[0001] Die Erfindung betrifft eine Werkzeugmaschinenvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Stand der Technik
[0002] Es ist bereits eine Werkzeugmaschinenvorrichtung mit zumindest einer Schaltereinheit,
mit zumindest einer Elektronikeinheit und mit zumindest einer an einer Gehäuseeinheit
einer Werkzeugmaschine anordenbaren Trägereinheit, vorgeschlagen worden.
[0003] In der
DE 10 2008 003287 A1, die eine Werkzeugmaschinenvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 offenbart, wird eine Einrichtung zur Ansteuerung eines Elektromotors mit einem Elektronikmodul
beschrieben.
[0004] US 2005/248893 A1 beschreibt eine Verriegelungsvorrichtung für eine Handwerkzeugmaschine umfassend
ein Gehäuse mit einer Batterie, einem Prozessor und einem Relay.
Offenbarung der Erfindung
[0005] Die Erfindung sieht eine Werkzeugmaschinenvorrichtung gemäß dem Patentanspruch 1
vor. Die Erfindung geht aus von einer Werkzeugmaschinenvorrichtung mit zumindest einer
Schaltereinheit, mit zumindest einer Elektronikeinheit und mit zumindest einer an
einer Gehäuseeinheit einer Werkzeugmaschine anordenbaren Trägereinheit.
[0006] Es wird vorgeschlagen, dass die Trägereinheit zu einer Aufnahme der Schaltereinheit
und der Elektronikeinheit vorgesehen ist.
[0007] Die Werkzeugmaschinenvorrichtung ist vorzugsweise zu einer Verwendung in der Werkzeugmaschine,
insbesondere in einem Elektroschrauber, vorgesehen. Insbesondere ist die Werkzeugmaschinenvorrichtung
als eine Vormontagebaugruppe, insbesondere als eine Elektronik-Vormontagebaugruppe,
für die Werkzeugmaschine ausgebildet. Vorzugsweise ist die Trägereinheit zumindest
teilweise innerhalb der Werkzeugmaschine, insbesondere innerhalb der Gehäuseeinheit,
anordenbar. Insbesondere ist die Trägereinheit an einer Innenseite eines Gehäuseschalenelements
der Gehäuseeinheit anordenbar. Vorzugsweise ist die Trägereinheit unmittelbar oder
mittelbar an der Gehäuseeinheit anordenbar. Insbesondere kann die Trägereinheit über
zumindest ein weiteres Bauteil der Werkzeugmaschinenvorrichtung an der Gehäuseeinheit
angeordnet, insbesondere an der Gehäuseeinheit befestigt, sein. Vorzugsweise ist die
Werkzeugmaschinenvorrichtung, insbesondere die Elektronikeinheit, zu einer Steuerung
und/oder Regelung der Werkzeugmaschine, insbesondere einer Antriebsstrangeinheit der
Werkzeugmaschine, vorgesehen. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell programmiert,
speziell eingerichtet, speziell ausgelegt und/oder speziell ausgestattet verstanden
werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll
insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest
einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
[0008] Unter einer "Elektronikeinheit" soll insbesondere eine Einheit mit zumindest einer
Steuerelektronik verstanden werden. Unter einer "Steuerelektronik" soll insbesondere
eine Einheit mit einer Prozessoreinheit und mit einer Speichereinheit sowie mit einem
in der Speichereinheit gespeicherten Betriebsprogramm verstanden werden. Die Elektronikeinheit
umfasst vorzugsweise eine Platineneinheit. Bevorzugt ist die Platineneinheit der Elektronikeinheit
als eine Leiterplatte ausgebildet. Vorzugsweise umfasst die Elektronikeinheit, insbesondere
an der Platineneinheit angeordnet, zumindest einen Mikroprozessor, einen integrierten
Schaltkreis, insbesondere einen anwendungsspezifischen integrierten Schaltkreis (ASIC),
eine logische elektronische Schaltung o. dgl. Vorzugsweise weist die Elektronikeinheit
weitere Bauteile, beispielhaft Kabel und/oder Drähte, insbesondere zu einer elektrischen
Verbindung mit der Trägereinheit, der Schaltereinheit und/oder Komponenten der Werkzeugmaschine,
beispielsweise einem Motor, auf. Die Elektronikeinheit ist insbesondere zu einer Steuerung
und/oder Regelung der Werkzeugmaschine, insbesondere der Antriebsstrangeinheit, vorgesehen.
Insbesondere ist die Elektronikeinheit dazu vorgesehen, den Motor der Antriebsstrangeinheit,
insbesondere in Abhängigkeit von einem Signal der Schaltereinheit, zu aktivieren und/oder
zu deaktivieren, insbesondere einen Stromkreis zu öffnen oder zu schließen. Vorzugsweise
umfasst die Werkzeugmaschine eine Schalteinheit, welche zumindest zu einer Einstellung
einer Drehrichtung des Motors vorgesehen ist. Vorzugsweise ist die Elektronikeinheit
dazu vorgesehen, insbesondere in Abhängigkeit von einem Signal der Schalteinheit,
den Motor auf eine eingestellte Drehrichtung zu regeln. Vorzugsweise ist die Elektronikeinheit
dazu vorgesehen, eine Akkueinheit der Werkzeugmaschine zu identifizieren, beispielsweise
anhand eines Kodierwiderstands der Akkueinheit. Insbesondere kann die Elektronikeinheit
eine Speichereinheit aufweisen, in der vorzugsweise Kodierwiderstände von mit der
Werkzeugmaschine nutzbarer Akkueinheiten hinterlegt sind. Vorzugsweise ist die Elektronikeinheit
dazu vorgesehen, einen erfassten Kodierwiderstand der Akkueinheit mit den hinterlegten
Kodierwiderständen zu vergleichen und in Abhängigkeit von einer Übereinstimmung des
erfassten Kodierwiderstands mit zumindest einem der hinterlegten Kodierwiderstände
eine Bestromung des Motors durch die Akkueinheit zu steuern und/oder regeln. Vorzugsweise
ist die Elektronikeinheit mittels elektrischer Energie der Akkueinheit betreibbar.
Insbesondere ist die Platineneinheit der Elektronikeinheit über Leitungselemente mit
zumindest einem Akkumulatorkontaktelement der Werkzeugmaschinenvorrichtung verbunden.
Vorzugsweise sind die Leitungselemente mit der Platineneinheit verlötet. Insbesondere
ist das Akkumulatorkontaktelement dazu vorgesehen, eine elektrische Verbindung zwischen
der Akkueinheit und der Elektronikeinheit zu realisieren. Die Elektronikeinheit kann
vorzugsweise zu einer Steuerung und/oder Regelung weiterer Komponenten und/oder Funktionen
der Werkzeugmaschine, beispielhaft Anzeigen, vorgesehen sein.
[0009] Die Schaltereinheit ist insbesondere zu einer Aktivierung und/oder Deaktivierung
des Motors, insbesondere über die Elektronikeinheit, vorgesehen. Die Schaltereinheit
umfasst zu einer Aktivierung und/oder Deaktivierung des Motors vorzugsweise zumindest
ein Schaltelement, beispielsweise einen mechanischen Schalter, einen Signalschalter
o. dgl. Bevorzugt weist die Schaltereinheit zumindest eine Schaltstange auf. Vorzugsweise
ist die Schaltstange mechanisch und/oder elektrisch mit dem Schaltelement gekoppelt.
Insbesondere ist die Schaltstange zu einer Betätigung des Schaltelements vorgesehen.
Die Schaltereinheit und/oder die Werkzeugmaschine umfassen/umfasst zu einer Betätigung
des Schaltelements bevorzugt zumindest einen Betätigungsschalter, der insbesondere
an der Schaltstange angeordnet, insbesondere fixiert, sein kann. Der Betätigungsschalter
kann insbesondere als ein Drückerschalter, als ein Schiebeschalter, als ein Wippschalter
oder als ein anderer, einem Fachmann als sinnvoll erscheinender Betätigungsschalter
ausgebildet sein. Vorzugsweise ist die Schaltereinheit, insbesondere das Schaltelement,
dazu vorgesehen, der Elektronikeinheit ein, insbesondere elektrisches bzw. elektronisches,
Signal in Abhängigkeit von einer Betätigung des Schaltelements bereitzustellen. Vorzugsweise
ist die Schaltereinheit zu einer Bereitstellung des Signals über zumindest ein Signalleitungselement,
insbesondere ein Kabel, elektrisch leitend mit der Elektronikeinheit verbunden. Vorzugsweise
ist ein Ende des Signalleitungselements an der Platineneinheit der Elektronikeinheit
angeordnet, insbesondere mit der Platineneinheit der Elektronikeinheit verlötet. Vorzugsweise
ist ein weiteres Ende des Signalleitungselements mit der Schaltereinheit verbunden.
Vorzugsweise weist die Schaltereinheit zumindest eine Steckbuchse auf, in die das
weitere Ende des Signalleitungselements, insbesondere mittels eines Steckers des Signalleitungselements,
einsteckbar ist. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass Bauteile der Werkzeugmaschinenvorrichtung,
insbesondere die Trägereinheit, die Schaltereinheit und/oder die Elektronikeinheit,
zumindest teilweise elektrisch leitend ausgebildet sind und/oder integrierte elektrische
Leitungselemente, beispielhaft Leiterbahnen, aufweisen. Vorzugsweise ist die Steckbuchse
an einer der Schaltstange abgewandten Seite der Schaltereinheit angeordnet.
[0010] Die Trägereinheit ist vorzugsweise zumindest im Wesentlichen als eine Trägerplatte
ausgebildet oder weist zumindest eine Trägerplatte auf. Vorzugsweise ist die Trägerplatte
polygonal, insbesondere zumindest im Wesentlichen quadratisch, ausgebildet. Alternativ
ist vorstellbar, dass die Trägerplatte zumindest im Wesentlichen rechteckig, elliptisch
o. dgl. ausgebildet ist. Die Trägerplatte ist vorzugsweise als ein Spritzgussbauteil,
bevorzugt aus einem Kunststoff, ausgebildet. Die Trägerplatte ist vorzugsweise an
der Gehäuseeinheit der Werkzeugmaschine, insbesondere an einem Gehäuseschalenelement
der Gehäuseeinheit, anordenbar. Insbesondere ist die Trägerplatte an zumindest einem
weiteren Bauteil der Werkzeugmaschinenvorrichtung befestigt, das an der Gehäuseeinheit,
insbesondere an einem Gehäuseschalenelement der Gehäuseeinheit, befestigt ist. Die
Trägerplatte ist vorzugsweise zumindest mittelbar mit der Gehäuseeinheit, insbesondere
mit einem Gehäuseschalenelement der Gehäuseeinheit, verbunden. Insbesondere weist
die Trägereinheit zumindest einen an der Trägerplatte angeordneten Kontaktpin zumindest
zu einer mechanischen Verbindung mit der Elektronikeinheit, insbesondere mit der Platineneinheit
der Elektronikeinheit, auf. Zusätzlich ist denkbar, dass der Kontaktpin zu einer elektrischen
Verbindung mit der Elektronikeinheit, insbesondere mit der Platineneinheit der Elektronikeinheit,
vorgesehen ist. Bevorzugt weist die Trägereinheit eine Mehrzahl von Kontaktpins auf.
Vorzugsweise ist der Kontaktpin stoffschlüssig mit der Trägerplatte verbunden. Der
Kontaktpin kann insbesondere in die Trägerplatte eingespritzt bzw. an die Trägerplatte
angespritzt sein. Der Kontaktpin erstreckt sich vorzugsweise zumindest im Wesentlichen
senkrecht zu einer Haupterstreckungsebene der Trägerplatte von der Trägerplatte weg.
Unter einer "Haupterstreckungsebene" eines Objekts soll insbesondere eine Ebene verstanden
werden, welche parallel zu einer größten Seitenfläche eines kleinsten gedachten Quaders
ist, welcher das Objekt gerade noch vollständig umschließt, und insbesondere durch
den Mittelpunkt des Quaders verläuft. Der Ausdruck "im Wesentlichen senkrecht" soll
insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung definieren,
wobei die Richtung und die Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene betrachtet,
einen Winkel von 90° einschließen und der Winkel eine maximale Abweichung von insbesondere
kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2°
aufweist. Der Kontaktpin ist vorzugsweise zumindest teilweise aus einem Metall ausgebildet.
[0011] Die Platineneinheit der Elektronikeinheit weist vorzugsweise zumindest eine mit dem
Kontaktpin korrespondierende Kontaktausnehmung auf. Bevorzugt umfasst die Platineneinheit
der Elektronikeinheit eine Mehrzahl von Kontaktausnehmungen, wobei jeweils eine der
Kontaktausnehmungen mit jeweils einem der Mehrzahl von Kontaktpins korrespondiert.
Vorzugsweise erstreckt sich der Kontaktpin in einem an der Trägereinheit angeordneten
Zustand der Platineneinheit der Elektronikeinheit zumindest im Wesentlichen senkrecht
zu einer Haupterstreckungsebene der Platineneinheit durch die Kontaktausnehmung hindurch.
Vorzugsweise ist die Platineneinheit an der Kontaktausnehmung mit dem Kontaktpin verlötet.
Vorzugsweise weist die Platineneinheit der Elektronikeinheit eine mit einer Formgebung
der Trägerplatte der Trägereinheit korrespondierende Formgebung, insbesondere zu einer
formgenauen Anordnung an der Trägerplatte, auf. Vorzugsweise sind die Haupterstreckungsebene
der Trägerplatte und die Haupterstreckungsebene der Platineneinheit in einem an der
Trägereinheit angeordneten Zustand der Elektronikeinheit zumindest im Wesentlichen
parallel zueinander ausgerichtet. Unter "im Wesentlichen parallel" soll insbesondere
eine Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung, insbesondere in einer
Ebene, verstanden werden, wobei die Richtung gegenüber der Bezugsrichtung eine Abweichung
insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft
kleiner als 2° aufweist. Vorzugsweise umfasst die Trägereinheit zumindest ein Trägerelement
zu einer Aufnahme der Schaltereinheit bzw. einer Schalteraufnahmeeinheit an der Trägerplatte.
Vorzugsweise ist das Trägerelement an der Trägerplatte angeordnet, insbesondere einteilig
mit der Trägerplatte ausgebildet. Vorzugsweise ist das Trägerelement als eine Rastschiene
ausgebildet. Insbesondere ist das Trägerelement auf einer der Elektronikeinheit abgewandten
Außenseite der Trägerplatte angeordnet. Vorzugsweise sind die Elektronikeinheit, insbesondere
die Platineneinheit der Elektronikeinheit, und die Schaltereinheit an zwei zumindest
im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichteten und voneinander abgewandten Außenseiten
der Trägerplatte angeordnet. Vorzugsweise ist die Trägerplatte zumindest im Wesentlichen
zwischen der Elektronikeinheit, insbesondere der Platineneinheit der Elektronikeinheit,
und der Schaltereinheit angeordnet.
[0012] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Werkzeugmaschinenvorrichtung kann eine
vorteilhaft kompakte und vormontierbare Elektronik-Vormontagebaugruppe für eine Werkzeugmaschine
bereitgestellt werden. Vorteilhaft sind die zu einer Steuerung und/oder Regelung der
Werkzeugmaschine wichtigsten Bauteile zusammenfassbar und gemeinsam an einer Gehäuseeinheit
der Werkzeugmaschine anordenbar. Es kann eine vorteilhaft einfach ausbaubare und somit
vorteilhaft komfortabel tausch- und/oder wartbare Werkzeugmaschinenvorrichtung bereitgestellt
werden.
[0013] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Trägereinheit zumindest ein, insbesondere
eingespritztes, Kühlkörperelement aufweist, das dazu vorgesehen ist, die Elektronikeinheit
zu kühlen. Vorzugsweise ist das Kühlkörperelement an der Trägerplatte angeordnet.
Bevorzugt ist das Kühlkörperelement in die Trägerplatte eingespritzt. Alternativ ist
denkbar, dass das Kühlkörperelement an die Trägerplatte angespritzt ist, mit der Trägerplatte
verschraubt ist, mit der Trägerplatte verklebt ist, mit der Trägerplatte verlötet
ist o. dgl. Vorzugsweise ist das Kühlkörperelement aus einem Metall ausgebildet. Das
Kühlkörperelement steht vorzugsweise in Kontakt mit der Elektronikeinheit, insbesondere
mit der Platineneinheit der Elektronikeinheit. Vorzugsweise ist das Kühlkörperelement
dazu vorgesehen, Wärmeenergie von der Elektronikeinheit, insbesondere von der Platineneinheit
der Elektronikeinheit, aufzunehmen und von der Elektronikeinheit wegzuleiten. Insbesondere
kann die Trägereinheit zumindest ein an dem Kühlkörperelement angebrachtes Wärmeleitmittel,
wie beispielsweise eine Wärmeleitpaste, aufweisen, das zu einer Unterstützung einer
Aufnahme von Wärmeenergie durch das Kühlkörperelement vorgesehen ist.
[0014] Vorzugsweise erstreckt sich das Kühlkörperelement entlang einer zumindest im Wesentlichen
kompletten maximalen Erstreckung der Trägerplatte in einer ersten Richtung. Vorzugsweise
weist das Kühlkörperelement zumindest zwei Kontaktfortsätze auf. Die Kontaktfortsätze
sind als zumindest abschnittsweise, insbesondere zumindest im Wesentlichen senkrechte,
Abwinklungen des Kühlkörperelements ausgebildet. Die Kontaktfortsätze sind als zwei
voneinander abgewandte Enden des Kühlkörperelements entlang einer Haupterstreckungsrichtung
des Kühlkörperelements ausgebildet. Die Kontaktfortsätze erstrecken sich vorzugsweise
zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Haupterstreckungsrichtung des Kühlkörperelements
und zu der Haupterstreckungsebene der Trägerplatte von der Trägerplatte weg, insbesondere
in Richtung einer von der Schaltereinheit abgewandten Seite der Trägerplatte. Vorzugsweise
weist die Trägereinheit eine Mehrzahl von Kühlkörperelementen, insbesondere drei Kühlkörperelemente,
auf, die entlang einer zweiten, zu der ersten Richtung zumindest im Wesentlichen senkrechten
und zumindest im Wesentlichen parallel zu der Haupterstreckungsebene der Trägerplatte
ausgerichteten Richtung hintereinander an der Trägerplatte angeordnet, insbesondere
in die Trägerplatte eingespritzt, sind. Vorzugsweise sind entlang der zweiten Richtung
auf einer ersten Seite der Trägerplatte und auf einer zweiten, der ersten Seite der
Trägerplatte abgewandten Seite der Trägerplatte eine Mehrzahl von Kontaktfortsätzen,
insbesondere jeweils drei Kontaktfortsätze, hintereinander angeordnet. Vorzugsweise
begrenzen die Kühlkörperelemente eine Erstreckung der Platineneinheit der Elektronikeinheit
entlang der ersten Richtung. Insbesondere kann die Platineneinheit der Elektronikeinheit
durch die Kühlkörperelemente entlang der ersten Richtung fixiert sein. Vorzugsweise
erstreckt sich die Platineneinheit der Elektronikeinheit entlang der zweiten Richtung
über die Trägerplatte hinaus. Es kann eine vorteilhaft effiziente Kühlung der Elektronikeinheit
erreicht werden. Vorteilhaft kann die Trägereinheit gleichzeitig Aufgaben der Aufnahme
und der Kühlung der Elektronikeinheit erfüllen.
[0015] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Elektronikeinheit zumindest eine Platineneinheit
aufweist, die elektrisch mit dem Kühlkörperelement verbunden ist. Das Kühlkörperelement
ist insbesondere dazu vorgesehen, die Platineneinheit elektrisch mit weiteren Bauteilen
der Werkzeugmaschinenvorrichtung und/oder der Werkzeugmaschine zu verbinden. Vorzugsweise
ist die Platineneinheit elektrisch mit sämtlichen Kühlkörperelementen der Trägereinheit
verbunden. Vorzugsweise ist die Platineneinheit über den Kontaktpin mit dem Kühlkörperelement
elektrisch verbunden. Insbesondere ist jeweils ein Kontaktpin elektrisch leitend mit
jeweils einem Kühlkörperelement verbunden. Insbesondere ist das Kühlkörperelement
stoffschlüssig, beispielsweise mittels einer Lötverbindung, mit dem Kontaktpin verbunden,
bevorzugt einteilig mit dem Kontaktpin ausgebildet. Vorzugsweise ist das Kühlkörperelement
zumindest teilweise innerhalb der Trägerplatte mit dem Kontaktpin verbunden. Insbesondere
erstrecken/erstreckt sich der Kontaktpin und/oder das Kühlkörperelement zumindest
teilweise innerhalb der Trägerplatte. Bevorzugt sind das Kühlkörperelement und der
Kontaktpin einteilig in die Trägerplatte eingespritzt. Vorzugsweise ist der Kontaktpin
als ein Doppelpin ausgebildet. Vorzugsweise sind die Kontaktfortsätze zu einer elektrischen
Kontaktierung mit elektrischen Verbindungselementen der Elektronikeinheit vorgesehen.
Insbesondere kann zumindest ein elektrisches Verbindungselement elektrisch mit zumindest
einem Kontaktfortsatz verbunden, insbesondere mit dem Kontaktfortsatz verlötet, sein.
Insbesondere liegt an jedem Kontaktfortsatz des Kühlkörperelements dieselbe elektrische
Spannung an.
[0016] Vorzugsweise ist das Kühlkörperelement dazu vorgesehen, die Platineneinheit elektrisch
mit einem Motor der Werkzeugmaschine zu verbinden. Insbesondere kann das Kühlkörperelement,
insbesondere zumindest ein Kontaktfortsatz des Kühlkörperelements, über zumindest
ein elektrisches Verbindungselement, beispielhaft ein Kabel oder einen Draht, elektrisch
mit zumindest einem Anschlusskontakt des Motors verbunden sein. Insbesondere kann
das elektrische Verbindungselement mit dem Kühlkörperelement, insbesondere mit zumindest
einem Kontaktfortsatz des Kühlkörperelements, und/oder mit dem Anschlusskontakt des
Motors verlötet sein. Der Motor ist vorzugsweise als ein Dreiphasenmotor ausgebildet.
Vorzugsweise ist jeweils ein Kühlkörperelement, insbesondere jeweils ein Kontaktfortsatz
des Kühlkörperelements, über jeweils ein elektrisches Verbindungselement und über
jeweils einen Anschlusskontakt mit jeweils einer elektrischen Phase des Motors elektrisch
verbunden. Insbesondere stellt die Elektronikeinheit über die Kühlkörperelemente dem
Motor elektrische Energie zu einem Betrieb des Motors bereit. Vorzugsweise kann die
Platineneinheit über zumindest ein Kühlkörperelement elektrisch mit einer Energiequelle,
insbesondere einer Akkueinheit, der Werkzeugmaschine verbunden sein. Insbesondere
ist der Motor über das Kühlkörperelement von der Akkueinheit mit elektrischer Energie
versorgbar. Das Kühlkörperelement kann eine vorteilhafte Doppelfunktion erfüllen.
Vorteilhaft kann auf zusätzliche elektrische Kontaktelemente verzichtet werden. Es
kann eine vorteilhaft kostengünstige und kompakt ausgebildete Werkzeugmaschinenvorrichtung
bereitgestellt werden, die eine vorteilhaft kostengünstige und kompakt ausgebildete
Werkzeugmaschine ermöglicht.
[0017] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Werkzeugmaschinenvorrichtung zumindest eine Schalteraufnahmeeinheit
umfasst, die kraft- und/oder formschlüssig, insbesondere über eine Schwalbenschwanzverbindung,
an zumindest einem Trägerelement der Trägereinheit angeordnet, insbesondere verrastet,
ist. Das Trägerelement ist vorzugsweise als eine Rastschiene, insbesondere mit zumindest
einer Rastkerbe, ausgebildet. Vorzugsweise weist das Trägerelement eine Schwalbenschwanzform
auf. Alternativ ist vorstellbar, dass das Trägerelement als eine Feder, als ein Spund
oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Trägerelement ausgebildet
ist. Vorzugsweise weist die Trägereinheit zwei Trägerelementeauf. Insbesondere ist
eines der Trägerelemente auf der ersten Seite der Trägerplatte und ein weiteres der
Trägerelemente auf der zweiten Seite der Trägerplatte angeordnet. Vorzugsweise weist
das Trägerelement eine Haupterstreckungsrichtung zumindest im Wesentlichen parallel
zu der zweiten Richtung auf. Die Schalteraufnahmeeinheit umfasst zumindest eine mit
dem Trägerelement korrespondierende Nut zu einer kraft- und/oder formschlüssigen Verbindung,
insbesondere einer Verrastung, mit dem Trägerelement. Vorzugsweise umfasst die Schalteraufnahmeeinheit
zwei Nuten, wobei jeweils eine der Nuten mit einem der Trägerelemente korrespondiert.
Alternativ ist vorstellbar, dass die Schalteraufnahmeeinheit zumindest ein Trägerelement
aufweist und dass die Trägereinheit zumindest eine mit dem Trägerelement der Schalteraufnahmeeinheit
korrespondierende Nut aufweist. Die Schalteraufnahmeeinheit umfasst zwei Schalteraufnahmeteile.
Vorzugsweise umfasst jedes der Schalteraufnahmeteile jeweils eine Nut zu einer Verbindung
mit jeweils einem Trägerelement der Trägereinheit. Insbesondere weisen die Schalteraufnahmeteile
Haupterstreckungsebenen auf, die in einem an der Trägereinheit angeordneten Zustand
der Schalteraufnahmeeinheit zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Haupterstreckungsebene
der Trägerplatte ausgerichtet sind. Vorteilhaft kann eine sichere und werkzeuglose
Verbindung der Schalteraufnahmeeinheit mit der Trägereinheit erreicht werden.
[0018] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Schalteraufnahmeeinheit zumindest ein Schalteraufnahmeelement
zu einer Anordnung der Schaltereinheit an der Trägereinheit aufweist. Vorzugsweise
ist das Schalteraufnahmeelement als ein Fortsatz des Schalteraufnahmeteils ausgebildet.
Vorzugsweise erstreckt sich eine Haupterstreckungsrichtung des Fortsatzes zumindest
im Wesentlichen parallel zu der Nut des Schalteraufnahmeteils. Unter einer "Haupterstreckungsrichtung"
eines Objekts soll insbesondere eine Richtung verstanden werden, welche parallel zu
einer längsten Kante eines kleinsten geometrischen Quaders verläuft, welcher das Objekt
gerade noch vollständig umschließt. Insbesondere ist das Schalteraufnahmeelement als
eine Abwinklung des Schalteraufnahmeteils ausgebildet. Insbesondere bildet ein abgewinkelter
Teil des Schalteraufnahmeteils den Fortsatz aus. Insbesondere ist das Schalteraufnahmeteil
in einem an der Trägereinheit angeordneten Zustand des Schalteraufnahmeteils entlang
der ersten Richtung in Richtung einer Mitte der Trägerplatte abgewinkelt. Vorzugsweise
weist die Schalteraufnahmeeinheit zwei Schalteraufnahmeelemente auf, wobei jeweils
eines der Schalteraufnahmeelemente an jeweils einem Schalteraufnahmeteil angeordnet
ist. Insbesondere ist die Schaltereinheit zwischen den Schalteraufnahmeteilen entlang
der ersten Richtung fixiert. Insbesondere ist die Schaltereinheit zumindest im Wesentlichen
senkrecht zu der Haupterstreckungsebene der Trägerplatte durch die Schalteraufnahmeelemente
fixiert. Vorteilhaft kann eine sichere und werkzeuglose Anordnung der Schaltereinheit
an der Trägereinheit erreicht werden.
