(19)
(11) EP 3 817 895 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
27.12.2023  Patentblatt  2023/52

(21) Anmeldenummer: 18769704.0

(22) Anmeldetag:  14.09.2018
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B25H 3/02(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
B25H 3/02
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2018/074922
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2020/052783 (19.03.2020 Gazette  2020/12)

(54)

AUFBEWAHRUNGSEINRICHTUNG

STORAGE DEVICE

DISPOSITIF DE RANGEMENT


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
12.05.2021  Patentblatt  2021/19

(73) Patentinhaber: TANOS GmbH Verpacken Ordnen Präsentieren
89257 Illertissen (DE)

(72) Erfinder:
  • BARABEISCH, Markus
    89269 Vöhringen (DE)
  • SNEHOTTA, Rainer
    89264 Weißenhorn (DE)
  • SCHMITTMANN, Patrick
    89537 Giengen (DE)

(74) Vertreter: Patentanwälte Magenbauer & Kollegen Partnerschaft mbB 
Plochinger Straße 109
73730 Esslingen
73730 Esslingen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 799 115
WO-A1-2011/135559
US-A1- 2003 094 392
US-B1- 6 389 645
EP-A1- 1 752 262
DE-U1-202014 103 746
US-A1- 2016 130 037
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Aufbewahrungseinrichtung, mit mindestens einem Aufbewahrungsbehälter, der über ein Behältergehäuse verfügt, an dem außen mindestens ein als zumindest im Wesentlichen U-förmiger Bügelgriff ausgebildeter, zwei durch einen mit einer Hand umgreifbaren Verbindungssteg miteinander verbundene Griffschenkel aufweisender Handgriff angeordnet ist, der im Bereich der dem Verbindungssteg entgegengesetzten freien Endabschnitte der Griffschenkel über jeweils eine Schwenklagereinrichtung an dem Behältergehäuse um eine Schwenkachse verschwenkbar gelagert ist, sodass er zwischen einer an das Behältergehäuse herangeschwenkten Nichtgebrauchsstellung und einer vom Behältergehäuse wegragenden Gebrauchsstellung verschwenkbar ist, wobei jede Schwenklagereinrichtung ein am Behältergehäuse angeordnetes erstes Lagerungselement und ein an einem der Griffschenkel des Handgriffes angeordnetes zweites Lagerungselement aufweist, die in der Achsrichtung der Schwenkachse ineinander eingesteckt und bezüglich der Schwenkachse relativ zueinander drehbar sind, wobei dem freien Endabschnitt jedes Griffschenkels eine zumindest in der Gebrauchsstellung des Handgriffs einen aktiven Zustand einnehmende Sicherungseinrichtung zugeordnet ist, durch die in ihrem aktiven Zustand der zugeordnete Griffschenkel in der Achsrichtung der Schwenkachse bezüglich dem Behältergehäuse abstützbar oder abgestützt ist, um eine ein voneinander Lösen der ineinander eingesteckten Lagerungselemente ermöglichende gegenseitige Annäherung der beiden Griffschenkel zu verhindern.

    [0002] Eine aus der US 2003/094392 A1 bekannte Aufbewahrungseinrichtung dieser Art enthält eine Werkzeugkiste mit einem Unterteil und einem Deckel. An einer Vorderwand des Unterteils ist außen ein U-förmiger Handgriff verschwenkbar angeordnet. Der Handgriff hat zwei Griffschenkel, die jeweils mit einem Endabschnitt in eine Vertiefung der Vorderwand eingreifen und dort um eine Achse verschwenkbar gelagert sind.

    [0003] Es sind die Merkmale des Oberbegriffs von Anspruch 1 gezeigt.

    [0004] Die DE 20 2014 103746 U1 beschreibt einen Werkzeugkoffer mit einem Griff, der außen an einem Körper des Werkzeugkoffers mittels Verbindungsgliedern verschwenkbar montiert ist.

    [0005] Aus der WO 2011/135559 A1 ist eine Werkzeugkiste bekannt, die einen Hauptkörper und einen daran verschwenkbar montierten Deckel aufweist und die über einen Handgriff verfügt, der verschwenkbar an dem Hauptkörper gelagert ist.

    [0006] In der US 6 389 645 B1 ist eine Geldkassette beschrieben, an der ein Handgriff angebracht ist, der im Rahmen einer kombinierten Schwenkbewegung und translatorischen Bewegung zwischen einer Aufbewahrungsstellung und einer Gebrauchsstellung bewegbar ist.

    [0007] Eine aus der DE 10 2011 006 871 A1 bekannte Aufbewahrungseinrichtung enthält einen als Handwerkzeugkoffer ausgebildeten Aufbewahrungsbehälter, in dessen Behältergehäuse eine Leuchtvorrichtung integriert ist. Das Behältergehäuse ist mit zwei als Handgriffe verwendbaren Tragegriffen ausgestattet, von denen der eine ein an der Oberseite angeordneter oberer Handgriff und der andere ein an einer schmalen Vorderseite angeordneter Front-Handgriff ist. Beide Handgriffe sind als Bügelgriffe mit im Wesentlichen U-förmiger Gestalt ausgeführt und am Behältergehäuse verschwenkbar gelagert.

    [0008] Die DE 20 2012 102 760 U1 offenbart ebenfalls eine behälterartige Transportvorrichtung, die zur benutzerfreundlichen Handhabung mit zwei Tragegriffen für die waagrechte und für die senkrechte Trageposition ausgestattet ist.

    [0009] Die DE 197 06 413 A1 offenbart ein kofferähnliches Behältnis, das an einer Oberseite über einen bügelförmigen Tragegriff verfügt und an dessen Vorderseite zusätzlich in lösbarer Weise mittels Rastverbindungseinrichtungen ein weiterer Tragegriff anbringbar ist.

    [0010] Eine aus der EP 2 485 874 B1 bekannte Aufbewahrungseinrichtung umfasst einen Aufbewahrungsbehälter, dessen Behältergehäuse aus einem kistenförmigen Gehäuseunterteil und einem daran im Bereich der Rückseite verschwenkbar gelagerten Gehäusedeckel besteht. Der Gehäusedeckel kann in eine Schließstellung verschwenkt werden, in der er auf dem Gehäuseunterteil aufliegt und eine Zugriffsöffnung für einen internen Aufbewahrungsraum des Behältergehäuses verschließt. Außen an der Oberseite des Gehäusedeckels ist ein verschwenkbarer oberer Handgriff angebracht. Außerdem sind im Bereich der Oberseite und der Unterseite des Behältergehäuses Kopplungseinrichtungen ausgebildet, die es ermöglichen, mehrere Aufbewahrungsbehälter aufeinanderzustapeln und in voneinander unabhebbarer Weise lösbar miteinander zu koppeln.

    [0011] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, Maßnahmen zu treffen, die auch bei schwerer Beladung ein sicheres Tragen des Aufbewahrungsbehälters an einem Handgriff gewährleisten.

    [0012] Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß in Verbindung mit den eingangs genannten Merkmalen vorgesehen, dass jede Sicherungseinrichtung in mindestens einer von der Gebrauchsstellung abweichenden anderen Schwenkstellung des Handgriffs einen inaktiven Zustand aufweist, in der sie den ihr zugeordneten Griffschenkel für eine eine Rastmontage des Handgriffs ermöglichende, aufeinander zu gerichtete Relativbewegung zwischen den beiden Griffschenkeln in der Achsrichtung der Schwenkachse freigibt.

    [0013] Auf diese Weise hat jede der beiden Schwenklagereinrichtungen, über die der als Bügelgriff ausgebildete Handgriff am Behältergehäuse verschwenkbar gelagert ist, zwei in der Achsrichtung der Schwenkachse ineinander eingesteckte und relativ zueinander um die Schwenkachse verdrehbare erste und zweite Lagerungselemente. Eines dieser Lagerungselemente befindet sich jeweils am Behältergehäuse, das andere am freien Endabschnitt eines der beiden Griffschenkel des Handgriffes. Um sicherzustellen, dass der verschwenkbare Handgriff selbst beim Tragen eines schwer beladenen Aufbewahrungsbehälters nicht unbeabsichtigt aus dem Behältergehäuse herausrutscht und der Aufbewahrungsbehälter herunterfällt, ist dem freien Endabschnitt jedes Griffschenkels des Handgriffes eine zumindest in der Gebrauchsstellung des Handgriffes einen aktiven Zustand einnehmende Sicherungseinrichtung zugeordnet. Die Sicherungseinrichtung stützt in ihrem aktiven Zustand den ihr zugeordneten Griffschenkel in der Achsrichtung der Schwenkachse bezüglich dem Behältergehäuse derart ab, dass sich der Griffschenkel nicht in Richtung zum anderen Griffschenkel bewegen kann. Dadurch können die ineinander eingesteckten Lagerungselemente der Schwenklagereinrichtungen keine axiale Relativbewegung ausführen, durch die sie auseinandergezogen und voneinander getrennt werden, wenn die Griffschenkel des Handgriffes durch im Sinne einer gegenseitigen Annäherung wirkende äußere Kräfte beaufschlagt werden. Solche äußeren Kräfte können beispielsweise entstehen, wenn ein schwer beladener Aufbewahrungsbehälter am Verbindungssteg seines Handgriffes angehoben wird und sich der Handgriff im Bereich des Verbindungssteges elastisch durchbiegt. Durch die Abstützung mittels der Sicherungseinrichtungen wird verhindert, dass sich die Griffschenkel durch elastisches Verformen des Handgriffes aneinander annähern, wenn der Aufbewahrungsbehälter am Verbindungssteg seines Handgriffes angehoben wird. Zweckmäßigerweise sind die zweiten Lagerungselemente einstückig mit den Griffschenkeln ausgebildet und die ersten Lagerungselemente sind zweckmäßigerweise einstückig mit dem Behältergehäuse ausgebildet. Bevorzugt sind die Schwenklagereinrichtungen so ausgebildet, dass jedes an einem Griffschenkel angeordnete zweite Lagerungselement in einer Steckrichtung mit dem am Behältergehäuse angeordneten ersten Lagerungselement zusammengesteckt ist, die in der Achsrichtung der Schwenkachse vom jeweils anderen Griffschenkel wegweist. Der Handgriff, dem die beiden Sicherungseinrichtungen zugeordnet sind, ist an dem Behältergehäuse zweckmäßigerweise durch einen Rastvorgang montiert, der mit einem elastischen Verbiegen des Handgriffes einhergeht, bei dem sich die beiden Griffschenkel kurzzeitig aneinander annähern. Damit eine solche Rastmontage ungeachtet der gesicherten Gebrauchsstellung möglich ist, kann der Handgriff in mindestens einer von der Gebrauchsstellung abweichenden Schwenkstellung positioniert werden, in der die Sicherungseinrichtungen inaktiv sind und die Griffschenkel derart freigegeben sind, dass selbige aufeinander zugerichtet bewegbar sind. Dadurch ist eine für den mit einem Rastvorgang kombinierten Montagevorgang erforderliche Relativbewegung zwischen den beiden Griffschenkeln in der Achsrichtung der Schwenkachse möglich.

    [0014] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.

    [0015] Bevorzugt kann der Handgriff in der mit einem inaktiven Zustand der Sicherungseinrichtungen kombinierten mindestens einen Schwenkstellung bei Bedarf auch wieder vom Behältergehäuse demontiert werden. Ein Griffschenkel muss dann, beispielsweise unterstützt durch ein Hebelwerkzeug, lediglich so weit elastisch zur Seite gebogen werden, dass die Lagerungselemente einer Schwenklagereinrichtung außer Eingriff miteinander gelangen.

    [0016] Bevorzugt kann der Handgriff in jeder Schwenkstellung, in der die Sicherungseinrichtungen inaktiv sind, bei der Erstmontage des Aufbewahrungsbehälters oder in einem Reparaturfall am Behältergehäuse durch Verrastung angebracht werden. Handelt es sich um eine lösbare Rastverbindung, was vorteilhaft ist, kann der Handgriff im in jede diese Schwenkstellungen verschwenkten Zustand bei Bedarf auch wieder durch einen Ausrastvorgang vom Behältergehäuse entfernt werden.

    [0017] Zweckmäßigerweise ist jede Sicherungseinrichtung so ausgebildet, dass ihr inaktiver Zustand zumindest im Bereich der Nichtgebrauchsstellung des Handgriffes vorliegt, wobei sie vorzugsweise ausschließlich im Bereich der Nichtgebrauchsstellung des Handgriffes vorliegt. Letzteres bietet eine optimale Sicherheit gegen ein versehentliches Lösen der Rastverbindung unabhängig davon, in welche Schwenkstellung außerhalb der Nichtgebrauchsstellung der Handgriff momentan verschwenkt ist.

    [0018] Zweckmäßigerweise sind die Sicherungseinrichtungen so ausgebildet, dass ihr inaktiver Zustand sowohl in der Nichtgebrauchsstellung des Handgriffes vorliegt als auch in einem sich an die Nichtgebrauchsstellung anschließenden Schwenkbereich des Handgriffes von maximal 10 Grad. Auf diese Weise ist der inaktive Zustand der Sicherungseinrichtungen zur Erleichterung der Montage des Handgriffes nicht auf nur eine ganz bestimmte Schwenkstellung beschränkt, jedoch ist der Schwenkbereich, in dem der inaktive Zustand vorliegt, winkelmäßig relativ klein, sodass die Sicherungswirkung in einem relativ großen Schwenkbereich gegeben ist.

    [0019] Von den beiden Lagerungselementen einer jeweiligen Schwenklagereinrichtung des Handgriffes ist zweckmäßigerweise das eine Lagerungselement als ein Lagerauge und das andere Lagerungselement als ein drehbar in das Lagerauge eingesteckter Lagerzapfen ausgebildet. Bevorzugt befinden sich die Lageraugen am Behältergehäuse und die Lagerzapfen an den Griffschenkeln des Handgriffes. In diesem Fall sind die Lageraugen in der Achsrichtung der Schwenkachse beabstandet zueinander und mit einander zugewandten Einstecköffnungen angeordnet. Die Lagerzapfen sind am Handgriff ebenfalls in der Achsrichtung der Schwenkachse ausgerichtet, weisen jedoch mit ihren freien Enden voneinander weg.

    [0020] Im Zusammenhang mit einer durch Verrastung hervorgerufenen Anbringung des Handgriffes am Behältergehäuse ist es zweckmäßig, wenn jeder Lagerzapfen stirnseitig eine schräge Gleitfläche hat, mit der er unter Verursachung eines elastischen Verbiegens des Handgriffes an einer das Lagerauge umschließenden Umrandungsstruktur des Behältergehäuses abgleiten kann, wenn der Handgriff bei dem Rastvorgang mit einer zu der Schwenkachse rechtwinkeligen Montagebewegung in Richtung zum Behältergehäuse bewegt wird.

    [0021] Die Schwenklagereinrichtungen sind zweckmäßigerweise im Bereich der in der Achsrichtung der Schwenkachse voneinander abgewandten Außenseiten der beiden Griffschenkel angeordnet. Zwischen den beiden Griffschenkeln im Bereich der U-Öffnung, befinden sich hierbei keinerlei Komponenten der Schwenklagereinrichtungen.

    [0022] Das Behältergehäuse hat eine Gehäusewand, die an ihrer Außenseite zweckmäßigerweise eine als äußere Wandvertiefung bezeichnete Vertiefung aufweist, in der der verschwenkbare Handgriff gelagert ist. Die beiden Schwenklagereinrichtungen befinden sich bevorzugt im Bereich zweier einander mit Abstand gegenüberliegender seitlicher Randflächen der äußeren Wandvertiefung. Die Ausgestaltung ist bevorzugt so getroffen, dass der Handgriff in seiner Nichtgebrauchsstellung vollständig versenkt in der äußeren Wandvertiefung ausgenommen ist und in seiner Gebrauchsstellung aus der Wandvertiefung herausragt.

    [0023] Zwischen der Nichtgebrauchsstellung und der Gebrauchsstellung des Handgriffes liegt zweckmäßigerweise ein Schwenkwinkel von 90 Grad.

    [0024] Jede Sicherungseinrichtung hat zweckmäßigerweise einen im Bereich der Schwenkachse des Handgriffes am Behältergehäuse angeordneten ersten Abstützvorsprung, der quer zu der Schwenkachse von der Gehäusewand des Behältergehäuses wegragt. Außerdem ist am freien Endabschnitt jedes Griffschenkels ein zweiter Abstützvorsprung angeordnet, der zu jeweils einer der beiden Sicherungseinrichtungen gehört und der die Schwenkbewegung des Handgriffes beim Verschwenken zwischen der Nichtgebrauchsstellung und der Gebrauchsstellung mitmacht. Bei jeder Sicherungseinrichtung sind der erste Abstützvorsprung und der zweite Abstützvorsprung in der Achsrichtung der Schwenkachse derart versetzt zueinander angeordnet, dass der am Behältergehäuse angeordnete zweite Abstützvorsprung von der zwischen den beiden Griffschenkeln begrenzten U-Öffnung weiter entfernt ist als der erste Abstützvorsprung. Die beiden Abstützvorsprünge jeder Sicherungseinrichtung sind außerdem so angeordnet, dass sie sich im aktiven Zustand der Sicherungseinrichtung rechtwinkelig zur Schwenkachse des Handgriffes überlappen und sich folglich in der Achsrichtung der Schwenkachse aneinander abstützen können.

    [0025] Um zu erreichen, dass das selektive Vorhandensein des inaktiven Zustandes und des aktiven Zustandes der Sicherungseinrichtung von der Schwenkposition des Handgriffes abhängt, sind die beiden Abstützvorsprünge jeder Sicherungseinrichtung bevorzugt so ausgebildet, dass in der den inaktiven Zustand definierenden Schwenkposition keine zur Schwenkachse des Handgriffes rechtwinkelige Überlappung vorliegt und eine solche Überlappung nur bei denjenigen Schwenkpositionen vorhanden ist, die einem aktiven Zustand der Sicherungseinrichtung entsprechen. Hierzu können beispielsweise die an den Griffschenkeln ausgebildeten zweiten Abstützvorsprünge so gestaltet sein, dass sie sich nur ein stückweit in der Umfangsrichtung der Schwenkachse erstrecken.

    [0026] Zweckmäßigerweise begrenzt der erste Abstützvorsprung eine rechtwinkelig zu der Schwenkachse offene Nut, in die der am Handgriff angeordnete zweite Abstützvorsprung abhängig von der Schwenkstellung des Handgriffes entweder eintaucht oder nicht eintaucht. Bevorzugt oder alternativ begrenzt der zweite Abstützvorsprung eine rechtwinkelig zu der Schwenkachse offene Nut, in die der erste Abstützvorsprung abhängig von der Schwenkstellung des Handgriffes eintaucht oder nicht eintaucht.

    [0027] Dem mit den beiden Sicherungseinrichtungen ausgestatteten verschwenkbaren Handgriff ist zweckmäßigerweise eine Arretiervorrichtung des Aufbewahrungsbehälters zugeordnet, die zur unverschwenkbaren lösbaren Arretierung der Nichtgebrauchsstellung des Handgriffes ausgebildet ist. Auf diese Weise kann der verschwenkbare Handgriff in der an das Behältergehäuse herangeschwenkten Nichtgebrauchsstellung derart lösbar arretiert sein, dass er an einem unkontrollierten Verschwenken relativ zum Behältergehäuse gehindert ist, wenn der Aufbewahrungsbehälter ohne Nutzung des Front-Handgriffes transportiert wird. Besonders vorteilhaft ist diese Arretierfunktion, wenn der Aufbewahrungsbehälter noch einen weiteren Handgriff aufweist, mit dem er sich alternativ transportieren lässt. Die Arretiervorrichtung verhindert, dass der verschwenkbare Handgriff unkontrolliert hier und her schwenkt und außen gegen das Behältergehäuse schlägt, wenn der Aufbewahrungsbehälter unter Nutzung des weiteren Handgriffes getragen wird. Die lösbare Arretierbarkeit der Nichtgebrauchsstellung des verschwenkbaren Handgriffes trägt somit erheblich zu einem verbesserten Handhabungskomfort des Aufbewahrungsbehälters bei.

    [0028] Die Arretiervorrichtung ist bevorzugt so ausgebildet, dass sie beim manuell hervorgerufenen Verschwenken des Handgriffes selbsttätig zwischen einem arretierend wirkenden aktiven Betriebszustand und einem nicht arretierend wirkenden inaktiven Betriebszustand wechselt. Somit erfolgt das Arretieren und das Lösen der Arretierung quasi automatisch, wenn der Nutzer der Aufbewahrungseinrichtung den Handgriff erfasst und durch entsprechenden Kraftaufwand in der Richtung der Nichtgebrauchsstellung oder in der Richtung der Gebrauchsstellung verschwenkt.

    [0029] Insbesondere in dem vorgenannten Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn die Arretiervorrichtung als eine abhängig von der Schwenkrichtung des Handgriffes mit einem Schnappeffekt selbsttätig einrastende oder selbsttätig ausrastende Rastvorrichtung ausgebildet ist. Eine solche Rastvorrichtung ist kostengünstig realisierbar und lässt sich zweckmäßigerweise unmittelbar bei der Fertigung des Behältergehäuses und des verschwenkbaren Handgriffes in diese Behälterkomponenten integrieren.

    [0030] Das Behältergehäuse des Aufbewahrungsbehälters hat eine in einer Höhenrichtung weisende Oberseite sowie eine rechtwinkelig zu der Höhenrichtung orientierte Vorderseite. Der bisher erläuterte verschwenkbare Handgriff, dem die Sicherungseinrichtungen zugeordnet sind, ist vorzugsweise außen an der Vorderseite des Behältergehäuses angeordnet und kann daher als Front-Handgriff bezeichnet werden. Seine Schwenkachse verläuft rechtwinkelig zur Höhenrichtung des Behältergehäuses. Er eignet sich für ein komfortables Tragen des Aufbewahrungsbehälters vor allem dann, wenn das Behältergehäuse im Vergleich zu seiner Länge und Breite eine relativ geringe Höhe hat. Bei der Nutzung des Front-Handgriffes ist eine die Höhenrichtung bestimmende Hochachse des Behältergehäuses horizontal ausgerichtet.

    [0031] Die bisherigen Ausführungen bezüglich Sicherungseinrichtungen, die eine sichere Befestigung des Handgriffes am Behältergehäuse in der Gebrauchsstellung gewährleisten, gelten zwar nicht ausschließlich, jedoch insbesondere für einen Front-Handgriff.

    [0032] Wie schon angedeutet wurde, kann der Aufbewahrungsbehälter mehrere alternativ nutzbare Handgriffe aufweisen. Insbesondere hat das Behältergehäuse zusätzlich zu dem an seiner Vorderseite angebrachten Front-Handgriff einen außen an der Oberseite angeordneten oberen Handgriff. Bei der Nutzung des oberen Handgriffes kann der Aufbewahrungsbehälter in einer Ausrichtung getragen werden, in der die die Höhenrichtung definierende Hochachse vertikal ausgerichtet ist.

    [0033] Der obere Handgriff kann prinzipiell unbeweglich am Behältergehäuse angebracht sein. Bevorzugt ist aber auch der obere Handgriff verschwenkbar am Behältergehäuse gelagert und kann im Rahmen einer Schwenkbewegung wahlweise in eine oben an das Behältergehäuse herangeschwenkte Nichtgebrauchsstellung oder in eine vom Behältergehäuse weggeschwenkte und nach oben ragende Gebrauchsstellung verschwenkt werden.

    [0034] Dem verschwenkbaren oberen Handgriff ist zweckmäßigerweise eine zur lösbaren Arretierung seiner Nichtgebrauchsstellung geeignete Arretiervorrichtung zugeordnet. Zur besseren Unterscheidung sei die dem Front-Handgriff zugeordnete Arretiervorrichtung als vordere Arretiervorrichtung und die dem oberen Handgriff zugeordnete Arretiervorrichtung als obere Arretiervorrichtung bezeichnet.

    [0035] Vorteilhaft ist es, wenn die obere Arretiervorrichtung und die vordere Arretiervorrichtung gleichartig ausgebildet sind und nach dem gleichen Prinzip arbeiten. Dies erlaubt eine besonders kostengünstige Fertigung des Aufbewahrungsbehälters. Beide Arretiervorrichtungen sind zweckmäßigerweise als lösbare Rastvorrichtungen ausgebildet.

    [0036] Der obere Handgriff ist zweckmäßigerweise in der Nichtgebrauchsstellung vollständig versenkt in einer oberen Wandvertiefung des Behältergehäuses aufgenommen, die außen in der Oberseite der Gehäusewand des Behältergehäuses ausgebildet ist. Dies hat zum einen den Vorteil, dass der obere Handgriff bei der Nutzung des Front-Handgriffes als Tragegriff nicht über die Außenkontur des Behältergehäuses vorsteht. Zum anderen ist damit der Vorteil verbunden, dass sich der Aufbewahrungsbehälter mit weiteren Aufbewahrungsbehältern standsicher in der Höhenrichtung aufeinander stapeln lässt.

    [0037] Bevorzugt hat das Behältergehäuse einen zumindest im Wesentlichen rechteckigen Grundriss. Dies begünstigt eine platzsparende Lagerung des Aufnahmebehälters, insbesondere auch in Fällen, in denen die Aufbewahrungseinrichtung über mehrere Aufbewahrungsbehälter verfügt.

    [0038] Bevorzugt setzt sich das Behältergehäuse aus einem kistenförmigen Gehäuseunterteil und einem Gehäusedeckel zusammen. Das Gehäuseunterteil hat an einer in der Höhenrichtung nach oben weisenden Oberseite eine Zugriffsöffnung für einen internen Aufbewahrungsraum, der der Gehäusedeckel zugeordnet ist. Der Gehäusedeckel ist derart verschwenkbar an dem Gehäuseunterteil gelagert, dass er wahlweise in eine die Zugriffsöffnung abdeckende Schließstellung und in mindestens eine die Zugriffsöffnung freigebende Offenstellung verschwenkbar ist. Durch die freigegebene Zugriffsöffnung hindurch können Objekte in den Aufbewahrungsraum eingelagert und auch wieder herausgenommen werden. Das Gehäuseunterteil verfügt zweckmäßigerweise über eine Bodenwand und über eine vom Rand der Bodenwand in der Höhenrichtung des Behältergehäuses hochragende periphere Umfangswand, die beide zur Gehäusewand des Behältergehäuses gehören. Der obere Endabschnitt der Umfangswand umrahmt die Zugriffsöffnung.

    [0039] Der obere Handgriff ist oben außen an dem Gehäusedeckel angeordnet, während der Front-Handgriff außen an einer Vorderwand des Gehäuseunterteils angebracht ist, die ein Bestandteil der von der Bodenwand des Gehäuseunterteils hochragenden Umfangswand des Gehäuseunterteils ist.

    [0040] Vorzugsweise ist das Behältergehäuse so ausgebildet, dass der Gehäusedeckel in der Schließstellung mit dem Gehäuseunterteil lösbar verriegelbar ist. Entsprechende Verriegelungsmittel befinden sich zweckmäßigerweise außen an der Vorderseite des Behältergehäuses, insbesondere in der Höhenrichtung oberhalb des Front-Handgriffes. Die Verriegelungsmittel enthalten beispielsweise einen Drehriegel.

    [0041] In einer vorteilhaften Ausgestaltung umfasst die Aufbewahrungseinrichtung eine Regalstruktur, in der der mindestens eine Aufbewahrungsbehälter während seines Nichtgebrauchs in herausziehbarer Weise aufnehmbar ist. In diesem Zusammenhang ist es von Vorteil, wenn der Aufbewahrungsbehälter an der Außenseite des Behältergehäuses eine Führungseinrichtung aufweist, die mit einer an der Regalstruktur angeordneten, ebenfalls zu der Aufbewahrungseinrichtung gehörenden Gegen-Führungseinrichtung zusammenpasst. Bevorzugt sind sowohl die Führungseinrichtung als auch die Gegen-Führungseinrichtung schienenartig strukturiert und greifen linear verschiebbar ineinander ein, was ein leichtgängiges Herausziehen oder Einschieben des Aufbewahrungsbehälters aus der Regalstruktur heraus beziehungsweise in die Regalstruktur hinein begünstigt.

