(19)
(11) EP 4 077 623 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
29.11.2023  Patentblatt  2023/48

(21) Anmeldenummer: 20789576.4

(22) Anmeldetag:  08.10.2020
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
C11D 3/43(2006.01)
C11D 11/00(2006.01)
C11D 3/20(2006.01)
C11D 17/04(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
C11D 3/43; C11D 3/2079; C11D 3/2027; C11D 3/2031; C11D 11/0017; C11D 17/042; C11D 17/045
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2020/078325
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2021/121704 (24.06.2021 Gazette  2021/25)

(54)

TEXTILBEHANDLUNGSMITTEL

TEXTILE TREATMENT COMPOSITION

COMPOSITION DE TRAITEMENT TEXTILE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 17.12.2019 DE 102019219905

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
26.10.2022  Patentblatt  2022/43

(73) Patentinhaber: Henkel AG & Co. KGaA
40589 Düsseldorf (DE)

(72) Erfinder:
  • MEIER, Frank
    40589 Düsseldorf (DE)
  • DAHLMANN, Doris
    40589 Düsseldorf (DE)
  • OTT, Thorsten
    41189 Mönchengladbach (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 3 181 667
US-A1- 2016 289 602
US-B2- 7 718 596
US-A1- 2006 122 087
US-B2- 6 897 194
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung beschreibt eine Zusammensetzung zur Textilreinigung und -pflege sowie dessen Verwendung und Verfahren unter Einsatz einer solchen Zusammensetzung. Insbesondere beschreibt die Erfindung eine Zusammensetzung, welche neben weiteren Bestandteilen ungesättigte C18-C24 Fettsäuren sowie ungesättigte C20-C24 Fettalkohole enthält.

    [0002] Die maschinelle Reinigung textiler Gewebe dient in der Regel nicht allein der Entfernung von Verschmutzungen und Flecken sondern darüber hinaus auch der Textilpflege. Die Pflege von Textilien schließt dabei so unterschiedliche Bereiche wie die Beduftung, Färbung oder Ausrüstung mit ein. Ein weiterer Aspekt der Textilpflege betrifft die Beeinflussung der wahrnehmbaren Oberflächenweichheit des Textils, welcher im maschinellen Waschverfahren durch weichspülende Aktivstoffe verbessert werden soll.

    [0003] Weichspüler werden der Waschflotte in der Regel im letzten Spülgang der Maschinenwäsche zugesetzt, um den bei trocknender Wäsche auftretenden Effekt der "Trockenstarre" zu unterbinden. Die Trockenstarre hat ihre Ursache in der Ausbildung von Wasserstoffbrückenbindungen zwischen den Cellulosefasern. Die weichspülenden Aktivstoffe legen sich auf die Faseroberfläche und schwächen so die Wechselwirkungen zwischen den Fasern. Durch die so verminderte Steifheit des Wäschestücks verringert sich der Kraftaufwand beim Bügeln und der Tragekomfort wird erhöht.

    [0004] Die Gruppe der weichspülenden Aktivstoffe schließt insbesondere synthetische Verbindungen aus den Gruppen der Esterquat, der kationischen Polymere und der Silikone ein.

    [0005] Die deutsche Patentschrift DE 197 14 044 C1 offenbart beispielsweise Weichspülzusammensetzungen auf Grundlage einer Kombination von Esterquats und Silikonen.

    [0006] Die internationale Patentanmeldung WO 2019/070838 A1 beschreibt wässrige Weichspülzusammensetzungen, welche eine Kombination aus einem kationischen Poylmer und einer gesättigten Fettsäure enthalten. Die Zusammensetzungen können als optionalen Zusatzstoff ungesättigte Fettsäuren umfassen. Weitere Weichspülzusammensetzungen sind aus US 2006/122087 A1, US 2016/289602 A1, US 7 718 596 B2, US 6 897 194 B2 und EP 3 181 667 A1 bekannt.

    [0007] Die europäische Patentanmeldung EP 2 997 959 A1 beschreibt eine kosmetische Formulierung, welche neben einem Esterquat weiterhin ungesättigte Fettalkohole enthalten kann.

    [0008] Vor diesem technischen Hintergrund bestand die Aufgabe in der Bereitstellung eines Textilbehandlungsmittels, welches auf Grundlage natürlicher Rohstoffe unter weitestgehendem Verzicht auf synthetische Wirkstoffe einen für den Verbraucher wahrnehmbaren Weichspüleffekt erzielt. Das Textilbehandlungsmittel sollte sich als Flüssigkeit, beispielsweise als hochkonzentrierte Flüssigkeit, insbesondere als tensidreiche und wasserarme Formulierung konfektionieren lassen und zur Einarbeitung in wasserlöslich verpackte Dosiereinheiten (Waschmittelportionsbeutel) geeignet sein. Das Textilbehandlungsmittel sollte als eigenständiges Weichspülmittel ebenso konfektionierbar sein wie als Bestandteil eines vollwertigen Textilwaschmittels oder eines Textilbehandlungsadditivs, beispielsweise einer Duftstoffzusammensetzung oder einem Färbemittel. Schließlich sollte die Textilbehandlungsmittel, anders als bei üblichen Weichspülern, welche gegen Ende des Waschverfahrens in die Waschflotte eingebracht werden, bereits zu Beginn eines Waschverfahrens in die Waschflotte dosierbar sein.

    [0009] Diese Aufgabe wurde durch die Kombination spezifischer ungesättigter Fettsäuren und Fettalkohole gelöst in einem tensidisch-organischen Träger gelöst.

    [0010] Ein erster Anspruchsgegenstand ist eine Zusammensetzung zur Textilbehandlung enthaltend
    1. a) mindestens eine ungesättigte C18-C24 Fettsäure;
    2. b) mindestens ein ungesättigter C20-C24 Fettalkohol;
    3. c) 5 bis 80 Gew.-% Tensid und/oder organisches Lösungsmittel.


    [0011] Die erfindungsgemäße Zusammensetzung umfasst neben einem Träger auf Grundlage von Tensid und/oder organischen Lösungsmittel als weitere wesentliche Bestandteile mindestens einen ungesättigten C20-C24 Fettalkohol sowie eine mindestens ungesättigte C18-C24 Fettsäure.

    [0012] Die Zusammensetzungen können eine einzige ungesättigte C18-C24 Fettsäure oder aber ein Gemisch verschiedener ungesättigter C18-C24 Fettsäuren enthalten.

    [0013] Für die technische Wirkung der Zusammensetzung, insbesondere deren Weichspülwirkung, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Gewichtsanteil der ungesättigten C18-C24 Fettsäure am Gesamtgewicht der Zusammensetzung 0,01 bis 12 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 8 Gew.-% und insbesondere 0,01 bis 4 Gew.-% beträgt.

    [0014] Besonders bevorzugte ungesättigte C18-C24 Fettsäure sind ausgewählt aus der Gruppe α-Linolensäure, Stearidonsäure, Eicosapentaensäure, Docosahexaensäure, Linolsäure, Palmitoleinsäure, Vaccensäure, Ölsäure, Elaidinsäure, Gondosäure ((11Z)-11-Eicosensäure), Gadoleinsäure ((9Z)-9-Eicosensäure), Erucasäure und Nervonsäure.

    [0015] Als technisch besonders wirksame C18-C24 Fettsäuren haben sich die einfach ungesättigten Fettsäuren erwiesen, wobei wiederum die ω-9 Fettsäuren besonders bevorzugt sind. Aufgrund ihrer Weichspülwirkung besonders bevorzugte Zusammensetzung sind daher dadurch gekennzeichnet, dass die ungesättigte C18-C24 Fettsäure ausgewählt ist aus der Gruppe der ω-9 Fettsäuren, insbesondere aus der Gruppe Ölsäure, Gondosäure und Erucasäure, ganz besonders bevorzugt aus der Gruppe Gondosäure.

    [0016] Wie zuvor ausgeführt können die Zusammensetzungen auch Gemische verschiedener ungesättigter C18-C24 Fettsäuren enthalten. Aufgrund ihrer Verfügbarkeit und ihrer eindrucksvollen Weichspülwirkung ist der Einsatz eines Gemisches von Ölsäure, Gondosäure und Erucasäure besonders bevorzugt.

    [0017] Ein zweiter wesentlicher Bestandteil der Zusammensetzungen ist der mindestens eine ungesättigte C20-C24 Fettalkohol.

    [0018] Wiederum können die Zusammensetzungen einen einzigen ungesättigten C20-C24 Fettalkohol oder aber ein Gemisch verschiedener ungesättigter C20-C24 Fettalkohole enthalten.

    [0019] Der Gewichtsanteil des ungesättigten C20-C24 Fettalkohol am Gesamtgewicht der Zusammensetzung beträgt vorzugsweise 0,01 bis 12 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 8 Gew.-% und insbesondere 0,01 bis 4 Gew.-%.