[0019] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Schalteraufnahmeeinheit zumindest ein Kopplungselement
zu einer Kopplung mit einer Gehäuseeinheit einer Werkzeugmaschine aufweist. Vorzugsweise
ist das Kopplungselement als eine Befestigungsrippe ausgebildet. Insbesondere ist
das Kopplungselement an dem Schalteraufnahmeteil angeordnet, vorzugsweise einteilig
mit dem Schalteraufnahmeteil ausgebildet. Vorzugsweise ist das Kopplungselement auf
einer der Nut abgewandten Seite des Schalteraufnahmeteils angeordnet. Insbesondere
erstreckt sich das Kopplungselement zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Haupterstreckungsebene
des Schalteraufnahmeteils und zumindest im Wesentlichen parallel zu der zweiten Richtung.
Bevorzugt umfasst die Schalteraufnahmeeinheit zwei Kopplungselemente, wobei jeweils
eines der Kopplungselemente an jeweils einem Schalteraufnahmeteil angeordnet ist.
Vorzugsweise umfasst die Schalteraufnahmeeinheit zumindest ein weiteres Kopplungselement.
Insbesondere ist das weitere Kopplungselement beabstandet zu dem Kopplungselement
an dem Schalteraufnahmeteil angeordnet, insbesondere einteilig mit dem Schalteraufnahmeteil
ausgebildet. Insbesondere erstreckt sich das weitere Kopplungselement zumindest im
Wesentlichen parallel zu dem Kopplungselement. Vorzugsweise umfasst die Schalteraufnahmeeinheit
zwei weitere Kopplungselemente, wobei jeweils eines der Kopplungselemente an jeweils
einem Schalteraufnahmeelement angeordnet ist. Vorzugsweise weist die Gehäuseeinheit
der Werkzeugmaschine, insbesondere ein Gehäuseschalenelement der Gehäuseeinheit, zumindest
einen Montagefortsatz auf, an dem das Kopplungselement und/oder das weitere Kopplungselement
anordenbar sind/ist. Vorzugsweise ist die Werkzeugmaschinenvorrichtung mittels des
Kopplungselements werkzeuglos an der Gehäuseeinheit, insbesondere an dem Montagefortsatz,
anordenbar. Unter "einteilig" soll insbesondere in einem Stück geformt verstanden
werden. Vorzugsweise wird dieses eine Stück aus einem einzelnen Rohling, einer Masse
und/oder einem Guss, besonders bevorzugt in einem Spritzgussverfahren, insbesondere
einem Ein- und/oder Mehrkomponenten-Spritzgussverfahren, hergestellt. Es kann eine
vorteilhaft komfortable Anordnung der Werkzeugmaschinenvorrichtung an der Gehäuseeinheit
der Werkzeugmaschine ermöglicht werden.
[0020] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Werkzeugmaschinenvorrichtung zumindest ein Akkumulatorkontaktelement
umfasst, das zu einer Energieversorgung zumindest der Elektronikeinheit vorgesehen
ist und das über zumindest ein, insbesondere zumindest im Wesentlichen starres, Leitungselement
elektrisch mit zumindest einer Platineneinheit der Elektronikeinheit verbunden ist.
Das Akkumulatorkontaktelement ist vorzugsweise zumindest teilweise als eine Kontaktplatte
ausgebildet. Insbesondere weist das Akkumulatorkontaktelement zumindest einen Kontaktstecker
auf, der zu einer elektrischen Kontaktierung mit der Akkueinheit der Werkzeugmaschine
vorgesehen ist. Vorzugsweise weist das Akkumulatorkontaktelement eine Mehrzahl von
Kontaktsteckern auf, wobei zumindest ein erster der Kontaktstecker zu einer elektrischen
Kontaktierung mit einem positiven Pol der Akkueinheit und zumindest ein zweiter der
Kontaktstecker zu einer elektrischen Kontaktierung mit einem negativen Pol der Akkueinheit
vorgesehen ist. Ein dritter der Kontaktstecker kann zu einer elektrischen Kontaktierung
mit einem Kodierwiderstand der Akkueinheit vorgesehen sein. Ein vierter der Kontaktstecker
kann zu einer Erfassung einer Temperatur der Akkueinheit vorgesehen sein. Vorzugsweise
ist der Kontaktstecker in einem an dem Akkumulatorkontaktelement angeordneten Zustand
der Akkueinheit zumindest teilweise innerhalb der Akkueinheit angeordnet. Insbesondere
kann der Kontaktstecker zu einer kraft- und/oder formschlüssigen Verbindung, insbesondere
einer Verrastung, mit der Akkueinheit vorgesehen sein. Das Akkumulatorkontaktelement
ist insbesondere dazu vorgesehen, die Akkueinheit zu einer Energieversorgung der Elektronikeinheit
und/oder des Motors elektrisch mit der Elektronikeinheit zu verbinden. Vorzugsweise
ist das Akkumulatorkontaktelement über den Kontaktstecker mit der Akkueinheit und
über das Leitungselement der Elektronikeinheit elektrisch leitend mit der Platineneinheit
verbunden.
[0021] Das Leitungselement ist insbesondere als ein zumindest im Wesentlichen starres Leitungselement
ausgebildet. Das Leitungselement ist vorzugsweise als ein Kabel ausgebildet. Vorzugsweise
weist das Leitungselement einen Durchmesser, eine Länge und/oder ein Material auf,
die eine zumindest im Wesentlichen formstabile Positionierung des Leitungselements,
insbesondere mit dem an dem Leitungselement angeordneten Akkumulatorkontaktelement,
ermöglichen/ermöglicht. Vorzugsweise ist das Leitungselement umformbar, insbesondere
biegbar, ausgebildet. Insbesondere behält das Leitungselement seine, insbesondere
durch eine Umformung des Leitungselements hergestellte, Form ohne Einwirkung von äußeren
Kräften, die insbesondere stärker als eine Schwerkraft sind, auf das Leitungselement
bei. Insbesondere ist das Leitungselement derart umformbar, dass eine zumindest im
Wesentlichen formgenaue Anordnung der Werkzeugmaschinenvorrichtung, insbesondere des
Akkumulatorkontaktelements, an der Gehäuseeinheit der Werkzeugmaschine ermöglicht
wird. Insbesondere ist durch eine Umformung des Leitungselements eine Position des
Ackumulatorkontaktelements relativ zu der Trägereinheit, insbesondere ein Abstand
des Akkumulatorkontaktelements von der Trägereinheit, anpassbar. Alternativ ist denkbar,
dass das Leitungselement vollständig starr, beispielhaft als ein starrer Metalldraht,
ausgebildet ist, dass das Leitungselement eine zumindest im Wesentlichen starre Ummantelung
aufweist o. dgl. Vorzugsweise ist das elektrische Verbindungselement zumindest im
Wesentlichen analog zu dem Leitungselement ausgebildet. Vorzugsweise ist das Leitungselement
zumindest abschnittsweise an der Schalteraufnahmeeinheit, insbesondere an dem Schalteraufnahmeteil,
geführt, insbesondere fixiert. Insbesondere weist die Schalteraufnahmeeinheit zumindest
ein Führungselement auf, das zu einer Führung, insbesondere zu einer Fixierung, des
Leitungselements an der Schalteraufnahmeeinheit, insbesondere an dem Schalteraufnahmeteil,
vorgesehen ist. Vorzugsweise ist das Führungselement an dem Schalteraufnahmeteil angeordnet,
insbesondere einteilig mit dem Schalteraufnahmeteil ausgebildet. Vorzugsweise ist
an jedem Schalteraufnahmeteil der Schalteraufnahmeeinheit jeweils zumindest ein Führungselement
angeordnet, das zu einer Führung, insbesondere zu einer Fixierung, von jeweils zumindest
einem Leitungselement an dem Schalteraufnahmeteil vorgesehen ist.
[0022] Insbesondere ist das Leitungselement dazu vorgesehen, das Akkumulatorkontaktelement
in einer vorbestimmten Position relativ zu der Trägereinheit, insbesondere zu der
Trägerplatte, an der Platineneinheit zu befestigen. Vorzugsweise befestigt das Leitungselement
das Akkumulatorkontaktelement derart an der Platineneinheit, dass die Schaltereinheit
und/oder die Schalteraufnahmeeinheit zwischen der Trägereinheit, insbesondere der
Trägerplatte, und dem Akkumulatorkontaktelement an der Trägereinheit angeordnet sind/ist.
Vorzugsweise weist die Elektronikeinheit zumindest zwei Leitungselemente auf, die
das Akkumulatorkontaktelement an der Platineneinheit befestigen. Insbesondere verbindet
ein erstes der Leitungselemente die Platineneinheit elektrisch mit dem positiven elektrischen
Pol der Akkueinheit und ein zweites der Leitungselemente die Platineneinheit elektrisch
mit dem negativen elektrischen Pol der Akkueinheit, insbesondere über jeweils einen
elektrischen Kontaktstecker. Vorzugsweise kann zumindest eines der Leitungselemente
als ein Heißleiter, insbesondere zu einer Begrenzung eines elektrischen Einschaltstroms,
ausgebildet sein. Die Elektronikeinheit kann zumindest ein weiteres Leitungselement
aufweisen, das an der Platineneinheit und insbesondere an zumindest einem der Kontaktstecker
befestigt sein kann.
[0023] Vorzugsweise weist die Elektronikeinheit zumindest zwei weitere Leitungselemente
auf, wobei insbesondere ein erstes weiteres Leitungselement elektrisch mit dem dritten
Kontaktstecker und ein zweites weiteres Leitungselement elektrisch mit dem vierten
Kontaktstecker verbunden ist. Die Platineneinheit ist vorzugsweise dazu vorgesehen,
über das erste weitere Leitungselement den Kodierwiderstand der Akkueinheit zu erfassen.
Die Platineneinheit ist vorzugsweise dazu vorgesehen, über das zweite weitere Leitungselement
die Temperatur der Akkueinheit zu erfassen. Insbesondere ist das zweite weitere Leitungselement
zumindest teilweise als ein Temperatursensor, insbesondere als ein Heißleiter, ausgebildet.
Es ist denkbar, dass die weiteren Leitungselemente verschieden von den Leitungselementen
ausgebildet sind. Insbesondere ist vorstellbar, dass die weiteren Leitungselemente
lediglich zu einer Leitung eines elektrischen Stroms vorgesehen sind. Vorzugsweise
ist das Leitungselement mit der Platineneinheit und/oder mit dem Akkumulatorkontaktelement
verlötet. Vorzugsweise stellt das Akkumulatorkontaktelement der Platineneinheit elektrische
Energie aus der Akkueinheit über das Leitungselement zur Verfügung, die die Platineneinheit
zumindest teilweise über zumindest ein Kühlkörperelement und zumindest ein elektrisches
Verbindungselement dem Motor bereitstellt. Insbesondere ist denkbar, dass die Platineneinheit
und/oder das Akkumulatorkontaktelement eine elektrische Spannung und/oder einen elektrischen
Strom der Akkueinheit in eine von dem Motor nutzbare elektrische Spannung und/oder
einen von dem Motor nutzbaren elektrischen Strom wandeln/wandelt. Es kann eine vorteilhaft
gleichzeitige Anordnung des Akkumulatorkontaktelements in einer vorbestimmten Position
und eine Energieversorgung zumindest der Elektronikeinheit erreicht werden.
[0024] Des Weiteren geht die Erfindung aus von einer Werkzeugmaschine, insbesondere von
einem Elektroschrauber, mit zumindest einer erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenvorrichtung.
Die Werkzeugmaschine ist vorzugsweise als eine Handwerkzeugmaschine, insbesondere
als ein kabelloses Elektrohandwerkzeug ausgebildet. Insbesondere ist die Werkzeugmaschine
als ein Elektroschrauber, insbesondere als ein Akkuelektroschrauber, ausgebildet.
Alternativ ist denkbar, dass die Werkzeugmaschine als eine Stichsäge, als eine Schleifmaschine
oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Werkzeugmaschine ausgebildet
ist.
[0025] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Werkzeugmaschine zumindest eine Antriebsstrangeinheit
und zumindest eine Gehäuseeinheit umfasst, die zumindest ein erstes Gehäuseschalenelement
und zumindest ein zweites Gehäuseschalenelement umfasst, die über die Antriebsstrangeinheit
und/oder über die Werkzeugmaschinenvorrichtung entlang einer Antriebsachse der Antriebsstrangeinheit
aneinander fixiert sind. Das zweite Gehäuseschalenelement ist mit dem ersten Gehäuseschalenelement
vorzugsweise über zumindest eine Kontaktfläche des ersten Gehäuseschalenelements und
über zumindest eine Kontaktfläche des zweiten Gehäuseschalenelements entlang zumindest
einer Kontaktlinie zwischen dem ersten Gehäuseschalenelement und dem zweiten Gehäuseschalenelement
verbunden. Das erste Gehäuseschalenelement und das zweite Gehäuseschalenelement bilden
insbesondere zumindest abschnittsweise einen Handgriff, insbesondere einen Pistolengriff,
aus. Vorzugsweise sind das erste Gehäuseschalenelement und das zweite Gehäuseschalenelement
entlang der Kontaktlinie, insbesondere zumindest im Wesentlichen frei von sichtbaren
Befestigungselementen, miteinander verbunden, insbesondere aneinander fixiert. Das
erste Gehäuseschalenelement und das zweite Gehäuseschalenelement sind vorzugsweise
als Gehäuseschalen ausgebildet. Insbesondere weisen das erste Gehäuseschalenelement
und das zweite Gehäuseschalenelement eine dreidimensionale Formgebung auf. Das erste
Gehäuseschalenelement und das zweite Gehäuseschalenelement sind vorzugsweise aus einem
Kunststoff ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass das erste Gehäuseschalenelement
und/oder das zweite Gehäuseschalenelement aus einem Metall, aus einem Verbundwerkstoff,
insbesondere Faserverbundwerkstoff, oder aus einem anderen, einem Fachmann als sinnvoll
erscheinenden Material ausgebildet sind/ist. Insbesondere ist denkbar, dass das zweite
Gehäuseschalenelement aus einem von einem Material des ersten Gehäuseschalenelements
verschiedenen Material ausgebildet ist. Zumindest das erste Gehäuseschalenelement
und das zweite Gehäuseschalenelement bilden, insbesondere in einem aneinander fixierten
Zustand, gemeinsam ein Gehäuse einer Werkzeugmaschine, insbesondere ein Elektroschraubergehäuse,
aus. Vorzugsweise sind innerhalb des durch zumindest das erste Gehäuseschalenelement
und das zweite Gehäuseschalenelement gebildeten Gehäuses weitere, vorzugsweise sämtliche,
internen Bauteile der Werkzeugmaschine, wie beispielsweise ein Motor, ein Getriebe,
die Werkzeugmaschinenvorrichtung o. dgl. angeordnet und/oder von dem Gehäuse umschlossen.
[0026] Die Kontaktlinie ist insbesondere eine Linie, entlang derer das erste Gehäuseschalenelement
und das zweite Gehäuseschalenelement in einem montierten Zustand der Gehäuseeinheit
aneinander angeordnet sind, insbesondere aneinander anliegen. Bevorzugt ist die Kontaktlinie
als eine Trennkante ausgebildet, entlang derer das erste Gehäuseschalenelement und
das zweite Gehäuseschalenelement miteinander verbunden sind und/oder trennbar sind.
Die Kontaktlinie entspricht insbesondere zumindest im Wesentlichen einem Verlauf einer
Gehäusekante des ersten Gehäuseschalenelements bzw. des zweiten Gehäuseschalenelements.
Vorzugsweise verläuft die Gehäusekante des ersten Gehäuseschalenelements bzw. des
zweiten Gehäuseschalenelements zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Wandungsstärke
des ersten Gehäuseschalenelements bzw. des zweiten Gehäuseschalenelements. Vorzugsweise
begrenzt die Gehäusekante des ersten Gehäuseschalenelements bzw. des zweiten Gehäuseschalenelements
das erste Gehäuseschalenelement bzw. das zweite Gehäuseschalenelement, insbesondere
in einer Richtung, die zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Gehäusekante und
der Wandungsstärke des ersten Gehäuseschalenelements bzw. des zweiten Gehäuseschalenelements
ausgerichtet ist. Die Gehäusekante des ersten Gehäuseschalenelements weist vorzugsweise
einen mit einem Verlauf der Gehäusekante des zweiten Gehäuseschalenelements korrespondierenden
Verlauf auf. Insbesondere liegen das erste Gehäuseschalenelement und das zweite Gehäuseschalenelement
in einem montierten Zustand der Gehäuseeinheit entlang der Gehäusekante des ersten
Gehäuseschalenelements und entlang der Gehäusekante des zweiten Gehäuseschalenelements
zumindest im Wesentlichen formgenau, insbesondere puzzleteilartig, aneinander an.
Vorzugsweise liegen das erste Gehäuseschalenelement und das zweite Gehäuseschalenelement
über die Kontaktfläche des ersten Gehäuseschalenelements und die Kontaktfläche des
zweiten Gehäuseschalenelements aneinander an. Die Kontaktfläche des ersten Gehäuseschalenelements
bzw. die Kontaktfläche des zweiten Gehäuseschalenelements wird insbesondere durch
eine maximale Länge der Gehäusekante des ersten Gehäuseschalenelements bzw. des zweiten
Gehäuseschalenelements und durch eine Wandungsstärke des ersten Gehäuseschalenelements
bzw. des zweiten Gehäuseschalenelements aufgespannt.
[0027] Der Handgriff ist insbesondere ein Gehäusebereich, an dem ein Nutzer die Werkzeugmaschine
zu einer Benutzung und/oder Betätigung der Werkzeugmaschine greift. Ein als ein Pistolengriff
ausgebildeter Handgriff ist insbesondere zumindest im Wesentlichen analog zu einem
Handgriff einer Pistole ausgebildet. Insbesondere ist eine Gehäuseeinheit mit einem
Pistolengriff zumindest im Wesentlichen analog zu einer Pistole greifbar. Vorzugsweise
ist ein Betätigungsschalter zu einer Betätigung der Werkzeugmaschine zumindest im
Wesentlichen analog zu einem Abzug einer Pistole an dem Handgriff angeordnet. Vorzugsweise
ist ein als ein Pistolengriff ausgebildeter Handgriff winklig zu einem sich an den
Handgriff anschließenden Gehäuseabschnitt ausgerichtet. Insbesondere bilden der als
ein Pistolengriff ausgebildete Handgriff und der sich an den Handgriff anschließende
Gehäuseabschnitt zumindest im Wesentlichen einen L-förmigen Endabschnitt der Gehäuseeinheit
aus. Der als ein Pistolengriff ausgebildete Handgriff geht insbesondere bogenförmig
in die restliche Gehäuseeinheit über.
[0028] Das erste Gehäuseschalenelement und das zweite Gehäuseschalenelement sind vorzugsweise
miteinander verbunden, insbesondere aneinander fixiert. Vorzugsweise sind das erste
Gehäuseschalenelement und das zweite Gehäuseschalenelement zumindest an dem Handgriff
zumindest im Wesentlichen frei von sichtbaren Befestigungselementen miteinander verbunden,
insbesondere aneinander fixiert. Insbesondere sind das erste Gehäuseschalenelement
und das zweite Gehäuseschalenelement entlang der Kontaktlinie mittels höchstens fünf
sichtbaren Befestigungselementen, bevorzugt mittels höchstens drei sichtbaren Befestigungselementen,
besonders bevorzugt mittels höchstens eines sichtbaren Befestigungselements und ganz
besonders bevorzugt vollständig frei von sichtbaren Befestigungselementen miteinander
verbunden, insbesondere aneinander fixiert. Die, insbesondere von außen nicht sichtbaren,
Befestigungselemente zu einer Fixierung des ersten Gehäuseschalenelements und des
zweiten Gehäuseschalenelements können insbesondere als Schrauben, Verbindungsstifte,
Bolzen, Rastelemente, Schraublöcher oder als andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende
Befestigungselemente ausgebildet sein. Vorzugsweise weist die Gehäuseeinheit eine
Mehrzahl von, insbesondere verschiedenen, Befestigungselementen zu einer Verbindung
des ersten Gehäuseschalenelements und des zweiten Gehäuseschalenelements miteinander
auf. Vorzugsweise sind die Befestigungselemente in einem montierten Zustand der Gehäuseeinheit
bzw. der Werkzeugmaschine, insbesondere für den Nutzer, nicht sichtbar, insbesondere
nicht einsehbar. Vorzugsweise sind die, insbesondere von außen nicht sichtbaren, Befestigungselemente
durch das erste Gehäuseschalenelement, durch das zweite Gehäuseschalenelement und/oder
durch weitere Bauteile der Gehäuseeinheit bzw. der Werkzeugmaschine, wie beispielsweise
eine Werkzeugaufnahme, einen Schalter, eine Blende, einen Clip o. dgl., verdeckt.
[0029] Der Handgriff ist vorzugsweise zumindest auf einer einer Werkzeugseite zugewandten
und/oder abgewandten Seite des Handgriffs zumindest im Wesentlichen trennkantenfrei
ausgebildet. Die Werkzeugseite der Gehäuseeinheit ist insbesondere eine Außenseite
des ersten Gehäuseschalenelements und/oder des zweiten Gehäuseschalenelements, die
zumindest eine Austrittsöffnung aufweist, aus der ein Abtriebselement der Werkzeugmaschine
zu einem Antrieb eines Einsatzwerkzeugs herausragen kann, und/oder die in einem montierten
Zustand der Gehäuseeinheit einer Werkzeugaufnahme der Werkzeugmaschine und/oder einem
an der Werkzeugaufnahme angeordneten Einsatzwerkzeug zugewandt ist. Vorzugsweise ist
zu einer Benutzung der Gehäuseeinheit bzw. der Werkzeugmaschine durch den Nutzer,
insbesondere über den Handgriff, eine Kraft in Richtung der Werkzeugseite bzw. quer
zu einer Haupterstreckungsebene der Werkzeugseite ausübbar. Unter "quer" soll insbesondere
eine Ausrichtung einer Richtung und/oder einer Achse relativ zu einer Bezugsrichtung
und/oder einer Bezugsachse verstanden werden, wobei die Ausrichtung der Richtung und/oder
der Achse zumindest verschieden von einer zumindest im Wesentlichen parallelen Ausrichtung
zur Bezugsrichtung und/oder zur Bezugsachse ist und insbesondere windschief oder senkrecht
zur Bezugsrichtung und/oder zur Bezugsachse ist. Vorzugsweise ist der Handgriff zumindest
auf der der Werkzeugseite abgewandten Seite des Handgriffs zumindest im Wesentlichen
trennkantenfrei ausgebildet. Bevorzugt ist der Handgriff auf der der Werkzeugseite
zugewandten und der der Werkzeugseite abgewandten Seite des Handgriffs zumindest im
Wesentlichen trennkantenfrei ausgebildet. Vorzugsweise weist der Handgriff zumindest
eine Trennkante auf zumindest einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der zu
der Werkzeugseite ausgerichteten Seite des Handgriffs auf. Vorzugsweise weist der
Handgriff zwei zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Werkzeugseite ausgerichtete
Seiten des Handgriffs auf. Insbesondere weist der Handgriff auf beiden der zumindest
im Wesentlichen senkrecht zu der Werkzeugseite ausgerichteten Seiten die Trennkante
auf.
[0030] Das erste Gehäuseschalenelement und/oder das zweite Gehäuseschalenelement weisen/weist
vorzugsweise zumindest eine an einem Werkzeugaufnahmebereich des ersten Gehäuseschalenelements
und/oder des zweiten Gehäuseschalenelements angeordnete Belüftungsöffnung auf. Vorzugsweise
ist der Werkzeugaufnahmebereich ein Bereich des ersten Gehäuseschalenelements und/oder
des zweiten Gehäuseschalenelements, an dem eine Werkzeugaufnahme und/oder ein Einsatzwerkzeug
anordenbar sind/ist. Insbesondere ist der Werkzeugaufnahmebereich auf der Werkzeugseite
der Gehäuseeinheit angeordnet bzw. bildet die Werkzeugseite zumindest teilweise aus.
Vorzugsweise wird die Belüftungsöffnung in einem montierten Zustand der Werkzeugmaschine
durch die Werkzeugaufnahme und/oder das Einsatzwerkzeug verdeckt. Vorzugsweise ist
die Belüftungsöffnung als eine Ausnehmung in dem ersten Gehäuseschalenelement und/oder
dem zweiten Gehäuseschalenelement ausgebildet. Die Belüftungsöffnung kann zumindest
im Wesentlichen rechteckig, quadratisch, elliptisch, kreisrund o. dgl. ausgebildet
sein. Die Belüftungsöffnung ist insbesondere zu einer Luftzufuhr zu einer Antriebsstrangeinheit,
insbesondere zu einem Motor, der Werkzeugmaschine und/oder der Werkzeugmaschinenvorrichtung
vorgesehen. Die Werkzeugaufnahme ist dazu vorgesehen, durch eine Rotation der Werkzeugaufnahme,
insbesondere zumindest im Wesentlichen staubfreie, Luft anzusaugen und einen Luftstrom
in die Belüftungsöffnung zu erzeugen. Innerhalb des ersten Gehäuseschalenelements
und/oder des zweiten Gehäuseschalenelements wird der Luftstrom, insbesondere durch
eine labyrinthartige Luftstromführung, zu der Antriebsstrangeinheit und/oder der Werkzeugmaschinenvorrichtung
geleitet. Der Luftstrom ist zu einer Kühlung der Antriebsstrangeinheit, insbesondere
des Motors, und/oder der Werkzeugmaschinenvorrichtung vorgesehen. Insbesondere können/kann
das erste Gehäuseschalenelement und/oder das zweite Gehäuseschalenelement eine Mehrzahl
von, bevorzugt zwei, Belüftungsöffnungen aufweisen.
[0031] Vorzugsweise weisen/weist das erste Gehäuseschalenelement und/oder das zweite Gehäuseschalenelement
zumindest eine Luftauslassöffnung auf. Die Luftauslassöffnung ist vorzugsweise auf
einer Oberseite und/oder an zumindest einer Seitenfläche des ersten Gehäuseschalenelements
und/oder des zweiten Gehäuseschalenelements angeordnet. Die Luftauslassöffnung kann
insbesondere zumindest im Wesentlichen analog zu der Belüftungsöffnung ausgebildet
sein. Alternativ ist denkbar, dass die, insbesondere an einer Seitenfläche des ersten
Gehäuseschalenelements und/oder des zweiten Gehäuseschalenelements angeordnete, Luftauslassöffnung
als ein Luftauslassschlitz ausgebildet ist. Die Luftauslassöffnung ist dazu vorgesehen,
den Luftstrom zur Kühlung der Antriebsstrangeinheit und/oder der Werkzeugmaschinenvorrichtung
aus der Gehäuseeinheit entweichen zu lassen. Die Werkzeugmaschine kann einen, insbesondere
an dem Motor angeordneten, Lüfter aufweisen. Der Lüfter kann dazu vorgesehen sein,
Luft aus einem Inneren der Gehäuseeinheit durch die Luftauslassöffnung aus der Gehäuseeinheit
hinauszubefördern. Vorzugsweise weisen/weist das erste Gehäuseschalenelement und/oder
das zweite Gehäuseschalenelement eine Mehrzahl von Luftauslassöffnungen auf, beispielsweise
eine Luftauslassöffnung auf einer Oberseite des ersten Gehäuseschalenelements und/oder
des zweiten Gehäuseschalenelements und jeweils eine Luftauslassöffnung an jeweils
einer Seitenfläche des ersten Gehäuseschalenelements und/oder des zweiten Gehäuseschalenelements.
[0032] Die Antriebsstrangeinheit umfasst vorzugsweise zumindest einen Motor, zumindest ein
Getriebe und zumindest einen Getriebedeckel, der dazu vorgesehen ist, das Getriebe
an dem Motor zu fixieren. Der Motor ist vorzugsweise als ein Elektromotor, insbesondere
als ein Gleichspannungselektromotor, ausgebildet. Das Getriebe ist insbesondere zu
einer Kraftübertragung von dem Motor auf eine Abtriebswelle der Antriebsstrangeinheit
vorgesehen. Insbesondere ist das Getriebe zu einem rotierenden und/oder oszillierenden
Antrieb der Abtriebswelle um eine Antriebsachse der Antriebsstrangeinheit vorgesehen.
Vorzugsweise verläuft eine Längsachse der Abtriebswelle zumindest im Wesentlichen
parallel, insbesondere koaxial, zu der Antriebsachse der Antriebsstrangeinheit. Eine
Längsachse eines, insbesondere zylinderförmigen, Objekts ist insbesondere eine Achse,
welche zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer durch Zylinderradien des Objekts
aufgespannten Querschnittsfläche des Objekts ausgerichtet ist. Das Getriebe ist insbesondere
dazu vorgesehen, eine Drehrichtung und/oder eine Drehgeschwindigkeit des Motors, insbesondere
einer Antriebswelle des Motors, zu einem Antrieb der Abtriebswelle zu ändern, insbesondere
zu übersetzen. Die Antriebswelle des Motors ist vorzugsweise als eine Rotorwelle des
Motors ausgebildet. Insbesondere ist der Motor mit dem Getriebe mechanisch gekoppelt.
Vorzugsweise erstreckt sich die Antriebswelle des Motors zumindest teilweise innerhalb
des Getriebes und ist insbesondere mit Bauteilen des Getriebes, beispielsweise Zahnrädern,
verbunden. Vorzugsweise ist das Getriebe dazu vorgesehen, verschiedene Drehgeschwindigkeiten
der Abtriebswelle zu realisieren. Insbesondere können über das Getriebe zumindest
zwei verschiedene Drehgeschwindigkeiten der Abtriebswelle, mit denen die Abtriebswelle
rotiert, realisiert werden. Vorzugsweise weist der Motor verschiedene Drehrichtungen,
insbesondere der Antriebswelle des Motors auf, entlang derer das Getriebe insbesondere
die Abtriebswelle antreiben kann. Insbesondere kann über das Getriebe zumindest eine
erste Drehrichtung der Abtriebswelle, beispielsweise im Uhrzeigersinn um die Antriebsachse,
und zumindest eine zweite Drehrichtung der Abtriebswelle, beispielsweise gegen den
Uhrzeigersinn um die Antriebsachse, realisiert werden. Vorzugsweise ist das Getriebe
als ein Planetengetriebe ausgebildet. Der Getriebedeckel ist insbesondere zwischen
dem Getriebe und dem Motor angeordnet und fixiert vorzugsweise das Getriebe entlang
der Antriebsachse an dem Motor. Vorzugsweise ist der Getriebedeckel an einer ersten
Seite des Getriebedeckels an dem Motor, insbesondere an einer Stirnseite des Motors,
durch die sich die Antriebswelle erstreckt, an dem Motor befestigt. Vorzugsweise ist
der Getriebedeckel an einer zweiten, der ersten Seite des Getriebedeckels abgewandten
Seite des Getriebedeckels an dem Getriebe, insbesondere an einer Stirnseite des Getriebes,
die der Abtriebswelle abgewandt ist, an dem Getriebe befestigt. Vorzugsweise ist der
Getriebedeckel mit zumindest einem Befestigungselement, insbesondere einer Schraube
und/oder einem Verbindungsstift, an dem Motor und/oder an dem Getriebe fixiert. Vorzugsweise
weist der Getriebedeckel eine Haupterstreckungsebene auf, die zumindest im Wesentlichen
senkrecht zu der Antriebsachse ausgerichtet ist. Vorzugsweise ist der Getriebedeckel
in einem montierten Zustand der Antriebsstrangeinheit zumindest teilweise durch den
Motor und/oder das Getriebe verdeckt.
[0033] Die Antriebsstrangeinheit ist insbesondere zu einem Antrieb eines Einsatzwerkzeugs
der Werkzeugmaschine vorgesehen. Das Einsatzwerkzeug ist vorzugsweise als ein Schrauberbit
oder als ein Bohrer ausgebildet. Alternativ ist denkbar, dass das Einsatzwerkzeug
als eine Schleifplatte, als ein Sägeblatt oder als ein anderes, einem Fachmann als
sinnvoll erscheinendes Einsatzwerkzeug ausgebildet ist. Vorzugsweise übt der Nutzer
bei einer Benutzung der Werkzeugmaschine eine Kraft entlang der Antriebsachse auf
die Werkzeugmaschine, insbesondere auf das Einsatzwerkzeug der Werkzeugmaschine, aus.
Vorzugsweise sind/ist die Antriebsstrangeinheit und/oder die Werkzeugmaschinenvorrichtung
dazu vorgesehen, das erste Gehäuseschalenelement und das zweite Gehäuseschalenelement
entlang der Antriebsachse aneinander zu fixieren. Insbesondere sind das erste Gehäuseschalenelement
und das zweite Gehäuseschalenelement entlang der Antriebsachse betrachtet zumindest
im Wesentlichen hintereinander, insbesondere an der Antriebsstrangeinheit und/oder
der Werkzeugmaschinenvorrichtung, angeordnet. Insbesondere verläuft zumindest eine
Trennebene zumindest abschnittsweise, insbesondere an dem Handgriff, quer zu der Antriebsachse.
Eine Trennebene ist insbesondere eine Ebene zwischen dem ersten Gehäuseschalenelement
und dem zweiten Gehäuseschalenelement, in der die Kontaktlinie und/oder die Trennkante
verläuft und die insbesondere zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Kontaktierungsrichtung
ausgerichtet ist, entlang der das erste Gehäuseschalenelement und das zweite Gehäuseschalenelement
aneinander stoßen, insbesondere aneinander fixiert sind. Insbesondere ist die Trennebene
zumindest im Wesentlichen parallel zu der Kontaktfläche des ersten Gehäuseschalenelements
bzw. des zweiten Gehäuseschalenelements ausgerichtet. Das erste Gehäuseschalenelement
und das zweite Gehäuseschalenelement sind entlang der Antriebsachse vorzugsweise mittels
Fixierelementen und/oder einer Verriegelungslasche an der Antriebsstrangeinheit und/oder
der Werkzeugmaschinenvorrichtung und über die Antriebsstrangeinheit und/oder die Werkzeugmaschinenvorrichtung
aneinander fixiert. Vorteilhaft kann eine stabile Fixierung des ersten Gehäuseschalenelements
und des zweiten Gehäuseschalenelements aneinander erreicht werden. Das erste Gehäuseschalenelement,
das zweite Gehäuseschalenelement und die Antriebsstrangeinheit bilden aufgrund der
Fixierung eine vorteilhaft lineare und schwachpunktarme Kraftübertragungswirkkette
aus.
[0034] Vorzugsweise weist die Gehäuseeinheit zumindest ein an dem ersten Gehäuseschalenelement
und/oder an dem zweiten Gehäuseschalenelement angeordnetes und/oder anordenbares Aufnahmeelement,
insbesondere eine Verriegelungslasche, auf, das zu einer Befestigung der Antriebsstrangeinheit
zumindest teilweise innerhalb des ersten Gehäuseschalenelements und/oder des zweiten
Gehäuseschalenelements durch eine Verbindung mit zumindest einem Verbindungselement
der Antriebsstrangeinheit vorgesehen ist. Vorzugsweise weist die Gehäuseeinheit ein
einzelnes Aufnahmeelement auf. Alternativ ist vorstellbar, dass die Gehäuseeinheit
eine Mehrzahl von Aufnahmeelementen aufweist. Das Aufnahmeelement ist insbesondere
mit dem ersten Gehäuseschalenelement und/oder mit dem zweiten Gehäuseschalenelement,
bevorzugt mit dem ersten Gehäuseschalenelement oder mit dem zweiten Gehäuseschalenelement,
stoffschlüssig verbunden, insbesondere einteilig mit dem ersten Gehäuseschalenelement
und/oder mit dem zweiten Gehäuseschalenelement, bevorzugt mit dem ersten Gehäuseschalenelement
oder mit dem zweiten Gehäuseschalenelement, ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar,
dass das Aufnahmeelement kraft- und/oder formschlüssig, beispielsweise durch eine
Verschraubung, eine Verrastung o. dgl., mit dem ersten Gehäuseschalenelement und/oder
dem zweiten Gehäuseschalenelement verbunden und/oder verbindbar ist. Das Aufnahmeelement
ist insbesondere dazu vorgesehen, die zumindest im Wesentlichen komplette Antriebsstrangeinheit
zu befestigen. Vorzugsweise ist das Aufnahmeelement dazu vorgesehen, den Motor, das
über den Getriebedeckel an dem Motor fixierte Getriebe und die mit dem Getriebe verbundene
Abtriebswelle der Antriebsstrangeinheit zu befestigen. Alternativ ist denkbar, dass
das Aufnahmeelement dazu vorgesehen ist, einzelne Bauteile der Antriebsstrangeinheit
zu befestigen. Ein innerhalb der Gehäuseeinheit, insbesondere innerhalb des ersten
Gehäuseschalenelements und/oder des zweiten Gehäuseschalenelements, angeordnetes Objekt
ist in einem montierten Zustand der Werkzeugmaschine vorzugsweise von außen, insbesondere
durch eine zumindest im Wesentlichen undurchsichtige Gehäuseeinheit, nicht einsehbar.
Insbesondere ist ein innerhalb der Gehäuseeinheit, insbesondere innerhalb des ersten
Gehäuseschalenelements und/oder des zweiten Gehäuseschalenelements, angeordnetes Objekt
durch das erste Gehäuseschalenelement und/oder durch das zweite Gehäuseschalenelement
zumindest teilweise umschlossen. Insbesondere ist ein innerhalb der Gehäuseeinheit,
insbesondere innerhalb des ersten Gehäuseschalenelements und/oder des zweiten Gehäuseschalenelements,
angeordnetes Objekt durch das erste Gehäuseschalenelement und/oder das zweite Gehäuseschalenelement
räumlich von einer Umgebung der Werkzeugmaschine, beispielhaft einer Hand eines Nutzers,
die die Werkzeugmaschine greift, getrennt.
[0035] Das Aufnahmeelement ist vorzugsweise als eine Verriegelungslasche ausgebildet. Alternativ
ist denkbar, dass das Aufnahmeelement als eine Lagerbrücke o. dgl. ausgebildet ist.
Das Aufnahmeelement ist vorzugsweise zu einer Befestigung der Antriebsstrangeinheit
vorgesehen, wobei insbesondere zumindest im Wesentlichen sämtliche Bauteile der Antriebsstrangeinheit
miteinander verbunden sind. Insbesondere ist die Verriegelungslasche zu einer kraft-
und/oder formschlüssigen Verbindung, insbesondere einer Verrastung, mit zumindest
einem, bevorzugt einem einzigen, Bauteil der Antriebsstrangeinheit vorgesehen, über
das zumindest im Wesentlichen sämtliche Bauteile der Antriebsstrangeinheit aneinander
fixiert sind. Die Verriegelungslasche ist vorzugsweise zumindest teilelastisch ausgebildet.
Insbesondere weist die Verriegelungslasche zumindest einen, bevorzugt zwei, Verriegelungslaschenfortsatz
auf, der zu einer Fixierung der Antriebsstrangeinheit vorgesehen ist. Vorzugsweise
ist an dem Verriegelungslaschenfortsatz zumindest eine Rastausnehmung angeordnet.
Vorzugsweise ist das Verbindungselement der Antriebsstrangeinheit als ein Rastelement
ausgebildet, das insbesondere zu einer Verrastung mit dem Verriegelungslaschenfortsatz,
insbesondere mit der Rastausnehmung, vorgesehen ist. Alternativ oder zusätzlich ist
vorstellbar, dass das Verbindungselement als eine Rastausnehmung, insbesondere zu
einer Verrastung mit dem Aufnahmeelement, als eine Schraube oder ein Gewinde, insbesondere
zu einer Verschraubung mit dem Aufnahmeelement, als ein Steckelement oder eine Steckaufnahme,
insbesondere zu einer Steckverbindung mit dem Aufnahmeelement, als ein Klemmelement
oder eine Klemmausnehmung, insbesondere zu einer Klemmverbindung mit dem Aufnahmeelement,
oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Verbindungselement
ausgebildet ist. Das Verbindungselement ist vorzugsweise an zumindest einem Bauteil
der Antriebsstrangeinheit angeordnet. Insbesondere kann die Antriebsstrangeinheit
eine Mehrzahl von, insbesondere an verschiedenen Bauteilen der Antriebsstrangeinheit
angeordneten, Verbindungselementen aufweisen. Das Aufnahmeelement ist vorzugsweise
zu einer, insbesondere kraft- und/oder formschlüssigen, Verbindung des ersten Gehäuseschalenelements
mit dem zweiten Gehäuseschalenelement vorgesehen. Insbesondere sind das erste Gehäuseschalenelement
und das zweite Gehäuseschalenelement über das Aufnahmeelement aneinander fixiert.
Das Aufnahmeelement kann insbesondere stoffschlüssig mit dem ersten Gehäuseschalenelement
verbunden, insbesondere einteilig mit dem ersten Gehäuseschalenelement ausgebildet,
sein und das zweite Gehäuseschalenelement kann kraft- und/oder formschlüssig mit dem
Aufnahmeelement verbunden und insbesondere an dem ersten Gehäuseschalenelement fixiert
sein. Vorzugsweise können das erste Gehäuseschalenelement und das zweite Gehäuseschalenelement
kraft- und/oder formschlüssig mit dem Aufnahmeelement verbunden und insbesondere aneinander
fixiert sein.
[0036] Vorzugsweise ist das Verbindungselement an dem Getriebedeckel angeordnet und/oder
wird zumindest teilweise durch den Getriebedeckel ausgebildet. Alternativ ist denkbar,
dass das Verbindungselement an dem Motor und/oder an dem Getriebe angeordnet ist.
Vorzugsweise ist das Verbindungselement stoffschlüssig mit dem Getriebedeckel verbunden,
insbesondere einteilig mit dem Getriebedeckel ausgebildet. Bevorzugt erstreckt sich
das Verbindungselement, insbesondere das als ein Rastelement ausgebildete Verbindungselement,
zumindest abschnittsweise quer zu der Antriebsachse der Antriebsstrangeinheit, insbesondere
zu einem Eingriff in die Rastausnehmung des Verriegelungslaschenfortsatzes. Vorzugsweise
umfasst der Getriebedeckel zwei Verbindungselemente, wobei jeweils eines der Verbindungselemente
zu einer Verrastung mit jeweils einem Verriegelungslaschenfortsatz, insbesondere mit
jeweils einer Rastausnehmung, vorgesehen ist. Insbesondere sind die Verbindungselemente
an einander abgewandten Seiten des Getriebedeckels und zumindest im Wesentlichen symmetrisch
zueinander angeordnet.
[0037] Vorzugsweise ist das Verbindungselement zu einer Aufspreizung des Aufnahmeelements
zumindest abschnittsweise rampenartig ausgebildet. Insbesondere ist das als ein Rastelement
ausgebildete Verbindungselement zumindest abschnittsweise rampenartig ausgebildet.
Vorzugsweise ist das Verbindungselement zumindest zu einer Aufspreizung des Aufnahmeelements
während einer Montage der Antriebsstrangeinheit an dem Aufnahmeelement vorgesehen.
Insbesondere ist das Verbindungselement von dem Motor aus entlang der Antriebsachse
in Richtung des Getriebes betrachtet in Form einer ansteigenden Rampe ausgebildet.
Bevorzugt ist das Verbindungselement, insbesondere zumindest im Wesentlichen senkrecht
zu der Antriebsachse betrachtet, zumindest im Wesentlichen T-förmig ausgebildet, insbesondere
zu einer zumindest im Wesentlichen formgenauen Verrastung mit der zumindest im Wesentlichen
T-förmig ausgebildeten Rastausnehmung des Verriegelungslaschenfortsatzes. Vorzugsweise
ist zumindest ein einem Vertikalstrich eines "T"s entsprechender Abschnitt des Verbindungselements
rampenartig ausgebildet.
[0038] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Gehäuseeinheit zumindest eine an dem ersten
Gehäuseschalenelement und/oder an dem zweiten Gehäuseschalenelement angeordnete Befestigungsaufnahme
zu einer Aufnahme eines Fixierelements, insbesondere einer Schraube, umfasst, das
die zumindest im Wesentlichen komplette Werkzeugmaschinenvorrichtung zumindest teilweise
innerhalb des ersten Gehäuseschalenelements und/oder des zweiten Gehäuseschalenelements
fixiert. Das Fixierelement ist bevorzugt als eine Schraube ausgebildet. Alternativ
ist vorstellbar, dass das Fixierelement als ein Verbindungsstift, als ein Verbindungsbolzen
oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Fixierelement ausgebildet
ist. Vorzugsweise weist das zu einer Fixierung der Werkzeugmaschinenvorrichtung vorgesehene
Fixierelement eine zumindest im Wesentlichen parallel zu der Antriebsachse ausgerichtete
Haupterstreckungsrichtung auf. Vorzugsweise weist die Gehäuseeinheit eine einzelne
Befestigungsaufnahme und ein einzelnes zu einer Aufnahme an der Befestigungsaufnahme
vorgesehenes Fixierelement auf. Die Befestigungsaufnahme ist insbesondere zu einer
Befestigung der Elektronikeinheit, der Trägereinheit, der Schaltereinheit und des
Akkumulatorkontaktelements an dem ersten Gehäuseschalenelement und/oder an dem zweiten
Gehäuseschalenelement vorgesehen. Die Befestigungsaufnahme ist vorzugsweise zu einer
Befestigung der an der Trägereinheit, an der die Elektronikeinheit angeordnet ist,
angeordneten Schaltereinheit vorgesehen. Das Akkumulatorkontaktelement ist insbesondere
an der Elektronikeinheit, insbesondere an der Platineneinheit, angeordnet. Das Akkumulatorkontaktelement
ist vorzugsweise mittels der Leitungselemente an der Platineneinheit fixiert.
[0039] Die Schaltereinheit ist vorzugsweise mittels des Fixierelements an der Befestigungsaufnahme
fixierbar, insbesondere mit der Befestigungsaufnahme verschraubbar. Insbesondere weist
die Schaltereinheit eine Fixierausnehmung auf, durch die das Fixierelement in die
Befestigungsaufnahme einbringbar ist. Die Befestigungsaufnahme ist zumindest im Wesentlichen
röhrenartig ausgebildet und kann insbesondere ein mit dem Fixierelement korrespondierendes
Innengewinde aufweisen. Vorzugsweise erstreckt sich die Befestigungsaufnahme zumindest
im Wesentlichen parallel zu der Antriebsachse. Vorzugsweise ist die Befestigungsaufnahme
an einer Innenseite des ersten Gehäuseschalenelements und/oder des zweiten Gehäuseschalenelements
angeordnet. Insbesondere ist die Befestigungsaufnahme stoffschlüssig mit dem ersten
Gehäuseschalenelement und/oder mit dem zweiten Gehäuseschalenelement verbunden, insbesondere
einteilig mit dem ersten Gehäuseschalenelement und/oder mit dem zweiten Gehäuseschalenelement
ausgebildet. Die Befestigungsaufnahme ist vorzugsweise zu einer Befestigung des ersten
Gehäuseschalenelements und des zweiten Gehäuseschalenelements aneinander vorgesehen.
Vorzugsweise ist das Fixierelement zu einer Fixierung des ersten Gehäuseschalenelements
und des zweiten Gehäuseschalenelements vorgesehen. Beispielhaft kann die Befestigungsaufnahme
an dem ersten Gehäuseschalenelement angeordnet sein und das Fixierelement kann die
zumindest im Wesentlichen komplette Werkzeugmaschinenvorrichtung und das zweite Gehäuseschalenelement
an der Befestigungsaufnahme, insbesondere an dem ersten Gehäuseschalenelement, fixieren.
Es kann eine vorteilhaft komfortable und einfache Anordnung der zumindest im Wesentlichen
kompletten Werkzeugmaschinenvorrichtung an, insbesondere in, der Gehäuseeinheit erreicht
werden. Vorteilhaft kann auf eine Vielzahl von Lagerstellen zu einer Aufnahme von
Komponenten der Werkzeugmaschinenvorrichtung verzichtet werden. Vorteilhaft kann eine
kostengünstige und komfortabel wartbare Werkzeugmaschine bereitgestellt werden.
[0040] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Befestigungsaufnahme dazu vorgesehen ist, zumindest
ein Akkumulatorkontaktelement der Werkzeugmaschinenvorrichtung räumlich von der Schaltereinheit
zu trennen. Vorzugsweise erstreckt sich die Befestigungsaufnahme in einem an der Gehäuseeinheit
angeordneten Zustand der Werkzeugmaschinenvorrichtung zumindest abschnittsweise zwischen
der Schaltereinheit und dem Akkumulatorkontaktelement. Vorzugsweise steht die Befestigungsaufnahme
in Kontakt mit der Schaltereinheit und mit dem Akkumulatorkontaktelement. Insbesondere
steht die Befestigungsaufnahme auf einer ersten Seite der Befestigungsaufnahme in
Kontakt mit der Schaltereinheit. Insbesondere steht die Befestigungsaufnahme auf einer
zweiten, der ersten Seite der Befestigungsaufnahme abgewandten Seite der Befestigungsaufnahme
in Kontakt mit dem Akkumulatorkontaktelement. Vorzugsweise sind/ist die Schaltereinheit
und/oder das Akkumulatorkontaktelement zumindest teilweise an der Befestigungsaufnahme
gelagert. Vorzugsweise weist das Leitungselement eine maximale Erstreckung auf, die
eine Anordnung der Schaltereinheit und des Akkumulatorkontaktelements um die Befestigungsaufnahme
ermöglicht. Insbesondere ist das Leitungselement derart umformbar, dass die Schaltereinheit
und das Akkumulatorkontaktelement um die Befestigungsaufnahme anordenbar sind. Es
kann eine vorteilhaft stabile Anordnung der Werkzeugmaschinenvorrichtung, insbesondere
der Schaltereinheit und des Akkumulatorkontaktelements, an der Gehäuseeinheit erreicht
werden.
[0041] Die Werkzeugmaschine weist insbesondere zumindest einen Betätigungsschalter auf,
das zu einer Betätigung der Werkzeugmaschinenvorrichtung und zu einem Verdecken des
Fixierelements vorgesehen ist. Der Betätigungsschalter ist vorzugsweise zu einer Betätigung
des Schaltelements der Schaltereinheit, insbesondere über die Schaltstange der Schaltereinheit,
vorgesehen. Insbesondere ist der Betätigungsschalter in einem montierten Zustand der
Werkzeugmaschine an der Schaltstange angeordnet, insbesondere auf die Schaltstange
aufgeschoben. Insbesondere ist der Betätigungsschalter in einem montierten Zustand
der Werkzeugmaschine zumindest teilweise innerhalb einer Schalteraufnahmeöffnung des
ersten Gehäuseschalenelements und/oder des zweiten Gehäuseschalenelements angeordnet,
durch die sich die Schaltstange zumindest abschnittsweise erstreckt. Vorzugsweise
weist die Schalteraufnahmeöffnung eine mit einer Formgebung des Betätigungsschalters
korrespondierende Formgebung auf. Vorzugsweise verdeckt der Betätigungsschalter in
einem an der Schaltstange angeordneten Zustand das Fixierelement, das zu einer Fixierung
der Werkzeugmaschinenvorrichtung vorgesehen ist. Vorzugsweise weist der Betätigungsschalter
zumindest eine Demontageaussparung auf. Die Demontageaussparung ist vorzugsweise als
eine Ausnehmung, insbesondere eine Teilausnehmung, in dem Betätigungsschalter ausgebildet.
Vorzugsweise ist die Demontageaussparung an einer der Oberseite der Gehäuseeinheit
abgewandten Seite des Betätigungsschalters angeordnet. Die Demontageaussparung ist
insbesondere zu einer, insbesondere werkzeuglosen, Demontage des Betätigungsschalters,
insbesondere von der Schaltstange, vorgesehen. Vorzugsweise ist der Betätigungsschalter
an der Demontageaussparung greifbar und von der Schaltstange abziehbar.
[0042] Insbesondere weist die Gehäuseeinheit, insbesondere zu einer Bildung einer zumindest
im Wesentlichen linearen Kraftübertragungswirkkette, zumindest ein weiteres Fixierelement,
insbesondere eine Schraube, zu einer Verbindung des ersten Gehäuseschalenelements
oder des zweiten Gehäuseschalenelements mit dem Aufnahmeelement und/oder der Antriebsstrangeinheit
auf. Vorzugsweise weist das weitere Fixierelement eine zu einer Antriebsachse der
Antriebsstrangeinheit zumindest im Wesentlichen parallel ausgerichtete Haupterstreckungsrichtung
auf. Das weitere Fixierelement ist vorzugsweise zumindest im Wesentlichen analog zu
dem Fixierelement der Gehäuseeinheit ausgebildet. Vorzugsweise ist das weitere Fixierelement
zu einer Verbindung des zweiten Gehäuseschalenelements mit der Antriebsstrangeinheit
vorgesehen. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass das weitere Fixierelement
zu einer Verbindung des ersten Gehäuseschalenelements mit dem Aufnahmeelement vorgesehen
ist. Vorzugsweise ist das weitere Fixierelement an dem Werkzeugaufnahmebereich des
ersten Gehäuseschalenelements oder des zweiten Gehäuseschalenelements angeordnet,
an dem eine Werkzeugaufnahme und/oder ein Einsatzwerkzeug anordenbar sind/ist. Vorzugsweise
fixiert das weitere Fixierelement das erste Gehäuseschalenelement oder das zweite
Gehäuseschalenelement entlang der Antriebsachse an dem Aufnahmeelement und/oder an
der Antriebsstrangeinheit, insbesondere an einem Getriebegehäuse des Getriebes der
Antriebsstrangeinheit. Vorzugsweise umfasst das Werkzeugmaschinengehäuse eine Mehrzahl
von weiteren Fixierelementen, insbesondere drei weitere Fixierelemente, die zu einer
Verbindung des ersten Gehäuseschalenelements oder des zweiten Gehäuseschalenelements
mit dem Aufnahmeelement und/oder der Antriebsstrangeinheit vorgesehen sind und die
zumindest im Wesentlichen parallel zu der Antriebsachse ausgerichtete Haupterstreckungsrichtungen
aufweisen. Mittels des weiteren Fixierelements ist insbesondere eine zumindest im
Wesentlichen lineare Kraftübertragungswirkkette bildbar, wobei eine Kraft von einem
Nutzer ausgehend zumindest im Wesentlichen linear über das erste Gehäuseschalenelement,
die Antriebsstrangeinheit und das zweite Gehäuseschalenelement an das Einsatzwerkzeug
bzw. ein Werkstück übertragen wird.