    [0042] Die Aufbewahrungseinrichtung kann nur einen einzigen Aufbewahrungsbehälter enthalten. Vorteilhaft ist es jedoch, wenn sie mehrere Aufbewahrungsbehälter umfasst, die bevorzugt in der Höhenrichtung jedes Aufbewahrungsbehälters aufeinander stapelbar sind. Sie können dadurch platzsparend gelagert werden.

    [0043] Es ist vorteilhaft, wenn jeder der mehreren stapelbar Aufbewahrungsbehälter an seinem Behältergehäuse im Bereich der Unterseite eine untere Kopplungseinrichtung und im Bereich der Oberseite eine obere Kopplungseinrichtung aufweist, wobei diese beiden Kopplungseinrichtungen derart aneinander angepasst sind, dass in einer Höhenrichtung unmittelbar aufeinandergestapelte Aufbewahrungsbehälter durch Zusammenwirken der oberen Kopplungseinrichtung des jeweils unteren Aufbewahrungsbehälters und der unteren Kopplungseinrichtung des jeweils oberen Aufbewahrungsbehälters in voneinander unabhebbarer Weise lösbar miteinander koppelbar sind.

    [0044] Wenn die Aufbewahrungsbehälter ein Gehäuseunterteil und einen diesbezüglich verschwenkbaren Gehäusedeckel aufweisen, wobei diese beiden Komponenten durch Verriegelungsmittel in einer Schließstellung des Gehäusedeckels lösbar miteinander verriegelbar sind, ist es vorteilhaft, wenn die Verriegelungsmittel eine Mehrfachfunktion erfüllen und auch als Bestandteile mindestens einer der Kopplungseinrichtungen ausgebildet sind.

    [0045] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
    Figur 1
    eine bevorzugte erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Aufbewahrungseinrichtung mit einem perspektivisch abgebildeten Aufbewahrungsbehälter, der mit der Schließstellung seines Gehäusedeckels abgebildet ist und der über zwei alternativ nutzbare Handgriffe verfügt, die in ihrer Nichtgebrauchsstellung gezeigt sind, wobei zu jedem Handgriff strichpunktiert seine Gebrauchsstellung angedeutet ist,
    Figur 2
    den Aufbewahrungsbehälter aus Figur 1 im in die Gebrauchsstellung verschwenkten Zustand seines an der Vorderseite befindlichen, als Front-Handgriff ausgebildeten Handgriffes,
    Figur 3
    eine Vorderansicht des Aufbewahrungsbehälters aus Figur 1 mit Blickrichtung gemäß Pfeil III aus Figur 1,
    Figur 4
    einen horizontalen Schnitt durch den Aufbewahrungsbehälter mit nach oben in Richtung zum Gehäusedeckel gerichteter Blickrichtung gemäß Schnittebene IV-IV aus Figur 3,
    Figur 5
    das in Figur 4 strichpunktiert umrahmte Detail VI in einer vergrößerten Einzeldarstellung,
    Figur 6
    einen vertikalen Schnitt des Aufbewahrungsbehälters gemäß Schnittebene VI-VI aus Figur 3,
    Figur 7
    das in Figur 6 strichpunktiert umrahmte Detail VII in einer vergrößerten Einzeldarstellung, wobei der Front-Handgriff in einer arretierten Nichtgebrauchsstellung gezeigt ist,
    Figur 8
    den Ausschnitt gemäß Figur 5 bei in eine Gebrauchsstellung verschwenktem Front-Handgriff, wobei eine bevorzugt vorhandene Sicherungseinrichtung ihren aktiven Zustand einnimmt,
    Figur 9
    den oberen Endabschnitt des Aufbewahrungsbehälters aus Figur 1 in einer perspektivischen Darstellung, wobei ein an der Oberseite angeordneter oberer Handgriff aus der Nichtgebrauchsstellung herausgeschwenkt ist, sodass der Blick auf eine die Nichtgebrauchsstellung arretierende obere Arretiervorrichtung freigegeben ist,
    Figur 10
    das in Figur 9 strichpunktiert umrahmte Detail X in einer vergrößerten Darstellung,
    Figur 11
    eine mit Figur 9 vergleichbare Darstellung im in die Gebrauchsstellung verschwenkten Zustand des oberen Handgriffes,
    Figur 12
    eine Draufsicht des Aufbewahrungsbehälters mit Blickrichtung gemäß Pfeil XII aus Figur 1,
    Figur 13
    einen vertikalen Schnitt des Aufbewahrungsbehälters gemäß Schnittebene XIII-XIII aus Figuren 1 und 12, sodass zwei momentan aktive Arretiereinheiten der die Nichtgebrauchsstellung des oberen Handgriffes fixierenden oberen Arretiervorrichtung sichtbar sind,
    Figur 14
    das in Figur 13 strichpunktiert umrahmte Detail XIV in einer vergrößerten Einzeldarstellung,
    Figur 15
    eine weitere perspektivische Darstellung des Aufbewahrungsbehälters im noch nicht montierten Zustand des verschwenkbaren Front-Handgriffes, wobei durch Pfeile der Montagevorgang angedeutet ist,
    Figur 16
    das in Figur 3 strichpunktiert umrahmte Detail XVI an der Vorderseite des Aufbewahrungsbehälters im Bereich des die Nichtgebrauchsstellung einnehmenden Front-Handgriffes, wobei der Front-Handgriff der besseren Übersichtlichkeit wegen nur strichpunktiert abgebildet ist,
    Figur 17
    eine Einzeldarstellung des Front-Handgriffes in einer Vorderansicht,
    Figur 18
    eine perspektivische Vorderansicht des Front-Handgriffes,
    Figur 19
    eine perspektivische Rückansicht des Front-Handgriffes, und
    Figur 20
    einen aus drei aufeinandergestapelten und vertikal unabhebbar lösbar miteinander gekoppelten Aufbewahrungsbehältern der Aufbewahrungseinrichtung bestehenden Behälterstapel, wobei die Aufbewahrungsbehälter abgesehen von einer unterschiedlichen Bauhöhe identisch ausgebildet sind und wobei der zuoberst auf dem Behälterstapel angeordnete Aufbewahrungsbehälter eine geringere Bauhöhe hat als die beiden darunter platzierten, untereinander eine gleiche Bauhöhe aufweisenden Aufbewahrungsbehälter.


    [0046] Die insgesamt mit Bezugsziffer 1 bezeichnete Aufbewahrungseinrichtung umfasst einen oder mehrere Aufbewahrungsbehälter 2, deren grundsätzlicher Aufbau aus den Figuren 1 bis 19 in einer vorteilhaften Ausgestaltung ersichtlich ist. Die Figur 20 zeigt drei Aufbewahrungsbehälter 2 der Aufbewahrungseinrichtung 1 in einem unter Bildung eines Behälterstapels 98 aufeinandergestapelten Zustand, die abgesehen von einer unterschiedlichen Höhe identisch ausgebildet sind. Die Aufbewahrungseinrichtung 1 kann grundsätzlich auch nur einen einzigen Aufbewahrungsbehälter 2 enthalten.

    [0047] Der Aufbewahrungsbehälter 2 hat ein Behältergehäuse 15 mit bevorzugt einem zumindest im Wesentlichen rechteckigen Grundriss, der aus den Figuren 4 und 12 gut ersichtlich ist.

    [0048] Das Behältergehäuse 15 hat eine sich zwischen einer Unterseite 4 und einer Oberseite 5 erstreckende Hochachse 16, deren Achsrichtung eine mit den gleichen Bezugszeichen versehende Höhenrichtung definiert. Es hat außerdem eine zu der Hochachse 16 rechtwinkelige, zwischen einer Vorderseite 6 und einer Rückseite 7 verlaufende Längsachse 17 und ferner eine zu sowohl der Hochachse 16 als auch zu der Längsachse 17 rechtwinkelige Querachse 18. Die Achsrichtung der Längsachse 17 definiert eine mit dem gleichen Bezugszeichen versehene Längsrichtung, während die Achsrichtung der Querachse 18 eine mit dem gleichen Bezugszeichen versehene Querrichtung des Behältergehäuses 15 definiert. Exemplarisch bestimmen die Abmessungen in der Höhenrichtung 16 eine Höhe, die Abmessungen in der Längsrichtung 17 eine Tiefe und die Abmessungen in der Querrichtung 18 eine Breite des Behältergehäuses 15.

    [0049] Der oben erwähnte rechteckige Umriss verläuft in einer zu der Hochachse 16 rechtwinkeligen Ebene.

    [0050] Das Behältergehäuse 15 hat eine Gehäusewand 22, die einen im Gehäuseinnern ausgebildeten, beispielsweise aus den Figuren 4, 6 und 13 ersichtlichen Aufbewahrungsraum 23 begrenzt. In dem Aufbewahrungsraum 23 können beliebige aufzubewahrende Objekte untergebracht werden, beispielsweise Werkzeuge und insbesondere Elektrowerkzeuge.

    [0051] Zweckmäßigerweise hat das Behältergehäuse 15 ein Gehäuseunterteil 24 und einen schwenkbeweglich an dem Gehäuseunterteil 24 gelagerten Gehäusedeckel 25. In den Figuren 9 und 11 ist nur der Gehäusedeckel sichtbar. Die Gehäusewand 22 setzt sich aus Wänden des Gehäuseunterteils 24 und des Gehäusedeckels 25 zusammen.

    [0052] Bei dem bevorzugt kistenförmigen Gehäuseunterteil 24 besteht die Gehäusewand 22 aus einer den Aufbewahrungsraum 23 an der Unterseite 4 abschließenden Bodenwand 26 und einer vom äußeren Rand dieser Bodenwand 26 in der Höhenrichtung 16 nach oben ragenden Umfangswand 27. Die Umfangswand 27 umschließt den Aufbewahrungsraum 23 rings um die Hochachse 16 herum, wobei sie an ihrer der Bodenwand 26 entgegengesetzten Oberseite einen eine Zugriffsöffnung 28 für den Aufbewahrungsraum 23 umrahmenden oberen Endabschnitt 21 aufweist. Durch die Zugriffsöffnung 28 hindurch können Objekte in den Aufbewahrungsraum 23 eingelegt und aus dem Aufbewahrungsraum 23 herausgenommen werden.

    [0053] Die mit der Bodenwand 26 einstückige Umfangswand 27 setzt sich aus einer rechtwinkelig zu der Hochachse 16 orientierten Vorderwand 32, einer der Vorderwand 32 in der Längsrichtung 17 gegenüberliegenden Rückwand 33 und zwei Seitenwänden 34 zusammen. Die Seitenwände 34 liegen sich in der Querrichtung 18 gegenüber und verbinden jeweils die Vorderwand 32 mit der Rückwand 33. Die Vorderwand 32 und die Rückwand 33 erstrecken sich jeweils im Wesentlichen in einer zu der Längsachse 17 rechtwinkeligen Ebene. Die Seitenwände 34 erstrecken sich jeweils im Wesentlichen in einer zu der Querachse 18 rechtwinkeligen Ebene.

    [0054] Die gesamte Umfangswand 27 und die Bodenwand 26 sind einstückig miteinander ausgebildet.

    [0055] Der Gehäusedeckel 25 ist der Zugriffsöffnung 28 zugeordnet und ist, bevorzugt im Bereich der Rückwand 33, um eine in der Querrichtung 18 verlaufende Schwenkachse 35 relativ zu dem Gehäuseunterteil 24 verschwenkbar gelagert. Bevorzugt sind die die Schwenkachse 35 definierenden Schwenklagermittel 12 an den jeweils eine Seitenwand 34 mit der Rückwand 33 verbindenden hinteren Eckbereichen der Umfangswand 27 angeordnet, insbesondere mit nur geringem Höhenabstand zu der Zugriffsöffnung 28.

    [0056] Im Rahmen einer in Figur 2 durch einen Doppelpfeil angedeuteten Schwenkbewegung 36 kann der Gehäusedeckel 25 wahlweise in einer auf dem oberen Endabschnitt 21 der Umfangswand 27 aufliegenden und dabei die Zugriffsöffnung 28 verschließenden Schließstellung oder in diversen mehr oder weniger weit nach oben geschwenkten Offenstellungen positioniert werden. In den Offenstellungen wird die Zugriffsöffnung 28 abhängig vom gewählten Öffnungs-Schwenkwinkel mit einem mehr oder weniger großen Öffnungsquerschnitt zugänglich.

    [0057] Die Schließstellung des Gehäusedeckels 25 ist zweckmäßigerweise lösbar verriegelbar. Hierzu finden sich exemplarisch im Bereich der Vorderseite 6 außen am Behältergehäuse 15 geeignete Verriegelungsmittel 38, die manuell betätigbar sind. Bevorzugt umfassen die Verriegelungsmittel 38 einen im Bereich der Vorderseite 6 am Gehäusedeckel 25 um eine zu der Längsachse 17 parallele Drehachse 44 drehbar gelagerten Drehriegel 42 und einen außen an der Vorderwand 32 des Gehäuseunterteils 24 angeordneten Verriegelungsvorsprung 43. Der Drehriegel 42 kann im in der Schließstellung befindlichen Zustand des Gehäusedeckels 25 so verdreht werden, dass er wahlweise in oder außer Verriegelungseingriff mit dem zugeordneten Verriegelungsvorsprung 43 steht.

    [0058] Der beispielhaft illustrierte Aufbewahrungsbehälter 2 enthält nur einen einzigen, von dem Gehäusedeckel 25 in zu öffnender Weise verschlossenen Aufbewahrungsraum 23. Bei einem nicht illustrierten Ausführungsbeispiel ist in dem Gehäuseunterteil 24 zusätzlich noch mindestens eine bei Bedarf herausziehbare Schublade angeordnet, die einen Zusatz-Aufbewahrungsraum zur Verfügung stellt. Bei einem ebenfalls nicht gezeigten Ausführungsbeispiel hat das Behältergehäuse 15 an der Oberseite 5 keinen Deckel, sondern eine einstückig mit der Umfangswand 27 ausgebildete Deckenwand, wobei der Aufbewahrungsbehälter 2 insgesamt als ein Schubladenbehälter ausgeführt ist, der über eine oder mehrere nach Bedarf aus dem Behältergehäuse herausziehbare oder einschiebbare Schubladen verfügt, deren Schubladenräume insgesamt den Aufbewahrungsraum 23 definieren.

    [0059] Zumindest außen an der Vorderseite 6 ist an dem Behältergehäuse 15 ein Handgriff 52 angeordnet, der zur besseren Unterscheidung als Front-Handgriff 52 bezeichnet wird. Setzt sich das Behältergehäuse 15 entsprechend des Ausführungsbeispiels aus einem Gehäuseunterteil 24 und einem Gehäusedeckel 25 zusammen, ist der Front-Handgriff 52 bevorzugt außen an der Vorderwand 32 des Gehäuseunterteils 24 angebracht. Bei dem illustrierten Ausführungsbeispiel ist dies der Fall. Durch Nutzung des Front-Handgriffes 52 kann der Aufbewahrungsbehälter 2 in einer im Folgenden als senkrechte Ausrichtung bezeichneten Ausrichtung getragen und transportiert werden, in der die Hochachse 16 horizontal ausgerichtet ist.

    [0060] Bevorzugt hat der Aufbewahrungsbehälter 2 außen an seiner in der Höhenrichtung 16 orientierten Oberseite 5 einen weiteren Handgriff 45, der zur besseren Unterscheidung als oberer Handgriff 45 bezeichnet wird. Verfügt das Behältergehäuse 15 entsprechend des Ausführungsbeispiels über einen Gehäusedeckel 25, ist der obere Handgriff 45 außen an einer sich in der Schließstellung rechtwinkelig zu der Hochachse 16 erstreckenden oberen Deckelwand 79 des Gehäusedeckels 25 angebracht. Durch Nutzung des oberen Handgriffes 45 lässt sich der Aufbewahrungsbehälter 2 in einer waagrechten Ausrichtung tragen und transportieren, in der die Hochachse 16 vertikal verläuft.

    [0061] Zumindest der Front-Handgriff 52, vorzugsweise aber auch der obere Handgriff 45, sind am Behältergehäuse 15 verschwenkbar gelagert, sodass sie durch Verschwenken relativ zum Behältergehäuse 15 wahlweise in einer an das Behältergehäuse 15 herangeschwenkten Nichtgebrauchsstellung oder in einer vom Behältergehäuse 15 wegragenden Gebrauchsstellung positionierbar sind.

    [0062] Die Schwenkachse 51 des Front-Handgriffes 52 wird im Folgenden als vordere Schwenkachse 51 bezeichnet, wobei die zugehörige Schwenkbewegung 53 durch einen Doppelpfeil kenntlich gemacht ist.

    [0063] Die Schwenkachse 49 des oberen Handgriffes 45 wird im Folgenden als obere Schwenkachse 49 bezeichnet, wobei die zugehörige Schwenkbewegung 41 ebenfalls durch einen Doppelpfeil angedeutet ist.

    [0064] Beide Schwenkachsen 51, 49 verlaufen parallel zur der Querachse 18.

    [0065] Die an das Behältergehäuse 15 herangeschwenkten Nichtgebrauchsstellungen der beiden Handgriffe 52, 45 sind bei 52a und 45a gezeigt, die Gebrauchsstellungen bei 52b und 45b. Der Front-Handgriff 52 ragt in seiner Gebrauchsstellung 52b nach vorne vom Behältergehäuse 15 weg, während der obere Handgriff 45 in seiner Gebrauchsstellung 45b ausgehend vom Behältergehäuse 15 nach oben ragt.

    [0066] Bevorzugt ist der Front-Handgriff 52 als zumindest im Wesentlichen U-förmig gestalteter Bügelgriff ausgeführt. Entsprechendes gilt für den oberen Handgriff 45. Bei dem illustrierten Ausführungsbeispiel sind beide Handgriffe 52, 45 als Bügelgriffe realisiert.

    [0067] Der als Bügelgriff ausgeführte Front-Handgriff 52 hat zwei den U-Schenkeln entsprechende, in einer Griff-Längsrichtung 54 zueinander beabstandete und zueinander parallele Griffschenkel 55, die an ihrem einen stirnseitigen Endbereich durch einen Verbindungssteg 56 miteinander verbunden sind. Die Griff-Längsrichtung 54 verläuft in der Achsrichtung einer dem gleichen Bezugszeichen versehenen Längsachse des Front-Handgriffes 52.

    [0068] Der obere Handgriff 45 hat in entsprechender Weise ebenfalls zwei in der Längsrichtung 18 zueinander beabstandete Griffschenkel 57, die an einem Ende durch einen Verbindungssteg 58 miteinander verbunden sind.

    [0069] Die bevorzugt stabförmigen Verbindungsstege 56, 58 der beiden Handgriffe 52, 45 verlaufen zweckmäßigerweise parallel zueinander. Der obere Handgriff 45 hat bevorzugt eine größere Länge als der Front-Handgriff 52. Beide Handgriffe 52, 45 sind bezüglich einer durch die Hochachse 16 und die Längsachse 17 aufgespannten, das Behältergehäuse 15 breitenmittig durchsetzenden Mittelebene spiegelsymmetrisch angeordnet und ausgebildet.

    [0070] Der obere Handgriff 45 ist im Bereich der seinem Verbindungssteg 58 entgegengesetzten freien Endabschnitte 63 seiner Griffschenkel 57 am Gehäusedeckel 25 verschwenkbar gelagert. In der Nichtgebrauchsstellung 45a verläuft eine vom Verbindungssteg 58 und den beiden Griffschenkeln 57 aufgespannte Griffebene des oberen Handgriffes 45 rechtwinkelig zu der Hochachse 16.

    [0071] Bevorzugt weist die zu der Gehäusewand 22 gehörende obere Deckelwand 79 des Gehäusedeckels 25 außen eine obere Wandvertiefung 64 auf, in der der obere Handgriff 45 drehbar gelagert ist und in der der obere Handgriff 45 bei Einnahme seiner Nichtgebrauchsstellung 45a bevorzugt vollständig versenkt aufgenommen ist. Die obere Wandvertiefung 64 ist zweckmäßigerweise ebenfalls U-förmig gestaltet. In der Gebrauchsstellung 45b ragt der obere Handgriff 45 nach oben aus der oberen Wandvertiefung 64 heraus, wobei der Verbindungssteg 58 ausreichend weit zur oberen Deckelabschlussfläche 48 beabstandet ist, um ein Umgreifen mittels einer Hand zum Tragen des Aufbewahrungsbehälters 2 zu ermöglichen.

    [0072] Alternativ zu dem verschwenkbaren oberen Handgriff 45 kann der Aufbewahrungsbehälter 2 auch über einen unverschwenkbar fest am Behältergehäuse 15 angebrachten oberen Handgriff 45 verfügen.

    [0073] Der Front-Handgriff 52 ist im Bereich der seinem Verbindungssteg 56 entgegengesetzten freien Endabschnitte 62 seiner

    [0074] Griffschenkel 55 außen an der Vorderwand 32 zur Ausführung der Schwenkbewegung 53 verschwenkbar gelagert. Zur Definition der zugeordneten vorderen Schwenkachse 51 ist jedem freien Endabschnitt 62 der beiden Griffschenkel 55 eine geeignete Schwenklagereinrichtung 65 zugeordnet.

    [0075] Die Vorderwand 32 ist an ihrer dem Aufbewahrungsraum 32 abgewandten Außenseite zweckmäßigerweise mit einer vorderen Wandvertiefung 66 versehen, in der die beiden Schwenklagereinrichtungen 65 angeordnet sind. Die vordere Wandvertiefung 66 hat eine derartige Tiefe, dass der Front-Handgriff 52 bei Einnahme seiner Nichtgebrauchsstellung 52a vollständig versenkt darin aufgenommen ist. In der Gebrauchsstellung 52b ragt der Front-Handgriff 52 ausreichend weit aus der vorderen Wandvertiefung 66 heraus, um zum Tragen des Aufbewahrungsbehälters 2 den Verbindungssteg 56 mit einer Hand umgreifen zu können.

    [0076] Eine von den beiden Griffschenkeln 55 und dem Verbindungssteg 56 des Front-Handgriffes 52 aufgespannte Griffebene verläuft in der Nichtgebrauchsstellung rechtwinkelig zu der Längsachse 17 und in der Gebrauchsstellung rechtwinkelig zu der Hochachse 16.

    [0077] Die vordere Wandvertiefung 66 ist an ihren beiden in der Querrichtung 18 zueinander beabstandeten Seiten von zwei einander zugewandten und in der Querrichtung 18 zueinander beabstandeten seitlichen Randflächen 67 begrenzt. Jede Schwenklagereinrichtung 65 ist bevorzugt im Bereich einer dieser beiden seitlichen Randflächen 67 platziert.

    [0078] Der Front-Handgriff 52 ist in der Nichtgebrauchsstellung 45a zweckmäßigerweise nach unten geschwenkt, das heißt seine U-Öffnung weist in der Höhenrichtung 16 nach oben.

    [0079] Bei dem oberen Handgriff 45 äußert sich die Nichtgebrauchsstellung 45a zweckmäßigerweise darin, dass die U-Öffnung des bügelförmigen oberen Handgriffes 45 in der Längsrichtung 17 zur Rückseite 7 weist.

    [0080] Zweckmäßigerweise ist dem Front-Handgriff 52 eine zur besseren Unterscheidung als vordere Arretiervorrichtung 68 bezeichnete Arretiervorrichtung des Aufbewahrungsbehälters 2 zugeordnet, die zur unverschwenkbaren lösbaren Arretierung des Front-Handgriffes 52 in dessen Nichtgebrauchsstellung 52a ausgebildet ist.

    [0081] Es ist vorteilhaft, wenn auch dem oberen Handgriff 45 eine zur lösbaren Arretierung seiner Nichtgebrauchsstellung 45a geeignete Arretiervorrichtung zugeordnet ist, die zur besseren Unterscheidung als obere Arretiervorrichtung 69 bezeichnet sei. Der Aufbewahrungsbehälter 2 des illustrierten Ausführungsbeispiels hat sowohl die vordere Arretiervorrichtung 68 als auch die obere Arretiervorrichtung 69.

    [0082] Jede Arretiervorrichtung 68, 69 verhindert, dass der in der Nichtgebrauchsstellung 52a, 45a befindliche Handgriff 52, 45 unkontrollierte Schwenkbewegungen relativ zum Behältergehäuse 15 ausführt, wenn der Aufbewahrungsbehälter 2 unter Nutzung des jeweils anderen, sich momentan in der Gebrauchsstellung 45b, 52b befindenden Handgriffes 45 oder 52 transportiert wird.

    [0083] Die vordere Arretiervorrichtung 68 ist zweckmäßigerweise als eine Rastvorrichtung 70 ausgebildet, die abhängig von der Schwenkrichtung der Schwenkbewegung 53 mit einem Schnappeffekt selbsttätig einrastet oder ausrastet, wenn in den Front-Handgriff 52 eine entsprechende Betätigungskraft eingeleitet wird. Die Intensität der Verrastung ist ausreichend groß, um bei der bestimmungsgemäßen Handhabung des Aufbewahrungsbehälters 2 ein selbststätiges Einrasten oder Ausrasten zu verhindern. Sie ist jedoch ausreichend gering, um ohne eine außergewöhnliche Kraftanstrengung allein durch Einwirkung mit der Hand ein Verrasten oder ein Aufheben der Verrastung herbeiführen zu können.

    [0084] Die obere Arretiervorrichtung 69 ist bevorzugt ebenfalls als eine Rastvorrichtung 71 ausgebildet, deren funktionelle Eigenschaften den vorstehend anhand der Rastvorrichtung 70 erläuterten entsprechen.

    [0085] Es ist prinzipiell möglich, die vordere und/oder obere Arretiervorrichtung 68, 69 in gesondert zu betätigender Weise auszubilden, sodass ihr Betriebszustand durch allein eine manuelle Krafteinleitung in den zugeordneten Handgriff 52, 45 keine Änderung des Betriebszustandes herbeiführt. Beispielsweise könnte mindestens ein federbelasteter Riegel vorhanden sein. Die geschilderte Ausgestaltung mit selbsttägiger Arretierung oder Entarretierung allein aufgrund einer entsprechenden Krafteinleitung in den zugeordneten Handgriff 52, 45 ermöglicht jedoch eine besonders bequeme Handhabung bei gleichzeitig geringen Herstellungskosten.

    [0086] Der von der Arretiervorrichtung 68, 69 bei unverschwenkbar arretierter Nichtgebrauchsstellung 45a, 52a eingenommene Betriebszustand sei im Folgenden auch als aktiver Betriebszustand bezeichnet. Derjenige Betriebszustand der Arretiervorrichtung 68, 69, der die Nichtgebrauchsstellung nicht mehr arretiert, sei im Folgenden auch als inaktiver Betriebszustand bezeichnet.

    [0087] Der Schwenkwinkel des Front-Handgriffes 52 und/oder des oberen Handgriffes 45 zwischen der Nichtgebrauchsstellung 52a, 45a und der Gebrauchsstellung 52b, 45b beträgt zweckmäßigerweise zumindest im Wesentlichen 90 Grad. Jeder Handgriff 52, 45 kann innerhalb dieses Schwenkbereiches insbesondere stufenlos in beliebige Zwischenstellungen verschwenkt werden, die alle weder arretiert noch arretierbar sind. In der Figur 20 liegt bei dem mittleren Behälter 2 eine solche Zwischen-Schwenkstellung des Front-Handgriffes 52. Sobald also der Handgriff 52, 45 die arretierte Nichtgebrauchsstellung 52a, 45a verlassen hat, kann er zumindest bis in die Gebrauchsstellung 52b, 45b frei verschwenkt werden. Bei entsprechender Ausgestaltung der Schwenklagermittel lässt sich der Handgriff 52, 45 sogar noch über die Gebrauchsstellung 52b, 45b hinaus verschwenken.

    [0088] Die Arretiervorrichtung 68, 69 kann örtlich auf einen einzigen Bereich des betreffenden Handgriffes 52, 45 beschränkt sein. Als vorteilhafter wird es jedoch angesehen, wenn die vordere Arretiervorrichtung 68 und/oder die obere Arretiervorrichtung 69 aus mehreren, insbesondere aus genau zwei Arretiereinheiten 68a, 68b; 69a, 69b besteht, die örtlich beabstandet zueinander angeordnet sind. Exemplarisch sind die beiden Arretiereinheiten 68a, 68b beziehungsweise 69a, 69b jeder Arretiervorrichtung 68, 69 in der Achsrichtung der zugeordneten Schwenkachse 51, 49 zueinander beabstandet.

    [0089] Die beiden Arretiereinheiten 68a, 68b der vorderen Arretiervorrichtung 68, die im Folgenden zur Vereinfachung auch als vordere Arretiereinheiten 68a, 68b bezeichnet werden, sind jeweils im Bereich eines der beiden Griffschenkel 55 angeordnet. Bevorzugt befinden sie sich jeweils im Bereich einer der beiden seitlichen Randflächen 67 der vorderen Wandvertiefung 66.

    [0090] Die vorderen Arretiereinheiten 68a, 68b sind zu den Schwenklagereinrichtungen 65 quer zu der Schwenkachse 51 beabstandet angeordnet. Insbesondere befinden sie sich in einem Abstand zu Schwenkachse 51, der dem Abstand des Verbindungssteges 56 zur Schwenkachse 51 entspricht. In der Nichtgebrauchsstellung 52a des Front-Handgriffes 52 betrachtet liegen beide vorderen Arretiereinheiten 68a, 68b zweckmäßigerweise im Bereich des Verbindungssteges 56.

    [0091] Die im Folgenden auch als obere Arretiereinheiten 69a, 69b bezeichneten Arretiereinheiten 69a, 69b der oberen Arretiervorrichtung 69 sind bezüglich des oberen Handgriffes 45 in vergleichbarer Weise angeordnet wie die vorderen Arretiereinheiten 68a, 68b bezüglich des Front-Handgriffes 52. Jeweils eine der oberen Arretiereinheiten 69a, 69b befindet sich im Bereich eines der Griffschenkel 57, insbesondere in dessen vom jeweils anderen Griffschenkel 57 abgewandten Bereich. Sie befinden sich jeweils im Bereich einer von zwei einander zugewandten seitlichen Randflächen 72 der oberen Wandvertiefung 66, die in der Querrichtung 18 beabstandet zueinander angeordnet sind und die beim Ausführungsbeispiel jeweils in der Nähe einer der beiden Seitenwände 34 liegen. Neben jeder dieser beiden seitlichen Randflächen 72 erstreckt sich in der Nichtgebrauchsstellung 45a einer der Griffschenkel 57 des oberen Handgriffes 45. Die oberen Arretiereinheiten 69a, 69b sind vorzugsweise jeweils im Bereich des Verbindungssteges 58 des oberen Handgriffes 45 angeordnet.

    [0092] Bevorzugt enthält jede vordere Arretiereinheit 68a, 68b einen an der Gehäusewand 22 des Behältergehäuses 15 angeordneten und insbesondere einstückig mit der Gehäusewand 22 ausgebildeten Arretiervorsprung 73, der beispielsweise noppenförmig ausgebildet ist. Er repräsentiert ein erstes Arretierelement 73a der vorderen Arretiereinheit 68a, 68b. Jeder Arretiervorsprung 73 ist vorzugsweise an einer der beiden seitlichen Randflächen 67 der vorderen Wandvertiefung 66 ausgebildet sodass er von der Seite her in die vordere Wandvertiefung 66 hineinragt.

    [0093] Einen entsprechend ausgebildeten Arretiervorsprung 75 umfasst zweckmäßigerweise auch jede obere Arretiereinheit 69a, 69b, wobei diese Arretiervorsprünge 75 zweckmäßigerweise jeweils an einer der beiden seitlichen Randflächen 72 der oberen Wandvertiefung 66 ausgebildet sind.

    [0094] Jeder Arretiervorsprung 73 der vorderen Arretiereinheiten 68a, 68b greift in der Nichtgebrauchsstellung 52a in eine im Front-Handgriff 52 ausgebildete Arretiervertiefung 74 der jeweiligen vorderen Arretiereinheit 68a, 68b ein. Diese Arretiervertiefung 74 repräsentiert ein zweites Arretierelement 74a der jeweiligen vorderen Arretiereinheit 68a, 68b.

    [0095] In vorteilhafter Weise sind die beiden Arretiervertiefungen 74 beim Ausführungsbeispiel von den den beiden Griffschenkeln 55 zugeordneten Endbereichen eines den Verbindungssteg 56 in seiner Längsrichtung durchsetzenden Hohlraumes 81 gebildet. In der Nichtgebrauchsstellung 52 taucht jeder Arretiervorsprung 73 von einer Stirnseite her in den Hohlraum 81 ein und hintergreift einen diesen Hohlraum 81 peripher umschließenden Wandabschnitt 82 des Verbindungssteges 56. Dies ist in Figur 7 gut ersichtlich. Der Wandabschnitt 82 lässt sich durch die Schwenkbewegung 53 des Front-Handgriffes 52 mit einem Schnappeffekt an den Arretiervorsprüngen 73 vorbeibewegen.

    [0096] In vergleichbarer Weise umfasst zweckmäßigerweise auch jede obere Arretiereinheit 69a, 69b eine am oberen Handgriff 45 ausgebildete Arretiervertiefung 76, die von einem der beiden entgegengesetzten Endbereiche eines den Verbindungssteg 58 des oberen Handgriffes 45 längs durchsetzenden Hohlraumes 83 gebildet sind. In der Nichtgebrauchsstellung 45a greifen die beiden Arretiervorsprünge 75 von entgegengesetzten Seiten her in den Hohlraum 83 ein und überlappen einen den Hohlraum 81 peripher umschließenden Wandabschnitt 84 des Verbindungssteges 58. Bei der Schwenkbewegung 41 des oberen Handgriffes 45 ist der besagte Wandabschnitt 84 mit einem Schnappeffekt am zugeordneten Arretiervorsprung 75 vorbei bewegbar.

    [0097] Es versteht sich, dass die Zuordnung der Arretiervorsprünge 73, 75 und der Arretiervertiefungen 74, 76 bezüglich dem Behältergehäuse 15 und dem jeweiligen Handgriff 52, 45 auch vertauscht sein kann.

    [0098] Jede Arretiervertiefung 74, 76 ist bei einem nicht illustrierten Ausführungsbeispiel komplementär zur Form des Arretiervorsprunges 73, 75 ausgebildet und hat beispielsweise die Form einer kleinen Mulde, in die der noppenartige Arretiervorsprung 73, 75 einschnappen kann.

    [0099] Es versteht sich, dass das erste und das zweite Arretierelement 73a, 74a des Front-Handgriffes 52 auch auf andere Weise als in Form einer Arretiervertiefung und eines Arretiervorsprunges ausgeführt sein können. Gleiches gilt für die Bestandteile des oberen Arretiereinheit 69a, 69b.

    [0100] Insgesamt ist es vorteilhaft, wenn die obere Arretiervorrichtung 69 gleichartig wie die vordere Arretiervorrichtung 68 ausgebildet ist, was bei dem illustrierten Ausführungsbeispiel verwirklicht ist.

    [0101] Nachfolgend wird eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der eine Schwenkbewegung 53 erlaubenden Befestigungsmaßnahmen für den Front-Handgriff 52 erläutert.

    [0102] Wie schon erwähnt, erfolgt die schwenkbare Fixierung des Front-Handgriffes 52 an der Vorderwand 32 mittels zweier Schwenklagereinrichtungen 65, die jeweils einem der freien Endabschnitte 62 der Griffschenkel 55 zugeordnet sind.

    [0103] Jede dieser Schwenklagereinrichtungen 65 hat ein am Behältergehäuse 15 angeordnetes erstes Lagerungselement 85 und ein am Griffschenkel 55 angeordnetes zweites Lagerungselement 86. Diese beiden Lagerungselemente 85, 86 sind in der Achsrichtung der Schwenkachse 51 ineinander eingesteckt und relativ zueinander drehbar.

    [0104] Bevorzugt sind die Schwenklagereinrichtungen 65 so ausgebildet, dass jedes an einem Griffschenkel 55 angeordnete zweite Lagerungselement 86 in einer Steckrichtung mit dem am Behältergehäuse 15 angeordneten ersten Lagerungselement 85 zusammengesteckt ist, die in der Achsrichtung der Schwenkachse 51 vom jeweils anderen Griffschenkel 55 wegweist.

    [0105] Zweckmäßigerweise sind die zweiten Lagerungselemente 86 einstückig mit den Griffschenkeln ausgebildet und die ersten Lagerungselemente 85 sind zweckmäßigerweise einstückig mit dem Behältergehäuse 15 ausgebildet.

    [0106] Exemplarisch ist das erste Lagerungselement 85 als ein Lagerauge 85a ausgebildet, das eine dem benachbarten Griffschenkel 57 zugewandte Einstecköffnung 87 hat. Das Lagerauge 85a ist insbesondere als eine Wandvertiefung oder Wandausnehmung der Vorderwand 32 realisiert. Sie ist beim Ausführungsbeispiel in jeweils einer der beiden seitlichen Randflächen 67 der vorderen Wandvertiefung 66 ausgebildet. Die beiden Einstecköffnungen 87 sind einander zugewandt und koaxial zueinander ausgerichtet.

    [0107] Das am Front-Handgriff 52 angeordnete zweite Lagerungselement 86 ist beim Ausführungsbeispiel als ein Lagerzapfen 86a ausgebildet, der durch die Einstecköffnung 86 in das zugeordnete Lagerauge 85a eintaucht. Die beiden Lagerzapfen 86a sind auch koaxial zueinander ausgerichtet, wobei sie in einander entgegengesetzte Richtungen weisen, also voneinander wegweisen. Sie befinden sich insbesondere an den voneinander abgewandten Außenseiten der beiden Griffschenkel 55. Somit taucht jeder Lagerzapfen 86a von der vorderen Wandvertiefung 66 her in das zugeordnete Lagerauge 85a ein.

    [0108] Die Schwenklagereinrichtungen 65 sind folglich bevorzugt im Bereich der in der Achsrichtung der Schwenkachse 51 voneinander abgewandten Außenseiten der beiden Griffschenkel 55 des Front-Handgriffes 52 angeordnet.

    [0109] Wie insbesondere aus Figuren 7, 8 und 9 gut ersichtlich ist, haben die Lagerzapfen 86a exemplarisch eine unrunde Querschnittskontur. Sie können allerdings auch durchaus kreisrund ausgebildet sein.

    [0110] Es versteht sich, dass die Anordnung der Lageraugen 85a und Lagerzapfen 86a bezüglich des Behältergehäuses 15 und des Front-Handgriffes 52 auch jeweils vertauscht sein kann.

    [0111] Mit einer unrunden Querschnittskontur der Lagerzapfen 86a kann einfach verwirklicht werden, dass der Front-Handgriff 52 in der Gebrauchsstellung 52b durch formschlüssigen Kontakt mit der Gehäusewand 22 in leicht lösbarer Weise unverschwenkbar fixiert ist. Beispielhaft hat der Lagerzapfen 86a an einer Stelle seines peripheren Umfangs eine Abflachung 88, die in der Gebrauchsstellung 52b an einer ebenen Wandfläche der Gehäusewand 22 anliegt und abgestützt ist. Da die einzelnen Bestandteile aus einem Kunststoffmaterial bestehen, können sie gegenseitig nachgeben, wenn auf den Front-Handgriff 52 ein Drehmoment ausgeübt wird. Insofern kann die mittels der Lagerzapfen 86a fixierte Gebrauchsstellung 52b sehr leicht wieder aufgehoben werden.

    [0112] Der Front-Handgriff 52 besteht zweckmäßigerweise aus einem Kunststoffmaterial. Die gilt vorzugsweise auch für den oberen Handgriff 45 und das gesamte Behältergehäuse 15.

    [0113] Wird der Aufbewahrungsbehälter 2 mittels des Front-Handgriffes 52 in der senkrechten Ausrichtung getragen, hat der Front-Handgriff 52 die Tendenz, sich im Sinne einer gegenseitigen Annäherung der beiden Griffschenkel 55 zu verbiegen. Diese Biegekräfte sind in Figur 3 bei 90 durch Pfeile angedeutet. Ist der Front-Handgriff 52 nicht besonders stabil ausgebildet, kann dies prinzipiell zur Folge haben, dass die Lagerzapfen 86a aus den Lageraugen 85a herausrutschen und sich das Behältergehäuse 15 löst. Diese Gefahr ist besonders groß bei einer schweren Beladung des Aufbewahrungsraumes 23.

    [0114] Bei dem illustrierten Aufbewahrungsbehälter 2 sind Sicherungsmaßnahmen getroffen, die dieses Gefährdungspotenzial trotz Leichtbauweise des Front-Handgriffes 52 ausschließen. Somit kann der Front-Handgriff 52 kostensparend hergestellt werden, wobei insbesondere die beim Ausführungsbeispiel umgesetzte Möglichkeit besteht, den Verbindungssteg 56 rohrförmig als einen Hohlkörper auszuführen.

    [0115] Die Sicherungsmaßnahmen bestehen darin, dass dem freien Endabschnitt 62 jedes Griffschenkels 55 eine am Aufbewahrungsbehälter 2 angeordnete Sicherungseinrichtung 91 zugeordnet ist. Jede Sicherungseinrichtung 91 ist so ausgebildet, dass sie zumindest in der Gebrauchsstellung des Front-Handgriffes 51 einen aktiven Zustand einnimmt, in der sie den zugeordneten Griffschenkel 55 in der Achsrichtung der Schwenkachse 51 bezüglich dem Behältergehäuse 15 abstützen kann oder abstützt, um bei einem Auftreten der Biegekräfte 90 eine gegenseitige Annäherung der beiden Griffschenkel 55 und somit ein voneinander Lösen der ineinander eingesteckten Lagerungselemente 85, 86 zu verhindern.

    [0116] In einer exemplarisch verwirklichten Ausführungsform enthält jede Sicherungseinrichtung 91 einen im Bereich der Schwenkachse 51 fest am Behältergehäuse 15 angeordneten ersten Abstützvorsprung 92, der quer und insbesondere rechtwinkelig zu der Schwenkachse 51 von der Vorderwand 32 zur Vorderseite 6 hin wegragt. Jede Sicherungseinrichtung 91 hat außerdem einen am freien Endbereich 62 des zugeordneten Griffschenkels 55 angeordneten zweiten Abstützvorsprung 93, der in der Achsrichtung der Schwenkachse 91 versetzt zu dem ersten Abstützvorsprung 92 angeordnet ist und zwar versetzt in Richtung zu der vom jeweils anderen Griffschenkel 55 abgewandten Außenseite des zugeordneten Griffschenkels 55. Der in der Querrichtung 18 gemessene lichte Abstand der am Behältergehäuse 15 angeordneten ersten Abstützvorsprünge 92 ist also geringer als der in der Griff-Längsrichtung 54 gemessene lichte Abstand zwischen den beiden am Front-Handgriff 52 ausgebildeten zweiten Abstützvorsprüngen 93.

    [0117] Jeder zweite Abstützvorsprung 93 macht die Schwenkbewegung 53 des Front-Handgriffes 52 mit und ist so gestaltet, dass er den benachbarten, an der Vorderwand 32 des Behältergehäuses 15 angeordneten ersten Abstützvorsprung 92 zumindest während des aktiven Zustandes der Sicherungseinrichtung 91 rechtwinkelig zur Schwenkachse 51 überlappt. Durch diese Überlappung kann sich der zweite Abstützvorsprung 93 mit einer inneren Abstützfläche 94, die an seiner der U-Öffnung des bügelförmigen Front-Handgriffes 52 zugewandten Stirnfläche ausgebildet ist, an einer entgegengesetzt orientierten und ihm zugewandten äußeren Abstützfläche 95 des ersten Abstützvorsprunges 92 abstützen.

    [0118] Die Sicherungseinrichtungen 91 können so ausgebildet sein, dass der aktive Zustand in jeder Schwenkstellung des Front-Handgriffes 52 vorliegt.

    [0119] Vor allem im Zusammenhang mit einer besonders günstigen Montagemöglichkeit für den Front-Handgriff 52 ist es allerdings vorteilhaft, wenn die Sicherungseinrichtungen 91 ihre Wirkung selektiv, nämlich in Abhängigkeit vom bezüglich des Behältergehäuses 15 eingenommenen Schwenkwinkel des Front-Handgriffes 52 entfalten. So weist beim Ausführungsbeispiel jede Sicherungseinrichtung 91 in mindestens einer von der Gebrauchsstellung 52b des Front-Handgriffes 52 abweichenden anderen Schwenkstellung einen inaktiven Zustand auf, in der sie den zugeordneten Griffschenkel 55 für eine aufeinander zu gerichtete Relativbewegung zwischen den beiden Griffschenkeln 55 in der Achsrichtung der Schwenkachse 51 freigibt. Somit können die beiden Griffschenkel 55 im inaktiven Zustand der Sicherungseinrichtungen 91 unter elastischem Verbiegen des Front-Handgriffes 52, insbesondere dessen Verbindungssteges 56, im Sinne der Pfeile 90 in Figur 3 aneinander angenähert werden.

    [0120] Exemplarisch wird diese selektive Wirkung der Sicherungseinrichtungen 91 durch eine besondere Ausbildung der an den Griffschenkeln 55 angeordneten zweiten Abstützvorsprünge 93 erzielt. Selbige haben eine nur begrenzte Umfangserstreckung um die Schwenkachse 51 herum, wobei ihre Umfangserstreckung beim Ausführungsbeispiel etwa 90 Grad beträgt. Somit nehmen die Abstützvorsprünge 93 nur im aktiven Zustand der Sicherungseinrichtungen 91 eine sich mit den ersten Abstützvorsprüngen 92 überlappende Position ein (Figur 8), während in anderen Schwenkpositionen des Front-Handgriffes 56 diese Überlappung aufgehoben ist (Figur 7).

    [0121] Vorteilhaft ist es, wenn der inaktive Zustand der Sicherungseinrichtung 91 ausschließlich dann vorliegt, wenn der Front-Handgriff 52 im Bereich der Nichtgebrauchsstellung 52a positioniert ist, oder in einem begrenzten Schwenkbereich des Handgriffes von maximal 10 Grad ausgehend von der Nichtgebrauchsstellung 52a, wobei die Nichtgebrauchsstellung 52a eingeschlossen ist. Eine solche Ausgestaltung liegt beim Ausführungsbeispiel vor.

    [0122] Die Ausgestaltung mit einer selektiven Wirkung der Sicherungseinrichtung 91 bietet die beim illustrierten Ausführungsbeispiel genutzte Möglichkeit, den Front-Handgriff 52 mittels eines Rastvorganges am Behältergehäuse 15 zu montieren und vorzugsweise auch wieder zu demontieren, bei gleichzeitiger Gewährleistung der Sicherungsfunktion beim Tragen des Aufbewahrungsbehälters 2 mittels des Front-Handgriffes 52.

    [0123] In Figur 15 ist der Front-Handgriff 52 im demontierten Zustand gezeigt. Doppelpfeile 96 deuten die möglichen Relativbewegungen der beiden Griffschenkel 55 in der Griffebene des Front-Handgriffes 52 bei einem elastischen Verbiegen des Front-Handgriffes 52 an. Zur Montage am Behältergehäuse 15 wird der Front-Handgriff 52 in einer Relativposition zum Behältergehäuse 15 gehalten, die einer Schwenkstellung entspricht, in der die Sicherungseinrichtungen 91 inaktiv sind. Beim Ausführungsbeispiel ist dies eine der Nichtgebrauchsstellung 52a entsprechende Relativposition.

    [0124] In dieser Ausrichtung wird der Front-Handgriff 52 mit einer durch Pfeile 97 angedeuteten Montagebewegung in der Längsrichtung 17 gegen die Vorderwand 32 des Behältergehäuses 15 gedrückt, sodass die zweiten Lagerungselemente 86 im Rahmen eines Rastvorganges in die ersten Lagerungselemente 85 einrasten.

    [0125] Beim Ausführungsbeispiel wird dieser Rastvorgang dadurch ermöglicht, dass jeder Lagerzapfen 86a stirnseitig eine schräge Gleitfläche 99 hat, mit der er bei der Montagebewegung 97 an einer das Lagerauge 85a umschließenden Umrandungsstruktur 100 des Behältergehäuses 15 abgleiten kann. Durch dieses Abgleiten werden die beiden Griffschenkel 55 kurzzeitig gemäß den Pfeilen 96 unter elastischer Verformung aufeinander zu bewegt, um sich nach dem Passieren der Umrandungsstruktur 100 gemäß den Pfeilen 96 wieder voneinander weg zu bewegen und dabei in die Lageraugen 85a einschnappen.

    [0126] Bei Bedarf kann der Front-Handgriff 52 sehr leicht dadurch wieder demontiert werden, dass mit einem Hebelwerkzeug in den Spalt zwischen einem Griffschenkel 55 und der seitlichen Randfläche 67 eingegriffen und der zugeordnete Griffschenkel 55 in Richtung zur U-Öffnung elastisch verbogen wird.

    [0127] Zweckmäßigerweise begrenzt der zweite Abstützvorsprung 93 eine stirnseitig am freien Endabschnitt 62 des Griffschenkels 55 ausgebildete, quer zur der Schwenkachse 51 offene erste Nut 101. In diese erste Nut 101 taucht der am Behältergehäuse 15 ausgebildete erste Abstützvorsprung 92 ein.

    [0128] Zusätzlich oder alternativ begrenzt der am Behältergehäuse 15 ausgebildete erste Abstützvorsprung 92 eine ebenfalls quer zu der Schwenkachse 91 offene zweite Nut 102, in die der zweite Abstützvorsprung 93 eintaucht. Das Eintauchen der Abstützvorsprünge 92, 93 in die Nuten 102, 101 erfolgt selektiv im gleichen Maße wie die gegenseitige Abstützwirkung der beiden Abstützvorsprünge 92, 93. Durch die Nuten 101, 102 ergibt sich eine noch bessere Abstützung und/oder Führung der Griffschenkel 55.

    [0129] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Aufbewahrungseinrichtung 1 enthält eine in Figur 3 nur strichpunktiert schematisch angedeutete Regalstruktur 103, die ausgebildet ist, um mindestens einen Aufbewahrungsbehälter 2 während seines Nichtgebrauches zu lagern. Die Regalstruktur 103 bietet die Möglichkeit, den mindestens einen Aufbewahrungsbehälter 2 in nach Art einer Schublade herausziehbarer Weise aufzunehmen. Eine solche Regalstruktur 103 kann beispielsweise in einer Werkstatt oder in einem Service-Fahrzeug installiert sein.

    [0130] In diesem Zusammenhang hat der Aufbewahrungsbehälter 2 an der Außenseite des Gehäuseunterteils 24 eine Führungseinrichtung 104, über die er mittels einer daran angepassten, an der Regalstruktur 103 angeordneten Gegen-Führungseinrichtung 105 der Aufbewahrungseinrichtung 1 in lösbarer Weise linear verschiebbar in Eingriff bringbar ist. Exemplarisch umfasst die Führungseinrichtung 104 je eine Führungsschiene 104a, 104b an der Außenseite jeder Seitenwand 34 im Bereich der Unterseite 4. Die Gegen-Führungseinrichtung 105 hat zwei Gegen-Führungsschienen 105a, 105b, die derart beabstandet zueinander an der Regalstruktur 103 angeordnet sind, dass der Aufbewahrungsbehälter 2 mit ihnen mittels seiner Führungsschienen 104a, 104b von einer Stirnseite her in Eingriff bringbar ist.

    [0131] Die Führungsschienen 104a, 104b und die Gegen-Führungsschienen 105a, 105b sind so aufeinander abgestimmt, dass der Aufbewahrungsbehälter 2 in seiner Längsrichtung 17 in die Regalstruktur 103 einschiebbar und aus der Regalstruktur 103 herausziehbar ist. Bei dieser Handhabung kann der Front-Handgriff 52 genutzt werden.

    [0132] Die Führungseinrichtung 104 ist zweckmäßigerweise einstückig in das aus Kunststoffmaterial bestehende Gehäuseunterteil 24 integriert.

    [0133] Bevorzugt sind mehrere Aufbewahrungsbehälter 2 in der Höhenrichtung 16 aufeinander stapelbar, sodass sich ein aus zwei oder mehr aufeinandergestapelten Aufbewahrungsbehältern 2 bestehender Behälterstapel 98 ergibt, wie dies in Figur 20 exemplarisch gezeigt ist. Im gestapelten Zustand sitzt ein jeweils oberer Behälter 2 mit seiner Unterseite 4 auf der Oberseite 5 eines darunter angeordneten weiteren Behälters 2.

    [0134] Zweckmäßigerweise hat jeder Aufbewahrungsbehälter 2 im Bereich seiner Unterseite 4 eine untere Kopplungseinrichtung 106, die beispielsweise in der aus Figur 3 ersichtlichen Weise ausgebildet ist. Außerdem hat jeder Aufbewahrungsbehälter 2 an der Oberseite 5 eine obere Kopplungseinrichtung 107, deren bevorzugte Ausgestaltung aus Figur 1 ersichtlich ist. Die beiden Kopplungseinrichtungen 106, 107 sind derart aneinander angepasst, dass durch ihr Zusammenwirken die unmittelbar aufeinandergestapelten Aufbewahrungsbehälter 2 in voneinander unabhebbarer Weise lösbar miteinander koppelbar sind. Ein derart gekoppelter Zustand ist in Figur 20 gezeigt. Der Behälterstapel 98 lässt sich dann mittels des oberen Handgriffes 45 des obersten Aufbewahrungsbehälters 2 einheitlich tragen und transportieren.

    [0135] Die weiter oben erläuterten Verriegelungsmittel 38 gehören vorzugsweise zumindest partiell zu den beiden Kopplungseinrichtungen 106, 107. Beispielsweise kann der Drehriegel 22 in eine in Figur 20 bei 108 abgebildete Kopplungsstellung verdreht werden, in der er die beiden aufeinandergestapelten Aufbewahrungsbehälter 2 im Bereich der Vorderseite 6 unabhebbar miteinander koppelt.

    [0136] Weitere Bestandteile der Kopplungseinrichtungen 106, 107 sind bei dem illustrierten Ausführungsbeispiel von an der Unterseite 4 ausgebildeten Vorsprüngen und von an der Oberseite 5 ausgebildeten Vertiefungen gebildet. Im aufeinandergestapelten Zustand zweier Aufbewahrungsbehälter 2 greifen die Vorsprünge und Vertiefungen zumindest teilweise ineinander ein, wobei sie sich quer zu der Höhenrichtung 16 überlappen beziehungsweise hintergreifen und ebenfalls eine voneinander unabhebbare Kopplung zweier aufeinandergestapelter Aufbewahrungsbehälter 2 bewirken, insbesondere im Bereich der Rückseite 7. Bei den Vorsprüngen handelt es sich zweckmäßigerweise um zum Abstellen des Aufbewahrungsbehälters 2 auf einem Untergrund dienende Standfüße.


    Ansprüche

    1. Aufbewahrungseinrichtung, mit mindestens einem Aufbewahrungsbehälter (2), der über ein Behältergehäuse (15) verfügt, an dem außen mindestens ein als zumindest im Wesentlichen U-förmiger Bügelgriff ausgebildeter, zwei durch einen mit einer Hand umgreifbaren Verbindungssteg (56) miteinander verbundene Griffschenkel (55) aufweisender Handgriff (52) angeordnet ist, der im Bereich der dem Verbindungssteg (56) entgegengesetzten freien Endabschnitte (62) der Griffschenkel (55) über jeweils eine Schwenklagereinrichtung (65) an dem Behältergehäuse (15) um eine Schwenkachse (51) verschwenkbar gelagert ist, sodass er zwischen einer an das Behältergehäuse (15) herangeschwenkten Nichtgebrauchsstellung (52a) und einer vom Behältergehäuse (15) wegragenden Gebrauchsstellung (52b) verschwenkbar ist, wobei jede Schwenklagereinrichtung (65) ein am Behältergehäuse (15) angeordnetes erstes Lagerungselement (85) und ein an einem der Griffschenkel (55) des Handgriffes (52) angeordnetes zweites Lagerungselement (86) aufweist, die in der Achsrichtung der Schwenkachse (51) ineinander eingesteckt und bezüglich der Schwenkachse (51) relativ zueinander drehbar sind, wobei dem freien Endabschnitt (62) jedes Griffschenkels (55) eine zumindest in der Gebrauchsstellung (52b) des Handgriffs (52) einen aktiven Zustand einnehmende Sicherungseinrichtung (91) zugeordnet ist, durch die in ihrem aktiven Zustand der zugeordnete Griffschenkel (55) in der Achsrichtung der Schwenkachse (51) bezüglich dem Behältergehäuse (15) abstützbar oder abgestützt ist, um eine ein voneinander Lösen der ineinander eingesteckten Lagerungselemente (85, 86) ermöglichende gegenseitige Annäherung der beiden Griffschenkel (55) zu verhindern, dadurch gekennzeichnet, dass jede Sicherungseinrichtung (91) in mindestens einer von der Gebrauchsstellung (52b) abweichenden anderen Schwenkstellung des Handgriffs (52) einen inaktiven Zustand aufweist, in der sie den ihr zugeordneten Griffschenkel (55) für eine eine Rastmontage des Handgriffs (52) ermöglichende, aufeinander zu gerichtete Relativbewegung zwischen den beiden Griffschenkeln (55) in der Achsrichtung der Schwenkachse (91) freigibt.
     
    2. Aufbewahrungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der inaktive Zustand der Sicherungseinrichtungen (91) zumindest im Bereich der Nichtgebrauchsstellung des Handgriffs (52) vorliegt und zweckmäßigerweise ausschließlich im Bereich der Nichtgebrauchsstellung des Handgriffs (52) vorliegt.
     
    3. Aufbewahrungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der inaktive Zustand der Sicherungseinrichtungen (91) sowohl in der Nichtgebrauchsstellung (52a) als auch in einem sich an die Nichtgebrauchsstellung (52a) anschließenden Schwenkbereich des Handgriffes (52) von maximal 10 Grad vorliegt.
     
    4. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass von den beiden Lagerungselementen (85, 86) jeder Schwenklagereinrichtung (91) das eine Lagerungselement (85) als ein Lagerauge (85a) und das andere Lagerungselement (86) als ein drehbar in das Lagerauge (85a) eingesteckter Lagerzapfen (86a) ausgebildet ist, wobei zweckmäßigerweise die am Behältergehäuse (15) angeordneten ersten Lagerungselemente (85) als Lageraugen (85a) mit einander zugewandten Einstecköffnungen (87) und die an den Griffschenkein (55) angeordneten zweiten Lagerungselemente (86) als voneinander wegweisende Lagerzapfen (86a) ausgebildet sind.
     
    5. Aufbewahrungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Lagerzapfen (86a) stirnseitig eine schräge Gleitfläche (99) hat, mit der er unter Verursachung eines elastischen Verbiegens des Handgriffes (52) an einer das Lagerauge (85a) umschließenden Umrandungsstruktur (100) des Behältergehäuses (15) abgleiten kann, wenn der Handgriff (52) bei dem Rastvorgang eine zu der Schwenkachse (51) rechtwinkelige, zum Behältergehäuse (15) hin orientierte Montagebewegung (97) ausführt.
     
    6. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenklagereinrichtungen (91) im Bereich der in der Achsrichtung der Schwenkachse (51) voneinander abgewandten Außenseiten der beiden Griffschenkel (55) angeordnet sind.
     
    7. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenklagereinrichtungen (91) im Bereich zweier einander mit Abstand gegenüberliegender seitlicher Randflächen (67) einer äußeren Wandvertiefung (66) der Gehäusewand (22) des Behältergehäuses (15) angeordnet sind, derart, dass der Handgriff (52) in seiner Nichtgebrauchsstellung (52a) vollständig versenkt in der äußeren Wandvertiefung (66) aufgenommen ist und in seiner Gebrauchsstellung aus der äußeren Wandvertiefung (66) herausragt.
     
    8. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jede Sicherungseinrichtung (91) einen im Bereich der Schwenkachse (51) des Handgriffes (52) am Behältergehäuse (15) angeordneten und quer zu der Schwenkachse (51) von einer Gehäusewand (22) des Behältergehäuses (15) wegragenden ersten Abstützvorsprung (92) sowie einen am freien Endabschnitt (62) des zugeordneten Griffschenkels (55) angeordneten und dessen Schwenkbewegung (53) mitmachenden zweiten Abstützvorsprung (93) aufweist, wobei der zweite Abstützvorsprung (93) in der Achsrichtung der Schwenkachse (51) in Richtung zur Außenseite des Griffschenkels (55) versetzt zu dem ersten Abstützvorsprung (92) angeordnet und derart gestaltet ist, dass zwischen dem ersten Abstützvorsprung (92) und dem zweiten Abstützvorsprung (93) im aktiven Zustand der Sicherungseinrichtung (91) eine Überlappung rechtwinkelig zur Schwenkachse (51) des Handgriffes (52) vorliegt.
     
    9. Aufbewahrungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im inaktiven Zustand der Sicherungseinrichtung (91) keine Überlappung rechtwinkelig zur Schwenkachse (51) des Handgriffes (52) zwischen dem ersten Abstützvorsprung (92) und dem zweiten Abstützvorsprung (93) vorliegt, wobei zweckmäßigerweise der erste Abstützvorsprung (92) und/oder der zweite Abstützvorsprung (93) eine rechtwinkelig zu der Schwenkachse (51) offene Nut (101, 103) begrenzt, in die der jeweils andere Abstützvorsprung (93, 92) abhängig von der Schwenkstellung des Handgriffes (52) eintaucht oder nicht eintaucht.
     
    10. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufbewahrungsbehälter (2) eine dem Handgriff (52) zugeordnete Arretiervorrichtung (68) aufweist, die zur unverschwenkbaren lösbaren Arretierung des Handgriffes (52) in dessen Nichtgebrauchsstellung (52a) ausgebildet ist und die zweckmäßigerweise als beim durch manuelle Krafteinleitung hervorgerufenen Verschwenken des Handgriffes (52) mit einem Schnappeffekt selbsttätig einrastende oder ausrastende Rastvorrichtung (68a) ausgebildet ist.
     
    11. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältergehäuse (15) des Aufbewahrungsbehälters (2) eine in einer Höhenrichtung (16) weisende Oberseite (5) sowie eine rechtwinkelig zu der Höhenrichtung (16) orientierte Vorderseite (6) hat, wobei der mit den Sicherungseinrichtungen (91) versehene Handgriff (52) ein an der Vorderseite (6) des Behältergehäuses (15) verschwenkbar angeordneter Front-Handgriff (52) ist, dessen Schwenkachse (51) rechtwinkelig zur Höhenrichtung (16) des Behältergehäuses (15)verläuft.
     
    12. Aufbewahrungseinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältergehäuse (15) zusätzlich zu dem an der Vorderseite (6) angeordneten Front-Handgriff (52) einen an der Oberseite (5) angeordneten oberen Handgriff (45) aufweist.
     
    13. Aufbewahrungseinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Handgriff (45) verschwenkbar am Behältergehäuse (15) gelagert ist, wobei er im Rahmen einer Schwenkbewegung (41) wahlweise in eine an das Behältergehäuse (15) herangeschwenkte Nichtgebrauchsstellung (45a) oder in eine vom Behältergehäuse (15) weggeschwenkte und nach oben ragende Gebrauchsstellung (45b) verschwenkbar ist, wobei der Aufbewahrungsbehälter (2) zweckmäßigerweise eine dem oberen Handgriff (45) zugeordnete obere Arretiervorrichtung (69) zur lösbaren Arretierung des oberen Handgriffes (45) in seiner Nichtgebrauchsstellung (45a) aufweist, die zweckmäßigerweise als eine Rastvorrichtung (69) ausgebildet ist.
     
    14. Aufbewahrungseinrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältergehäuse (15) über ein an einer in der Höhenrichtung nach oben weisenden Oberseite (5) eine Zugriffsöffnung (28) für einen Aufbewahrungsraum (23) aufweisendes kistenförmiges Gehäuseunterteil (24) und über einen der Zugriffsöffnung (28) zugeordneten, zum Öffnen und Verschließen der Zugriffsöffnung (28) verschwenkbar an dem Gehäuseunterteil (24) gelagerten Gehäusedeckel (25) verfügt, wobei der obere Handgriff (45) oben außen an dem Gehäusedeckel (25) und der Front-Handgriff (52) außen an einer von einer Bodenwand (26) des Gehäuseunterteils (24) hochragenden Vorderwand (32) des Gehäuseunterteils (24) angeordnet ist.
     
    15. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufbewahrungsbehälter (2) an der Außenseite des Behältergehäuses (15) eine Führungseinrichtung (104) aufweist, über die er herausziehbar in einer Regalstruktur (103) aufnehmbar ist.
     
    16. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass sie mehrere Aufbewahrungsbehälter (2) umfasst, die jeweils an ihrem Behältergehäuse (15) im Bereich der Unterseite (4) eine untere Kopplungseinrichtung (106) und im Bereich der Oberseite (5) eine obere Kopplungseinrichtung (107) aufweisen, wobei diese beiden Kopplungseinrichtungen (106, 107) derart aneinander angepasst sind, dass in einer Höhenrichtung (16) unmittelbar aufeinandergestapelte Aufbewahrungsbehälter (2) durch Zusammenwirken der oberen Kopplungseinrichtung (107) des jeweils unteren Aufbewahrungsbehälters (2) und der unteren Kopplungseinrichtung (106) des jeweils oberen Aufbewahrungsbehälters (2) in voneinander unabhebbarer Weise lösbar miteinander koppelbar sind.
     


    Claims

    1. Storage device with at least one storage container (2) which comprises a container housing (15), on which at the outside at least one handle (52) is arranged, said handle being designed as an at least essentially U-shaped bow grip comprising two grip limbs (55) which are connected to one another by a connection web (56), around which a hand can grip, and said handle in the region of the free end sections (62) of the grip limbs (55), which are opposite the connection web (56), being mounted pivotably about a pivot axis (51) via a pivot bearing device (65) on the container housing (15) so that the handle is pivotable between a position of non-use (52a) in which it is pivoted onto the container housing (15) and a position of use (52b) in which it projects away from the container housing (15), wherein each pivot bearing device (65) comprises a first bearing element (85) which is arranged on the container housing (15) and a second bearing element (86) which is arranged on one of the grip limbs (55) of the handle (52), said bearing elements being inserted into one another in the axis direction of the pivot axis (51) and being rotatable relative to one another with respect to the pivot axis (51), wherein a securing device (91) which assumes an active state at least in the position of use (52a) of the handle (52) is assigned to the free end section (62) of each grip limb (55), by way of which securing device in its active state the assigned grip limb (55) is supportable or supported with respect to the container housing (15) in the axis direction of the pivot axis (51), in order to prevent a mutual approach of the two grip limbs (5) which would permit a release from one another of the bearing elements (85, 86) which are inserted into one another, characterised in that each securing device (91) in at least one other pivoting position of the handle (52) which is different from the position of use (52b) comprises an inactive state, in which it releases the grip limb (55) which is assigned to it in order to enable a relative movement between the two grip limbs (55) directed towards one another in the axis direction of the pivot axis (91) for a latching mounting of the handle (52).
     
    2. Storage device according to claim 1, characterised in that the inactive state of the securing devices (91) is present at least in the region of the position of non-use of the handle (52) and expediently exclusively in the region of the position of non-use of the handle (52).
     
    3. Storage device according to claim 1 or 2, characterised in that the inactive state of the securing devices (91) is present in the position of non-use (52a) as well as in a pivoting region of the handle (52) of maximally 10 degrees, said pivoting region following the position of non-use (52a).
     
    4. Storage device according to one of the claims 1 to 3, characterised in that of the two bearing elements (85, 86) of each pivot bearing device (91), the one bearing element (85) is designed as a bearing eye (85a) and the other bearing element (86) as a bearing pin (86a) which is rotatably inserted into the bearing eye (85a), wherein expediently the first bearing elements (85) which are arranged on the container housing (15) are designed as bearing eyes (85a) with insert openings (87) which face one another and the second bearing elements (86) which are arranged on the grip limbs (55) are designed as bearing pins (86a) which point away from one another.
     
    5. Storage device according to claim 4, characterised in that each bearing pin (86a) at the face side has an oblique sliding surface (99), with which it can slide on a peripheral edging structure (100) of the container housing (15) which encompasses the bearing eye (5a), whilst creating an elastic bending of the handle (52), when the handle (52), during the latching procedure, executes an assembly movement (97) which is at right angles to the pivot axis (51) and is orientated towards the container housing (15).
     
    6. Storage device according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the pivot bearing devices (91) are arranged in the region of the outer sides of the two grip limbs (55) which are facing away from one another in the axis direction of the pivoting axis (51) .
     
    7. Storage device according to one of the claims 1 to 6, characterised in that the pivot bearing devices (91) are arranged in the region of two lateral edge surfaces (67) of an outer wall deepening (66) of the housing wall (22) of the container housing (15) which lie opposite one another at a distance, in a manner such that the handle (52) is received in the outer wall deepening (66) in a completely sunk manner in its position of non-use (52a) and projects out of the wall deepening (66) in its position of use.
     
    8. Storage device according to one of the claims 1 to 7, characterised in that each securing device (91) comprises a first support projection (92) which is arranged on the container housing (15) in the region of the pivot axis (51) of the handle (52) and which projects away from a housing wall (22) of the container housing (15) transversely to the pivot axis (51) as well as a second support projection (93) which is arranged on the free end section (62) of the assigned grip limb (55) and participates in the pivoting movement (53) of the assigned grip limb, wherein the second support projection (93) is arranged offset to the first support projection (92) in the axis direction of the pivot axis (51) in the direction of the outer side of the grip limb (55) and is designed in a manner such that an overlapping at right angles to the pivot axis (51) of the handle (52) is present between the first support projection (92) and the second support projection (93) in the active state of the securing device (91).
     
    9. Storage device according to claim 8, characterised in that no overlapping at right angles to the pivot axis (51) of the handle (52) is present between the first support projection (92) and the second support projection (93) in the inactive state of the securing device (91), wherein expediently the first support projection (92) and/or the second support projection (93) delimits a groove (101, 103) which is open at right angles to the pivot axis (51) and into which the respective other support projection (93, 92) either immerses or does not immerse depending on the pivoting position of the handle (52).
     
    10. Storage device according to one of the claim 1 to 9, characterised in that the storage container (2) comprises an arresting device (68) which is assigned to the handle (52) and which is designed for the non-pivotable releasable arresting of the handle (52) in its position of non-use (52a) and which is expediently designed as a latching device (68a) which with a snap effect automatically latches in or latches during the pivoting of the handle (52) which is caused by a manual introduction of force.
     
    11. Storage device according to one of the claims 1 to 10, characterised in that the container housing (15) of the storage container (2) has an upper side (5) which faces in a height direction (16) as well as a front side (6) which is orientated at right angles to the height direction (16), wherein the handle (52) which is provided with the securing devices (91) is a front handle (52) which is pivotably arranged on the front side (6) of the container housing (15) and whose pivot axis (51) runs at right angle to the height direction (16) of the container housing (15).
     
    12. Storage device according to claim 11, characterised in that the container housing (15) additionally to the front handle (52) which is arranged on the front side (6) comprises an upper handle (45) which is arranged on the upper side (5).
     
    13. Storage device according to claim 12, characterised in that the upper handle (45) is pivotably mounted on the container housing (15), wherein in the course of a pivoting movement (41) it is selectively pivotable into a position of non-use (45a) in which it is pivoted onto the container housing (15) or into a position of use (45b) in which it is pivoted away from the container housing (15) and projects upwards, wherein the storage container (2) expediently comprises an upper arresting device (69) which is assigned to the upper handle (45) and is for the releasable arresting of the upper handle (45) in its position of non-use (45a) and is expediently designed as a latching device (69).
     
    14. Storage device according to claim 12 or 13, characterised in that the container housing (15) has a box-like housing lower part (24) which on an upper side (5) which faces upwards in the height direction comprises an access opening (28) for a storage space (23), and a housing lid (25) which is assigned to the access opening (28) and for opening and closing the access opening (28) is pivotably mounted on the housing lower part (24), wherein the upper handle (45) is arranged on the housing lid (25) at the top on the outside and the front handle (52) is arranged at the outside on a front wall (32) of the housing lower part (24) which projects upwards from a base wall (26) of the housing lower part (24).
     
    15. Storage device according to one of the claims 1 to 14, characterised in that the storage container (2) on the outer side of the container housing (15) comprises a guide device (104), via which it can be received in a shelf structure (103) in a manner in which it can be pulled out.
     
    16. Storage device according to one of the claims 1 to 15, characterised in that it comprises several storage containers (2) which each on their container housing (15) in the region of the lower side (4) comprise a lower coupling device (106) and in the region of the upper side (5) comprise an upper coupling device (107), wherein these two coupling devices (106, 107) are adapted to one another in a manner such that storage containers (2) which are directly stacked onto one another in the height direction (16), by way of the interaction of the upper coupling device (107) of the respective lower storage container (2) and of the lower coupling device (106) of the respective upper storage container (2) can be releasably coupled to one another in a manner in which they cannot be lifted from one another.
     


    Revendications

    1. Dispositif de rangement avec au moins un contenant de rangement (2), qui dispose d'un boîtier de contenant (15), sur lequel est disposée, à l'extérieur, au moins une poignée (52) réalisée en tant qu'au moins une poignée en étrier sensiblement en forme de U, présentant deux branches de poignée (55) reliées l'une à l'autre par une entretoise de liaison (56) pouvant être saisie d'une main, laquelle poignée est montée de manière à pouvoir pivoter autour d'un axe de pivotement (51) sur le boîtier de contenant (15) par l'intermédiaire de respectivement un dispositif de palier de pivotement (65) dans la zone des sections d'extrémité (62) libres, opposées à l'entretoise de liaison (56), des branches de poignée (55) si bien qu'elle peut être pivotée entre une position de non-utilisation (52a) rapprochée par pivotement du boîtier de contenant (15) et une position d'utilisation (52b) dépassant du boîtier de contenant (15), dans lequel chaque dispositif de palier de pivotement (65) présente un premier élément de support (85) disposé sur le boîtier de contenant (15) et un deuxième élément de support (86) disposé sur une des branches de poignée (55) de la poignée (52), qui sont emboîtés l'un dans l'autre dans la direction axiale de l'axe de pivotement (51) et qui peuvent être tournés l'un par rapport à l'autre par rapport à l'axe de pivotement (51), dans lequel est associé à la section d'extrémité (62) libre de chaque branche de poignée (55) un dispositif de blocage (91) adoptant un état actif au moins dans la position d'utilisation (52b) de la poignée (52), par lequel, dans son état actif, la branche de poignée (55) associée peut être soutenue ou est soutenue dans la direction axiale de l'axe de pivotement (51) par rapport au boîtier de contenant (15) pour empêcher un rapprochement mutuel, permettant un détachement l'un de l'autre des éléments de support (85, 86) emboîtés l'un dans l'autre, des deux branches de poignées (55), caractérisé en ce que chaque dispositif de blocage (91) présente dans au moins une autre position de pivotement de la poignée (52) divergeant de la position d'utilisation (52b) un état inactif, dans lequel il libère la branche de poignée (55) qui lui est associée pour un déplacement relatif, permettant un montage par encliquetage de la poignée (52), dirigé l'un vers l'autre, entre les deux branches de poignée (55) dans la direction axiale de l'axe de pivotement (91).
     
    2. Dispositif de rangement selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'état inactif des dispositifs de blocage (91) est présent au moins dans la zone de la position de non-utilisation de la poignée (52) et est présent de manière opportune exclusivement dans la zone de la position de non-utilisation de la poignée (52).
     
    3. Dispositif de rangement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'état inactif des dispositifs de blocage (91) est présent à la fois dans la position de non-utilisation (52a) et dans une zone de pivotement de la poignée (52), se raccordant à la position de non-utilisation (52a), de maximum 10 degrés.
     
    4. Dispositif de rangement selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que des deux éléments de support (85, 86) de chaque dispositif de palier de pivotement (91), un élément de support (85) est réalisé en tant qu'un oeillet de montage (85a) et l'autre élément de support (86) est réalisé en tant qu'un tourillon de montage (86a) emboîté de manière à pouvoir tourner dans l'oeillet de montage (85a), dans lequel de manière opportune les premiers éléments de support (85) disposés sur le boîtier de contenant (15) sont réalisés en tant qu'œillets de montage (85a) avec des ouvertures d'emboîtement (87) tournées les unes vers les autres et les deuxièmes éléments de support (86) disposés sur les branches de poignée (55) sont réalisés en tant que tourillons de montage (86a) pointant de manière à s'éloigner les uns des autres.
     
    5. Dispositif de rangement selon la revendication 4, caractérisé en ce que chaque tourillon de montage (86a) a côté frontal une surface de glissement oblique (99), avec laquelle il peut glisser sur une structure de bordure (100), entourant l'oeillet de montage (85a), du boîtier de contenant (15) en utilisant un cintrage élastique de la poignée (52) lorsque la poignée (52) exécute, lors de l'opération d'enclenchement, un déplacement de montage (97) formant un angle droit par rapport à l'axe de pivotement (51), orienté en direction du boîtier de contenant (15).
     
    6. Dispositif de rangement selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les dispositifs de palier de pivotement (91) sont disposés dans la zone des côtés extérieurs opposés les uns aux autres dans la direction axiale de l'axe de pivotement (51) des deux branches de poignée (55).
     
    7. Dispositif de rangement selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les dispositifs de palier de pivotement (91) sont disposés dans la zone de deux surfaces de bord (67) latérales, se faisant face mutuellement à distance, d'un renfoncement de paroi extérieur (66) de la paroi de boîtier (22) du boîtier de contenant (15) de telle manière que la poignée (52) est reçue de manière totalement enfoncée dans le renfoncement de paroi extérieur (66) dans sa position de non-utilisation (52a) et dépasse hors du renfoncement de paroi extérieur (66) dans sa position d'utilisation.
     
    8. Dispositif de rangement selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que chaque dispositif de blocage (91) présente une première partie faisant saillie de soutien (92) disposée dans la zone de l'axe de pivotement (51) de la poignée (52) sur le boîtier de contenant (15) et dépassant d'une paroi de boîtier (22) du boîtier de contenant (15) de manière transversale par rapport à l'axe de pivotement (51) ainsi qu'une deuxième partie faisant saillie de soutien (93) disposée sur la section d'extrémité (62) libre de la branche de poignée (55) associée et accompagnant son déplacement par pivotement (53), dans lequel la deuxième partie faisant saillie de soutien (93) est disposée de manière décalée par rapport à la première partie faisant saillie de soutien (92) en direction du côté extérieur de la branche de poignée (55) et est configurée de telle manière qu'un chevauchement est présent à angle droit par rapport à l'axe de pivotement (51) de la poignée (52) entre la première partie faisant saillie de soutien (92) et la deuxième partie faisant saillie de soutien (93) dans l'état actif du dispositif de blocage (91).
     
    9. Dispositif de rangement selon la revendication 8, caractérisé en ce que dans l'état inactif du dispositif de blocage (91), aucun chevauchement n'est présent à angle droit par rapport à l'axe de pivotement (51) de la poignée (52) entre la première partie faisant saillie de soutien (92) et la deuxième partie faisant saillie de soutien (93), dans lequel de manière opportune la première partie faisant saillie de soutien (92) et/ou la deuxième partie faisant saillie de soutien (93) délimitent une rainure ouverte (101, 103) à angle droit par rapport à l'axe de pivotement (51), dans laquelle l'autre partie faisant saillie de soutien (93, 92) plonge ou non selon la position de pivotement de la poignée (52).
     
    10. Dispositif de rangement selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le contenant de rangement (2) présente un système d'arrêt (68) associé à la poignée (52), qui est réalisé pour arrêter de manière amovible sans possibilité de pivotement la poignée (52) dans sa position de non-utilisation (52a) et qui est réalisé de manière opportune en tant que système d'enclenchement (68a) s'insérant par enclenchement ou sortant par enclenchement de manière autonome avec un effet de déclic lors du pivotement de la poignée (52) provoqué par l'application d'une force manuelle.
     
    11. Dispositif de rangement selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le boîtier de contenant (15) du contenant de rangement (2) a un côté supérieur (5) pointant dans une direction en hauteur (16) ainsi qu'un côté avant (6) orienté à angle droit par rapport à la direction en hauteur (16), dans lequel la poignée (52) pourvue des dispositifs de blocage (91) est une poignée (52) frontale disposée de manière à pouvoir pivoter sur le côté avant (6) du boîtier de contenant (15), dont l'axe de pivotement (51) s'étend à angle droit par rapport à la direction en hauteur (16) du boîtier de contenant (15).
     
    12. Dispositif de rangement selon la revendication 11, caractérisé en ce que le boîtier de contenant (15) présente, en plus de la poignée (52) frontale disposée sur le côté avant (6), une poignée supérieure (45) disposée sur le côté supérieur (5).
     
    13. Dispositif de rangement selon la revendication 12, caractérisé en ce que la poignée supérieure (45) est montée de manière à pouvoir pivoter sur le boîtier de contenant (15), dans lequel elle peut être pivotée, dans le cadre d'un déplacement par pivotement (41), au choix dans une position de non-utilisation (45a) rapprochée par pivotement du boîtier de contenant (15) ou dans une position d'utilisation (45b) éloignée par pivotement du boîtier de contenant (15) et dépassant vers le haut, dans lequel le contenant de rangement (2) présente de manière opportune un système d'arrêt supérieur (69) associé à la poignée supérieure (45) destiné à arrêter de manière amovible la poignée supérieure (45) dans sa position de non-utilisation (45a), qui est réalisé de manière opportune en tant qu'un système d'enclenchement (69).
     
    14. Dispositif de rangement selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que le boîtier de contenant (15) dispose d'une partie inférieure de boîtier (24) en forme de caisse présentant une ouverture d'accès (28) pour un espace de rangement (23) sur un côté supérieur (5) point vers le haut dans la direction en hauteur et d'un couvercle de boîtier (25) associé à l'ouverture d'accès (28), monté sur la partie inférieure de boîtier (24) de manière à pouvoir pivoter pour ouvrir et fermer l'ouverture d'accès (28), dans lequel la poignée supérieure (45) est disposée à l'extérieur en haut sur le couvercle de boîtier (25) et la poignée (52) frontale est disposée à l'extérieur sur une paroi avant (32), dépassant vers le haut d'une paroi de fond (26) de la partie inférieure de boîtier (24), de la partie inférieure de boîtier (24).
     
    15. Dispositif de rangement selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le contenant de rangement (2) présente sur le côté extérieur du boîtier de contenant (15) un dispositif de guidage (104), par l'intermédiaire duquel il peut être reçu de manière retirable dans une structure à rayonnages (103).
     
    16. Dispositif de rangement selon l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisé en ce qu'il comprend plusieurs contenants de rangement (2), qui présentent respectivement sur leur boîtier de contenant (15) dans la zone du côté inférieur (4) un dispositif de couplage inférieur (106) et, dans la zone du côté supérieur (5), un dispositif de couplage supérieur (107), dans lequel lesdits deux dispositifs de couplage (106, 107) sont adaptés l'un à l'autre de telle manière que des contenants de rangement (2) empilés directement les uns sur les autres dans une direction en hauteur (16) peuvent être couplés les uns aux autres de manière amovible sans pouvoir être décollés les uns des autres par l'interaction du dispositif de couplage supérieur (107) du contenant de rangement (2) respectivement inférieur et du dispositif de couplage inférieur (106) du contenant de rangement (2) respectivement supérieur.
     




    Zeichnung












































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente