(19)
(11) EP 4 127 347 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
21.02.2024  Patentblatt  2024/08

(21) Anmeldenummer: 21718069.4

(22) Anmeldetag:  06.04.2021
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04C 2/12(2006.01)
E04B 1/26(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
E04B 2002/0236; E04C 2/12; E04C 2/40; E04B 2002/0252
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2021/058932
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2021/198531 (07.10.2021 Gazette  2021/40)

(54)

NUT-FEDER-VERBINDUNG

TONGUE AND GROOVE CONNECTION

LIAISON LANGUETTE-RAINURE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 02.04.2020 DE 102020109273

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
08.02.2023  Patentblatt  2023/06

(73) Patentinhaber: Neubauer Holztechnik GmbH
56281 Dörth (DE)

(72) Erfinder:
  • NEUBAUER, Daniel
    56281 Dörth (DE)

(74) Vertreter: Forstmeyer, Dietmar et al
Boeters & Lieck Oberanger 32
80331 München
80331 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A1-97/30812
FR-A- 1 427 575
NL-C- 30 547
US-A1- 2017 268 226
DE-B- 1 093 073
GB-A- 1 087 401
US-A- 3 090 086
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Feder für eine Nut-Feder-Verbindung, ein Bauelement mit einer Nut für eine Nut-Feder-Verbindung und ein mindestens zweiteiliges Bauelement mit mindestens einer Nut-Feder-Verbindung seiner Teile.

    [0002] Hauptanwendungsgebiet der Erfindung sind Bauelemente aus Holz, insbesondere für das Baugewerbe, z.B. die Bereitstellung von Wand-, Dach- und Deckenplatten, die aus hölzernen Profilen mit Hilfe von Nut-Feder-Verbindungen zusammengesetzt sind.

    [0003] Solche Bauelemente sind z.B. aus der DE 10 2014 006 621 A1 bereits bekannt. Die plattenförmigen Bauelemente sind aus Vollholzprofilen zusammengesetzt. Ihre hölzernen Nut-Feder-Verbindungen sind klebstoff- und metallfrei. Die im Baugewerbe erwartete Wind- und Luftdichtigkeit setzt eine entsprechend hohe Flächenpressung an den Grenzflächen der Nut-Feder-Verbindung voraus.

    [0004] Die Nuten der Nut-Feder-Verbindungen gemäß DE 10 2014 006 621 A1 sind hinterschnitten. Das ergibt erhöhte Festigkeit durch Formschluss quer zur Nut in der Ebene der gebildeten Platte. Hinterschnittene Nuten oder auch beengte Platzverhältnisse bei der Fertigung setzen jedoch voraus, dass die Federn in Längsrichtung in die Nuten eingeführt werden. Soll dabei eine angemessene Flächenpressung zwischen Nut und Feder verwirklicht werden, ist der bei Einführung der Feder in die Nut notwendige Kraftaufwand zur Überwindung der Reibung zwischen Nut und Feder sehr groß und steigt mit der Länge der Feder, die im Baugewerbe mehrere Meter betragen kann.

    [0005] In der US 3,090,086 sind sich verjüngende Schwalbenschwanzverbindungen zur Verwendung bei der Holzbearbeitung von Schränken offenbart, bei denen eine besonders feine Tischlerei gewünscht wird und dauerhafte Klebeverbindungen erforderlich sind.

    [0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Nut-Feder-Verbindung bereitzustellen, die mit geringerem Kraftaufwand als im Stand der Technik montierbar ist, kein Hilfsmaterial wie Kleb- oder Dichtstoff neben dem eigentlichen Material für Nut und Feder benötigt und die Anforderungen des Baugewerbes an Dichtigkeit und Festigkeit erfüllt.

    [0007] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch eine Feder für eine passgenaue Nut-Feder-Verbindung nach Anspruch 1 gelöst, bei welcher die Feder einen trapezförmigen Querschnitt aufweist;

    der trapezförmige Querschnitt zwei parallele Seiten mit unterschiedlicher Länge aufweist;

    der trapezförmige Querschnitt die Form eines gleichschenkligen Trapezes aufweist; die Höhe des trapezförmigen Querschnitts über die Länge der Feder konstant ist; und

    die Länge einer der parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts der Feder über die Länge der Feder stetig abnimmt;

    wobei die Feder dadurch gekennzeichnet ist, dass

    die Länge der anderen der parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts der Feder über die Länge der Feder konstant bleibt.



    [0008] Die Feder kann einstückig mit dem Bauteil ausgebildet sein, das sie verbinden soll. Alternativ kann sie ein separates Bauteil sein, das mit je einer Nut in zwei zu verbindenden Bauteilen zusammenwirkt. Der Querschnitt der Feder im Sinne dieser Beschreibung ist immer derjenige der eigentlichen Feder ohne das zu verbindende Bauteil.

    [0009] Ein weiterer Lösungsbeitrag nach der Erfindung wird geleistet durch ein Bauelement mit einer Nut zur passgenauen Aufnahme der Feder einer Nut-Feder-Verbindung, bei welcher die Nut einen trapezförmigen Querschnitt aufweist;

    der trapezförmige Querschnitt zwei parallele Seiten mit unterschiedlicher Länge aufweist;

    der trapezförmige Querschnitt die Form eines gleichschenkligen Trapezes aufweist; sich die kürzere der parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts auf der offenen Seite der Nut befindet;

    die Höhe des trapezförmigen Querschnitts über die Länge der Nut konstant ist; und

    die Länge einer der parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts der Nut über die Länge der Nut stetig abnimmt;

    wobei die Nut dadurch gekennzeichnet ist, dass

    die Länge der anderen der parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts der Nut über die Länge der Nut konstant bleibt.



    [0010] Die Erfindung ist besonders geeignet für hölzerne Nut-Feder-Verbindungen, bei denen die Feder aus Holz besteht und die Nut in Holz ausgebildet ist.

    [0011] Vorteilhafte Ausgestaltungen von Nut und Feder nach der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen 2 bis 7 bzw. 9 bis 12 hervor.

    [0012] Beide Varianten der Lösung werden bevorzugt gemeinsam angewendet, aber auch jede allein ist für sich schon hilfreich. Das Merkmal der Passgenauigkeit bedeutet, dass sie jedenfalls am Schluss der Montage einer erfindungsgemäßen Nut-Feder-Verbindung vorliegt. Zur Montage wird die Feder mit dem im Querschnitt kleineren Ende voraus in Längsrichtung in die Nut an deren Ende mit dem größeren Querschnitt eingeführt. Deshalb besteht zunächst Spiel zwischen der Feder und der Nut. Mit dem weiteren Einschieben wird dieses Spiel kleiner, bis sich die Wände (Flächen) von Nut und Feder aneinander anschmiegen. Es kommt zu dauerhafter Flächenberührung an den Wänden und schließlich zu einer Flächenpressung zwischen Nut und Feder auf der ganzen Länge der Verbindung. In dieser Schlussphase des Einschiebens der Feder muss zwar nun die Reibung der Flächenpressung überwunden werden, aber nur über eine Wegstrecke, die einen Bruchteil der Länge der Feder beträgt. Am Schluss der Montage sitzt die Feder auf ganzer Länge passgenau und dicht in ihrer Nut.

    [0013] Vorzugsweise wird nach Vorstehendem die Länge der einen parallelen Seite des trapezförmigen Querschnitts der Feder bzw. Nut, die über die Länge der Feder bzw. der Nut abnimmt, so ausgewählt, dass sie den Abstand zwischen den Wänden von Nut und Feder in Bereichen des Querschnitts, in denen am Schluss der Montage Flächenpressung vorliegen soll, zumindest mitbestimmt.

    [0014] Man kann durch entsprechende Bemessung von Nut und Feder den beim Eintritt der Flächenpressung zurückgelegten Einschub-Weg der Feder auch verkürzen. Man verzichtet dadurch für den Rest des Einschub-Weges auf die Leichtigkeit des Einschiebens, gewinnt aber aufgrund der bei der Erfindung gegebenen umgekehrten Keilwirkung zwischen Nut und Feder die Möglichkeit, mit mäßiger Einschub-Kraft eine große Flächenpressung zu erzeugen, die z.B. bei einer Ausbildung von Nut und Feder in Holz zur Verformung der Holzzellen bis zu einer Tiefe von ca. 2 mm unter der Oberfläche des Holzes führt. Die elastische Eigenschaft der Holzzellen bewirkt eine Gegenkraft, welche die Zellen wieder in den Ausgangszustand bringen möchte. Diese Flächenpressung ergibt einem erhöhten Kraftschluss.

