten Schablonenwechselschritt
in einer bevorzugten Ausführungsform;
- Fig. 40
- eine Darstellung des unteren Nutzentrennmoduls in der Ausgangsposition in einer bevorzugten
Ausführungsform.
- Fig. 41
- eine schematische Darstellung des oberen und des unteren Nutzentrennmoduls in einer
bevorzugten Ausführungsform mit einem Kombinationswerkzeug in einer geöffneten Position;
- Fig. 42
- eine schematische Darstellung des oberen und des unteren Nutzentrennmoduls in einer
bevorzugten Ausführungsform mit einem Kombinationswerkzeug in einer geöffneten Position;
- Fig. 43
- eine schematische Darstellung des oberen und des unteren Nutzentrennmoduls in einer
bevorzugten Ausführungsform mit einem Kombinationswerkzeug in einer Kontaktposition;
- Fig. 44
- eine schematische Darstellung des oberen und des unteren Nutzentrennmoduls in einer
bevorzugten Ausführungsform mit einem Kombinationswerkzeug in einer Trennposition;
- Fig. 45
- eine schematische Darstellung des oberen und des unteren Nutzentrennmoduls in einer
bevorzugten Ausführungsform mit einem Kombinationswerkzeug mit eingefahrenem Rechen;
- Fig. 46
- eine schematische Darstellung des oberen und des unteren Nutzentrennmoduls in einer
bevorzugten Ausführungsform mit einer weiteren bevorzugten Ausführungsform eines Kombinationswerkzeug
in einer geöffneten Position;
- Fig. 47
- eine schematische Darstellung des oberen und des unteren Nutzentrennmoduls in einer
bevorzugten Ausführungsform mit einer weiteren bevorzugten Ausführungsform eines Kombinationswerkzeug
in einer Trennposition Position.
[0028] Eine Bearbeitungsmaschine 01 ist bevorzugt als Bogenbearbeitungsmaschine 01, insbesondere
als Stanzmaschine 01, weiter bevorzugt als Rotationsstanzmaschine 01, zur Bearbeitung
von zumindest einem, bevorzugt mindestens zwei, weiter bevorzugt einer Vielzahl von,
bogenförmigen Substrat 02 oder Bogen 02 ausgebildet. Im Vorangegangen und im Folgenden
ist mit Bearbeitungsmaschine 01 und/oder Bogenbearbeitungsmaschine 01 insbesondere
auch eine Stanzmaschine 01 gemeint. Die Bearbeitungsmaschine 01 weist mindestens ein
Aggregat 100; 200; 300; 400; 500; 600; 700; 800; 900; 1000; 1100; 1200; 1400, bevorzugt
eine Vielzahl von Aggregaten 100; 200; 300; 400; 500; 600; 700; 800; 900; 1000; 1100;
1200; 1400 auf. Bevorzugt umfasst die Bearbeitungsmaschine 01, insbesondere die Bogenbearbeitungsmaschine
01, vorzugsweise zumindest ein, bevorzugt zumindest zwei, weiter bevorzugt zumindest
drei, weiter bevorzugt zumindest vier, als Formgebungsaggregat 300; 400; 500; 600
ausgebildetes Aggregat 300; 400; 500; 600 zur Bearbeitung von Bogen 02, beispielsweise
zumindest ein erstes Formgebungsaggregat 300 und/oder zumindest ein zweites Formgebungsaggregat
400 und/oder zumindest ein drittes Formgebungsaggregat 500 und/oder zumindest ein
viertes Formgebungsaggregat 600.
[0029] Unter einem Aggregat 100; 200; 300; 400; 500; 600; 700; 800; 900; 1000; 1100; 1200;
1400 ist bevorzugt jeweils eine Gruppe von Einrichtungen zu verstehen, die funktionell
zusammenwirken, insbesondere um einen bevorzugt in sich geschlossenen Bearbeitungsvorgang
von dem zumindest einem Substrat 02 durchführen zu können. Vorzugsweise umfasst ein
Aggregat 100; 200; 300; 400; 500; 600; 700; 800; 900; 1000; 1100; 1200; 1400 jeweils
einen Maschinenabschnitt der Bearbeitungsmaschine 01, welcher bevorzugt von weiteren
Maschinenabschnitten zumindest teilweise räumlich trennbar angeordnet ist.
[0030] Sofern nicht explizit unterschieden wird, soll hier vom Begriff des Substrates 02,
insbesondere des bogenförmigen Substrates 02, speziell des Bogens 02, grundsätzlich
jedes flächig und in Abschnitten vorliegendes Substrat 02, also auch tafelförmig oder
plattenförmig vorliegendes Substrat 02, also auch Tafeln bzw. Platten, umfasst sein.
Das so definierte bogenförmige Substrat 02 bzw. der Bogen 02 ist beispielsweise aus
Pappe und/oder Wellpappe, d. h. Pappbogen und/oder Wellpappbogen oder durch Bogen,
Tafeln oder ggf. Platten aus Kunststoff, Pappe, Glas, Holz oder Metall gebildet. Weiter
bevorzugt handelt es sich bei dem bogenförmigen Substrat 02 um Papier und/oder Karton,
insbesondere um Papierbogen und/oder Kartonbogen. Insbesondere werden im Vorangegangenen
und im Folgenden mit dem Begriff des Bogens 02 sowohl solche Bogen 02 bezeichnet,
die noch nicht mittels zumindest eines Aggregats 100; 200; 300; 400; 500; 600; 700;
800; 900; 1000; 1100; 1200; 1400 bearbeitet wurden, als auch solche Bogen 02, die
bereits mittels zumindest eines Aggregats 100; 200; 300; 400; 500; 600; 700; 800;
900; 1000; 1100; 1200; 1400 bearbeitet wurden und dabei gegebenenfalls in ihrer Form
und/oder ihrer Masse verändert wurden.
[0031] Nach DIN 6730 (Feb. 2011) ist Papier ein flächiger, im Wesentlichen aus Fasern meist
pflanzlicher Herkunft bestehender Werkstoff, der durch Entwässerung einer Faserstoffaufschwemmung
auf einem Sieb gebildet wird. Dabei entsteht ein Faserfilz, der anschließend getrocknet
wird. Die flächenbezogene Masse von Papier beträgt bevorzugt maximal 225 g/m
2 (zweihundertfünfundzwanzig Gramm pro Quadratmeter). Nach DIN 6730 (Feb. 2011) ist
Pappe ein flächiger, im wesentlicher aus Fasern pflanzlicher Herkunft bestehender
Werkstoff, der durch Entwässerung einer Faserstoffaufschwemmung auf einem oder zwischen
zwei Sieben gebildet wird. Das Fasergefüge wird verdichtet und getrocknet. Bevorzugt
wird Pappe durch Zusammenkleben oder Zusammenpressen aus Zellstoff gefertigt. Bevorzugt
ist Pappe als Vollpappe oder Wellpappe ausgebildet. Bevorzugt beträgt die flächenbezogene
Masse von Pappe von über 225 g/m
2 (zweihundertfünfundzwanzig Gramm pro Quadratmeter). Wellpappe ist Pappe aus einer
oder mehrerer Lagen eines gewellten Papiers, das auf eine Lage oder zwischen mehreren
Lagen eines anderen bevorzugt glatten Papiers oder Pappe geklebt ist. Der Begriff
Karton bezeichnet im Vorangegangenen und im Folgenden ein bevorzugt einseitig gestrichenes
papiernes Flächengebilde mit einer flächenbezogenen Masse von mindestens 150 g/m
2 (hundertfünfzig Gramm pro Quadratmeter) und maximal 600 g/m
2 (sechshundert Gramm pro Quadratmeter). Bevorzugt weist ein Karton eine hohe Festigkeit
relativ zu Papier auf.
[0032] Bevorzugt weist ein zu verarbeitender Bogen 02, bevorzugt der zumindest eine Bogen
02, ein Flächengewicht von mindestens 60 g/m
2 (sechzig Gramm pro Quadratmeter) und/oder von maximal 700 g/m
2 (siebenhundert Gramm pro Quadratmeter), bevorzugt maximal 500 g/m
2 (fünfhundert Gramm pro Quadratmeter), weiter bevorzugt maximal 200 g/m
2 (zweihundert Gramm pro Quadratmeter) auf. Vorzugsweise weist ein zu verarbeitender
Bogen 02, bevorzugt der zumindest eine Bogen 02, eine Dicke von maximal 1,5 cm (eins
Komma fünf Zentimeter), bevorzugt maximal 1,0 cm (eins Komma null Zentimeter), weiter
bevorzugt maximal 0,6 cm (null Komma sechs Zentimeter), auf. Beispielsweise weist
der zumindest eine Bogen 02 eine Dicke von mindestens 0,01 cm (null Komma null eins
Zentimeter), bevorzugt von mindestens 0,03 cm (null Komma null drei Zentimeter) auf.
[0033] Das zumindest eine Substrat 02, insbesondere der zumindest eine Bogen 02, weist bevorzugt
eine Bogenbreite, bevorzugt parallel zu einer Querrichtung A, ja genau von mindestens
200 mm (zweihundert Millimeter), bevorzugt mindestens 300 mm (dreihundert Millimeter),
weiter bevorzugt mindestens 400 mm (vierhundert Millimeter) auf. Die Bogenbreite beträgt
vorzugsweise maximal 1.500 mm (tausendfünfhundert Millimeter), weiter bevorzugt maximal
1.300 mm (tausenddreihundert Millimeter), noch weiter bevorzugt maximal 1.060 mm (tausendsechzig
Millimeter). Eine Bogenlänge, bevorzugt parallel zu einer Transportrichtung T, beträgt
beispielsweise mindestens 150 mm (hundertfünfzig Millimeter), bevorzugt mindestens
250 mm (zweihundertfünfzig Millimeter), weiter bevorzugt mindestens 350 mm (dreihundertfünfzig
Millimeter). Weiter beträgt eine Bogenlänge beispielsweise maximal 1.200 mm (tausendzweihundert
Millimeter), bevorzugt maximal 1.000 mm (tausend Millimeter), weiter bevorzugt maximal
800 mm (achthundert Millimeter).
[0034] Der Begriff Nutzen 03 bezeichnet im Vorangegangenen und im Folgenden bevorzugt die
Anzahl gleicher und/oder unterschiedlicher Objekte, die aus dem gleichen Werkstoffstück
gefertigt werden und/oder auf einem gemeinsamen Trägermaterial, beispielsweise einem
gemeinsamen Bogen 02, angeordnet sind. Ein Nutzen 03 ist vorzugsweise jener Bereich
eines Bogens 02, welcher als ein Produkt der Bogenbearbeitungsmaschine 01, insbesondere
als ein Zwischenprodukt zur Herstellung eines Endproduktes, ausgebildet ist und/oder
beispielsweise zu einem gewünschten oder geforderten Endprodukt weiterverarbeitet
wird und/oder weiterverarbeitbar ausgebildet ist. Bevorzugt ist hier das gewünschte
oder geforderte Endprodukt, welches bevorzugt durch Weiterverarbeitung des jeweiligen
Nutzens 03 erzeugt wird, eine Verpackung, insbesondere eine Faltschachtel, oder ein
Etikett und/oder ein Label, insbesondere ein Etikett und/oder ein Label einer Verpackung.
Bevorzugt weist der zumindest eine Bogen 02 zumindest einen Nutzen 03, bevorzugt zumindest
zwei Nutzen 03, weiter bevorzugt zumindest vier Nutzen 03, weiter bevorzugt zumindest
acht Nutzen 03, beispielsweise zwölf Nutzen 03, auf. Bevorzugt sind die zumindest
zwei Nutzen 03 des zumindest einen Bogens 02 jeweils durch zumindest einen Haltepunkt,
vorzugsweise durch mindestens zwei Haltepunkte, weiter bevorzugt durch zumindest vier
Haltepunkte, miteinander und/oder mit dem jeweils benachbarten Nutzen 03 verbunden.
[0035] Ein Reststück 04; 05; 06 ist im Vorangegangenen und im Folgenden jener Bereich eines
Bogens 02, welcher keinem Nutzen 03 entspricht. Gesammelte Reststücke 04; 05; 06 werden
bevorzugt als Abfall bezeichnet. Ein Reststück 04; 05; 06 ist vorzugsweise als Beschnitt
und/oder Ausbruch ausgebildet und/oder entfernbar. Bevorzugt wird während des Betriebs
der Bogenbearbeitungsmaschine 01 das zumindest eine Reststück 04; 05; 06 in zumindest
einem Formgebungsaggregat 300 vorzugsweise durch zumindest einen Bearbeitungsschritt
des jeweiligen Bogens 02 erzeugt, beispielsweise in zumindest einem Stanzvorgang.
Bevorzugt wird während des Betriebs der Bogenbearbeitungsmaschine 01 das zumindest
eine Reststück 04; 05; 06 aus dem jeweiligen Bogen 02 zumindest teilweise entfernt
und somit insbesondere von den jeweiligen Nutzen 03 des Bogens 02 getrennt. Beispielsweise
ist zumindest ein als Ausbrechaggregat 600 ausgebildetes viertes Formgebungsaggregat
600 zumindest einen erstes Reststück 04, insbesondere zumindest ein Abfallstück 04,
entfernend ausgebildet und/oder zur Entfernung von zumindest einem Abfallstück 04
ausgebildet. Bevorzugt ist zumindest ein als Nutzentrennaggregat 1200 ausgebildetes
Aggregat 1200, insbesondere eine Vorrichtung zum Nutzentrennen 1200 zumindest ein
zweites Reststück 06, insbesondere zumindest eine Greiferkante 06, entfernend ausgebildet
und/oder zur Entfernung von zumindest einer Greiferkante 06 ausgebildet. Beispielsweise
umfasst ein Bogen 02 einen als Steg 05 ausgebildetes Reststück 05. Insbesondere sind
durch den zumindest einen Steg 05 die Nutzen 03 voneinander beabstandet. Bevorzugt
ist das zumindest eine Nutzentrennaggregat 1200 das zumindest eine Reststück 05; 06,
insbesondere den zumindest einen Steg 05 und/oder die zumindest eine Greiferkante
06, entfernend ausgebildet.
[0036] Das zumindest eine Substrat 02, insbesondere der zumindest eine Bogen 02, weist mehrere
Kanten 07; 08; 09 auf. Insbesondere ist eine als Vorderkante 07 ausgebildete Kante
07 in Transportrichtung T am Bogen 02 vorne orientiert und orthogonal zur Transportrichtung
T angeordnet. Insbesondere ist die Vorderkante 07 diejenige Kante 07 des zumindest
einen Bogens 02, die zum Transport des zumindest einen Bogens 02 bevorzugt durch zumindest
einen Bestandteil der Bogenbearbeitungsmaschine 01, insbesondere durch zumindest ein
Transportmittel zumindest eines Transportsystems, fassbar ist und/oder an welcher
zumindest ein Bestandteil der Bogenbearbeitungsmaschine 01, insbesondere durch das
zumindest eine Transportmittel des zumindest einen Transportsystems, den zumindest
einen Bogen 02 fasst. Eine als Hinterkante 08 ausgebildete Kante 08 des zumindest
einen Bogens 02 ist bevorzugt der Vorderkante 07 gegenüber liegend angeordnet. Weiter
bevorzugt sind Vorderkante 07 und Hinterkante 08 parallel zueinander angeordnet. Insbesondere
ist die Hinterkante 08 in Transportrichtung T an dem zumindest einen Bogen 02 hinten
orientiert und orthogonal zur Transportrichtung T angeordnet. Weiter umfasst der Bogen
02 zwei als Seitenkanten 09 ausgebildete Kanten 09. Die zwei Seitenkanten 09 sind
bevorzugt parallel zur Transportrichtung T angeordnet. Bevorzugt sind die zwei Seitenkanten
09 bevorzugt jeweils orthogonal zur Vorderkante 07 und/oder zur Hinterkante 08 des
Bogens 02 angeordnet.
[0037] Der zumindest eine Bogen 02 weist bevorzugt zumindest ein Druckbild auf. Das Druckbild
beschreibt im Vorangegangen und im Folgenden eine Darstellung auf dem zumindest einen
Bogen 02, welche der Summe aller Bildelemente entspricht, wobei die Bildelemente während
zumindest einer Arbeitsstufe und/oder zumindest eines Druckvorgangs auf den Bogen
02, beispielsweise vor oder während einer Bearbeitung durch die Bogenbearbeitungsmaschine
01, übertragen wurden und/oder übertragbar sind. Bevorzugt weist die Oberfläche des
zumindest einen Bogens 02 zumindest einen unbedruckten Bereich, insbesondere unbedruckten
Randbereich, auf, welcher bevorzugt als das zumindest eine Reststück 06 und/oder die
zumindest eine Greiferkante 06 ausgebildet ist. Beispielsweise weist der zumindest
eine Bogen 02 an dessen Vorderkante 07 oder an dessen Hinterkante 08 die zumindest
eine Greiferkante 06 auf. Bevorzugt weist der zumindest eine Bogen 02 sowohl an dessen
Vorderkante 07 als auch an dessen Hinterkante 08 jeweils die zumindest eine Greiferkante
06 auf.
[0038] Bevorzugt weist der Bogen 02 zumindest eine Druckmarke 11, bevorzugt zumindest zwei
Druckmarken 11 auf. Eine Druckmarke 11 ist im Vorangegangenen und im Folgenden eine
Marke beispielsweise zum Überprüfen eines Passers und/oder eines Registers und/oder
bevorzugt zur Ausrichtung des zumindest einen Bogens 02 in Transportrichtung T und/oder
in Querrichtung A.
[0039] Zumindest ein Stapel 12 von Bogen 02, oder auch als Substratstapel 12 bezeichnet,
weist bevorzugt eine Vielzahl an Bogen 02, insbesondere den zumindest einen Bogen
02 und zusätzlich eine Vielzahl weiterer Bogen 02, auf. Bevorzugt umfasst der zumindest
eine Stapel 12 mindestens 1.000 (eintausend) Bogen 02, bevorzugt mindestens 2.000
(zweitausend) Bogen 02, und zusätzlich oder alternativ dazu bevorzugt maximal 15.000
(fünfzehntausend) Bogen 02, weitere bevorzugt maximal 10.000 (zehntausend) Bogen 02,
weiter bevorzugt maximal 8.000 (achttausend) Bogen 02. Beispielsweise weist der zumindest
eine Stapel 12 eine Höhe von mindestens 100 mm (einhundert Millimeter), bevorzugt
von mindestens 200 mm (zweihundert Millimeter), weiter bevorzugt von mindestens 300
mm (dreihundert Millimeter) und zusätzlich oder alternativ von maximal 3.000 mm (dreitausend
Millimeter), bevorzugt von maximal 2.500 mm (zweitausend fünfhundert Millimeter),
weiter bevorzugt von maximal 2.000 mm (zweitausend Millimeter), weiter bevorzugt von
maximal 1.600 mm (eintausend sechshundert Millimeter), weiter bevorzugt von maximal
1.300 mm (eintausend dreihundert Millimeter), auf. Bevorzugt umfasst der zumindest
eine Stapel 12 mindestens zwei Teilstapel 13 von Bogen 02, bevorzugt mindestens vier
Teilstapel 13, weiter bevorzugt mindestens acht Teilstapel 13. Der zumindest eine
Teilstapel 13 von Bogen 02, insbesondere ein Teilstapel 13 umfassend den zumindest
einen Bogen 02, beschreibt bevorzugt ein Ries 13. Nach der DIN 6730 kann unter einem
Ries 13 eine Packungseinheit von sortengleichem Planopapier, also nicht gefaltetes,
nicht aufgerolltes Papier in Blättern oder Bogen 02, verstanden werden. Das Ries 13
umfasst bevorzugt mindestens 50 (fünfzig) Bogen 02, weiter bevorzugt mindestens 200
(zweihundert) Bogen 02, weiter bevorzugt mindestens 400 (vierhundert) Bogen 02, und
zusätzlich oder alternativ bevorzugt maximal 700 (siebenhundert) Bogen 02, weiter
bevorzugt maximal 600 (sechshundert) Bogen 02, weiter bevorzugt maximal 500 (fünfhundert)
Bogen 02. Bevorzugt weist der zumindest eine Teilstapel 13 eine Höhe von mindestens
5 mm (fünf Millimeter), bevorzugt von mindestens 10 mm (zehn Millimeter), und zusätzlich
oder alternativ eine Höhe von maximal 400 mm (vierhundert Millimeter), bevorzugt von
maximal 300 mm (dreihundert Millimeter), weiter bevorzugt von maximal 200 mm (zweihundert
Millimeter), auf.
[0040] Bevorzugt umfasst ein Nutzenstapel 14 und/oder Auslagestapel 14 eine Anzahl an Nutzen
03, welche der Anzahl an Bogen 02 eines Stapels 12 entspricht. Bevorzugt weist der
zumindest eine Nutzenstapel 14 eine Höhe von maximal 2.000 mm (zweitausend Millimeter),
weiter bevorzugt von maximal 1.600 mm (eintausend sechshundert Millimeter), weiter
bevorzugt von maximal 1.300 mm (eintausend dreihundert Millimeter), auf. Bevorzugt
umfasst ein Teilnutzenstapel 16 eine Anzahl an Nutzen 03, welche der Anzahl an Bogen
02 eines Teilstapels 13 entspricht.
[0041] Eine Maschinenrichtung B ist bevorzugt eine Richtung B, welche von einem ersten Aggregat
100 der Bearbeitungsmaschine 01 zu einem letzten Aggregat 700 und/oder 1400 der Bearbeitungsmaschine
01 zeigt. Insbesondere weist die Maschinenrichtung B von einem Aggregat 100, insbesondere
einem ersten als Anlegeraggregat 100 ausgebildetem Aggregat 100, zu einem letzten
Aggregat 700, insbesondere einem als Bogenauslage 700 ausgebildetem Aggregat 700,
und/oder zu einem letzten Aggregat 1400, insbesondere einem als Auslageaggregat bzw.
Nutzenauslage 1400 ausgebildetem Aggregat 1400. Bevorzugt ist die Maschinenrichtung
B eine horizontal verlaufende Richtung B.
[0042] Die Querrichtung A ist bevorzugt eine horizontal verlaufende Richtung A. Die Querrichtung
A ist orthogonal zu der Maschinenrichtung B orientiert. Vorzugsweise ist die Querrichtung
A von einer Bedienerseite der Bearbeitungsmaschine 01 zu einer Antriebsseite der Bearbeitungsmaschine
01 orientiert.
[0043] Eine vertikale Richtung V ist bevorzugt diejenige Richtung V, welche orthogonal zu
einer Ebene aufgespannt durch die Maschinenrichtung B und die Querrichtung A angeordnet
ist. Die vertikale Richtung V ist bevorzugt senkrecht von unten und/oder von einem
Boden der Bearbeitungsmaschine 01 und/oder von einem untersten Bestandteil der Bearbeitungsmaschine
01 nach oben und/oder zu einem obersten Bestandteil der Bearbeitungsmaschine 01 und/oder
zu einer obersten Abdeckung der Bearbeitungsmaschine 01 orientiert.
[0044] Die Bedienerseite der Bearbeitungsmaschine 01 ist bevorzugt diejenige Seite der Bearbeitungsmaschine
01 parallel zu der Maschinenrichtung B, von welcher einem Bediener zumindest teilweise
und zumindest zeitweise Zugriff in die einzelnen Aggregate 100; 200; 300; 400; 500;
600; 700; 800; 900; 1000; 1100; 1200; 1400 der Bearbeitungsmaschine 01 möglich ist,
beispielsweise bei Wartungsarbeiten und/oder Wechsel von zumindest einem Formgebungswerkzeug.
[0045] Die Antriebsseite der Bearbeitungsmaschine 01 ist bevorzugt diejenige Seite der Bearbeitungsmaschine
01 parallel zu der Maschinenrichtung B, welche der Bedienerseite gegenüberliegt. Die
Antriebsseite weist bevorzugt zumindest Teile, bevorzugt zumindest einen Großteil,
eines Antriebssystems auf. Beispielsweise ist einem Bediener der zumindest zeitweise
Zugriff in die einzelnen Aggregate 100; 200; 300; 400; 500; 600; 700; 800; 900; 1000;
1100; 1200; 1400 auf der Antriebsseite durch zumindest einen Bestandteil der Bearbeitungsmaschine
01 verstellt und/oder verbaut.
[0046] Der für den Transport des zumindest einen Substrates 02 innerhalb der Bearbeitungsmaschine
01 vorgesehene Raumbereich, den das Substrat 02 im Fall seiner Anwesenheit zumindest
zeitweise einnimmt, ist der Transportweg. Die Transportrichtung T ist bevorzugt eine
Richtung T, in welche das zumindest eine Substrat 02 im Fall seiner Anwesenheit an
jedem Punkt des Transportweges transportiert wird. Vorzugsweise weist die Transportrichtung
T in die Richtung T, in der das zumindest eine Substrat 02 abgesehen von vertikalen
Bewegungen oder vertikalen Komponenten von Bewegungen transportiert wird. Insbesondere
weist die Transportrichtung T innerhalb eines Aggregates 100; 200; 300; 400; 500;
600; 700; 800; 900; 1000; 1100; 1200; 1400 in die Richtung T, welche von einem ersten
Kontakt des zumindest einen Substrates 02 mit diesem Aggregat 100; 200; 300; 400;
500; 600; 700; 800; 900; 1000; 1100; 1200; 1400 zu einem letzten Kontakt des Substrates
02 mit diesem Aggregat 100; 200; 300; 400; 500; 600; 700; 800; 900; 1000; 1100; 1200;
1400 zeigt.
[0047] Die Arbeitsbreite ist im Vorangegangenen und im Folgenden die maximale Breite, die
das zumindest eine Substrat 02 aufweisen darf, um durch das zumindest eine Aggregat
100; 200; 300; 400; 500; 600; 700; 800; 900; 1000; 1100; 1200; 1400, insbesondere
die jeweiligen Aggregate 100; 200; 300; 400; 500; 600; 700; 800; 900; 1000; 1100;
1200; 1400, der Bearbeitungsmaschine 01 transportiert werden zu können und/oder um
noch mit dem zumindest einen Formgebungsaggregat 300; 400; 500; 600 der Bearbeitungsmaschine
01 verarbeitet werden zu können. Dies entspricht somit der maximalen mit dem zumindest
einen Formgebungsaggregat 300; 400; 500; 600 der Bearbeitungsmaschine 01 verarbeitbaren
Breite des zumindest einen Substrates 02. Die Arbeitsbreite der Bearbeitungsmaschine
01, insbesondere Bogenbearbeitungsmaschine 01, beträgt bevorzugt zumindest 30 cm (dreißig
Zentimeter), weiter bevorzugt zumindest 50 cm (fünfzig Zentimeter), noch weiter bevorzugt
zumindest 80 cm (achtzig Zentimeter), noch weiter bevorzugt zumindest 120 cm (hundertzwanzig
Zentimeter) und noch weiter bevorzugt zumindest 150 cm (hundertfünfzig Zentimeter).
[0048] Die Bearbeitungsmaschine 01 umfasst bevorzugt zumindest ein als Anlegeraggregat 100
ausgebildetes Aggregat 100. Bevorzugt ist das Anlegeraggregat 100 als Anleger, weiter
bevorzugt als Bogenanleger, weiter bevorzugt als Bogenanlegeraggregat ausgebildet.
Bevorzugt ist das Anlegeraggregat 100 als das in Transportrichtung T erste Aggregat
100 der Bearbeitungsmaschine 01 ausgebildet. Bevorzugt ist das Anlegeraggregat 100
den zumindest einen Bogen 02 auf den Transportweg der Bearbeitungsmaschine 01 zuführend
ausgebildet und/oder den zumindest einen Bogen 02 zu zumindest einem dem Anlegeraggregat
100 in Transportrichtung T nachgeordneten Aggregat 200; 300; 400; 500; 600; 700; 800;
900; 1000; 1100; 1200; 1400 zuführend ausgebildet.
[0049] In Transportrichtung T nach dem zumindest einen Anlegeraggregat 100 ist bevorzugt
zumindest ein als Anlageaggregat 200 ausgebildetes Aggregat 200 angeordnet. Bevorzugt
ist das zumindest eine Anlageaggregat 200 den zumindest einen Bogen 02, bevorzugt
die zumindest zwei Bogen 02, weiter bevorzugt eine Vielzahl von Bogen 02, bevorzugt
sequenziell zu dem zumindest einen Formgebungsaggregat 300; 400; 500; 600 zuführend
ausgebildet. Bevorzugt weist das zumindest eine Anlageaggregat 200 zumindest eine
Einrichtung zur Erfassung des zumindest einen Bogens 02 auf. Bevorzugt ist der zumindest
eine Bogen 02 durch das zumindest eine Anlageaggregat 200 betreffend seiner Lage in
Transportrichtung T und/oder in Querrichtung A zumindest teilweise, bevorzugt vollständig,
ausrichtbar.
[0050] In Transportrichtung T nach dem zumindest einen Anlegeraggregat 100 und bevorzugt
zusätzlich nach dem zumindest einen Anlageaggregat 200 ist vorzugsweise zumindest
ein, bevorzugt zumindest zwei, weiter bevorzugt zumindest drei, weiter bevorzugt zumindest
vier, beispielsweise genau vier, jeweils als Formgebungsaggregat 300; 400; 500; 600
ausgebildetes Aggregat 300; 400; 500; 600 angeordnet. Bevorzugt weist das zumindest
eine Formgebungsaggregat 300; 400; 500; 600 zumindest ein Formgebungswerk, bevorzugt
genau ein Formgebungswerk, auf. Bevorzugt ist das zumindest eine Formgebungswerk als
zumindest ein Prägewerk und/oder zumindest ein Rillwerk und/oder zumindest ein Stanzwerk,
weiter bevorzugt als Rotationsstanzwerk, und/oder zumindest ein Ausbrechwerk ausgebildet.
Bevorzugt weist jeweils zumindest eines der Formgebungsaggregate 300; 400; 500; 600
zumindest ein Formgebungswerk, bevorzugt zumindest ein Prägewerk und/oder zumindest
ein Rillwerk und/oder zumindest ein Stanzwerk und/oder zumindest ein Ausbrechwerk,
auf. Das entsprechende Aggregat 300; 400; 500; 600 ist dann bevorzugt als Stanzaggregat
und/oder Rillaggregat und/oder Prägeaggregat und/oder Ausbrechaggregat ausgebildet.
Bevorzugt ist das zumindest eine Formgebungsaggregat 300; 400; 500; 600 den zumindest
einen Bogen 02 stanzend und/oder schneidend und/oder perforierend und/oder ritzend
und/oder prägend und/oder rillend ausgebildet. Beispielsweise zusätzlich oder alternativ
ist das zumindest eine Formgebungsaggregat 300; 400; 500; 600 zumindest ein als Abfallstück
04 ausgebildetes Reststück 04 von dem zumindest einen Bogen 02 entfernend ausgebildet.
Bevorzugt weist das zumindest eine Formgebungsaggregat 300; 400; 500; 600, bevorzugt
das zumindest eine Formgebungswerk des Formgebungsaggregats 300; 400; 500; 600, zumindest
einen bevorzugt einen Formzylinder und zumindest einen Gegendruckzylinder auf. Bevorzugt
ist der zumindest eine Formzylinder und/oder der zumindest eine Gegendruckzylinder
als Magnetzylinder ausgebildet und/oder weist zumindest einen Aufzug, bevorzugt insbesondere
im Falle des Formzylinders zumindest einen Aufzug mit zumindest einem Werkzeug, auf.
Vorzugsweise sind der zumindest eine Formzylinder und der zumindest eine Gegendruckzylinder
miteinander zumindest eine, bevorzugt genau eine, Formgebungsstelle bildend ausgebildet.
Die Formgebungsstelle ist bevorzugt derjenige Bereich, in dem sich der zumindest eine
Formzylinder einerseits und der zumindest eine Gegendruckzylinder andererseits am
nächsten sind. Das zumindest eine Formgebungsaggregat 300; 400; 500; 600, bevorzugt
das zumindest eine Formgebungswerk, weiter bevorzugt der zumindest eine Formzylinder,
weist bevorzugt zumindest ein Werkzeug auf. Bevorzugt ist das zumindest eine Werkzeug
bevorzugt in dem Bereich der Formgebungsstelle in direktem Kontakt zu dem Gegendruckzylinder
angeordnet, beispielsweise diesen zumindest im Falle der Abwesenheit des zumindest
einen Bogens 02 berührend ausgebildet.
[0051] Der zumindest eine Bogen 02, welcher durch das zumindest eine Formgebungsaggregat
300; 400; 500; 600 bearbeitet ist, also welcher auf dem Transportweg in Transportrichtung
T nach dem zumindest einen Formgebungsaggregat 300; 400; 500; 600 angeordnet ist,
weist bevorzugt mindestens einen Stanzeindruck auf. Der zumindest eine Stanzeindruck
ist beispielsweise als Rille und/oder Riefe und/oder Prägung und/oder Schnitt und/oder
Perforierung und/oder Ritze und/oder als ausgebrochenes Abfallstück 04 ausgebildet.