    [0020] In Bezug auf ihre Weichspülwirkung besonders bevorzugt ist der Einsatz ungesättigter C20-C24 Fettalkohole ausgewählt ist aus der Gruppe der einfach ungesättigten Fettalkohole. Besonders bevorzugt ist der ungesättigte C16-C22 Fettalkohol ausgewählt aus der Gruppe Palmitoleylalkohol, Oleylalkohol, cis-11-Eicosen-1-ol, und Erucylalkohol (cis-13-Docosen-1-ol), ganz besonders bevorzugt aus der Gruppe cis-11-Eicosen-1-ol und Erucylalkohol.

    [0021] Aufgrund ihrer Verfügbarkeit und ihrer eindrucksvollen Weichspülwirkung ist der Einsatz eines Gemisches von cis-11-Eicosen-1-ol und Erucylalkohol besonders bevorzugt.

    [0022] Das Gewichtsverhältnis von ungesättigter C18-C24 Fettsäure zu ungesättigtem C20-C24 Fettalkohol beträgt vorzugsweise 10:1 bis 1:10, bevorzugt 2:1 bis 1:2 und insbesondere 5:4 bis 4:5. Entsprechende Gemische sind aus nachhaltigen Quellen verfügbar und lassen sich in einfacher Weise in die Zusammensetzungen einarbeiten.

    [0023] Zusammenfassend ist eine besonders bevorzugte Zusammensetzung dadurch gekennzeichnet, dass diese a) Gemische von Ölsäure, Gondosäure und Erucasäure, b) Gemische von cis-11-Eicosen-1-ol und Erucylalkohol sowie c) 5 bis 80 Gew.-% Tensid und/oder organisches Lösungsmittel enthält.

    [0024] Neben den zuvor beschriebenen ungesättigten C18-C24 Fettsäuren und ungesättigten C20-C24 Fettalkoholen können die Zusammensetzungen auch deren Ester enthalten. Der Gehalt der Zusammensetzungen an entsprechenden Estern ist dabei weniger der erwünschten Weichspülwirkung als vielmehr der Herkunft der erfindungswesentlichen ungesättigten C18-C24 Fettsäuren und ungesättigten C20-C24 Fettalkoholen aus nachhaltigen Quellen geschuldet.

    [0025] Insbesondere in all jenen Fällen, in denen die ungesättigte C18-C24 Fettsäure und/oder der ungesättigte C20-C24 Fettalkohol nicht synthetisch hergestellt wurden, sondern einer natürlichen Quelle entstammen, können die Zusammensetzungen weiterhin ein pflanzliches Öl enthalten. Bevorzugte Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet, dass diese ein pflanzliches Öl aus der Gruppe Olivenöl, Pekanöl und Jojobaöl, vorzugsweise aus der Gruppe Jojobaöl enthalten.

    [0026] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform enthält die Zusammensetzung eine Wirkstoffmischung mit der INCI-Bezeichnung Hydrolyzed Jojoba Esters.

    [0027] Zusammenfassend ist eine besonders bevorzugte Zusammensetzung dadurch gekennzeichnet, dass diese eine Wirkstoffmischung mit der INCI-Bezeichnung Hydrolyzed Jojoba Esters sowie 5 bis 80 Gew.-% Tensid und/oder organisches Lösungsmittel enthält.

    [0028] Als weiteren wesentlichen Bestandteil enthalten die Zusammensetzungen 5 bis 80 Gew.-% Tensid und/oder organisches Lösungsmittel. Besonders bevorzugt ist es, wenn die Zusammensetzung Tensid und organisches Lösungsmittel enthält.

    [0029] Der Gewichtsanteil des Tensids am Gesamtgewicht der Zusammensetzung beträgt vorzugsweise 5 bis 60 Gew.-%, besonders bevorzugt 10 bis 50 Gew.-% und insbesondere 25 bis 50 Gew.-%. Diese Gewichtsanteile haben sich in Bezug auf die Optimierung der Reinigungswirkung der Zusammensetzung als besonders vorteilhaft erwiesen.

    [0030] Zur Gruppe der Tenside werden die nichtionischen, die anionischen, die kationischen und die amphoteren Tenside gezählt. Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können eines oder mehrere der genannten Tenside umfassen. Bevorzugte Zusammensetzungen enthalten als Tensid mindestens ein anionisches Tensid und/oder mindestens ein nichtionisches Tensid. Ganz besonders bevorzugt ist die Kombination von anionischem und nichtionischem Tensid.

    [0031] Das anionische Tensid ist bevorzugt ausgewählt aus der Gruppe umfassend C9-C13-Alkylbenzolsulfonaten, Olefinsulfonaten, C12-C18-Alkansulfonaten, Estersulfonaten, Alk(en)ylsulfaten, Fettalkohohlethersulfaten und Mischungen daraus. Zusammensetzungen, die als anionisches Tensid C9-C13-Alkylbenzolsulfonate und Fettalkoholethersulfate umfassen, weisen besonders gute, dispergierende Eigenschaften auf. Als Tenside vom Sulfonat-Typ kommen dabei vorzugsweise C9-C13-Alkylbenzolsulfonate, Olefinsulfonate, das heißt Gemische aus Alken- und Hydroxyalkansulfonaten sowie Disulfonaten, wie man sie beispielsweise aus C12-C18-Monoolefinen mit end- oder innenständiger Doppelbindung durch Sulfonieren mit gasförmigem Schwefeltrioxid und anschließende alkalische oder saure Hydrolyse der Sulfonierungsprodukte erhält, in Betracht. Geeignet sind auch C12-C18-Alkansulfonate und die Ester von α-Sulfofettsäuren (Estersulfonate), zum Beispiel die α-sulfonierten Methylester der hydrierten Kokos-, Palmkern- oder Talgfettsäuren.

    [0032] Als Alk(en)ylsulfate werden die Alkali- und insbesondere die Natriumsalze der Schwefelsäurehalbester der C12-C18-Fettalkohole, beispielsweise aus Kokosfettalkohol, Talgfettalkohol, Lauryl-, Myristyl-, Cetyl- oder Stearylalkohol oder der C10-C20-Oxoalkohole und diejenigen Halbester sekundärer Alkohole dieser Kettenlängen bevorzugt. Aus waschtechnischem Interesse sind die C12-C16-Alkylsulfate und C12-C15-Alkylsulfate sowie C14-C15-Alkylsulfate bevorzugt. Auch 2,3-Alkylsulfate sind geeignete anionische Tenside.

    [0033] Als Alk(en)ylsulfate werden bevorzugt die Salze der Schwefelsäurehalbester der Fettalkohole mit 12 bis 18 C-Atomen, beispielsweise aus Kokosfettalkohol, Talgfettalkohol, Lauryl-, Myristyl-, Cetyl- oder Stearylalkohol oder der Oxo-Alkohole mit 10 bis 20 C-Atomen und diejenigen Halbester sekundärer Alkohole dieser Kettenlängen bevorzugt. Aus waschtechnischem Interesse sind die Alkylsulfate mit 12 bis 16 C-Atomen und Alkylsulfate mit 12 bis 15 C-Atomen sowie Alkylsulfate mit 14 und 15 C-Atomen bevorzugt. Auch 2,3-Alkylsulfate sind geeignete anionische Tenside.

    [0034] Auch Fettalkoholethersulfate, wie die Schwefelsäuremonoester der mit 1 bis 6 Mol Ethylenoxid ethoxylierten geradkettigen oder verzweigten C7-C21-Alkohole, wie 2-Methyl-verzweigte C9-11-Alkohole mit im Durchschnitt 3,5 Mol Ethylenoxid (EO) oder C12-18-Fettalkohole mit 1 bis 4 EO, sind geeignet. Bevorzugt sind Alkylethersulfate mit der Formel (A-1)

            R1-O-(AO)n-SO3- X+     (A-1)



    [0035] In dieser Formel (A-1) steht R1 für einen linearen oder verzweigten, substituierten oder unsubstituierten Alkylrest, vorzugsweise für einen linearen, unsubstituierten Alkylrest, besonders bevorzugt für einen Fettalkoholrest. Bevorzugte Reste R1 der Formel (A-1) sind ausgewählt aus Decyl-, Undecyl-, Dodecyl-, Tridecyl-, Tetradecyl, Pentadecyl-, Hexadecyl-, Heptadecyl-, Octadecyl-, Nonadecyl-, Eicosylresten und deren Mischungen, wobei die Vertreter mit gerader Anzahl an C-Atomen bevorzugt sind. Besonders bevorzugte Reste R1 der Formel (A-1) sind abgeleitet von Fettalkoholen mit 12 bis 18 C-Atomen, beispielsweise von Kokosfettalkohol, Talgfettalkohol, Lauryl-, Myristyl-, Cetyl- oder Stearylalkohol oder von Oxoalkoholen mit 10 bis 20 C-Atomen.

