[0001] Die Erfindung betrifft eine Feder für eine Nut-Feder-Verbindung, ein Bauelement mit
einer Nut für eine Nut-Feder-Verbindung und ein mindestens zweiteiliges Bauelement
mit mindestens einer Nut-Feder-Verbindung seiner Teile.
[0002] Hauptanwendungsgebiet der Erfindung sind Bauelemente aus Holz, insbesondere für das
Baugewerbe, z.B. die Bereitstellung von Wand-, Dach- und Deckenplatten, die aus hölzernen
Profilen mit Hilfe von Nut-Feder-Verbindungen zusammengesetzt sind.
[0003] Solche Bauelemente sind z.B. aus der
DE 10 2014 006 621 A1 bereits bekannt. Die plattenförmigen Bauelemente sind aus Vollholzprofilen zusammengesetzt.
Ihre hölzernen Nut-Feder-Verbindungen sind klebstoff- und metallfrei. Die im Baugewerbe
erwartete Wind- und Luftdichtigkeit setzt eine entsprechend hohe Flächenpressung an
den Grenzflächen der Nut-Feder-Verbindung voraus.
[0004] Die Nuten der Nut-Feder-Verbindungen gemäß
DE 10 2014 006 621 A1 sind hinterschnitten. Das ergibt erhöhte Festigkeit durch Formschluss quer zur Nut
in der Ebene der gebildeten Platte. Hinterschnittene Nuten oder auch beengte Platzverhältnisse
bei der Fertigung setzen jedoch voraus, dass die Federn in Längsrichtung in die Nuten
eingeführt werden. Soll dabei eine angemessene Flächenpressung zwischen Nut und Feder
verwirklicht werden, ist der bei Einführung der Feder in die Nut notwendige Kraftaufwand
zur Überwindung der Reibung zwischen Nut und Feder sehr groß und steigt mit der Länge
der Feder, die im Baugewerbe mehrere Meter betragen kann.
[0005] In der
US 3,090,086 sind sich verjüngende Schwalbenschwanzverbindungen zur Verwendung bei der Holzbearbeitung
von Schränken offenbart, bei denen eine besonders feine Tischlerei gewünscht wird
und dauerhafte Klebeverbindungen erforderlich sind.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Nut-Feder-Verbindung bereitzustellen,
die mit geringerem Kraftaufwand als im Stand der Technik montierbar ist, kein Hilfsmaterial
wie Kleb- oder Dichtstoff neben dem eigentlichen Material für Nut und Feder benötigt
und die Anforderungen des Baugewerbes an Dichtigkeit und Festigkeit erfüllt.
[0007] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch eine Feder für eine passgenaue Nut-Feder-Verbindung
nach Anspruch 1 gelöst, bei welcher die Feder einen trapezförmigen Querschnitt aufweist;
der trapezförmige Querschnitt zwei parallele Seiten mit unterschiedlicher Länge aufweist;
der trapezförmige Querschnitt die Form eines gleichschenkligen Trapezes aufweist;
die Höhe des trapezförmigen Querschnitts über die Länge der Feder konstant ist; und
die Länge einer der parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts der Feder über
die Länge der Feder stetig abnimmt;
wobei die Feder dadurch gekennzeichnet ist, dass
die Länge der anderen der parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts der Feder
über die Länge der Feder konstant bleibt.
[0008] Die Feder kann einstückig mit dem Bauteil ausgebildet sein, das sie verbinden soll.
Alternativ kann sie ein separates Bauteil sein, das mit je einer Nut in zwei zu verbindenden
Bauteilen zusammenwirkt. Der Querschnitt der Feder im Sinne dieser Beschreibung ist
immer derjenige der eigentlichen Feder ohne das zu verbindende Bauteil.
