[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Feuerlöschsystem umfassend eine Steuerungseinrichtung
zum Betrieb des Feuerlöschsystems gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Technologischer Hintergrund
[0002] Bei einem Feuerlöscheinsatz wird das Feuerlöschfahrzeug zuerst in Position gebracht
und der Brandherd zuerst mit Löschfluid bekämpft, welches sich in einem Tank des Feuerlöschfahrzeugs
befindet. Hierdurch kann der Feuerlöscheinsatz so schnell es geht beginnen. Gleichzeitig
wird, da der Tank nur ein begrenztes Volumen und somit nur eine begrenzte Zeit des
Löschens ermöglicht, nach einer weiteren Quelle für Löschfluid gesucht. Hierbei handelt
es sich üblicherweise um fest installierte Hydranten, Bachverläufe oder Seen. Diese
bieten ein unbegrenztes Volumen an Löschfluid. Allerdings beanspruchen das Auffinden
sowie der Anschluss einer entsprechenden Quelle für Löschfluid an das Feuerlöschsystem
des Feuerlöschfahrzeugs eine gewisse Zeitspanne.
[0003] Mit der Feuerlöschdüse am Ende des Wasserschlauchs bekämpft die Feuerwehrperson den
Brandherd, in dem Löschfluid auf den Brandherd unter hohem Druck gespritzt wird. Beabsichtigt
die Feuerwehrperson sich vom Brandherd zurückzuziehen, kann die Feuerlöschdüse derart
betätigt werden, dass das Löschfluid nicht mehr nahezu unabgelenkt die Feuerlöschdüse
verlässt sondern vielmehr eine Löschfluidwand gebildet wird, die die Feuerwehrperson
vor einer Beeinträchtigung durch Flammen und/oder Hitze bei deren Rückzug schützt.
Ist die Feuerwehrperson durch eine abrupte Unterbrechung der Löschfluidzufuhr nicht
mehr in der Lage, eine Löschfluidwand zu bilden, besteht eine erhebliche Gefahr für
Leib und Leben der Feuerwehrperson. Infolgedessen muss die Feuerwehrperson stets darüber
Kenntnis haben, wie viel Löschfluid sich noch im Tank befindet und ob eine Verbindung
mit einer weiteren Quelle für Löschfluid bereits "steht". Nur hierdurch ist es gewährleistet,
dass sich die Feuerwehrperson noch rechtzeitig vom Brandherd notfalls zurückziehen
kann.
[0004] Im Einsatz kann sich das Risiko dadurch noch erhöhen, dass eine oder sogar mehrere
weitere Löschdüsen, die alle von einer Förderpumpe aus dem Tank für Löschfluid versorgt
werden, in Betrieb genommen werden. Denn hierdurch kann die Entleerungsgeschwindigkeit
des Löschfluidtanks abrupt stark ansteigen. Insofern kann es dazu kommen, dass die
Feuerwehrperson nicht mehr die notwendige Zeit zur Verfügung hat, die Löschfluidwand
zu bilden.
[0005] Bei Löschfluid handelt es sich um Löschwasser oder ein Gemisch aus Löschwasser und
einem Zusatz in Form von Schaum oder ähnlichem.
Druckschriftlicher Stand der Technik
[0006] Eine Steuerungseinrichtung zum Betrieb eines Feuerlöschsystems gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 ist z.B. aus der
DE 689 02 671 T2 bekannt. Diese bekannte Steuerungseinrichtung umfasst ein Kabelkommunikationssystem
mit einer im Wasserschlauch positionierten Übertragungsleitung für eine Nachrichtenverbindung
von einer am führungsseitigen Ende des Wasserschlauchs stehenden Feuerwehrperson mit
dem Bedienungspersonal auf Seiten des Feuerwehrwagens. Mit dem Kabelkommunikationssystem
soll insbesondere eine Sprechverbindung ermöglicht werden. Hierzu sind im Helm der
Feuerwehrperson ein Empfänger sowie ein Mikrofon untergebracht. Die Feuerwehrperson
ist somit ausschließlich an die Kabelkommunikation mit dem Bedienungspersonal auf
Seiten des Feuerwehrwagens angewiesen. Diese Idee soll demzufolge die Sprachkommunikation
von Feuerwehrperson zu Bedienungsperson verbessern. Steht diese aus welchen Gründen
auch immer, auch kurzfristig, nicht zur Verfügung, besteht ein erhöhtes Risiko für
die Feuerwehrperson am Brandherd.
[0007] Die
EP 990 453 A1 zeigt eine Feuerlöschvorrichtung mit einer Löschpistole, die über einen Schlauch
mit einer Hochdruckeinrichtung in Verbindung steht. Über ein Drei-Wege-Ventil ist
das der Löschpistole gegenüberliegende Ende des Schlauches mit zwei Kammern verbunden,
wobei die eine Kammer schaummittelfreies Löschwasser und die andere Kammer ein Wasser-Schaummittel-Gemisch
aufnimmt. An der Löschpistole ist eine Betätigungsvorrichtung vorgesehen, die mit
einer in den Schlauch integrierten elektrischen Leitung mit einer Basis in Verbindung
steht.
[0008] G 87 10 073.8 zeigt ein Schaumzumischgerät zur Feuerbekämpfung mit einem Schaummitteltank,
einen Wassertank sowie einem Eingangsanschluss für einen Hydranten, See oder Fluss.
Im Bereich des Eingangsanschlusses ist ein Umschaltventil mit einer verschwenkbaren
Absperrklappe vorgesehen.
[0009] Aus
US 7,987,916 B2 ist eine Steuereinrichtung für eine Feuerlöscheinrichtung mit einem im Inneren oder
an der Außenseite eines Feuerwehrautos angebrachten Steuerpanel bekannt. Mit dem Steuerpanel
kann die Feuerwehrperson unterschiedliche Betriebsweisen der Feuerlöscheinrichtung
auswählen. Zudem umfasst die Steuereinrichtung eine Einrichtung zur Feststellung des
Drucks einer mit dem Tank verbundenen Förderpumpe. Ist der Tank leer, wird am Steuerpanel
ein Warnsignal an die Bedienungsperson ausgegeben.
[0010] Die
WO 95/07526 zeigt ein elektro-optisches Gerät für das Erzeugen einer realen Einsatzszene bei
der Feuerbekämpfung. Das Gerät umfasst eine Videokamera, die im Helm einer Feuerwehrperson
untergebracht sein kann. Die aufgezeichneten Daten werden an eine Datenzentrale übertragen.
Dort werden die übertragenen Daten mit gespeicherten Daten, z. B. genauen Positionsdaten,
zur Unterstützung des Feuerlöscheinsatzes kombiniert.
[0011] In der
DE 10 2008 004 785 A1 wird ein tragbares System zum Schutz sowie Orientierung von Feuerwehrkräften in Gebäuden
beschrieben. Das System umfasst u. a. eine Infrarotkamera zur Aufnahme von Wärmebilddaten
sowie eine Anzeigeeinrichtung. Die Anzeigeeinrichtung kann als Head-up-Display im
Helm der Feuerwehrperson untergebracht sein. Die Daten werden unmittelbar von der
Wärmebildkamera per Funk an das Head-up-Display übertragen.
[0012] Aus der
DE 20 2015 002 738 U1 ist ein Feuerlöschgerät mit einer über einen Löschmittelschlauch verbundenen Löschpistole
bekannt, wobei an der Löschpistole ein Sensor in Gestalt einer Wärmebildkamera oder
eines anderen Wärmeerfassungsgeräts montiert ist und die optische Achse des Sensors
etwa parallel zur Düsenrohrachse der Löschmittelpistole verläuft. Der Sensor kann
über eine Antenne mit einem Empfangsgerät über eine Funkverbindung verbunden sein.
Das Empfangsgerät kann entweder ein an der Löschpistole angeordnetes Display oder
eine von der Feuerwehrperson am Helm getragene Bilderzeugungseinrichtung sein, zu
der die Daten per Funkverbindung übertragen werden.
[0013] Die
DE 35 17 284 C2 beschreibt eine Vorrichtung zur Abgabe eines mit einem Zusatzmittel vermischten Löschmittels.
Die Vorrichtung umfasst eine Löschmittelpistole am Ende einer Schlauchleitung, an
der ein Taster angeordnet ist, mit dem die die Löschpistole bedienende Feuerwehrperson
einen Vormischer zum Zusetzen von Zusatzmittel zum Löschmittel direkt aktivieren kann.
Der Taster ist über in der Schlauchleitung positionierte Leitungen mit einer Steuervorrichtung
verbunden.
[0014] Bei dem in der
US 8,418,773 B2 beschriebenen Steuerungssystem für den Feuerwehreinsatz bedient die am Ende der Schlauchleitung
stehende Feuerwehrperson eine Anzeige und Bedienpanel, welches per Funk mit einer
am Feuerwehrfahrzeug befindlichen Basisstation in Verbindung steht. Das Anzeige und
Bedienpanel ermöglicht es der Feuerwehrperson, die Versorgung mit Löschmittel alleine
d. h. ohne Mithilfe einer zusätzlichen am Feuerwehrfahrzeug befindlichen Person zu
steuern. Die Übertragung per Funk unterliegt allerdings häufig Störungen, die zu einer
erheblichen Gefährdung der Feuerwehrperson führen können, insbesondere wenn sich z.
B. ein Brandherd innerhalb eines Gebäudes befindet und Stahlbetondecken eine Funkübertragung
behindern. Die Feuerwehrperson muss den Tank wegschalten, wenn der Tank leer ist.
[0015] Ferner offenbart die
US 9,220,935 B2 eine Düse für den Feuerwehreinsatz mit einem unmittelbar an der Düse vorgesehenen
Display zur Anzeige unterschiedlicher Parameter. Die Anzeige steht mit entfernten
Komponenten in kommunikationsfähiger Verbindung. Auf dem Display angezeigt werden
zum einen das im Wassertank befindliche Wasservolumen sowie zum anderen der Wasserdruck
in der Zuleitung zum ortsfesten Wasserreservoir. Die Feuerwehrperson ist in Kenntnis
der Wassermenge gezwungen, daraus die verbleibende Zeit zu errechnen, die vergeht,
bis der Tank leer ist. Darüber hinaus kann sich die Entleergeschwindigkeit des Tanks
plötzlich erhöhen, falls über den Tank ein zusätzlicher Löschschlauch mit Löschfluid
versorgt wird. Auch weiß die Feuerwehrperson am ersten Löschfluidschlauch nicht, wie
intensiv der Verbrauch an Löschfluid am neu in Betrieb genommenen zweiten Löschfluidschlauch
sein wird.
[0016] Die
US 6,651,900 B1 offenbart eine tragbare Feuerlöschpumpe, mit der Wasser über eine Saugleitung einer
ortsfesten Wasserquelle abgesaugt und über Zuleitungen einzelnen Löschdüsen unter
Druck zugeführt werden kann. An den Löschdüsen befindet sich jeweils eine Steuerungseinheit,
welche ein Display umfasst. Ferner findet eine kabelgebundene Signalübertragung zwischen
der Feuerlöschpumpe und den Steuerungseinheiten der Löschdüsen mittels einer Frequenzmodulation
(FM) bzw. Amplitudenmodulation (AM) auf den Stromleitungen statt. Die Steuerungseinheit
der Löschdüse kann über eine Steckverbindung mit einem kabelgebundenen Headset verbunden
werden, sodass die Bedienperson der Löschdüse mit einer Bedienperson der Feuerlöschpumpe
kommunizieren kann.
[0017] Die
US 2014/0305664 A1 beschreibt ein Verfahren zur Einstellung eines optimalen Drucks an einer Löschdüse
und zur Aufrechterhaltung desselben. Hierfür umfasst die Löschdüse einen Drucksensor,
welcher die ermittelten Sensordaten über eine bidirektionale Funkverbindung direkt
an ein entfernt positioniertes Feuerwehrfahrzeug oder eine entfernt positionierte
Feuerlöschpumpe übermittelt. Ferner umfasst die Feuerlöschdüse einen Push-to-Talk-Knopf
oder eine Spracherkennung zur direkten Funkkommunikation zwischen der Bedienperson
der Löschdüse und der Bedienperson der Feuerlöschpumpe.
[0018] Die
US 2013/105010 A1 offenbart ein automatisches Pumpenkontrollsystem mit einer Kreiselpumpe, welche mit
einer Zuleitung verbunden ist. Die Zuleitung ist mit einem Wassertank und einer Fluidquelle,
z. B. einem Hydranten, verbunden. Des Weiteren umfasst die Zuleitung ein Ventil, welches
die Strömung von der Fluidquelle zu der Kreiselpumpe steuert. Ein Einwege-Absperrventil
steuert die Strömung vom Wassertank hin zu der Kreiselpumpe. Das Pumpenkontrollsystem
umfasst ferner eine Drahtloskommunikation zwischen einer Operationszentrale und einem
Benutzerinterface. Das Benutzerinterface kann sich an einer Löschdüse, einem Feuerwehrfahrzeug
oder als Head-up-Display am Helm einer Feuerwehrperson befinden. Der Helm kann zusätzlich
ein Headset umfassen. Die Drahtloskommunikation findet hierbei zwischen der Operationszentrale
und der sich entfernt zur Operationszentrale befindlichen Löschdüse bzw. zwischen
der Operationszentrale und dem Helm einer Feuerwehrperson, welche sich ebenfalls entfernt
zur Operationszentrale befinden kann, statt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung
[0019] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine neue gattungsgemäße Steuerungseinrichtung
zum Betrieb eines Feuerlöschsystems zur Verfügung zu stellen, welches bei einfacher
konstruktiver Umsetzung eine erhöhte Sicherheit der an der Feuerlöschdüse befindlichen
Feuerwehrperson bietet.
Lösung der Aufgabe
[0020] Die vorstehende Aufgabe wird durch ein Feuerlöschsystem gemäß Anspruch 1 gelöst.
Zweckmäßige Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Feuerlöschsystems sind in den abhängigen
Ansprüchen beansprucht.
[0021] Dadurch, dass vom Controller die Daten per Steuerleitungsmittel in den Bereich der
Löschdüse übertragen werden und erst dort eine Funkübertragung über eine sehr kurze
Wegstrecke von einem Punkt im Bereich der Löschdüse hin zum Helm der Feuerwehrperson
erfolgt, können Störungen aufgrund von Einflüssen wie Stahlbetondecken und/oder -wände
oder dergleichen besonders wirksam vermieden werden. Gleichzeitig ist es komfortabel,
da keine Kabel oder dergleichen verwendet werden müssen. Erfindungsgemäß wird in einem
Display der zeitaktuelle Füllzustand des Tanks mit Löschfluid und/oder die verbleibende
Zeit des Freisetzens von Löschfluid aus dem Tank angezeigt.
[0022] Dadurch, dass als Display zweckmäßigerweise ein Head-up-Display vorgesehen ist, ist
stets eine für die Feuerwehrperson im Einsatz besonders gute Sichtbarkeit der Informationen
der Operationszentrale vor allem auch unter oftmals erschwerten Sehverhältnissen bedingt
z. B. durch besonders schlechte Lichtverhältnissen, Qualm oder Ruß sichergestellt.
[0023] Erfindungsgemäß werden die im Display auf der Basis der Funksignale angezeigten Informationen
simultan, in einem weiteren Display angezeigt, welches sich im Bereich der Operationszentrale
befindet. Hierdurch die in der Operationszentrale dienende Feuerwehrperson stets die
Kontrolle über die am Display der Feuerwehrperson am Brandherd erscheinenden Informationen.
[0024] Gemäß einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist zusätzlich eine Datenschnittstelle
vorgesehen, die eine parallele Datenübertragung zwischen Steuerleitung und Display
über ein Kommunikationskabel ermöglicht. Hierdurch ist eine Notfallbackup-Einrichtung
vorhanden.
[0025] Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist im Display
der Feuerwehrperson mindestens eine der folgenden von der Operationszentrale zur Verfügung
gestellten Informationen anzeigbar:
- ein Zustandshinweis in Bezug auf das Existieren und/oder Nichtexistieren einer Förderverbindung
von Löschfluid von der ortsfesten (unbegrenzten) Löschfluidquelle zur Feuerlöscheinrichtung,
- ein Zustandshinweis in Bezug auf das Existieren und/oder Nichtexistieren einer Funkverbindung
und/oder
- ein Alarmsignal.
[0026] Die Funkverbindung kann alternativ auch bidirektional ausgestaltet sein, sodass mittels
der mit der Steuerleitung im Endbereich der Löschdüse in Verbindung stehenden Funkeinrichtung
auch Funksignale empfangen werden können, die von der von der Feuerwehrperson mitgeführten
Funkeinrichtung ausgesendet werden. Beispielsweise kann hierdurch eine Sprachkommunikationsverbindung
und/oder sogar ein Sprachbedienvorrichtung zur Operationszentrale aufgebaut werden.
[0027] Insbesondere können Audio- und/oder Videokommunikationen in einer oder sogar beiden
Richtungen übertragen werden. Demzufolge kann die Steuereinrichtung auch zur Durchführung
einer bidirektionalen Sprachkommunikation verwendet werden.
[0028] Bei der Löschdüse handelt es sich entweder um eine von der Feuerwehrperson portable
Löschdüse, die am Ende eines flexiblen Schlauchs angebracht ist, oder alternativ um
eine auf einer Grundlage fest montierten Löschdüse (im Fachjargon auch "Monitor" genannt).
[0029] Dadurch, dass die erste Zuleitung zum Tank und die zweite Zuleitung zur ortsfesten
Löschfluidquelle mit einem der Förderpumpe vorgeschalteten, druckgesteuerten Mehrwegeventil
verbunden sind, kann das Umschalten des Löschfluidstroms vom Tank auf die ortsfeste
Löschfluidstelle automatisiert erfolgen. Hierdurch ist es nicht mehr notwendig, dass
die Feuerwehrperson Ventile in den Zuleitungen der Förderpumpe überwacht und eine
Abschaltung der jeweiligen Zuläufe vornimmt. Die Umschaltung erfolgt mit dem Mehrwegeventil,
vorzugsweise druckgesteuert, selbsttätig, ohne dass der Mensch als Bedienungsperson
in den Prozess eingreifen muss.
[0030] Zweckmäßigerweise erfolgt die Ansteuerung des Mehrwegeventils über den in der zweiten
Zuleitung am Mehrwegeventil anstehenden Druck. In der Grundstellung des Mehrwegeventils
wird somit zunächst im Betrieb des Feuerlöschsystems der Tank entleert und, wenn in
der zweiten Zuleitung der festgelegte Druck am Mehrwegeventil ansteht, die Zufuhr
von Löschfluid vom Tank weg auf die ortsfeste Löschfluidquelle umgeschaltet.
[0031] Dadurch, dass der in der zweiten Zuleitung am Mehrwegeventil anstehende Druck mit
einer separaten Pumpe festlegbar ist, kann die Drucksteuerung des Mehrwegeventils
auch dann zum Einsatz kommen, wenn das von der ortsfesten Löschfluidquelle stammende
Löschfluid nicht unter Druck steht (wie z.B. bei einem Hydranten), sondern angesaugt
werden muss.
[0032] Zweckmäßigerweise erfolgt die Umschaltung des Mehrwegeventils bei einem Druckschwellwert,
welcher einstellbar ist.
[0033] Zweckmäßigerweise handelt es sich bei dem Mehrwegeventil um ein Mehrwegeventil, dessen
druckabhängiger Schaltpunkt durch ein elastisches Element, z.B. eine Feder, und/oder
durch magnetische Mittel festgelegt ist.
[0034] Alternativ oder zusätzlich zu den im Display anzeigbaren Informationen kann bei Bedarf
auch die Schaltstellung des Mehrwegeventils im Display anzeigbar sein.
[0035] Dadurch, dass eine Rückleitung von der Förderpumpe zum Tank vorgesehen ist, wird
ermöglicht, dass während des Bezugs von Löschfluid von der ortsfesten Löschfluidquelle
ein gewisser Prozentsatz der geförderten Löschfluidmenge wieder zurück in den Tank
geführt werden kann, wodurch dieser während des Löscheinsatzes wieder aufgefüllt werden
kann.
Beschreibung der Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen
[0036] Zweckmäßige Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung werden nachstehend anhand
von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine stark vereinfachte Darstellung einer typischen Feuerwehreinsatzsituation bei
der Bekämpfung eines Brandherds;
- Fig. 2
- eine stark vereinfachte schematische Darstellung einer Steuerungseinrichtung gemäß
der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 3
- eine stark vereinfachte schematische Darstellung des Bereichs der Kommunikationsbrücke
zwischen der Löschdüse und dem im Helm der Feuerwehrperson vorgesehenen Display;
- Fig. 4
- eine stark vereinfachte schematische Darstellung des Einsatzes eines Mehrwegeumschaltvenils
und zwar in der Schaltstellung Förderung von Löschfluid aus dem Tank (Fig. 4a) sowie
in der Schaltstellung Förderung von Löschfluid über die ortsfeste Löschfluidquelle
(Fig. 4b), sowie
- Fig. 5
- eine stark vereinfachte schematische Darstellung der Anzeige in dem von der Feuerwehrperson
mitgeführten Display.
[0037] Fig. 1 zeigt eine typische Feuerwehreinsatzsituation bei der Bekämpfung eines in
einem Kellerraum eines Gebäudes ausgebrochenen Feuers. Nach dem Eintreffen des Feuerwehrfahrzeuges
1 begibt sich eine Feuerwehrperson mit dem Schlauch 3 in den Keller des Gebäudes und
setzt über die Löschdüse 4 Löschfluid zur sofortigen Brandbekämpfung frei. Das Löschfluid
wird hierbei aus einem im Feuerwehrfahrzeug 1 befindlichen Tank bezogen. Hierdurch
ist es möglich, sogleich nach Eintreffen des Feuerwehrfahrzeuges 1 mit der Bekämpfung
des Brandherds zu beginnen. Gleichzeitig suchen weitere Feuerwehrpersonen in der Umgebung
nach einer unbegrenzten Löschfluidquelle 2, wie z. B. einen Hydranten, einen See 27
oder einen Wasserlauf. Hierbei kann erhebliche Zeit vergehen. Sobald eine unbegrenzte
Löschfluidquelle gefunden worden ist, wird diese über eine Versorgungsleitung mit
dem Feuerwehrfahrzeug 1 verbunden. Der am Brandherd befindliche Schlauch 3 kann dann
mit Löschfluid aus der unbegrenzten Löschfluidquelle versorgt werden.
[0038] Zur Brandbekämpfung sind bei einem Feuerwehrfahrzeug 1 üblicherweise mehrere Schläuche
vorgesehen, die nach Bedarf auch gleichzeitig zum Einsatz kommen können. In Fig. 1
ist der Übersichtlichkeit halber lediglich ein zweiter Schlauch mit einer an dessen
Ende angeordneten Löschdüse dargestellt. Diese Löschdüse wird von einer weiteren Feuerwehrperson
bedient.
[0039] Zur Brandbekämpfung kann die Feuerwehrperson die Löschdüse 4 manuell so einstellen,
dass das Löschfluid die Löschdüse 4 mit geringem Öffnungswinkel freisetzt. Hierdurch
kann eine maximale Löschwirkung auf den Brandherd erzielt werden. Sofern allerdings
der Brandherd sich trotz der Brandbekämpfung ausbreitet und die Feuerwehrperson bedroht,
kann die Feuerwehrperson die Löschdüse 4 manuell derart verstellen, dass das Löschfluid
die Löschdüse 4 mit sehr großem Öffnungswinkel freisetzt. Hierdurch kann sich die
Feuerwehrperson vor Feuer und/oder großer Hitze schützen und das Gebäude sicher verlassen.
Beide Betriebsweisen der Löschdüse 4 sind in Fig. 1 schematisch dargestellt. Kommt
es zu einer unvorhergesehenen Unterbrechung der Zuführung von Löschfluid, kann die
Feuerwehrperson unvermittelt in eine lebensbedrohliche Lage gelangen, da sie Löschfluid
mit sehr großem Öffnungswinkel zu ihrem Schutz nicht mehr freisetzen kann.
[0040] Fig. 2 zeigt eine vereinfachte Prinzipschaltbilddarstellung der Steuerungseinrichtung
des erfindungsgemäßen Feuerlöschsystems. Die von der gestrichelten Linie umgebenen
Komponenten befinden sich hierbei vorzugsweise im Bereich der Feuerlöscheinrichtung,
d. h. im Bereich des Feuerlöschfahrzeugs 1. Die Komponenten umfassen einen Controller
11 mit einer Mehrzahl von Steuer- und/oder Signalleitungen (punktierte Linien), die
mit unterschiedlichen Funktionskomponenten der Gesamtanlage in Verbindung stehen.
Gezeigt sind insbesondere der Tank 8 zur Bereitstellung von Löschfluid unmittelbar
am Feuerlöschfahrzeug 1.
[0041] Der Tank 8 steht über eine erste Zuleitung 7 mit der Förderpumpe 5, z. B. einer Kreiselpumpe,
in Verbindung.
[0042] Daneben ist eine zweite Zuleitung 9 vorgesehen, die mit einer Versorgungsleitung
in Verbindung steht und die Förderpumpe 5 mit Löschfluid aus der ortsfesten Löschfluidquelle
2 versorgt.
[0043] Die erste Zuleitung 7 sowie die zweite Zuleitung 9 münden in ein der Förderpumpe
5 vorgeschaltetes, vorzugsweise druckgesteuertes Mehrwegeventil 10. Das Mehrwegeventil
10 sorgt somit abhängig von dem an der zweiten Zuleitung 9 anstehenden Druck für eine
Umschaltung des Zustroms zur Förderpumpe 5 von dem Tank 8 auf die ortsfeste Löschfluidquelle
2. Die Drucksteuerung 30 des Mehrwegeventils 10 ist in Fig. 2 lediglich schematisch
dargestellt.
[0044] Über die Förderpumpe 5 wird der Schlauch 3, an dessen Ende sich eine portable Löschdüse
4 befindet, mit Löschfluid versorgt. Der Übersichtlichkeit halber ist lediglich ein
einziger zusätzlicher Schlauch mit Löschdüse in Fig. 2 gezeigt. Es können jedoch auch
je nach Bedarf eine Mehrzahl von Löschdüsen sowie zugehörige Schläuche, die über die
Förderpumpe 5 mit Löschfluid versorgt werden, vorgesehen sein. Im Bereich einer jeden
Zuleitung zur Löschdüse befindet sich ein Ventil 31, 32, welches jeweils mit dem Controller
11 über eine Steuer- und/oder Signalleitung in Verbindung steht und über den Controller
11 betätigt werden kann.
[0045] Der Ausgang der Förderpumpe 5 ist darüber hinaus mit einer Rückleitung 33 verbunden,
über die, ebenfalls gesteuert über ein mit dem Controller 11 verbundenes Ventil 34,
Löschfluid der ortsfesten Löschfluidquelle 2 in den Tank 8 zurückgeführt werden kann,
um diesen wieder aufzufüllen.
[0046] Die Bezugsziffer 29 bezeichnet eine Einrichtung zur Förderpumpensteuerung bzw. einen
sog. "Druck-Governor". Dieser ist in der Lage, die Pumpenleistung an die erforderlichen
Ausgabemengen an Löschfluid anzupassen. Wird beispielsweise durch Inbetriebnahme eines
weiteren Schlauchs bzw. einer weiteren Löschdüse ein Druckabfall bewirkt, steuert
die Einrichtung 29 zur Förderpumpensteuerung die Pumpenleistung derart, dass letztere
hochgefahren wird, um den Förderdruck von Löschfluid in dem jeweiligen Schlauch wieder
an das vorherige Maß anzupassen.
[0047] Bezugsziffer 26 in Fig. 2 bezeichnet eine weitere Pumpe, die dazu vorgesehen ist,
die Druckverhältnisse in der zweiten Zuleitung 9 von der ortsfesten Löschfluidquelle
2 zur Förderpumpe 5 festzulegen, sofern eine nicht unter Druck stehende Löschfluidquelle
2 gefunden worden ist. Vorzugsweise handelt es sich bei der Pumpe 26 um eine Art Luftpumpe
oder Saugpumpe, die dazu vorgesehen ist, in der zweiten Zuleitung 9 die Druckverhältnisse
derart zu beeinflussen, dass Löschfluid beispielsweise aus einem tieferliegenden See-
oder Wasserlauf über die Zuleitung 9 zum (ggf. auch höher befindlichen) Mehrwegeventil
10 hin strömt. Die durch die Pumpe 26 geschaffenen Druckverhältnisse in der zweiten
Zuleitung 9 am Eingang zum Mehrwegeventil 10 werden für die Auslösung des Schaltvorgangs
desselben genutzt. Hierdurch kann ein selbsttätiges Umschalten der Steuerungseinrichtung
erfolgen, sobald eine lokale Löschfluidquelle 2 gefunden und mit der Feuerlöscheinrichtung
verbunden worden ist.
[0048] Wie aus Fig. 2 weiter hervorgeht, steht der Controller 11 über Steuerleitungsmittel
12 mit einer mit der Steuerleitung 12 verbundenen Funkeinrichtung 13 im Bereich der
Löschdüse 4 in Verbindung. Die Steuerleitungsmittel 12 können entweder am Schlauch
3 auf dessen Ummantelung befestigt sein oder aber in die Schlauchwand integriert sein.
Bei dem Steuerleitungsmittel 12 handelt es sich vorzugsweise um einen elektrischen
Leiter zur Übertragung von elektrischen Signalen, Daten und/oder zur Energieversorgung.
Bei der Funkeinrichtung handelt es sich vorzugsweise um ein Funkmodul zur Datenübertragung
zwischen Sender und Empfänger über kurze Distanz, wie z.B. WPAN oder WLAN. Diese Art
der Funkübertragungstechnik zielt darauf ab, vorzugsweise den Arbeitsbereich um die
Funkeinrichtung 13 herum abzudecken.
[0049] Ferner ist eine von der die Löschdüse 4 bedienenden Feuerwehrperson mitzuführende
Funkeinrichtung 14 vorgesehen, die in der Lage ist, die von der Funkeinrichtung 13
ausgesendeten Funksignale 15 zu empfangen und in einem von der die Löschdüse 4 bedienenden
Feuerwehrperson mitzuführenden Display 16, vorzugsweise in Form eines Head-up-Displays,
anzuzeigen. Hierdurch wird lediglich ein sehr kurzer Übertragungsweg der Daten per
Funk unmittelbar im Arbeitsbereich der Feuerwehrperson begründet, die aufgrund dessen
eine wesentlich geringere Anfälligkeit gegenüber Störungen aufweist. Bei der in Fig.
2 dargestellten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird eine Datenübertragung
lediglich in einer Richtung vorgenommen, wie es durch den aus Fig. 2 ersichtlichen
Richtungspfeil der Funksignale 15 verdeutlicht ist.
[0050] Sofern das Display 16, wie in Fig. 2, als Head-up-Display im Helm 6 der Feuerwehrperson
ausgestaltet ist, bietet dies für die Feuerwehrperson im Einsatz besonders gute Sichtverhältnisse
in Bezug auf von der Operationszentrale stammende Informationen, vor allem auch unter
oftmals erschwerten Sehverhältnissen, die z. B. durch schlechte Lichtverhältnisse,
Qualm, Ruß oder dergleichen bedingt sind.
[0051] Zur Datenversorgung der Funkeinrichtung 13 kann ein (nicht dargestellter) Akku an
der Löschdüse 4 oder im Bereich derselben vorgesehen sein. Alternativ kann die Funkeinrichtung
13 auch über die Steuerungsmittel 12 oder über (ebenfalls nicht dargestellte) zusätzliche
elektrische energieführende Leitungsmittel, die ebenfalls im oder am Schlauch 3 verlaufen,
mit elektrischer Energie versorgt werden.
[0052] Vorzugsweise können die im Display 16 angezeigten Informationen, vorzugsweise zeitgleich,
in einem Display 17 der Feuerlöscheinrichtung bzw. des Feuerlöschfahrzeugs 1 angezeigt
werden, sodass die Bedienungsperson am Feuerwehrfahrzeug zeitgleich die der Feuerwehrperson
an der Löschdüse 4 übermittelten Daten bzw. Informationen sieht.
[0053] Fig. 3 zeigt eine weitere Ausgestaltung der Kommunikationsbrücke zwischen Löschdüse
4 und Display 16. Hierbei kann zusätzlich eine Datenschnittstelle 18 vorgesehen sein,
die es erlaubt, zusätzlich eine Kabelverbindung von der Steuerleitung 12 zum Display
16 vorzunehmen. Hierzu können als Datenschnittstelle 18 mindestens eine, vorzugsweise
zwei Steckkontaktverbindungen 18a, 18b vorgesehen sein. Die zusätzliche Datenschnittstelle
18 dient lediglich als Backup-Position für den Notfall.
[0054] Das als Head-up-Display im Helm 6 der Feuerwehrperson vorgesehene Display 16 ist
über eine (in Fig. 3 nicht dargestellte) Energiequelle, z. B. einen wieder aufladbaren
Akku, verbunden. Die erfindungsgemäß kurze Funkübertragungsbrücke im Bereich der Löschdüse
4 ermöglicht es in einfacher Weise, die zusätzliche Datenübertragung über ein Kommunikationskabel
19 als Backup-Position vorzusehen.
[0055] Zusätzlich ermöglicht es die Erfindung in einer weiteren Ausgestaltung auch, eine
bidirektionale Datenübertragung zwischen dem ersten und zweiten Funkeinrichtung 13
bzw. 14 einzurichten. Vorzugsweise können neben Daten für die Anzeige im Display 16
auch Sprachdateien sowohl von der die Löschdüse 4 bedienenden Feuerwehrperson zum
Controller 11 und/oder Sprachdateien von der Feuerwehrperson am Controller 11 zur
Feuerwehrperson an der Löschdüse 4 übertragen werden.
[0056] Die Darstellung gemäß Fig. 4a zeigt die Schaltstellung des Mehrwegeventils 10 bei
Versorgung der Förderpumpe 5 durch Löschfluid aus dem Tank 8. Die Zufuhr von Löschfluid
aus dem Tank 8 muss solange aufrechterhalten bleiben, bis die Versorgung der Förderpumpe
5 über eine ortsfeste Löschfluidquelle 2 steht. Hierfür in Frage kommen entweder ein
fest installierter Hydrant 28 oder ein See 27 bzw. ein Bach, Fluss oder dergleichen.
[0057] Sofern ein Hydrant 28 vorhanden ist, wird der zweite Zulauf 9 der Förderpumpe 5 mit
dem Anschluss des Hydranten 28 verbunden. Beispielsweise hat Löschwasser aus einem
Hydranten einen Druck von ca. 3 bar. Das Löschwasser wird somit nach Öffnen des Hydranten
28 mit diesem Druck am Mehrwegeventil 10 über die zweite Zuleitung 9 anstehen. Der
Druck bedingt ein Umschalten des Mehrwegeventils 10 von der in Fig. 4a in die in Fig.
4b gezeigte Schaltstellung. Hierbei kann es je nach Bedarf zweckmäßig sein, dass die
Pumpe 26 den im zweiten Zulauf 9 entstehenden Druck auf den erforderlichen Druck bzw.
Druckbereich einstellt.
[0058] Die Pumpe 26 ist aber insbesondere dann von Wichtigkeit, wenn kein Hydrant 28, sondern
lediglich ein Gewässer, wie z. B. ein See 27, zur Verfügung steht. Hierbei ist es
oft so, dass die Wasseroberfläche des Sees tieferliegt als das Feuerwehrfahrzeug 1,
sodass durch Betätigung der Pumpe 26 die Druckverhältnisse in der zweiten Zuleitung
9 derart beeinflusst werden, dass das Löschwasser aus dem See 27 über das Mehrwegeventil
10 zur Förderpumpe 5 gelangen kann.
[0059] Zur Drucksteuerung 30 des Mehrwegeventils 10 kann ein elastisches Element 25, z.B.
eine Feder, vorgesehen sein, mittels welchem das Mehrwegeventil 10 in der in Fig.
4a gezeigten Schaltstellung vorgespannt gehalten wird. Alternativ oder zusätzlich
kann zur Drucksteuerung des Mehrwegeventils 10 auch ein (nicht dargestelltes) magnetisches
Element vorgesehen sein.
[0060] Die Darstellung in Fig. 5 zeigt das Display 16, vorzugsweise Head-up-Display, im
Helm 6 der Feuerwehrperson. Über das Display 16 können zweckmäßigerweise folgende
Informationen einzeln oder in beliebiger Kombination wiedergegeben werden:
- der zeitaktuelle Füllstand 20 des Tanks 8 mit Löschfluid,
- die verbleibende Zeit 21 des Freisetzens von Löschfluid aus dem Tank 8,
- ein Zustandshinweis 22 in Bezug auf das Existieren einer Förderverbindung von Löschfluid
von der ortsfesten Löschfluidquelle 2 zur Feuerlöscheinrichtung,
- ein Zustandshinweis 22 in Bezug auf das Nichtexistieren einer Förderverbindung von
Löschfluid von der ortsfesten Löschfluidquelle 2 zur Feuerlöscheinrichtung,
- ein Zustandshinweis 23 in Bezug auf das Existieren und/oder Nichtexistieren einer
Funkverbindung und/oder
- ein Alarmsignal 24 und/oder
- die Schaltstellung des Mehrwegeventils 10.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0061]
- 1
- Feuerwehrfahrzeug
- 2
- ortsfeste Löschfluidquelle
- 3
- Schlauch
- 4
- Löschdüse
- 5
- Förderpumpe
- 6
- Helm
- 7
- erste Zuleitung
- 8
- Tank
- 9
- zweite Zuleitung
- 10
- Mehrwegeventil
- 11
- Controller
- 12
- Steuerleitung
- 13
- erstes Funkmodul
- 14
- zweites Funkmodul
- 15
- Funksignale
- 16
- Display
- 17
- Display
- 18
- Datenschnittstelle
- 18a
- Steckkontaktverbindung
- 18b
- Steckkontaktverbindung
- 19
- Kommunikationskabel
- 20
- zeitaktueller Füllstand
- 21
- verbleibende Zeit
- 22
- Zustandshinweis Förderverbindung
- 23
- Zustandshinweis Funkverbindung
- 24
- Alarmsignal
- 25
- federelastisches Element
- 26
- Pumpe
- 27
- See
- 28
- Hydrant
- 29
- Förderpumpensteuerung
- 30
- Drucksteuerung
- 31
- Ventil
- 32
- Ventil
- 33
- Rückleitung
- 34
- Ventil
1. Feuerlöschsystem umfassend eine Steuerungseinrichtung zum Betrieb des Feuerlöschsystems,
wobei das Feuerlöschsystem folgendes umfasst:
mindestens einen Schlauch (3) mit einer am Ende des Schlauchs (3) angeordneten Löschdüse
(4), mittels der ein unter Druck gefördertes Löschfluid freigesetzt werden kann,
eine Förderpumpe (5) zur unter Druck erfolgenden Förderung des Löschfluids in dem
Schlauch (3) hin zur Löschdüse (4),
eine zweite Zuleitung (9) zur Förderpumpe (5) von einer ortsfesten Löschfluidquelle
(2),
wobei die Steuerungseinrichtung folgendes umfasst:
einen als Operationszentrale dienenden, entfernt zur Löschdüse (4) positionierten
Controller (11),
ein Display (16),
wobei eine Funkeinrichtung (13) vorgesehen ist, die in der Lage ist, Signale in Funksignale
(15) umzuwandeln und auszusenden,
wobei eine von der Bedienungsperson der des Feuerlöschsystems mitzuführende Funkeinrichtung
(14) vorgesehen ist, die in der Lage ist, die von der Funkeinrichtung (13) ausgesendeten
Funksignale (15) zu empfangen, und
wobei das von der Bedienungsperson der Löschdüse (4) mitzuführende Display (16) dazu
vorgesehen ist, um auf der Basis der übertragenen Funksignale beruhende Informationen
anzuzeigen
wobei das Feuerlöschsystem eine erste Zuleitung (7) zur Förderpumpe (5) von einem
Tank (8) einer Feuerlöscheinrichtung, insbesondere eines Feuerlöschfahrzeugs (1),
umfasst,
wobei die Steuerungseinrichtung derart hergerichtet ist, dass im Display (16) der
zeitaktuelle Füllzustand (20) des Tanks (8) mit Löschfluid und/oder die verbleibende
Zeit (21) des Freisetzens von Löschfluid aus dem Tank (8) angezeigt werden und
wobei die im Display (16) auf der Basis der Funksignale angezeigten Informationen
simultan in einem weiteren Display (17) angezeigt werden, welches sich im Bereich
der Operationszentrale befindet,
dadurch gekennzeichnet, dass
vom Controller (11) die Daten per Steuerleitungsmittel (12) in den Bereich der Löschdüse
(4) übertragen werden,
die Steuerleitungsmittel (12) von dem Controller (11) entlang des Schlauches (3) bis
in den Bereich des düsenseitigen Endes des Schlauchs (3) verlaufen,
im Bereich der Löschdüse (4) eine mit den Steuerleitungsmittel (12) verbundene Funkeinrichtung
(13) vorgesehen ist, die in der Lage ist, Signale aus den Steuerleitungsmittel (12)
in Funksignale (15) umzuwandeln und auszusenden, und
die über die Steuerleitungsmittel (12) übertragenen Daten per Funk von der Funkeinrichtung
(13) hin zur Funkeinrichtung (14) der Bedienungsperson übertragbar sind.
2. Feuerlöschsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Display (16) ein Head-up-Display vorgesehen ist.
3. Feuerlöschsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich eine Datenschnittstelle (18) vorgesehen ist, die eine Datenübertragung
zwischen Steuerleitungsmittel (12) und Display (16) über ein Kommunikationskabel (19)
ermöglicht.
4. Feuerlöschsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass im Display (16, 17) mindestens eine der folgenden Informationen angezeigt werden:
Zustandshinweis (22) in Bezug auf das Existieren und/oder Nichtexistieren einer Förderverbindung
von Löschfluid von der ortsfesten Löschfluidquelle (2) zur Feuerlöscheinrichtung,
Zustandshinweis (23) in Bezug auf das Existieren und/oder Nichtexistieren einer Funkverbindung
und/oder
ein Alarmsignal (24).
5. Feuerlöschsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Funkeinrichtung (13) von der Funkeinrichtung (14) ausgesendete Funksignale
empfangen werden können.
6. Feuerlöschsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass über die Steuerleitungsmittel (12), der Funkeinrichtung (13) und der Funkeinrichtung
(14) ein bidirektionaler Sprachkommunikationskanal durchführbar ist.
7. Feuerlöschsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Löschdüse m eine von der Feuerwehrperson portable Löschdüse (4) oder
um eine fest montierte Löschdüse handelt.
8. Feuerlöschsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der ersten Zuleitung (7) und zweiten Zuleitung (9) ein der Förderpumpe
(5) vorgeschaltetes, vorzugsweise druckgesteuertes Mehrwegeventil (10) vorgesehen
ist.
9. Feuerlöschsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das druckgesteuerte Mehrwegeventil (10) über den in der zweiten Zuleitung (9) am
Mehrwegeventil (10) anstehenden Druck steuerbar ist.
10. Feuerlöschsystem nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der in der zweiten Zuleitung (9) am Mehrwegeventil (10) anstehende Druck mit einer
Pumpe (26) festlegbar ist.
11. Feuerlöschsystem nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltung des Mehrwegeventils (10) bei einem Druckschwellwert erfolgt und der
Druckschwellwert einstellbar ist.
12. Feuerlöschsystem nach mindestens einem der Ansprüche 8-11, dadurch gekennzeichnet, dass im belasteten Zustand des Mehrwegeventils (10) zwischen Tank (8) und Pumpe (5) eine
Strömungsverbindung (Grundstellung) besteht.
13. Feuerlöschsystem nach mindestens einem der Ansprüche 8-12, dadurch gekennzeichnet, dass das Mehrwegeventil (10) federbelastet und/oder magnetbelastet ist.
14. Feuerlöschsystem nach mindestens einem der Ansprüche 8-13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltstellung des Mehrwegeventils (10) im Display (16) anzeigbar ist.
15. Feuerlöschsystem nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rückleitung (33) von der Förderpumpe (5) zum Tank (8) vorgesehen ist.
1. Fire extinguisher system comprising a control device for operating the fire extinguisher
system, wherein the fire extinguisher system comprises the following:
at least one hose (3) having an extinguisher nozzle (4) arranged at the end of the
hose (3), by means of which an extinguishing fluid delivered under pressure can be
released,
a delivery pump (5) for the pressurized delivery of the extinguishing fluid in the
hose (3) toward the extinguisher nozzle (4),
a second feed line (9) to the delivery pump (5) from a stationary extinguishing fluid
source (2),
wherein the control device comprises the following:
a controller (11), which is used as the operating centre and is positioned remotely
from the extinguisher nozzle (4),
a display (16),
wherein a radio device (13) is provided, which is capable of converting and emitting
signals into radio signals (15),
wherein a radio device (14) to be carried by the operator of the fire extinguisher
system is provided, which is capable of receiving the radio signals (15) emitted by
the radio device (13), and
wherein the display (16) to be carried by the operator of the extinguisher nozzle
(4) is provided to display items of information based on the basis of the transmitted
radio signals,
wherein the fire extinguisher system comprises a first feed line (7) to the delivery
pump (5) from a tank (8) of a fire extinguisher device, in particular a fire extinguisher
vehicle (1),
wherein the control device is configured such that the up-to-date fill level (20)
of the tank (8) with extinguishing fluid and/or the remaining time (21) of the release
of extinguishing fluid from the tank (8) are displayed in the display (16), and
wherein the items of information displayed in the display (16) on the basis of the
radio signals are displayed simultaneously in a further display (17), which is located
in the area of the operating centre,
characterized in that
the data are transmitted from the controller (11) via control line means (12) into
the area of the extinguisher nozzle (4),
the control line means (12) run from the controller (11) along the hose (3) as far
as into the area of the nozzle-side end of the hose (3),
a radio device (13) connected to the control line means (12) is provided in the area
of the extinguisher nozzle (4), which is capable of converting and emitting signals
from the control line means (12) into radio signals (15), and
the data transmitted via the control line means (12) are transmittable via radio from
the radio device (13) toward the radio device (14) of the operator.
2. Fire extinguisher system according to Claim 1, characterized in that a head-up display is provided as the display (16).
3. Fire extinguisher system according to at least one of the preceding claims, characterized in that a data interface (18) is additionally provided, which enables a data transmission
between control line means (12) and display (16) via a communication cable (19).
4. Fire extinguisher system according to at least one of the preceding claims,
characterized in that at least one of the following items of information is displayed in the display (16,
17):
status message (22) with respect to the existence and/or nonexistence of a delivery
connection of extinguishing fluid from the stationary extinguishing fluid source (2)
to the fire extinguisher device,
status message (23) with respect to the existence and/or nonexistence of a radio connection,
and/or
an alarm signal (24).
5. Fire extinguisher system according to at least one of the preceding claims, characterized in that radio signals emitted by the radio device (14) can be received by means of the radio
device (13).
6. Fire extinguisher system according to at least one of the preceding claims, characterized in that a bidirectional speech communication channel can be carried out via the control line
means (12), the radio device (13), and the radio device (14).
7. Fire extinguisher system according to at least one of the preceding claims, characterized in that the extinguisher nozzle is an extinguisher nozzle (4) portable by the firefighter
or a permanently installed extinguisher nozzle.
8. Fire extinguisher system according to at least one of the preceding claims, characterized in that a preferably pressure-controlled selector valve (10) connected upstream of the delivery
pump (5) is provided in the area of the first feed line (7) and second feed line (9).
9. Fire extinguisher system according to Claim 8, characterized in that the pressure-controlled selector valve (10) is controllable via the pressure standing
in the second feed line (9) at the selector valve (10).
10. Fire extinguisher system according to Claim 8 or 9, characterized in that the pressure standing in the second feed line (9) at the selector valve (10) is definable
using a pump (26).
11. Fire extinguisher system according to Claim 9 or 10, characterized in that the selector valve (10) switches over at a pressure threshold value and the pressure
threshold value is settable.
12. Fire extinguisher system according to at least one of Claims 8-11, characterized in that a flow connection (base setting) exists between tank (8) and pump (5) in the loaded
state of the selector valve (10).
13. Fire extinguisher system according to at least one of Claims 8-12, characterized in that the selector valve (10) is spring-loaded and/or magnet-loaded.
14. Fire extinguisher system according to at least one of Claims 8-13, characterized in that the switch setting of the selector valve (10) is displayable in the display (16).
15. Fire extinguisher system according to at least one of the preceding claims, characterized in that a return line (33) is provided from the delivery pump (5) to the tank (8).
1. Système d'extinction d'incendie, comprenant un dispositif de commande pour faire fonctionner
le système d'extinction d'incendie, le système d'extinction d'incendie comprenant
:
au moins un tuyau (3) pourvu d'une buse d'extinction (4) disposée à l'extrémité du
tuyau (3) et au moyen de laquelle un fluide d'extinction débité sous pression peut
être libéré,
une pompe d'alimentation (5) pour débiter sous pression le fluide d'extinction dans
le tuyau (3) vers la buse d'extinction (4),
un deuxième conduit d'amenée (9) allant jusqu'à la pompe d'alimentation (5) en provenance
d'une source de fluide d'extinction stationnaire (2),
le dispositif de commande comprenant :
un dispositif de contrôle (11) servant de centre des opérations, positionné à distance
de la buse d'extinction (4),
un dispositif d'affichage (16),
dans lequel un dispositif radio (13) est prévu qui est en mesure de convertir des
signaux en signaux radio (15) et de les émettre,
dans lequel un dispositif radio (14) à emporter par un opérateur du système d'extinction
d'incendie est prévu qui est en mesure de recevoir les signaux radio (15) émis par
le dispositif radio (13), et
dans lequel le dispositif d'affichage (16) à emporter par l'opérateur de la buse d'extinction
(4) est prévu pour afficher des informations basées sur les signaux radio transmis,
dans lequel le système d'extinction d'incendie comprend un premier conduit d'amenée
(7) allant jusqu'à la pompe d'alimentation (5) en provenance d'un réservoir (8) d'un
dispositif d'extinction d'incendie, en particulier d'un véhicule de pompiers (1),
dans lequel le dispositif de commande est aménagé de telle sorte que le dispositif
d'affichage (16) affiche l'état de remplissage (20) actuel du réservoir (8) avec du
fluide d'extinction et/ou le temps restant (21) de la libération du fluide d'extinction
à partir du réservoir (8), et
dans lequel les informations affichées sur le dispositif d'affichage (16) sur la base
des signaux radio sont affichées simultanément sur un dispositif d'affichage supplémentaire
(17) qui se trouve dans la zone du centre des opérations,
caractérisé en ce que
les données sont transmises par des moyens de ligne de commande (12) du dispositif
de contrôle (11) dans la zone de la buse d'extinction (4),
les moyens de ligne de commande (12) s'étendent du dispositif de contrôle (11) le
long du tuyau (3) jusque dans la zone de l'extrémité côté buse du tuyau (3),
dans la zone de la buse d'extinction (4), un dispositif radio (13) relié aux moyens
de ligne de commande (12) est prévu qui est en mesure de convertir des signaux provenant
des moyens de ligne de commande (12) en signaux radio (15) et de les émettre, et
les données transmises par l'intermédiaire des moyens de ligne de commande (12) peuvent
être transmises par radio du dispositif radio (13) au dispositif radio (14) de l'opérateur.
2. Système d'extinction d'incendie selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un affichage tête haute est prévu en tant que dispositif d'affichage (16).
3. Système d'extinction d'incendie selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'en plus une interface de données (18) est prévue qui permet une transmission de données
entre des moyens de ligne de commande (12) et le dispositif d'affichage (16) par l'intermédiaire
d'un câble de communication (19).
4. Système d'extinction d'incendie selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif d'affichage (16, 17) affiche au moins l'une des informations suivantes
:
une indication d'état (22) concernant l'existence et/ou la non-existence d'une liaison
d'alimentation en fluide d'extinction entre la source de fluide d'extinction stationnaire
(2) et le dispositif d'extinction d'incendie,
une indication d'état (23) concernant l'existence et/ou la non-existence d'une liaison
radio, et/ou
un signal d'alarme (24).
5. Système d'extinction d'incendie selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif radio (13) permet de recevoir des signaux radio émis par le dispositif
radio (14).
6. Système d'extinction d'incendie selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les moyens de ligne de commande (12), le dispositif radio (13) et le dispositif radio
(14) permettent de réaliser un canal de communication vocale bidirectionnel.
7. Système d'extinction d'incendie selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la buse d'extinction est une buse d'extinction (4) pouvant être portée par un pompier
ou une buse d'extinction montée de manière fixe.
8. Système d'extinction d'incendie selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une vanne à plusieurs voies (10) placée en amont de la pompe d'alimentation (5), de
préférence commandée par pression, est prévue dans la zone du premier conduit d'amenée
(7) et du deuxième conduit d'amenée (9).
9. Système d'extinction d'incendie selon la revendication 8, caractérisé en ce que la vanne à plusieurs voies (10) commandée par pression peut être commandée par la
pression appliquée à la vanne à plusieurs voies (10) dans le deuxième conduit d'amenée
(9).
10. Système d'extinction d'incendie selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que la pression appliquée à la vanne à plusieurs voies (10) dans le deuxième conduit
d'amenée (9) peut être définie à l'aide d'une pompe (26).
11. Système d'extinction d'incendie selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que la commutation de la vanne à plusieurs voies (10) est effectuée à une valeur seuil
de pression, et la valeur seuil de pression est réglable.
12. Système d'extinction d'incendie selon au moins l'une des revendications 8 à 11, caractérisé en ce qu'à l'état chargé de la vanne à plusieurs voies (10), il existe une liaison d'écoulement
(position de base) entre le réservoir (8) et la pompe (5).
13. Système d'extinction d'incendie selon au moins l'une des revendications 8 à 12, caractérisé en ce que la vanne à plusieurs voies (10) est sollicitée par ressort et/ou magnétiquement.
14. Système d'extinction d'incendie selon au moins l'une des revendications 8 à 13, caractérisé en ce que la position de commutation de la vanne à plusieurs voies (10) peut être affichée
sur le dispositif d'affichage (16).
15. Système d'extinction d'incendie selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un conduit de retour (33) de la pompe d'alimentation (5) au réservoir (8) est prévu.