    [0036] AO steht in Formel (A-1) für eine Ethylenoxid- (EO) oder Propylenoxid- (PO) Gruppierung, vorzugsweise für eine Ethylenoxidgruppierung. Der Index n der Formel (A-1) ist eine ganze Zahl von 1 bis 50, vorzugsweise von 1 bis 20 und insbesondere von 2 bis 10. Ganz besonders bevorzugt ist n 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8. X ist ein einwertiges Kation oder den n-ten Teil eines n-wertigen Kations, bevorzugt sind dabei die Alkalimetallionen und darunter Na+ oder K+, wobei Na+ äußerst bevorzugt ist. Weitere Kationen X+ können ausgewählt sein aus NH4+, ½ Zn2+,½ Mg2+,½ Ca2+,½ Mn2+, und deren Mischungen.

    [0037] Besonders bevorzugte Zusammensetzungen enthalten ein Alkylethersulfat ausgewählt aus Fettalkoholethersulfaten der Formel A-2

    mit k = 11 bis 19, n = 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8. Ganz besonders bevorzugte Vertreter sind Na Fettalkoholethersulfate mit 12 bis 18 C-Atomen und 2 EO (k = 11 bis 13, n = 2 in Formel A-1). Der angegebenen Ethoxylierungsgrad stellt einen statistischen Mittelwert dar, der für ein spezielles Produkt eine ganze oder eine gebrochene Zahl sein kann. Die angegebenen Alkoxylierungsgrade stellen statistische Mittelwerte dar, die für ein spezielles Produkt eine ganze oder eine gebrochene Zahl sein können. Bevorzugte Alkoxylate/Ethoxylate weisen eine eingeengte Homologenverteilung auf (narrow range ethoxylates, NRE).

    [0038] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform enthält die Zusammensetzung C9-13-Alkylbenzolsulfonate und gegebenenfalls zusätzlich Fettalkoholethersulfate als anionisches Tensid.

    [0039] Es ist ganz besonders bevorzugt, wenn in der Zusammensetzung mindestens ein anionisches Tensid der Formel (A-3) enthalten ist,

    in der
    R' und R" unabhängig H oder Alkyl sind und zusammen 9 bis 19, vorzugsweise 9 bis 15 und insbesondere 9 bis 13 C-Atome enthalten, und Y+ ein einwertiges Kation oder den n-ten Teil eines n-wertigen Kations (insbesondere Na+) bedeuten.

    [0040] Zusammenfassend enthalten bevorzugte Zusammensetzungen als Tensid mindestens ein anionisches Tensid, vorzugsweise mindestens ein anionisches Tensid aus der Gruppe bestehend aus C8-18-Alkylbenzolsulfonaten, C8-18-Olefinsulfonaten, C12-18-Alkansulfonaten, C8-18-Estersulfonaten, C8-18-Alkylsulfaten, C8-18-Alkenylsulfaten, Fettalkoholethersulfaten, insbesondere mindestens ein anionisches Tensid aus der Gruppe der C8-18-Alkylbenzolsulfonate.

    [0041] Die Zusammensetzung kann, bevorzugt gemeinsam mit mindestens einem anionischen Tensid, auch wenigstens ein nichtionisches Tensid aufweisen. Die Gruppe der nichtionischen Tenside umfasst alkoxylierte Fettalkohole, alkoxylierte Fettsäurealkylester, Fettsäureamide, alkoxylierte Fettsäureamide, Polyhydroxyfettsäureamide, Alkylphenolpolyglycolether, Aminoxide, Alkylpolyglucoside und Mischungen daraus.

    [0042] Als nichtionisches Tensid werden vorzugsweise alkoxylierte, vorteilhafterweise ethoxylierte, insbesondere primäre Alkohole mit vorzugsweise 8 bis 18 C-Atomen und durchschnittlich 4 bis 12 Mol Ethylenoxid (EO) pro Mol Alkohol eingesetzt, in denen der Alkoholrest linear oder bevorzugt in 2-Stellung methylverzweigt sein kann beziehungsweise lineare und methylverzweigte Reste im Gemisch enthalten kann, so wie sie üblicherweise in Oxoalkoholresten vorliegen. Insbesondere sind jedoch Alkoholethoxylate mit linearen Resten aus Alkoholen nativen Ursprungs mit 12 bis 18 C-Atomen, zum Beispiel aus Kokos-, Palm-, Talgfett- oder Oleylalkohol, und durchschnittlich 5 bis 8 EO pro Mol Alkohol bevorzugt. Zu den bevorzugten ethoxylierten Alkoholen gehören beispielsweise C12-14-Alkohole mit 4 EO oder 7 EO, C9-11-Alkohol mit 7 EO, C13-15-Alkohole mit 5 EO, 7 EO oder 8 EO, C12-C18-Alkohole mit 5 EO oder 7 EO und Mischungen aus diesen. Die angegebenen Ethoxylierungsgrade stellen statistische Mittelwerte dar, die für ein spezielles Produkt eine ganze oder eine gebrochene Zahl sein können. Bevorzugte Alkoholethoxylate weisen eine eingeengte Homologenverteilung auf (narrow range ethoxylates, NRE). Zusätzlich zu diesen nichtionischen Tensiden können auch Fettalkohole mit mehr als 12 EO eingesetzt werden. Beispiele hierfür sind Talgfettalkohol mit 14 EO, 25 EO, 30 EO oder 40 EO. Auch nichtionische Tenside, die EO- und PO (Propylenoxid)-Gruppen zusammen im Molekül enthalten, sind erfindungsgemäß einsetzbar. Geeignet sind ferner auch eine Mischung aus einem (stärker) verzweigten ethoxylierten Fettalkohol und einem unverzweigten ethoxylierten Fettalkohol, wie beispielsweise eine Mischung aus einem C16-C18-Fettalkohol mit 7 EO und 2-Propylheptanol mit 7 EO. Insbesondere bevorzugt enthält das Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel einen C12-C18-Fettalkohol mit 7 EO oder einen C13-C15-Oxoalkohol mit 7 EO als nichtionisches Tensid.

    [0043] Besonders bevorzugt enthält das Waschmittel mindestens ein nichtionisches Tensid gemäß Formel (N-1) R3-O-(AO)m-H enthalten ist, in der

    R3 für einen linearen oder verzweigten C8-C18-Alkylrest, einen Arylrest oder Alkylarylrest,

    AO unabhängig voneinander für eine Ethylenoxid- (EO) oder Propylenoxid- (PO) Gruppierung,

    m für ganze Zahlen von 1 bis 50 stehen.



    [0044] In der vorstehenden Formel steht R1 für einen linearen oder verzweigten, subtituierten oder unsubstituierten Alkylrest. In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist R1 ein linearer oder verzweigter Alkylrest mit 5 bis 30 C-Atomen, vorzugsweise mit 7 bis 25 C-Atomen und insbesondere mit 10 bis 19 C-Atomen. Bevorzugte Reste R1 sind ausgewählt aus Decyl-, Undecyl-, Dodecyl-, Tridecyl-, Tetradecyl, Pentadecyl-, Hexadecyl-, Heptadecyl-, Octadecyl-, Nonadecylresten und deren Mischungen, wobei die Vertreter mit gerader Anzahl an C-Atomen bevorzugt sind. Besonders bevorzugte Reste R1 sind abgeleitet von Fettalkoholen mit 12 bis 19 C-Atomen, beispielsweise von Kokosfettalkohol, Talgfettalkohol, Lauryl-, Myristyl-, Cetyl- oder Stearylalkohol oder von Oxoalkoholen mit 10 bis 19 C-Atomen.

    [0045] AO der Formel (N-1) ist eine Ethylenoxid- (EO) oder Propylenoxid- (PO) Gruppierung, vorzugsweise eine Ethylenoxidgruppierung. Der Index m der Formel (N-1) ist eine ganze Zahl von 1 bis 50, vorzugsweise 2 bis 20 und bevorzugt 2 bis 10. Insbesondere ist m 3, 4, 5, 6 oder 7. Das erfindungsgemäße Mittel kann Mischungen von nichtionischen Tensiden enthalten, die verschiedene Ethoxylierungsgrade aufweisen. Bevorzugt sind Tenside mit Alkoxylierungs-/Ethoxylierungsgraden von mindestens 5.

    [0046] Besonders bevorzugte Fettalkoholalkoxylate sind solche der Formel

    mit k = 9 bis 17, m = 3, 4, 5, 6 oder 7. Ganz besonders bevorzugte Vertreter sind Fettalkohole mit 10 bis 18 C-Atomen und mit 7 EO (k = 11-17, m = 7 in Formel N-2).

    [0047] Entsprechende Fettalkohol- oder Oxoalkoholethoxylate sind unter den Verkaufsbezeichnungen Dehydol® LT7 (BASF), Lutensol® AO7 (BASF), Lutensol® M7 (BASF) und Neodol® 45-7 (Shell Chemicals) erhältlich.