    [0015] Die Abnahme der Länge der parallelen Seite des trapezförmigen Querschnitts der Feder, deren Länge über die Länge der Feder abnimmt, kann die Festigkeit der Feder mindern. Ein bevorzugter Kompromiss zwischen diesem Einfluss und der Leichtigkeit des Einschiebens der Feder ist in Anspruch 4 definiert

    [0016] Vorzugsweise liegt das Längenverhältnis der beiden parallelen Seiten mit unterschiedlicher Länge des trapezförmigen Querschnitts der Feder bzw. der Nut im Bereich von 1:1,05 bis 1:1,7; vorzugsweise im Bereich von 1:1,1 bis 1:1,5; besonders bevorzugt von 1:1,21 bis 1:1,44.

    [0017] Vorzugsweise liegt das Verhältnis der Höhe des trapezförmigen Querschnitts zur Länge der längeren Seite der beiden parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts der Feder bzw. der Nut im Bereich von 1:1 bis 1:5; vorzugsweise im Bereich von 1:2 bis 1:4; besonders bevorzugt von 1:1,2 bis 1:3.

    [0018] Wird nur von einer der beiden Varianten der Lösung allein Gebrauch gemacht, ist es unvermeidlich, dass die Feder auf einem Teil ihrer Länge im Querschnitt zu klein ist, um die Nut passgenau auszufüllen. Mit der Weiterbildung nach Anspruch 6 lässt sich dieses bei einer in Holz ausgebildeten Nut-Feder-Verbindung ausgleichen. Das Holz der Feder oder dessen Restfeuchte bei der Montage wird so gewählt, dass es nach der Montage noch quillt und etwa vorhandenen Spielraum zwischen Nut und Feder ausfüllt (Hygroskopisches Verhalten von Holz).

    [0019] Werden beide Varianten gemeinsam angewendet, ist die Ausbildung eines Bauelementes nach Anspruch 12 mit einer Feder, die jeweils komplementär zu der sie aufnehmenden Nut geformt ist, für die Leichtigkeit der Montage und die Dichtigkeit und Festigkeit der Verbindung optimal.

    [0020] Im Folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften Einzelheiten anhand eines in den Figuren schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:

    Figur 1 in isometrischer Ansicht zwei gleiche Profile aus Vollholz, die für eine Nut-Feder-Verbindung nach der Erfindung vorbereitet sind;

    Figur 2 die Profile nach Figur 1 im verbundenen Zustand mit teilweiser eingesteckter Feder;

    Figur 3 eine Ansicht der in Figur 2 sichtbaren Stirnseite der beiden Profile mit Feder;

    Figur 4 eine Stirnansicht der Feder an dem in Figur 2 sichtbaren Stirnende und die zugeordnete Stirnansicht eines der beiden Profile;

    Figur 5 eine Stirnansicht der Feder an dem in Figur 2 nicht sichtbaren Stirnende und die zugeordnete Stirnansicht eines der beiden Profile;



    [0021] Gemäß Figur 1 liegen nebeneinander zwei gleiche Profile 1 aus Vollholz mit jeweils rechteckigem Querschnitt und vergleichsweise großer Längserstreckung von z.B. drei Metern. Die beiden Profile 1 sollen mithilfe einer Nut-Feder-Verbindung nach der Erfindung miteinander verbunden werden. Dazu ist bei beiden, gleich ausgebildeten Profilen 1 jeweils in einer der beiden Schmalseiten eine in Längsrichtung durchgehende Nut 2 ausgefräst. Die Nut 2 ist hinterschnitten und hat dazu einen trapezförmigen Querschnitt, dessen längere Seite 3 den Grund der Nut 2 bildet. Die Abmessung des Querschnitts an seiner längeren Seite 3 ist nicht konstant. Sie ist an dem in Figur 1 sichtbaren Stirnende 4 des Vollholz-Profils 1 am größten und nimmt in Längsrichtung der Nut 2 zum anderen, in Figur 1 hinteren Ende 5 des Profils hin stetig ab. Die übrigen Querschnitts-Abmessungen der Nut 2 sind über die ganze Länge des Vollholz-Profils 1 konstant. Aber da die Länge der langen Seite 3 des trapezförmigen Querschnitts zum hinteren Ende 5 der Nut 2 hin abnimmt, mit anderen Worten die Nut am Grund 3 schmaler wird, nimmt die Neigung der beiden Seitenwände der Nut gegenüber dem Grund ebenfalls ab.

    [0022] Zur gegenseitigen Verbindung liegen die beiden Vollholz-Profile 1 so nebeneinander, dass sie mit ihren genuteten Schmalseiten aneinander anstoßen, vergleiche Figur 2. Die beiden Nuten 2 bilden eine kanalartige Doppelnut 22 mit symmetrischen Querschnitt entsprechend den beiden Nuten, also in Form zweier gleicher, an der kürzeren ihrer beiden parallelen Seiten zueinander gespiegelter Trapeze, vergleiche auch Figur 3.

    [0023] Zur Herstellung der Verbindung dient eine aus Massivholz bestehende Feder 11 gleicher Länge wie die Profile 1 und mit einem Querschnitt, der genau dem Querschnitt der Doppelnut 22 in den beiden Profilen entspricht, vergleiche Figur 3. Dies bedeutet insbesondere, dass die Länge der beiden langen Seiten 13 des Querschnitts der Feder 11 - wie bei den Nuten - über die Länge der Feder abnimmt, und zwar im gleichen Maße wie bei den Nuten 2, so dass die Feder komplementär zu den beiden sie aufnehmenden Nuten, der Doppelnut 22, geformt ist. Die Feder 11 wird mit dem im Querschnitt kleineren Ende 15 voraus in die Doppelnut der aneinander anliegenden Profile eingeführt, und zwar von der Stirnseite 4 der beiden Profile aus, an der ihre beiden Nuten 2 den größeren Querschnitt haben.

    [0024] Figur 2 zeigt die beiden Profile 1 mit weitgehend eingeschobener Feder 11. Zu Beginn der Einführung hat die Feder 11 in der Doppelnut 22 Spiel. Da beim weiteren Einschieben Abschnitte der Feder mit zunehmend größer werdendem Querschnitt in die Doppelnut eintreten, nimmt das Spiel zunehmend ab, bis sich Nut 22 und Feder 11 berühren und schließlich Flächenpressung zwischen Nut und Feder auf der ganzen Länge derselben eintritt. Erst in diesem Schlussstadium der Montage muss die Feder mit großer Kraft eingeschoben werden, um die Reibung zwischen Doppelnut und Feder zu überwinden.

    [0025] Die Figuren 3 bis 5 zeigen die Stirnseite der beiden Profile 1 mit eingeschobener Feder 11 im Detail und die Querschnitte der Feder an ihren beiden Enden 14, 15 schematisch mit zugeordneter Nut 2. Typische, aber nur als Beispiel zu verstehende, Abmessungen des Querschnitts der Feder an ihrem in Einschubrichtung vorderen Stirnende (Figur 5) sind:

    Länge jeder langen Seite 35 mm,

    Länge der zu den langen Seiten parallelen Mittellinie 30 mm,

    Breite quer zu Mittellinie 24 mm,

    Winkel zwischen den langen und den geneigten Seiten der Trapeze 78°.



    [0026] Für den Querschnitt der Feder an der in Einschubrichtung hinteren Stirnseite (Figur 4) gilt:

    Länge jeder langen Seite 38 mm,

    Länge der zu den langen Seiten parallelen Mittellinie 30 mm,

    Breite quer zu Mittellinie 24 mm,

    Winkel zwischen den langen und den geneigten Seiten der Trapeze 72°.



    [0027] Die Abmessung der beiden langen Seiten des Querschnitts der Doppelfeder nimmt also in Längsrichtung der Feder vom in Einschubrichtung hinteren Ende zum vorderen Ende um 3 mm ab. Das ist eine Abnahme von 100% auf 92%. Dementsprechend nimmt in Gegenrichtung die Abmessung des Winkels zwischen den langen und den geneigten Seiten der Trapeze um 6 Grad ab.

    [0028] Analoges gilt für die Abmessungen der komplementären Doppel-Nut.

    [0029] Bei einer nicht dargestellten Variante der vorstehenden Ausführungsform ist die Länge der langen Seiten des Querschnitts fest und die Länge seiner Mittellinie nimmt über die Länge von Feder bzw. Nut ab. Die Abmessungen sind z.B. an der in Einschubrichtung vorderen Stirnseite:

    Länge jeder langen Seite 38 mm,

    Länge der zu den langen Seiten parallelen Mittellinie 30 mm,

    Breite quer zu Mittellinie 24 mm,

    Winkel zwischen den langen und den geneigten Seiten der Trapeze 72°.



    [0030] Und an der in Einschubrichtung hinteren Stirnseite:

    Länge jeder langen Seite 38 mm,

    Länge der zu den langen Seiten parallelen Mittellinie 33 mm,

    Breite quer zu Mittellinie 24 mm,

    Winkel zwischen den langen und den geneigten Seiten der Trapeze 78°.




    Ansprüche

    1. Feder (11) für eine passgenaue Nut-Feder-Verbindung, wobei

    die Feder (11) einen trapezförmigen Querschnitt aufweist;

    der trapezförmige Querschnitt zwei parallele Seiten mit unterschiedlicher Länge aufweist;

    der trapezförmige Querschnitt die Form eines gleichschenkligen Trapezes aufweist;

    die Höhe des trapezförmigen Querschnitts über die Länge der Feder (11) konstant ist; und

    die Länge einer der parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts der Feder (11) über die Länge der Feder (11) stetig abnimmt;

    dadurch gekennzeichnet, dass

    die Länge der anderen der parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts der Feder (11) über die Länge der Feder (11) konstant bleibt.


     
    2. Feder (11) nach Anspruch 1, bei welcher die Länge der längeren der beiden parallelen Seiten (13) des trapezförmigen Querschnitts über die Länge der Feder (11) stetig abnimmt.
     
    3. Feder (11) nach Anspruch 1, bei welcher die Länge der kürzeren der beiden parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts über die Länge der Feder (11) stetig abnimmt.
     
    4. Feder (11) nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei welcher die Länge der parallelen Seite des trapezförmigen Querschnitts, deren Länge über die Länge der Feder (11) abnimmt, an einem Ende der Feder (11) 80% bis 98%, bevorzugt 90% bis 95% und besonders bevorzugt 92% bis 94% ihrer Länge am anderen Ende der Feder (11) beträgt.
     
    5. Feder (11) nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, welche an einem ihrer beiden Enden eine Markierung als Montagehilfe aufweist.
     
    6. Feder (11) nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5 aus Holz für eine in Holz ausgebildete Nut (2), bei welcher das Holz der Feder (11) andere hygroskopische Eigenschaften und/oder eine andere Restfeuchte bei der Montage als das die Nut (2) ausbildende Holz hat, vorzugsweise derart, dass die Flächenpressung zwischen Nut (2) und Feder (11) nach der Montage mit der Zeit zunimmt.
     
    7. Bauteil umfassend zwei Federn (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil einen Querschnitt (14, 15) in Form zweier gleicher, an der kürzeren ihrer beiden parallelen Seiten zueinander gespiegelter Trapeze aufweist.
     
    8. Bauelement (1) mit einer Nut (2) zur passgenauen Aufnahme der Feder (11) einer Nut-Feder-Verbindung, wobei

    die Nut (2) einen trapezförmigen Querschnitt aufweist;

    der trapezförmige Querschnitt zwei parallele Seiten mit unterschiedlicher Länge aufweist;

    der trapezförmige Querschnitt die Form eines gleichschenkligen Trapezes aufweist;

    sich die kürzere der parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts auf der offenen Seite der Nut (2) befindet;

    die Höhe des trapezförmigen Querschnitts über die Länge der Nut (2) konstant ist; und

    die Länge einer der parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts der Nut (2) über die Länge der Nut (2) stetig abnimmt;

    dadurch gekennzeichnet, dass

    die Länge der anderen der parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts der Nut (2) über die Länge der Nut (2) konstant bleibt.


     
    9. Bauelement (1) mit einer Nut (2) nach Anspruch 8, wobei die Länge der längeren der beiden parallelen Seiten (3) des trapezförmigen Querschnitts über die Länge der Nut (2) stetig abnimmt.
     
    10. Bauelement (1) mit einer Nut (2) nach Anspruch 8, wobei die Länge der kürzeren der beiden parallelen Seiten des trapezförmigen Querschnitts über die Länge der Nut (2) stetig abnimmt.
     