[0009] Ein weiterer Lösungsbeitrag nach der Erfindung wird geleistet durch ein Bauelement
mit einer Nut zur passgenauen Aufnahme der Feder einer Nut-Feder-Verbindung, bei welcher
die Nut einen trapezförmigen Querschnitt aufweist;
der trapezförmige Querschnitt zwei parallele Seiten mit unterschiedlicher Länge aufweist;
der trapezförmige Querschnitt die Form eines gleichschenkligen Trapezes aufweist;
sich die kürzere der parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts auf der offenen
Seite der Nut befindet;
die Höhe des trapezförmigen Querschnitts über die Länge der Nut konstant ist; und
die Länge einer der parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts der Nut über
die Länge der Nut stetig abnimmt;
wobei die Nut dadurch gekennzeichnet ist, dass
die Länge der anderen der parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts der Nut
über die Länge der Nut konstant bleibt.
[0010] Die Erfindung ist besonders geeignet für hölzerne Nut-Feder-Verbindungen, bei denen
die Feder aus Holz besteht und die Nut in Holz ausgebildet ist.
[0011] Vorteilhafte Ausgestaltungen von Nut und Feder nach der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen
2 bis 7 bzw. 9 bis 12 hervor.
[0012] Beide Varianten der Lösung werden bevorzugt gemeinsam angewendet, aber auch jede
allein ist für sich schon hilfreich. Das Merkmal der Passgenauigkeit bedeutet, dass
sie jedenfalls am Schluss der Montage einer erfindungsgemäßen Nut-Feder-Verbindung
vorliegt. Zur Montage wird die Feder mit dem im Querschnitt kleineren Ende voraus
in Längsrichtung in die Nut an deren Ende mit dem größeren Querschnitt eingeführt.
Deshalb besteht zunächst Spiel zwischen der Feder und der Nut. Mit dem weiteren Einschieben
wird dieses Spiel kleiner, bis sich die Wände (Flächen) von Nut und Feder aneinander
anschmiegen. Es kommt zu dauerhafter Flächenberührung an den Wänden und schließlich
zu einer Flächenpressung zwischen Nut und Feder auf der ganzen Länge der Verbindung.
In dieser Schlussphase des Einschiebens der Feder muss zwar nun die Reibung der Flächenpressung
überwunden werden, aber nur über eine Wegstrecke, die einen Bruchteil der Länge der
Feder beträgt. Am Schluss der Montage sitzt die Feder auf ganzer Länge passgenau und
dicht in ihrer Nut.
[0013] Vorzugsweise wird nach Vorstehendem die Länge der einen parallelen Seite des trapezförmigen
Querschnitts der Feder bzw. Nut, die über die Länge der Feder bzw. der Nut abnimmt,
so ausgewählt, dass sie den Abstand zwischen den Wänden von Nut und Feder in Bereichen
des Querschnitts, in denen am Schluss der Montage Flächenpressung vorliegen soll,
zumindest mitbestimmt.
[0014] Man kann durch entsprechende Bemessung von Nut und Feder den beim Eintritt der Flächenpressung
zurückgelegten Einschub-Weg der Feder auch verkürzen. Man verzichtet dadurch für den
Rest des Einschub-Weges auf die Leichtigkeit des Einschiebens, gewinnt aber aufgrund
der bei der Erfindung gegebenen umgekehrten Keilwirkung zwischen Nut und Feder die
Möglichkeit, mit mäßiger Einschub-Kraft eine große Flächenpressung zu erzeugen, die
z.B. bei einer Ausbildung von Nut und Feder in Holz zur Verformung der Holzzellen
bis zu einer Tiefe von ca. 2 mm unter der Oberfläche des Holzes führt. Die elastische
Eigenschaft der Holzzellen bewirkt eine Gegenkraft, welche die Zellen wieder in den
Ausgangszustand bringen möchte. Diese Flächenpressung ergibt einem erhöhten Kraftschluss.
[0015] Die Abnahme der Länge der parallelen Seite des trapezförmigen Querschnitts der Feder,
deren Länge über die Länge der Feder abnimmt, kann die Festigkeit der Feder mindern.
Ein bevorzugter Kompromiss zwischen diesem Einfluss und der Leichtigkeit des Einschiebens
der Feder ist in Anspruch 4 definiert
[0016] Vorzugsweise liegt das Längenverhältnis der beiden parallelen Seiten mit unterschiedlicher
Länge des trapezförmigen Querschnitts der Feder bzw. der Nut im Bereich von 1:1,05
bis 1:1,7; vorzugsweise im Bereich von 1:1,1 bis 1:1,5; besonders bevorzugt von 1:1,21
bis 1:1,44.
[0017] Vorzugsweise liegt das Verhältnis der Höhe des trapezförmigen Querschnitts zur Länge
der längeren Seite der beiden parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts der
Feder bzw. der Nut im Bereich von 1:1 bis 1:5; vorzugsweise im Bereich von 1:2 bis
1:4; besonders bevorzugt von 1:1,2 bis 1:3.
[0018] Wird nur von einer der beiden Varianten der Lösung allein Gebrauch gemacht, ist es
unvermeidlich, dass die Feder auf einem Teil ihrer Länge im Querschnitt zu klein ist,
um die Nut passgenau auszufüllen. Mit der Weiterbildung nach Anspruch 6 lässt sich
dieses bei einer in Holz ausgebildeten Nut-Feder-Verbindung ausgleichen. Das Holz
der Feder oder dessen Restfeuchte bei der Montage wird so gewählt, dass es nach der
Montage noch quillt und etwa vorhandenen Spielraum zwischen Nut und Feder ausfüllt
(Hygroskopisches Verhalten von Holz).
[0019] Werden beide Varianten gemeinsam angewendet, ist die Ausbildung eines Bauelementes
nach Anspruch 12 mit einer Feder, die jeweils komplementär zu der sie aufnehmenden
Nut geformt ist, für die Leichtigkeit der Montage und die Dichtigkeit und Festigkeit
der Verbindung optimal.
[0020] Im Folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften Einzelheiten anhand eines
in den Figuren schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es
zeigen:
Figur 1 in isometrischer Ansicht zwei gleiche Profile aus Vollholz, die für eine Nut-Feder-Verbindung
nach der Erfindung vorbereitet sind;
Figur 2 die Profile nach Figur 1 im verbundenen Zustand mit teilweiser eingesteckter
Feder;
Figur 3 eine Ansicht der in Figur 2 sichtbaren Stirnseite der beiden Profile mit Feder;
Figur 4 eine Stirnansicht der Feder an dem in Figur 2 sichtbaren Stirnende und die
zugeordnete Stirnansicht eines der beiden Profile;
Figur 5 eine Stirnansicht der Feder an dem in Figur 2 nicht sichtbaren Stirnende und
die zugeordnete Stirnansicht eines der beiden Profile;
[0021] Gemäß Figur 1 liegen nebeneinander zwei gleiche Profile 1 aus Vollholz mit jeweils
rechteckigem Querschnitt und vergleichsweise großer Längserstreckung von z.B. drei
Metern. Die beiden Profile 1 sollen mithilfe einer Nut-Feder-Verbindung nach der Erfindung
miteinander verbunden werden. Dazu ist bei beiden, gleich ausgebildeten Profilen 1
jeweils in einer der beiden Schmalseiten eine in Längsrichtung durchgehende Nut 2
ausgefräst. Die Nut 2 ist hinterschnitten und hat dazu einen trapezförmigen Querschnitt,
dessen längere Seite 3 den Grund der Nut 2 bildet. Die Abmessung des Querschnitts
an seiner längeren Seite 3 ist nicht konstant. Sie ist an dem in Figur 1 sichtbaren
Stirnende 4 des Vollholz-Profils 1 am größten und nimmt in Längsrichtung der Nut 2
zum anderen, in Figur 1 hinteren Ende 5 des Profils hin stetig ab. Die übrigen Querschnitts-Abmessungen
der Nut 2 sind über die ganze Länge des Vollholz-Profils 1 konstant. Aber da die Länge
der langen Seite 3 des trapezförmigen Querschnitts zum hinteren Ende 5 der Nut 2 hin
abnimmt, mit anderen Worten die Nut am Grund 3 schmaler wird, nimmt die Neigung der
beiden Seitenwände der Nut gegenüber dem Grund ebenfalls ab.
[0022] Zur gegenseitigen Verbindung liegen die beiden Vollholz-Profile 1 so nebeneinander,
dass sie mit ihren genuteten Schmalseiten aneinander anstoßen, vergleiche Figur 2.
Die beiden Nuten 2 bilden eine kanalartige Doppelnut 22 mit symmetrischen Querschnitt
entsprechend den beiden Nuten, also in Form zweier gleicher, an der kürzeren ihrer
beiden parallelen Seiten zueinander gespiegelter Trapeze, vergleiche auch Figur 3.
[0023] Zur Herstellung der Verbindung dient eine aus Massivholz bestehende Feder 11 gleicher
Länge wie die Profile 1 und mit einem Querschnitt, der genau dem Querschnitt der Doppelnut
22 in den beiden Profilen entspricht, vergleiche Figur 3. Dies bedeutet insbesondere,
dass die Länge der beiden langen Seiten 13 des Querschnitts der Feder 11 - wie bei
den Nuten - über die Länge der Feder abnimmt, und zwar im gleichen Maße wie bei den
Nuten 2, so dass die Feder komplementär zu den beiden sie aufnehmenden Nuten, der
Doppelnut 22, geformt ist. Die Feder 11 wird mit dem im Querschnitt kleineren Ende
15 voraus in die Doppelnut der aneinander anliegenden Profile eingeführt, und zwar
von der Stirnseite 4 der beiden Profile aus, an der ihre beiden Nuten 2 den größeren
Querschnitt haben.
[0024] Figur 2 zeigt die beiden Profile 1 mit weitgehend eingeschobener Feder 11. Zu Beginn
der Einführung hat die Feder 11 in der Doppelnut 22 Spiel. Da beim weiteren Einschieben
Abschnitte der Feder mit zunehmend größer werdendem Querschnitt in die Doppelnut eintreten,
nimmt das Spiel zunehmend ab, bis sich Nut 22 und Feder 11 berühren und schließlich
Flächenpressung zwischen Nut und Feder auf der ganzen Länge derselben eintritt. Erst
in diesem Schlussstadium der Montage muss die Feder mit großer Kraft eingeschoben
werden, um die Reibung zwischen Doppelnut und Feder zu überwinden.
[0025] Die Figuren 3 bis 5 zeigen die Stirnseite der beiden Profile 1 mit eingeschobener
Feder 11 im Detail und die Querschnitte der Feder an ihren beiden Enden 14, 15 schematisch
mit zugeordneter Nut 2. Typische, aber nur als Beispiel zu verstehende, Abmessungen
des Querschnitts der Feder an ihrem in Einschubrichtung vorderen Stirnende (Figur
5) sind:
Länge jeder langen Seite 35 mm,
Länge der zu den langen Seiten parallelen Mittellinie 30 mm,
Breite quer zu Mittellinie 24 mm,
Winkel zwischen den langen und den geneigten Seiten der Trapeze 78°.
[0026] Für den Querschnitt der Feder an der in Einschubrichtung hinteren Stirnseite (Figur
4) gilt:
Länge jeder langen Seite 38 mm,
Länge der zu den langen Seiten parallelen Mittellinie 30 mm,
Breite quer zu Mittellinie 24 mm,
Winkel zwischen den langen und den geneigten Seiten der Trapeze 72°.
[0027] Die Abmessung der beiden langen Seiten des Querschnitts der Doppelfeder nimmt also
in Längsrichtung der Feder vom in Einschubrichtung hinteren Ende zum vorderen Ende
um 3 mm ab. Das ist eine Abnahme von 100% auf 92%. Dementsprechend nimmt in Gegenrichtung
die Abmessung des Winkels zwischen den langen und den geneigten Seiten der Trapeze
um 6 Grad ab.
[0028] Analoges gilt für die Abmessungen der komplementären Doppel-Nut.
[0029] Bei einer nicht dargestellten Variante der vorstehenden Ausführungsform ist die Länge
der langen Seiten des Querschnitts fest und die Länge seiner Mittellinie nimmt über
die Länge von Feder bzw. Nut ab. Die Abmessungen sind z.B. an der in Einschubrichtung
vorderen Stirnseite:
Länge jeder langen Seite 38 mm,
Länge der zu den langen Seiten parallelen Mittellinie 30 mm,
Breite quer zu Mittellinie 24 mm,
Winkel zwischen den langen und den geneigten Seiten der Trapeze 72°.
[0030] Und an der in Einschubrichtung hinteren Stirnseite:
Länge jeder langen Seite 38 mm,
Länge der zu den langen Seiten parallelen Mittellinie 33 mm,
Breite quer zu Mittellinie 24 mm,
Winkel zwischen den langen und den geneigten Seiten der Trapeze 78°.
1. Feder (11) für eine passgenaue Nut-Feder-Verbindung, wobei
die Feder (11) einen trapezförmigen Querschnitt aufweist;
der trapezförmige Querschnitt zwei parallele Seiten mit unterschiedlicher Länge aufweist;
der trapezförmige Querschnitt die Form eines gleichschenkligen Trapezes aufweist;
die Höhe des trapezförmigen Querschnitts über die Länge der Feder (11) konstant ist;
und
die Länge einer der parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts der Feder (11)
über die Länge der Feder (11) stetig abnimmt;
dadurch gekennzeichnet, dass
die Länge der anderen der parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts der Feder
(11) über die Länge der Feder (11) konstant bleibt.
2. Feder (11) nach Anspruch 1, bei welcher die Länge der längeren der beiden parallelen
Seiten (13) des trapezförmigen Querschnitts über die Länge der Feder (11) stetig abnimmt.
3. Feder (11) nach Anspruch 1, bei welcher die Länge der kürzeren der beiden parallelen
Seiten des trapezförmigen Querschnitts über die Länge der Feder (11) stetig abnimmt.
4. Feder (11) nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei welcher die Länge der parallelen Seite des
trapezförmigen Querschnitts, deren Länge über die Länge der Feder (11) abnimmt, an
einem Ende der Feder (11) 80% bis 98%, bevorzugt 90% bis 95% und besonders bevorzugt
92% bis 94% ihrer Länge am anderen Ende der Feder (11) beträgt.
5. Feder (11) nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, welche an einem ihrer beiden Enden eine Markierung
als Montagehilfe aufweist.
6. Feder (11) nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5 aus Holz für eine in Holz ausgebildete
Nut (2), bei welcher das Holz der Feder (11) andere hygroskopische Eigenschaften und/oder
eine andere Restfeuchte bei der Montage als das die Nut (2) ausbildende Holz hat,
vorzugsweise derart, dass die Flächenpressung zwischen Nut (2) und Feder (11) nach
der Montage mit der Zeit zunimmt.
7. Bauteil umfassend zwei Federn (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil einen Querschnitt (14, 15) in Form zweier gleicher, an der kürzeren ihrer
beiden parallelen Seiten zueinander gespiegelter Trapeze aufweist.
8. Bauelement (1) mit einer Nut (2) zur passgenauen Aufnahme der Feder (11) einer Nut-Feder-Verbindung,
wobei
die Nut (2) einen trapezförmigen Querschnitt aufweist;
der trapezförmige Querschnitt zwei parallele Seiten mit unterschiedlicher Länge aufweist;
der trapezförmige Querschnitt die Form eines gleichschenkligen Trapezes aufweist;
sich die kürzere der parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts auf der offenen
Seite der Nut (2) befindet;
die Höhe des trapezförmigen Querschnitts über die Länge der Nut (2) konstant ist;
und
die Länge einer der parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts der Nut (2)
über die Länge der Nut (2) stetig abnimmt;
dadurch gekennzeichnet, dass
die Länge der anderen der parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts der Nut
(2) über die Länge der Nut (2) konstant bleibt.
9. Bauelement (1) mit einer Nut (2) nach Anspruch 8, wobei die Länge der längeren der
beiden parallelen Seiten (3) des trapezförmigen Querschnitts über die Länge der Nut
(2) stetig abnimmt.
10. Bauelement (1) mit einer Nut (2) nach Anspruch 8, wobei die Länge der kürzeren der
beiden parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts über die Länge der Nut (2)
stetig abnimmt.
11. Bauelement (1) mit einer Nut (2) nach Anspruch 8, 9 oder 10, wobei die Länge der parallelen
Seite des trapezförmigen Querschnitts, deren Länge über die Länge der Nut (2) abnimmt,
an einem Ende der Nut (2) 85% bis 95%, bevorzugt 90% bis 95% und besonders bevorzugt
92% bis 94% ihrer Länge am anderen Ende der Nut (2) beträgt.
12. Bauelement mit einer Nut (2) nach Anspruch 8, 9, 10 oder 11, umfassend zwei Teile
und mindestens eine Nut-Feder-Verbindung der Teile mit einer Feder (11) nach einem
der Ansprüche 1 bis 7, bei welchen jede Feder (11) komplementär zu der sie aufnehmenden
Nut (2) geformt ist.
1. Tongue (11) for a precisely fitting tongue and groove connection, wherein
the tongue (11) has a trapezoidal cross-section;
the trapezoidal cross-section has two parallel sides with different lengths;
the trapezoidal cross-section has the shape of an isosceles trapezoid;
the height of the trapezoidal cross-section is constant over the length of the tongue
(11); and
the length of one of the parallel sides of the trapezoidal cross-section of the tongue
(11) decreases continuously over the length of the tongue (11);
characterized in that
the length of the other of the parallel sides of the trapezoidal cross-section of
the tongue (11) remains constant over the length of the tongue (11).
2. Tongue (11) according to claim 1, in which the length of the longer of the two parallel
sides (13) of the trapezoidal cross-section decreases steadily over the length of
the tongue (11).
3. Tongue (11) according to claim 1, in which the length of the shorter of the two parallel
sides of the trapezoidal cross-section decreases continuously over the length of the
tongue (11).
4. Tongue (11) according to claim 1, 2 or 3, in which the length of the parallel side
of the trapezoidal cross-section, whose length decreases over the length of the tongue
(11), is 80% to 98% at one end of the tongue (11), preferably 90% to 95% and particularly
preferably 92% to 94% of its length at the other end of the tongue (11).
5. Tongue (11) according to claim 1, 2, 3 or 4, which has a marking at one of its two
ends as an assembly aid.
6. Tongue (11) according to claim 1, 2, 3, 4 or 5 made of wood for a groove (2) formed
in wood, in which the wood of the tongue (11) has different hygroscopic properties
and/or a different residual moisture content during assembly than the wood forming
the groove (2), preferably such that the surface pressure between groove (2) and tongue
(11) increases with time after assembly.
7. Component comprising two tongues (11) according to one of the preceding claims, characterized in that the component has a cross-section (14, 15) in the form of two identical trapezoids
mirrored to one another on the shorter of their two parallel sides.
8. Structural element (1) with a groove (2) for precisely fitting the tongue (11) of
a tongue-and-groove joint, wherein
the groove (2) has a trapezoidal cross-section;
the trapezoidal cross-section has two parallel sides with different lengths;
the trapezoidal cross-section has the shape of an isosceles trapezoid;
the shorter of the parallel sides of the trapezoidal cross-section is located on the
open side of the groove (2);
the height of the trapezoidal cross-section is constant over the length of the groove
(2); and
the length of one of the parallel sides of the trapezoidal cross-section of the groove
(2) decreases continuously over the length of the groove (2);
characterized in that
the length of the other of the parallel sides of the trapezoidal cross-section of
the groove (2) remains constant over the length of the groove (2).
9. Component (1) with a groove (2) according to claim 8, wherein the length of the longer
of the two parallel sides (3) of the trapezoidal cross-section decreases continuously
over the length of the groove (2).
10. Component (1) with a groove (2) according to claim 8, wherein the length of the shorter
of the two parallel sides of the trapezoidal cross-section decreases steadily over
the length of the groove (2).
11. Building element (1) with a groove (2) according to claim 8, 9 or 10, wherein the
length of the parallel side of the trapezoidal cross-section, whose length decreases
over the length of the groove (2), is 85% to 95% at one end of the groove (2), preferably
90% to 95% and particularly preferably 92% to 94% of its length at the other end of
the groove (2).
12. Component with a groove (2) according to claim 8, 9, 10 or 11, comprising two parts
and at least one tongue-and-groove connection of the parts with a tongue (11) according
to one of claims 1 to 7, in which each tongue (11) is shaped complementary to the
groove (2) receiving it.
1. Languette (11) pour un assemblage à rainure et languette à ajustement précis,
dans laquelle la languette ressort (11) présente une section transversale trapézoïdale;
la section transversale trapézoïdale présente deux côtés parallèles de longueur différente;
la section transversale trapézoïdale présente la forme d'un trapèze isocèle;
la hauteur de la section transversale trapézoïdale est constante sur la longueur de
la languette (11); et
la longueur de l'un des côtés parallèles de la section transversale trapézoïdale de
la languette (11) diminue de manière continue sur la longueur de la languette (11);
caractérisé en ce que
la longueur de l'autre des côtés parallèles de la section transversale trapézoïdale
de la languette (11) reste constante sur la longueur de la languette (11).
2. Languette (11) selon la revendication 1, dans laquelle la longueur du plus long des
deux côtés parallèles (13) de la section transversale trapézoïdale diminue de manière
continue sur la longueur de la languette (11).
3. Languette (11) selon la revendication 1, dans laquelle la longueur du plus petit des
deux côtés parallèles de la section trapézoïdale diminue de manière continue sur la
longueur de la languette (11).
4. Languette (11) selon la revendication 1, 2 ou 3, dans laquelle la longueur du côté
parallèle de la section trapézoïdale, dont la longueur diminue sur la longueur de
la languette (11), représente à une extrémité de la languette (11) de 80% à 98%, de
préférence de 90% à 95%, et plus préférentiellement de 92% à 94% de sa longueur à
l'autre extrémité de la languette (11).
5. Languette (11) selon la revendication 1, 2, 3 ou 4, qui présente à l'une de ses deux
extrémités un repère servant d'aide au montage.
6. Languette (11) selon la revendication 1, 2, 3, 4 ou 5 en bois pour une rainure (2)
formée dans du bois, dans laquelle le bois de la languette (11) a des propriétés hygroscopiques
et/ou une humidité résiduelle au montage différente de celle du bois formant la rainure
(2), de préférence de telle sorte que la pression de surface entre la rainure (2)
et la languette (11) augmente avec le temps après le montage.
7. Elément de construction comprenant deux languettes (11) selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'élément de construction présente une section transversale (14, 15) sous la forme
de deux trapèzes identiques, réfléchis l'un par rapport à l'autre sur le plus court
de leurs deux côtés parallèles.
8. Elément de construction (1) avec une rainure (2) pour recevoir de manière ajustée
la languette (11) d'un assemblage à rainure et languette, dans lequel
la rainure (2) présente une section transversale trapézoïdale;
la section transversale trapézoïdale présente deux côtés parallèles de longueur différente
;
la section transversale trapézoïdale a la forme d'un trapèze isocèle ;
le plus court des côtés parallèles de la section trapézoïdale se trouve sur le côté
ouvert de la rainure (2) ;
la hauteur de la section trapézoïdale est constante sur la longueur de la rainure
(2); et
la longueur de l'un des côtés parallèles de la section transversale trapézoïdale de
la rainure (2) diminue de manière continue sur la longueur de la rainure (2);
caractérisé en ce que
la longueur de l'autre des côtés parallèles de la section transversale trapézoïdale
de la rainure (2) reste constante sur la longueur de la rainure (2).
9. Élément de construction (1) avec une rainure (2) selon la revendication 8, dans lequel
la longueur du plus long des deux côtés parallèles (3) de la section transversale
trapézoïdale diminue de manière continue sur la longueur de la rainure (2).
10. Élément de construction (1) avec une rainure (2) selon la revendication 8, dans lequel
la longueur du plus court des deux côtés parallèles de la section transversale trapézoïdale
diminue de manière continue sur la longueur de la rainure (2).
11. Élément de construction (1) avec une rainure (2) selon la revendication 8, 9 ou 10,
dans lequel la longueur du côté parallèle de la section trapézoïdale, dont la longueur
diminue sur la longueur de la rainure (2), est de 85% à 95% à une extrémité de la
rainure (2), de préférence de 90% à 95% et de manière plus préférée de 92% à 94% de
sa longueur à l'autre extrémité de la rainure (2).
12. Elément de construction avec une rainure (2) selon la revendication 8, 9, 10 ou 11,
comprenant deux parties et au moins une liaison rainure-languette des parties avec
une languette (11) selon l'une des revendications 1 à 7, dans lequel chaque languette
(11) est de forme complémentaire à la rainure (2) qui le reçoit.