(19)
(11) EP 4 153 903 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
13.12.2023  Patentblatt  2023/50

(21) Anmeldenummer: 21719912.4

(22) Anmeldetag:  20.04.2021
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F21S 41/153(2018.01)
F21S 41/663(2018.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
F21S 41/153; F21S 41/663
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2021/060200
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2021/233620 (25.11.2021 Gazette  2021/47)

(54)

KRAFTFAHRZEUGSCHEINWERFERSYSTEM

MOTOR VEHICLE HEADLAMP

PHARES DE VÉHICULE AUTOMOBILE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 19.05.2020 EP 20175378

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
29.03.2023  Patentblatt  2023/13

(73) Patentinhaber: ZKW Group GmbH
3250 Wieselburg (AT)

(72) Erfinder:
  • LARIMIAN, Reza
    1140 Wien (AT)
  • MIEDLER, Stefan
    3105 Unterradlberg (AT)
  • REITER, Thomas
    3325 Ferschnitz (AT)
  • HACKER, Alexander
    3150 Wilhelmsburg (AT)
  • JACKL, Christian
    3250 Wieselburg (AT)
  • REISINGER, Bettina
    3300 Amstetten (AT)
  • BEMMER, Christian
    3660 Klein-Pöchlarn (AT)

(74) Vertreter: Patentanwaltskanzlei Matschnig & Forsthuber OG 
Biberstraße 22 Postfach 36
1010 Wien
1010 Wien (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 3 382 266
EP-A1- 3 521 691
DE-A1-102017 206 274
EP-A1- 3 428 513
EP-A2- 2 682 671
DE-A1-102017 216 911
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeugscheinwerfersystem mit einem ersten und einem zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfer, wobei jeder Kraftfahrzeugscheinwerfer ein erstes und ein zweites Lichtmodul umfasst, welches erste Lichtmodul Leuchtpixel in einer matrixartigen Anordnung in Zeilen und Spalten aufweist, und eingerichtet ist durch Abstrahlen von Licht einzelner Leuchtpixel, eine erste Lichtverteilung vor dem Kraftfahrzeugscheinwerfersystem zu erzeugen, und wobei das zweite Lichtmodul Leuchtpixel in einer matrixartigen Anordnung in Zeilen und Spalten aufweist, und eingerichtet ist durch Abstrahlen von Licht einzelner Leuchtpixel, eine zweite Lichtverteilung vor dem Kraftfahrzeugscheinwerfersystem zu erzeugen, wobei jede Lichtverteilung aus mehreren Pixellichtsegmenten gebildet ist, wobei einem Pixellichtsegment einem Leuchtpixel entspricht und durch dieses erzeugbar ist.

    [0002] Die EP 3 428 513 A1 zeigt ein Kraftfahrzeugscheinwerfersystem aus dem Stand der Technik.

    [0003] Im Stand der Technik werden üblicherweise Leuchtdioden zur Erzeugung von einer oder mehrerer Lichtverteilungen eingesetzt, welche Leuchtdioden bzw. LEDs matrixartig in Zeilen und Spalten angeordnet sind, wobei die Leuchtdioden bzw. LEDs auch als Pixel bzw. Leuchtpixel bezeichnet werden.

    [0004] Um eine höhere Auflösung der Lichtverteilung zu erhalten, also die in der Lichtverteilung enthaltenden Pixel - auch Pixellichtsegment genannt -, wird gleichzeitig die Anzahl der Leuchtdioden bzw. LEDs erhöht und/oder die Größe der LEDs weiter verkleinert, um auf gleichen Bauraum eine erhöhte Auflösung zu erhalten. Dadurch entsteht jedoch eine hohe elektronische Komplexität aufgrund der hohen Anzahl an anzusteuernden Pixeln bzw. LEDs.

    [0005] Ferner muss auch bei Verwendung von einem einzigen Lichtmodul die Intensität der einzelnen LEDs bei Erzeugung einer Lichtverteilung hoch sein, um die erforderliche, gesetzliche Intensität zu erzielen. Dies führt unter anderem zu hohen Temperaturen innerhalb des Lichtmoduls bzw. des LED-Arrays, welches wiederum besonders gekühlt werden muss. Überdies muss auch eine gesetzliche Lichtverteilungsbreite bzw. das Sichtfeld (auch "Field of View" genannt) bei Erzeugung einer Lichtverteilung, wie Abblendlichtverteilung und/oder Fernlichtverteilung, eingehalten werden. Bei Umsetzung durch ein einziges Lichtmodul ist dieses aufgrund der wiederum erhöhten elektronischen Komplexität und Hitzeentwicklung unvorteilhaft.

    [0006] Es ist eine Aufgabe der Erfindung ein verbessertes Kraftfahrzeugscheinwerfersystem bereitzustellen.

    [0007] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass jede Lichtverteilung eingerichtet ist,
    • eine erste Pixellichtsegmentgruppe zu erzeugen, welche matrixartig in Zeilen und Spalten mit einer ersten Spaltenbreite und einer ersten Zeilenhöhe angeordnet ist,
    • eine zweite Pixellichtsegmentgruppe zu erzeugen, welche matrixartig in Zeilen und Spalten mit einer zweiten Spaltenbreite und einer zweiten Zeilenhöhe angeordnet ist, wobei die zweite Spaltenbreite der Hälfte der ersten Spaltenbreite entspricht,
    • eine dritte Pixellichtsegmentgruppe zu erzeugen, welche matrixartig in Zeilen und Spalten mit einer dritten Spaltenbreite und einer dritten Zeilenhöhe angeordnet ist, welche dritte Spaltenbreite der ersten Spaltenbreite entspricht,

    wobei in der ersten Lichtverteilung des ersten Lichtmoduls die Pixellichtsegmentgruppen in vertikaler Richtung übereinander angeordnet sind, wobei in vertikaler Richtung oberhalb der zweiten Pixellichtsegmentgruppe die erste Pixellichtsegmentgruppe und in vertikaler Richtung unterhalb der zweiten Pixellichtsegmentgruppe die dritte Pixellichtsegmentgruppe angeordnet ist,

    und wobei die zweite Lichtverteilung des zweiten Lichtmoduls vertikal gespiegelt zur ersten Lichtverteilung angeordnet ist, sodass die dritte Pixellichtsegmentgruppe in vertikaler Richtung oberhalb der zweiten Pixellichtsegmentgruppe und die erste Pixellichtsegmentgruppe in vertikaler Richtung unterhalb der zweiten Pixellichtsegmentgruppe angeordnet ist,

    wobei das erste und das zweite Lichtmodul des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers eingerichtet und zueinander angeordnet sind, dass die erste und die zweite Lichtverteilung des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers um einen vertikalen Versatz von der Hälfte der zweiten Zeilenhöhe einander zumindest abschnittsweise überlappend unter Bildung einer ersten Scheinwerfer-Lichtverteilung angeordnet sind,

    und wobei das erste und das zweite Lichtmodul des zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfers eingerichtet und zueinander angeordnet sind, dass sich die erste und die zweite Lichtverteilung des zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfers unter Bildung einer zweiten Scheinwerfer-Lichtverteilung zumindest abschnittsweise überlappen, wobei die zweite Scheinwerfer-Lichtverteilung horizontal gespiegelt zur ersten Scheinwerfer-Lichtverteilung ist,

    und wobei der erste und der zweite Kraftfahrzeugscheinwerfer eingerichtet und zueinander angeordnet sind, dass sich die erste Scheinwerfer-Lichtverteilung des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers und die zweite Scheinwerfer-Lichtverteilung des zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfers um einen horizontalen Versatz von um die Hälfte der ersten Pixelbreite einander zu einer Kraftfahrzeugscheinwerfersystem-Lichtverteilung überlappen.



    [0008] Durch Überlappen von identisch, jedoch gespiegelten Lichtverteilungen bzw. Teil-Lichtverteilungen lässt sich nicht nur das Sichtfeld ("Field of View"), sondern auch die Auflösung und die Homogenität der Gesamtlichtverteilung bzw. der Kraftfahrzeugscheinwerfersystem-Lichtverteilung verbessern. Es kann dadurch unter anderem scharfe Hell-Dunkel-Grenzen erzeugt werden, obwohl die Auflösung eines einzelnen Lichtmoduls zu gering wäre.

    [0009] Es kann vorgesehen sein, dass das erste und das zweite Lichtmodul des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers eingerichtet und zueinander angeordnet sind, dass die erste und die zweite Lichtverteilung des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers zusätzlich um einen horizontalen Versatz von zumindest einem Viertel der ersten Spaltbreite einander zumindest abschnittsweise überlappen.

    [0010] Dabei kann vorgesehen sein, dass der horizontale Versatz ein Vielfaches von einem Viertel der ersten Spaltbreite ist.

    [0011] Es kann vorgesehen sein, dass die erste Pixellichtsegmentgruppe eine erste Zeilenhöhe die zweite Pixellichtsegmentgruppe eine zweite Zeilenhöhe und die dritte Pixellichtsegmentgruppe eine dritte Zeilenhöhe aufweist, wobei die Zeilenhöhen voneinander verschieden sind.

    [0012] Es kann vorgesehen sein, dass die erste Zeilenhöhe größer ist als die zweite und die dritte Zeilenhöhe, und wobei die dritte Zeilenhöhe größer ist als die zweite Zeilenhöhe.

    [0013] Es kann vorgesehen sein, dass die Leuchtpixel der ersten und zweiten Lichtmodule aus LEDs gebildet sind.

    [0014] Es kann vorgesehen sein, dass die Anzahl der Leuchtpixel eines Lichtmoduls maximal 400 ist.

    [0015] Es kann vorgesehen sein, dass die Leuchtpixel der ersten und zweiten Lichtmodule als MiniLEDs ausgebildet sind.

    [0016] Es ist hierbei zwischen MicroLEDs und MiniLEDs zu unterscheiden. MicroLEDs sind um eine Größenordnung kleiner als MiniLEDs, wobei MiniLEDs im Wesentlichen im Bereich von 100µm groß sind.

    [0017] MicroLEDs sind in der Regel schwieriger herzustellen und sind dadurch auch kostenintensiver. MiniLEDs sind hingegen wesentlich leichter herzustellen.

    [0018] Es kann vorgesehen sein, dass das Kraftfahrzeugscheinwerfersystem eine Steuereinrichtung umfasst, welche eingerichtet ist, die Leuchtpixel der ersten und zweiten Lichtmodule anzusteuern, wobei die Leuchtpixel unabhängig voneinander ansteuerbar sind.

    [0019] Es kann vorgesehen sein, dass die Steuereinrichtung eingerichtet ist, die Leuchtpixel der ersten und zweiten Lichtmodule derart anzusteuern, dass in der Kraftfahrzeugscheinwerfersystem-Lichtverteilung eine Abblendlichtverteilung und/oder einer Fernlichtverteilung erzeugbar ist.

    [0020] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von beispielhaften Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigt

    Fig. 1 eine beispielhafte erste und zweite Lichtverteilung eines ersten bzw. eines zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfers,

    Fig. 2 eine beispielhafte erste Scheinwerfer-Lichtverteilung, welche mittels einer Überlappung der ersten und zweiten Lichtverteilung eines ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers erzeugbar ist,

    Fig. 3 eine beispielhafte zweite Scheinwerfer-Lichtverteilung, welche mittels einer Überlappung der ersten und zweiten Lichtverteilung eines zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfers erzeugbar ist,

    Fig. 4 eine beispielhafte Kraftfahrzeugscheinwerfersystem-Lichtverteilung, welche mittels einer Überlappung der ersten und zweiten Scheinwerfer-Lichtverteilungen aus Fig. 2 und 3 erzeugbar ist.



    [0021] Fig. 1 zeigt eine beispielhafte erste und zweite Lichtverteilung 100, 200 eines Kraftfahrzeugscheinwerfersystems mit einem ersten und einem zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfer, wobei jeder Kraftfahrzeugscheinwerfer ein erstes und ein zweites Lichtmodul umfasst, welches erste Lichtmodul Leuchtpixel in einer matrixartigen Anordnung in Zeilen und Spalten aufweist, und eingerichtet ist durch Abstrahlen von Licht einzelner Leuchtpixel, die erste Lichtverteilung 100 vor dem Kraftfahrzeugscheinwerfersystem zu erzeugen, und wobei das zweite Lichtmodul Leuchtpixel in einer matrixartigen Anordnung in Zeilen und Spalten aufweist, und eingerichtet ist durch Abstrahlen von Licht einzelner Leuchtpixel, die zweite Lichtverteilung 200 vor dem Kraftfahrzeugscheinwerfersystem zu erzeugen.

    [0022] Hierbei sind die Leuchtpixel der Lichtmodule als MiniLEDs ausgebildet und übersteigen die Anzahl von 400 in einem Lichtmodul nicht.

    [0023] Jede Lichtverteilung 100, 200 ist dabei aus mehreren Pixellichtsegmenten 101, 201 gebildet, wobei einem Pixellichtsegment 101, 201 einem Leuchtpixel entspricht und durch dieses erzeugbar ist.

    [0024] Ferner ist jede Lichtverteilung 100, 200 dazu eingerichtet, eine erste Pixellichtsegmentgruppe 110, 210 zu erzeugen, welche matrixartig in Zeilen und Spalten mit einer ersten Spaltenbreite 110a, 210a angeordnet ist, und eine zweite Pixellichtsegmentgruppe 120, 220 zu erzeugen, welche matrixartig in Zeilen und Spalten mit einer zweiten Spaltenbreite 120a, 220a angeordnet ist, wobei die zweite Spaltenbreite 120a, 220a der Hälfte der ersten Spaltenbreite 110a, 210a entspricht, sowie eine dritte Pixellichtsegmentgruppe 130, 230 zu erzeugen, welche matrixartig in Zeilen und Spalten mit einer dritten Spaltenbreite 130a, 230a angeordnet ist, welche der ersten Spaltenbreite 110a, 210a entspricht.