    11. Bauelement (1) mit einer Nut (2) nach Anspruch 8, 9 oder 10, wobei die Länge der parallelen Seite des trapezförmigen Querschnitts, deren Länge über die Länge der Nut (2) abnimmt, an einem Ende der Nut (2) 85% bis 95%, bevorzugt 90% bis 95% und besonders bevorzugt 92% bis 94% ihrer Länge am anderen Ende der Nut (2) beträgt.
     
    12. Bauelement mit einer Nut (2) nach Anspruch 8, 9, 10 oder 11, umfassend zwei Teile und mindestens eine Nut-Feder-Verbindung der Teile mit einer Feder (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei welchen jede Feder (11) komplementär zu der sie aufnehmenden Nut (2) geformt ist.
     


    Claims

    1. Tongue (11) for a precisely fitting tongue and groove connection, wherein

    the tongue (11) has a trapezoidal cross-section;
    the trapezoidal cross-section has two parallel sides with different lengths;

    the trapezoidal cross-section has the shape of an isosceles trapezoid;

    the height of the trapezoidal cross-section is constant over the length of the tongue (11); and

    the length of one of the parallel sides of the trapezoidal cross-section of the tongue (11) decreases continuously over the length of the tongue (11);
    characterized in that

    the length of the other of the parallel sides of the trapezoidal cross-section of the tongue (11) remains constant over the length of the tongue (11).


     
    2. Tongue (11) according to claim 1, in which the length of the longer of the two parallel sides (13) of the trapezoidal cross-section decreases steadily over the length of the tongue (11).
     
    3. Tongue (11) according to claim 1, in which the length of the shorter of the two parallel sides of the trapezoidal cross-section decreases continuously over the length of the tongue (11).
     
    4. Tongue (11) according to claim 1, 2 or 3, in which the length of the parallel side of the trapezoidal cross-section, whose length decreases over the length of the tongue (11), is 80% to 98% at one end of the tongue (11), preferably 90% to 95% and particularly preferably 92% to 94% of its length at the other end of the tongue (11).
     
    5. Tongue (11) according to claim 1, 2, 3 or 4, which has a marking at one of its two ends as an assembly aid.
     
    6. Tongue (11) according to claim 1, 2, 3, 4 or 5 made of wood for a groove (2) formed in wood, in which the wood of the tongue (11) has different hygroscopic properties and/or a different residual moisture content during assembly than the wood forming the groove (2), preferably such that the surface pressure between groove (2) and tongue (11) increases with time after assembly.
     
    7. Component comprising two tongues (11) according to one of the preceding claims, characterized in that the component has a cross-section (14, 15) in the form of two identical trapezoids mirrored to one another on the shorter of their two parallel sides.
     
    8. Structural element (1) with a groove (2) for precisely fitting the tongue (11) of a tongue-and-groove joint, wherein

    the groove (2) has a trapezoidal cross-section;

    the trapezoidal cross-section has two parallel sides with different lengths;

    the trapezoidal cross-section has the shape of an isosceles trapezoid;

    the shorter of the parallel sides of the trapezoidal cross-section is located on the open side of the groove (2);

    the height of the trapezoidal cross-section is constant over the length of the groove (2); and

    the length of one of the parallel sides of the trapezoidal cross-section of the groove (2) decreases continuously over the length of the groove (2);

    characterized in that

    the length of the other of the parallel sides of the trapezoidal cross-section of the groove (2) remains constant over the length of the groove (2).


     
    9. Component (1) with a groove (2) according to claim 8, wherein the length of the longer of the two parallel sides (3) of the trapezoidal cross-section decreases continuously over the length of the groove (2).
     
    10. Component (1) with a groove (2) according to claim 8, wherein the length of the shorter of the two parallel sides of the trapezoidal cross-section decreases steadily over the length of the groove (2).
     
    11. Building element (1) with a groove (2) according to claim 8, 9 or 10, wherein the length of the parallel side of the trapezoidal cross-section, whose length decreases over the length of the groove (2), is 85% to 95% at one end of the groove (2), preferably 90% to 95% and particularly preferably 92% to 94% of its length at the other end of the groove (2).
     
    12. Component with a groove (2) according to claim 8, 9, 10 or 11, comprising two parts and at least one tongue-and-groove connection of the parts with a tongue (11) according to one of claims 1 to 7, in which each tongue (11) is shaped complementary to the groove (2) receiving it.
     


    Revendications

    1. Languette (11) pour un assemblage à rainure et languette à ajustement précis,

    dans laquelle la languette ressort (11) présente une section transversale trapézoïdale;

    la section transversale trapézoïdale présente deux côtés parallèles de longueur différente;

    la section transversale trapézoïdale présente la forme d'un trapèze isocèle;

    la hauteur de la section transversale trapézoïdale est constante sur la longueur de la languette (11); et

    la longueur de l'un des côtés parallèles de la section transversale trapézoïdale de la languette (11) diminue de manière continue sur la longueur de la languette (11);
    caractérisé en ce que

    la longueur de l'autre des côtés parallèles de la section transversale trapézoïdale de la languette (11) reste constante sur la longueur de la languette (11).


     
    2. Languette (11) selon la revendication 1, dans laquelle la longueur du plus long des deux côtés parallèles (13) de la section transversale trapézoïdale diminue de manière continue sur la longueur de la languette (11).
     
    3. Languette (11) selon la revendication 1, dans laquelle la longueur du plus petit des deux côtés parallèles de la section trapézoïdale diminue de manière continue sur la longueur de la languette (11).
     
    4. Languette (11) selon la revendication 1, 2 ou 3, dans laquelle la longueur du côté parallèle de la section trapézoïdale, dont la longueur diminue sur la longueur de la languette (11), représente à une extrémité de la languette (11) de 80% à 98%, de préférence de 90% à 95%, et plus préférentiellement de 92% à 94% de sa longueur à l'autre extrémité de la languette (11).
     
    5. Languette (11) selon la revendication 1, 2, 3 ou 4, qui présente à l'une de ses deux extrémités un repère servant d'aide au montage.
     
    6. Languette (11) selon la revendication 1, 2, 3, 4 ou 5 en bois pour une rainure (2) formée dans du bois, dans laquelle le bois de la languette (11) a des propriétés hygroscopiques et/ou une humidité résiduelle au montage différente de celle du bois formant la rainure (2), de préférence de telle sorte que la pression de surface entre la rainure (2) et la languette (11) augmente avec le temps après le montage.
     
    7. Elément de construction comprenant deux languettes (11) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de construction présente une section transversale (14, 15) sous la forme de deux trapèzes identiques, réfléchis l'un par rapport à l'autre sur le plus court de leurs deux côtés parallèles.
     
    8. Elément de construction (1) avec une rainure (2) pour recevoir de manière ajustée

    la languette (11) d'un assemblage à rainure et languette, dans lequel

    la rainure (2) présente une section transversale trapézoïdale;

    la section transversale trapézoïdale présente deux côtés parallèles de longueur différente ;

    la section transversale trapézoïdale a la forme d'un trapèze isocèle ;

    le plus court des côtés parallèles de la section trapézoïdale se trouve sur le côté ouvert de la rainure (2) ;

    la hauteur de la section trapézoïdale est constante sur la longueur de la rainure (2); et

    la longueur de l'un des côtés parallèles de la section transversale trapézoïdale de la rainure (2) diminue de manière continue sur la longueur de la rainure (2);

    caractérisé en ce que

    la longueur de l'autre des côtés parallèles de la section transversale trapézoïdale de la rainure (2) reste constante sur la longueur de la rainure (2).


     
    9. Élément de construction (1) avec une rainure (2) selon la revendication 8, dans lequel la longueur du plus long des deux côtés parallèles (3) de la section transversale trapézoïdale diminue de manière continue sur la longueur de la rainure (2).
     
    10. Élément de construction (1) avec une rainure (2) selon la revendication 8, dans lequel la longueur du plus court des deux côtés parallèles de la section transversale trapézoïdale diminue de manière continue sur la longueur de la rainure (2).
     
    11. Élément de construction (1) avec une rainure (2) selon la revendication 8, 9 ou 10, dans lequel la longueur du côté parallèle de la section trapézoïdale, dont la longueur diminue sur la longueur de la rainure (2), est de 85% à 95% à une extrémité de la rainure (2), de préférence de 90% à 95% et de manière plus préférée de 92% à 94% de sa longueur à l'autre extrémité de la rainure (2).
     
    12. Elément de construction avec une rainure (2) selon la revendication 8, 9, 10 ou 11, comprenant deux parties et au moins une liaison rainure-languette des parties avec une languette (11) selon l'une des revendications 1 à 7, dans lequel chaque languette (11) est de forme complémentaire à la rainure (2) qui le reçoit.
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente