[0001] Die Erfindung betrifft eine Betriebsmittellagereinrichtung, wie beispielsweise ein
Schubladenschrank oder ein Lagerlift, die ein Gestell oder einen Korpus aufweist,
das mit zumindest einer Schublade versehen ist, die am Gestell oder Korpus derart
gelagert ist, dass ihre Position bezüglich des Gestells oder Korpus veränderbar ist,
so dass sie sowohl in einer vor einem Zugriff geschützten Position in eine Zugriffsposition
und vice versa überführbar ist, wobei Wände der Schublade eine Lagerfläche der Schublade
umfassen, unter Einsatz von Unterteilungsmitteln die Lagerfläche der Schublade in
voneinander abgegrenzten mehrere Teillagerflächen unterteilt ist, Informationen über
eine Grösse, eine geometrische Form und eine Position der Teillagerflächen in der
Schublade in einer Steuerung des Betriebslagermittels in elektronischer Form abgelegt
ist und die Schublade mit einer Eingriffsüberwachungseinrichtung versehen ist.
[0002] Vor allem im Bereich der industriellen Fertigung müssen oftmals Gegenstände zwischengelagert
werden, die einen hohen Wert darstellen und/oder ein hohes Gewicht aufweisen. Es kann
sich hierbei um Werkzeuge, Messmittel, Bauteile, Implantate und dergleichen handeln,
deren Wert ohne weiteres einen vier oder sogar fünfstelligen Euro-Betrag darstellen
kann. Es zeigt sich jedoch eine Tendenz, dass solche Gegenstände aus Betriebslagermitteln,
wie beispielsweise Lagerschränken, immer öfter entwendet werden, selbst aus Fabriken
und Werkräumlichkeiten, deren Zugang auf bestimmte Personengruppen beschränkt ist.
Den Unternehmen entstehen hierdurch ganz erhebliche finanzielle Schäden. Eine weitere
bedeutsame Anforderung im industriellen Bereich ist die Aufrechterhaltung der Verfügbarkeit
von Werkzeugen und Bauteilen, die in Lagerschränken und anderen Betriebsmittellagereinrichtungen
zwischengelagert werden. Das Fehlen von Werkzeugen und/oder erforderlichen Bauteilen,
beispielsweise auch aufgrund von unberechtigten Zugriffen darauf, kann in der industriellen
Produktion zu erheblichen Zusatzkosten führen, weshalb eine möglichst genaue Kenntnis
über den jeweils aktuellen Bestand angestrebt wird.
[0003] Unter anderem aus diesen Gründen sind bereits seit einiger Zeit Werkzeugschränke
entwickelt worden, deren Zugang über ein Zugangs- bzw. Zugriffsberechtigungssystem
gesteuert und/oder überwacht wird. Damit sollen von einer zentralen Stelle ganze Schränke
und gegebenenfalls einzelne Schubladen dieser Schränke gesperrt oder frei gegeben
werden können. Da die Schubladen in der Regel mit Einteilungs- bzw Unterteilungsmitteln
unterteilt sind und in den einzelnen Fächern der Schubladen unterschiedliches Lagergut
mit unterschiedlichen Zugriffsberechtigungen vorhanden sein kann, werden auch Rahmen
zur Abdeckung von Schubladen angeboten, deren Grösse exakt der jeweiligen Schubladenfläche
entspricht. Der Rahmen soll von oben auf die Schublade aufgesetzt und an dieser befestigt
werden. Er weist eine matrixförmige Struktur auf und hat für jedes Fach der jeweiligen
Schublade eine von oben zugängliche und mit einer schwenkbaren Klappe verschliess-
und freigebbare Öffnung. Jeder Klappe ist am Rahmen eine Freigabeanforderungstaste
zugeordnet, mit der von einer übergeordneten Zugriffsfreigabeeinrichtung eine Freigabe
zur Öffnung der bestimmten Klappe angefordert bzw. eine Klappe geöffnet werden kann.
In Abhängigkeit von der im Zugriffsberechtigungseinrichtung hinterlegten Regelung
über die Berechtigung von einzelnen Nutzern auf einzelne Fächer zugreifen zu dürfen,
wird dann die Schliesseinrichtung der entsprechenden Schublade und der entsprechenden
Klappe der Schublade entriegelt oder aber die Verriegelung aufrecht erhalten.
[0004] Um eine Freigabe solcher Betriebsmittellagerschränke zu erreichen, muß üblicherweise
mittels eines Freigabecodes eine Freigabe des Schranks erreicht werden. Hierzu kann
bei vorbekannten Betriebsmittellagereinrichtungen vorgesehen sein, dass der Benutzer
entweder am Schubladenschrank oder an einem Terminal Authentifizierungsdaten eingeben
muss, die von der Steuerung auf eine Zugriffsberechtigung des jeweiligen Benutzers
überprüft werden. Falls eine Zugriffsberechtigung erteilt wird, kann der Benutzer
auf die für ihn zum Auszug freigegebenen Schubladen zugreifen. Es sind auch Betriebsmittellagereinrichtungen
vorbekannt, bei denen der Benutzer am Terminal nach einem bestimmten Lagergut suchen
kann und die Steuerung ihm dann am Bildschirm des Terminals den Lagerort, insbesondere
die Schublade anzeigt oder angibt, in welcher sich das gesuchte Lagergut befindet,
und zudem diese Schublade zum Auszug freigibt.
[0005] Diese vorbekannten Lösungen weisen jedoch den Nachteil auf, dass keine Information
vorliegt, auf welchen Teillagerbereich einer Schublade tatsächlich ein Zugriff erfolgt.
[0006] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Betriebsmittellagereinrichtung
der eingangs genannten Art bereit zu stellen, mit welcher eine Zugriffsüberwachung
auf eine Schublade und dabei ein durch die Überwachung möglichst ungehinderter schneller
und einfacher Zugriff auf Lagergut, möglich ist.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einer Betriebsmittellagereinrichtung der eingangs genannten
Art erfindungsgemäss unter Einsatz einer Sensoreinrichtung der jeweiligen Schublade
gelöst, welche mit Sensormitteln versehen ist, die eine Zugriffsöffnung der Schublade
kontaktlos auf Vorhandensein eines Objekts in einer Ebene der Zugriffsöffnung der
Schublade überwachen, wobei die Sensormittel mit einer Steuerungseinrichtung der Betriebslagermitteleinrichtung
für eine Datenübermittlung wirkverbunden ist, und Informationen über eine Grösse,
eine geometrische Form und eine Position der Teillagerflächen in der Schublade in
der Steuerungseinrichtung des Betriebslagermittels in elektronischer Form abgelegt
sind. Erfindungsgemäss kann somit eine Sensoreinrichtung für die jeweilige Schublade
vorgesehen sein, welche mit Sensormittel versehen ist, die eine Zugriffsöffnung der
Schublade kontaktlos auf Vorhandensein eines Objekts in einer Ebene der Zugriffsöffnung
der Schublade überwachen. Die von den Sensormitteln überwachte Zugriffsöffnung befindet
sich hierbei mit Vorteil oberhalb des in der Schublade gelagerten Lagerguts. Die Aufgabe
wird auch durch ein Verfahren gelöst, wie es in Anspruch 15 beschrieben ist.
[0008] Vorzugsweise sind die Sensormittel an der Schublade selbst oder zumindest am Gestell
oder Korpus für die Schublade angeordnet. Hiermit kann trotz neuer Überwachungsmöglichkeiten
die Betriebslagermitteleinrichtung kompakt gehalten werden. Insbesondere bei einer
Anbringung der Sensormittel an der Schublade selbst werden die Sensormittel nur bei
einem Auszug der Schublade den jeweils herrschenden Umgebungsbedingungen ausgesetzt.
Da die Schubladen in der Regel nach einer Entnahme eines Objekts aus oder einem Einfügen
eines Objekts in die Schublade, üblicherweise wieder in das Gestell oder Korpus eingeschoben
werden, sind die Sensormittel bei Nichtbenutzung der jeweiligen Schublade durch den
Korpus vor Verschmutzung oder Beschädigung geschützt. Dies erhöht die Funktionssicherheit
der bevorzugten erfindungsgemässen Betriebsmittellagereinrichtung deutlich.
[0009] Eine solche bevorzugte Ausführungsform hat deshalb besondere Vorteile, wenn als Sensormitteln
optische Sensoren zum Einsatz kommen, da viele optische Sensoren empfindlich gegen
Verschmutzung sind, wie sie in der industriellen oder gewerblichen Umgebung häufig
vorkommen kann. Sind jedoch solche Sensoren nicht ständig sondern nur dann einer solchen
Umgebung ausgesetzt, wenn sie auch tatsächlich zum Einsatz kommen sollen, ist die
Gefahr einer Verschmutzung deutlich reduziert.
[0010] Als optische Sensoren können beispielsweise Lichtschranken zum Einsatz kommen, also
beispielsweise jeweils paarweise mit Abstand sich gegenüberliegende Lichtemitter und
Lichtempfänger, die eine Unterbrechung eines vom jeweiligen Lichtemitters ausgehenden
und auf den Lichtempfänger gerichteten Lichtstrahls detektieren. Solche Lichtschranken
können beispielsweise entlang sich gegenüberliegenden Seitenkanten einer Schublade
angeordnet sein. Hierbei können beispielsweise entlang einer ersten Seitenkante eine
Vielzahl von Lichtemittern und an einer dieser ersten Seitenkante mit Abstand gegenüberliegenden
zweiten Seitenkante eine Vielzahl, vorzugsweise die gleiche Anzahl, an Lichtempfängern
angeordnet sein. Vorzugsweise bilden somit jeweils ein Lichtemitter und ein Lichtempfänger
eine Lichtschranke. In ebenfalls bevorzugter Weise können die Lichtstrahlen der im
Bereich von einer der Seitenkanten der Schublade angeordneten Lichtemitter zumindest
in etwa parallel zueinander ausgerichtet sein. Die Anzahl an vorgesehenen Lichtschranken
entlang einer Seitenkante der Schublade kann auf die maximal mögliche Anzahl an Teillagerflächen
für die jeweilige Schublade abgestimmt sein. Die Abstimmung, insbesondere der Abstand
aufeinander folgender Lichtschranken, kann insbesondere derart vorgenommen sein, dass
auch die kleinste Teillagerfläche mit mehreren aufeinander folgenden Lichtschranken
und deren Lichtstrahlen auf einen Zugriff überwacht werden.
[0011] Als optische Sensoren, insbesondere Lichtschrankensensoren, können beispielsweise
auf IR-Licht oder auf Laserlicht basierende Lichtschranken vorgesehen sein. Ein Eingriff
in die Schublade führt zu einer Unterbrechung der vorzugsweise gerichteten Lichtstrahlen
der Sensoren, die sich an der Eingriffsstelle in die Schublade befinden. Diese Information
kann an die Steuerungseinrichtung der Betriebsmittellagereinrichtung gesendet werden.
Anhand eines von der Steuerungseinrichtung vorgenommenen Vergleichs zwischen gewählten
Lagerort und effektiv eingegriffenem Lagerort kann dem Anwender eine Rückmeldung gegeben
werden und/oder zudem der Zugriffsversuch dokumentiert und registriert werden. Diese
Information kann von der Steuerung aber auch dazu genutzt werden, Bestandsinformationen
für die im Teillagervolumen, auf das ein Zugriff detektiert worden ist, automatisiert
anzupassen. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass bei einem festgestellten
Zugriff der dortige Bestand der gelagerten Objekte oder Lagergüter um die Anzahl eins
automatisch zu reduzieren. Auf diese Weise können vorteilhaft automatisiert Bestandsinformationen
aktualisiert werden. Besonders bevorzugt kann es sein, wenn darauf basierend dann
- ebenfalls automatisiert - Aktionen ausgelöst werden, beispielsweise die Auslösung
einer Bestellung von Lagergut, für das sich der Bestand zu Ende neigt.
[0012] Eine Rückmeldung für den Benutzer bzw für den Anwender kann durch eine Lichtführung
an der Betriebsmittellagereinrichtung erfolgen. Die Lichtführung kann in einem ersten
Schritt zunächst mittels geeigneten Leuchtmitteln, wie beispielsweise Leuchtdioden
anzeigen, wo sich das gesuchte Produkt in der Betriebsmittellagereinrichtung befindet,
also beispielsweise in welcher Schublade und in welchem Teillagervolumen bzw auf welcher
Teillagerfläche. Greift der Anwender in einen falschen Lagerort - ausgewählter und
eingegriffener Lagerort sind also nicht identisch - so kann dies vorzugsweise durch
eine Veränderung der Lichtführung visualisiert und signalisiert werden. Dies kann
durch Blinken oder einer anderen Farbe als der für die Führung zur korrekten Lagerstelle
üblichen Farbe angezeigt werden. Zum Beispiel kann der korrekte Lagerort mit weissem
Licht angezeigt werden. Erfolgt eine Entnahme am korrekten Ort, kann die Anzeige der
Lichtführung beispielsweise von weiss auf grün wechseln. Erfolgt eine Entnahme oder
zumindest ein Eingriff an einer falschen Stelle, so kann die Farbe der Lichtführung
auf eine sich davon unterscheidende andere Farbe wechseln, beispielsweise auf rot.
[0013] In einer besonders vorteilhaften erfindungsgemäßen Ausführungsform der Betriebsmittellagereinrichtung
können im Bereich von zwei zumindest in etwa senkrecht zueinander ausgerichteten äusseren
Begrenzungswänden einer Schublade jeweils Lichtemitter oder andere optische Sensoren
angeordnet sein. Bei dieser Ausführungsform sollten dann im Bereich von diesen beiden
äusseren Begrenzungswänden der Schublade gegenüberliegenden anderen äusseren Begrenzungswänden
der jeweiligen Schublade Lichtempfänger dieser Sensormittel angeordnet sein. Da die
Lichtschrankensensoren der zueinander parallelen Begrenzungswände in Bezug auf die
Lichtschrankensensoren der beiden anderen im wesentlichen zueinander senkrechten Begrenzungswände
der jeweiligen Schublade somit zumindest im wesentliche zueinander senkrechte Überwachungsrichtungen
aufweisen, können mit dieser Anordnung Überwachungen in zwei unterschiedlichen Überwachungsrichtungen
vorgenommen werden. Im vorliegenden Fall sind diese beiden Überwachungsrichtungen
zumindest im wesentlichen senkrecht zueinander ausgerichtet. In anderen Ausführungsformen
der Erfindung können entweder sämtliche oder einige dieser Überwachungsrichtungen
auch andere Winkel als einen rechten Winkel zueinander einnehmen.
[0014] Hierdurch ist es möglich festzustellen, an welcher Stelle in Bezug auf eine Tiefenrichtung
und an welcher Stelle in Bezug auf eine Breitenrichtung der jeweiligen Schublade ein
Objekt durch eine Öffnungs- oder Zugriffsebene dieser Schublade hindurchgeführt wird,
entweder um in die Schublade eingefügt, oder aus der Schublade entnommen zu werden.
Da der Steuerungseinrichtung die Positionen und Erstreckungen der einzelnen Teillagerflächen
der Schublade bekannt sind, können durch die Steuerungseinrichtung die Positionen
der Detektionsergebnisse, also die festgestellten Stellen in Tiefen- und in Breitenrichtung
der Schublade, an denen Lichtstrahlen unterbrochen sind, einer oder mehreren der Teillagerflächen
zugeordnet werden.
[0015] Im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung ist es somit bevorzugt, dass die am
Korpus, Gestell oder der jeweiligen Schublade selbst unmittelbar oder mittelbar befestigten
Sensormittel der Sensoreinrichtung eine Detektionsrichtung aufweisen, die parallel
zu oder in einer Öffnungs- bzw. Zugriffsebene der jeweils auf einen Zugriff zu überwachenden
Schublade verläuft. Diese Öffnungsebene kann beispielsweise durch eine oder mehrere
der oberen Längskanten der Begrenzungswände der jeweiligen Schublade bestimmt sein,
die sich in dieser Öffnungsebene befinden. Die Öffnungsebene kann sich somit vorzugsweise
parallel zur Bodenfläche und mit Abstand zu dieser befinden.
[0016] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann die Sensoreinrichtung
einen zumindest im wesentlichen rechteckförmigen Rahmen aufweist, an welchem optische
Sensoren angeordnet sind. Eine geometrische äußere Form und Grösse dieses beispielsweise
mittels Profilstreben gebildeten Rahmens kann dabei der geometrischen Form und Grösse
der Zugriffsöffnung der zumindest einen Schublade entsprechen, wobei der Rahmen in
die Zugriffsöffnung der zumindest einen Schublade eingesetzt ist. Die optischen Sensoren
eines solchen Rahmens können beispielsweise IR-Lichtschranken sein. Detektionsrichtungen
der Sensoren können vorzugsweise in einer Ebene verlaufen, welche durch den rechteckförmigen
Rahmen aufgespannt ist. Die Sensoren dieser Sensoreinrichtung können vorzugsweise
unterschiedliche Detektionsrichtungen, vorzugsweise zueinander rechtwinklig ausgerichtete
Detektionsrichtungen aufweisen.
[0017] Die Einteilungsmittel der Schubladen, die Schubladen sowie die Sensoreinrichtung
sind vorzugsweise modular aufgebaut, wodurch ein Layout der Aufteilung der Lagerfläche
in Teillagerflächen einer Schublade und auch die Größe von in den Schubladen eingesetzten
Fächern einfach und mit wenig Aufwand geändert werden kann. Die für die Sensoreinrichtung
in oder an der Schublade vorgesehene Elektronik kann mit Vorteil unabhängig von der
Anzahl und Grösse der Fächer sein. Über eine geeignete Software, beispielsweise einem
Grafikprogramm, kann das Layout und die Konfiguration der Teillagerflächen in die
Steuerungseinrichtung eingegeben werden und auf diese Weise die Lagerplatzanordnung
so definiert werden, wie sie physikalisch in der Schublade eingebaut ist.
[0018] In einer alternativen bevorzugten erfindungsgemässen Ausführungsform können anstelle
von optischen Sensormitteln auch Sensormittel vorgesehen sein, die andere physikalische
Eigenschaften für eine Detektion nutzen bzw eine Änderung von anderen physikalischen
Eigenschaften detektieren, beispielsweise kapazitive Sensormittel. Solche kapazitive
Sensormitteln können beispielsweise am Schubladenboden angeordnet sein und zwar vorzugsweise
für jede Teillagerfläche ein kapazitives Feld. Erfolgt ein Zugriff durch die Zugriffsöffnung,
so kann an der Zugriffsposition aufgrund des Zugriffs eine Änderung des entsprechenden
kapazitiven Felds eintreten. Dieses Detektionsergebnis, das der entsprechenden Teillagerfläche
zugeordnet ist, kann der Steuerungseinrichtung als elektrisches Signal zur Verfügung
gestellt werden. Diese Information kann dann in gleicher Weise wie ein Detektionsergebnis
von optischen Sensormitteln von der Steuerungseinrichtung genutzt werden.
[0019] Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen,
der Beschreibung und der Zeichnung.
[0020] Die Erfindung wird anhand von in den Figuren rein schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert, es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung einer bevorzugten erfindungsgemässen Betriebsmittellagereinrichtung
mit zwei Schubladenschränken und einem Interface;
- Fig. 2
- eine Ausschnittsdarstellung eines Schubladenschranks mit einer ausgezogenen Schublade;
- Fig. 3
- eine perspektive Ausschnittsdarstellung einer bevorzugten Ausführungsform einer Betriebsmittellagereinrichtung
mit einem Lagerlift.
[0021] Fig. 1 zeigt zwei Schubladenschränke 1 einer Betriebsmittellagereinrichtung, wie
sie für die Lagerung von Betriebs- und Produktionsmittel, sowie für Werkzeuge im Bereich
der Produktion oder des Handwerks in seinem grundsätzlichen Aufbau weitestgehend üblich
sind. Der Schubladenschrank 1 weist einen aus metallischen Blechen gefertigten Korpus
2 auf, an dem Schubladen beweglich gelagert sind. Jede der Schubladen 3 ist mit Schubladenauszügen
4 versehen, beispielsweise mit teleskopartig aufgebauten sogenannten Vollauszügen.
Mittels der an sich bekannten Schubladenauszüge 4 können einzelne Schubladen 3 aus
dem Korpus 2 herausgezogen und wieder in den Korpus 2 zurück eingefahren werden.
[0022] Der Schubladenschrank 1 kann mit einer Zugriffsberechtigungseinrichtung sowie mit
einer Einzelauszugsicherung versehen sein. Mit der Einzelauszugsicherung kann ein
gleichzeitiger Auszug von mehr als einer Schublade - und damit auch eine Kippgefahr
aufgrund von zu vielen ausgezogener Schubladen 3 - verhindert werden. Mittels der
Zugriffsberechtigungseinrichtung kann, vorzugsweise veränderbar, bestimmt werden,
welche Schubladen 3 für einen Auszug aus dem Korpus 2 freigegeben und welche Schubladen
3 für einen Auszug gesperrt sind. Für unterschiedliche Benutzer und/oder Gruppen von
Benutzern können unterschiedliche Zugriffsberechtigungen vorliegen und vorzugsweise
veränderbar eingestellt werden. Die jeweiligen Daten über Zugriffsberechtigungen sind
in einer (nicht dargestellten) Steuerung des Schubladenschranks 1 und/oder einer gemeinsamen
Steuerung einer Mehrzahl von Schubladenschränken 1 veränderbar abgelegt. Sowohl die
Zugriffsberechtigungseinrichtung als auch die Einzelauszugsicherung können auf den
gleichen Arretiermechanismus zurückgreifen, mit dem eine Schublade 3 und/oder eine
Gruppe von Schubladen 3 des Schubladenschranks 1 separat von anderen Schubladen 3
gegen einen Auszug gesperrt werden können. Hierzu kann beispielsweise eine im Bereich
der Rückseite der jeweiligen Schublade angeordnete Lasche mit einem im Bereich der
rückseitigen Wand des Korpus angeordnetem Verschlussprofil zusammenwirken (in den
Figuren nicht dargestellt), wie dies von der Anmelderin seit langer Zeit angeboten
wird. Eine in den Korpus 2 eingefahrene Schublade 3 greift hierbei in das Verschlussprofil
ein und je nach Stellung des Verschlussprofils kann dieses die Lasche formschlüssig
erfassen bzw. hintergreifen oder freigeben, so dass die Lasche und damit die zur jeweiligen
Lasche gehörenden Schublade gegen einen Auszug gesperrt ist. Die vorliegende Erfindung
ist nicht auf diesen hier beschriebenen Typus einer mechanischen Arretierung oder
Freigabe durch eine Einzelauszugsicherung beschränkt. Grundsätzlich kann die Erfindung
mit jeder beliebigen Einzelauszugsicherung und jeder beliebigen Zugriffsberechtigungseinrichtung
genutzt werden. Zudem ist es auch möglich, die Erfindung ohne eine Einzelauszugsicherung
oder eine Arretiermöglichkeit der Schubladen zu benutzen.
[0023] Im Ausführungsbeispiel sind sämtliche Schubladen 3 des Schubladenschranks 1 bezüglich
ihres grundsätzlichen Aufbaus vorzugsweise identisch ausgebildet. Sie können sich
lediglich in der Schubladenhöhe sowie in Bezug auf eine Unterteilung ihrer Lagerfläche
in Teillagerflächen voneinander unterscheiden. Somit wird nachfolgend nur eine Schublade
3 beschrieben, wobei die Erörterung jedoch für jede der Schubladen 3 zutrifft. Die
Erfindung ist jedoch nicht auf identische Schubladen eines Schubladenschranks beschränkt.
Sie ist in besonderem Masse dazu geeignet, bei unterschiedlich gestalteten Schubladen
3 oder auch in Kombination mit anderen Aufbewahrungsmitteln, beispielsweise Auszugsböden,
zum Einsatz zu kommen.
[0024] Jede der Schubladen 3 weist einen zumindest im wesentlichen ebenen, rechteckförmigen
Schubladenboden 7 auf. Dieser wird einerseits von sich gegenüberliegenden und zumindest
im wesentlichen parallel zueinander ausgerichteten Schubladenseitenwänden 8, 9, sowie
von ebenfalls parallel zueinander ausgerichteten Schubladenfrontwand 10 sowie einer
Schubladenrückwand 11 umfasst und begrenzt. Die Wände 8, 9, 10, 11 der Schubladen
3 können zur Versteifung profiliert und mit Mitteln zur Anordnung und Aufnahme von
nicht dargestellten Unterteilungsmitteln des Aufnahme- bzw Lagervolumens der jeweiligen
Schublade 3 versehen sein, insbesondere von Trennwänden.
[0025] Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, befinden sich in der Schublade 3 Unterteilungsmittel,
mit denen das Lagervolumen der Schublade 3 in Teillagervolumen unterteilt ist. Ausserdem
wird damit auch die Lagerfläche, also die Fläche des Schubladenbodens 7, der Schublade
in Teillagerflächen unterteilt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind als Unterteilungsmittel
rechteckförmige Kästchen, die auch als Behältereinsätze 12 bezeichnet werden können,
vorgesehen, welche in die Schublade 3 eingesetzt sind. Eine Länge und eine Breite
der Behältereinsätze 12 und möglichen anderen Unterteilungsmitteln können vorzugsweise
als ganzzahlige Vielfache eines Rastermasses der Schublade gewählt sein, so dass die
Unterteilungsmittel in Reihen und Spalten in der Schublade angeordnet werden können
und dabei die zur Verfügung stehende Lagerfläche auch bei unterschiedlich grossen
Behältereinsätzen vollständig nutzen können. In der Darstellung von Fig. 2 sind aus
Gründen der zeichnerischen Darstellung auch von Schubladenelementen, welche von den
Behältereinsätzen sonst verdeckt sind, nur einige der Behältereinsätze 12 dargestellt.
[0026] Im Zusammenhang mit der Erfindung können jedoch auch beliebige andere Unterteilungsmittel
als Behältereinsätze 12 vorgesehen sein. Hierfür seien lediglich beispielhaft rechteckförmige
Bleche als Unterteilungswände erwähnt, die in der Schublade längs und quer mit Abstand
zueinander angeordnet sind und somit quaderförmige Teillagervolumen ausbilden. Solche
Unterteilungsbleche können beispielsweise in Schlitzen von Schlitzreihen 14, 15 eingesetzt
sein, die entlang von Innenseiten der Schubladenseitenwände 8, 9 und der Front- und
Rückwand 10, 11 der Schublade 3 verlaufen.
[0027] In Fig. 2 ist auch ein Rahmen 18 dargestellt, der im wesentlichen die gleiche geometrische
Form wie die Zugriffsöffnung 19 der Schublade 3 aufweist. Die Größe des Rahmens 18
ist derart auf die Größe der Zugriffsöffnung 19 abgestimmt, dass der Rahmen 18 möglichst
genau in die Zugriffsöffnung 19 eingesetzt ist und hierbei gegen Innenflächen der
Wände 8, 9, 10, 11 der Schublade 3 anliegt. Der Rahmen 18 setzt sich im wesentlichen
aus Profilstreben 20, 21, 22, 23, hier im Querschnitt metallische Vierkanthohlprofile,
zusammen, bei denen die Größe der Querschnittsflächen der Profile klein genug gewählt
ist, damit der Zugriff auf den Schubladeninhalt durch die Zugriffsöffnung 19 hindurch
möglichst nicht beeinträchtigt ist. Der Rahmen 18 kann beispielsweise auf Absätzen
der Schublade aufgelegt und/oder gegebenenfalls an der Schublade befestigt sein. Die
Profilstreben des Rahmens sind mit Abstand zum Schubladenboden 7 und auch mit Abstand
- und damit oberhalb - der Unterteilungsmittel 12 angeordnet. Um auf in der Schublade
gelagerte Objekte zugreifen zu können, muss somit durch eine (imaginäre) Ebene durchgegriffen
werden, welche durch die zu einem Rechteck zusammengefügten Profilstreben 20, 21,
22, 23 aufgespannt ist. Als solche Ebene kann beispielsweise die durch die Oberseite
der Profilstreben sich ergebende zweidimensionale Ebene angesehen werden. Als solche
Ebene kann aber beispielsweise auch die sich durch die Unterseite der Profilstreben
20, 21, 22, 23 ergebende zweidimensionale Ebene oder jede dazu parallel verlaufende
dazwischenliegende Ebene angenommen werden.
[0028] Der Rahmen 18 ist zudem mit Sensormitteln einer Sensoreinrichtung versehen. Im Fall
des Ausführungsbeispiels handelt es sich um optische Sensormitteln. Diese sind vorzugsweise
als Lichtschranken ausgebildet. Hierbei sind an sich gegenüberliegenden und parallel
zueinander verlaufenden Profilstreben 20, 22 und 21, 23 des Rahmens 18 Lichtemitter
25 und Lichtempfänger 26 der Lichtschranken angeordnet. In der Darstellung von Fig.
2 sind Lichtemitter 25 und Lichtempfänger 26 symbolisch als Punkte dargestellt. Aus
Gründen zeichnerischer Klarheit sind in Fig. 2 die Abstände aufeinanderfolgender Lichtemitter
25 und aufeinanderfolgender Lichtempfänger deutlich grösser gewählt als dies am Rahmen
18 bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung tatsächlich der Fall ist. Aus zeichnerischen
Darstellungsgründen sind in der Darstellung von Fig. 2 die Lichtemitter an der Profilstrebe
20 und die Lichtempfänger der Profilstrebe 23 nicht darstellbar. Als Lichtemitter
25 können insbesondere Leuchtdioden vorgesehen sein, die einen Lichtstrahl auf den
jeweils dazugehörenden Lichtempfänger 26 der jeweiligen Lichtschranke richten und
von diesem Lichtempfänger 26 empfangen wird. Besonders vorteilhaft kann hierbei Licht
mit einer Frequenz im Infrarotbereich (Wellenlängen von 780 Nanometer bis 1 Millimeter)
sein. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind an einer Profilstrebe 20, 21 des Rahmens
nur Lichtemitter 25 und an der parallel zu dieser Profilstrebe 20, 21 verlaufenden
anderen Profilstrebe 22, 23 nur Lichtempfänger 26 angeordnet. Aufeinanderfolgende
Lichtemitter 25 der einen Profilstrebe 20, 21 und aufeinanderfolgende Lichtempfänger
22, 23 der anderen Profilstrebe weisen vorzugsweise jeweils gleiche Abstände auf.
Die Lichtstrahlen der Lichtemitter 25 der gleichen Profilstrebe 20, 21 senden somit
voneinander beanstandete und parallel zueinander ausgerichtete Lichtstrahlen aus.
Die Lichtemitter 25 der zueinander vertikal ausgerichteten Profilstreben 20, 21 senden
hingegen zueinander vertikal ausgerichtete Lichtstrahlen in derselben zweidimensionalen
Ebene aus. Letztere könnten sich in einer dazu alternativen Ausführungsform der Erfindung
aber auch unter einem anderen als einem rechten Winkel kreuzen, oder aber zueinander
höhenversetzt und in zwei zumindest im wesentlichen zueinander parallel ausgerichteten
Ebenen verlaufen.
[0029] Derartige Rahmen 18 mit daran angeordneten lichtschrankenähnlichen Sensormitteln
werden beispielsweise vom Unternehmen Great Star, Hangzhou, Jianggan District, China,
unter der Produktbezeichnung "Touch Screen" angeboten.
[0030] Erfolgt ein Zu- oder Eingriff auf die jeweilige Schublade 3, dann werden vom bewegten
Objekt und/oder einer Benutzerhand die Lichtstrahlen unterbrochen, welche an der Zugriffsstelle
in der Zugriffsöffnung der Schublade verlaufen, also an jener Stelle, an welcher das
Objekt oder die Hand die Zugriffsebene und damit die durch den Rahmen aufgespannte
Ebene durchstösst. Eine elektronische Schaltung der Sensoreinrichtung registriert,
welche Lichtschranken 25, 26 hierdurch unterbrochen sind und sendet diese Information
in Form von Signalen an die Steuerungseinrichtung des Schubladenschranks 1. Da die
beiden zueinander vertikal ausgerichteten Profilstreben 20, 21 mit jeweils daran angeordneten
Lichtemitter 25 eine Art kartesisches Koordinatensystem darstellen, kann über die
Information, welche Lichtschranken mit zueinander senkrecht verlaufender Strahlenrichtung
unterbrochen sind, festgestellt werden, in welchem Flächenbereich ein aktueller Zugriff
erfolgt. In der Steuerungseinrichtung sind zuvor die Positionen der Teillagerflächen
einer Schublade in elektronischer Form abgelegt worden. Ebenso sind in der Steuerungseinrichtung
die geometrische Form und die Grösse der Teillagerflächen hinterlegt worden. Die gleiche
Information kann beispielsweise auch in Form einer Hinterlegung des Konturenverlaufs
der jeweiligen Teillagerfläche in der Schublade 3 erfolgt sein. Durch eine Zuordnung
von senkrecht zueinander verlaufenden unterbrochenen Lichtstrahlen zu den in der Schublade
unter diesen Kreuzungspunkten dieser Lichtstrahlen darunterliegenden Teillagerflächen,
kann festgestellt werden, auf welche Teillagerflächen aktuell ein Zugriff erfolgt.
[0031] Das gesamte System der Betriebsmittellagereinrichtung kann vorzugsweise modular aufgebaut
sein, wodurch Komponenten der Betriebsmitteleinrichtung gegen andere Komponenten ohne
weiteres ausgetauscht werden können. Hierdurch ist es möglich, dass das Layout einer
Schublade und die Größe der Fächer bzw der Behältereinsätze mit höchstens geringem
Aufwand geändert werden können. Ausserdem kann die Elektronik in der Schublade unabhängig
von der Anzahl und Grösse der Fächer sein. Durch eine einfache Konfiguration in der
Software, kann die Lagerplatzanordnung flexibel so definiert werden, wie sie physikalisch
in der Schublade jeweils eingebaut ist.
[0032] Falls die Betriebsmittellagereinrichtung mit einer Zugriffskontrolleinrichtung versehen
ist, wie es vorzugsweise vorgesehen ist, kann es erforderlich sein, dass sich ein
Benutzer authentifizieren muss, beispielsweise durch Eingabe eines Codes, der beispielsweise
an einer Tastatur oder an einem Touchscreen einzugeben ist, oder durch Lesen eines
Speichermittels mittels einer Leseeinrichtung, wie beispielsweise einer Speicherkarte,
eines RFID-Chips, etc.. Grundsätzlich sind hier jegliche Eingabemöglichkeiten denkbar,
mit denen eine Person sich identifizieren kann. Nach einer erfolgreichen Identifikation
eines Benutzers kann für diesen Benutzer ein Interface 28 zur Eingabe freigegeben
sein, damit dieser ein bestimmtes Lagergut am Interface 28 auswählen kann. Hierbei
kann von der Steuerung bereits eine Vorauswahl an jenen Lagergütern getroffen werden,
für welche diesem jeweiligen Benutzer grundsätzlich eine Zugriffsberechtigung zugeteilt
ist. Der Benutzer kann nicht aus sämtlichen Lagergütern sondern nur aus diesen vorausgewählten
seine Auswahl treffen.
[0033] Die Betriebsmittellagerlagereinrichtung dieses bevorzugten Ausführungsbeispiels kann
zudem mit einer Lichtführung versehen sein, mit welcher ein Benutzer zu einer Teillagerfläche
bzw. einem Teillagervolumen geleitet wird, in der bzw dem das von einem Benutzer gesuchte
Objekt gelagert ist. Die Steuerungseinrichtung kann dann mittels der Lichtführung
den Benutzer zur Teillagerfläche leiten, in oder auf welcher das gesuchte Objekt gelagert
ist. Gehören mehrere Schubladenschränke 1 oder andere Lagermöglichketen zur Betriebsmittellagereinrichtung,
so kann vorzugsweise und optional vorgesehen sein, dass die Steuerungseinrichtung
mittels eines Lichtsignals an einem der Schubladenschränke 1 erkennen lässt, dass
in diesem bestimmten Schubladenschrank das gesuchte Objekt bzw Lagergut gelagert ist.
Ein solches Lichtsignal kann beispielsweise durch eine Leuchtdiode des Schubladenschranks
1 erzeugt werden. Alternativ kann auch bei der Lichtführung auf eine Lichtsignal für
den jeweiligen Schubladenschrank verzichtet werden und nur Lichtsignale für Schubladen
und Teillagerflächen in den Schubladen vorgesehen sein, wie dies nachfolgend anhand
eines bevorzugten Beispiels beschrieben ist. Mittels weiteren Lichtsignalen, beispielsweise
durch eine oder mehrere Leuchtdioden, kann die Schublade 3 dieses Schubladenschranks
1 signalisiert werden, in welcher sich das gesuchte Objekt bzw Lagergut befindet.
Hierzu können beispielsweise am Korpus des Schubladenschranks 1, auf Höhe jeder Schublade
3 eine Leuchtdiode angeordnet sein. Die Steuerungseinrichtung lässt dann jene Leuchtdiode
aufleuchten, in welcher sich das gesuchte Objekt bzw Lagergut befindet. Jede Teillagerfläche
bzw jedes Teillagervolumen kann mit einem eigenen Leuchtsignalmittel, beispielsweise
jeweils zumindest einer Leuchtdiode, versehen sein, mit dem bei Aufleuchten signalisiert
werden kann, dass sich das gesuchte Objekt bzw Lagergut in diesem Teillagervolumen
bzw Teillagerfläche befindet. Derartige, einer Teillagerfläche zugeordnete, Leuchtsignalmittel
können beispielsweise am Schubladenboden jeder Schublade im Bereich der jeweiligen
Teillagerfläche angeordnet sein, beispielsweise wiederum in Form von Leuchtdioden.
Damit die Leuchtsignalmittel gut sichtbar sind, können die Behältereinsätze 12 transparentem
Kunststoff aufweisen. Alternativ können für Teillagerflächen auch Leuchtsignalmittel
an Unterteilungsmittel angeordnet sein oder von oben in den jeweiligen Behältereinsatz
hineinleuchten. Das mindestens eine Leuchtsignalmittel, beispielsweise Leuchtdioden,
kann von der Steuerungseinrichtung eingeschaltet werden, falls sich in diesem Teillagervolumen
bzw Teillagerfläche das gesuchte Lagergut bzw Objekt befindet. Auf diese Weise wird
mittels der Steuerungseinrichtung ein Benutzer zur Teillagerfläche bzw Teillagervolumen
des jeweiligen Objekts bzw Lagerguts geleitet.
[0034] Mittels der von der Sensoreinrichtung der Steuerungseinrichtung zur Verfügung gestellten
Informationen über einen Zugriff an einer bestimmte Stelle der Zugriffsöffnung 19
einer bestimmten Schublade 3 kann von der Steuerungseinrichtung ein Abgleich und eine
Kontrolle vorgenommen werden, ob tatsächlich an der zutreffenden Stelle für das gesuchte
Objekt ein Zugriff erfolgt ist, oder ab der Zugriff tatsächlich an einer anderen Stelle
erfolgt.
[0035] Diese zuvor beschriebene Lichtführung zeigt somit in einem ersten Schritt an, wo
sich das gesuchte Produkt im Schubladenschrank befindet, sie ist somit zunächst eine
Anzeige. Greift der Anwender jedoch in einen falschen Lagerort - also ausgewählter
und tatsächlicher eingegriffener Lagerort sind nicht identisch - so kann dies vorzugsweise
durch eine Veränderung der Lichtführung visualisiert werden. Beispielsweise kann die
falsche Zugriffsstelle durch Blinken oder einer anderen Farbe des Leuchtmittels angezeigt
werden. Zum Beispiel kann der Lagerort mit weissem Licht angezeigt werden. Findet
der Zugriff am von der Steuerungseinrichtung vorgesehenen Ort statt bzw findet die
Entnahme am korrekten Ort statt, wechselt das Leuchtmittel der Teillagerfläche, an
welcher der Zugriff tatsächlich stattfindet, von weiss auf grün. Findet der tatsächliche
Zugriff jedoch an einem von der Steuerungseinrichtung nicht vorgesehenen Zugriffsort
statt, wechselt die Anzeige von weiss auf rot. Die Farbe Rot soll somit dem Benutzer
signalisieren, dass der Zugriffsort falsch ist und sich das gesuchte Objekt an einer
anderen Stelle befindet. Selbstverständlich sind auch jegliche anderen Farbkombinationen
der Leuchtmittel möglich, um die genannten Informationen zu signalisieren. Ebenso
kann in einem solchen Fall auch nur ein Wechsel eines Signalisationsmodus des Leucht-
bzw Lichtsignalmittels vorgesehen sein, beispielsweise ein Wechsel von Dauerleuchten
auf Blinken.
[0036] Als Betriebsmittellagereinrichtung können im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung
nicht nur Schubladenschränke, sondern jegliche bisher bereits bekannte Lagereinrichtungen
vorgesehen sein, beispielsweise Regale mit einschiebbaren und ausziehbaren Schubladen,
Schränke mit Türen, die im Inneren mit einschiebbaren und ausziehbaren Schubladen
versehen sind, sowie auch Lagerlifte 30. Diese Aufzählung ist lediglich beispielhaft
und nicht abschliessend.
[0037] Bei einem Lagerlift 30, wie er beispielsweise in Fig. 3 teilweise dargestellt ist,
können schubladenähnliche Behälter 32, im wesentlichen übereinander, wie in einem
Paternoster angeordnet und in zwei Spalten gegenläufig verfahrbar sein. Derartige
Lagerlifte 30 sind an sich vorbekannt, weshalb auf den grundsätzlichen Aufbau eines
solchen Lagerlifts 30 nicht weiter eingegangen wird. Diese schubladenähnlichen Behälter
32 können jeweils einzeln und nacheinander zu einer Ausgabeöffnung des Gehäuses 31
des Lagerlifts gebracht werden. Die im Gehäuse 31 vorgesehene Ausgabeöffnung 33 solcher
Lagerlifte 30 ist ausreichend gross gewählt, damit ein Benutzer von oben auf die Zugriffsöffnung
des jeweiligen schubladenähnlichen Behälters zugreifen kann. Die schubladenähnlichen
Behälter 32 eines solchen Lifts weisen grundsätzlich die gleiche Form wie eine Schublade
3 eines Schubladenschranks 1 auf, weshalb sie nachfolgend und in den Ansprüchen ebenfalls
als Schubladen 32 bezeichnet werden. Auch in den somit als Schubladen 32 bezeichneten
Behälter des Lagerlifts 30 kann eine Unterteilung der Lagerfläche bzw des Lagervolumens
der Schublade 32 mittels Unterteilungsmitteln vorgesehen sein. Wie bei Schubladen
3 von Schubladenschränken können auch hier Trennwände, an die Form von zu lagernden
Objekten angepasste Schaumstoffeinsätze oder Behältereinsätze 12 vorgesehen sein.
In einer Schublade 32 können auch Kombinationen von diesen unterschiedlichen Unterteilungsmitteln
vorgesehen sein. Jede der Schubladen 32 können in prinzipiell gleicher Weise wie Schubladen
3 von Schubladenschränken mit einer zuvor vorgesehenen Sensoreinrichtung versehen
sein, die zur Sendung von Detektionsergebnissen der Sensoreinrichtung mit der Steuerungseinrichtung
der Betriebsmittellagereinrichtung verbunden ist, zu welcher der Lagerlift gehört.
Zu einer solchen Betriebsmittellagereinrichtung kann nur ein Lagerlift 30 gehören.
Eine erfindungsgemässe Betriebsmittellagereinrichtung kann aber auch mehrere Lagerlifte
30, mehrere Schubladenschränke 1 und auch Kombinationen aus Lagerliften 30, Schubladenschränken
1 und Schubladenregalen aufweisen, die mit einer gemeinsamen Steuerungseinrichtung
versehen sind.
[0038] Im Zusammenhang mit einem Lagerlift kann es bevorzugt sein, dass dieser mit nur einer
Sensoreinrichtung versehen ist, die abwechselnd und nacheinander für jede der Schubladen
verwendbar ist. Diese Sensoreinrichtung kann nur einen Rahmen 18 mit daran angeordneten
Sensormitteln aufweisen, vorzugsweise optische Sensormittel, die als IR-Lichtschranken
ausgebildet sind. Der Rahmen 18 kann mit Abstand zu einer Stellfläche einer Zugriffsposition
für eine der Schubladen 32 in der Ausgabeöffnung 33 angeordnet und beispielsweise
am Gehäuse oder Gestell des Lagerlifts direkt oder indirekt befestigt sein. Um in
die Zugriffsposition zu gelangen, kann vorgesehen sein, dass die jeweilige Schublade
motorisch unter den Rahmen 18 der Sensoreinrichtung überführt wird. Um einen Zugriff
gegebenenfalls bei unterschiedlich hohe Schubladen und/oder auch Schubladen mit überstehendem
Lagergut detektieren zu können, kann optional vorgesehen sein, dass der Rahmen 18
oder ein sonstiger Träger der Sensormittel automatisiert und motorisch höhenverstellbar
ist. Der Rahmen 18 oder ein sonstiger Träger der Sensormittel kann dann beispielsweise
von einer höheren Position aus auf eine tiefere Position abgesenkt werden, sobald
eine Schublade 32 auf der Zugriffsposition positioniert ist.
[0039] Ebenso kann auch im Zusammenhang mit Lagerliften 30 die zuvor beschriebene Zugriffsberechtigung,
die Authentifizierung eines Benutzers, die auf den jeweiligen Benutzer entsprechend
seinen Berechtigungen eingeschränkte Auswahlmöglichkeit, sowie die Lichtführung zu
einer Teillagerfläche und eine Signalisierung eines Zugriffs an einer falschen Stelle
einer Schublade 32, vorgesehen sein. Es wird deshalb zu obigen Ausführungen zum Aufbau
der Sensoreinrichtung, deren Integration in eine Schublade 3 sowie in die Betriebsmittellagereinrichtung,
die Mittel der Lichtführung sowie zur Steuerungseinrichtung Bezug genommen und diese
durch vollständige Bezugnahme auch Gegenstand der Lagerlifte 30 gemacht.
[0040] Auch jede Schublade 32 des Lagerlifts ist mit einem der Rahmen 18 versehen, an dessen
Profilstreben 20, 21, 22, 23 als Lichtschranken ausgebildete optische Sensormittel
angeordnet sind. Es kann sich dabei um bauartgleiche Rahmen 18 wie er in Fig. 2 gezeigt
und im Zusammenhang mit Fig. 2 erörtert ist. Auch hier befindet sich der Rahmen 18
im Bereich einer Zugriffsöffnung und damit oberhalb von durch Unterteilungsmitteln,
wie beispielsweise Behältereinsätzen, vorgesehenen Teillagervolumen zur Lagerung von
Objekten bzw Lagergut. Wie im Fall der Schubladen 3, kann auch bei Schubladen 32 die
Stelle des Zugriffs auf die Schublade 32 aufgrund einer Unterbrechung von Lichtstrahlen
bestimmter Lichtschranken der Sensoreinrichtung detektiert werden.
Bezugszeichenliste
| 1 |
Schubladenschrank |
23 |
Profilstrebe |
| 2 |
Korpus |
25 |
Lichtemitter |
| 3 |
Schublade |
26 |
Lichempfänger |
| 4 |
Schubladenauszug |
28 |
Interface |
| 7 |
Schubladenboden |
30 |
Lagerlift |
| 8 |
Schubladenseitenwand |
31 |
Gehäuse |
| 9 |
Schubladenseitenwand |
32 |
Behälter / Schublade |
| 10 |
Schubladenfrontwand |
33 |
Ausgabeöffnung |
| 11 |
Schubladenrückwand |
|
|
| 12 |
Behältereinsatz |
|
|
| 14 |
Schlitzreihe |
|
|
| 15 |
Schlitzreihe |
|
|
| 18 |
Rahmen |
|
|
| 19 |
Zugriffsöffnung |
|
|
| 20 |
Profilstrebe |
|
|
| 21 |
Profilstrebe |
|
|
| 22 |
Profilstrebe |
|
|
1. Betriebsmittellagereinrichtung, wie beispielsweise ein Schubladenschrank oder ein
Lagerlift, die ein Gestell oder einen Korpus aufweist, das mit zumindest einer Schublade
versehen ist, die am Gestell oder Korpus derart gelagert ist, dass ihre Position bezüglich
des Gestells oder Korpus veränderbar ist, so dass sie sowohl in einer vor einem Zugriff
geschützten Position in eine Zugriffsposition und vice versa überführbar ist, wobei
Wände der Schublade eine Lagerfläche der Schublade umschliessen, unter Einsatz von
Unterteilungsmitteln die Lagerfläche der Schublade in voneinander abgegrenzten mehrere
Teillagerflächen unterteilt ist,
gekennzeichnet durch
eine Sensoreinrichtung der jeweiligen Schublade, welche mit Sensormitteln versehen
ist, die eine Zugriffsöffnung der Schublade kontaktlos auf ein Vorhandensein eines
Objekts, wie beispielsweise Lagergut oder eine Benutzerhand, in einer Ebene der Zugriffsöffnung
der Schublade überwachen, wobei die Sensormittel mit einer Steuerungseinrichtung der
Betriebslagermitteleinrichtung für eine Datenübermittlung wirkverbunden sind, und
Informationen eine Grösse, eine geometrische Form und eine Position der Teillagerflächen
in der Schublade in der Steuerungseinrichtung des Betriebslagermittels in elektronischer
Form abgelegt sind.
2. Betriebsmittellagereinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mehrere optische Sensoren der Sensoreinrichtung, welche die Lagerfläche in zueinander
nicht-parallelen Überwachungsrichtungen, vorzugsweise in zumindest im wesentlichen
zueinander senkrechte Richtungen, auf einen möglichen Zugriff überwachen.
3. Betriebsmittellagereinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinrichtung mit Mitteln versehen ist, um von zumindest einem Sensormittel
an die Steuerung gesendeten Signal zumindest einigen der Teillagerflächen zuzuordnen.
4. Betriebsmittellagereinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sensormittel optische Sensormittel, insbesondere auf IR-Licht oder auf Laserlicht
basierende optische Sensoren, oder kapazitive Sensormittel sind.
5. Betriebsmittellagereinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß mit den Sensormitteln kontaktlos eine Unterbrechung oder Veränderung von Sensorsignalen
detektierbar ist, welche die Sensormittel erzeugen.
6. Betriebslagermitteleinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass Sensormittel vorgesehen sind, welche die Zugriffsöffnung in unterschiedlichen Detektionsrichtungen,
aber in derselben Ebene oder in zueinander parallelen Ebenen der Zugriffsöffnung überwachen.
7. Betriebslagermittel nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinrichtung mit einer Mehrzahl von Sensorelementen versehen ist, wobei
für jede der Teilflächen zumindest zwei Sensorelemente vorgesehen sind, welche zur
Detektion in unterschiedlichen, zueinander nicht parallelen, Detektionsrichtungen
vorgesehen sind.
8. Betriebslagermitteleinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass an mehreren, vorzugsweise an sämtlichen, Schubladen der Betriebslagermitteleinrichtung
jeweils Sensormittel der Sensoreinrichtung angeordnet sind.
9. Betriebslagermittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinrichtung unmittelbar oder mittelbar an zumindest einer der Seitenwänden
und/oder der Rückwand und/oder Frontwand der Schublade, vorzugsweise an mehreren davon,
angeordnet ist.
10. Betriebsmittellagereinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoreinrichtung einen zumindest im wesentlichen rechteckförmigen Rahmen aufweist,
an welchem optische Sensoren angeordnet sind, dessen geometrische äußere Form und
Grösse der Form und Grösse der Zugriffsöffnung der zumindest einen Schublade entspricht,
wobei der Rahmen in die Zugriffsöffnung der zumindest einen Schublade eingesetzt ist.
11. Betriebsmittellagereinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch ein Interfacemittel, das zur grafischen und/oder alphanumerischen Wiedergabe eines
Inhalts der mit der Sensoreinrichtung überwachten zumindest einen Schublade vorgesehen
ist, sowie durch Auswahlmittel, mit denen aus mehreren Lagergütern der zumindest einen Schublade zumindest
ein Lagergut aus der zumindest einen Schublade auswählbar ist, und
durch eine Steuerungseinrichtung der Betriebsmittellagereinrichtung, mit welcher Mittel
einer Lichtführung betätigbar sind, um mittels eingeschalteten Leuchtmitteln eine
Teillagerfläche zu signalisieren, auf welcher ein zuvor ausgewähltes Lagergut sich
befindet.
12. Betriebsmittellagereinrichtung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch die Steuerungseinrichtung, die derart eingerichtet ist, dass bei Detektion eines
Zugriffs auf eine Schublade ein Abgleich stattfindet, ob der tatsächliche Zugriffsort
mit der Teillagerfläche übereinstimmt, die als Lagerort für das ausgewählte Lagergut
in der Steuerungseinrichtung hinterlegt ist.
13. Betriebsmittellagereinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass bei Nichtübereinstimmung zwischen tatsächlichem Zugriffsort und hinterlegter Teillagerfläche
für das ausgewählte Lagergut, von der Steuerungseinrichtung ein Änderung der optischen
Signalisation der Lichtführung stattfindet.
14. Betriebsmittellagereinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebsmittellagereinrichtung als Schubladenschrank oder als Lagerlift ausgebildet
ist.
15. Verfahren zur Detektion eines Zugriffs auf eine Schublade einer Betriebsmittellagereinrichtung,
wie beispielsweise einem Schubladenschrank oder einem Lagerlift, die Schublade am
Gestell oder Korpus derart gelagert ist, dass ihre Position bezüglich des Gestells
oder Korpus veränderbar ist, so dass sie sowohl in einer vor einem Zugriff geschützten
Position in eine Zugriffsposition und vice versa überführbar ist, wobei Wände der
Schublade eine Lagerfläche der Schublade umschliessen, unter Einsatz von Unterteilungsmitteln
die Lagerfläche der Schublade in voneinander abgegrenzten mehreren Teillagerflächen
unterteilt ist, hierbei in einer elektronischen Steuerungseinrichtung der Betriebsmittellagereinrichtung
Informationen über eine Grösse, eine geometrische Form und eine Position der Teillagerflächen
in der Schublade in elektronischer Form abgelegt wird, und mit einer Sensoreinrichtung
ein Zugriff auf die Schublade detektiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass
mit im Bereich der Schublade angeordneten Sensormitteln der Sensoreinrichtung eine
Zugriffsöffnung der Schublade kontaktlos auf ein Vorhandensein eines Objekts, wie
beispielsweise ein Lagergut oder eine Benutzerhand, in einer Ebene der Zugriffsöffnung
der Schublade überwacht wird, und bei Vorhandensein eines solchen Objekts in der Zugriffsöffnung
zumindest ein entsprechendes Signal der Sensormittel einer Steuerungseinrichtung der
Betriebslagermitteleinrichtung übermittelt wird und die Steuerung aufgrund des zumindest
einen Signals der Sensormittel und der abgelegten Informationen über die Teillagerflächen
eine Zuordnung des zumindest einen Signals zu einer der Teillagerflächen vornimmt.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere optische Sensormittel vorgesehen sind und mit diesen eine Unterbrechung von
Lichtstrahlen detektiert wird.