Bevorzugt ist der zumindest eine Stanzeindruck, insbesondere wenn dieser als Perforierung
und/oder Schnitt ausgebildet ist, zumindest teilweise den mindestens einen Nutzen
03 von dem mindestens einen Reststück 04; 05; 06 und/oder von dem mindestens einen
weiteren Nutzen 03 des zumindest einen Bogens 02 trennend ausgebildet. Vorzugsweise
weist der zumindest eine Bogen 02, welcher durch das zumindest eine Formgebungsaggregat
300; 400; 500; 600 bearbeitet ist, also welcher auf dem Transportweg in Transportrichtung
T nach dem zumindest einen Formgebungsaggregat 300; 400; 500; 600 angeordnet ist,
den zumindest einen Nutzen 03, bevorzugt mindestens zwei Nutzen 03, weiter bevorzugt
mindestens vier Nutzen 03; weiter bevorzugt mindestens acht Nutzen 03, und mindestens
ein Reststück 04; 05; 06 auf.
[0052] Bevorzugt ist in Transportrichtung T im Anschluss an das zumindest eine Formgebungsaggregat
300; 400; 500; 600, bevorzugt in Transportrichtung T nach den zumindest zwei, weiter
bevorzugt den zumindest vier, weiter bevorzugt nach allen Formgebungsaggregaten 300;
400; 500; 600, zumindest ein als Auslageaggregat 700 ausgebildetes Aggregat 700 angeordnet.
Beispielsweise weist das Auslageaggregat 700 zumindest ein Kettenfördersystem beispielsweise
mit Greiferbrücken auf. Insbesondere ist das zumindest eine Auslageaggregat 700 als
Bogenauslage 700 ausgebildet. Bevorzugt ist die zumindest eine Bogenauslage 700 den
zumindest einen Bogen 02 auf zumindest einer Stapelunterlage 17, beispielsweise zumindest
einer als Palette 17 oder einer als Transportband oder einer anders gearteten ausgebildeten
Stapelunterlage 17, ablegend ausgebildet. Vorzugsweise ist die zumindest eine Bogenauslage
700 zumindest einen Stapel 12 an Bogen 02 oder zumindest einen Teilstapel 13 an Bogen
02, bevorzugt auf der zumindest einen Stapelunterlage 17, bildend ausgebildet. Dabei
umfasst der Stapel 12 oder der Teilstapel 13 bevorzugt den zumindest einen Bogen 02
und weitere, bevorzugt eine Mehrzahl an, Bogen 02.
[0053] In Transportrichtung T nach der zumindest einen Bogenauslage 700 ist bevorzugt zumindest
ein als Transportsystem 800; 900; 1000, bevorzugt als Übergabetransportsystem 800;
900; 1000, ausgebildetes Aggregat 800; 900; 1000 angeordnet. Bevorzugt ist das zumindest
eine Übergabetransportsystem 800; 900; 1000 den zumindest einen Bogen 02 und bevorzugt
zusätzlich weitere Bogen 02, vorzugsweise den zumindest einen Stapel 12 oder den zumindest
einen Teilstapel 13, von der zumindest einen Bogenauslage 700 zu dem zumindest einen
in Transportrichtung T nachgelagerten Aggregat 1100; 1200; 1400 transportierend ausgebildet.
[0054] Vorzugsweise ist in Transportrichtung T nach dem zumindest einen Übergabetransportsystem
800; 900; 1000 und/oder vor zumindest einem als zumindest ein Nutzentrennaggregat
1200 ausgebildeten Aggregat 1200 zumindest ein als Zwischenausrichtung 1100 ausgebildetes
Aggregat 1100 angeordnet. Bevorzugt ist die zumindest eine Zwischenausrichtung 1100
den zumindest einen Teilstapel 13, welcher vorzugsweise den zumindest einen Bogen
02 und weitere Bogen 02 umfasst, ausrichtend und/oder lockernd ausgebildet. Vorzugsweise
weist die zumindest eine Zwischenausrichtung 1100 dazu zumindest einen Anschlag, bevorzugt
zumindest zwei Anschläge, auf, gegen welchen der zumindest eine Teilstapel 13 ausgerichtet
wird.
[0055] In dem zumindest einem weiteren Aggregat 1200, insbesondere das als zumindest ein
Nutzentrennaggregat 1200 ausgebildetes Aggregat 1200, werden die Nutzen 03 von den
Reststücken 04; 05; 06, bevorzugt den verbleibenden Reststücken 05; 06, getrennt.
Bevorzugt erfolgt die Trennung der Reststücke 04; 05; 06 von den Nutzen 03 teilstapelweise
und/oder riesweise. Je nach Ausbildung der Nutzen 03 und/oder Reststücke 04; 05; 06,
insbesondere je nach Größe der Reststücke 04; 05; 06, können auch Reststücke 04; 05;
06, die üblicherweise in einem vorgeordneten Formgebungsaggregat 300; 400; 500; 600,
insbesondere dem Ausbrechaggregat, entfernt werden, in dem zumindest einen Nutzentrennaggregat
1200 entfernt werden.
[0056] Insbesondere weist das zumindest eine Nutzentrennaggregat 1200 bevorzugt zumindest
ein Nutzentrennwerk 1201 und zumindest ein als Transportband 1202 ausgebildetes Stützelement
1202 auf. Das zumindest eine Nutzentrennwerk 1201 erzeugt und/oder bewirkt im Trennvorgang
eine Scherbewegung mit einer Scherkraft zwischen den Nutzen 03, insbesondere den als
Nutzenteilstapeln 16 ausgebildeten Teilnutzenstapel 16, und den Reststücken 04; 05;
06, insbesondere den Stapeln an Reststücken 04; 05; 06. Mittels dem zumindest einem
Transportband 1202 werden die Reststücke 04; 05; 06 nach dem Trennvorgang aus dem
zumindest einen Nutzentrennaggregat 1200 abtransportiert und beispielsweise in einen
Abfallcontainer 51 und/oder in eine Zerkleinerungseinrichtung 51 geleitet.
[0057] Bevorzugt ist dem zumindest einen Nutzentrennaggregat 1200 zumindest ein Auslageaggregat
1400 nachgeordnet. Beispielsweise wird zumindest ein, bevorzugt zumindest zwei, weiter
bevorzugt zumindest vier, weiter bevorzugt zumindest acht, Nutzenteilstapel 16 mittels
zumindest eines Transportmittels 1401, beispielsweise zumindest eines Rechens 1401,
von dem Nutzentrennaggregat 1200 in das zumindest eine Auslageaggregat 1400 transportiert.
Im Auslageaggregat 1400 wird der zumindest eine, bevorzugt zumindest zwei, weiter
bevorzugt zumindest vier, weiter bevorzugt zumindest acht, Nutzenteilstapel 16 auf
zumindest einer Stapelunterlage 17, bevorzugt zumindest einer Palette 17, gesammelt
und/oder zu zumindest einem Nutzenstapel 14 und/oder Auslagestapel 14 gestapelt. Beispielsweise
umfasst ein solcher Nutzenstapel 14 zumindest zwei, weiter bevorzugt zumindest vier,
weiter bevorzugt zumindest acht, Nutzenteilstapel 16. Bevorzugt wird zwischen jedem
Nutzenteilstapel 16 ein Bogen 02 als Zwischenbogen 02 zur Stabilitätserhöhung eingelegt.
[0058] Bevorzugt ist das zumindest eine Formgebungswerk zumindest eines Formgebungsaggregats
300; 400; 500; 600 der Formgebungsaggregate 300; 400; 500; 600 als Prägewerk ausgebildet.
Bevorzugt weist das als Prägewerk ausgebildete Formgebungsaggregat 300; 400; 500;
600 den zumindest einen als Stanzzylinder ausgebildeten Formzylinder auf. Vorzugsweise
ist das zumindest eine Prägewerk zumindest eine Reliefprägung und/oder zumindest eine
Braille-Prägung auf dem zumindest einen Bogen 02 erzeugend ausgebildet. Die zumindest
eine Reliefprägung ist vorzugsweise entweder gegenüber dessen Umgebung der Oberfläche
des Bogens 02 erhöht oder vertieft. Beispielsweise ist der zumindest eine Formzylinder
sowohl zumindest eine erhöhte als auch zumindest eine vertiefte Reliefprägung erzeugend
ausgebildet. Beispielsweise weisen verschiedene Reliefprägungen erzeugt durch das
zumindest eine Prägewerk in der Oberfläche des zumindest einen Bogens 02 unterschiedliche
Höhen auf.
[0059] Bevorzugt zusätzlich oder alternativ ist das zumindest eine Formgebungswerk zumindest
eines Formgebungsaggregats 300; 400; 500; 600 der Formgebungsaggregate 300; 400; 500;
600 als Rillwerk ausgebildet. Vorzugsweise ist das als Rillwerk ausgebildete Formgebungswerk
den zumindest einen Bogen 02 rillend ausgebildet. Beispielsweise zusätzlich ist das
Rillwerk den zumindest einen Bogen 02 stanzend und/oder ritzend und/oder perforierend
und/oder prägend ausgebildet. Bevorzugt ist das zumindest eine Rillwerk zumindest
eine Falz beispielsweise für zumindest eine Faltung erzeugend ausgebildet.
[0060] Bevorzugt zusätzlich oder alternativ ist das zumindest eine Formgebungswerk zumindest
eines Formgebungsaggregats 300; 400; 500; 600 der Formgebungsaggregate 300; 400; 500;
600 als Stanzwerk ausgebildet. Bevorzugt ist das als Stanzwerk ausgebildete Formgebungswerk
den zumindest einen Bogen 02 stanzend und/oder perforierend und/oder ritzend ausgebildet.
[0061] Bevorzugt zusätzlich oder alternativ ist das zumindest eine Formgebungswerk zumindest
eines Formgebungsaggregats 300; 400; 500; 600 der Formgebungsaggregate 300; 400; 500;
600 als Stanzwerk mit zumindest einer Absaugung, bevorzugt Lochabsaugung, ausgebildet.
Bevorzugt ist das als Stanzwerk mit zumindest einer Absaugung ausgebildete Formgebungswerk
den zumindest einen Bogen 02 stanzend und/oder perforierend und/oder ritzend ausgebildet,
wobei dazu gleichzeitig zumindest ein Abfallstück 04 von dem zumindest einen Bogen
02 entfernt wird. Vorzugsweise wird das zumindest eine Abfallstück 04 durch die Bearbeitung
in dem zumindest einen Formgebungswerk vollständig von dem zumindest einen Bogen 02
getrennt und mit Luft, vorzugsweise Saugluft, auf dem Formzylinder gehalten und in
zumindest einen Absaugkasten des Formgebungswerks geblasen. Insbesondere sind so Abfallstücke
04, welche beispielsweise durch weitere Bearbeitungsschritte nicht entfernbar sind
und/oder beispielsweise mit einer Fläche von maximal 0,25 cm
2 (null Komma zwei fünf Quadratzentimeter), von dem zumindest einen Bogen 02 entfernbar.
Bevorzugt weist die Bearbeitungsmaschine 01 bei der Bearbeitung von dünnen Bogen 02
mit einer Dicke von maximal 0,3 cm (null Komma drei Zentimeter) zumindest ein Formgebungsaggregat
300 mit zumindest einem Stanzwerk mit zumindest einer Absaugung auf.
[0062] Bevorzugt zusätzlich oder alternativ ist das zumindest eine Formgebungswerk zumindest
eines Formgebungsaggregats 300; 400; 500; 600 der Formgebungsaggregate 300; 400; 500;
600 als Ausbrechwerk ausgebildet. Bevorzugt ist das als Ausbrechwerk ausgebildete
Formgebungswerk zumindest ein Abfallstück 04, bevorzugt zumindest zwei Abfallstücke
04, weiter bevorzugt zumindest vier Abfallstücke 04, weiter bevorzugt eine Vielzahl
von Abfallstücken 04, von dem zumindest einen Bogen 02 entfernend, bevorzugt ausbrechend
und/oder absaugend, ausgebildet.
[0063] In einer bevorzugten Ausführung weist die Bearbeitungsmaschine 01 insbesondere im
Falle der Erzeugung von zumindest einer Etikettierung, beispielsweise zumindest einer
Etikettierung einer Plastikverpackung, zumindest ein Formgebungsaggregat 400 mit zumindest
einem Stanzwerk und beispielsweise zusätzlich ein diesem Formgebungsaggregat 400 vorgelagertes
Formgebungsaggregat 300 mit zumindest einem Stanzwerk mit zumindest einer Absaugung
auf. Bevorzugt ist direkt im Anschluss an das Formgebungsaggregat 400 mit dem zumindest
einen Stanzwerk, also insbesondere ohne ein weiteres Formgebungsaggregat 300; 400;
500; 600 dazwischen, die zumindest eine Bogenauslage 700 angeordnet.
[0064] In einer weiteren bevorzugten Ausführung weist die Bearbeitungsmaschine 01 insbesondere
im Falle der Erzeugung von zumindest einer weiteren Etikettierung, beispielsweise
zumindest einem Etikett aus Papier, zumindest ein Formgebungsaggregat 400 mit zumindest
einem Stanzwerk und beispielsweise zusätzlich ein diesem Formgebungsaggregat 400 vorgelagertes
Formgebungsaggregat 300 mit zumindest einem Stanzwerk mit zumindest einer Absaugung
auf. Beispielsweise alternativ ist dem zumindest einen Formgebungsaggregat 400 mit
dem zumindest einen Stanzwerk zumindest ein Formgebungsaggregat 300 mit zumindest
einem Rillwerk oder mit zumindest einem Prägewerk vorgelagert. Bevorzugt ist direkt
im Anschluss an das Formgebungsaggregat 400 mit dem zumindest einen Stanzwerk, also
insbesondere ohne ein weiteres Formgebungsaggregat 300; 400; 500; 600 dazwischen,
die zumindest eine Bogenauslage 700 angeordnet.
[0065] In einer weiteren bevorzugten Ausführung weist die Bearbeitungsmaschine 01 insbesondere
im Falle einer Bearbeitung von Karton mindestens drei Formgebungsaggregate 300; 400;
500; 600 auf. Bevorzugt weist das erste Formgebungsaggregat 300 zumindest ein Prägewerk
oder Rillwerk auf. Vorzugsweise ist das Prägewerk im Falle dessen Anwesenheit in dem
ersten Formgebungsaggregat 300 vor dem das Rillwerk aufweisenden zweiten Formgebungsaggregat
400 angeordnet. Nach dem zumindest einen das Rillwerk aufweisenden Formgebungsaggregat
300; 400, beispielsweise dem ersten oder zweiten Formgebungsaggregat 300; 400, folgt
bevorzugt ein Formgebungsaggregat 400; 500 mit zumindest einem Stanzwerk. Bevorzugt
weist das dritte oder vierte Formgebungsaggregat 500; 600 zumindest ein Ausbrechwerk
auf. Bevorzugt ist das Formgebungsaggregat 500; 600 mit dem zumindest einen Ausbrechwerk
direkt im Anschluss an das Formgebungsaggregat 400; 500 mit dem zumindest einen Stanzwerk
angeordnet, insbesondere ohne ein weiteres Formgebungsaggregat 300; 400; 500; 600
dazwischen. Bevorzugt ist direkt im Anschluss an das Formgebungsaggregat 500; 600
mit dem zumindest einen Ausbrechwerk, also insbesondere ohne ein weiteres Formgebungsaggregat
300; 400; 500; 600 dazwischen, die zumindest eine Bogenauslage 700 angeordnet.
[0066] Das zumindest eine Nutzentrennwerk 1201 des zumindest einen Nutzentrennaggregats
1200 umfasst bevorzugt zumindest ein oberes Nutzentrennmodul 1204 und zumindest ein
unteres Nutzentrennmodul 1203. In einem geöffneten Zustand ist das zumindest eine
obere Nutzentrennmodul 1204 von dem zumindest einen unteren Nutzentrennmodul 1203
bevorzugt in der vertikalen Richtung V beabstandet angeordnet. In einem Trennvorgang
wird das zumindest eine obere Nutzentrennmodul 1204 von einer ersten Position in dem
geöffneten Zustand in Richtung des zumindest einen unteren Nutzentrennmoduls 1203
bewegt und ist bevorzugt während dem Trennvorgang zumindest indirekt über die Nutzen
03 und/oder den Teilstapel 13 von Nutzen 03 in Kontakt mit dem zumindest einen unteren
Nutzentrennmodul 1203. Durch die Scherbewegung des zumindest einen Nutzentrennmoduls
1204 wird eine Scherkraft auf die Reststücke 04; 05; 06 und/oder Teilstapel 13 von
Reststücken 04; 05; 06 aufgebracht und die Reststücke 04; 05; 06, insbesondere die
Teilstapel 13 von Reststücken 04; 05; 06 von den Nutzen 03, insbesondere den Nutzenteilstapeln
16 getrennt. In einer bevorzugten Ausführungsform mit direkt zusammenhängenden Nutzen
03 auf einem Bogen 02, wirken zusätzlich Scherkräfte zwischen den Nutzen 03, um diese
voneinander zu trennen. Bevorzugt ist das zumindest eine obere Nutzentrennmodul 1204
im Trennvorgang zumindest von der geöffneten Position in eine geschlossene Position
überführt angeordnet.
[0067] Das zumindest eine obere Nutzentrennmodul 1204 weist zumindest ein oberes Trennwerkzeug
1210 auf. Das zumindest eine obere Trennwerkzeug 1210 weist mehrere als Trennelemente
1212 ausgebildete Elemente 1212 mit je einer Wirkfläche 1215 auf. Die mehreren Trennelemente
1212 sind in einer aktivierten Position oder einer deaktivierten Position anordenbar.
Das zumindest eine untere Nutzentrennmodul 1203 weist zumindest ein unteres Trennwerkzeug
1209 mit mehreren Stützelementen 1211 auf.
[0068] In einer bevorzugten Ausführungsform sind die mehreren Stützelemente 1211 als Stifte
1211, insbesondere Stützstifte 1211, und die mehreren Trennelemente 1212 als Stifte
1212, insbesondere als Trennstifte 1212, ausgebildet. Das zumindest eine obere Nutzentrennmodul
1204 und das zumindest eine untere Nutzentrennmodul 1203 weisen jeweils eine als Matrix
1209; 1210 von Stiften 1211; 1212 ausgebildetes Trennwerkzeug 1209; 1210 auf. Insbesondere
weist das zumindest eine obere Nutzentrennmodul 1204 zumindest eine obere Matrix 1210
bzw. Trennelementmatrix 1210 mit mehreren Stiften 1212, insbesondere Trennstiften
1212, auf. Das zumindest eine untere Nutzentrennmodul 1203 weist zumindest eine untere
Matrix 1209, insbesondere Stützstiftmatrix 1209, mit mehreren Stiften 1211, insbesondere
Stützstiften 1211, auf. Im Trennvorgang stützen die unteren Stützelemente 1211, insbesondere
die unteren Stifte 1211, die Teilstapel 13, bevorzugt die Teilnutzenstapel 16, ab
und das obere Nutzentrennmodul 1204 und insbesondere die mehreren Trennelemente 1212,
insbesondere die mehreren Trennstiften 1212, führen im Trennvorgang eine Relativbewegung
zu dem zumindest einen unteren Nutzentrennmodul 1203 aus und bewirken eine Scherbewegung
und/oder Scherkraft auf die Reststücke 05; 06 und bevorzugt auch auf Teile des zumindest
einen Teilnutzenstapels 16. Bevorzugt werden die Trennelemente 1212 so positioniert,
dass die mehreren Trennelemente 1212, insbesondere auf die am Rand der Bogen 02 liegenden,
Reststücke 04; 05; 06 drücken. Insbesondere werden so die Reststücke 05; 06 von den
Nutzen 03 getrennt und beispielweise auch zusammenhängende Nutzen 03 voneinander getrennt.
Das zumindest eine obere Nutzentrennmodul 1204 und das zumindest untere Nutzentrennmodul
1203 weisen durch die positionierbaren Trennelemente 1212 und/oder Stützelemente 1211
ein aufeinander abgestimmtes Relief mit zumindest jeweils zumindest zwei Ebenen auf.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist das zumindest eine untere Nutzentrennmodul
1203, insbesondere die Stützelemente 1202; 1211 in zumindest drei Positionen und/oder
Ebenen positionierbar.
[0069] Grundsätzlich sind hier als Stützelemente 1202; 1211 bevorzugt Elemente anzusehen,
welche geeignet sind ein Abstützen der Nutzen bzw. der Abfallstücke durchzuführen.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind zwei dieser Art der Stützelemente 1202;
1211 Stifte 1211, insbesondere die oberen zwei Arten von Stützelementen 1211. Diese
stützen die Nutzen 03 ab und/oder die Teilstapel 16. Insbesondere ist als dritte Art
von Stützelementen 1202 das Transportband 1202 anzusehen. Dieses ist bevorzugt zum
Abstützen und Abtransport des Abfalls vorgesehen. Alternativ kann können die Stützelemente
1211 auch nur aus Elementen des unteren Trennwerkzeuges 1209, insbesondere Stützstiften
1211, ausgebildet sein. Wichtig ist insbesondere, dass das untere Nutzentrennmodul
1203 drei Stützelemente 1202; 1211 aufweist, die in 3 Positionen angeordnet werden
können und dies auch zeitweise zumindest in einer Trennposition sind. So kann ein
Trennen des Abfalls 04; 05; 06 gewährleistet werden und eine Scherbewegung auf die
Nutzen 03, insbesondere zusammenhängende Nutzen 03, erzeugt werden.
[0070] Weiter umfasst das zumindest eine Nutzentrennaggregat 1200 zumindest ein Stützelement
1202 und/oder Transportmittel 1202 und/oder Transportband 1202 zum Transport der Teilstapel
13 und/oder Riese 13 und/oder Nutzen 03 und/oder Teilnutzenstapel 16 von einem vorgeordneten
Aggregat 100; 200; 300; 400; 500; 600; 700; 800; 900; 1000; 1100 in das zumindest
eine Nutzentrennaggregat 1200. Bevorzugt ist das zumindest eine Transportband 1202
als Transportmittel 1202 mit mehreren Abschnitten 1206 und/oder Transportbandgliedern
1206 ausgebildet. Das zumindest eine Transportband 1202 ist bevorzugt als umlaufendes
endloses Transportmittel 1202 ausgebildet und in Wirkverbindung mit mehreren Umlaufmitteln
1217 angeordnet. Das zumindest eine Transportband 1202 weist zumindest einen Bereich,
insbesondere einen Transportbereich 1207 auf, an dem zumindest zeitweise ein Teilstapel
13 und/oder Ries 13 und/oder Nutzen 03 und/oder Teilnutzenstapel 16 in Kontakt mit
dem Transportband 1202 ist und/oder kommt. Der zumindest eine Transportbereich 1207
ist bevorzugt in einer horizontal orientierten Ebene ausgebildet und befördert einen
Teilstapel 13 und/oder Ries 13 und/oder Nutzen 03 und/oder Teilnutzenstapel 16 in
Transportrichtung T durch das zumindest eine Nutzentrennaggregat 1200. Ein Teil des
Transportbereiches 1207 des zumindest einen Transportbandes 1202 kann zumindest zeitweise
in vertikaler Richtung V verändert, insbesondere abgesenkt und/oder erhöht, werden.
Bevorzugt ist der in der vertikalen Richtung V veränderbare Teil des Transportbereichs
1207 zwischen dem zumindest einen oberen Nutzentrennmodul 1204 und dem zumindest einen
unteren Nutzentrennmodul 1203 angeordnet. Bevorzugt ist der zumindest eine veränderbare
Transportbereich 1207 während dem Trennvorgang in der vertikalen Richtung V abgesenkt
angeordnet und dient dann als Stützelement 1202. Insbesondere werden die Reststücke
04; 05; 06 auf dem Transportbereich 1207 gesammelt und nach dem Trennvorgang mittels
des Transportbandes 1207 aus dem Nutzentrennaggregat 1202 ausgeschleust und beispielsweise
mittels einer Zerkleinerungseinrichtung 51 zerkleinert und/oder in einem Abfallbehälter
51 gesammelt. In einer anderen Ausführungsform werden die Reststücke 04; 05; 06 nach
dem Nutzentrennen direkt in einen Abfallbehälter 51 abtransportiert.
[0071] Die einzelnen Transportbandglieder 1206 weisen bevorzugt mehrere Öffnungen 1208 und/oder
Löcher 1208 auf. Zumindest in dem in der vertikalen Richtung V veränderbaren Transportbereich
1207 müssen die Öffnungen 1208 und/oder Löcher 1208 während dem Trennvorgang relativ
zu dem zumindest einen unteren Nutzentrennmodul 1203 positioniert und/oder ausgerichtet
sein. Während dem Trennvorgang ragen ein Teil der Stützstifte 1211 zumindest teilweise
durch die Löcher 1208 des zumindest einen in der vertikalen Richtung V veränderbaren
Transportbereiches 1207 und stützen die einzelnen Teilstapel 13 und/oder Ries 13 und/oder
Nutzen 03 und/oder Teilnutzenstapel 16 ab und wirken als Gegenstück zu dem zumindest
einen oberen Nutzentrennmodul 1204.
[0072] Das zumindest obere Nutzentrennmodul 1204 weist bevorzugt die mehreren Trennelemente
1212, insbesondere die mehreren Trennstifte 1212 und die zumindest eine Trennelementmatrix
1210, insbesondere die zumindest eine Trennstiftmatrix 1210, auf. Die mehreren Trennelemente
1212 der Trennelementmatrix 1210 sind jeweils in zumindest zwei Positionen, einer
aktivierten und einer deaktivierten Position, anordenbar bzw. positionierbar und/oder
können in zumindest zwei Positionen gesetzt werden. Insbesondere weist das zumindest
eine obere Nutzentrennmodul 1204 dazu zumindest eine Schablone 1216 auf. Ein solche
Schablone 1216 weist bevorzugt mehrere Löcher auf, wobei jedes Loch an die Position
der mehreren aktivierten Trennelemente 1212 in der zumindest einen Trennelementmatrix
1210 angepasst ist. Bevorzugt sind genau die Löcher der zumindest einen Schablone
1216 verschlossen, deren zugeordnete Trennelemente 1212 deaktiviert sein soll. Die
den zu aktivierenden Trennstiften 1212 zugeordneten Löcher werden freigelassen. Die
Trennelemente 1212, insbesondere die Trennstifte 1212, werden bevorzugt mittels der
zumindest einen Schablone 1216 in der aktivierten und/oder in der deaktivierten Position
angeordnet. Bevorzugt sind die Trennstifte 1212 des zumindest ein oberen Trennwerkzeugs
1210, die in der aktivierten Position angeordnet sind, im Trennvorgang, beispielsweise
ausschließlich eine Kraft, auf die Reststücke 04; 05; 06, insbesondere die Stege 05,
aufbringend angeordnet.
[0073] Ein Trennelement 1212 der mehreren Trennelemente 1212 in der aktivierten Position
weist einen ersten Abstand A1 zu einer oberen Trägerplatte 1213 auf. Ein Trennelement
1212 der mehreren Trennelemente 1212 in der deaktivierten Position weist einen zweiten
Abstand A2 zu der Trägerplatte 1213 auf. Die Trägerplatte 1213 ist bevorzugt eine
Platte 1213 an dem zumindest einen oberen Nutzentrennmodul 1204 an der die Trennelemente
1212 mittels eines Schließers befestigt sind. Bevorzugt ist der erste Abstand A1 sowie
der zweite Abstand A2 jeweils von einer Wirkfläche der Trennelemente 1212, bevorzugt
zu einer mittig, in vertikaler Richtung V durch die Trägerplatte 1213 verlaufenden
Ebene angeordnet.
[0074] Die aktivierten Trennelemente 1212 werden durch die Schablone 1216 nicht blockiert
und sind in einer horizontal orientierten Ebene bevorzugt in vertikaler Richtung V
weiter unten und/oder näher an dem zumindest einen unteren Nutzentrennmodul 1203 angeordnet.
Analog ist bevorzugt der erste Abstand A1 größer als der zweite Abstand A2. Die deaktivierten
Trennelemente 1212 sind in einer horizontal orientierten Ebene bevorzugt in vertikaler
Richtung V weiter oben und/oder weiter entfernt von dem zumindest ein unteren Nutzentrennmodul
1203 angeordnet. Zur Vorbereitung auf einen Trennvorgang werden die Trennstifte 1212
in der aktivierten Position und der deaktivierten Position mittels mehrerer Schließer
fixiert. Bevorzugt weisen solche Schließer Formen und/oder Bereiche mit unterschiedlichen
Querschnitten auf. Die Form kann zum befestigen und/oder fixieren eines Trennelementes
1212 verschoben werden. Insbesondere weisen die Trennstifte 1212 zur Fixierung, bevorzugt
in der aktivierten Position zumindest eine Nut 1221 auf. Bevorzugt sind die Trennstifte
1212 in einer Trägerplatte 1213, bzw. einer oberen Trägerplatte 1213, geführt und/oder
aufgehängt angeordnet. Insbesondere ist die zumindest eine Schablone 1216 auf der
zumindest einen Trägerplatte 1213 aufgelegt angeordnet. Die zumindest eine Trägerplatte
1213 kann in vertikaler Richtung V, beispielsweise auf einer Linearführung 1218, mittels
eines Antriebes bewegt werden. Das zumindest eine obere Nutzentrennmodul 1204 weist
zumindest eine weitere Trägerplatte 1214, insbesondere eine untere Trägerplatte 1214,
auf. Die zumindest eine weitere Trägerplatte 1214 ist in einer ersten Ausführungsform
als Metallplatte mit einer Lochmatrix 1219 ausgebildet, wobei die Lochmatrix 1219
auf die zumindest eine obere Stiftmatrix 1209 und weitere bevorzugt auf die Positionen
der Trennstifte 1212 abgestimmt ist. Bevorzugt sind die Löcher der Lochmatrix 1209
gleichmäßig angeordnet ist insbesondere bevorzugt quadratisch angeordnet. Bevorzugt
ist jedes Loch der zumindest einen Trägerplatte 1214 in vertikaler Richtung V direkt
unter einem zugeordneten Trennstift 1212 angeordnet. Unabhängig von der Ausbildung
der Schablone 1216 ist keines der Löcher der Lochmatrix 1209 verschlossen. Die zumindest
eine weitere Trägerplatte 1214 dient im Trennvorgang als Gegendruckfläche für die
Teilstapel 13 und/oder Ries 13 und/oder Nutzen 03 und/oder Nutzenteilstapel 16 und
zur Führung der aktivierten Trennstifte 1212.
[0075] In einer bevorzugten Ausführungsform ist an der zumindest einen unteren Trägerplatte
1214 zusätzlich zumindest ein weiteres oberes Trennwerkzeug 1205, bzw. ein oberes
Nutzentrennwerkzeug 1205 am oberen Nutzentrennmodul 1204 angeordnet. Insbesondere
ist die zumindest eine untere Trägerplatte 1214 mittels zumindest eines weiteren Antriebes
in der vertikalen Richtung V verstellbar angeordnet. Insbesondere weist die zumindest
eine untere Trägerplatte 1214 zumindest ein Spannsystem auf, um das zumindest eine
Trennwerkzeug 1205 an der zumindest einen unteren Trägerplatte 1214 zu befestigen
und/oder zu fixieren. Dazu umfasst das zumindest eine obere Nutzentrennwerkzeug 1205
eine als einen Nutzentrennwerkzeugträger 1222 ausgebildete Trägerplatte 1222. Bevorzugt
ist das zumindest eine obere Nutzentrennwerkzeug 1205 mittels eines Nutzentrennwerkzeugträgers
1222 an dem oberen Nutzentrennmodul 1204 befestigt angeordnet. Bevorzugt sind auf
dem zumindest einen Nutzentrennwerkzeugträger 1222 mehrere Elemente angeordnet, welche
an eine Nutzenform und/oder die Anzahl der Nutzen 03 angepasst ist. Insbesondere sind
diese mehreren Elemente auf dem Nutzentrennwerkzeugträger 1222 befestigt und/oder
fixiert. Der zumindest eine Nutzentrennwerkzeugträger 1222 weist bevorzugt mehrere
Trennstiftlöcher 1223 auf und insbesondere die mehreren Trennelemente 1212 in der
aktivierten Position sind in vertikaler Richtung V bevorzugt direkt über den
[0076] Trennstiftlöchern 1223 passgenau in horizontaler Ausrichtung positioniert angeordnet.
[0077] Zusätzlich weist die zumindest eine untere Trägerplatte 1214 Führungsschienen und
eine Einrichtung zu Zentrierung des zumindest einen Trennwerkzeuges 1205 auf der Unterseite
der zumindest einen unteren Trägerplatte 1214 auf. Die zumindest eine Trägerplatte
1213 sowie die zumindest eine weitere Trägerplatte 1214 sind unabhängig voneinander
elektrisch und/oder hydraulisch und/oder pneumatisch, beispielsweise auf einer gemeinsamen
Linearführung 1218 bewegbar angeordnet.
[0078] Das zumindest an der Trennwerkzeug 1205 ist bevorzugt auf die Ausbildung und/oder
Anordnung der Nutzen 03 auf dem Bogen 02 abgestimmt und/oder angepasst. Die Reststücke
04; 05; 06 und/oder die Nutzen 03 werden zusätzlich mittels zumindest eines oberen
Nutzentrennwerkzeuges 1205 getrennt. Bei mehreren Nutzen 03 auf einem Bogen 02 können
beispielsweise zwischen den Nutzen 03 dünne Reststücke 05 und/oder Stege 05 angeordnet
sein. In einem solchen Fall müssen die Stege 05 in dem zumindest eine Nutzentrennaggregat
1200 zusätzlich entfernt werden. Im Folgenden wird die Bearbeitung und/oder das Entfernen
in dem zumindest einen Nutzentrennaggregat 1200 dieser dünnen Reststücke 05 und/oder
Stege 05 als Zwischenschnitt bezeichnet. Beispielsweise beträgt der Abstand zwischen
zwei nebeneinanderliegenden Trennelementen 1212 zwischen 8 mm (acht Millimeter) und
12 mm (zwölf Millimetern), weshalb solche sehr dünnen Stege 05 mit einer niedrigeren
Breite als 8 mm (acht Millimeter) ohne zusätzliches Nutzentrennwerkzeug 1205 nicht,
oder nur schwierig, entfernt werden können.
[0079] Zusätzlich oder alternativ können Nutzen 03 auf einem Bogen 02 ohne dazwischenliegenden
Steg 05 angeordnet sein, wodurch Platz auf einem Bogen 02 gespart werden kann. Die
nebeneinander liegenden Nutzen 03 auf den Bogen 02 sind in diesem Fall direkt in Kontakt
miteinander. In der Regel sind die direkt nebeneinander liegenden Nutzen 03 nach dem
Stanzen über einen oder mehrere Haltepunkte verbunden. Diese können durch eine Relativbewegung
voneinander getrennt werden. Im Folgenden wird die Trennung zweier direkt nebeneinanderliegende
Nutzen 03 als Trennschnitt bezeichnet. Das zumindest ein Trennwerkzeug 1205 muss jeweils
für einen Trennschnitt und/oder einen Zwischenschnitt angepasst und/oder abgeändert
werden. Beispielsweise muss ein solches Trennwerkzeug 1205 bei jedem Jobwechsel getauscht
werden. Bevorzugt weist das zumindest eine obere Nutzentrennwerkzeug 1205 zumindest
eine Kontaktfläche 1227; 1230 auf, wobei die zumindest eine Kontaktfläche 1227; 1230
eine auf eine Nutzenform angepassten Umriss und/oder Fläche aufweist.
[0080] Das zumindest eine obere Nutzentrennwerkzeug 1205 ist auf einer Trägerplatte 1222,
bevorzugt mittig, montiert und/oder fixiert. Eine solche Trägerplatte 1222 ist bevorzugt
als Nutzentrennwerkzeugträger 1222 zum Tragen des Nutzentrennwerkzeuges 1205 ausgebildet.
Beispielsweise ist die Trägerplatte 1222 aus einem Metall, weiter bevorzugt aus Holz
ausgebildet. Bevorzugt wird die Trägerplatte 1222 mit dem zumindest einen Werkzeug
1205 und/oder Trennwerkzeug 1205 an der unteren Trägerplatte 1214 des zumindest einen
oberen Nutzentrennmoduls 1204 angeordnet. Beispielsweise weist die Trägerplatte 1222
mehrere Trennstiftlöcher 1223 auf, die in vertikaler Richtung V mit den Löchern der
Lochmatrix 1219 der darüber liegenden unteren Trägerplatte 1214 übereinstimmen. Insbesondere
ragen die in der aktivierten Position angeordneten Trennstifte 1212 während dem Trennvorgang
durch die mehreren Trennstiftlöcher 1223 und üben eine Kraft auf die zu entfernenden
Reststücke 04; 05; 06 aus. Die Trennstiftlöcher 1223 sind bevorzugt um das zumindest
eine Trennwerkzeug 1205 angeordnet und in einer bevorzugten Ausführungsform auch innerhalb
des zumindest einen Trennwerkzeuges 1205, insbesondere zwischen einzelnen Werkzeugabschnitten
und/oder Bereichen, angeordnet.
[0081] Das zumindest eine Nutzentrennwerkzeug 1205 zur Durchführung des Trennschnitts zeichnet
sich bevorzugt dadurch aus, dass die in Kontakt mit den Nutzen 03 kommende Fläche
1224, insbesondere die gesamte Kontaktfläche 1224, Bereiche 1225; 1226 mit unterschiedlichen
Eigenschaften aufweist. Insbesondere weist das zumindest eine obere Nutzentrennwerkzeug
1205 zur Trennung von direkt nebeneinander angeordneten Nutzen 03 auf einem Bogen
02 zumindest eine Kontaktfläche 1224; 1227; 1230 auf, die kleiner oder gleich der
Oberfläche eines Nutzens 03 auf einem Bogen 02 entspricht. Die Kontaktfläche 1224
weist zumindest einen Bereich 1225 mit einer höheren Steifigkeit oder einen niedrigeren
Elastizität und zumindest einen Bereich 1226 mit einer niedrigeren Steifigkeit oder
einer höheren Elastizität auf. Mit Steifigkeit ist hier insbesondere eine Steifigkeit
bezüglich einer Verschiebung der vertikalen Richtung V gemeint. Die Bereiche 1226
mit niedriger Steifigkeit und die Bereiche 1225 mit hoher höherer Steifigkeit sind
bevorzugt auf dem zumindest einen oberen Nutzentrennwerkzeug 1205 abwechselnd angeordnet.
Jeder Bereich 1225; 1226 weist bevorzugt ein eigenes als Kontaktelement 1228; 1235
ausgebildetes Element 1228; 1235 mit einer eigenen Kontaktfläche 1227; 1230, welche
im Trennvorgang in Kontakt mit einem Nutzen 03 kommt, auf. Bevorzugt weist das zumindest
eine obere Nutzentrennwerkzeug 1205 und insbesondere das zumindest eine erste Kontaktelement
1228 die zumindest eine erste Kontaktfläche 1227 auf. Bevorzugt weist das zumindest
eine zweite Kontaktelementen 1235 die zumindest eine zweite Kontaktfläche 1230 auf.
Dieses zumindest eine Kontaktelement 1228; 1235 und/oder die Kontaktflächen 1227;
1230 sind jeweils bevorzugt auf die Form des Nutzens 03 abgestimmt und/oder angepasst.
Bevorzugt weist ein solches oberes Nutzentrennwerkzeug 1205 bevorzugt zumindest ein
erstes, bevorzugt zumindest zwei erste, weiter bevorzugt zumindest drei, weiter bevorzugt
acht, erste Kontaktelemente 1228 mit jeweils zumindest einer ersten, bevorzugt zumindest
zwei ersten, weiter bevorzugt zumindest drei, weiter bevorzugt zumindest acht, ersten
Kontaktflächen 1227 auf. Bevorzugt weist ein solches oberes Nutzentrennwerkzeug 1205
bevorzugt zumindest ein erstes, bevorzugt zumindest zwei erste, weiter bevorzugt zumindest
drei, weiter bevorzugt zumindest acht, zweite Kontaktelemente 1235 mit jeweils zumindest
einer ersten, bevorzugt zumindest zwei ersten, weiter bevorzugt zumindest drei, weiter
bevorzugt zumindest acht, zweite Kontaktflächen 1230 auf. Die Bereiche 1226 mit der
niedrigeren Steifigkeit weisen zwischen dem jeweiligen zumindest einen ersten Kontaktelement
1228 und dem Nutzentrennwerkzeugträger 1222, bzw. der Trägerplatte 1222, beispielsweise
mehrere Elemente 1229, insbesondere Werkzeugstützelemente 1229, beispielsweise Schaumstoffelemente
1229, mit einer niedrigen Steifigkeit und/oder hohen Elastizität auf. Die Bereiche
1225 mit der höheren Steifigkeit weißen zwischen dem jeweiligen Kontaktelement 1225
und der Trägerplatte 1222 beziehungsweise dem Nutzentrennwerkzeugträger 1222 beispielsweise
mehrere weitere Elementen 1231, bevorzugt mehrere zweite Werkzeugstützelemente 1231,
beispielsweise mehrere Metallstangen 1231, mit hoher Steifigkeit und/niedriger Elastizität
auf.
[0082] Insbesondere ist zwischen der zumindest einen ersten Kontaktfläche 1227 und dem zumindest
einen Nutzentrennwerkzeugträger 1222 zumindest ein erstes Werkzeugstützelement 1229
angeordnet und zwischen der zumindest einen zweiten Kontaktfläche 1230 in dem zumindest
einen Nutzentrennwerkzeugträger 1222 zumindest ein zweites Werkzeugstützelement 1231
angeordnet. Das zumindest eine erste Werkzeugstützelement 1229 und/oder das zumindest
eine zweite Werkzeugstützelement 1231 weisen elastische Eigenschaften auf. Bevorzugt
weist es zumindest eine erste Werkzeugstützelement 1229 eine höhere Elastizität und/oder
eine leichtere Verformbarkeit als das zumindest eine zweite Werkzeugstützelement 1231
auf.
[0083] In einem Trennvorgang ist der zumindest eine Bereich 1226 und/oder die zumindest
eine erste Kontaktfläche 1227 mit einer niedrigen Steifigkeit beweglich und/oder verformen
sich zeitweise in vertikaler Richtung V. Insbesondere verändert sich im Trennvorgang
die Ebene durch die Kontaktflächen 1227 der Bereiche 1226 mit der niedrigeren Steifigkeit
relativ zu einer Ebene durch die gesamte Kontaktfläche 1224 des zumindest einen Trennwerkzeuges
1205. Der Bereich 1226 mit der niedrigeren Steifigkeit relativ zu der Kontaktfläche
1230 der Bereiche 1225 mit der höheren Steifigkeit. Der zumindest eine Bereich 1225
und/oder die Bereiche 1225 mit der höheren Steifigkeit sind in den Trennvorgang unbeweglich
und bleiben insbesondere in einer Ebene. Die Ebene ist bevorzugt die Ebene durch die
Kontaktfläche 1224 des zumindest einen Trennwerkzeuges 1205.
[0084] Das zumindest eine obere Nutzentrennwerkzeug 1205 weist die zumindest eine erste
Kontaktfläche 1227 mit einem ersten Abstand A3 zu dem zumindest einen Nutzentrennwerkzeugträger
1222 auf. Weiter weist das zumindest eine obere Nutzentrennwerkzeug 1205 zumindest
die weitere Kontaktfläche 1230 mit einem zweiten Abstand A4 zu zumindest einem Nutzentrennwerkzeugträger
1222 auf. In einer ersten Position, beispielsweise der geöffneten Position des zumindest
einen Nutzentrennwerk 1201, ist der erste Abstand A3 und der zweite Abstand A4 bevorzugt
gleich groß. Die zumindest eine erste Kontaktfläche 1227 und/oder die zumindest eine
zweite Kontaktfläche 1230 sind bevorzugt in zumindest einer weiteren Position, beispielsweise
einer Trennposition, anordenbar. In der zumindest einen weiteren Position, beispielsweise
der Trennposition, weist die zumindest eine erste Kontaktfläche 1227 einen dritten
Abstand A5 und/oder die zumindest zweite Kontaktfläche 1230 einen vierten Abstand
A6 auf. Bevorzugt unterscheidet sich der dritte Abstand A5 der zumindest einen ersten
Kontaktfläche 1227 zudem zumindest einen Nutzentrennwerkzeugträger 1222 von dem vierten
Abstand A6 der zumindest einen zweiten Kontaktfläche 1230 zu den Nutzentrennwerkzeugträger
1222. Bevorzugt ist der vierte Abstand A6 des zugeordneten Bereichs 1226 mit der niedrigeren
Steifigkeit und der Kontaktfläche 1230 kleiner in der Trennposition als der dritte
Abstand A5.
[0085] In der Ausführungsform mit mehreren ersten Kontaktflächen 1227 und mehreren zweiten
Kontaktflächen 1230 weisen jeweils bevorzugt die mehreren ersten Kontaktflächen 1227
jeweils den Abstand A5 und die mehreren zweiten Kontaktflächen 1230 jeweils den Abstand
A6 zu dem zumindest einen Nutzentrennwerkzeugträger 1222 auf.
[0086] Die zumindest eine erste Kontaktfläche 1227 und/oder die zumindest eine zweite Kontaktfläche
1230 ist in der vertikalen Richtung V und/oder in Richtung einer Flächennormalen zu
einer der Kontaktflächen 1227; 1230, insbesondere unterschiedlich, steif und/oder
beweglich angeordnet.
[0087] Insbesondere weist das obere Nutzentrennmodul 1204 ein Relief auf. Dieses Relief
wird gebildet mittels zumindest drei Elementen 1212; 1228; 1235. Bevorzugt ist zumindest
eines dieser Elemente 1212; 1228; 1235 ein Trennelement 1212 und zumindest zwei sind
Kontaktelemente 1228; 1230. Insbesondere können diese zumindest drei Elemente 1212;
1228; 1235 jeweils in zumindest drei unterschiedlichen Abständen A7; A6; A5 angeordnet
werden. Bevorzugt unterscheiden sich die drei Abstände A7; A6; A5 in ihren Abmessungen
in vertikaler Richtung V und/oder in der Höhe. Insbesondere weist ein Trennelement
1212 den Abstand A7 zu einer Trägerplatte 1222 und die Kontaktelemente 1228; 1235
die Abstände A6 und A5 zu einer Trägerplatte 1222 auf. Mit Relief ist hier eine Anordnung
der drei Elemente 1212; 1228; 1235 in verschiedenen Positionen und mehrere Flächen
in unterschiedlicher Anordnung in vertikaler Richtung V gemeint. Diese Flächen werden
beispielsweise durch mehrere nebeneinander liegende Elemente 1212; 1228; 1235 gebildet.
Insbesondere sind die Flächen auf einer selben Höhenlage bezüglich der vertikalen
Richtung V.
[0088] Demgegenüber weist das untere Nutzentrennmodul 1203 ein auf das Relief des oberen
Nutzentrennmodul 1204 abgestimmtes Relief auf. Das untere Nutzentrennmodul 1203 weist
ein Relief mit zumindest drei Stützelementen 1202; 1211 auf. Die zumindest drei Stützelemente
1202; 1211 weisen drei unterschiedliche Abstände A11; A12; A13 zu einem Führungsträger
1240, insbesondere der Mittellinie 1247 eines Führungsträgers 1240 des unteren Nutzentrennmodul
1203 auf. Bevorzugt ist das Relief des unteren Nutzentrennmodul 1203 und des oberen
Nutzentrennmoduls 1204 so ausgebildet, dass in der Trennposition der Betrag der Differenz
zweier Abstände A12; A13 von zumindest zwei Stützelementen 1211 der zumindest drei
Stützelemente 1202; 1211 dem Betrag der Differenz der zwei Abstände A5; A6 von zumindest
zwei Wirkflächen 1215 und/oder Kontaktflächen 1227; 1230 entspricht und/oder entsprechen
kann. Das Relief des oberen Nutzentrennmoduls 1204 und des unteren Nutzentrennmoduls
1203 sind bezüglich des Relief als Gegenstücke und/oder negativ Abbild ausgebildet.
In einer Ausführungsform zur Trennung nebeneinanderliegender Nutzen 03 auf einem Bogen
02, weist jedes der Nutzentrennmodul 1204; 1203 bevorzugt mehrere Fläche und/oder
Elemente auf, die in zumindest 3 Positionen angeordnet werden können. Es bildet sich
bevorzugt in der Trennposition eine Relief mit drei verschiedenen Flächen in unterschiedlicher
vertikaler Richtung V und/oder vertikaler Lage. Bevorzugt werden die Flächen durch
die Kontaktflächen 1215; 1227; 1230 der Elemente 1212; 1228; 1235 gebildet. Analog
gilt das für das Gegenstück des unteren Nutzentrennmoduls 1203 und dessen Stützelemente
1202; 1211.
[0089] Zusätzlich oder alternativ können die ersten Kontaktelemente 1228 und/oder die zweiten
Kontaktelemente 1235 zusätzlich mit Kraft, beispielsweise mittels eines Antriebes
1232, bevorzugt mittels zumindest eines Pneumatikzylinders 1232, und/oder elektrisch
mittels eines elektrischen Antriebes 1232, beaufschlagt werden. Zwischen den ersten
Kontaktelementen 1228 und/oder den zweiten Kontaktelementen 1235 und der Trägerplatte
1222 können Schichten 1236 mit unterschiedlichen Steifigkeiten und/oder Elastizitäten
vorhanden sein.
[0090] Zusätzlich oder alternativ können zwischen den ersten Kontaktelementen 1228 und/oder
den zweiten Kontaktelementen 1235 und der Trägerplatte 1222 Distanzelemente vorhanden
sein. Außerdem können zusätzlich Führungselemente 1233, insbesondere Metallstangen
1233 über die ersten Kontaktelemente 1228 und/oder die zweiten Kontaktelemente 1235
in Richtung des unteren Nutzentrennmoduls 1203 hinausragen und die Teilstapel 13 und/oder
Riese 13 und/oder Nutzen 03 und/oder Teilnutzenstapel 16 während des gesamten Trennvorgangs
in ihrer Position halten.
[0091] Zusätzlich oder alternativ weist das obere Nutzentrennwerkzeug 1204 nur ein Kontaktelement
1228; 1235, beispielsweise hier das erste Kontaktelement 1228 mit der ersten Kontaktfläche
1227, auf. Insbesondere sind dann statt der zweiten Kontaktfläche 1230 freie Bereiche
ohne Kontaktelement 1235 angeordnet. Insbesondere entsteht dann der Höhenunterschied
der Abstände A5 und A6 dann nicht durch die elastischen Werkzeugstützelemente 1229;
1231 sondern durch das Weglassen der zweiten Kontaktfläche 1230 mit dem zweiten Kontaktelement
1235.
[0092] Zusätzlich oder alternativ können zwischen den Kontaktelementen 1228 mehrere Wirkelemente
1234 über die Ebene der Kontaktfläche 1227 des zumindest einen Trennwerkzeuges 1205
in Richtung des unteren Nutzentrennmoduls 1203 hinausragen und zusätzlich Reststücke
04; 05; 06, beispielsweise Teile des Rahmens und/oder innere Reststücke 04 entfernen.
[0093] Zusätzlich oder alternativ ist das zumindest eine Trennwerkzeug 1205 geeignet, um
Zwischenschnitte durchzuführen und insbesondere Stege 05 zu entfernen. Insbesondere
weist die Kontaktfläche 1224; 1227; 1230 zur Entfernung von Reststücken 05 und/oder
Stegen 05 einen Umriss auf, und der Umriss ist größer als ein Umriss eines Nutzens
03 auf einem Bogen 02. Bevorzugt weist das zumindest eine obere Nutzentrennwerkzeug
1204 zur Durchführung von Zwischenschnitten ebenfalls zumindest ein Wirkelement 1237
auf, welche bevorzugt steif ausgebildet sind. Das zumindest eine Wirkelement 1237
ist bevorzugt auf dem Nutzentrennwerkzeugträger 1222 angeordnet und ragt in Richtung
des zumindest einen unteren Nutzentrennmoduls 1203. Das zumindest eine Wirkelement
1237 ist so angeordnet, dass die Reststücke 04; 05; 06, insbesondere die Reststücke
05 und/oder Stege 05, im Trennvorgang nach unten zwischen die untere Stiftmatrix 1209
gedrückt wird. Insbesondere ist das zumindest eine Wirkelement 1237 in der Trendposition
des oberen Nutzentrennmoduls 1204 die Reststücke 05 und/oder die Stege 05 von den
Bogen 02 entfernend angeordnet. Zusätzlich oder alternativ wirkt ein solches Wirkelement
1237 auf Reststücke 04; 05; 06 des Rahmens und/oder andere Reststücke 04; 05; 06 der
Teilstapel 13 und/oder Riese 13 und/oder Nutzen 03 und/oder Teilnutzenstapel 16. Bevorzugt
bilden das zumindest eine Wirkelement 1237 den Umriss eines Teilstapels 13 und/oder
Rieses 13 und/oder Nutzens 03 und/oder Teilnutzenstapels 16. In einem solchen Wirkelement
1237 innenliegend sind bevorzugt zur Erhöhung der Stabilität und Vermeidung eines
Haftens eines Teilstapels 13 und/oder Rieses 13 und/oder Nutzens 03 und/oder Teilnutzenstapels
16 zusätzliche zumindest ein Stützelement 1238 aus bevorzugt einem elastischem Material
vorhanden und/oder angeordnet. Das zumindest eine Stützelement 1238 bevorzugt aus
mehreren Schichten aufgebaut und/oder kann zusätzlich mit einer Last beispielsweise
durch einen Pneumatikzylinder beaufschlagt werden.
[0094] Zusätzlich oder alternativ kann das zumindest eine Nutzentrennwerkzeug 1205 als ein
Kombinationswerkzeug zur Durchführung von Trennschnitt und/oder Zwischenschnitt genutzt
werden. Insbesondere weist das zumindest eine Nutzentrennwerkzeug 1205 dann die Trennschnittanordnung
in Bereichen mit zusammenhängenden Teilstapel 13 und/oder Riese 13 und/oder Nutzen
03 und/oder Teilnutzenstapel 16 auf und die Zwischenschnitt Anordnung in Bereichen
mit innenliegenden Reststücken 04; 05; 06, insbesondere bei Stegen 05. Die umliegenden
Bereiche in denen bevorzugt Trennstifte 1212 zur Entfernung der Reststücke 04; 05;
06 verwendet werden, können beispielsweise durch eine Umrisskontur auf dem Werkzeug
und/oder Nutzentrennwerkzeug 1205 ersetzt werden. In einer anderen Ausführungsform
wird das Kombinationswerkzeug ergänzt durch die Anordnung der Trennstifte 1212.
[0095] Die zumindest eine Vorrichtung zur Nutzentrennung 1200 trennt in einem Verfahren
zur Nutzentrennung zumindest einen Teilnutzenstapel 16 aus einem Stapel 12 und/oder
einem Ries 13 von Bogen 02. Dabei weist die zumindest eine Vorrichtung zur Nutzentrennung
1200 zumindest ein Nutzentrennwerk 1201 auf. In einem Trennvorgang werden zumindest
ein unteres Nutzentrennmodul 1203 und zumindest ein oberes Nutzentrennmodul 1204 in
Kontakt gebracht. Das zumindest eine obere Nutzentrennmodul 1204 weist ein oberes
Trennwerkzeug 1210 mit mehreren Trennelementen 1212 in einer aktivierten Position
oder einer deaktivierten Position. Wobei eines der mehreren Trennelemente 1212 in
der aktivierten Position einen ersten Abstand A1 zu einer Trägerplatte 1213 aufweist
und wobei eines der mehreren Trennelemente 1212 der deaktivierten Position einen zweiten
Abstand A2 zu der Trägerplatte 1213 in einer ersten Position der Trägerplatte 1213
aufweist. Insbesondere ist die zumindest eine Trägerplatte 1213 in der ersten Position
während das zumindest eine Nutzentrennwerk 1201 in einer geöffneten Position angeordnet
ist.
[0096] Mittels der zumindest einen ersten Kontaktfläche 1227 und der zumindest einen zweiten
Kontaktfläche 1230 des zumindest einen oberen Nutzentrennwerkzeugs 1205 werden direkt
nebeneinanderliegende Nutzen 03 auf einem Bogen 02 getrennt und/oder können getrennt
werden.
[0097] Insbesondere werden durch das zumindest eine Nutzentrennwerk 1201 Reststücke 05 und/oder
Stege 05 zwischen zwei Nutzen 03 auf einem Bogen 02 mittels zumindest eines Wirkelements
1237 entfernt und/oder können entfernt werden.
[0098] Im Trennvorgang unterscheidet sich der dritte Abstand A5 der zumindest einen ersten
Kontaktfläche 1227 von dem vierten Abstand A6 der zumindest einen zweiten Kontaktfläche
1230 zumindest zeitweise und/oder positionsweise. Die zumindest eine erste Kontaktfläche
1227 und/oder die zumindest eine zweite Kontaktfläche 1230 sind in der vertikalen
Richtung V und/oder in Richtung einer Flächennormale zu einer der Kontaktflächen 1227;
1230 beweglich. Im Trennvorgang kommen die Kontaktflächen 1227; 1230 in Kontakt mit
den Teilstapel 13 und/oder Riese 13 und/oder Nutzen 03 und/oder Teilnutzenstapel 16
und es wirkt durch die Bewegung des Nutzentrennwerks 1201 eine Kraft auf die zumindest
zwei Kontaktflächen 1227; 1230. Bevorzugt steht die zumindest eine erste Kontaktfläche
1227 im Trennvorgang in Kontakt mit einem Teilnutzenstapel 13 und die zumindest eine
zweite Kontaktfläche 1230 steht im Trennvorgang in Kontakt mit einem weiteren Teilnutzenstapel
13. Die zumindest eine erste Kontaktfläche 1227 und/oder die zumindest eine zweite
Kontaktfläche 1230 sind in vertikaler Richtung V unterschiedlich steif und/oder unterschiedlich
beweglich. Infolge des Kontakts verändert sich der erste Abstand A3 der zumindest
einen ersten Kontaktfläche 1227 in den dritten Abstand A5. Zusätzlich verändert sich
der zweite Abstand A4 der zumindest einen zweiten Kontaktfläche 1230 in den vierten
Abstand A6. Vor dem Trennvorgang sind die Abstände A3 sowie A4 gleich groß. Während
dem Trennvorgang verändern sich die Abstände in die Abstände A5 sowie A6 zumindest
zeitweise und die beiden Abstände A5; A6 sind zumindest zeitweise unterschiedlich
ausgebildet. Der Grund dafür ist zumindest ein erstes Werkzeugstützelement 1229 zwischen
der ersten Kontaktfläche 1227 und dem zumindest einen Nutzentrennwerkzeugträger 1222
und zumindest ein zweites Werkzeugstützelement 1231. Das zumindest eine erste Werkzeugstützelement
1229 und das zumindest eine zweite Werkzeugstützelement 1231 federn die zumindest
eine erste Kontaktfläche 1227 und die zumindest eine zweite Kontaktfläche 1230 bevorzugt
unterschiedlich ab. Das zumindest eine erste Werkzeugstützelement 1229 und das zumindest
eine zweite Werkzeugstützelement 1231 sind unterschiedlich elastisch und/oder steif
und/oder beweglich.
[0099] Das zumindest eine untere Nutzentrennmodul 1203 weist bevorzugt zumindest drei Stützelemente
1202; 1211 mit jeweils zumindest einer Stützfläche 1249; 1248 auf. Jede Stützfläche
1249; 1248 weist zumindest einen Abstand A11; A12; A13 zu einen Führungsträger 1240
des zumindest einen untere Nutzentrennmoduls 1203 auf. Insbesondere sind die zumindest
drei Stützelement 1202; 1211 in zumindest drei Positionen positionierbar angeordnet.
Insbesondere unterscheiden sich die drei Abstände A11; A12; A13 der Stützflächen 1249;
1248 zu dem einen Führungsträger 1240, insbesondere einer Mittellinie 1247 durch dem
Führungsträger 1240 in vertikaler Richtung V, in den zumindest drei Positionen. Der
Führungsträger 1240 ist bevorzugt als fester Träger zur Führung der Stützelemente
1202; 1211 am zumindest einen unteren Nutzentrennmodul 1203 angeordnet. Bevorzugt
ist der zumindest eine Führungsträger 1240 der Träger, der der vertikalen Richtung
V der oberste Träger des zumindest einen unteren Nutzentrennmoduls 1203 ist. Bei einer
anderen Ausführungsform des zumindest einen unteren Nutzentrennmoduls 1203 sind die
Abstände A11; A12; A13 insbesondere zu einem anderen Bezugspunkt in der vertikalen
Richtung V angeordnet. Insbesondere sind die A11; A12; A13 parallel zur Höhe der Bearbeitungsmaschine
angeordnet und unterscheiden sich in der zumindest zeitweise und/oder Positionsweise
in der Länge des Abstandes.
[0100] Bevorzugt ist eines der drei Stützelement 1202; 1211 als das zumindest eine Transportband
1202 ausgebildet. Insbesondere ist das zumindest eine Transportband 1202 im Bereich
des Nutzentrennwerks 1201 während dem Trennvorgang der Teilstapel 13 und/oder Riese
13 und/oder Nutzen 03 und/oder Teilnutzenstapel 16 Teilstapel 13 von den Stapeln 12
in der vertikalen Richtung V, insbesondere der Transportbereich 1207, abgesenkt angeordnet.
Insbesondere dient das zumindest eine Transportband 1202 dann als Stützelement 1202.
Die beiden anderen zwei Stützelemente 1211 der zumindest drei Stützelemente 1202;
1211 sind bevorzugt dem zumindest einen unteren Trennwerkzeug 1209 zugeordnet.
[0101] Das zumindest eine untere Nutzentrennmodul 1203 weist bevorzugt neben dem Transportband
1202 das zumindest eine unteres Trennwerkzeug 1209 mit den mehreren Stützelementen
1211 auf. Das zumindest eine untere Trennwerkzeug 1209 ist bevorzugt als untere Stützelementmatrix
1209, insbesondere als Stützstiftmatrix 1209, insbesondere als Stiftmatrix 1209, ausgebildet.
Insbesondere ist die zumindest eine Stützstiftmatrix 1209 auf die Trennstiftmatrix
1210 und/oder das zumindest eine obere wird Nutzentrennwerkzeug 1204 für einen Trennvorgang
abstimmbar und/oder muss abgestimmt werden. Insbesondere muss das Relief des oberen
Nutzentrennmoduls 1204 und des unteren Nutzentrennmoduls 1203 aufeinander abgestimmt
werden. Jedes Stützelement 1211 ist bevorzugt in zumindest drei Positionen zumindest
zeitweise anordenbar.
[0102] Eine der drei Positionen ist bevorzugt eine deaktivierte Position mit einem Abstand
A14 von der Stützfläche 1248 eines Stützelement 1211 zu dem zumindest einen Führungsträger
1240, insbesondere der Mittellinie 1247 des Führungsträgers 1240. Die anderen beiden
Positionen werden jeweils als erste aktivierte Position und zweite aktivierte Position
bezeichnet, wobei die Stützfläche 1248 eines Stützelements 1211 in der ersten aktivierten
Position einen Abstand A12 von der Stützfläche 1248 eines Stützelements 1211 zu dem
zumindest einen Führungsträger 1240, insbesondere der Mittellinie 1247 des Führungsträgers
1240, aufweist und wobei die Stützfläche 1248 eines Stützelements 1211 in der zweiten
aktivierten Position einen Abstand A13 von der Stützfläche 1248 eines Stützelement
1211 zu dem zumindest einen Führungsträger 1240, insbesondere der Mittellinie 1247
des Führungsträgers 1240, aufweist. Insbesondere weisen die Stützelemente 1211 in
einer ersten aktivierten Position und einer zweiten aktivierten Position einen größeren
Abstand A12; A13 als das zumindest eine Transportband 1202 zu den mindestens einen
Führungsträger 1240 auf.
[0103] In einer der aktivierten Positionen ragt das zumindest eine Stützelement 1211 bevorzugt
über die Stützfläche 1249 des zumindest einen Transportbandes 1202 in vertikaler Richtung
V hinaus. Insbesondere stützt ein Stützelement 1211 in der aktivierten Position während
dem Trennvorgang einen Teilstapel 13 und/oder Riese 13 und/oder Nutzen 03 und/oder
Teilnutzenstapel 16 ab. Die Stützelemente 1211, in der deaktivierten Position, sind
bevorzugt in einer Ebene unter der Ebene des Transportbandes 1202 angeordnet und tragen
im Trennvorgang nicht bei. In der deaktivierten Position ist das zumindest eine Stützelement
1211, insbesondere die mehreren Stützelemente 1211, in dem Transportband 1202 mit
dem Abstand A11 versenkt angeordnet.
[0104] Bevorzugt weist ein Stützelement 1211 bevorzugt auf der Oberseite, bevorzugt die
Seite, die im Trennvorgang in Kontakt mit den Teilstapel 13 und/oder Riese 13 und/oder
Nutzen 03 und/oder Teilnutzenstapel 16 steht ein Abstützelement 1241 auf. Ein solches
Abstützelement 1241 ist als elastisches Element 1241, beispielsweise als Gummikappe
1241, ausgebildet und weist insbesondere eine nachgiebige Oberfläche, insbesondere
um Abdrücke auf den Teilstapel 13 und/oder Riese 13 und/oder Nutzen 03 und/oder Teilnutzenstapel
16 zu verhindern, auf. Ein solches Stützelement 1211 weist bevorzugt zumindest eine
erste Nut 1243 mittig auf dem zumindest einen Stützelement 1211 auf und eine weitere
Nut 1244 am unteren Ende des zumindest einen Stützelements 1211. Das zumindest eine
untere Nutzentrennmodul 1203 weist bevorzugt zumindest ein Stützmodul 1245 zum Halten
und/oder Führen und/oder Stützen der Stützelemente 1211 auf. Das zumindest eine Stützmodul
1245 weist bevorzugt zusätzlich einen oberen Stützträger 1264 und bevorzugt zusätzlich
einen unteren Stützträger 1265 auf. Beide Stützträger 1264; 1265 weisen jeweils ein
Schließsystem bevorzugt zur zumindest zeitweisen Verringerung der Querschnitte einzelner
Löcher in den Stützträgern 1264; 1265 auf. In einer bevorzugten Ausführungsform kann
der Querschnitt eines jeden Loches beliebig verkleinert und wieder vergrößert werden.
Beispielsweise kann durch das Schließsystem ein Stützelement 1211 und/oder ein Positionierelement
1251 in einer Position fixiert und/oder eine Bewegung zumindest in eine Richtung beispielsweise
in und/oder entgegen der vertikalen Richtung V, blockiert werden. Beispielsweise sind
die beiden Stützträger 1264; 1265 in der vertikalen Richtung V, beispielsweise auf
einer Linearführung, bewegbar angeordnet. Weiter bevorzugt ist zumindest der obere
Stützträger 1265 bewegbar angeordnet.
[0105] Bevorzugt ist das zumindest eine untere Nutzentrennmodul 1203 zumindest von einer
Stützposition in eine Trennposition überführbar. Bevorzugt sind dann im Betrieb mehrere
Stützelemente 1211 des zumindest einen unteren Trennwerkzeugs 1209 in der gleichen
Position angeordnet. Während dem Trennvorgang können auch nur zeitweise und/oder positionsweise,
bevorzugt in der Trennposition, einige Stützelemente 1211 in einer anderen Position
angeordnet sein. Insbesondere müssen die Stützelemente 1211 als Gegenstück zu dem
oberen Nutzentrennmodul 1204 angeordnet werden. Zumindest zwei Stützelemente 1211
können in der Stützposition in einer Position angeordnet werden und/oder sind angeordnet,
in der der Abstand A13 der Stützflächen 1248 der zumindest zwei Stützelemente 1211
zu dem Führungsträger 1240, insbesondere der Mittellinie 1247 des Führungsträgers
1240, gleich groß ist. Bevorzugt ist zumindest ein Stützelement 1211, bevorzugt im
Trennvorgang, beweglich angeordnet. In der Trennposition weist das zumindest eine
untere Nutzentrennmodul 1203 ein Relief mit drei in der vertikalen Richtung V unterschiedlich
angeordneten Ebenen durch die Stützflächen 1248; 1249 auf. Bevorzugt wird eine erste
Ebene und/oder in der vertikalen Richtung V unterste Ebene durch die Stützfläche 1249
des zumindest einen Transportbandes 1202 gebildet. Eine zweite und eine dritte Ebene
werden durch die Stützflächen 1248 der Stützelemente 1211 des unteren Trennwerkzeuges
1209, welche in der ersten aktivierten Position und in der zweiten aktivierten Position
angeordnet sind, gebildet. Insbesondere weist das zumindest eine untere Nutzentrennmodul
1203 dazu zumindest eine, bevorzugt zwei, und/oder mehr Schablonen 1259; 1261 auf.
[0106] Zum Positionieren der Stützelemente 1211 in den zumindest drei Positionen weist das
zumindest eine untere Nutzentrennmodul 1203 bevorzugt zumindest ein Positioniermodul
1246 auf. Die Stützelemente 1211 werden mittels zumindest eines, bevorzugt mehrerer
Positionierelemente 1251 nach einem Jobwechsel in Position gebracht. Die Positionierelemente
1251 weisen jeweils eine Nut 1252 mittig an den Positionierelementen 1251 und jeweils
zumindest eine weitere Nut 1253 am unteren Ende der Positionierelemente 1251 auf.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist das zumindest eine, bevorzugt die mehreren,
Positionierelemente 1251 als zumindest ein, bevorzugt mehrere, Positionierstift 1251
ausgebildet. Bei mehreren Positionierelementen 1251 sind diese in einer Positionierelementmatrix
1254, bzw. in einer Positionierstiftmatrix 1254, angeordnet.
[0107] In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das zumindest eine Positioniermodul
1246 zumindest einen, bevorzugt beweglich angeordneten, Positionierträger 1256. Bevorzugt
ist der zumindest eine Positionierträger 1256 auf einer Linearführung 1257 geführt
angeordnet. Der zumindest eine Positionierträger 1256 umfasst bevorzugt ein Schließsystem
und/oder mehrere Schließer zur Fixierung der Positionierelemente 1251, wobei das Schließsystem
beispielsweise zeitweise einen Querschnitt der Löcher in dem Positionierträger 1256
verringert. Beispielsweise weist jedes Loch in dem Positionierträger 1256 einen eigenen
Schließer auf und/oder es können mehrere Löcher mit einem Schließer gleichzeitig verriegelt
bzw. deren Querschnitt verringert werden. Zusätzlich umfasst das zumindest eine Positioniermodul
1246 zumindest einen, bevorzugt beweglich angeordneten, Schablonenträger 1258. Bevorzugt
umfasst der zumindest eine Schablonenträger 1258 zumindest eine erste Schablonenebene
mit einer ersten als Positionierschablone 1259 ausgebildeten Schablone 1259 und eine
zweite Schablonenebene mit einer zweiten als Positionierschablone 1261 ausgebildeten
Schablone 1261. Der zumindest eine Schablonenträger 1258 ist bevorzugt auf einer Linearführung
1262 in vertikaler Richtung V und/oder entgegen der vertikalen Richtung V bewegbar
angeordnet. Bevorzugt ist die erste Schablonenebene und die zweite Schablonenebene
mit dem Schablonenträger 1258, bevorzugt nur, bewegbar. Auf der ersten Schablonenebene
sind bevorzugt die Positionierelemente 1251 angeordnet, die den Stützelementen 1211
zugeordnet sind und/oder diese positionieren, die im Trennvorgang in der ersten aktivierten
Position angeordnet sein sollen und/oder angeordnet sind und auf der zweiten Schablonenebene
sind bevorzugt die Positionierelemente 1251 angeordnet, die den Stützelement 1211
zugeordnet sind und/oder diese positionieren, die im Trennvorgang in der zweiten aktivierten
Position angeordnet sein sollen und/oder angeordnet sind. Eine Positionierschablone
1259; 1261 ist beispielsweise als Lochmatrix ausgebildet, wobei einige Löcher blockiert
angeordnet sind. Von der ersten Positionierschablone 1259 sind bevorzugt diese Löcher
blockiert die einem Stützelement 1211 zugeordnet sind, welches in der ersten aktivierten
Position angeordnet sein soll und/oder angeordnet ist. Von der zweiten Positionierschablone
1261 sind bevorzugt diese Löcher blockiert, die einem Stützelement 1211 zugeordnet
sind, welches in der zweiten aktivierten Position angeordnet sein soll und/oder angeordnet
ist.
[0108] Außerdem weist das zumindest eine Positioniermodul 1246 zumindest einen Asservierträger
1263 auf, wobei der zumindest eine Asservierträger 1263 bevorzugt starr und/oder fixiert
und/oder unbeweglich in dem zumindest einen Positioniermodul 1246 angeordnet ist.
Der zumindest eine Asservierträger 1263 ist bevorzugt zum Halten der Positionierelemente
1251, welche durch die beiden Positionierschablonen 1259; 1261, nicht gehalten und/oder
blockiert werden. Bevorzugt sind diese Positionierelemente 1251 den Stützelementen
1211, die im Trennvorgang in der deaktivierten Position angeordnet sind und/oder sein
sollen, zugeordnet und insbesondere in vertikaler Richtung V und horizontaler Ausrichtung
direkt unter diesen Stützelementen 1211 angeordnet.
[0109] In der bevorzugten im vorherigen Abschnitt beschriebenen Ausführungsform positioniert
das Positioniermodul 1246 die Stützelemente 1211 des Stützmoduls 1245 in einem Positioniervorgang.
Der Positioniervorgang umfasst mehrere Positionierschritte. Nach jedem Jobwechsel
muss der Positioniervorgang nach jedem Schablonenwechsel wiederholt werden. Anschließend
kann ein oder mehrere Trennvorgänge zur Trennung von Teilstapel 13 und/oder Nutzen
03 und/oder Teilnutzenstapel 16 aus Stapeln 12 und/oder Riesen 13 von Bogen 02 durchgeführt
werden. Zum Schablonenwechsel muss die Positionierung der Stützelemente 1211 in einer
der drei Positionen aufgehoben werden. Insbesondere geschieht dies in einem Schablonenwechselvorgang
und/oder einem Schablonenwechsel.
[0110] Der Positioniervorgang beginnt in einer Ausgangsposition, insbesondere sind in der
Ausgangsposition die erste Positionierschablone 1259 und die zweite Positionierschablone
1261 in das Positioniermodul 1246, beispielsweise von Hand, eingelegt und/oder gewechselt
werden können. Die Positionierelemente 1251 sind in der vertikalen Richtung V von
der ersten Schablonenebene und/oder der ersten Positionierschablone 1259 beabstandet
angeordnet. Insbesondere werden die Positionierelemente 1251 mit dem zumindest eine
Positionierträger 1256 gehalten, in dem bevorzugt das Schließsystem geschlossen angeordnet
ist. Insbesondere ist der zumindest eine Positionierträger 1256 in einer oberen Position,
insbesondere einer von den Schablonenebene der beabstandenen Position, angeordnet.
Das Stützmodul 1245 ist ebenso in einer Ausgangsposition angeordnet. Bevorzugt ist
das zumindest eine Stützelement 1211, insbesondere die mehreren Stützelemente 1211,
in der deaktivierten Position angeordnet. Insbesondere liegen das zumindest eine Stützelement
1211 auf dem Führungsträger 1240. Bevorzugt ist das Schließsystem des Führungsträgers
1240 in einer geöffneten Position angeordnet und das zumindest eine Stützelement 1211
trotzdem entgegen der vertikalen Richtung V blockierend und/oder haltend angeordnet.
Insbesondere weist das zumindest eine Stützelement 1211 dazu einen größeren Querschnitt
im in vertikaler Richtung V oberen Abschnitt als die Löcher des Führungsträgers 1240
auf. Insbesondere hängt das zumindest eine Stützelement 1211 in der Ausgangsposition
an dem zumindest einen Führungsträger 1240 und ist insbesondere in der vertikalen
Richtung V frei bewegbar angeordnet.
[0111] In den dazugehörigen Zeichnungen sind weitere und/oder vorherige Positionen des unteren
Nutzentrennmoduls 1203, insbesondere des Positioniermoduls 1246 und/oder des Transportbandes
1202 gestrichelt dargestellt. Insbesondere sind die aktuellen Positionen in dem jeweiligen
Schritt und/oder der jeweiligen Position mit durchgezogenen Linien dargestellt.
[0112] In einer ersten Positionierposition sind die erste Schablone 1259 und bevorzugt auch
die zweite Schablone 1261 in dem zumindest einen Positioniermodul 1246 eingelegt.
der zumindest eine Positionierträger 1256 wird entgegen der vertikalen Richtung V
auf der Linearführung 1257 insbesondere auf die Schablonen 1259; 1261 zu bewegt. Die
Positionierelemente 1251 sind bevorzugt entweder durch die erste Schablone 1259 blockiert
und liegen auf dieser in einer ersten Position auf oder sie sind durch die zweite
Schablone 1261 blockiert und liegen auf dieser in einer zweiten Position auf oder
sie sind weder durch die erste Schablone 1259 noch durch die zweite Schablone 1261
blockiert und sind in dem Asservierträger 1263 in einer dritten Position angeordnet.
[0113] In einer zweiten Positionierposition und einem weiteren Schritt ist das Schließsystem
und/oder die Schließer des Positionierträgers 1259 in einer geöffneten Position angeordnet.
Insbesondere ist der Positionierträger 1259 dann unabhängig von den Positionierelementen
1251 bewegbar.
[0114] In einem dritten Positionierschritt wird der Positionierträger 1256 in der vertikalen
Richtung V, bevorzugt nach oben, bewegt. In dieser dritten Positionierposition ist
der Positionierträger 1256 bevorzugt nur noch in Kontakt und/oder in Wirkverbindung
mit den Positionierelementen 1251, die in der ersten Position und/oder in der zweiten
Position angeordnet und/oder positioniert sind. Insbesondere ist der Positionierträger
1256 in dieser Position die Positionierelemente 1251, die in der ersten Position und/oder
in der zweiten Position angeordnet und/oder positioniert sind, führend und/oder stabilisierend
angeordnet. Die Positionierelemente 1251, die weder durch die erste Schablone 1259
noch durch die zweite Schablone 1261 blockiert werden, sind weiterhin auf dem fixierten
Asservierträger 1263 angeordnet und bleiben in Position.
[0115] In einem vierten Positionierschritt wird der Schablonenträger 1258 in der vertikalen
Richtung V, insbesondere nach oben, bewegt und werden in Kontakt mit den Stützelementen
1211 gebracht. Bevorzugt setzen die Positionierelemente 1251 auf den Stützelementen
1211 auf. Insbesondere werden die kontaktierten Stützelemente 1211 in der Höhenlage
und/oder in der Lage bezüglich der vertikalen Richtung V bewegt. Die Stützelemente
1211, die durch die Positionierelemente 1251, die sich auf der ersten Schablonenebene
befinden, kontaktiert werden, werden in die erste aktivierte Position verschoben und/oder
positioniert. Die Stützelemente 1211, die durch die Positionierelemente 1251, die
sich auf der zweiten Schablonenebene befinden, kontaktiert werden, werden in die zweite
aktivierte Position verschoben und/oder positioniert. In der vierten Positionierposition
sind die Positionierelemente 1251, die sich auf der ersten Schablonenebene befinden
mit der oberen Nut 1252 in Wirkverbindung oder auf Höhe des Schließsystems des unteren
Stützträgers 1265 des unteren Nutzentrennmoduls 1203 angeordnet. Bevorzugt ist jedes
Stützelement 1211, welches sich in der deaktivierten Position befindet, mit seiner
Nut 1243 auf Höhe des unteren Stützträgers 1264 und des oberen Stützträgers 1265.
[0116] In einem fünften Positionierschritt werden die Schließsysteme des unteren Stützträgers
1265 und des oberen Stützträgers 1264 geschlossen. In der fünften Positionierposition
sind die Positionen der Stützelemente 1211 fixiert und/oder eingestellt.
[0117] In einem sechsten Positionierschritt wird der obere Stützträger 1264 zumindest in
der vertikalen Richtung V bewegt und in eine sechste Positionierposition und/oder
Arbeitsposition überführt. Insbesondere werden die Stützelemente 1211, welches sich
zuvor in der zweiten aktivierten Stützposition befunden haben, zumindest zeitweise
in die erste aktivierte Stützposition überführt. Insbesondere ist das notwendig, um
den Teilstapel 13 und/oder das Ries 13 und/oder Nutzen 03 und/oder Teilnutzenstapel
16 zunächst auf einer Ebene vor dem Trennvorgang zu halten und/oder zu stützen. Insbesondere
ist damit die Positionierung der Stützelemente 1211 vor dem Trennvorgang abgeschlossen.
[0118] In dem Trennvorgang wird der zumindest eine Teilnutzenstapel 16 von dem Stapel 12
und/oder dem Teilstapel 13 und/oder Ries 13 getrennt. Im Folgenden Abschnitt wird
der Trennvorgang mit einen oberen Nutzentrennwerkzeug 1204 und mehreren Trennwerkzeugen
1209 beschrieben. Insbesondere wird die Durchführung des Trennschnitts mit mehreren
zusammenhängenden Nutzen 03 auf einen Bogen 02 besch rieben.
[0119] Über das Transportband 1202 wird der Teilstapel 13 und/oder das Ries 13 in das Nutzentrennwerk
1201 geführt. Anschließend wird das Transportband 1202 der vertikalen Richtung V abgesenkt
und der Teilstapel 13 und/oder das Ries 13 werden durch die Stützelemente 1211 in
Position gehalten. Insbesondere befinden sich die aktivierten Stützelemente 1211 in
der ersten aktivierten Stützposition und bilden bevorzugt eine Ebene.
[0120] Das obere Nutzentrennmodul 1204 wird beim Trennvorgang entgegen der vertikalen Richtung
V auf das untere Nutzentrennmodul 1203 zu bewegt. Die Trennwerkzeuge 1209 sind bevorzugt
so positioniert und insbesondere aktiviert, dass sie eine Scherbewegung auf die Reststücke
04; 05; 06, bevorzugt auf den Rahmen und/oder die Greiferkanten 06 um die Teilnutzenstapel
16 herum ausüben und die Reststücke 04; 05; 06 nach unten auf das unterste Stützelement
1202, bevorzugt das abgesenkte Transportband 1202, ablegen. Das obere Nutzentrennwerkzeug
1204 drückt im Trennvorgang auf die Teilnutzenstapel 16 und die Reststücke 04; 05;
06, insbesondere die Stege 05 mittels des zumindest ein Wirkelements 1234, falls diese
und/oder dieses vorhanden sind. Insbesondere können durch das zumindest eine Wirkelement
1234 Stege 05 entfernt werden. Insbesondere werden diese Stege 05 dann über eine Schwerbewegung
wie durch die Trennelemente 1209 von den Teilnutzenstapel 16 getrennt und nach unten
auf das zumindest eine Stützelement 1202, insbesondere das Transportband 1202, abgelegt.
[0121] Die Bereiche 1225; 1226 mit hoher und niedriger Steifigkeit und/oder die Kontaktelemente
1228; 1235 mit den Kontaktflächen 1227; 1230 des zumindest einen oberen Nutzentrennwerkzeugs
1205 wirken im Trennvorgang mit den Stützelementen 1211 in der aktivierten Position
zusammen. Insbesondere wirkt der Bereich 1225 mit der hohen Steifigkeit und/oder das
erste Kontaktelement 1228 und bevorzugt die erste Kontaktfläche 1227 mit den Stützelementen
1211 in der zweiten aktivierten Position zusammen. Insbesondere wirkt der Bereich
1226 mit der niedrigen Steifigkeit und/oder das zweite Kontaktelement 1235 und bevorzugt
die zweite Kontaktfläche 1230 mit den Stützelementen 1211 in der ersten aktivierten
Position zusammen. Durch den Kontakt der ersten Kontaktfläche 1227 und dem ersten
Kontaktelement 1228 mit den Stützelementen 1211 über den Teilnutzenstapel 16 in der
zweiten aktivierten Position, werden die Stützelemente 1211 von der ersten aktivierten
Position in die zweite Position überführt. Insbesondere sind die Stützelemente 1211
welche in der zweiten aktivierten Position positioniert wurden, teilweise beweglich
in den Stützträgern 1264; 1265. Bevorzugt sind die beiden Stützträger 1264; 1265 beweglich
gelagert angeordnet und erzeugen beispielsweise über mechanische Federn und/oder pneumatischen
und/oder elektromotorische Aktuierung eine Kraft. Insbesondere werden die Teilnutzenstapel
16 durch die Kraftwirkung eingespannt. Insbesondere wird mit der Bewegung des oberen
Nutzentrennmodul 1204 der obere Stützträger 1264 entgegen der vertikalen Richtung
V bewegt und bewirkt so eine Überführung der Stützelemente 1211, welche zuvor in der
zweiten aktivierten Position positioniert wurden, von der ersten aktivierten Position
in die zweite aktivierte Position. Bevorzugt bleibt der Abstand A3 der Kontaktfläche
1227 und der neue Abstand A5 bevorzugt gleich groß. Durch den Kontakt der zweiten
Kontaktfläche 1230 und dem zweiten Kontaktelement 1235 mit den Stützelementen 1211
in der ersten aktivierten Position über einen weiteren Teilnutzenstapel 16 wird die
Kontaktfläche 1230 mit der niedrigeren Steifigkeit in der vertikalen Richtung V bewegt
und insbesondere das elastische Werkzeugstützelement 1231 wird zusammen gedrückt.
Der Abstand A4 verändert sich insbesondere in den, bevorzugt kleineren Abstand A6.
Insbesondere entsteht so eine Relativbewegung zwischen den nebeneinanderliegenden
Teilnutzenstapel 16 und eine Scherbewegungen durch die verschiedenen Positionen, wodurch
die beiden Teilnutzenstapel 16 voneinander getrennt werden können und/oder werden.
Im Trennvorgang ist der dritte Abstand A5 der zumindest einen ersten Kontaktfläche
1227 vom dem vierten Abstand A6 zur Trennung von zusammenhängenden und/oder über Haltepunkte
verbundene direkt nebeneinanderliegende Nutzen 03 zumindest während dem Trennvorgang
zeitweise. Die zumindest eine erste Kontaktfläche 1227 steht im Trennvorgang in Kontakt
mit einem Teilnutzenstapel 13 und die zumindest eine zweite Kontaktfläche 1230 steht
im Trennvorgang in Kontakt mit einem weiteren Teilnutzenstapel 13. Dagegen unterscheidet
sich der dritte Abstand A5 vom dem vierten Abstand A6 zur Trennung von Reststücken
05 und/oder Stegen 05 nicht.
[0122] Insbesondere ist durch die elastische Ausführung der Werkzeugstützelemente 1229;
1231, insbesondere des zumindest einen zweiten Werkzeugstützelements 1231, während
dem Trennvorgang ein Einspannen der Teilnutzenstapel 16 zwischen den Kontaktelementen
1228; 1235 sowie den Stützelementen 1211 gewährleistet.
[0123] In einem daran anschließenden Schritt wird das zumindest eine obere Nutzentrennmodul
1204 entgegen der vertikalen Richtung V von der Trennposition in die geöffnete Position
überführt. Bevorzugt gleichzeitig wird der obere Stützträger 1264 in der vertikalen
Richtung V bewegt und überführt die Stützelemente 1211 von der zweiten aktivierten
Position in die erste aktivierte Position, sodass die beiden Teilnutzenstapel 16 in
einer Ebene angeordnet sind.
[0124] In einem weiteren Schritt fährt das Transportmittel 1401 und/oder der Rechen 1401
zwischen die Stützelemente 1211 ein und hebt die Teilnutzenstapel 16 mit einer vertikalen
Bewegung an und transportiert diese aus der Vorrichtung zum Nutzentrennen 1200 in
ein nachgelagertes Auslageaggregat 1400. Insbesondere fährt der Rechen 1401 über die
Reststücke 04; 05; 06 ein und belässt diese auf dem Stützelement 1202, insbesondere
dem Transportband 1202.
[0125] In einem weiteren Schritt wird das Stützelement 1202, insbesondere das Transportband
1202, in der vertikalen Richtung V angehoben und die Reststücke 04; 05; 06 in eine
Ebene über die Stützelemente 1211 transportiert. Beispielsweise werden einige Schließsysteme,
insbesondere das Schließsystem des Führungsträgers 1240, in diesem Schritt geschlossen,
sodass ein Herauslösen der Stützelemente 1211 verhindert wird. Um im unteren Nutzentrennmodul
1203 einen Antrieb zu sparen wird beispielsweise das Positionierungsmodul 1246 gleichzeitig
mit einem gemeinsamen Antrieb mit den Transportband 1202 angehoben.
[0126] Über das Transportband 1202 werden die Reststücke 04; 05; 06, insbesondere die Reststücke
05; 06 aus der Vorrichtung zum Nutzentrennen 1200 abgeführt. Ein zuvor geschlossenes
Schließsystem des Führungsträgers 1240 wird beispielsweise für eine bewegliche Anordnung
der Stützelemente 1211 wieder geöffnet. Bevorzugt kann nun gleichzeitig ein neuer
Teilstapel 13 und/oder ein neues Ries 13 in die Vorrichtung zum Nutzentrennen 1200
eingeführt werden.
[0127] Beispielsweise bei einem Jobwechsel muss die erste Schablone 1259 und/oder die zweite
Schablone 1261 des Positioniermoduls 1246 getauscht werden. Der Schablonenwechsel
wird in einem Schablonenwechselvorgang vorbereitet.
[0128] In einem ersten Schablonenwechselschritt bevorzugt der obere Stützträgers 1264 entgegen
der vertikalen Richtung V bewegt und/oder abgesenkt. Bevorzugt gleichzeitig und/oder
kurz danach wird der Schablonenträger 1258 in der vertikalen Richtung V bewegt und/oder
angehoben.
[0129] In einem zweiten Schablonenwechselschritt werden die Schließsysteme und/oder die
Schließer des oberen Stützträgers 1264 und bevorzugt des unteren Stützträgers 1265
geöffnet.
[0130] In einem dritten Schablonenwechselschritt wird das Schließsystem/oder die Schließer
des Positionierträgers 1256 geöffnet und die Positionierelemente 1251 liegen auf der
ersten Schablone 1259 und/oder auf der zweiten Schablone 1261 auf.
[0131] In einem vierten Schablonenwechselschritt wird der Positionierträgers 1256 sowie
der Schablonenträger 1262 entgegen der vertikalen Richtung V, bevorzugt gleichzeitig
und in einem gleichen Abstand, bewegt und/oder abgesenkt. Insbesondere bewegen sich
dadurch die Positionierelemente 1251 zusätzlich entgegen der vertikalen Richtung V
und/oder werden abgesenkt.
[0132] In einem fünften Schablonenwechselschritt wird der Positionierträger 1265 weiter
entgegen der vertikalen Richtung V, bevorzugt näher an den Schablonenträger 1262,
verlegt und/oder, bevorzugt weiter, abgesenkt.
[0133] In einem sechsten Schablonenwechselschritt wird das Schließsystem und/oder die Schließer
des Positionierträgers 1265 geschlossen. Insbesondere werden die Querschnitte der
Löcher in dem Positionierträger 1256 verringert.
[0134] In einem siebten Schablonenwechselschritt wird der Positionierträger 1265 in der
vertikalen Richtung V bewegt und hebt damit die Positionierelemente 1251, an den breiteren
Querschnitten, an. Insbesondere hängen die Positionierelemente 1251, bevorzugt alle
in einer Ebene, in dieser Position an dem Positionierträger 1265. Insbesondere sind
die Positionierelemente 1251, dann von den beiden Schablonen 1259; 1261 entfernt und/oder
beanstandet und die Schablonen 1259; 1261 können entfernt und/oder gewechselt werden.
[0135] Insbesondere befindet sich das untere Nutzentrennmodul 1203 dann wieder in der Ausgangsposition.
Der Schablonenwechselvorgang entspricht bevorzugt dem Positioniervorgang In einer
gedrehten Reihenfolge.
[0136] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des unteren Nutzentrennmoduls 1203
ist jedes Stützelement 1211, bevorzugt separat und/oder einzeln, durch einen Formschluss
und/oder einen Kraftschluss auftragsabhängig am Träger fixiert. Insbesondere kann
dann auf Schablonen 1259; 1261 verzichtet werden. Beispielsweise können in dieser
Ausführungsform und/oder zusätzlich zu der anderen Ausführungsform elektromagnetische,
elektromotorische, pneumatische, hydraulische oder magnetische Schließer und/oder
Schalter und/oder Aktuatoren eingesetzt werden. Beispielsweise können solche Schließer
in einer Weiterbildung eine digitale Lösung darstellen und beispielsweise automatisch
mittels einem Signal aus einer Steuereinheit gesteuert werden.
[0137] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das zumindest eine untere Nutzentrennmodul
1203 mehrere Stützelemente 1211 auf, wobei die Stützelemente 1211 die im Trennvorgang
eine Bewegung ausführen. Zumindest ein Federelement und/oder eine pneumatische, hydraulische
und/oder elektromotorische Aktuierung und/oder Beweglichkeit aufweisen. Durch diese
Kraft werden die Teilstapel 13 und/oder Riese 13 nach dem Trennprozess in die Ausgangslage
zurückgeführt. Außerdem können die Nutzenstapel 13 durch die Kraftwirkung eingespannt
werden. Das zumindest eine bewegliche Stützelement 1211 wird von der ersten aktivierten
Position in der Stützposition des unteren Nutzentrennmoduls 1203 in eine zweite aktivierte
Position in der Trennposition des unteren Nutzentrennmoduls 1203 überführt.
Bezugszeichenliste
[0138]
- 01
- Bearbeitungsmaschine, Bogenbearbeitungsmaschine, Stanzmaschine, Rotationsstanzmaschine
- 02
- Substrat, Bogen, Zwischenbogen
- 03
- Nutzen
- 04
- Reststück, erstes, Abfallstück
- 05
- Reststück, Steg
- 06
- Reststück, zweites, Greiferkante
- 07
- Kante, Vorderkante
- 08
- Kante, Hinterkante
- 09
- Kante, Seitenkante
- 10
- -
- 11
- Druckmarke
- 12
- Stapel, Substratstapel
- 13
- Teilstapel, Ries
- 14
- Nutzenstapel, gesamt, Auslagestapel
- 15
- -
- 16
- Teilnutzenstapel, Nutzenteilstapel
- 17
- Stapelunterlage, Palette
- 51
- Abfallcontainer, Zerkleinerungseinrichtung
- 100
- Aggregat, Anlegeraggregat
- 200
- Aggregat, Anlageaggregat
- 300
- Aggregat, Formgebungsaggregat, erstes
- 400
- Aggregat, Formgebungsaggregat, zweites
- 500
- Aggregat, Formgebungsaggregat, drittes
- 600
- Aggregat, Formgebungsaggregat, viertes
- 700
- Aggregat, Auslageaggregat, Bogenauslage
- 800
- Aggregat, Transportsystem, Übergabetransportsystem
- 900
- Aggregat, Transportsystem, Übergabetransportsystem
- 1000
- Aggregat, Transportsystem, Übergabetransportsystem
- 1100
- Aggregat, Zwischenausrichtung
- 1200
- Aggregat, Nutzentrennaggregat, Vorrichtung zur Nutzentrennung
- 1201
- Nutzentrennwerk
- 1202
- Stützelement, Transportmittel, Transportband
- 1203
- Nutzentrennmodul, unteres
- 1204
- Nutzentrennmodul, oberes
- 1205
- Trennwerkzeug, oberes, weiteres, Nutzentrennwerkzeug
- 1206
- Abschnitt, Transportbandglied
- 1207
- Transportbereich
- 1208
- Öffnung, Loch
- 1209
- Trennwerkzeug, unteres, Matrix, Stützelementmatrix, Stützstiftmatrix, Stiftmatrix,
(1203)
- 1210
- Trennwerkzeug, oberes, Matrix, Trennelementmatrix, Trennstiftmatrix (1204)
- 1211
- Stützelement, Stift, Stütztstift (1203)
- 1212
- Element, Trennelement, Stift, Trennstift (1204)
- 1213
- Trägerplatte, Platte, obere (1210)
- 1214
- Trägerplatte, weitere, untere
- 1215
- Wirkfläche (1212)
- 1216
- Schablone
- 1217
- Umlaufmittel
- 1218
- Linearführung
- 1219
- Lochmatrix (1214)
- 1220
- -
- 1221
- Nut
- 1222
- Trägerplatte, Nutzentrennwerkzeugträger (1205)
- 1223
- Trenstifloch (1222)
- 1224
- Fläche, Kontaktfläche (1205)
- 1225
- Bereich, hohe Steifigkeit
- 1226
- Bereich, niedriger Steifigkeit
- 1227
- Kontaktfläche, erste
- 1228
- Element, Kontaktelement, erstes
- 1229
- Element, Werkzeugstützelement, Schaumstoffelement, erstes, niedrige Steifigkeit
- 1230
- Kontaktfläche, zweite
- 1231
- Element, Werkzeugstützelement, zweites, hohe Steifigkeit, Metallstange
- 1232
- Antrieb, Pneumatikzylinder, elektrisch
- 1233
- Führungselement, Metallstange
- 1234
- Wirkelement
- 1235
- Element, Kontaktelement, zweites
- 1236
- Schicht
- 1237
- Wirkelement
- 1238
- Stützelement
- 1239
- -
- 1240
- Führungsträger (1203)
- 1241
- Abstützelement, Element, elastisch, Gummikappe
- 1242
- -
- 1243
- Nut
- 1244
- Nut, weitere
- 1245
- Stützmodul
- 1246
- Positioniermodul
- 1247
- Mittellinie (1240)
- 1248
- Stützfläche (1211)
- 1249
- Stützfläche (1202)
- 1250
- -
- 1251
- Positionierelement, Positionierstift
- 1252
- Nut (1251)
- 1253
- Nut, weitere (1251)
- 1254
- Positionierelementmatrix, Positionierstiftmatrix
- 1255
- -
- 1256
- Positionierträger
- 1257
- Linearführung (1256)
- 1258
- Schablonenträger
- 1259
- Schablone, Positionierschablone, erste
- 1260
- -
- 1261
- Schablone, Positionierschablone, zweite
- 1262
- Linearführung
- 1263
- Asservierträger
- 1264
- Stützträger, oberer
- 1265
- Stützträger, unterer
- 1400
- Aggregat, Auslageaggregat, Nutzenauslage
- 1401
- Transportmittel, Rechen
- A1
- Abstand, aktivierter Position (1209) zu (1213)
- A2
- Abstand, deaktivierter Position (1209) zu (1213)
- A3
- Abstand, erster (1205) zu (1227)
- A4
- Abstand, zweiter (1205) zu (1230)
- A5
- Abstand, dritter (1205) zu (1227)
- A6
- Abstand, vierter (1205) zu (1230)
- A7
- Abstand (1212) zu (1222)
- A11
- Abstand (1240) zu (1202)
- A12
- Abstand, in erster aktivierter Position (1240) zu (1211)
- A13
- Abstand, in zweiter aktivierten Position (1240) zu (1211)
- A14
- Abstand, in deaktivierter Position (1240) zu (1211)
- A
- Richtung, Querrichtung
- B
- Richtung, Maschinenrichtung
- T
- Richtung, Transportrichtung
- V
- Richtung, vertikal