    [0048] Zusammenfassend sind solche Zusammensetzungen bevorzugt, welche als Tensid mindestens ein nichtionisches Tensid, vorzugsweise ein nichtionisches Tensid aus der Gruppe der ethoxylierten primären C8-18-Alkohole, vorzugsweise der C12-14-Alkohole mit 4 EO oder 7 EO, der C9-11-Alkohole mit 7 EO, der C13-15-Alkohole mit 5 EO, 7 EO oder 8 EO, der C13-15-Oxoalkohole mit 7 EO oder 8 EO, der C12-18-Alkohole mit 5 EO oder 7 EO, insbesondere der C13-15-Oxoalkohole mit 8 EO enthalten.

    [0049] Für die Reinigungsleistung der Zusammensetzungen, deren Lagerstabilität und für die Einarbeitbarkeit der erfindungswesentlichen ungesättigten C18-C24 Fettsäuren und ungesättigten C20-C24 Fettalkohole hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Zusammensetzung anionisches Tensid und nichtionisches Tensid enthält und das Gewichtsverhältnis von anionischem Tensid zu nichtionischen Tensid 4:1 bis 1:4, vorzugsweise 2:1 bis 1:2 und insbesondere 3:2 bis 2:3 beträgt.

    [0050] Als weiteren optionalen Bestandteil enthalten bevorzugte Zusammensetzungen Seife, wobei deren Gewichtsanteil am Gesamtgewicht der Zusammensetzung bevorzugt 0,2 bis 15 Gew.-%, vorzugsweise 2 bis 12 Gew.-% und insbesondere 4 bis 10 Gew.-% beträgt. Geeignet sind insbesondere gesättigte Fettsäureseifen, wie die Salze der Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure, hydrierten Erucasäure und Behensäure. Die Seifen können in Form ihrer Natrium-, Kalium- oder Magnesium- oder Ammoniumsalze oder Salze von Mono-, Di- oder Triethanolamin vorliegen.

    [0051] Der Gewichtsanteil des organischen Lösungsmittels am Gesamtgewicht der Zusammensetzung beträgt vorzugsweise 5 bis 50 Gew.-%, bevorzugt 9 bis 40 Gew.-% und insbesondere 12 bis 21 Gew.-%.

    [0052] Zur Gruppe dieser organischen Lösungsmittel zählen insbesondere Ethanol, n-Propanol, i-Propanol, Butanolen, Glykol, Propandiol, Butandiol, Methylpropandiol, Glycerin, Diglykol, Propyldiglycol, Butyldiglykol, Hexylenglycol, Ethylenglykolmethylether, Ethylenglykolethylether, Ethylenglykolpropylether, Ethylenglykolmono-n-butylether, Diethylenglykolmethylether, Diethylenglykolethylether, Propylenglykolmethylether, Propylenglykolethylether, Propylenglykolpropylether, Dipropylenglykolmonomethylether, Dipropy-lenglykolmonoethylether, Methoxytriglykol, Ethoxytriglykol, Butoxytriglykol, 1-Butoxyethoxy-2-propanol, 3-Methyl-3-methoxybutanol, Propylen-glykol-t-butylether, Di-n-octylether sowie deren Mischungen. Für die Herstellbarkeit und Lagerfähigkeit aber auch die Reinigungswirkung hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn das organische Lösungsmittel ausgewählt ist aus der Gruppe Propylenglykol, Glycerin und Ethanol.

    [0053] Bevorzugte Waschmittel enthalten als weiteren optionalen Bestandteil eine oder mehrere Enzymzubereitung(en). Der Gewichtsanteil der Enzymzubereitung am Gesamtgewicht des Waschmittels beträgt vorzugsweise 0,1 bis 15 Gew.-%, bevorzugt 0,5 bis 12 Gew.-% und insbesondere 1 bis 10 Gew.-%.

    [0054] Das Enzym der Enzymzubereitung ist vorzugsweise ausgewählt aus Protease, Amylase, Lipase, Mannanase, Cellulase, Pectatlyase oder Mischungen daraus.

    [0055] Die in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen enthaltenen Enzyme können an Trägerstoffe adsorbiert und/oder in Hüllsubstanzen eingebettet sein, um sie gegen vorzeitige Inaktivierung zu schützen.

    [0056] Neben den vorgenannten Aktivstoffen enthalten die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen bevorzugt weitere Aktivstoffe, insbesondere Aktivstoffe ausgewählt aus der Gruppe der, Elektrolyte, Parfüme, Parfümträger, Fluoreszenzmittel, Farbstoffe, Hydrotrope, Schauminhibitoren, Antiredepositionsmittel, Vergrauungsinhibitoren, Einlaufverhinderer, Knitterschutzmittel, Farbübertragungsinhibitoren, antimikrobielle Wirkstoffe, Germizide, Fungizide, Antioxidantien, Konservierungsmittel, Korrosionsinhibitoren, Antistatika, Bittermittel, Bügelhilfsmittel, Phobier- und Imprägniermittel, Quell- und Schiebefestmittel, weichmachenden Komponenten sowie UV-Absorbern.

    [0057] Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen zeichnen sich durch eine überraschende Weichspülwirkung bei Textilien aus. Entsprechenden Zusammensetzungen bedürfen daher nicht notwendigerweise des Zusatzes üblicher weichspülender Wirkstoffe wie Esterquats, Textil-weichmachenden Schichtsilikaten, kationischen Polymeren oder Silikonen.

    [0058] Bevorzugte Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet, dass diese, bezogen auf ihr Gesamtgewicht, weniger als 1 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 0,1 Gew.-% und insbesondere keine Esterquats umfassen.

    [0059] Der Begriff "Esterquat" wie hierin verwendet bezieht sich auf Ester von quaternären Ammoniumpolyolen, insbesondere quarternären Ammoniumdiolen und/oder -triolen, wie beispielsweise Triethanolmethylammonium oder Diethanoldimethylammonium, mit Fettsäuren.

    [0060] Generell ist der Einsatz von Esterquats in kosmetischen Produkten, Wasch- und Nachbehandlungsmitteln, insbesondere in Weichspülern, im Stand der Technik bekannt. Dabei tragen diese zur Verbesserung des Weichgriffs, Reduzierung der statischen Aufladung der textilen Flächengebilde sowie zur Reduzierung der Trocknungszeit bei.

    [0061] Zur Gruppe der Esterquats zählen beispielsweise Verbindungen der Formel N+(R1)4-n((CH2)m-O-C(O)-R2)nX-, wobei jedes R1 unabhängig voneinander ein substituiertes oder unsubstituiertes, lineares oder verzweigtes Alkyl oder Alkenyl ist, vorzugsweise ein unsubstituiertes oder Hydroxy-substituiertes Alkyl mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; jedes R2 ein lineares oder verzweigtes, substituiertes oder unsubstituiertes Alkyl oder Alkenyl oder ein substituiertes oder unsubstituiertes (Hetero)aryl mit bis zu 26 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise lineares unsubstituiertes C10-26 Alkyl, ist; n 1, 2, 3 oder 4, vorzugsweise 1, 2 oder 3, ist; m eine ganze Zahl von 1 bis 20, vorzugsweise 1 bis 4, ist; und X- ein beliebiges Anion ist.

    [0062] In verschiedenen Ausführungsformen ist in den Verbindungen der Formel N+(R1)4-n((CH2)m-O-C(O)-R2)nX-, wobei n 2 oder 3, vorzugsweise 2; und/oder m 1, 2, 3 oder 4, vorzugsweise 2 und/oder jedes R1 unabhängig voneinander ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-Propyl, n-Butyl, iso-Butyl, Hydroxymethyl, 2-Hydroxyethyl, 2-Hydroxypropyl und 3-Hydroxy-propyl, vorzugsweise ein erstes R1 ausgewählt wird aus Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-Propyl, n-Butyl und iso-Butyl und ein zweites R1 ausgewählt wird aus Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-Propyl, n-Butyl, iso-Butyl, Hydroxymethyl, 2-Hydroxyethyl, 2-Hydroxypropyl und 3-Hydroxypropyl; und/oder jedes R2 unabhängig voneinander ausgewählt aus linearem, unsubstituiertem C12-20 Alkyl, vorzugsweise C12-18 Alkyl; und/oder X- ausgewählt wird aus anorganischen oder organischen Anionen, insbesondere Fluorid, Chlorid, Bromid und Methosulfat.

    [0063] Zur Gruppe der Esterquats zählen insbesondere Verbindungen der Formel N+(R1)4-n((CH2)m-O-C(O)-R2)nX-, wobei n = 2 und m = 2 ist, das erste R1 ausgewählt wird aus Methyl und Ethyl, vorzugsweise Methyl, das zweite R1 ausgewählt wird aus Methyl und 2-Hydroxyethyl, vorzugsweise 2-Hydroxyethyl, und jedes R2 lineares, unsubstituiertes C12-18 Alkyl ist. Bei derartigen Esterquats handelt es sich um Bis(acyloxyethyl)hydroxyethylmethylammonium Verbindungen. Das Gegenion ist vorzugsweise Methosulfat. Solche Esterquats sind beispielsweise unter dem Handelsnamen Dehyquart® AU-57 (BASF SE, DE) kommerziell erhältlich.

    [0064] Bevorzugte Zusammensetzungen sind weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass diese, bezogen auf ihr Gesamtgewicht, weniger als 1 Gew.-%, vorzuensweise weniger als 0,1 Gew.-% und insbesondere keine Textil-weichmachenden Schichtsilikate umfasst.

    [0065] Zur Gruppe der Textil-weichmachenden Schichtsilikate zählen u.a. Smectit-Tone. Bevorzugte Smectit-Tone sind Beidellit-Tone, Hectorit-Tone, Laponit-Tone, Montmorillonit-Tone, Nontronit-Tone, Saponit-Tone, Sauconit-Tone und Mischungen daraus. Montmorillonit-Tone sind die bevorzugten weichmachenden Tone. Bentonite enthalten hauptsächlich Montmorillonite und können als bevorzugte Quelle für den Textil-weichmachenden Ton dienen. Die Bentonite können als Pulver oder Kristalle eingesetzt werden.Entsprechende Bentonite werden beispielsweise unter den Bezeichnungen Laundrosil® von der Firma Süd-Chemie oder unter der Bezeichnung Detercal von der Firma Laviosa vertrieben.

    [0066] Weitere bevorzugte Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet, dass diese, bezogen auf ihr Gesamtgewicht, weniger als 1 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 0,1 Gew.-% und insbesondere keine kationischen Polymere umfassen.

    [0067] Die vorgenannten kationischen Polymere umfassen insbesondere solche, die in "CTFA International Cosmetic Ingredient Dictionary", Fourth Edition, J. M. Nikitakis, et al, Editors, veröffentlicht durch die Cosmetic, Toiletry, and Fragrance Association, 1991 beschrieben sind und unter der Sammelbezeichnung "Polyquaternium" zusammengefasst sind. Im Folgenden sind einige geeignete Polyquaternium-Verbindungen genauer aufgeführt: POLYQUATERNIUM-1 (CAS-Nummer: 68518-54-7), POLYQUATERNIUM-2 (CAS-Nummer: 63451-27-4), POLYQUATERNIUM-3, POLYQUATERNIUM-4 (CAS-Nummer: 92183-41-0), POLYQUATERNIUM-5 (CAS-Nummer: 26006-22-4), POLYQUATERNIUM-6 (CAS-Nummer: 26062-79-3), POLYQUATERNIUM-7 (CAS-Nummer: 26590-05-6), POLYQUATERNIUM-8, POLYQUATERNIUM-9, POLYQUATERNIUM-11 (CAS-Nummer: 53633-54-8), POLYQUATERNIUM-12 (CAS-Nummer: 68877-50-9), POLYQUATERNIUM-13 (CAS Nummer: 68877-47-4), POLYQUATERNIUM-14 (CAS-Nummer: 27103-90-8), POLYQUATERNIUM-15 (CAS-Nummer: 35429-19-7), POLYQUATERNIUM-16 (CAS-Nummer: 95144-24-4), POLYQUATERNIUM-17 (CAS-Nummer: 90624-75-2), POLYQUATERNIUM-18, POLYQUATERNIUM-19, POLYQUATERNIUM-20, POLYQUATERNIUM-21 (CAS-Nummer: 102523-94-4), POLYQUATERNIUM-22 (CAS-Nummer: 53694-17-0), POLYQUATERNIUM-24 (CAS-Nummer: 107987-23-5), POLYQUATERNIUM-27, POLYQUATERNIUM-28 (CAS-Nummer: 131954-48-8), POLYQUATERNIUM-29, POLYQUATERNIUM-30, POLYQUATERNIUM-31 (CAS-Nummer. 136505-02-7), POLYQUATERNIUM-32 (CAS-Nummer: 35429-19-7), POLYQUATERNIUM-37 (CAS-Nummer: 26161-33-1), POLYQUATERNIUM-44 (CAS-Nummer: 150595-70-5), POLYQUATERNIUM-68 (CAS-Nummer: 827346-45-2),

    [0068] Schließlich werden auch solche Zusammensetzungen bevorzugt, welche, bezogen auf ihr Gesamtgewicht, weniger als 1 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 0,1 Gew.-% und insbesondere keine Silikone umfassen.

    [0069] Zu den Silikonen zählen insbesondere Verbindungen mit der Struktureinheit a) -(R1)2Si-O)n-, mit R1= unabhängig voneinander C1-C30-Alkyl, vorzugsweise C1-C4-Alkyl, insbesondere Methyl oder Ethyl und n = 1 bis 5000, vorzugsweise 10 bis 2500, insbesondere 100 bis 1500.

    [0070] Weist das Polysiloxan nur die Struktureinheit a) mit R1 = Methyl auf, handelt es sich um ein Polydimethylsiloxan. Polydimethylpolysiloxane sind als effiziente textilpflegende Verbindungen bekannt. Geeignete Polydimethysiloxane umfassen DC-200 (ex Dow Corning), Baysilone® M 50, Baysilone® M 100, Baysilone® M 350, Baysilone® M 500, Baysilone® M 1000, Baysilone® M 1500, Baysilone® M 2000 oder Baysilone® M 5000 (alle ex GE Bayer Silicones).

    [0071] Bevorzugt weist das Polysiloxan zusätzlich auch die Struktureinheit b) -(R1)(YNR2R3)Si-O)x- auf, mit R1= C1-C30-Alkyl, vorzugsweise C1-C4-Alkyl, insbesondere Methyl oder Ethyl, Y = ggf. substituiertes, lineares oder verzweigtes C1-C20-Alkylen, vorzugsweise -(CH2)m- mit m= 1 bis 16, vorzugsweise 1 bis 8, insbesondere 2 bis 4, im speziellen 3, R2, R3 = unabhängig voneinander H oder gegebenenfalls substituiertes, lineares oder verzweigtes C1-C30-Alkyl, vorzugsweise mit Aminogruppen substituiertes C1-C30-Alkyl, besonders bevorzugt -(CH2)b-NH2 mit b = 1 bis 10, äußerst bevorzugt b = 2 und x = 1 bis 5000, vorzugsweise 10 bis 2500, insbesondere 100 bis 1500.

    [0072] Ein weiteres Polysiloxan weist die folgende Struktur auf:
    (CH3)3Si-[O-Si(CH3)2]n-[O-Si(CH3){(CH2)3-NH-(CH2)2-NH2}]x-OSi(CH3)3, wobei die Summe n + x eine Zahl zwischen 2 und 10.000 ist.

    [0073] Zur Gruppe der Silikone zählen darüber hinaus auch die Aminosiloxane. Diese kann beispielsweise ausgewählt werden aus der Gruppe umfassend Amodimethicone/Morpholinomethyl Silsesquioxane Copolymer (CAS No. 1293390-78-9), Trideceth-9 PG-Amodimethicone (CAS No. 943769-53-7), mit Methylsilsesquioxan Hydroxybegrenztes Dimethyl, methyl(aminoethylaminoisobutyl)siloxan (CAS No. 863918-80-3) und Dimethyl,methyl(aminoethylami-noisobutyl)siloxane (CAS No. 106842-44-8). Besonders bevorzugt ist Amodimethicone/Morpholinomeh-tyl Silsesquioxane Copolymer (CAS No. 1293390-789), das als Belsil® ADM 8301 E (Wacker Chemie) kommerziell erhältlich ist.

    [0074] Die Zusammensetzung einiger bevorzugter Waschmittel kann den folgenden Tabellen entnommen werden (Angaben in Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels sofern nicht anders angegeben).
      Formel 1 Formel 2 Formel 3 Formel 4
    ungesättigte C18-C24 Fettsäure 0,01 bis 10 0,01 bis 8 0,05 bis 6 0,05 bis 6
    ungesättigter C20-C24 Fettalkohol 0,01 bis 5 0,02 bis 3 0,02 bis 3 0,05 bis 1
    Tensid und/oder org. Lösungsmittel 5 bis 70 5 bis 70 7 bis 65 7 bis 65
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 1a Formel 2a Formel 3a Formel 4a
    ungesättigte C18-C24 Fettsäure 0,01 bis 10 0,01 bis 8 0,05 bis 6 0,05 bis 6
    ungesättigter C20-C24 Fettalkohol 0,01 bis 5 0,02 bis 3 0,02 bis 3 0,05 bis 1
    Tensid 5 bis 60 10 bis 50 10 bis 50 25 bis 50
    org. Lösungsmittel 5 bis 50 5 bis 50 9 bis 40 12 bis 21
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 1b Formel 2b Formel 3b Formel 4b
    ungesättigte C18-C24 Fettsäure 0,01 bis 10 0,01 bis 8 0,05 bis 6 0,05 bis 6
    ungesättigter C20-C24 Fettalkohol 0,01 bis 5 0,02 bis 3 0,02 bis 3 0,05 bis 1
    anionisches Tensid 2 bis 30 4 bis 30 8 bis 25 12 bis 25
    nichtionisches Tensid 3 bis 30 8 bis 30 15 bis 30 18 bis 30
    org. Lösungsmittel 5 bis 50 5 bis 50 9 bis 40 12 bis 21
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 1c Formel 2c Formel 3c Formel 4c
    ungesättigte C18-C24 Fettsäure 0,01 bis 10 0,01 bis 8 0,05 bis 6 0,05 bis 6
    ungesättigter C20-C24 Fettalkohol 0,01 bis 5 0,02 bis 3 0,02 bis 3 0,05 bis 1
    Tensid 5 bis 60 10 bis 50 10 bis 50 25 bis 50
    Seife 0,2 bis 15 0,2 bis 15 2 bis 12 4 bis 10
    org. Lösungsmittel 5 bis 50 5 bis 50 9 bis 40 12 bis 21
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 1d Formel 2d Formel 3d Formel 4d
    ungesättigte C18-C24 Fettsäure 0,01 bis 10 0,01 bis 8 0,05 bis 6 0,05 bis 6
    ungesättigter C20-C24 Fettalkohol 0,01 bis 5 0,02 bis 3 0,02 bis 3 0,05 bis 1
    anionisches Tensid 2 bis 30 4 bis 30 8 bis 25 12 bis 25
    nichtionisches Tensid 3 bis 30 8 bis 30 15 bis 30 18 bis 30
    Seife 0,2 bis 15 0,2 bis 15 2 bis 12 4 bis 10
    org. Lösungsmittel 5 bis 50 5 bis 50 9 bis 40 12 bis 21
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 1e Formel 2e Formel 3e Formel 4e
    ungesättigte C18-C24 Fettsäure 0,01 bis 10 0,01 bis 8 0,05 bis 6 0,05 bis 6
    ungesättigter C20-C24 Fettalkohol 0,01 bis 5 0,02 bis 3 0,02 bis 3 0,05 bis 1
    Tensid 5 bis 60 10 bis 50 10 bis 50 25 bis 50
    Enzymzubereitung 0,1 bis 15 0,5 bis 12 0,5 bis 12 1 bis 10
    org. Lösungsmittel 5 bis 50 5 bis 50 9 bis 40 12 bis 21
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 1f Formel 2f Formel 3f Formel 4f
    ungesättigte C18-C24 Fettsäure 0,01 bis 10 0,01 bis 8 0,05 bis 6 0,05 bis 6
    ungesättigter C20-C24 Fettalkohol 0,01 bis 5 0,02 bis 3 0,02 bis 3 0,05 bis 1
    anionisches Tensid 2 bis 30 4 bis 30 8 bis 25 12 bis 25
    nichtionisches Tensid 3 bis 30 8 bis 30 15 bis 30 18 bis 30
    Enzymzubereitung 0,1 bis 15 0,5 bis 12 0,5 bis 12 1 bis 10
    org. Lösungsmittel 5 bis 50 5 bis 50 9 bis 40 12 bis 21
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 1g Formel 2g Formel 3g Formel 4g
    Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) 0,01 bis 25 0,01 bis 15 0,01 bis 10 0,01 bis 8
    Tensid 5 bis 60 10 bis 50 10 bis 50 25 bis 50
    org. Lösungsmittel 5 bis 50 5 bis 50 9 bis 40 12 bis 21
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 1h Formel 2h Formel 3h Formel 4h
    Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) 0,01 bis 25 0,01 bis 15 0,01 bis 10 0,01 bis 8
    anionisches Tensid 2 bis 30 4 bis 30 8 bis 25 12 bis 25
    nichtionisches Tensid 3 bis 30 8 bis 30 15 bis 30 18 bis 30
    org. Lösungsmittel 5 bis 50 5 bis 50 9 bis 40 12 bis 21
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 1i Formel 2i Formel 3i Formel 4i
    Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) 0,01 bis 25 0,01 bis 15 0,01 bis 10 0,01 bis 8
    Tensid 5 bis 60 10 bis 50 10 bis 50 25 bis 50
    Seife 0,2 bis 15 0,2 bis 15 2 bis 12 4 bis 10
    org. Lösungsmittel 5 bis 50 5 bis 50 9 bis 40 12 bis 21
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 1j Formel 2j Formel 3j Formel 4j
    Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) 0,01 bis 25 0,01 bis 15 0,01 bis 10 0,01 bis 8
    anionisches Tensid 2 bis 30 4 bis 30 8 bis 25 12 bis 25
    nichtionisches Tensid 3 bis 30 8 bis 30 15 bis 30 18 bis 30
    Seife 0,2 bis 15 0,2 bis 15 2 bis 12 4 bis 10
    org. Lösungsmittel 5 bis 50 5 bis 50 9 bis 40 12 bis 21
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 1k Formel 2k Formel 3k Formel 4k
    Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) 0,01 bis 25 0,01 bis 15 0,01 bis 10 0,01 bis 8
    Tensid 5 bis 60 10 bis 50 10 bis 50 25 bis 50
    Enzymzubereitung 0,1 bis 15 0,5 bis 12 0,5 bis 12 1 bis 10
    org. Lösungsmittel 5 bis 50 5 bis 50 9 bis 40 12 bis 21
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 1l Formel 2l Formel 3l Formel 4l
    Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) 0,01 bis 25 0,01 bis 15 0,01 bis 10 0,01 bis 8
    anionisches Tensid 2 bis 30 4 bis 30 8 bis 25 12 bis 25
    nichtionisches Tensid 3 bis 30 8 bis 30 15 bis 30 18 bis 30
    Enzymzubereitung 0,1 bis 15 0,5 bis 12 0,5 bis 12 1 bis 10
    org. Lösungsmittel 5 bis 50 5 bis 50 9 bis 40 12 bis 21
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100


    [0075] Die Zusammensetzung einiger weniger konzentrierter Waschmittel kann den folgenden Tabellen entnommen werden (Angaben in Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels sofern nicht anders angegeben).
      Formel 5 Formel 6 Formel 7 Formel 8
    ungesättigte C18-C24 Fettsäure 0,01 bis 10 0,01 bis 8 0,05 bis 6 0,05 bis 6
    ungesättigter C20-C24 Fettalkohol 0,01 bis 5 0,02 bis 3 0,02 bis 3 0,05 bis 1
    Tensid und/oder org. Lösungsmittel 5 bis 70 5 bis 30 5 bis 22 5 bis 15
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 5a Formel 6a Formel 7a Formel 8a
    ungesättigte C18-C24 Fettsäure 0,01 bis 10 0,01 bis 8 0,05 bis 6 0,05 bis 6
    ungesättigter C20-C24 Fettalkohol 0,01 bis 5 0,02 bis 3 0,02 bis 3 0,05 bis 1
    Tensid 3 bis 20 4 bis 18 4 bis 18 6 bis 15
    org. Lösungsmittel 0,1 bis 10 0,1 bis 6 0,1 bis 6 0,1 bis 2
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 5b Formel 6b Formel 7b Formel 8b
    ungesättigte C18-C24 Fettsäure 0,01 bis 10 0,01 bis 8 0,05 bis 6 0,05 bis 6
    ungesättigter C20-C24 Fettalkohol 0,01 bis 5 0,02 bis 3 0,02 bis 3 0,05 bis 1
    anionisches Tensid 1 bis 10 2 bis 10 2 bis 8 3 bis 7
    nichtionisches Tensid 1 bis 10 2 bis 10 2 bis 8 3 bis 7
    org. Lösungsmittel 0,1 bis 10 0,1 bis 6 0,1 bis 6 0,1 bis 2
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 5c Formel 6c Formel 7c Formel 8c
    ungesättigte C18-C24 Fettsäure 0,01 bis 10 0,01 bis 8 0,05 bis 6 0,05 bis 6
    ungesättigter C20-C24 Fettalkohol 0,01 bis 5 0,02 bis 3 0,02 bis 3 0,05 bis 1
    Tensid 3 bis 20 4 bis 18 4 bis 18 6 bis 15
    Seife 0 bis 3 0 bis 2 0 bis 1 0 bis 0,5
    org. Lösungsmittel 0,1 bis 10 0,1 bis 6 0,1 bis 6 0,1 bis 2
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 5d Formel 6d Formel 7d Formel 8d
    ungesättigte C18-C24 Fettsäure 0,01 bis 10 0,01 bis 8 0,05 bis 6 0,05 bis 6
    ungesättigter C20-C24 Fettalkohol 0,01 bis 5 0,02 bis 3 0,02 bis 3 0,05 bis 1
    anionisches Tensid 1 bis 10 2 bis 10 2 bis 8 3 bis 7
    nichtionisches Tensid 1 bis 10 2 bis 10 2 bis 8 3 bis 7
    Seife 0 bis 3 0 bis 2 0 bis 1 0 bis 0,5
    org. Lösungsmittel 0,1 bis 10 0,1 bis 6 0,1 bis 6 0,1 bis 2
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 5e Formel 6e Formel 7e Formel 8e
    ungesättigte C18-C24 Fettsäure 0,01 bis 10 0,01 bis 8 0,05 bis 6 0,05 bis 6
    ungesättigter C20-C24 Fettalkohol 0,01 bis 5 0,02 bis 3 0,02 bis 3 0,05 bis 1
    Tensid 3 bis 20 4 bis 18 4 bis 18 6 bis 15
    Enzymzubereitung 0,1 bis 8 0,1 bis 6 0,1 bis 4 0,1 bis 4
    org. Lösungsmittel 0,1 bis 10 0,1 bis 6 0,1 bis 6 0,1 bis 2
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 5f Formel 6f Formel 7f Formel 8f
    ungesättigte C18-C24 Fettsäure 0,01 bis 10 0,01 bis 8 0,05 bis 6 0,05 bis 6
    ungesättigter C20-C24 Fettalkohol 0,01 bis 5 0,02 bis 3 0,02 bis 3 0,05 bis 1
    anionisches Tensid 1 bis 10 2 bis 10 2 bis 8 3 bis 7
    nichtionisches Tensid 1 bis 10 2 bis 10 2 bis 8 3 bis 7
    Enzymzubereitung 0,1 bis 8 0,1 bis 6 0,1 bis 4 0,1 bis 4
    org. Lösungsmittel 0,1 bis 10 0,1 bis 6 0,1 bis 6 0,1 bis 2
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 5g Formel 6g Formel 7g Formel 8g
    Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) 0,01 bis 25 0,01 bis 15 0,01 bis 10 0,01 bis 8
    Tensid 3 bis 20 4 bis 18 4 bis 18 6 bis 15
    org. Lösungsmittel 0,1 bis 10 0,1 bis 6 0,1 bis 6 0,1 bis 2
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 5h Formel 6h Formel 7h Formel 8h
    Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) 0,01 bis 25 0,01 bis 15 0,01 bis 10 0,01 bis 8
    anionisches Tensid 1 bis 10 2 bis 10 2 bis 8 3 bis 7
    nichtionisches Tensid 1 bis 10 2 bis 10 2 bis 8 3 bis 7
    org. Lösungsmittel 0,1 bis 10 0,1 bis 6 0,1 bis 6 0,1 bis 2
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 5i Formel 6i Formel 7i Formel 8i
    Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) 0,01 bis 25 0,01 bis 15 0,01 bis 10 0,01 bis 8
    Tensid 3 bis 20 4 bis 18 4 bis 18 6 bis 15
    Seife 0 bis 3 0 bis 2 0 bis 1 0 bis 0,5
    org. Lösungsmittel 0,1 bis 10 0,1 bis 6 0,1 bis 6 0,1 bis 2
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 5j Formel 6j Formel 7j Formel 8j
    Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) 0,01 bis 25 0,01 bis 15 0,01 bis 10 0,01 bis 8
    anionisches Tensid 1 bis 10 2 bis 10 2 bis 8 3 bis 7
    nichtionisches Tensid 1 bis 10 2 bis 10 2 bis 8 3 bis 7
    Seife 0 bis 3 0 bis 2 0 bis 1 0 bis 0,5
    org. Lösungsmittel 0,1 bis 10 0,1 bis 6 0,1 bis 6 0,1 bis 2
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 5k Formel 6k Formel 7k Formel 8k
    Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) 0,01 bis 25 0,01 bis 15 0,01 bis 10 0,01 bis 8
    Tensid 3 bis 20 4 bis 18 4 bis 18 6 bis 15
    Enzymzubereitung 0,1 bis 8 0,1 bis 6 0,1 bis 4 0,1 bis 4
    org. Lösungsmittel 0,1 bis 10 0,1 bis 6 0,1 bis 6 0,1 bis 2
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100
      Formel 5l Formel 6l Formel 7l Formel 8l
    Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) 0,01 bis 25 0,01 bis 15 0,01 bis 10 0,01 bis 8
    anionisches Tensid 1 bis 10 2 bis 10 2 bis 8 3 bis 7
    nichtionisches Tensid 1 bis 10 2 bis 10 2 bis 8 3 bis 7
    Enzymzubereitung 0,1 bis 8 0,1 bis 6 0,1 bis 4 0,1 bis 4
    org. Lösungsmittel 0,1 bis 10 0,1 bis 6 0,1 bis 6 0,1 bis 2
    Misc ad 100 ad 100 ad 100 ad 100


    [0076] Bei den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen kann es sich um feste oder flüssige Waschmittel handeln. Bevorzugt sind jedoch Waschmittel in flüssiger Form.

    [0077] Die Zusammensetzungen, beispielsweise auch die Zusammensetzungen 1 bis 8 in den vorherigen Tabellen, liegen vorzugsweise in Form einer vorkonfektionierten wasserlöslichen Dosiereinheit vor.

    [0078] Bevorzugt ist es weiterhin, die Zusammensetzung in einem wasserlöslichen Verpackungsmaterial, vorzugsweise in einer wasserlöslichen Folie zu verpacken.

    [0079] Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können als eigenständiges Waschmittel konfektioniert werden oder mit weiteren festen oder flüssigen Waschmitteln zu einem Mehrkomponenten-Waschmittel kombiniert werden. Mehrkomponenten-Waschmittel, umfassend eine erfindungsgemäße Zusammensetzung sowie mindestens eine weitere, von dieser Zusammensetzung getrennte und verschiedene Komponente, sind aufgrund der größeren Freiheitsgrade bei ihrer Formulierung und ihrer hervorstechenden Optik bevorzugt.

    [0080] In einem beispielhaften Mehrkomponenten-Waschmittel liegt die weitere Komponente als Flüssigkeit, Pulver oder Granulat vor.

    [0081] Besonders bevorzugt ist es, wenn die Komponenten des Mehrkomponenten-Waschmittels getrennt voneinander in einem Mehrkammerpouch, vorzugsweise in einem wasserlöslichen Mehrkammerpouch auf Polyvinylalkohol Basis, vorliegen.

    [0082] Der Mehrkammerpouch umfasst mindestens zwei räumlich voneinander getrennte Kammern, beispielsweise 2, 3, 4, 5, 6 oder 7 Kammern. Diese Kammern sind derart voneinander getrennt, dass die enthaltenen Zusammensetzungen nicht miteinander in Kontakt treten. Diese Trennung kann beispielsweise durch eine Wand erfolgen, die aus demselben Material besteht wie der Behälter selbst. Bevorzugte wasserlösliche Materialien umfassen vorzugsweise mindestens anteilsweise wenigstens eine Substanz aus der Gruppe bestehend aus (acetalisierter) Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon, Polyethylenoxid, Gelatine, mit Sulphat, Carbonat und/oder Citrat substituierte Polyvinylalkohole, Polyalkylenoxide, Acrylamide, Celluloseester, Celluloseether, Celluloseamide, Cellulose, Polyvinylacetate, Polycarbonsäuren und deren Salze, Polyaminosäuren oder Peptide, Polyamide, Polyacrylamide, Copolymere von Maleinsäure und Acrylsäure, Copolymere von Acrylamiden und (Meth)Acrylsäure, Polysaccaride, wie beispielsweise Stärke oder Guar-Derivate, Gelatine und unter den INCI Bezeichnungn Polyquaternium 2, Polyquaternium 17, Polyquaternium 18 und Polyquaternium 27 auf. Besonders bevorzugt ist als wasserlösliches Material ein Polivinylalkohol.

    [0083] Wie eingangs ausgeführt dienen die zuvor beschriebenen Zusammensetzungen und Mehrkomponenten-Waschmittel der Wäschebehandlung bzw. dem Weichspülen von Textilien. Die Verwendung dieser Zusammensetzungen oder Mehrkomponenten-Waschmittel als Wäschebehandlungsmittel bzw. zur Verbesserung der Weichspülleistung in einer Textilwaschmaschine sind daher weitere Gegenstände dieser Anmeldung.

    [0084] Ein letzter Gegenstand dieser Anmeldung ist ein Verfahren zur Textilreinigung, bei welchem eine erfindungsgemäße Zusammensetzung oder ein erfindungsgemäßes Mehrkomponenten-Waschmittel in die Waschflotte einer Textilwaschmaschine eingebracht wird.

    [0085] Überraschenderweise wurde festgestellt, dass die erfindungsgemäße Zusammensetzung auch bei Dosierung zu Beginn eines Waschverfahrens eine deutliche Weichspülwirkung entfaltet. Ein weiterer Gegenstand dieser Anmeldung ist daher ein Verfahren zur Textilreinigung, bei welchem eine erfindungsgemäße Zusammensetzung oder ein erfindungsgemäßes Mehrkomponenten-Waschmittel zu Beginn eines Waschverfahrens in die Waschflotte einer Textilwaschmaschine eingebracht werden. Sofern die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen nicht als eigenständiges Textilwaschmittel ausgestaltet sind, ist es bevorzugt, diese gemeinsam mit einem Textilwaschmittel, in die Waschflotte einer Textilwaschmaschine einzubringen.

    [0086] Die im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Zusammensetzung weiter oben offenbarten spezifischen technischen Merkmale gelten mutatis mutandis auch für das erfindungsgemäße Verfahren. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird auch an dieser Stelle auf die dortigen Ausführungen verwiesen.

    Beispiele



    [0087] Die folgenden flüssigen Zusammensetzungen wurde durch Vermischen ihrer Inhaltsstoffe hergestellt (alle Angabe in Gew.-% der Aktivstoffe sofern nicht anders angegeben). Die flüssigen Zusammensetzungen wurden als 1-Kammerportionsbeutel (Film Kuraray Monosol M8720, 88µm Filmdicke) konfektioniert mit einer Füllmengen von jeweils 25 g konfektioniert. Nachfolgend wurde die Weichspülleistung der Zusammensetzungen im Rahmen eines maschinellen Textilwaschverfahrens bestimmt.
    Inhaltsstoff V1 V2 E1
    Propylenglykol 7,8 7,8 7,8
    Glycerin 10,1 10,1 10,1
    Lineares Alkylbenzolsulfonat 17,6 17,6 17,6
    C13/15 Oxoalkohol mit 8 EO 24,0 24,0 24,0
    Monoethanolamin zur Verseifung 4,8 4,8 4,8
    C12-18 Seife 6,0 6,0 6,0
    Polyethylenimin Polymer 6,0 6,0 6,0
    DTPMPA 7Na 0,7 0,7 0,7
    Ethanol 3,0 3,0 3,0
    Soil Release Polymer 1,4 1,4 1,4
    Parfüm 1,7 1,7 1,7
    Enzymzubereitung, enthaltend Protease, Mannanase, Amylase uhjd Cellulase 8,5 8,5 8,5
    Farbstoff 0,01 0,01 0,01
    Gemisch ungesättigter C18-C24 Fettsäuren und ungesättigter C20-C24 Fettalkohole     0,8
    Jojoba Öl   1%  
    Wasser ad 100 ad 100 ad 100
    Weicheffekt - - +



    Ansprüche

    1. Zusammensetzung zur Textilbehandlung enthaltend

    a) mindestens eine ungesättigte C18-C24 Fettsäure;

    b) mindestens ein ungesättigter C20-C24 Fettalkohol;

    c) 5 bis 80 Gew.-% Tensid und/oder organisches Lösungsmittel.


     
    2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei die Zusammensetzung bezogen auf ihr Gesamtgewicht 0,01 bis 12 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 8 Gew.-% und insbesondere 0,01 bis 4 Gew.-% der ungesättigte C18-C24 Fettsäure enthält.
     
    3. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die ungesättigte C18-C24 Fettsäure ausgewählt ist aus der Gruppe der Gemische von Ölsäure, Gondosäure und Erucasäure.
     
    4. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Zusammensetzung bezogen auf ihr Gesamtgewicht 0,01 bis 12 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 8 Gew.-% und insbesondere 0,01 bis 4 Gew.-% des ungesättigten C20-C24 Fettalkohols enthält.
     
    5. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei der ungesättigte C16-C22 Fettalkohol ausgewählt ist aus der Gruppe der Gemische von cis-11-Eicosen-1-ol und Erucylalkohol.
     
    6. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das Gewichtsverhältnis von ungesättigter C18-C24 Fettsäure zu ungesättigtem C20-C24 Fettalkohol 10:1 bis 1:10, vorzugsweise 2:1 bis 1:2 und insbesondere 5:4 bis 4:5 beträgt.
     
    7. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Zusammensetzung

    a) Gemische von Ölsäure, Gondosäure und Erucasäure

    b) Gemische von cis-11-Eicosen-1-ol und Erucylalkohol

    c) 5 bis 80 Gew.-% Tensid und/oder organisches Lösungsmittel

    enthält.
     
    8. Verwendung einer Zusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche als Wäschebehandlungsmittel in einer Textilwaschmaschine
     
    9. Verwendung einer Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 zur Verbesserung der Weichspülleistung bei einer maschinellen Textilreinigung.
     
    10. Verfahren zur Textilreinigung, bei welchem eine Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 in die Waschflotte einer Textilwaschmaschine eingebracht wird.
     


    Claims

    1. Composition for textile treatment containing

    a) at least one unsaturated C18-C24 fatty acid;

    b) at least one unsaturated C20-C24 fatty alcohol;

    c) 5 to 80 % by weight of surfactant and/or organic solvent.


     
    2. Composition according to claim 1, wherein the composition contains, based on its total weight, 0,01 to 12 % by weight, preferably 0,01 to 8 % by weight and in particular 0,01 to 4 % by weight of the unsaturated C18-C24 fatty acid.
     
    3. Composition according to any one of the preceding claims, wherein the unsaturated C18-C24 fatty acid is selected from the group of mixtures of oleic acid, gondoic acid and erucic acid.
     
    4. Composition according to any one of the preceding claims, wherein the composition contains, based on its total weight, from 0,01 to 12 % by weight, preferably from 0,01 to 8 % by weight, and more preferably from 0,01 to 4 % by weight, of the unsaturated C20-C24 fatty alcohol.
     
    5. Composition according to any one of the preceding claims, wherein the unsaturated C16 -C22 fatty alcohol is selected from the group of mixtures of cis-11-eicosen-1-ol and erucyl alcohol.
     
    6. Composition according to any one of the preceding claims, wherein the weight ratio of unsaturated C18-C24 fatty acid to unsaturated C20-C24 fatty alcohol is 10:1 to 1:10, preferably 2:1 to 1:2, and more preferably 5:4 to 4:5.
     
    7. Composition according to any one of the preceding claims, wherein the composition comprises.

    a) Mixtures of oleic acid, gondoic acid and erucic acid

    b) Mixtures of cis-11-eicosen-1-ol and erucyl alcohol

    c) 5 to 80 % by weight surfactant and/or organic solvent

    contains.
     
    8. Use of a composition according to any one of the preceding claims as a laundry treatment agent in a textile washing machine.
     
    9. Use of a composition according to any one of claims 1 to 8 for improving the softening performance in a machine textile cleaning.
     
    10. Process for textile cleaning, in which a composition according to any one of claims 1 to 8 is introduced into the wash liquor of a textile washing machine.
     


    Revendications

    1. Composition pour le traitement des textiles contenant

    a) au moins un acide gras insaturé C18-C24;

    b) au moins un alcool gras insaturé C20-C24;

    c) 5 à 80 % en poids d'agent tensioactif et/ou de solvant organique.


     
    2. Composition selon la revendication 1, dans laquelle la composition contient, par rapport à son poids total, de 0,01 à 12 % en poids, de préférence de 0,01 à 8 % en poids et en particulier de 0,01 à 4 % en poids de l'acide gras insaturé C18-C24.
     
    3. Composition selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle l'acide gras insaturé C18-C24 est choisi dans le groupe des mélanges d'acide oléique, d'acide gondoïque et d'acide érucique.
     
    4. Composition selon l'une quelconque des revendications précédentes, ladite composition contenant, par rapport à son poids total, de 0,01 à 12 % en poids, de préférence de 0,01 à 8 % en poids, et en particulier de 0,01 à 4 % en poids dudit alcool gras insaturé C20-C24.
     
    5. Composition selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle l'alcool gras insaturé C16-C22 est choisi dans le groupe constitué par les mélanges de cis-11-éicosen-1-ol et d'alcool érucique.
     
    6. Composition selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle le rapport pondéral de l'acide gras insaturé C18-C24 à l'alcool gras insaturé C20-C24 est de 10:1 à 1:10, de préférence de 2:1 à 1:2 et en particulier de 5:4 à 4:5.
     
    7. Composition selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle la composition est

    a) Mélanges d'acide oléique, d'acide gondoïque et d'acide érucique

    b) mélanges de cis-11-éicosène-1-ol et d'alcool érucique

    c) 5 à 80 % en poids d'agent tensioactif et/ou de solvant organique

    contient.
     
    8. Utilisation d'une composition selon l'une des revendications précédentes comme agent de traitement du linge dans une machine à laver les textiles
     
    9. Utilisation d'une composition selon l'une quelconque des revendications 1 à 8 pour améliorer les performances d'assouplissement lors d'un nettoyage à sec en machine.
     
    10. Procédé de nettoyage de textiles, dans lequel une composition selon l'une quelconque des revendications 1 à 8 est introduite dans le bain de lavage d'une machine à laver les textiles.
     






    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente




    In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur