[0001] Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeugscheinwerfersystem mit einem ersten und einem
zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfer, wobei jeder Kraftfahrzeugscheinwerfer ein erstes
und ein zweites Lichtmodul umfasst, welches erste Lichtmodul Leuchtpixel in einer
matrixartigen Anordnung in Zeilen und Spalten aufweist, und eingerichtet ist durch
Abstrahlen von Licht einzelner Leuchtpixel, eine erste Lichtverteilung vor dem Kraftfahrzeugscheinwerfersystem
zu erzeugen, und wobei das zweite Lichtmodul Leuchtpixel in einer matrixartigen Anordnung
in Zeilen und Spalten aufweist, und eingerichtet ist durch Abstrahlen von Licht einzelner
Leuchtpixel, eine zweite Lichtverteilung vor dem Kraftfahrzeugscheinwerfersystem zu
erzeugen, wobei jede Lichtverteilung aus mehreren Pixellichtsegmenten gebildet ist,
wobei einem Pixellichtsegment einem Leuchtpixel entspricht und durch dieses erzeugbar
ist.
[0002] Die
EP 3 428 513 A1 zeigt ein Kraftfahrzeugscheinwerfersystem aus dem Stand der Technik.
[0003] Im Stand der Technik werden üblicherweise Leuchtdioden zur Erzeugung von einer oder
mehrerer Lichtverteilungen eingesetzt, welche Leuchtdioden bzw. LEDs matrixartig in
Zeilen und Spalten angeordnet sind, wobei die Leuchtdioden bzw. LEDs auch als Pixel
bzw. Leuchtpixel bezeichnet werden.
[0004] Um eine höhere Auflösung der Lichtverteilung zu erhalten, also die in der Lichtverteilung
enthaltenden Pixel - auch Pixellichtsegment genannt -, wird gleichzeitig die Anzahl
der Leuchtdioden bzw. LEDs erhöht und/oder die Größe der LEDs weiter verkleinert,
um auf gleichen Bauraum eine erhöhte Auflösung zu erhalten. Dadurch entsteht jedoch
eine hohe elektronische Komplexität aufgrund der hohen Anzahl an anzusteuernden Pixeln
bzw. LEDs.
[0005] Ferner muss auch bei Verwendung von einem einzigen Lichtmodul die Intensität der
einzelnen LEDs bei Erzeugung einer Lichtverteilung hoch sein, um die erforderliche,
gesetzliche Intensität zu erzielen. Dies führt unter anderem zu hohen Temperaturen
innerhalb des Lichtmoduls bzw. des LED-Arrays, welches wiederum besonders gekühlt
werden muss. Überdies muss auch eine gesetzliche Lichtverteilungsbreite bzw. das Sichtfeld
(auch "Field of View" genannt) bei Erzeugung einer Lichtverteilung, wie Abblendlichtverteilung
und/oder Fernlichtverteilung, eingehalten werden. Bei Umsetzung durch ein einziges
Lichtmodul ist dieses aufgrund der wiederum erhöhten elektronischen Komplexität und
Hitzeentwicklung unvorteilhaft.
[0006] Es ist eine Aufgabe der Erfindung ein verbessertes Kraftfahrzeugscheinwerfersystem
bereitzustellen.
[0007] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass jede Lichtverteilung eingerichtet ist,
- eine erste Pixellichtsegmentgruppe zu erzeugen, welche matrixartig in Zeilen und Spalten
mit einer ersten Spaltenbreite und einer ersten Zeilenhöhe angeordnet ist,
- eine zweite Pixellichtsegmentgruppe zu erzeugen, welche matrixartig in Zeilen und
Spalten mit einer zweiten Spaltenbreite und einer zweiten Zeilenhöhe angeordnet ist,
wobei die zweite Spaltenbreite der Hälfte der ersten Spaltenbreite entspricht,
- eine dritte Pixellichtsegmentgruppe zu erzeugen, welche matrixartig in Zeilen und
Spalten mit einer dritten Spaltenbreite und einer dritten Zeilenhöhe angeordnet ist,
welche dritte Spaltenbreite der ersten Spaltenbreite entspricht,
wobei in der ersten Lichtverteilung des ersten Lichtmoduls die Pixellichtsegmentgruppen
in vertikaler Richtung übereinander angeordnet sind, wobei in vertikaler Richtung
oberhalb der zweiten Pixellichtsegmentgruppe die erste Pixellichtsegmentgruppe und
in vertikaler Richtung unterhalb der zweiten Pixellichtsegmentgruppe die dritte Pixellichtsegmentgruppe
angeordnet ist,
und wobei die zweite Lichtverteilung des zweiten Lichtmoduls vertikal gespiegelt zur
ersten Lichtverteilung angeordnet ist, sodass die dritte Pixellichtsegmentgruppe in
vertikaler Richtung oberhalb der zweiten Pixellichtsegmentgruppe und die erste Pixellichtsegmentgruppe
in vertikaler Richtung unterhalb der zweiten Pixellichtsegmentgruppe angeordnet ist,
wobei das erste und das zweite Lichtmodul des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers eingerichtet
und zueinander angeordnet sind, dass die erste und die zweite Lichtverteilung des
ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers um einen vertikalen Versatz von der Hälfte der zweiten
Zeilenhöhe einander zumindest abschnittsweise überlappend unter Bildung einer ersten
Scheinwerfer-Lichtverteilung angeordnet sind,
und wobei das erste und das zweite Lichtmodul des zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfers
eingerichtet und zueinander angeordnet sind, dass sich die erste und die zweite Lichtverteilung
des zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfers unter Bildung einer zweiten Scheinwerfer-Lichtverteilung
zumindest abschnittsweise überlappen, wobei die zweite Scheinwerfer-Lichtverteilung
horizontal gespiegelt zur ersten Scheinwerfer-Lichtverteilung ist,
und wobei der erste und der zweite Kraftfahrzeugscheinwerfer eingerichtet und zueinander
angeordnet sind, dass sich die erste Scheinwerfer-Lichtverteilung des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers
und die zweite Scheinwerfer-Lichtverteilung des zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfers
um einen horizontalen Versatz von um die Hälfte der ersten Pixelbreite einander zu
einer Kraftfahrzeugscheinwerfersystem-Lichtverteilung überlappen.
[0008] Durch Überlappen von identisch, jedoch gespiegelten Lichtverteilungen bzw. Teil-Lichtverteilungen
lässt sich nicht nur das Sichtfeld ("Field of View"), sondern auch die Auflösung und
die Homogenität der Gesamtlichtverteilung bzw. der Kraftfahrzeugscheinwerfersystem-Lichtverteilung
verbessern. Es kann dadurch unter anderem scharfe Hell-Dunkel-Grenzen erzeugt werden,
obwohl die Auflösung eines einzelnen Lichtmoduls zu gering wäre.
[0009] Es kann vorgesehen sein, dass das erste und das zweite Lichtmodul des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers
eingerichtet und zueinander angeordnet sind, dass die erste und die zweite Lichtverteilung
des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers zusätzlich um einen horizontalen Versatz von
zumindest einem Viertel der ersten Spaltbreite einander zumindest abschnittsweise
überlappen.
[0010] Dabei kann vorgesehen sein, dass der horizontale Versatz ein Vielfaches von einem
Viertel der ersten Spaltbreite ist.
[0011] Es kann vorgesehen sein, dass die erste Pixellichtsegmentgruppe eine erste Zeilenhöhe
die zweite Pixellichtsegmentgruppe eine zweite Zeilenhöhe und die dritte Pixellichtsegmentgruppe
eine dritte Zeilenhöhe aufweist, wobei die Zeilenhöhen voneinander verschieden sind.
[0012] Es kann vorgesehen sein, dass die erste Zeilenhöhe größer ist als die zweite und
die dritte Zeilenhöhe, und wobei die dritte Zeilenhöhe größer ist als die zweite Zeilenhöhe.
[0013] Es kann vorgesehen sein, dass die Leuchtpixel der ersten und zweiten Lichtmodule
aus LEDs gebildet sind.
[0014] Es kann vorgesehen sein, dass die Anzahl der Leuchtpixel eines Lichtmoduls maximal
400 ist.
[0015] Es kann vorgesehen sein, dass die Leuchtpixel der ersten und zweiten Lichtmodule
als MiniLEDs ausgebildet sind.
[0016] Es ist hierbei zwischen MicroLEDs und MiniLEDs zu unterscheiden. MicroLEDs sind um
eine Größenordnung kleiner als MiniLEDs, wobei MiniLEDs im Wesentlichen im Bereich
von 100µm groß sind.
[0017] MicroLEDs sind in der Regel schwieriger herzustellen und sind dadurch auch kostenintensiver.
MiniLEDs sind hingegen wesentlich leichter herzustellen.
[0018] Es kann vorgesehen sein, dass das Kraftfahrzeugscheinwerfersystem eine Steuereinrichtung
umfasst, welche eingerichtet ist, die Leuchtpixel der ersten und zweiten Lichtmodule
anzusteuern, wobei die Leuchtpixel unabhängig voneinander ansteuerbar sind.
[0019] Es kann vorgesehen sein, dass die Steuereinrichtung eingerichtet ist, die Leuchtpixel
der ersten und zweiten Lichtmodule derart anzusteuern, dass in der Kraftfahrzeugscheinwerfersystem-Lichtverteilung
eine Abblendlichtverteilung und/oder einer Fernlichtverteilung erzeugbar ist.
[0020] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von beispielhaften Zeichnungen näher erläutert.
Hierbei zeigt
Fig. 1 eine beispielhafte erste und zweite Lichtverteilung eines ersten bzw. eines
zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfers,
Fig. 2 eine beispielhafte erste Scheinwerfer-Lichtverteilung, welche mittels einer
Überlappung der ersten und zweiten Lichtverteilung eines ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers
erzeugbar ist,
Fig. 3 eine beispielhafte zweite Scheinwerfer-Lichtverteilung, welche mittels einer
Überlappung der ersten und zweiten Lichtverteilung eines zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfers
erzeugbar ist,
Fig. 4 eine beispielhafte Kraftfahrzeugscheinwerfersystem-Lichtverteilung, welche
mittels einer Überlappung der ersten und zweiten Scheinwerfer-Lichtverteilungen aus
Fig. 2 und 3 erzeugbar ist.
[0021] Fig. 1 zeigt eine beispielhafte erste und zweite Lichtverteilung
100,
200 eines Kraftfahrzeugscheinwerfersystems mit einem ersten und einem zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfer,
wobei jeder Kraftfahrzeugscheinwerfer ein erstes und ein zweites Lichtmodul umfasst,
welches erste Lichtmodul Leuchtpixel in einer matrixartigen Anordnung in Zeilen und
Spalten aufweist, und eingerichtet ist durch Abstrahlen von Licht einzelner Leuchtpixel,
die erste Lichtverteilung 100 vor dem Kraftfahrzeugscheinwerfersystem zu erzeugen,
und wobei das zweite Lichtmodul Leuchtpixel in einer matrixartigen Anordnung in Zeilen
und Spalten aufweist, und eingerichtet ist durch Abstrahlen von Licht einzelner Leuchtpixel,
die zweite Lichtverteilung 200 vor dem Kraftfahrzeugscheinwerfersystem zu erzeugen.
[0022] Hierbei sind die Leuchtpixel der Lichtmodule als MiniLEDs ausgebildet und übersteigen
die Anzahl von 400 in einem Lichtmodul nicht.
[0023] Jede Lichtverteilung
100,
200 ist dabei aus mehreren Pixellichtsegmenten
101,
201 gebildet, wobei einem Pixellichtsegment
101,
201 einem Leuchtpixel entspricht und durch dieses erzeugbar ist.
[0024] Ferner ist jede Lichtverteilung
100,
200 dazu eingerichtet, eine erste Pixellichtsegmentgruppe
110,
210 zu erzeugen, welche matrixartig in Zeilen und Spalten mit einer ersten Spaltenbreite
110a,
210a angeordnet ist, und eine zweite Pixellichtsegmentgruppe
120,
220 zu erzeugen, welche matrixartig in Zeilen und Spalten mit einer zweiten Spaltenbreite
120a,
220a angeordnet ist, wobei die zweite Spaltenbreite
120a,
220a der Hälfte der ersten Spaltenbreite
110a,
210a entspricht, sowie eine dritte Pixellichtsegmentgruppe
130,
230 zu erzeugen, welche matrixartig in Zeilen und Spalten mit einer dritten Spaltenbreite
130a,
230a angeordnet ist, welche der ersten Spaltenbreite
110a,
210a entspricht.
[0025] Überdies weist die erste Pixellichtsegmentgruppe
110,
210 eine erste Zeilenhöhe
110b,
210b, die zweite Pixellichtsegmentgruppe
120,
220 eine zweite Zeilenhöhe
120b,
220b und die dritte Pixellichtsegmentgruppe
130,
230 eine dritte Zeilenhöhe
130b,
230b auf, wobei in dem gezeigten Beispiel die erste Zeilenhöhe
110b,
210b größer ist als die zweite und die dritte Zeilenhöhe
120b,
220b,
130b,
230b, und wobei die dritte Zeilenhöhe
130b,
230b größer ist als die zweite Zeilenhöhe
120b,
220b.
[0026] Wie in
Fig. 1 zu sehen ist, sind die Pixellichtsegmentgruppen
110,
120,
130 in der ersten Lichtverteilung
100 des ersten Lichtmoduls in vertikaler Richtung übereinander angeordnet, wobei in vertikaler
Richtung oberhalb der zweiten Pixellichtsegmentgruppe
120 die erste Pixellichtsegmentgruppe
110 und in vertikaler Richtung unterhalb der zweiten Pixellichtsegmentgruppe
120 die dritte Pixellichtsegmentgruppe
130 angeordnet ist.
[0027] Ferner ist zu sehen, dass die zweite Lichtverteilung
200 des zweiten Lichtmoduls vertikal gespiegelt zur ersten Lichtverteilung
100 angeordnet ist, sodass die dritte Pixellichtsegmentgruppe
230 in vertikaler Richtung oberhalb der zweiten Pixellichtsegmentgruppe
220 und die erste Pixellichtsegmentgruppe
210 in vertikaler Richtung unterhalb der zweiten Pixellichtsegmentgruppe
220 angeordnet ist.
[0028] Es sei angemerkt, dass sich Bezeichnungen bzw. Orientierungen wie "vertikal" und
"horizontal" auf ein Kraftfahrzeugscheinwerfersystem beziehen, welches ordnungsgemäß
in einem Kraftfahrzeug eingebaut ist. Überdies ist in der Kraftfahrzeugscheinwerfertechnik
für einen Fachmann ohnehin bekannt wie diese Bezeichnungen zu verstehen sind, da Lichtverteilung
von Kraftfahrzeugscheinwerfern und deren Ausrichtung an einem definierten Messschirm
ermittelt werden, welcher sich laut ECE-Richtlinien 25m von dem zu messenden Kraftfahrzeugscheinwerfer
bzw. Kraftfahrzeugscheinwerfersystem befindet. Ebenso beinhalten beispielsweise die
zuvor genannten gesetzlichen ECE-Richtlinien die Begriffe vertikal bzw. horizontal.
[0029] Das erste und das zweite Lichtmodul des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers sind ferner
eingerichtet und zueinander angeordnet, sodass die erste und die zweite Lichtverteilung
100,
200 des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers um einen vertikalen Versatz
301 von einem der Hälfte der zweiten Zeilenhöhe
120b,
220b einander zumindest abschnittsweise überlappend unter Bildung einer ersten Scheinwerfer-Lichtverteilung
310 angeordnet sind, welche erste Scheinwerfer-Lichtverteilung
310 in
Fig. 2 zu sehen ist. Weiters ist das erste und das zweite Lichtmodul des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers
eingerichtet und zueinander angeordnet sind, dass die erste und die zweite Lichtverteilung
100,
200 des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers zusätzlich um einen horizontalen Versatz von
zumindest einem Viertel der ersten Spaltbreite
110a,
210a einander zumindest abschnittsweise überlappen, sodass die sich abschnittsweise überlappenden
zweiten Pixellichtsegmentgruppen
120,
220 der ersten und zweiten Lichtverteilung
100,
200 um ein Viertel der ersten Spaltbreite
110a,
210a horizontal versetzt zueinander angeordnet sind.
[0030] Ferner sind das erste und das zweite Lichtmodul des zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfers
eingerichtet und zueinander angeordnet, sodass die erste und die zweite Lichtverteilung
100,
200 des zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfers unter Bildung einer zweiten Scheinwerfer-Lichtverteilung
320 zumindest abschnittsweise überlappend angeordnet sind, wobei die zweite Scheinwerfer-Lichtverteilung
320 horizontal gespiegelt zur ersten Scheinwerfer-Lichtverteilung
310 ist, welche zweite Scheinwerfer-Lichtverteilung
320 in
Fig. 3 zu sehen ist.
[0031] Weiters sind der erste und der zweite Kraftfahrzeugscheinwerfer eingerichtet und
zueinander angeordnet, sodass die erste Scheinwerfer-Lichtverteilung
310 des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers und die zweite Scheinwerfer-Lichtverteilung
320 des zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfers um einen horizontalen Versatz
401 von um die Hälfte der ersten Spaltbreite
110a,
210a einander überlappend unter Bildung einer Kraftfahrzeugscheinwerfersystem-Lichtverteilung
400 angeordnet sind, welche Kraftfahrzeugscheinwerfersystem-Lichtverteilung
400 in
Fig. 4 zu sehen ist.
[0032] Weiters umfasst das Kraftfahrzeugscheinwerfersystem eine Steuereinrichtung (nicht
dargestellt), welche eingerichtet ist, die Leuchtpixel der ersten und zweiten Lichtmodule
derart anzusteuern, dass in der Kraftfahrzeugscheinwerfersystem-Lichtverteilung
400 eine Abblendlichtverteilung und/oder einer Fernlichtverteilung erzeugbar ist, wobei
die Leuchtpixel unabhängig voneinander ansteuerbar sind.
LISTE DER BEZUGSZEICHEN
[0033]
| Erste Lichtverteilung |
100 |
| Zweite Lichtverteilung |
200 |
| Pixellichtsegment |
101, 201 |
| Erste Pixellichtsegmentgruppe |
110, 210 |
| Erste Spaltbreite |
110a, 210a |
| Erste Zeilenhöhe |
110b, 210b |
| zweite Pixellichtsegmentgruppe |
120, 220 |
| zweite Spaltbreite |
120a, 220a |
| zweite Zeilenhöhe |
120b, 220b |
| dritte Pixellichtsegmentgruppe |
130, 230 |
| dritte Spaltbreite |
130a, 230a |
| dritte Zeilenhöhe |
130b, 230b |
| vertikaler Versatz |
301 |
| erste Scheinwerfer-Lichtverteilung |
310 |
| zweite Scheinwerfer-Lichtverteilung |
320 |
| Kraftfahrzeugscheinwerfersystem-Lichtverteilung |
400 |
| Horizontaler Versatz |
401 |
1. Kraftfahrzeugscheinwerfersystem mit einem ersten und einem zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfer,
wobei jeder Kraftfahrzeugscheinwerfer ein erstes und ein zweites Lichtmodul umfasst,
welches erste Lichtmodul Leuchtpixel in einer matrixartigen Anordnung in Zeilen und
Spalten aufweist, und eingerichtet ist, durch Abstrahlen von Licht einzelner Leuchtpixel,
eine erste Lichtverteilung (100) vor dem Kraftfahrzeugscheinwerfersystem zu erzeugen,
und wobei das zweite Lichtmodul Leuchtpixel in einer matrixartigen Anordnung in Zeilen
und Spalten aufweist, und eingerichtet ist, durch Abstrahlen von Licht einzelner Leuchtpixel,
eine zweite Lichtverteilung (200) vor dem Kraftfahrzeugscheinwerfersystem zu erzeugen,
wobei jede Lichtverteilung (100, 200) aus mehreren Pixellichtsegmenten (101, 201)
gebildet ist, wobei einem Pixellichtsegment (101, 201) einem Leuchtpixel entspricht
und durch dieses erzeugbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
jede Lichtverteilung (100, 200) eingerichtet ist,
- eine erste Pixellichtsegmentgruppe (110, 210) zu erzeugen, welche matrixartig in
Zeilen und Spalten mit einer ersten Spaltenbreite (110a, 210a) und einer ersten Zeilenhöhe
(110b, 210b) angeordnet ist,
- eine zweite Pixellichtsegmentgruppe (120, 220) zu erzeugen, welche matrixartig in
Zeilen und Spalten mit einer zweiten Spaltenbreite (120a, 220a) und einer zweiten
Zeilenhöhe (120b, 220b) angeordnet ist, wobei die zweite Spaltenbreite (120a, 220a)
der Hälfte der ersten Spaltenbreite (110a, 210a) entspricht,
- eine dritte Pixellichtsegmentgruppe (130, 230) zu erzeugen, welche matrixartig in
Zeilen und Spalten mit einer dritten Spaltenbreite (130a, 230a) und einer dritten
Zeilenhöhe (130b, 230b) angeordnet ist, welche dritte Spaltenbreit der ersten Spaltenbreite
(110a, 210a) entspricht,
wobei in der ersten Lichtverteilung (100) des ersten Lichtmoduls die Pixellichtsegmentgruppen
(110, 120, 130) in vertikaler Richtung übereinander angeordnet sind, wobei in vertikaler
Richtung oberhalb der zweiten Pixellichtsegmentgruppe (120) die erste Pixellichtsegmentgruppe
(110) und in vertikaler Richtung unterhalb der zweiten Pixellichtsegmentgruppe (120)
die dritte Pixellichtsegmentgruppe (130) angeordnet ist,
und wobei die zweite Lichtverteilung (200) des zweiten Lichtmoduls vertikal gespiegelt
zur ersten Lichtverteilung (100) angeordnet ist, sodass die dritte Pixellichtsegmentgruppe
(230) in vertikaler Richtung oberhalb der zweiten Pixellichtsegmentgruppe (220) und
die erste Pixellichtsegmentgruppe (210) in vertikaler Richtung unterhalb der zweiten
Pixellichtsegmentgruppe (220) angeordnet ist,
wobei das erste und das zweite Lichtmodul des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers eingerichtet
und zueinander angeordnet sind, dass die erste und die zweite Lichtverteilung (100,
200) des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers um einen vertikalen Versatz (301) von der
Hälfte der zweiten Zeilenhöhe (120b, 220b) einander zumindest abschnittsweise überlappend
unter Bildung einer ersten Scheinwerfer-Lichtverteilung (310) angeordnet sind,
und wobei das erste und das zweite Lichtmodul des zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfers
eingerichtet und zueinander angeordnet sind, dass sich die erste und die zweite Lichtverteilung
(100, 200) des zweiten Kraftfahrzeugscheinwerfers unter Bildung einer zweiten Scheinwerfer-Lichtverteilung
(320) zumindest abschnittsweise überlappen, wobei die zweite Scheinwerfer-Lichtverteilung
(320) horizontal gespiegelt zur ersten Scheinwerfer-Lichtverteilung (310) ist,
und wobei der erste und der zweite Kraftfahrzeugscheinwerfer eingerichtet und zueinander
angeordnet sind, dass sich die erste Scheinwerfer-Lichtverteilung (310) des ersten
Kraftfahrzeugscheinwerfers und die zweite Scheinwerfer-Lichtverteilung (320) des zweiten
Kraftfahrzeugscheinwerfers um einen horizontalen Versatz (401) von um die Hälfte der
ersten Spaltbreite (110a, 210a) einander unter Bildung einer Kraftfahrzeugscheinwerfersystem-Lichtverteilung
(400) überlappen.
2. Kraftfahrzeugscheinwerfersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste, zweite und dritte Zeilenhöhen voneinander verschieden sind.
3. Kraftfahrzeugscheinwerfersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Zeilenhöhe (110b, 210b) größer ist als die zweite und die dritte Zeilenhöhe
(120b, 220b, 130b, 230b), und wobei die dritte Zeilenhöhe (130b, 230b) größer ist
als die zweite Zeilenhöhe (120b, 220b).
4. Kraftfahrzeugscheinwerfersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtpixel der ersten und zweiten Lichtmodule aus LEDs gebildet sind.
5. Kraftfahrzeugscheinwerfersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Leuchtpixel eines Lichtmoduls maximal 400 ist.
6. Kraftfahrzeugscheinwerfersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtpixel der ersten und zweiten Lichtmodule als MiniLEDs ausgebildet sind.
7. Kraftfahrzeugscheinwerfersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftfahrzeugscheinwerfersystem eine Steuereinrichtung umfasst, welche eingerichtet
ist, die Leuchtpixel der ersten und zweiten Lichtmodule anzusteuern, wobei die Leuchtpixel
unabhängig voneinander ansteuerbar sind.
8. Kraftfahrzeugscheinwerfersystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung eingerichtet ist, die Leuchtpixel der ersten und zweiten Lichtmodule
derart anzusteuern, dass in der Kraftfahrzeugscheinwerfersystem-Lichtverteilung eine
Abblendlichtverteilung und/oder einer Fernlichtverteilung erzeugbar ist.
9. Kraftfahrzeugscheinwerfersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Lichtmodul des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers eingerichtet
und zueinander angeordnet sind, dass die erste und die zweite Lichtverteilung (100,
200) des ersten Kraftfahrzeugscheinwerfers zusätzlich um einen horizontalen Versatz
von zumindest einem Viertel der ersten Spaltbreite (110a, 210a) einander zumindest
abschnittsweise überlappen.
10. Kraftfahrzeugscheinwerfersystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der horizontale Versatz ein Vielfaches von einem Viertel der ersten Spaltbreite (110a,
210a) ist.
1. Motor vehicle headlamp system comprising a first and a second motor vehicle headlamp,
wherein each motor vehicle headlamp comprises a first and a second light module, which
first light module has light pixels in a matrix-like arrangement in rows and columns,
and is arranged to generate a first light distribution (100) in front of the motor
vehicle headlamp system by emitting light from individual light pixels, and wherein
the second light module has light pixels in a matrix-like arrangement in rows and
columns, and is set up to generate a second light distribution (200) in front of the
motor vehicle headlamp system by emitting light from individual light pixels, wherein
each light distribution (100, 200) is formed from a plurality of pixel light segments
(101, 201), wherein a pixel light segment (101, 201) corresponds to a light pixel
and can be generated by the same,
characterized in that
each light segment (100, 200) is configured to
- generate a first pixel light segment group (110, 210) arranged in a matrix-like
manner in rows and columns having a first column width (110a, 210a) and a first row
height (110b, 210b)
- generate a second pixel light segment group (120, 220) which is arranged matrix-like
in rows and columns with a second column width (120a, 220a) and a second row height
(120b, 220b), wherein the second column width (120a, 220a) corresponds to half of
the first column width (110a, 210a)
- generate a third pixel light segment group (130, 230) arranged matrix-like in rows
and columns with a third column width (130a, 230a) and a third row height (130b, 230b),
said third column width corresponding to said first column width (110a, 210a)
wherein in the first light distribution (100) of the first light module the pixel
light segment groups (110, 120, 130) are arranged one above the other in vertical
direction, wherein in vertical direction above the second pixel light segment group
(120) the first pixel light segment group (110) is arranged and in vertical direction
below the second pixel light segment group (120) the third pixel light segment group
(130) is arranged,
and wherein the second light distribution (200) of the second light module is arranged
vertically mirrored to the first light distribution (100), so that the third pixel
light segment group (230) is arranged in vertical direction above the second pixel
light segment group (220) and the first pixel light segment group (210) is arranged
in vertical direction below the second pixel light segment group (220),
wherein the first and the second light module of the first motor vehicle headlamp
are set up and arranged relative to one another such that the first and the second
light distribution (100, 200) of the first motor vehicle headlamp are arranged overlapping
one another at least in sections by a vertical offset (301) of half the second line
height (120b, 220b) to form a first headlamp light distribution (310)
and wherein the first and second light modules of the second motor vehicle headlight
are arranged and disposed relative to each other such that the first and second light
distributions (100, 200) of the second motor vehicle headlight overlap at least in
sections to form a second headlight light distribution (320), wherein the second headlight
light distribution (320) is horizontally mirrored relative to the first headlight
light distribution (310),
and wherein the first and the second motor vehicle headlights are set up and arranged
relative to one another such that the first headlight light distribution (310) of
the first motor vehicle headlight and the second headlight light distribution (320)
of the second motor vehicle headlight overlap one another by a horizontal offset (401)
of around half the first gap width (110a, 210a) to form a motor vehicle headlight
system light distribution (400).
2. Motor vehicle headlamp system according to claim 1, characterized in that the first, second and third line heights are different from each other.
3. Motor vehicle headlamp system according to claim 1 or 2, characterized in that the first line height (110b, 210b) is greater than the second and third line heights
(120b, 220b, 130b, 230b), and wherein the third line height (130b, 230b) is greater
than the second line height (120b, 220b).
4. Motor vehicle headlamp system according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the light pixels of the first and second light modules are formed of LEDs.
5. Motor vehicle headlamp system according to one of claims 1 to 4, characterized in that the number of luminous pixels of a light module is at most 400.
6. Motor vehicle headlamp system according to one of claims 1 to 5, characterized in that the light pixels of the first and second light modules are formed as mini LEDs.
7. Motor vehicle headlamp system according to one of claims 1 to 6, characterized in that the motor vehicle headlamp system comprises a control device which is set up to drive
the light pixels of the first and second light modules, it being possible to drive
the light pixels independently of one another.
8. Motor vehicle headlamp system according to claim 7, characterized in that the control device is set up to control the light pixels of the first and second
light modules in such a way that a dipped beam light distribution and/or a main beam
light distribution can be generated in the motor vehicle headlamp system light distribution.
9. Motor vehicle headlamp system according to one of claims 1 to 8, characterized in that the first and the second light module of the first motor vehicle headlamp are set
up and arranged with respect to one another in such a way that the first and the second
light distribution (100, 200) of the first motor vehicle headlamp additionally overlap
one another at least in sections by a horizontal offset of at least one quarter of
the first gap width (110a, 210a).
10. Motor vehicle headlamp system according to claim 9, characterized in that the horizontal offset is a multiple of a quarter of the first gap width (110a, 210a).
1. Système de projecteur de véhicule automobile comprenant un premier et un deuxième
projecteur de véhicule automobile, chaque projecteur de véhicule automobile comprenant
un premier et un deuxième module d'éclairage, le premier module d'éclairage présentant
des pixels lumineux dans un agencement matriciel en lignes et en colonnes, et étant
conçu pour générer une première répartition de lumière (100) devant le système de
projecteur de véhicule automobile par émission de lumière de pixels lumineux individuels,
et le deuxième module lumineux présentant des pixels lumineux dans un agencement de
type matriciel en lignes et en colonnes, et étant conçu pour générer une deuxième
répartition lumineuse (200) devant le système de phares du véhicule automobile par
rayonnement de lumière de pixels lumineux individuels, chaque répartition lumineuse
(100, 200) étant formée de plusieurs segments lumineux de pixels (101, 201), un segment
lumineux de pixel (101, 201) correspondant à un pixel lumineux et pouvant être généré
par celui-ci,
caractérisé en ce que
chaque distribution de lumière (100, 200) est aménagée,
- de générer un premier groupe de segments de lumière de pixel (110, 210) qui est
disposé de manière matricielle en lignes et en colonnes avec une première largeur
de colonne (110a, 210a) et une première hauteur de ligne (110b, 210b),
- générer un deuxième groupe de segments de lumière de pixel (120, 220) qui est disposé
de manière matricielle en lignes et en colonnes avec une deuxième largeur de colonne
(120a, 220a) et une deuxième hauteur de ligne (120b, 220b), la deuxième largeur de
colonne (120a, 220a) correspondant à la moitié de la première largeur de colonne (110a,
210a),
- générer un troisième groupe de segments lumineux de pixels (130, 230) qui est disposé
de manière matricielle en lignes et en colonnes avec une troisième largeur de colonne
(130a, 230a) et une troisième hauteur de ligne (130b, 230b), laquelle troisième largeur
de colonne correspond à la première largeur de colonne (110a, 210a),
dans lequel, dans la première répartition de lumière (100) du premier module d'éclairage,
les groupes de segments de lumière de pixel (110, 120, 130) sont disposés les uns
au-dessus des autres dans la direction verticale, le premier groupe de segments de
lumière de pixel (110) étant disposé dans la direction verticale au-dessus du deuxième
groupe de segments de lumière de pixel (120) et le troisième groupe de segments de
lumière de pixel (130) étant disposé dans la direction verticale au-dessous du deuxième
groupe de segments de lumière de pixel (120),
et dans lequel la deuxième distribution de lumière (200) du deuxième module de lumière
est disposée verticalement en miroir par rapport à la première distribution de lumière
(100), de sorte que le troisième groupe de segments de lumière de pixel (230) est
disposé dans la direction verticale au-dessus du deuxième groupe de segments de lumière
de pixel (220) et le premier groupe de segments de lumière de pixel (210) est disposé
dans la direction verticale au-dessous du deuxième groupe de segments de lumière de
pixel (220),
le premier et le deuxième module d'éclairage du premier projecteur de véhicule automobile
étant aménagés et disposés l'un par rapport à l'autre de telle sorte que la première
et la deuxième répartition de lumière (100, 200) du premier projecteur de véhicule
automobile soient disposées en se chevauchant au moins par sections d'un décalage
vertical (301) de la moitié de la deuxième hauteur de ligne (120b, 220b) en formant
une première répartition de lumière de projecteur (310),
et le premier et le deuxième module d'éclairage du deuxième projecteur de véhicule
automobile étant aménagés et disposés l'un par rapport à l'autre de telle sorte que
la première et la deuxième répartition de lumière (100, 200) du deuxième projecteur
de véhicule automobile se chevauchent au moins par sections en formant une deuxième
répartition de lumière de projecteur (320), la deuxième répartition de lumière de
projecteur (320) étant réfléchie horizontalement par rapport à la première répartition
de lumière de projecteur (310),
et le premier et le deuxième projecteur de véhicule automobile étant aménagés et disposés
l'un par rapport à l'autre de telle sorte que la première répartition de lumière de
projecteur (310) du premier projecteur de véhicule automobile et la deuxième répartition
de lumière de projecteur (320) du deuxième projecteur de véhicule automobile se chevauchent
l'une l'autre d'un décalage horizontal (401) d'environ la moitié de la première largeur
de fente (110a, 210a) en formant une répartition de lumière de système de projecteur
de véhicule automobile (400).
2. Système de projecteur de véhicule automobile selon la revendication 1, caractérisé en ce que les première, deuxième et troisième hauteurs de ligne sont différentes les unes des
autres.
3. Système de projecteur de véhicule automobile selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la première hauteur de ligne (110b, 210b) est supérieure à la deuxième et à la troisième
hauteur de ligne (120b, 220b, 130b, 230b), et dans lequel la troisième hauteur de
ligne (130b, 230b) est supérieure à la deuxième hauteur de ligne (120b, 220b).
4. Système de projecteur de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que les pixels lumineux des premier et deuxième modules lumineux sont formés de LED.
5. Système de projecteur de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que le nombre de pixels lumineux d'un module lumineux est au maximum de 400.
6. Système de projecteur de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que les pixels lumineux des premiers et deuxièmes modules lumineux sont constitués par
des MiniLED.
7. Système de projecteur de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que le système de projecteur de véhicule automobile comprend un dispositif de commande
qui est agencé pour commander les pixels lumineux des premier et deuxième modules
lumineux, les pixels lumineux pouvant être commandés indépendamment les uns des autres.
8. Système de projecteur de véhicule automobile selon la revendication 7, caractérisé en ce que le dispositif de commande est conçu pour commander les pixels lumineux des premier
et deuxième modules lumineux de telle sorte qu'une répartition des feux de croisement
et/ou une répartition des feux de route puisse être générée dans la répartition lumineuse
du système de projecteur de véhicule automobile.
9. Système de projecteur de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que le premier et le deuxième module d'éclairage du premier projecteur de véhicule automobile
sont agencés et disposés l'un par rapport à l'autre de telle sorte que la première
et la deuxième répartition lumineuse (100, 200) du premier projecteur de véhicule
automobile se chevauchent en outre au moins par sections d'un décalage horizontal
d'au moins un quart de la première largeur de fente (110a, 210a).
10. Système de projecteur de véhicule automobile selon la revendication 9, caractérisé en ce que le décalage horizontal est un multiple d'un quart de la première largeur de fente
(110a, 210a).