[0043] Vorzugsweise verdeckt die Werkzeugaufnahme in einem an der Antriebsstrangeinheit
angeordneten Zustand das weitere Fixierelement und/oder die Belüftungsöffnung des
ersten Gehäuseschalenelements und/oder des zweiten Gehäuseschalenelements. Die Werkzeugaufnahme
ist vorzugsweise zu einer Aufnahme des Einsatzwerkzeugs vorgesehen. Die Werkzeugaufnahme
ist insbesondere als ein Werkzeugfutter, insbesondere als ein Spannbackenfutter ausgebildet.
Alternativ ist vorstellbar, dass die Werkzeugaufnahme als eine Schleifplattenhalterung,
als eine Sägeblattaufnahme oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende
Werkzeugaufnahme ausgebildet ist. Die Werkzeugaufnahme ist vorzugsweise an dem Werkzeugaufnahmebereich
des ersten Gehäuseschalenelements oder des zweiten Gehäuseschalenelements angeordnet
und insbesondere an der Antriebsstrangeinheit befestigt. Insbesondere kann die Werkzeugaufnahme
an der Abtriebswelle der Antriebsstrangeinheit befestigt sein. Vorzugsweise weist
die Abtriebswelle ein Gewinde auf, mittels dessen die Werkzeugaufnahme auf die Abtriebswelle
aufgeschraubt ist. Vorzugsweise treibt die Antriebsstrangeinheit die Werkzeugaufnahme
und über die Werkzeugaufnahme das Einsatzwerkzeug an. Die Werkzeugaufnahme verdeckt
bevorzugt sämtliche an dem Werkzeugaufnahmebereich des ersten Gehäuseschalenelements
oder des zweiten Gehäuseschalenelements angeordneten weiteren Fixierelemente. Vorzugsweise
verdeckt die Werkzeugaufnahme das weitere Fixierelement, das zu einer Verbindung des
ersten Gehäuseschalenelements oder des zweiten Gehäuseschalenelements mit dem Aufnahmeelement
und/oder der Antriebsstrangeinheit vorgesehen ist und das eine zu der Antriebsachse
der Antriebsstrangeinheit zumindest im Wesentlichen parallel ausgerichtete Haupterstreckungsrichtung
aufweist. Vorzugsweise verdeckt die Werkzeugaufnahme sämtliche an dem Werkzeugaufnahmebereich
des ersten Gehäuseschalenelements oder des zweiten Gehäuseschalenelements angeordneten
Belüftungsöffnungen.
[0044] Ferner geht die Erfindung aus von einem Verfahren zu einer Montage einer erfindungsgemäßen
Werkzeugmaschinenvorrichtung.
[0045] Es wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt zumindest eine Schaltereinheit
und zumindest eine Elektronikeinheit an zumindest einer Trägereinheit aufgenommen
werden. Vorzugsweise wird die Elektronikeinheit, insbesondere die Platineneinheit
der Elektronikeinheit, an einer Außenseite der Trägereinheit, insbesondere der Trägerplatte
der Trägereinheit, angeordnet und mittels des Kontaktpins fixiert, insbesondere mit
dem Kontaktpin verlötet. Vorzugsweise wird die Schaltereinheit auf einer der Elektronikeinheit
abgewandten Außenseite der Trägereinheit, insbesondere der Trägerplatte der Trägereinheit,
angeordnet. Vorteilhaft kann eine vorteilhaft kompakte Elektronik-Vormontagebaugruppe
für eine Werkzeugmaschine vormontiert werden.
[0046] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt zumindest
eine Schalteraufnahmeeinheit kraft- und/oder formschlüssig, insbesondere über eine
Schwalbenschwanzverbindung, an zumindest einem Trägerelement der Trägereinheit angeordnet,
insbesondere verrastet, wird. Vorzugsweise wird die Schalteraufnahmeeinheit, insbesondere
das Schalteraufnahmeteil der Schalteraufnahmeeinheit, mittels einer Nut des Schalteraufnahmeteils
kraft- und/oder formschlüssig an dem Trägerelement angeordnet. Vorzugsweise werden
zwei Schalteraufnahmeteile der Schalteraufnahmeeinheit an zwei Trägerelementen angeordnet.
Vorteilhaft kann die Schalteraufnahmeeinheit sicher und werkzeuglos mit der Trägereinheit
verbunden werden.
[0047] Zudem wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt die Schaltereinheit
mittels zumindest eines Schalteraufnahmeelements der Schalteraufnahmeeinheit an der
Trägereinheit angeordnet wird. Vorzugsweise wird die Schaltereinheit mittels zweier
Schalteraufnahmeelemente der Schalteraufnahmeeinheit, insbesondere der Schalteraufnahmeteile,
an der Trägereinheit angeordnet. Insbesondere wird die Schaltereinheit zwischen die
Schalteraufnahmeteile und die Schalteraufnahmeelemente geschoben und durch die Schalteraufnahmeteile
und die Schalteraufnahmeelemente fixiert. Vorteilhaft kann die Schaltereinheit sicher
und werkzeuglos an der Trägereinheit angeordnet werden.
[0048] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt zumindest
ein Akkumulatorkontaktelement, das zu einer Energieversorgung zumindest der Elektronikeinheit
vorgesehen ist, über zumindest ein, insbesondere zumindest im Wesentlichen starres,
Leitungselement elektrisch mit zumindest einer Platineneinheit der Elektronikeinheit
verbunden wird. Vorzugsweise wird das Akkumulatorkontaktelement über zwei zumindest
im Wesentlichen starre Leitungselemente elektrisch mit der Platineneinheit der Elektronikeinheit
verbunden. Insbesondere werden die Leitungselemente mit der Platineneinheit verlötet.
Insbesondere werden die Leitungselemente mit dem Akkumulatorkontaktelement, insbesondere
mit zumindest zwei Kontaktsteckern des Akkumulatorkontaktelements, verlötet. Vorzugsweise
werden die Leitungselemente derart umgeformt, dass die Schaltereinheit und das Akkumulatorkontaktelement
um die Befestigungsaufnahme angeordnet werden können. Insbesondere wird das Akkumulatorkontaktelement
über zwei weitere Leitungselemente elektrisch mit der Platineneinheit verbunden. Vorteilhaft
kann die Werkzeugmaschinenvorrichtung zu einer Anordnung des Akkumulatorkontaktelements
in einer vorbestimmten Position und zu einer Energieversorgung zumindest der Elektronikeinheit
vorbereitet werden.
[0049] In zumindest einem Verfahrensschritt eines Verfahrens zu einer Montage einer Werkzeugmaschine,
insbesondere einer erfindungsgemäßen Werkzeugmaschine, werden vorzugsweise das erste
Gehäuseschalenelement und das zweite Gehäuseschalenelement der Gehäuseeinheit über
die Antriebsstrangeinheit entlang der Antriebsachse der Antriebsstrangeinheit aneinander
fixiert. Vorzugsweise werden das erste Gehäuseschalenelement und/oder das zweite Gehäuseschalenelement
über das Aufnahmeelement, insbesondere die Verriegelungslasche, und/oder über das
weitere Fixierelement, insbesondere das weitere Fixierelement, das eine zu der Antriebsachse
der Antriebsstrangeinheit zumindest im Wesentlichen parallel ausgerichtete Haupterstreckungsrichtung
aufweist, an der Antriebsstrangeinheit und über die Antriebsstrangeinheit insbesondere
aneinander fixiert.
[0050] In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt des Verfahrens zu einer Montage der
Werkzeugmaschine wird vorzugsweise das Aufnahmeelement, insbesondere die Verriegelungslasche,
der Gehäuseeinheit an dem ersten Gehäuseschalenelement und/oder an dem zweiten Gehäuseschalenelement
angeordnet, insbesondere mit dem ersten Gehäuseschalenelement und/oder mit dem zweiten
Gehäuseschalenelement verschraubt. Vorzugsweise wird ein separat von dem ersten Gehäuseschalenelement
und/oder dem zweiten Gehäuseschalenelement vorliegendes Aufnahmeelement an dem ersten
Gehäuseschalenelement und/oder an dem zweiten Gehäuseschalenelement angeordnet, insbesondere
mit dem ersten Gehäuseschalenelement und/oder mit dem zweiten Gehäuseschalenelement
verschraubt. Insbesondere wird das Aufnahmeelement an der Innenseite des ersten Gehäuseschalenelements
und/oder an der Innenseite des zweiten Gehäuseschalenelements angeordnet.
[0051] In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt des Verfahrens zu einer Montage der
Werkzeugmaschine wird vorzugsweise das Getriebe der Antriebsstrangeinheit mittels
des Getriebedeckels der Antriebsstrangeinheit an dem Motor der Antriebsstrangeinheit
fixiert. Insbesondere wird die zumindest im Wesentlichen komplette Antriebsstrangeinheit
vormontiert. Vorzugsweise wird der Getriebedeckel mittels zumindest eines Befestigungselements,
insbesondere einer Schraube und/oder einem Verbindungsstift, an dem Motor und/oder
an dem Getriebe fixiert.
[0052] In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt des Verfahrens zu einer Montage der
Werkzeugmaschine wird vorzugsweise die Antriebsstrangeinheit mittels des Aufnahmeelements,
insbesondere der Verriegelungslasche, das an dem ersten Gehäuseschalenelement und/oder
an dem zweiten Gehäuseschalenelement angeordnet ist und mittels dessen das erste Gehäuseschalenelement
mit dem zweiten Gehäuseschalenelement verbunden wird, zumindest teilweise innerhalb
des ersten Gehäuseschalenelements und/oder des zweiten Gehäuseschalenelements durch
eine Verbindung mit dem Verbindungselement der Antriebsstrangeinheit befestigt. Vorzugsweise
wird die vormontierte Antriebsstrangeinheit zumindest teilweise in das Aufnahmeelement,
insbesondere die Verriegelungslasche, eingeschoben, wobei durch die zumindest abschnittsweise
rampenartige Ausbildung des Verbindungselements der Verriegelungslaschenfortsatz aufgespreizt
wird und die Rastausnehmung mit dem Verbindungselement verrastet.
[0053] In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt des Verfahrens zu einer Montage der
Werkzeugmaschine wird die Werkzeugmaschinenvorrichtung, die insbesondere zu einer
Steuerung und/oder Regelung zumindest der Antriebsstrangeinheit vorgesehen ist, vorzugsweise
mittels des Fixierelements der Gehäuseeinheit, insbesondere einer Schraube, an der
Befestigungsaufnahme der Gehäuseeinheit fixiert. Vorzugsweise wird die Werkzeugmaschinenvorrichtung,
insbesondere die Schalteraufnahmeeinheit, mittels des Kopplungselements der Schalteraufnahmeeinheit
mit der Gehäuseeinheit gekoppelt, insbesondere an dem Montagefortsatz angeordnet.
Insbesondere wird die Werkzeugmaschinenvorrichtung, insbesondere die Schalteraufnahmeeinheit,
mittels des Fixierelements an dem ersten Gehäuseschalenelement und/oder an dem zweiten
Gehäuseschalenelement, insbesondere an der Befestigungsaufnahme, fixiert. Vorzugsweise
werden mittels des Fixierelements die Werkzeugmaschinenvorrichtung und das zweite
Gehäuseschalenelement, insbesondere gleichzeitig, an dem ersten Gehäuseschalenelement
fixiert.
[0054] In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt des Verfahrens zu einer Montage der
Werkzeugmaschine wird vorzugsweise die Werkzeugaufnahme an der Antriebsstrangeinheit
angeordnet, mittels derer zumindest ein weiteres Fixierelement der Gehäuseeinheit,
insbesondere eine Schraube, und/oder zumindest eine Belüftungsöffnung des ersten Gehäuseschalenelements
und/oder des zweiten Gehäuseschalenelements verdeckt werden/wird. Die Werkzeugaufnahme
wird vorzugsweise an dem Werkzeugaufnahmebereich angeordnet und insbesondere an der
Antriebsstrangeinheit befestigt. Vorzugsweise wird die Werkzeugaufnahme an der Abtriebswelle
befestigt, insbesondere mittels des Gewindes auf die Abtriebswelle aufgeschraubt.
Insbesondere wird mittels der Werkzeugaufnahme zumindest ein weiteres Fixierelement,
bevorzugt sämtliche an dem Werkzeugaufnahmebereich angeordneten weiteren Fixierelemente,
verdeckt. Insbesondere werden mittels der Werkzeugaufnahme sämtliche an dem Werkzeugaufnahmebereich
angeordneten Belüftungsöffnungen verdeckt.
[0055] Die erfindungsgemäße Werkzeugmaschinenvorrichtung, die erfindungsgemäße Werkzeugmaschine
und/oder das erfindungsgemäße Verfahren sollen/soll hierbei nicht auf die oben beschriebene
Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere können/kann die erfindungsgemäße
Werkzeugmaschinenvorrichtung, die erfindungsgemäße Werkzeugmaschine und/oder das erfindungsgemäße
Verfahren zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer
hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten sowie Verfahrensschritten
abweichende Anzahl aufweisen. Zudem sollen bei den in dieser Offenbarung angegebenen
Wertebereichen auch innerhalb der genannten Grenzen liegende Werte als offenbart und
als beliebig einsetzbar gelten.
Zeichnungen
[0056] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen
sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
Es zeigen:
[0057]
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Werkzeugmaschine,
- Fig. 2
- eine Explosionsansicht der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschine in einer perspektivischen
Darstellung,
- Fig. 3
- einen Teil der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschine in einer perspektivischen Darstellung,
- Fig. 4
- eine teilweise Explosionsansicht der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschine in einer perspektivischen
Darstellung,
- Fig. 5
- eine Explosionsansicht einer Alternative einer Antriebsstrangeinheit der erfindungsgemäßen
Werkzeugmaschine in einer perspektivischen Darstellung,
- Fig. 6
- eine Draufsicht der Alternative der Antriebsstrangeinheit der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschine
in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 7
- einen Teil einer Gehäuseeinheit der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschine in einer perspektivischen
Darstellung,
- Fig. 8
- eine Frontalansicht eines Teils der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschine in einer perspektivischen
Darstellung,
- Fig. 9
- die erfindungsgemäße Werkzeugmaschine in einer perspektivischen Darstellung,
- Fig. 10
- einen Betätigungsschalter der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschine in einer perspektivischen
Darstellung,
- Fig. 11
- einen Handgriff einer Gehäuseeinheit der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschine in einer
perspektivischen Darstellung,
- Fig. 12
- eine Alternative des Handgriffs der Gehäuseeinheit der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschine
in einer perspektivischen Darstellung,
- Fig. 13
- eine erfindungsgemäße Werkzeugmaschinenvorrichtung in einer perspektivischen Darstellung,
- Fig. 14
- eine Explosionsansicht eines Teils der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenvorrichtung
in einer perspektivischen Darstellung,
- Fig. 15
- eine Explosionsansicht der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinenvorrichtung in einer
perspektivischen Darstellung,
- Fig. 16
- einen weiteren Teil der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschine in einer perspektivischen
Darstellung,
- Fig. 17
- die erfindungsgemäße Werkzeugmaschinenvorrichtung in einer weiteren perspektivischen
Darstellung,
- Fig. 18
- eine Explosionsansicht einer alternativen erfindungsgemäßen Werkzeugmaschine in einer
schematischen Darstellung,
- Fig. 19
- eine Explosionsansicht eines Teils einer Gehäuseeinheit der alternativen erfindungsgemäßen
Werkzeugmaschine aus Figur 17 in einer perspektivischen Darstellung und
- Fig. 20
- eine teilweise Explosionsansicht der alternativen erfindungsgemäßen Werkzeugmaschine
aus Figur 17 in einer perspektivischen Darstellung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0058] Figur 1 zeigt eine Seitenansicht einer Werkzeugmaschine 18a. Die Werkzeugmaschine
18a ist als eine Handwerkzeugmaschine ausgebildet. Die Werkzeugmaschine 18a ist als
ein kabelloses Elektrohandwerkzeug ausgebildet. Die Werkzeugmaschine 18a ist als ein
Elektroschrauber, insbesondere als ein Ackuelektroschrauber, ausgebildet. Die Werkzeugmaschine
18a umfasst eine Gehäuseeinheit 16a. Die Werkzeugmaschine 18a und die Gehäuseeinheit
16a sind in einem montierten Zustand dargestellt. Die Gehäuseeinheit 16a weist ein
erstes Gehäuseschalenelement 48a und ein zweites Gehäuseschalenelement 50a auf. Das
erste Gehäuseschalenelement 48a und das zweite Gehäuseschalenelement 50a sind entlang
einer Kontaktlinie 58a zwischen dem ersten Gehäuseschalenelement 48a und dem zweiten
Gehäuseschalenelement 50a miteinander verbunden. Das erste Gehäuseschalenelement 48a
und das zweite Gehäuseschalenelement 50a sind entlang der Kontaktlinie 58a zwischen
dem ersten Gehäuseschalenelement 48a und dem zweiten Gehäuseschalenelement 50a zumindest
im Wesentlichen frei von, insbesondere von außen, sichtbaren Befestigungselementen
miteinander verbunden. Das erste Gehäuseschalenelement 48a und das zweite Gehäuseschalenelement
50a sind entlang der Kontaktlinie 58a zwischen dem ersten Gehäuseschalenelement 48a
und dem zweiten Gehäuseschalenelement 50a zumindest im Wesentlichen frei von sichtbaren
Befestigungselementen aneinander fixiert. Das erste Gehäuseschalenelement 48a und
das zweite Gehäuseschalenelement 50a sind entlang der Kontaktlinie 58a vollständig
frei von, insbesondere von außen, sichtbaren Befestigungselementen miteinander verbunden,
insbesondere aneinander fixiert. Die Kontaktlinie 58a entspricht zumindest im Wesentlichen
einem Verlauf einer Gehäusekante 60a des ersten Gehäuseschalenelements 48a bzw. einer
Gehäusekante 62a des zweiten Gehäuseschalenelements 50a (vgl. Figur 2). Das erste
Gehäuseschalenelement 48a und das zweite Gehäuseschalenelement 50a sind als Gehäuseschalen
ausgebildet. Das erste Gehäuseschalenelement 48a und das zweite Gehäuseschalenelement
50a weisen eine dreidimensionale Formgebung auf. Das erste Gehäuseschalenelement 48a
und das zweite Gehäuseschalenelement 50a sind aus einem Kunststoff ausgebildet. Alternativ
ist vorstellbar, dass das erste Gehäuseschalenelement 48a und/oder das zweite Gehäuseschalenelement
50a aus einem Metall, aus einem Verbundwerkstoff, insbesondere Faserverbundwerkstoff,
oder aus einem anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Material ausgebildet
sind/ist. Insbesondere ist denkbar, dass das zweite Gehäuseschalenelement 50a aus
einem von einem Material des ersten Gehäuseschalenelements 48a verschiedenen Material
ausgebildet ist. Zumindest das erste Gehäuseschalenelement 48a und das zweite Gehäuseschalenelement
50a bilden, insbesondere in einem aneinander fixierten Zustand, gemeinsam ein Gehäuse
eines Elektroschraubers aus. Das erste Gehäuseschalenelement 48a und das zweite Gehäuseschalenelement
50a liegen in einem montierten Zustand der Gehäuseeinheit 16a entlang der Gehäusekante
60a des ersten Gehäuseschalenelements 48a und entlang der Gehäusekante 62a des zweiten
Gehäuseschalenelements 50a formgenau, insbesondere puzzleteilartig, aneinander an.
Das erste Gehäuseschalenelement 48a und das zweite Gehäuseschalenelement 50a liegen
an einer Kontaktfläche 64a des ersten Gehäuseschalenelements 48a und einer Kontaktfläche
66a des zweiten Gehäuseschalenelements 50a aneinander an (vgl. Figuren 7 und 16).
[0059] Das erste Gehäuseschalenelement 48a und das zweite Gehäuseschalenelement 50a bilden
zumindest abschnittsweise einen Handgriff 68a aus. Das erste Gehäuseschalenelement
48a und das zweite Gehäuseschalenelement 50a bilden zumindest abschnittsweise einen
Pistolengriff aus. Der Handgriff 68a ist als ein Pistolengriff ausgebildet. Der Handgriff
68a ist ein Gehäusebereich, an dem ein Nutzer die Werkzeugmaschine 18a zu einer Benutzung
und/oder Betätigung der Werkzeugmaschine 18a greift. Innerhalb des ersten Gehäuseschalenelements
48a und des zweiten Gehäuseschalenelements 50a ist an dem Handgriff 68a eine Akkueinheit
70a der Werkzeugmaschine 18a herausnehmbar angeordnet. In Figur 1 ist lediglich eine
Abdeckungskappe 72a der Akkueinheit 70a zu erkennen. Die Abdeckungskappe 72a schließt
bündig mit dem ersten Gehäuseschalenelement 48a und mit dem zweiten Gehäuseschalenelement
50a an dem Handgriff 68a ab. Die Werkzeugmaschine 18a weist eine Werkzeugaufnahme
74a zu einer Aufnahme eines Einsatzwerkzeugs 76a der Werkzeugmaschine 18a auf. Das
Einsatzwerkzeug 76a ist auswechselbar in der Werkzeugaufnahme 74a angeordnet. Die
Werkzeugaufnahme 74a ist als ein Werkzeugfutter ausgebildet. Das Einsatzwerkzeug 76a
ist in Figur 1 beispielhaft als ein Schrauberbit ausgebildet.
[0060] Figur 2 zeigt eine Explosionsansicht der Werkzeugmaschine 18a in einer perspektivischen
Darstellung. Die Werkzeugmaschine 18a umfasst eine Antriebsstrangeinheit 46a. Das
erste Gehäuseschalenelement 48a und das zweite Gehäuseschalenelement 50a sind über
die Antriebsstrangeinheit 46a entlang einer Antriebsachse 52a der Antriebsstrangeinheit
46a aneinander fixiert. Die Antriebsstrangeinheit 46a ist zu einem Antrieb des Einsatzwerkzeugs
76a vorgesehen.
[0061] Die Antriebsstrangeinheit 46a ist zu einem Antrieb der Werkzeugaufnahme 74a vorgesehen,
an der das Einsatzwerkzeug 76a angeordnet ist. Die Antriebsstrangeinheit 46a umfasst
einen Motor 78a. Der Motor 78a ist als ein Elektromotor ausgebildet. Der Motor 78a
ist als ein Gleichspannungselektromotor ausgebildet. Die Antriebsstrangeinheit 46a
umfasst ein Getriebe 80a. Die Antriebsstrangeinheit 46a umfasst eine Abtriebswelle
82a (vgl. Figur 3). Die Antriebsachse 52a der Antriebsstrangeinheit 46a verläuft zumindest
im Wesentlichen parallel, insbesondere koaxial, zu einer Längsachse der Abtriebswelle
82a. Die Antriebsstrangeinheit 46a ist zu einem rotierenden Antrieb des Einsatzwerkzeugs
76a um die Antriebsachse 52a vorgesehen. Der Nutzer übt bei einer Benutzung der Werkzeugmaschine
18a eine Kraft entlang der Antriebsachse 52a auf die Werkzeugmaschine 18a, insbesondere
auf das Einsatzwerkzeug 76a der Werkzeugmaschine 18a, aus. Die Antriebsstrangeinheit
46a ist dazu vorgesehen, das erste Gehäuseschalenelement 48a und das zweite Gehäuseschalenelement
50a entlang der Antriebsachse 52a aneinander zu fixieren. Das erste Gehäuseschalenelement
48a und das zweite Gehäuseschalenelement 50a sind entlang der Antriebsachse 52a betrachtet
zumindest im Wesentlichen hintereinander, insbesondere an der Antriebsstrangeinheit
46a, angeordnet. Zumindest eine Trennebene 84a der Gehäuseeinheit 16a verläuft zumindest
abschnittsweise, insbesondere an dem Handgriff 68a, quer zu der Antriebsachse 52a
(vgl. Figur 9). Das erste Gehäuseschalenelement 48a und das zweite Gehäuseschalenelement
50a sind entlang der Antriebsachse 52a mittels eines Fixierelements 56a, mittels weiteren
Fixierelementen 86a der Gehäuseeinheit 16a und mittels eines Aufnahmeelements 88a
an der Antriebsstrangeinheit 46a und über die Antriebsstrangeinheit 46a aneinander
fixiert. Vorzugsweise bilden das Fixierelement 56a und die weiteren Fixierelemente
86a zumindest einen Teil der, insbesondere von außen, nicht sichtbaren Befestigungselemente,
mittels derer zumindest das erste Gehäuseschalenelement 48a und das zweite Gehäuseschalenelement
50a miteinander verbunden, insbesondere aneinander fixiert, sind.
[0062] Die Gehäuseeinheit 16a weist die weiteren Fixierelemente 86a zu einer Bildung einer
zumindest im Wesentlichen linearen Kraftübertragungswirkkette auf. Die Gehäuseeinheit
16a weist drei weitere Fixierelemente 86a auf. Die weiteren Fixierelemente 86a sind
als Schrauben ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass die weiteren Fixierelemente
86a als Verbindungsstifte, als Verbindungsbolzen o. dgl. ausgebildet sind. Die weiteren
Fixierelemente 86a sind zu einer Verbindung des ersten Gehäuseschalenelements 48a
oder des zweiten Gehäuseschalenelements 50a mit dem Aufnahmeelement 88a und/oder der
Antriebsstrangeinheit 46a vorgesehen. Die weiteren Fixierelemente 86a sind zu einer
Verbindung des zweiten Gehäuseschalenelements 50a mit der Antriebsstrangeinheit 46a
vorgesehen. Das zweite Gehäuseschalenelement 50a ist mittels der weiteren Fixierelemente
86a an der Antriebsstrangeinheit 46a fixiert. Das zweite Gehäuseschalenelement 50a
ist mittels der weiteren Fixierelemente 86a an dem Getriebe 80a, insbesondere an einem
Getriebegehäuse des Getriebes 80a, fixiert. Die weiteren Fixierelemente 86a weisen
eine zu der Antriebsachse 52a der Antriebsstrangeinheit 46a zumindest im Wesentlichen
parallel ausgerichtete Haupterstreckungsrichtung 90a auf. Die weiteren Fixierelemente
86a sind an einem Werkzeugaufnahmebereich 92a des zweiten Gehäuseschalenelements 50a
angeordnet, an dem die Werkzeugaufnahme 74a anordenbar ist. Die weiteren Fixierelemente
86a fixieren das zweite Gehäuseschalenelement 50a entlang der Antriebsachse 52a an
der Antriebsstrangeinheit 46a. Mittels der weiteren Fixierelemente 86a ist eine zumindest
im Wesentlichen lineare Kraftübertragungswirkkette bildbar, wobei eine Kraft von einem
Nutzer ausgehend zumindest im Wesentlichen linear über das erste Gehäuseschalenelement
48a, die Antriebsstrangeinheit 46a und das zweite Gehäuseschalenelement 50a an das
Einsatzwerkzeug 76a bzw. ein Werkstück übertragen wird. Die Werkzeugaufnahme 74a ist
werkzeuglos an der Antriebsstrangeinheit 46a befestigbar. Es ist jedoch auch denkbar,
dass die Werkzeugaufnahme 74a mittels eines Einsatzes eines Befestigungswerkzeugs
an der Antriebsstrangeinheit 46a befestigbar ist. Die Werkzeugaufnahme 74a ist zu
einem Verdecken der weiteren Fixierelemente 86a der Gehäuseeinheit 16a vorgesehen.
Die Werkzeugaufnahme 74a ist an der Abtriebswelle 82a befestigt.
[0063] Das erste Gehäuseschalenelement 48a ist mittels des Aufnahmeelements 88a an der Antriebsstrangeinheit
46a fixiert. Das Aufnahmeelement 88a ist an dem ersten Gehäuseschalenelement 48a angeordnet.
Das Aufnahmeelement 88a ist zumindest teilweise innerhalb des ersten Gehäuseschalenelements
48a angeordnet. Das Aufnahmeelement 88a ist als eine Verriegelungslasche ausgebildet.
Das Aufnahmeelement 88a ist zu einer Befestigung der Antriebsstrangeinheit 46a zumindest
teilweise innerhalb des ersten Gehäuseschalenelements 48a und/oder des zweiten Gehäuseschalenelements
50a durch eine Verbindung mit zumindest einem Verbindungselement 94a der Antriebsstrangeinheit
46a vorgesehen. Das Aufnahmeelement 88a ist zu einer Befestigung der zumindest im
Wesentlichen kompletten Antriebsstrangeinheit 46a zumindest teilweise innerhalb des
ersten Gehäuseschalenelements 48a und/oder des zweiten Gehäuseschalenelements 50a
und zu einer Verbindung des ersten Gehäuseschalenelements 48a mit dem zweiten Gehäuseschalenelement
50a vorgesehen. Die Gehäuseeinheit 16a weist ein einzelnes Aufnahmeelement 88a auf.
Alternativ ist vorstellbar, dass die Gehäuseeinheit 16a eine Mehrzahl von Aufnahmeelementen
88a aufweist. Das Aufnahmeelement 88a ist einteilig mit dem ersten Gehäuseschalenelement
48a ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass das Aufnahmeelement 88a kraft- und/oder
formschlüssig, insbesondere durch eine Verschraubung, mit dem ersten Gehäuseschalenelement
48a verbunden ist. Das als eine Verriegelungslasche ausgebildete Aufnahmeelement 88a
ist zu einer Befestigung der Antriebsstrangeinheit 46a vorgesehen, wobei zumindest
im Wesentlichen sämtliche Bauteile der Antriebsstrangeinheit 46a miteinander verbunden
sind. Das Aufnahmeelement 88a ist dazu vorgesehen, den Motor 78a, das über einen Getriebedeckel
96a der Antriebsstrangeinheit 46a an dem Motor 78a fixierte Getriebe 80a und die mit
dem Getriebe 80a verbundene Abtriebswelle 82a der Antriebsstrangeinheit 46a zu befestigen.
Alternativ ist denkbar, dass das Aufnahmeelement 88a dazu vorgesehen ist, einzelne
Bauteile der Antriebsstrangeinheit 46a zu befestigen. Das Aufnahmeelement 88a ist
zu einer kraft- und/oder formschlüssigen Verbindung mit zumindest einem, bevorzugt
einem einzigen, Bauteil der Antriebsstrangeinheit 46a vorgesehen, über das zumindest
im Wesentlichen sämtliche Bauteile der Antriebsstrangeinheit 46a aneinander fixiert
sind. Das Aufnahmeelement 88a ist zu einer Verrastung mit dem Bauteil der Antriebsstrangeinheit
46a vorgesehen, über das zumindest im Wesentlichen sämtliche Bauteile der Antriebsstrangeinheit
46a aneinander fixiert sind. Das Aufnahmeelement 88a ist zumindest teilelastisch ausgebildet.
Das Aufnahmeelement 88a weist zwei Verriegelungslaschenfortsätze 98a auf. Die zwei
Verriegelungslaschenfortsätze 98a sind symmetrisch zueinander angeordnet. Die Verriegelungslaschenfortsätze
98a sind zu einer Fixierung der Antriebsstrangeinheit 46a vorgesehen. An den Verriegelungslaschenfortsätzen
98a ist jeweils eine Rastausnehmung 100a angeordnet. Die Antriebsstrangeinheit 46a
weist zumindest ein Verbindungselement 94a auf. Die Antriebsstrangeinheit 46a weist
zwei Verbindungselemente 94a auf. Die Verbindungselemente 94a sind als Rastelemente
ausgebildet. Die Verbindungselemente 94a sind zu einer Verrastung mit den Verriegelungslaschenfortsätzen
98a, insbesondere mit den Rastausnehmungen 100a, vorgesehen. Alternativ oder zusätzlich
ist vorstellbar, dass die Verbindungselemente 94a als Rastausnehmungen, insbesondere
zu einer Verrastung mit dem Aufnahmeelement 88a, als Schrauben oder Gewinde, insbesondere
zu einer Verschraubung mit dem Aufnahmeelement 88a, als Steckelemente oder Steckaufnahmen,
insbesondere zu einer Steckverbindung mit dem Aufnahmeelement 88a, als Klemmelemente
oder Klemmausnehmungen, insbesondere zu einer Klemmverbindung mit dem Aufnahmeelement
88a, oder als andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Verbindungselemente
94a ausgebildet sind. Die Verbindungselemente 94a sind an zumindest einem Bauteil
der Antriebsstrangeinheit 46a angeordnet. Die Antriebsstrangeinheit 46a kann eine
Mehrzahl von, insbesondere an verschiedenen Bauteilen der Antriebsstrangeinheit 46a
angeordneten, Verbindungselementen 94a aufweisen. Die Verbindungselemente 94a sind
an dem Getriebedeckel 96a der Antriebsstrangeinheit 46a angeordnet (vgl. Figur 4).
Die Verbindungselemente 94a sind an zwei voneinander abgewandten Außenseiten des Getriebedeckels
96a symmetrisch zueinander angeordnet. Der Getriebedeckel 96a ist zu einer Kopplung
des Motors 78a mit dem Getriebe 80a vorgesehen. Die Verbindungselemente 94a sind zumindest
abschnittsweise rampenartig ausgebildet. Die Verbindungselemente 94a sind zu einer
Aufspreizung des Aufnahmeelements 88a, insbesondere der Verriegelungslaschenfortsätze
98a, zumindest abschnittsweise rampenartig ausgebildet. Jeweils eines der Verbindungselemente
94a ist zu einer Verrastung mit jeweils einem Verriegelungslaschenfortsatz 98a, insbesondere
mit jeweils einer Rastausnehmung 100a, vorgesehen. Das Aufnahmeelement 88a ist zu
einer, insbesondere kraft- und/oder formschlüssigen, Verbindung des ersten Gehäuseschalenelements
48a mit dem zweiten Gehäuseschalenelement 50a vorgesehen. Das erste Gehäuseschalenelement
48a und das zweite Gehäuseschalenelement 50a sind über das Aufnahmeelement 88a aneinander
fixiert. Das Aufnahmeelement 88a ist einteilig mit dem ersten Gehäuseschalenelement
48a ausgebildet und das zweite Gehäuseschalenelement 50a ist über die weiteren Fixierelemente
86a und die Antriebsstrangeinheit 46a kraft- und/oder formschlüssig mit dem Aufnahmeelement
88a verbunden und an dem ersten Gehäuseschalenelement 48a fixiert.
[0064] Die Werkzeugmaschine 18a weist eine Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a auf. Die Werkzeugmaschinenvorrichtung
10a umfasst eine Trägereinheit 20a, an der eine Elektronikeinheit 14a und eine Schaltereinheit
12a der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a angeordnet sind. Die Werkzeugmaschinenvorrichtung
10a umfasst ein Akkumulatorkontaktelement 40a. Das erste Gehäuseschalenelement 48a
weist Montagefortsätze 102a auf. Die Montagefortsätze 102a sind zu einer Anordnung
der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a an dem ersten Gehäuseschalenelement 48a vorgesehen.
Die Montagefortsätze 102a sind zu einer Anordnung der Trägereinheit 20a mit der an
der Trägereinheit 20a angeordneten Elektronikeinheit 14a und der Schaltereinheit 12a
an dem ersten Gehäuseschalenelement 48a, insbesondere zumindest teilweise innerhalb
des ersten Gehäuseschalenelements 48a, vorgesehen. Das erste Gehäuseschalenelement
48a weist eine Befestigungsaufnahme 54a auf. Die Befestigungsaufnahme 54a ist zu einer
Fixierung der Trägereinheit 20a, insbesondere der an der Trägereinheit 20a angeordneten
Schaltereinheit 12a, an dem ersten Gehäuseschalenelement 48a vorgesehen. Die Befestigungsaufnahme
54a ist zu einer Befestigung der Elektronikeinheit 14a, der Trägereinheit 20a, der
Schaltereinheit 12a und des Akkumulatorkontaktelements 40a an dem ersten Gehäuseschalenelement
48a vorgesehen. Die Befestigungsaufnahme 54a ist zu einer Befestigung der an der Trägereinheit
20a, an der die Elektronikeinheit 14a, insbesondere eine Platineneinheit 24a der Elektronikeinheit
14a, angeordnet ist, angeordneten Schaltereinheit 12a vorgesehen. Das Akkumulatorkontaktelement
40a ist an der Platineneinheit 24a angeordnet. Das Akkumulatorkontaktelement 40a ist
mittels nicht weiter dargestellten Leitungselementen 42a, 44a der Elektronikeinheit
14a an der Platineneinheit 24a fixiert. Die Befestigungsaufnahme 54a ist zu einer
Fixierung des zweiten Gehäuseschalenelements 50a an dem ersten Gehäuseschalenelement
48a vorgesehen. Die Befestigungsaufnahme 54a ist röhrenartig ausgebildet. In die Befestigungsaufnahme
54a ist das Fixierelement 56a der Gehäuseeinheit 16a einbringbar. Das Fixierelement
56a fixiert das zweite Gehäuseschalenelement 50a und die Schaltereinheit 12a mit der
Trägereinheit 20a und der Elektronikeinheit 14a entlang der Antriebsachse 52a an der
Befestigungsaufnahme 54a, insbesondere an dem ersten Gehäuseschalenelement 48a. Das
Fixierelement 56a ist in einem montierten Zustand der Werkzeugmaschine 18a durch einen
Betätigungsschalter 104a der Werkzeugmaschine 18a verdeckt. Der Betätigungsschalter
104a ist in einem montierten Zustand der Werkzeugmaschine 18a an der Schaltereinheit
12a angeordnet. Das Akkumulatorkontaktelement 40a ist zu einer Realisierung einer
elektrischen Verbindung der Akkueinheit 70a mit der Antriebsstrangeinheit 46a und
mit der Elektronikeinheit 14a vorgesehen. Das Akkumulatorkontaktelement 40a ist in
einem montierten Zustand der Werkzeugmaschine 18a an dem ersten Gehäuseschalenelement
48a, insbesondere innerhalb des ersten Gehäuseschalenelements 48a angeordnet.
[0065] Figur 3 zeigt einen Teil der Werkzeugmaschine 18a in einer perspektivischen Darstellung.
Dargestellt ist das erste Gehäuseschalenelement 48a. An dem ersten Gehäuseschalenelement
48a sind die Antriebsstrangeinheit 46a, die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a, insbesondere
die Trägereinheit 20a mit der Elektronikeinheit 14a und der Schaltereinheit 12a und
das Akkumulatorkontaktelement 40a, angeordnet. Die Verbindungselemente 94a der Antriebsstrangeinheit
46a sind mit den Verriegelungslaschenfortsätzen 98a, insbesondere mit den Rastausnehmungen
100a, verrastet. Die Abtriebswelle 82a ist an dem Getriebe 80a angeordnet. Die Abtriebswelle
82a weist ein Gewinde 106a auf. Mittels des Gewindes 106a ist die Werkzeugaufnahme
74a auf die Abtriebswelle 82a aufschraubbar. Die Werkzeugmaschine 18a umfasst ein
Betätigungselement 108a. Das Betätigungselement 108a ist zu einer Auswahl von Drehrichtungsmodi
und/oder Geschwindigkeitsmodi der Antriebsstrangeinheit 46a vorgesehen. Das Betätigungselement
108a ist als ein Drehring ausgebildet. Das Betätigungselement 108a ist ringförmig
um das Getriebe 80a angeordnet. Das Betätigungselement 108a ist auf einer Feder 110a
der Werkzeugmaschine 18a beweglich, insbesondere rotatorisch um die Antriebsachse
52a beweglich, auf dem Getriebe 80a gelagert. Die Werkzeugmaschine 18a weist ein Verschiebungselement
112a auf. Das Verschiebungselement 112a ist als ein Verschiebering ausgebildet. Das
Verschiebungselement 112a ist ringförmig um das Getriebe 80a angeordnet. Das Verschiebungselement
112a ist auf der Feder 110a beweglich, insbesondere axial entlang der Antriebsachse
52a beweglich, auf dem Getriebe 80a gelagert. Das Betätigungselement 108a ist zu einer
Verschiebung des Verschiebungselements 112a zu einer Betätigung des Verschiebungselements
112a vorgesehen. Das Verschiebungselement 112a ist zu einer Verschiebung eines nicht
weiter dargestellten Schaltrads, insbesondere Hohlrads, des Getriebes 80a vorgesehen,
das zu einer Einstellung zumindest der Geschwindigkeitsmodi der Antriebsstrangeinheit
46a vorgesehen ist.
[0066] Figur 4 zeigt eine teilweise Explosionsansicht der Werkzeugmaschine 18a in einer
perspektivischen Darstellung. Die Antriebsstrangeinheit 46a ist in einer Explosionsansicht
dargestellt. Die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a ist in einem montierten Zustand
dargestellt. Der Getriebedeckel 96a ist dazu vorgesehen, das Getriebe 80a an dem Motor
78a zu fixieren. Das Getriebe 80a ist zu einer Kraftübertragung von dem Motor 78a
auf die Abtriebswelle 82a vorgesehen. Das Getriebe 80a ist zu einem rotierenden und/oder
oszillierenden Antrieb der Abtriebswelle 82a um die Antriebsachse 52a der Antriebsstrangeinheit
46a vorgesehen. Das Getriebe 80a ist dazu vorgesehen, eine Drehrichtung und/oder eine
Drehgeschwindigkeit des Motors 78a, insbesondere einer Antriebswelle 114a des Motors
78a, zu einem Antrieb der Abtriebswelle 82a zu ändern, insbesondere zu übersetzen.
Die Antriebswelle 114a des Motors 78a ist als eine Rotorwelle des Motors 78a ausgebildet.
Der Motor 78a ist in einem montierten Zustand der Antriebsstrangeinheit 46a mit dem
Getriebe 80a mechanisch gekoppelt. Die Antriebswelle 114a des Motors 78a erstreckt
sich in einem montierten Zustand der Antriebsstrangeinheit 46a zumindest teilweise
innerhalb des Getriebes 80a und ist mit Bauteilen des Getriebes 80a, beispielsweise
Zahnrädern, verbunden. Das Getriebe 80a ist dazu vorgesehen, verschiedene Drehgeschwindigkeiten
der Abtriebswelle 82a zu realisieren. Über das Getriebe 80a können zumindest zwei
verschiedene Drehgeschwindigkeiten der Abtriebswelle 82a, mit denen die Abtriebswelle
82a rotiert, realisiert werden. Der Motor 78a weist verschiedene Drehrichtungen, insbesondere
der Antriebswelle 114a des Motors 78a auf, entlang derer das Getriebe 80a die Abtriebswelle
82a antreiben kann. Über das Getriebe 80a kann zumindest eine erste Drehrichtung der
Abtriebswelle 82a, beispielsweise im Uhrzeigersinn um die Antriebsachse 52a, und zumindest
eine zweite Drehrichtung der Abtriebswelle 82a, beispielsweise gegen den Uhrzeigersinn
um die Antriebsachse 52a, realisiert werden. Das Getriebe 80a ist als ein Planetengetriebe
ausgebildet. Der Getriebedeckel 96a ist zwischen dem Getriebe 80a und dem Motor 78a
angeordnet und fixiert in einem montierten Zustand der Antriebsstrangeinheit 46a das
Getriebe 80a entlang der Antriebsachse 52a an dem Motor 78a. Der Getriebedeckel 96a
ist an einer ersten Seite des Getriebedeckels 96a an dem Motor 78a, insbesondere an
einer Stirnseite des Motors 78a, durch die sich die Antriebswelle 114a erstreckt,
an dem Motor 78a befestigt. Der Getriebedeckel 96a ist an einer zweiten, der ersten
Seite des Getriebedeckels 96a abgewandten Seite des Getriebedeckels 96a an dem Getriebe
80a, insbesondere an einer Stirnseite des Getriebes 80a, die der Abtriebswelle 82a
abgewandt ist, an dem Getriebe 80a befestigt. Der Getriebedeckel 96a ist mit zumindest
einem nicht weiter dargestellten Befestigungselement, insbesondere einer Schraube,
an dem Motor 78a und an dem Getriebe 80a fixiert. Der Getriebedeckel 96a weist eine
Haupterstreckungsebene 116a auf, die zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Antriebsachse
52a ausgerichtet ist. Der Getriebedeckel 96a ist in einem montierten Zustand der Antriebsstrangeinheit
46a zumindest teilweise durch den Motor 78a und/oder das Getriebe 80a verdeckt (vgl.
Figur 3).
[0067] Die Verbindungselemente 94a sind an dem Getriebedeckel 96a angeordnet und/oder werden
zumindest teilweise durch den Getriebedeckel 96a ausgebildet. Alternativ ist denkbar,
dass die Verbindungselemente 94a an dem Motor 78a und/oder an dem Getriebe 80a angeordnet
sind. Die Verbindungselemente 94a sind einteilig mit dem Getriebedeckel 96a ausgebildet.
Die Verbindungselemente 94a erstrecken sich zumindest abschnittsweise quer zu der
Antriebsachse 52a der Antriebsstrangeinheit 46a, insbesondere zu einem Eingriff in
die Rastausnehmungen 100a der Verriegelungslaschenfortsätze 98a. Die Verbindungselemente
94a sind zu einer Aufspreizung des Aufnahmeelements 88a zumindest abschnittsweise
rampenartig ausgebildet. Die Verbindungselemente 94a sind zumindest zu einer Aufspreizung
des Aufnahmeelements 88a während einer Montage der Antriebsstrangeinheit 46a an dem
Aufnahmeelement 88a vorgesehen. Die Verbindungselemente 94a sind von dem Motor 78a
aus entlang der Antriebsachse 52a in Richtung des Getriebes 80a betrachtet in Form
einer ansteigenden Rampe ausgebildet. Die Verbindungselemente 94a sind, insbesondere
zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Antriebsachse 52a betrachtet, zumindest
im Wesentlichen T-förmig ausgebildet. Die Verbindungselemente 94a sind zu einer zumindest
im Wesentlichen formgenauen Verrastung mit den zumindest im Wesentlichen T-förmig
ausgebildeten Rastausnehmungen 100a der Verriegelungslaschenfortsätze 98a zumindest
im Wesentlichen T-förmig ausgebildet. Zumindest ein einem Vertikalstrich eines "T"s
entsprechender Abschnitt 118a der Verbindungselemente 94a ist rampenartig ausgebildet.
[0068] Die Trägereinheit 20a weist zumindest ein Kühlkörperelement 22a auf. Die Trägereinheit
20a weist drei Kühlkörperelemente 22a auf. Die Kühlkörperelemente 22a sind dazu vorgesehen,
die Platineneinheit 24a elektrisch mit dem Motor 78a zu verbinden. Zumindest ein Kühlkörperelement
22a ist über zumindest ein elektrisches Verbindungselement 120a der Elektronikeinheit
14a elektrisch mit zumindest einem Anschlusskontakt 122a des Motors 78a verbunden.
Das elektrische Verbindungselement 120a ist als ein Kabel ausgebildet. Alternativ
ist denkbar, dass das elektrische Verbindungselement 120a als ein Draht ausgebildet
ist. Das Kühlkörperelement 22a weist zumindest einen Kontaktfortsatz 124a auf, der
elektrisch mit dem Anschlusskontakt 122a des Motors 78a verbunden ist. Das elektrische
Verbindungselement 120a ist mit dem Kühlkörperelement 22a, insbesondere mit dem Kontaktfortsatz
124a des Kühlkörperelements 22a, und mit dem Anschlusskontakt 122a des Motors 78a
verlötet. Der Motor 78a ist als ein Dreiphasenmotor ausgebildet. Jeweils ein Kühlkörperelement
22a, insbesondere jeweils ein Kontaktfortsatz 124a des Kühlkörperelements 22a, ist
über jeweils ein elektrisches Verbindungselement 120a und über jeweils einen Anschlusskontakt
122a mit jeweils einer elektrischen Phase des Motors 78a elektrisch verbunden. Der
Übersichtlichkeit halber ist in Figur 4 lediglich ein einzelnes elektrisches Verbindungselement
120a dargestellt. Die Elektronikeinheit 14a stellt über die Kühlkörperelemente 22a
dem Motor 78a elektrische Energie zu einem Betrieb des Motors 78a bereit. Der Motor
78a ist über die Kühlkörperelemente 22a von der Akkueinheit 70a mit elektrischer Energie
versorgbar.
[0069] Figur 5 zeigt eine Explosionsansicht einer Alternative einer Antriebsstrangeinheit
46a' der Werkzeugmaschine 18a in einer perspektivischen Darstellung. Die Antriebsstrangeinheit
46a' umfasst einen Motor 78a', einen Getriebedeckel 96a' und ein Getriebe 80a'. Der
Getriebedeckel 96a' ist zu einer Kopplung des Getriebes 80a' an den Motor 78a', insbesondere
entlang einer ersten Pfeilrichtung 126a, vorgesehen. Das Getriebe 80a' ist entlang
einer ersten Pfeilrichtung 126a auf den Getriebedeckel 96a' aufschiebbar. Die erste
Pfeilrichtung 126a ist zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Antriebsachse 52a'
der Antriebsstrangeinheit 46a' ausgerichtet. Der Getriebedeckel 96a' ist mit dem Motor
78a' verschraubbar. Die Antriebsstrangeinheit 46a' umfasst zwei Verbindungsstifte
128a. Die Verbindungsstifte 128a sind zu einer Fixierung des Getriebes 80a' an dem
Getriebedeckel 96a' vorgesehen. Der Getriebedeckel 96a' umfasst zwei Getriebedeckelausnehmungen
130a. Das Getriebe 80a' umfasst zwei Getriebeausnehmungen 132a. Das Getriebe 80a'
ist derart auf den Getriebedeckel 96a' aufschiebbar, dass jeweils eine der Getriebeausnehmungen
132a deckungsgleich mit jeweils einer der Getriebedeckelausnehmungen 130a angeordnet
ist. Zu einer Fixierung des Getriebes 80a' an dem Getriebedeckel 96a' sind die Verbindungsstifte
128a durch die Getriebeausnehmungen 132a und die Getriebedeckelausnehmungen 130a hindurchschiebbar.
Jeweils einer der Verbindungsstifte 128a ist durch jeweils eine der Getriebeausnehmungen
132a und jeweils eine der Getriebedeckelausnehmungen 130a, insbesondere entlang einer
zweiten Pfeilrichtung 134a, hindurchschiebbar. Die zweite Pfeilrichtung 134a ist zumindest
im Wesentlichen senkrecht zu der Antriebsachse 52a' der Antriebsstrangeinheit 46a'
ausgerichtet. Die Verbindungsstifte 128a weisen Längsachsen auf, die zumindest im
Wesentlichen senkrecht zu der Antriebsachse 52a' ausgerichtet sind. In einem montierten
Zustand der Antriebsstrangeinheit 46a' sind die Verbindungsstifte 128a quer zu der
Antriebsachse 52a' von der Antriebsachse 52a' beabstandet angeordnet, wobei sich die
Längsachsen der Verbindungsstifte 128a zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der
Antriebsachse 52a' erstrecken.
[0070] Figur 6 zeigt eine Draufsicht der Antriebsstrangeinheit 46a' in einer schematischen
Darstellung. Die Antriebsstrangeinheit 46a' ist in einem montierten Zustand dargestellt.
Die Verbindungsstifte 128a sind zumindest im Wesentlichen vollständig in die Getriebedeckelausnehmungen
130a und die Getriebeausnehmungen 132a eingeführt. Der Getriebedeckel 96a' weist zwei
Verbindungselemente 94a' auf. Die Verbindungselemente 94a' erstrecken sich zumindest
abschnittsweise quer, insbesondere zumindest im Wesentlichen senkrecht, zu der Antriebsachse
52a' der Antriebsstrangeinheit 46a'.
[0071] Figur 7 zeigt einen Teil der Gehäuseeinheit 16a der Werkzeugmaschine 18a in einer
perspektivischen Darstellung. Dargestellt ist das zweite Gehäuseschalenelement 50a.
In einem montierten Zustand der Gehäuseeinheit 16a liegen das erste Gehäuseschalenelement
48a und das zweite Gehäuseschalenelement 50a über die Kontaktfläche 64a des ersten
Gehäuseschalenelements 48a und die Kontaktfläche 66a des zweiten Gehäuseschalenelements
50a aneinander an. Die Kontaktfläche 66a des zweiten Gehäuseschalenelements 50a wird
durch eine maximale Länge der Gehäusekante 62a des zweiten Gehäuseschalenelements
50a und durch eine Wandungsstärke 136a des zweiten Gehäuseschalenelements 50a aufgespannt.
Die Gehäusekante 62a des zweiten Gehäuseschalenelements 50a begrenzt das zweite Gehäuseschalenelement
50a in einer Richtung, die zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Gehäusekante
62a und der Wandungsstärke 136a des zweiten Gehäuseschalenelements 50a ausgerichtet
ist.
[0072] Die Gehäuseeinheit 16a umfasst ein Kennzeichnungselement 138a. Das Kennzeichnungselement
138a ist separat von dem ersten Gehäuseschalenelement 48a und von dem zweiten Gehäuseschalenelement
50a ausgebildet. Das Kennzeichnungselement 138a ist zu einer Kennzeichnung der Gehäuseeinheit
16a bzw. der Werkzeugmaschine 18a vorgesehen, insbesondere als zu einer bestimmten
Serie von Werkzeugmaschinen 18a gehörig. Das Kennzeichnungselement 138a ist als ein
statisches Kennzeichnungselement 138a ausgebildet. Das Kennzeichnungselement 138a
ist zu einer veränderungsfreien Kennzeichnung vorgesehen. Das Kennzeichnungselement
138a ist zumindest im Wesentlichen energieverbrauchsfrei ausgebildet. Das Kennzeichnungselement
138a weist eine erste Oberflächenstrukturierung 140a auf. Die erste Oberflächenstrukturierung
140a ist als eine silberne Beschichtung des Kennzeichnungselements 138a ausgebildet.
Das Kennzeichnungselement 138a weist eine zweite Oberflächenstrukturierung 142a auf.
Die zweite Oberflächenstrukturierung 142a ist als eine Prägung des Kennzeichnungselements
138a ausgebildet. Das Kennzeichnungselement 138a ist zumindest im Wesentlichen spangenartig
ausgebildet. Das Kennzeichnungselement 138a ist zumindest abschnittsweise gekrümmt
ausgebildet. Das Kennzeichnungselement 138a ist aus einem von dem Material des ersten
Gehäuseschalenelements 48a und des zweiten Gehäuseschalenelements 50a verschiedenen
Material ausgebildet. Das Kennzeichnungselement 138a ist aus einem Metall, insbesondere
aus einem Federstahl ausgebildet. Das Kennzeichnungselement 138a ist auf einer Oberseite
144a der Gehäuseeinheit 16a angeordnet. Die Gehäuseeinheit 16a weist zwei Verbindungsstifte
146a auf. Die Verbindungsstifte 146a sind zu einer Verbindung des zweiten Gehäuseschalenelements
50a mit einer Blende 148a der Gehäuseeinheit 16a und mit dem ersten Gehäuseschalenelement
48a vorgesehen. Alternativ ist vorstellbar, dass die Gehäuseeinheit 16a frei von den
Verbindungsstiften 146a ausgebildet ist und das erste Gehäuseschalenelement 48a über
andere Befestigungselemente, beispielsweise Schnapphaken, mit dem zweiten Gehäuseschalenelement
50a verbunden ist. Die Blende 148a ist auf der Oberseite 144a der Gehäuseeinheit 16a
angeordnet. Das Kennzeichnungselement 138a und die Blende 148a sind dazu vorgesehen,
die Verbindungsstifte 146a zu verdecken. Das Kennzeichnungselement 138a kann Fortsätze
zu einer Fixierung des ersten Gehäuseschalenelements 48a, des zweiten Gehäuseschalenelements
50a und/oder der Blende 148a aneinander aufweisen. Die Fortsätze können als zumindest
abschnittsweise Abwinklungen des Kennzeichnungselements 138a ausgebildet sein. Das
erste Gehäuseschalenelement 48a, das zweite Gehäuseschalenelement 50a und/oder die
Blende 148a können/kann zumindest eine Nut aufweisen, in die zumindest ein Fortsatz
des Kennzeichnungselements 138a zu einer Fixierung des ersten Gehäuseschalenelements
48a, des zweiten Gehäuseschalenelements 50a und/oder der Blende 148a aneinander eingreifen
kann. Das Kennzeichnungselement 138a kann zu einer magnetischen Fixierung des ersten
Gehäuseschalenelements 48a, des zweiten Gehäuseschalenelements 50a und/oder der Blende
148a aneinander magnetisch ausgebildet sein.
[0073] Figur 8 zeigt eine Frontalansicht eines Teils der Werkzeugmaschine 18a in einer perspektivischen
Darstellung. Es ist eine Werkzeugseite 150a der Gehäuseeinheit 16a gezeigt. Dargestellt
ist der Werkzeugaufnahmebereich 92a. Der Werkzeugaufnahmebereich 92a ist zumindest
im Wesentlichen kreisflächenartig ausgebildet. Durch einen Mittelpunkt des Werkzeugaufnahmebereichs
92a verläuft die Abtriebswelle 82a. Um den Mittelpunkt sind die weiteren Fixierelemente
86a der Gehäuseeinheit 16a angeordnet. Jeweils eines der weiteren Fixierelemente 86a
ist an einem Eckpunkt eines gedachten gleichseitigen Dreiecks angeordnet, durch dessen
Mittelpunkt sich die Abtriebswelle 82a erstreckt. Das erste Gehäuseschalenelement
48a und/oder das zweite Gehäuseschalenelement 50a weisen/weist zumindest eine an dem
Werkzeugaufnahmebereich 92a des ersten Gehäuseschalenelements 48a und/oder des zweiten
Gehäuseschalenelements 50a angeordnete Belüftungsöffnung 152a auf. An dem Werkzeugaufnahmebereich
92a sind zwei Belüftungsöffnungen 152a des zweiten Gehäuseschalenelements 50a angeordnet.
Die Belüftungsöffnungen 152a sind zu einer Luftzufuhr zu der Antriebsstrangeinheit
46a, insbesondere zu dem Motor 78a, und/oder zu der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a
vorgesehen. Die Belüftungsöffnungen 152a sind als zumindest im Wesentlichen rechteckige
Ausnehmungen in dem zweiten Gehäuseschalenelement 50a ausgebildet. Alternativ ist
denkbar, dass die Belüftungsöffnungen 152a zumindest im Wesentlichen quadratisch,
elliptisch, kreisrund o. dgl. ausgebildet sind. Die Belüftungsöffnungen 152a weisen
abgerundete Ecken auf. Die Werkzeugaufnahme 74a ist in einem an der Abtriebswelle
82a angeordneten Zustand dazu vorgesehen, die Belüftungsöffnungen 152a zu verdecken.
Die Werkzeugaufnahme 74a ist dazu vorgesehen, durch eine Rotation der Werkzeugaufnahme
74a, insbesondere zumindest im Wesentlichen staubfreie, Luft anzusaugen und einen
Luftstrom in die Belüftungsöffnungen 152a zu erzeugen. Innerhalb des zweiten Gehäuseschalenelements
50a wird der Luftstrom, insbesondere durch eine labyrinthartige Luftstromführung,
zu der Antriebsstrangeinheit 46a und/oder zu der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a
geleitet. Der Luftstrom ist zu einer Kühlung der Antriebsstrangeinheit 46a, insbesondere
des Motors 78a, und/oder der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a vorgesehen.
[0074] Das zweite Gehäuseschalenelement 50a weist eine Schalteraufnahmeöffnung 154a auf.
Die Schalteraufnahmeöffnung 154a ist auf einer der Werkzeugseite 150a zugewandten
Seite 156a des Handgriffs 68a angeordnet. Eine Schaltstange 158a der Schaltereinheit
12a erstreckt sich zumindest abschnittsweise durch die Schalteraufnahmeöffnung 154a.
Der Betätigungsschalter 104a ist in einem montierten Zustand der Werkzeugmaschine
18a zumindest teilweise innerhalb der Schalteraufnahmeöffnung 154a angeordnet (vgl.
Figur 10). Die Schalteraufnahmeöffnung 154a weist eine mit einer Formgebung des Betätigungsschalters
104a korrespondierende Formgebung auf. Der Betätigungsschalter 104a verdeckt in einem
an der Schaltstange 158a angeordneten Zustand das Fixierelement 56a, das zu einer
Fixierung der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a vorgesehen ist.
[0075] Figur 9 zeigt die Werkzeugmaschine 18a in einer perspektivischen Darstellung. Das
erste Gehäuseschalenelement 48a weist eine Luftauslassöffnung 160a auf. Die Luftauslassöffnung
160a ist auf der Oberseite 144a der Gehäuseeinheit 16a, insbesondere des ersten Gehäuseschalenelements
48a, angeordnet. Die Luftauslassöffnung 160a des ersten Gehäuseschalenelements 48a
ist als eine zumindest im Wesentlichen rechteckige Ausnehmung in dem ersten Gehäuseschalenelement
48a ausgebildet. Die Luftauslassöffnung 160a des ersten Gehäuseschalenelements 48a
weist eine Haupterstreckungsrichtung 162a auf, die zumindest im Wesentlichen senkrecht
zu der Antriebsachse 52a ausgerichtet ist. Die Luftauslassöffnung 160a ist von dem
ersten Gehäuseschalenelement 48a aus entlang der Antriebsachse 52a in Richtung der
Werkzeugseite 150a betrachtet vor dem Betätigungselement 108a angeordnet. Das zweite
Gehäuseschalenelement 50a weist zwei Luftauslassöffnungen 164a auf. Eine der Luftauslassöffnungen
164a des zweiten Gehäuseschalenelements 50a ist an einer ersten Seitenfläche 166a
des zweiten Gehäuseschalenelements 50a angeordnet. Eine weitere der Luftauslassöffnungen
164a des zweiten Gehäuseschalenelements 50a ist auf einer zweiten, der ersten Seitenfläche
166a des zweiten Gehäuseschalenelements 50a abgewandten und zumindest im Wesentlichen
parallel zu der ersten Seitenfläche 166a des zweiten Gehäuseschalenelements 50a ausgerichteten
Seitenfläche 168a des zweiten Gehäuseschalenelements 50a angeordnet. Die zweite Seitenfläche
168a des zweiten Gehäuseschalenelements 50a ist aufgrund der perspektivischen Darstellung
in Figur 9 nicht erkennbar. Die Luftauslassöffnungen 164a des zweiten Gehäuseschalenelements
50a sind als Luftauslassschlitze ausgebildet. Die Luftauslassöffnungen 164a des zweiten
Gehäuseschalenelements 50a erstrecken sich zumindest im Wesentlichen parallel zu der
Gehäusekante 62a des zweiten Gehäuseschalenelements 50a in einem Nahbereich der Luftauslassöffnungen
164a des zweiten Gehäuseschalenelements 50a. Die Luftauslassöffnung 160a des ersten
Gehäuseschalenelements 48a und die Luftauslassöffnungen 164a des zweiten Gehäuseschalenelements
50a sind dazu vorgesehen, den Luftstrom zur Kühlung der Antriebsstrangeinheit 46a
und/oder der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a aus der Gehäuseeinheit 16a entweichen
zu lassen. Die Werkzeugmaschine 18a kann einen, insbesondere an dem Motor 78a angeordneten,
Lüfter aufweisen. Der Lüfter kann dazu vorgesehen sein, Luft aus einem Inneren der
Gehäuseeinheit 16a durch die Luftauslassöffnung 160a des ersten Gehäuseschalenelements
48a und/oder die Luftauslassöffnungen 164a des zweiten Gehäuseschalenelements 50a
aus der Gehäuseeinheit 16a hinauszubefördern.
[0076] Der Handgriff 68a ist zumindest auf der der Werkzeugseite 150a zugewandten Seite
156a und/oder auf einer der Werkzeugseite 150a abgewandten Seite 170a des Handgriffs
68a zumindest im Wesentlichen trennkantenfrei ausgebildet. Der Handgriff 68a ist auf
der der Werkzeugseite 150a zugewandten Seite 156a und auf der der Werkzeugseite 150a
abgewandten Seite 170a des Handgriffs 68a trennkantenfrei ausgebildet. Die der Werkzeugseite
150a zugewandte Seite 156a des Handgriffs 68a ist durch das zweite Gehäuseschalenelement
50a gebildet. Die der Werkzeugseite 150a abgewandte Seite 170a des Handgriffs 68a
ist durch das erste Gehäuseschalenelement 48a gebildet. Die Werkzeugseite 150a der
Gehäuseeinheit 16a ist eine Außenseite des zweiten Gehäuseschalenelements 50a, die
in einem montierten Zustand der Gehäuseeinheit 16a dazu vorgesehen ist, die Werkzeugaufnahme
74a aufzunehmen. Zu einer Benutzung der Gehäuseeinheit 16a bzw. der Werkzeugmaschine
18a ist durch den Nutzer, insbesondere über den Handgriff 68a, eine Kraft in Richtung
der Werkzeugseite 150a, insbesondere quer zu einer Haupterstreckungsebene der Werkzeugseite
150a, ausübbar. Der Handgriff 68a weist eine Trennkante 172a auf einer ersten Außenseite
174a des Handgriffs 68a auf, die zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der der Werkzeugseite
150a zugewandten Seite 156a des Handgriffs 68a ausgerichtet ist. Der Handgriff 68a
weist die Trennkante 172a auf einer zweiten Außenseite 176a des Handgriffs 68a auf,
die zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der der Werkzeugseite 150a zugewandten
Seite 156a des Handgriffs 68a ausgerichtet ist. Die erste Außenseite 174a des Handgriffs
68a ist der zweiten Außenseite 176a des Handgriffs 68a abgewandt. Aufgrund der perspektivischen
Darstellung ist die zweite Außenseite 176a des Handgriffs 68a nicht erkennbar.
[0077] Die Trennkante 172a verläuft zumindest abschnittsweise mäanderartig. Das erste Gehäuseschalenelement
48a und das zweite Gehäuseschalenelement 50a sind entlang der mäanderartig verlaufenden
Trennkante 172a zumindest zu einer Bildung eines Gehäusebereichs 178a zu einer Aufnahme
der Antriebsstrangeinheit 46a der Werkzeugmaschine 18a miteinander verbunden. Ein
Verlauf der Trennkante 172a entspricht zumindest im Wesentlichen der Kontaktlinie
58a. Das erste Gehäuseschalenelement 48a und das zweite Gehäuseschalenelement 50a
sind zu einer Bildung des Handgriffs 68a entlang der Trennkante 172a miteinander verbunden.
Die Trennkante 172a verläuft an dem Handgriff 68a zumindest im Wesentlichen linear.
Der mäanderartige Verlauf der Trennkante 172a ist verschieden von einem linearen Verlauf
der Trennkante 172a ausgebildet. Die Trennkante 172a verläuft an dem Gehäusebereich
178a zu einer Aufnahme der Antriebsstrangeinheit 46a zumindest abschnittsweise geschwungen.
Die Trennkante 172a verläuft in dem Gehäusebereich 178a zu einer Aufnahme der Antriebsstrangeinheit
46a zumindest einmal bogenförmig. Die Trennkante 172a verläuft in dem Gehäusebereich
178a zu einer Aufnahme der Antriebsstrangeinheit 46a mehrfach bogenförmig.
[0078] Die Trennkante 172a verläuft in zumindest zwei zueinander abgewinkelten Trennebenen
84a zwischen dem ersten Gehäuseschalenelement 48a und dem zweiten Gehäuseschalenelement
50a. Eine Trennebene 84a ist eine Ebene zwischen dem ersten Gehäuseschalenelement
48a und dem zweiten Gehäuseschalenelement 50a, in der die Trennkante 172a verläuft
und die zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Kontaktierungsrichtung ausgerichtet
ist, entlang der das erste Gehäuseschalenelement 48a und das zweite Gehäuseschalenelement
50a aneinander stoßen, insbesondere aneinander fixiert sind. Die Trennebenen 84a sind
zumindest im Wesentlichen parallel zu der Kontaktfläche 64a des ersten Gehäuseschalenelements
48a bzw. zu der Kontaktfläche 66a des zweiten Gehäuseschalenelements 50a ausgerichtet.
Die Gehäuseeinheit 16a weist eine Mehrzahl von Trennebenen 84a, insbesondere zumindest
fünf Trennebenen 84a, auf. Sämtliche Trennebenen 84a sind zueinander abgewinkelt.
Der Übersichtlichkeit halber ist lediglich eine Trennebene 84a dargestellt, in der
die Trennkante 172a an dem Handgriff 68a verläuft.
[0079] Figur 10 zeigt den Betätigungsschalter 104a der Werkzeugmaschine 18a in einer perspektivischen
Darstellung. Der Betätigungsschalter 104a ist zu einer Betätigung der Werkzeugmaschinenvorrichtung
10a und zu einem Verdecken des Fixierelements 56a vorgesehen. Der Betätigungsschalter
104a ist als ein Drückerschalter ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass der
Betätigungsschalter 104a als ein Schiebeschalter, als ein Wippschalter o. dgl. ausgebildet
ist. Der Betätigungsschalter 104a weist zumindest eine Demontageaussparung 180a auf.
Der Betätigungsschalter 104a ist zu einem Verdecken des Fixierelements 56a, das zu
einer Fixierung der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a vorgesehen ist, vorgesehen. Der
Betätigungsschalter 104a ist zu einer Betätigung eines Schaltelements der Schaltereinheit
12a, insbesondere über die Schaltstange 158a der Schaltereinheit 12a, vorgesehen.
Der Betätigungsschalter 104a ist in einem montierten Zustand der Werkzeugmaschine
18a an der Schaltstange 158a angeordnet, insbesondere auf die Schaltstange 158a aufgeschoben.
Der Betätigungsschalter 104a ist in einem Übergangsbereich des Handgriffs 68a in das
restliche Gehäuse angeordnet. Der Betätigungsschalter 104a ist in einem montierten
Zustand der Werkzeugmaschine 18a zumindest teilweise innerhalb der Schalteraufnahmeöffnung
154a des zweiten Gehäuseschalenelements 50a angeordnet. Der Betätigungsschalter 104a
verdeckt in einem an der Schaltstange 158a angeordneten Zustand das Fixierelement
56a, das zu einer Fixierung der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a vorgesehen ist. Die
Demontageaussparung 180a ist als eine Ausnehmung, insbesondere eine Teilausnehmung,
in dem Betätigungsschalter 104a ausgebildet. Die Demontageaussparung 180a ist zumindest
im Wesentlichen kreisrund ausgebildet. Die Demontageaussparung 180a ist an einer der
Oberseite 144a der Gehäuseeinheit 16a abgewandten Seite des Betätigungsschalters 104a
angeordnet. Die Demontageaussparung 180a ist zu einer, insbesondere werkzeuglosen,
Demontage des Betätigungsschalters 104a von der Schaltstange 158a vorgesehen. Der
Betätigungsschalter 104a ist an der Demontageaussparung 180a greifbar und von der
Schaltstange 158a abziehbar.
[0080] Figur 11 zeigt den Handgriff 68a der Gehäuseeinheit 16a in einer perspektivischen
Darstellung. Die Gehäuseeinheit 16a weist zumindest ein Klemmelement 182a auf. Die
Gehäuseeinheit 16a weist zwei Klemmelemente 182a auf. Die Klemmelemente 182a sind
zumindest an dem Handgriff 68a zu einer Klemmverbindung des ersten Gehäuseschalenelements
48a mit dem zweiten Gehäuseschalenelement 50a miteinander vorgesehen. Die Klemmelemente
182a sind zumindest im Wesentlichen hufeisenförmig ausgebildet. Alternativ ist denkbar,
dass die Klemmelemente 182a zumindest im Wesentlichen C-förmig, U-förmig, L-förmig,
halbringförmig o. dgl. ausgebildet sind. Die Klemmelemente 182a sind separat von dem
ersten Gehäuseschalenelement 48a und dem zweiten Gehäuseschalenelement 50a ausgebildet.
Die Klemmelemente 182a sind zumindest teilelastisch ausgebildet. Die Klemmelemente
182a weisen fingerartige Klemmfortsätze 184a auf. Die Klemmelemente 182a sind aus
einem von einem Material des ersten Gehäuseschalenelements 48a und des zweiten Gehäuseschalenelements
50a verschiedenen Material ausgebildet. Die Klemmelemente 182a sind aus einem Metall,
insbesondere einem Federstahl, ausgebildet. Die Klemmelemente 182a sind an dem Handgriff
68a angeordnet. Die Klemmelemente 182a sind jeweils in einer Wandungsausnehmung 186a
des ersten Gehäuseschalenelements 48a und einer Wandungsausnehmung 188a des zweiten
Gehäuseschalenelements 50a angeordnet. Die Wandungsausnehmungen 186a, 188a sind korrespondierend
mit einer Formgebung der Klemmfortsätze 184a ausgebildet. In die Wandungsausnehmungen
186a, 188a sind die Klemmfortsätze 184a der Klemmelemente 182a einführbar. Das erste
Gehäuseschalenelement 48a weist zwei Wandungsausnehmungen 186a auf. Das zweite Gehäuseschalenelement
50a weist zwei Wandungsausnehmungen 188a auf. Die Wandausnehmungen 186a des ersten
Gehäuseschalenelements 48a sind bis auf Einführungsöffnungen 190a des ersten Gehäuseschalenelements
48a, durch die die Klemmfortsätze 184a einführbar sind, zumindest im Wesentlichen
geschlossen ausgebildet. Die Wandungsausnehmungen 188a des zweiten Gehäuseschalenelements
50a sind bis auf Einführungsöffnungen 192a des zweiten Gehäuseschalenelements 50a,
durch die die Klemmfortsätze 184a einführbar sind, zumindest im Wesentlichen geschlossen
ausgebildet. Die Wandungsausnehmungen 186a des ersten Gehäuseschalenelements 48a bzw.
die Wandungsausnehmungen 188a des zweiten Gehäuseschalenelements 50a sind als Hohlräume
in einer Wandung des ersten Gehäuseschalenelements 48a bzw. des zweiten Gehäuseschalenelements
50a ausgebildet. Alternativ zu den Wandungsausnehmungen 186a, 188a ist denkbar, dass
das erste Gehäuseschalenelement 48a und das zweite Gehäuseschalenelement 50a als Teilausnehmungen
in den Wandungen des ersten Gehäuseschalenelements 48a und des zweiten Gehäuseschalenelements
50a ausgebildete Klemmausnehmungen aufweisen, in die die Klemmelemente 182a zumindest
teilweise einführbar und fixierbar sind. Die Klemmelemente 182a können Verriegelungsausnehmungen
zu einer Verriegelung der Akkueinheit 70a zumindest teilweise innerhalb des ersten
Gehäuseschalenelements 48a und des zweiten Gehäuseschalenelements 50a an dem Handgriff
68a aufweisen. Die Akkueinheit 70a kann Verriegelungshakenelemente zu einer Verriegelung
mit den Klemmelementen 182a, insbesondere mit den Verriegelungsausnehmungen der Klemmelemente
182a, aufweisen.
[0081] Figur 12 zeigt eine Alternative eines Handgriffs 68a' in einer perspektivischen Darstellung.
An dem Handgriff 68a' ist ein alternatives Klemmelement 182a' angeordnet. Das Klemmelement
182a' ist klammerartig ausgebildet. Das Klemmelement 182a' ist dazu vorgesehen, ein
alternatives erstes Gehäuseschalenelement 48a' und ein alternatives zweites Gehäuseschalenelement
50a' durch eine Klemmwirkung des Klemmelements 182a' zusammenzuhalten. Das Klemmelement
182a' weist zwei alternative Klemmfortsätze 184a' auf. Das erste Gehäuseschalenelement
48a' weist eine Befestigungsrippe 194a auf. Das zweite Gehäuseschalenelement 50a'
weist eine Befestigungsrippe 196a auf. Die Befestigungsrippe 194a des ersten Gehäuseschalenelements
48a' ist auf einer Innenseite 198a des ersten Gehäuseschalenelements 48a' angeordnet.
Die Befestigungsrippe 196a des zweiten Gehäuseschalenelements 50a' ist auf einer Innenseite
200a des zweiten Gehäuseschalenelements 50a' angeordnet. Das Klemmelement 182a' ist
auf die Befestigungsrippen 194a, 196a aufschiebbar ausgebildet. Das auf die Befestigungsrippen
194a, 196a aufgeschobene Klemmelement 182a' übt, insbesondere mittels der Klemmfortsätze
184a', eine Klemmwirkung zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Trennebene 84a
auf die Befestigungsrippen 194a, 196a aus, durch die das erste Gehäuseschalenelement
48a' und das zweite Gehäuseschalenelement 50a' aneinander fixiert werden.
[0082] Figur 13 zeigt die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a in einer perspektivischen Darstellung.
Die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a umfasst die Schaltereinheit 12a, die Elektronikeinheit
14a und die an der Gehäuseeinheit 16a anordenbare Trägereinheit 20a. Die Trägereinheit
20a ist zu einer Aufnahme der Schaltereinheit 12a und der Elektronikeinheit 14a vorgesehen.
Die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a ist als eine Vormontagebaugruppe, insbesondere
als eine Elektronik-Vormontagebaugruppe, für die Werkzeugmaschine 18a ausgebildet.
Die Trägereinheit 20a ist an der Innenseite 198a des ersten Gehäuseschalenelements
48a anordenbar. Die Trägereinheit 20a ist unmittelbar oder mittelbar an der Gehäuseeinheit
16a anordenbar. Die Trägereinheit 20a kann über zumindest ein weiteres Bauteil der
Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a an der Gehäuseeinheit 16a angeordnet, insbesondere
an der Gehäuseeinheit 16a befestigt, sein. Die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a, insbesondere
die Elektronikeinheit 14a, ist zu einer Steuerung und/oder Regelung der Werkzeugmaschine
18a, insbesondere der Antriebsstrangeinheit 46a der Werkzeugmaschine 18a, vorgesehen.
[0083] Die Elektronikeinheit 14a ist zumindest teilweise als eine Steuerelektronik der Werkzeugmaschinenvorrichtung
10a ausgebildet. Die Elektronikeinheit 14a umfasst die Platineneinheit 24a. Die Platineneinheit
24a ist als eine Leiterplatte ausgebildet. Die Elektronikeinheit 14a umfasst einen
Mikroprozessor. Der Mikroprozessor ist an der Platineneinheit 24a angeordnet. Alternativ
oder zusätzlich ist denkbar, dass die Elektronikeinheit 14a einen integrierten Schaltkreis,
insbesondere einen anwendungsspezifischen integrierten Schaltkreis (ASIC), eine logische
elektronische Schaltung o. dgl. umfasst. Der Mikroprozessor ist nicht weiter dargestellt.
Die Elektronikeinheit 14a weist weitere, nicht dargestellte Bauteile, beispielhaft
Kabel und/oder Drähte, insbesondere zu einer elektrischen Verbindung mit der Trägereinheit
20a, der Schaltereinheit 12a und/oder Komponenten der Werkzeugmaschine 18a, beispielsweise
dem Motor 78a, auf. Die Elektronikeinheit 14a ist zu einer Steuerung und/oder Regelung
der Werkzeugmaschine 18a, insbesondere der Antriebsstrangeinheit 46a, vorgesehen.
Die Elektronikeinheit 14a ist dazu vorgesehen, den Motor 78a der Antriebsstrangeinheit
46a, insbesondere in Abhängigkeit von einem Signal der Schaltereinheit 12a zu aktivieren
und/oder zu deaktivieren, insbesondere einen Stromkreis zu öffnen oder zu schließen.
Die Elektronikeinheit 14a ist dazu vorgesehen, insbesondere in Abhängigkeit von einem
Signal des Betätigungselements 108a, den Motor 78a auf eine eingestellte Drehrichtung
zu regeln. Die Elektronikeinheit 14a ist dazu vorgesehen, die Akkueinheit 70a der
Werkzeugmaschine 18a zu identifizieren, beispielsweise anhand eines Kodierwiderstands
der Akkueinheit 70a. Die Elektronikeinheit 14a weist eine Speichereinheit auf, in
der Kodierwiderstände von mit der Werkzeugmaschine 18a nutzbaren Akkueinheiten 70a
hinterlegt sind. Die Elektronikeinheit 14a ist dazu vorgesehen, einen erfassten Kodierwiderstand
der Ackueinheit 70a mit den hinterlegten Kodierwiderständen zu vergleichen und in
Abhängigkeit von einer Übereinstimmung des erfassten Kodierwiderstands mit zumindest
einem der hinterlegten Kodierwiderstände eine Bestromung des Motors 78a durch die
Akkueinheit 70a zu steuern und/oder zu regeln. Die Elektronikeinheit 14a ist mittels
elektrischer Energie der Akkueinheit 70a betreibbar. Die Platineneinheit 24a der Elektronikeinheit
14a ist über Leitungselemente 42a, 44a mit dem Akkumulatorkontaktelement 40a der Werkzeugmaschinenvorrichtung
10a verbunden. Die Leitungselemente 42a, 44a sind mit der Platineneinheit 24a verlötet.
Das Akkumulatorkontaktelement 40a ist dazu vorgesehen, eine elektrische Verbindung
zwischen der Akkueinheit 70a und der Elektronikeinheit 14a zu realisieren. Die Elektronikeinheit
14a kann zu einer Steuerung und/oder Regelung weiterer Komponenten und/oder Funktionen
der Werkzeugmaschine 18a, beispielhaft Anzeigen, vorgesehen sein.
[0084] Die Schaltereinheit 12a ist zu einer Aktivierung und/oder Deaktivierung des Motors
78a, insbesondere über die Elektronikeinheit 14a, vorgesehen. Die Schaltereinheit
12a umfasst zu einer Aktivierung und/oder Deaktivierung des Motors 78a zumindest ein
Schaltelement, beispielsweise einen mechanischen Schalter, einen Signalschalter o.
dgl. Das Schaltelement ist innerhalb eines Schaltergehäuses 202a angeordnet und in
Figur 13 nicht weiter zu erkennen. Die Schaltereinheit 12a weist die Schaltstange
158a auf. Die Schaltstange 158a ist mechanisch und/oder elektrisch mit dem Schaltelement
gekoppelt. Die Schaltstange 158a ist zu einer Betätigung des Schaltelements vorgesehen.
An der Schaltstange 158a ist der Betätigungsschalter 104a angeordnet, insbesondere
fixiert. Die Schaltereinheit 12a, insbesondere das Schaltelement, ist dazu vorgesehen,
der Elektronikeinheit 14a ein elektrisches bzw. elektronisches Signal in Abhängigkeit
von einer Betätigung des Schaltelements bereitzustellen. Die Schaltereinheit 12a weist
eine Steckbuchse 204a auf. Die Schaltereinheit 12a ist über die Steckbuchse 204a zu
einer Bereitstellung des Signals mit der Platineneinheit 24a elektrisch verbindbar.
Die Steckbuchse 204a ist an einer der Schaltstange 158a abgewandten Seite der Schaltereinheit
12a, insbesondere des Schaltergehäuses 202a, angeordnet.
[0085] Das Akkumulatorkontaktelement 40a ist über zumindest ein, insbesondere zumindest
im Wesentlichen starres, Leitungselement 42a, 44a elektrisch mit der Platineneinheit
24a der Elektronikeinheit 14a verbunden. Das Akkumulatorkontaktelement 40a ist zumindest
teilweise als eine Kontaktplatte ausgebildet. Das Akkumulatorkontaktelement 40a weist
zumindest einen Kontaktstecker 206a, 208a, 210a, 212a auf, der zu einer elektrischen
Kontaktierung mit der Akkueinheit 70a der Werkzeugmaschine 18a vorgesehen ist. Das
Akkumulatorkontaktelement 40a weist eine Mehrzahl von Kontaktsteckern 206a, 208a,
210a, 212a auf. Ein erster Kontaktstecker 206a ist zu einer elektrischen Kontaktierung
mit einem positiven Pol der Akkueinheit 70a vorgesehen. Ein zweiter Kontaktstecker
208a ist zu einer elektrischen Kontaktierung mit einem negativen Pol der Akkueinheit
70a vorgesehen. Ein dritter Kontaktstecker 210a ist zu einer elektrischen Kontaktierung
mit einem Kodierwiderstand der Akkueinheit 70a vorgesehen. Ein vierter Kontaktstecker
212a ist zu einer Erfassung einer Temperatur der Akkueinheit 70a vorgesehen. Die Kontaktstecker
206a, 208a, 210a, 212a sind in einem an dem Akkumulatorkontaktelement 40a angeordneten
Zustand der Akkueinheit 70a zumindest teilweise innerhalb der Akkueinheit 70a angeordnet.
Die Kontaktstecker 206a, 208a, 210a, 212a können zu einer kraft- und/oder formschlüssigen
Verbindung, insbesondere einer Verrastung, mit der Akkueinheit 70a vorgesehen sein.
Das Akkumulatorkontaktelement 40a ist dazu vorgesehen, die Akkueinheit 70a zu einer
Energieversorgung der Elektronikeinheit 14a und/oder des Motors 78a elektrisch mit
der Elektronikeinheit 14a zu verbinden. Das Akkumulatorkontaktelement 40a ist über
die Kontaktstecker 206a, 208a, 210a, 212a mit der Akkueinheit 70a und über die Leitungselemente
42a, 44a der Elektronikeinheit 14a elektrisch leitend mit der Platineneinheit 24a
verbunden.
[0086] Die Leitungselemente 42a, 44a sind als zumindest im Wesentlichen starre Leitungselemente
42a, 44a ausgebildet. Die Leitungselemente 42a, 44a sind als Kabel ausgebildet. Die
Leitungselemente 42a, 44a weisen einen Durchmesser, eine Länge und/oder ein Material
auf, die eine zumindest im Wesentlichen formstabile Positionierung der Leitungselemente
42a, 44a, insbesondere mit dem an den Leitungselementen 42a, 44a angeordneten Akkumulatorkontaktelement
40a, ermöglichen/ermöglicht. Die Leitungselemente 42a, 44a sind umformbar, insbesondere
biegbar, ausgebildet. Die Leitungselemente 42a, 44a behalten ihre durch eine Umformung
der Leitungselemente 42a, 44a hergestellte Form ohne Einwirkung von äußeren Kräften
auf die Leitungselemente 42a, 44a bei. Die Leitungselemente 42a, 44a behalten ihre
Form ohne eine Einwirkung von äußeren Kräften, die stärker als eine Schwerkraft sind,
auf die Leitungselemente 42a, 44a bei. Die Leitungselemente 42a, 44a sind derart umformbar,
dass eine zumindest im Wesentlichen formgenaue Anordnung der Werkzeugmaschinenvorrichtung
10a, insbesondere des Akkumulatorkontaktelements 40a, an der Gehäuseeinheit 16a der
Werkzeugmaschine 18a ermöglicht wird. Durch eine Umformung der Leitungselemente 42a,
44a ist eine Position des Akkumulatorkontaktelements 40a relativ zu der Trägereinheit
20a, insbesondere ein Abstand des Akkumulatorkontaktelements 40a von der Trägereinheit
20a, anpassbar. Alternativ ist denkbar, dass die Leitungselemente 42a, 44a vollständig
starr, beispielhaft als starre Metalldrähte, ausgebildet sind, dass die Leitungselemente
42a, 44a eine zumindest im Wesentlichen starre Ummantelung aufweisen o. dgl. Das elektrische
Verbindungselement 120a ist zumindest im Wesentlichen analog zu den Leitungselementen
42a, 44a ausgebildet. Die Leitungselemente 42a, 44a sind zumindest abschnittsweise
an einer Schalteraufnahmeeinheit 26a der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a, insbesondere
an Schalteraufnahmeteilen 214a, 216a der Schalteraufnahmeeinheit 26a, geführt, insbesondere
fixiert. Insbesondere weist die Schalteraufnahmeeinheit 26a zumindest ein Führungselement
218a auf. Das Führungselement 218a ist zu einer Führung, insbesondere zu einer Fixierung,
zumindest eines Leitungselements 42a, 44a an der Schalteraufnahmeeinheit 26a, insbesondere
an zumindest einem Schalteraufnahmeteil 214a, 216a, vorgesehen. Das Führungselement
218a ist an zumindest einem Schalteraufnahmeteil 214a, 216a angeordnet. Die Schalteraufnahmeeinheit
26a weist zwei Führungselemente 218a auf. An jedem Schalteraufnahmeteil 214a, 216a
der Schalteraufnahmeeinheit 26a ist jeweils ein Führungselement 218a angeordnet, das
zu einer Führung, insbesondere zu einer Fixierung, von jeweils einem Leitungselement
42a, 44a an dem Schalteraufnahmeteil 214a, 216a vorgesehen ist. Jeweils eines der
Führungselemente 218a ist einteilig mit jeweils einem Schalteraufnahmeteil 214a, 216a
ausgebildet. Das zweite Schalteraufnahmeteil 216a ist aufgrund der perspektivischen
Darstellung in Figur 13 nicht erkennbar.
[0087] Die Leitungselemente 42a, 44a sind dazu vorgesehen, das Akkumulatorkontaktelement
40a in einer vorbestimmten Position relativ zu der Trägereinheit 20a an der Platineneinheit
24a zu befestigen. Die Leitungselemente 42a, 44a sind dazu vorgesehen, das Akkumulatorkontaktelement
40a in einer vorbestimmten Position relativ zu einer Trägerplatte 220a der Trägereinheit
20a an der Platineneinheit 24a zu befestigen. Die Leitungselemente 42a, 44a befestigen
das Akkumulatorkontaktelement 40a derart an der Platineneinheit 24a, dass die Schaltereinheit
12a und die Schalteraufnahmeeinheit 26a zwischen der Trägereinheit 20a, insbesondere
der Trägerplatte 220a, und dem Akkumulatorkontaktelement 40a an der Trägereinheit
20a angeordnet sind. Die Elektronikeinheit 14a weist zwei Leitungselemente 42a, 44a
auf, die das Akkumulatorkontaktelement 40a an der Platineneinheit 24a befestigen.
Ein erstes Leitungselement 42a verbindet die Platineneinheit 24a elektrisch mit dem
positiven elektrischen Pol der Akkueinheit 70a, insbesondere über den ersten Kontaktstecker
206a. Ein zweites Leitungselement 44a verbindet die Platineneinheit 24a elektrisch
mit dem negativen elektrischen Pol der Akkueinheit 70a, insbesondere über den zweiten
Kontaktstecker 208. Zumindest eines der Leitungselemente 42a, 44a kann als ein Heißleiter,
insbesondere zu einer Begrenzung eines elektrischen Einschaltstroms, ausgebildet sein.
Die Elektronikeinheit 14a weist zumindest ein weiteres Leitungselement 222a, 224a
auf, das an der Platineneinheit 24a und an zumindest einem der Kontaktstecker 206a,
208a, 210a, 212a befestigt ist. Die Elektronikeinheit 14a weist zwei weitere Leitungselemente
222a, 224a auf. Ein erstes weiteres Leitungselement 222a ist elektrisch mit dem dritten
Kontaktstecker 210a verbunden. Ein zweites weiteres Leitungselement 224a ist elektrisch
mit dem vierten Kontaktstecker 212a verbunden. Die Platineneinheit 24a ist dazu vorgesehen,
über das erste weitere Leitungselement 222a den Kodierwiderstand der Akkueinheit 70a
zu erfassen. Die Platineneinheit 24a ist dazu vorgesehen, über das zweite weitere
Leitungselement 224a die Temperatur der Akkueinheit 70a zu erfassen. Das zweite weitere
Leitungselement 224a ist zumindest teilweise als ein Temperatursensor ausgebildet.
Das zweite weitere Leitungselement 224a ist als ein Heißleiter ausgebildet. Die weiteren
Leitungselemente 222a, 224a sind verschieden von den Leitungselementen 42a, 44a ausgebildet.
Die weiteren Leitungselemente 222a, 224a sind lediglich zu einer Leitung eines elektrischen
Stroms vorgesehen. Die weiteren Leitungselemente 222a, 224a sind dünner als die Leitungselemente
42a, 44a ausgebildet. Die Leitungselemente 42a, 44a und die weiteren Leitungselemente
222a, 224a sind mit der Platineneinheit 24a und mit dem Akkumulatorkontaktelement
40a verlötet. Das Akkumulatorkontaktelement 40a stellt der Platineneinheit 24a elektrische
Energie aus der Akkueinheit 70a über die Leitungselemente 42a, 44a zur Verfügung.
Die Platineneinheit 24a stellt die elektrische Energie zumindest teilweise über die
Kühlkörperelemente 22a und die elektrischen Verbindungselemente 120a dem Motor 78a
bereit. Es ist denkbar, dass die Platineneinheit 24a und/oder das Akkumulatorkontaktelement
40a eine elektrische Spannung und/oder einen elektrischen Strom der Akkueinheit 70a
in eine von dem Motor 78a nutzbare elektrische Spannung und/oder einen von dem Motor
78a nutzbaren elektrischen Strom wandeln/wandelt.
[0088] Figur 14 zeigt eine Explosionsansicht eines Teils der Werkzeugmaschinenvorrichtung
10a in einer perspektivischen Darstellung. Dargestellt sind die Elektronikeinheit
14a und die Trägereinheit 20a. Die Trägereinheit 20a weist eine Trägerplatte 220a
auf. Die Trägerplatte 220a ist polygonal ausgebildet. Die Trägerplatte 220a ist zumindest
im Wesentlichen quadratisch ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass die Trägerplatte
220a zumindest im Wesentlichen rechteckig, elliptisch o. dgl. ausgebildet ist. Die
Trägerplatte 220a ist als ein Spritzgussbauteil aus einem Kunststoff ausgebildet.
Die Trägereinheit 20a weist zumindest einen an der Trägerplatte 220a angeordneten
Kontaktpin 226a zumindest zu einer mechanischen Verbindung mit der Elektronikeinheit
14a, insbesondere mit der Platineneinheit 24a der Elektronikeinheit 14a, auf. Die
Trägereinheit 20a weist drei an der Trägerplatte 220a angeordnete Kontaktpins 226a
auf. Zusätzlich sind die Kontaktpins 226a zu einer elektrischen Verbindung mit der
Elektronikeinheit 14a, insbesondere mit der Platineneinheit 24a der Elektronikeinheit
14a, vorgesehen. Die Kontaktpins 226a sind stoffschlüssig mit der Trägerplatte 220a
verbunden. Die Kontaktpins 226a sind in die Trägerplatte 220a eingespritzt. Die Kontaktpins
226a erstrecken sich zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Haupterstreckungsebene
228a der Trägerplatte 220a von der Trägerplatte 220a weg. Die Kontaktpins 226a sind
zumindest teilweise aus einem Metall ausgebildet. Die Kontaktpins 226a sind als Doppelpins
ausgebildet.
[0089] Die Platineneinheit 24a der Elektronikeinheit 14a weist sechs Kontaktausnehmungen
230a auf. Jeweils zwei der Kontaktausnehmungen 230a korrespondieren mit jeweils einem
der Kontaktpins 226a. Die Kontaktpins 226a erstrecken sich in einem an der Trägereinheit
20a angeordneten Zustand der Platineneinheit 24a der Elektronikeinheit 14a zumindest
im Wesentlichen senkrecht zu einer Haupterstreckungsebene 232a der Platineneinheit
24a durch die Kontaktausnehmungen 230a hindurch. Die Platineneinheit 24a ist an den
Kontaktausnehmungen 230a mit den Kontaktpins 226a verlötet. Die Platineneinheit 24a
der Elektronikeinheit 14a weist eine mit einer Formgebung der Trägerplatte 220a der
Trägereinheit 20a korrespondierende Formgebung zu einer formgenauen Anordnung an der
Trägerplatte 220a auf. Die Haupterstreckungsebene 228a der Trägerplatte 220a und die
Haupterstreckungsebene 232a der Platineneinheit 24a sind in einem an der Trägereinheit
20a angeordneten Zustand der Elektronikeinheit 14a zumindest im Wesentlichen parallel
zueinander ausgerichtet. Die Trägereinheit 20a umfasst zumindest ein Trägerelement
28a, 30a zu einer Aufnahme der Schaltereinheit 12a bzw. einer Schalteraufnahmeeinheit
26a der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a an der Trägerplatte 220a. Die Trägereinheit
20a umfasst zwei Trägerelemente 28a, 30a. Die Trägerelemente 28a, 30a sind an der
Trägerplatte 220a angeordnet. Die Trägerelemente 28a, 30a sind einteilig mit der Trägerplatte
220a ausgebildet. Die Trägerelemente 28a, 30a sind als Rastschienen ausgebildet. Die
Trägerelemente 28a, 30a sind auf einer der Elektronikeinheit 14a abgewandten Außenseite
der Trägerplatte 220a angeordnet. Die Elektronikeinheit 14a, insbesondere die Platineneinheit
24a der Elektronikeinheit 14a, und die Schaltereinheit 12a sind an zwei zumindest
im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichteten und voneinander abgewandten Außenseiten
der Trägerplatte 220a angeordnet. Die Trägerplatte 220a ist zumindest im Wesentlichen
zwischen der Elektronikeinheit 14a, insbesondere der Platineneinheit 24a der Elektronikeinheit
14a, und der Schaltereinheit 12a angeordnet (vgl. Figur 15).
[0090] Die Trägereinheit 20a weist zumindest ein, insbesondere eingespritztes, Kühlkörperelement
22a auf, das dazu vorgesehen ist, die Elektronikeinheit 14a zu kühlen. Die Trägereinheit
20a weist drei Kühlkörperelemente 22a auf. Die Kühlkörperelemente 22a sind an der
Trägerplatte 220a angeordnet. Die Kühlkörperelemente 22a sind in die Trägerplatte
220a eingespritzt. Alternativ ist denkbar, dass die Kühlkörperelemente 22a an die
Trägerplatte 220a angespritzt sind, mit der Trägerplatte 220a verschraubt sind, mit
der Trägerplatte 220a verklebt sind, mit der Trägerplatte 220a verlötet sind o. dgl.
Die Kühlkörperelemente 22a sind aus einem Metall ausgebildet. Die Kühlkörperelemente
22a stehen in einem an der Trägereinheit 20a angeordneten Zustand der Elektronikeinheit
14a in Kontakt mit der Elektronikeinheit 14a, insbesondere mit der Platineneinheit
24a der Elektronikeinheit 14a. Die Kühlkörperelemente 22a sind dazu vorgesehen, Wärmeenergie
von der Elektronikeinheit 14a, insbesondere von der Platineneinheit 24a der Elektronikeinheit
14a, aufzunehmen und von der Elektronikeinheit 14a wegzuleiten. Die Trägereinheit
20a kann zumindest ein an den Kühlkörperelementen 22a angebrachtes Wärmeleitmittel,
wie beispielsweise eine Wärmeleitpaste, aufweisen, das zu einer Unterstützung einer
Aufnahme von Wärmeenergie durch die Kühlkörperelemente 22a vorgesehen ist.
[0091] Die Kühlkörperelemente 22a erstrecken sich entlang einer zumindest im Wesentlichen
kompletten maximalen Erstreckung der Trägerplatte 220a in einer ersten Richtung 234a.
Jedes der Kühlkörperelemente 22a weist jeweils zwei Kontaktfortsätze 124a auf. Die
Kontaktfortsätze 124a sind als zumindest abschnittsweise, insbesondere zumindest im
Wesentlichen senkrechte, Abwinklungen der Kühlkörperelemente 22a ausgebildet. Jeweils
zwei Kontaktfortsätze 124a sind als zwei voneinander abgewandte Enden jeweils eines
Kühlkörperelements 22a entlang einer Haupterstreckungsrichtung 236a des Kühlkörperelements
22a ausgebildet. Die Kontaktfortsätze 124a erstrecken sich zumindest im Wesentlichen
senkrecht zu der Haupterstreckungsrichtung 236a des Kühlkörperelements 22a und zu
der Haupterstreckungsebene 228a der Trägerplatte 220a von der Trägerplatte 220a weg.
Die Kontaktfortsätze 124a erstrecken sich zumindest im Wesentlichen in Richtung einer
von der Schaltereinheit 12a abgewandten Seite der Trägerplatte 220a. Die Kühlkörperelemente
22a sind entlang einer zweiten, zu der ersten Richtung 234a zumindest im Wesentlichen
senkrechten und zumindest im Wesentlichen parallel zu der Haupterstreckungsebene 228a
der Trägerplatte 220a ausgerichteten Richtung 238a hintereinander an der Trägerplatte
220a angeordnet, insbesondere in die Trägerplatte 220a eingespritzt. Die zweite Richtung
238a ist zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Haupterstreckungsrichtung 236a
der Kühlkörperelemente 22a ausgerichtet. Entlang der zweiten Richtung 238a sind auf
einer ersten Seite 240a der Trägerplatte 220a und auf einer zweiten, der ersten Seite
240a der Trägerplatte 220a abgewandten Seite 242a der Trägerplatte 220a jeweils drei
Kontaktfortsätze 124a hintereinander angeordnet. Die auf der zweiten Seite 242a der
Trägerplatte 220a angeordneten Kontaktfortsätze 124a sind in Figur 14 aufgrund der
Explosionsdarstellung nicht erkennbar. Die Kühlkörperelemente 22a begrenzen eine Erstreckung
der Platineneinheit 24a der Elektronikeinheit 14a entlang der ersten Richtung 234a.
Die Kontaktfortsätze 124a begrenzen die Erstreckung der Platineneinheit 24a entlang
der ersten Richtung 234a. Die Platineneinheit 24 der Elektronikeinheit 14a ist durch
die Kühlkörperelemente 22a, insbesondere durch die Kontaktfortsätze 124a entlang der
ersten Richtung 234a fixiert. Die Platineneinheit 24a der Elektronikeinheit 14a erstreckt
sich entlang der zweiten Richtung 238a über die Trägerplatte 220a hinaus.
[0092] Die Platineneinheit 24a ist in einem montierten Zustand der Werkzeugmaschinenvorrichtung
10a elektrisch mit den Kühlkörperelementen 22a verbunden. Die Platineneinheit 24a
ist über die Kontaktpins 226a mit den Kühlkörperelementen 22a elektrisch verbunden.
Jeweils ein Kontaktpin 226a ist elektrisch leitend mit jeweils einem Kühlkörperelement
22a verbunden. Jeweils ein Kühlkörperelement 22a ist einteilig mit jeweils einem Kontaktpin
226a ausgebildet. Alternativ ist denkbar, dass jeweils ein Kühlkörperelement 22a stoffschlüssig,
beispielsweise mittels einer Lötverbindung, mit jeweils einem Kontaktpin 226a verbunden
ist. Jeweils ein Kühlkörperelement 22a ist zumindest teilweise innerhalb der Trägerplatte
220a mit jeweils einem Kontaktpin 226a verbunden. Die Kontaktpins 226a und die Kühlkörperelemente
22a erstrecken sich zumindest teilweise innerhalb der Trägerplatte 220a. Jeweils ein
Kühlkörperelement 22a und jeweils ein Kontaktpin 226a sind einteilig in die Trägerplatte
220a eingespritzt. Die Kontaktfortsätze 124a sind zu einer elektrischen Kontaktierung
mit den elektrischen Verbindungselementen 120a der Elektronikeinheit 14a vorgesehen.
Jeweils ein elektrisches Verbindungselement 120a ist elektrisch mit jeweils zumindest
einem Kontaktfortsatz 124a pro Kühlkörperelement 22a verbunden, insbesondere mit dem
Kontaktfortsatz 124a verlötet (vgl. Figur 4). An jedem Kontaktfortsatz 124a jeweils
eines Kühlkörperelements 22a liegt dieselbe elektrische Spannung an.
[0093] Figur 15 zeigt eine Explosionsansicht der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a in einer
perspektivischen Darstellung. Die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a umfasst die Schalteraufnahmeeinheit
26a, die kraft- und/oder formschlüssig, insbesondere über eine Schwalbenschwanzverbindung,
an zumindest einem Trägerelement 28a, 30a der Trägereinheit 20a angeordnet, insbesondere
verrastet, ist. Die Schalteraufnahmeeinheit 26a ist kraft- und/oder formschlüssig
an einem ersten Trägerelement 28a und an einem zweiten Trägerelement 30a der Trägereinheit
20a angeordnet. Das erste Trägerelement 28a weist eine Rastkerbe 244a zu einer Verrastung
mit der Schalteraufnahmeeinheit 26a auf. Das zweite Trägerelement 30a weist eine Rastkerbe
246a zu einer Verrastung mit der Schalteraufnahmeeinheit 26a auf (vgl. Figur 17).
Die Trägerelemente 28a, 30a weisen eine Schwalbenschwanzform auf. Alternativ ist vorstellbar,
dass die Trägerelemente 28a, 30a als Federn, als Spunde o. dgl. ausgebildet sind.
Das erste Trägerelement 28a ist auf der ersten Seite 240a der Trägerplatte 220a und
das zweite Trägerelement 30a ist auf der zweiten Seite 242a der Trägerplatte 220a
angeordnet. Die Trägerelemente 28a, 30a weisen Haupterstreckungsrichtungen zumindest
im Wesentlichen parallel zu der zweiten Richtung 238a auf. Die Schalteraufnahmeeinheit
26a umfasst eine erste mit dem ersten Trägerelement 28a korrespondierende Nut 248a
zu einer kraft- und/oder formschlüssigen Verbindung, insbesondere einer Verrastung,
mit dem ersten Trägerelement 28a. Die Schalteraufnahmeeinheit 26a umfasst eine zweite
mit dem zweiten Trägerelement 30a korrespondierende Nut 250a zu einer kraft- und/oder
formschlüssigen Verbindung, insbesondere einer Verrastung, mit dem zweiten Trägerelement
30a. Alternativ ist vorstellbar, dass die Schalteraufnahmeeinheit 26a zumindest ein
Trägerelement aufweist und dass die Trägereinheit 20a zumindest eine mit dem Trägerelement
der Schalteraufnahmeeinheit 26a korrespondierende Nut aufweist. Die Schalteraufnahmeeinheit
26a umfasst ein erstes Schalteraufnahmeteil 214a und ein zweites Schalteraufnahmeteil
216a. Das erste Schalteraufnahmeteil 214a umfasst die erste Nut 248a. Das zweite Schalteraufnahmeteil
216a umfasst die zweite Nut 250a. Die Schalteraufnahmeteile 214a, 216a weisen Haupterstreckungsebenen
auf, die in einem an der Trägereinheit 20a angeordneten Zustand der Schalteraufnahmeeinheit
26a zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Haupterstreckungsebene 228a der Trägerplatte
220a ausgerichtet sind.
[0094] Die Schalteraufnahmeeinheit 26a weist zumindest ein Schalteraufnahmeelement 32a,
34a zu einer Anordnung der Schaltereinheit 12a an der Trägereinheit 20a auf. Die Schalteraufnahmeeinheit
26a weist ein erstes Schalteraufnahmeelement 32a und ein zweites Schalteraufnahmeelement
34a auf. Das erste Schalteraufnahmeelement 32a ist als ein Fortsatz des ersten Schalteraufnahmeteils
214a ausgebildet. Das zweite Schalteraufnahmeelement 34a ist als ein Fortsatz des
zweiten Schalteraufnahmeteils 216a ausgebildet. Haupterstreckungsrichtungen der Fortsätze
erstrecken sich zumindest im Wesentlichen parallel zu den Nuten 248a, 250a der Schalteraufnahmeteile
214a, 216a. Das erste Schalteraufnahmeelement 32a ist als eine Abwinklung des ersten
Schalteraufnahmeteils 214a ausgebildet. Ein abgewinkelter Teil des ersten Schalteraufnahmeteils
214a bildet den Fortsatz aus. Das zweite Schalteraufnahmeelement 34a ist als eine
Abwinklung des zweiten Schalteraufnahmeteils 216a ausgebildet. Ein abgewinkelter Teil
des zweiten Schalteraufnahmeteils 216a bildet den Fortsatz aus. Die Schalteraufnahmeteile
214a, 216a sind in einem an der Trägereinheit 20a angeordneten Zustand der Schalteraufnahmeteile
214a, 216a entlang der ersten Richtung 234a in Richtung einer Mitte der Trägerplatte
220a abgewinkelt. Die Schaltereinheit 12a, insbesondere das Schaltergehäuse 202a,
ist zwischen den Schalteraufnahmeteilen 214a, 216a entlang der ersten Richtung 234a
fixiert. Die Schaltereinheit 12a, insbesondere das Schaltergehäuse 202a, ist zumindest
im Wesentlichen senkrecht zu der Haupterstreckungsebene 228a der Trägerplatte 220a
durch die Schalteraufnahmeelemente 32a, 34a fixiert.
[0095] Die Schalteraufnahmeeinheit 26a weist zumindest ein Kopplungselement 36a, 38a zu
einer Kopplung mit der Gehäuseeinheit 16a der Werkzeugmaschine 18a auf. Die Schalteraufnahmeeinheit
26a weist ein erstes Kopplungselement 36a und ein zweites Kopplungselement 38a auf.
Die Kopplungselemente 36a, 38a sind als Befestigungsrippen ausgebildet. Das erste
Kopplungselement 36a ist an dem ersten Schalteraufnahmeteil 214a angeordnet. Das erste
Kopplungselement 36a ist einteilig mit dem ersten Schalteraufnahmeteil 214a ausgebildet.
Das erste Kopplungselement 36a ist auf einer der ersten Nut 248a abgewandten Seite
des ersten Schalteraufnahmeteils 214a angeordnet. Das erste Kopplungselement 36a erstreckt
sich zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Haupterstreckungsebene des ersten
Schalteraufnahmeteils 214a und zumindest im Wesentlichen parallel zu der zweiten Richtung
238a. Das zweite Kopplungselement 38a ist an dem zweiten Schalteraufnahmeteil 216a
angeordnet. Das zweite Kopplungselement 38a ist einteilig mit dem zweiten Schalteraufnahmeteil
216a ausgebildet. Das zweite Kopplungselement 38a ist auf einer der zweiten Nut 250a
abgewandten Seite des zweiten Schalteraufnahmeteils 216a angeordnet. Das zweite Kopplungselement
38a erstreckt sich zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Haupterstreckungsebene
des zweiten Schalteraufnahmeteils 216a und zumindest im Wesentlichen parallel zu der
zweiten Richtung 238a. Die Schalteraufnahmeeinheit 26a umfasst ein erstes weiteres
Kopplungselement 252a und ein zweites weiteres Kopplungselement 254a. Das erste weitere
Kopplungselement 252a ist beabstandet zu dem ersten Kopplungselement 36a an dem ersten
Schalteraufnahmeteil 214a angeordnet, insbesondere einteilig mit dem ersten Schalteraufnahmeteil
214a ausgebildet. Das erste weitere Kopplungselement 252a erstreckt sich zumindest
im Wesentlichen parallel zu dem ersten Kopplungselement 36a. Das zweite weitere Kopplungselement
254a ist beabstandet zu dem zweiten Kopplungselement 38a an dem zweiten Schalteraufnahmeteil
216a angeordnet, insbesondere einteilig mit dem zweiten Schalteraufnahmeteil 216a
ausgebildet. Das zweite weitere Kopplungselement 254a erstreckt sich zumindest im
Wesentlichen parallel zu dem zweiten Kopplungselement 38a (vgl. Figur 17).
[0096] Figur 16 zeigt einen weiteren Teil der Werkzeugmaschine 18a in einer perspektivischen
Darstellung. Dargestellt ist das erste Gehäuseschalenelement 48a. Zumindest teilweise
innerhalb des ersten Gehäuseschalenelements 48a sind der Motor 78a und die Werkzeugmaschinenvorrichtung
10a angeordnet. Die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a ist mittels der Kopplungselemente
36a, 38a und mittels der weiteren Kopplungselemente 252a, 254a an den Montagefortsätzen
102a angeordnet. Die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a ist mittels der Kopplungselemente
36a, 38a und mittels der weiteren Kopplungselemente 252a, 254a werkzeuglos an dem
ersten Gehäuseschalenelement 48a, insbesondere an den Montagefortsätzen 102a, angeordnet.
Aufgrund der perspektivischen Darstellung ist lediglich einer der Montagefortsätze
102a zu erkennen. Der Montagefortsatz 102a erstreckt sich zwischen dem ersten Kopplungselement
36a und dem ersten weiteren Kopplungselement 252a. Analog erstreckt sich ein weiterer
der Montagefortsätze 102a zwischen dem zweiten Kopplungselement 38a und dem zweiten
weiteren Kopplungselement 254a.
[0097] An dem ersten Gehäuseschalenelement 48a ist die Befestigungsaufnahme 54a angeordnet.
In der Befestigungsaufnahme 54a ist das Fixierelement 56a angeordnet, dass die zumindest
im Wesentlichen komplette Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a zumindest teilweise innerhalb
des ersten Gehäuseschalenelements 48a fixiert. Die Schaltereinheit 12a weist eine
Fixierausnehmung 256a auf, durch die das Fixierelement 56a in die Befestigungsaufnahme
54a einbringbar ist. Die Befestigungsaufnahme 54a ist zumindest im Wesentlichen röhrenartig
ausgebildet. Die Befestigungsaufnahme 54a weist ein mit dem Fixierelement 56a korrespondierendes
Innengewinde auf. Die Befestigungsaufnahme 54a erstreckt sich zumindest im Wesentlichen
parallel zu der Antriebsachse 52a. Die Befestigungsaufnahme 54a ist an der Innenseite
198a des ersten Gehäuseschalenelements 48a angeordnet. Die Befestigungsaufnahme 54a
ist einteilig mit dem ersten Gehäuseschalenelement 48a ausgebildet. Die Befestigungsaufnahme
54a ist zu einer Befestigung des ersten Gehäuseschalenelements 48a und des zweiten
Gehäuseschalenelements 50a aneinander vorgesehen. Das zu einer Fixierung der Werkzeugmaschinenvorrichtung
10a vorgesehene Fixierelement 56a ist zu einer Fixierung des ersten Gehäuseschalenelements
48a und des zweiten Gehäuseschalenelements 50a vorgesehen. Das Fixierelement 56a fixiert
die zumindest im Wesentlichen komplette Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a und das zweite
Gehäuseschalenelement 50a an der Befestigungsaufnahme 54a, insbesondere an dem ersten
Gehäuseschalenelement 48a (vgl. Figur 8).
[0098] Die Befestigungsaufnahme 54 ist dazu vorgesehen, das Akkumulatorkontaktelement 40a
der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a räumlich von der Schaltereinheit 12a zu trennen.
Die Befestigungsaufnahme 54a erstreckt sich in einem an der Gehäuseeinheit 16a angeordneten
Zustand der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a zumindest abschnittsweise zwischen der
Schaltereinheit 12a und dem Akkumulatorkontaktelement 40a. Die Befestigungsaufnahme
54a steht in Kontakt mit der Schaltereinheit 12a und mit dem Akkumulatorkontaktelement
40a. Die Befestigungsaufnahme 54a steht auf einer ersten Seite der Befestigungsaufnahme
54a in Kontakt mit der Schaltereinheit 12a. Die Befestigungsaufnahme 54a steht auf
einer zweiten, der ersten Seite der Befestigungsaufnahme 54a abgewandten Seite der
Befestigungsaufnahme 54a in Kontakt mit dem Akkumulatorkontaktelement 40a. Die Schaltereinheit
12a und das Akkumulatorkontaktelement 40a sind zumindest teilweise an der Befestigungsaufnahme
54a gelagert. Die Leitungselemente 42a, 44a und die weiteren Leitungselemente 222a,
224a weisen eine maximale Erstreckung auf, die eine Anordnung der Schaltereinheit
12a und des Akkumulatorkontaktelements 40a um die Befestigungsaufnahme 54a ermöglicht.
Die Leitungselemente 42a, 44a sind derart umformbar, dass die Schaltereinheit 12a
und das Akkumulatorkontaktelement 40a um die Befestigungsaufnahme 54a anordenbar sind.
Die Leitungselemente 42a, 44a und die weiteren Leitungselemente 222a, 224a sind in
Figur 16 nicht weiter dargestellt.
[0099] Die Kontaktfläche 64a des ersten Gehäuseschalenelements 48a wird durch eine maximale
Länge der Gehäusekante 60a des ersten Gehäuseschalenelements 48a und durch eine Wandungsstärke
258a des ersten Gehäuseschalenelements 48a aufgespannt. Die Gehäusekante 60a des ersten
Gehäuseschalenelements 48a begrenzt das erste Gehäuseschalenelement 48a in einer Richtung,
die zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Gehäusekante 60a und der Wandungsstärke
258a des ersten Gehäuseschalenelements 48a ausgerichtet ist.
[0100] Figur 17 zeigt die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a in einer weiteren perspektivischen
Darstellung. Der Motor 78a der Antriebsstrangeinheit 46a ist elektrisch mit der Werkzeugmaschinenvorrichtung
10a verbunden. Der Motor 78a ist über drei elektrische Verbindungselemente 120a elektrisch
mit der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a verbunden. Jeweils ein elektrisches Verbindungselement
120a ist mit jeweils einem Anschlusskontakt 122a des Motors 78a elektrisch verbunden,
insbesondere verlötet. Jeweils ein elektrisches Verbindungselement 120a ist mit jeweils
einem Kühlkörperelement 22a elektrisch verbunden. Jeweils ein elektrisches Verbindungselement
120a ist mit jeweils einem Kontaktfortsatz 124a jeweils eines Kühlkörperelements 22a
elektrisch verbunden, insbesondere verlötet. Die elektrischen Verbindungselemente
120a sind zumindest im Wesentlichen starr ausgebildet. Die elektrischen Verbindungselemente
120a fixieren den Motor 78a in einer vorbestimmten Position relativ zu der Werkzeugmaschinenvorrichtung
10a. Die elektrischen Verbindungselemente 120a fixieren den Motor 78a in einer vorbestimmten
Position relativ zu der Trägerplatte 220a und zu der Platineneinheit 24a.
[0101] Die Schaltereinheit 12a ist dazu vorgesehen, der Platineneinheit 24a ein elektrisches
bzw. elektronisches Signal in Abhängigkeit von einer Betätigung des Schaltelements
der Schaltereinheit 12a über zumindest ein Signalleitungselement 264a der Elektronikeinheit
14a bereitzustellen. Das Signalleitungselement 264a ist als ein Kabel, insbesondere
als ein Flachkabel, ausgebildet. Ein Ende des Signalleitungselements 264a ist an der
Platineneinheit 24a angeordnet, insbesondere mit der Platineneinheit 24a verlötet.
Ein weiteres Ende des Signalleitungselements 264a ist mit der Schaltereinheit 12a
verbunden. Das weitere Ende des Signalleitungselements 264a ist als ein Stecker ausgebildet.
Das weitere Ende des Signalleitungselements 264a ist in die Steckbuchse 204a der Schaltereinheit
12a eingesteckt. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass Bauteile der Werkzeugmaschinenvorrichtung
10a, insbesondere die Trägereinheit 20a, die Schaltereinheit 12a und/oder die Elektronikeinheit
14a, zumindest teilweise elektrisch leitend ausgebildet sind und/oder integrierte
elektrische Leitungselemente, beispielhaft Leiterbahnen, aufweisen. Die Elektronikeinheit
14a weist ein weiteres Signalleitungselement 266a auf. Das weitere Signalleitungselement
266a verbindet die Platineneinheit 24a elektrisch mit dem Motor 78a. Die Platineneinheit
24a ist dazu vorgesehen, den Motor 78a über das weitere Signalleitungselement 266a
anzusteuern. Das weitere Signalleitungselement 266a ist als ein Kabel ausgebildet.
Das weitere Signalleitungselement 266a ist zumindest im Wesentlichen analog zu den
elektrischen Verbindungselementen 120a ausgebildet. Ein Ende des weiteren Signalleitungselements
266a ist an der Platineneinheit 24a angeordnet, insbesondere mit der Platineneinheit
24a verlötet. Ein weiteres Ende des weiteren Signalleitungselements 266a ist mit dem
Motor 78a verbunden. Das weitere Ende des weiteren Signalleitungselements 266a ist
als ein Stecker ausgebildet. Das weitere Ende des weiteren Signalleitungselements
266a ist in eine Motorsteckbuchse 268a des Motors 78a eingesteckt.
[0102] Im Folgenden wird ein Verfahren zu einer Montage der Werkzeugmaschinenvorrichtung
10a, insbesondere anhand der vorhergehenden Figuren, beschrieben. In zumindest einem
Verfahrensschritt werden die Schaltereinheit 12a und die Elektronikeinheit 14a an
der Trägereinheit 20a aufgenommen. Die Elektronikeinheit 14a, insbesondere die Platineneinheit
24a der Elektronikeinheit 14a, wird an der Außenseite der Trägereinheit 20a, insbesondere
der Trägerplatte 220a der Trägereinheit 20a, angeordnet und mittels der Kontaktpins
226a fixiert, insbesondere mit den Kontaktpins 226a verlötet. Die Schaltereinheit
12a wird auf der der Elektronikeinheit 14a abgewandten Außenseite der Trägereinheit
20a, insbesondere der Trägerplatte 220a der Trägereinheit 20a, angeordnet.
[0103] In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt wird die Schalteraufnahmeeinheit 26a
kraft- und/oder formschlüssig, insbesondere über eine Schwalbenschwanzverbindung,
an zumindest einem Trägerelement 28a, 30a der Trägereinheit 20a angeordnet, insbesondere
verrastet. Die Schalteraufnahmeeinheit 26a, insbesondere die Schalteraufnahmeteile
214a, 216a der Schalteraufnahmeeinheit 26a, wird mittels der Nuten 248a, 250a an den
Schalteraufnahmeteilen 214a, 216a kraft- und/oder formschlüssig an den Trägerelementen
28a, 30a angeordnet. Das erste Schalteraufnahmeteil 214a der Schalteraufnahmeeinheit
26a wird an dem ersten Trägerelement 28a angeordnet. Das zweite Schalteraufnahmeteil
216a der Schalteraufnahmeeinheit 26a wird an dem zweiten Trägerelement 30a angeordnet.
[0104] In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt wird die Schaltereinheit 12a mittels
zumindest eines Schalteraufnahmeelements 32a, 34a der Schalteraufnahmeeinheit 26a
an der Trägereinheit 20a angeordnet. Die Schaltereinheit 12a wird mittels zweier Schalteraufnahmeelemente
32a, 34a der Schalteraufnahmeeinheit 26a, insbesondere der Schalteraufnahmeteile 214a,
216a, an der Trägereinheit 20a angeordnet. Die Schaltereinheit 12a, insbesondere das
Schaltergehäuse 202a, wird zwischen die Schalteraufnahmeteile 214a, 216a und die Schalteraufnahmeelemente
32a, 34a geschoben und durch die Schalteraufnahmeteile 214a, 216a und die Schalteraufnahmeelemente
32a, 34a fixiert.
[0105] In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt wird das Akkumulatorkontaktelement
40a, das zu einer Energieversorgung zumindest der Elektronikeinheit 14a vorgesehen
ist, über zumindest ein, insbesondere zumindest im Wesentlichen starres, Leitungselement
42a, 44a elektrisch mit der Platineneinheit 24a der Elektronikeinheit 14a verbunden.
Das Akkumulatorkontaktelement 40a wird über das erste Leitungselement 42a und das
zweite Leitungselement 44a elektrisch mit der Platineneinheit 24a der Elektronikeinheit
14a verbunden. Die Leitungselemente 42a, 44a werden mit der Platineneinheit 24a verlötet.
Die Leitungselemente 42a, 44a werden mit dem Akkumulatorkontaktelement 40a verlötet.
Das erste Leitungselement 42a wird mit dem ersten Kontaktstecker 206a des Akkumulatorkontaktelements
40a verlötet. Das zweite Leitungselement 44a wird mit dem zweiten Kontaktstecker 208a
des Akkumulatorkontaktelements 40a verlötet. Die Leitungselemente 42a, 44a werden
derart umgeformt, dass die Schaltereinheit 12a und das Akkumulatorkontaktelement 40a
um die Befestigungsaufnahme 54a angeordnet werden können. Das Akkumulatorkontaktelement
40a wird über die zwei weiteren Leitungselemente 222a, 224a elektrisch mit der Platineneinheit
24a verbunden.
[0106] Hinsichtlich weiterer Verfahrensschritte des Verfahrens zu einer Montage der Werkzeugmaschinenvorrichtung
10a darf auf die vorhergehende Beschreibung der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a verwiesen
werden, da diese Beschreibung analog auch auf das Verfahren zu lesen ist und somit
alle Merkmale hinsichtlich der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a auch in Bezug auf
das Verfahren zu einer Montage der Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a als offenbart
gelten.
[0107] In zumindest einem Verfahrensschritt eines Verfahrens zu einer Montage der Werkzeugmaschine
18a werden das erste Gehäuseschalenelement 48a und das zweite Gehäuseschalenelement
50a der Gehäuseeinheit 16a über die Antriebsstrangeinheit 46a entlang der Antriebsachse
52a der Antriebsstrangeinheit 46a aneinander fixiert. Das erste Gehäuseschalenelement
48a und das zweite Gehäuseschalenelement 50a werden über das Aufnahmeelement 88a und
über die weiteren Fixierelemente 86a an der Antriebsstrangeinheit 46a und über die
Antriebsstrangeinheit 46a aneinander fixiert.
[0108] In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt des Verfahrens zu einer Montage der
Werkzeugmaschine 18a wird das Getriebe 80a der Antriebsstrangeinheit 46a mittels des
Getriebedeckels 96a der Antriebsstrangeinheit 46a an dem Motor 78a der Antriebsstrangeinheit
46a fixiert. Die zumindest im Wesentlichen komplette Antriebsstrangeinheit 46a wird
vormontiert. Der Getriebedeckel 96a wird mittels zumindest eines Befestigungselements,
insbesondere einer Schraube und/oder zumindest einem Verbindungsstift 128a, an dem
Motor 78a und/oder an dem Getriebe 80a fixiert.
[0109] In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt des Verfahrens zu einer Montage der
Werkzeugmaschine 18a wird die Antriebsstrangeinheit 46a mittels des Aufnahmeelements
88a, insbesondere der Verriegelungslasche, das an dem ersten Gehäuseschalenelement
48a und/oder an dem zweiten Gehäuseschalenelement 50a angeordnet ist, und mittels
dessen das erste Gehäuseschalenelement 48a mit dem zweiten Gehäuseschalenelement 50a
verbunden wird, zumindest teilweise innerhalb des ersten Gehäuseschalenelements 48a
und/oder des zweiten Gehäuseschalenelements 50a durch eine Verbindung mit den Verbindungselementen
94a der Antriebsstrangeinheit 46a befestigt. Die vormontierte Antriebsstrangeinheit
46a wird zumindest teilweise in das Aufnahmeelement 88a, insbesondere die Verriegelungslasche,
eingeschoben, wobei durch die zumindest abschnittsweise rampenartige Ausbildung der
Verbindungselemente 94a die Verriegelungslaschenfortsätze 98a aufgespreizt werden
und die Rastausnehmungen 100a mit den Verbindungselementen 94a verrasten.
[0110] In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt des Verfahrens zu einer Montage der
Werkzeugmaschine 18a wird die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a, die insbesondere zu
einer Steuerung und/oder Regelung zumindest der Antriebsstrangeinheit 46a vorgesehen
ist, mittels des Fixierelements 56a der Gehäuseeinheit 16a, insbesondere einer Schraube,
an der Befestigungsaufnahme 54a der Gehäuseeinheit 16a fixiert. Die Werkzeugmaschinenvorrichtung
10a, insbesondere die Schalteraufnahmeeinheit 26a, wird mittels der Kopplungselemente
36a, 38a der Schalteraufnahmeeinheit 26a mit der Gehäuseeinheit 16a gekoppelt, insbesondere
an den Montagefortsätzen 102a angeordnet. Die Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a, insbesondere
die Schalteraufnahmeeinheit 26a, wird mittels des Fixierelements 56a an dem ersten
Gehäuseschalenelement 48a und/oder an dem zweiten Gehäuseschalenelement 50a, insbesondere
an der Befestigungsaufnahme 54a, fixiert. Mittels des Fixierelements 56a werden die
Werkzeugmaschinenvorrichtung 10a und das zweite Gehäuseschalenelement 50a, insbesondere
gleichzeitig, an dem ersten Gehäuseschalenelement 48a fixiert.
[0111] In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt des Verfahrens zu einer Montage der
Werkzeugmaschine 18a wird die Werkzeugaufnahme 74a an der Antriebsstrangeinheit 46a
angeordnet, mittels derer zumindest ein weiteres Fixierelement 86a der Gehäuseeinheit
16a, insbesondere eine Schraube, und/oder die Belüftungsöffnungen 152a des ersten
Gehäuseschalenelements 48a und/oder des zweiten Gehäuseschalenelements 50a verdeckt
werden. Die Werkzeugaufnahme 74a wird an dem Werkzeugaufnahmebereich 92a angeordnet
und an der Antriebsstrangeinheit 46a befestigt. Die Werkzeugaufnahme 74a wird an der
Abtriebswelle 82a befestigt, insbesondere mittels des Gewindes 106a auf die Abtriebswelle
82a aufgeschraubt. Mittels der Werkzeugaufnahme 74a werden sämtliche an dem Werkzeugaufnahmebereich
92a angeordneten weiteren Fixierelemente 86a verdeckt. Mittels der Werkzeugaufnahme
74a werden die zwei an dem Werkzeugaufnahmebereich 92a angeordneten Belüftungsöffnungen
152a verdeckt.
[0112] Hinsichtlich weiterer Verfahrensschritte des Verfahrens zu einer Montage der Werkzeugmaschine
18a darf auf die vorhergehende Beschreibung der Werkzeugmaschine 18a verwiesen werden,
da diese Beschreibung analog auch auf das Verfahren zu lesen ist und somit alle Merkmale
hinsichtlich der Werkzeugmaschine 18a auch in Bezug auf das Verfahren zu einer Montage
der Werkzeugmaschine 18a als offenbart gelten.
[0113] In den Figuren 18 bis 20 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt.
Die nachfolgenden Beschreibungen und die Zeichnungen beschränken sich im Wesentlichen
auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bezeichneter
Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, grundsätzlich
auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung des anderen Ausführungsbeispiels,
insbesondere der Figuren 1 bis 17, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele
ist der Buchstabe a den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis
17 nachgestellt. In dem Ausführungsbeispiel der Figuren 18 bis 20 ist der Buchstabe
a durch den Buchstaben b ersetzt.
[0114] Figur 18 zeigt eine Explosionsansicht einer alternativen Werkzeugmaschine 18b in
einer schematischen Darstellung. Die Werkzeugmaschine 18b umfasst eine Gehäuseeinheit
16b. Die Gehäuseeinheit 16b weist ein erstes Gehäuseschalenelement 48b und ein zweites
Gehäuseschalenelement 50b auf. Die Werkzeugmaschine 18b umfasst eine Antriebsstrangeinheit
46b. Die Antriebsstrangeinheit 46b weist einen Motor 78b, einen Getriebedeckel 96b
und ein Getriebe 80b auf. Der Getriebedeckel 96b ist zu einer Kopplung des Motors
78b mit dem Getriebe 80b vorgesehen. Der Getriebedeckel 96b ist mittels Verbindungsstiften
128b der Antriebsstrangeinheit 46b mit dem Getriebe 80b verbindbar. Die Werkzeugmaschine
18b umfasst eine Werkzeugaufnahme 74b. Die Gehäuseeinheit 16b umfasst ein Fixierelement
56b und weitere Fixierelemente 86b. Die Werkzeugmaschine 18b umfasst eine nicht weiter
dargestellte Werkzeugmaschinenvorrichtung 10b. Die Gehäuseeinheit 16b umfasst ein
Aufnahmeelement 88b. Das Aufnahmeelement 88b ist separat von dem ersten Gehäuseschalenelement
48b und dem zweiten Gehäuseschalenelement 50b ausgebildet. Das Aufnahmeelement 88b
ist an dem ersten Gehäuseschalenelement 48b anordenbar. Das Aufnahmeelement 88b ist
zumindest teilweise innerhalb des ersten Gehäuseschalenelements 48b anordenbar.
[0115] Figur 19 zeigt eine Explosionsansicht eines Teils der Gehäuseeinheit 16b in einer
perspektivischen Darstellung. Dargestellt ist das erste Gehäuseschalenelement 48b
und das Aufnahmeelement 88b. Das Aufnahmeelement 88b ist entlang einer dritten Pfeilrichtung
260b zumindest teilweise in das erste Gehäuseschalenelement 48b einbringbar. Das Aufnahmeelement
88b ist an dem ersten Gehäuseschalenelement 48b fixierbar. Das Aufnahmeelement 88b
ist an einer Innenseite 198b des ersten Gehäuseschalenelements 48b fixierbar. Das
Aufnahmeelement 88b ist mittels dreier zusätzlicher Fixierelemente 262b der Gehäuseeinheit
16b an dem ersten Gehäuseschalenelement 48b fixierbar. In einem an dem ersten Gehäuseschalenelement
48b fixierten Zustand des Aufnahmeelements 88b ist das Aufnahmeelement 88b zumindest
im Wesentlichen analog zu dem Aufnahmeelement 88a des ersten Ausführungsbeispiels
an dem ersten Gehäuseschalenelement 48b angeordnet.
[0116] Figur 20 zeigt eine teilweise Explosionsansicht der Werkzeugmaschine 18b in einer
perspektivischen Darstellung. Das zweite Gehäuseschalenelement 50b ist mittels vier
weiteren Fixierelementen 86b an der Antriebsstrangeinheit 46b fixiert. Die weiteren
Fixierelemente 86b sind an einem Werkzeugaufnahmebereich 92b der Gehäuseeinheit 16b
angeordnet. Jeweils eines der weiteren Fixierelemente 86b ist an jeweils einem Eckpunkt
eines gedachten Quadrats angeordnet, durch dessen Mittelpunkt sich eine Abtriebswelle
82b der Antriebsstrangeinheit 46b entlang einer Antriebsachse 52b der Antriebsstrangeinheit
46b erstreckt. Der Werkzeugaufnahmebereich 92b ist frei von Belüftungsöffnungen ausgebildet.
Alternativ ist denkbar, dass an dem Werkzeugaufnahmebereich 92b Belüftungsöffnungen
angeordnet sind.
[0117] Im Folgenden wird ein Verfahren zu einer Montage der Werkzeugmaschine 18b beschrieben.
Insbesondere werden im Vergleich zu dem Verfahren zu einer Montage der Werkzeugmaschine
18a des ersten Ausführungsbeispiels zusätzliche und/oder unterschiedliche Verfahrensschritte,
insbesondere anhand der Figuren 18 bis 20, beschrieben. In zumindest einem Verfahrensschritt
des Verfahrens zu einer Montage der Werkzeugmaschine 18b wird das Aufnahmeelement
88b, insbesondere die Verriegelungslasche, der Gehäuseeinheit 16b an dem ersten Gehäuseschalenelement
48b und/oder an dem zweiten Gehäuseschalenelement 50b angeordnet, insbesondere mit
dem ersten Gehäuseschalenelement 48b und/oder mit dem zweiten Gehäuseschalenelement
50b verschraubt. Das separat von dem ersten Gehäuseschalenelement 48b und dem zweiten
Gehäuseschalenelement 50b vorliegende Aufnahmeelement 88b wird an dem ersten Gehäuseschalenelement
48b angeordnet, insbesondere mit dem ersten Gehäuseschalenelement 48b verschraubt.
Das Aufnahmeelement 88b wird an der Innenseite 198b des ersten Gehäuseschalenelements
48b angeordnet.