[0001] Die vorliegende Erfindung beschreibt eine Zusammensetzung zur Textilreinigung und
-pflege sowie dessen Verwendung und Verfahren unter Einsatz einer solchen Zusammensetzung.
Insbesondere beschreibt die Erfindung eine Zusammensetzung, welche neben weiteren
Bestandteilen ungesättigte C
18-C
24 Fettsäuren sowie ungesättigte C
20-C
24 Fettalkohole enthält.
[0002] Die maschinelle Reinigung textiler Gewebe dient in der Regel nicht allein der Entfernung
von Verschmutzungen und Flecken sondern darüber hinaus auch der Textilpflege. Die
Pflege von Textilien schließt dabei so unterschiedliche Bereiche wie die Beduftung,
Färbung oder Ausrüstung mit ein. Ein weiterer Aspekt der Textilpflege betrifft die
Beeinflussung der wahrnehmbaren Oberflächenweichheit des Textils, welcher im maschinellen
Waschverfahren durch weichspülende Aktivstoffe verbessert werden soll.
[0003] Weichspüler werden der Waschflotte in der Regel im letzten Spülgang der Maschinenwäsche
zugesetzt, um den bei trocknender Wäsche auftretenden Effekt der "Trockenstarre" zu
unterbinden. Die Trockenstarre hat ihre Ursache in der Ausbildung von Wasserstoffbrückenbindungen
zwischen den Cellulosefasern. Die weichspülenden Aktivstoffe legen sich auf die Faseroberfläche
und schwächen so die Wechselwirkungen zwischen den Fasern. Durch die so verminderte
Steifheit des Wäschestücks verringert sich der Kraftaufwand beim Bügeln und der Tragekomfort
wird erhöht.
[0004] Die Gruppe der weichspülenden Aktivstoffe schließt insbesondere synthetische Verbindungen
aus den Gruppen der Esterquat, der kationischen Polymere und der Silikone ein.
[0005] Die deutsche Patentschrift
DE 197 14 044 C1 offenbart beispielsweise Weichspülzusammensetzungen auf Grundlage einer Kombination
von Esterquats und Silikonen.
[0007] Die europäische Patentanmeldung
EP 2 997 959 A1 beschreibt eine kosmetische Formulierung, welche neben einem Esterquat weiterhin
ungesättigte Fettalkohole enthalten kann.
[0008] Vor diesem technischen Hintergrund bestand die Aufgabe in der Bereitstellung eines
Textilbehandlungsmittels, welches auf Grundlage natürlicher Rohstoffe unter weitestgehendem
Verzicht auf synthetische Wirkstoffe einen für den Verbraucher wahrnehmbaren Weichspüleffekt
erzielt. Das Textilbehandlungsmittel sollte sich als Flüssigkeit, beispielsweise als
hochkonzentrierte Flüssigkeit, insbesondere als tensidreiche und wasserarme Formulierung
konfektionieren lassen und zur Einarbeitung in wasserlöslich verpackte Dosiereinheiten
(Waschmittelportionsbeutel) geeignet sein. Das Textilbehandlungsmittel sollte als
eigenständiges Weichspülmittel ebenso konfektionierbar sein wie als Bestandteil eines
vollwertigen Textilwaschmittels oder eines Textilbehandlungsadditivs, beispielsweise
einer Duftstoffzusammensetzung oder einem Färbemittel. Schließlich sollte die Textilbehandlungsmittel,
anders als bei üblichen Weichspülern, welche gegen Ende des Waschverfahrens in die
Waschflotte eingebracht werden, bereits zu Beginn eines Waschverfahrens in die Waschflotte
dosierbar sein.
[0009] Diese Aufgabe wurde durch die Kombination spezifischer ungesättigter Fettsäuren und
Fettalkohole gelöst in einem tensidisch-organischen Träger gelöst.
[0010] Ein erster Anspruchsgegenstand ist eine Zusammensetzung zur Textilbehandlung enthaltend
- a) mindestens eine ungesättigte C18-C24 Fettsäure;
- b) mindestens ein ungesättigter C20-C24 Fettalkohol;
- c) 5 bis 80 Gew.-% Tensid und/oder organisches Lösungsmittel.
[0011] Die erfindungsgemäße Zusammensetzung umfasst neben einem Träger auf Grundlage von
Tensid und/oder organischen Lösungsmittel als weitere wesentliche Bestandteile mindestens
einen ungesättigten C
20-C
24 Fettalkohol sowie eine mindestens ungesättigte C
18-C
24 Fettsäure.
[0012] Die Zusammensetzungen können eine einzige ungesättigte C
18-C
24 Fettsäure oder aber ein Gemisch verschiedener ungesättigter C
18-C
24 Fettsäuren enthalten.
[0013] Für die technische Wirkung der Zusammensetzung, insbesondere deren Weichspülwirkung,
hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Gewichtsanteil der ungesättigten C
18-C
24 Fettsäure am Gesamtgewicht der Zusammensetzung 0,01 bis 12 Gew.-%, vorzugsweise 0,01
bis 8 Gew.-% und insbesondere 0,01 bis 4 Gew.-% beträgt.
[0014] Besonders bevorzugte ungesättigte C
18-C
24 Fettsäure sind ausgewählt aus der Gruppe α-Linolensäure, Stearidonsäure, Eicosapentaensäure,
Docosahexaensäure, Linolsäure, Palmitoleinsäure, Vaccensäure, Ölsäure, Elaidinsäure,
Gondosäure ((11Z)-11-Eicosensäure), Gadoleinsäure ((9Z)-9-Eicosensäure), Erucasäure
und Nervonsäure.
[0015] Als technisch besonders wirksame C
18-C
24 Fettsäuren haben sich die einfach ungesättigten Fettsäuren erwiesen, wobei wiederum
die ω-9 Fettsäuren besonders bevorzugt sind. Aufgrund ihrer Weichspülwirkung besonders
bevorzugte Zusammensetzung sind daher dadurch gekennzeichnet, dass die ungesättigte
C
18-C
24 Fettsäure ausgewählt ist aus der Gruppe der ω-9 Fettsäuren, insbesondere aus der
Gruppe Ölsäure, Gondosäure und Erucasäure, ganz besonders bevorzugt aus der Gruppe
Gondosäure.
[0016] Wie zuvor ausgeführt können die Zusammensetzungen auch Gemische verschiedener ungesättigter
C
18-C
24 Fettsäuren enthalten. Aufgrund ihrer Verfügbarkeit und ihrer eindrucksvollen Weichspülwirkung
ist der Einsatz eines Gemisches von Ölsäure, Gondosäure und Erucasäure besonders bevorzugt.
[0017] Ein zweiter wesentlicher Bestandteil der Zusammensetzungen ist der mindestens eine
ungesättigte C
20-C
24 Fettalkohol.
[0018] Wiederum können die Zusammensetzungen einen einzigen ungesättigten C
20-C
24 Fettalkohol oder aber ein Gemisch verschiedener ungesättigter C
20-C
24 Fettalkohole enthalten.
[0019] Der Gewichtsanteil des ungesättigten C
20-C
24 Fettalkohol am Gesamtgewicht der Zusammensetzung beträgt vorzugsweise 0,01 bis 12
Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 8 Gew.-% und insbesondere 0,01 bis 4 Gew.-%.
[0020] In Bezug auf ihre Weichspülwirkung besonders bevorzugt ist der Einsatz ungesättigter
C
20-C
24 Fettalkohole ausgewählt ist aus der Gruppe der einfach ungesättigten Fettalkohole.
Besonders bevorzugt ist der ungesättigte C
16-C
22 Fettalkohol ausgewählt aus der Gruppe Palmitoleylalkohol, Oleylalkohol, cis-11-Eicosen-1-ol,
und Erucylalkohol (cis-13-Docosen-1-ol), ganz besonders bevorzugt aus der Gruppe cis-11-Eicosen-1-ol
und Erucylalkohol.
[0021] Aufgrund ihrer Verfügbarkeit und ihrer eindrucksvollen Weichspülwirkung ist der Einsatz
eines Gemisches von cis-11-Eicosen-1-ol und Erucylalkohol besonders bevorzugt.
[0022] Das Gewichtsverhältnis von ungesättigter C
18-C
24 Fettsäure zu ungesättigtem C
20-C
24 Fettalkohol beträgt vorzugsweise 10:1 bis 1:10, bevorzugt 2:1 bis 1:2 und insbesondere
5:4 bis 4:5. Entsprechende Gemische sind aus nachhaltigen Quellen verfügbar und lassen
sich in einfacher Weise in die Zusammensetzungen einarbeiten.
[0023] Zusammenfassend ist eine besonders bevorzugte Zusammensetzung dadurch gekennzeichnet,
dass diese a) Gemische von Ölsäure, Gondosäure und Erucasäure, b) Gemische von cis-11-Eicosen-1-ol
und Erucylalkohol sowie c) 5 bis 80 Gew.-% Tensid und/oder organisches Lösungsmittel
enthält.
[0024] Neben den zuvor beschriebenen ungesättigten C
18-C
24 Fettsäuren und ungesättigten C
20-C
24 Fettalkoholen können die Zusammensetzungen auch deren Ester enthalten. Der Gehalt
der Zusammensetzungen an entsprechenden Estern ist dabei weniger der erwünschten Weichspülwirkung
als vielmehr der Herkunft der erfindungswesentlichen ungesättigten C
18-C
24 Fettsäuren und ungesättigten C
20-C
24 Fettalkoholen aus nachhaltigen Quellen geschuldet.
[0025] Insbesondere in all jenen Fällen, in denen die ungesättigte C
18-C
24 Fettsäure und/oder der ungesättigte C
20-C
24 Fettalkohol nicht synthetisch hergestellt wurden, sondern einer natürlichen Quelle
entstammen, können die Zusammensetzungen weiterhin ein pflanzliches Öl enthalten.
Bevorzugte Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet, dass diese ein pflanzliches
Öl aus der Gruppe Olivenöl, Pekanöl und Jojobaöl, vorzugsweise aus der Gruppe Jojobaöl
enthalten.
[0026] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform enthält die Zusammensetzung eine Wirkstoffmischung
mit der INCI-Bezeichnung Hydrolyzed Jojoba Esters.
[0027] Zusammenfassend ist eine besonders bevorzugte Zusammensetzung dadurch gekennzeichnet,
dass diese eine Wirkstoffmischung mit der INCI-Bezeichnung Hydrolyzed Jojoba Esters
sowie 5 bis 80 Gew.-% Tensid und/oder organisches Lösungsmittel enthält.
[0028] Als weiteren wesentlichen Bestandteil enthalten die Zusammensetzungen 5 bis 80 Gew.-%
Tensid und/oder organisches Lösungsmittel. Besonders bevorzugt ist es, wenn die Zusammensetzung
Tensid und organisches Lösungsmittel enthält.
[0029] Der Gewichtsanteil des Tensids am Gesamtgewicht der Zusammensetzung beträgt vorzugsweise
5 bis 60 Gew.-%, besonders bevorzugt 10 bis 50 Gew.-% und insbesondere 25 bis 50 Gew.-%.
Diese Gewichtsanteile haben sich in Bezug auf die Optimierung der Reinigungswirkung
der Zusammensetzung als besonders vorteilhaft erwiesen.
[0030] Zur Gruppe der Tenside werden die nichtionischen, die anionischen, die kationischen
und die amphoteren Tenside gezählt. Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können
eines oder mehrere der genannten Tenside umfassen. Bevorzugte Zusammensetzungen enthalten
als Tensid mindestens ein anionisches Tensid und/oder mindestens ein nichtionisches
Tensid. Ganz besonders bevorzugt ist die Kombination von anionischem und nichtionischem
Tensid.
[0031] Das anionische Tensid ist bevorzugt ausgewählt aus der Gruppe umfassend C
9-C
13-Alkylbenzolsulfonaten, Olefinsulfonaten, C
12-C
18-Alkansulfonaten, Estersulfonaten, Alk(en)ylsulfaten, Fettalkohohlethersulfaten und
Mischungen daraus. Zusammensetzungen, die als anionisches Tensid C
9-C
13-Alkylbenzolsulfonate und Fettalkoholethersulfate umfassen, weisen besonders gute,
dispergierende Eigenschaften auf. Als Tenside vom Sulfonat-Typ kommen dabei vorzugsweise
C
9-C
13-Alkylbenzolsulfonate, Olefinsulfonate, das heißt Gemische aus Alken- und Hydroxyalkansulfonaten
sowie Disulfonaten, wie man sie beispielsweise aus C
12-C
18-Monoolefinen mit end- oder innenständiger Doppelbindung durch Sulfonieren mit gasförmigem
Schwefeltrioxid und anschließende alkalische oder saure Hydrolyse der Sulfonierungsprodukte
erhält, in Betracht. Geeignet sind auch C
12-C
18-Alkansulfonate und die Ester von α-Sulfofettsäuren (Estersulfonate), zum Beispiel
die α-sulfonierten Methylester der hydrierten Kokos-, Palmkern- oder Talgfettsäuren.
[0032] Als Alk(en)ylsulfate werden die Alkali- und insbesondere die Natriumsalze der Schwefelsäurehalbester
der C
12-C
18-Fettalkohole, beispielsweise aus Kokosfettalkohol, Talgfettalkohol, Lauryl-, Myristyl-,
Cetyl- oder Stearylalkohol oder der C
10-C
20-Oxoalkohole und diejenigen Halbester sekundärer Alkohole dieser Kettenlängen bevorzugt.
Aus waschtechnischem Interesse sind die C
12-C
16-Alkylsulfate und C
12-C
15-Alkylsulfate sowie C
14-C
15-Alkylsulfate bevorzugt. Auch 2,3-Alkylsulfate sind geeignete anionische Tenside.
[0033] Als Alk(en)ylsulfate werden bevorzugt die Salze der Schwefelsäurehalbester der Fettalkohole
mit 12 bis 18 C-Atomen, beispielsweise aus Kokosfettalkohol, Talgfettalkohol, Lauryl-,
Myristyl-, Cetyl- oder Stearylalkohol oder der Oxo-Alkohole mit 10 bis 20 C-Atomen
und diejenigen Halbester sekundärer Alkohole dieser Kettenlängen bevorzugt. Aus waschtechnischem
Interesse sind die Alkylsulfate mit 12 bis 16 C-Atomen und Alkylsulfate mit 12 bis
15 C-Atomen sowie Alkylsulfate mit 14 und 15 C-Atomen bevorzugt. Auch 2,3-Alkylsulfate
sind geeignete anionische Tenside.
[0034] Auch Fettalkoholethersulfate, wie die Schwefelsäuremonoester der mit 1 bis 6 Mol
Ethylenoxid ethoxylierten geradkettigen oder verzweigten C
7-C
21-Alkohole, wie 2-Methyl-verzweigte C9-11-Alkohole mit im Durchschnitt 3,5 Mol Ethylenoxid
(EO) oder C12-18-Fettalkohole mit 1 bis 4 EO, sind geeignet. Bevorzugt sind Alkylethersulfate
mit der Formel (A-1)
R
1-O-(AO)
n-SO
3- X
+ (A-1)
[0035] In dieser Formel (A-1) steht R
1 für einen linearen oder verzweigten, substituierten oder unsubstituierten Alkylrest,
vorzugsweise für einen linearen, unsubstituierten Alkylrest, besonders bevorzugt für
einen Fettalkoholrest. Bevorzugte Reste R
1 der Formel (A-1) sind ausgewählt aus Decyl-, Undecyl-, Dodecyl-, Tridecyl-, Tetradecyl,
Pentadecyl-, Hexadecyl-, Heptadecyl-, Octadecyl-, Nonadecyl-, Eicosylresten und deren
Mischungen, wobei die Vertreter mit gerader Anzahl an C-Atomen bevorzugt sind. Besonders
bevorzugte Reste R
1 der Formel (A-1) sind abgeleitet von Fettalkoholen mit 12 bis 18 C-Atomen, beispielsweise
von Kokosfettalkohol, Talgfettalkohol, Lauryl-, Myristyl-, Cetyl- oder Stearylalkohol
oder von Oxoalkoholen mit 10 bis 20 C-Atomen.
