[0001] Die Erfindung betrifft eine Stapelschneidevorrichtung mit einer ersten Stapelpositioniereinrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 sowie ein Verfahren zum Schneiden eines Bogenstapels
mittels einer Stapelschneidevorrichtung.
[0002] Stapelschneidevorrichtungen dienen insbesondere dazu, Bogenstapel in Nutzenstapel
zu schneiden. Solche Nutzenstapel sind beispielsweise Wertpapierstapel, insbesondere
Banknotenstapel. Alternativ können solche Nutzenstapel auch Stapel von Etiketten oder
Visitenkarten sein. Es sind Vorrichtungen bekannt, mittels denen der jeweilige Bogenstapel
zunächst an seinen Rändern beschnitten wird und danach in insbesondere streifenförmige
Zwischenstapel geschnitten wird, die dann wiederum in Nutzenstapel geschnitten werden.
[0003] Durch die
DE 195 15 705 C1 ist eine Stapelschneidevorrichtung bekannt, die eine Stapelauflagefläche und einen
um eine vertikale Schwenkachse schwenkbaren Drehstempel aufweist, um einen Bogenstapel
zu schwenken, wobei der Drehstempel zusätzlich mittels eines Horizontalantriebs horizontal
bewegbar ist, um den Bogenstapel horizontal zu bewegen.
[0004] Möglichst flach aufeinander liegende Bogen können wellig liegen. In einem Bogenstapel
werden die unteren Bogen durch jeweils darüber liegende Schichten flach gedrückt.
Dadurch ist es möglich, dass Bogen, die weiter oben liegen, welliger liegen als solche
die weiter unten liegen. Welliger liegende Bogen weisen in horizontaler Richtung eine
geringere Ausdehnung auf. Wird nun der Rand des gesamten Stapels abgeschnitten, so
wird unter Umständen von den oberen Bogen weniger Material abgeschnitten, als von
den unteren Bogen.
[0005] Durch die
DE 198 43 011 A1 ist eine Stapelschneidevorrichtung mit einer ersten Stapelpositioniereinrichtung
bekannt, wobei die Stapelschneidevorrichtung eine Schneideinrichtung für Bogenstapel
aufweist, die einen Messerbalken mit einem Messer aufweist und wobei die Stapelpositioniereinrichtung
einen schwenkbaren und vertikal bewegbaren oberen Drehstempel und einen Horizontalantrieb
zum Bewegen eines Bogenstapels bezüglich einer horizontalen Richtung aufweist, die
von dem oberen Drehstempel zu dem Messer weist.
[0006] Durch die
DE 101 24 068 A1 ist eine Stapelschneidevorrichtung bekannt, die eine obere Pressplatte aufweist,
an der gefedert ein oberer Drehstempel gelagert ist. Der Drehstempel kann einzeln
oder gemeinsam mit der Pressplatte auf den Stapel abgesenkt werden. Zusätzlich ist
eine Zangenbeschickungsstation angeordnet.
[0007] Durch die
EP 1 593 467 A1 ist eine Stapelschneidevorrichtung bekannt, die einen oberen und einen unteren Drehstempel
aufweist, die gemeinsam in einer horizontalen Richtung bewegbar sind, um einen eingespannten
Bogenstapel in einer horizontalen Richtung zu bewegen.
[0008] Durch die
EP 1 504 860 A1 ist eine Stapelschneidevorrichtung bekannt, bei der Stapel auf einer Kreisbahn zu
unterschiedlichen Messern bewegt werden, ohne in ihrer Ausrichtung verändert zu werden.
Zusätzlich ist eine Zufuhreinrichtung und eine Abfuhreinrichtung offenbart.
[0009] Durch die
EP 2 332 864 A1 ist eine Vorrichtung zum Drehen von mit einer Fördereinrichtung flach aufliegend
transportierten Büchern mit einem Drehstempel und einem bewegbaren Rahmen bekannt.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stapelschneidevorrichtung mit einer
ersten Stapelpositioniereinrichtung sowie ein Verfahren zum Schneiden eines Bogenstapels
mittels einer Stapelschneidevorrichtung zu schaffen.
[0011] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 und die Merkmale
des Anspruches 11 gelöst.
[0012] Eine Stapelschneidevorrichtung mit einer ersten Stapelpositioniereinrichtung weist
zumindest eine erste Schneideinrichtung zum Schneiden zumindest eines Bogenstapels
auf, wobei die Stapelschneidevorrichtung zumindest eine Auflageeinrichtung mit einer
ersten Stapelauflagefläche aufweist und wobei die erste Stapelpositioniereinrichtung
einen um eine insbesondere vertikal orientierte Schwenkachse schwenkbaren und bezüglich
einer vertikalen Richtung bewegbaren oberen Drehstempel aufweist, dessen untere Kontaktfläche
bevorzugt höher angeordnet ist, als die erste Stapelauflagefläche und wobei die erste
Stapelpositioniereinrichtung zumindest einen ersten Horizontalantrieb zum Bewegen
zumindest eines Bogenstapels in und/oder entgegen einer ersten horizontalen Richtung
aufweist. Die erste Stapelpositioniereinrichtung weist zumindest ein von dem oberen
Drehstempel verschiedenes oberes Anpresselement, insbesondere Greiferoberteil auf,
das bezüglich der vertikalen Richtung bewegbar ist und das mittels des zumindest einen
ersten Horizontalantriebs in und/oder entgegen der ersten horizontalen Richtung bewegbar
angeordnet ist, insbesondere um einen Bogenstapel in und/oder entgegen der ersten
horizontalen Richtung zu bewegen. Dies bietet den Vorteil, dass der zu schneidende
Stapel sehr präzise gehandhabt werden kann, weil eine Vielzahl von Arbeitsschritten
wie schneiden, drehen oder linear bewegen durchgeführt werden können, ohne den Stapel
vollständig freizugeben. Dies erhöht die Präzision des Transports und erlaubt es zudem,
allein aus den Bewegungen der entsprechenden Bauteile auf die Lage des Bogenstapels
zu schließen.
[0013] Die erste Stapelpositioniereinrichtung weist zumindest zwei von dem oberen Drehstempel
verschiedene obere Anpresselemente, insbesondere Greiferoberteile auf, die bezüglich
der vertikalen Richtung bewegbar sind und die mittels des zumindest einen ersten Horizontalantriebs
in und/oder entgegen der ersten horizontalen Richtung bewegbar angeordnet sind, insbesondere
um einen Bogenstapel in und/oder entgegen der ersten horizontalen Richtung zu bewegen.
Dies bietet den Vorteil, dass eine noch präzisere Translation ermöglicht wird. Zudem
kann eine beabsichtigte Schwenkbewegung beispielsweise während einer Translation durchgeführt
werden. In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung
bevorzugt dadurch aus, dass ein erstes oberes Anpresselement, insbesondere ein erstes
oberes Anpresselement der zumindest zwei oberen Anpresselemente, mittels eines ersten
Horizontalantriebs in und/oder entgegen der ersten horizontalen Richtung bewegbar
angeordnet ist und dass ein zweites oberes Anpresselement, insbesondere ein zweites
oberes Anpresselement der zumindest zwei oberen Anpresselemente, mittels eines zweiten
Horizontalantriebs in und/oder entgegen der ersten horizontalen Richtung bewegbar
angeordnet ist. Dies ermöglicht eine besonders schnelle und präzise Ausrichtung des
Bogenstapels bei kleinen Schwenkwinkeln.
[0014] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung
bevorzugt dadurch aus, dass die erste Stapelpositioniereinrichtung einen um die Schwenkachse
schwenkbaren und beispielsweise bezüglich der vertikalen Richtung bewegbaren unteren
Drehstempel aufweist. Dessen obere Kontaktfläche ist weiter bevorzugt höchstens auf
Höhe der ersten Stapelauflagefläche angeordnet. In einer alternativen oder zusätzlichen
Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung bevorzugt dadurch aus, dass
die erste Stapelauflagefläche eine untere Drehstempelausnehmung aufweist, in der der
untere Drehstempel zumindest teilweise angeordnet ist. Dies verbessert die Präzision
von Schwenkvorgängen, weil der Stapel zwischen zwei sich gemeinsam bewegenden Elementen
gehalten werden kann.
[0015] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung
bevorzugt dadurch aus, dass die erste Stapelpositioniereinrichtung zumindest ein insbesondere
von dem unteren Drehstempel verschiedenes unteres Anpresselement, insbesondere Greiferunterteil
aufweist, das mittels zumindest eines Horizontalantriebs in und/oder entgegen der
ersten horizontalen Richtung bewegbar angeordnet ist, insbesondere um einen Bogenstapel
in und/oder entgegen der ersten horizontalen Richtung zu bewegen. Beispielsweise ist
das zumindest eine untere Anpresselement bezüglich der vertikalen Richtung bewegbar.
Jeweils zwei Anpresselemente können dann beispielsweise einen jeweiligen Greifer bilden,
der eine erhöhte Präzision von Translationsvorgängen erlaubt. In einer alternativen
oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung bevorzugt
dadurch aus, dass jeweils ein oberes Anpresselement und ein unteres Anpresselement
einander zugeordnet sind und gemeinsam einen Stapelgreifer bilden und dass das jeweilige
obere Anpresselement und das jeweilige untere Anpresselement, die gemeinsam einen
jeweiligen Stapelgreifer bilden, gemeinsam in und/oder entgegen der ersten horizontalen
Richtung bewegbar angeordnet sind.
[0016] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung
bevorzugt dadurch aus, dass die Stapelschneidevorrichtung zumindest eine erste obere
Anpressplatte aufweist, die bezüglich der vertikalen Richtung bewegbar angeordnet
ist und weiter bevorzugt dadurch, dass zumindest ein Teil der zumindest einen ersten
oberen Anpressplatte auf die erste horizontale Richtung bezogen vor dem oberen Drehstempel
angeordnet ist und dass zumindest ein Teil der zumindest einen ersten oberen Anpressplatte
auf die erste horizontale Richtung bezogen nach dem oberen Drehstempel angeordnet
ist. Dies ermöglicht es, zuvor wellig liegende obere Schichten eines Bogenstapels
glatt zu pressen. Dadurch werden von dem entsprechenden Messer bevorzugt möglichst
gleich große Längen der Bogen abgeschnitten, unabhängig davon, in welcher Höhe der
jeweilige Bogen in dem Bogenstapel liegt.
[0017] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung
bevorzugt dadurch aus, dass der obere Drehstempel und das jeweilige zumindest eine
obere Anpresselement einen kleinsten Abstand zueinander aufweisen, der höchstens 100
mm, weiter bevorzugt höchstens 50 mm, noch weiter bevorzugt höchstens 30 mm, noch
weiter bevorzugt höchstens 20 mm, noch weiter bevorzugt höchstens 10 mm, noch weiter
bevorzugt höchstens 5 mm und noch weiter bevorzugt höchstens 2 mm beträgt und/oder
dass der untere Drehstempel und das jeweilige zumindest eine untere Anpresselement
einen kleinsten Abstand zueinander aufweisen, der höchstens 100 mm, weiter bevorzugt
höchstens 50 mm, noch weiter bevorzugt höchstens 30 mm, weiter bevorzugt höchstens
20 mm, noch weiter bevorzugt höchstens 10 mm, noch weiter bevorzugt höchstens 5 mm
und noch weiter bevorzugt höchstens 2 mm beträgt.
[0018] Insbesondere ermöglicht diese Stapelschneidevorrichtung ein Verfahren zum Schneiden
eines Bogenstapels mittels einer Stapelschneidevorrichtung, wobei der Bogenstapel
zunächst auf einer ersten Stapelauflagefläche einer ersten Auflageeinrichtung aufliegt
und wobei in einem ersten Vorschubvorgang der Bogenstapel mittels zumindest zweier
vertikal von oben auf den Bogenstapel einwirkender oberer Anpresselemente in oder
entgegen einer von den oberen Anpresselementen auf eine erste Schneideinrichtung weisenden
ersten horizontalen Richtung bewegt wird und wobei danach in einem ersten Absenkvorgang
ein oberer Drehstempel derart abgesenkt wird, dass dessen untere Kontaktfläche mit
dem Bogenstapel in Kontakt kommt und wobei danach in einem ersten Freigabevorgang
die zumindest zwei oberen Anpresselemente nach oben bewegt und von dem Bogenstapel
abgehoben werden und wobei danach in einem ersten Schwenkvorgang der obere Drehstempel
um eine vertikale Schwenkachse geschwenkt wird und dadurch der Bogenstapel um die
vertikale Schwenkachse geschwenkt wird und wobei danach in einem zweiten Absenkvorgang
die zumindest zwei oberen Anpresselemente nach unten bewegt und mit dem Bogenstapel
in Kontakt gebracht werden und wobei danach in einem zweiten Freigabevorgang der obere
Drehstempel nach oben bewegt und von dem Bogenstapel abgehoben wird und wobei danach
in einem zweiten Vorschubvorgang der Bogenstapel mittels der zumindest zwei insbesondere
vertikal von oben auf den Bogenstapel einwirkenden oberen Anpresselemente in oder
entgegen der ersten horizontalen Richtung bewegt wird und wobei danach in einem ersten
Schneidvorgang mittels der ersten Schneideinrichtung ein Teilstapel von dem Bogenstapel
abgeschnitten wird.
[0019] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
bevorzugt dadurch aus, dass nach dem zweiten Vorschubvorgang und vor dem ersten Schneidvorgang
in einem Glattpressvorgang der obere Drehstempel und/oder eine erste obere Anpressplatte
von oben auf den Bogenstapel abgesenkt und mit diesem in Kontakt gebracht wird.
[0020] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
bevorzugt dadurch aus, dass in zumindest einem Verfahrensvorgang der Bogenstapel mittels
der zumindest zwei oberen Anpresselemente in oder entgegen der ersten horizontalen
Richtung bewegt wird und dabei in seiner Ausrichtung geändert wird, indem die zumindest
zwei oberen Anpresselemente unterschiedlich weit in oder entgegen der ersten horizontalen
Richtung bewegt werden, während sie den Bogenstapel bewegen.
[0021] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im Folgenden näher beschrieben.
[0022] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Stapelschneidevorrichtung in einer Draufsicht;
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einer ersten Stapelpositioniereinrichtung und einer
ersten Schneideinrichtung in einer Seitenansicht;
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung einer ersten Stapelpositioniereinrichtung und einer
ersten Schneideinrichtung gemäß Fig. 2 in einer Draufsicht;
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung einer ersten Stapelpositioniereinrichtung und einer
ersten Schneideinrichtung in einer Schrägansicht;
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung einer zweiten Stapelpositioniereinrichtung und einer
zweiten Schneideinrichtung in einer Seitenansicht;
- Fig. 6
- eine schematische Darstellung zweier Stapelpositioniereinrichtungen und einer ersten
Schneideinrichtung gemäß Fig. 5 in einer Draufsicht;
- Fig. 7a
- eine schematische Darstellung eines Bogenstapels in einem ungeschnittenen Zustand;
- Fig. 7b
- eine schematische Darstellung eines Bogenstapels gemäß Fig. 7a in einem gedrehten
und einseitig beschnittenen Zustand;
- Fig. 7c
- eine schematische Darstellung eines Bogenstapels gemäß Fig. 7a in einem gedrehten
und zweiseitig beschnittenen Zustand;
- Fig. 7d
- eine schematische Darstellung eines Bogenstapels gemäß Fig. 7a in einem gedrehten
und dreiseitig beschnittenen Zustand;
- Fig. 7e
- eine schematische Darstellung eines Bogenstapels gemäß Fig. 7a in einem gedrehten
und allseits beschnittenen Zustand;
- Fig. 7f
- eine schematische Darstellung eines Bogenstapels gemäß Fig. 7a und eines davon bereits
abgeschnitten Zwischenstapels;
- Fig. 7g
- eine schematische Darstellung eines Bogenstapels gemäß Fig. 7a und zweier davon bereits
abgeschnittener Zwischenstapel;
- Fig. 7h
- eine schematische Darstellung eines Bogenstapels gemäß Fig. 7a und dreier davon bereits
abgeschnittener Zwischenstapel;
- Fig. 7i
- eine schematische Darstellung von fünf Zwischenstapeln, die aus einem Bogenstapel
gemäß Fig. 7a hervorgegangen sind;
- Fig. 8a
- eine schematische Draufsicht auf eine erste Stapelpositioniereinrichtung, eine erste
Schneideinrichtung und einen Bogenstapel in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
zugeführt wird;
- Fig. 8b
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
mittels Drehstempel und Anpresselementen gehalten wird;
- Fig. 8c
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
gedreht wurde und mittels des Drehstempels gehalten wird;
- Fig. 8d
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
mittels Drehstempel und Anpresselementen gehalten wird;
- Fig. 8e
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
linear bewegt wurde und mittels der Anpresselemente gehalten wird;
- Fig. 8f
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
mittels des Drehstempels, der Anpresselemente und einer Pressplatte gehalten wird;
- Fig. 8g
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
geschnitten wurde und mittels der Anpresselemente gehalten wird;
- Fig. 8h
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
linear bewegt wurde und mittels der Anpresselemente gehalten wird;
- Fig. 8i
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
mittels Drehstempel und Anpresselementen gehalten wird;
- Fig. 8j
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
gedreht wurde und mittels des Drehstempels gehalten wird;
- Fig. 8k
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
mittels Drehstempel und Anpresselementen gehalten wird;
- Fig. 8i
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
linear bewegt wurde und mittels der Anpresselemente gehalten wird;
- Fig. 8m
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
mittels des Drehstempels, der Anpresselemente und einer Pressplatte gehalten wird;
- Fig. 8n
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
gedreht wurde und mittels des Drehstempels gehalten wird;
- Fig. 8o
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
mittels Drehstempel und Anpresselementen gehalten wird;
- Fig. 8p
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
linear bewegt wurde und mittels der Anpresselemente gehalten wird;
- Fig. 8q
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
mittels des Drehstempels, der Anpresselemente und einer Pressplatte gehalten wird;
- Fig. 8r
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
linear bewegt wurde und mittels der Anpresselemente gehalten wird;
- Fig. 8s
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
mittels Drehstempel und Anpresselementen gehalten wird;
- Fig. 8t
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
gedreht wurde und mittels des Drehstempels gehalten wird;
- Fig. 8u
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
mittels Drehstempel und Anpresselementen gehalten wird;
- Fig. 8v
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
linear bewegt wurde und mittels der Anpresselemente gehalten wird;
- Fig. 8w
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
mittels des Drehstempels, der Anpresselemente und einer Pressplatte gehalten wird;
- Fig. 8x
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
gedreht sowie linear bewegt wurde und mittels der Anpresselemente gehalten wird;
- Fig. 8y
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem der Bogenstapel
mittels des Drehstempels, der Anpresselemente und einer Pressplatte gehalten wird;
- Fig. 8z
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 8a in einem Betriebszustand, in dem ein Zwischenstapel
abgeschnitten wurde und der Bogenstapel linear bewegt wurde und mittels der Anpresselemente
gehalten wird sowie;
- Fig. 9a
- eine schematische Draufsicht auf eine zweite Stapelpositioniereinrichtung, eine zweite
Schneideinrichtung und zwei Zwischenstapel in einem Betriebszustand, in dem die Zwischenstapel
zugeführt werden;
- Fig. 9b
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 9a in einem Betriebszustand, in dem die Zwischenstapel
linear bewegt wurden und mittels der Anpresselemente gehalten werden;
- Fig. 9c
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 9a in einem Betriebszustand, in dem die Anpresselemente
ohne Bogenstapel linear bewegt wurden;
- Fig. 9d
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 9a in einem Betriebszustand, in dem die Zwischenstapel
linear bewegt wurden und mittels der Anpresselemente gehalten werden;
- Fig. 9e
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 9a in einem Betriebszustand, in dem die Zwischenstapel
mittels der Anpresselemente und einer Pressplatte gehalten werden;
- Fig. 9f
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 9a in einem Betriebszustand, in dem die Zwischenstapel
und abgetrennte Nutzenstapel linear bewegt wurden und die Zwischenstapel mittels der
Anpresselemente gehalten werden;
- Fig. 9g
- eine schematische Draufsicht gemäß Fig. 9a in einem Betriebszustand, in dem die Zwischenstapel
mittels der Anpresselemente und einer Pressplatte gehalten werden.
[0023] Eine Stapelschneidevorrichtung 01 zum Schneiden von Bogenstapeln 26 in Nutzenstapel
27, insbesondere Wertpapierstapel 27, weist bevorzugt zumindest eine insbesondere
erste Schneideinrichtung 13 auf, die auch als insbesondere erste Stapelschneideinrichtung
13 bezeichnet wird. Bevorzugt weist die Stapelschneidevorrichtung 01 zusätzlich zu
der ersten Schneideinrichtung 13 zumindest eine zweite Schneideinrichtung 14 auf,
die auch als insbesondere zweite Stapelschneideinrichtung 14 bezeichnet wird. Durch
die Anordnung mehrerer Schneideinrichtungen 13; 14 kann auf unnötiges mehrfaches Schwenken
der entsprechenden Stapel verzichtet und der Durchsatz erhöht werden.
[0024] Die erste Schneideinrichtung 13 weist bevorzugt zumindest einen ersten Messerbalken
16 auf, an dem ein erstes Messer 18 angeordnet ist. Das erste Messer 18 weist bevorzugt
eine erste Schneidkante 21 auf, die bevorzugt als lineare Schneidkante 21 ausgebildet
ist. Eine jeweilige Schneidkante 21; 22 ist dabei bevorzugt eine insbesondere gerade
Linie, an der zwei Flächen eines entsprechenden Messers aufeinander treffen und die
dazu ausgebildet ist, Material zu trennen oder abzutrennen. Der erste Messerbalken
16 ist bevorzugt entlang eines bevorzugt linearen und weiter bevorzugt ausschließlich
linearen ersten Stellwegs insbesondere in und/oder entgegen einer ersten Stellrichtung
A1 bewegbar angeordnet.
[0025] In einer Weiterbildung zeichnet sich die erste Schneideinrichtung 13 bevorzugt dadurch
aus, dass die erste Schneideinrichtung 13 zumindest eine erste Schneidhilfe 23, insbesondere
einen ersten Pressbalken 23 zum Fixieren von Bogenstapeln 26 und/oder Zwischenstapeln
28 und/oder Nutzenstapeln 27 aufweist, die zumindest bezüglich einer vertikalen Richtung
V bewegbar angeordnet ist und die entlang eines für einen Transport von Bogenstapeln
26 und/oder Zwischenstapeln 28 und/oder Nutzenstapeln 27 vorgesehenen Transportwegs
vor dem ersten Messer 18 angeordnet ist. Bevorzugt werden mit der ersten Schneidhilfe
23 maximale Anpressdrücke zwischen 0,5 N/mm
2 (ein halbes Newton pro Quadratmillimeter) und 2 N/mm
2 (zwei Newton pro Quadratmillimeter) ausgeübt. Dadurch kann sichergestellt werden,
dass beim Schneiden keine Lagen gegeneinander verschoben werden und ein sauberer Schnitt
aller Lagen erfolgt. Beispielsweise ist entlang des vorgesehenen Transportwegs nach
dem ersten Messer 18 zumindest ein erster Niederhalter 52 angeordnet, der insbesondere
dazu dient, abgeschnittene Bestandteile daran zu hindern, unkontrolliert wegzuspringen.
[0026] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die erste Schneideinrichtung
13 bevorzugt dadurch aus, dass die erste Schneideinrichtung 13 zumindest einen ersten
Schneidantrieb M1 zum Bewegen des ersten Messerbalkens 16 in und/oder entgegen der
ersten Stellrichtung A1 aufweist und/oder dass der zumindest eine erste Schneidantrieb
M1 als Elektromotor M1 und/oder als Linearmotor M1 und/oder als pneumatischer Antrieb
M1 und/oder als hydraulischer Antrieb M1 ausgebildet ist.
[0027] Die bevorzugt angeordnete zweite Schneideinrichtung 14 weist bevorzugt zumindest
einen zweiten Messerbalken 17 auf, an dem ein zweites Messer 19 angeordnet ist. Das
zweite Messer 19 weist eine insbesondere zweite Schneidkante 22 auf, die bevorzugt
als lineare Schneidkante 22 ausgebildet ist. Der zweite Messerbalken 17 ist bevorzugt
entlang eines bevorzugt linearen und weiter bevorzugt ausschließlich linearen zweiten
Stellwegs in und/oder entgegen einer zweiten Stellrichtung A2 bewegbar angeordnet.
[0028] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die zweite Schneideinrichtung
14 bevorzugt dadurch aus, dass die zweite Schneideinrichtung 14 zumindest eine zweite
Schneidhilfe 24, insbesondere einen zweiten Pressbalken 24 zum Fixieren von Bogenstapeln
26 und/oder Zwischenstapeln 28 und/oder Nutzenstapeln 27 aufweist, die zumindest bezüglich
der vertikalen Richtung V bewegbar angeordnet ist und die entlang eines für einen
Transport von Bogenstapeln 26 und/oder Zwischenstapeln 28 und/oder Nutzenstapeln 27
vorgesehenen Transportwegs vor dem zweiten Messer 19 angeordnet ist. Bevorzugt werden
mit der zweiten Schneidhilfe 24 maximale Anpressdrücke zwischen 0,5 N/mm
2 (ein halbes Newton pro Quadratmillimeter) und 2 N/mm
2 (zwei Newton pro Quadratmillimeter) ausgeübt. Dadurch kann sichergestellt werden,
dass beim Schneiden keine Lagen gegeneinander verschoben werden und ein sauberer Schnitt
aller Lagen erfolgt. Beispielsweise ist entlang des vorgesehenen Transportwegs nach
dem zweiten Messer 19 zumindest ein zweiter Niederhalter 52 angeordnet, der insbesondere
dazu dient, abgeschnittene Bestandteile daran zu hindern, unkontrolliert wegzuspringen.
[0029] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die zweite Schneideinrichtung
14 bevorzugt dadurch aus, dass die zweite Schneideinrichtung 14 zumindest einen zweiten
Schneidantrieb M2 zum Bewegen des zweiten Messerbalkens 17 in und/oder entgegen der
zweiten Stellrichtung A2 aufweist und dass der zumindest eine zweite Schneidantrieb
M2 als Elektromotor M2 und/oder als Linearmotor M2 und/oder als pneumatischer Antrieb
M2 und/oder als hydraulischer Antrieb M2 ausgebildet ist.
[0030] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung
01 bevorzugt dadurch aus, dass die Stapelschneidevorrichtung 01 zumindest eine erste
Stapelpositioniereinrichtung 02 insbesondere zum Positionieren zumindest eines jeweiligen
Bogenstapels 26 aufweist. Eine dieser ersten Stapelpositioniereinrichtung 02 zugeordnete
Schwenkachse 07 ist bevorzugt parallel zu einer vertikalen Richtung V orientiert.
In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung
01 und/oder die jeweilige Schneideinrichtung 13; 14 bevorzugt dadurch aus, dass sie
zumindest einen Bogenzufuhrbereich 43 und zumindest einen Nutzenabfuhrbereich 44 oder
Wertpapierabfuhrbereich 44 aufweist. Die Stapelschneidevorrichtung 01 dient insbesondere
dazu, aus zumindest einem jeweiligen Bogenstapel 26 mehrere Nutzenstapel 27, insbesondere
Wertpapierstapel 27 zu erzeugen.
[0031] Beispielsweise ist im Bogenzufuhrbereich 43 oder entlang eines vorgesehenen Transportwegs
bevorzugt unmittelbar danach die zumindest eine erste Stapelpositioniereinrichtung
02 angeordnet. Beispielsweise ist nach der ersten Stapelpositioniereinrichtung 02
die erste Schneideinrichtung 13 angeordnet. Bevorzugt ist der ersten Schneideinrichtung
13 die erste Stapelpositioniereinrichtung 02 zugeordnet, insbesondere um jeweilige
Bogenstapel 26 optimiert ausrichten zu können.
[0032] Die Stapelschneidevorrichtung 01 weist die insbesondere erste Stapelpositioniereinrichtung
02 auf. Die Stapelschneidevorrichtung 01 weist die zumindest eine erste Schneideinrichtung
13 zum Schneiden zumindest eines Bogenstapels 26 auf. Diese erste Schneideinrichtung
13 weist bevorzugt zumindest das erste Messer 18 und weiter bevorzugt auch die erste
Schneidhilfe 23 auf. Die Stapelschneidevorrichtung 01 weist zumindest eine erste Auflageeinrichtung
11 mit einer ersten Stapelauflagefläche 04 auf. Die zumindest eine erste Auflageeinrichtung
11 ist beispielsweise als erster Tisch 11 ausgebildet. Die zumindest eine erste Auflageeinrichtung
11 dient insbesondere dazu, den zu schneidenden und/oder zu positionierenden Bogenstapel
26 und/oder Zwischenstapel 28 und/oder Nutzenstapel 27 von unten zu stützen. Die erste
Stapelauflagefläche 04 weist beispielsweise Luftdüsen auf, ist jedoch bevorzugt möglichst
glatt ausgebildet. Die erste Stapelpositioniereinrichtung 02 weist einen um die insbesondere
vertikal orientierte Schwenkachse 07 schwenkbaren und bezüglich der vertikalen Richtung
V bewegbaren oberen Drehstempel 08 auf. Bevorzugt ist dessen untere Kontaktfläche
36 höher angeordnet als die Stapelauflagefläche 04, insbesondere so, dass ein Bogenstapel
26 dazwischen passt. Der obere Drehstempel 08 dient bevorzugt dazu, eine Rotation
des jeweiligen Bogenstapels 26 und/oder Zwischenstapels 28 und/oder Nutzenstapels
27 zu bewirken, insbesondere um diesen relativ zu dem ersten Messer 18 auszurichten.
Bevorzugt ist zumindest ein erster Schwenkantrieb M3 angeordnet, mittels dem zumindest
der obere Drehstempel 08 schwenkbar ist.
[0033] Die erste Stapelpositioniereinrichtung 02 weist zumindest einen ersten Horizontalantrieb
09 zum Bewegen zumindest eines Bogenstapels 26 in und/oder entgegen einer ersten horizontalen
Richtung F auf. Diese erste horizontale Richtung F weist beispielsweise von dem oberen
Drehstempel 08 zu dem ersten Messer 18 und/oder ist bevorzugt orthogonal zu der ersten
Schneidkante 21 orientiert. Der zumindest eine erste Horizontalantrieb 09 dient bevorzugt
dazu, zumindest eine Translation des jeweiligen Bogenstapels 26 und/oder Zwischenstapels
28 und/oder Nutzenstapels 27 zu bewirken, insbesondere um diesen relativ zu dem ersten
Messer 18 auszurichten.
[0034] Die erste Stapelpositioniereinrichtung 02 weist zumindest ein von dem oberen Drehstempel
08 und insbesondere von der ersten Schneidhilfe 23 verschiedenes oberes Anpresselement
31; 32 auf, das bezüglich der vertikalen Richtung V bewegbar ist und das mittels des
zumindest einen ersten Horizontalantriebs 09 in und/oder entgegen der ersten horizontalen
Richtung F bewegbar angeordnet ist, insbesondere um einen Bogenstapel 26 in und/oder
entgegen der ersten horizontalen Richtung F zu bewegen. Bevorzugt ist das zumindest
eine obere Anpresselement 31; 32 mittels eines oberen Vertikalantriebs M6 bezüglich
der vertikalen Richtung V bewegbar. Bevorzugt ist das zumindest eine obere Anpresselement
31; 32 als Greiferoberteil 31; 32 ausgebildet. In einer alternativen oder zusätzlichen
Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung 01 bevorzugt dadurch aus,
dass die erste Stapelpositioniereinrichtung 02 zumindest zwei und weiter bevorzugt
genau zwei solche von dem oberen Drehstempel 08 und insbesondere von der ersten Schneidhilfe
23 verschiedene obere Anpresselemente 31; 32 aufweist, die bezüglich der vertikalen
Richtung V bewegbar sind und die mittels des zumindest einen ersten Horizontalantriebs
09 in und/oder entgegen der ersten horizontalen Richtung F bewegbar angeordnet sind,
insbesondere um einen Bogenstapel 26 in und/oder entgegen der ersten horizontalen
Richtung F zu bewegen. Bevorzugt sind die zumindest zwei oberen Anpresselemente 31;
32 als Greiferoberteile 31; 32 ausgebildet.
[0035] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung
01 bevorzugt dadurch aus, dass die erste Stapelpositioniereinrichtung 02 zumindest
ein unteres Anpresselement 33; 34 aufweist, das mittels zumindest eines und weiter
bevorzugt mittels des ersten Horizontalantriebs 09 in und/oder entgegen der ersten
horizontalen Richtung F bewegbar angeordnet ist, insbesondere um einen Bogenstapel
26 in und/oder entgegen der ersten horizontalen Richtung F zu bewegen. Das zumindest
eine untere Anpresselement 33; 34 ist bevorzugt bezüglich der vertikalen Richtung
V bewegbar angeordnet. Alternativ ist das zumindest eine untere Anpresselement 33;
34 bezüglich der vertikalen Richtung V unbeweglich angeordnet. Bevorzugt ist das zumindest
eine untere Anpresselement 33; 34 mittels eines unteren Vertikalantriebs M5 bezüglich
der vertikalen Richtung V bewegbar. Bevorzugt ist das zumindest eine untere Anpresselement
33; 34 als Greiferunterteil 33; 34 ausgebildet, insbesondere unabhängig davon, ob
es bezüglich der vertikalen Richtung V bewegbar angeordnet ist. Bevorzugt weist die
erste Stapelpositioniereinrichtung 02 zumindest zwei und noch weiter bevorzugt genau
zwei derartige untere Anpresselement 33; 34 auf, die weiter bevorzugt als Greiferunterteile
33; 34 ausgebildet sind, insbesondere ein erstes unteres Anpresselement 33 und ein
zweites unteres Anpresselement 34.
[0036] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung
01 bevorzugt dadurch aus, dass die erste Stapelpositioniereinrichtung 02 zumindest
zwei und weiter bevorzugt genau zwei untere Anpresselemente 33; 34 aufweist, die mittels
zumindest eines Horizontalantriebs 09 in und/oder entgegen der ersten horizontalen
Richtung F bewegbar angeordnet sind. Beispielsweise sind die zumindest zwei und weiter
bevorzugt genau zwei unteren Anpresselemente 33; 34 bezüglich der vertikalen Richtung
V bewegbar.
[0037] Bevorzugt weist die erste Auflageeinrichtung 11 zumindest eine untere Translationsausnehmung
46; 47 auf. Diese dient insbesondere dazu, das zumindest eine untere Anpresselement
33; 34 in und/oder entgegen der ersten horizontalen Richtung F bewegbar anzuordnen
und in Kontakt mit dem jeweiligen Bogenstapel 26 und/oder Zwischenstapel 28 und/oder
Nutzenstapel 27 bringen zu können. Beispielsweise ist eine erste untere Translationsausnehmung
46 für das erste untere Anpresselement 33 und eine zweite untere Translationsausnehmung
47 für das zweite untere Anpresselement 34 angeordnet. Bevorzugt sind die unteren
Translationsausnehmung 46; 47 schlitzförmig ausgebildet. Beispielsweise sind bewegbare
Abdeckeinrichtungen angeordnet, mittels denen diejenigen Teile der zumindest einen
unteren Translationsausnehmung 46; 47 zumindest teilweise abdeckbar sind, die jeweils
gerade nicht gebraucht werden. Somit können bei Schwenkbewegungen Beschädigungen der
untersten Schicht des jeweiligen Bogenstapels 26 und/oder Zwischenstapels 28 und/oder
Nutzenstapels 27 vermieden werden. Solche Abdeckeinrichtungen sind beispielsweise
als Klappen, Rollos oder Bänder ausgebildet.
[0038] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung
01 bevorzugt dadurch aus, dass jeweils ein oberes Anpresselement 31; 32 und ein unteres
Anpresselement 33; 34 einander zugeordnet sind und gemeinsam einen jeweiligen Stapelgreifer
38; 39 bilden und weiter bevorzugt dadurch, dass das jeweilige obere Anpresselement
31; 32 und das jeweilige untere Anpresselement 33;34, die gemeinsam einen jeweiligen
Stapelgreifer 38; 39 bilden, gemeinsam in und/oder entgegen der ersten horizontalen
Richtung F bewegbar angeordnet sind, insbesondere mittels des zumindest einen ersten
Horizontalantriebs 09.
[0039] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung
01 bevorzugt dadurch aus, dass ein erstes oberes Anpresselement 31 mittels des ersten
Horizontalantriebs 09 in und/oder entgegen der ersten horizontalen Richtung F bewegbar
angeordnet ist und dass ein zweiter Horizontalantrieb 41 der ersten Positioniereinrichtung
02 angeordnet ist und dass ein zweites oberes Anpresselement 32 mittels dieses zweiten
Horizontalantriebs 41 der ersten Positioniereinrichtung 02 in und/oder entgegen der
ersten horizontalen Richtung F bewegbar angeordnet ist, insbesondere unabhängig von
dem ersten oberen Anpresselement 31. In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung
zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung 01 bevorzugt dadurch aus, dass ein erster
Stapelgreifer 38 mittels des ersten Horizontalantriebs 09 in und/oder entgegen der
ersten horizontalen Richtung F bewegbar angeordnet ist und dass der zweite Horizontalantrieb
41 der ersten Positioniereinrichtung 02 angeordnet ist und dass ein zweiter Stapelgreifer
39 mittels dieses zweiten Horizontalantriebs 41 der ersten Positioniereinrichtung
02 in und/oder entgegen der ersten horizontalen Richtung F bewegbar angeordnet ist,
insbesondere unabhängig von dem ersten Stapelgreifer 38. Auf diese Weise können Bogenstapel
26 und/oder Zwischenstapel 28 und/oder Nutzenstapel 27 mittels zumindest der oberen
Anpresselemente 31; 32 oder mittels der Stapelgreifer 38; 39 wahlweise nur bezüglich
der ersten horizontalen Richtung F bewegt werden oder zugleich auch einer leichten
Schwenkbewegung um zumindest eine vertikale Achse unterzogen werden, insbesondere
indem die oberen Anpresselemente 31; 32 und/oder die Stapelgreifer 38; 39 unterschiedlich
weit bewegt werden. Dadurch können zumindest in engen Bereichen Schwenkbewegungen
ausgeführt werden, ohne den oberen Drehstempel 08 zu aktivieren. Dies bewirkt gegebenenfalls
eine Zeitersparnis.
[0040] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung
01 bevorzugt dadurch aus, dass die erste Stapelpositioniereinrichtung 02 zwei erste
Anschläge 53 aufweist, von denen jeweils einer an einem jeweiligen der beiden oberen
Anpresselementen 31; 32 angeordnet ist. Damit lassen sich auch Bogenstapel 26 und/oder
Zwischenstapel 28 und/oder Nutzenstapel 27 verschieben, ohne sie dabei zu pressen.
Diese jeweiligen Anschläge 53 sind beispielsweise bezüglich der vertikalen Richtung
V bewegbar, insbesondere um sie zu aktivieren und/oder zu deaktivieren.
[0041] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung
01 bevorzugt dadurch aus, dass die erste Stapelpositioniereinrichtung 02 einen um
die Schwenkachse 07 schwenkbaren unteren Drehstempel 29 aufweist. Eine obere Kontaktfläche
37 dieses unteren Drehstempels 39 ist bevorzugt höchstens auf Höhe der ersten Stapelauflagefläche
04 angeordnet. Bevorzugt weist die erste Stapelauflagefläche 04 eine untere Drehstempelausnehmung
06 auf, in der der untere Drehstempel 29 zumindest teilweise angeordnet ist. Bevorzugt
ist der untere Drehstempel 29 derart angeordnet, dass die obere Kontaktfläche 37 des
unteren Drehstempels 29 in einer selben Ebene liegt wie die erste Stapelauflagefläche
04. Bevorzugt weist die untere Drehstempelausnehmung 06 einen kreisförmigen Querschnitt
auf. Der untere Drehstempel 29 ist insbesondere verschieden von dem zumindest einen
unteren Anpresselement 33; 34. Bevorzugt ist der untere Drehstempel 29 gemeinsam mit
dem oberen Drehstempel 08 schwenkbar angeordnet, insbesondere mittels des ersten Schwenkantriebs
M3. Beispielsweise ist der untere Drehstempel 29 bezüglich der vertikalen Richtung
V bewegbar angeordnet.
[0042] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung
01 bevorzugt dadurch aus, dass die Stapelschneidevorrichtung 01 zumindest eine erste
obere Anpressplatte 12 aufweist, die bezüglich der vertikalen Richtung V bewegbar
angeordnet ist, insbesondere mittels eines ersten Plattenantriebs M4. Diese erste
obere Anpressplatte 12 dient insbesondere dazu, den zu schneidenden Bogenstapel 26
und/oder Zwischenstapel 28 und/oder Nutzenstapel 27 zusammenzupressen und somit dafür
zu sorgen, dass eine möglichst gleichmäßige Schichtung der einzelnen Bogen 71 vorliegt.
Diese erste obere Anpressplatte 12 ist insbesondere zu unterscheiden von dem oberen
Drehstempel 08 und von der ersten Schneidhilfe 23 und von dem zumindest einen oberen
Anpresselement 31; 32. Bevorzugt ist zumindest ein Teil der zumindest einen ersten
oberen Anpressplatte 12 auf die erste horizontale Richtung F bezogen vor dem oberen
Drehstempel 08 angeordnet und ist zumindest ein Teil der zumindest einen ersten oberen
Anpressplatte 12 auf die erste horizontale Richtung F bezogen nach dem oberen Drehstempel
08 angeordnet. Bevorzugt ist zumindest ein des oberen Drehstempels 08 auf die erste
horizontale Richtung bezogen zwischen Bestandteilen der zumindest einen ersten oberen
Anpressplatte 12 angeordnet. Die zumindest eine erste obere Anpressplatte 12 ist bevorzugt
einteilig ausgebildet. Alternativ könnten auch mehrere Einzelteile die Funktion der
ersten oberen Anpressplatte 12 gemeinsam übernehmen. Diese sollten jedoch bevorzugt
gemeinsam bewegbar angeordnet werden. Bevorzugt werden mit der ersten Anpressplatte
12 maximale Anpressdrücke zwischen 0,5 mN/mm
2 (ein halbes Millinewton pro Quadratmillimeter) und 20 mN/mm
2 (zwanzig Millinewton pro Quadratmillimeter) ausgeübt. Dadurch kann sichergestellt
werden, dass die Bogen 71 ausreichend glatt gehalten werden.
[0043] Bevorzugt weist die erste obere Anpressplatte 12 eine obere Drehstempelausnehmung
51 auf, in der der obere Drehstempel 08 zumindest teilweise und/oder zumindest zeitweise
angeordnet ist. Bevorzugt ist der obere Drehstempel 08 derart angeordnet, dass die
untere Kontaktfläche 36 des oberen Drehstempels 08 zumindest zeitweise in einer selben
Ebene liegt wie eine untere Fläche der oberen Anpressplatte 12. Bevorzugt weist die
obere Drehstempelausnehmung 51 einen kreisförmigen Querschnitt auf. Bevorzugt weist
die erste obere Anpressplatte 12 zumindest eine obere Translationsausnehmung 48; 49
auf. Diese dient insbesondere dazu, das zumindest eine obere Anpresselement 31; 32
in und/oder entgegen der ersten horizontalen Richtung F bewegbar anzuordnen und in
Kontakt mit dem jeweiligen Bogenstapel 26 und/oder Zwischenstapel 28 und/oder Nutzenstapel
27 bringen zu können. Beispielsweise ist eine erste obere Translationsausnehmung 48
für das erste obere Anpresselement 31 und eine zweite obere Translationsausnehmung
49 für das zweite obere Anpresselement 32 angeordnet. Bevorzugt sind die oberen Translationsausnehmung
48; 49 schlitzförmig ausgebildet.
[0044] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung
01 bevorzugt dadurch aus, dass der obere Drehstempel 08 und das jeweilige zumindest
eine obere Anpresselement 31; 32 einen kleinsten Abstand zueinander aufweisen, der
höchstens 30 mm beträgt, weiter bevorzugt höchstens 20 mm, noch weiter bevorzugt höchstens
10 mm, noch weiter bevorzugt höchstens 5 mm und noch weiter bevorzugt höchstens 2
mm. Je näher das zumindest eine obere Anpresselement 31; 32 und insbesondere die zwei
oberen Anpresselemente 31; 32 an dem oberen Drehstempel 08 angeordnet ist bzw. sind,
umso weniger können bei Wechseln in der Haltekonstellation Fehler auftreten und/oder
umso weniger kann sich der oberste Bogen 71 lösen oder wellen. Entsprechend zeichnet
sich die Stapelschneidevorrichtung 01 bevorzugt dadurch aus, dass untere Drehstempel
29 und das jeweilige zumindest eine untere Anpresselement 33; 34 einen kleinsten Abstand
zueinander aufweisen, der höchstens 30 mm beträgt, weiter bevorzugt höchstens 20 mm,
noch weiter bevorzugt höchstens 10 mm, noch weiter bevorzugt höchstens 5 mm und noch
weiter bevorzugt höchstens 2 mm. Je nach Abstand kann es dazu kommen, dass die untere
Drehstempelausnehmung 06 und die zumindest eine untere Translationsausnehmung 46;
47 ineinander übergehen bzw. als eine gemeinsame Ausnehmung ausgebildet sind. Je nach
Abstand kann es dazu kommen, dass die obere Drehstempelausnehmung 51 und die zumindest
eine obere Translationsausnehmung 48; 49 ineinander übergehen bzw. als eine gemeinsame
Ausnehmung ausgebildet sind. Bevorzugt ist die erste obere Translationsausnehmung
48 vertikal oberhalb der ersten unteren Translationsausnehmung 46 angeordnet und/oder
ist die zweite obere Translationsausnehmung 49 vertikal oberhalb der zweiten unteren
Translationsausnehmung 49 angeordnet.
[0045] Beispielsweise ist entlang des vorgesehenen Transportwegs bevorzugt nach der ersten
Schneideinrichtung 13 zumindest eine zweite Stapelpositioniereinrichtung 03 angeordnet.
Beispielsweise ist nach der zweiten Stapelpositioniereinrichtung 03 die zweite Schneideinrichtung
14 angeordnet. Bevorzugt ist der zweiten Schneideinrichtung 14 die zweite Stapelpositioniereinrichtung
03 zugeordnet, insbesondere um jeweilige Zwischenstapel 28 optimiert ausrichten zu
können. In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung
01 bevorzugt dadurch aus, dass die Stapelschneidevorrichtung 01 die zumindest eine
zweite Stapelpositioniereinrichtung 03 aufweist, insbesondere zum Positionieren zumindest
eines jeweiligen Zwischenstapels 28. Die zweite Stapelpositioniereinrichtung 03 weist
bevorzugt keine Drehstempel auf. Sie dient bevorzugt ausschließlich dem Positionieren
von Zwischenstapeln 28 durch Translation in einer insbesondere zu der ersten horizontalen
Richtung F orthogonalen zweiten horizontalen Richtung G.
[0046] Diese zweite Schneideinrichtung 14 weist bevorzugt zumindest das zweite Messer 19
und die zweite Schneidhilfe 24 auf. Der zweiten Schneideinrichtung 14 ist bevorzugt
eine Auflageeinrichtung zugeordnet, die beispielsweise der ersten Auflageeinrichtung
11 entspricht und/oder analog dazu ausgebildet ist. Die zweite Stapelpositioniereinrichtung
03 weist bevorzugt zumindest einen insbesondere dritten Horizontalantrieb 57 zum Bewegen
zumindest eines Zwischenstapels 28 und/oder Nutzenstapels 27 in und/oder entgegen
der zweiten horizontalen Richtung G auf. Diese zweite horizontale Richtung G ist bevorzugt
orthogonal zu der zweiten Schneidkante 22 orientiert. Der zumindest eine insbesondere
dritte Horizontalantrieb 57 der zweiten Stapelpositioniereinrichtung 02 dient bevorzugt
dazu, eine Translation des jeweiligen Bogenstapels 26 und/oder Zwischenstapels 28
und/oder Nutzenstapels 27 zu bewirken, insbesondere um diesen relativ zu dem zweiten
Messer 19 auszurichten.
[0047] Die zweite Stapelpositioniereinrichtung 03 weist bevorzugt zumindest ein insbesondere
von der zweiten Schneidhilfe 24 verschiedenes oberes Anpresselement 58 auf, das bezüglich
der vertikalen Richtung V bewegbar ist und das mittels des zumindest einen insbesondere
dritten Horizontalantriebs 57 der zweiten Stapelpositioniereinrichtung 03 in und/oder
entgegen der zweiten horizontalen Richtung G bewegbar angeordnet ist. Bevorzugt ist
das zumindest eine obere Anpresselement 58 als Greiferoberteil 58 ausgebildet.
[0048] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung
01 bevorzugt dadurch aus, dass die zweite Stapelpositioniereinrichtung 02 zumindest
ein unteres Anpresselement 59 aufweist, das bevorzugt mittels des zumindest einen
insbesondere dritten Horizontalantriebs 57 der zweiten Stapelpositioniereinrichtung
03 in und/oder entgegen der zweiten horizontalen Richtung G bewegbar angeordnet ist,
insbesondere um einen Zwischenstapel 28 in und/oder entgegen der zweiten horizontalen
Richtung G zu bewegen. Das zumindest eine untere Anpresselement 59 ist bevorzugt bezüglich
der vertikalen Richtung V bewegbar angeordnet. Bevorzugt ist das zumindest eine untere
Anpresselement 59 als Greiferunterteil 59 ausgebildet. Bevorzugt weist die Auflageeinrichtung
zumindest eine untere Translationsausnehmung 61 auf. Diese dient insbesondere dazu,
das zumindest eine untere Anpresselement 59 in und/oder entgegen der zweiten horizontalen
Richtung G bewegbar anzuordnen und in Kontakt mit dem jeweiligen Zwischenstapel 28
bringen zu können.
[0049] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die zweite Stapelpositioniereinrichtung
03 bevorzugt dadurch aus, dass das obere Anpresselement 58 und das untere Anpresselement
59 einander zugeordnet sind und gemeinsam einen Stapelgreifer 62 bilden und weiter
bevorzugt gemeinsam in und/oder entgegen der zweiten horizontalen Richtung G bewegbar
angeordnet sind, insbesondere mittels des zumindest einen insbesondere dritten Horizontalantriebs
57.
[0050] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung
01 bevorzugt dadurch aus, dass die erste Stapelpositioniereinrichtung 02 einen jeweiligen
Anschlag 63 aufweist, der an dem oberen Anpresselement 58 angeordnet ist. Damit lassen
sich auch Zwischenstapel 28 und/oder Nutzenstapel 27 verschieben, ohne sie dabei zu
pressen. Dieser jeweilige Anschlag 63 ist beispielsweise bezüglich der vertikalen
Richtung V bewegbar, insbesondere um ihn zu aktivieren und/oder zu deaktivieren.
[0051] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung
01 bevorzugt dadurch aus, dass die zweite Schneideinrichtung 14 zumindest eine zweite
obere Anpressplatte 64 aufweist, die bezüglich der vertikalen Richtung V bewegbar
angeordnet ist. Diese zweite obere Anpressplatte 64 dient insbesondere dazu, den zu
schneidenden Bogenstapel 26 und/oder Zwischenstapel 28 zusammenzupressen und somit
dafür zu sorgen, dass eine möglichst gleichmäßige Schichtung der einzelnen Bogen 71
vorliegt. Diese zweite obere Anpressplatte 64 ist insbesondere zu unterscheiden von
der zweiten Schneidhilfe 24 und von dem zumindest einen oberen Anpresselement 58.
Die zumindest eine zweite obere Anpressplatte 64 ist bevorzugt einteilig ausgebildet.
Alternativ könnten auch mehrere Einzelteile die Funktion der zweiten oberen Anpressplatte
64 gemeinsam übernehmen. Diese sollten jedoch bevorzugt gemeinsam bewegbar angeordnet
werden. Bevorzugt werden mit der zweiten oberen Anpressplatte 64 maximale Anpressdrücke
zwischen 0,5 mN/mm
2 (ein halbes Millinewton pro Quadratmillimeter) und 20 mN/mm
2 (zwanzig Millinewton pro Quadratmillimeter) ausgeübt. Dadurch kann sichergestellt
werden, dass die Bogen 71 ausreichend glatt gehalten werden.
[0052] Bevorzugt weist die zweite obere Anpressplatte 64 zumindest eine obere Translationsausnehmung
66 auf. Diese dient insbesondere dazu, das zumindest eine obere Anpresselement 58
in und/oder entgegen der zweiten horizontalen Richtung G bewegbar anzuordnen und in
Kontakt mit dem jeweiligen Bogenstapel 26 und/oder Zwischenstapel 28 und/oder Nutzenstapel
27 bringen zu können. Bevorzugt ist die zumindest eine obere Translationsausnehmung
66 schlitzförmig ausgebildet. Bevorzugt ist die obere Translationsausnehmung 61 vertikal
oberhalb der unteren Translationsausnehmung 66 angeordnet.
[0053] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung
01 bevorzugt dadurch aus, dass die zweite Schneideinrichtung 14 zumindest zwei oder
zumindest drei zweite Stapelpositioniereinrichtungen 03 aufweist, die insbesondere
auf die erste horizontale Richtung F gesehen nebeneinander angeordnet sind und die
bevorzugt alle demselben zweiten Messer 19 zugeordnet sind. Auf diese Weise kann der
Durchsatz der Stapelschneideeinrichtung 01 erhöht werden.
[0054] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Stapelschneidevorrichtung
01 bevorzugt dadurch aus, dass die erste Schneideinrichtung 13 eine erste wirksame
Arbeitsbreite aufweist, die zumindest 800 mm und weiter bevorzugt zumindest 850 mm
und noch weiter bevorzugt zumindest 900 mm beträgt und/oder dass die zweite Schneideinrichtung
14 eine zweite wirksame Arbeitsbreite aufweist, die höchstens 500 mm und weiter bevorzugt
höchstens 400 mm und noch weiter bevorzugt höchstens 350 mm beträgt und die zumindest
50 mm und weiter bevorzugt zumindest 100 mm und noch weiter bevorzugt zumindest 150
mm beträgt. Bevorzugt ist die Arbeitsbreite der ersten Schneideinrichtung 13 größer
als die Arbeitsbreite der zweiten Schneideinrichtung 14.
[0055] Bevorzugt ist die Stapelschneidevorrichtung 01 eine Stapelschneidevorrichtung 01
zum Erzeugen von Wertpapierstapeln 27. Solche Wertpapierstapel 27 und/oder die zugrunde
liegenden Bogenstapel 26 weisen bevorzugt eine Höhe auf, die zumindest 10 mm beträgt,
weiter bevorzugt zumindest 20 mm und/oder die bevorzugt höchstens 80 mm beträgt, weiter
bevorzugt höchstens 60 mm, noch weiter bevorzugt höchstens 50 mm. In einer angepassten
Ausführungsform könnten auch Etikettenstapel und/oder Stapel von Visitenkarten erzeugt
werden. Dann weisen die Bogenstapel 26 und/oder Zwischenstapel 28 und/oder Nutzenstapel
27 bevorzugt eine Höhe auf, die zumindest 70 mm beträgt, weiter bevorzugt zumindest
100 mm und/oder die bevorzugt höchstens 200 mm beträgt, weiter bevorzugt höchstens
180 mm und noch weiter bevorzugt höchstens 160 mm.
[0056] Mit der Stapelschneidevorrichtung 01 lässt sich ein Verfahren zum Schneiden eines
Bogenstapels 26 mittels einer Stapelschneidevorrichtung 01 durchführen. Dabei liegt
der Bogenstapel 26 zunächst auf einer ersten Stapelauflagefläche 04 einer ersten Auflageeinrichtung
11 auf. Der Bogenstapel 26 ist beispielsweise zunächst derart platziert, dass eine
vordere Greiferkante 72 in Richtung des Transportwegs gesehen vorne liegt. (Dies ist
beispielhaft auch in Fig. 7a dargestellt.) Bevorzugt werden zunächst die vier Ränder
beschnitten. Dabei ist es von Vorteil, wenn diejenige Ecke 74, die die vordere Greiferkante
72 der Bogen 71 mit einer seitlichen Greiferkante 73 der Bogen 71 verbindet, als Referenz
dient und erst mit den letzten beiden Schnitten verändert wird. Darum wird bevorzugt
zunächst der Bogenstapel 26 um 180° gedreht und dann in die erste Schneideinrichtung
13 transportiert. (Dies ist beispielhaft auch in Fig. 7b dargestellt.) Dort wird dann
bevorzugt die erste Kante abgeschnitten. Im Anschluss wird bevorzugt eine Drehung
des Stapels um 90° oder etwas mehr vorgenommen. Gegebenenfalls wird nun eine Translationsbewegung
des Bogenstapels 26 durchgeführt, um die Lage des Bogenstapels 26 relativ zum ersten
Messer 18 korrekt einzustellen. Danach kann eine erste Seitenkante abgeschnitten werden.
(Dies ist beispielhaft auch in Fig. 7c dargestellt.) Danach erfolgt bevorzugt eine
weitere Drehung des Bogenstapels 26 um 90° oder etwas weniger. Nun liegt beispielsweise
die vordere Greiferkante 72 in Richtung des Transportwegs gesehen vorne und kann nach
einer Translationsbewegung des Bogenstapels 26 zur Lagekorrektur abgeschnitten werden.
(Dies ist beispielhaft auch in Fig. 7d dargestellt.) Danach erfolgt bevorzugt eine
weitere Drehung des Bogenstapels 26 um 90° oder etwas weniger. Nach einer weiteren
Translationsbewegung kann nun die seitliche Greiferkante 73 abgeschnitten werden.
(Dies ist beispielhaft auch in Fig. 7e dargestellt.) Beispielsweise wurde der Bogenstapel
26 auf diese Weise in eine relativ gering ausgeprägte Trapezform geschnitten. Die
im Vorangegangenen beschriebenen Drehbewegungen werden beispielsweise mittels des
zumindest einen Drehstempels 08; 29 durchgeführt.
[0057] Im Anschluss erfolgt beispielsweise ein Schneiden des Bogenstapels 26 in mehrere
Zwischenstapel 28. Dazu wird beispielsweise der Bogenstapel 26 in der ersten horizontalen
Richtung F transportiert. Gegebenenfalls wird er davor und/oder danach und/oder währenddessen
leicht gedreht. Eine Drehung davor oder danach kann beispielsweise mittels des zumindest
einen Drehstempels 08; 29 erfolgen. Eine Drehbewegung während des Transports in der
ersten horizontalen Richtung F kann beispielsweise durch ungleichmäßigen, insbesondere
unterschiedlich weiter Vorschub mittels der beiden oberen Anpresselemente 31; 32 und/oder
der beiden Stapelgreifer 38; 39 erfolgen. Bevorzugt wird also, dass in zumindest einem
Verfahrensvorgang, insbesondere einem Vorschubvorgang, der Bogenstapel 26 mittels
der zumindest zwei oberen Anpresselemente 31; 32 in oder entgegen der ersten horizontalen
Richtung F bewegt wird und dabei in seiner Ausrichtung geändert wird, indem die zumindest
zwei oberen Anpresselemente 31; 33 unterschiedlich weit in oder entgegen der ersten
horizontalen Richtung F bewegt werden, während sie den Bogenstapel 26 bewegen. Im
Anschluss erfolgt ein Abschneiden eines Zwischenstapels 28. Die Abfolge aus Vorschub
und Abschneiden mit gegebenenfalls dazwischen durchgeführtem Drehen erfolgt bevorzugt
mehrmals nacheinander, so dass letztlich der gesamte Bogenstapel 26 in mehrere Zwischenstapel
28 aufgeteilt wird. (Dies ist beispielhaft auch in Fig. 7f bis Fig. 7i dargestellt.)
Diese Zwischenstapel 28 sind beispielsweise leicht trapezförmig ausgebildet und/oder
können dann mittels der zumindest einen zweiten Schneideinrichtung 14 in Nutzenstapel
27, insbesondere Wertpapierstapel 27 geschnitten werden.
[0058] Im Folgenden wird das Verfahren näher beschrieben, beispielsweise unter Einsatz der
bevorzugten Stapelschneidevorrichtung 01. In einem ersten Vorschubvorgang wird der
Bogenstapel 26 mittels zumindest zweier vertikal von oben auf den Bogenstapel 26 einwirkender
oberer Anpresselemente 31; 32 in oder entgegen der von den oberen Anpresselementen
31; 32 auf eine erste Schneideinrichtung 13 weisenden ersten horizontalen Richtung
F bewegt. Beispielhaft ist ein Beginn dieses ersten Vorschubvorgangs auch in Fig.
8a dargestellt. In Fig. 8a ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten Stapelauflagefläche
04 bevorzugt nur durch die Stapelgreifer 38; 39 fixiert und/oder gepresst. Diese in
Fig. 8a dargestellte Situation entspricht im Wesentlichen auch der in Fig. 7a dargestellten
Situation. Ein Ende dieses ersten Vorschubvorgangs entspräche einer Darstellung ähnlich
Fig. 8b. Bevorzugt wird danach in einem ersten Absenkvorgang ein oberer Drehstempel
08 derart abgesenkt, dass dessen untere Kontaktfläche 36 mit dem Bogenstapel 26 in
Kontakt kommt. Beispielhaft ist das Ergebnis des ersten Absenkvorgangs auch in Fig.
8b dargestellt. In Fig. 8b ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten Stapelauflagefläche
04 bevorzugt sowohl durch die oberen Anpresselemente 31; 32 bzw. die Stapelgreifer
38; 39 als auch durch den zumindest einen Drehstempel 08; 29 fixiert und/oder gepresst.
Bevorzugt werden insbesondere danach in einem ersten Freigabevorgang die zumindest
zwei oberen Anpresselemente 31; 32 nach oben bewegt und von dem Bogenstapel 26 abgehoben.
Nun ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten Stapelauflagefläche 04 bevorzugt
nur durch den zumindest einen Drehstempel 08; 29 fixiert und/oder gepresst.
[0059] Bevorzugt wird insbesondere danach in einem ersten Schwenkvorgang der obere Drehstempel
08 um eine vertikale Schwenkachse 07 geschwenkt und dadurch der Bogenstapel 26 um
die vertikale Schwenkachse 07 geschwenkt. Beispielhaft ist das Ergebnis des ersten
Schwenkvorgangs auch in Fig. 8c dargestellt. In Fig. 8c ist der Bogenstapel 26 abgesehen
von der ersten Stapelauflagefläche 04 bevorzugt nur durch den zumindest einen Drehstempel
08; 29 fixiert und/oder gepresst.
[0060] Bevorzugt werden insbesondere danach in einem zweiten Absenkvorgang die zumindest
zwei oberen Anpresselemente 31; 32 nach unten bewegt und mit dem Bogenstapel 26 in
Kontakt gebracht. Beispielhaft ist das Ergebnis des zweiten Absenkvorgangs auch in
Fig. 8d dargestellt. In Fig. 8d ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten Stapelauflagefläche
04 bevorzugt sowohl durch die oberen Anpresselemente 31; 32 bzw. die Stapelgreifer
38; 39 als auch durch den zumindest einen Drehstempel 08; 29 fixiert und/oder gepresst.
[0061] Bevorzugt wird insbesondere danach in einem zweiten Freigabevorgang der obere Drehstempel
08 nach oben bewegt und von dem Bogenstapel 26 abgehoben. Bevorzugt wird insbesondere
danach in einem zweiten Vorschubvorgang der Bogenstapel 26 mittels der zumindest zwei
insbesondere vertikal von oben auf den Bogenstapel 26 einwirkenden oberen Anpresselemente
31; 32 in oder entgegen der ersten horizontalen Richtung F bewegt. Beispielhaft ist
das Ergebnis dieses zweiten Vorschubvorgangs auch in Fig. 8e dargestellt. In Fig.
8e ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten Stapelauflagefläche 04 bevorzugt
nur durch die Stapelgreifer 38; 39 fixiert und/oder gepresst.
[0062] Bevorzugt wird insbesondere nach dem zweiten Vorschubvorgang und vor einem ersten
Schneidvorgang in einem ersten Glattpressvorgang der obere Drehstempel 08 und/oder
eine erste obere Anpressplatte 12 von oben auf den Bogenstapel 26 abgesenkt und mit
diesem in Kontakt gebracht. Beispielhaft ist das Ergebnis des ersten Glattpressvorgangs
auch in Fig. 8f dargestellt. In Fig. 8f ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten
Stapelauflagefläche 04 bevorzugt sowohl durch die oberen Anpresselemente 31; 32 bzw.
die Stapelgreifer 38; 39 als auch durch den zumindest einen Drehstempel 08; 29 und
die obere Anpressplatte 12 fixiert und/oder gepresst. Bevorzugt wird in dieser Situation,
insbesondere also zeitlich nach dem zweiten Vorschubvorgang, in dem ersten Schneidvorgang
mittels der ersten Schneideinrichtung 13 ein Teilstapel 42 von dem Bogenstapel 16
abgeschnitten. Dieser Teilstapel 42 entspricht beispielsweise einem Randbereich, der
beim Randbeschnitt entfernt wird.
[0063] Bevorzugt werden, insbesondere nach dem ersten Schneidvorgang, in einem dritten Freigabevorgang
der obere Drehstempel 08 und die erste obere Anpressplatte 12 nach oben bewegt und
von dem Bogenstapel 26 abgehoben. Beispielhaft ist das Ergebnis des dritten Freigabevorgangs
auch in Fig. 8g dargestellt. In Fig. 8g ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten
Stapelauflagefläche 04 bevorzugt nur durch die Stapelgreifer 38; 39 fixiert und/oder
gepresst.
[0064] Bevorzugt wird insbesondere danach in einem dritten Vorschubvorgang der Bogenstapel
26 mittels der zumindest zwei insbesondere vertikal von oben auf den Bogenstapel 26
einwirkenden oberen Anpresselemente 31; 32 in oder entgegen der ersten horizontalen
Richtung F bewegt. Beispielhaft ist das Ergebnis dieses dritten Vorschubvorgangs auch
in Fig. 8h dargestellt. In Fig. 8h ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten
Stapelauflagefläche 04 bevorzugt nur durch die Stapelgreifer 38; 39 fixiert und/oder
gepresst.
[0065] Bevorzugt wird danach in einem dritten Absenkvorgang der obere Drehstempel 08 derart
abgesenkt, dass dessen untere Kontaktfläche 36 mit dem Bogenstapel 26 in Kontakt kommt.
Beispielhaft ist das Ergebnis des ersten Absenkvorgangs auch in Fig. 8i dargestellt.
In Fig. 8i ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten Stapelauflagefläche 04
bevorzugt sowohl durch die oberen Anpresselemente 31; 32 bzw. die Stapelgreifer 38;
39 als auch durch den zumindest einen Drehstempel 08; 29 fixiert und/oder gepresst.
[0066] Bevorzugt werden insbesondere danach in einem vierten Freigabevorgang die zumindest
zwei oberen Anpresselemente 31; 32 nach oben bewegt und von dem Bogenstapel 26 abgehoben.
Nun ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten Stapelauflagefläche 04 bevorzugt
nur durch den zumindest einen Drehstempel 08; 29 fixiert und/oder gepresst.
[0067] Bevorzugt wird insbesondere danach in einem zweiten Schwenkvorgang der obere Drehstempel
08 um eine vertikale Schwenkachse 07 geschwenkt und dadurch der Bogenstapel 26 um
die vertikale Schwenkachse 07 geschwenkt. Beispielhaft ist das Ergebnis des ersten
Schwenkvorgangs auch in Fig. 8j dargestellt. In Fig. 8j ist der Bogenstapel 26 abgesehen
von der ersten Stapelauflagefläche 04 bevorzugt nur durch den zumindest einen Drehstempel
08; 29 fixiert und/oder gepresst.
[0068] Bevorzugt werden insbesondere danach in einem vierten Absenkvorgang die zumindest
zwei oberen Anpresselemente 31; 32 nach unten bewegt und mit dem Bogenstapel 26 in
Kontakt gebracht. Beispielhaft ist das Ergebnis des vierten Absenkvorgangs auch in
Fig. 8k dargestellt. In Fig. 8k ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten Stapelauflagefläche
04 bevorzugt sowohl durch die oberen Anpresselemente 31; 32 bzw. die Stapelgreifer
38; 39 als auch durch den zumindest einen Drehstempel 08; 29 fixiert und/oder gepresst.
[0069] Bevorzugt wird insbesondere danach in einem fünften Freigabevorgang der obere Drehstempel
08 nach oben bewegt und von dem Bogenstapel 26 abgehoben. Bevorzugt wird insbesondere
danach in einem vierten Vorschubvorgang der Bogenstapel 26 mittels der zumindest zwei
insbesondere vertikal von oben auf den Bogenstapel 26 einwirkenden oberen Anpresselemente
31; 32 in oder entgegen der ersten horizontalen Richtung F bewegt. Beispielhaft ist
das Ergebnis dieses vierten Vorschubvorgangs auch in Fig. 8l dargestellt. In Fig.
8l ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten Stapelauflagefläche 04 bevorzugt
nur durch die Stapelgreifer 38; 39 fixiert und/oder gepresst.
[0070] Bevorzugt wird insbesondere danach in einem zweiten Glattpressvorgang der obere Drehstempel
08 und/oder eine erste obere Anpressplatte 12 von oben auf den Bogenstapel 26 abgesenkt
und mit diesem in Kontakt gebracht. Beispielhaft ist das Ergebnis des zweiten Glattpressvorgangs
auch in Fig. 8m dargestellt. In Fig. 8m ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten
Stapelauflagefläche 04 bevorzugt sowohl durch die oberen Anpresselemente 31; 32 bzw.
die Stapelgreifer 38; 39 als auch durch den zumindest einen Drehstempel 08; 29 und
die obere Anpressplatte 12 fixiert und/oder gepresst. Bevorzugt wird insbesondere
danach in einem zweiten Schneidvorgang mittels der ersten Schneideinrichtung 13 ein
Teilstapel 42 von dem Bogenstapel 16 abgeschnitten wird. Dieser Teilstapel 42 entspricht
beispielsweise einem insbesondere zweiten Randbereich, der beim Randbeschnitt entfernt
wird.
[0071] Bevorzugt werden insbesondere nach dem zweiten Schneidvorgang, in einem sechsten
Freigabevorgang die zumindest zwei oberen Anpresselemente 31; 32 und die erste obere
Anpressplatte 12 nach oben bewegt und von dem Bogenstapel 26 abgehoben.
[0072] Bevorzugt wird insbesondere danach in einem fünften Schwenkvorgang der obere Drehstempel
08 um eine vertikale Schwenkachse 07 geschwenkt und dadurch der Bogenstapel 26 um
die vertikale Schwenkachse 07 geschwenkt. Beispielhaft ist das Ergebnis des fünften
Schwenkvorgangs auch in Fig. 8n dargestellt. In Fig. 8n ist der Bogenstapel 26 abgesehen
von der ersten Stapelauflagefläche 04 bevorzugt nur durch den zumindest einen Drehstempel
08; 29 fixiert und/oder gepresst.
[0073] Bevorzugt werden insbesondere danach in einem fünften Absenkvorgang die zumindest
zwei oberen Anpresselemente 31; 32 nach unten bewegt und mit dem Bogenstapel 26 in
Kontakt gebracht. Beispielhaft ist das Ergebnis des fünften Absenkvorgangs auch in
Fig. 8o dargestellt. In Fig. 8o ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten Stapelauflagefläche
04 bevorzugt sowohl durch die oberen Anpresselemente 31; 32 bzw. die Stapelgreifer
38; 39 als auch durch den zumindest einen Drehstempel 08; 29 fixiert und/oder gepresst.
[0074] Bevorzugt wird insbesondere danach in einem siebten Freigabevorgang der obere Drehstempel
08 nach oben bewegt und von dem Bogenstapel 26 abgehoben. Bevorzugt wird insbesondere
danach in einem fünften Vorschubvorgang der Bogenstapel 26 mittels der zumindest zwei
insbesondere vertikal von oben auf den Bogenstapel 26 einwirkenden oberen Anpresselemente
31; 32 in oder entgegen der ersten horizontalen Richtung F bewegt. Beispielhaft ist
das Ergebnis dieses vierten Vorschubvorgangs auch in Fig. 8p dargestellt. In Fig.
8p ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten Stapelauflagefläche 04 bevorzugt
nur durch die Stapelgreifer 38; 39 fixiert und/oder gepresst.
[0075] Bevorzugt wird insbesondere danach in einem dritten Glattpressvorgang der obere Drehstempel
08 und/oder eine erste obere Anpressplatte 12 von oben auf den Bogenstapel 26 abgesenkt
und mit diesem in Kontakt gebracht. Beispielhaft ist das Ergebnis des dritten Glattpressvorgangs
auch in Fig. 8q dargestellt. In Fig. 8q ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten
Stapelauflagefläche 04 bevorzugt sowohl durch die oberen Anpresselemente 31; 32 bzw.
die Stapelgreifer 38; 39 als auch durch den zumindest einen Drehstempel 08; 29 und
die erste obere Anpressplatte 12 fixiert und/oder gepresst. Bevorzugt wird insbesondere
danach in einem dritten Schneidvorgang mittels der ersten Schneideinrichtung 13 ein
Teilstapel 42 von dem Bogenstapel 16 abgeschnitten wird. Dieser Teilstapel 42 entspricht
beispielsweise einem insbesondere dritten Randbereich, der beim Randbeschnitt entfernt
wird.
[0076] Bevorzugt wird insbesondere danach in einem achten Freigabevorgang der obere Drehstempel
08 nach oben bewegt und von dem Bogenstapel 26 abgehoben. Bevorzugt wird insbesondere
danach in einem sechsten Vorschubvorgang der Bogenstapel 26 mittels der zumindest
zwei insbesondere vertikal von oben auf den Bogenstapel 26 einwirkenden oberen Anpresselemente
31; 32 in oder entgegen der ersten horizontalen Richtung F bewegt. Beispielhaft ist
das Ergebnis dieses sechsten Vorschubvorgangs auch in Fig. 8r dargestellt. In Fig.
8r ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten Stapelauflagefläche 04 bevorzugt
nur durch die Stapelgreifer 38; 39 fixiert und/oder gepresst.
[0077] Bevorzugt wird danach in einem sechsten Absenkvorgang der obere Drehstempel 08 derart
abgesenkt, dass dessen untere Kontaktfläche 36 mit dem Bogenstapel 26 in Kontakt kommt.
Beispielhaft ist das Ergebnis des sechsten Absenkvorgangs auch in Fig. 8s dargestellt.
In Fig. 8s ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten Stapelauflagefläche 04
bevorzugt sowohl durch die oberen Anpresselemente 31; 32 bzw. die Stapelgreifer 38;
39 als auch durch den zumindest einen Drehstempel 08; 29 fixiert und/oder gepresst.
[0078] Bevorzugt werden insbesondere danach in einem neunten Freigabevorgang die zumindest
zwei oberen Anpresselemente 31; 32 nach oben bewegt und von dem Bogenstapel 26 abgehoben.
Nun ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten Stapelauflagefläche 04 bevorzugt
nur durch den zumindest einen Drehstempel 08; 29 fixiert und/oder gepresst. Bevorzugt
wird insbesondere danach in einem vierten Schwenkvorgang der obere Drehstempel 08
um eine vertikale Schwenkachse 07 geschwenkt und dadurch der Bogenstapel 26 um die
vertikale Schwenkachse 07 geschwenkt. Beispielhaft ist das Ergebnis des ersten Schwenkvorgangs
auch in Fig. 8t dargestellt. In Fig. 8t ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten
Stapelauflagefläche 04 bevorzugt nur durch den zumindest einen Drehstempel 08; 29
fixiert und/oder gepresst.
[0079] Bevorzugt werden insbesondere danach in einem siebten Absenkvorgang die zumindest
zwei oberen Anpresselemente 31; 32 nach unten bewegt und mit dem Bogenstapel 26 in
Kontakt gebracht. Beispielhaft ist das Ergebnis des siebten Absenkvorgangs auch in
Fig. 8u dargestellt. In Fig. 8u ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten Stapelauflagefläche
04 bevorzugt sowohl durch die oberen Anpresselemente 31; 32 bzw. die Stapelgreifer
38; 39 als auch durch den zumindest einen Drehstempel 08; 29 fixiert und/oder gepresst.
[0080] Bevorzugt wird insbesondere danach in einem zehnten Freigabevorgang der obere Drehstempel
08 nach oben bewegt und von dem Bogenstapel 26 abgehoben. Bevorzugt wird insbesondere
danach in einem siebten Vorschubvorgang der Bogenstapel 26 mittels der zumindest zwei
insbesondere vertikal von oben auf den Bogenstapel 26 einwirkenden oberen Anpresselemente
31; 32 in oder entgegen der ersten horizontalen Richtung F bewegt. Beispielhaft ist
das Ergebnis dieses siebten Vorschubvorgangs auch in Fig. 8v dargestellt. In Fig.
8v ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten Stapelauflagefläche 04 bevorzugt
nur durch die Stapelgreifer 38; 39 fixiert und/oder gepresst.
[0081] Bevorzugt wird insbesondere danach in einem vierten Glattpressvorgang der obere Drehstempel
08 und/oder eine erste obere Anpressplatte 12 von oben auf den Bogenstapel 26 abgesenkt
und mit diesem in Kontakt gebracht. Beispielhaft ist das Ergebnis des vierten Glattpressvorgangs
auch in Fig. 8w dargestellt. In Fig. 8w ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten
Stapelauflagefläche 04 bevorzugt sowohl durch die oberen Anpresselemente 31; 32 bzw.
die Stapelgreifer 38; 39 als auch durch den zumindest einen Drehstempel 08; 29 und
die erste obere Anpressplatte 12 fixiert und/oder gepresst. Bevorzugt wird insbesondere
danach in einem vierten Schneidvorgang mittels der ersten Schneideinrichtung 13 ein
Teilstapel 42 von dem Bogenstapel 16 abgeschnitten wird. Dieser Teilstapel 42 entspricht
beispielsweise einem insbesondere vierten Randbereich, der beim Randbeschnitt entfernt
wird.
[0082] Bevorzugt werden insbesondere danach in einem elften Freigabevorgang die zumindest
zwei oberen Anpresselemente 31; 32 nach oben bewegt und von dem Bogenstapel 26 abgehoben.
Nun ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten Stapelauflagefläche 04 bevorzugt
nur durch den zumindest einen Drehstempel 08; 29 fixiert und/oder gepresst. Bevorzugt
wird insbesondere danach in einem fünften Schwenkvorgang der obere Drehstempel 08
um eine vertikale Schwenkachse 07 geschwenkt und dadurch der Bogenstapel 26 um die
vertikale Schwenkachse 07 geschwenkt. Bevorzugt werden insbesondere danach in einem
achten Absenkvorgang die zumindest zwei oberen Anpresselemente 31; 32 nach unten bewegt
und mit dem Bogenstapel 26 in Kontakt gebracht. Bevorzugt wird insbesondere danach
in einem zwölften Freigabevorgang der obere Drehstempel 08 nach oben bewegt und von
dem Bogenstapel 26 abgehoben. Bevorzugt wird insbesondere danach in einem achten Vorschubvorgang
der Bogenstapel 26 mittels der zumindest zwei insbesondere vertikal von oben auf den
Bogenstapel 26 einwirkenden oberen Anpresselemente 31; 32 in oder entgegen der ersten
horizontalen Richtung F bewegt. Beispielhaft ist das Ergebnis dieses achten Vorschubvorgangs
auch in Fig. 8x dargestellt. In Fig. 8x ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten
Stapelauflagefläche 04 bevorzugt nur durch die Stapelgreifer 38; 39 fixiert und/oder
gepresst.
[0083] Bevorzugt wird insbesondere danach in einem fünften Glattpressvorgang der obere Drehstempel
08 und/oder eine erste obere Anpressplatte 12 von oben auf den Bogenstapel 26 abgesenkt
und mit diesem in Kontakt gebracht. Beispielhaft ist das Ergebnis des fünften Glattpressvorgangs
auch in Fig. 8y dargestellt. In Fig. 8y ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten
Stapelauflagefläche 04 bevorzugt sowohl durch die oberen Anpresselemente 31; 32 bzw.
die Stapelgreifer 38; 39 als auch durch den zumindest einen Drehstempel 08; 29 und
die obere Anpressplatte 12 fixiert und/oder gepresst. Bevorzugt wird insbesondere
danach in einem fünften Schneidvorgang mittels der ersten Schneideinrichtung 13 ein
Teilstapel 42 von dem Bogenstapel 16 abgeschnitten wird. Dieser Teilstapel 42 entspricht
beispielsweise einem Zwischenstapel 28.
[0084] Bevorzugt werden insbesondere danach in einem dreizehnten Freigabevorgang der obere
Drehstempel 08 und die erste obere Anpressplatte 12 nach oben bewegt und von dem Bogenstapel
26 abgehoben. Bevorzugt wird insbesondere danach in einem neunten Vorschubvorgang
der Bogenstapel 26 mittels der zumindest zwei insbesondere vertikal von oben auf den
Bogenstapel 26 einwirkenden oberen Anpresselemente 31; 32 in oder entgegen der ersten
horizontalen Richtung F bewegt. Beispielsweise wird dabei zugleich der zuvor abgeschnittene
Zwischenstapel 28 bezüglich der ersten horizontalen Richtung F bewegt. Beispielhaft
ist das Ergebnis dieses neunten Vorschubvorgangs auch in Fig. 8z dargestellt. In Fig.
8z ist der Bogenstapel 26 abgesehen von der ersten Stapelauflagefläche 04 bevorzugt
nur durch die Stapelgreifer 38; 39 fixiert und/oder gepresst.
[0085] Das Verfahren wird bevorzugt entsprechend fortgesetzt, bis der Bogenstapel 26 vollständig
in Zwischenstapel 28 geschnitten wurde. Um die entstehenden Zwischenstapel 28 in Nutzenstapel
27, insbesondere Wertpapierstapel 27 zu schneiden, werden diese bevorzugt zu der zweiten
Schneideinrichtung 14 transportiert, insbesondere ohne sie zu schwenken. Dort werden
Verfahrensvorgänge bevorzugt analog zu denen in der ersten Schneideinrichtung 13,
jedoch ohne Schwenkvorgänge oder Vorgänge, die einen Drehstempel 08 betreffen. Beispielsweise
werden in einem Vorschubvorgang zwei Zwischenstapel 28 mittels oberer Anpresselemente
62 linear bewegt. Beispielsweise erfolgt dann ein Klemmen der Zwischenstapel 28 mittels
zumindest einer zweiten Pressplatte 63 und danach ein Umgreifen der oberen Anpresselemente
62 und danach ein Anheben der zweiten Anpressplatte 63 und danach ein Weiterschieben
der beiden Zwischenstapel 28. Beispielsweise erfolgt danach ein weiteres Absenken
der zweiten Anpressplatte 63 und ein Abschneiden jeweils eines Nutzenstapels 27, insbesondere
Wertpapierstapels 27. Beispielsweise erfolgt dann ein Umgreifen mittels der oberen
Anpresselemente 62, ein erneutes Anheben der zweiten Anpressplatte 63, ein weiterer
Vorschubvorgang und danach ein erneutes Absenken der zweiten Anpressplatte 63 und
ein Abschneiden zweier weiterer Nutzenstapel 27, insbesondere Wertpapierstapel 27.
[0086] Beispielsweise wird der mittels der jeweiligen oberen Anpressplatte 12; 63 ausgeübte
Druck möglichst gleichmäßig gehalten, unabhängig von der Restgröße und insbesondere
der Fläche des zu pressenden Bogenstapels 26 oder Zwischenstapels 28. Dazu wird bevorzugt
die mittels der jeweiligen oberen Anpressplatte 12; 63 ausgeübte Kraft an die verbleibende
und/oder abgedeckte Fläche des jeweiligen Bogenstapels 26 oder Zwischenstapels 28
angepasst.
Bezugszeichenliste
[0087]
- 01
- Stapelschneidevorrichtung
- 02
- Stapelpositioniereinrichtung, erste
- 03
- Stapelpositioniereinrichtung, zweite
- 04
- Stapelauflagefläche, erste (11)
- 05
- -
- 06
- Ausnehmung, Drehstempelausnehmung, untere (04)
- 07
- Schwenkachse
- 08
- Drehstempel, oberer
- 09
- Horizontalantrieb, erster
- 10
- -
- 11
- Auflageeinrichtung, Tisch, erste
- 12
- Anpressplatte, obere, erste
- 13
- Schneideinrichtung, Stapelschneideinrichtung, erste
- 14
- Schneideinrichtung, Stapelschneideinrichtung, zweite
- 15
- -
- 16
- Messerbalken, erster
- 17
- Messerbalken, zweiter
- 18
- Messer, erstes
- 19
- Messer, zweites
- 20
- -
- 21
- Schneidkante, erste
- 22
- Schneidkante, zweite
- 23
- Schneidhilfe, Pressbalken, erster
- 24
- Schneidhilfe, Pressbalken, zweiter
- 25
- -
- 26
- Bogenstapel
- 27
- Nutzenstapel, Wertpapierstapel
- 28
- Zwischenstapel
- 29
- Drehstempel, unterer
- 30
- -
- 31
- Anpresselement, Greiferoberteil, oberes, erstes
- 32
- Anpresselement, Greiferoberteil, oberes, zweites
- 33
- Anpresselement, Greiferunterteil, unteres, erstes
- 34
- Anpresselement, Greiferunterteil, unteres, zweites
- 35
- -
- 36
- Kontaktfläche, untere (08)
- 37
- Kontaktfläche, obere (29)
- 38
- Stapelgreifer
- 39
- Stapelgreifer
- 40
- -
- 41
- Horizontalantrieb, zweiter
- 42
- Teilstapel
- 43
- Bogenzufuhrbereich
- 44
- Nutzenabfuhrbereich, Wertpapierabfuhrbereich
- 45
- -
- 46
- Translationsausnehmung, untere, erste (11)
- 47
- Translationsausnehmung, untere, zweite (11)
- 48
- Translationsausnehmung, obere, erste (12)
- 49
- Translationsausnehmung, obere, zweite (12)
- 50
- -
- 51
- Ausnehmung, Drehstempelausnehmung, obere (12)
- 52
- Niederhalter, erster
- 53
- Anschlag, erster (02)
- 54
- Anschlag, zweiter (03)
- 55
- -
- 56
- Stapelauflagefläche, zweite
- 57
- Horizontalantrieb (03)
- 58
- Anpresselement, Greiferoberteil, oberes
- 59
- Anpresselement, Greiferunterteil, unteres
- 60
- -
- 61
- Translationsausnehmung, untere
- 62
- Stapelgreifer
- 63
- Anschlag
- 64
- Anpressplatte, obere, zweite
- 65
- -
- 66
- Translationsausnehmung, obere
- 67
- Niederhalter, zweiter
- 71
- Bogen
- 72
- Greiferkante, vordere
- 73
- Greiferkante, seitliche
- 74
- Ecke
- A1
- Stellrichtung, erste
- A2
- Stellrichtung, zweite
- F
- Richtung, horizontal, erste
- G
- Richtung, horizontal, zweite
- V
- Richtung, vertikal
- M1
- Antrieb, Schneidantrieb, Elektromotor, Linearmotor, erster
- M2
- Antrieb, Schneidantrieb, Elektromotor, Linearmotor, zweiter
- M3
- Schwenkantrieb, erster
- M4
- Plattenantriebs
- M5
- Vertikalantrieb, unterer
- M6
- Vertikalantrieb, oberer
1. Stapelschneidevorrichtung (01) mit einer ersten Stapelpositioniereinrichtung (02),
wobei die Stapelschneidevorrichtung (01) zumindest eine erste Schneideinrichtung (13)
zum Schneiden zumindest eines Bogenstapels (26) aufweist und wobei die Stapelschneidevorrichtung
(01) zumindest eine Auflageeinrichtung (11) mit einer ersten Stapelauflagefläche (04)
aufweist und wobei die erste Stapelpositioniereinrichtung (02) einen um eine Schwenkachse
(07) schwenkbaren und bezüglich einer vertikalen Richtung (V) bewegbaren oberen Drehstempel
(08) aufweist und wobei die erste Stapelpositioniereinrichtung (02) zumindest einen
ersten Horizontalantrieb (09) zum Bewegen zumindest eines Bogenstapels (26) in und/oder
entgegen einer ersten horizontalen Richtung (F) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Stapelpositioniereinrichtung (02) zumindest zwei von dem oberen Drehstempel
(08) verschiedene obere Anpresselemente (31; 32) aufweist, die bezüglich der vertikalen
Richtung (V) bewegbar sind und dass ein erstes oberes Anpresselement (31) mittels
des ersten Horizontalantriebs (09) in und/oder entgegen der ersten horizontalen Richtung
(F) bewegbar angeordnet ist und dass ein zweites oberes Anpresselement (32) mittels
eines zweiten Horizontalantriebs (41) in und/oder entgegen der ersten horizontalen
Richtung (F) bewegbar angeordnet ist.
2. Stapelschneidevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Stapelpositioniereinrichtung (02) einen um die Schwenkachse (07) schwenkbaren
unteren Drehstempel (29) aufweist.
3. Stapelschneidevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine obere Kontaktfläche (37) des unteren Drehstempels (29) höchstens auf Höhe der
ersten Stapelauflagefläche (04) angeordnet ist.
4. Stapelschneidevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Stapelpositioniereinrichtung (02) zumindest zwei untere Anpresselemente
(33; 34) aufweist, die mittels zumindest eines Horizontalantriebs (09) in und/oder
entgegen der ersten horizontalen Richtung (F) bewegbar angeordnet sind.
5. Stapelschneidevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein oberes Anpresselement (31; 32) und ein unteres Anpresselement (33; 34)
einander zugeordnet sind und gemeinsam einen Stapelgreifer (38; 39) bilden und dass
das jeweilige obere Anpresselement (31; 32) und das jeweilige untere Anpresselement
(33;34), die gemeinsam einen jeweiligen Stapelgreifer (38; 39) bilden, gemeinsam in
und/oder entgegen der ersten horizontalen Richtung (F) bewegbar angeordnet sind.
6. Stapelschneidevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 oder 3 oder 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stapelschneidevorrichtung (01) zumindest eine erste obere Anpressplatte (12)
aufweist, die bezüglich der vertikalen Richtung (V) bewegbar angeordnet ist.
7. Stapelschneidevorrichtung nach 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der zumindest einen ersten oberen Anpressplatte (12) auf die erste
horizontale Richtung (F) bezogen vor dem oberen Drehstempel (08) angeordnet ist und
dass zumindest ein Teil der zumindest einen ersten oberen Anpressplatte (12) auf die
erste horizontale Richtung (F) bezogen nach dem oberen Drehstempel (08) angeordnet
ist.
8. Stapelschneidevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 oder 3 oder 4 oder 5 oder 6 oder
7, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schneideinrichtung (13) zumindest einen ersten Messerbalken (16) aufweist,
an dem ein erstes Messer (18) angeordnet ist und dass diese erste horizontale Richtung
(F) von dem oberen Drehstempel (08) zu dem ersten Messer (18) weist.
9. Stapelschneidevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 oder 3 oder 4 oder 5 oder 6 oder
7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Drehstempel (08) und das jeweilige obere Anpresselement (31; 32) einen
kleinsten Abstand zueinander aufweisen, der höchstens 100 mm und/oder höchstens 50
mm und/oder höchstens 30 mm und/oder höchstens 20 mm und/oder höchstens 10 mm und/oder
höchstens 5 mm und/oder höchstens 2 mm beträgt.
10. Stapelschneidevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 oder 3 oder 4 oder 5 oder 6 oder
7 oder 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Drehstempel (29) und das jeweilige zumindest eine untere Anpresselement
(33; 34) einen kleinsten Abstand zueinander aufweisen, der höchstens 100 mm und/oder
höchstens 50 mm und/oder höchstens 30 mm und/oder höchstens 20 mm und/oder höchstens
10 mm und/oder höchstens 5 mm und/oder höchstens 2 mm beträgt.
11. Verfahren zum Schneiden eines Bogenstapels (26) mittels einer Stapelschneidevorrichtung
(01), wobei der Bogenstapel (26) zunächst auf einer ersten Stapelauflagefläche (04)
einer ersten Auflageeinrichtung (11) aufliegt und wobei in einem ersten Vorschubvorgang
der Bogenstapel (26) mittels zumindest zweier vertikal von oben auf den Bogenstapel
(26) einwirkender oberer Anpresselemente (31; 32) in oder entgegen einer von den oberen
Anpresselementen (31; 32) auf eine erste Schneideinrichtung (13) weisenden ersten
horizontalen Richtung (F) bewegt wird und wobei danach in einem ersten Absenkvorgang
ein oberer Drehstempel (08) derart abgesenkt wird, dass dessen untere Kontaktfläche
(36) mit dem Bogenstapel (26) in Kontakt kommt und wobei danach in einem ersten Freigabevorgang
die zumindest zwei oberen Anpresselemente (31; 32) nach oben bewegt und von dem Bogenstapel
(26) abgehoben werden und wobei danach in einem ersten Schwenkvorgang der obere Drehstempel
(08) um eine vertikale Schwenkachse (07) geschwenkt wird und dadurch der Bogenstapel
(26) um die vertikale Schwenkachse (07) geschwenkt wird und wobei danach in einem
zweiten Absenkvorgang die zumindest zwei oberen Anpresselemente (31; 32) nach unten
bewegt und mit dem Bogenstapel (26) in Kontakt gebracht werden und wobei danach in
einem zweiten Freigabevorgang der obere Drehstempel (08) nach oben bewegt und von
dem Bogenstapel (26) abgehoben wird und wobei danach in einem zweiten Vorschubvorgang
der Bogenstapel (26) mittels der zumindest zwei oberen Anpresselemente (31; 32) in
oder entgegen der ersten horizontalen Richtung (F) bewegt wird und wobei danach in
einem ersten Schneidvorgang mittels der ersten Schneideinrichtung (13) ein Teilstapel
(42) von dem Bogenstapel (16) abgeschnitten wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem zweiten Vorschubvorgang und vor dem ersten Schneidvorgang in einem Glattpressvorgang
der obere Drehstempel (08) und/oder eine erste obere Anpressplatte (12) von oben auf
den Bogenstapel (26) abgesenkt und mit diesem in Kontakt gebracht wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Verfahrensvorgang der Bogenstapel (26) mittels der zumindest zwei
oberen Anpresselemente (31; 32) in oder entgegen der ersten horizontalen Richtung
(F) bewegt wird und dabei in seiner Ausrichtung geändert wird, indem die zumindest
zwei oberen Anpresselemente (31; 32) unterschiedlich weit in oder entgegen der ersten
horizontalen Richtung (F) bewegt werden, während sie den Bogenstapel (26) bewegen.
1. Pile cutting device (01) comprising a first pile positioning unit (02), the pile cutting
device (01) comprising at least one first cutting unit (13) for cutting at least one
sheet pile (26), and the pile cutting device (01) comprising at least one bearing
device (11) including a first pile bearing surface (04), and the first pile positioning
unit (02) comprising an upper rotary plunger (08) that can be pivoted about a pivot
axis (07) and moved with respect to a vertical direction (V), and the first pile positioning
unit (02) comprising at least one first horizontal drive (09) for moving at least
one sheet pile (26) in and/or counter to a first horizontal direction (F), characterized in that the first pile positioning unit (02) comprises at least two upper pressing elements
(31; 32) that differ from the upper rotary plunger (08), which are movable with respect
to the vertical direction (V), and in that a first upper pressing element (31) is arranged so as to be movable in and/or counter
to the first horizontal direction (F) by means of the first horizontal drive (09),
and in that a second upper pressing element (32) is arranged so as to be movable in and/or counter
to the first horizontal direction (F) by means of a second horizontal drive (41).
2. Pile cutting device according to claim 1, characterized in that the first pile positioning unit (02) comprises a lower rotary plunger (29), which
can be pivoted about the pivot axis (07).
3. Pile cutting device according to claim 2, characterized in that an upper contact surface (37) of the lower rotary plunger (29) is arranged no higher
than at the height of the first pile bearing surface (04).
4. Pile cutting device according to claim 1 or 2 or 3, characterized in that the first pile positioning unit (02) comprises at least two lower pressing elements
(33; 34), which are arranged so as to be movable in and/or counter to the first horizontal
direction (F) by means of at least one horizontal drive (09).
5. Pile cutting device according to claim 4, characterized in that in each case an upper pressing element (31; 32) and a lower pressing element (33;
34) are assigned to one another and together form a pile gripper (38; 39), and in that the respective upper pressing element (31; 32) and the respective lower pressing
element (33; 34), which together form a respective pile gripper (38; 39), are arranged
so as to be movable together in and/or counter to the first horizontal direction (F).
6. Pile cutting device according to claim 1 or 2 or 3 or 4 or 5, characterized in that the pile cutting device (01) comprises at least one first upper pressing plate (12),
which is arranged so as to be movable with respect to the vertical direction (V).
7. Pile cutting device according to claim 6, characterized in that at least a portion of the at least one first upper pressing plate (12) is arranged
upstream from the upper rotary plunger (08), based on the first horizontal direction
(F), and in that at least a portion of the at least one first upper pressing plate (12) is arranged
downstream from the upper rotary plunger (08), based on the first horizontal direction
(F).
8. Pile cutting device according to claim 1 or 2 or 3 or 4 or 5 or 6 or 7, characterized in that the first cutting unit (13) comprises at least one first knife bar (16), at which
a first knife (18) is arranged, and in that this first horizontal direction (F) points from the upper rotary plunger (08) to
the first knife (18).
9. Pile cutting device according to claim 1 or 2 or 3 or 4 or 5 or 6 or 7 or 8, characterized in that the upper rotary plunger (08) and the respective upper pressing element (31; 32)
are situated at a smallest distance with respect to one another, which is no more
than 100 mm and/or no more than 50 mm and/or no more than 30 mm and/or no more than
20 mm and/or no more than 10 mm and/or no more than 5 mm and/or no more than 2 mm.
10. Pile cutting device according to claim 1 or 2 or 3 or 4 or 5 or 6 or 7 or 8 or 9,
characterized in that the lower rotary plunger (29) and the respective at least one lower pressing element
(33; 34) are situated at a smallest distance with respect to one another, which is
no more than 100 mm and/or no more than 50 mm and/or no more than 30 mm and/or no
more than 20 mm and/or no more than 10 mm and/or no more than 5 mm and/or no more
than 2 mm.
11. Method for cutting a sheet pile (26) by means of a pile cutting device (01), the sheet
pile (26) initially resting on a first pile bearing surface (04) of a first bearing
device (11), and, in a first forward-feed operation, the sheet pile (26) being moved
in or counter to a first horizontal direction (F), pointing from the upper pressing
elements (31; 32) at a first cutting unit (13), by means of at least two upper pressing
elements (31; 32) acting vertically from above on the sheet pile (26), and thereafter,
in a first lowering operation, an upper rotary plunger (08) being lowered such that
its lower contact surface (36) makes contact with the sheet pile (26), and thereafter,
in a first release operation, the at least two upper pressing elements (31; 32) being
moved upwardly and lifted off the sheet pile (26), and thereafter, in a first pivoting
operation, the upper rotary plunger (08) being pivoted about a vertical pivot axis
(07), whereby the sheet pile (26) is pivoted about the vertical pivot axis (07), and
thereafter, in a second lowering operation, the at least two upper pressing elements
(31; 32) being moved downwardly and brought into contact with the sheet pile (26),
and thereafter, in a second release operation, the upper rotary plunger (08) being
moved upwardly and lifted off the sheet pile (26), and thereafter, in a second forward-feed
operation, the sheet pile (26) being moved in or counter to the first horizontal direction
(F) by means of the at least two upper pressing elements (31; 32), and thereafter,
in a first cutting operation, a partial pile (42) being cut off the sheet pile (26)
by means of the first cutting unit (13).
12. Method according to claim 11, characterized in that, after the second forward-feed operation and prior to the first cutting operation,
the upper rotary plunger (08) and/or a first upper pressing plate (12) are lowered
from above onto the sheet pile (26) in a smooth-pressing operation and are brought
into contact therewith.
13. Method according to claim 11 or 12, characterized in that, in at least one operation of the method, the sheet pile (26) is moved in or counter
to the first horizontal direction (F) by means of the at least two upper pressing
elements (31; 32), and in the process its orientation is changed in that the at least two upper pressing elements (31; 32) are moved different distances in
or counter to the first horizontal direction (F) while they move the sheet pile (26).
1. Dispositif de coupe de piles (01) avec un premier système de positionnement de pile
(02), dans lequel le dispositif de coupe de piles (01) présente au moins un premier
système de coupe (13) pour couper au moins une pile de feuilles (26) et dans lequel
le dispositif de coupe de piles (01) présente au moins un système de support (11)
avec une première surface de support de pile (04) et dans lequel le premier système
de positionnement de pile (02) présente un poinçon rotatif supérieur (08) pouvant
pivoter autour d'un axe de pivotement (07) et pouvant se déplacer par rapport à une
direction verticale (V) et dans lequel le premier système de positionnement de pile
(02) présente au moins un premier entraînement horizontal (09) pour déplacer au moins
une pile de feuilles (26) dans et/ou à l'encontre d'une première direction horizontale
(F), caractérisé en ce que le premier système de positionnement de pile (02) présente au moins deux éléments
de pressage supérieurs (31 ; 32) différents du poinçon rotatif supérieur (08), qui
peuvent se déplacer par rapport à la direction verticale (V) et qu'un premier élément
de pressage supérieur (31) est disposé de manière à pouvoir se déplacer dans et/ou
à l'encontre de la première direction horizontale (F) au moyen du premier entraînement
horizontal (09) et qu'un deuxième élément de pressage supérieur (32) est disposé de
manière à pouvoir se déplacer dans et/ou à l'encontre de la première direction horizontale
(F) au moyen d'un deuxième entraînement horizontal (41) .
2. Dispositif de coupe de piles selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier système de positionnement de pile (02) présente un poinçon rotatif inférieur
(29) pouvant pivoter autour de l'axe de pivotement (07).
3. Dispositif de coupe de piles selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une surface de contact supérieure (37) du poinçon rotatif inférieur (29) est disposée
au maximum à hauteur de la première surface de support de pile (04).
4. Dispositif de coupe de piles selon la revendication 1 ou 2 ou 3, caractérisé en ce que le premier système de positionnement de pile (02) présente au moins deux éléments
de pressage inférieurs (33 ; 34), qui sont disposés de manière à pouvoir se déplacer
dans et/ou à l'encontre de la première direction horizontale (F) au moyen d'au moins
un entraînement horizontal (09).
5. Dispositif de coupe de piles selon la revendication 4, caractérisé en ce que respectivement un élément de pressage supérieur (31 ; 32) et un élément de pressage
inférieur (33 ; 34) sont associés l'un à l'autre et forment ensemble un élément de
préhension de pile (38 ; 39) et que l'élément de pressage supérieur (31 ; 32) respectif
et l'élément de pressage inférieur (33 ; 34) respectif, qui forment ensemble un élément
de préhension de pile (38 ; 39) respectif, sont disposés de manière à pouvoir se déplacer
ensemble dans et/ou à l'encontre de la première direction horizontale (F).
6. Dispositif de coupe de piles selon la revendication 1 ou 2 ou 3 ou 4 ou 5, caractérisé en ce que le dispositif de coupe de piles (01) présente au moins une première plaque de pressage
supérieure (12), qui est disposée de manière à pouvoir se déplacer par rapport à la
direction verticale (V).
7. Dispositif de coupe de piles selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'au moins une partie de la au moins une première plaque de pressage supérieure (12)
est disposée devant le poinçon rotatif supérieur (08) par rapport à la première direction
horizontale (F) et qu'au moins une partie de la au moins une première plaque de pressage
supérieure (12) est disposée après le poinçon rotatif supérieur (08) par rapport à
la première direction horizontale (F).
8. Dispositif de coupe de piles selon la revendication 1 ou 2 ou 3 ou 4 ou 5 ou 6 ou
7, caractérisé en ce que le premier système de coupe (13) présente au moins une première barre porte-lame
(16), sur laquelle une première lame (18) est disposée et que cette première direction
horizontale (F) est dirigée à partir du poinçon rotatif supérieur (08) vers la première
lame (18) .
9. Dispositif de coupe de piles selon la revendication 1 ou 2 ou 3 ou 4 ou 5 ou 6 ou
7 ou 8, caractérisé en ce que le poinçon rotatif supérieur (08) et l'élément de pressage supérieur (31 ; 32) respectif
présentent une distance très petite l'un par rapport à l'autre, qui atteint au maximum
100 mm et/ou au maximum 50 mm et/ou au maximum 30 mm et/ou au maximum 20 mm et/ou
au maximum 10 mm et/ou au maximum 5 mm et/ou au maximum 2 mm.
10. Dispositif de coupe de piles selon la revendication 1 ou 2 ou 3 ou 4 ou 5 ou 6 ou
7 ou 8 ou 9, caractérisé en ce que le poinçon rotatif inférieur (29) et le au moins un élément de pressage inférieur
(33 ; 34) respectif présentent une très petite distance l'un par rapport à l'autre,
qui atteint au maximum 100 mm et/ou au maximum 50 mm et/ou au maximum 30 mm et/ou
au maximum 20 mm et/ou au maximum 10 mm et/ou au maximum 5 mm et/ou au maximum 2 mm.
11. Procédé pour découper une pile de feuilles (26) au moyen d'un dispositif de coupe
de piles (01), dans lequel la pile de feuilles (26) repose tout d'abord sur une première
surface de support de pile (04) d'un premier système d'appui (11) et dans lequel dans
un premier processus d'avance la pile de feuilles (26) est déplacée au moyen d'au
moins deux éléments de pressage supérieurs (31 ; 32) agissant verticalement par le
haut sur la pile de feuilles (26) dans ou à l'encontre d'une première direction horizontale
(F) dirigée à partir des éléments de pressage supérieurs (31 ; 32) sur un premier
système de coupe (13) et dans lequel ensuite dans un premier processus d'abaissement
un poinçon rotatif supérieur (08) est abaissé de telle sorte que sa surface de contact
inférieure (36) vient en contact avec la pile de feuilles (26) et dans lequel ensuite
dans un premier processus de libération les au moins deux éléments de pressage supérieurs
(31 ; 32) sont déplacés vers le haut et soulevés de la pile de feuilles (26) et dans
lequel ensuite dans un premier processus de pivotement le poinçon rotatif supérieur
(08) est amené à pivoter autour d'un axe de pivotement vertical (07) et ainsi la pile
de feuilles (26) est amenée à pivoter autour de l'axe de pivotement vertical (07)
et dans lequel ensuite dans un deuxième processus d'abaissement les au moins deux
éléments de pressage supérieurs (31 ; 32) sont déplacés vers le bas et amenés en contact
avec la pile de feuilles (26) et dans lequel ensuite dans un deuxième processus de
libération le poinçon rotatif supérieur (08) est déplacé vers le haut et soulevé de
la pile de feuilles (26) et dans lequel ensuite dans un deuxième processus d'avancement
la pile de feuilles (26) est déplacée dans ou à l'encontre de la première direction
horizontale (F) au moyen des au moins deux éléments de pressage supérieurs (31 ; 32)
et dans lequel ensuite dans un premier processus de découpage une pile partielle (42)
est découpée de la pile de feuilles (26) au moyen du premier système de coupe (13).
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'après le deuxième processus d'avancement et avant le premier processus de découpe
dans un processus de pressage lisse le poinçon rotatif supérieur (08) et/ou une première
plaque de pressage supérieure (12) est abaissé(e) par le haut sur la pile de feuilles
(26) et amené(e) en contact avec celle-ci.
13. Procédé selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que dans au moins un processus de déplacement la pile de feuilles (26) est déplacée au
moyen des au moins deux éléments de pressage supérieurs (31 ; 32) dans ou à l'encontre
de la première direction horizontale (F) et ce faisant modifiée dans son orientation,
du fait que les au moins deux éléments de pressage supérieurs (31 ; 32) sont déplacés
plus ou moins loin dans ou à l'encontre de la première direction horizontale (F),
pendant qu'ils déplacent la pile de feuilles (26).