    [0025] Überdies weist die erste Pixellichtsegmentgruppe 110, 210 eine erste Zeilenhöhe 110b, 210b, die zweite Pixellichtsegmentgruppe 120, 220 eine zweite Zeilenhöhe 120b, 220b und die dritte Pixellichtsegmentgruppe 130, 230 eine dritte Zeilenhöhe 130b, 230b auf, wobei in dem gezeigten Beispiel die erste Zeilenhöhe 110b, 210b größer ist als die zweite und die dritte Zeilenhöhe 120b, 220b, 130b, 230b, und wobei die dritte Zeilenhöhe 130b, 230b größer ist als die zweite Zeilenhöhe 120b, 220b.

    [0026] Wie in Fig. 1 zu sehen ist, sind die Pixellichtsegmentgruppen 110,120,130 in der ersten Lichtverteilung 100 des ersten Lichtmoduls in vertikaler Richtung übereinander angeordnet, wobei in vertikaler Richtung oberhalb der zweiten Pixellichtsegmentgruppe 120 die erste Pixellichtsegmentgruppe 110 und in vertikaler Richtung unterhalb der zweiten Pixellichtsegmentgruppe 120 die dritte Pixellichtsegmentgruppe 130 angeordnet ist.

    [0027] Ferner ist zu sehen, dass die zweite Lichtverteilung 200 des zweiten Lichtmoduls vertikal gespiegelt zur ersten Lichtverteilung 100 angeordnet ist, sodass die dritte Pixellichtsegmentgruppe 230 in vertikaler Richtung oberhalb der zweiten Pixellichtsegmentgruppe 220 und die erste Pixellichtsegmentgruppe 210 in vertikaler Richtung unterhalb der zweiten Pixellichtsegmentgruppe 220 angeordnet ist.

    [0028] Es sei angemerkt, dass sich Bezeichnungen bzw. Orientierungen wie "vertikal" und "horizontal" auf ein Kraftfahrzeugscheinwerfersystem beziehen, welches ordnungsgemäß in einem Kraftfahrzeug eingebaut ist. Überdies ist in der Kraftfahrzeugscheinwerfertechnik für einen Fachmann ohnehin bekannt wie diese Bezeichnungen zu verstehen sind, da Lichtverteilung von Kraftfahrzeugscheinwerfern und deren Ausrichtung an einem definierten Messschirm ermittelt werden, welcher sich laut ECE-Richtlinien 25m von dem zu messenden Kraftfahrzeugscheinwerfer bzw. Kraftfahrzeugscheinwerfersystem befindet. Ebenso beinhalten beispielsweise die zuvor genannten gesetzlichen ECE-Richtlinien die Begriffe vertikal bzw. horizontal.

    [0029] Das erste und das zweite Lichtmodul des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers sind ferner eingerichtet und zueinander angeordnet, sodass die erste und die zweite Lichtverteilung 100, 200 des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers um einen vertikalen Versatz 301 von einem der Hälfte der zweiten Zeilenhöhe 120b, 220b einander zumindest abschnittsweise überlappend unter Bildung einer ersten Scheinwerfer-Lichtverteilung 310 angeordnet sind, welche erste Scheinwerfer-Lichtverteilung 310 in Fig. 2 zu sehen ist. Weiters ist das erste und das zweite Lichtmodul des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers eingerichtet und zueinander angeordnet sind, dass die erste und die zweite Lichtverteilung 100, 200 des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers zusätzlich um einen horizontalen Versatz von zumindest einem Viertel der ersten Spaltbreite 110a, 210a einander zumindest abschnittsweise überlappen, sodass die sich abschnittsweise überlappenden zweiten Pixellichtsegmentgruppen 120, 220 der ersten und zweiten Lichtverteilung 100, 200 um ein Viertel der ersten Spaltbreite 110a, 210a horizontal versetzt zueinander angeordnet sind.

    [0030] Ferner sind das erste und das zweite Lichtmodul des zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfers eingerichtet und zueinander angeordnet, sodass die erste und die zweite Lichtverteilung 100, 200 des zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfers unter Bildung einer zweiten Scheinwerfer-Lichtverteilung 320 zumindest abschnittsweise überlappend angeordnet sind, wobei die zweite Scheinwerfer-Lichtverteilung 320 horizontal gespiegelt zur ersten Scheinwerfer-Lichtverteilung 310 ist, welche zweite Scheinwerfer-Lichtverteilung 320 in Fig. 3 zu sehen ist.

    [0031] Weiters sind der erste und der zweite Kraftfahrzeugscheinwerfer eingerichtet und zueinander angeordnet, sodass die erste Scheinwerfer-Lichtverteilung 310 des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers und die zweite Scheinwerfer-Lichtverteilung 320 des zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfers um einen horizontalen Versatz 401 von um die Hälfte der ersten Spaltbreite 110a, 210a einander überlappend unter Bildung einer Kraftfahrzeugscheinwerfersystem-Lichtverteilung 400 angeordnet sind, welche Kraftfahrzeugscheinwerfersystem-Lichtverteilung 400 in Fig. 4 zu sehen ist.

    [0032] Weiters umfasst das Kraftfahrzeugscheinwerfersystem eine Steuereinrichtung (nicht dargestellt), welche eingerichtet ist, die Leuchtpixel der ersten und zweiten Lichtmodule derart anzusteuern, dass in der Kraftfahrzeugscheinwerfersystem-Lichtverteilung 400 eine Abblendlichtverteilung und/oder einer Fernlichtverteilung erzeugbar ist, wobei die Leuchtpixel unabhängig voneinander ansteuerbar sind.

    LISTE DER BEZUGSZEICHEN



    [0033] 
    Erste Lichtverteilung 100
    Zweite Lichtverteilung 200
    Pixellichtsegment 101, 201
    Erste Pixellichtsegmentgruppe 110, 210
    Erste Spaltbreite 110a, 210a
    Erste Zeilenhöhe 110b, 210b
    zweite Pixellichtsegmentgruppe 120, 220
    zweite Spaltbreite 120a, 220a
    zweite Zeilenhöhe 120b, 220b
    dritte Pixellichtsegmentgruppe 130, 230
    dritte Spaltbreite 130a, 230a
    dritte Zeilenhöhe 130b, 230b
    vertikaler Versatz 301
    erste Scheinwerfer-Lichtverteilung 310
    zweite Scheinwerfer-Lichtverteilung 320
    Kraftfahrzeugscheinwerfersystem-Lichtverteilung 400
    Horizontaler Versatz 401



    Ansprüche

    1. Kraftfahrzeugscheinwerfersystem mit einem ersten und einem zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfer, wobei jeder Kraftfahrzeugscheinwerfer ein erstes und ein zweites Lichtmodul umfasst, welches erste Lichtmodul Leuchtpixel in einer matrixartigen Anordnung in Zeilen und Spalten aufweist, und eingerichtet ist, durch Abstrahlen von Licht einzelner Leuchtpixel, eine erste Lichtverteilung (100) vor dem Kraftfahrzeugscheinwerfersystem zu erzeugen, und wobei das zweite Lichtmodul Leuchtpixel in einer matrixartigen Anordnung in Zeilen und Spalten aufweist, und eingerichtet ist, durch Abstrahlen von Licht einzelner Leuchtpixel, eine zweite Lichtverteilung (200) vor dem Kraftfahrzeugscheinwerfersystem zu erzeugen, wobei jede Lichtverteilung (100, 200) aus mehreren Pixellichtsegmenten (101, 201) gebildet ist, wobei einem Pixellichtsegment (101, 201) einem Leuchtpixel entspricht und durch dieses erzeugbar ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass

    jede Lichtverteilung (100, 200) eingerichtet ist,

    - eine erste Pixellichtsegmentgruppe (110, 210) zu erzeugen, welche matrixartig in Zeilen und Spalten mit einer ersten Spaltenbreite (110a, 210a) und einer ersten Zeilenhöhe (110b, 210b) angeordnet ist,

    - eine zweite Pixellichtsegmentgruppe (120, 220) zu erzeugen, welche matrixartig in Zeilen und Spalten mit einer zweiten Spaltenbreite (120a, 220a) und einer zweiten Zeilenhöhe (120b, 220b) angeordnet ist, wobei die zweite Spaltenbreite (120a, 220a) der Hälfte der ersten Spaltenbreite (110a, 210a) entspricht,

    - eine dritte Pixellichtsegmentgruppe (130, 230) zu erzeugen, welche matrixartig in Zeilen und Spalten mit einer dritten Spaltenbreite (130a, 230a) und einer dritten Zeilenhöhe (130b, 230b) angeordnet ist, welche dritte Spaltenbreit der ersten Spaltenbreite (110a, 210a) entspricht,

    wobei in der ersten Lichtverteilung (100) des ersten Lichtmoduls die Pixellichtsegmentgruppen (110, 120, 130) in vertikaler Richtung übereinander angeordnet sind, wobei in vertikaler Richtung oberhalb der zweiten Pixellichtsegmentgruppe (120) die erste Pixellichtsegmentgruppe (110) und in vertikaler Richtung unterhalb der zweiten Pixellichtsegmentgruppe (120) die dritte Pixellichtsegmentgruppe (130) angeordnet ist,

    und wobei die zweite Lichtverteilung (200) des zweiten Lichtmoduls vertikal gespiegelt zur ersten Lichtverteilung (100) angeordnet ist, sodass die dritte Pixellichtsegmentgruppe (230) in vertikaler Richtung oberhalb der zweiten Pixellichtsegmentgruppe (220) und die erste Pixellichtsegmentgruppe (210) in vertikaler Richtung unterhalb der zweiten Pixellichtsegmentgruppe (220) angeordnet ist,

