[0001] Die Erfindung betrifft einen Beutel aus einem Vliesstoff enthaltend ein Tabakmaterial
und/oder ein anderes nikotinhaltiges Material, nachfolgend auch als Snus-Beutel, oraler
Beutel oder Oraltabakpackung bezeichnet, wobei diese Bezeichnungen sowohl für Tabakmaterial
als auch für anderes nikotinhaltiges Material enthaltende Beutel gelten.
[0002] Oraltabak oder rauchfreier Tabak ist ein Tabakprodukt oder nikotinhaltiger Tabakersatzstoff
(nachfolgend auch: nikotinhaltiger Ersatzstoff, nikotinhaltiges Substrat, anderes
nikotinhaltiges Material oder Tabakersatzstoff), das eine rasche Aufnahme von Nikotin
über die Mundschleimhaut ermöglicht. Tabakrauch wird hierbei nicht freigesetzt. Bekannt
sind Oraltabakpackungen, die eine in der Regel feuchte Tabakzusammensetzung in einem
Beutelchen aus einem Vliesstoff enthalten. Daneben sind auch vergleichbare Produkte
bekannt, die statt des feuchten Tabaks einen trockenen, häufig nicht bräunlichen sondern
weißen nikotinhaltigen Ersatzstoff enthalten.
[0003] Snus ist eine insbesondere in Skandinavien verbreitete Form von Oraltabak, der aus
getrocknetem, gemahlenem, mit Wasser, Salz und Aromen versehenem Tabak hergestellt
wird. Snus wird meistens in kleinen Beuteln aus Zellulose verpackt und als Portions-Snus
konsumiert. Bei weißem Portions-Snus ist der Beutel trocken, um die Lagereigenschaften
zu verbessern. Teilweise wird bei weißem Portions-Snus statt Tabak auch eine nikotinhaltiger
Ersatzstoff verwendet. Bei Original-Portions-Snus ist der Beutel feucht. Der Snus-Beutel
wird hinter der Oberlippe oder Unterlippe platziert. Innerhalb von 15 bis 60 Minuten
setzt er Tabakgeschmack und Nikotin frei. Danach wird der Beutel aus dem Mund entfernt.
[0004] Im Hinblick auf die Anwendung von Oraltabak bestehen folgende Herausforderungen an
die Beutel und die dafür verwendeten Vliesstoffe:
- 1. Mit Speichel spontan benetzbar,
- 2. gute Permeabilität für Geschmacksstoffe im nassen Zustand mit Speichel als Trägermedium,
- 3. genügende Festigkeit im trockenen Zustand für die Verarbeitung und im nassen Zustand
für die Anwendung im Mund,
- 4. weiche Oberfläche und nicht zu hohe Steifigkeit für eine angenehme Haptik, wenn
der Beutel zwischen Lippe und Zahnfleisch gesteckt wird,
- 5. gute optische Anmutung in der Verpackung bei trockenem oder feuchtem Tabakmaterial
und guter Griff beim Entnehmen des Beutels und Einführen in den Mund,
- 6. thermische Siegelfähigkeit zwecks Verarbeitung zu einem Beutel.
[0005] Vliesstoffe aus Viskosefasern, die mit Bindemitteln chemisch verfestigt (
chembound) sind, erfüllen grundsätzlich diese unterschiedlichen Anforderungen und sind im Markt
als Standardmaterial für Oraltabakpackungen etabliert. Die Verwendung eines geeigneten
Bindemittels erlaubt eine thermische Versiegelung der nicht thermoplastischen Vliesstoffe
aus Viskosefasern, die wegen ihrer spontanen Benetzbarkeit mit Speichel und ihrer
Weichheit vorteilhaft sind. Dabei ist es wichtig, dass das Bindemittel so gewählt
wird, dass beim Versiegeln des Beutels keine scharfen Kanten entstehen.
[0006] Mit der Optimierung des Eigenschaftsprofils des verwendeten Vliesstoffes befassen
sich insbesondere die folgenden Patentveröffentlichungen:
Die
EP 3 223 636 B1 beschreibt die Verwendung eines chemisch verfestigten Vliesstoffes aus Viskosefasern
mit einem gewissen Anteil an Viskosefasern mit multilobalem (trilobalem) Querschnitt
zur Optimierung der Haptik insbesondere bei der oralen Verwendung und zur schnellen
Benetzung. Der Anteil der multilobalen Fasern erhöht die optische Transparenz des
Vlieses, beschleunigt die Benetzung durch erhöhte kapillare Wirkung der durch die
multilobalen Fasern geformten Kanäle und bietet eine angenehme Oberflächenrauigkeit
bei oralem Kontakt. Die multilobalen Fasern sind verhältnismäßig teuer. Derartige
zellulosischen Fasern mit multilobalem Querschnitt werden von der Firma Kelheim Fibres
hergestellt und unter dem Namen Galaxy Fiber vertrieben.
[0007] Die
US 9,913,491 B2 beschreibt die Verwendung eines Vliesstoffes zur Herstellung eines Snus-Beutels.
Dazu wird bevorzugt ein perforierter, wasserstrahlverfestigter Vliesstoff aus Viskosefasern
zusätzlich mit einem chemischen Bindemittel behandelt, um die gewünschten Materialeigenschaften
zu erhalten. Durch die Perforation wird die Durchlässigkeit des Vliesstoffes für Speichel
und Geschmacksstoffe erhöht und seine Biegesteifigkeit verringert.
[0008] Die
WO 2016/040754 A1 offenbart ein Verfahren zum Herstellen eines Beutels aus einem geprägten Vliesstoff
enthaltend ein Tabakmaterial. Der Vliesstoff umfasst Fasern auf der Basis von Zellulose
sowie Bindefasern.
[0009] Neben den konventionellen Snus-Beuteln, die Tabakpartikel enthalten, gibt es zunehmend
Snus-Produkte, die unterschiedliche pulverförmige, in der Regel nikotinhaltige Substrate
enthalten, die sich in Partikelgröße, Geschmacksintensität und Geschwindigkeit des
Transfers der Geschmackstoffe durch den Vliesstoff zum Teil deutlich unterscheiden.
Bei den konventionellen Vliesstoffen, die für Snus-Beutel verwendet werden, müsste
für eine optimale Performance eine geeignete Faser- und Porenstruktur entwickelt werden,
was aufwendig wäre und die Bereitstellung sehr verschiedener Vliesstoffe für die Herstellung
von Snus-Beuteln mit unterschiedlichen pulverförmigen Substraten führte.
[0010] Neben der Anpassung der Eigenschaften der Vliesstoffe lässt es die höhere Anzahl
unterschiedlicher Substrate wünschenswert erscheinen, die Produkte hinsichtlich ihrer
jeweiligen Eigenschaften zu kennzeichnen und das diversifizierte Produktportfolio
für den Kunden attraktiv darzustellen. Wünschenswert wäre dies unmittelbar am Produkt,
zusätzlich zu den konventionellen Werbemöglichkeiten auf einer das Produkt aufnehmenden
Verpackung.
[0011] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Oraltabakpackung zur
Verfügung zu stellen, die eine einfachere Einstellung der Eigenschaften des Vliesstoffes
auf das jeweilige Substrat ermöglicht.
[0012] Ferner soll ein Verfahren zum Herstellen des Beutels aus einem Vliesstoff enthaltend
ein Tabakmaterial und/oder ein anderes nikotinhaltiges Material zur Verfügung gestellt
werden.
[0013] Die Aufgabe wird durch einen Beutel gemäß Anspruch 1 gelöst. Ferner wird die Aufgabe
durch ein Verfahren gemäß Anspruch 10 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsarten des Beutels
und des Verfahrens sind in Unteransprüchen und in der nachfolgenden Beschreibung angegeben.
[0014] Der erfindungsgemäße Beutel aus einem Vliesstoff enthält ein Tabakmaterial und/oder
ein anderes nikotinhaltiges Material, wobei der Vliesstoff ein chemisch verfestigter
oder ein mechanisch verfestigter Vliesstoff ist, Fasern auf der Basis von Zellulose,
ein Bindemittel auf der Oberfläche der Fasern, kompaktierte Zonen und nicht oder in
einem geringeren Ausmaß kompaktierte Zonen umfasst und das zumindest teilweise vernetzte
Bindemittel die kompaktierten Zonen in dem kompaktierten Zustand festhält. Für Snus-Beutel
geeignete Vliesstoffe (z.B. aus chemisch gebundenen, Viskose enthaltende Fasern) zeichnen
sich durch ihre thermische Siegelfähigkeit bzw. Siegelfähigkeit unter hohem Druck
aus. Herkömmlicherweise werden für Snus-Beutel Vliesstoffe mit maximaler Permeabilität
für Geschmacksstoffe verwendet. Ein solches Material hat eine relativ offene Porenstruktur.
Durch lokales Verpressen (Prägen) des Materials lässt sich in einem einfachen Kalandrierprozess
mit einer Gravurwalze (Prägewalze) und einer Glattwalze der Vliesstoff in einer oder
mehreren definierten Zonen kompaktieren und damit die Porenstruktur im Bereich der
einen oder mehreren kompaktierten Zonen mehr oder weniger verschließen und ggfs. in
den im geringeren Ausmaß kompaktierten Zonen in einem geringeren Ausmaß als in den
kompaktierten Zonen verschließen. In den in einem geringeren Ausmaß kompaktierten
Zonen ist der Vliesstoff in einem geringeren Ausmaß kompaktiert als in den kompaktierten
Zonen. Der Vliesstoff ist ein textiles Flächengebilde und die kompaktierten Zonen
sind durch Kompaktieren des Vliesstoffes in senkrechter Richtung zu den beiden Hauptausdehnungsrichtungen
des Vliesstoffes gebildet. Das Bindemittel verbindet in den kompaktierten Zonen und
ggfs. in den in einem geringeren Ausmaß kompaktierten Zonen die Fasern des Vliesstoffes
durch Verkleben, mechanisches Verhaken oder andere Wechselwirkungen, wodurch diese
Zonen in dem jeweiligen kompaktierten Zustand festgehalten bzw. fixiert werden. Das
Verkleben der Fasern kann dadurch erreicht werden, dass beim Zusammenpressen des Vliesstoffes
das Bindemittel aufgrund einer Erhöhung von Druck und Temperatur in den kompaktierten
Zonen zumindest teilweise vernetzt wird. Die Vernetzung kann durch einen Temperaturanstieg
der Walzen aufgrund der beim Pressen mittels der Walzen freiwerdenden Wärme und/oder
durch gezielte Wärmezufuhr bewirkt werden. Das Verkleben der Fasern kann ferner durch
Erwärmen und Abkühlen thermoplastischer Bindemittel oder durch Komprimieren drucksensitiver
Bindemittel erreicht werden. Der Vliesstoff wird in den kompaktierten Zonen dauerhaft
kompaktiert und verschlossen gehalten. Die kompaktierten und verschlossenen Zonen
bleiben auch im nassen Zustand bei der oralen Anwendung weitgehend kompaktiert und
verschlossen. Somit weisen die kompaktierten Zonen eine gegenüber den nicht oder in
einem geringeren Ausmaß kompaktierten Zonen des Vliesstoffes verringerte Permeabilität
(Stoffdurchgang von Speichel mit Geschmacksstoffen des Tabakmaterials) auf. Die Permeabilität
des Vliesstoffes in den kompaktierten Zonen kann vernachlässigbar gering sein. In
den nicht oder in geringerem Ausmaß kompaktierten Zonen ist die Permeabilität jedoch
nicht bzw. nur partiell durch Verdichtung der Fasern verringert, sodass der Vliesstoff
dort seine ursprüngliche bzw. nur teilweise reduzierte Permeabilität beibehalten kann.
[0015] Durch gezielte Wahl der kompaktierten und der nicht oder in geringerem Ausmaß kompaktierten
Zonen lässt sich die gesamte Permeabilität des Vliesstoffes gegenüber dem verwendeten
Ausgangsmaterial reduzieren und an die jeweiligen im Snus-Beutel enthaltenen Tabakmaterialien
bzw. Tabakersatzstoff anpassen. Durch gezielte Wahl der Struktur der kompaktierten
Zonen und der nicht oder in einem geringeren Ausmaß kompaktierten Zonen (Prägestruktur)
lässt sich nicht nur die Permeabilität für Geschmacksstoffe einstellen, sondern auch
die Biegesteifigkeit, Dehnung, Festigkeit in Längs- und Querrichtung beeinflussen
sowie durch Einstellen der dreidimensionalen Oberflächenstruktur die Rauigkeit und
damit die Haptik des Beutels beim Entnehmen aus der Packung und bei der oralen Anwendung
gezielt modellieren.
[0016] Die gezielte Einstellung der genannten Vlieseigenschaften durch lokales Kompaktieren
und Verfestigen des Vliesstoffes kann auch dazu genutzt werden, die optische Anmutung
des Vliesstoffes gezielt zu beeinflussen und somit optisch diversifizierte Snus-Beutel
zu fertigen. Für die Beeinflussung der Permeabilität sind im Wesentlichen nur die
Anteile der kompaktierten und der nicht oder in einem geringeren Ausmaß kompaktierten
Zonen an der gesamten Fläche des Vliesstoffes entscheidend. Dies lässt viel gestalterischen
Raum, um bei einer vorgegebenen Fläche der kompaktierten und der nicht oder in einem
geringeren Ausmaß kompaktierten Zonen unterschiedliche Strukturen in das Vlies zu
prägen und so Produkte mit einer maßgeschneiderten Optik (z.B. textile Optik, perforierte
Optik, Optik von Leder oder anderer Materialien) oder den Herstellernamen, die Marke,
ein Logo, ein Vereinswappen oder eine andere Kennzeichnung aufzuprägen.
[0017] Besonders vorteilhaft ist, dass die diversifizierten Eigenschaften des Vliesstoffes
in einem nachgelagerten, wenig komplexen Bearbeitungsschritt eingestellt werden können,
wobei als Ausgangsprodukt stets derselbe Vliesstoff verwendet werden kann.
[0018] Gemäß einer Ausführungsart der Erfindung ist der Vliesstoff ein chemisch verfestigter
Vliesstoff. Bei dem chemisch verfestigten Vliesstoff sind die Fasern über ein darauf
aufgebrachtes Bindemittel an Kontaktpunkten miteinander verbunden. Der chemisch verfestigte
Vliesstoff umfasst ein chemisches Bindemittel. Das chemische Bindemittel ist ein zumindest
teilweise vernetzbares Bindemittel. Beim Vernetzen des Bindemittels werden aus Monomeren
oder kurzkettigen Molekülen langkettige Moleküle gebildet, die miteinander vernetzt
sein können und ein Polymer bilden. Gemäß einer Ausführungsart werden die kompaktierten
Zonen durch dasselbe Bindemittel dauerhaft in dem kompaktierten Zustand fixiert. Hierfür
kann bei der Herstellung des Vliesstoffes ein Bindemittel eingesetzt werden, das beim
Trocknen chemisch zu einem Duroplast vernetzt und die Fasern an den Kontaktpunkten
miteinander verbindet, wobei allerdings die Vernetzung nur teilweise erfolgt, sodass
noch vernetzbare Komponenten verbleiben. Beim Kompaktieren des Vliesstoffes durch
Prägen kann der Druck und die Temperatur lokal erhöht werden, sodass das Bindemittel
im Bereich der Prägezonen vernetzt und eine dauerhaft kompaktierte Struktur bildet,
die über eine gewisse Nassfestigkeit verfügt.
[0019] Als Ausgangsmaterial für den Vliesstoff kann beispielsweise das von der Firma pelytex
& Co. KG, Willy-Pelz-Str. 2-4, 23812 Wahlstedt unter der Produktbezeichnung "Nonwova
CV 29/viv" vermarktete Vliesstofferzeugnis verwendet werden. In dem Ausgangsmaterial
werden durch lokales Verpressen (Prägen) kompaktierte Zonen und nicht oder in einem
geringeren Ausmaß kompaktierte Zonen erzeugt.
[0020] Gemäß einer anderen Ausführungsart ist der Vliesstoff ein mechanisch verfestigter
Vliesstoff. Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist der Vliesstoff durch Vernadeln
oder durch Wasserstrahlen mechanisch verfestigt. Der mechanisch verfestigte Vliesstoff
ist zusätzlich mit dem Bindemittel versehen. Die kompaktierten Zonen werden durch
Wechselwirkungen zwischen Bindemittel und Fasern dauerhaft im kompaktierten Zustand
festgehalten.
[0021] Gemäß einer Ausführungsart weist der Beutel Siegelnähte auf, in denen einander überlappende
Bereiche des Vliesstoffes durch das Bindemittel miteinander verbunden sind. Hierfür
wird beim Siegeln der Siegelnähte Druck und/oder Temperatur auf die zu verbindenden
Bereiche des Vliesstoffes ausgeübt. Für die Herstellung der Siegelnähte kann noch
nicht verklebtes Bindemittel des Vliesstoffes genutzt werden. Dies können noch nicht
verklebte Anteile des Bindemittels in den kompaktierten und/oder den nicht kompaktierten
Zonen sein.
[0022] Gemäß einer Ausführungsart umfasst der Vliesstoff Fasern einer oder mehrerer der
nachfolgenden Arten zellulosischer Fasern: Viskosefasern, Lyocell Fasern oder Baumwollfasern.
[0023] Zur sprachlichen Vereinfachung ist in Anspruch 1 angegeben, dass der Beutel einen
Vliesstoff mit kompaktierten Zonen und nicht oder in einem geringeren Ausmaß kompaktierten
Zonen umfasst. Damit sind sowohl Ausführungsformen bezeichnet, bei denen der Vliesstoff
des Beutels mehrere kompaktierte Zonen und mehrere nicht oder in einem geringeren
Ausmaß kompaktierte Zonen umfasst, als auch Ausführungsarten, bei denen der Vliesstoff
mehrere kompaktierte Zonen und nur eine einzige nicht oder in einem geringeren Ausmaß
kompaktierte Zone oder nur eine einzige kompaktierte Zone und mehrere nicht oder in
einem geringeren Ausmaß kompaktierte Zonen umfasst.
[0024] Gemäß einer Ausführungsart umfasst der Vliesstoff eine Vielzahl von voneinander getrennten
kompaktierten Zonen innerhalb einer zusammenhängenden nicht oder in einem geringeren
Ausmaß kompaktierten Zone. Bei dieser Ausführungsart bildet die nicht oder in einem
geringeren Ausmaß kompaktierte Zone eine zusammenhängende Grundfläche, in der die
voneinander getrennten kompaktierten Zonen angeordnet sind.
[0025] Gemäß einer Ausführungsart umfasst der Vliesstoff eine Vielzahl von voneinander getrennten,
nicht oder in einem geringeren Ausmaß kompaktierten Zonen innerhalb einer zusammenhängenden
kompaktierten Zone. Bei dieser Ausführungsart bildet die zusammenhängende kompaktierte
Zone eine Grundfläche, in der die voneinander getrennten nicht oder in einem geringeren
Ausmaß kompaktierten Zonen angeordnet sind.
[0026] Gemäß einer weiteren Ausführungsart umfasst der Vliesstoff eine Vielzahl von kompaktierten
Zonen und eine Vielzahl von nicht oder in einem geringeren Ausmaß kompaktierten Zonen
zwischen den kompaktierten Zonen. Beispielsweise sind die kompaktierten Zonen und
die nicht oder in einem geringeren Ausmaß kompaktierten Zonen schachbrettartig angeordnet,
wobei die kompaktierten Zonen wie die dunklen Flächen und die nicht oder in einem
geringeren Ausmaß kompaktierten Zonen wie die hellen Flächen des Schachbrettmusters
angeordnet sind.
[0027] Gemäß einer weiteren Ausführungsart weisen verschiedene Abschnitte des Vliesstoffes
auf verschiedene der zuvor beschriebenen Arten ausgebildete kompaktierte und nicht
oder in einem geringeren Ausmaß kompaktierte Zonen auf. Beispielsweise ist die eine
Seite des Beutels auf eine andere Art ausgebildet als die andere Seite.
[0028] Gemäß einer weiteren Ausführungsart weisen die kompaktierten Zonen und/oder die nicht
oder in einem geringeren Ausmaß kompaktierten Zonen eine oder mehrere der nachfolgenden
Formen auf: mehreckig, kreisförmig, oval, kreuzförmig, streifenförmig, wellenförmig
(z.B. in Form einer Sinus-, Rechteck-, Dreieck- oder Sägezahnschwingung).
[0029] Gemäß einer weiteren Ausführungsart weist der Beutel auf einer großflächigen Seite
in einem Überlappungsbereich des Vliesstoffes eine in Längsrichtung verlaufende Siegelnaht
und an den beiden Querseiten in den Überlappungsbereichen des Vliesstoffes in Querrichtung
verlaufende Siegelnähte auf. Der Beutel kann an den in Längsrichtung und in Querrichtung
verlaufenen Siegelnähten mit hohen Ausbringungsmengen als Schlauchbeutel hergestellt
werden.
[0030] Gemäß einer weiteren Ausführungsart nehmen die verpressten Zonen 5 % bis 95 % der
Oberfläche des Vliesstoffes ein und nehmen die unverpressten Zonen 95 % bis 5 % der
Oberfläche des Vliesstoffes ein.
[0031] Gemäß einer weiteren Ausführungsart weist der trockene Vliesstoff in Maschinenrichtung
eine Festigkeit von 10 bis 100 N/50 mm und/oder in Querrichtung eine Festigkeit von
5 bis 50 N/50 mm auf.
[0032] Die Festigkeiten beziehen sich auf eine Ermittlung nach EDANA WSP 110.4.
[0033] Gemäß einer weiteren Ausführungsart weist der trockene Vliesstoff in Maschinenrichtung
eine Dehnung von 5 bis 50 % und quer zur Maschinenrichtung eine Dehnung von 10 bis
100 % auf.
[0034] Die Dehnungen beziehen sich auf eine Ermittlung nach EDANA WSP 110.4.
[0035] Gemäß einer weiteren Ausführungsart weist der trockene Vliesstoff eine Permeabilität,
gemessen als Luftdurchlässigkeit einer auf der einen Seite mit Normaldruck und auf
der anderen Seite mit einem Überdruck von 125 Pa beaufschlagten Prüffläche von 5 cm
2, von 1.000 bis 2.250, vorzugsweise von 1.400 bis 2.000 1/m
2/s, auf.
[0036] Hierbei wird die Luftdurchlässigkeit gemäß EDANA Norm NWS 070.1 R0 gemessen.
[0037] Die Luftdurchlässigkeit ist ein gutes Maß für die Permeabilität des Vliesstoffes,
weil die kompaktierten, die nicht kompaktierten und die in einem geringeren Ausmaß
kompaktierten Zonen durch das Bindemittel auch bei Befeuchtung des Vliesstoffes weitgehend
in demselben Zustand wie bei trockenem Vliesstoff festgehalten werden.
[0038] Gemäß Anspruch 11 wird bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Herstellen eines Beutels
aus einem Vliesstoff enthaltend ein Tabakmaterial und/oder ein anderes nikotinhaltiges
Material gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 oder einer der vorstehenden Ausführungsarten
ein Bahnmaterial aus einem Vliesstoff enthaltend Fasern auf der Basis von Zellulose
und ein Bindemittel zwischen einer drehbaren Gravurwalze mit einer oder mehreren Erhebungen
am Außenumfang und einer drehbaren Glattwalze hindurch bewegt, werden die Gravurwalze
und die Glattwalze von verschiedenen Seiten gegen das Bahnmaterial gepresst und laufen
in Umfangsrichtung auf dem Bahnmaterial ab, wobei das Bahnmaterial zwischen der Gravurwalze
und der Glattwalze durch die eine oder mehreren Erhebungen in Zonen kompaktiert wird,
das Bahnmaterial zwischen den keine Erhebungen aufweisenden Bereichen der Gravurwalze
und der Glattwalze in Zonen nicht oder in einem geringeren Ausmaß kompaktiert wird
und in den kompaktierten Zonen die Fasern des Bahnmaterials in dem kompaktierten Zustand
durch das Bindemittel miteinander verbunden werden, und werden aus Portionen des Tabakmaterials
und/oder eines anderen nikotinhaltigen Materials und abgetrennten Abschnitten des
Bahnmaterials Beutel gebildet.
[0039] Die Gravurwalze und die Glattwalze sind Walzen eines Kalanders, mit dem der Vliesstoff
mit kompaktierten und nicht oder in einem geringeren Ausmaß kompaktierten Zonen versehen
wird. Die Gravurwalze und die Glattwalze werden mit ihren Drehachsen in derselben
Ebene von verschiedenen Seiten gegen das Bahnmaterial gepresst, um dieses mit kompaktierten
Zonen und nicht oder in einem geringeren Ausmaß kompaktierten Zonen zu versehen. Gemäß
einer Ausführungsart der Erfindung wird ein Spalt zwischen der Gravurwalze und der
Glattwalze auf einen definierten Wert eingestellt.
[0040] Das erfindungsgemäße Verfahren ist zur Herstellung von Beuteln gemäß einem der Ansprüche
1 bis 9 oder einer der zuvor beschriebenen Ausführungsarten geeignet.
[0041] Gemäß einer Ausführungsart laufen die Gravurwalze und die Glattwalze ohne Relativbewegung
zueinander in Durchlaufrichtung des Bahnmaterials auf dem Bahnmaterial ab. Hierdurch
wird verhindert, dass durch Relativgeschwindigkeit in den Oberflächen der Walzen das
Bahnmaterial eingerissen wird.
[0042] Gemäß einer weiteren Ausführungsart werden die Gravurwalze und/oder die Glattwalze
angetrieben. Bevorzugt sind die Gravurwalze und die Glattwalze angetrieben, um Relativbewegungen
zwischen den Oberflächen der Walzen in Durchlaufrichtung des Bahnmaterials zu vermeiden.
[0043] Gemäß einer weiteren Ausführungsart weist die Gravurwalze eine austauschbare Prägehülse
mit einer oder mehreren Erhebungen am Außenumfang auf. Bei Verwendung eines Kalanders
mit einer austauschbaren Prägehülse lassen sich die gewünschten Materialeigenschaften
wie Permeabilität, Biegesteifigkeit, Rauigkeit, Dehnung, Festigkeit, Haptik sowie
optische Anmutung mit relativ geringem Aufwand bei Verwendung eines einheitlichen
Vliesstoffes als Ausgangsmaterial einstellen. Dies ermöglicht eine einfache Produktdiversifizierung
unter Verwendung eines geeigneten Standardvliesstoffes.
[0044] Gemäß einer weiteren Ausführungsart werden auf das Bahnmaterial Portionen des Tabakmaterials
und/oder eines anderen nikotinhaltigen Materials aufgegeben, wird das Bahnmaterial
oberhalb der Portionen zusammengefaltet, wird in einander überlappenden Randbereichen
des Bahnmaterials eine in Längsrichtung verlaufende Siegelnaht eingebracht, werden
in einander überlappenden Bereichen des Bahnmaterials beidseits jeder Portion des
Tabakmaterials und/oder eines anderen nikotinhaltigen Materials quer gerichtete Siegelnähte
eingebracht und wird das Bahnmaterial innerhalb der quer gerichteten Siegelnähte in
einzelne Beutel zertrennt. Hierdurch wird mit hoher Geschwindigkeit die Herstellung
der Beutel als Schlauchbeutel ermöglicht.
[0045] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der anliegenden Zeichnungen von Ausführungsbeispielen
näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- einen Snus-Beutel in der Vorderansicht;
- Fig. 2
- den Snus-Beutel in der Rückansicht;
- Fig. 3
- Fotografie eines Vliesstoffs mit kompaktierten und nicht kompaktierten Zonen zur Herstellung
des Snus-Beutels;
- Fig. 4
- eine kompaktierte Zone innerhalb einer nicht kompaktierten Zone in einem vergrößerten
Vertikalschnitt;
- Fig. 5
- eine Vielzahl voneinander getrennter kompaktierter Zonen innerhalb einer zusammenhängenden
nicht kompaktierten Zone in einer Draufsicht;
- Fig. 6
- eine Vielzahl voneinander getrennter nicht kompaktierter Zonen innerhalb einer zusammenhängenden
kompaktierten Zone in einer Draufsicht;
- Fig. 7
- unterschiedliche Geometrien kompaktierter oder nicht kompaktierter Zonen in einer
Draufsicht.
[0046] Gemäß Fig. 1 und 2 umfasst ein Snus-Beutel 1 einen Beutel 2 aus einem Vliesstoff
3, in dem eine kleine Menge aus Tabakmaterial 4 und/oder ein anderes nikotinhaltiges
Material angeordnet ist. Der Vliesstoff 3 ist aus Viskosefasern hergestellt.
[0047] Der Beutel 2 ist als Schlauchbeutel ausgebildet. Ein Streifen aus dem Vliesstoff
3 ist an den Längsrändern übereinandergeschlagen und durch eine längsgerichtete Siegelnaht
5 miteinander verbunden. Bei dem Tabakmaterial 4 handelt es sich beispielsweise um
Snus. Ferner sind die beiden Querränder des Beutels 2 durch quergerichtete Siegelnähte
6, 7 miteinander verbunden.
[0048] Bei der Anwendung wird der Snus-Beutel 1 hinter der Unterlippe und der Oberlippe
platziert. Speichel aus der Mundhöhle dringt ein und löst Nikotin und andere Geschmacksstoffe
aus dem Tabakmaterial 4 heraus.
[0049] Fig. 3 zeigt eine stark vergrößerte Fotografie eines Vliesstoffes 3 zur Herstellung
des Beutels 2 gemäß Fig. 1 und 2. Der Vliesstoff 3 weist eine Vielzahl voneinander
getrennter kompaktierter Zonen 8 innerhalb einer zusammenhängenden, nicht kompaktierten
Zone 9 auf, die mittels eines Kalanders mit Gravurwalze und Glattwalze eingeprägt
sind. Die Gravurwalze weist hierfür Erhebungen mit sechseckigem bzw. wabenförmigem
Querschnitt auf. Der Vliesstoff 3 ist ein chemisch verfestigter Vliesstoff, bei dem
die Fasern aus Viskose mit einem Bindemittel versehen sind, das beim Trocknen chemisch
zu einem Duroplast vernetzt ist. Beim Einprägen der kompaktierten Zonen 8 werden noch
nicht vernetzte Anteile des Bindemittels in den kompaktierten Zonen 8 vernetzt, sodass
das vernetzte Bindemittel die kompaktierten Zonen 8 im kompaktierten Zustand festhält.
[0050] Gemäß Fig. 4 liegen in den kompaktierten Zonen 9 die Fasern 10 eng aneinander an
und sind die Bereiche zwischen den Fasern zumindest teilweise durch Bindemittel 11
verschlossen, sodass die Permeabilität des Vliesstoffes 3 für Geschmacksstoffe in
den kompaktierten Zonen 8 stark herabgesetzt bzw. vernachlässigbar ist. In der nicht
kompaktierten Zone 9 weist der Vliesstoff 3 seine ursprüngliche Struktur und Permeabilität
auf. Die Gesamtpermeabilität des Vliesstoffes 3 wird somit gemeinsam durch die kompaktierten
Zonen 8 und die nicht kompaktierte Zone 9 bestimmt.
[0051] Dementsprechend kann mittels der gewählten Prägestruktur die Permeabilität des Vliesstoffes
3 des Snus-Beutels 1 auf das jeweilige Tabakmaterial 4 abgestimmt werden. Bei der
Herstellung der Snus-Beutel 1 mit unterschiedlichem Tabakmaterial 4 kann immer von
demselben Vliesstoff 3 ausgegangen werden, der je nach Tabakmaterial 4 mit einer individuellen
Prägung versehen wird. Hierfür können unterschiedliche Prägezylinder verwendet werden,
mit denen der Gravurzylinder des Kalanders bestückt wird.
[0052] Gemäß Fig. 5 kann ein Vliesstoff 3 so mit kompaktierten und nicht kompaktierten Zonen
versehen werden, dass er eine Vielzahl voneinander getrennter kompaktierter Zonen
8 aufweist und eine zusammenhängende nicht kompaktierte Zone 9. Dies ist auch bei
dem Vliesstoff 3 von Fig. 3 der Fall.
[0053] Gemäß Fig. 6 kann alternativ ein Vliesstoff so mit kompaktierten und nicht kompaktierten
Zonen versehen werden, dass er eine Vielzahl voneinander getrennter nicht kompaktierter
Zonen 9 innerhalb einer zusammenhängenden kompaktierten Zone 8 aufweist.
[0054] Gemäß Fig. 7a-f können die kompaktierten oder nicht kompaktierten Zonen unterschiedliche
Geometrien aufweisen, insbesondere mehreckige (Fig. 7a), kreisförmige (Fig. 7b), ovale
(Fig. 7c), kreuzförmige (Fig. 7d), linienförmige (Fig. 7e) oder wellenförmige (Fig.
7f) Geometrien.
[0055] In den nachfolgenden Tabellen sind Messungen der Festigkeit, der Dehnung und der
Steifigkeit jeweils in Maschinenlaufrichtung und quer dazu sowie Haftreibungskräfte,
Haftreibungszahlen, Siegelfestigkeiten, Gleitreibungskräfte und Gleitreibungszahlen
sowie Luftdurchlässigkeiten jeweils für einen herkömmlichen Vliesstoff (Standard)
und einen erfindungsgemäß mit kompaktierten und nicht kompaktierten Zonen versehenen
Vliesstoff (Prägemuster) mit jeweils 29 gsm angegeben. Bei dem Prägemuster handelt
es sich um den in Fig. 3 abgebildeten Vliesstoff. Die jeweils angewendeten Standard-Messmethoden
sind in den Tabellen angegeben.
[0056] Nach den Messungen weist das Prägemuster geringere Festigkeiten MD und CD als der
Standard auf. Ferner weist das Prägemuster geringere Dehnungen MD und CD als der Standard
auf. Dies ist darauf zurückzuführen, dass beim Prägen des Prägemusters Bindungen des
chemisch verfestigten Vliesstoffes zerstört werden und dies nur teilweise durch die
Vernetzung von Bindemittel in den komprimierten Zonen kompensiert wird.
[0057] Ferner weist nach den Messungen das Prägemuster größere Haftreibungs- und Gleitreibungskräfte
als der Standard auf. Dies beruht auf der durch die Einprägungen verstärkten Strukturierung
der Oberfläche.
[0058] Schließlich ist bei dem Prägemuster die Luftdurchlässigkeit gegenüber dem Standard
verringert. Dies beruht darauf, dass die Oberfläche des Prägemusters im Bereich der
Einprägungen verschlossen ist und hierdurch im Vergleich zum Standard die Luftdurchlässig
reduziert wird. Entsprechend der Verminderung der Luftdurchlässigkeit wird auch die
Geschmacksdurchlässigkeit für Geschmacksstoffe in Speichelflüssigkeit reduziert.
| |
|
Nonwova CV 29/viv |
| Festigkeit MD |
|
Standard |
Prägemuster |
| EDANA WSP 110.4 |
[N/50mm] |
71 |
46 |
| [N/50mm] |
68 |
35 |
| [N/50mm] |
67 |
43 |
| [N/50mm] |
70 |
44 |
| [N/50mm] |
69 |
42 |
| Mittelwert |
[N/50mm] |
69 |
42 |
| Standardabweichung |
[N/50mm] |
1,65 |
4,32 |
| Variationskoeffizient |
[%] |
2,39 |
10,31 |
| Min. |
[N/50mm] |
67 |
35 |
| Max. |
[N/50mm] |
71 |
46 |
| Dehnung MD |
|
Standard |
Prägemuster |
| EDANA WSP 110.4 |
[%/50mm] |
8 |
7 |
| [%/50mm] |
8 |
8 |
| [%/50mm] |
8 |
7 |
| [%/50mm] |
8 |
7 |
| [%/50mm] |
8 |
7 |
| Mittelwert |
[%/50mm] |
8 |
7 |
| Standardabweichung |
[%/50mm] |
0,24 |
0,35 |
| Variationskoeffizient |
[%] |
2,98 |
4,98 |
| Min. |
[%/50mm] |
8 |
7 |
| Max. |
[%/50mm] |
8 |
8 |
| Steifigkeit MD |
|
Standard |
Prägemuster |
| EDANA WSP 090.3 |
[g] |
214 |
94 |
| [g] |
215 |
111 |
| [g] |
246 |
111 |
| [g] |
209 |
96 |
| [g] |
221 |
103 |
| Mittelwert |
[g] |
221 |
103 |
| Standardabweichung |
[g] |
14,61 |
8,03 |
| Variationskoeffizient |
[%] |
6,61 |
7,80 |
| Min. |
[g] |
209 |
94 |
| Max. |
[g] |
246 |
111 |
| Siegelfestigkeit |
|
Standard |
Prägemuster |
| DIN EN 29073-3 |
[N/50mm] |
7,00 |
10,70 |
| [N/50mm] |
6,86 |
7,78 |
| [N/50mm] |
6,49 |
5,32 |
| |
[N/50mm] |
|
|
| [N/50mm] |
|
|
| Mittelwert |
[N/50mm] |
6,78 |
7,93 |
| Standardabweichung |
[N/50mm] |
0,26 |
2,69 |
| Variationskoeffizient |
[%] |
3,88 |
33,95 |
| Min. |
[N/50mm] |
6,49 |
5,32 |
| Max. |
[N/50mm] |
7,00 |
10,70 |
| Reibungsmessung |
|
Standard |
Prägemuster |
| Haftreibungskraft (Force static) |
[N] |
0,880 |
1,790 |
| Haftreibungszahl µS |
|
0,448 |
0,912 |
| |
| Gleitreibungskraft (Force dynamic) |
[N] |
0,580 |
1,030 |
| Gleitreibungszahl µD |
|
0,297 |
0,525 |
| |
|
Nonwova CV 29/viv |
| Festigkeit CD |
|
Standard |
Prägemuster |
| EDANA WSP 110.4 |
[N/50mm] |
17 |
15 |
| [N/50mm] |
17 |
12 |
| [N/50mm] |
17 |
12 |
| [N/50mm] |
18 |
16 |
| [N/50mm] |
17 |
14 |
| Mittelwert |
[N/50mm] |
17 |
14 |
| Standardabweichung |
[N/50mm] |
0,53 |
1,82 |
| Variationskoeffizient |
[%] |
3,07 |
13,29 |
| Min. |
[N/50mm] |
17 |
12 |
| Max. |
[N/50mm] |
18 |
16 |
| Dehnung CD |
|
Standard |
Prägemuster |
| EDANA WSP 110.4 |
[%/50mm] |
30 |
30 |
| [%/50mm] |
37 |
28 |
| [%/50mm] |
35 |
25 |
| [%/50mm] |
38 |
32 |
| [%/50mm] |
35 |
28 |
| Mittelwert |
[%/50mm] |
35 |
28 |
| Standardabweichung |
[%/50mm] |
2,82 |
2,60 |
| Variationskoeffizient |
[%] |
8,09 |
9,17 |
| Min. |
[%/50mm] |
30 |
25 |
| Max. |
[%/50mm] |
38 |
32 |
| Dehnung MD |
|
Standard |
Prägemuster |
| EDANA WSP 090.3 |
[g] |
57 |
48 |
| [g] |
63 |
41 |
| [g] |
53 |
43 |
| [g] |
57 |
41 |
| [g] |
58 |
43 |
| Mittelwert |
[g] |
58 |
43 |
| Standardabweichung |
[g] |
3,57 |
2,86 |
| Variationskoeffizient |
[%] |
6,21 |
6,62 |
| Min. |
[g] |
53 |
41 |
| Max. |
[g] |
63 |
48 |
| |
| Luftdurchlässigkeit |
|
Standard |
Prägemuster |
| EDANA WSP 070.1 125 Pa /bei 5cm2 Prüffläche |
[l/m2/s] |
2.780 |
1.920 |
| [l/m2/s] |
2.960 |
1.750 |
| [l/m2/s] |
2.620 |
1.620 |
| [l/m2/s] |
2.860 |
1.610 |
| [l/m2/s] |
2.920 |
1.490 |
| Mittelwert |
[l/m2/s] |
2.828 |
1.678 |
| Standardabweichung |
[l/m2/s] |
134,61 |
163,62 |
| Variationskoeffizient |
[%] |
4,76 |
9,75 |
| Min. |
[l/m2/s] |
2.620 |
1.490 |
| Max. |
[l/m2/s] |
2.960 |
1.920 |
1. Beutel aus einem Vliesstoff enthaltend ein Tabakmaterial und/oder ein anderes nikotinhaltiges
Material, wobei der Vliesstoff ein chemisch verfestigter oder ein mechanisch verfestigter
Vliesstoff ist, Fasern auf der Basis von Zellulose, ein Bindemittel auf der Oberfläche
der Fasern und kompaktierte Zonen und nicht oder in einem geringeren Ausmaß kompaktierte
Zonen umfasst und das zumindest teilweise vernetzte Bindemittel die kompaktierten
Zonen in dem kompaktierten Zustand festhält.
2. Beutel nach Anspruch 1, der Siegelnähte aufweist, in denen einander überlappende Bereiche
des Vliesstoffes durch vernetztes Bindemittel miteinander verbunden sind.
3. Beutel nach Anspruch 1 und 2, bei dem das vernetzte Bindemittel zugleich das den Vliesstoff
chemisch verfestigende chemische Bindemittel ist.
4. Beutel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem der Vliesstoff eine oder mehrere
der folgenden Arten von Fasern umfasst: Zellulosefasern, Viskosefasern, Baumwollfasern,
Polypropylen, Polyethylene, Polyester oder andere thermoplastische Fasern
5. Beutel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem der Vliesstoff eine Vielzahl voneinander
getrennter kompaktierter Zonen innerhalb einer zusammenhängenden nicht oder in einem
geringeren Ausmaß kompaktierten Zone und/oder eine Vielzahl voneinander getrennter
nicht oder in einem geringeren Ausmaß kompaktierter Zonen innerhalb einer zusammenhängenden
kompaktierten Zone und/oder eine Vielzahl kompaktierter Zonen und eine Vielzahl nicht
oder in einem geringeren Ausmaß kompaktierter Zonen zwischen den kompaktierten Zonen
und/oder nur eine einzige kompaktierte Zone und nur eine einzige nicht oder in einem
geringeren Ausmaß kompaktierte Zone aufweist.
6. Beutel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem die kompaktierten Zonen und/oder
nicht oder in einem geringeren Ausmaß kompaktierten Zonen eine oder mehrere der nachfolgenden
Formen aufweisen: mehreckig, kreisförmig, oval, kreuzförmig, streifenförmig, wellenförmig.
7. Beutel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, der auf einer großflächigen Seite in einem
Überlappungsbereich des Vliesstoffes eine in Längsrichtung verlaufende Siegelnaht
und an den beiden Querseiten in Überlappungsbereichen des Vliesstoffes in Querrichtung
verlaufende Siegelnähte aufweist.
8. Beutel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem die verpressten Zonen 5% bis 95 %
der Oberfläche des Vliesstoffes einnehmen und bei dem die unverpressten Zonen 95%
bis 5 % der Oberfläche des Vliesstoffes einnehmen.
9. Beutel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, umfassend eines oder mehrere der folgenden
Merkmale:
• der trockene Vliesstoff weist in Maschinenrichtung eine Festigkeit von 10 bis 100
N/50 mm und/oder in Querrichtung eine Festigkeit von 5 bis 50 N/50 mm auf,
• der trockene Vliesstoff weist in Maschinenrichtung eine Dehnung von 5 bis 50 % und
quer zu Maschinenrichtung eine Dehnung von 10 bis 100 % auf,
• der trockene Vliesstoff weist eine Permeabilität, gemessen als Luftdurchlässigkeit
einer auf der einen Seite mit Normaldruck und auf der anderen Seite mit einem Überdruck
von 125 Pa beaufschlagten Prüffläche von 5 cm2, von 1.000 bis 2.250, vorzugsweise von 1.400 bis 2.000 L/m2/s, auf.
10. Verfahren zum Herstellen eines Beutels aus einem Vliesstoff enthaltend ein Tabakmaterial
und/oder ein anderes nikotinhaltiges Material gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, bei
dem ein Bahnmaterial aus einem chemisch verfestigten oder mechanisch verfestigten
Vliesstoff enthaltend Fasern auf der Basis von Zellulose und ein Bindemittel zwischen
einer drehbaren Gravurwalze mit einer oder mehrerer Erhebungen am Außenumfang und
einer drehbaren Glattwalze hindurch bewegt wird, die Gravurwalze und die Glattwalze
von verschiedenen Seiten gegen das Bahnmaterial gepresst werden und in Umfangsrichtung
auf dem Bahnmaterial ablaufen, wobei das Bahnmaterial zwischen der Gravurwalze und
der Glattwalze durch die eine oder mehreren Erhebungen in Zonen kompaktiert wird,
das Bahnmaterial zwischen den keine Erhebungen aufweisenden Bereichen der Gravurwalze
und der Glattwalze in Zonen nicht oder in einem geringeren Ausmaß kompaktiert wird
und in den kompaktierten Zonen die Fasern des Bahnmaterials in dem kompaktierten Zustand
durch das zumindest teilweise vernetzte Bindemittel miteinander verbunden werden und
werden aus Portionen des Tabakmaterials und/oder eines anderen nikotinhaltigen Materials
und abgetrennten Abschnitten des Bahnmaterials Beutel gebildet.
11. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem die Gravurwalze eine austauschbare Prägehülse
mit einer oder mehreren Erhebungen am Außenumfang aufweist.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 11, bei dem auf das Bahnmaterial Portionen
des Tabakmaterials und/oder des anderen nikotinhaltigen Materials aufgegeben werden,
das Bahnmaterial oberhalb der Portionen zusammengefaltet wird, in einander überlappenden
Randbereichen des Bahnmaterials eine in Längsrichtung verlaufende Siegelnaht eingebracht
wird, in den einander überlappenden Bereichen des Bahnmaterials beidseits jeder Portion
des Tabakmaterials und/oder des anderen nikotinhaltigen Materials quergerichtete Siegelnähte
eingebracht werden und das Bahnmaterial innerhalb der quergerichteten Siegelnähte
in einzelne Beutel zertrennt wird.
1. A pouch made of a nonwoven material containing a tobacco material and/or another nicotine-containing
material, wherein the nonwoven material is a chemically bonded or mechanically bonded
nonwoven material, comprises fibers based on cellulose, a binder on the surface of
the fibers, and compacted zones as well as non-compacted zones or zones that are compacted
to a lesser extent, and the at least partially crosslinked binder keeps the compacted
zones in the compacted state.
2. The pouch according to claim 1, which comprises sealing seams in which overlapping
regions of the nonwoven material are interconnected by means of crosslinked binder.
3. The pouch according to claim 1 and 2, wherein the crosslinked binder is simultaneously
the chemical binder that chemically bonds the nonwoven material.
4. The pouch according to any one of claims 1 to 3, wherein the nonwoven material comprises
one or more of the following types of fibers: cellulose fibers, viscose fibers, cotton
fibers, polypropylene, polyethylene, polyester, or other thermoplastic fibers.
5. The pouch according to any one of claims 1 to 4, wherein the nonwoven material comprises
a plurality of mutually separated compacted zones within a contiguous zone that is
not compacted or is compacted to a lesser extent and/or a plurality of mutually separated
zones that are not compacted or are compacted to a lesser extent within a contiguous
compacted zone and/or a plurality of compacted zones and a plurality of non-compacted
zones or zones that are compacted to a lesser extent between the compacted zones and/or
only one single compacted zone and only one single non-compacted zone or zone that
is compacted to a lesser extent.
6. The pouch according to any one of claims 1 to 5, wherein the compacted zones and/or
non-compacted zones or zones that are compacted to a lesser extent have one or more
of the following shapes: polygonal, circular, oval, cruciform, strip-shaped, wave-shaped.
7. The pouch according to any one of claims 1 to 6, which comprises a sealing seam that
extends in the longitudinal direction on a large side in an overlap region of the
nonwoven material and comprises sealing seams that extend in the transverse direction
on both transverse sides in overlap regions of the nonwoven material.
8. The pouch according to any one of claims 1 to 7, wherein the compressed zones occupy
5% to 95% of the surface area of the nonwoven material and wherein the non-compressed
zones occupy 95% to 5% of the surface area of the nonwoven material.
9. The pouch according to any one of claims 1 to 8, comprising one or more of the following
features:
• the dry nonwoven material has a strength of 10 to 100 N/50 mm in the machine direction
and/or a strength of 5 to 50 N/50 mm in the transverse direction,
• the dry nonwoven material has an elongation of 5 to 50% in the machine direction
and an elongation of 10 to 100% transversely to the machine direction,
• the dry nonwoven material has a permeability, measured as air permeability of a
test surface to which normal pressure is applied on one side and to which an overpressure
of 125 Pa is applied on the other side, of 1,000 to 2,250, preferably 1,400 to 2,000
L/m2/s,
10. A method for producing a pouch made of a nonwoven material containing a tobacco material
and/or another nicotine-containing material according to any one of claims 1 to 9,
wherein a web material made of a chemically bonded or mechanically bonded nonwoven
material containing fibers based on cellulose and a binder is moved through between
a rotatable engraving roller having one or more projections on the outer periphery
and a rotatable smooth roller, the engraving roller and the smooth roller are pressed
from different sides against the web material and run in the circumferential direction
on the web material, wherein the web material is compacted in zones between the engraving
roller and the smooth roller by means of the one or more projections, the web material
is not compacted or is compacted to a lesser extent in zones between the regions of
the engraving roller that have no projections and the smooth roller, and the fibers
of the web material are interconnected in the compacted zones in the compacted state
by means of the at least partially crosslinked binder, and pouches are formed from
portions of the tobacco material and/or another nicotine-containing material and severed
sections of the web material.
11. The method according to claim 10, wherein the engraving roller comprises an exchangeable
embossing sleeve having one or more projections on the outer periphery.
12. The method according to any one of claims 10 to 11, wherein portions of the tobacco
material and/or the other nicotine-containing material are fed onto the web material,
the web material above the portions is folded up, a sealing seam that extends in the
longitudinal direction is made in overlapping edge regions of the web material, transverse
sealing seams are made in the overlapping regions of the web material on both sides
of each portion of the tobacco material and/or the other nicotine-containing material,
and the web material is cut into individual pouches within the transverse sealing
seams.
1. Sac en non tissé contenant une matière de tabac et/ou une autre matière contenant
de la nicotine, dans lequel le non tissé est un non tissé renforcé chimiquement ou
renforcé mécaniquement, comporte des fibres à base de cellulose, un agent liant sur
la surface des fibres et des zones compactées et des zones non compactées ou compactées
à un degré moindre et l'agent liant au moins partiellement réticulé maintient les
zones compactées dans l'état compacté.
2. Sac selon la revendication 1, lequel présente des soudures dans lesquelles des régions
superposées du non tissé sont reliées entre elles par de l'agent liant réticulé.
3. Sac selon les revendications 1 et 2, dans lequel l'agent liant réticulé est également
l'agent liant chimique renforçant chimiquement le non tissé.
4. Sac selon l'une des revendications 1 à 3, dans lequel le non tissé comporte l'un ou
plusieurs des types de fibres suivants : fibres de cellulose, fibres de viscose, fibres
de coton, polypropylène, polyéthylène, polyester ou d'autres fibres thermoplastiques.
5. Sac selon l'une des revendications 1 à 4, dans lequel le non tissé présente une multitude
de zones compactées séparées les unes des autres dans une zone interconnectée non
compactée ou compactée à un degré moindre et/ou une multitude de zones non compactées
ou compactées à un degré moindre séparées les unes des autres dans une zone compactée
interconnectée et/ou une multitude de zones compactées et une multitude de zones non
compactées ou compactées à un degré moindre entre les zones compactées et/ou uniquement
une seule zone compactée et uniquement une seule zone non compactée ou compactée à
un degré moindre.
6. Sac selon l'une des revendications 1 à 5, dans lequel les zones compactées et/ou les
zones non compactées ou compactées à un degré moindre présentent l'une ou plusieurs
des formes suivantes : polygonale, circulaire, ovale, cruciforme, en forme de bande,
ondulée.
7. Sac selon l'une des revendications 1 à 6, lequel présente une soudure s'étendant dans
une direction longitudinale dans une région de superposition du non tissé sur un côté
de grande surface et des soudures s'étendant transversalement dans des régions de
superposition du non tissé sur les deux côtés transversaux.
8. Sac selon l'une des revendications 1 à 7, dans lequel les zones comprimées occupent
de 5% à 95% de la surface du non tissé et dans lequel les zones non comprimées occupent
de 95% à 5% de la surface du non tissé.
9. Sac selon l'une des revendications 1 à 8, comportant une ou plusieurs des caractéristiques
suivantes :
• le non tissé sec présente une résistance de 10 à 100 N/50 mm dans la direction machine
et/ou une résistance de 5 à 50 N/50 mm dans la direction transversale,
• le non tissé sec présente un étirement de 5 à 50% dans la direction machine et un
étirement de 10 à 100% dans la direction transversale à la direction machine,
• le non tissé sec présente une perméabilité, mesurée en tant que perméabilité à l'air,
de 1000 à 2250, de préférence de 1400 à 2000 L/m2/s, au niveau d'une surface d'essai de 5 cm2 soumise à une pression normale sur un côté et à une surpression de 125 Pa sur l'autre
côté.
10. Procédé de fabrication d'un sac en non tissé contenant une matière de tabac et/ou
une autre matière contenant de la nicotine selon l'une des revendications 1 à 9, dans
lequel une matière en bande constituée d'un non tissé renforcé chimiquement ou renforcé
mécaniquement, contenant des fibres à base de cellulose et un agent liant, est déplacée
entre un rouleau de gravure rotatif doté d'un ou de plusieurs bossages sur la circonférence
extérieure et un rouleau lisse rotatif, le rouleau de gravure et le rouleau lisse
sont pressés de différents côtés contre la matière en bande et tournent sur la matière
en bande dans la direction circonférentielle, dans lequel la matière en bande est
compactée par zones entre le rouleau de gravure et le rouleau lisse par les un ou
plusieurs bossages, la matière en bande n'est pas compactée ou est compactée à un
degré moindre par zones entre les régions du rouleau de gravure exemptes de bossages
et le rouleau lisse et les fibres de la matière en bande dans les zones compactées
sont reliées entre elles dans l'état compacté par l'agent liant au moins partiellement
réticulé et des sacs sont formées à partir de portions de la matière de tabac et/ou
d'une autre matière contenant de la nicotine et de sections séparées de la matière
en bande,
11. Procédé selon la revendication 10, dans lequel le rouleau de gravure présente un manchon
de gaufrage remplaçable doté d'un ou de plusieurs bossages sur la circonférence extérieure.
12. Procédé selon l'une des revendications 10 à 11, dans lequel des portions de la matière
de tabac et/ou d'une autre matière contenant de la nicotine sont déposées sur la matière
en bande, la matière en bande est repliée sur les portions, une soudure s'étendant
dans la direction longitudinale est intégrée dans des régions de bord superposées
de la matière en bande, des soudures orientées transversalement sont intégrées dans
les régions superposées de la matière en bande de part et d'autre de chaque portion
de la matière de tabac et/ou d'une autre matière contenant de la nicotine et la matière
en bande est divisée en sacs individuels à l'intérieur des soudures orientées transversalement.