[0036] AO steht in Formel (A-1) für eine Ethylenoxid- (EO) oder Propylenoxid- (PO) Gruppierung,
vorzugsweise für eine Ethylenoxidgruppierung. Der Index n der Formel (A-1) ist eine
ganze Zahl von 1 bis 50, vorzugsweise von 1 bis 20 und insbesondere von 2 bis 10.
Ganz besonders bevorzugt ist n 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8. X ist ein einwertiges Kation
oder den n-ten Teil eines n-wertigen Kations, bevorzugt sind dabei die Alkalimetallionen
und darunter Na
+ oder K
+, wobei Na
+ äußerst bevorzugt ist. Weitere Kationen X+ können ausgewählt sein aus NH
4+, ½ Zn
2+,½ Mg
2+,½ Ca
2+,½ Mn
2+, und deren Mischungen.
[0037] Besonders bevorzugte Zusammensetzungen enthalten ein Alkylethersulfat ausgewählt
aus Fettalkoholethersulfaten der Formel A-2

mit k = 11 bis 19, n = 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8. Ganz besonders bevorzugte Vertreter
sind Na Fettalkoholethersulfate mit 12 bis 18 C-Atomen und 2 EO (k = 11 bis 13, n
= 2 in Formel A-1). Der angegebenen Ethoxylierungsgrad stellt einen statistischen
Mittelwert dar, der für ein spezielles Produkt eine ganze oder eine gebrochene Zahl
sein kann. Die angegebenen Alkoxylierungsgrade stellen statistische Mittelwerte dar,
die für ein spezielles Produkt eine ganze oder eine gebrochene Zahl sein können. Bevorzugte
Alkoxylate/Ethoxylate weisen eine eingeengte Homologenverteilung auf (narrow range
ethoxylates, NRE).
[0038] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform enthält die Zusammensetzung C
9-13-Alkylbenzolsulfonate und gegebenenfalls zusätzlich Fettalkoholethersulfate als anionisches
Tensid.
[0039] Es ist ganz besonders bevorzugt, wenn in der Zusammensetzung mindestens ein anionisches
Tensid der Formel (A-3) enthalten ist,

in der
R' und R" unabhängig H oder Alkyl sind und zusammen 9 bis 19, vorzugsweise 9 bis 15
und insbesondere 9 bis 13 C-Atome enthalten, und Y
+ ein einwertiges Kation oder den n-ten Teil eines n-wertigen Kations (insbesondere
Na
+) bedeuten.
[0040] Zusammenfassend enthalten bevorzugte Zusammensetzungen als Tensid mindestens ein
anionisches Tensid, vorzugsweise mindestens ein anionisches Tensid aus der Gruppe
bestehend aus C
8-18-Alkylbenzolsulfonaten, C
8-18-Olefinsulfonaten, C
12-18-Alkansulfonaten, C
8-18-Estersulfonaten, C
8-18-Alkylsulfaten, C
8-18-Alkenylsulfaten, Fettalkoholethersulfaten, insbesondere mindestens ein anionisches
Tensid aus der Gruppe der C
8-18-Alkylbenzolsulfonate.
[0041] Die Zusammensetzung kann, bevorzugt gemeinsam mit mindestens einem anionischen Tensid,
auch wenigstens ein nichtionisches Tensid aufweisen. Die Gruppe der nichtionischen
Tenside umfasst alkoxylierte Fettalkohole, alkoxylierte Fettsäurealkylester, Fettsäureamide,
alkoxylierte Fettsäureamide, Polyhydroxyfettsäureamide, Alkylphenolpolyglycolether,
Aminoxide, Alkylpolyglucoside und Mischungen daraus.
[0042] Als nichtionisches Tensid werden vorzugsweise alkoxylierte, vorteilhafterweise ethoxylierte,
insbesondere primäre Alkohole mit vorzugsweise 8 bis 18 C-Atomen und durchschnittlich
4 bis 12 Mol Ethylenoxid (EO) pro Mol Alkohol eingesetzt, in denen der Alkoholrest
linear oder bevorzugt in 2-Stellung methylverzweigt sein kann beziehungsweise lineare
und methylverzweigte Reste im Gemisch enthalten kann, so wie sie üblicherweise in
Oxoalkoholresten vorliegen. Insbesondere sind jedoch Alkoholethoxylate mit linearen
Resten aus Alkoholen nativen Ursprungs mit 12 bis 18 C-Atomen, zum Beispiel aus Kokos-,
Palm-, Talgfett- oder Oleylalkohol, und durchschnittlich 5 bis 8 EO pro Mol Alkohol
bevorzugt. Zu den bevorzugten ethoxylierten Alkoholen gehören beispielsweise C12-14-Alkohole
mit 4 EO oder 7 EO, C9-11-Alkohol mit 7 EO, C13-15-Alkohole mit 5 EO, 7 EO oder 8
EO, C
12-C
18-Alkohole mit 5 EO oder 7 EO und Mischungen aus diesen. Die angegebenen Ethoxylierungsgrade
stellen statistische Mittelwerte dar, die für ein spezielles Produkt eine ganze oder
eine gebrochene Zahl sein können. Bevorzugte Alkoholethoxylate weisen eine eingeengte
Homologenverteilung auf (narrow range ethoxylates, NRE). Zusätzlich zu diesen nichtionischen
Tensiden können auch Fettalkohole mit mehr als 12 EO eingesetzt werden. Beispiele
hierfür sind Talgfettalkohol mit 14 EO, 25 EO, 30 EO oder 40 EO. Auch nichtionische
Tenside, die EO- und PO (Propylenoxid)-Gruppen zusammen im Molekül enthalten, sind
erfindungsgemäß einsetzbar. Geeignet sind ferner auch eine Mischung aus einem (stärker)
verzweigten ethoxylierten Fettalkohol und einem unverzweigten ethoxylierten Fettalkohol,
wie beispielsweise eine Mischung aus einem C
16-C
18-Fettalkohol mit 7 EO und 2-Propylheptanol mit 7 EO. Insbesondere bevorzugt enthält
das Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel einen C
12-C
18-Fettalkohol mit 7 EO oder einen C
13-C
15-Oxoalkohol mit 7 EO als nichtionisches Tensid.
[0043] Besonders bevorzugt enthält das Waschmittel mindestens ein nichtionisches Tensid
gemäß Formel (N-1) R
3-O-(AO)
m-H enthalten ist, in der
R3 für einen linearen oder verzweigten C8-C18-Alkylrest, einen Arylrest oder Alkylarylrest,
AO unabhängig voneinander für eine Ethylenoxid- (EO) oder Propylenoxid- (PO) Gruppierung,
m für ganze Zahlen von 1 bis 50 stehen.
[0044] In der vorstehenden Formel steht R
1 für einen linearen oder verzweigten, subtituierten oder unsubstituierten Alkylrest.
In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist R
1 ein linearer oder verzweigter Alkylrest mit 5 bis 30 C-Atomen, vorzugsweise mit 7
bis 25 C-Atomen und insbesondere mit 10 bis 19 C-Atomen. Bevorzugte Reste R
1 sind ausgewählt aus Decyl-, Undecyl-, Dodecyl-, Tridecyl-, Tetradecyl, Pentadecyl-,
Hexadecyl-, Heptadecyl-, Octadecyl-, Nonadecylresten und deren Mischungen, wobei die
Vertreter mit gerader Anzahl an C-Atomen bevorzugt sind. Besonders bevorzugte Reste
R
1 sind abgeleitet von Fettalkoholen mit 12 bis 19 C-Atomen, beispielsweise von Kokosfettalkohol,
Talgfettalkohol, Lauryl-, Myristyl-, Cetyl- oder Stearylalkohol oder von Oxoalkoholen
mit 10 bis 19 C-Atomen.
[0045] AO der Formel (N-1) ist eine Ethylenoxid- (EO) oder Propylenoxid- (PO) Gruppierung,
vorzugsweise eine Ethylenoxidgruppierung. Der Index m der Formel (N-1) ist eine ganze
Zahl von 1 bis 50, vorzugsweise 2 bis 20 und bevorzugt 2 bis 10. Insbesondere ist
m 3, 4, 5, 6 oder 7. Das erfindungsgemäße Mittel kann Mischungen von nichtionischen
Tensiden enthalten, die verschiedene Ethoxylierungsgrade aufweisen. Bevorzugt sind
Tenside mit Alkoxylierungs-/Ethoxylierungsgraden von mindestens 5.
[0046] Besonders bevorzugte Fettalkoholalkoxylate sind solche der Formel

mit k = 9 bis 17, m = 3, 4, 5, 6 oder 7. Ganz besonders bevorzugte Vertreter sind
Fettalkohole mit 10 bis 18 C-Atomen und mit 7 EO (k = 11-17, m = 7 in Formel N-2).
[0047] Entsprechende Fettalkohol- oder Oxoalkoholethoxylate sind unter den Verkaufsbezeichnungen
Dehydol
® LT7 (BASF), Lutensol
® AO7 (BASF), Lutensol
® M7 (BASF) und Neodol
® 45-7 (Shell Chemicals) erhältlich.
[0048] Zusammenfassend sind solche Zusammensetzungen bevorzugt, welche als Tensid mindestens
ein nichtionisches Tensid, vorzugsweise ein nichtionisches Tensid aus der Gruppe der
ethoxylierten primären C
8-18-Alkohole, vorzugsweise der C
12-14-Alkohole mit 4 EO oder 7 EO, der C
9-11-Alkohole mit 7 EO, der C
13-15-Alkohole mit 5 EO, 7 EO oder 8 EO, der C
13-15-Oxoalkohole mit 7 EO oder 8 EO, der C
12-18-Alkohole mit 5 EO oder 7 EO, insbesondere der C
13-15-Oxoalkohole mit 8 EO enthalten.
[0049] Für die Reinigungsleistung der Zusammensetzungen, deren Lagerstabilität und für die
Einarbeitbarkeit der erfindungswesentlichen ungesättigten C
18-C
24 Fettsäuren und ungesättigten C
20-C
24 Fettalkohole hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Zusammensetzung anionisches
Tensid und nichtionisches Tensid enthält und das Gewichtsverhältnis von anionischem
Tensid zu nichtionischen Tensid 4:1 bis 1:4, vorzugsweise 2:1 bis 1:2 und insbesondere
3:2 bis 2:3 beträgt.
[0050] Als weiteren optionalen Bestandteil enthalten bevorzugte Zusammensetzungen Seife,
wobei deren Gewichtsanteil am Gesamtgewicht der Zusammensetzung bevorzugt 0,2 bis
15 Gew.-%, vorzugsweise 2 bis 12 Gew.-% und insbesondere 4 bis 10 Gew.-% beträgt.
Geeignet sind insbesondere gesättigte Fettsäureseifen, wie die Salze der Laurinsäure,
Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure, hydrierten Erucasäure und Behensäure.
Die Seifen können in Form ihrer Natrium-, Kalium- oder Magnesium- oder Ammoniumsalze
oder Salze von Mono-, Di- oder Triethanolamin vorliegen.
[0051] Der Gewichtsanteil des organischen Lösungsmittels am Gesamtgewicht der Zusammensetzung
beträgt vorzugsweise 5 bis 50 Gew.-%, bevorzugt 9 bis 40 Gew.-% und insbesondere 12
bis 21 Gew.-%.
[0052] Zur Gruppe dieser organischen Lösungsmittel zählen insbesondere Ethanol, n-Propanol,
i-Propanol, Butanolen, Glykol, Propandiol, Butandiol, Methylpropandiol, Glycerin,
Diglykol, Propyldiglycol, Butyldiglykol, Hexylenglycol, Ethylenglykolmethylether,
Ethylenglykolethylether, Ethylenglykolpropylether, Ethylenglykolmono-n-butylether,
Diethylenglykolmethylether, Diethylenglykolethylether, Propylenglykolmethylether,
Propylenglykolethylether, Propylenglykolpropylether, Dipropylenglykolmonomethylether,
Dipropy-lenglykolmonoethylether, Methoxytriglykol, Ethoxytriglykol, Butoxytriglykol,
1-Butoxyethoxy-2-propanol, 3-Methyl-3-methoxybutanol, Propylen-glykol-t-butylether,
Di-n-octylether sowie deren Mischungen. Für die Herstellbarkeit und Lagerfähigkeit
aber auch die Reinigungswirkung hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn
das organische Lösungsmittel ausgewählt ist aus der Gruppe Propylenglykol, Glycerin
und Ethanol.
[0053] Bevorzugte Waschmittel enthalten als weiteren optionalen Bestandteil eine oder mehrere
Enzymzubereitung(en). Der Gewichtsanteil der Enzymzubereitung am Gesamtgewicht des
Waschmittels beträgt vorzugsweise 0,1 bis 15 Gew.-%, bevorzugt 0,5 bis 12 Gew.-% und
insbesondere 1 bis 10 Gew.-%.
[0054] Das Enzym der Enzymzubereitung ist vorzugsweise ausgewählt aus Protease, Amylase,
Lipase, Mannanase, Cellulase, Pectatlyase oder Mischungen daraus.
[0055] Die in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen enthaltenen Enzyme können an Trägerstoffe
adsorbiert und/oder in Hüllsubstanzen eingebettet sein, um sie gegen vorzeitige Inaktivierung
zu schützen.
[0056] Neben den vorgenannten Aktivstoffen enthalten die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
bevorzugt weitere Aktivstoffe, insbesondere Aktivstoffe ausgewählt aus der Gruppe
der, Elektrolyte, Parfüme, Parfümträger, Fluoreszenzmittel, Farbstoffe, Hydrotrope,
Schauminhibitoren, Antiredepositionsmittel, Vergrauungsinhibitoren, Einlaufverhinderer,
Knitterschutzmittel, Farbübertragungsinhibitoren, antimikrobielle Wirkstoffe, Germizide,
Fungizide, Antioxidantien, Konservierungsmittel, Korrosionsinhibitoren, Antistatika,
Bittermittel, Bügelhilfsmittel, Phobier- und Imprägniermittel, Quell- und Schiebefestmittel,
weichmachenden Komponenten sowie UV-Absorbern.
[0057] Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen zeichnen sich durch eine überraschende Weichspülwirkung
bei Textilien aus. Entsprechenden Zusammensetzungen bedürfen daher nicht notwendigerweise
des Zusatzes üblicher weichspülender Wirkstoffe wie Esterquats, Textil-weichmachenden
Schichtsilikaten, kationischen Polymeren oder Silikonen.
[0058] Bevorzugte Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet, dass diese, bezogen auf
ihr Gesamtgewicht, weniger als 1 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 0,1 Gew.-% und insbesondere
keine Esterquats umfassen.
[0059] Der Begriff "Esterquat" wie hierin verwendet bezieht sich auf Ester von quaternären
Ammoniumpolyolen, insbesondere quarternären Ammoniumdiolen und/oder -triolen, wie
beispielsweise Triethanolmethylammonium oder Diethanoldimethylammonium, mit Fettsäuren.
[0060] Generell ist der Einsatz von Esterquats in kosmetischen Produkten, Wasch- und Nachbehandlungsmitteln,
insbesondere in Weichspülern, im Stand der Technik bekannt. Dabei tragen diese zur
Verbesserung des Weichgriffs, Reduzierung der statischen Aufladung der textilen Flächengebilde
sowie zur Reduzierung der Trocknungszeit bei.
[0061] Zur Gruppe der Esterquats zählen beispielsweise Verbindungen der Formel N
+(R
1)
4-
n((CH
2)
m-O-C(O)-R
2)
nX
-, wobei jedes R
1 unabhängig voneinander ein substituiertes oder unsubstituiertes, lineares oder verzweigtes
Alkyl oder Alkenyl ist, vorzugsweise ein unsubstituiertes oder Hydroxy-substituiertes
Alkyl mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; jedes R
2 ein lineares oder verzweigtes, substituiertes oder unsubstituiertes Alkyl oder Alkenyl
oder ein substituiertes oder unsubstituiertes (Hetero)aryl mit bis zu 26 Kohlenstoffatomen,
vorzugsweise lineares unsubstituiertes C10-26 Alkyl, ist; n 1, 2, 3 oder 4, vorzugsweise
1, 2 oder 3, ist; m eine ganze Zahl von 1 bis 20, vorzugsweise 1 bis 4, ist; und X
- ein beliebiges Anion ist.
[0062] In verschiedenen Ausführungsformen ist in den Verbindungen der Formel N
+(R
1)
4-
n((CH
2)
m-O-C(O)-R
2)
nX
-, wobei n 2 oder 3, vorzugsweise 2; und/oder m 1, 2, 3 oder 4, vorzugsweise 2 und/oder
jedes R
1 unabhängig voneinander ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Methyl, Ethyl, n-Propyl,
iso-Propyl, n-Butyl, iso-Butyl, Hydroxymethyl, 2-Hydroxyethyl, 2-Hydroxypropyl und
3-Hydroxy-propyl, vorzugsweise ein erstes R
1 ausgewählt wird aus Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-Propyl, n-Butyl und iso-Butyl und
ein zweites R
1 ausgewählt wird aus Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-Propyl, n-Butyl, iso-Butyl, Hydroxymethyl,
2-Hydroxyethyl, 2-Hydroxypropyl und 3-Hydroxypropyl; und/oder jedes R
2 unabhängig voneinander ausgewählt aus linearem, unsubstituiertem C
12-20 Alkyl, vorzugsweise C
12-18 Alkyl; und/oder X
- ausgewählt wird aus anorganischen oder organischen Anionen, insbesondere Fluorid,
Chlorid, Bromid und Methosulfat.
[0063] Zur Gruppe der Esterquats zählen insbesondere Verbindungen der Formel N
+(R
1)
4-
n((CH
2)
m-O-C(O)-R
2)
nX
-, wobei n = 2 und m = 2 ist, das erste R
1 ausgewählt wird aus Methyl und Ethyl, vorzugsweise Methyl, das zweite R
1 ausgewählt wird aus Methyl und 2-Hydroxyethyl, vorzugsweise 2-Hydroxyethyl, und jedes
R
2 lineares, unsubstituiertes C
12-18 Alkyl ist. Bei derartigen Esterquats handelt es sich um Bis(acyloxyethyl)hydroxyethylmethylammonium
Verbindungen. Das Gegenion ist vorzugsweise Methosulfat. Solche Esterquats sind beispielsweise
unter dem Handelsnamen Dehyquart
® AU-57 (BASF SE, DE) kommerziell erhältlich.
[0064] Bevorzugte Zusammensetzungen sind weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass diese, bezogen
auf ihr Gesamtgewicht, weniger als 1 Gew.-%, vorzuensweise weniger als 0,1 Gew.-%
und insbesondere keine Textil-weichmachenden Schichtsilikate umfasst.
[0065] Zur Gruppe der Textil-weichmachenden Schichtsilikate zählen u.a. Smectit-Tone. Bevorzugte
Smectit-Tone sind Beidellit-Tone, Hectorit-Tone, Laponit-Tone, Montmorillonit-Tone,
Nontronit-Tone, Saponit-Tone, Sauconit-Tone und Mischungen daraus. Montmorillonit-Tone
sind die bevorzugten weichmachenden Tone. Bentonite enthalten hauptsächlich Montmorillonite
und können als bevorzugte Quelle für den Textil-weichmachenden Ton dienen. Die Bentonite
können als Pulver oder Kristalle eingesetzt werden.Entsprechende Bentonite werden
beispielsweise unter den Bezeichnungen Laundrosil
® von der Firma Süd-Chemie oder unter der Bezeichnung Detercal von der Firma Laviosa
vertrieben.
[0066] Weitere bevorzugte Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet, dass diese, bezogen
auf ihr Gesamtgewicht, weniger als 1 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 0,1 Gew.-% und
insbesondere keine kationischen Polymere umfassen.
[0067] Die vorgenannten kationischen Polymere umfassen insbesondere solche, die in "
CTFA International Cosmetic Ingredient Dictionary", Fourth Edition, J. M. Nikitakis,
et al, Editors, veröffentlicht durch die Cosmetic, Toiletry, and Fragrance Association,
1991 beschrieben sind und unter der Sammelbezeichnung "Polyquaternium" zusammengefasst
sind. Im Folgenden sind einige geeignete Polyquaternium-Verbindungen genauer aufgeführt:
POLYQUATERNIUM-1 (
CAS-Nummer: 68518-54-7), POLYQUATERNIUM-2 (
CAS-Nummer: 63451-27-4), POLYQUATERNIUM-3, POLYQUATERNIUM-4 (
CAS-Nummer: 92183-41-0), POLYQUATERNIUM-5 (
CAS-Nummer: 26006-22-4), POLYQUATERNIUM-6 (
CAS-Nummer: 26062-79-3), POLYQUATERNIUM-7 (
CAS-Nummer: 26590-05-6), POLYQUATERNIUM-8, POLYQUATERNIUM-9, POLYQUATERNIUM-11 (
CAS-Nummer: 53633-54-8), POLYQUATERNIUM-12 (
CAS-Nummer: 68877-50-9), POLYQUATERNIUM-13 (
CAS Nummer: 68877-47-4), POLYQUATERNIUM-14 (
CAS-Nummer: 27103-90-8), POLYQUATERNIUM-15 (
CAS-Nummer: 35429-19-7), POLYQUATERNIUM-16 (
CAS-Nummer: 95144-24-4), POLYQUATERNIUM-17 (
CAS-Nummer: 90624-75-2), POLYQUATERNIUM-18, POLYQUATERNIUM-19, POLYQUATERNIUM-20, POLYQUATERNIUM-21 (
CAS-Nummer: 102523-94-4), POLYQUATERNIUM-22 (
CAS-Nummer: 53694-17-0), POLYQUATERNIUM-24 (
CAS-Nummer: 107987-23-5), POLYQUATERNIUM-27, POLYQUATERNIUM-28 (
CAS-Nummer: 131954-48-8), POLYQUATERNIUM-29, POLYQUATERNIUM-30, POLYQUATERNIUM-31 (
CAS-Nummer. 136505-02-7), POLYQUATERNIUM-32 (
CAS-Nummer: 35429-19-7), POLYQUATERNIUM-37 (
CAS-Nummer: 26161-33-1), POLYQUATERNIUM-44 (
CAS-Nummer: 150595-70-5), POLYQUATERNIUM-68 (
CAS-Nummer: 827346-45-2),
[0068] Schließlich werden auch solche Zusammensetzungen bevorzugt, welche, bezogen auf ihr
Gesamtgewicht, weniger als 1 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 0,1 Gew.-% und insbesondere
keine Silikone umfassen.
[0069] Zu den Silikonen zählen insbesondere Verbindungen mit der Struktureinheit a) -(R
1)
2Si-O)
n-, mit R
1= unabhängig voneinander C
1-C
30-Alkyl, vorzugsweise C
1-C
4-Alkyl, insbesondere Methyl oder Ethyl und n = 1 bis 5000, vorzugsweise 10 bis 2500,
insbesondere 100 bis 1500.
[0070] Weist das Polysiloxan nur die Struktureinheit a) mit R
1 = Methyl auf, handelt es sich um ein Polydimethylsiloxan. Polydimethylpolysiloxane
sind als effiziente textilpflegende Verbindungen bekannt. Geeignete Polydimethysiloxane
umfassen DC-200 (ex Dow Corning), Baysilone
® M 50, Baysilone
® M 100, Baysilone
® M 350, Baysilone
® M 500, Baysilone
® M 1000, Baysilone
® M 1500, Baysilone
® M 2000 oder Baysilone
® M 5000 (alle ex GE Bayer Silicones).
[0071] Bevorzugt weist das Polysiloxan zusätzlich auch die Struktureinheit b) -(R
1)(YNR
2R
3)Si-O)
x- auf, mit R
1= C
1-C
30-Alkyl, vorzugsweise C
1-C
4-Alkyl, insbesondere Methyl oder Ethyl, Y = ggf. substituiertes, lineares oder verzweigtes
C
1-C
20-Alkylen, vorzugsweise -(CH
2)
m- mit m= 1 bis 16, vorzugsweise 1 bis 8, insbesondere 2 bis 4, im speziellen 3, R
2, R
3 = unabhängig voneinander H oder gegebenenfalls substituiertes, lineares oder verzweigtes
C
1-C
30-Alkyl, vorzugsweise mit Aminogruppen substituiertes C
1-C
30-Alkyl, besonders bevorzugt -(CH
2)
b-NH
2 mit b = 1 bis 10, äußerst bevorzugt b = 2 und x = 1 bis 5000, vorzugsweise 10 bis
2500, insbesondere 100 bis 1500.
[0072] Ein weiteres Polysiloxan weist die folgende Struktur auf:
(CH
3)
3Si-[O-Si(CH
3)
2]
n-[O-Si(CH
3){(CH
2)
3-NH-(CH
2)
2-NH
2}]
x-OSi(CH
3)
3, wobei die Summe n + x eine Zahl zwischen 2 und 10.000 ist.
[0073] Zur Gruppe der Silikone zählen darüber hinaus auch die Aminosiloxane. Diese kann
beispielsweise ausgewählt werden aus der Gruppe umfassend Amodimethicone/Morpholinomethyl
Silsesquioxane Copolymer (
CAS No. 1293390-78-9), Trideceth-9 PG-Amodimethicone (
CAS No. 943769-53-7), mit Methylsilsesquioxan Hydroxybegrenztes Dimethyl, methyl(aminoethylaminoisobutyl)siloxan
(
CAS No. 863918-80-3) und Dimethyl,methyl(aminoethylami-noisobutyl)siloxane (
CAS No. 106842-44-8). Besonders bevorzugt ist Amodimethicone/Morpholinomeh-tyl Silsesquioxane Copolymer
(
CAS No. 1293390-789), das als Belsil
® ADM 8301 E (Wacker Chemie) kommerziell erhältlich ist.
[0074] Die Zusammensetzung einiger bevorzugter Waschmittel kann den folgenden Tabellen entnommen
werden (Angaben in Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels sofern nicht anders
angegeben).
| |
Formel 1 |
Formel 2 |
Formel 3 |
Formel 4 |
| ungesättigte C18-C24 Fettsäure |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
0,05 bis 6 |
0,05 bis 6 |
| ungesättigter C20-C24 Fettalkohol |
0,01 bis 5 |
0,02 bis 3 |
0,02 bis 3 |
0,05 bis 1 |
| Tensid und/oder org. Lösungsmittel |
5 bis 70 |
5 bis 70 |
7 bis 65 |
7 bis 65 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 1a |
Formel 2a |
Formel 3a |
Formel 4a |
| ungesättigte C18-C24 Fettsäure |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
0,05 bis 6 |
0,05 bis 6 |
| ungesättigter C20-C24 Fettalkohol |
0,01 bis 5 |
0,02 bis 3 |
0,02 bis 3 |
0,05 bis 1 |
| Tensid |
5 bis 60 |
10 bis 50 |
10 bis 50 |
25 bis 50 |
| org. Lösungsmittel |
5 bis 50 |
5 bis 50 |
9 bis 40 |
12 bis 21 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 1b |
Formel 2b |
Formel 3b |
Formel 4b |
| ungesättigte C18-C24 Fettsäure |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
0,05 bis 6 |
0,05 bis 6 |
| ungesättigter C20-C24 Fettalkohol |
0,01 bis 5 |
0,02 bis 3 |
0,02 bis 3 |
0,05 bis 1 |
| anionisches Tensid |
2 bis 30 |
4 bis 30 |
8 bis 25 |
12 bis 25 |
| nichtionisches Tensid |
3 bis 30 |
8 bis 30 |
15 bis 30 |
18 bis 30 |
| org. Lösungsmittel |
5 bis 50 |
5 bis 50 |
9 bis 40 |
12 bis 21 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 1c |
Formel 2c |
Formel 3c |
Formel 4c |
| ungesättigte C18-C24 Fettsäure |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
0,05 bis 6 |
0,05 bis 6 |
| ungesättigter C20-C24 Fettalkohol |
0,01 bis 5 |
0,02 bis 3 |
0,02 bis 3 |
0,05 bis 1 |
| Tensid |
5 bis 60 |
10 bis 50 |
10 bis 50 |
25 bis 50 |
| Seife |
0,2 bis 15 |
0,2 bis 15 |
2 bis 12 |
4 bis 10 |
| org. Lösungsmittel |
5 bis 50 |
5 bis 50 |
9 bis 40 |
12 bis 21 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 1d |
Formel 2d |
Formel 3d |
Formel 4d |
| ungesättigte C18-C24 Fettsäure |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
0,05 bis 6 |
0,05 bis 6 |
| ungesättigter C20-C24 Fettalkohol |
0,01 bis 5 |
0,02 bis 3 |
0,02 bis 3 |
0,05 bis 1 |
| anionisches Tensid |
2 bis 30 |
4 bis 30 |
8 bis 25 |
12 bis 25 |
| nichtionisches Tensid |
3 bis 30 |
8 bis 30 |
15 bis 30 |
18 bis 30 |
| Seife |
0,2 bis 15 |
0,2 bis 15 |
2 bis 12 |
4 bis 10 |
| org. Lösungsmittel |
5 bis 50 |
5 bis 50 |
9 bis 40 |
12 bis 21 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 1e |
Formel 2e |
Formel 3e |
Formel 4e |
| ungesättigte C18-C24 Fettsäure |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
0,05 bis 6 |
0,05 bis 6 |
| ungesättigter C20-C24 Fettalkohol |
0,01 bis 5 |
0,02 bis 3 |
0,02 bis 3 |
0,05 bis 1 |
| Tensid |
5 bis 60 |
10 bis 50 |
10 bis 50 |
25 bis 50 |
| Enzymzubereitung |
0,1 bis 15 |
0,5 bis 12 |
0,5 bis 12 |
1 bis 10 |
| org. Lösungsmittel |
5 bis 50 |
5 bis 50 |
9 bis 40 |
12 bis 21 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 1f |
Formel 2f |
Formel 3f |
Formel 4f |
| ungesättigte C18-C24 Fettsäure |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
0,05 bis 6 |
0,05 bis 6 |
| ungesättigter C20-C24 Fettalkohol |
0,01 bis 5 |
0,02 bis 3 |
0,02 bis 3 |
0,05 bis 1 |
| anionisches Tensid |
2 bis 30 |
4 bis 30 |
8 bis 25 |
12 bis 25 |
| nichtionisches Tensid |
3 bis 30 |
8 bis 30 |
15 bis 30 |
18 bis 30 |
| Enzymzubereitung |
0,1 bis 15 |
0,5 bis 12 |
0,5 bis 12 |
1 bis 10 |
| org. Lösungsmittel |
5 bis 50 |
5 bis 50 |
9 bis 40 |
12 bis 21 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 1g |
Formel 2g |
Formel 3g |
Formel 4g |
| Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) |
0,01 bis 25 |
0,01 bis 15 |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
| Tensid |
5 bis 60 |
10 bis 50 |
10 bis 50 |
25 bis 50 |
| org. Lösungsmittel |
5 bis 50 |
5 bis 50 |
9 bis 40 |
12 bis 21 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 1h |
Formel 2h |
Formel 3h |
Formel 4h |
| Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) |
0,01 bis 25 |
0,01 bis 15 |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
| anionisches Tensid |
2 bis 30 |
4 bis 30 |
8 bis 25 |
12 bis 25 |
| nichtionisches Tensid |
3 bis 30 |
8 bis 30 |
15 bis 30 |
18 bis 30 |
| org. Lösungsmittel |
5 bis 50 |
5 bis 50 |
9 bis 40 |
12 bis 21 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 1i |
Formel 2i |
Formel 3i |
Formel 4i |
| Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) |
0,01 bis 25 |
0,01 bis 15 |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
| Tensid |
5 bis 60 |
10 bis 50 |
10 bis 50 |
25 bis 50 |
| Seife |
0,2 bis 15 |
0,2 bis 15 |
2 bis 12 |
4 bis 10 |
| org. Lösungsmittel |
5 bis 50 |
5 bis 50 |
9 bis 40 |
12 bis 21 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 1j |
Formel 2j |
Formel 3j |
Formel 4j |
| Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) |
0,01 bis 25 |
0,01 bis 15 |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
| anionisches Tensid |
2 bis 30 |
4 bis 30 |
8 bis 25 |
12 bis 25 |
| nichtionisches Tensid |
3 bis 30 |
8 bis 30 |
15 bis 30 |
18 bis 30 |
| Seife |
0,2 bis 15 |
0,2 bis 15 |
2 bis 12 |
4 bis 10 |
| org. Lösungsmittel |
5 bis 50 |
5 bis 50 |
9 bis 40 |
12 bis 21 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 1k |
Formel 2k |
Formel 3k |
Formel 4k |
| Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) |
0,01 bis 25 |
0,01 bis 15 |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
| Tensid |
5 bis 60 |
10 bis 50 |
10 bis 50 |
25 bis 50 |
| Enzymzubereitung |
0,1 bis 15 |
0,5 bis 12 |
0,5 bis 12 |
1 bis 10 |
| org. Lösungsmittel |
5 bis 50 |
5 bis 50 |
9 bis 40 |
12 bis 21 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 1l |
Formel 2l |
Formel 3l |
Formel 4l |
| Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) |
0,01 bis 25 |
0,01 bis 15 |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
| anionisches Tensid |
2 bis 30 |
4 bis 30 |
8 bis 25 |
12 bis 25 |
| nichtionisches Tensid |
3 bis 30 |
8 bis 30 |
15 bis 30 |
18 bis 30 |
| Enzymzubereitung |
0,1 bis 15 |
0,5 bis 12 |
0,5 bis 12 |
1 bis 10 |
| org. Lösungsmittel |
5 bis 50 |
5 bis 50 |
9 bis 40 |
12 bis 21 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
[0075] Die Zusammensetzung einiger weniger konzentrierter Waschmittel kann den folgenden
Tabellen entnommen werden (Angaben in Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels
sofern nicht anders angegeben).
| |
Formel 5 |
Formel 6 |
Formel 7 |
Formel 8 |
| ungesättigte C18-C24 Fettsäure |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
0,05 bis 6 |
0,05 bis 6 |
| ungesättigter C20-C24 Fettalkohol |
0,01 bis 5 |
0,02 bis 3 |
0,02 bis 3 |
0,05 bis 1 |
| Tensid und/oder org. Lösungsmittel |
5 bis 70 |
5 bis 30 |
5 bis 22 |
5 bis 15 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 5a |
Formel 6a |
Formel 7a |
Formel 8a |
| ungesättigte C18-C24 Fettsäure |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
0,05 bis 6 |
0,05 bis 6 |
| ungesättigter C20-C24 Fettalkohol |
0,01 bis 5 |
0,02 bis 3 |
0,02 bis 3 |
0,05 bis 1 |
| Tensid |
3 bis 20 |
4 bis 18 |
4 bis 18 |
6 bis 15 |
| org. Lösungsmittel |
0,1 bis 10 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 2 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 5b |
Formel 6b |
Formel 7b |
Formel 8b |
| ungesättigte C18-C24 Fettsäure |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
0,05 bis 6 |
0,05 bis 6 |
| ungesättigter C20-C24 Fettalkohol |
0,01 bis 5 |
0,02 bis 3 |
0,02 bis 3 |
0,05 bis 1 |
| anionisches Tensid |
1 bis 10 |
2 bis 10 |
2 bis 8 |
3 bis 7 |
| nichtionisches Tensid |
1 bis 10 |
2 bis 10 |
2 bis 8 |
3 bis 7 |
| org. Lösungsmittel |
0,1 bis 10 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 2 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 5c |
Formel 6c |
Formel 7c |
Formel 8c |
| ungesättigte C18-C24 Fettsäure |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
0,05 bis 6 |
0,05 bis 6 |
| ungesättigter C20-C24 Fettalkohol |
0,01 bis 5 |
0,02 bis 3 |
0,02 bis 3 |
0,05 bis 1 |
| Tensid |
3 bis 20 |
4 bis 18 |
4 bis 18 |
6 bis 15 |
| Seife |
0 bis 3 |
0 bis 2 |
0 bis 1 |
0 bis 0,5 |
| org. Lösungsmittel |
0,1 bis 10 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 2 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 5d |
Formel 6d |
Formel 7d |
Formel 8d |
| ungesättigte C18-C24 Fettsäure |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
0,05 bis 6 |
0,05 bis 6 |
| ungesättigter C20-C24 Fettalkohol |
0,01 bis 5 |
0,02 bis 3 |
0,02 bis 3 |
0,05 bis 1 |
| anionisches Tensid |
1 bis 10 |
2 bis 10 |
2 bis 8 |
3 bis 7 |
| nichtionisches Tensid |
1 bis 10 |
2 bis 10 |
2 bis 8 |
3 bis 7 |
| Seife |
0 bis 3 |
0 bis 2 |
0 bis 1 |
0 bis 0,5 |
| org. Lösungsmittel |
0,1 bis 10 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 2 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 5e |
Formel 6e |
Formel 7e |
Formel 8e |
| ungesättigte C18-C24 Fettsäure |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
0,05 bis 6 |
0,05 bis 6 |
| ungesättigter C20-C24 Fettalkohol |
0,01 bis 5 |
0,02 bis 3 |
0,02 bis 3 |
0,05 bis 1 |
| Tensid |
3 bis 20 |
4 bis 18 |
4 bis 18 |
6 bis 15 |
| Enzymzubereitung |
0,1 bis 8 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 4 |
0,1 bis 4 |
| org. Lösungsmittel |
0,1 bis 10 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 2 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 5f |
Formel 6f |
Formel 7f |
Formel 8f |
| ungesättigte C18-C24 Fettsäure |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
0,05 bis 6 |
0,05 bis 6 |
| ungesättigter C20-C24 Fettalkohol |
0,01 bis 5 |
0,02 bis 3 |
0,02 bis 3 |
0,05 bis 1 |
| anionisches Tensid |
1 bis 10 |
2 bis 10 |
2 bis 8 |
3 bis 7 |
| nichtionisches Tensid |
1 bis 10 |
2 bis 10 |
2 bis 8 |
3 bis 7 |
| Enzymzubereitung |
0,1 bis 8 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 4 |
0,1 bis 4 |
| org. Lösungsmittel |
0,1 bis 10 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 2 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 5g |
Formel 6g |
Formel 7g |
Formel 8g |
| Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) |
0,01 bis 25 |
0,01 bis 15 |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
| Tensid |
3 bis 20 |
4 bis 18 |
4 bis 18 |
6 bis 15 |
| org. Lösungsmittel |
0,1 bis 10 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 2 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 5h |
Formel 6h |
Formel 7h |
Formel 8h |
| Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) |
0,01 bis 25 |
0,01 bis 15 |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
| anionisches Tensid |
1 bis 10 |
2 bis 10 |
2 bis 8 |
3 bis 7 |
| nichtionisches Tensid |
1 bis 10 |
2 bis 10 |
2 bis 8 |
3 bis 7 |
| org. Lösungsmittel |
0,1 bis 10 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 2 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 5i |
Formel 6i |
Formel 7i |
Formel 8i |
| Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) |
0,01 bis 25 |
0,01 bis 15 |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
| Tensid |
3 bis 20 |
4 bis 18 |
4 bis 18 |
6 bis 15 |
| Seife |
0 bis 3 |
0 bis 2 |
0 bis 1 |
0 bis 0,5 |
| org. Lösungsmittel |
0,1 bis 10 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 2 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 5j |
Formel 6j |
Formel 7j |
Formel 8j |
| Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) |
0,01 bis 25 |
0,01 bis 15 |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
| anionisches Tensid |
1 bis 10 |
2 bis 10 |
2 bis 8 |
3 bis 7 |
| nichtionisches Tensid |
1 bis 10 |
2 bis 10 |
2 bis 8 |
3 bis 7 |
| Seife |
0 bis 3 |
0 bis 2 |
0 bis 1 |
0 bis 0,5 |
| org. Lösungsmittel |
0,1 bis 10 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 2 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 5k |
Formel 6k |
Formel 7k |
Formel 8k |
| Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) |
0,01 bis 25 |
0,01 bis 15 |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
| Tensid |
3 bis 20 |
4 bis 18 |
4 bis 18 |
6 bis 15 |
| Enzymzubereitung |
0,1 bis 8 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 4 |
0,1 bis 4 |
| org. Lösungsmittel |
0,1 bis 10 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 2 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| |
Formel 5l |
Formel 6l |
Formel 7l |
Formel 8l |
| Hydrolyzed Jojoba Esters (INCI) |
0,01 bis 25 |
0,01 bis 15 |
0,01 bis 10 |
0,01 bis 8 |
| anionisches Tensid |
1 bis 10 |
2 bis 10 |
2 bis 8 |
3 bis 7 |
| nichtionisches Tensid |
1 bis 10 |
2 bis 10 |
2 bis 8 |
3 bis 7 |
| Enzymzubereitung |
0,1 bis 8 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 4 |
0,1 bis 4 |
| org. Lösungsmittel |
0,1 bis 10 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 6 |
0,1 bis 2 |
| Misc |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
[0076] Bei den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen kann es sich um feste oder flüssige Waschmittel
handeln. Bevorzugt sind jedoch Waschmittel in flüssiger Form.
[0077] Die Zusammensetzungen, beispielsweise auch die Zusammensetzungen 1 bis 8 in den vorherigen
Tabellen, liegen vorzugsweise in Form einer vorkonfektionierten wasserlöslichen Dosiereinheit
vor.
[0078] Bevorzugt ist es weiterhin, die Zusammensetzung in einem wasserlöslichen Verpackungsmaterial,
vorzugsweise in einer wasserlöslichen Folie zu verpacken.
[0079] Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können als eigenständiges Waschmittel konfektioniert
werden oder mit weiteren festen oder flüssigen Waschmitteln zu einem Mehrkomponenten-Waschmittel
kombiniert werden. Mehrkomponenten-Waschmittel, umfassend eine erfindungsgemäße Zusammensetzung
sowie mindestens eine weitere, von dieser Zusammensetzung getrennte und verschiedene
Komponente, sind aufgrund der größeren Freiheitsgrade bei ihrer Formulierung und ihrer
hervorstechenden Optik bevorzugt.
[0080] In einem beispielhaften Mehrkomponenten-Waschmittel liegt die weitere Komponente
als Flüssigkeit, Pulver oder Granulat vor.
[0081] Besonders bevorzugt ist es, wenn die Komponenten des Mehrkomponenten-Waschmittels
getrennt voneinander in einem Mehrkammerpouch, vorzugsweise in einem wasserlöslichen
Mehrkammerpouch auf Polyvinylalkohol Basis, vorliegen.
[0082] Der Mehrkammerpouch umfasst mindestens zwei räumlich voneinander getrennte Kammern,
beispielsweise 2, 3, 4, 5, 6 oder 7 Kammern. Diese Kammern sind derart voneinander
getrennt, dass die enthaltenen Zusammensetzungen nicht miteinander in Kontakt treten.
Diese Trennung kann beispielsweise durch eine Wand erfolgen, die aus demselben Material
besteht wie der Behälter selbst. Bevorzugte wasserlösliche Materialien umfassen vorzugsweise
mindestens anteilsweise wenigstens eine Substanz aus der Gruppe bestehend aus (acetalisierter)
Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon, Polyethylenoxid, Gelatine, mit Sulphat, Carbonat
und/oder Citrat substituierte Polyvinylalkohole, Polyalkylenoxide, Acrylamide, Celluloseester,
Celluloseether, Celluloseamide, Cellulose, Polyvinylacetate, Polycarbonsäuren und
deren Salze, Polyaminosäuren oder Peptide, Polyamide, Polyacrylamide, Copolymere von
Maleinsäure und Acrylsäure, Copolymere von Acrylamiden und (Meth)Acrylsäure, Polysaccaride,
wie beispielsweise Stärke oder Guar-Derivate, Gelatine und unter den INCI Bezeichnungn
Polyquaternium 2, Polyquaternium 17, Polyquaternium 18 und Polyquaternium 27 auf.
Besonders bevorzugt ist als wasserlösliches Material ein Polivinylalkohol.
[0083] Wie eingangs ausgeführt dienen die zuvor beschriebenen Zusammensetzungen und Mehrkomponenten-Waschmittel
der Wäschebehandlung bzw. dem Weichspülen von Textilien. Die Verwendung dieser Zusammensetzungen
oder Mehrkomponenten-Waschmittel als Wäschebehandlungsmittel bzw. zur Verbesserung
der Weichspülleistung in einer Textilwaschmaschine sind daher weitere Gegenstände
dieser Anmeldung.
[0084] Ein letzter Gegenstand dieser Anmeldung ist ein Verfahren zur Textilreinigung, bei
welchem eine erfindungsgemäße Zusammensetzung oder ein erfindungsgemäßes Mehrkomponenten-Waschmittel
in die Waschflotte einer Textilwaschmaschine eingebracht wird.
[0085] Überraschenderweise wurde festgestellt, dass die erfindungsgemäße Zusammensetzung
auch bei Dosierung zu Beginn eines Waschverfahrens eine deutliche Weichspülwirkung
entfaltet. Ein weiterer Gegenstand dieser Anmeldung ist daher ein Verfahren zur Textilreinigung,
bei welchem eine erfindungsgemäße Zusammensetzung oder ein erfindungsgemäßes Mehrkomponenten-Waschmittel
zu Beginn eines Waschverfahrens in die Waschflotte einer Textilwaschmaschine eingebracht
werden. Sofern die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen nicht als eigenständiges Textilwaschmittel
ausgestaltet sind, ist es bevorzugt, diese gemeinsam mit einem Textilwaschmittel,
in die Waschflotte einer Textilwaschmaschine einzubringen.
[0086] Die im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Zusammensetzung weiter oben offenbarten
spezifischen technischen Merkmale gelten mutatis mutandis auch für das erfindungsgemäße
Verfahren. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird auch an dieser Stelle auf die dortigen
Ausführungen verwiesen.
Beispiele
[0087] Die folgenden flüssigen Zusammensetzungen wurde durch Vermischen ihrer Inhaltsstoffe
hergestellt (alle Angabe in Gew.-% der Aktivstoffe sofern nicht anders angegeben).
Die flüssigen Zusammensetzungen wurden als 1-Kammerportionsbeutel (Film Kuraray Monosol
M8720, 88µm Filmdicke) konfektioniert mit einer Füllmengen von jeweils 25 g konfektioniert.
Nachfolgend wurde die Weichspülleistung der Zusammensetzungen im Rahmen eines maschinellen
Textilwaschverfahrens bestimmt.
| Inhaltsstoff |
V1 |
V2 |
E1 |
| Propylenglykol |
7,8 |
7,8 |
7,8 |
| Glycerin |
10,1 |
10,1 |
10,1 |
| Lineares Alkylbenzolsulfonat |
17,6 |
17,6 |
17,6 |
| C13/15 Oxoalkohol mit 8 EO |
24,0 |
24,0 |
24,0 |
| Monoethanolamin zur Verseifung |
4,8 |
4,8 |
4,8 |
| C12-18 Seife |
6,0 |
6,0 |
6,0 |
| Polyethylenimin Polymer |
6,0 |
6,0 |
6,0 |
| DTPMPA 7Na |
0,7 |
0,7 |
0,7 |
| Ethanol |
3,0 |
3,0 |
3,0 |
| Soil Release Polymer |
1,4 |
1,4 |
1,4 |
| Parfüm |
1,7 |
1,7 |
1,7 |
| Enzymzubereitung, enthaltend Protease, Mannanase, Amylase uhjd Cellulase |
8,5 |
8,5 |
8,5 |
| Farbstoff |
0,01 |
0,01 |
0,01 |
| Gemisch ungesättigter C18-C24 Fettsäuren und ungesättigter C20-C24 Fettalkohole |
|
|
0,8 |
| Jojoba Öl |
|
1% |
|
| Wasser |
ad 100 |
ad 100 |
ad 100 |
| Weicheffekt |
- |
- |
+ |