    wobei das erste und das zweite Lichtmodul des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers eingerichtet und zueinander angeordnet sind, dass die erste und die zweite Lichtverteilung (100, 200) des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers um einen vertikalen Versatz (301) von der Hälfte der zweiten Zeilenhöhe (120b, 220b) einander zumindest abschnittsweise überlappend unter Bildung einer ersten Scheinwerfer-Lichtverteilung (310) angeordnet sind,

    und wobei das erste und das zweite Lichtmodul des zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfers eingerichtet und zueinander angeordnet sind, dass sich die erste und die zweite Lichtverteilung (100, 200) des zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfers unter Bildung einer zweiten Scheinwerfer-Lichtverteilung (320) zumindest abschnittsweise überlappen, wobei die zweite Scheinwerfer-Lichtverteilung (320) horizontal gespiegelt zur ersten Scheinwerfer-Lichtverteilung (310) ist,

    und wobei der erste und der zweite Kraftfahrzeugscheinwerfer eingerichtet und zueinander angeordnet sind, dass sich die erste Scheinwerfer-Lichtverteilung (310) des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers und die zweite Scheinwerfer-Lichtverteilung (320) des zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfers um einen horizontalen Versatz (401) von um die Hälfte der ersten Spaltbreite (110a, 210a) einander unter Bildung einer Kraftfahrzeugscheinwerfersystem-Lichtverteilung (400) überlappen.


     
    2. Kraftfahrzeugscheinwerfersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste, zweite und dritte Zeilenhöhen voneinander verschieden sind.
     
    3. Kraftfahrzeugscheinwerfersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Zeilenhöhe (110b, 210b) größer ist als die zweite und die dritte Zeilenhöhe (120b, 220b, 130b, 230b), und wobei die dritte Zeilenhöhe (130b, 230b) größer ist als die zweite Zeilenhöhe (120b, 220b).
     
    4. Kraftfahrzeugscheinwerfersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtpixel der ersten und zweiten Lichtmodule aus LEDs gebildet sind.
     
    5. Kraftfahrzeugscheinwerfersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Leuchtpixel eines Lichtmoduls maximal 400 ist.
     
    6. Kraftfahrzeugscheinwerfersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtpixel der ersten und zweiten Lichtmodule als MiniLEDs ausgebildet sind.
     
    7. Kraftfahrzeugscheinwerfersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftfahrzeugscheinwerfersystem eine Steuereinrichtung umfasst, welche eingerichtet ist, die Leuchtpixel der ersten und zweiten Lichtmodule anzusteuern, wobei die Leuchtpixel unabhängig voneinander ansteuerbar sind.
     
    8. Kraftfahrzeugscheinwerfersystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung eingerichtet ist, die Leuchtpixel der ersten und zweiten Lichtmodule derart anzusteuern, dass in der Kraftfahrzeugscheinwerfersystem-Lichtverteilung eine Abblendlichtverteilung und/oder einer Fernlichtverteilung erzeugbar ist.
     
    9. Kraftfahrzeugscheinwerfersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Lichtmodul des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers eingerichtet und zueinander angeordnet sind, dass die erste und die zweite Lichtverteilung (100, 200) des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers zusätzlich um einen horizontalen Versatz von zumindest einem Viertel der ersten Spaltbreite (110a, 210a) einander zumindest abschnittsweise überlappen.
     
    10. Kraftfahrzeugscheinwerfersystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der horizontale Versatz ein Vielfaches von einem Viertel der ersten Spaltbreite (110a, 210a) ist.
     


    Claims

    1. Motor vehicle headlamp system comprising a first and a second motor vehicle headlamp, wherein each motor vehicle headlamp comprises a first and a second light module, which first light module has light pixels in a matrix-like arrangement in rows and columns, and is arranged to generate a first light distribution (100) in front of the motor vehicle headlamp system by emitting light from individual light pixels, and wherein the second light module has light pixels in a matrix-like arrangement in rows and columns, and is set up to generate a second light distribution (200) in front of the motor vehicle headlamp system by emitting light from individual light pixels, wherein each light distribution (100, 200) is formed from a plurality of pixel light segments (101, 201), wherein a pixel light segment (101, 201) corresponds to a light pixel and can be generated by the same,
    characterized in that

    each light segment (100, 200) is configured to

    - generate a first pixel light segment group (110, 210) arranged in a matrix-like manner in rows and columns having a first column width (110a, 210a) and a first row height (110b, 210b)

    - generate a second pixel light segment group (120, 220) which is arranged matrix-like in rows and columns with a second column width (120a, 220a) and a second row height (120b, 220b), wherein the second column width (120a, 220a) corresponds to half of the first column width (110a, 210a)

    - generate a third pixel light segment group (130, 230) arranged matrix-like in rows and columns with a third column width (130a, 230a) and a third row height (130b, 230b), said third column width corresponding to said first column width (110a, 210a)

    wherein in the first light distribution (100) of the first light module the pixel light segment groups (110, 120, 130) are arranged one above the other in vertical direction, wherein in vertical direction above the second pixel light segment group (120) the first pixel light segment group (110) is arranged and in vertical direction below the second pixel light segment group (120) the third pixel light segment group (130) is arranged,

    and wherein the second light distribution (200) of the second light module is arranged vertically mirrored to the first light distribution (100), so that the third pixel light segment group (230) is arranged in vertical direction above the second pixel light segment group (220) and the first pixel light segment group (210) is arranged in vertical direction below the second pixel light segment group (220),

    wherein the first and the second light module of the first motor vehicle headlamp are set up and arranged relative to one another such that the first and the second light distribution (100, 200) of the first motor vehicle headlamp are arranged overlapping one another at least in sections by a vertical offset (301) of half the second line height (120b, 220b) to form a first headlamp light distribution (310)

    and wherein the first and second light modules of the second motor vehicle headlight are arranged and disposed relative to each other such that the first and second light distributions (100, 200) of the second motor vehicle headlight overlap at least in sections to form a second headlight light distribution (320), wherein the second headlight light distribution (320) is horizontally mirrored relative to the first headlight light distribution (310),

    and wherein the first and the second motor vehicle headlights are set up and arranged relative to one another such that the first headlight light distribution (310) of the first motor vehicle headlight and the second headlight light distribution (320) of the second motor vehicle headlight overlap one another by a horizontal offset (401) of around half the first gap width (110a, 210a) to form a motor vehicle headlight system light distribution (400).


     
    2. Motor vehicle headlamp system according to claim 1, characterized in that the first, second and third line heights are different from each other.
     
    3. Motor vehicle headlamp system according to claim 1 or 2, characterized in that the first line height (110b, 210b) is greater than the second and third line heights (120b, 220b, 130b, 230b), and wherein the third line height (130b, 230b) is greater than the second line height (120b, 220b).
     
    4. Motor vehicle headlamp system according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the light pixels of the first and second light modules are formed of LEDs.
     
    5. Motor vehicle headlamp system according to one of claims 1 to 4, characterized in that the number of luminous pixels of a light module is at most 400.
     
    6. Motor vehicle headlamp system according to one of claims 1 to 5, characterized in that the light pixels of the first and second light modules are formed as mini LEDs.
     
    7. Motor vehicle headlamp system according to one of claims 1 to 6, characterized in that the motor vehicle headlamp system comprises a control device which is set up to drive the light pixels of the first and second light modules, it being possible to drive the light pixels independently of one another.
     
    8. Motor vehicle headlamp system according to claim 7, characterized in that the control device is set up to control the light pixels of the first and second light modules in such a way that a dipped beam light distribution and/or a main beam light distribution can be generated in the motor vehicle headlamp system light distribution.
     
    9. Motor vehicle headlamp system according to one of claims 1 to 8, characterized in that the first and the second light module of the first motor vehicle headlamp are set up and arranged with respect to one another in such a way that the first and the second light distribution (100, 200) of the first motor vehicle headlamp additionally overlap one another at least in sections by a horizontal offset of at least one quarter of the first gap width (110a, 210a).
     
    10. Motor vehicle headlamp system according to claim 9, characterized in that the horizontal offset is a multiple of a quarter of the first gap width (110a, 210a).
     


    Revendications

    1. Système de projecteur de véhicule automobile comprenant un premier et un deuxième projecteur de véhicule automobile, chaque projecteur de véhicule automobile comprenant un premier et un deuxième module d'éclairage, le premier module d'éclairage présentant des pixels lumineux dans un agencement matriciel en lignes et en colonnes, et étant conçu pour générer une première répartition de lumière (100) devant le système de projecteur de véhicule automobile par émission de lumière de pixels lumineux individuels, et le deuxième module lumineux présentant des pixels lumineux dans un agencement de type matriciel en lignes et en colonnes, et étant conçu pour générer une deuxième répartition lumineuse (200) devant le système de phares du véhicule automobile par rayonnement de lumière de pixels lumineux individuels, chaque répartition lumineuse (100, 200) étant formée de plusieurs segments lumineux de pixels (101, 201), un segment lumineux de pixel (101, 201) correspondant à un pixel lumineux et pouvant être généré par celui-ci,
    caractérisé en ce que

    chaque distribution de lumière (100, 200) est aménagée,

    - de générer un premier groupe de segments de lumière de pixel (110, 210) qui est disposé de manière matricielle en lignes et en colonnes avec une première largeur de colonne (110a, 210a) et une première hauteur de ligne (110b, 210b),

    - générer un deuxième groupe de segments de lumière de pixel (120, 220) qui est disposé de manière matricielle en lignes et en colonnes avec une deuxième largeur de colonne (120a, 220a) et une deuxième hauteur de ligne (120b, 220b), la deuxième largeur de colonne (120a, 220a) correspondant à la moitié de la première largeur de colonne (110a, 210a),

    - générer un troisième groupe de segments lumineux de pixels (130, 230) qui est disposé de manière matricielle en lignes et en colonnes avec une troisième largeur de colonne (130a, 230a) et une troisième hauteur de ligne (130b, 230b), laquelle troisième largeur de colonne correspond à la première largeur de colonne (110a, 210a),

    dans lequel, dans la première répartition de lumière (100) du premier module d'éclairage, les groupes de segments de lumière de pixel (110, 120, 130) sont disposés les uns au-dessus des autres dans la direction verticale, le premier groupe de segments de lumière de pixel (110) étant disposé dans la direction verticale au-dessus du deuxième groupe de segments de lumière de pixel (120) et le troisième groupe de segments de lumière de pixel (130) étant disposé dans la direction verticale au-dessous du deuxième groupe de segments de lumière de pixel (120),

    et dans lequel la deuxième distribution de lumière (200) du deuxième module de lumière est disposée verticalement en miroir par rapport à la première distribution de lumière (100), de sorte que le troisième groupe de segments de lumière de pixel (230) est disposé dans la direction verticale au-dessus du deuxième groupe de segments de lumière de pixel (220) et le premier groupe de segments de lumière de pixel (210) est disposé dans la direction verticale au-dessous du deuxième groupe de segments de lumière de pixel (220),

    le premier et le deuxième module d'éclairage du premier projecteur de véhicule automobile étant aménagés et disposés l'un par rapport à l'autre de telle sorte que la première et la deuxième répartition de lumière (100, 200) du premier projecteur de véhicule automobile soient disposées en se chevauchant au moins par sections d'un décalage vertical (301) de la moitié de la deuxième hauteur de ligne (120b, 220b) en formant une première répartition de lumière de projecteur (310),

    et le premier et le deuxième module d'éclairage du deuxième projecteur de véhicule automobile étant aménagés et disposés l'un par rapport à l'autre de telle sorte que la première et la deuxième répartition de lumière (100, 200) du deuxième projecteur de véhicule automobile se chevauchent au moins par sections en formant une deuxième répartition de lumière de projecteur (320), la deuxième répartition de lumière de projecteur (320) étant réfléchie horizontalement par rapport à la première répartition de lumière de projecteur (310),

    et le premier et le deuxième projecteur de véhicule automobile étant aménagés et disposés l'un par rapport à l'autre de telle sorte que la première répartition de lumière de projecteur (310) du premier projecteur de véhicule automobile et la deuxième répartition de lumière de projecteur (320) du deuxième projecteur de véhicule automobile se chevauchent l'une l'autre d'un décalage horizontal (401) d'environ la moitié de la première largeur de fente (110a, 210a) en formant une répartition de lumière de système de projecteur de véhicule automobile (400).


     
    2. Système de projecteur de véhicule automobile selon la revendication 1, caractérisé en ce que les première, deuxième et troisième hauteurs de ligne sont différentes les unes des autres.
     
    3. Système de projecteur de véhicule automobile selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la première hauteur de ligne (110b, 210b) est supérieure à la deuxième et à la troisième hauteur de ligne (120b, 220b, 130b, 230b), et dans lequel la troisième hauteur de ligne (130b, 230b) est supérieure à la deuxième hauteur de ligne (120b, 220b).
     
    4. Système de projecteur de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les pixels lumineux des premier et deuxième modules lumineux sont formés de LED.
     
    5. Système de projecteur de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le nombre de pixels lumineux d'un module lumineux est au maximum de 400.
     
    6. Système de projecteur de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les pixels lumineux des premiers et deuxièmes modules lumineux sont constitués par des MiniLED.
     
    7. Système de projecteur de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le système de projecteur de véhicule automobile comprend un dispositif de commande qui est agencé pour commander les pixels lumineux des premier et deuxième modules lumineux, les pixels lumineux pouvant être commandés indépendamment les uns des autres.
     
    8. Système de projecteur de véhicule automobile selon la revendication 7, caractérisé en ce que le dispositif de commande est conçu pour commander les pixels lumineux des premier et deuxième modules lumineux de telle sorte qu'une répartition des feux de croisement et/ou une répartition des feux de route puisse être générée dans la répartition lumineuse du système de projecteur de véhicule automobile.
     
    9. Système de projecteur de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le premier et le deuxième module d'éclairage du premier projecteur de véhicule automobile sont agencés et disposés l'un par rapport à l'autre de telle sorte que la première et la deuxième répartition lumineuse (100, 200) du premier projecteur de véhicule automobile se chevauchent en outre au moins par sections d'un décalage horizontal d'au moins un quart de la première largeur de fente (110a, 210a).
     
    10. Système de projecteur de véhicule automobile selon la revendication 9, caractérisé en ce que le décalage horizontal est un multiple d'un quart de la première largeur de fente (110a, 210a).
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente