[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufbewahrungseinrichtung, mit mindestens einem Aufbewahrungsbehälter,
der über ein Behältergehäuse verfügt, an dem außen mindestens ein als zumindest im
Wesentlichen U-förmiger Bügelgriff ausgebildeter, zwei durch einen mit einer Hand
umgreifbaren Verbindungssteg miteinander verbundene Griffschenkel aufweisender Handgriff
angeordnet ist, der im Bereich der dem Verbindungssteg entgegengesetzten freien Endabschnitte
der Griffschenkel über jeweils eine Schwenklagereinrichtung an dem Behältergehäuse
um eine Schwenkachse verschwenkbar gelagert ist, sodass er zwischen einer an das Behältergehäuse
herangeschwenkten Nichtgebrauchsstellung und einer vom Behältergehäuse wegragenden
Gebrauchsstellung verschwenkbar ist, wobei jede Schwenklagereinrichtung ein am Behältergehäuse
angeordnetes erstes Lagerungselement und ein an einem der Griffschenkel des Handgriffes
angeordnetes zweites Lagerungselement aufweist, die in der Achsrichtung der Schwenkachse
ineinander eingesteckt und bezüglich der Schwenkachse relativ zueinander drehbar sind,
wobei dem freien Endabschnitt jedes Griffschenkels eine zumindest in der Gebrauchsstellung
des Handgriffs einen aktiven Zustand einnehmende Sicherungseinrichtung zugeordnet
ist, durch die in ihrem aktiven Zustand der zugeordnete Griffschenkel in der Achsrichtung
der Schwenkachse bezüglich dem Behältergehäuse abstützbar oder abgestützt ist, um
eine ein voneinander Lösen der ineinander eingesteckten Lagerungselemente ermöglichende
gegenseitige Annäherung der beiden Griffschenkel zu verhindern.
[0002] Eine aus der
US 2003/094392 A1 bekannte Aufbewahrungseinrichtung dieser Art enthält eine Werkzeugkiste mit einem
Unterteil und einem Deckel. An einer Vorderwand des Unterteils ist außen ein U-förmiger
Handgriff verschwenkbar angeordnet. Der Handgriff hat zwei Griffschenkel, die jeweils
mit einem Endabschnitt in eine Vertiefung der Vorderwand eingreifen und dort um eine
Achse verschwenkbar gelagert sind.
[0003] Es sind die Merkmale des Oberbegriffs von Anspruch 1 gezeigt.
[0004] Die
DE 20 2014 103746 U1 beschreibt einen Werkzeugkoffer mit einem Griff, der außen an einem Körper des Werkzeugkoffers
mittels Verbindungsgliedern verschwenkbar montiert ist.
[0005] Aus der
WO 2011/135559 A1 ist eine Werkzeugkiste bekannt, die einen Hauptkörper und einen daran verschwenkbar
montierten Deckel aufweist und die über einen Handgriff verfügt, der verschwenkbar
an dem Hauptkörper gelagert ist.
[0006] In der
US 6 389 645 B1 ist eine Geldkassette beschrieben, an der ein Handgriff angebracht ist, der im Rahmen
einer kombinierten Schwenkbewegung und translatorischen Bewegung zwischen einer Aufbewahrungsstellung
und einer Gebrauchsstellung bewegbar ist.
[0007] Eine aus der
DE 10 2011 006 871 A1 bekannte Aufbewahrungseinrichtung enthält einen als Handwerkzeugkoffer ausgebildeten
Aufbewahrungsbehälter, in dessen Behältergehäuse eine Leuchtvorrichtung integriert
ist. Das Behältergehäuse ist mit zwei als Handgriffe verwendbaren Tragegriffen ausgestattet,
von denen der eine ein an der Oberseite angeordneter oberer Handgriff und der andere
ein an einer schmalen Vorderseite angeordneter Front-Handgriff ist. Beide Handgriffe
sind als Bügelgriffe mit im Wesentlichen U-förmiger Gestalt ausgeführt und am Behältergehäuse
verschwenkbar gelagert.
[0008] Die
DE 20 2012 102 760 U1 offenbart ebenfalls eine behälterartige Transportvorrichtung, die zur benutzerfreundlichen
Handhabung mit zwei Tragegriffen für die waagrechte und für die senkrechte Trageposition
ausgestattet ist.
[0009] Die
DE 197 06 413 A1 offenbart ein kofferähnliches Behältnis, das an einer Oberseite über einen bügelförmigen
Tragegriff verfügt und an dessen Vorderseite zusätzlich in lösbarer Weise mittels
Rastverbindungseinrichtungen ein weiterer Tragegriff anbringbar ist.
[0010] Eine aus der
EP 2 485 874 B1 bekannte Aufbewahrungseinrichtung umfasst einen Aufbewahrungsbehälter, dessen Behältergehäuse
aus einem kistenförmigen Gehäuseunterteil und einem daran im Bereich der Rückseite
verschwenkbar gelagerten Gehäusedeckel besteht. Der Gehäusedeckel kann in eine Schließstellung
verschwenkt werden, in der er auf dem Gehäuseunterteil aufliegt und eine Zugriffsöffnung
für einen internen Aufbewahrungsraum des Behältergehäuses verschließt. Außen an der
Oberseite des Gehäusedeckels ist ein verschwenkbarer oberer Handgriff angebracht.
Außerdem sind im Bereich der Oberseite und der Unterseite des Behältergehäuses Kopplungseinrichtungen
ausgebildet, die es ermöglichen, mehrere Aufbewahrungsbehälter aufeinanderzustapeln
und in voneinander unabhebbarer Weise lösbar miteinander zu koppeln.
[0011] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, Maßnahmen zu treffen, die auch bei schwerer
Beladung ein sicheres Tragen des Aufbewahrungsbehälters an einem Handgriff gewährleisten.
[0012] Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß in Verbindung mit den eingangs genannten
Merkmalen vorgesehen, dass jede Sicherungseinrichtung in mindestens einer von der
Gebrauchsstellung abweichenden anderen Schwenkstellung des Handgriffs einen inaktiven
Zustand aufweist, in der sie den ihr zugeordneten Griffschenkel für eine eine Rastmontage
des Handgriffs ermöglichende, aufeinander zu gerichtete Relativbewegung zwischen den
beiden Griffschenkeln in der Achsrichtung der Schwenkachse freigibt.
[0013] Auf diese Weise hat jede der beiden Schwenklagereinrichtungen, über die der als Bügelgriff
ausgebildete Handgriff am Behältergehäuse verschwenkbar gelagert ist, zwei in der
Achsrichtung der Schwenkachse ineinander eingesteckte und relativ zueinander um die
Schwenkachse verdrehbare erste und zweite Lagerungselemente. Eines dieser Lagerungselemente
befindet sich jeweils am Behältergehäuse, das andere am freien Endabschnitt eines
der beiden Griffschenkel des Handgriffes. Um sicherzustellen, dass der verschwenkbare
Handgriff selbst beim Tragen eines schwer beladenen Aufbewahrungsbehälters nicht unbeabsichtigt
aus dem Behältergehäuse herausrutscht und der Aufbewahrungsbehälter herunterfällt,
ist dem freien Endabschnitt jedes Griffschenkels des Handgriffes eine zumindest in
der Gebrauchsstellung des Handgriffes einen aktiven Zustand einnehmende Sicherungseinrichtung
zugeordnet. Die Sicherungseinrichtung stützt in ihrem aktiven Zustand den ihr zugeordneten
Griffschenkel in der Achsrichtung der Schwenkachse bezüglich dem Behältergehäuse derart
ab, dass sich der Griffschenkel nicht in Richtung zum anderen Griffschenkel bewegen
kann. Dadurch können die ineinander eingesteckten Lagerungselemente der Schwenklagereinrichtungen
keine axiale Relativbewegung ausführen, durch die sie auseinandergezogen und voneinander
getrennt werden, wenn die Griffschenkel des Handgriffes durch im Sinne einer gegenseitigen
Annäherung wirkende äußere Kräfte beaufschlagt werden. Solche äußeren Kräfte können
beispielsweise entstehen, wenn ein schwer beladener Aufbewahrungsbehälter am Verbindungssteg
seines Handgriffes angehoben wird und sich der Handgriff im Bereich des Verbindungssteges
elastisch durchbiegt. Durch die Abstützung mittels der Sicherungseinrichtungen wird
verhindert, dass sich die Griffschenkel durch elastisches Verformen des Handgriffes
aneinander annähern, wenn der Aufbewahrungsbehälter am Verbindungssteg seines Handgriffes
angehoben wird. Zweckmäßigerweise sind die zweiten Lagerungselemente einstückig mit
den Griffschenkeln ausgebildet und die ersten Lagerungselemente sind zweckmäßigerweise
einstückig mit dem Behältergehäuse ausgebildet. Bevorzugt sind die Schwenklagereinrichtungen
so ausgebildet, dass jedes an einem Griffschenkel angeordnete zweite Lagerungselement
in einer Steckrichtung mit dem am Behältergehäuse angeordneten ersten Lagerungselement
zusammengesteckt ist, die in der Achsrichtung der Schwenkachse vom jeweils anderen
Griffschenkel wegweist. Der Handgriff, dem die beiden Sicherungseinrichtungen zugeordnet
sind, ist an dem Behältergehäuse zweckmäßigerweise durch einen Rastvorgang montiert,
der mit einem elastischen Verbiegen des Handgriffes einhergeht, bei dem sich die beiden
Griffschenkel kurzzeitig aneinander annähern. Damit eine solche Rastmontage ungeachtet
der gesicherten Gebrauchsstellung möglich ist, kann der Handgriff in mindestens einer
von der Gebrauchsstellung abweichenden Schwenkstellung positioniert werden, in der
die Sicherungseinrichtungen inaktiv sind und die Griffschenkel derart freigegeben
sind, dass selbige aufeinander zugerichtet bewegbar sind. Dadurch ist eine für den
mit einem Rastvorgang kombinierten Montagevorgang erforderliche Relativbewegung zwischen
den beiden Griffschenkeln in der Achsrichtung der Schwenkachse möglich.
[0014] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
[0015] Bevorzugt kann der Handgriff in der mit einem inaktiven Zustand der Sicherungseinrichtungen
kombinierten mindestens einen Schwenkstellung bei Bedarf auch wieder vom Behältergehäuse
demontiert werden. Ein Griffschenkel muss dann, beispielsweise unterstützt durch ein
Hebelwerkzeug, lediglich so weit elastisch zur Seite gebogen werden, dass die Lagerungselemente
einer Schwenklagereinrichtung außer Eingriff miteinander gelangen.
[0016] Bevorzugt kann der Handgriff in jeder Schwenkstellung, in der die Sicherungseinrichtungen
inaktiv sind, bei der Erstmontage des Aufbewahrungsbehälters oder in einem Reparaturfall
am Behältergehäuse durch Verrastung angebracht werden. Handelt es sich um eine lösbare
Rastverbindung, was vorteilhaft ist, kann der Handgriff im in jede diese Schwenkstellungen
verschwenkten Zustand bei Bedarf auch wieder durch einen Ausrastvorgang vom Behältergehäuse
entfernt werden.
[0017] Zweckmäßigerweise ist jede Sicherungseinrichtung so ausgebildet, dass ihr inaktiver
Zustand zumindest im Bereich der Nichtgebrauchsstellung des Handgriffes vorliegt,
wobei sie vorzugsweise ausschließlich im Bereich der Nichtgebrauchsstellung des Handgriffes
vorliegt. Letzteres bietet eine optimale Sicherheit gegen ein versehentliches Lösen
der Rastverbindung unabhängig davon, in welche Schwenkstellung außerhalb der Nichtgebrauchsstellung
der Handgriff momentan verschwenkt ist.
[0018] Zweckmäßigerweise sind die Sicherungseinrichtungen so ausgebildet, dass ihr inaktiver
Zustand sowohl in der Nichtgebrauchsstellung des Handgriffes vorliegt als auch in
einem sich an die Nichtgebrauchsstellung anschließenden Schwenkbereich des Handgriffes
von maximal 10 Grad. Auf diese Weise ist der inaktive Zustand der Sicherungseinrichtungen
zur Erleichterung der Montage des Handgriffes nicht auf nur eine ganz bestimmte Schwenkstellung
beschränkt, jedoch ist der Schwenkbereich, in dem der inaktive Zustand vorliegt, winkelmäßig
relativ klein, sodass die Sicherungswirkung in einem relativ großen Schwenkbereich
gegeben ist.
[0019] Von den beiden Lagerungselementen einer jeweiligen Schwenklagereinrichtung des Handgriffes
ist zweckmäßigerweise das eine Lagerungselement als ein Lagerauge und das andere Lagerungselement
als ein drehbar in das Lagerauge eingesteckter Lagerzapfen ausgebildet. Bevorzugt
befinden sich die Lageraugen am Behältergehäuse und die Lagerzapfen an den Griffschenkeln
des Handgriffes. In diesem Fall sind die Lageraugen in der Achsrichtung der Schwenkachse
beabstandet zueinander und mit einander zugewandten Einstecköffnungen angeordnet.
Die Lagerzapfen sind am Handgriff ebenfalls in der Achsrichtung der Schwenkachse ausgerichtet,
weisen jedoch mit ihren freien Enden voneinander weg.
[0020] Im Zusammenhang mit einer durch Verrastung hervorgerufenen Anbringung des Handgriffes
am Behältergehäuse ist es zweckmäßig, wenn jeder Lagerzapfen stirnseitig eine schräge
Gleitfläche hat, mit der er unter Verursachung eines elastischen Verbiegens des Handgriffes
an einer das Lagerauge umschließenden Umrandungsstruktur des Behältergehäuses abgleiten
kann, wenn der Handgriff bei dem Rastvorgang mit einer zu der Schwenkachse rechtwinkeligen
Montagebewegung in Richtung zum Behältergehäuse bewegt wird.
[0021] Die Schwenklagereinrichtungen sind zweckmäßigerweise im Bereich der in der Achsrichtung
der Schwenkachse voneinander abgewandten Außenseiten der beiden Griffschenkel angeordnet.
Zwischen den beiden Griffschenkeln im Bereich der U-Öffnung, befinden sich hierbei
keinerlei Komponenten der Schwenklagereinrichtungen.
[0022] Das Behältergehäuse hat eine Gehäusewand, die an ihrer Außenseite zweckmäßigerweise
eine als äußere Wandvertiefung bezeichnete Vertiefung aufweist, in der der verschwenkbare
Handgriff gelagert ist. Die beiden Schwenklagereinrichtungen befinden sich bevorzugt
im Bereich zweier einander mit Abstand gegenüberliegender seitlicher Randflächen der
äußeren Wandvertiefung. Die Ausgestaltung ist bevorzugt so getroffen, dass der Handgriff
in seiner Nichtgebrauchsstellung vollständig versenkt in der äußeren Wandvertiefung
ausgenommen ist und in seiner Gebrauchsstellung aus der Wandvertiefung herausragt.
[0023] Zwischen der Nichtgebrauchsstellung und der Gebrauchsstellung des Handgriffes liegt
zweckmäßigerweise ein Schwenkwinkel von 90 Grad.
[0024] Jede Sicherungseinrichtung hat zweckmäßigerweise einen im Bereich der Schwenkachse
des Handgriffes am Behältergehäuse angeordneten ersten Abstützvorsprung, der quer
zu der Schwenkachse von der Gehäusewand des Behältergehäuses wegragt. Außerdem ist
am freien Endabschnitt jedes Griffschenkels ein zweiter Abstützvorsprung angeordnet,
der zu jeweils einer der beiden Sicherungseinrichtungen gehört und der die Schwenkbewegung
des Handgriffes beim Verschwenken zwischen der Nichtgebrauchsstellung und der Gebrauchsstellung
mitmacht. Bei jeder Sicherungseinrichtung sind der erste Abstützvorsprung und der
zweite Abstützvorsprung in der Achsrichtung der Schwenkachse derart versetzt zueinander
angeordnet, dass der am Behältergehäuse angeordnete zweite Abstützvorsprung von der
zwischen den beiden Griffschenkeln begrenzten U-Öffnung weiter entfernt ist als der
erste Abstützvorsprung. Die beiden Abstützvorsprünge jeder Sicherungseinrichtung sind
außerdem so angeordnet, dass sie sich im aktiven Zustand der Sicherungseinrichtung
rechtwinkelig zur Schwenkachse des Handgriffes überlappen und sich folglich in der
Achsrichtung der Schwenkachse aneinander abstützen können.
[0025] Um zu erreichen, dass das selektive Vorhandensein des inaktiven Zustandes und des
aktiven Zustandes der Sicherungseinrichtung von der Schwenkposition des Handgriffes
abhängt, sind die beiden Abstützvorsprünge jeder Sicherungseinrichtung bevorzugt so
ausgebildet, dass in der den inaktiven Zustand definierenden Schwenkposition keine
zur Schwenkachse des Handgriffes rechtwinkelige Überlappung vorliegt und eine solche
Überlappung nur bei denjenigen Schwenkpositionen vorhanden ist, die einem aktiven
Zustand der Sicherungseinrichtung entsprechen. Hierzu können beispielsweise die an
den Griffschenkeln ausgebildeten zweiten Abstützvorsprünge so gestaltet sein, dass
sie sich nur ein stückweit in der Umfangsrichtung der Schwenkachse erstrecken.
[0026] Zweckmäßigerweise begrenzt der erste Abstützvorsprung eine rechtwinkelig zu der Schwenkachse
offene Nut, in die der am Handgriff angeordnete zweite Abstützvorsprung abhängig von
der Schwenkstellung des Handgriffes entweder eintaucht oder nicht eintaucht. Bevorzugt
oder alternativ begrenzt der zweite Abstützvorsprung eine rechtwinkelig zu der Schwenkachse
offene Nut, in die der erste Abstützvorsprung abhängig von der Schwenkstellung des
Handgriffes eintaucht oder nicht eintaucht.
[0027] Dem mit den beiden Sicherungseinrichtungen ausgestatteten verschwenkbaren Handgriff
ist zweckmäßigerweise eine Arretiervorrichtung des Aufbewahrungsbehälters zugeordnet,
die zur unverschwenkbaren lösbaren Arretierung der Nichtgebrauchsstellung des Handgriffes
ausgebildet ist. Auf diese Weise kann der verschwenkbare Handgriff in der an das Behältergehäuse
herangeschwenkten Nichtgebrauchsstellung derart lösbar arretiert sein, dass er an
einem unkontrollierten Verschwenken relativ zum Behältergehäuse gehindert ist, wenn
der Aufbewahrungsbehälter ohne Nutzung des Front-Handgriffes transportiert wird. Besonders
vorteilhaft ist diese Arretierfunktion, wenn der Aufbewahrungsbehälter noch einen
weiteren Handgriff aufweist, mit dem er sich alternativ transportieren lässt. Die
Arretiervorrichtung verhindert, dass der verschwenkbare Handgriff unkontrolliert hier
und her schwenkt und außen gegen das Behältergehäuse schlägt, wenn der Aufbewahrungsbehälter
unter Nutzung des weiteren Handgriffes getragen wird. Die lösbare Arretierbarkeit
der Nichtgebrauchsstellung des verschwenkbaren Handgriffes trägt somit erheblich zu
einem verbesserten Handhabungskomfort des Aufbewahrungsbehälters bei.
[0028] Die Arretiervorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass sie beim manuell hervorgerufenen
Verschwenken des Handgriffes selbsttätig zwischen einem arretierend wirkenden aktiven
Betriebszustand und einem nicht arretierend wirkenden inaktiven Betriebszustand wechselt.
Somit erfolgt das Arretieren und das Lösen der Arretierung quasi automatisch, wenn
der Nutzer der Aufbewahrungseinrichtung den Handgriff erfasst und durch entsprechenden
Kraftaufwand in der Richtung der Nichtgebrauchsstellung oder in der Richtung der Gebrauchsstellung
verschwenkt.
[0029] Insbesondere in dem vorgenannten Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn die Arretiervorrichtung
als eine abhängig von der Schwenkrichtung des Handgriffes mit einem Schnappeffekt
selbsttätig einrastende oder selbsttätig ausrastende Rastvorrichtung ausgebildet ist.
Eine solche Rastvorrichtung ist kostengünstig realisierbar und lässt sich zweckmäßigerweise
unmittelbar bei der Fertigung des Behältergehäuses und des verschwenkbaren Handgriffes
in diese Behälterkomponenten integrieren.
[0030] Das Behältergehäuse des Aufbewahrungsbehälters hat eine in einer Höhenrichtung weisende
Oberseite sowie eine rechtwinkelig zu der Höhenrichtung orientierte Vorderseite. Der
bisher erläuterte verschwenkbare Handgriff, dem die Sicherungseinrichtungen zugeordnet
sind, ist vorzugsweise außen an der Vorderseite des Behältergehäuses angeordnet und
kann daher als Front-Handgriff bezeichnet werden. Seine Schwenkachse verläuft rechtwinkelig
zur Höhenrichtung des Behältergehäuses. Er eignet sich für ein komfortables Tragen
des Aufbewahrungsbehälters vor allem dann, wenn das Behältergehäuse im Vergleich zu
seiner Länge und Breite eine relativ geringe Höhe hat. Bei der Nutzung des Front-Handgriffes
ist eine die Höhenrichtung bestimmende Hochachse des Behältergehäuses horizontal ausgerichtet.
[0031] Die bisherigen Ausführungen bezüglich Sicherungseinrichtungen, die eine sichere Befestigung
des Handgriffes am Behältergehäuse in der Gebrauchsstellung gewährleisten, gelten
zwar nicht ausschließlich, jedoch insbesondere für einen Front-Handgriff.
[0032] Wie schon angedeutet wurde, kann der Aufbewahrungsbehälter mehrere alternativ nutzbare
Handgriffe aufweisen. Insbesondere hat das Behältergehäuse zusätzlich zu dem an seiner
Vorderseite angebrachten Front-Handgriff einen außen an der Oberseite angeordneten
oberen Handgriff. Bei der Nutzung des oberen Handgriffes kann der Aufbewahrungsbehälter
in einer Ausrichtung getragen werden, in der die die Höhenrichtung definierende Hochachse
vertikal ausgerichtet ist.
[0033] Der obere Handgriff kann prinzipiell unbeweglich am Behältergehäuse angebracht sein.
Bevorzugt ist aber auch der obere Handgriff verschwenkbar am Behältergehäuse gelagert
und kann im Rahmen einer Schwenkbewegung wahlweise in eine oben an das Behältergehäuse
herangeschwenkte Nichtgebrauchsstellung oder in eine vom Behältergehäuse weggeschwenkte
und nach oben ragende Gebrauchsstellung verschwenkt werden.
[0034] Dem verschwenkbaren oberen Handgriff ist zweckmäßigerweise eine zur lösbaren Arretierung
seiner Nichtgebrauchsstellung geeignete Arretiervorrichtung zugeordnet. Zur besseren
Unterscheidung sei die dem Front-Handgriff zugeordnete Arretiervorrichtung als vordere
Arretiervorrichtung und die dem oberen Handgriff zugeordnete Arretiervorrichtung als
obere Arretiervorrichtung bezeichnet.
[0035] Vorteilhaft ist es, wenn die obere Arretiervorrichtung und die vordere Arretiervorrichtung
gleichartig ausgebildet sind und nach dem gleichen Prinzip arbeiten. Dies erlaubt
eine besonders kostengünstige Fertigung des Aufbewahrungsbehälters. Beide Arretiervorrichtungen
sind zweckmäßigerweise als lösbare Rastvorrichtungen ausgebildet.
[0036] Der obere Handgriff ist zweckmäßigerweise in der Nichtgebrauchsstellung vollständig
versenkt in einer oberen Wandvertiefung des Behältergehäuses aufgenommen, die außen
in der Oberseite der Gehäusewand des Behältergehäuses ausgebildet ist. Dies hat zum
einen den Vorteil, dass der obere Handgriff bei der Nutzung des Front-Handgriffes
als Tragegriff nicht über die Außenkontur des Behältergehäuses vorsteht. Zum anderen
ist damit der Vorteil verbunden, dass sich der Aufbewahrungsbehälter mit weiteren
Aufbewahrungsbehältern standsicher in der Höhenrichtung aufeinander stapeln lässt.
[0037] Bevorzugt hat das Behältergehäuse einen zumindest im Wesentlichen rechteckigen Grundriss.
Dies begünstigt eine platzsparende Lagerung des Aufnahmebehälters, insbesondere auch
in Fällen, in denen die Aufbewahrungseinrichtung über mehrere Aufbewahrungsbehälter
verfügt.
[0038] Bevorzugt setzt sich das Behältergehäuse aus einem kistenförmigen Gehäuseunterteil
und einem Gehäusedeckel zusammen. Das Gehäuseunterteil hat an einer in der Höhenrichtung
nach oben weisenden Oberseite eine Zugriffsöffnung für einen internen Aufbewahrungsraum,
der der Gehäusedeckel zugeordnet ist. Der Gehäusedeckel ist derart verschwenkbar an
dem Gehäuseunterteil gelagert, dass er wahlweise in eine die Zugriffsöffnung abdeckende
Schließstellung und in mindestens eine die Zugriffsöffnung freigebende Offenstellung
verschwenkbar ist. Durch die freigegebene Zugriffsöffnung hindurch können Objekte
in den Aufbewahrungsraum eingelagert und auch wieder herausgenommen werden. Das Gehäuseunterteil
verfügt zweckmäßigerweise über eine Bodenwand und über eine vom Rand der Bodenwand
in der Höhenrichtung des Behältergehäuses hochragende periphere Umfangswand, die beide
zur Gehäusewand des Behältergehäuses gehören. Der obere Endabschnitt der Umfangswand
umrahmt die Zugriffsöffnung.
[0039] Der obere Handgriff ist oben außen an dem Gehäusedeckel angeordnet, während der Front-Handgriff
außen an einer Vorderwand des Gehäuseunterteils angebracht ist, die ein Bestandteil
der von der Bodenwand des Gehäuseunterteils hochragenden Umfangswand des Gehäuseunterteils
ist.
[0040] Vorzugsweise ist das Behältergehäuse so ausgebildet, dass der Gehäusedeckel in der
Schließstellung mit dem Gehäuseunterteil lösbar verriegelbar ist. Entsprechende Verriegelungsmittel
befinden sich zweckmäßigerweise außen an der Vorderseite des Behältergehäuses, insbesondere
in der Höhenrichtung oberhalb des Front-Handgriffes. Die Verriegelungsmittel enthalten
beispielsweise einen Drehriegel.
[0041] In einer vorteilhaften Ausgestaltung umfasst die Aufbewahrungseinrichtung eine Regalstruktur,
in der der mindestens eine Aufbewahrungsbehälter während seines Nichtgebrauchs in
herausziehbarer Weise aufnehmbar ist. In diesem Zusammenhang ist es von Vorteil, wenn
der Aufbewahrungsbehälter an der Außenseite des Behältergehäuses eine Führungseinrichtung
aufweist, die mit einer an der Regalstruktur angeordneten, ebenfalls zu der Aufbewahrungseinrichtung
gehörenden Gegen-Führungseinrichtung zusammenpasst. Bevorzugt sind sowohl die Führungseinrichtung
als auch die Gegen-Führungseinrichtung schienenartig strukturiert und greifen linear
verschiebbar ineinander ein, was ein leichtgängiges Herausziehen oder Einschieben
des Aufbewahrungsbehälters aus der Regalstruktur heraus beziehungsweise in die Regalstruktur
hinein begünstigt.
[0042] Die Aufbewahrungseinrichtung kann nur einen einzigen Aufbewahrungsbehälter enthalten.
Vorteilhaft ist es jedoch, wenn sie mehrere Aufbewahrungsbehälter umfasst, die bevorzugt
in der Höhenrichtung jedes Aufbewahrungsbehälters aufeinander stapelbar sind. Sie
können dadurch platzsparend gelagert werden.
[0043] Es ist vorteilhaft, wenn jeder der mehreren stapelbar Aufbewahrungsbehälter an seinem
Behältergehäuse im Bereich der Unterseite eine untere Kopplungseinrichtung und im
Bereich der Oberseite eine obere Kopplungseinrichtung aufweist, wobei diese beiden
Kopplungseinrichtungen derart aneinander angepasst sind, dass in einer Höhenrichtung
unmittelbar aufeinandergestapelte Aufbewahrungsbehälter durch Zusammenwirken der oberen
Kopplungseinrichtung des jeweils unteren Aufbewahrungsbehälters und der unteren Kopplungseinrichtung
des jeweils oberen Aufbewahrungsbehälters in voneinander unabhebbarer Weise lösbar
miteinander koppelbar sind.
[0044] Wenn die Aufbewahrungsbehälter ein Gehäuseunterteil und einen diesbezüglich verschwenkbaren
Gehäusedeckel aufweisen, wobei diese beiden Komponenten durch Verriegelungsmittel
in einer Schließstellung des Gehäusedeckels lösbar miteinander verriegelbar sind,
ist es vorteilhaft, wenn die Verriegelungsmittel eine Mehrfachfunktion erfüllen und
auch als Bestandteile mindestens einer der Kopplungseinrichtungen ausgebildet sind.
[0045] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert.
In dieser zeigen:
- Figur 1
- eine bevorzugte erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Aufbewahrungseinrichtung
mit einem perspektivisch abgebildeten Aufbewahrungsbehälter, der mit der Schließstellung
seines Gehäusedeckels abgebildet ist und der über zwei alternativ nutzbare Handgriffe
verfügt, die in ihrer Nichtgebrauchsstellung gezeigt sind, wobei zu jedem Handgriff
strichpunktiert seine Gebrauchsstellung angedeutet ist,
- Figur 2
- den Aufbewahrungsbehälter aus Figur 1 im in die Gebrauchsstellung verschwenkten Zustand
seines an der Vorderseite befindlichen, als Front-Handgriff ausgebildeten Handgriffes,
- Figur 3
- eine Vorderansicht des Aufbewahrungsbehälters aus Figur 1 mit Blickrichtung gemäß
Pfeil III aus Figur 1,
- Figur 4
- einen horizontalen Schnitt durch den Aufbewahrungsbehälter mit nach oben in Richtung
zum Gehäusedeckel gerichteter Blickrichtung gemäß Schnittebene IV-IV aus Figur 3,
- Figur 5
- das in Figur 4 strichpunktiert umrahmte Detail VI in einer vergrößerten Einzeldarstellung,
- Figur 6
- einen vertikalen Schnitt des Aufbewahrungsbehälters gemäß Schnittebene VI-VI aus Figur
3,
- Figur 7
- das in Figur 6 strichpunktiert umrahmte Detail VII in einer vergrößerten Einzeldarstellung,
wobei der Front-Handgriff in einer arretierten Nichtgebrauchsstellung gezeigt ist,
- Figur 8
- den Ausschnitt gemäß Figur 5 bei in eine Gebrauchsstellung verschwenktem Front-Handgriff,
wobei eine bevorzugt vorhandene Sicherungseinrichtung ihren aktiven Zustand einnimmt,
- Figur 9
- den oberen Endabschnitt des Aufbewahrungsbehälters aus Figur 1 in einer perspektivischen
Darstellung, wobei ein an der Oberseite angeordneter oberer Handgriff aus der Nichtgebrauchsstellung
herausgeschwenkt ist, sodass der Blick auf eine die Nichtgebrauchsstellung arretierende
obere Arretiervorrichtung freigegeben ist,
- Figur 10
- das in Figur 9 strichpunktiert umrahmte Detail X in einer vergrößerten Darstellung,
- Figur 11
- eine mit Figur 9 vergleichbare Darstellung im in die Gebrauchsstellung verschwenkten
Zustand des oberen Handgriffes,
- Figur 12
- eine Draufsicht des Aufbewahrungsbehälters mit Blickrichtung gemäß Pfeil XII aus Figur
1,
- Figur 13
- einen vertikalen Schnitt des Aufbewahrungsbehälters gemäß Schnittebene XIII-XIII aus
Figuren 1 und 12, sodass zwei momentan aktive Arretiereinheiten der die Nichtgebrauchsstellung
des oberen Handgriffes fixierenden oberen Arretiervorrichtung sichtbar sind,
- Figur 14
- das in Figur 13 strichpunktiert umrahmte Detail XIV in einer vergrößerten Einzeldarstellung,
- Figur 15
- eine weitere perspektivische Darstellung des Aufbewahrungsbehälters im noch nicht
montierten Zustand des verschwenkbaren Front-Handgriffes, wobei durch Pfeile der Montagevorgang
angedeutet ist,
- Figur 16
- das in Figur 3 strichpunktiert umrahmte Detail XVI an der Vorderseite des Aufbewahrungsbehälters
im Bereich des die Nichtgebrauchsstellung einnehmenden Front-Handgriffes, wobei der
Front-Handgriff der besseren Übersichtlichkeit wegen nur strichpunktiert abgebildet
ist,
- Figur 17
- eine Einzeldarstellung des Front-Handgriffes in einer Vorderansicht,
- Figur 18
- eine perspektivische Vorderansicht des Front-Handgriffes,
- Figur 19
- eine perspektivische Rückansicht des Front-Handgriffes, und
- Figur 20
- einen aus drei aufeinandergestapelten und vertikal unabhebbar lösbar miteinander gekoppelten
Aufbewahrungsbehältern der Aufbewahrungseinrichtung bestehenden Behälterstapel, wobei
die Aufbewahrungsbehälter abgesehen von einer unterschiedlichen Bauhöhe identisch
ausgebildet sind und wobei der zuoberst auf dem Behälterstapel angeordnete Aufbewahrungsbehälter
eine geringere Bauhöhe hat als die beiden darunter platzierten, untereinander eine
gleiche Bauhöhe aufweisenden Aufbewahrungsbehälter.
[0046] Die insgesamt mit Bezugsziffer 1 bezeichnete Aufbewahrungseinrichtung umfasst einen
oder mehrere Aufbewahrungsbehälter 2, deren grundsätzlicher Aufbau aus den Figuren
1 bis 19 in einer vorteilhaften Ausgestaltung ersichtlich ist. Die Figur 20 zeigt
drei Aufbewahrungsbehälter 2 der Aufbewahrungseinrichtung 1 in einem unter Bildung
eines Behälterstapels 98 aufeinandergestapelten Zustand, die abgesehen von einer unterschiedlichen
Höhe identisch ausgebildet sind. Die Aufbewahrungseinrichtung 1 kann grundsätzlich
auch nur einen einzigen Aufbewahrungsbehälter 2 enthalten.
[0047] Der Aufbewahrungsbehälter 2 hat ein Behältergehäuse 15 mit bevorzugt einem zumindest
im Wesentlichen rechteckigen Grundriss, der aus den Figuren 4 und 12 gut ersichtlich
ist.
[0048] Das Behältergehäuse 15 hat eine sich zwischen einer Unterseite 4 und einer Oberseite
5 erstreckende Hochachse 16, deren Achsrichtung eine mit den gleichen Bezugszeichen
versehende Höhenrichtung definiert. Es hat außerdem eine zu der Hochachse 16 rechtwinkelige,
zwischen einer Vorderseite 6 und einer Rückseite 7 verlaufende Längsachse 17 und ferner
eine zu sowohl der Hochachse 16 als auch zu der Längsachse 17 rechtwinkelige Querachse
18. Die Achsrichtung der Längsachse 17 definiert eine mit dem gleichen Bezugszeichen
versehene Längsrichtung, während die Achsrichtung der Querachse 18 eine mit dem gleichen
Bezugszeichen versehene Querrichtung des Behältergehäuses 15 definiert. Exemplarisch
bestimmen die Abmessungen in der Höhenrichtung 16 eine Höhe, die Abmessungen in der
Längsrichtung 17 eine Tiefe und die Abmessungen in der Querrichtung 18 eine Breite
des Behältergehäuses 15.
[0049] Der oben erwähnte rechteckige Umriss verläuft in einer zu der Hochachse 16 rechtwinkeligen
Ebene.
[0050] Das Behältergehäuse 15 hat eine Gehäusewand 22, die einen im Gehäuseinnern ausgebildeten,
beispielsweise aus den Figuren 4, 6 und 13 ersichtlichen Aufbewahrungsraum 23 begrenzt.
In dem Aufbewahrungsraum 23 können beliebige aufzubewahrende Objekte untergebracht
werden, beispielsweise Werkzeuge und insbesondere Elektrowerkzeuge.
[0051] Zweckmäßigerweise hat das Behältergehäuse 15 ein Gehäuseunterteil 24 und einen schwenkbeweglich
an dem Gehäuseunterteil 24 gelagerten Gehäusedeckel 25. In den Figuren 9 und 11 ist
nur der Gehäusedeckel sichtbar. Die Gehäusewand 22 setzt sich aus Wänden des Gehäuseunterteils
24 und des Gehäusedeckels 25 zusammen.
[0052] Bei dem bevorzugt kistenförmigen Gehäuseunterteil 24 besteht die Gehäusewand 22 aus
einer den Aufbewahrungsraum 23 an der Unterseite 4 abschließenden Bodenwand 26 und
einer vom äußeren Rand dieser Bodenwand 26 in der Höhenrichtung 16 nach oben ragenden
Umfangswand 27. Die Umfangswand 27 umschließt den Aufbewahrungsraum 23 rings um die
Hochachse 16 herum, wobei sie an ihrer der Bodenwand 26 entgegengesetzten Oberseite
einen eine Zugriffsöffnung 28 für den Aufbewahrungsraum 23 umrahmenden oberen Endabschnitt
21 aufweist. Durch die Zugriffsöffnung 28 hindurch können Objekte in den Aufbewahrungsraum
23 eingelegt und aus dem Aufbewahrungsraum 23 herausgenommen werden.
[0053] Die mit der Bodenwand 26 einstückige Umfangswand 27 setzt sich aus einer rechtwinkelig
zu der Hochachse 16 orientierten Vorderwand 32, einer der Vorderwand 32 in der Längsrichtung
17 gegenüberliegenden Rückwand 33 und zwei Seitenwänden 34 zusammen. Die Seitenwände
34 liegen sich in der Querrichtung 18 gegenüber und verbinden jeweils die Vorderwand
32 mit der Rückwand 33. Die Vorderwand 32 und die Rückwand 33 erstrecken sich jeweils
im Wesentlichen in einer zu der Längsachse 17 rechtwinkeligen Ebene. Die Seitenwände
34 erstrecken sich jeweils im Wesentlichen in einer zu der Querachse 18 rechtwinkeligen
Ebene.
[0054] Die gesamte Umfangswand 27 und die Bodenwand 26 sind einstückig miteinander ausgebildet.
[0055] Der Gehäusedeckel 25 ist der Zugriffsöffnung 28 zugeordnet und ist, bevorzugt im
Bereich der Rückwand 33, um eine in der Querrichtung 18 verlaufende Schwenkachse 35
relativ zu dem Gehäuseunterteil 24 verschwenkbar gelagert. Bevorzugt sind die die
Schwenkachse 35 definierenden Schwenklagermittel 12 an den jeweils eine Seitenwand
34 mit der Rückwand 33 verbindenden hinteren Eckbereichen der Umfangswand 27 angeordnet,
insbesondere mit nur geringem Höhenabstand zu der Zugriffsöffnung 28.
[0056] Im Rahmen einer in Figur 2 durch einen Doppelpfeil angedeuteten Schwenkbewegung 36
kann der Gehäusedeckel 25 wahlweise in einer auf dem oberen Endabschnitt 21 der Umfangswand
27 aufliegenden und dabei die Zugriffsöffnung 28 verschließenden Schließstellung oder
in diversen mehr oder weniger weit nach oben geschwenkten Offenstellungen positioniert
werden. In den Offenstellungen wird die Zugriffsöffnung 28 abhängig vom gewählten
Öffnungs-Schwenkwinkel mit einem mehr oder weniger großen Öffnungsquerschnitt zugänglich.
[0057] Die Schließstellung des Gehäusedeckels 25 ist zweckmäßigerweise lösbar verriegelbar.
Hierzu finden sich exemplarisch im Bereich der Vorderseite 6 außen am Behältergehäuse
15 geeignete Verriegelungsmittel 38, die manuell betätigbar sind. Bevorzugt umfassen
die Verriegelungsmittel 38 einen im Bereich der Vorderseite 6 am Gehäusedeckel 25
um eine zu der Längsachse 17 parallele Drehachse 44 drehbar gelagerten Drehriegel
42 und einen außen an der Vorderwand 32 des Gehäuseunterteils 24 angeordneten Verriegelungsvorsprung
43. Der Drehriegel 42 kann im in der Schließstellung befindlichen Zustand des Gehäusedeckels
25 so verdreht werden, dass er wahlweise in oder außer Verriegelungseingriff mit dem
zugeordneten Verriegelungsvorsprung 43 steht.
[0058] Der beispielhaft illustrierte Aufbewahrungsbehälter 2 enthält nur einen einzigen,
von dem Gehäusedeckel 25 in zu öffnender Weise verschlossenen Aufbewahrungsraum 23.
Bei einem nicht illustrierten Ausführungsbeispiel ist in dem Gehäuseunterteil 24 zusätzlich
noch mindestens eine bei Bedarf herausziehbare Schublade angeordnet, die einen Zusatz-Aufbewahrungsraum
zur Verfügung stellt. Bei einem ebenfalls nicht gezeigten Ausführungsbeispiel hat
das Behältergehäuse 15 an der Oberseite 5 keinen Deckel, sondern eine einstückig mit
der Umfangswand 27 ausgebildete Deckenwand, wobei der Aufbewahrungsbehälter 2 insgesamt
als ein Schubladenbehälter ausgeführt ist, der über eine oder mehrere nach Bedarf
aus dem Behältergehäuse herausziehbare oder einschiebbare Schubladen verfügt, deren
Schubladenräume insgesamt den Aufbewahrungsraum 23 definieren.
[0059] Zumindest außen an der Vorderseite 6 ist an dem Behältergehäuse 15 ein Handgriff
52 angeordnet, der zur besseren Unterscheidung als Front-Handgriff 52 bezeichnet wird.
Setzt sich das Behältergehäuse 15 entsprechend des Ausführungsbeispiels aus einem
Gehäuseunterteil 24 und einem Gehäusedeckel 25 zusammen, ist der Front-Handgriff 52
bevorzugt außen an der Vorderwand 32 des Gehäuseunterteils 24 angebracht. Bei dem
illustrierten Ausführungsbeispiel ist dies der Fall. Durch Nutzung des Front-Handgriffes
52 kann der Aufbewahrungsbehälter 2 in einer im Folgenden als senkrechte Ausrichtung
bezeichneten Ausrichtung getragen und transportiert werden, in der die Hochachse 16
horizontal ausgerichtet ist.
[0060] Bevorzugt hat der Aufbewahrungsbehälter 2 außen an seiner in der Höhenrichtung 16
orientierten Oberseite 5 einen weiteren Handgriff 45, der zur besseren Unterscheidung
als oberer Handgriff 45 bezeichnet wird. Verfügt das Behältergehäuse 15 entsprechend
des Ausführungsbeispiels über einen Gehäusedeckel 25, ist der obere Handgriff 45 außen
an einer sich in der Schließstellung rechtwinkelig zu der Hochachse 16 erstreckenden
oberen Deckelwand 79 des Gehäusedeckels 25 angebracht. Durch Nutzung des oberen Handgriffes
45 lässt sich der Aufbewahrungsbehälter 2 in einer waagrechten Ausrichtung tragen
und transportieren, in der die Hochachse 16 vertikal verläuft.
[0061] Zumindest der Front-Handgriff 52, vorzugsweise aber auch der obere Handgriff 45,
sind am Behältergehäuse 15 verschwenkbar gelagert, sodass sie durch Verschwenken relativ
zum Behältergehäuse 15 wahlweise in einer an das Behältergehäuse 15 herangeschwenkten
Nichtgebrauchsstellung oder in einer vom Behältergehäuse 15 wegragenden Gebrauchsstellung
positionierbar sind.
[0062] Die Schwenkachse 51 des Front-Handgriffes 52 wird im Folgenden als vordere Schwenkachse
51 bezeichnet, wobei die zugehörige Schwenkbewegung 53 durch einen Doppelpfeil kenntlich
gemacht ist.
[0063] Die Schwenkachse 49 des oberen Handgriffes 45 wird im Folgenden als obere Schwenkachse
49 bezeichnet, wobei die zugehörige Schwenkbewegung 41 ebenfalls durch einen Doppelpfeil
angedeutet ist.
[0064] Beide Schwenkachsen 51, 49 verlaufen parallel zur der Querachse 18.
[0065] Die an das Behältergehäuse 15 herangeschwenkten Nichtgebrauchsstellungen der beiden
Handgriffe 52, 45 sind bei 52a und 45a gezeigt, die Gebrauchsstellungen bei 52b und
45b. Der Front-Handgriff 52 ragt in seiner Gebrauchsstellung 52b nach vorne vom Behältergehäuse
15 weg, während der obere Handgriff 45 in seiner Gebrauchsstellung 45b ausgehend vom
Behältergehäuse 15 nach oben ragt.
[0066] Bevorzugt ist der Front-Handgriff 52 als zumindest im Wesentlichen U-förmig gestalteter
Bügelgriff ausgeführt. Entsprechendes gilt für den oberen Handgriff 45. Bei dem illustrierten
Ausführungsbeispiel sind beide Handgriffe 52, 45 als Bügelgriffe realisiert.
[0067] Der als Bügelgriff ausgeführte Front-Handgriff 52 hat zwei den U-Schenkeln entsprechende,
in einer Griff-Längsrichtung 54 zueinander beabstandete und zueinander parallele Griffschenkel
55, die an ihrem einen stirnseitigen Endbereich durch einen Verbindungssteg 56 miteinander
verbunden sind. Die Griff-Längsrichtung 54 verläuft in der Achsrichtung einer dem
gleichen Bezugszeichen versehenen Längsachse des Front-Handgriffes 52.
[0068] Der obere Handgriff 45 hat in entsprechender Weise ebenfalls zwei in der Längsrichtung
18 zueinander beabstandete Griffschenkel 57, die an einem Ende durch einen Verbindungssteg
58 miteinander verbunden sind.
[0069] Die bevorzugt stabförmigen Verbindungsstege 56, 58 der beiden Handgriffe 52, 45 verlaufen
zweckmäßigerweise parallel zueinander. Der obere Handgriff 45 hat bevorzugt eine größere
Länge als der Front-Handgriff 52. Beide Handgriffe 52, 45 sind bezüglich einer durch
die Hochachse 16 und die Längsachse 17 aufgespannten, das Behältergehäuse 15 breitenmittig
durchsetzenden Mittelebene spiegelsymmetrisch angeordnet und ausgebildet.
[0070] Der obere Handgriff 45 ist im Bereich der seinem Verbindungssteg 58 entgegengesetzten
freien Endabschnitte 63 seiner Griffschenkel 57 am Gehäusedeckel 25 verschwenkbar
gelagert. In der Nichtgebrauchsstellung 45a verläuft eine vom Verbindungssteg 58 und
den beiden Griffschenkeln 57 aufgespannte Griffebene des oberen Handgriffes 45 rechtwinkelig
zu der Hochachse 16.
[0071] Bevorzugt weist die zu der Gehäusewand 22 gehörende obere Deckelwand 79 des Gehäusedeckels
25 außen eine obere Wandvertiefung 64 auf, in der der obere Handgriff 45 drehbar gelagert
ist und in der der obere Handgriff 45 bei Einnahme seiner Nichtgebrauchsstellung 45a
bevorzugt vollständig versenkt aufgenommen ist. Die obere Wandvertiefung 64 ist zweckmäßigerweise
ebenfalls U-förmig gestaltet. In der Gebrauchsstellung 45b ragt der obere Handgriff
45 nach oben aus der oberen Wandvertiefung 64 heraus, wobei der Verbindungssteg 58
ausreichend weit zur oberen Deckelabschlussfläche 48 beabstandet ist, um ein Umgreifen
mittels einer Hand zum Tragen des Aufbewahrungsbehälters 2 zu ermöglichen.
[0072] Alternativ zu dem verschwenkbaren oberen Handgriff 45 kann der Aufbewahrungsbehälter
2 auch über einen unverschwenkbar fest am Behältergehäuse 15 angebrachten oberen Handgriff
45 verfügen.
[0073] Der Front-Handgriff 52 ist im Bereich der seinem Verbindungssteg 56 entgegengesetzten
freien Endabschnitte 62 seiner
[0074] Griffschenkel 55 außen an der Vorderwand 32 zur Ausführung der Schwenkbewegung 53
verschwenkbar gelagert. Zur Definition der zugeordneten vorderen Schwenkachse 51 ist
jedem freien Endabschnitt 62 der beiden Griffschenkel 55 eine geeignete Schwenklagereinrichtung
65 zugeordnet.
[0075] Die Vorderwand 32 ist an ihrer dem Aufbewahrungsraum 32 abgewandten Außenseite zweckmäßigerweise
mit einer vorderen Wandvertiefung 66 versehen, in der die beiden Schwenklagereinrichtungen
65 angeordnet sind. Die vordere Wandvertiefung 66 hat eine derartige Tiefe, dass der
Front-Handgriff 52 bei Einnahme seiner Nichtgebrauchsstellung 52a vollständig versenkt
darin aufgenommen ist. In der Gebrauchsstellung 52b ragt der Front-Handgriff 52 ausreichend
weit aus der vorderen Wandvertiefung 66 heraus, um zum Tragen des Aufbewahrungsbehälters
2 den Verbindungssteg 56 mit einer Hand umgreifen zu können.
[0076] Eine von den beiden Griffschenkeln 55 und dem Verbindungssteg 56 des Front-Handgriffes
52 aufgespannte Griffebene verläuft in der Nichtgebrauchsstellung rechtwinkelig zu
der Längsachse 17 und in der Gebrauchsstellung rechtwinkelig zu der Hochachse 16.
[0077] Die vordere Wandvertiefung 66 ist an ihren beiden in der Querrichtung 18 zueinander
beabstandeten Seiten von zwei einander zugewandten und in der Querrichtung 18 zueinander
beabstandeten seitlichen Randflächen 67 begrenzt. Jede Schwenklagereinrichtung 65
ist bevorzugt im Bereich einer dieser beiden seitlichen Randflächen 67 platziert.
[0078] Der Front-Handgriff 52 ist in der Nichtgebrauchsstellung 45a zweckmäßigerweise nach
unten geschwenkt, das heißt seine U-Öffnung weist in der Höhenrichtung 16 nach oben.
[0079] Bei dem oberen Handgriff 45 äußert sich die Nichtgebrauchsstellung 45a zweckmäßigerweise
darin, dass die U-Öffnung des bügelförmigen oberen Handgriffes 45 in der Längsrichtung
17 zur Rückseite 7 weist.
[0080] Zweckmäßigerweise ist dem Front-Handgriff 52 eine zur besseren Unterscheidung als
vordere Arretiervorrichtung 68 bezeichnete Arretiervorrichtung des Aufbewahrungsbehälters
2 zugeordnet, die zur unverschwenkbaren lösbaren Arretierung des Front-Handgriffes
52 in dessen Nichtgebrauchsstellung 52a ausgebildet ist.
[0081] Es ist vorteilhaft, wenn auch dem oberen Handgriff 45 eine zur lösbaren Arretierung
seiner Nichtgebrauchsstellung 45a geeignete Arretiervorrichtung zugeordnet ist, die
zur besseren Unterscheidung als obere Arretiervorrichtung 69 bezeichnet sei. Der Aufbewahrungsbehälter
2 des illustrierten Ausführungsbeispiels hat sowohl die vordere Arretiervorrichtung
68 als auch die obere Arretiervorrichtung 69.
[0082] Jede Arretiervorrichtung 68, 69 verhindert, dass der in der Nichtgebrauchsstellung
52a, 45a befindliche Handgriff 52, 45 unkontrollierte Schwenkbewegungen relativ zum
Behältergehäuse 15 ausführt, wenn der Aufbewahrungsbehälter 2 unter Nutzung des jeweils
anderen, sich momentan in der Gebrauchsstellung 45b, 52b befindenden Handgriffes 45
oder 52 transportiert wird.
[0083] Die vordere Arretiervorrichtung 68 ist zweckmäßigerweise als eine Rastvorrichtung
70 ausgebildet, die abhängig von der Schwenkrichtung der Schwenkbewegung 53 mit einem
Schnappeffekt selbsttätig einrastet oder ausrastet, wenn in den Front-Handgriff 52
eine entsprechende Betätigungskraft eingeleitet wird. Die Intensität der Verrastung
ist ausreichend groß, um bei der bestimmungsgemäßen Handhabung des Aufbewahrungsbehälters
2 ein selbststätiges Einrasten oder Ausrasten zu verhindern. Sie ist jedoch ausreichend
gering, um ohne eine außergewöhnliche Kraftanstrengung allein durch Einwirkung mit
der Hand ein Verrasten oder ein Aufheben der Verrastung herbeiführen zu können.
[0084] Die obere Arretiervorrichtung 69 ist bevorzugt ebenfalls als eine Rastvorrichtung
71 ausgebildet, deren funktionelle Eigenschaften den vorstehend anhand der Rastvorrichtung
70 erläuterten entsprechen.
[0085] Es ist prinzipiell möglich, die vordere und/oder obere Arretiervorrichtung 68, 69
in gesondert zu betätigender Weise auszubilden, sodass ihr Betriebszustand durch allein
eine manuelle Krafteinleitung in den zugeordneten Handgriff 52, 45 keine Änderung
des Betriebszustandes herbeiführt. Beispielsweise könnte mindestens ein federbelasteter
Riegel vorhanden sein. Die geschilderte Ausgestaltung mit selbsttägiger Arretierung
oder Entarretierung allein aufgrund einer entsprechenden Krafteinleitung in den zugeordneten
Handgriff 52, 45 ermöglicht jedoch eine besonders bequeme Handhabung bei gleichzeitig
geringen Herstellungskosten.
[0086] Der von der Arretiervorrichtung 68, 69 bei unverschwenkbar arretierter Nichtgebrauchsstellung
45a, 52a eingenommene Betriebszustand sei im Folgenden auch als aktiver Betriebszustand
bezeichnet. Derjenige Betriebszustand der Arretiervorrichtung 68, 69, der die Nichtgebrauchsstellung
nicht mehr arretiert, sei im Folgenden auch als inaktiver Betriebszustand bezeichnet.
[0087] Der Schwenkwinkel des Front-Handgriffes 52 und/oder des oberen Handgriffes 45 zwischen
der Nichtgebrauchsstellung 52a, 45a und der Gebrauchsstellung 52b, 45b beträgt zweckmäßigerweise
zumindest im Wesentlichen 90 Grad. Jeder Handgriff 52, 45 kann innerhalb dieses Schwenkbereiches
insbesondere stufenlos in beliebige Zwischenstellungen verschwenkt werden, die alle
weder arretiert noch arretierbar sind. In der Figur 20 liegt bei dem mittleren Behälter
2 eine solche Zwischen-Schwenkstellung des Front-Handgriffes 52. Sobald also der Handgriff
52, 45 die arretierte Nichtgebrauchsstellung 52a, 45a verlassen hat, kann er zumindest
bis in die Gebrauchsstellung 52b, 45b frei verschwenkt werden. Bei entsprechender
Ausgestaltung der Schwenklagermittel lässt sich der Handgriff 52, 45 sogar noch über
die Gebrauchsstellung 52b, 45b hinaus verschwenken.
[0088] Die Arretiervorrichtung 68, 69 kann örtlich auf einen einzigen Bereich des betreffenden
Handgriffes 52, 45 beschränkt sein. Als vorteilhafter wird es jedoch angesehen, wenn
die vordere Arretiervorrichtung 68 und/oder die obere Arretiervorrichtung 69 aus mehreren,
insbesondere aus genau zwei Arretiereinheiten 68a, 68b; 69a, 69b besteht, die örtlich
beabstandet zueinander angeordnet sind. Exemplarisch sind die beiden Arretiereinheiten
68a, 68b beziehungsweise 69a, 69b jeder Arretiervorrichtung 68, 69 in der Achsrichtung
der zugeordneten Schwenkachse 51, 49 zueinander beabstandet.
[0089] Die beiden Arretiereinheiten 68a, 68b der vorderen Arretiervorrichtung 68, die im
Folgenden zur Vereinfachung auch als vordere Arretiereinheiten 68a, 68b bezeichnet
werden, sind jeweils im Bereich eines der beiden Griffschenkel 55 angeordnet. Bevorzugt
befinden sie sich jeweils im Bereich einer der beiden seitlichen Randflächen 67 der
vorderen Wandvertiefung 66.
[0090] Die vorderen Arretiereinheiten 68a, 68b sind zu den Schwenklagereinrichtungen 65
quer zu der Schwenkachse 51 beabstandet angeordnet. Insbesondere befinden sie sich
in einem Abstand zu Schwenkachse 51, der dem Abstand des Verbindungssteges 56 zur
Schwenkachse 51 entspricht. In der Nichtgebrauchsstellung 52a des Front-Handgriffes
52 betrachtet liegen beide vorderen Arretiereinheiten 68a, 68b zweckmäßigerweise im
Bereich des Verbindungssteges 56.
[0091] Die im Folgenden auch als obere Arretiereinheiten 69a, 69b bezeichneten Arretiereinheiten
69a, 69b der oberen Arretiervorrichtung 69 sind bezüglich des oberen Handgriffes 45
in vergleichbarer Weise angeordnet wie die vorderen Arretiereinheiten 68a, 68b bezüglich
des Front-Handgriffes 52. Jeweils eine der oberen Arretiereinheiten 69a, 69b befindet
sich im Bereich eines der Griffschenkel 57, insbesondere in dessen vom jeweils anderen
Griffschenkel 57 abgewandten Bereich. Sie befinden sich jeweils im Bereich einer von
zwei einander zugewandten seitlichen Randflächen 72 der oberen Wandvertiefung 66,
die in der Querrichtung 18 beabstandet zueinander angeordnet sind und die beim Ausführungsbeispiel
jeweils in der Nähe einer der beiden Seitenwände 34 liegen. Neben jeder dieser beiden
seitlichen Randflächen 72 erstreckt sich in der Nichtgebrauchsstellung 45a einer der
Griffschenkel 57 des oberen Handgriffes 45. Die oberen Arretiereinheiten 69a, 69b
sind vorzugsweise jeweils im Bereich des Verbindungssteges 58 des oberen Handgriffes
45 angeordnet.
[0092] Bevorzugt enthält jede vordere Arretiereinheit 68a, 68b einen an der Gehäusewand
22 des Behältergehäuses 15 angeordneten und insbesondere einstückig mit der Gehäusewand
22 ausgebildeten Arretiervorsprung 73, der beispielsweise noppenförmig ausgebildet
ist. Er repräsentiert ein erstes Arretierelement 73a der vorderen Arretiereinheit
68a, 68b. Jeder Arretiervorsprung 73 ist vorzugsweise an einer der beiden seitlichen
Randflächen 67 der vorderen Wandvertiefung 66 ausgebildet sodass er von der Seite
her in die vordere Wandvertiefung 66 hineinragt.
[0093] Einen entsprechend ausgebildeten Arretiervorsprung 75 umfasst zweckmäßigerweise auch
jede obere Arretiereinheit 69a, 69b, wobei diese Arretiervorsprünge 75 zweckmäßigerweise
jeweils an einer der beiden seitlichen Randflächen 72 der oberen Wandvertiefung 66
ausgebildet sind.
[0094] Jeder Arretiervorsprung 73 der vorderen Arretiereinheiten 68a, 68b greift in der
Nichtgebrauchsstellung 52a in eine im Front-Handgriff 52 ausgebildete Arretiervertiefung
74 der jeweiligen vorderen Arretiereinheit 68a, 68b ein. Diese Arretiervertiefung
74 repräsentiert ein zweites Arretierelement 74a der jeweiligen vorderen Arretiereinheit
68a, 68b.
[0095] In vorteilhafter Weise sind die beiden Arretiervertiefungen 74 beim Ausführungsbeispiel
von den den beiden Griffschenkeln 55 zugeordneten Endbereichen eines den Verbindungssteg
56 in seiner Längsrichtung durchsetzenden Hohlraumes 81 gebildet. In der Nichtgebrauchsstellung
52 taucht jeder Arretiervorsprung 73 von einer Stirnseite her in den Hohlraum 81 ein
und hintergreift einen diesen Hohlraum 81 peripher umschließenden Wandabschnitt 82
des Verbindungssteges 56. Dies ist in Figur 7 gut ersichtlich. Der Wandabschnitt 82
lässt sich durch die Schwenkbewegung 53 des Front-Handgriffes 52 mit einem Schnappeffekt
an den Arretiervorsprüngen 73 vorbeibewegen.
[0096] In vergleichbarer Weise umfasst zweckmäßigerweise auch jede obere Arretiereinheit
69a, 69b eine am oberen Handgriff 45 ausgebildete Arretiervertiefung 76, die von einem
der beiden entgegengesetzten Endbereiche eines den Verbindungssteg 58 des oberen Handgriffes
45 längs durchsetzenden Hohlraumes 83 gebildet sind. In der Nichtgebrauchsstellung
45a greifen die beiden Arretiervorsprünge 75 von entgegengesetzten Seiten her in den
Hohlraum 83 ein und überlappen einen den Hohlraum 81 peripher umschließenden Wandabschnitt
84 des Verbindungssteges 58. Bei der Schwenkbewegung 41 des oberen Handgriffes 45
ist der besagte Wandabschnitt 84 mit einem Schnappeffekt am zugeordneten Arretiervorsprung
75 vorbei bewegbar.
[0097] Es versteht sich, dass die Zuordnung der Arretiervorsprünge 73, 75 und der Arretiervertiefungen
74, 76 bezüglich dem Behältergehäuse 15 und dem jeweiligen Handgriff 52, 45 auch vertauscht
sein kann.
[0098] Jede Arretiervertiefung 74, 76 ist bei einem nicht illustrierten Ausführungsbeispiel
komplementär zur Form des Arretiervorsprunges 73, 75 ausgebildet und hat beispielsweise
die Form einer kleinen Mulde, in die der noppenartige Arretiervorsprung 73, 75 einschnappen
kann.
[0099] Es versteht sich, dass das erste und das zweite Arretierelement 73a, 74a des Front-Handgriffes
52 auch auf andere Weise als in Form einer Arretiervertiefung und eines Arretiervorsprunges
ausgeführt sein können. Gleiches gilt für die Bestandteile des oberen Arretiereinheit
69a, 69b.
[0100] Insgesamt ist es vorteilhaft, wenn die obere Arretiervorrichtung 69 gleichartig wie
die vordere Arretiervorrichtung 68 ausgebildet ist, was bei dem illustrierten Ausführungsbeispiel
verwirklicht ist.
[0101] Nachfolgend wird eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der eine Schwenkbewegung
53 erlaubenden Befestigungsmaßnahmen für den Front-Handgriff 52 erläutert.
[0102] Wie schon erwähnt, erfolgt die schwenkbare Fixierung des Front-Handgriffes 52 an
der Vorderwand 32 mittels zweier Schwenklagereinrichtungen 65, die jeweils einem der
freien Endabschnitte 62 der Griffschenkel 55 zugeordnet sind.
[0103] Jede dieser Schwenklagereinrichtungen 65 hat ein am Behältergehäuse 15 angeordnetes
erstes Lagerungselement 85 und ein am Griffschenkel 55 angeordnetes zweites Lagerungselement
86. Diese beiden Lagerungselemente 85, 86 sind in der Achsrichtung der Schwenkachse
51 ineinander eingesteckt und relativ zueinander drehbar.
[0104] Bevorzugt sind die Schwenklagereinrichtungen 65 so ausgebildet, dass jedes an einem
Griffschenkel 55 angeordnete zweite Lagerungselement 86 in einer Steckrichtung mit
dem am Behältergehäuse 15 angeordneten ersten Lagerungselement 85 zusammengesteckt
ist, die in der Achsrichtung der Schwenkachse 51 vom jeweils anderen Griffschenkel
55 wegweist.
[0105] Zweckmäßigerweise sind die zweiten Lagerungselemente 86 einstückig mit den Griffschenkeln
ausgebildet und die ersten Lagerungselemente 85 sind zweckmäßigerweise einstückig
mit dem Behältergehäuse 15 ausgebildet.
[0106] Exemplarisch ist das erste Lagerungselement 85 als ein Lagerauge 85a ausgebildet,
das eine dem benachbarten Griffschenkel 57 zugewandte Einstecköffnung 87 hat. Das
Lagerauge 85a ist insbesondere als eine Wandvertiefung oder Wandausnehmung der Vorderwand
32 realisiert. Sie ist beim Ausführungsbeispiel in jeweils einer der beiden seitlichen
Randflächen 67 der vorderen Wandvertiefung 66 ausgebildet. Die beiden Einstecköffnungen
87 sind einander zugewandt und koaxial zueinander ausgerichtet.
[0107] Das am Front-Handgriff 52 angeordnete zweite Lagerungselement 86 ist beim Ausführungsbeispiel
als ein Lagerzapfen 86a ausgebildet, der durch die Einstecköffnung 86 in das zugeordnete
Lagerauge 85a eintaucht. Die beiden Lagerzapfen 86a sind auch koaxial zueinander ausgerichtet,
wobei sie in einander entgegengesetzte Richtungen weisen, also voneinander wegweisen.
Sie befinden sich insbesondere an den voneinander abgewandten Außenseiten der beiden
Griffschenkel 55. Somit taucht jeder Lagerzapfen 86a von der vorderen Wandvertiefung
66 her in das zugeordnete Lagerauge 85a ein.
[0108] Die Schwenklagereinrichtungen 65 sind folglich bevorzugt im Bereich der in der Achsrichtung
der Schwenkachse 51 voneinander abgewandten Außenseiten der beiden Griffschenkel 55
des Front-Handgriffes 52 angeordnet.
[0109] Wie insbesondere aus Figuren 7, 8 und 9 gut ersichtlich ist, haben die Lagerzapfen
86a exemplarisch eine unrunde Querschnittskontur. Sie können allerdings auch durchaus
kreisrund ausgebildet sein.
[0110] Es versteht sich, dass die Anordnung der Lageraugen 85a und Lagerzapfen 86a bezüglich
des Behältergehäuses 15 und des Front-Handgriffes 52 auch jeweils vertauscht sein
kann.
[0111] Mit einer unrunden Querschnittskontur der Lagerzapfen 86a kann einfach verwirklicht
werden, dass der Front-Handgriff 52 in der Gebrauchsstellung 52b durch formschlüssigen
Kontakt mit der Gehäusewand 22 in leicht lösbarer Weise unverschwenkbar fixiert ist.
Beispielhaft hat der Lagerzapfen 86a an einer Stelle seines peripheren Umfangs eine
Abflachung 88, die in der Gebrauchsstellung 52b an einer ebenen Wandfläche der Gehäusewand
22 anliegt und abgestützt ist. Da die einzelnen Bestandteile aus einem Kunststoffmaterial
bestehen, können sie gegenseitig nachgeben, wenn auf den Front-Handgriff 52 ein Drehmoment
ausgeübt wird. Insofern kann die mittels der Lagerzapfen 86a fixierte Gebrauchsstellung
52b sehr leicht wieder aufgehoben werden.
[0112] Der Front-Handgriff 52 besteht zweckmäßigerweise aus einem Kunststoffmaterial. Die
gilt vorzugsweise auch für den oberen Handgriff 45 und das gesamte Behältergehäuse
15.
[0113] Wird der Aufbewahrungsbehälter 2 mittels des Front-Handgriffes 52 in der senkrechten
Ausrichtung getragen, hat der Front-Handgriff 52 die Tendenz, sich im Sinne einer
gegenseitigen Annäherung der beiden Griffschenkel 55 zu verbiegen. Diese Biegekräfte
sind in Figur 3 bei 90 durch Pfeile angedeutet. Ist der Front-Handgriff 52 nicht besonders
stabil ausgebildet, kann dies prinzipiell zur Folge haben, dass die Lagerzapfen 86a
aus den Lageraugen 85a herausrutschen und sich das Behältergehäuse 15 löst. Diese
Gefahr ist besonders groß bei einer schweren Beladung des Aufbewahrungsraumes 23.
[0114] Bei dem illustrierten Aufbewahrungsbehälter 2 sind Sicherungsmaßnahmen getroffen,
die dieses Gefährdungspotenzial trotz Leichtbauweise des Front-Handgriffes 52 ausschließen.
Somit kann der Front-Handgriff 52 kostensparend hergestellt werden, wobei insbesondere
die beim Ausführungsbeispiel umgesetzte Möglichkeit besteht, den Verbindungssteg 56
rohrförmig als einen Hohlkörper auszuführen.
[0115] Die Sicherungsmaßnahmen bestehen darin, dass dem freien Endabschnitt 62 jedes Griffschenkels
55 eine am Aufbewahrungsbehälter 2 angeordnete Sicherungseinrichtung 91 zugeordnet
ist. Jede Sicherungseinrichtung 91 ist so ausgebildet, dass sie zumindest in der Gebrauchsstellung
des Front-Handgriffes 51 einen aktiven Zustand einnimmt, in der sie den zugeordneten
Griffschenkel 55 in der Achsrichtung der Schwenkachse 51 bezüglich dem Behältergehäuse
15 abstützen kann oder abstützt, um bei einem Auftreten der Biegekräfte 90 eine gegenseitige
Annäherung der beiden Griffschenkel 55 und somit ein voneinander Lösen der ineinander
eingesteckten Lagerungselemente 85, 86 zu verhindern.
[0116] In einer exemplarisch verwirklichten Ausführungsform enthält jede Sicherungseinrichtung
91 einen im Bereich der Schwenkachse 51 fest am Behältergehäuse 15 angeordneten ersten
Abstützvorsprung 92, der quer und insbesondere rechtwinkelig zu der Schwenkachse 51
von der Vorderwand 32 zur Vorderseite 6 hin wegragt. Jede Sicherungseinrichtung 91
hat außerdem einen am freien Endbereich 62 des zugeordneten Griffschenkels 55 angeordneten
zweiten Abstützvorsprung 93, der in der Achsrichtung der Schwenkachse 91 versetzt
zu dem ersten Abstützvorsprung 92 angeordnet ist und zwar versetzt in Richtung zu
der vom jeweils anderen Griffschenkel 55 abgewandten Außenseite des zugeordneten Griffschenkels
55. Der in der Querrichtung 18 gemessene lichte Abstand der am Behältergehäuse 15
angeordneten ersten Abstützvorsprünge 92 ist also geringer als der in der Griff-Längsrichtung
54 gemessene lichte Abstand zwischen den beiden am Front-Handgriff 52 ausgebildeten
zweiten Abstützvorsprüngen 93.
[0117] Jeder zweite Abstützvorsprung 93 macht die Schwenkbewegung 53 des Front-Handgriffes
52 mit und ist so gestaltet, dass er den benachbarten, an der Vorderwand 32 des Behältergehäuses
15 angeordneten ersten Abstützvorsprung 92 zumindest während des aktiven Zustandes
der Sicherungseinrichtung 91 rechtwinkelig zur Schwenkachse 51 überlappt. Durch diese
Überlappung kann sich der zweite Abstützvorsprung 93 mit einer inneren Abstützfläche
94, die an seiner der U-Öffnung des bügelförmigen Front-Handgriffes 52 zugewandten
Stirnfläche ausgebildet ist, an einer entgegengesetzt orientierten und ihm zugewandten
äußeren Abstützfläche 95 des ersten Abstützvorsprunges 92 abstützen.
[0118] Die Sicherungseinrichtungen 91 können so ausgebildet sein, dass der aktive Zustand
in jeder Schwenkstellung des Front-Handgriffes 52 vorliegt.
[0119] Vor allem im Zusammenhang mit einer besonders günstigen Montagemöglichkeit für den
Front-Handgriff 52 ist es allerdings vorteilhaft, wenn die Sicherungseinrichtungen
91 ihre Wirkung selektiv, nämlich in Abhängigkeit vom bezüglich des Behältergehäuses
15 eingenommenen Schwenkwinkel des Front-Handgriffes 52 entfalten. So weist beim Ausführungsbeispiel
jede Sicherungseinrichtung 91 in mindestens einer von der Gebrauchsstellung 52b des
Front-Handgriffes 52 abweichenden anderen Schwenkstellung einen inaktiven Zustand
auf, in der sie den zugeordneten Griffschenkel 55 für eine aufeinander zu gerichtete
Relativbewegung zwischen den beiden Griffschenkeln 55 in der Achsrichtung der Schwenkachse
51 freigibt. Somit können die beiden Griffschenkel 55 im inaktiven Zustand der Sicherungseinrichtungen
91 unter elastischem Verbiegen des Front-Handgriffes 52, insbesondere dessen Verbindungssteges
56, im Sinne der Pfeile 90 in Figur 3 aneinander angenähert werden.
[0120] Exemplarisch wird diese selektive Wirkung der Sicherungseinrichtungen 91 durch eine
besondere Ausbildung der an den Griffschenkeln 55 angeordneten zweiten Abstützvorsprünge
93 erzielt. Selbige haben eine nur begrenzte Umfangserstreckung um die Schwenkachse
51 herum, wobei ihre Umfangserstreckung beim Ausführungsbeispiel etwa 90 Grad beträgt.
Somit nehmen die Abstützvorsprünge 93 nur im aktiven Zustand der Sicherungseinrichtungen
91 eine sich mit den ersten Abstützvorsprüngen 92 überlappende Position ein (Figur
8), während in anderen Schwenkpositionen des Front-Handgriffes 56 diese Überlappung
aufgehoben ist (Figur 7).
[0121] Vorteilhaft ist es, wenn der inaktive Zustand der Sicherungseinrichtung 91 ausschließlich
dann vorliegt, wenn der Front-Handgriff 52 im Bereich der Nichtgebrauchsstellung 52a
positioniert ist, oder in einem begrenzten Schwenkbereich des Handgriffes von maximal
10 Grad ausgehend von der Nichtgebrauchsstellung 52a, wobei die Nichtgebrauchsstellung
52a eingeschlossen ist. Eine solche Ausgestaltung liegt beim Ausführungsbeispiel vor.
[0122] Die Ausgestaltung mit einer selektiven Wirkung der Sicherungseinrichtung 91 bietet
die beim illustrierten Ausführungsbeispiel genutzte Möglichkeit, den Front-Handgriff
52 mittels eines Rastvorganges am Behältergehäuse 15 zu montieren und vorzugsweise
auch wieder zu demontieren, bei gleichzeitiger Gewährleistung der Sicherungsfunktion
beim Tragen des Aufbewahrungsbehälters 2 mittels des Front-Handgriffes 52.
[0123] In Figur 15 ist der Front-Handgriff 52 im demontierten Zustand gezeigt. Doppelpfeile
96 deuten die möglichen Relativbewegungen der beiden Griffschenkel 55 in der Griffebene
des Front-Handgriffes 52 bei einem elastischen Verbiegen des Front-Handgriffes 52
an. Zur Montage am Behältergehäuse 15 wird der Front-Handgriff 52 in einer Relativposition
zum Behältergehäuse 15 gehalten, die einer Schwenkstellung entspricht, in der die
Sicherungseinrichtungen 91 inaktiv sind. Beim Ausführungsbeispiel ist dies eine der
Nichtgebrauchsstellung 52a entsprechende Relativposition.
[0124] In dieser Ausrichtung wird der Front-Handgriff 52 mit einer durch Pfeile 97 angedeuteten
Montagebewegung in der Längsrichtung 17 gegen die Vorderwand 32 des Behältergehäuses
15 gedrückt, sodass die zweiten Lagerungselemente 86 im Rahmen eines Rastvorganges
in die ersten Lagerungselemente 85 einrasten.
[0125] Beim Ausführungsbeispiel wird dieser Rastvorgang dadurch ermöglicht, dass jeder Lagerzapfen
86a stirnseitig eine schräge Gleitfläche 99 hat, mit der er bei der Montagebewegung
97 an einer das Lagerauge 85a umschließenden Umrandungsstruktur 100 des Behältergehäuses
15 abgleiten kann. Durch dieses Abgleiten werden die beiden Griffschenkel 55 kurzzeitig
gemäß den Pfeilen 96 unter elastischer Verformung aufeinander zu bewegt, um sich nach
dem Passieren der Umrandungsstruktur 100 gemäß den Pfeilen 96 wieder voneinander weg
zu bewegen und dabei in die Lageraugen 85a einschnappen.
[0126] Bei Bedarf kann der Front-Handgriff 52 sehr leicht dadurch wieder demontiert werden,
dass mit einem Hebelwerkzeug in den Spalt zwischen einem Griffschenkel 55 und der
seitlichen Randfläche 67 eingegriffen und der zugeordnete Griffschenkel 55 in Richtung
zur U-Öffnung elastisch verbogen wird.
[0127] Zweckmäßigerweise begrenzt der zweite Abstützvorsprung 93 eine stirnseitig am freien
Endabschnitt 62 des Griffschenkels 55 ausgebildete, quer zur der Schwenkachse 51 offene
erste Nut 101. In diese erste Nut 101 taucht der am Behältergehäuse 15 ausgebildete
erste Abstützvorsprung 92 ein.
[0128] Zusätzlich oder alternativ begrenzt der am Behältergehäuse 15 ausgebildete erste
Abstützvorsprung 92 eine ebenfalls quer zu der Schwenkachse 91 offene zweite Nut 102,
in die der zweite Abstützvorsprung 93 eintaucht. Das Eintauchen der Abstützvorsprünge
92, 93 in die Nuten 102, 101 erfolgt selektiv im gleichen Maße wie die gegenseitige
Abstützwirkung der beiden Abstützvorsprünge 92, 93. Durch die Nuten 101, 102 ergibt
sich eine noch bessere Abstützung und/oder Führung der Griffschenkel 55.
[0129] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Aufbewahrungseinrichtung 1 enthält eine in Figur
3 nur strichpunktiert schematisch angedeutete Regalstruktur 103, die ausgebildet ist,
um mindestens einen Aufbewahrungsbehälter 2 während seines Nichtgebrauches zu lagern.
Die Regalstruktur 103 bietet die Möglichkeit, den mindestens einen Aufbewahrungsbehälter
2 in nach Art einer Schublade herausziehbarer Weise aufzunehmen. Eine solche Regalstruktur
103 kann beispielsweise in einer Werkstatt oder in einem Service-Fahrzeug installiert
sein.
[0130] In diesem Zusammenhang hat der Aufbewahrungsbehälter 2 an der Außenseite des Gehäuseunterteils
24 eine Führungseinrichtung 104, über die er mittels einer daran angepassten, an der
Regalstruktur 103 angeordneten Gegen-Führungseinrichtung 105 der Aufbewahrungseinrichtung
1 in lösbarer Weise linear verschiebbar in Eingriff bringbar ist. Exemplarisch umfasst
die Führungseinrichtung 104 je eine Führungsschiene 104a, 104b an der Außenseite jeder
Seitenwand 34 im Bereich der Unterseite 4. Die Gegen-Führungseinrichtung 105 hat zwei
Gegen-Führungsschienen 105a, 105b, die derart beabstandet zueinander an der Regalstruktur
103 angeordnet sind, dass der Aufbewahrungsbehälter 2 mit ihnen mittels seiner Führungsschienen
104a, 104b von einer Stirnseite her in Eingriff bringbar ist.
[0131] Die Führungsschienen 104a, 104b und die Gegen-Führungsschienen 105a, 105b sind so
aufeinander abgestimmt, dass der Aufbewahrungsbehälter 2 in seiner Längsrichtung 17
in die Regalstruktur 103 einschiebbar und aus der Regalstruktur 103 herausziehbar
ist. Bei dieser Handhabung kann der Front-Handgriff 52 genutzt werden.
[0132] Die Führungseinrichtung 104 ist zweckmäßigerweise einstückig in das aus Kunststoffmaterial
bestehende Gehäuseunterteil 24 integriert.
[0133] Bevorzugt sind mehrere Aufbewahrungsbehälter 2 in der Höhenrichtung 16 aufeinander
stapelbar, sodass sich ein aus zwei oder mehr aufeinandergestapelten Aufbewahrungsbehältern
2 bestehender Behälterstapel 98 ergibt, wie dies in Figur 20 exemplarisch gezeigt
ist. Im gestapelten Zustand sitzt ein jeweils oberer Behälter 2 mit seiner Unterseite
4 auf der Oberseite 5 eines darunter angeordneten weiteren Behälters 2.
[0134] Zweckmäßigerweise hat jeder Aufbewahrungsbehälter 2 im Bereich seiner Unterseite
4 eine untere Kopplungseinrichtung 106, die beispielsweise in der aus Figur 3 ersichtlichen
Weise ausgebildet ist. Außerdem hat jeder Aufbewahrungsbehälter 2 an der Oberseite
5 eine obere Kopplungseinrichtung 107, deren bevorzugte Ausgestaltung aus Figur 1
ersichtlich ist. Die beiden Kopplungseinrichtungen 106, 107 sind derart aneinander
angepasst, dass durch ihr Zusammenwirken die unmittelbar aufeinandergestapelten Aufbewahrungsbehälter
2 in voneinander unabhebbarer Weise lösbar miteinander koppelbar sind. Ein derart
gekoppelter Zustand ist in Figur 20 gezeigt. Der Behälterstapel 98 lässt sich dann
mittels des oberen Handgriffes 45 des obersten Aufbewahrungsbehälters 2 einheitlich
tragen und transportieren.
[0135] Die weiter oben erläuterten Verriegelungsmittel 38 gehören vorzugsweise zumindest
partiell zu den beiden Kopplungseinrichtungen 106, 107. Beispielsweise kann der Drehriegel
22 in eine in Figur 20 bei 108 abgebildete Kopplungsstellung verdreht werden, in der
er die beiden aufeinandergestapelten Aufbewahrungsbehälter 2 im Bereich der Vorderseite
6 unabhebbar miteinander koppelt.
[0136] Weitere Bestandteile der Kopplungseinrichtungen 106, 107 sind bei dem illustrierten
Ausführungsbeispiel von an der Unterseite 4 ausgebildeten Vorsprüngen und von an der
Oberseite 5 ausgebildeten Vertiefungen gebildet. Im aufeinandergestapelten Zustand
zweier Aufbewahrungsbehälter 2 greifen die Vorsprünge und Vertiefungen zumindest teilweise
ineinander ein, wobei sie sich quer zu der Höhenrichtung 16 überlappen beziehungsweise
hintergreifen und ebenfalls eine voneinander unabhebbare Kopplung zweier aufeinandergestapelter
Aufbewahrungsbehälter 2 bewirken, insbesondere im Bereich der Rückseite 7. Bei den
Vorsprüngen handelt es sich zweckmäßigerweise um zum Abstellen des Aufbewahrungsbehälters
2 auf einem Untergrund dienende Standfüße.
1. Aufbewahrungseinrichtung, mit mindestens einem Aufbewahrungsbehälter (2), der über
ein Behältergehäuse (15) verfügt, an dem außen mindestens ein als zumindest im Wesentlichen
U-förmiger Bügelgriff ausgebildeter, zwei durch einen mit einer Hand umgreifbaren
Verbindungssteg (56) miteinander verbundene Griffschenkel (55) aufweisender Handgriff
(52) angeordnet ist, der im Bereich der dem Verbindungssteg (56) entgegengesetzten
freien Endabschnitte (62) der Griffschenkel (55) über jeweils eine Schwenklagereinrichtung
(65) an dem Behältergehäuse (15) um eine Schwenkachse (51) verschwenkbar gelagert
ist, sodass er zwischen einer an das Behältergehäuse (15) herangeschwenkten Nichtgebrauchsstellung
(52a) und einer vom Behältergehäuse (15) wegragenden Gebrauchsstellung (52b) verschwenkbar
ist, wobei jede Schwenklagereinrichtung (65) ein am Behältergehäuse (15) angeordnetes
erstes Lagerungselement (85) und ein an einem der Griffschenkel (55) des Handgriffes
(52) angeordnetes zweites Lagerungselement (86) aufweist, die in der Achsrichtung
der Schwenkachse (51) ineinander eingesteckt und bezüglich der Schwenkachse (51) relativ
zueinander drehbar sind, wobei dem freien Endabschnitt (62) jedes Griffschenkels (55)
eine zumindest in der Gebrauchsstellung (52b) des Handgriffs (52) einen aktiven Zustand
einnehmende Sicherungseinrichtung (91) zugeordnet ist, durch die in ihrem aktiven
Zustand der zugeordnete Griffschenkel (55) in der Achsrichtung der Schwenkachse (51)
bezüglich dem Behältergehäuse (15) abstützbar oder abgestützt ist, um eine ein voneinander
Lösen der ineinander eingesteckten Lagerungselemente (85, 86) ermöglichende gegenseitige
Annäherung der beiden Griffschenkel (55) zu verhindern, dadurch gekennzeichnet, dass jede Sicherungseinrichtung (91) in mindestens einer von der Gebrauchsstellung (52b)
abweichenden anderen Schwenkstellung des Handgriffs (52) einen inaktiven Zustand aufweist,
in der sie den ihr zugeordneten Griffschenkel (55) für eine eine Rastmontage des Handgriffs
(52) ermöglichende, aufeinander zu gerichtete Relativbewegung zwischen den beiden
Griffschenkeln (55) in der Achsrichtung der Schwenkachse (91) freigibt.
2. Aufbewahrungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der inaktive Zustand der Sicherungseinrichtungen (91) zumindest im Bereich der Nichtgebrauchsstellung
des Handgriffs (52) vorliegt und zweckmäßigerweise ausschließlich im Bereich der Nichtgebrauchsstellung
des Handgriffs (52) vorliegt.
3. Aufbewahrungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der inaktive Zustand der Sicherungseinrichtungen (91) sowohl in der Nichtgebrauchsstellung
(52a) als auch in einem sich an die Nichtgebrauchsstellung (52a) anschließenden Schwenkbereich
des Handgriffes (52) von maximal 10 Grad vorliegt.
4. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass von den beiden Lagerungselementen (85, 86) jeder Schwenklagereinrichtung (91) das
eine Lagerungselement (85) als ein Lagerauge (85a) und das andere Lagerungselement
(86) als ein drehbar in das Lagerauge (85a) eingesteckter Lagerzapfen (86a) ausgebildet
ist, wobei zweckmäßigerweise die am Behältergehäuse (15) angeordneten ersten Lagerungselemente
(85) als Lageraugen (85a) mit einander zugewandten Einstecköffnungen (87) und die
an den Griffschenkein (55) angeordneten zweiten Lagerungselemente (86) als voneinander
wegweisende Lagerzapfen (86a) ausgebildet sind.
5. Aufbewahrungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Lagerzapfen (86a) stirnseitig eine schräge Gleitfläche (99) hat, mit der er
unter Verursachung eines elastischen Verbiegens des Handgriffes (52) an einer das
Lagerauge (85a) umschließenden Umrandungsstruktur (100) des Behältergehäuses (15)
abgleiten kann, wenn der Handgriff (52) bei dem Rastvorgang eine zu der Schwenkachse
(51) rechtwinkelige, zum Behältergehäuse (15) hin orientierte Montagebewegung (97)
ausführt.
6. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenklagereinrichtungen (91) im Bereich der in der Achsrichtung der Schwenkachse
(51) voneinander abgewandten Außenseiten der beiden Griffschenkel (55) angeordnet
sind.
7. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenklagereinrichtungen (91) im Bereich zweier einander mit Abstand gegenüberliegender
seitlicher Randflächen (67) einer äußeren Wandvertiefung (66) der Gehäusewand (22)
des Behältergehäuses (15) angeordnet sind, derart, dass der Handgriff (52) in seiner
Nichtgebrauchsstellung (52a) vollständig versenkt in der äußeren Wandvertiefung (66)
aufgenommen ist und in seiner Gebrauchsstellung aus der äußeren Wandvertiefung (66)
herausragt.
8. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jede Sicherungseinrichtung (91) einen im Bereich der Schwenkachse (51) des Handgriffes
(52) am Behältergehäuse (15) angeordneten und quer zu der Schwenkachse (51) von einer
Gehäusewand (22) des Behältergehäuses (15) wegragenden ersten Abstützvorsprung (92)
sowie einen am freien Endabschnitt (62) des zugeordneten Griffschenkels (55) angeordneten
und dessen Schwenkbewegung (53) mitmachenden zweiten Abstützvorsprung (93) aufweist,
wobei der zweite Abstützvorsprung (93) in der Achsrichtung der Schwenkachse (51) in
Richtung zur Außenseite des Griffschenkels (55) versetzt zu dem ersten Abstützvorsprung
(92) angeordnet und derart gestaltet ist, dass zwischen dem ersten Abstützvorsprung
(92) und dem zweiten Abstützvorsprung (93) im aktiven Zustand der Sicherungseinrichtung
(91) eine Überlappung rechtwinkelig zur Schwenkachse (51) des Handgriffes (52) vorliegt.
9. Aufbewahrungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im inaktiven Zustand der Sicherungseinrichtung (91) keine Überlappung rechtwinkelig
zur Schwenkachse (51) des Handgriffes (52) zwischen dem ersten Abstützvorsprung (92)
und dem zweiten Abstützvorsprung (93) vorliegt, wobei zweckmäßigerweise der erste
Abstützvorsprung (92) und/oder der zweite Abstützvorsprung (93) eine rechtwinkelig
zu der Schwenkachse (51) offene Nut (101, 103) begrenzt, in die der jeweils andere
Abstützvorsprung (93, 92) abhängig von der Schwenkstellung des Handgriffes (52) eintaucht
oder nicht eintaucht.
10. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufbewahrungsbehälter (2) eine dem Handgriff (52) zugeordnete Arretiervorrichtung
(68) aufweist, die zur unverschwenkbaren lösbaren Arretierung des Handgriffes (52)
in dessen Nichtgebrauchsstellung (52a) ausgebildet ist und die zweckmäßigerweise als
beim durch manuelle Krafteinleitung hervorgerufenen Verschwenken des Handgriffes (52)
mit einem Schnappeffekt selbsttätig einrastende oder ausrastende Rastvorrichtung (68a)
ausgebildet ist.
11. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältergehäuse (15) des Aufbewahrungsbehälters (2) eine in einer Höhenrichtung
(16) weisende Oberseite (5) sowie eine rechtwinkelig zu der Höhenrichtung (16) orientierte
Vorderseite (6) hat, wobei der mit den Sicherungseinrichtungen (91) versehene Handgriff
(52) ein an der Vorderseite (6) des Behältergehäuses (15) verschwenkbar angeordneter
Front-Handgriff (52) ist, dessen Schwenkachse (51) rechtwinkelig zur Höhenrichtung
(16) des Behältergehäuses (15)verläuft.
12. Aufbewahrungseinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältergehäuse (15) zusätzlich zu dem an der Vorderseite (6) angeordneten Front-Handgriff
(52) einen an der Oberseite (5) angeordneten oberen Handgriff (45) aufweist.
13. Aufbewahrungseinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Handgriff (45) verschwenkbar am Behältergehäuse (15) gelagert ist, wobei
er im Rahmen einer Schwenkbewegung (41) wahlweise in eine an das Behältergehäuse (15)
herangeschwenkte Nichtgebrauchsstellung (45a) oder in eine vom Behältergehäuse (15)
weggeschwenkte und nach oben ragende Gebrauchsstellung (45b) verschwenkbar ist, wobei
der Aufbewahrungsbehälter (2) zweckmäßigerweise eine dem oberen Handgriff (45) zugeordnete
obere Arretiervorrichtung (69) zur lösbaren Arretierung des oberen Handgriffes (45)
in seiner Nichtgebrauchsstellung (45a) aufweist, die zweckmäßigerweise als eine Rastvorrichtung
(69) ausgebildet ist.
14. Aufbewahrungseinrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältergehäuse (15) über ein an einer in der Höhenrichtung nach oben weisenden
Oberseite (5) eine Zugriffsöffnung (28) für einen Aufbewahrungsraum (23) aufweisendes
kistenförmiges Gehäuseunterteil (24) und über einen der Zugriffsöffnung (28) zugeordneten,
zum Öffnen und Verschließen der Zugriffsöffnung (28) verschwenkbar an dem Gehäuseunterteil
(24) gelagerten Gehäusedeckel (25) verfügt, wobei der obere Handgriff (45) oben außen
an dem Gehäusedeckel (25) und der Front-Handgriff (52) außen an einer von einer Bodenwand
(26) des Gehäuseunterteils (24) hochragenden Vorderwand (32) des Gehäuseunterteils
(24) angeordnet ist.
15. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufbewahrungsbehälter (2) an der Außenseite des Behältergehäuses (15) eine Führungseinrichtung
(104) aufweist, über die er herausziehbar in einer Regalstruktur (103) aufnehmbar
ist.
16. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass sie mehrere Aufbewahrungsbehälter (2) umfasst, die jeweils an ihrem Behältergehäuse
(15) im Bereich der Unterseite (4) eine untere Kopplungseinrichtung (106) und im Bereich
der Oberseite (5) eine obere Kopplungseinrichtung (107) aufweisen, wobei diese beiden
Kopplungseinrichtungen (106, 107) derart aneinander angepasst sind, dass in einer
Höhenrichtung (16) unmittelbar aufeinandergestapelte Aufbewahrungsbehälter (2) durch
Zusammenwirken der oberen Kopplungseinrichtung (107) des jeweils unteren Aufbewahrungsbehälters
(2) und der unteren Kopplungseinrichtung (106) des jeweils oberen Aufbewahrungsbehälters
(2) in voneinander unabhebbarer Weise lösbar miteinander koppelbar sind.
1. Storage device with at least one storage container (2) which comprises a container
housing (15), on which at the outside at least one handle (52) is arranged, said handle
being designed as an at least essentially U-shaped bow grip comprising two grip limbs
(55) which are connected to one another by a connection web (56), around which a hand
can grip, and said handle in the region of the free end sections (62) of the grip
limbs (55), which are opposite the connection web (56), being mounted pivotably about
a pivot axis (51) via a pivot bearing device (65) on the container housing (15) so
that the handle is pivotable between a position of non-use (52a) in which it is pivoted
onto the container housing (15) and a position of use (52b) in which it projects away
from the container housing (15), wherein each pivot bearing device (65) comprises
a first bearing element (85) which is arranged on the container housing (15) and a
second bearing element (86) which is arranged on one of the grip limbs (55) of the
handle (52), said bearing elements being inserted into one another in the axis direction
of the pivot axis (51) and being rotatable relative to one another with respect to
the pivot axis (51), wherein a securing device (91) which assumes an active state
at least in the position of use (52a) of the handle (52) is assigned to the free end
section (62) of each grip limb (55), by way of which securing device in its active
state the assigned grip limb (55) is supportable or supported with respect to the
container housing (15) in the axis direction of the pivot axis (51), in order to prevent
a mutual approach of the two grip limbs (5) which would permit a release from one
another of the bearing elements (85, 86) which are inserted into one another, characterised in that each securing device (91) in at least one other pivoting position of the handle (52)
which is different from the position of use (52b) comprises an inactive state, in
which it releases the grip limb (55) which is assigned to it in order to enable a
relative movement between the two grip limbs (55) directed towards one another in
the axis direction of the pivot axis (91) for a latching mounting of the handle (52).
2. Storage device according to claim 1, characterised in that the inactive state of the securing devices (91) is present at least in the region
of the position of non-use of the handle (52) and expediently exclusively in the region
of the position of non-use of the handle (52).
3. Storage device according to claim 1 or 2, characterised in that the inactive state of the securing devices (91) is present in the position of non-use
(52a) as well as in a pivoting region of the handle (52) of maximally 10 degrees,
said pivoting region following the position of non-use (52a).
4. Storage device according to one of the claims 1 to 3, characterised in that of the two bearing elements (85, 86) of each pivot bearing device (91), the one bearing
element (85) is designed as a bearing eye (85a) and the other bearing element (86)
as a bearing pin (86a) which is rotatably inserted into the bearing eye (85a), wherein
expediently the first bearing elements (85) which are arranged on the container housing
(15) are designed as bearing eyes (85a) with insert openings (87) which face one another
and the second bearing elements (86) which are arranged on the grip limbs (55) are
designed as bearing pins (86a) which point away from one another.
5. Storage device according to claim 4, characterised in that each bearing pin (86a) at the face side has an oblique sliding surface (99), with
which it can slide on a peripheral edging structure (100) of the container housing
(15) which encompasses the bearing eye (5a), whilst creating an elastic bending of
the handle (52), when the handle (52), during the latching procedure, executes an
assembly movement (97) which is at right angles to the pivot axis (51) and is orientated
towards the container housing (15).
6. Storage device according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the pivot bearing devices (91) are arranged in the region of the outer sides of the
two grip limbs (55) which are facing away from one another in the axis direction of
the pivoting axis (51) .
7. Storage device according to one of the claims 1 to 6, characterised in that the pivot bearing devices (91) are arranged in the region of two lateral edge surfaces
(67) of an outer wall deepening (66) of the housing wall (22) of the container housing
(15) which lie opposite one another at a distance, in a manner such that the handle
(52) is received in the outer wall deepening (66) in a completely sunk manner in its
position of non-use (52a) and projects out of the wall deepening (66) in its position
of use.
8. Storage device according to one of the claims 1 to 7, characterised in that each securing device (91) comprises a first support projection (92) which is arranged
on the container housing (15) in the region of the pivot axis (51) of the handle (52)
and which projects away from a housing wall (22) of the container housing (15) transversely
to the pivot axis (51) as well as a second support projection (93) which is arranged
on the free end section (62) of the assigned grip limb (55) and participates in the
pivoting movement (53) of the assigned grip limb, wherein the second support projection
(93) is arranged offset to the first support projection (92) in the axis direction
of the pivot axis (51) in the direction of the outer side of the grip limb (55) and
is designed in a manner such that an overlapping at right angles to the pivot axis
(51) of the handle (52) is present between the first support projection (92) and the
second support projection (93) in the active state of the securing device (91).
9. Storage device according to claim 8, characterised in that no overlapping at right angles to the pivot axis (51) of the handle (52) is present
between the first support projection (92) and the second support projection (93) in
the inactive state of the securing device (91), wherein expediently the first support
projection (92) and/or the second support projection (93) delimits a groove (101,
103) which is open at right angles to the pivot axis (51) and into which the respective
other support projection (93, 92) either immerses or does not immerse depending on
the pivoting position of the handle (52).
10. Storage device according to one of the claim 1 to 9, characterised in that the storage container (2) comprises an arresting device (68) which is assigned to
the handle (52) and which is designed for the non-pivotable releasable arresting of
the handle (52) in its position of non-use (52a) and which is expediently designed
as a latching device (68a) which with a snap effect automatically latches in or latches
during the pivoting of the handle (52) which is caused by a manual introduction of
force.
11. Storage device according to one of the claims 1 to 10, characterised in that the container housing (15) of the storage container (2) has an upper side (5) which
faces in a height direction (16) as well as a front side (6) which is orientated at
right angles to the height direction (16), wherein the handle (52) which is provided
with the securing devices (91) is a front handle (52) which is pivotably arranged
on the front side (6) of the container housing (15) and whose pivot axis (51) runs
at right angle to the height direction (16) of the container housing (15).
12. Storage device according to claim 11, characterised in that the container housing (15) additionally to the front handle (52) which is arranged
on the front side (6) comprises an upper handle (45) which is arranged on the upper
side (5).
13. Storage device according to claim 12, characterised in that the upper handle (45) is pivotably mounted on the container housing (15), wherein
in the course of a pivoting movement (41) it is selectively pivotable into a position
of non-use (45a) in which it is pivoted onto the container housing (15) or into a
position of use (45b) in which it is pivoted away from the container housing (15)
and projects upwards, wherein the storage container (2) expediently comprises an upper
arresting device (69) which is assigned to the upper handle (45) and is for the releasable
arresting of the upper handle (45) in its position of non-use (45a) and is expediently
designed as a latching device (69).
14. Storage device according to claim 12 or 13, characterised in that the container housing (15) has a box-like housing lower part (24) which on an upper
side (5) which faces upwards in the height direction comprises an access opening (28)
for a storage space (23), and a housing lid (25) which is assigned to the access opening
(28) and for opening and closing the access opening (28) is pivotably mounted on the
housing lower part (24), wherein the upper handle (45) is arranged on the housing
lid (25) at the top on the outside and the front handle (52) is arranged at the outside
on a front wall (32) of the housing lower part (24) which projects upwards from a
base wall (26) of the housing lower part (24).
15. Storage device according to one of the claims 1 to 14, characterised in that the storage container (2) on the outer side of the container housing (15) comprises
a guide device (104), via which it can be received in a shelf structure (103) in a
manner in which it can be pulled out.
16. Storage device according to one of the claims 1 to 15, characterised in that it comprises several storage containers (2) which each on their container housing
(15) in the region of the lower side (4) comprise a lower coupling device (106) and
in the region of the upper side (5) comprise an upper coupling device (107), wherein
these two coupling devices (106, 107) are adapted to one another in a manner such
that storage containers (2) which are directly stacked onto one another in the height
direction (16), by way of the interaction of the upper coupling device (107) of the
respective lower storage container (2) and of the lower coupling device (106) of the
respective upper storage container (2) can be releasably coupled to one another in
a manner in which they cannot be lifted from one another.
1. Dispositif de rangement avec au moins un contenant de rangement (2), qui dispose d'un
boîtier de contenant (15), sur lequel est disposée, à l'extérieur, au moins une poignée
(52) réalisée en tant qu'au moins une poignée en étrier sensiblement en forme de U,
présentant deux branches de poignée (55) reliées l'une à l'autre par une entretoise
de liaison (56) pouvant être saisie d'une main, laquelle poignée est montée de manière
à pouvoir pivoter autour d'un axe de pivotement (51) sur le boîtier de contenant (15)
par l'intermédiaire de respectivement un dispositif de palier de pivotement (65) dans
la zone des sections d'extrémité (62) libres, opposées à l'entretoise de liaison (56),
des branches de poignée (55) si bien qu'elle peut être pivotée entre une position
de non-utilisation (52a) rapprochée par pivotement du boîtier de contenant (15) et
une position d'utilisation (52b) dépassant du boîtier de contenant (15), dans lequel
chaque dispositif de palier de pivotement (65) présente un premier élément de support
(85) disposé sur le boîtier de contenant (15) et un deuxième élément de support (86)
disposé sur une des branches de poignée (55) de la poignée (52), qui sont emboîtés
l'un dans l'autre dans la direction axiale de l'axe de pivotement (51) et qui peuvent
être tournés l'un par rapport à l'autre par rapport à l'axe de pivotement (51), dans
lequel est associé à la section d'extrémité (62) libre de chaque branche de poignée
(55) un dispositif de blocage (91) adoptant un état actif au moins dans la position
d'utilisation (52b) de la poignée (52), par lequel, dans son état actif, la branche
de poignée (55) associée peut être soutenue ou est soutenue dans la direction axiale
de l'axe de pivotement (51) par rapport au boîtier de contenant (15) pour empêcher
un rapprochement mutuel, permettant un détachement l'un de l'autre des éléments de
support (85, 86) emboîtés l'un dans l'autre, des deux branches de poignées (55), caractérisé en ce que chaque dispositif de blocage (91) présente dans au moins une autre position de pivotement
de la poignée (52) divergeant de la position d'utilisation (52b) un état inactif,
dans lequel il libère la branche de poignée (55) qui lui est associée pour un déplacement
relatif, permettant un montage par encliquetage de la poignée (52), dirigé l'un vers
l'autre, entre les deux branches de poignée (55) dans la direction axiale de l'axe
de pivotement (91).
2. Dispositif de rangement selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'état inactif des dispositifs de blocage (91) est présent au moins dans la zone
de la position de non-utilisation de la poignée (52) et est présent de manière opportune
exclusivement dans la zone de la position de non-utilisation de la poignée (52).
3. Dispositif de rangement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'état inactif des dispositifs de blocage (91) est présent à la fois dans la position
de non-utilisation (52a) et dans une zone de pivotement de la poignée (52), se raccordant
à la position de non-utilisation (52a), de maximum 10 degrés.
4. Dispositif de rangement selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que des deux éléments de support (85, 86) de chaque dispositif de palier de pivotement
(91), un élément de support (85) est réalisé en tant qu'un oeillet de montage (85a)
et l'autre élément de support (86) est réalisé en tant qu'un tourillon de montage
(86a) emboîté de manière à pouvoir tourner dans l'oeillet de montage (85a), dans lequel
de manière opportune les premiers éléments de support (85) disposés sur le boîtier
de contenant (15) sont réalisés en tant qu'œillets de montage (85a) avec des ouvertures
d'emboîtement (87) tournées les unes vers les autres et les deuxièmes éléments de
support (86) disposés sur les branches de poignée (55) sont réalisés en tant que tourillons
de montage (86a) pointant de manière à s'éloigner les uns des autres.
5. Dispositif de rangement selon la revendication 4, caractérisé en ce que chaque tourillon de montage (86a) a côté frontal une surface de glissement oblique
(99), avec laquelle il peut glisser sur une structure de bordure (100), entourant
l'oeillet de montage (85a), du boîtier de contenant (15) en utilisant un cintrage
élastique de la poignée (52) lorsque la poignée (52) exécute, lors de l'opération
d'enclenchement, un déplacement de montage (97) formant un angle droit par rapport
à l'axe de pivotement (51), orienté en direction du boîtier de contenant (15).
6. Dispositif de rangement selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les dispositifs de palier de pivotement (91) sont disposés dans la zone des côtés
extérieurs opposés les uns aux autres dans la direction axiale de l'axe de pivotement
(51) des deux branches de poignée (55).
7. Dispositif de rangement selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les dispositifs de palier de pivotement (91) sont disposés dans la zone de deux surfaces
de bord (67) latérales, se faisant face mutuellement à distance, d'un renfoncement
de paroi extérieur (66) de la paroi de boîtier (22) du boîtier de contenant (15) de
telle manière que la poignée (52) est reçue de manière totalement enfoncée dans le
renfoncement de paroi extérieur (66) dans sa position de non-utilisation (52a) et
dépasse hors du renfoncement de paroi extérieur (66) dans sa position d'utilisation.
8. Dispositif de rangement selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que chaque dispositif de blocage (91) présente une première partie faisant saillie de
soutien (92) disposée dans la zone de l'axe de pivotement (51) de la poignée (52)
sur le boîtier de contenant (15) et dépassant d'une paroi de boîtier (22) du boîtier
de contenant (15) de manière transversale par rapport à l'axe de pivotement (51) ainsi
qu'une deuxième partie faisant saillie de soutien (93) disposée sur la section d'extrémité
(62) libre de la branche de poignée (55) associée et accompagnant son déplacement
par pivotement (53), dans lequel la deuxième partie faisant saillie de soutien (93)
est disposée de manière décalée par rapport à la première partie faisant saillie de
soutien (92) en direction du côté extérieur de la branche de poignée (55) et est configurée
de telle manière qu'un chevauchement est présent à angle droit par rapport à l'axe
de pivotement (51) de la poignée (52) entre la première partie faisant saillie de
soutien (92) et la deuxième partie faisant saillie de soutien (93) dans l'état actif
du dispositif de blocage (91).
9. Dispositif de rangement selon la revendication 8, caractérisé en ce que dans l'état inactif du dispositif de blocage (91), aucun chevauchement n'est présent
à angle droit par rapport à l'axe de pivotement (51) de la poignée (52) entre la première
partie faisant saillie de soutien (92) et la deuxième partie faisant saillie de soutien
(93), dans lequel de manière opportune la première partie faisant saillie de soutien
(92) et/ou la deuxième partie faisant saillie de soutien (93) délimitent une rainure
ouverte (101, 103) à angle droit par rapport à l'axe de pivotement (51), dans laquelle
l'autre partie faisant saillie de soutien (93, 92) plonge ou non selon la position
de pivotement de la poignée (52).
10. Dispositif de rangement selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le contenant de rangement (2) présente un système d'arrêt (68) associé à la poignée
(52), qui est réalisé pour arrêter de manière amovible sans possibilité de pivotement
la poignée (52) dans sa position de non-utilisation (52a) et qui est réalisé de manière
opportune en tant que système d'enclenchement (68a) s'insérant par enclenchement ou
sortant par enclenchement de manière autonome avec un effet de déclic lors du pivotement
de la poignée (52) provoqué par l'application d'une force manuelle.
11. Dispositif de rangement selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le boîtier de contenant (15) du contenant de rangement (2) a un côté supérieur (5)
pointant dans une direction en hauteur (16) ainsi qu'un côté avant (6) orienté à angle
droit par rapport à la direction en hauteur (16), dans lequel la poignée (52) pourvue
des dispositifs de blocage (91) est une poignée (52) frontale disposée de manière
à pouvoir pivoter sur le côté avant (6) du boîtier de contenant (15), dont l'axe de
pivotement (51) s'étend à angle droit par rapport à la direction en hauteur (16) du
boîtier de contenant (15).
12. Dispositif de rangement selon la revendication 11, caractérisé en ce que le boîtier de contenant (15) présente, en plus de la poignée (52) frontale disposée
sur le côté avant (6), une poignée supérieure (45) disposée sur le côté supérieur
(5).
13. Dispositif de rangement selon la revendication 12, caractérisé en ce que la poignée supérieure (45) est montée de manière à pouvoir pivoter sur le boîtier
de contenant (15), dans lequel elle peut être pivotée, dans le cadre d'un déplacement
par pivotement (41), au choix dans une position de non-utilisation (45a) rapprochée
par pivotement du boîtier de contenant (15) ou dans une position d'utilisation (45b)
éloignée par pivotement du boîtier de contenant (15) et dépassant vers le haut, dans
lequel le contenant de rangement (2) présente de manière opportune un système d'arrêt
supérieur (69) associé à la poignée supérieure (45) destiné à arrêter de manière amovible
la poignée supérieure (45) dans sa position de non-utilisation (45a), qui est réalisé
de manière opportune en tant qu'un système d'enclenchement (69).
14. Dispositif de rangement selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que le boîtier de contenant (15) dispose d'une partie inférieure de boîtier (24) en forme
de caisse présentant une ouverture d'accès (28) pour un espace de rangement (23) sur
un côté supérieur (5) point vers le haut dans la direction en hauteur et d'un couvercle
de boîtier (25) associé à l'ouverture d'accès (28), monté sur la partie inférieure
de boîtier (24) de manière à pouvoir pivoter pour ouvrir et fermer l'ouverture d'accès
(28), dans lequel la poignée supérieure (45) est disposée à l'extérieur en haut sur
le couvercle de boîtier (25) et la poignée (52) frontale est disposée à l'extérieur
sur une paroi avant (32), dépassant vers le haut d'une paroi de fond (26) de la partie
inférieure de boîtier (24), de la partie inférieure de boîtier (24).
15. Dispositif de rangement selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le contenant de rangement (2) présente sur le côté extérieur du boîtier de contenant
(15) un dispositif de guidage (104), par l'intermédiaire duquel il peut être reçu
de manière retirable dans une structure à rayonnages (103).
16. Dispositif de rangement selon l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisé en ce qu'il comprend plusieurs contenants de rangement (2), qui présentent respectivement sur
leur boîtier de contenant (15) dans la zone du côté inférieur (4) un dispositif de
couplage inférieur (106) et, dans la zone du côté supérieur (5), un dispositif de
couplage supérieur (107), dans lequel lesdits deux dispositifs de couplage (106, 107)
sont adaptés l'un à l'autre de telle manière que des contenants de rangement (2) empilés
directement les uns sur les autres dans une direction en hauteur (16) peuvent être
couplés les uns aux autres de manière amovible sans pouvoir être décollés les uns
des autres par l'interaction du dispositif de couplage supérieur (107) du contenant
de rangement (2) respectivement inférieur et du dispositif de couplage inférieur (106)
du contenant de rangement (2) respectivement supérieur.